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Die Spiele Archäologen· Folge 82

Empire: Total War - A.E.I.O.U. beziehungsweise Make Austria Great Again? - Wir müssen reden

Mittwoch, 11. März 2026 · 1 h 38

MP3

Shownotes

Fjalk und Bacon L’Orange erobern die Welt in Empire: Total War von Creative Assembly und klären dabei die folgenden Fragen:

• Was unterscheidet die Total War-Reihe generell von anderen großen Strategiespielen?

• Worin unterscheidet sich Empire Total War von den andern Teilen der Serie?

• Was sind die größten Kritikpunkte an diesem Total War-Teil?

• Wie schafft man es eigentlich als Österreich Kolonien in Amerika zu erlangen?

• Wie unterdrückt man Unruhen in seiner Bevölkerung effektiv und kann man die politische Ausrichtung eigentlich ändern?

In dieser Episode befassen wir uns mit dem strategischen Schwergewicht Empire: Total War aus dem Hause Creative Assembly. Wir erläutern, was die Total War-Reihe von anderen großen Strategiespielen unterscheidet und warum gerade Empire: Total War ein einzigartiges Spielerlebnis bietet. Die Mischung aus rundenbasiertem Spiel und massiven, in Echtzeit geführten Schlachten hebt dieses Spiel hervor und sorgt für eine spannende Dynamik.

Wir werfen einen genaueren Blick darauf, inwiefern sich Empire; Total War von anderen Teilen der Total War-Serie unterscheidet. Wir gehen auf die verschiedenen Fraktionen ein, die im 18. Jahrhundert agieren, und die unterschiedlichen Strategien, die beim Erobern von Provinzen und dem Umgang mit rivalisierenden Nationen wichtig sind.

Wir beleuchten, wie Unruhen in der Bevölkerung effektiv unterdrückt werden können und ob es gegebenenfalls möglich ist, die politische Ausrichtung eines Landes zu verändern. Dabei gehen wir detailliert auf bestimmte Mechaniken ein, die es dem Spieler erlauben, sein Reich strategisch zu managen und dabei sowohl interne als auch externe Herausforderungen zu meistern.

Unumstritten war Empire: Total War weder bei Erscheinen noch heute, stellte es doch damals die größte Welt dar, welche bisher simuliert wurde, was neue Chancen, aber auch Probleme mit sich brachte, sowie das Zeitalter der Schusswaffen, welche nicht nur die KI vor neue Probleme stellte.

Mehr Informationen zu "Empire: Total War" findest du auf unserer Homepage unter spiele-archaeologen.de

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Fjalk Heute erobern wir die Welt, den Empire Total War von Creative Assembly und klären dabei die folgenden Fragen.

Bacon L'Orange: Was unterscheidet die Total War Reihe generell von anderen großen Strategiespielen?

Fjalk Worin unterscheidet sich Empire Total War von den anderen Teilen der Serie?

Bacon L'Orange: Was sind die größten Kritikpunkte an diesem Teil der Total War Reihe?

Fjalk Wie schafft man es eigentlich als Österreich Kolonien in Amerika zu erlangen?

Bacon L'Orange: Und wie unterdrückt man Unruhen in seiner Bevölkerung effektiv und kann man Bacon L'Orange: die politische Ausrichtung überhaupt ändern?

Fjalk Das alles. Etliche Kanonen und Mörserseil mehr gleich nach dem Intro.

Bacon L'Orange: Es geht heute um Empire Total War, das habt ihr ja schon gehört, Bacon L'Orange: von Creative Assembly und Sega als Publisher erschienen im Jahr 2009, also recht neu. Bacon L'Orange: Es geht aber zusätzlich auch ein bisschen generell um die Total War Reihe von Bacon L'Orange: Creative Assembly, die ja schon etwas älter ist und die es immer noch gibt, Bacon L'Orange: die es seit dem Jahr 2000, also die jetzt auch schon über 25 Jahre alt ist, Fjalk.

Bacon L'Orange: Wenn ich dich jetzt mal so frage, Empire Total War, kannst du mir das grob in Bacon L'Orange: 30 Sekunden zusammenfassen?

Fjalk Nein, aber ich kann ja mal versuchen, eine kleine Übersicht zu geben. Also es ist ein Strategiespiel, das im 18. Jahrhundert spielt. Wir übernehmen die Führung über eine mehr oder weniger Großmacht, bauen unsere Provinzen aus, bauen Armeen auf, führen Kriege gegen andere Nationen. So viel erstmal.

Bacon L'Orange: Also man kann das ja schon als so Grand Strategiespiel bezeichnen. Bacon L'Orange: Da gibt es ja heutzutage so einige Serien. Also wir haben sowas wie Civilization Bacon L'Orange: oder wir haben sowas wie Europa Universalis. Bacon L'Orange: Was hat ein Empire Total War so als Herausstellungsmerkmal, was die anderen Serien nicht haben?

Fjalk Die Total War-Reihe hat inzwischen nicht mehr als einzige, aber als herausstellungsmerkmal eben, dass wir die Kämpfe in Echtzeitschlachten, in 3D-Echtzeitschlachten auf unterschiedlichen Schlachtfeldern austragen. Im Gegensatz zu den meisten anderen König-Strategy-Spielen, wo du eben so ein Einheiten eingetragen hast und dann wird der Rest im Hintergrund berechnet.

Bacon L'Orange: Also wir haben Echzeit-Schlachten, wenn wir mit einer Armee angreifen, Bacon L'Orange: angegriffen werden, wenn wir eine Stadt belagern. Das Spiel sonst ist ja aber rundenbasiert. Bacon L'Orange: Die Schlachten muss man jetzt auch nicht unbedingt spielen. Bacon L'Orange: Man kriegt vor der Schlacht in der Regel immer eine Prognose, Bacon L'Orange: sieht dann, wie viele Einheiten auf beiden Seiten sind und kriegt so grob eine Bacon L'Orange: Prognose, wie es aussieht und man kann es auch theoretisch dann automatisch.

Bacon L'Orange: Ja, automatisch ausführen lassen. Dann kriegt man halt das Ergebnis, Bacon L'Orange: muss aber halt mit dem leben und kann halt gar nicht eingreifen.

Fjalk Dank Autospeicherfunktion, rundenweise Autospeicherfunktion muss man ja nicht komplett damit leben.

Bacon L'Orange: Also, das ist ja schon ein bisschen...

Fjalk Ich mache das regelmäßig. Ich finde mich dann ungerecht verhandelt, weil selbst wenn die Prognose ausgeglichen war, hätte ich natürlich auf jeden Fall gewinnen müssen. Und wenn das nicht passiert, dann kümmere ich mich eben selber nochmal drum.

Bacon L'Orange: Zwischendurch eine ganz gute Möglichkeit, um einfach vielleicht so später manchmal Bacon L'Orange: lästige schlachten gerade wenn wir haus so überlegen sind da ist vielleicht Bacon L'Orange: so eine autoauflösung schon mal ganz gut wobei ich das gefühl habe Bacon L'Orange: dass sich in dieser Autoauflösung häufig schlechter wegkommt.

Fjalk Ist einfach so. Die KI trifft dann für dich Entscheidungen, die man so nicht treffen müsste, sage ich mal. Vor allem, wenn man überlegen ist.

Bacon L'Orange: Jetzt frage ich einfach mal, wie lange spielst du schon die Total War-Reihe?

Fjalk Seit dem Jahre, wann kam das erste raus? 1999, 2000? 2000. 2000, ja. Seit Shogun Total War, dem ersten. Ich hatte vorher nichts davon gehört. Ich war in meinem Spiegeladen meines Vertrauens, guckte durchs Regal und dachte, oho, was ist denn das? Ein Strategiespiel, das muss ich kaufen. Moment mal, erstmal gucken, worum es geht. Und irgendwie dachte ich, das sieht interessant aus.

Fjalk Strategiekarte und dann Echtzeitschlachten, das kann nicht schlecht sein. Ich nehme das mal mit für wahrscheinlich einen Preis, den die Total War-Spiele heute nicht mehr unbedingt kosten. Es sei denn, sie sind Early Access oder die kleinen Total War-Spiele.

Bacon L'Orange: Shogun, der Mittelalterteil, war der Start der Serie. Also ich weiß, Bacon L'Orange: du hast mir immer auch von Shogun erzählt. Ich glaube, du hast es mir auch zwei, drei Mal gezeigt. Bacon L'Orange: Vor allem die Assassinen, wenn ich mich war, bei Shogun fandest du die total toll. Bacon L'Orange: Und hast mir immer erzählt, wie toll es ist, die genischen Generäle oder was Bacon L'Orange: auch immer, glaube ich, im Meugnum.

Fjalk Also du hattest ja einmal diese Ninja, sag ich mal. Ich glaube, die hießen aber im Spiel Shinobi. Und du hattest Geishas. Und beide konntest du auf gegnerische Charaktere ansetzen. Dann gab es immer so kleine Videos, einmal für einen erfolgreichen Anschlag und einmal für einen nicht erfolgreichen Anschlag.

Fjalk Und die waren total super, weil die ganz viel zur Atmosphäre vom Spiel beigetragen haben.

Bacon L'Orange: Wer jetzt sich außerdem vielleicht durch diesen Podcast generell sich mal was Bacon L'Orange: zur Total War-Reihe angucken will, viele Teile gibt es auf Steam. Bacon L'Orange: Seit kurzer Zeit gibt es auch ein paar Teile bei Good Old Games. Bacon L'Orange: Empire Total War allerdings nicht. Ich habe die Serie größtenteils nur so am Bacon L'Orange: Rande immer mit wahrgenommen.

Bacon L'Orange: Du warst davon immer ganz doll begeistert. Also ich hatte ja vorher schon so Bacon L'Orange: ähnliche Spiele gespielt, beide von Mindscape. Das waren 1995 Warhammer Shadow Bacon L'Orange: of the Horned Red und 1998 Warhammer Dark Omen. Bacon L'Orange: Die habe ich beide sehr gerne gespielt, da die Gemeinsamkeit waren vor allem Bacon L'Orange: diese Echtzeit-3D-Schlachten.

Bacon L'Orange: Aber sonst habe ich die Serie größtenteils, ja was heißt ignoriert, Bacon L'Orange: ich habe sie halt immer so am Rande wahrgenommen, aber nie wirklich gespielt, Bacon L'Orange: hatte dann mal irgendwann mir vielleicht mal Teile geholt, hatte sie mal ein Bacon L'Orange: bisschen angespielt, aber auch nie wirklich gespielt.

Bacon L'Orange: Auch Empire Total War hatte ich schon jahrelang in meiner Steam-Bibliothek, Bacon L'Orange: Und hab's halt nie wirklich aktiv gespielt. Und wir hatten jetzt vor einiger Bacon L'Orange: Zeit mal drüber geredet. Bacon L'Orange: Da hatte ich dich ja einfach gefragt, was ist so ein guter Teil, Bacon L'Orange: um vielleicht mal einzusteigen.

Bacon L'Orange: Und da hast du Empire Total War Bacon L'Orange: vorgeschlagen. Und da reden wir doch jetzt einfach so ein bisschen drüber. Bacon L'Orange: Dann vielleicht auch, was Empire Total War so ein bisschen von den anderen Spielen Bacon L'Orange: der Serie unterscheidet. Bacon L'Orange: Wenn man das Spiel startet, es bietet auch so eine Art Tutorial, Bacon L'Orange: Eine Kampagne, wo es sozusagen erst um die Oerberung Amerika geht.

Bacon L'Orange: Und dann geht es auch bis zum Unabhängigkeitskrieg von Amerika. Bacon L'Orange: Da kann man dann halt so ein paar Schlachten schlagen. In der ersten Schlacht Bacon L'Orange: lernt man erstmal, wie funktioniert das in 3D. Bacon L'Orange: Und dann nach und nach lernt man halt dann auch die ganzen anderen Sachen kennen, Bacon L'Orange: weil das Wichtige, natürlich sind die Schlachten das Wichtige, Bacon L'Orange: aber auch, was man zwischen den Schlachten macht, ist wichtig.

Bacon L'Orange: Neben dieser Tutorial-Kampagne kann man halt auch allgemein Kampagnen spielen. Bacon L'Orange: Und das ist ja auch das, womit man eigentlich die meiste Zeit verbringt. Bacon L'Orange: Da kann man sich unterschiedliche Ziele setzen. Wir haben jetzt einfach eine Bacon L'Orange: große Kampagne, haben wir jetzt beide einfach mal gespielt, bewusst mit unterschiedlichen Nationen.

Bacon L'Orange: Es gibt auch eine Kriegsfahrtkampagne, da spielt man die indigene Bevölkerung, Bacon L'Orange: kann vielleicht versuchen, die Europäer so ein bisschen zurückzudrängen. Bacon L'Orange: Man kann auch, wenn man einfach sozusagen nur die Action möchte, Bacon L'Orange: kann man auch Gefechte spielen.

Bacon L'Orange: Da gibt es dann Landschlachten, Belagerungen und Seeschlachten. Bacon L'Orange: Multiplayer hatte ich ja erwähnt. Du hattest ja vorhin schon gesagt, wir sind hier im 18. Bacon L'Orange: Jahrhundert, in der Zeit, wo der europäische Imperialismus einfach groß wird. Bacon L'Orange: Wo findet das Spiel statt?

Fjalk Ja, das kommt drauf an. Wir haben am Anfang die Auswahl aus, warte, jetzt habe ich es gerade im Kopf, wie viel? Zwölf Nationen?

Bacon L'Orange: Ich glaube, elf Spiel war aus uns gewesen.

Fjalk Elf war, genau. Da sind natürlich die großen Europäischen bei, so Britannien, Frankreich, Spanien. Da sind aber auch zum Beispiel das Osmanische Reich oder das Maratenreich aus Indien bei. Je nachdem kriegen wir eben am Anfang so eine Übersicht von einem KI-Berater, den wir an- oder ausstellen können.

Fjalk Der uns erstmal erklärt, so wie ist denn die Situation, welche Feinde hast du, worauf solltest du dich konzentrieren, was sind deine Stärken und Schwächen. Das ist einmal so quasi die Spielwelt, in der wir uns dann befinden, Europa und der Mittelmeerraum. Dann gibt es aber eben auch noch Indien als großen Bereich und Nordamerika mit der Karibik.

Fjalk Das sind so die Regionen, wo wir Provinzen erobern können und verwalten können und unsere Reiche aufbauen. Dazu gibt es aber auch noch Bereiche Südamerika, Afrika, den größten Teil und Südostasien. Da können wir Handelsschiffe hinschicken. Das sind eigene Einheiten, die können auch in Gefechte verwickelt werden.

Fjalk Also dann haben wir da auch 3D-Seegefechte mit. Die können wir auf so Handelspunkte setzen, die nehmen wir mit denen dann quasi in Besitz. Die generieren dann Einkommen für uns.

Bacon L'Orange: Das sollte man vielleicht erwähnen, wenn ich mich nicht total irre, Bacon L'Orange: Empire Total War war der erste Teil, wo wir Seeschlachten hatten.

Fjalk Wo wir 3D-Seeschlachten haben, ja. Also es gab in vorigen Teilen auch schon, da konntest du auch schon Flotten bauen, tatsächlich auch eigene Einheiten, aber wenn es da zu Gefechten kam, dann gab es immer nur so ein Ereignisfenster, das aufging und dann wurdest du informiert, ob deine Flotte gewonnen oder verloren hat.

