
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 232
Kristian Jarmuschek: Zwischen den Zeilen
Freitag, 7. Februar 2025 · 1 h 06
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Shownotes
Was braucht es, um Kunst in Bewegung zu bringen – sei es in einer Galerie, auf renommierten Messen oder durch die gezielte Förderung von Talenten? Wie hält man dabei die Balance zwischen Markt und Magie, zwischen Geschäftssinn und leidenschaftlichem Engagement?
Und wie bleibt man dabei nahbar, humorvoll und visionär?
Kristian Jarmuschek (instagram.com/kristianjarmuschek), Galerist (jarmuschek.de), Messeleiter und Vorsitzender des BVDG (bvdg.de), gibt spannende Einblicke in seinen facettenreichen Werdegang, seine Visionen und seine Liebe zur Kunst.
Wir sprechen über seine Arbeit mit den paper positions (paperpositions.com/de/staedte/berlin), seine Rolle bei der Art Karlsruhe (art-karlsruhe.de/de), die Bedeutung von Netzwerken im Kunsthandel und was ihn antreibt, sich unermüdlich für die Kunstszene einzusetzen. Eine inspirierende Folge über Mut, klare Handschrift und die Freude daran, Kunst für alle erlebbar zu machen.
GOOD TO KNOW!
GAST: Kristian Jarmuschek
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Music. Herzlich willkommen zu meinem Podcast Die Leichtigkeit der Kunst. Ein Salon Podcast über Kunst, Kultur und Gesellschaft, Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich sehr euch hier begrüßen zu dürfen, Fühlt euch eingeladen mit mir in die faszinierenden Geschichten, Chancen und Herausforderungen einzutauchen, die meine Gäste als Zeitzeugen von Kunst, Kultur und Gesellschaft.
Music. Darf ich einen ganz besonderen Gast begrüßen, der wie kein anderer versteht, Kunst in all ihren Facetten erlebbar zu machen, doch vorab. Was braucht es, um Kunst in Bewegung zu bringen, Sei es in einer Galerie, auf renommierten Messen oder durch gezielte Förderung von Talenten, Und wie bleibt man dabei nahbar, humorvoll und visionär?
Genau darüber spreche ich heute mit einem Mann, der die Kunst über alles liebt und lebt. Christian Jamuschek, Christian ist Galerist, Messeleiter und engagiert sich als erster Vertreter des Kunsthandels. Wie scharf der es zwischen all diesen Rollen eine klare Handschrift zu behalten, Welche Geschichten stecken hinter seinen Projekten wie den Positions oder seiner Arbeit bei der Art Karlsruhe und was macht Kunst in seinen Augen überhaupt aus?
Lasst uns das gemeinsam herausfinden. Lieber Christian die ersten Fakten sind angesprochen. Doch wie kam es zu deiner überbordenden Liebe, Ich möchte die Zirkusgeschichte hören. Wo man die gar nicht so wenn das Leute wissen, das das war ja mein erster Berufswunsch, wenn ich immer gefragt werde und das war tatsächlich so, dass ich im Zirkus gerne war.
Und dass ich diese interessant fand. Ich weiß, ob man wenn man heute mein Leben sieht, denkt man so, hm Das hat sich denn da schon gezeigt. Äh für mich war aber wichtig, dass ich mir diese diese Tresornummer mit den Pferden fand ich natürlich toll. Alle Kinder finden Pferde toll, Was ich mir immer gedacht habe ist, das wusste ich nicht, dass dieses Knallen der Peitsche dass das sozusagen ich dachte und das geht die die peitschen wirklich auf die Rücken der Pferde. Und das war immer so meine Aussage, ich will, möchte gerne das werden, aber eben ohne dass ich dann die.
Heute weiß ich, dass das Knallen wohl ganz anders herkommt und das ist ja, Sinnvoll ist, das für ein Geräusch herzustellen, aber das war damals das Kind, ich wusste es nicht, dachte die Hauen, also die schlagen wirklich auf die Pferde ein, da dachte ich mir oh, das will ich nicht, aber so das andere. Das mit der Liebe zur Kunst, das hat sich bei mir irgendwie, so ergeben, ich habe irgendwann festgestellt, dass nicht alle Kinder in der Zeit, wo man so Tierpostkarten. Also ich komme aus der Generation, wo man noch Postkarten hatte, wenn man irgendwo hingefahren ist, hat man sich Postkarten mitgenommen. Wir sind gar nicht so weit auseinander. Das ist der gute, dann weiß ich auch, von was ich rede. Also das heißt, dass ich eben nicht nur,
Hunde-Katzen, Pferde, Greifvögel und solche, das war auch noch ein Sondern, dass ich auch immer Kunstpostkarten gesammelt habe und ich weiß als Kind, ich habe mich im Museum immer wohlgefühlt. Und irgendwann habe ich dann auch ein bisschen zum Leidwesen meiner Eltern angefangen, mein ganzes Kinderzimmer mit so einer Art riesigen Collage, immer wenn ein neues Bild dazugekommen ist, was ich in der Zeitung oder Zeitschriften oder so gefunden habe, wo wuchs das immer mehr? Also ich habe dann quasi da schon angefangen so eine Galerie zu machen. Ich weiß bis heute nicht warum. Ich gucke mir einfach gerne Kunst an und finde dieses Momentum, dass man da so eine Stille hat, so einen Raum hat, so einen Moment, der
einem selber gehört und dass man da was entdeckt, was man sonst nicht in seinem Leben hätte, das finde ich bis heute irgendwie, aber warum das irgendwo angefangen weiß ich nicht, aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Und hast du's auch überlegt mal selber Kunst zu machen, wenn du schon so Collagenförmig die Zeitungsschnipsel aneinander gereiht hast? Hm, jein, Ich hatte in der Schule saß ich neben Susanne und Susanne hat heute eine Agentur für Grafikdesign, die hat sie glaube ich mit ihrem von ihrem Vater übernommen, und wenn ich immer gesehen habe, wie die gezeichnet hat, dass er sie mit wenigen Strichen so eine dreidimensionalität herstellen konnte und ich immer nur so die Umrisslinie dachte ich, also das wird nicht meine Karriere. Das hat aber dem Interesse an der kunstlernen Abriss getan.
Und man muss noch dazu sagen, dass ich schon, weil sie in die Grundschule gekommen bin, dass ich da schon ausgewählt wurde in so einer, dass ich damals Kulturgruppe. Wir haben immer die Theater, singen und Spielprogramme gemacht für die Erstklässler. Das heißt, wir haben dann immer an dem Schuleinführungstag haben wir dann für die so ein Programm gemacht. So bin ich eigentlich zum Theaterspielen gekommen und das habe ich dann von 9 Jahren an, bis ich Anfang 20 dann nach Berlin gegangen bin, Kinder- und Jugendtheater in Erfurt heißt und von daher war sozusagen mit dreimal die Woche Probe am Wochenende Vorstellung War jetzt gar nicht so viel Zeit, um selber. Aber ehrlich gesagt, ich hatte das nie. Also Malerei hat mich jetzt nicht vom Machen her interessiert, sondern ich fand diese Bilder einfach
die gesehen habe immer so fasziniert. Welche Rollen hast du denn beim Theater gespielt? Na ja, wir waren angegliedert als Schauspielhaus in Erfurt und wenn zum Beispiel solche waren die Frühlingserwachen oder Emil und die Detektive haben wir quasi die Kinder gespielt und bei habe ich den Professor gespielt bei welche Rolle das war, Wir haben noch andere Stücke, frech wie Oskar, der Krieg in Troja findet nicht statt und solche Dinge. Also das war aber auch immer ein wichtiges Ensemble-Erlebnis. Also das danke ich bis heute, also dass ich da sozusagen mit in so einer Gruppe warf und das war auch immer die Erleiterin. Renate Lichtnock war das immer total wichtig, dass das eben nicht, es geht nicht darum, irgendwie eine Kaderschmiede für Schauspiele, Schüler und viele sind dann an der ans Busch, in Berlin gelandet, von denen, mit denen ich damals zusammengearbeitet habe.
Sondern es ging darum, dass man das als ein ja als eine Lebenswirklichkeit im Team Kunst zu machen, zu singen, Theater zu spielen, sich aufeinander verlassen zu können, all diese Dinge, das war ganz besonders wichtig, dass das dort erlebbar wurde. Vermisst ihr das Theaterspiel? Ähm nein. Ich würde ja sagen, ich habe mittlerweile genügend andere Bühnen, Geschaffen wurde, dazu geholt. Also es gibt schon so Momente, wo ich weiß, warum ich bestimmte Dinge ganz gern mache, weil ich merke, dass mich das dann so ein bisschen vom inneren Gefühl her, also was man so selber mit sich erlebt, wenn man, mit Menschen etwas macht, wenn man vor ihnen steht oder mit ihnen etwas gemeinsam gestaltet, dass das mich schon ein bisschen an das erinnert, was
Was ich da auf der mehr unter dieser Zeit, wo ich Theater gespielt habe, aber das war sozusagen der wichtigste Bezugspunkt auch in in meiner Jugend, also dass diese diese Theatergruppe. Weißt du was, ich habe auch Theater gespielt. Oh nein jetzt auch mal erzählen ist ja nicht mein Podcast. Aber ich erinnere mich, ich habe auch ganz lange Ballett getanzt wir haben viele Aufführungen gemacht und ich erinnere mich immer noch gerne an diesen Moment des Lampenfiebers, des Kribbelns, kurz bevor der Vorhang aufgegangen ist. Mhm.
Dieser Moment, alles flört, man kontrolliert nochmal schnell, ob alles an Ort und Stelle ist. Der Vorhang geht auf und wie ein Lot durch den Körper tritt Ruhe ein und man ist, fokussiert und da. Mhm. Geht dir das heute bei all deinen Projekten auch so? Ist es dieses Gefühl? Also ich würde es andersrum formulieren, warum wir bestimmte Dinge glaube ich leicht fallen, wo andere vielleicht so ein bisschen in Stress geraten würden, sind ja quasi die diese Momente, die du beschreibst, dass man mit lernt, mit sich umzugehen dass man jeder hat ja das über seine eigenen Rituale, bevor man dann sozusagen vor die Leute tritt und anfängt zu sprechen. Also dass man dieses Sammeln, also dass man sozusagen den Punkt findet, sich erst mal ganz
zu sich selber zu finden, um dann sozusagen über sich überhaupt nicht mehr nachzudenken, sondern einfach nur noch, Zu verschenken oder sozusagen den Moment des Erlebens und des selber produzierens oder gestaltens. Das ist glaube ich das, was ich mich dann immer dran erinnere, dass ich weiß, was ich vorher machen muss die Atmung muss man kontrollieren. Das ist auch ganz wichtig, aber das sind ja, das wirst du dann auch wissen. Das klingt zu banal, aber letzten Endes ist es total wichtig, wenn man vor Menschen steht und die erwarten man redet. Die Sätze hintereinander weg und man macht etwas mit ihnen oder man soll, bieten, dann darf das nicht schiefgehen, dann muss man sozusagen auf ganz viele Dinge sich einfach blind verlassen können und sich dann quasi so
Es ist nicht alles immer Stagediving, aber sozusagen ist ja schon der Grundgedanke, dass man das wirst du auch kennen. Man denkt ja dann nicht mehr über sich nach, sondern man ist dann in diesem Prozess und man weiß, was man will und man weiß, was man da vielleicht erreichen will vergisst sich aber völlig dabei und das würde ich sagen, das finde ich dann im Nachhinein immer schön zu merken, okay ich war jetzt mal eine Stunde oder zwei oder 3 oder wie lange so Veranstaltung dauern.
