Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 1

Dr. Georg Lunemann: Typisch Westfälisch?!

Freitag, 31. Januar 2025 · 51 min

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Shownotes

Westfalen feiert 2025 ein ganz besonderes Jubiläum: 1250 Jahre Westfalen! Ein Meilenstein, der uns dazu einlädt, nicht nur auf die Geschichte dieser einzigartigen Region zu blicken, sondern auch auf ihre kulturelle Vielfalt und die Fragen nach Identität und Herkunft. Dieses Jubiläum bildet den Anlass für die Podcast-Reihe Genau! Westfalen, die ich in Zusammenarbeit mit der LWL-Kulturstiftung (lwl-kulturstiftung.de/de/lwl-kulturstiftung) und der LWL-Kulturabteilung (lwl-kultur.de/de/lwl-kulturabteilung) gestalten darf.

Über ein Jahr hinweg streifen wir durch Stadt und Land, tauchen in spannende Geschichten ein, lauschen alten Traditionen und modernen Stimmen und werfen einen liebevollen Blick auf die Prägungen, die Westfalen zu dem gemacht haben, was es heute ist. Dabei geht es um viel mehr als um die Region selbst: Kunst, Kultur, Geschichte und Gesellschaft treffen aufeinander – Themen, die weit über Westfalen hinaus spannend sind.

Ob typisch westfälischer Humor, bewegende Kunstprojekte, literarische Traditionen oder historische Wendepunkte – in jeder Folge widmen wir uns einem neuen Aspekt, der zeigt, wie Kultur, Identität und Lebensraum zusammenwirken.

Den Auftakt zu dieser Reise bildet niemand Geringeres als Dr. Georg Lunemann (www2.lwl.org/de/LWL/portal/der-lwl-im-ueberbli…), der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (www2.lwl.org/de/LWL/portal/die-aufgabenbereich…). Georg nimmt uns mit auf seine persönliche Reise – von Dorsten bis an die Spitze des LWL – und erklärt, wie der Verband die Region seit Jahrzehnten mitgestaltet. Gemeinsam fragen wir uns: Was bedeutet „westfälisch“ heute?

Lasst euch begeistern von spannenden Fakten, charmanten Anekdoten und der unverwechselbaren Mischung aus Bodenständigkeit und Humor, die Westfalen auszeichnet. Schön, dass ihr dabei seid – herzlich willkommen bei Genau! Westfalen!

Good to know!

• Gast: Dr. Georg Lunemann (georg-lunemann.nrw/homepages/lunemann/#Vita), Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) (www2.lwl.org/de/LWL/portal/die-aufgabenbereich…)

• Thema: Was bedeutet „westfälisch“ heute? Ein persönlicher Blick auf die Geschichte, Kultur und Identität einer einzigartigen Region.

• Besonderheit: Auftakt zur Podcast-Reihe Genau! Westfalen! zum Jubiläum 1250 Jahre Westfalen.

Themen dieser Folge:

• Die Bedeutung des Jubiläums 1250 Jahre Westfalen und was es für die Region bedeutet

• Die Aufgaben und Ziele des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) – ein Blick hinter die Kulissen

• Wie 44 von der LWL-Kulturstiftung geförderte Projekte die Identität und Kultur Westfalens sichtbar machen

• Persönliche Einblicke von Dr. Georg Lunemann in seine Verbindung zu Westfalen und seine Sicht auf „typisch westfälisch“

•

Kooperation:

Diese Podcast-Reihe wird gefördert von der LWL-Kulturstiftung und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Ihr wollt mehr über das Jubiläum „1250 Jahre Westfalen“ erfahren? Dann schaut vorbei auf lwl-kulturstiftung.de oder folgt der LWL-Kulturstiftung auf Instagram unter @lwlkulturstiftung.

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Westfällisch bedeutet auch, ein Stück weit Heimat, ein Stück weit Halt, ein Stück weit zu Hause. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer besonderen Reihe von Die Leichtigkeit der Kunst Genau. Westfalen. Mein Name ist Claudia Linzel. Und seit 20 Jahren darf ich diese faszinierende Region mein Zuhause nennen.

Westfalen feiert in diesem Jahr sein 1.2500-jähriges Jubiläum. Für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL und die LWL-Kulturstiftung Grund genug, Geschichte, Kultur und Identität, diese einzigartigen Region ins Rampenlicht zurück, und das machen 44 von der LWL-Kulturstiftung geförderte Projekte in Westfalen-Lippe mit Ausstellungen, Bühnenshows, Literatur, Musik und vielem mehr.

Sie erzählen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit und schauen auf die Geschichte Westfalens, Von der Ersterwähnung im Jahr 775 bis in die Gegenwart. Als gebürtige Nordrhein-Westfälen frage ich mich. Was bedeutet, fällig. Heute den Anfang macht Doktor Georg Lohnemann, der Direktor des LWL, der uns mitnimmt auf seine persönliche Reise, Von Dorsten bis an die Spitze des LWL und erklärt, was für ihn typisch westfälisch ist, Lasst euch begeistern von spannenden Fakten und charmanten Anekdoten. Schön, dass ihr dabei seid und herzlich willkommen bei Genau Westfalen.

Lieber Georg. Los geht's. Ja, vielen Dank, wie du schon gesagt hast. Ich bin in Dorsten geboren, aber nur Wenn man so will, ganz kurz dort gewesen, weil meine Mutter aus der Region kam und bin aufgewachsen in Olfen. Eufen ist die südlichste Gemeinde im Kreis Coesfeld und diese Gemeinde, grenzt getrennt durch die Lippe an die Städte Datteln, Und an Selm, das sind zwei Städte in anderen Kreisen und mich hat diese Grenze über mein, wenn man so will, gesamtes berufliches Leben immer so ein bisschen weiterverfolgt. Ich bin aufgewachsen auf einem typischen Münsterländer Cotton, habe dort ganz normal auch mitarbeiten müssen, habe meinen ersten Urlaub mit dreiundzwanzig gemacht.

Und habe dort eben sehr schnell auch erlebt, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und wenn andere in den Ferien weggefahren sind, war für mich die Ernte angesagt. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und bin dann nachdem ich in Lüdinghausen mein Abitur gemacht habe, sehr schnell zur Bundeswehr gegangen und mit der Bundeswehr.

Auch dann in einen anderen Teil von Westfalen gekommen, denn ich bin dann nach Ostwestfalen gekommen und habe in Augustdorf, zwei Jahre bei der Bundeswehr, mein Dienst versehen und habe dort die, wenn man so will, ostwestfälische Natur kennengelernt, die besondere Art der Lipper ihre besondere Art der Gastfreundlichkeit, ihre besondere Art der Sparsamkeit, das war sehr interessant innerhalb dieser.

Wenn man so will, Gemeinschaft in Ostwestfalen, diese unterschiedlichen Charaktere aus Ostwestfalen kennenzulernen. Nach einem, Kurzen Ausflug, den ich ähm studienmäßig in Hamburg gemacht habe und damit die Großstadt kennengelernt habe, bin ich dann wieder zurückgekommen bei der Bundeswehr noch nach Dülmen, habe also weder im Kreis Coesfeld gearbeitet, nach einigen Jahren dort bin ich 1998 beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe angefangen. Ich sage immer in meinem Kerstenleben.

