
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 252
Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE – Zwischen Faust, Freiheit und Farben
Dienstag, 22. Juli 2025 · 58 min
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Shownotes
Udo Lindenberg – Sänger, Maler, Grenzgänger, Ikone. In der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen (ludwiggalerie.de) ist sein Werk erstmals in dieser Tiefe zu sehen. In dieser Folge erzählt Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt, wie sie das Udoversum kuratiert hat – mit Raum für Musik, Malerei, Selbstinszenierung und Verantwortung. Vom „schnellen Stricher“ bis zum gesellschaftspolitischen Kommentator: Ein Gespräch über Bilder, Biografien und die Kraft der Kunst.
Themen dieser Folge:
• Bild, Bühne, Biografie – wie Kunst und Musik bei Udo ineinandergreifen
• Die „Menschenfamilie“ als künstlerische Utopie
• Über Bildwitz, Gesellschaftskritik und den „Pakt“ mit sich selbst
• Die kuratorische Handschrift von Christine Vogt
• Schloss Oberhausen als Raum für Popkultur und Kunstreflexion
Ausstellung, Termin und Ort:Titel: Udo Lindenberg – Kometenhaft panisch. Likörelle, Udogramme, nackte Akte & viel mehrOrt: LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen (ludwiggalerie.de)Laufzeit: 29. Juni – 28. September 2025
Gast:Dr. Christine Vogt, Direktorin der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Kuratorin der Ausstellung
Podcast hören:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos auf allen Plattformen verfügbar:
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Öffentliche Führungen:Jeden Sonn- und Feiertag um Uhr
Alle Termine und Führungen zur Ausstellung findet ihr direkt auf den Websites derLUDWIGGALERIE (ludwiggalerie.de).
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Music. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast Die Leichtigkeit der, Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich, euch in eine neue Folge mitnehmen zu dürfen. Es gibt Stimmen, die bleiben, weil sie sich nicht anpassen, weil sie klar denken und mit Haltung poltern. Und es gibt Bilder, die genau das tun, bunt, wild, ironisch und mit einem Augenzwinkern tiefgründig, Was passiert also, wenn Musik zum Bild wird, wenn sich ein Rockpoet den Pinsel schnappt und ihn in Likör tunkt?
Haltung mit Humor, tiefe mit Tupfen und Gesellschaftskritik in schrillen Strichen. Und wie gelingt es eine Ausstellung? All das für ein breites Lesbar, spürbar und überraschend zugänglich zu machen. Genau darüber spreche ich mit Doktor Christine Vog, Kunsthistorikerin, Ausstellungsmacherin, Brückenbauerin und seit 2008 Direktorin der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen.
Sie hat Udo Lindenbergs künstlerisches Universum, sein Udoversum, mit Hingabe Klarheit und kluger Ironie Kurat. Liebe Christine, wenn du heute auf dein Leben mit der Kunst blickst, wo hat deine persönliche Neugier begonnen, Ja, also ich bin erst relativ spät zur Kunst gekommen. Ich bin das im Sauerland gebührt. Ich bin mit 18 nach Aachen gegangen, Und habe dann da das auf einmal für mich entdeckt und auch dass man studieren kann und all diese Dinge und ja, dann habe ich mich in die spätmittelalterlich Madonne im Sömmer- und Ludwig-Museum verlieb Das ist ja interessant. Die Madonna. Udo Lindenberg.
Ja, das denkt man, wo ich herkomme. Ich habe auch über 16. Jahrhundert promoviert. Das denkt man nicht unbedingt, aber die alte Kunst ist mir sehr nahe und ich glaube, dass das gerade für Formate im populären Bereich wie Udo Lindenberg sehr, sehr gut ist. Weil ich mich eben gut in der Kunstgeschichte auskenne und die ganzen Bezüge herstellen kann und damit vielleicht auch einfach nochmal ganz anders und sicherlich auch sehr ernsthaft auf, Diese vermeintlich komische, ja und eben auch populäre Kunst zu gucken. Du bist nach Aachen gegangen, als du 18 warst. Mhm. Und da hat dich die Kunst gab's einen besonderen Moment. Na ja, ich habe mich da erstmal entschieden, mein Abitur nachzuholen.
Also ich bin dann gewechselt zweiten Bildungsweges. Vielen Dank an das Bildungssystem in Deutschland. Es ist wirklich großartig, dass man sich auch später dazu noch entscheiden kann. Und als ich dann auf dem Abendgymnasium war. Hatte ich einen Freund, der kam aus einer Lehrerfamilie und auf einmal ging man ins Museum und ich war dann fast 20, als ich das erste Mal ins Museum gegangen bin und dann war aber irgendwie das sofort meine Welt und Ich fand das ganz toll und ich habe mir das auch erst gar nicht, zugetraut, weil ich dachte, ich kenne da ja gar nichts davon und war da vorher noch nie und es musste dann aber Kunstgeschichte sein. Was war das für eine Ausstellung? Kannst dich noch erinnern? Ich glaube, das 1 Museum, was wir tatsächlich besucht haben, war das maritime Museum.
Ich meine, da gab's halt so ein paar Seestücke, ja also wenn trotzdem, ich fand das faszinierend und dann habe ich mich halt auch getraut, auch alleine in Aachen ins Museum zu gehen und mir da alles anzugucken und, Das ist was, was mir ein großes Anliegen ist, als Museumsmacherin Dieses Gefühl, was ich damals hatte, ich war jung, ich hatte den Rucksack an, ich ging in diese altehrwürdigen Hallen und wurde von allen Aufsichten äugt und muss irgendwie diesen Rucksack abgeben und habe mich dann da wohl auch ein bisschen zu lange vor den Altären und Maldon da irgendwie aufgehalten und.
Ja, das war denen alles suspekt, was ich da irgendwie mache und das hat sich ja auch heute total verändert. Das ist ja jetzt auch 30 Jahre her. Das sollten Museen nicht verströmen, sondern da sollte man anders mit umgehen und das ist auch in den Aachener Museen heute natürlich ganz anders, ja klar. Du mir ist auch aufgefallen, als ich hier durch euer Schloss gelaufen bin, das eine unheimlich gute Stimmung im Team herrscht So freundlich Ja, also erstens habe ich das beste Team der ganzen Welt. Das ist so, sonst könnten wir diese Arbeit so auch gar nicht machen, aber ich finde auch die Kolleginnen und Kollegen im Besucherservice, das sind die wichtigsten Personen im ganzen Haus, das bin ich oder die Kuratorin oder so.
Nicht wie ich diese Person ist vielleicht der Künstler, die Künstlerin, aber das sind diejenigen, diejenigen, die an der Kasse sind, im Shop sind, in der Aufsicht sind begegnen unseren Besucherinnen und Besuchern und so ist ja der Eindruck des Hauses dann auch, wie man da mit den Leuten umgeht und deshalb finde ich das ganz, ganz toll.
Wirklich da auch alle vor Ort großen Wert auf Freundlichkeit und auf alles zugänglich machen und so. Also mein Credo für dieses Haus ist, es ist ein offenes Haus. Wir wollen gerne, dass alle kommen. Natürlich gibt es gewisse, Dinge, also man darf eben Sachen im Museum nicht anfassen, das ist auch bei uns nicht anders, aber ich finde schon, dass ein Museum offen sein muss und alle willkommen heißt.
Wie ging's denn bei dir weiter? Ich habe dann studiert, Kunstgeschichte, Baugeschichte, Geschichte und politische Wissenschaft. Und hatte dann tatsächlich das große Glück, dass ich ein Volontariat im Sommerdotisch Museum anfangen konnte. Es gab eine eine Volontariatsstelle in Aachen die habe ich dann gekriegt. Das Konnte ich auch ganz lange überhaupt gar nicht fassen und es war dann schnell klar, also in den 90er-jahren war einfach die Arbeitsmarktlage für Leute, die Kunstgeschichte gemacht haben mehr als schlecht und es war dann klar, ohne Promotion ist da nicht viel zu wollen und ich habe dann nach dem Volontariat immer in Projekten und mit allen möglichen Dingen am Museum auch weiter arbeiten können und habe dann aber auch
promoviert. Also das war dann schon auch wichtig und ich habe über ein grafisches Thema im Umfeld von Albrecht Dürer im 16. Jahrhundert promoviert und habe so einen Grundlagenwerk geschrieben. Dass ich das jetzt hier groß anwenden könnte, aber wahrscheinlich ist äh durch mich schon mehr Dürer in Oberhausen gezeigt worden, als auch sonst vielleicht der Fall gewesen wäre und na ja, habe halt eben über so ein altmeisterliches Thema und über so ein grafisches Thema, was auch mit Technik viel zu tun hatte.
Promoviert und wollte dann gerne eine Leitung übernehmen und habe mich dann beworben und 208 hat's dann hier geklappt. Weißt du, ich sehe da doch einen Bezug Dürerer und die selbst Inszenierung und jetzt sind wir bei Lindenberg und auch ein bisschen Selbstinszenierung. Das Selbstbildnis spielt auf jeden Fall bei beiden eine wichtige Rolle. Das ist keine Frage. Die Ludwig-Galerie hier im Schloss Oberhausen Wir sind seit 1998 ein reines Ausstellungshaus.