Hatte ich genau dieses Gefühl, so eins zu sein mit den Menschen. Das ist ja auch eine Nähe, die dadurch entsteht Was für ein Ritual hast du denn? Von links auf rechts. Äh nee. Ich weiß gar nicht, ob ich das so beschreiben kann, also dass ich bevor irgendwas losgeht. Das wissen mittlerweile, die mich kennen, da muss ich mich mal kurz zurückziehen, also das ist noch mal ganz still und ein Ort einen ganz ruhigen Moment äh natürlich die Augen schließen oder sich dann irgendwie versuche so einen Punkt visuell in mir zu finden und dass ich dann sage, so jetzt habe ich denkweise, dass ich sozusagen irgendwie so eine so eine Rückbindung zu mir selber herstelle und dann kann's eigentlich losgehen. Wissen, was ich mir immer vorgestellt habe,
Ein Tennisball den ich immer hoch und runterspiele wie so ein Auftitschen. Mhm. So ihr lieben Hörende, jetzt habt ihr auch noch ein bisschen Kommunikationstraining bekommen. Was für ein Mehrwert. Ja genau. Aber zurück. Du hast dann nicht Kulturwissenschaften studiert bist, auch nicht an die städtischen Bühnen gegangen, Schauspielschule, sondern nach Berlin, um Kunst, Auf Magister zu studieren. Mhm. Ja, also geplant war ja eigentlich, dass ich Arzt werde. Ach so. Mhm.
Das also ich jetzt noch nicht so herausgehört. Also um die Frage zu beantworten, warum es denn äh Kunst äh Wissenschaft geworden ist. Also ich war relativ gut in der Schule. Mir fällt das wirklich leicht. Ich weiß auch nicht, was da der Trick war, so irgendwie so ein 1Komma Durchschnitt immer. Und das aber dann klar, okay, dann könnte ich ja Medizin studieren.
Was mich quasi damals schon immer abgehalten hat, war die Opferaussicht, da ich in der DDR aufgewachsen bin, dann hätte drei Jahre zu Arme gehen müssen, also wenn der Staat was für dich, dann musst du auch was für den Staat, diese Logik, die dahinter steckte und das Thema mit der Kunst und mit den Bildern hat mich nie losgelassen und ich habe dann als ich so ein bisschen selber dann dachte, kannst du dir das vorstellen mit Medizin oder nicht? Ich hatte.
Gedacht, dass ich irgendwie Chirurg werde oder so, also was was tolles, wo man dann so was handfestes auch dabei machen kann, im Endeffekt habe ich dann heimlich im sozusagen im Frühjahr 89 habe ich sowohl in Leipzig als auch in Berlin den Eignungstest für die Kunstgeschichte gemacht, so das war in äh in der DDR war das so, dass man eben einen Test dafür machen musste. Ich weiß noch, wie meine Klassenlehrerin dann auf mich zukam. Irgendwie, das war im April, Mai neunundachtzig, gesagt sind, guck mal, du hast jetzt hier die Bestätigung bekommen, aber aber du bleibst doch dabei, dass du Medizin studierst, also es war für alle irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar, wieso ich da plötzlich so, aber,
Ich hatte mir das auch nie richtig vorgestellt. Dann passierte ja das große Glück für mich, dass dann die alle Türen und alle Möglichkeiten aufgingen. Also A ich musste nicht mehr drei Jahre zur Armee und B ist das aber auch, dass der Studienplatz nicht mehr öltig war. Und deshalb hätte ich mich quasi neu bewerben müssen und deshalb habe ich gedacht, Tschakka, das ist jetzt mein Moment. Jetzt gehe ich nach Berlin und studiere Kunstgeschichte. Das war so das, was ich mir am am ehesten vorstellen konnte. Und dann war noch ein Jahr Zivildienst und das war dann der letzte Moment, um zu wissen, dass ich bitte kein Mediziner werde, Da war ich nämlich im OP-Saal für Mund, Kiefer und Gesichtschirurgie eingesetzt. Ich habe da ganz viele Dinge gesehen, wo ich dachte, wow und äh handfest, genau und äh dann noch plötzlich festgestellt, also da habe ich mir die Ärzte natürlich so angeschaut und da war so einer.
Ein Oberarzt, der relativ deftig war und auch sozusagen so immer ein Hoch und immer so, aber der war ich will nicht sagen, dass er ein Fleischer ist, aber so, der war sehr sehr pragmatisch, sage ich mal, eher ein Handwerker. Der wurde aber von allen Schwestern geliebt, weil immer, wenn er operiert hat, ging die Operation eine halbe Stunde oder Stunde weniger. Das heißt, man konnte früher nach Hause, es war früher zu Ende und dann gab's einen Oberarzt, der hat Texte geschrieben, der hat Saxophon gespielt. Ich dachte, das ist doch toll, aber das wollen wir dir dann also hm dann hat er während der Operation geredet und dann habe ich gemerkt, okay Das ist jetzt nicht deine berufliche Perspektive und von daher war ich dann froh, da nach Berlin gehen zu können und Kunstgeschichte
zu studieren. Hast du denn in deiner Jugend Werke gesammelt oder Zeitungsausschnitte? Früh. Mal teuer und Also Ende der Achtziger war das dann so, dass äh Johannes Heißig den fand ich irgendwie besonders spannend. Mattheuer war auch immer ein Thema. Natürlich, also das ist so eines der frühesten. Erinnerungen, die ich habe, das war ich glaube das war 8undachtzig oder so, da hat Werner Tübke im Kunstverein in Erfurt dieses Bau und Kriegspanorama vorgestellt. Da gab's ja diese eins zu zehn, Bilder und natürlich die Nähe Bad Frankenhausen ist nicht weit von Erfurt entfernt und das das hat mich auch fasziniert, weil ich dachte, was da also was sozusagen in Bildern alles drin stecken kann. Also das ist natürlich bei sozusagen bei einem Raum Kriegspanorama, was ja so eine mittelalterliche Bilderzählung mit viel Ikonografie, mit viel Symbol, Haftigkeit,
natürlich auch naheliegend nicht da alles ist, das ist Kunstgeschichte, aber, Es war natürlich, dass ich dachte, wow, das ist ja toll, was Bilder einem erzählen können. Was hast du denn im Studium gelernt, neben all dem, was man natürlich sonst so lernt? Aber was hat dich am meisten beeindruckt? Na ja Ich habe am Anfang.
Da ich ja aus einer Familie stamme, wo man so meine meine Mutter ist leer und mein hart Vater ist Handwerker und ich musste dann auch für mich selber mal beweisen, dass ich nicht nur der Intellektuelle bin, sondern der auch zupacken kann, der auch Dinge tun kann, deshalb habe ich am Anfang, eher mit dem Thema der Denkmalpflege auseinandergesetzt und habe auch mit verschiedenen Projekten mitgearbeitet im in der Lausitz, wurde eine Kirche abgeräumt, weil der Tagebau, das Dorf weggebaggert hat. Das war Wolkenberg und da war war ich in so einer Gruppe, wo wir den ganzen Sommer über quasi eine verformungsgerechtes Aufmaß gezeichnet haben, wo wir dabei waren, wo die Wandmalereien abgenommen wurden und dann auf so Rahmen gespannt, damit sie dann im Museum,
der der mittelalterliche Holzturm, der irgendwie dreizehnhundert irgendwas war, wurde dann irgendwie abtransportiert und an einer anderen Stelle wieder hingestellt. Das war das eine, dann kam das Thema, Museum stärker. Ich habe dann auch mal anderthalb Jahre mit dem Professor Doktor Krom, der ja der Kustus bei der Skulpturensammlung war eben für die mittelalterlichen Skulpturen im Museum, Habe ich bei dem auch sehr eng zusammengearbeitet, also Skulptur Mittelalter war immer ein Thema, spanische Barockmalerei war auch ein Thema, Kunsttheorie im zehn9ten war so was etwas, was mich auch fasziniert hat und was natürlich interessant ist auch für für das, was sich dann so weiter entwickelt hat, ist, dass ja die dass in Berlin,
Kommt man irgendwie an der zeitgenössischen Kunst kam in den 90er Jahren nicht vorbei. Das war ja sozusagen das Lebensgefühl, das irgendwo immer. Ein Keller, ein Raum offenbar, es war irgendwie Party, es war irgendwie cool dort zu sein und da hing dann auch noch Kunst und irgendwann war das dann auch immer mehr, dass man dann auch Künstler kennenzulernen und also das ist so ein Parallell-Leben, war einerseits die Sekunstgeschichte.
Ich habe dann, was mich sehr gefreut hat, sehr eng auch mit äh Professor Horst Bredekamp, die Andy Humboldt Universität ja dann 93 gekommen ist, das hat mir einen wirklichen Impuls gegeben. Das dachte ich so, wow, so über Kunst, also so assoziativ und so frei mit Kunst und mit der Deutung auch umzugehen, das fand ich wirklich hoch faszinierend und finde ich bis heute auch wichtig so, wenn mich so mein Umgang, mit Kunst beschreiben würde, der natürlich auch mit der spanischen Imperi nach Santiago de Compostela mit der Skulptur sich intensiv auseinandergesetzt hat und äh da war ich auch sozusagen Teil von, mehreren Exkursionen. Also eigentlich, ich bin da sozusagen, war von vielen Dingen fasziniert, was ich da während des Studiums dann gemacht habe. Hat er dir Gedanken mitgegeben, die du heute noch in dir trägst und nachdem du vielleicht auch bewertest oder
Also die Freiheit, dass jede Generation, einen eigenen Zugang zu Kunstwerken und Kulturgütern finden kann. Das ist glaube ich das, was ich eben am am ehesten verdanke, weil äh das das war immer auch ein Thema zu sagen, wodurch man eben ja sich auch einen Zugang jetzt mal von fernab von historischen Quellen.
Zugang erschließen kann, dass man eben das, was ein Kunstwerk jetzt bei einem auslöst, dass man das ernst nimmt, dass man darüber spricht, dass man's versucht zu verbalisieren und dadurch eben versuchten Zugang zu schaffen. Dann noch über seine eigenen Motive klar wird kommt man dem Kunstverkehr auch näher und stellt dann vielleicht auch fest, dass dieses freie Assoziieren ganz viel schon von dem beinhaltet was vielleicht im historischen und historischen Wirklichkeit auch eine Rolle gespielt hat. Also immer aufgrund der Voraussetzung zu sagen, es sind immer Menschen, die diese Kunst gemacht haben, es sind die auch es waren immer Menschen, für die diese Kunst gemacht wurde also dass diese Perspektive auf die Kunst, dass man ganz freien, unverstellten Zugang, also ich muss gar nichts wissen, sondern ich kann auf das Kunstwerk zugehen und schauen, was mit mir passiert.
Und wenn ich das weiterverfolge, dann wird dann irgendwann Kunstgeschichte daraus. Das würde ich sagen, es wird seine Perspektive, die mich dann bis heute geprägt hat, ja und hast du auch Auslandserfahrungen in der Zeit gesammelt? Warst du mal in Italien oder vielleicht in Frankreich? Also sehr viel, also jetzt nicht länger als ein bis zwei Monate, aber das war eben.
Mit Professor Krom oder mit äh Horst haben wir sehr viele Exkursionen gemacht. Das war in der TU, das ist ja das Tolle in Berlin, dass man quasi an allen drei kunsthistorischen Instituten studieren kann. Ich war zwar sozusagen die Humboldt-Wahl zu meiner Haupt Universität, aber ich habe auch viel an TU gemacht mit der auch ganz tolle Exkursion zur französischen Gotik oder der Rumdickes Buch darüber geschrieben. Also das äh das Tolle an der TU war immer, man konnte sich da bei der Landwirtschaftsfakultät Konnte man sich für den Sommer, In den Semesterferien die VW-Busse ausborgen und dann war das immer mal relativ leicht in der Exkursion auch sozusagen mit der Professor hatte sowieso Lust und die Studierenden waren dann auch irgendwann schnell da zusammen und dann ist man mit zwei VW-Bussen durch Frankreich, durch Norditalien, durch also wir haben da ich habe da sehr sehr viel,
das war natürlich auch meine Perspektive, weil bis 89 konnte ich das alles nicht sehen. Von daher hatte ich eine große also hätte ich gar nicht jetzt sagen können, ich will nur nach Italien und nur nach Frankreich, wenn ich natürlich immer dort war, dass ich ach ja, nach Frankreich müsste man auch mal ein ganzes Jahr oder in den Rom wäre natürlich toll. Florenz wäre toll oder, Aber irgendwie fand ich das auch besser, wenn man von Berlin aus möglichst viel mir anzuschauen und viel, ja, viel zu Ruhm.