Bacon L'Orange: Also, wie gesagt, wir haben, hast du ja gerade erwähnt, wir haben diese drei Bacon L'Orange: sozusagen voll bespielbaren Zonen, Nordamerika mit Karibik, Europa, Bacon L'Orange: Mittelmeerraum, Nordafrika gehört ja dazu, bis Indien und wir haben halt diese, Bacon L'Orange: ich glaube vier sind es, Südamerika, dann Afrika-Westküste, Afrika-Ostküste Bacon L'Orange: und dann halt Südostasien, wo wir halt mit Schiffen Handel treiben können, Bacon L'Orange: weil ja natürlich, was ist jetzt Bacon L'Orange: wichtig, wir müssen in diesem Spiel natürlich auf das Geld achten und Bacon L'Orange: Wie macht man Geld? Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

Bacon L'Orange: Wir haben halt unsere Provinzen. Bacon L'Orange: Mal angenommen, wir spielen mit Preußen, haben wir, glaube ich, Bacon L'Orange: zu Beginn Brandenburg als Provinz.

Fjalk Brandenburg und Ostpreußen, ja.

Bacon L'Orange: Wenn wir mit Österreich spielen, haben wir halt unsere österreichische Kernprovinz und auch einige dazu. Bacon L'Orange: In so einer Provinz haben wir immer eine Provinzhauptstadt, in der können wir Bacon L'Orange: dann halt meistens so Anlagen bauen, die einfach dazu, die uns helfen, Bacon L'Orange: dass wir diese Provinz besser verwalten, also vor allem Unruhen vorbeugen, Bacon L'Orange: dass wir vielleicht auch mehr Militäreinheiten bauen können.

Bacon L'Orange: Wir können Straßen in diesen Provinzen bauen, ausbauen über mehrere Stufen. Bacon L'Orange: Dann können wir halt im Endeffekt unsere Einheiten weiter innerhalb von einer Bacon L'Orange: Runde innerhalb der Provinz oder zwischen den Provinzen bewegen.

Fjalk Die bringen aber auch Geld. Wir haben ja schon auch den Handelsertrag.

Bacon L'Orange: Wir können dort halt noch alle möglichen Gebäude bauen, dass vielleicht die Bacon L'Orange: Bevölkerung zufriedener ist. Bacon L'Orange: Wir haben aber auch, da unterscheidet sich zum Beispiel gegenüber, Bacon L'Orange: ich habe jetzt auch letztens ein bisschen das erste Shogun gespielt.

Bacon L'Orange: Da war es ja so, man hatte in der Provinz eine Stadt, hat in dieser Stadt alles Bacon L'Orange: gebaut. Naja, auch zum Beispiel die Wirtschaft ausgebaut. Bacon L'Orange: Und das machen wir eigentlich jetzt hier in Empire Total War eher über Städte, Bacon L'Orange: die innerhalb unserer Provinz liegen.

Bacon L'Orange: Können dort entstehen. Innerhalb der Provinz haben wir zum Beispiel aber auch Farmen. Bacon L'Orange: Die können wir ausbauen, haben wir mehr Nahrung. Mehr Nahrung bedeutet halt, Bacon L'Orange: das Ganze wächst dann. Unsere Bevölkerung wächst schneller. Bacon L'Orange: Eine schneller wachsende Bevölkerung bedeutet auch, dass wir vielleicht auch Bacon L'Orange: weitere Städtegründungen haben bis zum gewissen Limit.

Bacon L'Orange: In so einer Städtegründung können wir halt dann entscheiden, Bacon L'Orange: was wir dort machen. Also wir können Richtung Forschung gehen. Bacon L'Orange: Es gibt halt einen Forschungsbaum, macht ja auch Sinn. Das Spiel spielt ja auch knapp über 100 Jahre. Bacon L'Orange: Gerade im 18. Jahrhundert hatten wir dann ja auch eine ziemlich starke militärische Entwicklung.

Bacon L'Orange: Aber wir können auch sagen, wir können Richtung Religion gehen. Bacon L'Orange: Religion ist in diesem Spiel auch wichtig. Bacon L'Orange: Also zum Beispiel als Österreicher sind wir halt Katholiken. Bacon L'Orange: Wenn wir dann zum Beispiel durch irgendwelche Ereignisse dann eine neue Provinz Bacon L'Orange: haben und die entspricht nicht unserem Glauben, Bacon L'Orange: Dann führt das auch mal wieder zu Unruhen. Und dann können wir halt vielleicht Bacon L'Orange: gucken, dass wir diese Provinz dann auch nach und nach sozusagen auch in unseren Glauben reinrücken.

Bacon L'Orange: Weil das sorgt wieder dafür, dass es alles homogener ist.

Fjalk Vor allem die Leute ordentlich Steuern bezahlen.

Bacon L'Orange: Was können wir sonst noch in diesen Provinzstädten bauen? Poststationen. Bacon L'Orange: Das sorgt einfach auch dafür, dass die Bevölkerung glücklicher ist. Bacon L'Orange: Oder wir können auch Wirtschaftsvertriebe bauen. Bacon L'Orange: Die bringen uns halt dann vor allem Geld. Geld ist natürlich, Bacon L'Orange: wie gesagt, wichtig, weil unsere Armee kostet halt Unterhalt.

Fjalk Bringen uns aber eben auch Handelswaren. Zum Beispiel können wir Spinnereien errichten, die sind dann auch quasi in unserem Handelsbildschirm angezeigt, wenn wir da mit irgendwelchen anderen Nationen handeln und die brauchen jetzt zum Beispiel Stoffe, dann werden die auch dementsprechend exportiert.

Bacon L'Orange: Bei Handel kommen wir vielleicht einfach mal ein bisschen zu Diplomatie. Bacon L'Orange: Ist in so einem Spiel auch nicht ganz unwichtig. Wir können natürlich Allianzen Bacon L'Orange: schmieden, wir können anderen Krieg erklären. Bacon L'Orange: Klingt ja erstmal so alles normal. Wir können mit welchen, mit denen wir nicht Bacon L'Orange: in Krieg sind, können wir aber halt auch Handel betreiben, Handelsabkommen.

Bacon L'Orange: Das bringt, spürt halt gut Geld in die Kasse. Beispielsweise, Bacon L'Orange: wenn du in Amerika Provinzen hast, kriegst du dort auch andere Ressourcen in Bacon L'Orange: Europa. In Europa machst du vielleicht Stoffe. Bacon L'Orange: In Amerika kannst du Tabak oder ich glaube Zucker anbauen.

Bacon L'Orange: Und das lässt sich halt auch sehr, sehr gut handeln. Bacon L'Orange: Bei der Diplomatie können wir aber halt natürlich nicht nur Frieden mit einer Bacon L'Orange: anderen Nation erklären. Bacon L'Orange: Wir können auch Allianzen gründen oder wir können auch militärische Abkommen schließen.

Bacon L'Orange: Also, dass wir zum Beispiel mit unseren Einheiten für eine gewisse Zeit durch Bacon L'Orange: das Land eines befreundeten Staates gehen können. Bacon L'Orange: Und da kann man halt, ja das ist so ein typisches Handelssystem, Bacon L'Orange: man kann halt immer Sachen vorschlagen und dann sagt einem der Gegenüber, Bacon L'Orange: ja finde ich gut, finde ich nicht so gut.

Bacon L'Orange: Wenn das gut findet, nimmt das an, wenn das scheiße findet, nimmt das nicht an. Bacon L'Orange: Man kann in der Diplomatie natürlich auch dann noch Provinzen tauschen, Bacon L'Orange: man kann Tribut fordern oder Tribut anbieten, Bacon L'Orange: Da gibt es einige Möglichkeiten, die meiner Meinung nach auch in diesem Tutorial, Bacon L'Orange: ich habe sehr viel in meinen ersten Partien gelernt.

Bacon L'Orange: Ich habe mehrere Partien gestartet und habe dann noch häufiger neu gestartet, Bacon L'Orange: Weil ich einige Sachen erst nach einer gewissen Zeit verstanden habe. Bacon L'Orange: Das Spiel bietet häufig auch so kleine Hilfen an, aber so die Details merkt Bacon L'Orange: man halt dann doch meistens erst, wenn man es ein bisschen mehr spielt.

Bacon L'Orange: Religion, hatte ich ja schon erwähnt, ist auch ein großes Thema. Bacon L'Orange: Es gibt ja nicht nur Protestanten und Katholiken, sondern, du hattest ja gesagt, Bacon L'Orange: das Osmanische Reich ist da. Bacon L'Orange: Das heißt, wir haben auch den Islam da. Wir haben die Orthodoxen, Bacon L'Orange: wenn es so Richtung Russland geht.

Bacon L'Orange: In Nordamerika haben wir zum Beispiel dann auch die indigene Bevölkerung mit ihrem eigenen Glauben. Bacon L'Orange: Religion ist so ein Thema, das sorgt sehr schnell für Unruhen. Bacon L'Orange: Wir können es aber auch damit provozieren, Unruhen beim Gegner zu machen. Bacon L'Orange: Es gibt ja nicht nur unsere Militäreinheiten, die wir über diese Karte bewegen, Bacon L'Orange: hundenweise hatten wir ja gesagt, Sondern es gibt ja auch Spezialeinheiten.

Bacon L'Orange: Du hattest vorhin schon bezüglich Shogunata es so erwähnt, dass es so Ninjas Bacon L'Orange: zum Beispiel gibt. Wir haben hier auch eigentlich drei Arten. Bacon L'Orange: Wir haben Agenten, Lebemänner und Kleriker. Und die Kleriker, Bacon L'Orange: die verbreiten halt den Glauben, können halt entstehen in diesen Kirchen, Bacon L'Orange: die man halt auch, wenn man weit genug geforscht hat, weiter ausbauen kann.

Bacon L'Orange: So eine Kirche sorgt halt auch immer dafür, dass diese Religion, Bacon L'Orange: der sie angehört, in dieser Provinz halt gestärkt wird. Bacon L'Orange: Aber wie gesagt, es können halt auch Kleriker rauskommen. Die können wir dann Bacon L'Orange: zum Beispiel in eine Provinz schicken, die einfach zum Beispiel zum Gegner in eine Provinz schicken.

Bacon L'Orange: Und dann verbreiten die dort unseren Glauben. Ich habe sie meistens jetzt, Bacon L'Orange: als ich gespielt habe, eher andersrum benutzt, dass ich sie erst in eroberte Bacon L'Orange: Provinzen geschickt habe.

Fjalk Zur Befriedung sind die einfach auch. Das ist quasi das Erste, denke ich, was man macht. Also neue Provinz und dann siehst du, okay, Beispiel Katholizismus ist hier nur bei 20 Prozent. Ich habe eine Unzufriedenheitsrate von minus 10 oder sowas bei der Bevölkerung. Dann ist das schon ganz praktisch, wenn man dann quasi schon, bevor man irgendwelche weitergehenden Gebäude bauen kann, schon mal recht einen Priester oder Kleriker da reinschicken kann, der die Leute ein bisschen beruhigt.

Bacon L'Orange: Kommen wir da sonst mal ein bisschen zur Eroberung von Gebieten. Bacon L'Orange: Also wir haben jetzt ein Gebiet erobert, was sagen wir auch eine andere Region Bacon L'Orange: hatte und so den ganzen Kram. Bacon L'Orange: Dann sind die Leute da erstmal unzufrieden. Dann können wir im ersten Schritt Bacon L'Orange: natürlich sagen, wir erlassen in dieser Provinz erstmal die Steuern.

Bacon L'Orange: Sind sie schon ein bisschen zufriedener? Wir sollten auch, wenn wir eine Provinz Bacon L'Orange: erobern, müssen wir immer die Provinzhauptstadt erobern. Bacon L'Orange: Wir können auch die anderen Städte in der Provinz erobern, aber das sorgt eigentlich Bacon L'Orange: nur dafür, dass der Gegner in dieser Zeit, wenn wir da drinnen sind und die Bacon L'Orange: uns gehören, dass er die Waren nicht kriegt.

Bacon L'Orange: Also zum Beispiel, dass er die Weberei nicht kriegt.

Fjalk Gebäude nehmen dann auch Schaden. Wir plündern quasi die Stadt, wenn wir da Truppen reinschicken.

Bacon L'Orange: Und das ist dann auch ein Problem, wenn wir zum Beispiel die Provinzhauptstadt Bacon L'Orange: erobern, dann sollten wir als erstes gucken, dass wir nach Möglichkeit das Regierungsgebäude Bacon L'Orange: als erstes direkt reparieren, weil ein funktionierendes Regierungsgebäude sorgt Bacon L'Orange: halt für eine gewisse Repression.

Bacon L'Orange: Die Leute sind nicht mehr ganz so unzufrieden, weil sie einfach Angst vor uns haben.

Fjalk Unzufriedene sind sie wahrscheinlich schon, aber sie trauen sich nicht aufzubegehren.

Bacon L'Orange: Was auch hilft gegen unzufriedene Bevölkerung ist, einfach eine große Armee Bacon L'Orange: in der Provinzhauptstadt zu haben. Bacon L'Orange: Wenn ich eine Provinz erober und sagen wir, der Gegner hat noch eine andere Bacon L'Orange: Provinz, man sollte nicht mit der Einheit sofort weiterziehen oder zumindest Bacon L'Orange: einen gewissen Teil der Truppe zurücklassen.

Bacon L'Orange: Sollte man sich ja sowieso überlegen, in den Schlachten, es geht ja nie so aus, Bacon L'Orange: dass wir keine Einheiten verlieren. Bacon L'Orange: Einheiten können wir dann halt auch wieder auffrischen. geht auch, Bacon L'Orange: glaube ich, nur im eigenen Territorium.

Fjalk Man muss hier nicht in die Städte ziehen, aber muss schon auf eigenem Gebiet sein.

Bacon L'Orange: Was aber auch hilfreich sein kann, wenn wir eine andere Provinz erobert haben, Bacon L'Orange: ist vielleicht sich dann die anderen Städte in dieser Provinz anzugucken, Bacon L'Orange: weil je nach Technologiestufe gibt es dann teilweise auch später Technologien, Bacon L'Orange: wo wir die Städte dann so ausbauen können, was auch wieder zur Unzufriedenheit sorgt.

Bacon L'Orange: Also gerade wenn wir halt diese verarbeitende Industrie als eine Stadt innerhalb Bacon L'Orange: einer Provinz haben, dann bringt die dann, je weiter wir sie ausbauen, Bacon L'Orange: bringt sie halt immer mehr Geld. Bacon L'Orange: Allerdings führt das auch dann teilweise in der Unterschicht zu einer gewissen Bacon L'Orange: Unzufriedenheit. Da kann es vielleicht gut sein, wenn so eine Provinz ganz viel Bacon L'Orange: Unzufriedenheit hat, diese zurückzubauen. Das geht auch.

Bacon L'Orange: Wir können, wenn wir so eine Stadt haben, wo, sagen wir, ein Industriebetrieb Bacon L'Orange: ist und den wollen wir jetzt gerade vielleicht gar nicht haben, Bacon L'Orange: den können wir zurückbauen und dann können wir danach wieder aus der Grundauswahl was Neues wählen. Bacon L'Orange: Das kostet natürlich auch mal Geld und gewisse Zeit, wenn wir da Sachen ausbauen.

Bacon L'Orange: Das geht nicht sofort. Was aber auf jeden Fall auch Sinn macht, Bacon L'Orange: wenn die eine andere Religion haben und die haben dort ein Kloster, reißt das Kloster ab. Bacon L'Orange: Weil das Kloster, auch wenn wir die Region erobern, dann bleibt es halt, Bacon L'Orange: sagen wir mal, protestantisch. Ich bin jetzt immer noch der Österreicher.

Bacon L'Orange: Dann bleibt es protestantisch. Dann macht es auf jeden Fall Sinn, Bacon L'Orange: dieses Kloster abzureißen und vielleicht dann danach neu zu bauen, Bacon L'Orange: weil wenn wir es dann bauen, dann wird es katholisch. Bacon L'Orange: Und auch wie gesagt, wenn die Leute, je mehr sie an unseren Glauben glauben, Bacon L'Orange: desto zufriedener oder desto weniger unzufrieden sind sie.

