
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 246
Richard Pousette-Dart – Poesie des Lichts. Mit Dr. Daniel Zamani & Charles Duncan
Freitag, 6. Juni 2025
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Shownotes
„Für mich ist Kunst der Himmel, der sich unaufhörlich öffnet, wie ein asymmetrisches, unkalkulierbares, impulsives Kaleidoskop.
Kunst ist Magie, sie ist Freude, mit Gärten voller Überraschungen und Wunder.
Kunst ist Energie, Impuls. Sie ist Frage und Antwort.“
Ein Zitat, das viel mehr ist als ein Gedanke. Es ist ein Versprechen – an das Staunen, an die Tiefe, an die Möglichkeit, die Welt anders zu sehen. Es stammt von einem Künstler, der nicht laut war, aber kraftvoll. Der sich nicht dem Zeitgeist unterwarf, sondern einen eigenen Kosmos erschuf – leuchtend, meditativ, durchdrungen von Form, Farbe und Licht.
Es stammt von: Richard Pousette-Dart.
Die Ausstellung „Poesie des Lichts“ im Museum Frieder Burda widmet sich dem Werk von Richard Pousette-Dart – einem der stillsten, zugleich strahlendsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Oder besser: einem Künstler, der sich jeder Einordnung entzog, um das Eigene, das Unteilbare zu finden. Seine Kunst geht weit über Kategorisierungen hinaus – sie ist spirituell, kontemplativ, radikal eigenständig.
Das Gespräch ist auf Deutsch und Englisch geführt – Charles Duncan spricht dabei in wunderbar klar verständlichem Englisch.
“To me, art is the sky that keeps opening – like an asymmetrical, unpredictable, impulsive kaleidoscope.
Art is magic, it is joy, filled with gardens of surprises and wonders.Art is energy, impulse. It is question and answer.”– Richard Pousette-Dart, 1951
This quote is more than a thought. It’s a promise – to wonder, to depth, and to the power of seeing the world differently. It comes from an artist who was never loud, yet deeply powerful. Who resisted trends and instead created his own cosmos – luminous, meditative, and full of form, color, and light.
The exhibition “Poetry of Light” at Museum Frieder Burda celebrates the work of Richard Pousette-Dart – one of the quietest yet most radiant voices in Abstract Expressionism. Or rather: an artist who defied any label to express something truly original, spiritual, and uncompromisingly individual.
This podcast episode features a cross-cultural conversation – in both German and English.Our guest from Baden-Baden, Dr. Daniel Zamani, speaks in beautifully clear and accessible German.
Themen dieser Folge / Topics in this episode
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Die künstlerische Entwicklung und Biografie von Richard Pousette-Dart
– Vom Elternhaus über New Yorks Kunstszene bis zu seiner eigenständigen Position im 20. Jahrhundert.His artistic journey and biography – from early beginnings to radical independence
– From his progressive family background to the New York art scene.
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Pousette-Darts spirituelle und politische Haltung
– Wie Pazifismus, Spiritualität und persönliche Ethik sein künstlerisches Schaffen geprägt haben.Pousette-Dart’s spiritual and political vision
– How pacifism, inner ethics, and spirituality shaped his life and art.
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Seine Einordnung in den Abstrakten Expressionismus
– Warum er als Teil der Bewegung gilt – und doch nie Teil des Mainstreams wurde.His unique position within Abstract Expressionism
– Why he was both part of the movement and distinctly apart from it.
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Die Bedeutung von Licht, Linie und Farbe in seinem Werk– Was seine Werke leuchten lässt – und warum Licht bei ihm mehr ist als nur Helligkeit
The role of light, line, and color in his paintings
– Why his paintings glow – and what makes light a form of meaning.
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Kuratorische Entscheidungen, Ausstellungskonzept & Museumsarbeit
– Einblicke in die kuratorische Arbeit und den Aufbau der Retrospektive im Museum Frieder Burda.Curatorial thinking, exhibition making & museum practice
– Behind the scenes of the exhibition: from concept to realization.
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Internationale Perspektiven & persönliche Anekdoten
– Erinnerungen, Archivarbeit und kulturelle Resonanz – von New York bis Baden-Baden.International perspectives & personal stories
– Insights from New York and beyond – memories, archives, resonance.
• Die erste große Retrospektive in Deutschland– Warum diese Ausstellung ein Meilenstein für das Werk von Pousette-Dart in Europa ist.
His first major retrospective in Germany– A milestone moment for presenting Pousette-Dart’s work to European audiences.
Ausstellung / Exhibition:Poesie des Lichts / Poetry of LightMuseum Frieder Burda, Baden-BadenLaufzeit: 17. Mai 2025 – 14. September 2025 / May 17 – September 14, 2025→ Jeden ersten Freitag im Monat um 16 Uhr: Direktorenführung mit Dr. Daniel Zamani / Director’s Tour with Dr. Daniel Zamani: Every first Friday of the month at 4 PMMehr Infos / More information: museum-frieder-burda.de/kalender
Gäste / Guests:
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Dr. Daniel Zamani, künstlerischer Leiter, Museum Frieder Burda, Artistic Director, Museum Frieder Burda (instagram.com/qratorial)
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Charles Duncan, Direktor der Richard Pousette-Dart Foundation, New York, Director, Richard Pousette-Dart Foundation, New York (instagram.com/richardpousettedart)
Podcast hören / Listen on:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen / Die Leichtigkeit der Kunst is free on all major platforms:
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Verlinkungen:Museum Frieder Burda (museum-frieder-burda.de)
Richard Pousette-Dart Foundation (pousette-dartfoundation.org)
Buch zur Ausstellung: Poesie des Lichts (hirmerverlag.de/de/titel-87-2/poesie_des_licht…)
Und ein großes Dankeschön an Daniela Sistermanns. (instagram.com/this.is.knoebel/?hl=de)
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Kontakt: claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
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Music. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der Kunst. Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich sehr, euch hier begrüßen zu dürfen. Für mich ist Kunst der Himmel, der sich unaufhörlich öffnet wie ein asymmetrisches, unkalkulierbares, impulsives Kaleidoskop, Kunst ist Magie, sie ist Freude mit Gärten voller Überraschungen und Wunder.
Kunst ist Energie, Impuls, sie ist Frage und Antwort. Ein Zitat, das viel mehr ist als ein Gedanke. Es ist ein Versprechen an das Staunen, an die Tiefe, an die Möglichkeit, die Welt anders zu sehen. Es stammt von einem Künstler, der nicht laut war. Aber kraftvoll, der sich nicht dem Zeitgeist unterwarf, sondern einen eigenen Kosmos erschuf, leuchtend, meditativ, durch Drungen von Form, Farbe und Licht.
Es stammt von Richard Posset Dart. Die Ausstellung Poesie des Lichts im Museum Frida Burda widmet sich dem Werk von Richard Pozard dort einem der stillsten, zugleich strahlendsten Vertreter des abstrakten Expressionismus. Oder besser, einem Künstler, der sich jeder Einordnung entzog, um das Eigene, das Unteilbare zu finden, Seine Kunst geht weit über Kagorisierungen hinaus. Sie ist spirituell, kontemplativ, radikal eigenständig.
Umso mehr freue ich mich heute auf das Gespräch mit zwei Menschen, die diesem Werk mit großer Sorgfalt, Tiefe und Liebe eine Bühne geben. Doktor Daniel Zamani, künstlerischer Direktor des Museum Frida Burda und Charles danken, Kurator und langjähriger Experte für schaffen. Lieber Daniel, lieber Charles, was hat euch ganz persönlich, an Licht, Kunst und Tiefe berührt. Also für mich ist wahnsinnig spannende Figur.