Ja viel durch Exkursion auch mehr so anzueignen. Und wann hast du festgestellt, dass die Kunst dich so sehr fasziniert, dass du auch in den Handel gehst? Sie meinen, das ist ja jetzt man kann ja auch Kurator werden. Es ist ja schon zu verkaufen ist ja auch eine besondere Gabe. Stimmt, ist auch eine Kunstkunst zu verkaufen. Ja ähm das ist glaube ich durch Berlin einfach gekommen, weil irgendwann.
Ich habe auch, was mir immer sehr viel Spaß gemacht hat, sind Führungen. Also ich habe sehr viele Führungen im Museum gemacht und äh das haben natürlich irgendwann auch mal Künstlerinnen und Künstler mitbekommen. So bin ich dann dazu gekommen, dass man mich mal gefragt hat, ob ich meine Öffnungsrede halte und ich verkürze das mal. Also irgendwann gab's da eine Situation. Das war Ende neunundneunzig, Anfang zweitausend.
Dass dann Künstler auf mich zukamen. Es gab dann einen Raum in der Sophienstraße 18 und dann hieß es jetzt mach doch mal. Also ich hatte auch schon bei verschiedenen Projekten in Berlin Mitte im Post voramt und so mitgearbeitet, wenn's um zeitgenössische Kunst ging und ich merkte dann plötzlich auch ich kann da was dazu sagen oder zumindest, dass wenn ich anfange über das zu erzählen, was die Kunstwerke mit mir machen, dass das andere Leute auch interessant finden oder selbst spröde arbeiten, also Hamburger Bahnhof oder so denke, dass das plötzlich die Leute merken, dass sie keinen Zugang dazu finden. Und das war so ein Reflex, wo ich dachte, na gut.
War natürlich immer noch so experimental gedacht. Wir waren am Anfang irgendwie zu fünft, also fünf Kommilitonen. Wir haben dann durchgerechnet, was passiert, wenn wir diesen Raum in der Sophienstraße haben, wie viel müssen wir pro Monat und das ging dann irgendwie im März 200 los und das lief dann irgendwie ja, das war so diese Zeit wo man dachte so ist irgendwie total easy, man hat einen Raum, man hängt Bilder hin und dann kommen Leute die nach Berlin kommen und sagen, boah ist das toll und also ich glaube der.
Schnellste Verkauf damals, ganz am Anfang war irgendwie elf Minuten, Leute kamen rein supertoll, ging rausnehmen, wir müssen gar nicht überlegen und dachte ich so, ist ja ein ganz leichter Beruf, aber, Das hat sich dann gezeigt später, dass es noch ein bisschen stärker ist und heute würde ich natürlich sagen, jeden, der da anfängt, also in der heutigen Situation auch lieber bei einer Galerie erstmal lernen, Ich musste quasi alles selber nicht wusste das alles vorher nicht. Also von den steuerlichen Fragen über rein unternehmerische Frage, Bilanzierungsfragen und so weiter. Das sind das sind alles so Dinge, die sind da gestanden, aber es war eben auch die ersten Jahre war das eben wirklich so als Projekt,
als Projektraum und da das dann irgendwann auch funktionierte Und dazu kam natürlich, dass ich dann gemerkt habe, dass die Künstlerinnen und Künstler, mit denen wir damals zusammengearbeitet haben, sich natürlich auch irgendwann drauf verlassen haben, dass dann monatlich oder übers Jahr gerechnet Geld zusammenkommt, dass sie eben weiter arbeiten können.
War das dann auch ein Moment der Verantwortung zu sagen, okay was mache ich denn jetzt? Das ist die eine Seite und die andere Seite ist natürlich das Ende der 90er Jahre nicht so viele, also da waren viele Stellen, die sozusagen in Berlin oder in Ostdeutschland dazugekommen sind waren gerade frisch besetzt worden. Von daher war das nicht so und war schon die Frage, was mache ich mit dem Studium und So bin ich da irgendwie dann auch dann dazu gekommen. Also das war gar nicht es war nie eine bewusste Entscheidung, sondern es war immer so für mich für mich das Gefühl.
Das kann nicht, das funktioniert und warum soll ich's dann nicht machen und der Rest hat sich dann irgendwie entwickelt. Dann kamen die vierer Jahre, vier, vierzehn, vierundzwanzig, immer wieder. Wenn wir uns 34 wiedersehen wie hast du die Zeit gefühlt zwischen Ende des Studiums und der ersten Galeriegründung zweitausendvier?
Wenn jetzt so also diese anstehenden Kulturkürzungen und wo gesagt wird was jetzt alles plötzlich nicht mehr wahrscheinlich präsent im kulturellen Alltag sein wird. Da ist mir das wieder aufgefallen was für ein riesiger Freiraum das war und dass ich da also Ich habe Ende der 90 über viele Dinge nicht nachgedacht. Es war ja auch in Berlin wirtschaftlich möglich, also das eine Galerien wirtschaftliches Unternehmen ist, das würde ich heute sagen. Damals war das ein Ort, wo, die Leute gekommen sind. Wir haben zusammen gefeiert, wir haben zusammen dort abgehangen, wir haben uns in der Galerie getroffen. Heute sagt man da glaube ich dann Vorglühen dazu. Wir haben uns die Kunst angeschaut, haben darüber diskutiert und dann sind wir irgendwie weitergezogen. Das war so ein so ein so ein Teil von meiner meiner Lebenswirklichkeit und äh da ich ja immer noch weiter auch vielleicht dachte, vielleicht wird das ja nochmal was mit einem
Also die ersten vier Jahre mit äh den wissenschaftlichen Karriere vielleicht weiß dass dadurch war das immer so gehört einfach dazu. Ich habe also da war gar nicht so eine starke Fokussierung. Natürlich war's dann irgendwie klar, wir mussten die Öffnungszeiten einhalten und, Ich bin dann sozusagen durch die Verantwortlichkeit oder durch die durch die Themen, die einfach einen Galeriealltag hat, also mit dem Vorplan, dass man ein halbes Jahr vorher oder ein Jahr lang vorher schon weiß, was nächstes Jahr passiert und dass man die Ausstellung, wie lange man sie vorbereiten muss und all diese Dinge.
Natürlich immer mehr auch von der Zeit Kapazität da sozusagen reingerutscht und dann passierte ja etwas, dass die eine Mitstreiterin ist, dann nach Hamburg gegangen und ist dann Journalistin geworden, der andere ist Juniorprofessor in Berlin geworden. Der einzige, der dann übrig geblieben ist, dann Stefan Trinks, aber Stefan Trinks ist auch heute auch nicht mehr dabei, sondern der ist jetzt beim bei der FAZ. Das heißt, es war ja auch so eine Gruppe von Wir kannten uns aus dem Studium, jeder hatte so seine Interessen und von daher ist es dann irgendwie immer mehr am Ende bin ich dann der gewesen, der quasi immer noch im Galerieraum gesessen hat oder sitzt, ja Mhm. Mit welchen Künstlern hast du damals angefangen? Das waren interessanterweise ein Künstler aus Erfurt, Carsten Weitzmann, mit dem ich schon
Auf der anderen Seite. Genau, also das war auch deshalb interessant, weil er die Kulissen damals gemalt hat in dem Kinder- und Jugendtheater, wo ich gearbeitet habe und deshalb war das so, dass wir uns hier natürlich irgendwie dann irgendwann miteinander vorgestellt hier wieder und dann kannten wir uns wieder und wir hatten in Erfurt gar nicht so viel zu tun, aber wir kannten uns natürlich in das Jahr war das irgendwie so ein Moment und da so eine ganz interessante auf diese neue Art von Verfügbarkeit von Bildern reagierende Malerei, die heute sehr on vogue ist, also eine neue Begründung auch der figürlichen Malerei, das hat mich schon auch interessiert, da war dann wieder Typ gemacht, heuer und so weiter, war dann so ein bisschen im Hinterkopf bei mir auch
Und da war noch eine Künstlerin Berit Möhre Böhne, eine norwegische Künstlerin, die so eine ganz tolle Technik erfunden hatte, so so eine Art Rotagetechnik und fotografische Spuren auf so große Aluminiumplatten, was so ein ganz faszinierendes Raumerlebnis hat. Also man traf hier ja überall. Also das ist ja immer die Frage, wie international es.
Galerie in Berlin und es ist relativ einfach, weil wenn man jetzt von den Nationalitäten ausgeht, es leben ja wahnsinnig viele internationale Künstler in Berlin damals schon und jetzt immer noch. Von daher war das so ein man sprach sich, man traf sich, man guckte sich dann Sachen an und dann entdeckte man dann plötzlich, wie toll man die Arbeiten fand. Ja. Und hast du da schon deine Künstler auf Messen präsentiert?
Oder kann die Messetätigkeit später? Na ja, die Messetätigkeit als Aussteller, die erste Messe, die wir damals gemacht haben, war in in Zürich. Es war bestimmt zweitausendvier, vielleicht war's auch schon zweitausenddrei, aber ich glaube, es war 2tausendvier, da gab es auf der Kunst Zürich einen Special Berliner Galerien. Das war ja auch eine Zeit lang, da wurde gab es immer so Berliner Fenster und da konnte man sich ja gut einladen lassen. Das war glaube ich die erste Messe, die wir gemacht haben. Dann gab's damals noch die Art Frankfurt.
Die haben wir 204 gemacht und da, Auch in so einem Berlinfenster dabei. Das waren so die ersten und das war so, wie ich die Messe kennengelernt habe, die wichtigste Messe, weil ich sie so von so erfrischend und so gut fand, hat war man das Artforum und meine eigene Messetätigkeit hat eigentlich mit dieser Problematik zu tun gehabt, dass eben in Berlin in den Nullerjahren beginnt sehr, sehr viele Galerien waren und von denen aber nur wenige, auf dem Artforum waren und es gab ja so eine Gründungswelle so 99 bis 2tausendvier. Von vielen Galerien oftmals kannte man sich aus dem Studium, also es gibt bin ja nicht der einzige Kunsthistoriker, der in Berlin studiert hat, der heute eine Galerie hat.
Und so sind wir dann irgendwie in verschiedenen Konstellationen dazugekommen. Wir müssen was ändern und das mit wem auch präsent sind, denn es gab dann schon die Frage, Wieso sind Sie denn eigentlich nicht auf dem Marktforum, wo jemand sagt, na ja, das geht eben nicht, es sind 120 Galerien bei dem Artforum und es sollen halt nur 30 Prozent, so war die Regel, aus Berlin kommen und dann dachte ich naja da fallen mir ja schon dreißig, 50 Galorien ein, die ich auch kenne, die vielleicht auch spannend werden auf dem Artforum und so ist dann, Das erste eigene Messeprojekt entstanden. Es war die Preview Berlin mit dem kleinen Vorläufer der Berliner Liste und das ist auch wieder so entstanden. Da war sozusagen,
Da gab's eine Situation, wo Menschen irgendwie gesagt haben, wir müssten doch. Wir sollten doch und dann war die Frage, ja warum machen wir's nicht Und daraus ist dann dieses Projekt Review Berlin entstanden, was ja dann auch von 20005 bis 2013 existiert hat. Und dann bist du Vorsitzender des BVDG geworden. Hast du denn in den zehn Jahren, als Galerist gemerkt, oh Mann, irgendwie müssen wir uns hier zusammentun oder ich wünsche mir mehr Unterstützung. Meso gar nicht, sondern eher so, dass ich messe machen kann oder sich verstehe, wie Messe funktioniert und dass ich ganz also viele Dinge mir wichtig sind, die für eine Messe auch wichtig sind. Das habe ich erst da so im im Tun eigentlich gemerkt und,
Dadurch, dass natürlich Messen auch immer Unterstützung brauchen, sei es jetzt wo findet die Messe statt, in welcher Location, vielleicht gibt's ja auch noch eine Unterstützung oder vielleicht kann man Sponsoren gewinnen, dadurch habe ich natürlich auch gemerkt, dass auch da sozusagen Möglichkeiten sind, ein Netzwerk aufzubauen und ich glaube über das Netzwerken ist dann die Idee in der Geschäftsstelle des BVDG entstanden.