Also vorher war das Haus als städtische Galerie angelegt, was auch die Namen Galerie zeigt, aber was eben doch auch eine kleine Dauerausstellung hatte und was eben auch Bestände gezeigt hat. Also wir haben eine kleine, wie ich immer sage, heterogene Sammlung, Und es hat dann ein neues Konzept gegeben, was meine Vorgänger, sich überlegt haben und was sie auch mit Peter und Irene Ludwig, da kommt ja unser Name auch her und so sind wir auch mit den anderen Ludwig-Museen verbandelt, auch für gut geheißen haben und unterstützt haben und dann ist dieses besondere Konzept des Ausstellungshauses, was eigentlich auf drei Säulen arbeitet, nämlich einmal mit großen Themenausstellungen aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig, also seitdem ich hier
haben wir zum Beispiel was zum Tisch gemacht, der Tisch in der Kunst oder wärmher, das Haar in der Kunst gemacht, wir haben gemacht. Kunst und Einkauf, Kunst und die Geste, also solche Dinge und haben in diesem Gedanken. Der Ludwigsammlung, dass eben alte und neue Kunst zusammenkommen kann, dieses Brücken bauen, dieses Wissenslücken schließen, was Peter Ludwig immer ganz wichtig war und dass Werke sich.
Ungewöhnlichen Kontexten begegnen, also auch bei den Ausstellungen, die wir mit den Beständen oder die Bestände der Sammlung Ludwig den Kern bilden, versuchen wir immer, ungewöhnliche Blickwinkel. Also wo auf einmal der Dirigent der porzellannen Affenkapelle auf ein Portrait von Cindy Schirman trifft oder so, weil beide eine Perücke aufhaben und das mit Haaren was zu tun hat und man auf einmal so denkt, so wups und das hat ja Ähnlichkeit und so ganz neuer Kosmos aufgeht, während ja in den Museen immer noch relativ stark die Sammlungen so entweder chronologisch oder nach anderen Kriterien halt geordnet sind. Also das ist ein Bereich, große Themenausstellungen beständen aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig. Dann hatten sich meine Vorgänger Bernhard Mensch und Peter Pachnicke den Bereich der populären Galerie,
überlegt, nämlich das Zusammengehen von High and Low. Und da gehört natürlich auch so was wie die Pop Art mit dazu, die aber auch mit der Sammlung Ludwig verbandelt ist das wäre jetzt was, wo Udo Lindenberg einzuordnen ist. Da gehört aber auch unser Schwerpunkt mit dazu mit Comic und Karikatur. Wir haben große Ausstellungen zur Plakatkunst gezeigt. Wir haben uns seit ein paar Jahren noch mal so ein neues Feld erobert mit Buchmalerei, Bilderbuchmalerei, insbesondere wir haben Preußler gemacht und Michael Ende und wir werden Astrid Lindgren machen. Also das machen dann meine Kolleginnen Linda Schmitz klein Resing und Sarah Hülsewich will mich hier nicht mit fremden WLAN schmücken, also die Ausstellung haben die umgesetzt.
Und das ist auch sowas, wo in Deutschland viel zu wenig Fokus drauf gelegt wird. Es gibt ein paar Spezialmusen, die das machen, aber diese unfassbare Qualität, die in diesen Zeichnungen der Bilderbücher stecken. Das muss ins Museum und das muss auch endlich als große Kunst anerkannt werden. Also das sind auch immer so Nischen, in denen wir arbeiten und wir schreiben immer dicke wissenschaftliche Kataloge.
Das haben wir auch bei Udo Lindenberg gemacht. Also ich habe vor allem sein Frühwerk, Kunsthistorisch aufgearbeitet. Das ist jetzt auch endlich mal. Da findet man natürlich vielleicht ein bisschen komisch, hat aber viel Spaß gemacht. Na ja, also solche, solche Lücken versuchen wir zu schließen und da reinzugehen. Also die populäre Galerie ist das zweite Standbein und das dritte Standbein, ist die sogenannte Landmarkengalerie aus der Tradition der internationalen Bauausstellung, also hier wo das ganze Ruhrgebiet den großen Strukturwandel erlebt hat mit dem ganzen Zechenschließen und so weiter und dann Kultur, Industriekultur im Ruhrgebiet auf einmal eine große Rolle gespielt hat Der Gasometer, also jetzt die größte und wichtigste Ausstellungshalle Deutschland, die höchste und höchste, genau. Und die ja hier in fußläufiger Nähe von uns ist. Wir haben natürlich auch ein Come-Ticket zusammen und Jeanette Schmitz, die Chefin da und ich
Wir kennen uns auch gut und arbeiten auch super zusammen. Sollte abgerissen werden hätte sich keiner vorstellen können, dass in so einer Dose, wo Gas drin gespeichert war, auf einmal Kultur sein könnte und das hat aber eben doch alles gut geklappt und diese internationale Bauausstellung hatte immer so Ausflugsziele, die die von hier aus vom Schloss Oberhausen organisiert haben. Und aus dieser Tradition heraus haben wir viele Ausstellungen gemacht, die sich mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet beschäftigt haben.
Zum Beispiel Green City oder so etwas. Also wo wir nochmal geguckt haben auf der künstlerischen Ebene, was passiert denn da? Und mittlerweile haben wir noch eine vierte Schiene, die ursprünglich mal in der populären ähm Galerie mit subsumiert war und das ist der Bereich Fotografie. Wir zeigen seit vielen, vielen Jahren hochkarätige, internationale wirklich auch große Ausstellungen im Bereich der Fotografie und seit auch einer ganzen Weile gibt's einen Schwerpunkt in weiblichen Positionen. Also ich habe jetzt immer große Fotografin Helinde Kolbel oder Barbara Klemm. Barbara Klemm zum Beispiel äh war auch Regina Relan, gezeigt und das wird auch weitergehen. Es ist nämlich wirklich schrecklicherweise so,
dass im Bereich Fotografie immer noch die Männer, also wie auch in vielen anderen Bereichen, auch im Kunstbereich die Nase vorn haben, sowohl, was die Anzahl der Ausstellungen anbelangt, als auch, was die Preise anbelangt. Das ist jetzt natürlich nicht so unser Business. Geld haben wir eh immer keins und kaufen können wir sowieso immer nix. Also auch die Präsenz überhaupt und.
Wenn die anderen das nicht machen, dann machen wir's halt. Ist eine besondere Rhythmik zu, Normalerweise also normalerweise, jetzt hört man schon den einen den einen den Einschnitt oder die Einschränkung genau. Äh normalerweise versuche ich schon, drei der vier Themen in einem Jahr unterzubringen. Normalerweise haben wir auch drei große Ausstellung im Jahr und wir haben noch drei bis vier kleinere.
Wir haben nämlich zwei Gebäudeteile, das sogenannte Haupthaus oder große Schloss, wo eben die großen Ausstellungen stattfinden und hier im kleinen Schloss, wo wir auch nochmal die Möglichkeit haben, andere Ausstellungen stattfinden zu lassen. Also wir machen normalerweise drei Groß- und Drei kleine Ausstellungen und dann versuche ich schon, das in einem gewissen Wechsel zu machen. Also man muss jetzt sagen, die großen Ludwig-Ausstellungen sind halt sehr sehr teuer. Das können wir uns nicht jedes Jahr leisten, um das mal ganz banal zu sagen. Wir sind ja in einer Ruhrgebietsstadt, die jetzt auch nicht so groß mit Geld ausgestattet ist und das versuche ich immer wieder.
In einem gewissen Rhythmus zu machen und wir haben ein Format entwickelt, um die Sammlung Ludwig weiter immer gut zu zeigen, das nennen wir konzentrierte Einraumschau. Wo wir, das ist jetzt natürlich mein Faible für die alte Kunst. Und meine guten Kontakte ins Museum, wo wir mit den Kolleginnen und Kollegen im Museum, aber wir haben auch schon mal mit Köln zusammengearbeitet, immer, prominente Stücke aus der alten Sammlung der Ludwigs. Also wir haben zum Beispiel was zum Leuchterweibchen gemacht oder zum ASB Bene Moriandy oder zum Tötlein. Also man hört schon, das sind sehr besondere Themen, aber da haben wir immer, in einem Raum, das konzentriert gezeigt, mit wichtigen Leihgaben und einem wissenschaftlichen Katalog. Also so, das ist die Sammlung Ludwig, die wir so ganz gut verteilen können. Dann machen wir schon jedes Jahr was, was in den populären Bereich gehört.
Und wir machen auch jedes Jahr eine Fotoausstellung und was eben die Landmarkengalerie, das kommt schon mal mit, also wenn wir Rudolf Holt Apple zeigen, ist das Fotografie, aber es ist eben auch was, was mit dem Ruhrgebiet zu tun hat. Manchmal vermischt sich das auch so. Ist das drin in der Gedenkhalle? Das ist übrigens sehr interessant, also die Gedenkhalle gehört also das Schloss Oberhausen ist ein ganzes Ensemble mit diesem großen Schloss, mit diesem Haupthaus und zu einem Hufeisenförmigen Riegel, wo auf der einen Seite die Schlossgastronomie ins Unternehmen kommt, der Trausal mit dem Standesamt Und dann kommen ein Ausstellungsraum von uns, dann kommt unser Shop, dann kommt die Panoramagalerie. Das ist noch mal ein Ausstellungsraum von uns. Und dann kommt die Gedenkhalle und die Gedenkhalle ist der
erste Gedenkort in Deutschland überhaupt, wo die Nazi Groll gedacht wurde. Und das ist natürlich sehr, sehr interessant, weil das ist ja kein Täterort, sondern das hat damit zu tun, dass die damalige Oberbürgermeisterin Luise Albert selber. Verfolgungsgeschichte in der Familiengeschichte hatte und die gesagt haben, wir müssen das zeigen, was da an schlimmen Dingen passiert ist, und äh man hat eben hier 1962 eröffnet und das ist auch wirklich interessant, wie sehr die Stadt Oberhausen sich dafür eingesetzt hat, dieser vordere Gebäudeteil des Schlosses hat einen Kriegsschaden also war, war halt getroffen worden und so. Das haben die abgerissen und das wieder neu aufgebaut nach den alten Plänen, um eben dieser
Gedenkform und dieser Ausarbeitung einen guten Raum zu geben. Das ist jetzt natürlich ein paar Mal erneuert worden. Jetzt ist das Thema Zwangsarbeit, was ich hier gut ins Ruhrgebiet einfügt, ist ja klar, durch den Arbeiterbereich und so weiter, aber da, das ist der erste Gedenkort in Deutschland überhaupt, also vor Dachau oder Auschwitz oder sonst was. Das ist schon sehr, sehr interessant. Also es gehört mir zu meinem Bereich, aber Clemens Heinrichs, der Leiter der Gedenkhalle, die arbeiten in ihrem eigenen Bereich. Das Haupthaus zeigt seit 7undvierzig Kunst. Genau, also das ist auch sehr interessant.