Bacon L'Orange: Was passiert aber, wenn sie so richtig unzufrieden sind? Was gibt es da so für Eskalationsstufen?

Fjalk Na, erstmal schreiben sie einen bösen Brief. Erste Stufe ist meistens die Stände einer Stadt, schreiben die einen Brief als Herrscher quasi. Du wirst so angeschrieben, ja hier so, wir sind so zufrieden, mach mal was. Dann fangen die Arbeiter an zu streiken. Dabei geht meistens auch schon was zu Bruch. Da werden dann eben auch schon irgendwelche Gebäude beschädigt.

Fjalk Und wenn es ganz blöd läuft, stellen sie eine Armee auf die Beine, eine Rebellenarmee sozusagen, die meistens dann versucht, die alten Zustände wiederherzustellen. Also sagen wir mal, wir haben jetzt Amsterdam erobert als Hauptstadt der Niederlande. Da passiert das eigentlich regelmäßig, dass du, wenn du die Stadt eroberst, dass die Niederländer sich nicht befrieden lassen und zwei, dreimal mit wirklich starken Armeen auftauchen, um ihre Hauptstadt zurück zu erobern.

Fjalk Die gehören nicht direkt zur Fraktion, die da landet, die haben Eine eigene Runde quasi, aber wenn sie die Stadt erobern, dann ist sie wieder offizielle niederländische Stadt.

Bacon L'Orange: Und ich habe gelernt, diese Armeen, die können stärker sein als die ursprüngliche Bacon L'Orange: niederländische Armee. Bacon L'Orange: Muss man immer mit rechnen, man kann in einer Provinz sich halt diese Zufriedenheit Bacon L'Orange: angucken. Und wir hatten ja gesagt, es gibt diese Eskalationsstufen.

Fjalk Also es ist aber meistens wirklich nur bei den Hauptstädten. Also Provinzhauptstädte, die nicht Hauptstadt aller Nation sind, da ist das relativ selten. Es sei denn, man hat einen sehr, sehr, sehr hohen Unzufriedenheitswert.

Bacon L'Orange: Ja, deswegen meistens, wenn man so mit einem Krieg führt, dann macht es auf Bacon L'Orange: jeden Fall Sinn, die Armee auch eine Zeit lang in dieser oberten Provinzhauptstadt stehen zu lassen. Bacon L'Orange: Gerade bei Hauptstädten sollte man das machen. Das gilt außerdem auch, Bacon L'Orange: wenn es diese Nation nicht mehr gibt. Ich gehe vielleicht mal ein bisschen auf Bacon L'Orange: meinen einen Spielstand ein, da kommen wir dann auch noch auf so ein paar weitere Themen.

Bacon L'Orange: Ich hatte halt Österreich gespielt, hatte halt vorher mal so ein paar Partien, Bacon L'Orange: so ein bisschen angefangen mit unterschiedlichen Nationen, einfach so ein bisschen Bacon L'Orange: rumgespielt, als es dann klar war, wir wollen einen Podcast machen, Bacon L'Orange: habe ich halt gesagt, ja, ich spiele auch einfach mal mit Österreich und gucke Bacon L'Orange: mal, was so passiert, weil Österreich ist halt jetzt eine große Nation schon Bacon L'Orange: von Anfang an, hat mehrere Provinzen.

Bacon L'Orange: Du hattest mir ja den Tipp gegeben, das wird spannend, weil du hast da einerseits Bacon L'Orange: die Preußen, du hast Polen, Litauen, du hast das Osmanische Reich, Bacon L'Orange: du wirst früher oder später Krieg kriegen. Bacon L'Orange: Ich hatte mir deswegen gesagt, gut, zu Beginn stelle ich mir eine schön große Bacon L'Orange: Armee auf, kam dann ein bisschen anders, die Osmanen haben mir direkt zu Beginn Bacon L'Orange: eine Allianz angeboten.

Bacon L'Orange: Und da dachte ich mir, ja cool, brauchst du dich um die nicht kümmern? Bacon L'Orange: Und hast nach unten erstmal sozusagen Ruhe? Ja, dann kam nur Polen-Litauen an. Bacon L'Orange: Und Polen-Litauen meinte, nee, haben wir keinen Bock auf dich. Bacon L'Orange: Und Polen-Litauen hat mir den Krieg erklärt. Was habe ich also gemacht?

Bacon L'Orange: Ich habe meine große Armee genommen und ich habe halt gegen Polen-Litauen Krieg geführt. Bacon L'Orange: Das Osmanische Reich, mit denen war ich ja schon in der Allianz. Was haben die gemacht? Bacon L'Orange: Wenn man in der Allianz ist und es wird einem der Allianzpartner der Krieg erklärt, Bacon L'Orange: kann man sozusagen seinen Allianzpartner, kann man sagen, ich möchte Hilfe von Bacon L'Orange: euch. Und dann können die entweder sagen, ja, ich helfe euch.

Bacon L'Orange: Oder die sagen, nö. Wenn die sagen, nö, dann ist halt diese militärische Allianz aufgelöst. Bacon L'Orange: Aber ich hatte dann halt gesagt, ich will Hilfe von euch. Ich war auch mit Großbritannien Bacon L'Orange: in der Allianz, weil ich dachte, die hatten es mir auch angeboten. Bacon L'Orange: Die waren so weit weg, dachte ich mir, machst du einfach. Die haben mich zum Bacon L'Orange: Beispiel dann auch unterstützt in diesem Krieg.

Bacon L'Orange: Und ich hatte mit Bayern und Württemberg, war ich zu Beginn auch dicke. Bacon L'Orange: Das sind halt dort kleine Nationen, die man nicht selbst spielen kann. Bacon L'Orange: Die haben auch gesagt, wir unterstützen dich. Bacon L'Orange: Und Polen und Litauen hatte Preußen als Partner zu dem Zeitpunkt.

Bacon L'Orange: Und Preußen hat gesagt, nö. Bacon L'Orange: Und ich glaube, Russland hat mir auch da den Krieg erklärt. Polen und Litauen Bacon L'Orange: war auch mit denen in der Allianz. Bacon L'Orange: Ich habe also Polen und Litauen angegriffen. Ich habe es erst im Nachhinein Bacon L'Orange: gemerkt, als ich mir die Screenshots angeguckt habe.

Bacon L'Orange: Ich habe dann eine Provinz von denen erobert und habe noch eine Provinz von Bacon L'Orange: denen erobert. Auf einmal gab es Polen und Litauen nicht mehr. Bacon L'Orange: Weil was war passiert? Ich hatte die Hauptstadt erobert. Und wenn wir die Hauptstadt Bacon L'Orange: einer Nation erobern, gibt es diese nicht mehr.

Bacon L'Orange: Polen und Litauen hatte zwar noch weitere Provinzen, die waren dann aber unabhängig.

Fjalk Das ist seltsam. Also normalerweise hat das, nur weil du die Hauptstadt oberst, verschwindet die Nation normalerweise nicht.

Bacon L'Orange: Aber bei Frankreich habe ich es genauso gemacht. Und Frankreichs Kolonien in Bacon L'Orange: der Neuen Welt waren danach unabhängig. Bacon L'Orange: Also waren französische Kolonien, die noch mit mir im Krieg waren, Bacon L'Orange: aber Frankreich gab es auf, im Diplomatiereiter gab es Frankreich nicht mehr.

Fjalk Finde ich gerade seltsam, aber kann so sein. Ja, wenn das mit dir so war, interessant.

Bacon L'Orange: Also bei Polen und Litauen bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, Bacon L'Orange: aber bei Frankreich war es so, die hatten in Europa dann nichts mehr. Bacon L'Orange: Ich habe auch die Info bekommen, dass es die Nation nicht mehr gibt. Bacon L'Orange: Aber die französischen Kolonien, die es noch gab, die waren noch mit mir im Bacon L'Orange: Krieg. Die hatten nur allerdings dummerweise keine Armee mehr für sie.

Bacon L'Orange: Aber gut, also ich hatte dann mit Polen und Litauen Krieg. Und wie gesagt, Bacon L'Orange: irgendwie ein paar Länder sind dann noch übrig geblieben. Die habe ich nach und nach alle erobert. Bacon L'Orange: Dann war alles gut und dachte mir, ja, fein. Hatte da auch ein bisschen mit Bacon L'Orange: Aufständen zu tun, weil Warschau, ich hatte die Hauptstadt erobert und genau Bacon L'Orange: das, was du vorhin bezüglich den Niederlanden erwähnt hattest, Bacon L'Orange: ist bei mir natürlich auch aufgetreten.

Bacon L'Orange: Ich war mir dessen zu Beginn nicht so bewusst. Es gab einen Aufstand. Bacon L'Orange: Ich hatte die Armee aber eigentlich im größten Teil weitergezogen, Bacon L'Orange: musste dann wieder zurück, war alles ein bisschen knapp, aber hat irgendwie noch gepasst. Bacon L'Orange: Hatte dort, glaube ich, noch zwei weitere Aufstände, hatte dann aber die Armee Bacon L'Orange: dort entsprechend in der Provinz und konnte die dann wesentlich schneller niederschlagen.

Bacon L'Orange: Dann dachte ich mir, ja schön, hast ja dein Reich ganz schön vergrößert, Bacon L'Orange: schaust du das ja erstmal um die Wirtschaftskumma ist und habe erstmal so wieder vor mich hingebaut. Bacon L'Orange: Habe halt auch ein bisschen was in Forschung gepackt, habe auch in den ehemals Bacon L'Orange: polnischen Gebieten, habe ich dann zum Beispiel auch eine Schule gebaut, Bacon L'Orange: die halt auch dann, also man braucht halt Forschungsgebäude in den Provinzen.

Bacon L'Orange: Und dann kann man in einem Forschungsgebäude kann man halt sagen, Bacon L'Orange: ich möchte eine Technologie erforschen. macht man halt mehr als ein Forschungsgebäude Bacon L'Orange: in unterschiedlichen Provinzen, kann man halt sagen, ich möchte hier die Technologie Bacon L'Orange: erforschen, hier die Technologie.

Bacon L'Orange: Da gibt es einen Technologiebaum, der ist dreigeteilt zwischen Militär, Bacon L'Orange: Wirtschaft würde ich das nennen und, was ist das andere?

Fjalk Philosophie, Doktrinen.

Bacon L'Orange: Also Militär ist ja klar, gibt dann neue Einheiten. Am krassesten finde ich Bacon L'Orange: ist es halt bei den Feldgeschützen. Bacon L'Orange: Wenn wir dort forschen, dann kriegen wir auch ganz neue Munitionstypen. Bacon L'Orange: Die teilweise richtig unangenehm sind, wenn man die benutzt, Bacon L'Orange: weil die Gegner einfach nur dahin raffen.

Bacon L'Orange: Bei Wirtschaft, da können wir halt vor allem dafür sorgen, dass wir unsere Wirtschaftsgebäude, Bacon L'Orange: also sei es um die Webereien oder irgendwelche Industrien, dass wir die halt Bacon L'Orange: nach und nach weiter ausbauen. Es gibt auch sowas wie Bergbau. Bacon L'Orange: Und wenn wir da weit genug forschen, können wir dann auch diese Minen weiter ausbauen.

Bacon L'Orange: Dann sorgen die wieder dafür, dass wir mehr Wirtschaftswachstum haben. Bacon L'Orange: Was macht Philosophie in dem Spiel?

Fjalk Darüber bauen wir unsere Forschungsgebäude quasi aus. Also von Schulen zu Universitäten und so weiter. Aber es gibt eben auch so Sachen wie Philosophien, die sich auf unsere Bevölkerung und deren Zufriedenheit auswirkt, positiv oder negativ.

Bacon L'Orange: Was man da vielleicht erwähnen sollte, es gibt, und das gehört ja auch mit zur Bacon L'Orange: Politik, wir haben unsere Minister, da gibt es zum Beispiel einen Europaminister, Bacon L'Orange: es gibt für Indien und Amerika auch jeweils einen Minister, es gibt Militärminister, Bacon L'Orange: da können wir halt aus unterschiedlichen Kandidaten, können wir die halt reinsetzen.

Fjalk Aber nicht aktiv. Du kannst welche feuern, aber kannst nicht bestimmen, wer sie nachfolgen wird.

Bacon L'Orange: Genau. Und vielleicht kannst du sie auch nicht feuern. Das hängt nämlich vom Bacon L'Orange: politischen System ab. Es gibt drei politische Systeme im Spiel. Bacon L'Orange: Tatsächlich eine Sache, die ich in meinem Spielstand Bacon L'Orange: komplett ignoriert habe, weil einem das das Spiel meiner Meinung nach nicht gut erklärt.

Bacon L'Orange: Und das habe ich dann später erst gelernt. Es gibt drei politische Systeme. Bacon L'Orange: Es gibt die absolute Monarchie, die parlamentarische Monarchie und die Republik. Bacon L'Orange: Und je nachdem, welche wir wählen, desto mehr sind wir entweder halt der Oberherrscher Bacon L'Orange: oder desto mehr wird eventuell was durch andere bestimmt.

Bacon L'Orange: Die Systeme haben unterschiedliche Vorteile, gerade zu Beginn des Spiels. Bacon L'Orange: Österreich ist eine absolute Monarchie. Ich glaube, die Niederlande sind eine Bacon L'Orange: Republik und in der Republik werden zum Beispiel diese Minister, Bacon L'Orange: die man hat, die werden alle paar Runden automatisch ausgetauscht, Bacon L'Orange: weil da gibt es sozusagen sowas wie Wahlen und dann wechseln die immer automatisch durch.

Bacon L'Orange: Während in meiner absoluten Monarchie, solange ich mit dem Minister zufrieden Bacon L'Orange: bin, kann ich den einfach für immer da lassen.

Fjalk Bis sie irgendwann mal stirbt.

Bacon L'Orange: Genau, weil die Leute sterben, auch der Herrscher stirbt. Es gibt dann immer einen Nachfolger. Bacon L'Orange: Also ich hatte jetzt nicht das Problem, dass wenn ich gestorben bin, Bacon L'Orange: dass ich keinen Nachfolger hatte. Bacon L'Orange: Das wird dann auch so über so Infokacheln angezeigt. Da gibt es auch manchmal Bacon L'Orange: so allgemein, so keine Ahnung, es wurde die Dampfmaschine erfunden und so.

Bacon L'Orange: Solche Infos kriegt man halt auch. Aber sonst in dieser Politik, Bacon L'Orange: die hat natürlich einen gewissen anderen Einfluss. Bacon L'Orange: Und zwar die Wirtschaftsstärke ändert sich auch je nach Politik und auch die Bacon L'Orange: Zufriedenheit der einzelnen Bevölkerungsschichten.

Bacon L'Orange: In der Republik ist zum Beispiel der Adel natürlich unzufriedener, Bacon L'Orange: dafür sind die Arbeiter zufriedener. Bacon L'Orange: In der absoluten Monarchie, das findet der Adel eigentlich schon ziemlich geil. Bacon L'Orange: Und nachdem, was ich gelesen habe, kann es halt Sinn machen, Bacon L'Orange: im Laufe des Spiels eventuell auch mal zu überlegen, seine Politik zu wechseln.

Bacon L'Orange: Hast du das jemals bei so einem Spielstand gemacht?

Fjalk Echt nicht. Ich wusste auch gar nicht, dass man das kann. Das ist jetzt völlig neu für mich. Also, dass es die verschiedenen Systeme gibt, ja, aber dass man sagen kann, ich will jetzt keine Monarchie mehr sein, das ist gerade mal völlig neu für mich.

Bacon L'Orange: Du selbst kannst es nicht sagen, aber du kannst durch Unruhen in deiner Kernprovinz, Bacon L'Orange: kannst du dafür sorgen, wenn dann deine Hauptstadt erobert wird, Bacon L'Orange: das führt zum politischen Wechsel. Bacon L'Orange: Und da gibt es halt so gewisse Übergänge.