Habe dann Münster als Arbeitsplatz kennengelernt als Wohnort, als absolut angenehme Stadt mit vielen Studentinnen und Studenten, Ein Wohlfühlort in Westfalen und war dann beruflich dort angekommen, was mich als Kind immer schon fasziniert hat, nämlich in der Hauptstadt Westfalens. Früher ist es auch noch Münster, In Westfalen. Wer am Hauptbahnhof ankommt, sieht immer noch Münster, Klammer auf West, In vielen vielen anderen Bereichen. Das deutet alles auf diese wichtige Geschichte der Westfalen hin, habe dann hier eine Zeit lang gearbeitet, 12 Jahre. Wie hätte ich die Zeit dort geprägt? Ich habe in dieser Zeit eigentlich sehr viel über Westfalen kennengelernt, denn eine Aufgabe war bei mir, ich hatte noch in der damaligen Straßenbauverwaltung gearbeitet und das war der Aufgabenbereich, der Westfalen erschlossen hat

Man hat die großen Autobahnen gebaut, die mittlerweile umgebaut wurden, neugebaut wurden, von zwei auf dreispurig. Man hat die ganzen Bundesstraßen verwaltet. Man hat in der ganzen Region überlegt, wo muss welche Straße gebaut werden, wie wird sie gebaut und wann wird sie gebaut, dann bin ich von Münster aus, In einen ganz anderen Bereich gegangen, nämlich in den westfälischen Teil des Ruhrgebiets. Ich habe dort in Gelsenkirchen, fünf Jahre als Kämmerer gearbeitet, war verantwortlich für Personal, für Organisation, für Rettungsdienst, für Katastrophenschutz.

Und für die Feuerwehr. Ein extrem spannender Bereich, denn weg vom ländlichen Bereich, ab in die Großstadt. Dort das Ruhrgebiet kennengelernt mit seinen ganz eigenartigen, Besonderheiten, einem, warmherzigen, aber sehr direkten Menschenschlag, der, Am Ende des Tages offen und ehrlich jedem gegenüber tritt, der sehr direkt ist, sehr einnehmend ist, eine ganz andere Art hat als beispielsweise der Lipper als beispielsweise der Münsterländer, weil er einfach sehr direkt und offen ist. Und ich habe hier auch, kennengelernt, wie wichtig es war, grade in dieser Emscher-Lippe-Zone zu sagen, aus der Heimatverein Bewegung, dass die Teile, Gelsenkirchen hat einen großen Teil im Norden, Stadtteile nennt sich Buhr und der Heimatverein war stolz darauf, immer noch sagen zu müssen Buhr in Westfalen. Denn Gelsenkirchen hat auch Stadtteile, die seinerzeit mal zum Rheinland gehörten.

Und mittlerweile zum Westfalen gehören, aber grenzt unmittelbar an Essen, und dort beginnt dann auch schon das Rheinland. Kennst du etwas zu der besonderen Art des Ruhrgebiets verraten? Also die besondere Art, die die Menschen aus dem Ruhrgebiet haben ist, dass sie sich als Ruhrgebiet da fühlen und das Ruhrgebiet hat natürlich Ausdehnungen über beide Landesteile, übers Rheinland und über Westfalen, aber es sind Menschen.

Grade im östlichen Bereich des Ruhrgebiets, das hat mich schon sehr verwundert, dass dort die großen Unternehmen bei einer Einkaufsgemeinschaft, Der Kooperation im östlichen Ruhrgebiet hatten. Also auch hier hat sich durchgesetzt, dass man im westfälischen Teil des Ruhrgebiets kooperiert hat aber nicht mit den unmittelbaren Nachbarn, die im rheinischen Bereich waren.

Und diese Besonderheit hat mich fasziniert. Diese Menschen haben mich fasziniert und was eben mit dazu kam. Westfalen ist auch Einwanderungsland. Ich habe das grade in Gelsenkirchen miterlebt, als ich dort war, war 50 Jahre das Arbeitnehmerabwerbeabkommen, wo ganz viele Menschen aus, insbesondere aus der Türkei, aber auch aus Griechenland, Italien in die Region gekommen sind und dann auch Westfälinnen, Westfalen wurden, nachdem rund 150 Jahre zuvor ganz viele Menschen aus Osteuropa gekommen sind und das Ruhrgebiet Urba gemacht haben.

Ein weiterer Migrationsrutscher hat es auch gegeben, als viele Menschen, die nachdem der eiserne Vorhang gefallen war, Aus der ehemaligen Sorbitunion, dann nach Ostwestfalen gesiedelt sind und diese Volksgruppen hat man heute auch noch dort sehr geballt in bestimmten Bereichen und somit war Westfalen für mich auch an dieser Stelle immer ein Stück weit Einwanderungsland. Nachdem ich dann diese Ruhrgebietserfahrung gemacht habe, bin ich dann wieder Nach Münster zum Landschaftsverband zurückgekommen und dann in die Verbandsspitze mit eingestiegen, erst als allgemeiner Vertreter, und dann ab 2022 als Landesdirektor. Magst du noch mehr zu der Geschichte des Landesdirektors und Westfalen erzählen? Der Landesdirektor hat ganz früher mal den Namen Landeshauptmann gehabt.

Und ja, es macht deutlich, auf welch lange Tradition, Dieser Landschaftsverband eigentlich zurückführt, denn zwar ist 7sieben fünf nicht das Westphal, sondern sind die Westfalen erstmalig erwähnt worden, denn es war ein Volksstamm der in den Reichsanalent und festgehalten wurde und, Erst 1815 hat diese Region einen festen Raum bekommen, denn 1815 im Wiener Kongress wurde das, was Napoleon in Europa angerichtet hat, wenn man so will, wieder bereinigt. Man hat Preußen in zehn Provinzen aufgeteilt. Bräute würde man vielleicht sagen, Bundesländer und eine Provinz davon war eben Westfalen.

Diese Provinz hat dann, Erstmalig, auch festgehalten, das war versprochen worden aus Berlin, von Preußen, dass man so einer Selbstverwaltung bekommt, dass man ein eigenes Parlament bekommt und das hat man dann auch achtzehnhundertsechsundzwanzig, also elf Jahre nachdem Westfalen gegründet wurde als Region, auch festgemacht, der erste westfälische Provinzialandtag hat getagt im Schloss von Münster.

Ist ganz berühmter Persönlichkeiten waren dort beispielsweise war der Freier vom Stein der Erfinder und Pfleger der regionalen Selbstverwaltung, der kommunalen Selbstverwaltung war Vorsitzender dieses Parlamentes. Das damals noch bestückt war mit bürgerlichen, mit Adligen, mit Bauern, es war also nicht frei gewählt und das hat sich dann immer weiterentwickelt bis.