Weil er in gewisser Weise eine Brücke schlägt zwischen der Moderne und der mittelalterlichen Kunst der Kunst der Renaissance. Ich war als Kind fasziniert von leuchtender Tatarbildern, von Buntglasfenstern in Kirchen. Bin dann in meinem Studium in die moderne und zeitgenössische Kunst abgedriftet, wenn man so sagen kann, Und bei Art finde ich's wahnsinnig spannend. Das ist eine radikal-moderne Figur ist aber die gesamte Kunstgeschichte nachlebt, also was man bei uns am Museum der Ausstellung sehr schön sehen kann, ist seine große Liebe zur Kunst des Mittelalters, zu sakralen Kunst, Kunsthandwerk, zu mittelalterlichem Schmuck. All das leuchtet in seinen modernen abstrakt expressischen Gemälden nach und ist, glaube ich, auch was, was ganz vielen Leuten, die vielleicht
die moderne und die Abstraktion gar nicht so mögen an seinem Werk doch gefallen wird. Was hat dich ursprünglich zur Kunst geführt? Ich war schon als kleines Kind komplett kunstversessen, muss ich sagen. Ich habe meine Eltern immer dazu gezwungen, in jedem einzelnen Dorf anzuhalten im Auto, weil ich eine Kirche gesehen habe. Dann musste ich reingehen, mir die Altarbilder anschauen. Das Licht, das Leuchten, das ich glaube, das hat für mich früh was sehr theatralisches, was emotional Bewegendes gehabt.
Und mich hat an Kunst immer fasziniert, dass einem überwältigen kann an Schönheit, also dieses Staunen an Kunst, als Kunst wollen, an schönem Schaffen, an Begeisterung finden, in Form, Farbe, Licht, Das hat mich früh geprägt und deshalb wollte ich auch schon als kleines Kind Kunsthistoriker werden. Also ich war nie sonderbar talentiert im eigenen kreativen Künstler tätig sein und es hat mich deshalb immer äh dazu gebracht, das Werk von anderen zu erkunden.
Geht da auch total drin auf. Du hast das studiert? Ich bin nach England gegangen fürs Studium. Ich habe einen Bachelor, Master und Doktorat in Cambridge gemacht. Ich wollte unbedingt hin, weil es mich so sehr gereizt hat in einer mittelalterlichen Stadt zu sein mit, ganz ganz großartigen Sammlungen direkt vor Ort und ich fand's auch spannend, dass in Cambridge viel Unterricht von den Originalen stattfindet. Und dann bist du doch wieder zurückgekommen nach Deutschland. War das immer dein Plan?
Nee, ich habe mich entschlossen, nach Deutschland zurückzukommen, weil ein Volontariatsstelle am Städtemuseum in Frankfurt ausgeschrieben war. Und es war damals noch unter Max Hollein und äh in der Abteilung Modern und der Felix Kremer und das fand ich so großartig. Also ich habe mich dann beworben und War nicht davon ausgegangen, dass die Stelle bekommen, hat's doch geklappt, Und dann hatte ich das große Glück, dass ich in Frankfurt noch bleiben durfte, um eine Ausstellung gemeinsam mit Felix zu kuratieren.
Das war damals Matthis Bonar und dann bin ich sozusagen im deutschen Museumssystem hängen geblieben, weil es ist ja auch eine sehr reichhaltige Landschaft an großartigen Sammlungen, an tollen Museen, auch mit guten Budgets. Und vom Städte bin ich da ins Museum Barbarine gewechselt und Kam jetzt jüngst letztes Jahr hier ins Museum Friederburda. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen Stelle. Dankeschön. Was hast du ursprünglich mit Baden-Baden und dem Frieda-Burda-Museum in Verbindung gebracht? Also ich fand das Museum schon recht früh, es war ein Lieblingsmuseum von meinen Eltern, waren ganz begeistert hier noch in der Gründungsphase waren sehr regelmäßig zur Ausstellung hier. Ich habe auch eine,
enge Freundin Baden-Baden groß geworden ist, die hier teilweise in Sommermonaten gejobbt hat. Sie hat auch in Cambridge studiert. Ich habe zum Beispiel die äh große Ausstellung hier gesehen. 2006 war sehr früh begeistert von der Architektur des Museums. Und habe mich in Potsdam sehr wohl gefühlt, Und als er der Anruf aus Baden-Baden kam, musste er gar nicht so lange überlegen, weil ich die Stadt sehr mag. Ich finde diese Verbindung am Museum von Architektur, Natur, ganz toll und war auch immer ein sehr großer Fan von der Sammlung Friederburda. Lieber Charles, du bist aus New York angereist, um hier die Ausstellung heute zu eröffnen. Du hast mit kuratiert.
Du sprichst Englisch. Wir werden die Fragen an dich auf Englisch stellen. Der Schals, die Leichtigkeit der Kunst. Thank you before we start. I want to know up bit Portier and your love to art. I think I came to are to wriding first of all as a University Student I actually not take and arth history class and to the end of my University Coreer.
Painting. And äh just really ignided äh appession for art and a mal one for great to gree at the school of the are instituts acargo and modern are history they incredism, ey Ich, City and work in the Upgrade for a short a mother time in old master pinnings and dryings which I really enjoy, Und started my one company, That with find arts in a Digital Rolle. It was the beginning of the great that cram explosion with the intronet. And I had the fortunite Mister, Und.
There I automatly when Iron and work for this. Missiony institution I was best in New York eh for the Arcas of American Art. Position of aquaring äh Research Collections for the Areas of America are. So I with me with arests, and galories and collectors and lot of the familys of for a promit Artist Afriday had died to assess in the quire of the Dispisony and the liters in Photographs and personal noterials in Biografic al Materials.
So, was very diverse Job, that put me intouch with äh white range of Art and in that Position I eltemently met, Richard Pussy Dots Darner und Jungana and I becan very interested in Richard Puset Dougs for talkrify, and I was only serving on amy seem camerie of a smally semen update new York, Cald the Monte Williams Practor Art Museum, Und.
So, I was the first to research and publish extensively on his for to with did in Exibition there. Point the family with moder to meet join them with rich a pose a doors legacy and they started the Foundation as a mount profit entery Direktor Foundation Flow Westwalviars. When have you hurt first of Museum Frieder Buda Now because I wasn't very inbout with love of American Painters Award here when the conning, gott leave and soon who twist the bizes of really specially are mid century American Abstruction, I that with here closedly one i have the arre case of America Art.
Das. Into this area and so is many years later it's so nice to come back. Es, Lieber Daniel, vielleicht erzählen, wer ein paar Anekdoten oder Details über dieses weltweit bekannte Haus, die vielleicht nicht ganz so bekannt sind Also das Museum Frieda Burda ist natürlich ein sehr großer Glücksfall für diese sehr sehr kleine Stadt, natürlich eine Wahnsinnsgeschichte hat, also ähm Sommerresidenz Europas im 19. Jahrhundert, eine der großen Kurstätte. Frida-Burda hat dieses Museum hier ans Haus gebracht in einer einzig artigen Lagers liegt ja an der Lichtenthaler Allee sondern eine der schönsten Parklandschaften überhaupt in Europa.
Und bisschen der Clou bei dem Museum war, dass man natürlich immer gedacht hat, dass die dieses städtebräuliche Ensemble und Lichtenthaler Allee abgeschlossen sei und es ist ihm hauptsächlich gelungen, durch diesen genialen, architektonischen Entwurf von Richard Meier. Zu überzeugen, dass er hier dieses Museum als letzten Baustein einbinden konnte.