Wir gehören ja auch mit den 21 Rohkunstmusen, das übrigens auch noch mal kleiner Ausflugstipp. Gehen Sie unbedingt zur Villa Hügel und schauen sich unsere Gemeinschaftsausstellung 21 mal 21 an, wo die 21 Urkund Museen sich mit so Schwerpunkten ihrer Bestände vorstellen, ganz tolles Projekt. Na ja, wir gehören auf jeden Fall auch mit zu den Rohkunstmuseen natürlich, Und in Oberhausen gab es nichts. Es war ja auch vor der Industrialisierung gab's Schloss Oberhausen. Wir sind übrigens auch der namensgebende Ort für diese Stadt Burg Vondern und noch ein bisschen was verstreut Dörfliches und sonst gab's ja nichts und dann ist das eben in dieser Industrialisierungsphase schnell zu Stadt angewachsen und nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Jahre danach, es gab hier keine Sammlung vor Ort, es gab keine Sammler, kein gar nichts, hat man aus so einem Friedensasp.
Man gesagt hat, Kunst und Kultur ist friedensstiftend und identitätsstiftend und freiheitsstiftend. Aus dieser Idee heraus hat man aus dem Nichts eine städtische Galerie. Ins Leben berufen Man hat erst ganz kurz an einem anderen Standort noch überlegt und dann war aber schnell klar, die muss ins Schloss Oberhausen einziehen und seitdem sind wir mit.
So kleineren Unterbrechungen, dass zum Beispiel das Haupthaus mal von komplett baufällig war, komplett niedergelegt wurde und dann Ende der fünfziger Jahre, seit 5960 komplett äh nach alten Plänen wieder aufgebaut worden ist, sieht man drinnen übrigens auch gut, wenn man da zum Beispiel sich das Treppenhaus mal anschaut. Also so außer solchen, kleineren Störungen ist dann die städtische Galerie und hinter die Ludwig-Galerie immer, hier am Standort gewesen Du sagtest gerade hier der Standort ist namensgebend für die ist auch eine total tolle Geschichte. Das kann man sich du hast lauter tolle aus anderen Bereichen, anderen also ich habe ja über 20 Jahre in Aachen gelebt und äh ich bin aus einem
doch im Sauerland gebürtig war es auch eine alte Geschichte hat und in Aachen gab's schon Steinbrüche und so weiter und die Römer waren dann natürlich und das Mittelalter und so. Also hier ist es so, dass es eine Bestimmung der Köln-Mindender Eisenbahn gab, also Mitte des 19. Jahrhunderts. Das immer nach 50 Kilometern ein Haltepunkt sein muss und dann haben sich die Ingenieure an ihre Reisbretter gesetzt und dann haben die Janpin rein und gemessen 50 Kilometer und haben sie da einen Pin rein und das war dann da, wo der heutige Oberhausener Haupt Bahnhof ist und es war halt irgendwo, sagen wir im auf der grünen Wiese und dann haben die geguckt, wie sollen wir das denn hier nennen? Was kann das denn hier für Namen haben? Und dann gab's eben
Schloss Oberhausen und dann haben die gesagt, ja okay, wenn's das Schloss da gibt, dann nennen wir das auch Oberhausen, so. Und dieser Bahnhof, der war dann quasi die Keimzelle. Dass Ortes und wenn man jetzt so in eine andere Städte guckt, dann sieht man in Aachen da gibt es Dom Und Rathaus, was zusammen ist und hier gibt's Bahnhof und Rathaus, was zusammen ist. Und das ist typisch für das Ruhrgebiet, weil dann natürlich ja irgendwo regiert werden musste, aber, dass der Bahnhof das Wichtigste ist. Das hat natürlich damit zu tun, dass die Transportwege so wichtig waren. Seit wann gibt's diesen Ort als Schloss, also das kleine Schloss ist vom Innenhof her datiert 186 und Maximilian von Westerhold-Riesenburg,
hat dieses Schloss erbauen lassen, der hat nach der Ansicht seines Vaters unterstande geheiratet, nämlich eine legitime Tochter des Pfalzgrafen von der Pfalz und sein Vater hat dann gesagt, nö, das finde ich nix und hat ihm an der Furt der Emscher, Die Emscher war ja nicht immer Köttelbecke, wie man hier im Ruhrgebiet sagt, also nicht immer Abwasserkanale und kanalisiert und das letzte das letzte originale Bett der Emscher ist auch tatsächlich bei uns hinterm kleinen Schloss, also bei uns hinterm Shop sozusagen ist das letzte originale Bett des Emscher und an dieser Furt der Emscher, wo damals auch eine Brückenüberquerung war, deshalb ist auch die Entscheidung gefallen zur Kulturhauptstadt äh zwanzig 10. Diese Brücke ist linky Springs to Fame von Tobias Rehberger. Hier hinters Haus zu bauen, weil ihr schon mal ein Brückenschlag war. Na ja und an dieser Stelle hat Maximilian dann.
Gebäudekomplex zusammen mit August Reinkinn. Das ist ein Architekt aus dem Münsterland und die haben das tatsächlich zusammen entworfen. Bis heute haben sich im Staatsarchiv in Münster 10 Risse, der Hauptfassade erhalten. Also das ist eigentlich ein Verfahren, was schon seit einem Barock gibt, wo immer so na ja die Fassade, die Hauptfassade aufgezeichnet wurde von dem Architekt und dann in der Mitte wurde die so geteilt und das eine Design würde man vielleicht heute sagen, die eine Fassadengeschaltung auf der einen Seite und die andere auf der anderen Seite, um dann zu gucken, wie wollen wir es denn haben und der Maximilian war so interessiert an diesem Architektonischen, dass die immer wieder neue Entwürfe gemacht haben.
Das ist natürlich heute so nicht mehr zu sehen. Ich habe ja eben schon erzählt, dass was da heute steht, ist ja Wiederaufbau aus den späten fünfziger Jahren. Das ist dann so eine, reduzierte Formsprache hat man dann gewählt nach diesen Vorlagen, dass es auch eine große, lustige oder auch ein bisschen mysteriöse Geschichte des Hauses. Heute ist das Haupthaus, das große Schloss, eine Dreiflügeanlage.
Die ist natürlich auch geplant worden von Ranking, aber Maximilian hat nur zwei Flügel aufgebaut. Das kann man an historischen Gemälden gut sehen. Weil nämlich während der Bauphase seine geliebte Frau verstorben ist. Und dann hatte der salopp gesagt, dann nicht mehr so viel Bock da drauf, hier hinzuziehen und hat das dann nicht mehr so richtig fertig gebaut. Wobei natürlich, Der Haupthaus der Wohnhausteil auch erst der zweite Teil war, der gebaut worden ist, weil man natürlich erstmal die Gebäude des kleinen Schlosses gebaut hat, um die Landwirtschaft betreiben zu können. Das musste ja auch wieder Geld reinkommen. Ich glaube, alle Hörerinnen warten schon drauf.
Zu der ersten großen Retrospektive Udo Lindenberg. Gerne. Hinein ins Udoversum. Ja, die Ausstellung ist von mir kuratiert worden und ähm man wird begrüßt mit der Menschenfamilie, das war mir ganz wichtig, erst in dem ersten Raum, in den man reinkommt, man mit diesen großen Ideal von Udo alle leben und lieben.
Gleichberechtigt, fröhlich und ohne Krieg und Hass und Gewalt miteinander im besten Einvernehmen und das natürlich in all ihren besonderen Ausprägungen. Damit wird man begrüßt und. Das scheint mir auch so eine kleine Art von Zusammenfassung von Udos Gesamteinstellung zu sein. Die Menschenfamilie, wer ist denn genau die Menschenfamilie? Wir alle.