1871 72 und 73 waren erstmalig Geld aus Berlin bekam, was man hier vor Ort selbstständig, verarbeiten und verausgaben durfte. Das war, wenn man so will, die Geburtsstunde, auch der finanziellen Gewährleistung, um eigene Aufgaben machen zu können. Diese Leistungen sind dann erbracht worden seinerzeit in ganz wichtigen Bereichen. Auf der einen Seite, hat man sich sehr darum gekümmert, wie man mit armen Menschen umgeht, von daher aber auch einer meiner Vorgänger, der Land Armendirektor. Man hat auf der anderen Seite aber auch sehr dafür gesorgt, dass die Region Westfalen, infrastrukturell aufgebaut wurde. Man hat Kanäle gebaut. Man hat dafür gesorgt, dass die Menschen, deren größte Gefahr in der Regel das Feuer war, eine Versicherung bekam eine Feuerversicherung und diese Provinzial Feuersuizizität wurde gegründet, der Vorläufer der heutigen Provinzialversicherung und man hat dafür gesorgt, dass auch,

Banken untereinander Geld leihen konnten und es wurde die Provinzial Hilfskasse gebaut. Eine Institution dessen Nachfolgers heute nur noch zum Teil gibt, nämlich dass wir einmal die West AB und zum anderen eben auch heute noch, Die Landesförderbank, die NRW-Bank. Also war Westfalen ein Raum auch in Preußen der dafür stand, wie kann man insbesondere, ländlicher Regionen und städtischer Regionen so ausgestatten, dass man einigermaßen gleichwertige und gleichmäßige Lebensverhältnisse hat, dass die Menschen gleiche Chancen haben und das hat über eine Vielzahl von Jahren gedauert, das anzugleichen. Es gab natürlich viele Unterschiede, und der große Stolz der Westfalen, das zieht sich durch die ganze, zumindest verwaltungstechnische Brille wahr, dass man immer sehr stark auf die Subsalität geguckt hat, also dass der vor Ort,

der nah dran ist, die Aufgaben am besten machen kann, bevor irgendjemand in Form eines Zentralstaats von oben weh In England oder in Frankreich Dinge vorgibt, sondern man hat gesagt, vor Ort können die Menschen am besten entscheiden und wissen auch am besten, was gut für sie ist, dass natürlich in bestimmten Rahmenbedingungen und das war eigentlich die westfälische, Ader, grade was die Verwaltungsseite angeht. Natürlich ist Westfalen immer ein langjähriger Kulturraum gewesen und das macht Westfalen auch heute noch aus. Es ist eine Kulturlandschaft, Es ist ein Kulturraum.

Der über viele Jahrhunderte seine Bedeutung bekommen hat, über den in vielen Jahrhunderten viel geschehen ist, was man auch in einem unserer Museum, dem LWM-Museum für Kunst und Kultur, wunderschön nachvollziehen kann. Hier wird, tausend Jahre, Mittelalter erzählt, bis in die Gegenwart hinein. Früher habe ich immer gedacht, Mittelalter, meine Güte, da ist praktisch über 1500 Jahre nichts passiert, aber dem ist überhaupt nicht so, es ist hochinteressant zu schauen, was sich über die Jahre dort entwickelt hat, wie sich die Menschen weiterentwickelt haben und das ist eigentlich das, was vielleicht auch, Die Westfalen ausmacht. Westfalen ist ein 2drittel eines, Das größten der bevölkerungsreichsten Bundesländer? Von der Fläche her? Wir haben 8,4 Millionen Einwohner mittlerweile,

Und Westfalen ist so groß, dass es sogar, Unterhalb der großen westfälischen Rahmenbedingungen und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist, wenn man so will, die verwaltungsmäßige Klammer für Westfalen, noch Teilregionen gibt, die ganz eigene Ideen haben. Ich selber habe es sehr stark daran gespürt, dass fast in allen Regionen in Westfalen das Plattdeutsche gesprochen wird, aber es wird überall anders gesprochen. Jeder hat einen anderen Titel als Kind, Bin ich aufgewachsen, wo meine Großeltern nur Plattdeutsch gesprochen haben, wie das auf dem Land üblich war und meine Eltern haben untereinander auch nur Plattdeutsch gesprochen, nur zu meiner Schwester und mir.

Haben Sie Hochdeutsch gesprochen? Sprichst du denn Plattdeutsch? Also ich verstehe alles. Fast alles und es gibt nur noch einen, mit dem ich auch Plattdeutsch spreche, aber ich bin total schlecht im Sprechen und das ist, Der Geschäftsführer und Wirt des alten Gasthauses Leve Josef Horst Müller hier in Münster. Wir sprechen, wenn wir uns sehen, Plattdeutsch. Es ist ein Ritual, was wir immer entwickelt haben. Ansonsten muss man leider sagen, habe ich über meine Verbindung zum westfälischen Heimatbund, dessen Vorsitzender ich bin, wo wir auch Niederdeutsche Sprache, auch als besonderen Aufgabenbereich gebündelt haben immer noch ein paar Themen, wo das Plattdeutsch gemacht wird, aber es gibt andere Regionen, wie beispielsweise in Ostfriesland, wo man das Plattdeutsch in die Schulen wieder reinbringt, wo es teilweise sogar Geschäfte gibt, die einmal in der Woche sämtliche Waren

auf Plattdeutsch auszeichnen. Soweit sind wir hier nicht. Ich weiß auch nicht, ob wir wieder in diese Richtung kommen, Aber es ist schade, weil damit auch letzten Endes eine eine Besonderheit dieser Region vielleicht immer nicht mehr da ist, aber das sind so Themen, die hochinteressant sind und wenn ich da noch hinzufüge, dass ich, Am Ende des Tages meine ersten Klassenfahrten von der Schule ins Sauerland gemacht habe. Bin ich vielleicht jemand, der zumindest.

In allen Teilen von Westfalen, ob das das westfälische Ruhrgebiet ist, ob das Ostwestfalen ist, ob es das Münsterland ist oder ob es Südwestfalen ist, eine ganz besondere Verbindung hat. Und diese Verbindungen ja haben mich bereichert, machen mich froh und stolz, wenn so große Regionen In bestimmten Aufgabenbereichen Verantwortung tragen zu dürfen, Und das ist halt was ganz Besonderes, gerade wenn man dann auch die Aufgabe hat und das ist eines der wenigen gestaltenden Aufgaben, die der Landschaftsverband hat, diese Kulturregion weiterzuentwickeln.

Kulturregion auch ein Stück weit am Leben zu erhalten mit ganz unterschiedlichen Elementen und davor zu sorgen Dass in allen Bereichen, ob es die Großstädte sind, ob es die kleineren Städte und Gemeinden oder vielleicht sogar die Dörfer sind, diese landschaftliche, Besonderheit von Westfalen aufrecht zu erhalten. Dieses Westfalenbewusstsein zu stärken, auch und das merke ich immer wieder, Wenn viele Menschen sich gerne mit Westfalen, Westfälle schmücken, aber wenn man sich fragt, was verbindest du damit, dann sehr schnell Fragezeichen aufkommen, bei Westfalen ist auf der einen Seite ein Stück weit Geschichte und auf der anderen Seite, und das muss man immer mit dazu sagen, hat man das als Nordrhein-Westfalen begründet wurde, sehr kritisch betrachtet, denn aus Düsseldorf, denn das war die neue Landeshauptstadt, hat man natürlich versucht, dieses neue Land,

Zusammenwachsen zu lassen. Die Hauptstadt lag im Rheinland, Und auf der einen Seite als Abwehrreaktion hat man unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg die ganzen Institutionen, die der Provinzialverband der 1886 gegründet wurde, aufgebaut hat, sehr schnell wieder etabliert. Und das Ringen um die westfälische Selbstständigkeit und die nordrhein-westfälische Identität hat sich über 7 Jahre hingezogen, 7 Jahre brauchte es, um in Düsseldorf im Landtag unsere Verfassung, wenn man so will, die Landschaftsverbandsordnung zu erstellen, So lange hat man darüber diskutiert.