Fjalk Ja gut, aber ich war ja immer so beliebt als absoluter Monarch, dass das nie passiert ist.

Bacon L'Orange: Ja, das ist auch nur was, was ich in einem Video gesehen habe, Bacon L'Orange: wo ich mir dachte, das macht vielleicht Sinn und eventuell hätte man das auch Bacon L'Orange: mal sonst irgendwann machen können, weil in diesem Video wird auch vorgestellt, Bacon L'Orange: was da die Unterschiede sind.

Bacon L'Orange: War jetzt bei meinem Spielstand nicht so wichtig, ich habe auch, Bacon L'Orange: das sage ich auch einfach mal Bacon L'Orange: jetzt nochmal, ich habe auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad gespielt.

Fjalk Vielleicht? Das hat damit zu tun, dass bei der Hauptstadteroberung tatsächlich sich die Nation auflöst. Also ich habe so oft schon Wien erobert und habe gehofft, dass die jetzt einfach mal klein beigeben, aber die letzten zwei Provinzen, da, was weiß ich nicht, Kroatien und was da immer hinten in Rumänien ist, die haben einfach stumpf weiter.

Fjalk Nö, nö, Frieden, nö, wollen wir nicht. Auch wenn du uns Wien wieder gibst, nö.

Bacon L'Orange: Ich verlinke es einfach bei uns im Beitrag. Ich hoffe, ich denke dran. Bacon L'Orange: Also generell, wenn man mit dieser Total War Reihe noch keinen Kontakt hatte Bacon L'Orange: und sich da ein bisschen reingespielt hat, kann ich nur empfehlen, Bacon L'Orange: sich da vielleicht auch mal ein paar Videos zu dem speziellen Teil anzugucken, Bacon L'Orange: weil diese erklären meistens innerhalb von, sagen wir, 10, 15 Minuten so irgendwie Bacon L'Orange: so ein Gebiet, sowas wie den Handel oder sowas wesentlich besser, als es das Spiel macht.

Bacon L'Orange: Und da macht es viel mehr Sinn und dann kann man das Ganze auch wieder selbst Bacon L'Orange: wesentlich besser anwenden. Weil man muss ja immer die ganze Zeit irgendwie Bacon L'Orange: so eine Balance machen zwischen militärischer Macht, Forschung und Wirtschaftsstärke. Bacon L'Orange: Weil nur mit einem kommt man im Endeffekt nicht so weit. Es sei denn, Bacon L'Orange: man ist in den Niederlanden, dann sollte man gucken, dass man einfach nur überlebt Bacon L'Orange: in Europa und komplett auf Handeln geht.

Fjalk Also ich hatte auch sehr erfolgreiche Spielstände mit den Niederlanden. Wenn man erstmal Spanien los ist und die richtigen Bündnispartner hat, dann kann das eigentlich auch ganz entspannt sein.

Bacon L'Orange: Also ich hatte es eigentlich nie, dass der Gegner mir Frieden angeboten. Bacon L'Orange: Das war sehr selten bei den ganzen Kriegen, die ich hatte, dass der Gegner mir Bacon L'Orange: Frieden angeboten hat. Meistens habe ich es gemacht. Bacon L'Orange: Und meistens habe ich ihm dann eine Provinz wieder zurückgegeben.

Bacon L'Orange: Weswegen ich beim Krieg Mai in der Regel immer zwei Provinzen eingenommen habe. Bacon L'Orange: Weil dann konnte ich immer die, die ich nicht haben wollte, habe ich ihm immer Bacon L'Orange: zurückgegeben, habe Frieden gemacht und habe dann Tribut gefordert. Bacon L'Orange: Oder zu Beginn habe ich auch ganz gern Technologie gefordert.

Bacon L'Orange: Weil gerade zu Beginn hatte ich in Österreich, ich glaube, ich hatte eine Schule. Bacon L'Orange: Ich hatte das Gefühl, alle anderen waren technologisch weiter. Bacon L'Orange: Da habe ich dann vor allem mit dem Osmanischen Reich und mit Großbritannien, Bacon L'Orange: das ging auch über die Prüche und die, habe ich Technologien getauscht.

Bacon L'Orange: Sprich, ich habe mit dem Osmanischen Reich eine Technologie getauscht, Bacon L'Orange: habe dann diese Technologie dann noch mit den Briten getauscht und habe im Endeffekt Bacon L'Orange: eine Technologie weitergegeben, aber zwei bekommen. Bacon L'Orange: Später brauchte ich das nicht mehr, weil später durch die ganzen Eroberungen, Bacon L'Orange: die sehr unfreiwillig waren, Bacon L'Orange: hatte ich sehr viele Schulen und dann auch Universitäten, sodass ich dann irgendwann Bacon L'Orange: auch die angefangen habe, wieder abzubauen, wenn ich neu erobert habe, Bacon L'Orange: weil ich die nicht mehr brauchte, weil ich technologisch sowieso weit vor den Gegnern war.

Fjalk Also ich habe auch bei meinen Spielständen, wenn ich drei Forschungsgebäude habe, das reicht eigentlich. Also ich hatte jetzt nicht das Gefühl, ich brauche noch eine viertes, fünftes, was auch schon passiert ist, aber ja, wie gesagt, das kann man ja dann abreißen und gegen irgendwas anderes austauschen.

Bacon L'Orange: Diese Minister, aber auch diese anderen Figuren, also Agenten, Bacon L'Orange: Lebemänner, Kleriker, die haben auch alle Fähigkeiten. Bacon L'Orange: Also wie gesagt, bei den Ministern macht es sehr Sinn. Da sollte man vielleicht Bacon L'Orange: gucken, dass der Wirtschaftsminister irgendwie was vielleicht für die Wirtschaft bringt.

Bacon L'Orange: Also entweder, dass er gut ist für die Wirtschaft oder dass er für ein höheres Bacon L'Orange: Steuereinkommen sorgt. Gerade auch bei diesen normalen Agenten gibt es halt Bacon L'Orange: welche, also die kann man halt nutzen, um andere Agenten zu töten. Bacon L'Orange: Die laufen halt auch immer komplett rum. Die töten auch mal selbst welche von Bacon L'Orange: einem. Aber es gibt auch da welche, die sind zum Beispiel gut für die Forschung.

Bacon L'Orange: Was machen wir mit denen? Die packe ich natürlich in eine Schule von mir, Bacon L'Orange: wo ich vielleicht dann auch gerade, wenn der gut für die Militärforschung ist, Bacon L'Orange: schaue ich, dass ich da raufgehe. Die verändern sich auch die ganze Zeit. Bacon L'Orange: Die können richtig viele Sachen hinzulernen, positive und negative Sachen.

Bacon L'Orange: Und da sollte man dann auch mal regelmäßig gucken... Bacon L'Orange: Und sind die an dem Ort, wo ich sie jetzt gerade habe, sind die da überhaupt Bacon L'Orange: noch gebraucht? Auch bei den Klerikern. Bacon L'Orange: Wenn ich zum Beispiel den Kleriker jetzt in eine eroberte Provinz reinschicke, Bacon L'Orange: damit er halt meinen Glauben verbreitet, dann sollte ich eventuell mal so in Bacon L'Orange: 10, 15 Runden, sollte ich dann eventuell mal nachgucken, wie sieht es aus?

Bacon L'Orange: Ist der Katholizismus-Dart jetzt, sagen wir, dominant? Bacon L'Orange: Kann ich den vielleicht schon wieder woanders hinziehen, wo ich ihn vielleicht Bacon L'Orange: gerade dringender brauche? Und das Gleiche halt auch, wie gesagt, bei den Agenten. Bacon L'Orange: Die können wir auch nutzen, um Gegner auszuspionieren. Dann haben wir halt mehr Infos über die.

Bacon L'Orange: Wir können die auch zu Sabotagezwecken benutzen. Oder wir können auch Duelle Bacon L'Orange: mit anderen Agenten machen. Bacon L'Orange: Da gibt es halt auch Agenten, die haben da Vorteile. Das ist halt sehr praktisch, Bacon L'Orange: weil dann leben sie halt länger. Bacon L'Orange: Eine Sache, die mir aus dem Spiel nicht beigebracht hat. Wir haben so eine Armee, Bacon L'Orange: ne? Und was ist in einer Armee wichtig?

Fjalk Neben der Ausgewogenheit der Einheiten auf jeden Fall auch der General.

Bacon L'Orange: Ich habe zu Beginn den General unterschätzt. Bacon L'Orange: Und habe dann halt festgestellt, das ist total blöde. Dann hat jede kleine Armee Bacon L'Orange: hat zur Not immer einen General gekriegt. Bacon L'Orange: Und wenn ich dafür nicht das Gold hatte, dann musste ich halt zwei kleine Armeen Bacon L'Orange: zusammenziehen, die dann einen General hatten.

Bacon L'Orange: Die Generäle zu Beginn sind die nicht sonderlich stark. Die haben dann halt Bacon L'Orange: ihre eigene Einheit. Man kann die halt kaufen. Die kosten dann in der Regel Bacon L'Orange: irgendwie ein paar hundert Gold. Bacon L'Orange: Was zu Beginn wirklich noch vieles. Später war das echt egal.

Bacon L'Orange: Aber die Generäle vor allem durch Schlachten kriegen sie Erfahrung hinzu. Bacon L'Orange: Wenn ein General sehr viele Feldschlachten macht, dann wird er vor allem auch dabei besser. Bacon L'Orange: Oder wenn ich, sagen wir, einen sehr starken Kavallerie-Anteil vielleicht in Bacon L'Orange: meiner Armee habe und der General dabei ist, kriege ich vielleicht auch einen Bacon L'Orange: Bonus auf Kavallerie oder auf Infanterie oder auf Artillerie.

Bacon L'Orange: Du hast ja schon gesagt, Ausgewogenheit der Armee ist wichtig, Bacon L'Orange: wobei ich immer noch behaupten würde, je länger das Spiel dauert, Bacon L'Orange: desto stärker wird die Artillerie.

Fjalk Jaja, aber nicht im Sinne von, du brauchst mehr Artillerieinheiten in der Armee. Also klar, je höher deine Forschung in dem Bereich ist, desto spezialisierter wird die Artillerie auch, aber durch die Munition auch vielseitiger.

Bacon L'Orange: Also vor allem diese Munition, also gerade zu Beginn, also diese Städte können Bacon L'Orange: natürlich auch unterschiedlich befestigt sein, man kann halt auch Festungen Bacon L'Orange: bauen und meistens, die Hauptstädte haben halt meistens der Festung, Bacon L'Orange: sprich wenn ich die angreife, Bacon L'Orange: brauche ich eigentlich Artillerie, obwohl ich glaube ja immer noch, Bacon L'Orange: dass es unrealistisch ist.

Fjalk Kommt drauf an.

Bacon L'Orange: Okay, also bei mir war es zur Not so, wenn ich ohne Artillerie, Bacon L'Orange: das habe ich zu Beginn noch einmal gemacht, in diesem polnischen Schlepphausen Bacon L'Orange: Krieg, hatte ich keine Artillerie dabei. Bacon L'Orange: Meine Leute sind dann im Endeffekt an die Mauer ran, weil der Gegner kam nicht Bacon L'Orange: raus und sind in die Mauer hochgeklettert. Was ich fragwürdig finde?

Fjalk Du brauchst keine Armee, um eine Stadt zu erobern. Du reduzierst aber deine Verluste unglaublich, wenn du Adlerie dabei hast. Genau, dieses Mauernhochklettern dauert lange und die kommt immer in Unterzahl auf den Mauern an. Und wenn dann ein komplettes Regiment steht, das die in Empfang nimmt, zwei von drei Fällen hast du schon verloren.

Bacon L'Orange: Ja, vor allem in der Regel, wenn ich die Mauer hochkletter, ich muss ja erstmal Bacon L'Orange: an die Mauer rankommen. Da oben stehen ja meistens Einheiten, Bacon L'Orange: die mich schon die ganze Zeit beschießen. Bacon L'Orange: Und wenn ich hochkletter, beschießen sie mich auch. Das heißt, Bacon L'Orange: ich darf nicht nur mit einer Einheit, ich muss mehrere Einheiten möglichst an Bacon L'Orange: unterschiedlichen Orten benutzen, Bacon L'Orange: um hochzuklettern, damit der Gegner sich vielleicht auch aufteilen muss.

Bacon L'Orange: Also ich hatte zu Beginn wirklich so ein bisschen Probleme, dann habe ich halt Bacon L'Orange: gesagt, ja gut, ich habe den einen Angriff dann recht schnell abgebrochen, Bacon L'Orange: hatte noch dann die Runde gewartet, weil die Artillerie war noch auf dem Weg, Bacon L'Orange: habe zwei Artillerieanheiten dazu bekommen und dann habe ich einfach stumpf Bacon L'Orange: meine Artillerie erstmal die Festung kaputt schießen lassen, weil das geht.

Bacon L'Orange: Wir können da die Festungsmorgung kaputt schießen, sodass da Löcher drin sind. Bacon L'Orange: Als ich das erste Loch eingeschossen hatte, ist was Spannendes passiert. Bacon L'Orange: Vorher, der Gegner hat sich eigentlich in seiner Festung versteckt. Bacon L'Orange: Ab und zu kam er vielleicht mit einer Kavallerie kurz raus.

Bacon L'Orange: Er hatte eine Kavallerie, glaube ich, oder zwei Kavallerieanheiten, Bacon L'Orange: kam raus, hat mal kurz einen Angriff gemacht, hat sich zurückgezogen. Bacon L'Orange: Aber ich habe eine Mauer reingeschossen und auf einmal kam er auch mit seinen Bacon L'Orange: ganzen Infanterieanheiten raus.

Bacon L'Orange: War die Schlacht dann doch wesentlich einfacher. Aber ja, Artillerie wird über Bacon L'Orange: die Zeit im Spiel halt doch wesentlich vielseitiger und dadurch auch wesentlich effektiver. Bacon L'Orange: Weil es gibt dann später auch so komische Kartuschen, die quasi Gasgranaten Bacon L'Orange: sind. Wenn du damit auf dem Feld auf eine Einheit schießt, die fallen um, wie die fliegen.

Bacon L'Orange: Habe ich natürlich benutzt. Macht es wesentlich einfacher. Bacon L'Orange: Also je länger ich gespielt habe, desto mehr habe ich sehr viel mehr mit der Bacon L'Orange: Artillerie gearbeitet, die ich natürlich dann auch wesentlich besser beschützt habe. Bacon L'Orange: Weil da muss man auch drauf achten, weil auch der Gegner macht das natürlich.

Bacon L'Orange: Also generell, wenn zwei Einheiten gegeneinander kämpfen, wenn ich dann irgendwie Bacon L'Orange: Flankenangriff machen kann oder sowas, das ist natürlich immer wesentlich effektiver. Bacon L'Orange: Die Einheit nach einem alten Moralsystem, was sich nicht nur nach der Einheit Bacon L'Orange: und der Einheitenstärke richtet, sondern auch nach verbündeten Einheiten in der Nähe.

Bacon L'Orange: Sprich, wenn wir dafür sorgen, dass wir eine Einheit fliehen lassen, Bacon L'Orange: kann das zum Effekt haben, dass eine andere Einheit, weil sie sieht, Bacon L'Orange: dass ihre Kumpels fliehen, dass sie selbst so viel Moral verliert, Bacon L'Orange: dass sie auch anfängt zu fliehen, obwohl sie vielleicht noch echt kampfstark ist.

Bacon L'Orange: Das gleiche ist, der General, der erhöht halt die Moral, Bacon L'Orange: Und je nachdem, wie gut er ist, erhöht er wahrscheinlich auch noch andere Sachen Bacon L'Orange: innerhalb eines gewissen Radiuses. Bacon L'Orange: Allerdings, wenn der eigene General stirbt, ist das schlecht, Bacon L'Orange: genauso wie wenn der genische General stirbt.