Also wirklich, wir alle, alle Menschen auf der ganzen Welt, egal ob Männer, ob Frauen, ob irgendwas dazwischen, egal ob, aus Europa, aus Afrika, aus Asien oder von welchem Kontinent auch immer da gehören alle Menschen dazu Welchen Bezug hat er denn eigentlich ins Ruhrgebiet? Denn er ist Münsterländer ist aus Gronau an der äh niederländischen Grenze. Da ist er geboren und er ist früh dann äh nach Düsseldorf gegangen und um am Breitenbacher Hof zu lernen und eine Ausbildung zu machen und dann hat er aber schnell er hat ja eine frühe Karriere, also schon wirklich als Wunderkind, als Trommler gearbeitet und als Schlagzeuger und er hat dann tatsächlich sich am Konservatorium in Duisburg eingeschrieben, glaube so,
richtig viel studiert hat er da irgendwie nicht. Lustigerweise zeigen wir auch das Zeugnis Das ist aber hier im kleinen Schloss dann gezeigt. Also das Zeugnis auch da von seiner Karriere am Konservatorium und als ich ihn das erste Mal getroffen habe, das war auch sehr lustig und sagte dann, ja, nun kommst aus Oberhausen ja, ich habe ja in deiner Nachbarstadt auch gelebt in Duisburg und so, da habe ich immer so ein bisschen getrommelt und so immer so wie Waldi und so, ne. Ist auch total lustig, wo man dann auch so denkt, aha, Udo Lindenberg trommelt wie Waldi. Aber gut, das hat er, also der hatte da als Instrumente, Schlagzeug oder Trommeln und Klavier.
Und das ist zum Beispiel was, was Udo mit dem Ruhrgebiet verbindet. Er hat natürlich über die Jahre hier auch immer wieder was gemacht und Konzerte gegeben, seinen Film super, ist zum Beispiel zu teilen in Gelsenkirchen gedreht worden. Also es gibt da schon, so einiges also geborenen Gronau, dann nach Düsseldorf, Duisburg gegangen und irgendwann, ich vermute, der Companies wegen nach Hamburg gekommen und dort. Genau.
Sehr sanft geworden. Vielleicht kannst du mir ein bisschen biografischen Einblick genau, er ist dann halt äh nach Hamburg gegangen und hat dann da versucht, sein Ding zu machen, wie wir ja alle wissen und hat da versucht eben seine Musik zu spielen. Er hat ja vorher schon immer, also er kommt ja eigentlich aus dem Jazzbereich, da hatte er angefangen sein Bruder Erich ja auch in der bildenden Kunst immer auch beeinflusst hat, dass er sein älterer Bruder, der ja tatsächlich eine Hochschule hier und dann an der Münchner Akademie, bildende Kunst studiert hat, also Erich und als bildender Künstler auch gearbeitet hat, der war aber auch für die frühe.
Musikkarriere von Udo so als Initiator, als Anstoßgeber auch wichtig und Udo ist dann nach Hamburg und er wollte ja immer Superstar werden. Es gibt Gibt ja diese lustigen Anekdoten, dass an seinem Elternhaus in Gronau, da gibt's so weiß ich nicht so vier Stufen, die dann so auf die Straße gehen und so und da hat er mit einem Freund zusammen immer geübt Damals waren ja so die Feriensendungen mit den großen Starttreppen ne, wo dann die Musiker so runterkamen und dann Schlager sagen und keine Ahnung was. Und dann hat er mit seinem Kumpel da immer geübt, wie man als Superstar diese Treppe runtergeht. Also das war schon ganz, ganz früh, was er dachte, äh ich will da ein Superstar werden Mit dem Gedanken ist er nach Hamburg gegangen und hat mir die erste Platte auf Englisch gemacht und das wollte er aber nicht, weil für ihn irgendwie so, ja,
Deutsch ist meine Sprache und der hat ja immer schon ganz früh eben immer mit Texten gearbeitet und mit Sprache gespielt und diese besondere Sprache seiner seiner Lieder, das zeichnet ja Udo Lindenberg auch einfach total aus. Also ich war jetzt auch noch mal fasziniert, also als ich Heranwachsende war, war ich natürlich auch Udo Lindenberg-Fan. Das ging ja in den.
70er und frühen Achtzigern irgendwie gar nicht anders. Und ich habe jetzt aber diese Lieder 40 Jahre nicht gehört, Und in der Vorbereitung der Ausstellung höre ich mir eben nochmal mehrere Sachen an, also die Live haftig, das live haftig Album war ja auch meine Bibel im richtigen Alter war und ich konnte alle Texte bis zur 5ten Strophe fehlerfrei beim ersten Mal wieder mitsingen Das zeigt ja, was das für eine Sprache ist, die der da macht. Na ja und das war ihm halt wichtig, will ich damit auch nur sagen und, Auf Deutsch wurden nur Schlager gesungen, da hatte er aber nicht so viel Bock drauf und dann hatte er ja meine erste Single rausgegeben mit so einem Schlagerlied, das den Titel schon wieder vergessen habe und mit der Rückseite, wo dann sein erster Erfolg war, hoch im Norden, also hoch im Norden, hinter den Deichen, bin ich geboren.
Und das wurde dann von den den Norden sitzenden Radiostationen hoch und runter gespielt und war auf einmal so ein, Identifikationslied und dann hat er neunzehnhundertdreiundsiebzig, das war für mich noch ein bisschen zu früh, also ich habe das erst ein bisschen später alles gehört, aber egal. Hat er dann Andrea Doria rausgebracht und das war ja dann ein durchschlagender Erfolg und von da an ja, ist er dann aber auch wirklich auch immer auf Tour gegangen und äh mein Co-Kurator Frank Bartsch, der ein guter Freund von Udo ist, sein Archivar ist und ihn bestens kennt.
Der hat hier im kleinen Schloss in der Panoramagalerie 20 Vitrinen mit den 40 Studioalben. Präsentiert, also die hätte da zusammengestellt, kann man auch hören und äh alte Videos sehen, aber eben auch die ganzen Platten und so. Und da sieht man, was der da rausgehauen hat. Der hat 40 Studioalben plus alles andere gemacht. Das ist, auch einfach Wahnsinn.
Ähnlich auch immer behauptet, es sind nur 36 und ähm ja, es war so, also dass Frank, als wir überlegt haben, wie machen wir das mit der Ausstellung, habe ich immer gesagt, meine Expertise ist das Frank natürlich mehr vom Hören kommt. Hat er auch noch einen Raum eingerichtet, also mit äh Unterstützung natürlich auch mit einem ganz besonderen Klangsystem und da kann man dann die fünf größten Hits noch mal auch tatsächlich in Ganz unfassbarer Form anhören Gibt es denn die Möglichkeit zum Mitsingen? Also es sind 20 Vitrinen, die Frank eingerichtet hat und da sind natürlich Hörstationen dran, also da kann man selbstverständlich die Lieder hören, aber das ist jetzt so gedacht, ich meine, wer damit singen will, kann da mitsingen, keine Frage ähm so.
Aber es ist natürlich mehr so gedacht, dass man nochmal hört, ach Mensch, guck Mal in den 70er Jahren hat er sich so angehört, in den 80er Jahren hat er sich so angehört jetzt kommt irgendwie stark wie zwei, das ist ja nochmal was ganz anderes, riesen Comeback, nach ja einem längeren Hänger auch im Bereich der Musik.
Das war allerdings gut für die bildende Kunst, die er gemacht hat, für die war der Musikgänger gut. Und dann natürlich hinterher noch mal mit Komet da wirklich durch die Decke geknallt, also so das äh kann man da noch mal ja an diesen Hörstationen nachhören Und äh mir war irgendwie ganz wichtig, dass wir das alles auf so einer großen, auch Qualitäthöhe irgendwie machen. Wie ist das für dich? Einst der große Fan, der alle Lieder mitsingen kann, heute als Direktorin, als Ausstellungsmacherin mit ihm zusammenarbeitend. Es ist zu differenzieren? Also dass ich diese Ausstellung mache, dass hat nix damit zu tun, dass ich, ich meine, wie ich ihm aufhöre der kleinen Eröffnung vom Freundeskreis der Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, wo auch Udo persönlich geblieben ist und wirklich für diesen kleinen Kreis ja uns nahestehenden Menschen da das persönlich mit eröffnet hat, wo ich gesagt habe
Udo, Auch wenn ich mit 15 mal ein bisschen nicht verdient lange her. Also deshalb haben wir die Ausstellung noch nicht gemacht und genauso ist es auch, sondern wir haben die Ausstellung gemacht oder ich habe mich dadrum beworben, diese Ausstellung machen zu können. So muss man's ja sagen. Aus diesem Impuls heraus oder aus meiner Überzeugung heraus, dass ich gedacht habe, hm, Was machen wir denn so als nächstes und wenn ich mir jetzt dieses Werk von Udo Lindenberg, der ja auch im Museum der Bildenden Künste in Leipzig eine große Ausstellung hatte, ich habe dann auch mit meiner Kollegin da, die ich kenne, gesprochen habe gesagt, hör mal, kann man das machen? Ist das seriös und so? Dann habe ich mich damit beschäftigt und mir das genau angeguckt und habe gedacht, okay, das ist aus meiner Sicht schon ein sehr,
ja stimmiges, in sich ruhendes Werk, was sich entwickelt hat und was, obwohl er Udo Lindenberg ist und ein großer Rocksänger, sauber machen können, weil das eine gute Position der Pop-artigen Äußerungen, die eben auch mit den Grundlagen von, Ja, figurensprache, wie Comic und Karikatur arbeiten und aus meiner Sicht zeigt die Ausstellung, dass das, Ein Eervere ist ein Lebenswerk, also kann man bei jemandem, der nächste 80 wird, schon mal fast sagen, der kommt noch ein bisschen was, aber so ein Lebenswerk ist was Museumsqualität hat und das war für mich der ausschlaggebende Punkt und dass ich dann irgendwie dachte, oh, das ist aber jetzt doch noch mal toll, irgendwie Rudi Ratlos und Cello und auch nur Resus negativ und so weiter zu hören, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt
Dann kam es zu der Idee, dass du ihn hier nach Oberhausen holen möchtest. Na ja, das ist ja wie immer so. Wir arbeiten immer so zwei, drei Jahre ins Vorne und manche Ideen ruhen auch dann schon länger oder entwickeln sich und. War da schon etwas länger mit zu Gange, dass ich so dachte, Mensch ja Udo Lindenberg wäre eigentlich irgendwie was und dann hm, wie gesagt, dann habe ich erst mal mit meiner Kollegin da in Leipzig gesprochen, dann hat die mir einen Kontakt zu Frank Bartsch hergestellt.