Und auf der einen Seite hat man sich von allem verabschiedet, was auf Tradition hinwies. Man hat aus Provinzialverband Landschaftsverband gemacht. Der Begriff der Landschaft ist wie der Begriff einer Region, aber kein Mensch versteht das dadrunter und man hat aus dem Landeshauptmann, der diese pro tiefen preußischen Wurzeln hatte, den Direktor des Landschaftswunders gemacht, etwas anonymes, wenn man so will, auch weniger Bedeutsames, was die Sprache angeht.

All das war, wenn man so will, immer dieser Sparringsbereich, zwischen der Vereinigung Nordrhein-Westfalens und auf der anderen Seite der westfälischen Selbstständigkeit, die man immer versucht hat, ein wenig in den Griff zu bekommen, ein wenig kleiner zu machen. Man hat das Wahlverfahren hier so, dass hier die Mitgliedskörperschaften, Ihre Abgeordneten das Westfalenparlament entsenden und eben nicht die Bürgerinnen und Bürger, Menschen selber wählen können. Man hat eben an vielen Stellen versucht, immer dort, wo der Landschaftsverband als wenn man so will, verwaltungsmäßige Klammerwestfalens zu mächtig wurde, Aufgaben wieder wegzunehmen. Ja, abschließend vielleicht noch Lippe. Lippe ist ja ein Landesteil, der erst nach der Gründung von Nordrhein-Westfalen

zu Nordrhein-Westfalen kam. Es war, Neunzehnhundertsiebenundvierzig, als die Frage war, was macht man mit diesem alten Fürstentum? Geht es zu Schaumburg? Und Lippe ist dann, wenn man so will, nach Westfalen gekommen, darum auch dieser Doppelname Westphal Lippe, wie es heutzutage ist. Klar ist, Lippe hat immer westfälische Wurzeln gehabt, aber es kam dann mit hinzu, und hat eine ganz besondere Rolle in diesem Westfalen dann bekommen und wir als Landschaftsverband haben den Aufgabe, diesen lippischen, Heimatbegriff, diese lippische Tradition ganz explizit zu fördern. Das machen wir auch mit ganz viel Geld. Ja soviel vielleicht mal so ein bisschen zu mir, wer ich bin, wo ich herkomme und wie meine ganze.

Wenn man so will. Beruflich aber auch private Laufbahn irgendwo mit Westfalen zu tun hat. Ich möchte aber noch mehr von dir erfahren und dich nur tiefer kennenlernen. Du hast schon verraten, dass du auf einem Kotten für alle nicht Westfalen, das ist dein Bauernhof, aufgewachsen bist, gab es denn in deiner Kindheit.

Rituale, Tradition, die dich schon geprägt haben und die vielleicht dafür gesorgt haben, dass du immer wieder hierher zurückgekommen bist und nun auch Landesdirektor geworden bist. Vor zwei Jahren? Ja ich äh glaube, dass wenn man vor Ort erstmal ist es natürlich diese Münsterländerprägung ganz was besonderes gewesen und dadurch, dass sich sehr schnell, Wie du schon gesagt hast, ich bin auf einem Kotten aufm kleinen Bauernhof groß geworden und wir haben früher Kartoffeln und Eier, im Ruhrgebiet verkauft. Also kein überhaupt nicht, sondern ein ganz kleiner, bescheidener Cotton, der davon gelebt hat, dass alle mit angefasst haben und ihre Aufgaben auch hatten.

Und von daher habe ich über diese Münsterländer Brille hinaus sehr schnell diese Ruhrgebietstraditionen kennengelernt und alles, ein Stück weit westfälisch. Ich kann mich erinnern, der westfälische Schinken der bei uns auch in in der Hausschlachtung regelmäßig gemacht wurde. Es gab ganz viele westfälische Gerichte die eben auch sehr viel mit der Hausschlachtung zu tun haben, ganz besondere Gerichte, die es dort gab. Pfefferpodcast. Ja, Pfefferpot hast Panas, Proax, Blutwurst, also alles, was dazugehört, die eigene, selbstgemachte Mettwurst, Und es war halt sehr intensiv, das zu betonen, dass man eben aus Westfalen kam. Dieses Westfälische hatte seinerzeit noch eine Bedeutung, irgendwann aber ein Stück weit ausgelaufen ist, wie Münster irgendwann Münster, in Westfalen verloren hat und

Eine Stadt, die ich auch als Kind kennengelernt habe, ist eben auch Dortmund gewesen und was mir über Dortmund imponiert hat, Dortmund hat ganz, ganz viele Orte mit Westfalen, Damals gab's das Westfalenstadion noch, was gerade jetzt auch wieder in aller Munde war, obwohl sich der große Sponsor drüber geärgert hat. Es gab den Westfalenpark.

Es gab die Westfalenhallen und Dortmund war eigentlich auch immer ursprünglich, vielleicht auch heute noch die Stadt, eine freie Reichstadt in Westfalen, die ganz viele Plätze so bezeichnet hat und großen Wert darauf gelegt hat, eben dass nicht nur Münster. Die Hauptstadt ist nun eigentlich Dortmund auch eine ganz gewaltige Rolle in Westfalen mitspielt und das sind so Themen aus der Kindheit, wo ich eigentlich sagen muss, das Thema Landwirtschaft Münsterland Vieh und der große westfälische Viehmarktbehalt in Münster.

Dass ich da ganz viel drüber mitbekommen habe. Ich werde nie vergessen, wie staunt ich mal, als ich mit meinem Vater mal in Münster war vor dem Erdpostenhof stand und dieses wunderschöne Gebäude gesehen habe, die mir nur gedacht habe, meine Güte, da möchte ich das einmal rein. Ja und mittlerweile darf ich mitentscheiden, wer da überhaupt rein darf und schöne Veranstaltungen begehen, aber damit ist auch so ein kleiner Traum wahr geworden, weil, letzten Endes und das war schon wichtig, die Bedeutung auch der Stadt Münster für das Münsterland, aber insbesondere auch für die Westfalen. Alle haben da hingeschaut. Es war immer was ganz Besonderes. Ich bin jemand, der sehr katholisch erzogen wurde und von daher war der Dom zur Münze natürlich auch mal was ganz Besonderes.

Und von daher war diese Verbindung aus der Kindheit immer verbunden, auch mit viel Arbeit auf dem Hof, mit einer katholischen Erziehung. Ja vielleicht auch mit dem Thema wie geht man miteinander um, wie spricht man deutsche Sprache sind so ganz viele kleine Bausteine, die sich in mir mein eigenes Westfalenverständnis aufgebaut haben. Jetzt wird dieser Podcast ja hoffentlich nach wie vor auch im gesamtdeutschsprachigen Raum gehört. Du hast eben gesagt, ja die westfälische Identität, wie man sie so beschreibt, manche haben gar keine richtige Antwort dadrauf, welche Antwort hast du denn darauf? Ach, die westfälische Identität?