Die mich dann mal zu fragen, ob ich das nicht äh mir vorstellen kann. Wobei da auch wieder die lustige Geschichte ist, hängt ja immer alles miteinander zusammen. Also Silvia Zörner mit der habe ich auch zusammen studiert und das ist immer sehr lustig, wenn ich ein Team, wo auch jüngere Menschen mit mir zusammenarbeiten, wenn ich dann immer sage, ja mit denen habe ich auch zusammensteht, dann denken die immer, man äh das ist ja das Schöne aus dem Studium, dass man sich wirklich dann irgendwie kennt und guck mal, der ist jetzt da und das ist ja dann Das ist schon toll. Also ich finde das ganz toll.
Silvia war damals die sozusagen die Assistentin von Horst Predekamp, während dem ich studiert habe und deshalb alle kannten, Silvia, alle wollten natürlich über sie und das sagt sie jetzt heute. Also damals war sie quasi meine Chefin und jetzt ist es quasi umgedreht und, Auf die Idee gekommen, weil sie mich auch kannte und weil sie das auch so ein bisschen verfolgte, was ich dann in der Galerie gemacht habe und auch mit der mit der Preview damals, dass das auch vielleicht eine gute Idee wäre und ähm ich bin total dankbar.
Natürlich auch erstaunt als dann 2013 war die Jahreshauptversammlung und des BVDG in Berlin im Literaturhaus und da wurde ich plötzlich von Leuten vorgeschlagen, der also wäre dann gefragt worden, gibt's denn Vorschläge? Und dachte ich so, hm, hm, gut organisiert. Ich kannte die gar nicht, die mich dann vorgeschlagen haben. Und also das war sozusagen von verschiedenen Seiten gewollt und Ich bin bis heute froh, weil ich finde, es ist schon, also das hat auch noch mal.
Selbstverständnis und auch also ich komme mir so vor möglich machen und das da hilft natürlich der BVDG extrem viel an verschiedenen Stellen, auch Impulse setzen zu können ist ein Ehrenamt? Ja, ist es. Und du hast das Gefühl, es ist eine ganz, ganz dankbare Aufgabe. Ja, dankbare Aufgabe im Sinne von ein Problem, nicht nur für mich, sondern auch für andere zu lösen. Das wäre sozusagen das, was für mich so beglücken des Moment ist.
Was dabei zustande kommt, ja. Der Bundesverband Deutscher Galeristen, kannst du mir was zur Geschichte erzählen und warum es So wichtig ist, dass es diesen Verband gibt. Also der Bundesverband existiert jetzt fast 50 Jahre und ist wirklich als Interessensvertretung der Galerien gegründet worden und da geht's halt tatsächlich darum, dass Messer politische Fragestellung gibt, also in der Bewertung der Geschäftstätigkeit, Frage der Mehrwertsteuer, Frage der bestimmter Regeln äh folgerecht Künstlersozial, Kassenabgabe oder auch äh Restitution. Das sind alles Themen, die mit dem Kunsthandel, mit den Galerien zu tun haben.
Dafür eine Interessensvertretung zu haben, dafür ist der BVDG gegründet worden und war auch am Anfang, das liegt an dem Alter eben auch durch die Gründung in in Köln, eben auch eng mit der Art Cologne verbunden, also am Anfang war ja der BVDG, also der Bundesverband quasi der Betreiber, Das Kölner Kunstmarkte, so hieß das dann und ich sage, das ist erst in den achtziger Jahren, ist das dann erst dann die Köln-Messe übertragen worden. Also von daher war es sozusagen wirklich eine Interessensvertretung im ganz handfesten Sinne, ähm dass man eben, Messe für die Galerien, also im Kunstmarkt versucht hat, zu organisieren und auf der anderen Seite sind dann aber über die Jahre diese politischen Fragen immer, immer stärker geworden, weil wir natürlich jetzt in einer Zeit leben, wo man nicht einfach mal irgendjemand
kurz mal anruft und es nur im Deutschland gelöst werden kann, sondern wir sind ja im europäischen Kontext und deshalb ist das eben heute ist diese politische, muss ich mal sagen Lobbyarbeit ist immer mehr und mehr eben geworden. Und ihr wählt den Art Cologne-Preisträger jedes Jahr aus. Richtig, genau, das ist auch immer eine der schönen Momente, wenn wir im Rathaussaal dann äh in Köln während der Art Cologne dann die Art Cologne Preisträger mit ja Ich finde das ja so, dass er für mich so toll wenn wir die Preise übergeben, weil ich dann natürlich die Möglichkeit habe, A auch selber so ein bisschen Dinge.
Zu bewerten. Also wir entscheiden, dass es immer eine ganz einfache Regel, also im einen Jahr hat sozusagen die Art Cologne ein Vorschlagsrecht, unter anderem ist das BVTG, wir verständigen uns dann meistens und wir sind uns da eigentlich immer einig, Aber dass man sich mit den Geehrten dann auch wirklich intensiv auseinandersetzen kann und eben auch da über die Art und Weise, was man dann erzählt und was man über die von den Laudatoren hört, finde ich, sind mir viele Akteure des Kunstmarkts nochmal viel, viel näher gekommen, was was ich sonst vielleicht, hätte ich gar nicht die Zeit dafür gehabt oder hätte gar nicht den Moment gehabt sozusagen jetzt beschäftige ich mich mal mit Walter König intensiv oder mit äh Monika sprüht oder mit Rosemarie Schwarzwälder. Also das sind,
Ganz verschiedene Preisträgerinnen und Preisträger gewesen, die immer eine ganz andere Facette und eigene Facette des Marktes haben und was mir immer wichtig ist ist dieses Wagen, also weil wenn man im Rückblick erscheint, dass ja vieles, wenn man sein eigenes Leben anguckt immer so, das war dann so eine so eine logische Folge. Nee, es gab schon so Momente, wo man an so einem Punkt, wo man sagt, jetzt muss ich aber springen und ob der Fall schon mal aufgeht, weiß ich jetzt nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass alles soweit, vorbereitet ist oder vielleicht habe ich auch einen, muss ich jetzt einfach auf das Glück setzen, dass der Moment mit mir ist und deshalb freut mich das eben dann auch, denn das bei bei anderen Akteuren des Kunstmarktes zu sehen, die man dann eben mit so einem Preis auch würdigen kann, zu sagen, ihr habt mal was gewagt und ihr hattet Erfolg super und das soll jetzt mal gewürdigt werden.
Hast du da noch einen besonderen Moment, der dich besonders berührt hat? Ah, das ist jetzt ganz unmittelbar. Die laut dazu von Kasper König. Das war vor zwei Jahren, das hat mich total beeindruckt, weil wenn man so im bestimmten Alter ist, dann ist man sozusagen immer mit der Institution Kasperkönig aufgewachsen, Also da die Leute dazu gehalten hat, war so in fünf Sätzen wieder klar.
Also mit 5 Punkten hat er sozusagen ein Riesenkosmos aufgeworfen, also was sozusagen in was für einem Kontext wir uns mit unserer Arbeit für die Kunst, für die Künstlerinnen und Künstler und für den Markt und für die Sammler und bewegen und da dachte ich so, wow, also wenn man noch ein kurzes, kurzes Briefing zu Thema. Warum hat Casper König diese Rolle und wie ist das überhaupt entstanden? Das war so innerhalb von fünf, sechs Minuten war wieder klar, wow Und das hat er freigehalten. Das hat er sozusagen, er hatte so ein paar Zettel vorbereitet, so wie er immer so war, da so dachte so es kam ein bisschen stoffelig. Am Ende war das brilliant und ganz klar ist klar, was er für eine Idee hat. Das das würde ich sagen. Das war so in der letzten Zeit das bewegendste auch gerade bei der Hitze ja vor kurzem auch verstorben ist, dann nochmal das zu erleben. Da war ich sehr sehr dankbar. Also ich fand ihn immer toll, weil ich natürlich mich mit bestimmten Dingen beschäftigt habe, die er gemacht hat, aber.
So das Moment zu fragen, warum ist er da eigentlich das eigentlich und das hat man wirklich innerhalb von Sekunden oder Minuten gemerkt, was für ein was für ein Kosmos er sozusagen seine Gedanken immer, hast ja auch noch einen ganz tollen zweiten Partner beim BVDG. Mhm. Genau. Das scheint wahrscheinlich der Eindruck, dass er wie völlig ein großes Glück und es ist es auch vielleicht ein großes Geschenk, weil in der ersten Runde zweitausenddreizehn, Wurden noch zwei andere in den Vorstand gewählt. Das ist der Markus Deschler gewesen und hole roter Mund.
Und Hole Roter Mond, den den kannte ich vorher gar nicht. Wir sind uns wirklich nie so richtig begegnet und jetzt kann man sich das gar nicht vorstellen, weil wir quasi ein Herz und eine Seele sind und das war so wirklich so ein ein Glücksmoment, dass wir uns da getroffen haben und dass es dann auch mal die Frage, wer von uns beiden weitermacht, ist immer die Frage, wenn der Throne weitermacht, mache ich auch weiter. Und wenn der Christian weiter macht, macht der Toler auch weiter. Nee, das ist wirklich toll, da so einen Menschen zu entdecken, der äh so ähnlich tickt und auch eine ganz so eine tolle Art hat als Mensch, so eine warme Art, so eine verbindliche Arten, zugewandter Art und dann mit dem da die Dinge so zu machen. Also das ist so ein so eine ähnliche Idee ist, warum wir das dann machen. Das das ist ein großes Glück
Wenn wir jetzt in Köln bleiben, da so ein Lied, ne? Echte Fründe ston zusammen. Genau. Sollte ich mal eine Laura auf euch halten, dann werde ich mit den Worten beginnen. Was eben sehr kurios ist, weil wir eben nicht aus Köln kommen, von der Küste oben genommen. Mhm. Und teilt ihr euch die Aufgaben unterschiedlich auch auf? Also ihr könnt mir ja vorstellen, dass ihr da in ganz Deutschland unterwegs seid. Blumen Berlin, äh in Hamburg oder? Mhm.