Was sehr, sehr gut gelungen ist, dass sich dieser modernistische weiße Kubus, Von den Außenmaßen, von den Proportionen eben anschließt an die benachbarte staatliche Kunsthalle, die in ähm Neoklassizistisches Gebäude ist, sind über eine gläserne Brücke miteinander verbunden. Und es bedeutend eben an diesem Museum ist das nicht nur ein Museumsbauer, sondern auch von Anfang an gedacht war als das permanente Zuhause der Sammlungsvideo oder der sehr umfangreich ist, also etwa tausend Werkmodernzeitgenössischer Kunst, Meisterwerke von Pablo Picasso, von Gerhard Richter, von Jackson Prolllock, eben über etwa 1000 Quadratmeter Fläche gezeigt werden können und es fing alles an mit einem Werk von Fontana
Ja, also der erste Ankauf von Frida Burda war ein Werk, das Fontana zugeschrieben war, Er hat diesen Ankauf glaube ich sehr bewusst getätigt, um sich von der Sammlertätigkeit seines Vaters abzugrenzen. Er ist ja in einem sehr kunstsinnigen Haus aufgewachsen, wo die Liebe, sagen wir im etablierteren Positionen, gehört hat, wie zum Beispiel Künstlern wie Max Beckmann, der immer noch in der Sammlung Friederbruder, sehr deutlich vertreten ist, aber Frieda Budders große Liebe hat sehr sehr stark eigentlich der Nachkriegskunst gegolten und spannend bei ihm als Sammler, man sich heute die Sammlung von Baselitz, von von, von Richter, die gibt's auch in anderen Museen, aber Frida Burda war einer der ersten, wichtigen Mäzene, der diese,
Damals junger Künstlergenerationen der deutschen Nachkriegsmalerei gefördert hat, der viele von den Künstlern auch persönlich kannte, hat die zum Zeitpunkt gesammelt, wo die noch nicht Teil des Kanons waren. Richter Pröke Baselitz und das ist ja immer noch das Rückraten vielerlei Hinsicht der Sammlung aus einen der besten Richtersammlungen in der Welt und bei Frida Brüder besonders ist natürlich auch, dass es jemand, der jetzt nicht nach, Marktwert der Kunst gekauft hat, sondern nach seiner persönlichen Leidenschaft Sammlung persönlichen Zuschnitt und man merkt, wie viel Herz, wie viel Emotionen diese Sammlung geflossen ist und ich glaube, auch wenn man, durch Ausstellungen heute im Haus geht, die auch Versammlungsbeständen aufbauen, auch wenn es als Besucher nicht weiß, dass Frida würde diese Werke aus Emotionen aus Leidenschaft gesammelt hat, es schwingt
unbewusst mit, dass diese Liebe zur Kunst, die Liebe zur Architektur, die Liebe zur Natur, das Projekt dieses Baden-Ubadener Museen ungemein Es beherbergt äh nicht nur die Sammlung Frida, Burda, sondern auch Franzburger Ja, die Sammlung Franzburger ist uns im Moment sozusagen administrativ angegliedert. Das heißt, wir verwalten sie, aber wir arbeiten natürlich besonders intensiv mit dem Blick von Frida Boda. Mir ist als Kunststoffleiter ganz wichtig, dass wirklich die Stifterfigur, im Vordergrund steht, was war Frieder Burdas Vision für das Haus? Welchen Traum, welches Lebenswerk hat er mit diesem Museum verbunden?
Ich leite daraus auch ein bisschen das Profil unserer Sammlung unseres Museums ab. Wenn ich mich zum Beispiel mit Museen der Region oder erweiterten Regionen vergleiche. Kunstmuseum Basel, Staatsgalerie Stuttgart, Kunsthalle Karlsruhe, Kunsthalle Mannheim, Ich finde, wir haben da ein ganz anderes Profil, das ich aus der Sammlung ergibt. Sein großer Wunsch war ja ein Haus zu sehen, das immer voll ist Menschen Freude machen mit der Kunst und aus meiner Sicht ist eigentlich der gemeinsame Nenner aus der Sammlungsgrüder Burda die große Faszination für die emotionale Wirkkraft der Farbe und das möchte ich bei Ausstellungen mitdenken, auch einer der Gründe, warum ich als erste eigene Ausstellung hier fürs Haus gewählt habe. Ist ein Künstler der Sammlung nicht vorkommt, aber es ist sicherlich eine künstlerische Position, die Frida Boda geliebt hätte. Und es ist ein Werk, das ein,
emotional sofort abholt, sind, glaube ich, Arbeiten, die aufgrund dieser Wirkkraft der Farbe, diese Freude an Licht, Dieses Energietanken an Bildern, das sieht man bei Puzzle-Daten, das wäre glaube ich was, was Friederbode an ihm auch begeistert hätte. Wie bist du auf Dat aufmerksam geworden? Also ich kannte Puset Dark schon, Im Studium, ich war, Immer schon sehr, sehr großer Fan von amerikanischer Nachkriegskunst, auch gerade vom abstrakten Expressionismus. Ich hatte dann das große Glück, eine sehr umfangreiche Ausstellung zum Thema internationale Abstraktion nach 1945 am Museum Barberini, Kuratieren zu dürfen.
Glaube ich, über 90 Werke von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und ich hatte da ein bedeutendes Werk von in der Ausstellung Meditation und Drifting Stars Eine wunderbare Arbeit aus den 1960er Jahren, Und ein Subtext der Ausstellung war ein bisschen am Kanon rütteln und ich hatte dieses Werk in der Ausstellung damals an Barberini zentral auf die Achse vom zweiten Raum gehängt, Und relativ frech, eines der Hauptwerke von Jackson Polllock in Forest links in die Ecke gehängt, Und war auch sehr sehr glücklich mit der Entscheidung und ganz, ganz viele Besucher kamen dann auch auf mich zu und meinen ist ihr Lieblingswerk in der Ausstellungsvereins der am häufigsten fotografierten Gemälde ganz viel darauf angesprochen worden, warum man diesen großartigen Künstler nicht mehr kennt und hat mir damals vorgenommen, mal irgendwann eine Ausstellung zu machen,
Und als sie dann hier ins Haus kam, war es die erste Ausstellung, die ich dem Vorstand vorgeschlagen hatte hat eben das große Glück, dass ich über dieses Projekt schon Charles danken kannte, auch indirekt im Austausch mit der Familie stand und ich hatte Charles dann E-Mail geschrieben, hat sofort sehr enthusiastisch geantwortet. Wir hatten dann mehrere Zoom-Gespräche und dann ist in unglaublich kurzer Zeit die Entscheidung gefallen, dass wir diese Ausstellung machen wollten, Es war uns klar, dass es ein bisschen ein Ritt über den Bodensee wird, wie man so schön auf Deutsch sagt. Weil wir hatten da mit na, wir hatten nur zwölf Monate Zeit und wollten Puzzle Dart.
Eigentlich unmöglich ist und man auch nicht schaffen kann, wir wollten ihn schon in einer riesigen Bandbreite zeigen und dann wollten auch die Messingarbeiten Zeit und wir wollten ihn als Bildhauer zeigen. Wir wollten ihn als Fotografen zeigen. Wir wollten arbeiten aus sechs Schaffens Jahrzehnten zeigen, aus vielen unterschiedlichen Sammlungen.
Das zwölf Monate nicht viel Zeit, aber wir haben's tatsächlich geschafft, 137 Leihgaben aus siebzehn internationalen Sammlungen zusammenzubringen, Und auch von der Logistik her, ich glaube, 90 Prozent kommen aus den USA, also sind sehr, sehr glücklich, dass alles gut geklappt hat, Uns wäre natürlich auch nicht möglich gewesen ohne Charles riesige Expertise, da stecken eben zwölf Jahre Wissen, Netzwerk, praktisches Wissen, Archivarbeit hinten dran, also es war eine sehr, sehr bereichernde Zusammenarbeit und Ich fand's auch ganz toll, dass wir eben durch dieses riesige Archiv, dass der Foundation angegliedert ist, auch ganz ganz viel Neues in die Ausstellung einfließen lassen konnten. Sieht man der Ausstellung auch an Sachen wie,
zahlreichen Originalabzügen aus dem fotografischen Werk, die zum allerersten Mal ausgestellt sind. An den Notizbüchern, wo wir dann durch Charles wissen, die perfekten Seiten auswählen konnten, uns auch eine sehr sorgfältig kuratierte Ausstellung, weil die Bilder wirklich miteinander reden und ich glaube, das hätte ich jetzt als Kurator des Werk nicht so gut niemals schaffen können, deshalb war's ganz wichtig, dass danken eben als großer Richard Posterexperte hier ähm sozusagen als Hauptkurator ganz, ganz viele vor den intellektuellen und narrativen Strängen zusammenflicken konnte. Was fasziniert dich so sehr in?
The more time I spend with this are this and with his his family. We case the Richard Plus it foundation also manages to legacy have is father and a fanily and is mother floor I was a powered so it's itresting to bounce, you know visual are The person in the Legacy and in doing exhibition like Poetry light, you not just introducing the are work here introducing the person, and trying to caraz them and a meaning for way and a possible a think a foundation your very much, become the represent to do that artist in the world Not only refuck and not all in a visual sense but really in the spiritual sense of what that artist art making goes about. I by say that Yedo, his are work aspecial his Petings are dance and fast anating,
and longer you look at them the more day change. So there are not simple and I love commplex things and I love a single Painting one the light in the day changes hope hanging weal change or a comeback and s you newthings with then a painting over time, also. Oversee this historic house and studio so we have Paint, we have house materials. We have is personal of facts, he loved alectronics and thoics and all cance of things Das, Ich, in Tore Ich produced so it's a fast ining project to do this. And I think we do an Exhibition like this what we bring him to hi, Ich.