Ist ein Lebensstil, ist eine Lebensart, In den Talregionen teilweise immer ein bisschen unterschiedlich ausgesprochen ist, aber es gibt ganz, ganz viel verbindende Dinge. Es gibt, so muss man sagen, schon dieses schöne alte Wort der Bodenständigkeit. Den Hang zur Scholle, so möchte ich's mal sagen, aus dem ländlichen Bereich kommend, dass man eben Bodenständig ist, mal wieder zurückkommt. Ich glaube, es gibt die, Wenn man so will Wort-Karrt, es gibt bestimmte Bereiche, da sagt man, man muss mit den Leuten erst einen Sack Salz essen, bevor man überhaupt mit denen warm wird, dass man allem neuen und Fremden eher kritisch gegenübersteht.

Man nennt es nicht ab, aber man schaut sich alles ganz genau an, abwartend und schaut da genau hin, was es denn für Leute sind, die da kommen, ob die denn echt sind, wie man früher bei uns gesagt hat oder ob die Schlitzohren sind und weitergehen sollen. Denke, dass man Westfalen auch beschreiben kann als eine Region der Hilfsbereitschaft, des Anpackens, und es selbst in die Hand nimmst. Das sind Dinge, wie ich sie wahrgenommen habe, bevor viele irgendwelche Leistungen von anderen beansprucht haben, hatte man den Anspruch und hat man in Anspruch, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Man sieht das heutzutage sehr, sehr gut, wenn man sich die unterschiedlichen Formen des Strukturwandels ansieht, wir grade in Westfalen in unterschiedlichen Bereichen haben erleben können, den Strukturwandel, Auf der einen Seite, den wir in der Holzindustrie hatten, in der Möbelindustrie in Ostwestfalen. Wir hatten die Textilindustrie in im westlichen oder im Münsterland, Und wir haben natürlich auch, wenn man so will, die großen Veränderungen nach dem Niedergang von Kohle und Tal im Ruhrgebiet gehabt.

Und in Westfalen war's eigentlich immer Thematik, dass man versucht hat, selber diese Probleme zu lösen und nicht so sehr zu gucken, wo gibt's, Den reichen Onkel, die reiche Tante, die einem die Probleme abnimmt, sondern man hat das versucht, selber hinzubekommen, war sehr erfolgreich und ich glaube, es war der, ehemaliger Wirtschaftsminister Professor Pinkwart, der immer gesagt hat, die Westfalen haben so ein bisschen das Problem, dass sie den Pelz nach innen tragen. Und das sind Dinge, die vielleicht sehr zutreffend sind, weil man, nicht die Gabe hat viel zu nörgeln, sondern bevor man sich in Selbstmitleid ergibt, packt man die Dinge an, versucht pragmatisch, Lösungen zu finden, Licht auf Nachbarschaft,

großen Wert ist in Vereinen aktiv, versucht im Ehrenamt sehr viel zu machen und das ist insbesondere in kleineren Gemeinden und äh Von das A und O. Und das ist eigentlich so ein bisschen dieser westfälische Mentalität des Anpackens, des Selbst in die Hand nehmen, nicht auf jemanden warten, der kommt, bis er einem hilft, sondern eine absolute, wie auch immer geartete Selbstständigkeit und auch Pragmatismus in den Lösungen. Wir treffen uns hier im Landeshaus des LWL. Ich darf hier in deinem wunderbaren Büro zu Gast sein und unten an der Pforte begrüßen mich.

Entzückende Postkarten. Ich kann's nicht anders sagen. Warum erwähne ich das? Ich lese mal vor. Westfalen sind Feinschmecker. Westfalen sind treue Weggefährten. Westfalen rockt. Westfalen haben Fantasie. Warum ist es dir ausgerechnet jetzt, oder dem gesamten Landschaftsverband so wichtig, den Fokus auf Westfalen zu legen. Ja, man muss die Feste feiern, wie sie fahren. Wie sie fallen, genau. Und das ist so, wenn man Geburtstag hat, steht man allein im Mittelpunkt. Da hat kein anderer Geburtstag.

Und wir haben einen großen Vorteil, dass wir, Diesem Geburtstag auch alleine feiern können. Ansonsten, wenn wir Landschaftsverbände feiern, sind wir immer mit dem Landschaftsverband Rheinland gemeinsam unterwegs oder mit anderen, Und wir haben hier einen Geburtstag, der auf uns passt, der auf die Westfalen passt, der nochmal die Möglichkeit eröffnet, das westfälische den Menschenschlag, die Besonderheiten, Vielleicht auch mit einem Augenzwinkern das exquisite herauszustellen und es auch noch mal bekannt zu machen über viele Regionen hinaus, denn einige wissen, was sich dahinter verbirgt Aber mittlerweile auch leider Gottes immer weniger und wir wollen einfach diese Chance nutzen, für den Kulturraum zu werben, denn Westfalen, Lippe ist ganz grob ein Zehntel von Deutschland.

Wir haben ländliche Bereiche, wir haben städtische Bereiche und ich glaube, es lohnt sich, den Fokus auf Westfalen zu legen, um vielleicht, zu gucken, was in anderen Regionen helfen kann und wo man gut ist und das wollen wir mit diesen Themen ja machen. Wir haben eine besondere Stiftung, mit der wir ganz besondere Kulturereignisse fördern können, besuchen uns das ab und zu alle zwei, 3 Jahre aus, ob es einen ganz speziellen Schwerpunkt gibt. Wir haben vor einigen Jahren 1700 Jahre jüdisches Leben als Schwerpunkt erkannt und, in 225 haben wir gesagt, was gibt es an schöneren Schwerpunkt, Als am Ende des Tages das Westfalen oder die Westfalen, die 1250 Jahre alt werden, einfach noch mal in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen,

Es gibt berühmte Westfällen und Westfalen, die überall sind, die in wichtigen Funktionen sind, in Verantwortung sind und wollen versuchen, einfach nochmal daran zu erinnern, wie wichtig. Westfalen-Bar. Wie wichtig Westfalen ist und, Dass auch Westfalen auch als Kulturraum eine Zukunft hat und dafür ist dieses, wenn man so mit einzigartige Geburtstagsjahr ein ganz toller Anlass. Jetzt freue ich mich, dass ich als treue Weggefährtin, die ja auch schon im letzten Jahr einen dieser Themenschwerpunkte begleiten durfte zum Thema Power, euch auch erneut begleiten darf.

Welche Projekte, Institutionen werden euch noch begleiten? Also wir haben 44 Projekte, die wir umsetzen, Und es gibt über alle kulturellen Sparten Möglichkeiten, ob das Cabaret ist, ob das Poesie ist, bildende Kunst ist und es ist alles, wenn man so will, unter der Überschrift, 250 Jahre Westfalen, es gibt einen westfälischen Namenstag, der mit einigen Kooperationen durchgeführt wird und wir haben uns extrem darüber gefreut dass wir so viele Projektanträge bekommen haben, wie wir sie bisher in der Kulturstiftung noch nie zu einem Schwerpunkt bekommen haben.