Bacon L'Orange: Das sorgt immer dafür, dass dann teilweise wirklich auch mehrere Einheiten dann Bacon L'Orange: anfangen mit der Flucht.

Fjalk Der Moralwert sinkt und Einheiten fliehen eher, als wir das mit einem General machen würden.

Bacon L'Orange: Dann kann man sich zur Not auch am Ende einer Schlacht entscheiden. Bacon L'Orange: Also eine Schlacht ist eigentlich, gehen wir jetzt mal von einer ganz normalen Bacon L'Orange: Feldschlacht aus, die ist eigentlich vorbei, wenn keine genische Einheit mehr kämpfen kann. Bacon L'Orange: Also sprich, wenn wir dafür sorgen, dass alle genischen Einheiten fliehen, Bacon L'Orange: ist die Schlacht vorbei.

Fjalk Wir kriegen auf jeden Fall die Frage, so Schlacht beenden. Wir können aber auch sagen, nein, fortsetzen. Und dann können wir die fliehenden Einheiten noch mit unseren Einheiten verfolgen, also mit Kavalier hinterher schicken oder weiter mit Artillerie beschießen auf der Flucht. Das macht auch Sinn, wenn wir gegen eine Armee gekämpft haben, wo wir wissen, okay, wenn die jetzt treten, dann werden da noch einige Regimenter bei am Ende überleben.

Fjalk Wir werden in der nächsten Runde wieder gegen die kämpfen müssen. Durch dieses Schlachtfortsetzen und den nochmal nachsetzen, reduzieren wir die Truppengröße für die nächste Schlacht bei unseren Feinden. Oder wir können sie sogar komplett vernichten, wenn sie unter einem gewissen Zahlen wird. Dabei kommt.

Bacon L'Orange: Ich glaube, so eine Standard, sagen wir, Infanterieeinheit ist meistens so zwischen 80 und 160 Mann. Bacon L'Orange: Sagen wir, die fliehen dann, wenn sie vielleicht nur noch, sagen wir, Bacon L'Orange: bei 80 Mann fliehen die vielleicht, wenn sie nur noch 50 sind. Bacon L'Orange: Wenn wir sie dann verfolgen, können wir sie vielleicht auf 20 runterbringen Bacon L'Orange: und dann verschwindet eventuell auch die Einheit ganz.

Bacon L'Orange: Und sonst ist es halt so, wenn Einheiten fliehen, können wir natürlich auch Bacon L'Orange: selbst in der Schlacht machen, dann zieht sich diese Armee zurück. Bacon L'Orange: Wie gesagt, meistens erleidet sie da halt noch starke Verluste. Bacon L'Orange: Dann zieht sie sich zurück. Sie könnte uns in der nächsten Runde eventuell wieder angreifen.

Bacon L'Orange: Also mal angenommen, wir kämpfen jetzt eh schon mit der großen übermacht, 3 zu 1 oder sowas. Bacon L'Orange: Und dann fliegt eine genische Einheit, dann ist es auch häufig sehr wahrscheinlich, Bacon L'Orange: dass wir die genische Armee dann komplett vernichten. Auch wenn wir nicht alle nachverfolgt haben.

Bacon L'Orange: Eine andere Sache, die mir aufgefallen hat, ich hab ja nebenbei auch immer, Bacon L'Orange: dann jetzt auch immer nochmal so ein bisschen Shogun gespielt. Bacon L'Orange: Das war, glaube ich, also wirklich das Original von 2000. Bacon L'Orange: Und das war, glaube ich, gar nicht mal so schlecht, um die so generellen paar Bacon L'Orange: Unterschiede festzustellen.

Bacon L'Orange: Das liegt am Zeitalter natürlich. Bacon L'Orange: Je länger wir den Spielstand spielen, desto mehr habe ich das Gefühl, Bacon L'Orange: gehen wir auf Fernkampf. Bacon L'Orange: Weil die Gewehre werden einfach wesentlich stärker. Bacon L'Orange: Also zu Beginn habe ich ja sehr viel Cavallerie, die aber sehr viel vor allem Bacon L'Orange: Nahkampf-Cavallerie habe ich zu Beginn.

Bacon L'Orange: Während ich jetzt später jetzt bei meinem Österreich-Spiel stand, Bacon L'Orange: ich hatte dann, also meine Lieblings-Cavallerie waren die mit den Gewehren, Bacon L'Orange: die dann auf ewige Distanzen die Gegner schon weggeknallt haben. Bacon L'Orange: War zu Beginn definitiv nicht so. Zu Beginn war das halt eher noch so wirklich Bacon L'Orange: Nahkampf- Clash und später wurde es dann immer mehr zu, wir stehen uns ein bisschen gegenüber.

Fjalk Ja, das hat aber auch bis, also auf jeden Fall, man hat auch als europäische Nation am Anfang noch diese Pekingiere ganz oft. Die sind super gegen Kavalerie, im Nahkampf auch, aber die haben eben das Problem, im Laufe des Spiels wird die Linieninfanterie, also mit den Gewehren einfach immer effektiver und dann kommen die mit ihren 120 Mann angerannt und sobald die in Feuerreichweite sind, da kommen am Ende nicht mehr viele an, um in den Nahkampf zu gehen.

Fjalk Das ist auch eigentlich das Hauptproblem bei den Indischen und auch Nationen und auch bei den Osmanen. Die haben einfach sehr viele Nahkampfeinheiten. Bei den Osmanen geht das dann im Laufe des Spiels noch, da kommen dann noch ein paar brauchbare Schützeneinheiten dazu. Aber bei den Indern zum Beispiel, die haben ein, zwei Einheiten mit Gewehren und der Rest ist einfach, da hast du Schwertkämpfer mit Schild und solche Sachen noch. Die sind, je länger das Spiel geht, einfach irgendwann technologisch unterlegen.

Bacon L'Orange: Im Osmanischen Reich hatte ich nie Krieg geführt. Also einmal haben sie mir Bacon L'Orange: Krieg erklärt, als ich einen Vasallen von ihnen angegriffen habe. Bacon L'Orange: Weil das geht auch. Also wir können Protektorat für eine andere Nation übernehmen. Bacon L'Orange: Das geht natürlich nur, wenn ich eine große bin und die sehr klein ist.

Bacon L'Orange: Ja, ich hatte da nicht aufgepasst. Und da haben sie mir kurz den Krieg erklärt. Bacon L'Orange: Ich habe es aber geschafft, innerhalb meines Zuges ihr Protektorat bis auf eine Bacon L'Orange: Stadt zu besiegen und konnte mit ihnen einen Separatfrieden schließen. Bacon L'Orange: Das geht nämlich in diesem Spiel. Wir können separat Frieden mehr oder weniger Bacon L'Orange: schließen, sodass wir, wenn wir irgendwie einen Krieg mit einer Allianz anfangen, Bacon L'Orange: vielleicht nur mit einem Land kämpfen.

Bacon L'Orange: Ich habe, gegen wen habe ich denn gekämpft? Gegen die indigenen, Bacon L'Orange: ja, in Amerika, indigene Bevölkerung. Mit Österreich. Bacon L'Orange: Ja, es ist ein leichtes Verschwierigkeitsgrad und es sind komische Sachen passiert. Bacon L'Orange: So, dass mir später auch ein guter Teil von Nordamerika gehörte, Bacon L'Orange: weil die Spanier auch irgendwann meinten aufzumucken.

Bacon L'Orange: Da hatte ich das dann auch so, die hatten sehr viele Nahkampfeinheiten, Bacon L'Orange: die kamen halt kaum noch an meine Einheiten ran, weil ich zu dem Zeitpunkt halt mit, ja, Bacon L'Orange: vor allem mit Kavallerie auch schon einiges da hatte, die halt auch auf Fernkampf ausgelegt waren.

Bacon L'Orange: Plus meine Artillerie mit ihren komischen Giftgasgranaten, nenne ich sie mal. Bacon L'Orange: Es war schon unfair, was ich da gemacht habe. Aber was tut man nicht alles dafür, Bacon L'Orange: um ein paar Tabakplandaten zu kriegen. Bacon L'Orange: Diese 3D-Schlachten, da möchte ich vielleicht nochmal kurz bleiben.

Bacon L'Orange: Was ist in diesen 3D-Schlachten wichtig? Bacon L'Orange: Also wir haben ja, wir haben die Landschlachten, hatten wir ja schon. Bacon L'Orange: Wir haben die Belagerung, da haben wir halt so eine Festung. Bacon L'Orange: Also in der Regel ist es halt eine Stadt. Bacon L'Orange: Eine Städte ohne Festung kann man auch theoretisch so einnehmen.

Bacon L'Orange: Gerade bei Städten ist es halt so, wenn wir die angreifen. Es gibt in der Mitte Bacon L'Orange: der Stadt eigentlich immer eine Flagge und die können wir erobern, Bacon L'Orange: wenn wir lang genug dran stehen. Bacon L'Orange: Oder halt alternativ, wir sorgen dafür, dass die hygienische Armee komplett Bacon L'Orange: vernichtet wird oder halt flieht. Dann erobern wir natürlich auch die Stadt, Bacon L'Orange: weil wir die Schlacht gewonnen haben.

Fjalk Wir können auch bei Belagerungsbeginn, wenn wir mit unserer Armee eine Stadt erreichen, können wir sie belagern, direkt angreifen. Wir können aber auch fragen, ob sie sich ergeben wollen, direkt. Und das passiert bei Provinzhauptstädten, also nicht der Hauptstadt der Nation, aber bei Provinzhauptstädten gelegentlich, wenn die einfach komplett unterlegen sind.

Fjalk Wenn wir mit zwölf Einheiten starken Armee ankommen und da sind da vielleicht zwei drin, dann gehen sie da auch öfter mal drauf ein.

Bacon L'Orange: Ja, gerade wenn es sozusagen nicht richtig starke militärische Einheiten sind, Bacon L'Orange: sondern es gibt ja auch dann hier diese Provinzverteidigungseinheiten, Bacon L'Orange: die ja auch wirklich nicht sonderlich stark sind. Bacon L'Orange: Ja, zu Beginn habe ich sie häufiger benutzt oder auch gerade, Bacon L'Orange: wenn ich eine Provinzprobe. Milizen, genau.

Fjalk Das ist auch nicht die schlechteste Einheit im Spiel, finde ich. Also die sind zahlenmäßig stark und haben auch eine vernünftige Aufstellung, anders als andere Einheiten, die teilweise einfach nur so auf dem Haufen stehen.

Bacon L'Orange: Aber kommen wir nochmal ein bisschen zu diesen Schlachten, also allgemein zu Bacon L'Orange: den Schlachten an Land zuerst, also Belagerung und den Landschlachten. Bacon L'Orange: Wir hatten ja schon gesagt, 3D-Umgebung, die Figuren sind auch 3D, Bacon L'Orange: war jetzt im ersten Shogun natürlich noch nicht so, da waren das noch gepixelte Bacon L'Orange: 2D halt mit unterschiedlichen Ansichten.

Fjalk Aber hier ist das auch noch teilweise so, also je weiter die weg sind, irgendwann werden sie auch zu 2D-Sprites. Kann man, wenn man die auflöser, äh, die, äh, die Fernung. Hoch genug stellt, dann sieht man das auch manchmal noch.

Bacon L'Orange: Aber sonst, wenn wir so nah ran scrollen, sehen wir auch wunderschön animierte 3D-Figuren. Bacon L'Orange: Wirklich, also ich muss auch sagen, das Spiel sieht aus heutiger Sicht auch Bacon L'Orange: ohne Mods immer noch, finde ich, sehr akzeptabel aus. Bacon L'Orange: Was ich halt schön finde, die Landschaften sind ja auch überall anders.

Bacon L'Orange: Also wenn ich in Europa, in den Bergen kämpfe, habe ich eine ganz andere Topografie Bacon L'Orange: und auch die Landschaft sieht halt komplett anders aus, als wenn ich, Bacon L'Orange: sagen wir, in der Karibik kämpfe oder in Indien oder in Schweden. Bacon L'Orange: Also die Landschaften passen sich halt auch umahnen, also sei es nur, dass da Schnee liegt.

Fjalk Genau, es gibt ja auch noch verschiedene Jahreszeiten.

Bacon L'Orange: Wir müssen die Topografie beachten, weil natürlich macht es Sinn, Bacon L'Orange: wenn wir auf dem Berg stehen und der Gegner ist unten, können unsere Kanonen Bacon L'Orange: natürlich über sie rüberschießen. Bacon L'Orange: Wenn da Wälder dazwischen sind, können wir natürlich unsere Kanonen nicht so Bacon L'Orange: gut treffen. Also das muss man alles, kann man alles beachten.

Bacon L'Orange: Man kann die Einheiten aufstellen, also vor der Schlacht, das ist aber in allen Total War-Teilen so.

Fjalk Außer du gerätst in deinen Hinterhalt. dann geht die Schlacht quasi sofort los und deine Armeen stehen quasi in einer Reihe und...

Bacon L'Orange: Aber wenn es sozusagen eine Schlacht ist, wo wir angreifen oder so, Bacon L'Orange: dann können wir halt zu Beginn auch unsere Einheiten innerhalb eines gewissen Bacon L'Orange: Bereiches halt positionieren. Bacon L'Orange: Macht natürlich Sinn, dass wir vielleicht die Artillerie eher mittig stellen, Bacon L'Orange: dass wir bei der Artillerie vielleicht auch ein bisschen was zur Verteidigung Bacon L'Orange: lassen, weil natürlich, wenn wir unsere Artillerie unverteidigt lassen und der Bacon L'Orange: Gegner hat eine Kabbalah, die an unseren Einheiten vorbeikommt, was macht der...

Bacon L'Orange: Zack, rauf auf die Artillerie, einmal abmetzeln. Wir können aber halt nicht Bacon L'Orange: nur die Einheiten positionieren, sondern wir können die Aufstellung der Einheiten verändern. Bacon L'Orange: Sprich, also haben wir Breite oder nicht so Breite Reihen, hat natürlich immer Bacon L'Orange: alles Vor- und Nachteile. Also mal angenommen, wir haben ja jetzt unsere Linien Bacon L'Orange: vertrieben mit ihren schönen Gewehren.

Bacon L'Orange: Macht es vielleicht schon Sinn, dass wir mehr als drei Leute in einer Reihe Bacon L'Orange: haben, sondern dass wir vielleicht eher 20, weil dann können halt mehr Leute gleichzeitig pießen. Bacon L'Orange: Man muss bei den Schlachten auch immer beachten, wir haben Reichweiten, Bacon L'Orange: wir haben Friendly Fire, ganz wichtig.

Bacon L'Orange: Das war mir zu Beginn, habe ich nicht unbedingt so drauf geachtet und lasst Bacon L'Orange: nämlich sagen, als ich dann diese kurischen, ich nenne sie ja Giftgranaten, Bacon L'Orange: weil ich gerade nicht weiß, wie sie heißen, als ich die dann entdeckt habe, Bacon L'Orange: weil wie gesagt, man kann bei der Artillerie den Munitions-Typ ändern.

Bacon L'Orange: Ich habe eventuell auch meine eigenen Einheiten manchmal ein bisschen dezimiert zu Beginn.

Fjalk Vor allem mit der Artillerie ist das manchmal auch ein bisschen tricky. Also ich habe das so oft gehabt, dass ich meine Kavalerie, die dann freie Bahn hatte, zur gegnerischen Artillerie geschickt habe und habe meiner Artillerie extra dreimal gesagt, jetzt hört auf zu schießen. Hört auf zu schießen. Habt ihr aufgehört zu schießen? Bei der Artillerie, wenn die schießen, ist auf der Einhandelkarte oben links immer so ein kleines Symbol, so eine schießende Kanone, eine Kanonemündung.