Wir, Offentime susceptions about with associations with other artists the project on him or and much a pruce it case a specially. He was a cat spiritual man but in a very broad your versals. I think people trade discifer where his what he was base to read, what to do look that a whoted he know but if the day was a very in the virtualistik person and you have to find that center of rich apositiv, Wir.
Ich bin ganz ehrlich. Richard Poset Dart, Ich habe vorher noch nicht so viel von ihm gehört. Mhm. Daniel, magst du ein bisschen in seine Geschichte eintauchen? Hm ja, also Puzzle Dart ist ja ein Doppelname, also die Elternnamen bei ihrer Hochzeit festgelegt die Namen zusammenzubringen. Floyd damals, als wir keine radikales Zeichen der Gleichstellung, Der Geschlechter, die Familie väterlicherseits stammte eigentlich von Hugenotten im europäischen Bereich ab. Sein Großvater war Silberschmied und Maler. Es war also eine sehr kunstsinnige Familie im Blut gelegen zeigt sich auch in den Kindern von Richard Booster Darth Joanna, seine Tochter ist Malerin, sein Sohn Jonathan ist Musiker, also dieses Musikische das der Familienblutgelegenheit hat, sich auch in seinen Kindern fortgesetzt.
Und was mich an schon sehr fasziniert ist, diese extreme Prägung vom Elternhaus. Flora war, Schriftstellerin, war Journalistin, war auch aktivistisch unterwegs in den Bereichen Wohlfahrt, Sozialismus, Gleichstellung der Geschlechter. Sie war auch Klavierlehrerin, hat in sehr früh seine Leidenschaft, gefördert für Philosophie, für Dichtung insbesondere die Poesie von John Kiez und EzraPount.
Und sie hat in ihm auch seiner wirklich leidenschaftliche Begeisterung für pazifistischen Aktivismus geprägt. Also er ist einer der ersten erfolgreichen Kriegsdienstverweigerer gewesen der amerikanischen Geschichte. Und ich find's unglaublich beeindruckend dieses progressive Umfeld der Familie, auch sein Vater Nathaniel war selbst freischaffender Künstler, aber auch im Bereich Kunsterziehung aktiv.
Hat aber ein Garzeitschriften zur Kunst herausgegeben, hat sehr frühen Blick auch gehabt auf die europäische Avantgarde und sein Vater war jemand, der, sehr vehement eingetreten ist für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks, für die Bedeutung von Pluralität, also das Nebeneinander von Realismus, So Realismus, Abstraktion hat seinen Sohn als Richard erst 8 Jahre alt war, schon befeuert in Experimenten mit Malerei mit Zeichnungen und sehr früh ans Herz gelegt.
Sich selbst zu entwickeln. Ich, Charles bei Puzzle Dart gesprochen und so. Einer Quelle des Einflusss, die wahnsinnig wichtig ist, ist der amerikanische Transentalismus aus dem 19. Jahrhundert. Transzendental spielt bei Pused Dat eine große Rolle. Ich glaube, als Deutscher schreckt man ein bisschen mein Wort, weil man hat vielleicht so die Fehlassoziation, dass man das mit Ukult oder Pseudoreligion verwechselt. Dabei geht's um Transentalismus, Eigentlich um die Idee vom Aufgehen des Individuums und.
Grundvorstellung eigentlich aus gewisser Weise auch mit der Romantik zusammenhängt, dass jeder von so einem Keimen in sich trägt und der kann zur vollen wenn man ihn richtig pflegt, und dem eigenen Wesen folgt, ohne sich verderben zu lassen von Gesellschaft, Materialismus, von falschen Ambitionen. Uns ist auch eine ja intellektuelle Bewegung, bei der es um die Vorstellung von Universalität und Ganzheitlichkeit geht. Und eine Forschung ist der Mensch nicht gegen die Natur spielt oder mit dir realisiert, sondern wir sind Teil der Natur und das hat auch in seiner Malerei verwirklicht, also für ihn war Abstraktion, eigentlich gar nicht gegeben. Abstraktion ist Teil der Natur, weil der Mensch ist Teil der Natur, der Künstler ist Teil der Natur und alles, was man künstlerisch schafft, ist Teil eines ganzheitlichen, positiven Universums und dieses extrem Optimistische, das prägt Posardad
Zeit in New York, wo viel in der Vengade, Eigentlich von Negativität getrieben sind, also im Gefühl von Existenzangst, Fortschritt der Moderne, Zweiter Weltkrieg, also ganz viel, was wir heute sehen im abstrakten Expressismus, sieht man aus einer Krise geboren und bei ist eben spannend, weil man das Leben sehr bejaht hat. Unglaublich spiritueller Mensch, der mit der Natur geliebt hat die Musik geliebt hat. Er hat Harmonie geliebt und Schönheit gelebt, Und das Schaffen von Schönheit, also dieses kreative Tätigsein, um Menschen Freude zu bereiten. Das hat ihn sein Leben lang befeuert und ich finde es auch sehr bewegend, dass wir in der Ausstellung, Auch Arbeiten haben die Kur zu seinem Tod entstanden, das Jahr 1992 gestorben war.
Bis zu hohem Alter unglaublich aktiv. Wir haben zwei seiner schönsten Arbeiten, Lost in the Beginning of Infinity und bei sind zehnneunhunderteinundneunzig zweiundneunzig, also kurz vor seinem Tod entstanden und das sind, Bilder von atemberaubender Schönheit und dieses Menschen Freude bringen mit Licht, Farbe, mit Schimmerglanz.
Das hat ihn angetrieben als Menschen und ist natürlich einen schönen Beweggrund für Kunst und ich muss sagen, ich habe eigentlich mich mit wenig Künstlern beschäftigt, einfach sagen könnte, ich würde gerne eine Zeit zurückreisen, mit dem mal Abendessen und mich mit ihm unterhalten. Ich meine, er war Vegetarier hat fast keinen Alkohol getrunken.
Sehr, sehr innige Freundschaften zu starken Frauen kultiviert und es macht in mir unglaublich sympathisch, gerade im Vergleich zu dieser Macho, Alkoholkultur, die eigentlich typisch war für die abstrakten Expressionisten in den 40er und 50er Jahren. Was wird's ihn fragen? Also mich würde bei ihm interessieren, wie stark er geprägt war von seiner Mutter, Es ist was, was in der Ausstellung als ein Subtext durch die gesamte Werkschau irgendwie spukt. Der hat ja einen sehr interessanten Briefwechsel mit ihr gehabt, Ich glaube, dass es wenig Künstler gibt, die so viel von ihrer Mutter mitbekommen haben, weil es diese Liebe zur Musik, Liebe zur Dichtung kam von ihr und, Ich glaube, man muss sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, um Mut zu maßen, dass auch dieser Respekt vor starken Frau und das hat er, glaube ich, gehabt, weil er als Kind seine Mutter,
Unglaublich respektierte und von ihr so wahnsinnig viel gelernt hat und gerade zum Beispiel also diese Liebe zu Bach zu Fugen, zur Harmonie in der Musik sieht man auch an Werktiteln. Also wir haben Bilder in der Ausstellung der politanischen Fug oder Fug in schwarz und weiß. Ich würde auch Besucherinnen und Besucher ans Herz legen, wenn man weiß, wie sehr Musik hat, wenn man die Bilder langsam anschaut, Und so vielleicht teilweise einfach wie eine Partitur von links nach rechts liest und sich vorstellt Welche Klänge kommen aus den Bildern? Das hilft einem beim Eintauchen. Könntest du dir vorstellen, diese Klänge auch in die Ausstellung zu integrieren? Haben wir bewusst nicht gemacht, weil ich finde, es ist sehr verspielt. Man gibt dann jemanden eine Lesart vor und ich glaube Puzzard war so ein Mensch.
Also wenn man ihn gefragt hätte, was soll man sich beim Bild der Engel gesagt, das ist deine Aufgabe. Also ich glaube, er gibt einem als Künstler ein Bild, Und er will dann aber, dass jeder seine eigenen Fragen und seine eigenen Antworten mit ans Bild bringt. Ist auch typisch für New York in den vierziger, 50er Jahren, diese Vorstellung.