Und das hat er uns auch noch mal gezeigt, dass das ein Thema ist, was alle, wird man Norddeutsch sagen, antriggert, Dass alle ein Stück weit begeistert und wo sich ganz viele Menschen etwas drunter vorstellen und das ein bisschen zu fassen Das ein bisschen auch in die Region zu spielen, denn 152 Jahre Westfalen sollen sich eben nicht nur hier im Landeshaus abspielen, wenn man so will. Dort, wo die Verwaltung für Westfalen-Lippe ein Stück weit sitzt, sondern es, eine regionale Geschichte. Es sollen sich möglichst viele daran erinnern, bis zu Speisen, bis zu unterschiedlichen Produkten, die man dort darstellen kann. Und das ist ein ganz tolles Thema, was wir vorantreiben wollen und können, Und wir haben viel Geld in die Hand genommen, um diese Projekte zu ermöglichen,

Und das ganz große Thema, die Ankerausstellung, wie wir das nennen, sieben sieben fünf Westfalen, das ist die Aufstellung, die am 15. Mai. In Paderborn in der Kaiserpfalz eröffnet wird. Die Ausstellung wird von Frank-Walter Steinmeier eröffnet, der auch Schirme über das ganze Themenjahr ist und wir freuen uns natürlich mit ihm nicht nur den Bundespräsidenten gewinnen zu können, sondern sogar ein Westfalen und sogar ein Lipper, der uns hier zur Seite steht und das ist eine ganz tolle Aktion, über die wir uns sehr freuen.

Das Jahr hat begonnen, schon im Januar gemeinsam mit Hendrik Wüst haben wir die Flagge gehisst und jetzt freuen wir uns auf ein ganz tolles Jahr mit 44 Projekten, die hoffentlich ganz viele Menschen, durch kulinarische, kulturelle, aber auch wissenschaftliche Themen in Westfalen-Lippe, über Westfalen begleiten Kannst du das nach so ein bisschen mehr konkretisieren, was du dir versprichst, was du dir vorstellst? Wie Westfalen 226 wahrgenommen wird?

Durch diese vielen Projekte? Also mir persönlich ist eigentlich sehr wichtig, dass man erkennt, dass Westfalen Eine Region ist, die einen kulturellen Rahmen hat, die eine kulturelle Besonderheit hat und die auch erhalten werden muss. Dieser Kulturraum Westfalen-Lippe ist ganz wichtig für die Menschen, die hier leben.

Ist eine Region, die ganz viele Facetten hat, die wenn man so will, wichtig ist, um, Arbeitsplätze zu erhalten, zu schaffen, um Menschen hierher zu locken, um, den Menschenschlag ein wenig nochmal darzustellen, der besonders ist, aber auch liebenswert und liebenswürdig ist und das gehört auch immer mit dazu, deutlich zu machen, dass, Und das haben wir gelernt aus diesen ganzen Diskussionen, die wir im Rahmen von Bemühungen gehabt haben, Landschaftsverbände aufzulösen, Verwaltungsstrukturen zu verändern, dass trotz aller Veränderungswut, die es teilweise gab, eben das westfälische Übergeblieben ist, dass man dass die Menschen sich diese Identität nicht nehmen lassen, auch deutlich zu machen, Westfalen, die Heimat ganz vieler ist,

aber Heimat übersetzt ist nicht ungefähr mit einem Closed Jobbetrieb, mit einem antiquierten Heimatbegriff, sondern mit einem sehr offenen Heimatbegriff, der Heimat als Verantwortungsraum als Möglichkeitenraum als Integrationsraum, auch als inklusiver Raum darstellt und das soll eigentlich bei den Menschen hängen bleiben, dass wir hier nicht, eine wie auch immer gelagerte alte Region haben, die sich längst überlebt hat, sondern dass es vielleicht viel moderner ist als viele denken und wir grade auch in diesen Kulturräumen.

Einblick geben sollten, weil sie eine ganz große Besonderheit haben, denn Kulturschweiß zusammen. Und dieses Besondere hervorzuheben, das wünsche ich mir, dass das über Das Jahr hinausgeht und dass man darüber hinaus denke ich auch immer nachdenken muss, was am Ende des Tages getan werden kann und getan werden muss.

Um auch diese Struktur, auch den Menschen, die ihr Leben entsprechend anzupassen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, diese Tradition in eine Zukunft, in eine, Gestaltende Zukunft zu überführen. Der Nukleus, das Landschaftsverbandes, Inklusion, Kulturräume? Ich habe mich ja mit dem LWL auseinandergesetzt. Aber beschreib doch mal allen Hörer und Hörerinnen, was der LWL eigentlich genau ist. Tja, der LWL ist.

Am Ende des Tages ein großer Verband, eine wenn man so will, Behörde, die ganz spezielle Aufgaben hat und zwar Aufgaben, die eine Stadt und einen Kreis alleine gar nicht wahrnehmen kann und, Die Idee, die dahinter lag, war einfach zu gucken, dass Menschen in dieser großen Region Westfalen-Lippe, die gleichen Chancen haben, die gleichen Chancen haben, was Bildung angeht, was Unterstützung von Menschen mit Behinderung angeht, was Versorgung mit psychiatrischen, angeht, was aber auch kulturelle Themen angeht und das ist eigentlich die Grundidee, die hinter dem Landschaftsverband liegt, dass diese Aufgabe eben nicht durch einen staatlichen Apparat durch ein Düsseldorf, durch eine Landesregierung vorgegeben werden, sondern dass diese Aufgaben selbst verwaltet werden. Durch ein eigenes Parlament,

und diese Grundidee, die trägt mehr oder weniger, seit eigentlich achtzehnhundertsechsundachtzig, wo man wirklich in diesen Rahmenbedingungen, diese Aufgaben auch wahrnimmt und Am Ende des Tages führt es dazu, dass wir uns dafür verantwortlich sehen, dass von Siegen, Bis nach Minden-Lübbecke, von Bocholt bis nach Höxter, jedes Kind die gleiche Chance hat, wenn es den Bedarf hat, Frühförderungsleistung zu bekommen, um später möglichst gute Chancen zu haben für eine gute Bildung und nachher auch eine gute Ausbildung.

Wir wollen sicherstellen, dass die Menschen, die behindert sind, die Unterstützungsleistung brauchen, um ihren Tagesablauf gut durchführen zu können, die Unterstützung brauchen, um ihr eben in Wohnen, Menschen, die Unterstützung brauchen, um zu arbeiten, das in ganz Westfalen-Lippe diesen Menschen die gleiche Chance bekommen, dieses Thema zu haben und eines der großen Themen, wo wir an auch dran arbeiten, ist es, dass eben überall auch Kinder in die Lage versetzt werden, in allen Teilen, Ein Platz beispielsweise im U3 Ausbau zu bekommen, dass dort auch entsprechende Strukturen geschaffen werden und das, was uns darüber hinaus eben, sehr bewegt und auch anspornt ist, dass wir gerade auch im kulturellen Bereich neben den großen Museen, die wir haben.

Ganz viele Einrichtungen haben, wie das Medienzentrum oder das Archivamt, was darauf ausgerichtet ist, gerade in örtlichen Bereichen, kleineren Gemeinden Unterstützung zu geben, damit hier auch kulturelle Angebote aufrechterhalten werden können, dass hier auch kulturelles Leben stattfinden kann und das ist eigentlich unsere Verpflichtung die wir machen, wenn man so will, einen Kulturraum lebendig zu halten. Ja, ich denke auch beispielsweise an Hausnot und das lila W-Festival, was jetzt auch in diesem Jahr stattfinden wird. Fallen ja noch mehr solcher kleinen Kultur-Highlights ein. Ja, so das, was wir momentan ja sehr stark mit auf den Weg bringen. Es rund um den Geburtsort von der Dette von. Die Burg Hülshoff mit dem Center for Liteure, wo wir versuchen auch hier,

Wissenschaftlich etwas Tolles zu machen, aber auch im Museum mit aufzubauen, wo wir ein Veranstaltungszentrum gründen wollen, um einfach deutlich zu machen, wie wichtig es ist, all diese Dinge, unter einen Hut zu bringen. Ich glaube, wir haben tolle Erfahrungen gesammelt, als das Kaiser Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica, was ganz viele kennen. Im Zweifel, weil wenn sie nach Berlin fahren, egal mit dem Zug, oder mit dem Auto daran vorbeifahren.