Ist ja noch jemand drittes im Grunde. Im Moment ist es die Anke Schmidt. Früher war's die Karin Schulze-Frieling, die lange Zeit den zweiten Vorsitz gemacht hat und das ist vielleicht etwas, was durch meine Vieltätigkeit auch entstanden ist, aber auch ich finde das sozusagen auch eine eine grundsätzliche Haltung von mir, dass immer eher an der Sache interessiert bin und nicht an der Frage, wo ich dann dabei stehe. Also ich habe dann relativ früh, also als wir so bei den Vorständensitzungen oder bei dem, Doktor Vorstandstreffen gesprochen haben, wer welchen Termin wahrnimmt, dass wenn jetzt was im Rheinland ist, das mache nicht ich, sondern das macht entweder die Karin schon zufrieden, jetzt macht's die Anke Schmidt oder wenn was im Norden der Republik ist, dann macht das bitte tolle und auch die Geschäftsstelle
Birgit Sturm, die tolle Geschäftsführerin des BVDG. Ähm es geht um die Sache und es geht nicht um mich und dadurch ist der BVDG auch viel präsenter geworden, finde ich und deshalb. Ist die Arbeitsteilung ganz klar, wer da kann und wer da in der Nähe ist, der nimmt bitte diesen Termin wahr, was Berlin angeht, da kann ich das jederzeit machen, dann mache ich das auch jederzeit. Aber das ist so die Teilung, die wir miteinander haben. Also alle, die für den BVDG arbeiten, haben die gleiche repräsentative Aufgabe oder die gleiche repräsentative Wirkung, ja Und zusätzlich zu der Berufung in dieses Ehrenamt, du dir dann überlegt, so, jetzt mache ich noch ein Fass auf rufe die Paper-Positions ins Leben. Ähm ungefähr seit ihr. Ja. Also,
13 war wirklich so ein so ein, muss ich jetzt mal rückblickend sagen, so ein neuralgischer Moment in meinem Leben. Also viele Dinge haben da aufgehört. Also die ein wichtiges Projekt für mich war ja auch dieses Galerienhaus hinterm Hamburger Bahnhof. Die Halle am Wasser, die ja auch dann frühzeitig abgeräumt wurde 213 genau das Artforum wurde 211 abge gegeben, aufgelöst, dann war die Frage, dass die Preview nicht mehr so weiter ging in der Konstellation, es waren so viele Fragen, die sich an 13:14 gestellt haben.
Eine Antwort gab's dann schon der der Bundesverband, Und ich wusste auch nicht, wie das mit der Messe weitergeht. Das also Berlin hatte dann eben keine Messe. Es gab die die ABC und äh das Galopp Weekend und gut und ich war äh in einer Gruppe von oder eigentlich von wann waren wir am Anfang zu zweit, nur dass wir vom Senat, das war die Silke Neumann, die auch heute noch eine Perbe, wo hat in Berlin wurden wir vom Senat beauftragt, mal zu sagen, wenn das Artforum jetzt weg ist, was wir denn anstelle dessen irgendwie machen sollten oder was der Senat machen sollte und da haben wir sozusagen einmal aus der Perspektive Gallery Weekend und ABC und ich aus der Perspektiv das noch verbliebenen Messemachers, dass wir gesagt haben, wir wollen mal weg von diesem Leuchtturm Prinzip, das gibt's in vielen anderen Städten, dass eben eine Veranstaltung gehighlightet wird, dass wir gesagt haben, das funktioniert in Berlin gar nicht, sondern es sind so viele Dinge parallel
sozusagen es gibt nicht nur eine Messe oder es gibt nicht nur kuratierte Ausstellungen, die Galerien und deshalb ist daraus eigentlich so ansatzweise damals dann im im Winter oder zwischen zwischen den Jahren zwanzig, dann diese Idee für die Berlinartweg entstanden, dass wir gesagt haben, dann lassen wir doch bitte alles zusammen laufen eine Woche, da war so London so ein bisschen ein Modell, wo ja auch die Auktionen stattfinden und die wichtigsten Ausstellungen in der in den Herbstwochen.
Und daraus entstand dann natürlich auch die Forderung, dass es weitergeht mit einer Messe. Weil viele Kolleginnen und Kollegen dann gefragt haben zu sagen, okay aber du machst das sicherlich weiter Christian und dann ähm weiß ich noch, das war habe ich dann überlegt mit wem, mit wem kann ich das machen, aus der Zeit in der Halle am Wasser kannte ich Heinrich Karstens, der sozusagen in verschiedenen Galerien schon gearbeitet hat mit hat er sehr sehr lange zusammengearbeitet, auch mit Friedrich Log, mit dem ich ja damals die Halle am Wasser zusammen gemacht habe und auch bei Barbara Thomes da gewesen und irgendwie dachte ich so so mein Netzwerk und sein Netzwerk, das könnte ganz gut zusammen passen und die wichtigste Frage, die er mir dann im Juni gestellt hat, als ich in der Potsdamer Straße getroffen habe, um zu sagen, kannst du dir eigentlich vorstellen, könntest du dir vorstellen, mit mir zusammen eine Messe so, meinte er, du redest aber von zweitausendfünfzehn
Nein, ich rede von 2tausendvierzehn. Wir haben doch jetzt noch quasi den Juli und den August und ja und der Rest ist dann eben Geschichte im Kaufhaus Jahndorf. 214 mit der ersten Positions los. Und das war natürlich noch irgendwie ganz Berlin und der Raum war ganz Berlin und aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass äh das ist eine gute Mischung und da ist auch sozusagen was zu machen. Und daraus ist ja dann quasi die Positions Berlin entstanden und der Gedanke war ja, dass aber auch der Name, dass wir uns eben mal wegbewegen von dieser, Eitelkeit, die manchen, bei manchen Messen so sind, zu sagen.
Immer nur durchbuchstabiert wird, welche Galerien dabei sind, als wenn sozusagen das alleine ausreichen würde, um die Qualität der Künstlerinnen und Künstler zu beschreiben. Wir haben gesagt, künstlerische Positionen interessieren uns, die wollen wir nach Berlin einladen. Wir wollen die Stadt Berlin diese Messe auch trägt, also deshalb auch vom Preisniveau haben wir versucht, dass dass es eben nicht mehr so ist wie mit bei dem bei dem Artforum, weil das Artforum hat ja versucht so zu sein wie. Und das war ja immer wieder ein Fehler in Berlin, dass man meinte, man müsse jetzt so sein wie London, Paris oder New York. Nee, Berlin ist Berlin und wir haben dann einen sehr jungen Kunstmarkt und darauf zu reagieren. Und das hat auch die Positions gibt's ja nach wie vor
äh und das wird auch immer internationaler und wird auch immer erfolgreicher. Das hat ja in der auch funktioniert. Zur Paper Positions, das ist wirklich auch wieder so eine kuriose Geschichte im Sinne von weil man, Begegnet sich dann immer mal wieder in der Halle am Wasser, haben verschiedene Veranstaltungen stattgefunden, weil das natürlich ein toller Raum war hinterm Hamburger Bahnhof mit diesen Freiflächen dort. Und eine, die da eine Veranstaltung gemacht hat, die war dann, die PR-Beauftragte für das neu eröffnete Bikini Berlin.
Bikini Berlin ist ja 2015 wieder eröffnet worden und Anfang 2016 kam sie dann auf Heinrich und mich zu und meinte. Es gab ja früher schon Ausstellungen im Bikini Berlin. Es war immer die staatliche Kunsthalle in in Westberlin und diese Idee wollten die Betreiber wieder aufnehmen und dann war dann so ein Raum, aber der hatte nur relativ niedrige Wände und die Deckenhöhe und die Wände, die gebaut waren, waren auch nichts besonders groß und Das heißt, die Entscheidung war dann relativ schnell. Es geht um was Kleinformatiges und dann sind wir eben losgezogen und haben, das war von März auf April dann wieder bei den Kolleginnen und Kollegen in Berlin gefragt, macht mal eure Schubladen auf, welche Papierarbeiten habt ihr und daraus ist dann diese quasi eine Ausstellung erstmal entstanden,
Was da wirklich erstaunlich war, wir haben dann am Donnerstag während des Gallery Weekends eröffnet und 5 nach sechs warte der Raum so voll, damit hätten wir wirklich nicht gerechnet und wie viele Sammlerinnen und Sammler sich dann geoutet haben und gesagt, eigentlich sind sie liebens ja Papier. Natürlich sammeln sie jetzt auch anders, aber die ersten Kunstwerke, die sie gesammelt haben, waren arbeiten auf Papier und Papier, da sei doch so toll und so vielfältig und die waren wirklich, wirklich dankbar unter, dass so gut geklappt hat, haben wir dann 2tausendsiebzehn das weitergemacht und dann immer weiter, dass wir dann auch die Betreiber von Bikini Berlin haben dann gesagt, wissen sie eigentlich, dass es in München
ehemalige bayrische Staatsbank, also hinter dem bayrischen Hof, Kardinal Straße, dass wir da so eine Interimsnutzung haben und da hatte ja Michi Kerne diesem Bankhaus, ein temporäres Hotel, das Love Lace Hotel, das sollte eben 2018 eröffnet werden und wir haben am gleichen Tag, das war parallel zu den Highlights in in München.
Wird dann eröffnet. Das war eine riesen Party und es war irgendwie die Paper Position sah plötzlich ganz wie eine richtige Messe aus in diesem ehemaligen Bankgebäude, in dem Foyer da unten so äh hat sich das immer mehr entwickelt und mittlerweile ist es ja sozusagen das Format, was sehr sehr viele sehr mögen und mit dem wir auch quasi ausgeschwärmt sind. Wir sind in Hamburg gewesen. Wir wir waren schon in Frankfurt, in München, auch in Basel.
Jetzt in Wien. Genau und jetzt ist endlich dieses Jahr ein Traum von mir in Erfüllung gegangen. Ich wollte schon immer mal was in Wien machen und dieses äh Paper Positionsformat ist einfach ein tolles Besuchsformat, weil alle mögen das, auch die Galerien mögen das und vor allen Dingen sind es oftmals Künstlerinnen und Künstler der Galerien, die das lieben, weil die sagen Bei den großen Messen wissen hoher Kostendruck und hoher wirtschaftlicher Aufwand, deshalb hängen da die großen Kunstwerke draußen an den Wänden oder in in den zentralen Bereichen, in den Kojen und gar nicht so sehr die Arbeiten auf Papier, die stilleren Arbeiten, die sensibleren Arbeiten und die PayPal Positions ist eben genau der Raum
wo man eben diese Arbeiten zeigen kann. Deshalb freuen sich Künstler, äh dass jemand auch auf einer Messe dann sozusagen, wenn sie mit Papier sich beschäftigen, zu sehen sind. Sammelst du auch? Ich sammle auch, aber Bin ganz klar von der Fraktion. Das hat Judi Lübcke von Eignung Atma gesagt, also dass man als Kunde doch bitte nie bei einem Galeristen kaufen sollte, der selber sammelt Weil dann könnte man davon ausgehen, dass die besten Bilder an der Wand und ich finde, da da hat er auch völlig recht. Mhm. Also ich äh sammle Kunst, dass ich Kaufe mir regelmäßig Kunst aber immer unter so einem Aspekt von, finde ich, jetzt grade fasziniert, ist auch der Ort, ist der Moment.
Der für mich eine bestimmte Bedeutung hat und dann hatte ich, glaube ich, vielleicht die Offenheit, dass ein bestimmtes Kunstwerk, das ich darauf reagiere, aber von den Künstlerinnen und Künstler, den ich selber zusammenarbeite, Lasse ich mir gegebenenfalls was schenken Aber die sozusagen, die sammle ich selber nicht. Also getreu diesem Motto, dass man dem sozusagen die wichtigsten Arbeitnehmer auch dann den Sammlerinnen und Sammlern in Museen, den Kuratoren zur Verfügung stellt und nicht, dass sie bei mir selber sind. Sind deine gekauften Kunstwerke dann wie eine kleine, Erinnerungskette, schöner Momente zum Teil ja zumindest auch sagen wir so, ich kann zu jedem erzählen, warum das jetzt dort hängt. Also das ist doch nicht strategisch oder soll ich sagen, den muss man jetzt haben oder so, sondern es ist dann, worauf ich reagiere und dann passiert das, dass ich dann sage, das muss ich möchte ich jetzt haben. Und war dein erstes Werk auch eine Papierarbeit?