Kunst geht aus Intuition hervor und ich glaube Intuition ist so ein Schlüsselbegriff bei aber es ist auch die Aufgabe an den Betrachter, Dass man sich selbst ins Bild reinfindet, ja? Es ist so ein so ein bisschen Rätselwerk, Und es auch Selbstfindungen, die eine Rolle spielt und ich glaube, so der letzte Künstler, der gewollt hätte, dass er einem eine Lesart vorgibt, das Poseidat sind Assoziationen, der hervorruft, auch in Titeln, Hauptsächlich abstrakte Werk, aber nennt die dann Amaranth, Illumination gut ist, Illumination vertikal, Adlerhorst, Und es ist wie ein eine Hilfestellung, dass man ins Bild reinkommt, aber muss die Lesart selbst vollenden und das macht die Ausstellung auch spannend. Du hast dich so lange
mit ihm, mit seiner Familie, mit seinem Werk beschäftigt, könntest du Daniels Frage beantworten. You work so long for the Foundation you know his work more than a one els could you also Daniel's Question. Und. Richard Riding Letters with Mother and when he when away for the first time to college, then intone York City as a young mean his all sometimes you right to lears a day to his mother. And the very very realing he speaks to his mother asy pear and mother nasses Cerally even know she A von Respa assing mother but shouldally help him, Wird, very early three Conversations and course balance with is mother, Ich generate with his mother.
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Und es äh hat ihn auch separiert von vielen anderen abstrakten Expressionisten. Einen ganz anderen Werdegang hatten, also Abstraktion. Hatte ja wahnsinnige Vorbehalte, gegen die sie ankämpfen musste, auch in den 1940er Jahren sogar noch Und wenn man sich dann überlegt, dass Puster da von seinem Vater so früh mitbekommen hat, einfach das zu machen, auf dass er Lust hat, sich frei zu entwickeln, dass alles akzeptiert ist. Es gibt eine ganz, ganz wunderbare Zeichnung seines Vaters ein gestalterisches Diagramm über die Herkunft der amerikanischen Kunst.
1938 veröffentlicht hat und das ist ein Baumdiagramm, wo der zentrale Zweigastraktion ist, Aber sozusagen gleichberechtigt fächern sich drum, um andere Zweige auf primitiven, naive Kunst, zu Realismus, Realismus und dieser Pluralismus, diese Offenheit, Die war ganz ganz typische Pozard und umkehrt war natürlich ein Kind seiner Zeit, weil zwar als Jüngstes Mitglied der ersten Generation der abstrakten Expressisten hat dann doch ein Kernteil dieser frühen Gruppe.
Auch meine Triebfeder in einer größeren Bewegung, weil was wir ja sehen in den späten 1930ern, 1940er Jahren, ist die so radikale Emanzipation der Amerikaner, Ich meine das nicht despektierlich, aber ich glaube, das ist ja auch eine Wahrheit, der sich die Amerikaner angeschlossen hat in den 1930ern, ist damals der amerikanische Avantgarde, provinziell war.
Man muss es mit dieser Härte ausdrücken oder diese Dominanz von Paris, die, glaube ich, für uns heute schwer nachvollziehbar ist, die aus dem 19. Jahrhundert kam. Die war in den 19hundert30er Jahren weiterhin unangefochten. Also es war die Cold de Paris, die internationale Maßstäbe gesetzt haben. Es waren äh nicht unbedingt Pariser Künstler, aber Künstler, die in Paris gewohnt haben und tätig waren, ja Pacemaker waren, ja. Die Soralisten und Max Ernst.
Auf diese Künstler hatten, die Amerikaner ihr Augenmerk errichtet und. War natürlich teilweise durch diese Entwurzelung in Europa durch den Zweiten Weltkrieg, insbesondere in Einmarsch der Nationalsozialistin Paris, die Flucht der vielen Exilkünstler, dass wir diese periodes Criming of Age der amerikanischen Kunst haben. Wenn wir heute von der New York School reden, meinen wir damit natürlich die New Yorker Avantgarde, wie sie sich formiert in den vierziger, 50er und es ist ja diese Künstlergeneration um Pusetta Jackson Pollo Marcrowko et cetera, die es eben schaffen, aus der Provinzialität auszubrechen, dann erstaunlicherweise in den 50erjahren zu den globalen Trendsettern zu werden. Deshalb ist es so eine wahnsinnig spannende Zeit und
das macht aus meiner Sicht eben auch im Kontext so besonders. Ich meine, die Kunstgeschichte ist ein ewiges Auf und Ab von rivalisieren, ja? Man sieht's, dass es lineare, kämpft gegen das Impulsive, dass die gegen die Farbe das Colore ist und ständiges Auf und Ab und dann Gibt's doch wieder Orte und Zeiten, wo es die tektonischen Platten verschieben, Florenz im 15. Jahrhundert war so ein Zeitpunkt, dass Paris des 19. Jahrhunderts und des New York der 194er und 50er Jahre war auch so ein Zeitpunkt aus meiner Sicht vielleicht die spannendste Zeit im zwanzigsten. Jahrhundert?
Und toll ist eben jetzt auch an dieser Ausstellung, wo sie des Lichts Dass man eine vergessene Größe aus dieser Zeit vorstellen kann, ne. Es gab 80.000 Ausstellungen zu Jackson Pollo und im europäischen Raum. Kaum Spitzenwerke von Puce Eddat in europäischen Sammlungen und mir war's ein sehr, sehr großes Anliegen, diese schillernde Figur ausm abstrakten Express hier noch mal in Erinnerung zu rufen. Warum ist er denn so in Vergessenheit geraten?
Glaube Puzzle Dart ist schwieriger zu fassen als andere Figuren. Ich glaube Charles wird vielleicht noch ein bisschen mehr drüber, sind's äh diese, von vielen Figuren, die natürlich in der Kunstgeschichte eine wahnsinnige Rolle spielen, also seit Wasaris bieten, ist eine Kunstgeschichte immer ganz wichtig, wie man was verpacken und vermarkten kann.
Und eine berühmte Muse, ein tragischer Todesfall hilft immer, hat jetzt nicht wie betrunken ein Auto gegen den Baum gefahren, er ist keine James Dean Figur gewesen. Ist jemand, der von seiner Kunst gut leben konnte, ein totaler Optimist, weil er in vieler Ansicht rausfällt aus diesem Schemata der Kunstgeschichte.
War Vegetarier, hat kaum getrunken, diese starken Freundschaften zu Frauen gepflegt in den 50er Jahren aus New York weggezogen, eher aufs Land, im Upstate New York und ist, glaube ich, auch jemand, der sich nie so richtig in den Vordergrund gedrängt hat. Also er hat sich nicht so sonderbar für Kommerzialisierung, interessiert. Und er hat und das finde ich sehr interessant. Er hat kein Markenzeichen entwickelt. Also wenn man an denkt, gibt's kein einziges bestimmtes Bild.
Dass man hervorrufen kann, da ist nicht wie Trip-Paintings, diese Farbstirn von Polllock oder die Streifenbilder von Newman oder die schwebenden Farbfelder von Rofko, Der ist experimentierfreudig geblieben, ist ans Ende seines Lebens aber nicht normaler, sondern auch Bildhauer, Fotograf, hat kleine Messingarbeiten gemacht, war Zeichner.
Hat's immer wieder neu erfunden und wir haben ganz viele Werke in der Ausstellung, die chronisch sehr eng beieinander liegen man wird nie denken, dass wir am gleichen Künstler gemalt und ich glaube, dann ist es auch schwieriger in der Kunstgeschichte für jemanden so ein bestimmtes Markenzeichen, zu bauen. Also das hat sicherlich eine Rolle gespielt in der Rezeption. What do you think why is hisburg?
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Dass eine Kernaussage, die sich wie ein roter Faden durch all seine Werke zieht. Also ich Glaube, der Kernbegriff, das ist bei ihm wirklich Intuition, also dieses intuitive, erforschen der kreativen Möglichkeiten ist, sich bis ins hohe Alter immer wieder neu erfunden. Und entsprechend ist er eine komplexe Figur, die man auch nicht vereinfachen kann. Und ich glaube, es ist auch schöne an der Ausstellung, dass man in jedem Raum einen neuen Künstler entdeckt, eine neue Facette von jemandem, Und umgekehrt ist es, glaube ich, auch dieses Viertel, die man braucht. Also diese 137 Leihgaben ist nicht um allem zu erschlagen, sondern man braucht diese Vielfalt, Arbeiten ein bisschen die Tiere der Ausstellung, die ist tatsächlich auch neu oder noch nicht in dieser Fülle gezeigt worden, ist es vielleicht Licht.