Dann haben wir da mal nett hin und her gemailt, dann hat uns beide das Leben eingeholt. Dann man auf einmal, dass hier so viel ist, dass man an dem, was man irgendwie ein bisschen perspektivisch macht, gar nicht so dran bleiben kann. Und na ja, das war so ein bisschen so und dann hatten wir eine Weile da irgendwie nix mehr gehört, Frank und ich. Und auf einmal kriege ich eine Mail, So nach dem Motto, ja, das wäre doch in Rostock die Ausstellung und die wird jetzt nur noch zwei Wochen laufen und ich wäre ja noch gar nicht da gewesen und ich soll doch gefälligst jetzt mal nach Rostour kommen und mir diese Ausstellung da angucken und dann wollen wir gucken, ob wir da nicht Udo zusammen machen.
Und ich dachte so, boah nee, also das ich habe so viel zu tun. Na ja, habe natürlich meinen ganzen Terminkalender umgeschmissen, bin dann nach Rostock gefahren, das ist ja von Oberhausen jetzt auch nicht mehr gleich ums Eck. Und die Ausstellung ist sehr, sehr anders, war auch vom Ansatz her total anders als das, was wir hier zeigen. Also die haben zum Beispiel das Thema große Show gehabt und da große Bühnenbereiche nachgebaut und so. Da war für mich sofort klar, das geht für uns nicht. Also erstens geht das räumlich hier nicht, aber das geht auch, wie ich gesagt, meine Expertise ist das Bild. Ich bin Kunsthistorikerin, meine Kolleginnen hier sind Kunsthistorikerin. Wir gucken auf den Udo, der malt.
Und dann habe ich mit Frank das auch so überlegt und gesagt, ja gut, also wenn das so sein kann, das was hier hängt, das überzeugt Mich, also an bildender Kunst und wenn das so sein kann, dass wir das kunsthistorisch aufarbeiten können, das ist mein Ehrgeiz da dran und das ist das, was ich machen möchte.
Ich habe immer zu fragen gesagt, dafür musst du mir aber noch mehr frühe Sachen besorgen. Also du musst unbedingt zusehen, sodass wir auch frühe Sachen zeigen können, ist mir ganz wichtig und wir können ja jetzt auch tatsächlich, einige wenige etwas unspektakulär der herkommende Zettelchen von so. Kellnerblöckchen zeigen, aber das sind wichtige Sachen. Da hat sich eben auch fast nichts von erhalten und das ist eine große Rarität unserer Ausstellung und wir konnten dadurch dann auch, Ja, ein totales Alleinstellungsmerkmal für diese Ausstellung rauskomponieren und bei den Verhandlungen mit Udo, Der ja auch immer ja überzeugt werden muss sozusagen war das Argument, dass wir das tatsächlich wissenschaftlich aufarbeiten, wo ich erst gedacht habe, oh Gott, wenn ich das sage, dann denkt er auch, was ist das denn? Und habe ich überhaupt kein Interesse und die hat sie nicht mehr alle oder so. Aber das hat ihnen dann doch auch überzeugt. Das fand er dann auch gut, dass dann wirklich sehr ernsthafter Blick,
Auf seine Kunst geworfen wird und dass auch seine Kunst tatsächlich im Mittelpunkt steht. Und hat er was von dir über sein Werk gelernt? Ja. Was? Das hat er zumindest gesagt. Also ich meine, ich habe ja schon schon lustigerweise auch bei der Eröffnung gesagt, na ja, dann bin ich mit Udo durch die Ausstellung gegangen und habe ihm sein Werk erklärt, aber alle lachen dadrüber, aber natürlich ist es ja was ganz anderes, so ein Kunsthistorischen Blick auf die Arbeiten zu haben, als selber auf sein Werk zu gucken. Das gilt natürlich auch nicht nur für Udo Lindenberg, sondern das gilt natürlich auch im Allgemeinen und.
Mir war ganz wichtig, als Udo dann hier in Oberhausen ankam, dann war ja klar, da ist jetzt irgendwie schnell dann großer Presserummel und so. Und dann habe ich gesagt, Udo, als erstes müssen wir beide zusammen durch die Ausstellung gehen und ich muss dir mal zeigen und erklären, wie ich das gemacht habe und wie das so, damit du auch weißt, wo drüber du redest, weil ich meine, wenn man jetzt zum Beispiel die beiden vorletzten Museumsausstellungen in Rostock und in Leipzig anschaut, die sind andere Ausstellungen. Also das ist sind vollkommen andere Konzepte, die da gezeigt wurden und so. Und ich und ich dachte, na ja, der Mann muss ja wissen, wodrüber der redet, ja, also so. Und dann sind wir rein und ich habe ihm das gezeigt und das auch erklärt und insbesondere
Bei den frühen Sachen, die der natürlich auch Also das früheste Buch, was der rausgegeben hat, ist von 1975 und mir ist dann auch irgendwann mal beim Zähneputzen aufgefallen, mein Gott, jetzt nach 25 ist ja fünfzig Jahre, dass der da veröffentlicht hat seine, Strichmenne so, ne? Aber trotzdem, es ist ja seine Ausdrucksform und dann haben wir halt an der Vitrine, wo eben die frühen Sachen auch sind und der war dann ganz verwundert und hm, wo hast du das denn her und so? Ich meine, das hat er natürlich mehr Frank gefragt als mich, aber und ich ihm dann erklärt habe, auch wie.
Ich das sehe, wie sich sein Stil entwickelt hat. Das ist eben natürlich selber auch gar nicht so klar gewesen und der hat natürlich das also diese Entwicklungsdinge, sie sind ja auch immer fließend und so, aber wenn man das jetzt auf einmal, eins zu eins in so einer Vitrine neben sich sieht oder nebeneinander liegen sieht und dann auch die frühen Skizzen und Zeichnungen, die wir ja zeigen können, alles ja bisher überhaupt noch nie veröffentlicht worden, noch nie gezeigt worden, dann sieht man halt genau, dass es eine Stilentwicklung gibt bis zu dieser, Figur, die er ja auch heute selber als Kunstfigur ist, Udo mit dieser, speziellen Form von Wut mit dieser großen Brille und mit einer speziellen Form von Nase, also jetzt bei den Zeichnungen und einer speziellen Form von Unterlippe und so. Das ist nicht von Anfang an da, sondern über verschiedene Entwicklungs.
Entwicklungsstufen erarbeitet er sich das. Kannst du mir das erklären, so wie du das ihm erklärt hast? Ja bitte, also wenn man jetzt die Bilder vor sich hätte, dann würde man genau sehen, also es gibt zum Beispiel also meinen man wird ja auch immer gefragt, was ist es ihr oder was ist dein Lieblingsexponat in der Ausstellung? Das kann man eigentlich nie besonders beantworten, außer, in dieser Ausstellung mein Lieblingsexponat ist tatsächlich so ein Zettelchen von so einem Kellnerblöckchen, da steht äh Jakobskaffee drauf, ist auch schon ziemlich vergilbt und da ist Udo drauf mit seinem Freund Alfred Barun von Meisenbub, genannt Maise Die haben sich so im Arm und da steht irgendwie Udo und Meiser als Traumpaar. Das Zettelchen ist 79 datiert.
Da jubelt das Herz der Kunsthistorikerin. Es gibt ja gar nichts Besseres, als wenn man ein datiertes Ding hat. Und dann sind da hinten noch drei so Pinguine drin und das ist natürlich zu der Zeit, wo der mit äh Peter Zadek die Trönland Symphonie Tournee gemacht hat und wenn man jetzt diese Zeichnung sieht, dann sieht man, dass die Striche noch ganz anders sind, die Striche sind viel grader, die Striche sind ein bisschen zackeliger sozusagen die Figuren. Also man kann schon erkennen, wer Udo ist und wer Meise ist. Das kann man schon erkennen.
Also Zoom von Anfang an gibt's einen hohen Wiedererkennungswert dar, aber eine ganz andere Strichführung. Dann habe ich daneben gestellt, Udo hat ja, weil ihm das zu langweilig war, immer nur seinen Namen drunter zu schreiben, von Anfang an ja Udogramme gezeichnet, wo er sicher meistens auch im Profil befindliches Selbstporträt mit reingebracht hat. Da sieht man dann noch, da hat der Hut oben noch so eine Delle quasi drin, die Die Linien sind viel runder als das heute der Fall ist. Die Nase ist viel runder und viel dicker. Also das sieht noch anders aus. Und wenn man andere Zeichnungen aus dieser Zeit aus den 80er Jahren sieht, da sieht man noch, dass die Nasenformen wirklich wie runde Knollen sind, die im Gesicht der Figuren sitzen,
Hat ihm da mal einmal gesagt, hör mal, das hat schon einer gemacht, nämlich Loriot, such dir mal was Eigenes, so, ne, hat er dann noch mal neu probiert und, Dann habe ich eben ein Udogramm, also was er mir gegeben hat, also das ist eben was ganz Frisches, vielleicht ein bisschen eitel, aber was anderes hatte ich irgendwie gerade nicht. Habe ich dann daneben gelegt, wo man eben das, was ich eben schon beschrieben habe, den Udo mit dieser besonderen Hutform, mit der dunklen Brille, mit der so und so Form der Nase und der vorspringenden Unterlippe und da sieht man genau, wie sich das entwickelt.