Die erste Arbeit, wo ich so mich beschenkt gefühlt habe, war tatsächlich ein Foto eines befreundeten Künstlers meiner Eltern. Sie hat Liebe. Sie hat in Leipzig gelebt. Der hat auch dort an der Hochschule für Grafik und Buchkunst auch gelehrt im Bereich Fotografie. Und der hatte Anfang der achtziger Jahre die Möglichkeit mit einer Delegation nach Nordkorea zu reisen.
Und hat dann was sehr Schlaues gemacht, muss es kurz erzählen, weil sonst gäbe es dieses Foto gar nicht. Also all die anderen mitreisenden Photojournalisten, das war natürlich absolut eine geführte also strenge Auflagen, man durfte keine Eigenwege mehr Dorfbeschwindigkeit Dinge nicht fotografieren und so weiter und alle und er hat immer seine Fotorollen.
Immer mit sich getragen. Alle haben gesagt, ja was machst du denn? Wieso? Schlau war's, weil alle anderen, die sozusagen ihre ihre Fotorollen im Hotelzimmer gehabt haben, hatten dann, als sie die dann in Leipzig entwickelt haben lassen, war nichts mehr drauf. Das heißt, es wird also extrem kontrolliert, welche Bilder da rausgehen und er war der einzige, der dann quasi Fotomaterial hat und hat eben auch, das war schon immer seine Art so abseitige Motive zu finden und das ist ein Foto, wo man die Füße mit dieser riesigen Statue von Kim Il Susi, die ja überdimensioniert groß sind und davor so eine Kleine, ältere Frau, die grade so den Kehr richtet macht und ich finde, das ist so so ein Symbolbild für diese Absurdität dieses Staates und und natürlich ist es auch ein Schatz für mich, weil dieses eines der unsichtbarsten Länder überhaupt, es gibt mittlerweile ja so ein paar Reportagen, obwohl Leute sich ja auch versucht haben, so ein bisschen.
Immer das gleiche eine riesige Inszenierung und die Realität sieht eben ganz anders aus und ich finde diese riesige Inszenierung, diese riesige Statue und die diese äh einfach gekleidete Frau, die dann aber diese diese einfache, simple Arbeit macht, weil, also von der absolviert. Das ist so das erste Kunstwerk, wo ich mich gefreut habe, dass ich das dann von dem Sighard geschenkt bekommen habe und das ist quasi immer noch so das das Zentrum von all dem, was dann später so dazu kommt. Aber ist auch eine Arbeit auf Papier. Genau. Mhm. Und, Und Bart, ne? Was ist euch wichtig in eurem Galerieprogramm? Ich würde das immer sagen, also dass der zeitgenössische Diskurs interessiert mich sehr, also im Sinne von was bewegt grade Menschen, also worauf äh reagieren sie? Ich würde immer auch sagen, dass mich eine
eine ironische Seite der Kunst auch interessiert und ansonsten ihr könnt das gar nicht so sagen, also man merkt das doch, ob vielleicht etwas überwältigt ist oder nicht, also das möchte ich schon, also über, Als ich von dem, was ich sehe und es ist auch egal, in welchem Medium ähm überwältigt werde das Thema Installation finde ich, ist mir immer wichtig, das lässt sich natürlich nicht immer mit Galeriekontext so ohne Weiteres äh umsetzen, aber wenn ich das kann, mache ich das auch und.
Ja, ich beobachte natürlich auch die Reaktionen, also wie die Menschen auf diese Kunstwerke haben und da meine ich nicht, dass sozusagen das sofort immer alles funktionieren muss. Ich, Habe auch schon Künstlerinnen und Künstler zwei, drei Mal gezeigt, bis dann irgendwie alle verstanden haben, warum, was ich darin sehe, was mir da so, was mir da eigentlich daran so wichtig ist und diese Möglichkeit gibt es eben auch, aber ich mag das natürlich auch, wenn ich merke, da treffe ich so den Nerv oder da trifft diese Künstlerin oder der Künstler den Nerv der Zeit, das finde ich irgendwie auch ganz wichtig so diese wirklich was im wahrsten Sinne dieses Thema des der Zeitgenossenschaft, dass man das, Man ja merkt, dass wenn man die gleiche Musik, die gleiche Mode, dass das macht, was man man könnte es nicht benennen, aber gerade retrospektiv und da kommt wieder der Kunsthistoriker durch, kann man das ja sehen, dass wir
Wir sehen irgendeinen Zipfel eines eines Kleidungsstücks und wissen genau, das kann nur in den 50ern oder den 60ern. Ich weiß nicht, ob das in der Zeit auch passiert ist, aber das wäre so mein Anspruch zu sagen, so so ein, Gespürt zu haben, so was was Typisches, Markantes, was in der Jetztzeit passiert dann bei den Künstlerinnen und Künstlern zu finden. Wen zeigt ihr denn aktuell Aktuell zeigen wir Karina Linge, eine Künstlerin, mit der wir schon sehr sehr lange zusammenarbeiten seit 2009 die ich dadurch entdecken konnte, weil wir einen Kurator in Weimar gefragt haben, Ob wir nicht mal fotografische Positionen als Absolventen der Bauhaus-Universität zeigen können und da war sie eine davon und die hat mich wirklich verblüfft, weil sie hat eine Künstlerin, die Fotografien inszeniert,
Und gleichzeitig durch verschiedene Bilder immer eine Art Psychogramm, ein Porträt von einzelnen Personen erstellt. Die Grundlage dafür sind natürlich Gespräche, ein Austausch mit den Personen, die dort dann dargestellt sind und zum Teil arbeitet sie auch mit denen. Das heißt, sie inszeniert die Person, porträtiert werden sollen in den Bildern selber. Das sind manchmal historische Bilder als Vorlage, aber immer nur als Assoziation.
Was mich immer in diesem Psychogramme interessiert, sind so Stillleben und sie erfindet quasi die Idee des Lebens, um mal wirklich neu und einen ganz zeitgenössischen Art in dem in dem Stillleben immer Dinge sind, die für die einzelnen Personen eine total wichtige Rolle spielen, aber als Ensemble sind sie erstmal als Stilleben schön zu sehen.
Auch ein schönes Ensemble, schönes Arrangement und ich kann mich dann selber anfangen zu fragen, was bedeutet das eigentlich? Und irgendwie ist das so diese Frage, was Kunst eigentlich ist, wird da so deutlich. Wenn man sieht die Person, meistens sind die Gesichter aber nicht zu sehen, sondern die Personen sind inszeniert.
Was immer einen Grund hat, warum. Dieses oder jenes Bild oder dieses oder jenes Thema und gleichzeitig sieht man in dem Stillleben alles, wo noch andere existenziierte Dinge für diese Personen eine Rolle spielen. Ich sehe es Aber ich, wenn ich's nicht weiß, weiß ich's nicht. Also da muss ich mir selber den Weg erarbeiten und wir erzählen das auch nicht. Also die Künstlerin äh Karina Linger erzählt das auch nicht, was dann im im Einzelnen da für eine der Hintergrund war, aber es als Zusammenspiel finde ich das total faszinierend und das merkt man auch an den Reaktionen, dass die Leute immer überwältigt sind, also auch von ihrer fotografischen Präzision fotografiert, ist das nicht gemalt, das wirkt sehr wie wo man auch sagen könnte, klar vielleicht
Könnte man das auch alles machen, aber als Fotografie hat das noch mal einen ganz eigenen Reiz und da merkt man immer, dass sie so ganz nah an den die Menschen wirklich berührt, weil sie überrascht sind, weil sie Dinge wiedererkennen oder sich selber vielleicht in dieser Rollen spielen und zu sagen und vor sich zu sehen, ein ein Kunstwerk, was einen Menschen beschreibt. Man sieht es, aber man kann es nur begreifen, wenn man sich drauf einlässt, dass da ist wieder ein Thema. Was ist Kunst? Das fasziniert mich bei ihr sehr.
Ausstellung habt ihr verlängert bis zum 8. Februar. Ja manchmal ist ja das Leben äh das Leben eines Kaleristen herausfordernd beschäftigt man sich eigentlich, was muss man da eigentlich alles machen? Ja ausm organisatorischen Grund konnten wir sozusagen. Folgende Ausstellung nicht realisieren und wir mussten relativ schnell innerhalb von drei Tagen eine Lösung finden und na ja aber deine Ausstellung eben mindestens ein Jahr Vorbereitungszeit braucht, haben wir dann gesagt, das ist eine schöne Ausstellung, wobei wir jetzt die Herausforderung eben hatten, dass wir einige Arbeiten aus dieser Ausstellung verkauft haben, die mussten wir jetzt relativ schnell nachproduzieren, damit eben die Ausstellung auch wieder komplett war. Also der.
Ne, also das ist dann das ist so die Arbeit des Galeristen im Hintergrund. Wer kommt als nächstes? Als nächstes werden wir eine junge skandinavische Künstlerin aus Finnland zeigen, die mir schon auf dem Fotofestival in Aal vor zwei Jahren aufgefallen ist und darauf freuen wir uns sehr. Und ich werde auch das übriges Teil vom äh Monat der Fotografie und ich würde hier so gerne auch noch ein bisschen was zu den Arbeiten erfahren. Ich finde die schon fast poetisch. Wir sehen Teller, die uns vielleicht an Teller unserer Großeltern erinnern lässt.
Eine Ecke ist rausgebrochen, aber durch ganz fragile Fäden miteinander verbunden Ich bin nicht so gut im Beschreiben wie du. Helena Havelmann ist vielleicht wenn wir über die reden, dann trifft das glaube ich das, was ich vorhin versucht habe zu sagen, was mich eigentlich daran interessiert an Kunst. Mehr als die Summe der Einzelteile, diese Sätze kennen wir alle, aber ist das wirklich so auffällig? Also es ist eine Künstlerin, die sich auf faszinierende Weise mit der Frage beschäftigt, wie kann Kunst eigentlich Dingen, die Aus dem alltäglichen Funktionalität heraus keinen Sinn mehr haben, keinen Zweck haben, ihre Funktion verloren haben, Diese wieder, also sozusagen wieder zum Leben zu erwecken, äh den Eigenwert wiederherzustellen, aber durch eine künstlerische Transformation, durch eine künstlerische Intervention
Und du hast es ja schon beschrieben, also es sind wirklich Teller der Grund war auch, also Mutters Lieblingsteller. Zerbrach auf dem Boden, was macht man, was kann eine künstlerisch begabte Tochter dann machen. Sie hat dann eben angefangen, eine Idee zu entwickeln, nämlich diese Teller mit Fäden, ganz dünnen Bindfäden zu verbinden.
Und dabei aber eben exakt auf das Dekor zu achten, das heißt also jeder Meißner Porzellan zum Beispiel ist blau-weiß, da sind ja unterschiedliche Blautöne, das sind dann eben auch wirklich unterschiedliche Fäden, das heißt man sieht zwar auf der einen Seite diese handwerkliche Seite, dass diese beiden Teller mit Fäden verbunden sind, aber das gibt überhaupt nicht das Bild wieder, wenn man darauf schaut, hat man das Gefühl, da hat jemand die Kraft gehabt, ganz weich, diesen Teller auseinanderzuziehen und dieses, Faszinierende daran, also noch mal, was ist Kunst? Ich sehe etwas und, meine was ich aber wahrnehme ist etwas völlig anderes. Also ich sehe die die Einzelteile, aber das ist dann eben wirklich mehr. Man erlebt diese,
Dehnung, wie Zeit. Natürlich fällt einem auch ein bisschen Dali ein, also mit dieser berühmten Dehnung der Zeit, diese Uhr, diese fließende Uhr, die wir alle kennen, aber das das spielt nur am Rande eine Rolle und irgendwie, Die meisten können's auch gar nicht beschreiben, warum sie davon so böse. Natürlich, was du sagst, es ist so Porzellan und Tellern haben wir unser ganzes Leben zu tun und da gibt es ja auch das gute Porzellan und das ist das Dekor und das erinnert uns an etwas und gleichzeitig ist dieser dieser Eingriff so radikal.