Die einzige richtige Konstant in seinem Werk ist klar, jeder der malt oder als bittertätiges Licht spielt immer auf irgendeine Art und Weise Rolle, weil's halt Schatten und Licht in der Kunst gibt, da ist, wenn man mit Farbe malt oder wenn man eine Skulptur in den Raum stellt. Aber eben das Licht, wichtig als Energiequelle, als eine Quelle von Wärme. Er hat sich interessiert für glitzern und leuchten von mittelaltigen Metallarbeiten. Er war fasziniert von Lichtbrechungen, Besonders von Sonnen oder Kratzen nicht das gebrochen wird von Buntglasfenstern, also insbesondere bei gotischen Kathedralen, aber offensichtlich auch fasziniert von mittelalter Buchkunst. Ich habe viel im Bereich Mittelalter gearbeitet.
Als Student und ich sehen arbeiten zum Beispiel zwei ganz, ganz schöne Werke, die heißen Illuminationen vertikal zu und gotisch Meiner Sicht sind es Omagen an mittelalterliche Buchillumination wo er teilweise auch mit Gold arbeitet und man merkt, dass die Wahl der Pigmente inspiriert ist von mittelalterlicher Sakralkunst, also, Arbeitet da mit Verdi, mit Scharlach Rot, mit Lapislazuli und diese äh Faszienz mit Licht explodiert dann in seinem Spätwerk in Arbeiten, wo man das Gefühl hat, dass er den erleuchteten Sternenhimmel malt und, Wir haben den letzten Raum der Ausstellung auch blick in den Sternenhimmel genannt, Facing the Story Sky und hören mit einer ganz wunderbaren Arbeit auf Feier der Geburt, wo man das Gefühl hat, wirklich man
schaut in die erleuchtete Milchstraße und feier der Geburt auch so ein ganz, ganz toller Titel, wo man sagen kann, das ist auch, Um Marge von ihm an die kreativen Kräfte des Kosmos und auch an die Kreativität des Künstlers und sehr eindrücklich äh sieht man auch dieses Interesse an Licht an. Mein Lieblingsarbeiten der Ausstellung, das sind 43 sehr kleinformatige Messingobjekte im englischen nennt man die Brasses.
Sie hat Puzzle Dart selbst vorgezeichnet und dann aus Messing mit der Hand geschnitten, auch selbst poliert, also jeder einzelne Schritt in diesen kleinformatigen Werken, Ist von Hand gemacht worden. Das war ihm wahnsinnig wichtig. Die hat er danach poliert. Die sehen aus wie Gold und wir haben die in der Ausstellung in so kleinen Vitrinen, die sehen eigentlich aus wie kleine Schatzkammern.
Aber es war ihm wichtig, dass Sie aus Messing sind, ja, weil er wollte unbedingt, dass der Wert dieser Arbeiten aus seiner künstlerischen Tätigkeit kommt, nicht vom Material her und ich find's sehr bewegend, dass er in diesen, arbeiten, bedeutenden, universellen Formen nachgeeifert hat. Also das sind, Spiralen, Kreuze sind Vogelfiguren, Naturformationen, es gibt auch Arbeiten, die einen Himmelskörper wie an die Sonne, an Mond oder an Stern erinnern und es ist eigentlich nur Vokabular von universellen Formen, die in vielen Weltkulturen spirituelle Bedeutung haben und, Die sind ganz schwer zu kategorisieren, weil es sind kleinformatige Skulpturen, sind Plastik und Objekte, aber er hat die tatsächlich auch als Schmuckstücke hergestellt und viele von denen haben oben Öffnungen,
sodass man Koteln durchziehen konnte oder Goldketten und er hat die teilweise auch Freunden geschenkt, Als Schmuckstück oder als Talisman und wenn er die als ein Geschenk hergestellt hat. Dann hat er denen eine Form gegeben, die er mit der Person, der sie geschenkt hat, assoziiert hat und Messing ist ja ein Material, das Wärme aufnimmt sehr schön ist, wenn die Arbeiten am Körper angelegen haben, dann haben die die Körperwärme aufgenommen und später wieder abgestrahlt und er selbst hat auch einmal über die Arbeiten gesagt, dass für ihn diese Messingarbeiten, übertragen sind, der Inbegriff des Schönens sind, wenn man sie richtig anschaut und dass sie auch inspirierend und therapeutische Wirkung haben und wir haben in einer der Abbildungen, die wir in der Ausstellung zeigen, sieht man ihn zusammen mit seiner Frau Evelyn
Wie sie einen dieser Schmuckstücke trägt, die eine Sonnenformation hat. Sie hat es eben als Halsband auf und es ist, Wirklich bewegen, weil das passt so wunderbar zu ihm, also wohl, dass er diese Arbeiten in mühsamer Handarbeit als Geschenk gemacht an Menschen, die ihm wichtig sind, Und dann eben diese Vorstellung, dass das universelle Formen sind, die eine Art talismanischen, spirituellen Charakter haben, also einen ganz, ganz wunderbar, dass man ihn da so also dann kommt er einem noch mal, in dieser wahnsinnig optimistischen Haltung und dieser großen Menschlichkeit drüber und ich glaube Humanismus ist auch so so ein Kernbegriff, der viel zu wenig auf seine Kunst angewendet wird, den man gar nicht so sehr im abstrakten Expressismus vor Ort dabei, der auf ihn sehr, sehr gut passt. Also dieses sehr menschliche den Menschen zugewandt, künstlerisch schaffen.
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Butters work Warum ist dir das Wort Poesie so wichtig? Also ich glaube, diese Liebe zur Posie des 19. Jahrhunderts, äh den ja sehr, sehr prägt, äh John Kiez, SWR und et cetera. Man sieht's auch an den, Titeln, Mir relativ spät in der Ausstellung aufgefallen ist, wie wichtig bei Werktitel sind. Das war eine große Streitfrage der abstrakten Expressisten 1950er Jahren, Soll man Arbeiten Titel geben? Die Frage kann man dem Titel entrinnen, ne? Also wenn man in einer Ausstellung ist und man schaut auf ein Label, Und ein Werk hat einen Titel. Natürlich beeinflusst das wir das Werk lesen und wenn's heißt, unsterbliche Liebe sieht man's anders, als wenn Todesangst draufsteht beim gleichen Bild und ganz, ganz viel abstrakte Expressisten haben sich ja dann entschieden, dass
Aus heutiger Sicht vielleicht ziemlich langweilig an Titel zu nehmen, weil sie eben wollten, dass es eine objektive Rheine See-Erfahrung ist, die es nie gibt, Das das weiß man als Museumsmacher, sobald das Bild irgendeinen Kontext hat, den hat's immer wird man irgendwie gefärbt, hat das, befeuert mit seinen Merktiteln. Ja, also hat die Arbeiten Adlerrost genannt, Ilimination Gothisch oder Amaranth, Und allein da, finde ich, sieht man diese Poesie, weil er erlaubt einem Eintritt ins Bild, der schon mal poetisch ist, Und häufig gibt's dann auch Assationsketten, die sich ergeben, ist wahrscheinlich jetzt seine Arbeit am Amaranth anschaue, ist ein wunderschönes Bild von neunzehnhundertachtundfünfzig.
Komposition mit ganz ganz vielen Goldtönen, aber auch mit reinen Akzenten in Rot, Blau, Grün, Und Amaranth ist ja dieses uralte Heilpflanze, die für langes Leben und Sterblichkeit geht, aber auch mit Liebe assoziiert ist und wenn dann vorne dransteht, vor dieser Explosion in Gold, Und man hat diesen Titel am Rand, dann hat man die Assitation mit Unsterblichkeit, mit Gold als was Friziosen, Und gleichzeitig mit dem Garten und auch da zeigt sich diese in in diesen vielen Metaphern, die er für seine Kunst hat. Er sagt ganz häufig Kunst, mit Natur verglichen, auch mit Gärten und so die sie dir vom Künstler als ein Gärtner der ein Kunstwerk hegen und pflegen muss. Jedes Kunstwerk wächst organisch,
muss sich Mühe geben, man kann's nicht einfach hinmalen, wenn man Geld verdienen will, sondern es ist eine Pflanze, die man liebt, die man wässern muss und nur dann gedeiht sehe. Um sie eigentlich auch ein schöner Gedanke, glaube ich, wenn man durch die Ausstellung läuft, der Künstler als Gärtner, wer hat, was Organisches, was Wachsendes erschaffen und Kunst als was regeneratives, lebendiges, vitalistisches, Das zeigt's in der Kunst unglaublich und untermauert auch diesen Optimismus und diesen Sinn von Poesie in seiner Kunst. Den Podcast habe ich begonnen mit einem Zitat von.