Dieses Denkmal mit neuem Leben zu erfüllen, indem wir vor einigen Jahren dort ein Besucherzentrum eingerichtet haben und eine Lokalität in der Ringterrasse, so dass jeder über dieses Wesertal schauen kann und somit auch einen anderen Bezug hat, Ich denke an den kleinen Asten, den wir auch haben, der auch eine wichtige biologische Situation ist oder wir haben das heilige Meere, wo wir versuchen eben auch Fortbildung zu machen für Menschen, im Naturbereich unterwegs sind. Welche Kulturprojekte sind dir noch besonders wichtig, die so typisch für Westfalen stehen? Ja, also wir haben seit, 1977 natürlich mit den Skulpturprojekt.

In Münster begonnen, wir haben das demnächst zwanzig 27 50 Jahre, wo wir versucht haben, Dinge mal ganz anders zu sehen und ich glaube, diese, alle zehn Jahre stattfindenden Skulpturprojekte, die eine ganz besondere Bedeutung mittlerweile für die Stadt, aber auch für die Region und mittlerweile sogar mit internationalem Flair haben, zeigen, wie gut man aus einer kleinen Geschichte, die eigentlich.

Wenn man so viel Münster aufrütteln sollte, indem man Kunst im öffentlichen Raum erstellt hat, was bis dahin doch sehr kritisch gesehen wurde, muss man vorsichtig auszudrücken. Eine solche, wenn man so will, wiederkehrende, Internationale Ausstellung mit Kunst im öffentlichen Raum Menschen fasziniert und nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Europa, und darüber hinaus. Und es gibt natürlich weitere tolle kulturelle Ereignisse, die wir aber häufig auch immer versuchen in unseren Einrichtungen mit durchzuführen Ob es ein Klostermarkt ist, dem in Dahlheim durchführen, der regelmäßig durchgeführt wird, auch eine Tolle Sache, aber da muss man auch weit hinfahren, aber auch das gehört zu unseren Aufgaben mit dazu. Wunderschön, ich kann's nur empfehlen. Ihr habt mal sehen möchte, wie Klosterleben stattfindet, ist da herzlich willkommen. Wir führen in diesem Haus,

Besinnungstage durch, Tage des Schweigens durch, versuchen auch Klosterleben mit darzustellen und versuchen in diesem, Klostermuseum auch ganz besondere Ausstellungen zu zeigen, wie die sieben Todsünden Luther ist dort dargestellt worden oder auch aktuell eine Ausstellung wie die Kirche im dritten Reich sich denn wirklich auch gezeigt hat.

Wir haben glaube ich in vielen Bereichen eine ganz große regionale Verwurzelung, indem er beispielsweise unsere Industriemuseen regelmäßig versuchen, deutlich zu machen, was industrielle Entwicklung eigentlich für uns bedeutet hat. Ich sage mal, man kann es als Fluch und Segen zugleich bezeichnen Fluch, vielleicht weil wir aktuell erkennen, dass durch die großen Emissionen von CO zwei, der Natur und dem Klima geschadet hat. Auf der anderen Seite ist aber unser gesamter Wohlstand darauf aufgebaut.

Und damit vernünftig umzugehen, wo wir tolle Ausstellungen machen, beispielsweise mit Industrie, Insekten, wo wir versuchen Themen auf den Weg zu bringen, wo wir den Menschen versuchen dazu, bringen den Besucherinnen und Besucher, was denn das kulturelle Erbe im Industriezeitalter ausgemacht hat. Und das Schöne ist, es ist halt nicht nur das Industriemuseum alleine, wenn man so will, im Ruhrgebiet, wo wir zwar mit Dortmund, Bochum zwar große Standorte haben mit Witten, mit Hattingen Aber genauso haben wir die Glashütte in Gernheim das Ziegelei-Museum in Lage. Auch hier hat industrielle Produktion stattgefunden und auch hier sind ganz tolle Dinge, die wir auf den Weg bringen und versuchen halt so flächendeckend etwas zu tun, die,

großen Themen, die uns natürlich auch umgeben ist, wie hat sich, Diese Region entwickelt und das versuchen wir ja man kann man sagen in unseren beiden Freilichtmuseum wieder zu spiegeln. In Detmold, wo es um Alltagskultur geht. Ein großes Gelände, was einfach die Region im Kleinen wiederspiegelt mit allem, was dazu gehört mit den Praktiken, die man hatte, Bäckerei, Landwirtschaft seltene Tierarten, die man hier hatte, einfach Alterskultur aus Westfalen über viele Jahre transportiert und eben in Hagen, wo wir das Handwerk darstellen, wo wir auch zeigen, wie sich diese Region entwickelt hat mit einem, Museum, was sich wunderschön an der Landschaft hineingibt, wo wir immer weiter auch Entwicklungsthemen haben und wo wir versuchen, dass man eben eine solche.

Regionale Geschichte. Ja auch erwandern kann, wo man sie genießen kann und das ist uns ganz wichtig, dass die Menschen etwas davon haben sollen, wenn sie unsere Einrichtung besuchen, Dass sie ein Stück weit an der frischen Luft sind. Dass sie Erlebnisse haben, dass sie aber immer den Gedanken haben, ich kann gerne wiederkommen und wenn ich nur mal einen Tag spazieren gehen möchte in einer wunderschönen Landschaft, Das sind, wenn man so will, ein paar Highlights die wir versuchen aufrecht zu erhalten und wo wir jedes Jahr mit neuer Energie, Unser Kolleginnen und Kollegen versuchen neue Themen aufzugreifen. Bist du auch ein Nutznießer dieser Vorteile? Vielleicht schon mal ein Besinnungstag oder Woche im Kloster gemacht? Teuteburger Wald, er wandert. Also

Ich habe einige Dinge schon erwandert, aber, Ein Besinnungstag müsste ich vielleicht mal machen, habe ich aber noch nicht gemacht, aber ich bin von der Idee total begeistert, weil es immer mehr Menschen gibt, in unser schnelllebigen Welt und das ist, wenn man so will. Die andere Seite unseres Aufgabenbereiches, dass wir Kultur haben, eine Aufgabe, die allen offen steht, Die man mittlerweile sogar als Bildungsauftrag verstehen muss, nicht nur irgendwo Vitrinen, wo irgendwelche Bücher oder irgendwelche Gegenstände drinstehen, sondern mit ganz viel pädagogischem Geschick und Know-how versucht einfach.

Dinge an junge Menschen vor allem aber auch an alle die da Interesse daran haben bald mitzubringen denn wir erkennen dass wir natürlich in unseren anderen Aufgabenbereichen wo wir uns um kranke Menschen kümmern und psychisch kranke Menschen kümmern. Menschen auch erleben, die gerade mit der Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft mit dem Ereignisreichtum, mit der Masse an Informationen, die wir tagtäglich zu verarbeiten haben, nicht so gut auskommen.