Bruch, da ist eine sozusagen eine Zerstörung eigentlich passiert und trotzdem schafft's die Künstlerin Das Ganze dann wieder zu einer künstlerischen Einheit herzustellen, dass ich finde das auch also wirklich bemerkenswert und da ist es so, da ist die Resonanz extrem hoch und das da freut mich natürlich dann zu sehen wenn man so sagt na ja Teller mit Fäden aber wenn man sieht sagt man wow ist das toll. Also was was für eine für eine Faszination das auslösen kann. Und jetzt? Wir strahlen aus am 7. Februar.
Der Februar 225 ist für dich ja auch ein ganz spezieller Monat. Mhm. Dein Auftritt als Messedirektor der Art Karlsruhe. Mehr, ich bin nicht Messedirektor, sondern ich habe die schöne Aufgabe mit Olga Plas zusammen, Team Bad Karlsruhe seit letztem Jahr zu leiten. Wir haben 2024 schon versucht, die Messe mit unseren Ideen und mit unseren Vorstellungen, wie sich eine Messe weiterentwickeln kann und sollte und was auch vielleicht für die Alt Karlsru gut ist, versucht voranzutreiben und da wird jetzt 25 wird sozusagen nochmal sozusagen die Vorschusslorbeeren sind jetzt raus und jetzt müssen wir quasi liefern und eben da bin ich auch ganz gespannt, ob sich das eben auch weiterhin alles einlöst, weil
Impulse, die wir gesetzt haben, sind sehr, sehr positiv gewesen. Und ich habe eben auch bei dem Teilnehmerfeld jetzt viele Galerien, die jetzt im letzten Jahr 24 erstmal geschaut haben, ob die Messe was für sie ist, dann jetzt tatsächlich sich für die Messe 25 beworben haben und das freut mich natürlich sehr, weil ich glaube, dass diese Messe eine große Zukunft hat, ich glaube, dass da vieles auf diese Messe hinaus läuft, also gerade von der Lage, das war auch etwas, als ich ja aufgefordert wurde, mich da mal vorzustellen, dem Gremium, der diese neue künstlerische Leitung ausgesucht hat, dass ich meinte, wenn wir mal vergessen, dass Baden-Württemberg im Südwesten Deutschlands ist, sondern mal schauen, wo liegt das eigentlich in Europa.
Eine sehr, sehr gute Lage. Also wenn wir so einen 300 Kilometer Radius ziehen, dann sind wir in Frankreich, sind wir in der Schweiz, sind in München und sind aber auch schon fast in Österreich. Also es gibt sozusagen eine Einzugsgemeinde, die die diese Messe auch stark machen kann Das wäre so die Perspektive, also die Internationalität dieser Messe weiterzuentwickeln. Von Berlin nach Karlsruhe ist auch ein Schritt Ja, es gibt ja dann ein berühmtes deutsches Unternehmen, wo von dem alle gerade was großes Gesprächsthema ist, die Deutsche Bahn, das ist das einzige Hindernis, was ich dort habe. Ich hatte keine Idee, wie die Badener so sind und wie Karlsruhe so ist, aber es ist schon ein Unterschied. Das muss man einfach sagen. Das ist eine andere Mentalität. Nichtsdestotrotz finde ich es dadurch besonders spannend, weil eben
die Frage, was ich in Berlin mache und in Karlsruhe mache, was völlig unterschiedliches ist. Also von der ganzen Art und Weise, wie diese wie die Art Karlsruhe in der Stadt, in der Region eingebunden ist, ist etwas anderes, als äh das, was ich in Berlin mache, wo ja immer so ist, ihr macht auch ist doch dein Ding. Man kann in Berlin alles machen, das wissen wir, aber es hat ja immer so beide Seiten, also sozusagen auch ein Desinteresse oder äh Freiraum Und in in Karlsruhe merke ich eben, dass alles das was was ich dort versuche vorzuschlagen, was wir dann auch versuchen umzusetzen hat sofort Auswirkungen. Das wird sofort reflektiert. Das wird überall wahrgenommen, da wird mitdiskutiert, da wird
gesprochen, warum und wie soll sich das denn jetzt so weiter entwickeln? Also neue Formate haben wir geschaffen, wir haben das CI jetzt dankenswerterweise mit der Agentur von Christian Schwaben, Collectors verändert, ich kriege grade das jetzt erst seit ein paar Wochen auch draußen. Schön. Ich finde, kriege auch sehr viele positive, aber das war sozusagen.
Inside war das natürlich eine große Herausforderung, weil ich musste auch erstmal lernen, die Frage zu beantworten, warum denn Rot-Gelb ja in Karlsruhe sagte, ja sind die badischen Farben. Ich sage aha, aber wer weiß das außerhalb von Baden und da sind wir so bei der auch bei der größten Herausforderung, die die ich da habe und wo ich auch bis jetzt noch nicht weiß, wo, also die richtige Lösung habe ich da auch nicht. Wir wir werden uns da auch vortasten, weil ich auf der einen Seite Kunstmesse immer finde, es ist ein Überblick. Es soll die Vielfältigkeit sein. Und wenn wir auf eine Kunstmesse 20 Prozent, 30 Prozent gefällt, was ich dort sehe, dann finde ich das schon enorm viel.
Und man darf ja auch sagen, nee, das ist nicht meins, weil wir gehen ja nicht in die Galerie, wo man sagt, also den Galeristen der Galeristin vertraue ich, das was die Künstlerin, die sie aussucht finde ich immer toll, so eine Messe soll ein Überblick sein, Nichtsdestotrotz haben wir auf der anderen Seite so eine Entwicklung ja in den letzten Jahrzehnten auch erlebt, dass Messen immer mehr so eine Auswahl getroffen wird, um die die Besten, die Spannendsten, die die verheißungsvollsten, die zukunftsgewandtesten zu zeigen.
Und die Alt Karlsruhe war ja immer bitte deshalb besonders, weil sie eben die Fülle gezeigt hat und äh warum ich die Alt Karlsruhe auch schon vorher so gut kannte, war weil ich als BVDG Vorsitzender, war das nicht ein Pflichttermin, sondern immer ein wichtiger Termin für uns, weil, Die meisten Mitglieder des BVDG nehmen an der Art Karlsruhe teil und da bin ich jetzt natürlich in dieser Doppelfunktion auch, vor die Herausforderung gestellt, dass sich da eben beide also beide Seiten berücksichtige. Also die Frage weiterhin, wie viel Überblick kann die Messe bieten und gleichzeitig wie viel, Wie viel Auswahl, wie viel Kuratorische Auswahl erwarten eigentlich die Besucher? Also auf was lassen sie sich ein, wollen sie diesen Überblick oder wollen sie eigentlich von mir oder von dem Beirat insgesamt eben die Galerien finden, die wo wir sagen, die finden wir gut. Das schaust du dir bitte mal an
Denn es gibt beide Seiten. Also es gibt ja die großen, tollen Sammlungen in Baden-Württemberg, aber es gibt eben auch eine hohe Anzahl von Menschen, die einfach regelmäßig, einmal im Jahr auf der Art Karlsruhe Kunst kaufen. Für die braucht's auch ein Angebot und die finden das eben gut, wenn sie die Galerie kennen. Die finden es gut, wenn sie den Künstler oder die Künstlerin kennen denen ist das egal, ob das jetzt London, Paris, New York, Südkorea gerade eben war, äh was er in anderen Orten oder auch in Berlin, wenn ich da über über die Vermittlung von Kunst reden würde, ist ja schon eine Rolle spielt, wo man sagt ordne ich den diesen Künstler gerade ein, den ich toll finde. Also er ist eine große, also wirklich ein sehr großer Unterschied zwischen dem, was Messe in Berlin bedeutet und was Messe in Karlsruhe bedeutet und.
Bin da eben gespannt und muss mich da auch immer wieder selber fragen, was von den vielen Ideen, die ich in den letzten 20 Jahren zum Thema Messe entwickelt habe, was lässt sich da umsetzen und wo wo sind die Grenzen, also wo wo verliert man vielleicht das Wesen der was das die Art Karlsruhe ausmacht und gleichzeitig müssen wir sie so machen, dass sie international spannend bleibt und auch sich weiterentwickelt. Also da ist sozusagen also deshalb ist das eine große spannende Herausforderung, mit den ich an der ich sehr viel Spaß habe, auch mit dieser mit Olga Plass zusammen, die ja den Ewald Schrade, der die Messe ja vor 20 Jahren über 20 Jahren entwickelt war, wo ich bis heute sage, wow, also das durchzuhalten, eine Messe an einem Ort, wo alle sagen, wieso braucht's denn jetzt noch eine Messe und so
kenne ich aus Berlin. Das das habe ich da großen Respekt davon auch gehabt mit Walsrade lange zusammengearbeitet und äh deshalb ist es natürlich auch gut, immer jemand bei mir zu haben, die wirklich ein Gefühl für den für die Intention oder wie was die Messe eigentlich immer auch schon ausgemacht hat zu haben und dann, diskutieren wir uns und argumentieren wir uns quasi nach vorne und schauen, was wir eben mit dem Markt und mit den Galerien eben auch äh erreichen können und worauf sie Lust haben, wenn wenn sie an Karlsruhe denken. Aber Karlsruhe ist Er liegt in Baden-Württemberg und eben in dieser europäischen Region und ich finde, da gibt es noch viele, Sammlerinnen und Sammler zu entdecken und auch viel Interesse und äh ich glaube, das ist auch etwas, was gerade in der jetzigen Marktsituation nicht uninteressant ist und von daher hoffe ich, dass das Interesse,
dieses Jahr für 25 schon merken, dass es eben anhält und weiter Sich weiterentwickelt. Klar, von 19 auf 7 Prozent ist natürlich schön. Das kommt noch dazu, genau. Also das ist ja das ist für mich persönlich auch deshalb so wichtig, diese sieben Prozent, weil. Als ich 2013 angefangen habe mit dem Bundesverband war 214 der Beginn der 19 Prozent und was musste ich mir nicht alles anhören, was musste ich mir nicht alles von, über meine Vorgänger anhören und das wird doch und es geht doch nicht und das schafft ihr nie und so weiter und jetzt nach zehn Jahren zu sagen, ja, zehn Jahre Ehrenamt haben einen Sinn wir kritisieren uns ja unser unsere schönes Land in dem wir leben, unsere schöne Struktur, in der wir leben, auch grade so ein bisschen ins Negative hinein, aber zu merken, dass dass wenn man sich engagiert und wenn man äh sozusagen versucht, gestaltend einzugreifen,
Ich weiß, zehn Jahre sind jetzt eine sehr lange Zeit, aber es hat geholfen. Wir haben am Ende Steinchen für Steinchen so umdrehen können, dass am Ende es jetzt eben möglich war, dass im Jahressteuergesetz 4undzwanzig Kunst jetzt wieder in dem den verminderten Mehrwertsteuersatz sozusagen wieder dabei ist und das finde ich auch für mich toll. Also wenn das jetzt nicht geklappt hätte, hätte ich mich dann mal gesagt, ja Ehrenamt, was nützt denn das eigentlich, bringt ja nichts, man redet mit den Leuten, aber passiert das. Nein. Es man kann, ne? Man kann gestalten, man kann Dinge verändern. Das ist für mich das ganz positive Signal.