Wenn wir durch die Ausstellung streifen, dann ja können wir die Zitate überall lesen, wir können sie fühlen, wir können sie eintauchen. Warum habt ihr diese Zitate gewählt? Welche sind für euch besonders wichtig und welche sind für ihn besonders prägend? Also für mich ist eines der wichtigsten Zitate, ich sage das jetzt sinngemäß, das sagt er versucht, die spirituelle Natur des Universums zum Ausdruck zu bringen, Spiritualität ist so ein ganz wichtiger Begriff bei ihm und ich glaube, dem kann so was schales nachhängen, dass man irgendwie einen eh so Buchläden der 1980er denkt, aber ihr müsst diese Spirituelle wirklich dieses, ganzheitliches Gefühl, dass Kunst, In gewisser Weise die Rolle von Religion spielen kann, weil's uns zum Nachdenken anregt, über unsere Menschlichkeit, über den
den wir im Universum spielen über unsere eigene Rolle als Mensch. Ich darf die eigene Frage, warum sind wir geboren? Wo gehen wir hin? Große Frage aller Weltreligionen und ich glaube war es schon wichtig, dass Kunst, Träger von extenziellen Wahrheiten sein kann, die man vielleicht nicht in Worte fassen kann, aber der man kreativ schaffen kann, auch diese Frage von Kunst, Als ein Medium von Kommunikation auf einer emotionalen, intuitiven Ebene. Do you have favorite polns?
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Jedem sprachst du schon einmal von Eintritt, wenn wir nun in die Ausstellung eintreten, welches Werk sehen wir als erstes und warum habt ihr dieses ausgewählt Wir hatten einen relativ plakativen Eintritt in die Ausstellung gewählt, sagen die Eingangssituation haben wir relativ, geändert, aber ich glaube, ist auch ein Zeichen der guten Ausschau, wenn's organisch wächst. Bei mir arbeiten seit zwölf Monaten dran.
Geneseprozess. Wir haben einen Maßstabgetreu, ein Modell geschoben, auch im digitalen Modell. Uns relativ spät dafür entschieden, dass es ein klares Achsenbild gibt, das heißt Loston Beginning of Infinity, also verloren am Beginn der Unendlichkeit ein unglaublich poetischer Titel. Es ist ein großformatiges Werk ungefähr 183 Zentimeter im Durchmesser. Es ist ein ein Rundbild ein Tondo, wie man so schön sagt. Äh vielleicht auch inspiriert von seiner Liebe für altmeisterliche Kunst, ja ein Kreisformat, das man vor allem aus der Sakralkunst der italienischen Renaissance kennt.
Zentrum ist der gemalt in reinen Weißtönen, Und darum fächert sich ein ganzer Kosmos aus blauem Weiß. Sendet einem auf der einen Seite an aufgeschnittenen Achat, das hat was juwelenartiges Aber man könnte sich auch vorstellen, dass es als Kreisbild sinnbildlich für den Kosmos steht, erinnert an den erleuchteten Sternenhimmel. Also da ist die ganze Poesie des Lichts drin. Deshalb glaube ich ein sehr, sehr schönes Aufmacherbild, Ausstellung. Wir haben's stark gespottet gegen einen dunklen Hintergrund und man ins Museum reinkommt, um die Ecke läuft, dann strahlt einem das wirklich entgegen, dass man spürt, wow Licht der Sternenhimmel und man hat auch sofort ein Verständnis für dieses Spirituelle, denn es vorhin erwähnt, waren ja Formen ganz wichtig, universelle Formen, Formen, die signifikant sind, spirituell,
Und die Kreisform, die Spirale spielen, wir haben eine große Rolle und aus meiner Sicht ist es natürlich bei ihm auch ein Symbol für Ganzheitlichkeit, für Vollkommenheit und für Harmonie. Wenn wir weitergehen, dann fällt mir auf, Es scheint, als würde er beeinflusst, inspiriert durch Kirchenfenster sein, war er gläubig. Also war er überhaupt nicht gläubig im konventionellen Sinne.
Aber er hat sich viel geäußert zum Verhältnis von Kunst und Religion. Das ist sein wichtigstes Künstlerstatement ist ja die Rede, die er 1951 in Boston gehalten hat. Die wiederum aufbaut aus zahlreichen Einträgen in seinen Ateliernotizbüchern, Und da schwingt diese Suche nach dem Unbekannten, nach dem Unsichtbaren mit einer ganz wichtigen Metapher ist bei ihm das Fenster.
Und er sieht das Fenster eben nicht als dieses Fenster von Leon Batis Alberti. Es ist nicht das Fenster der Renaissance, Kunsttheorie, Man sagt, die Kunst stellt die reelle Gegenständlichkeit nach wie ein Blick durchs Fenster, der mit illusionistisch nachgeht, sondern ins Fenster in das, was man eben nicht direkt sieht, ins Spirituelle, in eine Dimension, die unter den Dingen liegt und in eine höhere Wirklichkeit.
Art and Religion in Kontext of Richard? Richard Procett dark spook what every directly because he was ask about this qualit. Because alrearc he was a thennaphalies, they spiritual Artist. Art Israelligen is are to in And that's really understed religition to be is a creator process. So for him he, I think fällt es spiritual bass for making out work any he want everyone house to get under threader thecreater being so, Ich.
Message Defini the creative of process and automaty to the experienceing, Die Werke, die sind entstanden Ende der vierziger da muss er so Mitte 20 gewesen sein. Wann hatte er denn seine erste große Ausstellung also die erste Einzelausstellung hatte er im Alter von 25 Jahren, also relativ früh, wenn man an so das Coming of Age von vielen kürzer in der Zeit denkt hat, in in New York Fuß gefasst hängt.
Wichtig war für ihn und das, das spielt natürlich beim abstrakten Express auch eine große Rolle. Ich meine, das ist ein, Begriff für eine extrem diffuse Kunstströmung, der wird geläufig Anfang der 50er Jahre und wie ganz viele Künstler eigentlich gar nicht glücklich damit, dass ein Iismus für die gefunden worden ist, ja? Ist ein Sorreismus, gibt's ein Manifest, das ist eine fest definierte Künstlergruppe.
Abstrakten Expressismus gibt's Auch ein Grund, warum wir den Begriff als Kunstzucker weiterverwenden und zwar dass da eine gewisse institutionelle Affiliation gab und ich glaube, das spielt bei Pused Dat auch eine große Rollwald einer der frühen Schützlinge von, dieser unglaublich progressiven und einflussreichen Kunst mit Szenen, 19 hat 1947 eine große Einzelausstellung gewidmet in ihrer Galerie Art Essentury und da ist dann 1948 zu Benny Persons gewechselt. Das war, Galerie für die jungen Künstler der Abstraktion werde ja auch.
Und Jackson Polllock unter Vertrag standen. Also hat diese Anerkennung in diesem, wichtigen Kunstsystem in in New York wahnsinnig früh erfahren. Man sieht das sehr schön in der Ausstellung an den Fotografien, die er gemacht hat, wo eben nicht nur sein familiäres Umfeld in den Blick nimmt, also nicht nur seine, an seinen Vater flora und seine Kinder Joanna und Jonathan, sondern auch Fotografien, die äh Betti Parsons gewidmet sind, waren Tedoros Damos et cetera, die ihr auch alle hier sehen könnt. Genau, also wir haben eine, Fotogalerie mit 32 Aufnahmen und äh werden das, Auch für eine Social Media Reinnahmen zu Chats Universe, die ich interessant finde, weil da man doch irgendwie sehr am Puls seiner Zeit war, eben nicht nur als ein Chronist des abstrakten Expressionismus.