Und da auch mal mit zu kooperieren, zu sagen, es gibt auch mal eine andere Seite, mal sich zurückzunehmen. Mal sich wirklich zu besinnen, mal an Tag des Schweigens anzustreben und wir erkennen schon, dass das von immer mehr Menschen in Anspruch genommen wird, weil auch der Bedarf da ist, Und das ist so mit eines der schönsten Themen, die wir eigentlich hier auch als Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit auf den Weg bringen können, Wir haben fast nur Aufgaben, wo alle unserer Kolleginnen und Kollegen, was mittlerweile über 20.000 sind, einfach eine sinnstiftende Tätigkeit mache.

Anderen Menschen helfen, indem sie ihnen beim normalen Leben helfen, indem sie sie vielleicht gesund machen und das, was ich immer nur Empfehlung, das ist so mein Weg, wo ich das immer sehr deutlich erkenne, wenn mal wirklich so ein Tag total schräg läuft und alles schiefgeht und man sagt, um Gottes Willen, die berühmte Fliege an der Wand ärgert einen, Einfach mal eine halbe Stunde eine unserer Förderschulen besuchen, wo Kinder teilweise mit schwersten, Behinderungen beschult werden, die glücklich sind, die zufrieden sind und ich kann allen nur versprechen, danach ist der Tag ein anderer.

Geht ihr das auch so? Ja. Mhm. Sag mal, wir leben hier in einer Region, die geprägt ist durch den westfälischen Frieden, durch Industrie, durch Hansestadt durch Kultur, wir feiern 250 Jahre. Wie schafft man es denn jetzt, diese Region in 1500 Jahre zufrieden und erfolgreich zu führen? Also ich. Bin auch nur jemand, der im Heute und jetzt lebt. Ich bin auch kein Prophet, ich habe auch keine Glaskugel, aber ich glaube, dass 250 Jahre, Ein Menschenschlag geprägt hat, das wird doch noch 250 weitere Jahre, Bestand haben, weil es eben nicht nur um Zuständigkeiten geht, sondern um Lebensart geht, um eine Art und Weise, wie man miteinander umgeht, um eine Art und Weise, wie man, Offenheit darstellt, wie man einen Kulturraum, der da ist, mit Leben füllt. Und von daher weiß keiner, wie,

dass Europa die Weltordnung in den nächsten 250 Jahren aussieht. Dafür erleben wir momentan viel zu viel Bewegung, aber das Westfälische, Diesen ganzen Bewegung standhalten. Da bin ich sehr sicher und auch dann wird man darüber sprechen, Westfalen im Topf. Westfälische Gerichte. Westfalen rockt. Westfalen rockt was zu wie die Musik dann auch immer aussieht.

Aber es sind viele Eigenschaften, die erhalten bleiben und daran wird man sich erinnern, klar kann man dann noch besser nachschauen Was heute hier geschehen ist, aber das sind Dinge und das zeigt der Blick in die Vergangenheit, die ganz, ganz viele Jahre, ganz, ganz viele Wirrungen erlebt haben. Du hast den westfälischen Frieden angesprochen. Nach 30 Jahren Krieg hat man sich fünf Jahre, angestrengt, Frieden zu schaffen.

Wenn man so will, die Basis dafür zu legen, eine europäische Friedensordnung anzustrengen? Wir haben danach ganz viele andere Themen gehabt, wo immer wieder, Die Frage zwischen Krieg und Frieden war und immer wieder hat sich die westfälische Lebensart der westfälische Kulturraum selbst durch einen Zusammenschluss in ein Nordrhein-Westfalen als resistent wird man heutzutage erwiesen und ich bin davon überzeugt, dass, Dieser Frohsinn auch weiterhin resistent sein wird gegen alle Veränderungen und den Menschen eben auch viel Halt gibt. Auch das gehört mit dazu. Westfällig bedeutet auch ein Stück weit Heimat, ein Stück weit Halt, ein Stück weit zu Hause.

Und da sind unheimlich viele, die selbst, wenn sie in die Welt hinausgegangen sind, immer wieder ein Stück weit drauf zurückblicken und ich freue mich eben auch, dass große Persönlichkeiten, die aus der Region kommen, einfach diese Region, auch nicht vergessen. Sag mal, welche westfälische Musik rockt dich denn? Also ich bin, wenn ich mir an meine Jugend erinnere, war Alpha will hochinteressant hier aus der Gegend. Die kommen aus Münster. Ach. Ja, die die kommen aus Münster.

War damals ein Lied, ich muss mal überlegen, das war so Anfang der achtziger Jahre, glaube ich, äh Nena. Mhm. Kommt ja aus der Region, aus Hagen, Und ja gut, Grönemeyer ist zwar kein original Bochumer, aber seine Lieder sind bekannt. Das Album Bochum 4630 ist es, glaube ich, genannt worden. Sind Dinge, die natürlich allen bekannt sind. Es gibt ganz, ganz viele Comedian, aber das sind so, Musiker und Musik, mit denen ich ein bisschen aufgewachsen bin und Lindenberg. Odo Lindenberg aus Gronau. Mhm. Wo ganz, ganz viel, Rock in Westfalen steckt und aus Westfalen kommt. Hättest du auch ein Skateboard von Titus Ich hatte kein Skateboard von Titus, ich kenne zwar Titus, aber da, wo ich groß geworden bin, war's mit dem Skateboard etwas schwieriger. Mhm. Und als ich dann,

Boards rankam, habe ich dann vorgezogen ein anderes Beförderungsmittel zu nehmen, als wäre immer zu gefährlich war. Wie schön, Georg, ich freue mich so sehr, dass wir uns hier so schön ausgetauscht haben Vielen Dank, dass du uns hier in 1250 Jahre westfälische Kulturgeschichte mitgenommen hast und so einen schönen.

Auf all das schenkst, was jetzt kommen wird. Vielen Dank für deine Zeit. Ja, sehr gerne. Music. Das war's für heute. Vielen Dank, dass ihr bei dieser besonderen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst, genau, Westfalen, dabei war, diese Podcastreihe entsteht im Rahmen des Förderschwerpunkts der LWL-Kulturstiftung zum Jubiläum 1250 Jahre West, Operation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Ein großes Dankeschön an die LWL-Kulturstiftung, die dieses Projekt möglich macht, Ihr möchtet mehr über das Jubiläum 1250 Jahre Westfalen erfahren, dann schaut doch mal vorbei unter WWW, LWL Minus Kulturstiftung Punkt DE oder folgt der LWL-Kulturstiftung auf Instagram unter at LWL Kulturstif.

Die Leichtigkeit der Kunst erscheint alle zwei Wochen freitags und die Folgen von Genau-Westfalen werden immer am letzten Freitag im Monat veröffentlicht. Also unbedingt folgen, damit wir keine Episode, wenn euch diese Folge gefallen hat, freue ich mich über fünf Sterne und eine positive Bewertung auf eurer, und natürlich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik oder Themenvorschlä, Ihr könnt mich jederzeit über die Social Media Kanäle von Die Leichtigkeit der Kunst erreichen oder mir eine E-Mail schreiben an Info at die Leichtigkeit.

Danke für. Music.

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