Fjalk Und wenn das weg ist, heißt das eigentlich, Artillerie schießt nicht. Alles gut. Also man kann auch wirklich sagen, über so ein Befehlsfeld, Feuer einsteigen und auf nichts schießen. Nie, gar nicht. Komplett einsteigen, nichts schießen. All das habe ich gemacht. Dann kommt meine Artillerie da an und plötzlich kommt von hinten eine Kanonenkugel angeflogen, Weil die war ja noch im Rohr, die muss ja raus. Also wäre ja sonst Verschwendung.

Fjalk So und zack, fünf, sechs, sieben, zehn meiner Kableristen liegen tot am Boden. Das hat am Ende für den Schlachtausgang nichts mehr bedeutet, aber ich habe zehn Soldaten verloren, die nicht hätten sterben müssen. Das ist einmal natürlich menschlich doof und ich muss die Armee dann mit Geld wieder auffüllen.

Fjalk Was als arschiger Monarch, der mich ja dann meistens viel mehr trifft, als die zehn Leben, die ich da sinnlos verloren habe. In den meisten Fällen kann man den Einheiten sagen, so aufzuschießen, da kommt gleich irgendwer ins Bild gelaufen und auf die sollte nicht schießen. Aber manchmal ist das Spiel auch gemein und sagt, aber ich habe hier noch diese geladene Kanone und vielleicht schieße ich die noch ab.

Fjalk Und vielleicht sage ich dir nicht, dass es passieren wird.

Bacon L'Orange: Das hat mich dann auch manchmal ein bisschen was gekostet. Bacon L'Orange: Was mich aber während dieser 3D-Schlachten viel mehr immer gekostet hat, Bacon L'Orange: war, wir können ja Einheiten gruppieren und so. Bacon L'Orange: Also wir können zum Beispiel sagen, keine Ahnung, wir haben links unsere Artillerie, Bacon L'Orange: wir haben in der Mitte unsere Artillerie, die gruppiere ich meistens zusammen, Bacon L'Orange: dass die Artillerie sich immer auf ein Ziel konzentriert.

Bacon L'Orange: Zumindest bei Festungen macht es halt Sinn, dass wir uns auf einen Mauerteil Bacon L'Orange: konzentrieren, dass wir den einfach kaputt schießen. Bacon L'Orange: Man kann die Einheiten ja gruppieren und ich hatte das Gefühl, Bacon L'Orange: wenn ich gruppierten Einheiten Befehle gebe, die laufen manchmal wie die letzten Bacon L'Orange: Idioten und zwar komplett entgegengesetzt.

Bacon L'Orange: Also das ist meine Kavallerie und ich gebe den Befehl und die laufen komplett Bacon L'Orange: in die Gegenrichtung und komplett in das Feuer durch eine andere Infanterieeinheit rein oder so. Bacon L'Orange: Ich weiß nicht, ich bin dann irgendwann wieder dazu übergegangen, Bacon L'Orange: dass ich den Einheiten nur noch einzeln Befehle gebe.

Fjalk Ja, ja, Wegfindung ist manchmal sehr fragwürdig. Auch wenn man eine Einheit, also eine Infanterieeinheit zum Beispiel, ein paar Meter vor oder, zurücksetzen will und dann ist da irgendwo ein Baum und ein einziger Soldat bleibt an diesem Baum hängen. Der Rest steht schon wieder in der Formation. Es wird nicht geschossen, bis der eine Soldat auch wieder da steht, wo er stehen soll, weil sonst ist die Einheit nicht kampffähig. Das ist auch einer, der Kritikpunkte an dem Spiel ist auch ganz klar die KI, was eine eigene Einheit angeht, aber was auch den Gegner in der Schlacht oder auf der Kampagnenkarte angeht.

Fjalk Es ist nicht die beste KI, die es in Total War ein bisschen gibt, muss man einfach sagen.

Bacon L'Orange: Und ich glaube, das hängt auch teilweise wieder damit zusammen, Bacon L'Orange: dass du so viele Schusswaffen und dementsprechend im Laufe des Spiels auch so Bacon L'Orange: viel mehr auf Fernkampf. Bacon L'Orange: Also ich glaube, da kommt die KI nicht Eine Artillerie kriegt sie noch ganz Bacon L'Orange: gut gesteuert, so einzelne Artillerieinheiten.

Fjalk Ja, das sind ja auch drei, vier Stück maximal. Bei der Infanterie hast du eben bis zu 150, 160 einzelne Einheiten, die aber in Reihe schießen sollen. Später im Spiel jedenfalls. Also am Anfang des Spiels ist es wirklich noch so, nur die erste Reihe schießt. Und irgendwann kann man dann erforschen, dass es quasi...

Fjalk Das heißt dann auch Reihenfeuer, also dann die erste Reihe schießt, kniet sich hin, damit die Reihe dahinter schießen kann und so weiter. Da hat das Spiel einfach manchmal auch Probleme mit, weil wie gesagt, wenn dann eine Figur in der Reihe fehlt und die aber als Reihe schießen sollen, ja, dann wird nicht geschossen.

Bacon L'Orange: Was ich aber sehr schön finde, die Einheiten, die man hat, richten sich natürlich Bacon L'Orange: auch nach der Forschung. Bacon L'Orange: Allerdings, du hattest es vorhin schon mal gesagt, haben auch die unterschiedlichen Bacon L'Orange: Nationen noch unterschiedliche Einheiten. Bacon L'Orange: Also in Indien hast du auch wirklich Kriegselefanten. Die Osmanen kämpfen sehr Bacon L'Orange: viel mit Säbeln, sehr vielen Nahkampfeinheiten und so.

Bacon L'Orange: Also das ist auch schön, weil die Einheiten sehen halt unterschiedlich aus, Bacon L'Orange: haben unterschiedliche Werte bezüglich Reichweite, Stärke, Moral und so einen ganzen Kram. Bacon L'Orange: Das ist sehr abwechslungsreich gemacht, sodass es sich auch meiner Meinung nach Bacon L'Orange: wirklich lohnt, mehrere Spielstände zu spielen, weil die können komplett anders laufen.

Bacon L'Orange: Also ein Spielstand mit den Niederlanden läuft gerade zu Beginn komplett anders Bacon L'Orange: als ein Spielstand mit Österreich oder ein Spielstand mit Großbritannien, Bacon L'Orange: wo ich vielleicht sage, Europa ist mir ziemlich egal. Bacon L'Orange: Ich kümmer mich um die Kolonien. das sorgt halt für sehr viel Abwechslung in Bacon L'Orange: diesem ganzen Spiel. Wetter außerdem.

Bacon L'Orange: Wetter hat auch einen Einfluss. Also vor allem auch bezüglich Reichweite, bezüglich Sichtweite. Bacon L'Orange: Ich glaube, anders als in anderen Total War Spielen kann man auch den Schlachtbeginn Bacon L'Orange: glaube ich nicht mehr verschieben. Bacon L'Orange: Ich glaube, in Shogun war das zum Beispiel so, dass wir teilweise glaube ich Bacon L'Orange: noch warten konnten, oder?

Fjalk Ja, also auf jeden Fall auch in späteren Teilen kann auch sein, dass sie es vorher auch schon mal eingebaut hatten.

Bacon L'Orange: Ich gehe doch sonst nochmal kurz zurück zu meinem großen Österreich-Spielstand. Bacon L'Orange: Also ich hatte Polen und Litauen dann irgendwie besiegt und hab dann irgendwie Bacon L'Orange: festgestellt, na, ging dann. Bacon L'Orange: War alles in Ordnung. Ich hatte mit den Russen und den Schweden dann auch wieder Frieden.

Bacon L'Orange: Die muckten dann aber rum. Da hatte ich dann zum ersten Mal Probleme mit, Bacon L'Orange: also auch wieder Probleme mit Unruhen, weil Russen, Orthodox, Bacon L'Orange: Schweden, Protestanten, das hat alles nicht so gut geklappt. Bacon L'Orange: Aber über viele Kriege habe ich dann auch entsprechend wieder mein Land vergrößert.

Bacon L'Orange: Das ging dann wirklich über eine sehr lange Zeit. Bacon L'Orange: Im Westen war komplett Ruhe, auch nach Süden war ich mit allen verbündet und Bacon L'Orange: so. Also da war wirklich, wie gesagt, mit den Osmanen war ich verbündet, Bacon L'Orange: auch mit den italienischen Staaten und so war ich auch verbündet. Das war alles ganz gut.

Bacon L'Orange: Bis dann irgendwann Spanien auf den Trichter kam und mir Krieg erklärt hat. Bacon L'Orange: Auch Frankreich hat mir dann den Krieg erklärt. Bacon L'Orange: Spanien hatte in der Zwischenzeit die Niederlande erobert, hatte in Italien Bacon L'Orange: eine Provinz erobert. Ich glaube, Genua hatten sie erobert.

Bacon L'Orange: Die hatten auch Württemberg sich gekrallt. Frankreich hat mir dann auch den Bacon L'Orange: Krieg erklärt, weil sie verbündet waren. Ich habe es aber geschafft, Bacon L'Orange: mit Frankreich einen separat Frieden zu machen zu dem Zeitpunkt. Bacon L'Orange: Irgendwie führte das wohl auch dazu, dass die Franzosen den Spaniern wohl die Bacon L'Orange: Durchmarscherlaubnis entzogen haben.

Bacon L'Orange: Was für mich den Kampf wesentlich einfacher gemacht hat, weil ich war zu dem Bacon L'Orange: Zeitpunkt noch auf See überhaupt nicht stark. Aber die Spanier haben halt zu Bacon L'Orange: wenig Einheiten gehabt. Bacon L'Orange: Und ja, wie gesagt, ich bin dann ganz schön gewachsen. Dann gab es mit Frankreich Bacon L'Orange: danach aber auch einen kleinen Krieg.

Bacon L'Orange: Aber es war dann zwischendurch, dann wirklich mal ein paar Runden, Bacon L'Orange: wirklich so, ich glaube, Bacon L'Orange: fünf Jahre hatte ich Frieden und habe wirklich richtig Wirtschaft ausgebaut, Bacon L'Orange: habe geguckt, dass ich überall wirklich, dass die Leute zufrieden sind und habe Bacon L'Orange: es wirklich geschafft, eigentlich dann auch mit vielen Handelsverträgen zu machen, Bacon L'Orange: was halt zu massig Geld führte, habe mich halt auch mit diesen Handelsschiffen Bacon L'Orange: dann nach Südamerika gewagt, habe da was besetzt, hatte dort dann aber auch Bacon L'Orange: eine kleine Flotte stationiert, weil ich dachte, Bacon L'Orange: Wenn mir irgendwer Krieg erklärt, dann können die halt meine Handelsschiffe verteidigen.

Bacon L'Orange: Und dann passierte was ganz Merkwürdiges. Bacon L'Orange: In der einen Runde hat mir Frankreich eine Provinz angeboten und zwar Gibraltar. Bacon L'Orange: Die hätten sie den Briten abgenommen. Wollten sie nicht. Bacon L'Orange: Und da dachte ich mir, das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht, Bacon L'Orange: weil Gibraltar will ich eigentlich nicht, aber vielleicht kann ich Gibraltar Bacon L'Orange: irgendwann mal benutzen, um mit den Spaniern einen Provinztausch zu machen.

Bacon L'Orange: Habe ich also angenommen. In der gleichen Runde hat Frankreich mir den Krieg erklärt. Bacon L'Orange: Ich weiß immer noch nicht, warum.

Fjalk Ja, seltsam.

Bacon L'Orange: Das wurde mir dann ein bisschen zu dumm mit Frankreich. Die hatten, Bacon L'Orange: glaube ich, Straßburg ist, glaube ich, eine Provinz. Bacon L'Orange: Und die hatten auch, glaube ich, von den Niederlanden, die hatten irgendwie Belgien irgendwo dort.

Fjalk Genau. Der komische Anachronismus Belgien, der ist im Spiel, aber Belgien gibt es noch gar nicht. Ja, seltsam.

Bacon L'Orange: Was sehr merkwürdig ist, Frankreich an sich hat, also Paris ist eine Hauptprovinz. Bacon L'Orange: Und auch in Spanien ist das gleiche, Madrid ist eine große Provinz. Bacon L'Orange: Und Madrid ist wirklich ganz Spanien, also bis auf Gibraltar. Bacon L'Orange: Und Frankreich ist auch, also bis auf Straßburg und so, vielleicht ist, Bacon L'Orange: ich glaube, da unten im Südosten ist, glaube ich, auch noch eine Provinz oder so.

Fjalk Ja, die gehört aber am Anfang noch nicht zu Frankreich, das ist noch Saboyen.

Bacon L'Orange: Gehörte bei mir, glaube ich, dann schon irgendwann zu Frankreich oder zu Spanien, ich weiß es nicht. Bacon L'Orange: Aber auf jeden Fall ist es halt eine Provinz, beides sehr zentralistisch angelegte Bacon L'Orange: Länder, glaube ich, deswegen kam es vielleicht. Bacon L'Orange: Trotzdem ist es halt nicht die klügste Entscheidung, weil, wenn du mit dem Krieg Bacon L'Orange: hast, du nimmst im Endeffekt die Provinzhauptstadt ein Ist halt schlecht für die Nation.

Bacon L'Orange: Also mit Frankreich hatte ich da ein bisschen Stress und im Endeffekt konnte Bacon L'Orange: ich mich mit Frankreich darauf einigen, dass sie mir Provinzen in der neuen Welt gegeben haben. Bacon L'Orange: Und so hat es Österreich geschafft, in Nordamerika Provinzen zu haben. Bacon L'Orange: Das war aber gar nicht so gut, weil die Spanier mochten mich dann nicht mehr.

Bacon L'Orange: Es gab dort auch niederländische Provinzen, also ehemals niederländische Provinzen, Bacon L'Orange: mit denen ich im Krieg war, die, glaube ich, zwischendurch von den Piraten besetzt worden waren. Bacon L'Orange: Weil es gibt auch Piraten im Spiel, die kann man standardmäßig nicht spielen.

Bacon L'Orange: Auch da gibt es Mods. Also es gibt für Total War auch noch eine recht aktive Bacon L'Orange: Mod, also für Empire Total War noch eine recht aktive Mod-Szene. Bacon L'Orange: Aber da gibt es so ein paar, die machen sowas wie Balance, verbessern auch was in der Grafik. Bacon L'Orange: Da gibt es schon einiges. Ich habe jetzt halt das Grundspiel sozusagen gespielt.

Bacon L'Orange: Also mit Frankreich, das war auf jeden Fall total merkwürdig. Bacon L'Orange: Habe ich es halt nicht verstanden, wieso gibt man mir eine Provinz, Bacon L'Orange: um mir den Krieg zu erklären. Bacon L'Orange: Im Endeffekt habe ich dann halt über mehrere Kriege immer mehr französische Bacon L'Orange: Provinzen in der Neuen Welt abgenommen.

Bacon L'Orange: Dann fanden die Spanier, haben mir dann auch ein Angebot gemacht. Bacon L'Orange: Die haben mir auch irgendeine Provinz in Amerika gegeben für Gibraltar. Bacon L'Orange: Die wollten Gibraltar unbedingt haben. Aber auch später haben die mir den Krieg Bacon L'Orange: erklärt, was wieder zu Krieg in der neuen Welt führte.

Bacon L'Orange: Ich habe Frankreich und Spanien zu Beginn auch wirklich bewusst, Bacon L'Orange: also ich habe die auch immer in Europa dann, also Spanien nicht, Bacon L'Orange: aber Frankreich habe ich in Europa auch immer bekämpft. Bacon L'Orange: Also sprich, ich bin dann immer, sobald die mir den Krieg erklärt haben, Bacon L'Orange: bin ich immer Richtung Paris marschiert und habe dann immer einfach nur, Bacon L'Orange: meistens über Feldschlachten vor Paris, ich habe Paris gar nicht belagert, Bacon L'Orange: habe immer nur Feldschlachten mit deren Armeen gemacht, um sie dort zu beschäftigen.