Da ist auf dem zweiten I von Christine ein kleines Herzchen zu sehen. Das stimmt. Das habe ich genau gesehen. Dass Udogram nach. Mal im Rundgang mit ihm durch die Ausstellung, das sieht noch ganz anders aus. Das hat zwei Herzchen. Oh Mann, noch viel mehr. Okay. Wann bist du eigentlich aus ihnen das erste Mal als bildender Künstler, als malender Sänger oder singender Maler aufmerksam geworden? Also das kann ich jetzt so gar nicht mehr sagen. Also man hatte natürlich immer mal Licorelle irgendwo gesehen und man hat immer mal auch seine Grafik gesehen. Wie gesagt, ich war ja auch im Besitz äh des Albums Leif haftig, wo ja im Inslief ja schon er sich selber mit also seinem Tourenmanager sich da reingezeichnet hatte. Ich war auch im Besitz der Platte Götterhemmerung, wo dieses große Plakat drin ist, wo die ganzen Figuren drin waren. Das habe ich zwar zu Hause damals, glaube ich, nicht aufgehängt, kann mich zumindest nicht erinnern. Also
das habe ich immer schon damit verbunden so, Aber als ich da mit 1vier, fünfzehn, 16 Udo Lindenberg gehört habe, da war, dass ich mal Kunstgeschichte studieren könnte und das war wie auf einem anderen Kosmos, die Gehirnwindung, dass es das gab, war in meinem Kopf gar nicht vorhanden so. Also das war total weit weg. Das war irgendwie gar nicht und, Ich habe das ja eben schon so ein bisschen beschrieben, ich gucke und überlege halt immer, was wäre noch eine wichtige Position hier für dieses Haus?
Was wichtig ist. Also ich versuche, Das Profil dieses Hauses immer weiterzuentwickeln und ich glaube, ich bin jetzt auch schon lange hier, siebzehn Jahre ich hoffe, dass man das auch sehen kann, dass das so ist und Ich bin mehr da, dass ich dachte, mein Gott, wir müssen eigentlich Udo Lindenberg machen. Das ist ja so eine wichtige Position in Deutschland. Das ist ja was, was wir eigentlich machen müssen. Also das ist mehr mein, gewesen als irgendwie zu denken. Na ja, da habe ich ja da und da mal irgendwie was Schönes von dem gesehen. Jetzt könnte man ja sagen, oh, du Lindenberg.
Karikatur. Ja. So ein bisschen da mit seinem Alkohol, mit dem hochprozentigen, hingemalt. Wo denkst du, ist der künstlerische Ansatz, Also der künstlerische Ansatz ist natürlich erstmal ein niederschwelliger bei ihm. Die haben halt zu Hause auch immer schon gezeigt, wie gesagt, sein Bruder Erich, der hat auch Kunst studiert und Udo ist ja in einem Autodidaktisch, das ist immer auch ganz wichtig. Das ist in in seinem Gesang ganz wichtig, das hat er mir auch immer wieder betont. Auch als Trommler als Trommler war er, wie gesagt, mal im Konservatorium in Duisburg eingeschrieben, aber da so, ne?
Also das hat er sich alles irgendwie selber gebracht, auch im Schlagzeug und eben auch in der Kunst und der hat halt immer also wir sagen ja immer gescribbelt, also immer da gesessen und vor sich hingezeichnet und so. Ja und die künstlerische Relevanz zeigt sich natürlich dadrüber, dass er das immer weiterentwickelt hat. Also was ich eben schon ein bisschen versucht habe zu erklären, er hat sich einen ganz eigenen Stil erarbeitet, der einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat Das schaffen schon nicht so viele, würde ich jetzt mal sagen. Er komponiert die Figur immer von der Konturlinie her, also da auch immer mit einem sehr besonderen Strich.
Ähm es gibt ja auch die kleine Anekdote Beuys und Udo kannten sich ja, die haben mal bei irgendeinem Festival zusammen gesungen und dann hat Udo wohl so gesagt, Mensch, Josef, du singst aber auch nicht so schlecht und hat ihm dann seine Zeichnungen gezeigt und er hat dann gesagt, Mensch, Udo Strich macht da weiter, so. Also hat sich da auch ein bisschen ermutigt gefühlt und hat das eben immer weiter betrieben. Und er ist ja dann in einer seiner musikalen na ja, wo es halt nicht so gut lief, hat er 1995 das Album Kosmos rausgebracht und da das erste Mal zu zwölf Songs auch zwölf Großformatige Bilder. Und seit der Zeit bezeichnet er sich selber auch als bildenden Künstler und ich habe ihm jetzt eben hier in dieser Ausstellung nochmal nachgewiesen, dass das Quatsch ist, dass er natürlich vorher schon immer als bildender Künstler unterwegs ist. Also das fand er natürlich auch sehr lustig, als ich gesagt habe, Udo
Hier siehst du noch mal, dass ich dir jetzt beweisen kann, du bist schon vor 95 immer als bildender Künstler unterwegs und das ist da. Und die Relevanz in seinem Werk ist nach meinem Dafürhalten. Dass er eben eine besondere Stilistik entwickelt hat, dass er mit den Likorellen, also mit dem Malen, mit Hochprozentigen eine eigene Technik, die hat er sich ja auch schützen lassen, den Begriff dafür auf jeden Fall entwickelt hat und er hat natürlich auch ein Werk von inhaltlicher Tiefe geschaffen. Er hat ja große Zyklen geschaffen Zeigen wir ja auch zum Beispiel zu den zehn Geboten, zum Beispiel zu Faust. Das sind ja Themen, Die Weltbedeutung haben und dazu eine eigene Bildersprache zu finden. Also ich meine die zehn Gebote,
anders zu bebildern, als mir das aus der Kunstgeschichte und zwar ganz anders. Du sollst den Feiertag ehren, Und was macht Udo? Der macht eine Blechlawinen-Autoschlange Staugeschichte. So nach dem Motto, du sollst den Feiertag ehren und was machen die ganzen Leute? Die fahren alle mit ihren Blechdingern da irgendwie so und stellen sich in einen Stau. Wie verrückt ist das denn? Also so, ich will's noch mal sagen, das ist auch von der Inhaltlichkeit her wichtig und natürlich, ich finde ja auch den politischen Künstler, auch den politischen Sänger ganz, ganz wichtig, Nämlich er hat ja dann 2000 nochmal eine weitere Auflage der Konzertreihe Rock gegen Rechts, also auch zusammen mit Niedecken und Campino und so weiter gemacht und er hat da eine Serie der Pimmelköppe. In dem Jahr hat er auch ein Lied komponiert, das heißt Pimmelkorb
und wo er die rechtsradikalen Schläger, also die Skinheads mit eben glatterrasierten Köpfen, Bomberjacken und Baseballschlägern. Mit Blut und Dreck und Boden gemalt hat. Also auch da hat er von der Materialität. Seiner Farben und er hat jetzt auch auf eine journalistische Nachfrage, ob das denn sein eigenes Blut gewesen wäre, gesagt, ja ein bisschen auch, aber wäre auch Kunstblut gewesen und so, aber diese Blut- und Bodentheorie, Der Nazis. Also man da sieht man auch, dass Udo sich einfach auch gut auskennt in vielen Dingen und das total reflektiert und auch immer politisch diskutiert und er hat hier bei der Eröffnung auch, wozu sind Kriege da gesungen, also zum X-ten Mal und hat auch gesagt, warum muss ich dieses Lied immer noch singen?
Das finde ich auch. Also es ist ein Künstler, der sowohl in seiner Musik, aber eben auch in seiner Malerei eine ganz klare, politische Haltung hat. Wie geht er mit dem Gebot? Du sollst Vater und Mutter ehren um? Ja, du sollst Vater und Mutter ehren, ist auch total lustig. Das ist nämlich so, dass da die Kinder nicht geehrt werden, sondern die Eltern äh mit Dosen Bier oder auf jeden Fall Dosen, Getränken vor der Glotze sitzen und die Kinder da rumturnen und gar keine Beachtung finden, also da dreht er das Ganze quasi so ein bisschen rum und es ist so, dass es gibt ja schon einen frühen Song, der eben auch auf Götterhemmerung ist mit Familie Kabeljau, die TV glotzt und da kommen auch solche Anklänge da mit rein. Das ist natürlich auch eine Anklage auch der Konsumgesellschaft.
Ganz intensiv befasst er sich auch mit Goethes Faust. Mhm. Und die Sorge Wie stellt er das denn da? Ja, die Sorge, das ist auch lustig. Also in dem Zyklus, Goethes Faust, den hier für die Ausstellung übrigens meine Kollegin Sarah Hülsewig bearbeitet hat, stellt er sich selber vor dem Hotel Atlantik dar. Er wohnt ja seit Jahrzehnten im Hotel Atlantik und.