Er war auch ein gefragter Food-Journalist für Mudschezeitschriften wie Charman, wo Katar, Jazzmusiker, ähm Tänzerinnen, Sängerinnen abgebildet. Also man sieht durch seinen Blickwinkel auch als als Fotograf. Bisschen diese große kulturelle Blüte der amerikanischen Kunst. Und Musik der 91hundertvierziger, 50er Jahre. Von denen, ich habe sie eben als Kirchenfenster beschrieben, sehr bunt, sehr formreich. Kommen wir zu den weißen Gemälden.
Formreich sind sie immer noch, aber nicht so farbreich. The White Paintings. Und. Miss Nay und because the not computely wait of course so much other paint onred need them and a layer but heat begaine and early nineteen fiftys and public one he move to the country and in resonden different environmenty, left New York City in December of Nineteen fifty because, as legend with habit because you wanna to is keep a city, but that's not really the case. Äh his building with being to and down, nee, looking first studio and ended up in a wonderful situation about the mous Nordic New York City and there he really beginnt a concentrate an, what's now nonacies wait Peetings. But's a very asterial, the really mostly join painting on rich Mixed media or the time, he would
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Hier ist drawn and grafie. So it's almost day reverse process and concertly made wire sculptures Fast in dieser Sculpture that have almostical wired that are formed in walded into shapes and that's almost like droing and pretty demention so the two them going back in forth between los to mediums or perstincing moments life and Und.
Shavali ähm, googelt in German. Ja. Ist, place in the world, where you can do some skin, benes green treas and has a funny and this for the white Paint. Ja maybe hews hoping meeting. I think it like the sound of the words very prowht it äh sound specially english to sation of, John Imperns and not a language is a social little the challenge, but eh to better for word I think, so it's ingesting, ja. In from there we crossi bit ist Rosi Exhibition and we come to the work amarant.
Du hast schon ein wenig von Amaranth erzählt. Ich habe gehört, es wird wahrscheinlich das einzige Mal sein, dass dieses Werk ausgestellt wird nee, ich habe vorhin erwähnt, dass mir ganz wichtig war, dass wir diese Arbeit ausm Brooklen bekommen haben, weil es ist wirklich ein großformatiges Hauptwerk aus den USA. Ist natürlich immer so, dass Lese, großflächigen Arbeiten ist immer äh wahnsinnig schwierig amerikanische Museen überzeugen den transatlantischen Flug anzutreten, weil es immer sehr sehr starke konservatorische Bedenken gibt und nicht, Aber es ist eben eine dieser Arbeiten in der Ausstellung, wo man wirklich sagen kann, es ist unwahrscheinlich sie in den nächsten Jahren noch mal in Europa zu sehen sein wird, genauso wie bei sind aus Whitney und Schavard war's ja auch eine Lage, aber aus Musim of Modern Art des Bildes über zwei Meter breit, also das war für uns ein sehr, sehr großer Glücksfall, weil wir haben,
so spät mit der Ausstellung angefangen, einfach dadurch, dass mein Ruf hier ins Haus, Wir hatten ungefähr zwölf Monate Zeit, also eigentlich weniger als man normalerweise braucht als Minimum für Leihanfragen an amerikanischen Museen und da hat's natürlich unglaublich geholfen, dass wir eben diese Unterstützung der Foundation hatten und ich glaube, dass es dann auch vielen amerikanischen Institutionen Wichtig war bei so einer großen Übersichtsschau im europäischen Kontext, Schlüsselwerke aus den Sammlungen zur Verfügung zu stellen und Amaranth ist eines der, Bedeutendsten Werke aus dieser Werkphase der Gothic in bei Santine Painting. Es ist halt so unglaublich.
Raffiniert im Sinne von der Oberflächenstruktur, von der Komposition. Es ist ganz, ganz viel Gold drin, sehr ungewöhnlich für die Zeit. Da sind Künstler mit Gold arbeitet und, ganz, ganz viel, worum so ein Poesie des Lichts geht, diese Liebe zum Mittelalter. Also mich erinnert das immer an an goldenes Buch-Cover aus dem Mittelalter und das kann auch natürlich eine Inspirationsquelle für ihn gewesen sein.
Und dann dieser großartige Titel Amaranth, dass man auch das Gefühl hat, das ist ein Garten voller Form, der auf der Leinwand vor einem wächst und blüht. Also ganz, ganz viele Gründe, warum das Bild für uns so wichtig war. Sehr, sehr froh, dass das zur Verfügung gestellt hat. Gibt es Schlüsselwerke in den sechziger Jahren? Das wird great Ranger Paintings and, Drifting Stores is one of my favorite and I think fat we look at these so could casback teams a rich a plus are and us a great to bete about what I was stedting actually out stetting the sky, his grands and here likes to me that when I have a Terroskorp to pictures their first became public.
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Mhm. Ja also bizandinische Kathedrale bei Santain Features ist ein ein Multipanelwork, also eine der Arbeiten, die aus unterschiedlichen Leinwänden bestehen, die man nebeneinander hängt, das Werk ist eine seiner letzten Arbeiten im 1992 in seinem Todesjahr entstanden, aber sehr komplex ausgeführt, ganz dominiert von frischen Blautönen, erinnert einen an ein griechisches Mosaik.
Und auch da hat man natürlich bei Journal dieses Nachwehen von seinem Interesse an an sakraler Kunst, also. Mosaiken in den Kirchen vielleicht ihn inspiriert haben da auch interessant, dass man das Werk unterschiedlich anordnen kann. Wir haben diese drei, nebeneinander gehängt in in kurzen Abständen, dass man sie sozusagen von links nach rechts in einer totalen sieht, Aber er war bei diesen Arbeiten auch flexibel. Man hätte die auch an unterschiedliche Wände hängen können, dass sie wie so eine Art kleine Kapelle nachhängen. Also auch da kann man durch die Architektur eine Art des Akralen nachspüren in seiner Kunst.
Mir so viel über Richard Poset Dart erfahren? Habt ihr eine Leichtigkeit der Kunstmoment? Also Leichtigkeit der Kunst, glaube ich, gibt's in dieser Ausstellung ganz, ganz viel zu sehen. Hat was unglaublich Leichtes. Also er springt einem mit so einer, Vitalität entgegen und ich mag's auch, weil ich finde, Leichtigkeit der Kunst ein Assoziation, die ich habe, ist, dass man Bild nicht verstehen muss oder es lange lesen oder sagen, was ist es, sondern dass es einem entgegen strahlt und man eher eine emotionale Reaktion hat und ich glaube, viele Leute haben vor Abstraktionen in gewisser Weise Angst, weil sie irgendwie glauben, man muss sich mit Kunst gut auskennen, um es wertschätzen zu können, Und bei hat man glaube ich sofort eine rein emotive Reaktion zum Bild. Ich glaube, das macht's dann doch irgendwie leicht,
Leicht verdaulich, sehr zugänglich. Also man man sollte ihm eine Chance geben. Ich glaube, man kommt in das Werk leicht rein. I liken this moment. What I think Äh I think this a like this it comes of all of it. I think that, Ich think that this exobition is really a Tempel of light to some the gree and very, very positive.
Again I others and churrige People the come and find that from South. Lieber Daniel, möchtest du vielleicht für alle HörerInnen die erst im Herbst Zeit finden hier nach Baden-Baden zu kommen noch? Ein Ausblick schenken auf das, was kommen wird? Hallo ja, also wird bei uns am Haus bleibt spannend. Mir ganz wichtig, dass wir ein sehr buntes und vielfältiges Programm liefern, sprich auf den abstrakten Expressionismus jetzt mit Richard Pooster Darth folgt ein Abtauchen in die klassische Moderne. Wir zeigen hier ab dem 3ten Oktober 2025 eine, sehr, sehr große, opulente Überblicksschau über den deutschen Impressionismus, ähm den Titel gewählt Impressionismus in Deutschland, Max Liebermann und seine Zeit, über 100 Meisterwerke des deutschen Impressionismus von unter anderem Max-Liebermann, Max Liefvogt, Lowis Korint, Fritz von Udo,
und ihren Kolleginnen und Kollegen und dann folgt im Februar 2026 eine große Ausstellung namens Wettstreit mit der Wirklichkeit, 60 Jahre Future Realismus. Da spüren wir die im internationalen Futurealismus von den 1960er Jahren bis heute nach. Sehr spannend. Ich freue mich aufs Wiederkommen. Music. Nächste Folge erscheint in einer Woche und um sie nicht zu verpassen, folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene Bewerb, Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen.
Dazu kannst du gerne. Music.