Bacon L'Orange: Und nach einiger Zeit, nachdem ich sie sozusagen da ein paar Mal besiegt hatte, Bacon L'Orange: habe ich den immer Provinzen aus der neuen Welt abgenommen. Das gleiche habe Bacon L'Orange: ich dann halt auch mit Spanien gemacht. Bacon L'Orange: Nur, dass ich in Spanien meistens tatsächlich dann in der neuen Welt gekämpft habe.

Bacon L'Orange: Ich habe aber mal so eine Frage. Also wir haben jetzt da so ein bisschen was Bacon L'Orange: zum Spiel erklärt und ein bisschen was zum Spiel, Unterschied zu sowas wie Civilization Bacon L'Orange: oder Europa Universalis. Bacon L'Orange: Wir haben auch schon ein bisschen über die Schlachten gesprochen.

Bacon L'Orange: Wie unterscheidet es sich denn überwiegend zu anderen Total War Teilen? Bacon L'Orange: Also wenn wir jetzt nur diese historischen nehmen.

Fjalk Eine ganz große Neuerung waren eben diese Echtzeit-Seeschlachten. Mhm. Die gab es vorher nicht. Und auch dieses, wir hatten das erste Mal die ganze Welt. Also natürlich mit Einschränkungen, dass wir eben auch die Hälfte der Welt nur als Handelskarte quasi haben. Also es gab bei Medieval 2 zwar die Möglichkeit im Late Game noch Amerika zu entdecken, aber nicht in dem Umfang, den wir jetzt haben.

Fjalk Und Asien war vorher Japan bei Shogun Thema. Das gab es vorher auch nicht. Und jetzt hatten wir eben, wie gesagt, die ganze Welt zum Bespielen. Das war so das große Neue.

Bacon L'Orange: Fangen wir doch einmal kurz bei den Seeschlachten an. Fandst du die gelungen?

Fjalk Also das sind bis heute auch eigentlich die einzigen Seeschlachten in der Todewohr-Reihe, die ich gut finde. Bei allen anderen Teilen, wo man tatsächlich selber die Seeschlachten spielen konnte. Also wenn es sein muss, kümmere ich mich, aber hoffentlich bin ich in der Überzahl und kann es einfach auswürfeln lassen.

Fjalk Aber bei Empire doch, die machen mir eigentlich Spaß. Also wenigstens am gewissen Punkt in der Seekriegsführung, wenn man dann dementsprechend auch große Schiffe mit vielen Kanonen hat, macht das auf jeden Fall auch Spaß.

Bacon L'Orange: Worauf müssen wir jetzt so im Gegensatz zu den Landschlachten? Was ist da wichtig?

Fjalk Wir haben keine statische Schlachtordnung in dem Sinne. Also es ist natürlich auch Linienkampf. Also wir haben unsere Linienschiffe, also die Schlachtschiffe der Zeit sozusagen. Da geht es dann wirklich auch darum, Breitseiten gegen Breitseiten. Und je mehr Kanonen du hast, desto besser. Aber es ist anders als beim Landkampf. da stehen sich Regimenter, teilweise minutenlang gegenüber und die ist noch aufeinander und bei den Seegefechten ist immer Bewegung drin.

Fjalk Also die Schiffe ziehen einander vorbei und dann muss gewendet werden, um weiter aufeinander zu schießen zu können. Und da spielt die Windrichtung eine extrem wichtige Rolle. Einmal hat die Einfluss auf die Reichweite, also wenn man quasi das Schiff ist, das näher am Wind ist, also der Richtung, aus dem der Wind kommt, näher ist als der Gegner, reichen deine Kanonen weiter.

Fjalk Das ist jetzt nicht so unglaublich auffällig, finde ich, aber die Wendemanöver werden eben teilweise extrem schwer, wenn du nicht mit dem Wind wenden kannst. Also wenn du mit dem Bug durch die Windrichtung wenden musst, weil dann hast du keinen Vortrieb mehr. Dann bleibt dein Schiff quasi auf der Stelle stehen und wendet sehr, sehr langsam. Und in der Zeit kann der Gegner dich umrunden und dein Heck ist einfach deine empfindlichste Stelle, egal bei welchem Schiff.

Fjalk Und wenn du da eine Breitseite reingekommen hast, dann nimmt dein Schiff auch ordentlich Schaden.

Bacon L'Orange: Wir haben ja auch wieder unterschiedliche Kanonentypen, also unterschiedliche Kanonenkugeln.

Fjalk Genau, es gibt im späteren Verlauf eben auch mit Ausbau der Militärhäuser kannst du eben auch Einheiten, also Schiffe bauen, die jetzt nicht an den Seiten so viele Kanonen haben, sondern in Schiffsmittel, Mörser zum Beispiel. Das ist schwieriger damit zu treffen, aber wenn die treffen, dann ist das gegnerische Schiff auch schnell mal weg.

Bacon L'Orange: Ja, und das andere Thema, was du angesprochen hast, was du unterscheidet, ist die Skalierung. Bacon L'Orange: Also einerseits, weil die Karte viel größer ist. Bacon L'Orange: Dadurch haben wir auch, also ich Bacon L'Orange: finde, wir haben auch wirklich viel mehr unterschiedliche Truppen an sich.

Bacon L'Orange: Und ich habe teilweise auch das Gefühl, dass da kommt...

Fjalk Also ja, mit Ausnahme der asiatischen, also ziehe ich jetzt einfach mal aus meiner Streichung zu, und der indigenen Dämme. Aber im Vergleich zu einem Medieval 2 sind die europäischen Nationen relativ ähnlich. Es gibt dann immer so ein, zwei, drei Einheiten, die da rausfallen, bei der Kavallerie, bei der Infanterie.

Fjalk Aber bei der Artillerie zum Beispiel sind die europäischen Nationen eigentlich, fällt jetzt kein Gegenbeispiel an, da sind sie sehr homogen.

Bacon L'Orange: Genau, aber dadurch, dass du dann halt, wie gesagt, du hast die europäischen Bacon L'Orange: Einheiten, du hast die osmanischen Einheiten und dann diese aus Indien oder Bacon L'Orange: halt Indigenen in Amerika, das ist halt doch schon unterschiedlich.

Fjalk Aber du kannst eben auch Spielstände haben, wo du nie auf andere Gegner als europäische zum Beispiel triffst, als europäische Nationen.

Bacon L'Orange: Es ist halt komplett unterschiedlich, wenn ich Großbritannien spiele, Bacon L'Orange: ist mir vielleicht der europäische Kontinent egal. Bacon L'Orange: Dafür kümmere ich mich halt viel mehr um Nordamerika, da hab ich ein komplett Bacon L'Orange: anderes Spiel, als wenn ich... Bacon L'Orange: Einen klassischen Österreich-Spielstand vielleicht spiele, wo ich mich einfach Bacon L'Orange: in Europa aufhalte. Oder sagen wir mal in Russland oder in Polen, Bacon L'Orange: Litauen oder in Preußen.

Bacon L'Orange: Da machst du ja vielmehr wahrscheinlich eher in Europa und kümmerst dich gar nicht um die neue Welt.

Fjalk Vor allem sind auch die Kriege komplett anders. Zum Beispiel als Österreich, du kannst zu deinen Gegnern hingehen. Also du kannst deine Armeen über Land schicken und gut ist. In Nordamerika ist das teilweise gar nicht so einfach, wenn du plötzlich, sagen wir mal, als Großbritannien die Franzosen aus Nordamerika vertrieben hast, die aber noch vier, fünf, sechs Karibikinseln haben, die du eigentlich auch ausschalten musst, weil die ständig deine Seewege blockieren oder deine Handelsrouten überfallen. Ja, dann brauchst du eine vernünftige Flotte.

Fjalk Dann musst du erstmal im Zweifel nach Kanada hochsegeln, was ein unglaublich langer Weg ist. Das sieht überhaupt nicht so aus, aber da bist du wirklich mehrere Runden unterwegs. Und dann musst du nochmal, vielleicht im Zweifel sogar das Doppelte an Runden wieder nach Süden segeln, bis du dann bei dieser winzig kleinen Insel angekommen bist, um die dann einzunehmen.

Bacon L'Orange: Seid vorsichtig, wenn ihr eine größere Armee transportiert, schaut, Bacon L'Orange: dass diese Armee auf einer starken Marine ist, weil man kann sonst auch sehr Bacon L'Orange: viele Einheiten verlieren.

Fjalk Man kann auch eine komplett ausgebaute Armee auf eine Schaluppe quetschen, wie auch immer die sich da, ja, also wie auch immer das passt. Ja, wenn dann zwei, drei gegnerische Schiffe kommen, dann ist nicht nur die Schaluppe weg, sondern eben auch eure zwölf Einheiten oder so.

Bacon L'Orange: Gott sei Dank war es keine große Armee, ist mir einmal passiert, Bacon L'Orange: da hatte ich nicht drauf geachtet und danach habe ich immer drauf geachtet, Bacon L'Orange: dass meine Seestreitkräfte, dass die halt stark genug sind, um es zu rechtfertigen, Bacon L'Orange: dass ich da eventuell gerade eine Armee raufpacke.

Bacon L'Orange: Gerade wie gesagt in Amerika mit der Karibik und so habe ich häufiger dann später Bacon L'Orange: auch Einheiten verschifft, um dort für Ruhe zu sorgen und zum Beispiel die Piraten Bacon L'Orange: zu vertreiben, weil die haben andauernd meine Handelsrouten überfallen und das fand ich halt nicht gut.

Bacon L'Orange: Außerdem haben sie auch echt teilweise größere Seestreitkräfte gehabt, Bacon L'Orange: die mir zu Beginn wirklich Probleme gemacht haben. Bacon L'Orange: Wieder dann gesagt, habe ich sie komplett in den Kolonien abgenommen und dann ging das auch.

Fjalk Und auch da wieder daran denken, was bei der Armee der General ist, ist bei der Flotte der Admiral, auch der ist wichtig.

Bacon L'Orange: Da war ich aber schon so weit, dass ich, als ich gesehen habe bei der Flotte, Bacon L'Orange: oh, da hast du so einen Knopf, das sieht, ja, nee, ich hole mir einen Admiral. Bacon L'Orange: Ja, also was ich echt immer noch beeindruckend finde, wie schön das Spiel es einfach schafft. Bacon L'Orange: Wirklich, wenn du so zwei volle Armeen hast, dann stehen dir ja schon irgendwie Bacon L'Orange: ein paar tausend Soldaten sich gegenüber.

Fjalk Ja.

Bacon L'Orange: Das macht schon richtig Spaß, oder?

Fjalk Das macht schon Spaß, ja.

Bacon L'Orange: War das in den Vorgängern auch schon so, oder haben sie da...

Fjalk Ja, also schon bei Shogun waren das wirklich Massenheere. Also da waren es dann eher mal unter 100... So, aber trotzdem, war das dann auch schon deine Tausendmann pro Seite? Das ging schon.

Bacon L'Orange: Also eine Armee hat auch eine Maximalgröße, habe ich auch irgendwann festgestellt. Bacon L'Orange: Ich weiß gerade nicht, wie viele Einheiten in einer Armee. Ich glaube 16 Einheiten. Bacon L'Orange: Aber kann auch sein, dass es anders ist.

Fjalk Irgendwie so.

Bacon L'Orange: Aber selbst wenn wir 16 Einheiten haben, wir können trotzdem noch mit mehr in Bacon L'Orange: die Schlacht ziehen, weil auch das ist, finde ich, ein cooles Feature. Bacon L'Orange: Das habe ich vor allem bei Belagerungen benutzt. Bacon L'Orange: Ich habe mit der ersten Armee, bin ich zu einer Provinzhauptstadt hin, Bacon L'Orange: habe sie angefangen zu belagern. Da hat man meistens irgendwie mehrere Runden.

Bacon L'Orange: Nach der Zeit erobert man dann diese Provinz. Häufig gibt es aber dann spätestens Bacon L'Orange: in der letzten Runde, gibt es dann zur Not irgendwie einen Gegenangriff, Bacon L'Orange: auch wenn sie eigentlich keine Chance haben. Bacon L'Orange: Oder sie geben halt auf, wenn es nicht die Hauptstadt sozusagen ist.

Bacon L'Orange: Aber man kommt, ich habe jetzt so eine volle Armee und belagere da eine Provinzhauptstadt. Bacon L'Orange: Wenn ich noch eine andere Armee in der Nähe habe, kann ich die da auch mit hinziehen. Bacon L'Orange: Und wenn es dann zum Krieg kommt, also zum Gefecht kommt, dann kommt die als Verstärkung rein.

Fjalk Aber nur, wenn du eine Einheit schon verloren hast. Also wenn du wirklich komplett voll bist, dann kann die Verstärkung erst kommen, sobald eine Einheit geflohen oder vernichtet wurde.

Bacon L'Orange: Wenn wir jetzt nicht eine volle Armee haben, Und dann kommt sie halt eventuell Bacon L'Orange: während des Kampfes dann dazu. Bacon L'Orange: Und dann kommt sie auch teilweise am ganz anderen Punkt auf der Karte an.

Fjalk Je nachdem, wo sie im Vergleich zu der anderen Armee auf der Kampagnenkarte stand.

Bacon L'Orange: Ja, also ich hatte das da ein, zwei Mal, dass sie dann auf einmal quasi so seitlich vom Gegner kam. Bacon L'Orange: Der hatte sich halt zum Kampfbeginn dann auf meine Hauptarmee konzentriert. Bacon L'Orange: Da kam dann Kavallerie rein und zack, ja super, die besten Flankenangriffe, Bacon L'Orange: die du machen kannst. Also wirklich, das macht sehr viel Spaß.

Bacon L'Orange: Natürlich hatte ich dann auch ein, zwei Mal genau das Gegenteil. Bacon L'Orange: Gegner hatte halt Verstärkung und das hat mir dann Probleme gemacht, Bacon L'Orange: aber ja, so ist es. Mal gewinnt man und mal verlieren die Gegner.

Fjalk Ja, also das ist aber auch wieder teilweise, wo man sich so denkt, das ist jetzt nicht so ganz optimal gelöst. Also ich hatte das auch öfter schon, dass ich eine Armee vor mir hatte, eine Armee hinter mir und die Schlacht ging an. Die gegnerische Armee stand quasi auf der anderen Seite des Schlachtfelds und die Verstärkungsarmee kam direkt hinter meiner auf das Schlachtfeld.

Fjalk Also ja, und sie kommen einzeln auf das Schlachtfeld. Das ist nicht, dass die ganze Armee in voller Breite darauf marschiert, sondern es kommt immer eine Einer nach der anderen. Und dann musste ich nur drei Linieninfanterieregimenter, da quasi hinstellen und die konnten nach und nach jede Einheit über den Haufen schießen.

Fjalk Also war schön für mich, aber es war so, wo man sich denkt, ja, so richtig schlau und nachvollziehbar ist das jetzt gerade nicht.

Bacon L'Orange: Ja, also generell auch in den Schlachten habe ich häufiger auch bei Kavallerie Bacon L'Orange: auch komplette Aussetzer gesehen, Bacon L'Orange: dass sie quasi eine ganze Schlacht lang hatte ich dann das ab und zu. Bacon L'Orange: Da hatte ich dann zwei genische Kavallerie, die sind die ganze Zeit nur hin und her geritten.

Bacon L'Orange: Und also als wollten sie, ah, wir greifen da an und als sie auf der Seite waren, Bacon L'Orange: ach nee, wir greifen doch auf der anderen Seite an.