Das ist eine Kopie, ne, wo im Hintergrund das Hotel zu sehen ist, die er dann übermalt hat. Da ist dann so ein Bauzaun davor und er selber sitzt auch ohne Hut davor und rauft sich die nicht mehr so sehr üppigen Haare und sieht sich da selber in der Sorge drin. In diesen Zyklus werden an anderen Stellen zum Beispiel auch, wenn man diese Gegenüberstellung am Anfang und auch dann beim Pakt sieht von Faust und Mephisto sieht Faust auch aus wie sein Bruder Erich. Also das ist auch was das immer wieder so Ähnlichkeiten mit vorkommen und Odo sich natürlich sowieso ständig selbst mit in die Bilder mit einbringt, aber auch andere ihm vertraute Personen. Das Bild heißt Sorge, setzt er sich da mit den eigenen Sorgen auseinander oder möchte er auf etwas hinweisen? Na ja, bei Faust ist es ja so, es ist ja die Sorge dadrum, wo man noch Spaß finden kann, wo man noch, obwohl man ja schon alles studiert hat und schon alles weiß, das ist ja immer das bei Faust,
wo dann noch der Kick da drüber gehen kann und das ist sicherlich was, was für Udo auch immer eine große Rolle gespielt hat. Er hat ja nun tatsächlich auch eine ganze Reihe von Krisen, aus seiner Alkoholkrise natürlich, die ihm zu schaffen gemacht hat und so was kann man sicherlich schon. Auch äh mit hinein interpretieren und was glaube ich auch nicht überinterpretiert ist. Aber bei Udo ist es so dass ich denke, dass das Thema sich Sorgen um etwas ja ganz breit angelegt ist. Es gibt auch ganz viele Bilder, wo Figuren da sind, Die andere Figuren so unter ihre Fittiche nehmen oder auch unter ihren großen Busen oder wie auch immer, aber wo so schützende Elemente da sind, ich glaube, das spielt schon eine große Rolle. Er stellt ja ganz häufig sein Alter Ego dar.
Möchte er eigentlich ein Spiegel der Gesellschaft sein? Das muss man ihn selber fragen, das kann ich da jetzt so nicht beantworten, weiß ich nicht. Ich denke, dass er überall sich selber mit hinein zeichnet, das hat auch was damit zu tun, wie er sich selber, als diese Kunstfigur. Kreiert hat, was ja auch ein Weg war. Der hat ja nicht von Anfang an diesen Hut getragen und diese Brille und so weiter, ne? Also das muss man, glaube ich, so sehen und der zeigt sich ja dann auch, also wenn man dann späteres Werk, also auch da kann man so eine Entwicklung ablesen.
Zeigt er sich ja immer so im Profil immer diesen abgewinkelten Arm mit einem Glas in der Hand. So eine prostende Willkommensgeste und in der anderen Hand, die ja nach unten gestreckt hat, hat er immer eine Zigarette oder einen Joint oder irgendwas zu rauchen an und da klettert ihr halt überall mit in diese Bilder mit hinein und hat halt oft eine seiner Geheimrätinnen, seiner Musen, seiner Frauenfiguren sich gegenüber. Das kommt ganz oft vor, aber.
Schmuggelt sich auch überall woanders rein, zum Beispiel um jetzt noch mal auf Faust zu kommen bei der Walpurgisnacht, Das ist ja eigentlich was Udo, das eigentlich was, was uns Frauen gehört, ja? Also bei der Walpurgisnacht schmuggelt er sich auch mit zwei kleinen Figuren auf den Besen, mitreitend in diese Hexenmenge mit rein.
Glaubst du, dass unsere heutige Gesellschaft diese alten Themen, diese hochliteratur durch seine Übersetzung besser versteht? Also es ist doch mal ein ganz anderer Ansatz. Ich könnte mir vorstellen, dass äh man dazu noch mal einen ganz anderen Zugang dazu bekommt oder überhaupt vielleicht noch mal Lust bekommt, sich mit den zehn Geboten oder mit Faust oder Wind was auch immer auseinanderzusetzen und das ist natürlich interessant, dass vielleicht Noch mal eine andere Brücke gebaut werden kann zu diesen Themen, die da sind und die ja seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden die Menschheit auch irgendwie beschäftigen, also das glaube ich schon, ja.
Kommen wir zum Eleculator. Ja. Ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt So simpel ist es, der Ekulator, das ist natürlich auch eine Erfindung von Udo. Udo ist nun mal in erster Profession Schlagzeuger gewesen. Und er hat dann für sich entdeckt, dass man eben in dem Rhythmus des Schlagzeuges durch gewisse Düsenfarbe auf Leinwände oder Wände oder wo auch immer drauf verspritzen kann. Das ist natürlich, ich meine, wie gesagt, der Udo, der kennt natürlich schon auch, also das wird ja jetzt so für sich nicht in Anspruch nehmen, aber natürlich hat er sich auch ein bisschen mit Kunst und sowas beschäftigt. Der hat, wie gesagt, ein Bruder, der Künstler war und so, ne, das wurde natürlich auch diskutiert. Man hat darüber geredet, man hat
angeguckt und so und das ist natürlich eine Idee, die hier wahrscheinlich auch von Pollo und vom Dripping und so weiter hat. Ich meine, Polllock hat das jetzt nicht mit dem Schlagzeug eingesetzt, ist klar, aber wo natürlich diese dieser Moment, ich male meine Konturenfiguren, Ich sage das nochmal, Udos, Figuren sind von der Konturlinie bestimmt. Das ist das, was es eigentlich ist und es ist auch die ganze Zeit die Frage Ich bin mehrfach gefragt worden, ist er Maler oder ist er Zeichner? Er ist, wenn überhaupt Malerzeichner, aber er ist mehr Zeichner als Maler. Die Fläche und die Farbe kommt mit dazu, also in dem stark expressiven Ausdruck, der ist ein Werk hat, ist es natürlich auch ganz wichtig, aber,
es ist die Linie, die er da braucht und bei den Bildern, die durch den Ejakulator entstehen, wird eben, auf eine Leinwand oder eine Wand oder auf welches Trägermaterial auch immer, werden die Figuren drauf gezeichnet und dann wird eben beim Trommeln, das Ding dreht sich dann auch auf so einer Scheibe, das haben wir jetzt nicht gemacht, wir haben jetzt so eine feste Montage, aber wir wollten es nicht gerne rauslassen, spritzt es eben diese.
Diese Farbe auf die Leinwand in dem Rhythmus, den Udo dann vorgibt. Als Kunsthistorikerin mit einer Liebe zur altmeisterlichen Kunst. Erkennst du Zitate Ja natürlich, das erkennt man immer. Ich meine, es steht ja nichts im luftleeren Raum, also mein Lieblingszitat ist, dass gleich unten im ersten Raum hängen zwei große Arbeiten übereinander zum Thema Evolution, auch sehr, sehr lustig. Das fängt an mit der Amöbe Also da fängt die Evolution mit an und dann kommt die Uhr Nachtigall Udo bezeichnet sich ja immer als Nachtigall und geht dann über verschiedene Stationen und die Krönung ist dann Udo Lindenberg selber, in der von mir schon beschriebenen Form, also mit erhobenem Glas und Joint in der Hand und so. Und dazwischen gibt's verschiedene Stationen und auf dem oberen Bild gibt's die Römer
Wo dann auch dieses Zitat die Römer die Spinnen, also die Spinnen, die Römer, ist ja Asterix und Obelix Zitat, ne? Also man merkt auch schon, überall gibt's natürlich Anspielungen. Und dieser Römer hat einen Helm auf und dieser Helm ist von Udo mit Blattgold aufgesetzt worden. Also wer da nicht an Rembrandt und den Mann mit dem Goldhelm denkt, dem Kaimer ist auch nicht mehr helfen. Also so das ist natürlich, es gibt da Zitate.
Du und die Licorelle, wie kam er auf die Idee, Bilder aus ja, da gibt's verschiedene Gründungsgeschichten dazu. Also ich glaube, Fakt ist, Udo hat sehr, sehr viel an Tresen und Bars in dieser Welt gesessen. Der hat, glaube ich, oft dann da hinter dem Barmann die Flaschen gesehen, also es wird immer so ein bisschen so erzählt, er habe da an dieser oder jener Bar, da gibt's unterschiedlich, welche Bar das jetzt gewesen sein soll, sagen wir mal, die Bar im Hotel Atlantik, da hat er da gesessen und dann haben die da getrunken und dann ist ein Fan vorbeigekommen und Udo hat ihm so ein Udogramm gemalt Und dann kippt der so einen Eierlikör Ding um und auf einmal denkt er sich, wow!
Macht ja auch tolle, blonde Haare oder so, ne? Oder hier Blucorasau, kriegst du ja auch einen tollen blauen Rock mit oder Pfefferminzlikör als Grün und so. Und er hat dann selber. So eine kleine hochprozentige Farbenlehre gemacht und vor allem hat er auch gemacht, er hat sich dann hingesetzt, wie üblich seine Konturfiguren gezeigt und dann mit den Fingern in die ja in die kleinen Gläser und Und dann einfach so gewischt. Also dieses irgendwie ich brauche kein Atelier, ich brauche keine Staffelei, ich kann immer und überall zeichnen und malen und so, egal wo ich bin und ich mache das sowieso am liebsten aufm Tresen oder aufm Boden und so.