Für die Kunstwelt gesprochen sind die deutschen Galerien jetzt wieder handlungsfähig, auch konkurrenzfähig, denn dieser Unterschied zu den anderen Ländern Mitbewerbern, gerade in der Schweiz, Natürlich enorm einfach Umsatzsteuerschweiz 8 Prozent in Deutschland war 9zehn Prozent, also und auch diese dieses Missverhältnis mit den Künstlern, also das war ja für die vielen im Binnenverhältnis von Künstlerinnen und Galerien war das ja so man das immer auf den Nettobetrag runterrechnen musste und dann die Anteile verteilt und dann wieder mit sieben Prozent äh das ist jetzt nicht für jedermann so leicht immer zu überschauen und das Wort Misstrauen erzeugt, was es gar nicht gibt und auch die Rabattverhandlungen, die es natürlich immer gibt. Also jeder fragt natürlich, was da geht und wie man da irgendwie was machen kann. Das wird sich jetzt hoffentlich wieder wieder deutlich verbessern, weil sozusagen quasi,
Brutto ist nicht wie Netto, das weiß ich, aber jetzt von einem. Von der Verhältnismäßigkeit kann man das jetzt wieder besser einschätzen. Und wie gesagt, das Wichtige ist, dass die Galerien, gerade die international agierenden Galerien in Deutschland, die wollen wir ja haben, die international unterwegs sind Wenn die also sich mit Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten, die auch noch von anderen Galerien international vertreten sind, sind sie sind sie dann wieder handlungsfähig, weil die mit 7 Prozent Mehrwertsteuer auch ein anbieten können, was was eben konkurrenzfähig ist und das ist eigentlich das allerwichtigste und ich hoffe eben, dass das auch einen Impuls für den Markt gibt und das was ja auch in den letzten zehn Jahren zu beobachten ist durch diesen Mehrwertsteuerunterschied und die verschiedenen Modelle, Differenzbesteuerungen und so waren ja so ganz viele Fragen von,
von Kostenübernahme, also dass Galerien eben vielleicht die die Materialkosten für den Bus oder die Installationskosten, die Materialkosten übernehmen, die für Fotografien, die Produktionskosten, die ja immer äh verhältnismäßig hoch sind, das ist total zurückgegangen, weil man ja sagte du Künstler darf mit 7 Prozent, ich mir neunzehn Prozent, das wird sich wahrscheinlich dann auch wieder verbessern, das heißt auch da wird diese, das klingt so sieben statt neunzehn, was heißt das eigentlich am Ende?
Auch das Binnenverhältnis zwischen den Galerien und den Künstlerinnen und Künstlerinnen verbessern, weil dadurch wieder mehr Bereitschaft und auch mehr zum zum gegenseitigen gestalten. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr beide mit der ein oder anderen neuen Idee in die Art Karlsruhe startet. Wenn man ein bisschen recherchiert, mhm. Stößt man ganz schnell auf ready's Cover. Die Idee dahinter ist entstanden durch die Frage, die er immer in den Kunstmarkt gestellt wird. Was kann der Kunstmarkt eigentlich dafür tun?
Dass die Sichtbarkeit von Künstlerinnen erhöht wird, weil wir haben ja immer noch dieses Missverhältnis von 50 Prozent der Weltbevölkerung sind Frauen und wie viele Künstlerinnen gibt es weltweit und wie viele von denen spielen im internationalen Kunstmarkt eine Rolle, sind in den Museen zu sehen, wenn auf den Messen und so weiter präsentiert.
Und da wir ja ein Angebotsmarkt sind, könnte ich natürlich einfach sagen, na ja, wenn die Leute mehr in die Galerien reinkommen, würden sagen, haben sie auch was von Künstlerinnen, hätten wir ganz schnell eine andere Lösung. So einfach wird eine andere Situation sein, einfach wird sich das nicht lösen lassen Und der Gedanke bei Redis Cover war, dass der Kunstmarkt ja auch noch eine andere Seite hat und er ist sehr ungerecht, launisch und ähm ja situativ.
Und äh nicht fair in dem Sinne, dass man, wenn man fleißig ist und wenn man gut ist, wird man erfolgreich wird, braucht's immer noch andere Dinge. Aura Glück, die richtige Galerie, die richtigen Sammler, was auch immer Und aus beiden Sachen zusammen ist der Gedanke für entstanden, nämlich, dass wir gesagt haben, wir wollen Künstlerinnen vor allen Dingen auf der Messe zeigen.
Die es lohnt wiederentdeckt zu werden. Also im Sinne von vielleicht waren die in den 70er Jahren schon auf der Documenta oder waren auch schon in den 80ern auf anderen Ausstellungsformaten meistens biografisch gibt es ja bei bei Frauen ganz viele äh Situationen, die dazu führen können, erst mal nicht mit voller Energie in die Kunst die ganze Kunst weiterzuentwickeln und dann natürlich auch noch die Frage, seit wann akzeptieren wir eigentlich, dass sie nicht nur Muse sind die Frauen, sondern eben auch wirklich Künstlerinnen und wir fragen uns natürlich, wenn man immer auf Klimt jetzt als bestes Beispiel man sagt wieso haben wir das vorher nicht gesehen? Wieso? Also wenn man sich die Künstlerwerke von Künstlerinnen zu bestimmten Zeiten anschaut, fragt man sich, wir hatten ein Problem, also weil wir's nicht gesehen haben, weil wir's nicht zugelassen haben und ein rein qualitativ würden heute alle sagen, das ist doch, wo ist mal der Unterschied zu den männlichen Kollegen?
Daraus ist der eben der Gedanke gestanden, wir einen Raum zu schaffen für die Galerien, wo sie Künstlerinnen und Künstler vorschlagen, die es sich lohnt wieder zu entdecken, sich nochmal mit denen zu beschäftigen, Und die eben auch wieder in den Markt einzuführen, sichtbarer zu machen, auch unter dem Aspekt Vermeidung von Altersarmut bei Künstlern und äh dankenswerterweise hat uns das BKM in Zusammenarbeit mit dem BVDG dabei eben unterstützt. Das ist also ein Programm, was das BKM auch fördert. Die Jury äh leistete in der BVDG.
Wir haben jetzt eben die Möglichkeit jedes Jahr die ersten drei Jahre sind ein Testlauf. Mal gucken wie es dann weitergeht, Wir hoffen natürlich, dass es fortgesetzt wird und für die Galerien ist das kostenneutral. Die bekommen also quasi 25 Quadratmeter dazu, wo sie dann eben die Künstlerin oder auch den Künstler zeigen können, wo wir sagen, die schauen wir uns nochmal an und dann kann man ja sehen, was passiert. Also die Frage, was kann der Markt dafür tun?
Ein Angebot schaffen und das haben wir jetzt mit diesen Cover geschafft und ich finde alle die das erleben und sehen finden das total toll, freuen sich darüber und das ist natürlich auch gut zu sehen, dass das jetzt nicht nur so ein Gedanke war, man müsste, man sollte, sondern dass das auch im im Kunstmarkt funktioniert. In zweieinhalb Wochen öffnest du die Pforten Mhm. Schenkst du denn schon einen Blick vorab auf welche Rediscover Künstler innen wir uns freuen dürfen. Also worauf ich mich am meisten freue bei Cover, äh ich will jetzt aber noch nicht zu viel verraten, ist bei der Galerie Poll.
Mhm. Und bei also wer auf die Messe besucht, das ist auch jetzt gleich als Einladung zu verstehen, darf bitte bei beiden schauen. Ich glaube, das sind zwei spannende Positionen, die es wirklich lohnt, wie das entdeckt zu werden oder man fragt sich Wieso hatten wir die eigentlich in letzter Zeit nicht aufm Schirm Also wenn ich jetzt aus Nordrhein-Westfalen anreise mhm. Der Termin ist natürlich gesetzt. Sehr schön. Gibt es auch noch ein Begleitprogramm? Vielleicht mit dem ZKM?
Also das ist mit der Unterschied zum Beispiel, als ich kurz nachdem ich mit dieser schönen Aufgabe betraut wurde, der Beiratsvorsitzende in Karlsruhe zu werden, hatte ich natürlich einen Termin beim Oberbürgermeister. So viel zu Unterschied zu Berlin. Musst du vorstellen. Musst du wohl nicht vorstellen. Da wurde mir gesagt, welche Rolle diese Messe auch für die Stadt spielt und dass ich doch bitte das doch eine mögliche Aufgabe wäre, nochmal stärker darüber nachzudenken, dass die Messe nicht nur Auf dem Messegelände stattfindet, sondern eben auch in der Stadt.
Und da habe ich sozusagen meine Fantasie freien Lauf gelassen mit Olga, wird dann diskutiert, was dann geht und es gibt eben verschiedene Dinge, die wir jetzt mit der Stadt organisieren. Das fängt damit an dass die Eröffnungsparty der Art Karlsruhe am Donnerstagabend im ZKM stattfindet. Das fanden im letzten Jahr alle schon ganz toll und ich bin gespannt, wie das weitergeht, also das eben wirklich auch die Galerien und deren Sammlerinnen und Sammler die Möglichkeit haben, das ZKM aufzusuchen und es gibt sogar die Möglichkeit, wenn man da abends hinkommt, dass man nochmal einen kurzen Blick in die städtische Galerie und die aktuelle Ausstellung da werfen kann, also dass es funktioniert sehr, sehr gut und wir haben in der Halle drei, die ja sozusagen eine neue Entwicklung ist auf der Art Karlsruhe
eben verschiedene Akteure der Stadt und des Landes gezeigt werden, gibt es eben das sogenannte Forum Karlsruhe und im Rahmen von Forum Karlsruhe findet eben auch eine Press Präsentation einer ganz tollen Arbeit vom ZKM statt. Das heißt, die zeigen dort auch Teile ihrer Sammlung, die sie eben um damit im wo wir um sozusagen gegenseitig Werbung dafür machen. Und das ZGM ist natürlich wahnsinnig, eine wahnsinnig tolle Einrichtung und zeige dir noch mal mehr, also wie welche Bedeutung eigentlich Karlsruhe hat und dass es eben.
Immer lohnt, dahin zu fahren. Und gibt es auch einen besonderen Preis, der verliehen wird Genau, es gibt gleich äh drei Preise, die dort verliehen werden. Es gibt den Art Karlsruhe Preis. Man kann sich, wenn man als Galerie, sich für die Messe Borken hat, also für eine One Artist Show bewerben. Das heißt, man stellt einen Künstler, eine Künstlerin in einem 25 Quadratmeter großen Raum alleine vor und die Jury sucht dann den mit 15.000 Euro, was erheblich ist vom Land Baden-Württemberg, ausgelobter Preis, den Art Karlsruhe Preis äh aus, danach wird auch ein Werk gekauft, was dann sozusagen in die städtische Galerie geht.
Den Lot Skulpturenpreis, wo eben auch eine Jury schaut nach den, was ja die Art Karlsruhe im Reigen der Messen wirklich unterscheidet. Es gibt einzelne Plätze. Von 100 Quadratmetern, wo eben explizit Skulpturen gezeigt werden, also richtig, dass man eben diesem Medium auch auf dieser Messe sehr viel Platz lässt und das, auch so. Das ist, wird auch so weitergehen. Und da gibt es eben wie gesagt den Lotskulpturenpreis, der von der L-Bank in Baden-Württemberg ausgelobt wird, wo auch ein schönes Preisgeld folgt und der Hans Blatscheck-Preis, wo es ja um Kunst im weinitesten Sinne mit Schrift und Bild und Text und, auf der Messe präsentiert. Ich freue mich drauf und ich freue mich dich wieder zu sehen. Das wird schön. Ja. Lieber Christian, vielen vielen Dank, dass du dir hier die Zeit genommen hast und mir so,
Ja so einfühlsam und ausgiebig von deiner Biografie, deinen Tätigkeiten die Stimme weg vor lauter Ehrfurcht. Wenn du das nicht bitte. Ein bisschen tot. Na ja. Du musst mit umgehen. Sammel dich und dann fangen wir doch mal an. Das ist richtig schön, vielen, vielen Dank. Danke, dass du mich hier eingeladen hast dazu. Spaß gemacht.
Music. Erscheint in einer Woche und um sie nicht zu verpassen, folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene Bewert, Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen.
Music.