Das kommt eben natürlich auch sehr, sehr entgegen. Es ist übrigens nicht so, dass bei den eigentlichen Liquellen Was natürlich ein ein Kofferwort aus Aquarell und Likör ist, ist klar. Da ist gar kein Aquarell mit drin. Also er hat auch Aquarelle gemacht, aber das ist ja dann eine andere Basis sozusagen, auf der er dann gearbeitet hat, der hinterher auch sehr viel mit Acryl gearbeitet aber die frühen Licorelle sind tatsächlich nur mit Likör gemalt, also wo keine Aquarellfarbe oder so mit dazukommt. Man kann das auch an der Farbigkeit sehr gut sehen. Und natürlich sind die frühen Licorelle, die sind auch ein bisschen ausgeblichen, obwohl Udo schnell ähm also auch schlau geblickt hat, dass man das sichern muss, hat er wahrscheinlich von seinem Bruder Erich auch mal mitbekommen. Es gibt ja dann solche Fixative und er hat aber am Anfang erstmal Haarspray genommen, weil er nix anderes hatte, damit da halt eine Schicht drüber gelegt wird und
Ja ja, diese Pigmente eben auch vom Licht geschützt sind. Und ich wollte mich unbedingt mal mit jemandem unterhalten, der Restauratorisch tätig ist, sind Fragen wie konserviert man denn Likör? Genau, aber das ist mit dem Likör ist auch äh es kommt auch drauf an, wie wie dick der aufgetragen wird, welche Konsistenz jetzt genau dieses Getränk auch hat und so. Also das ist auch ein weites Feld. Also nicht jeder Eierlikör ist gleich so.
Gibt's eine besondere Empfehlung. Ja, ich in Aachen denke. Ich kenne mich mit Eierlikör jetzt nicht so aus, aber. Ich habe gesehen, dass wir ganz besondere Vermittlungsformate anbietet. Ja, wir bieten immer ganz breit was an, also unter anderem auch für dementiell veränderte Menschen. Die können auch kommen und mit Begleitung und so.
Meine Pädagogin hier auch die wirklich auch einen ganz großartigen Job machen, da ein besonderes Programm aufgelegt. Wir bieten auch Sachen in einfacher Sprache an, wir bieten auch Führungen in anderen Sprachen an, das kann auch alles angefragt werden und was ich sehr, sehr schön fand, war nach der Eröffnung kommt Frank Barth zu mir und sagt, hör mal, ich habe hier ein Poster, das ist für Gary und kannst du das mal so lange in dein Büro legen, bis der kommt und so? Dann sage ich, ja wer ist denn Gary und wann kommt der denn? Ja, der kommt mit dem Wünschemobil.
Kommt mit dem Wünschemobil. Was das denn? Und das ist was für Menschen, die schwer krank sind oder auch im Sterben lieben oder palliativ werden. Also wir sind da. Wir versuchen da für alle offen zu sein. Ich finde es auch total toll und das ist natürlich dass wenn man jetzt auf einmal jemanden wie Udo Lindenberg ausstellt, also bei Loriot hatten wir auch schon tolle Anfragen. Also dann kommen die Leute noch mal ganz anders auf die Idee, dass es ja doch was Tolles wäre, sich hier ihr Idol da auch noch mal anzugucken. Also und das rührt mich auch an. Das ist also wirklich toll Wir sind da ganz offen und für alle möglichen Anfragen und wir bieten da auch einiges an. Was wünscht du dir, dass die Besuchenden aus der Ausstellung mitnehmen?
Ach ich wünsche mir natürlich in erster Linie, dass sie viel Spaß mitnehmen, ich wünsche mir, dass die mitnehmen, dass man immer super gut ins Museum gehen kann, dass das eine tolle Sache ist und gar nicht schnarchig und gar nicht langweilig und gar nicht blöd, sondern irgendwie was Tolles ist. Ich wünsche mir natürlich auch und das funktioniert auch relativ gut, wenn ich das jetzt so nach die Weile, wie es jetzt läuft irgendwie so sehe oder wenn ich auch so mit Leuten spreche, die ich gut kenne und die sich die Ausstellung angeguckt haben. Die Leute kommen rein und haben ein gewisses Bild von Udos Kunst im Hinterkopf.
Gehen raus und sagen boah, das habe ich überhaupt nicht gewusst. Das gibt's ja nicht das hat er alles gemacht und so breit ist er da aufgestellt. Und die Sachen sind auch noch. Und dann hat er noch dieses politische und diese frühen Dinger, das hat man ja sowieso noch nie gesehen und so. Also dass das tatsächlich funktioniert, das war ja auch mein Ansatz, also auch zu gucken, dass wir tatsächlich.
Kleinformatige Zeichnungen, die vielleicht auch gar nicht so spektakulär daherkommen Udo hat zu Frank Bartsch immer gesagt, sorg dafür dies, dass das die Frau Vogt, dass die Christine da nicht immer nur so Kleinzeug aufhängt. Ich will, dass die auch was Großes zeigt. Es war ja sowieso klar, dass das auch kommen würde. Dann eben aber auch wirklich diese großen Zyklen, die hier auch mit großen Formaten da sind und die ja bei uns auch ja so ein bisschen räumefüllend auch gehängt sind Und dass man da auch in diese verschiedenen Inhalte auch eintauchen kann, dass man natürlich die ganzen Figuren wiederfindet. Also wir haben ja auch eine Wand, wo dann Rudi Ratlos und LEP-Relli und der Vampir von Null RESUS negativ und ähm zum großen Amüsement meiner jüngeren Kollegin, als wir die Wand gestellt und aufgehängt haben, habe ich dann auch jedes Lied mal angestimmt. Das macht dann auch irgendwie total viel Spaß. Aber ich glaube, man
kann wirklich nochmal in der Ausstellung sehen, wie ernst zu nehmen er als bildender Künstler ist und das wäre natürlich mein großes Anliegen. Erstellt er zu jedem Song ein Bild oder zu jedem Bild einen Song Nee, das glaube ich, kann man so nicht sagen. Also ich meine, die Figuren, die aus seinen Songs kommen, die bevölkern dann je nachdem auch seine Leinwände oder seine Papierbahnen, aber dass er da jetzt zu jedem was macht, das wäre mir so ehrlich gesagt nicht bekannt. Udo ist ja so jemand, äh der sein Ding macht, wie wir alle wissen und der malt auch einfach das, wo er gerade Bock drauf hat und.
Man sieht auch, wir zeigen ja so einen so einen Überblick über Jahrzehnte. Man sieht auch, dass das wechselt. Also das ist genau wie man das in seiner Musik hier auch sieht, wie sich das weiterentwickelt. Genauso ist das in der Malerei auch. Und die nackte Akte? Nein, na klar, nackte Akte. Ich meine, äh Udo bezeichnet sich ja selber als Künstler als schneller Stricher von Sankt Georg.
Weil äh das Hotel Atlantik liegt ja im Viertel Sankt Georg, was natürlich neben Sankt Pauli ist und Udo hat ja na ja, sein halbes Leben aufm Kiez verbracht, Reeperbahn, die geile Meile, ne? Das ist eben so und die haben ganz normal. Mit den ganzen Damen und mit dem Ganzen, ne, so da zusammengelebt und natürlich ging immer um Sex und immer um Liebe und immer um irgendwas. Udo hat ja auch eine Phase gehabt, wo sehr stark auch in seinen Liedern um gleichgeschlechtliches ging und ganz egal, dass du ein Junge bist und so weiter, das spielt natürlich eine große Rolle und das kann man nicht rauslassen und das haben wir natürlich auch nicht rausgelassen und ich habe dann auch da.
Also ich finde eine recht deftige Wand gehängt. Mir gefällt's. Mir auch. Eine Frage interessiert mich noch ganz zum Schluss. Was verbindest du mit Leichtigkeit in der Kunst Ja, das ist eine schwere Frage. Ich glaube, dass ganz viel, Leichtigkeit in der Kunst haben kann. Also jetzt denkt man bei Odo Lindenberg denkt man natürlich auch, das ist lustig und da sind Sprüche und da sind drauf und das ist doch irgendwie leicht und so. Ich glaube auch, dass ein Kunst die, im ersten Moment gar nicht so leicht aussieht. Viel Leichtigkeit drinstecken kann. Wir haben, ich habe es eben schon angedeutet, ja mal zum Tötlein in der Kunst was gemacht, also auch in solchen Themen kann ganz viel Leichtigkeit und auch Humor stecken und ich glaube, dass es ganz viele Formen von Kunst
die natürlich immer ein bisschen individuell auch unterschiedlich sind, aber die einen so beflügeln können und dieses Kunst beflügelt hier einen Kunst regt einen an. Das ist, glaube ich, was, was Leichtigkeit schafft und was auch für den Betrachter und die Betrachterin Kreativität schafft. Und nach meiner Meinung müssten vor allem Ingenieure und Ingenieure in Museen gehen und Leute, die technischen Berufe haben um sich eben von dieser Kreativität, wenn sie neue Maschinen entwickeln müssen oder sonst irgendwie was, die in diesen Kunstwerken da sind, sich da diese Leichtigkeit abzuholen, um diese Kreativität freizusetzen.
Das wäre mein Wunsch. Okay, also alle Ingenieure und Ingenieurinnen in die Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen. Liebe Christine und mir hat das ganz besonders gefallen, dass wir uns hier so schön ausgetauscht haben und dass ich, einen schönen Einblick in das Universum Ludwig erhalten habe und in das Universum Linden werke.
Ich freue mich sehr. Vielen Dank, dass ich hier sein durfte und vielen Dank, dass ich das alles vorstellen durfte. Ich freue mich auf den Besuch ganz vieler hier bei uns in der Ludwig-Galerie. Ich freue mich, dass ich hier sein durft Dankeschön. Ah danke. Das war's für heute. Die nächste Folge erscheint in einer Woche und um sie nicht, Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene bewährt, Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen.
Kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine E-Mail an folgende Adresse, Die Leichtigkeit der Kunst Punkt DE. Danke fürs Zuhören und tschüss bis zum nächsten Mal, deine Claudia. Music.