Fjalk Oder sie greifen alleine an. Also dann die komplette Armee steht irgendwo da hinten und diese eine Kavalier-Einer, die denkt sich, ich greife jetzt an, ich mache die zwölf Infanterieregimente da vorne jetzt alleine platt. Oder auch am Anfang hat man ja eine Artillerie, die statisch ist, also die erscheint auf dem Schlachtfeld und da wo sie steht, ist sie und zwar die ganze Schlacht über, weil die noch keine ähm, wie heißt die Dinger, Raffetten, also diese Dinger mit Rädern haben.

Fjalk So, und dann denkt sich die Besatzung der Artillerie so, ja, dann lassen wir das jetzt hier stehen und rennen alleine auf die gegnerische Armee zu. Also, weiß ich nicht, zwölf Mann ohne Gewehre, ohne Spieße.

Bacon L'Orange: Ja, das klingt sehr...

Fjalk Ja, super KI, hast du ja, wow, die werden es mir aber zeigen. Uiuiui, jetzt habe ich aber Angst.

Bacon L'Orange: Ja, aber auch mit Lafetten, dann später machen sie manchmal komische Sachen, Bacon L'Orange: weil ich hatte da auch einmal eine Artillerie, die stand auf dem Berg. Bacon L'Orange: Eigentlich perfekte Position, aber die hat sich die ganze Zeit auf dem Berg bewegt. Bacon L'Orange: Die hat sich immer wieder neu ausgerichtet, weil sie sich glaube ich nicht entscheiden Bacon L'Orange: konnte, auf welche Einheit sie schießen will.

Bacon L'Orange: Sodass ich im Endeffekt dann mit der Kavallerie komplett angeritten kam, Bacon L'Orange: ohne, also da war auch keine Infanterie zum Schutz, was ich ja recht schnell Bacon L'Orange: gelernt habe, dass ich eigentlich bei meiner Artillerie immer irgendwelche Schutzeinheiten lasse. Bacon L'Orange: Nee, da war nix so, dass ich im Endeffekt mit meiner Kavallerie dann sehr einfach Bacon L'Orange: anreiten konnte und ja gut, dann gab es halt keine Artillerie mehr.

Bacon L'Orange: Aber auch beim Ausbau in den Provinzen, finde ich, ist die KI manchmal sehr merkwürdig. Bacon L'Orange: Also teilweise werden Provinzen gar nicht ausgebaut, obwohl die Technologie vorhanden ist. Bacon L'Orange: Oder vielleicht ist es für den Bacon L'Orange: Computer nicht so wichtig, dass sie eine funktionierende Wirtschaft haben.

Bacon L'Orange: Ich hatte das Gefühl, das Wegenetz wird gerne mal komplett ignoriert, Bacon L'Orange: vor allem in Nordamerika. Bacon L'Orange: Also Nordamerika fand ich auch wunderbar, um auch noch recht spät Krieg zu führen, Bacon L'Orange: weil die meisten Städte unbefestigt sind. Weil gerade in Nordamerika gab es Bacon L'Orange: viele Provinzen, wo ich nicht gut Einheiten bauen konnte.

Bacon L'Orange: Artillerie und Kavallerie war dann immer ein bisschen schwer. Bacon L'Orange: Und dann waren unbefestigte Städte, war natürlich wesentlich einfacher einzunehmen, Bacon L'Orange: weil da konnte ich dann einfach mit meinen Infanterieeinheiten einfach reinmarschieren. Bacon L'Orange: Genau, und auch Wege werden gerne nicht gebaut.

Bacon L'Orange: Die Städte werden häufig nicht vernünftig ausgebaut. Bacon L'Orange: Also manchmal, aber in Europa ging es meistens noch. Bacon L'Orange: Aber die Osma, nee, gar nicht mal. Was war das in Nordafrika? Bacon L'Orange: Ja, war dann auch, wurde dann auch irgendwann österreichisch. Bacon L'Orange: Ja, nee, da war überhaupt nichts ausgebaut.

Bacon L'Orange: Also da habe ich alles komplett ausgebaut.

Fjalk Also ich habe das öfter bei kleinen Nationen wie Hannover, die nur eine Provinz haben. Da frage ich mich dann auch, wie? Also es ist ja nicht so, dass ich unbedingt mit jedem Krieg anfangen will. Aber manchmal passiert es oder die gehören zu irgendeiner Allianz und dann sind sie doch mit drin. Na gut, wenn die schon direkt bei mir vor der Haustür liegen, dann nehme ich die jetzt. So, dann haben die aber diese kleine Provinzhauptstadt, können sich aber zwei voll ausgerüstete Armeen leisten.

Fjalk Nicht mit Miliz, nein mit Linieninfanterie. Die Kosten, das ist also... Überlegt bei meinen Großmächten immer, wie viele Armeen kann ich mir wirklich leisten, wie viel brauche ich? Die stehen da mit zwei riesigen Armeen um Hannover rum. Ihr habt eine Stadt und vielleicht noch einen Bauernhof. Wo kommt die Kohle her? Wie macht ihr das?

Bacon L'Orange: Ja, also ich glaube, das ist halt das klassische, dass der Computer manchmal ein bisschen cheatet.

Fjalk Und wenn das einfach nur die Startposition der Nation so wäre, okay, gut. Aber die verstärken die ja auch nach jedem Gefecht wieder, bis auf maximale Stärke. Also das ist dann so, okay, ich glaube jetzt einfach mal so, dass das sein kann, aber ich bin mir schon ein bisschen verarscht.

Bacon L'Orange: Ja, obwohl das Verstärken, das ist echt wichtig. Also wenn jetzt sagen wir eine Bacon L'Orange: 160er Infanterie, wenn die jetzt 10 Leute verloren haben, ja egal. Bacon L'Orange: Aber wenn die dann irgendwie auf 120 zugehen, dann habe ich die auch in der Regel immer verstärkt.

Fjalk Ja, das ist ja auch, also je schwächer die Einheit ist, die Moral wird ja nicht besser. Wenn du ein volles Regiment da stehen hast und das wird von einem anderen Regiment beschossen und dann verlierst du 20 Mann, okay. Ist dein Regiment aber schon angeschlagen und du hast nur noch 80 Mann und verlierst dann 20 Mann, dann ist das nochmal eine ganz andere Gewichtung, auch bei diesem Moralsystem.

Fjalk Und dann rennen die eben auch schneller mal weg. Die kämpfen ja nicht bis zum letzten Mann, wenn die nicht komplett wahnsinnig sind.

Bacon L'Orange: Oder wenn sie nicht irgendwie den besten General aller Zeiten sind.

Fjalk Ja, wenn er nicht dahinter steht und sagt, ihr könnt zwar weglaufen.

Bacon L'Orange: Aber dann schieße ich auch auf euch.

Fjalk Genau. Was nicht geht, zum Glück. Nee, aber jedenfalls nicht mit dem Gefolge vom General.

Bacon L'Orange: Aber mit der Haartgalerie klappt das doch nicht. Wie schätzt du denn diese taktische Bacon L'Orange: Tiefe während der Schlachten ein?

Fjalk Also wie gesagt, der Schlachtpunkt ist die KI. Aber du hast eigentlich schon unglaublich viele Möglichkeiten. Vor allem auch mit den Formationen, die man noch erforschen kann. Und eben auch, dass du einstellen kannst, wie breit ist denn, wie breit stellt sich denn mein Regiment auf, das ich jetzt gerade ausgewählt habe oder wie tief.

Fjalk Lasse ich das jetzt frühstmöglich auf den Gegner schießen oder warte ich noch, bis die näher dran sind, damit ich mehr Schaden pro Feuerreihe mache oder so? Und dann natürlich auch die verschiedenen Einheiten. Wen stelle ich wohin? Wie nutze ich das Terrain aus? Weil du kannst ja auch Einheiten verstecken im hohen Gras oder im Wald.

Fjalk Dann sind die erstmal unsichtbar für den Gegner, bis er auf eine gewisse Weise ran ist. Es gibt wirklich einen Haufen Sachen, die du machen kannst. Es ist aber nach meiner Erfahrung eigentlich immer die beste Strategie, sich defensiv aufzustellen. Die gegnerische KI ist einfach, selbst wenn sie in Überzahl ist, sie nutzt sie nicht optimal aus.

Fjalk Und dann kannst du einfach darauf warten, dass sie kommen und sich an dir abarbeiten.

Bacon L'Orange: Ich habe einige Schlachten gewonnen, wo ich haushoch, also nicht haushoch, Bacon L'Orange: aber wo ich wirklich gut unterlegen war, wo ich einfach immer gewartet habe, bis der Gegner kam. Bacon L'Orange: Der kam halt meistens dann nicht so gebündelt, dass er seine Übermacht so richtig ausspielen konnte.

Bacon L'Orange: Aber kam mir auch entgegen, dadurch war es halt ein bisschen spannender. Bacon L'Orange: Die Seeschlachten muss ich allerdings gestehen, so ganz habe ich sie immer noch nicht verstanden. Bacon L'Orange: Also so richtig gut war ich in denen nicht, ich habe meistens einfach nur durch Bacon L'Orange: Stempfe Überzahl dann gewonnen.

Fjalk Die sind auch nicht so einfach. Also du hast Anzeigen für Segel- und Hüllenschaden. Und eigentlich wäre es am optimalsten, wenn du nach jedem Feuern gegen Gegner, also Breitseitenfeuern, dein Schiff wendest, um dem Gegner dann die andere Seite beim nächsten Mal zu präsentieren. Weil wenn an einer Seite ordentlich durchlöchert ist, dann zieht das Schiff auch irgendwann Wasser und dann kann das auch absaufen.

Fjalk Das funktioniert in der Praxis meistens nicht, weil der Gegner ist ja auch nicht blöd, der lässt sich ja nicht in Ruhe da deine Manöver fahren, bis du dann sagst, so ich bin jetzt wieder so weit, wir können wieder aufeinander schießen. Aber ja, also da muss man, das ist auch nicht einfach nur, wir fahren jetzt nebeneinander her und schießen aufeinander und gucken, wer am Ende noch schwimmt, sondern da muss man auch ein bisschen überlegen und da muss man auch abschätzen, aber es ist eben schwieriger, weil du, ja wie gesagt, du bist da immer in Bewegung, du kannst nicht anhalten und sagen, so jetzt machen wir das, also du kannst pausieren und sagen, jetzt machen wir das, aber weil die Pause raus ist,

Fjalk fahren deine Schiffe weiter, dann musst du erstmal zusehen, wie kriege ich die jetzt dahin, wo ich sehen will und hoffentlich macht der Gegner jetzt nicht das und das.

Bacon L'Orange: Also in kurzem hat eigentlich Ferd gesagt, dass ich zu dumm für die See schlachten Bacon L'Orange: werde. Halten wir das einfach mal fest.

Fjalk Also ich finde die auch bis heute herausfordernd. Also nur weil ich mehr Schiffe habe, heißt das nicht, dass ich automatisch gewinne.

Bacon L'Orange: Aber macht Spaß und ist dann auch belohnt.

Fjalk Vor allem Schiffe, man kann gegnerische Schiffe auch als Beute am Ende haben. Also es kann sein, dass du mit mehr Schiffen aus einem Gefecht rauskommst, als du reingegangen bist.

Bacon L'Orange: Ja, aber auch dann sollte man schauen, dass man die Schiffe repariert.

Fjalk Ja, das auf jeden Fall.

Bacon L'Orange: Eine Sache, die ich definitiv viel zu wenig im Spiel benutzt habe, Bacon L'Orange: sind die Spezialeinheiten. Bacon L'Orange: Also die Priester habe ich recht früh schon gelernt und gerade so Leute, Bacon L'Orange: die irgendwas für die Forschung brachten, auch das habe ich recht schnell hingekriegt.

Bacon L'Orange: Aber gerade sonst der Rest vom Agententum, ich glaube, da hätte ich viel mehr machen können.

Fjalk Aber ich benutze die eigentlich auch relativ eingeschränkt. Also, die ist da, klar, schickst du irgendwo hin, um die Leute zurück zu konvertieren oder um Unruhen zu unterdrücken. Manchmal benutze ich die auch noch als Spione, wenn ich keinen richtigen Spione gerade da in der Gegend habe. Dann stelle ich die irgendwo in der Nähe von einer anderen Stadt hin, wenn ich sehen will, was da passiert. Die Spione selber.

Fjalk In anderen Totel-Wort-Teilen benutze ich gerne Aschersien regelmäßig. Bei Empire nicht. Beim Empire spionieren meine Spione einfach nur die Gegend aus, damit ich sehe, ob sich Armeen nähern oder nicht oder was in Städten passiert, die ich sonst nicht so sehen würde. Und die Lewe-Männer, die sollen gefälligst meine Forschung boosten.

Fjalk Ich habe gar keine Zeit, dass ich die jetzt quer durch die Weltgeschichte schicke, damit die irgendwelche anderen Forschungen sabotieren oder andere Gelehrte umbringen. Nein, das ist mir doch egal. Lass die forschen. Die sollen schnellstmöglich und effektiv meine Forschung boosten.

Bacon L'Orange: Da muss ich wahrscheinlich noch ein paar Runden oder auch mal andere Total War Bacon L'Orange: Teile spielen, um sie dort vielleicht einfach ein bisschen geschickter einzusetzen. Bacon L'Orange: Dann kommen wir doch jetzt zum Spiel und wie das damals so entstanden ist. Bacon L'Orange: Also wir hatten es schon gesagt, 2009 ist es erschienen.

Bacon L'Orange: Ja, so ein bisschen, ich glaube heutzutage typisch für Creative Assembly, Bacon L'Orange: es ist nicht wirklich in einem guten Zustand erschienen. Wenn man sich zeitgenössische Bacon L'Orange: Tests dazu anguckt, dann wird häufig kritisiert. Das Spiel stürzt da häufig ab. Bacon L'Orange: Die Gefechte funktionierten teilweise gar nicht.

Bacon L'Orange: Es hatte wohl zu Beginn und zu Release immer noch wesentlich mehr Probleme, Bacon L'Orange: als es dann später hatte. Also man muss aber auch sagen, Creative Assembly hat Bacon L'Orange: es auch vernünftig unterstützt, hat auch viele Sachen, also die großen Probleme hatte es dann gepatcht.

Bacon L'Orange: Es gibt da heutzutage, wie gesagt, einige Mods zu Empire Total War. Bacon L'Orange: Also da gibt es zum Beispiel die Darth Mod, das ist eine der recht bekannten Bacon L'Orange: Mods. Ich habe sie installiert, aber ich habe sie mir nur einmal ganz kurz angeguckt. Bacon L'Orange: Die ändert wirklich sehr viel im Spiel, auch am Gameplay, auch die künstliche Bacon L'Orange: Intelligenz wird überarbeitet.

Bacon L'Orange: Es gibt neue Sounds, neue Grafiken und man kann auch viele weitere Features Bacon L'Orange: einfach an- oder abwählen, Bacon L'Orange: sodass es einfach auch nochmal teilweise ein bisschen vielleicht runderes Gameplay wird. Bacon L'Orange: Trotzdem kam das Spiel damals sehr gut an. Aber gehen wir erstmal einmal auf Bacon L'Orange: den Entwickler Creative Assembly ein.

Bacon L'Orange: Die wurde 1987 in Sussex in England gegründet von Tim Ensel. Bacon L'Orange: Tim Ensel hatte damals oder hatte recht lange den Wunsch, die Firma bewusst Bacon L'Orange: klein zu halten, weil er hatte die Befürchtung, dass wenn die Firma zu groß Bacon L'Orange: wird, er nicht mehr programmieren kann.

Bacon L'Orange: Sozusagen sich nur noch um das Management der Leute kümmern muss. Bacon L'Orange: In den ersten Jahren waren sie vor allem für Portierungen bekannt, Bacon L'Orange: portierten unter anderem Stuncar Racer, Shadow of the Beast. Bacon L'Orange: Das hat sie in den ersten Jahren viel beschäftigt und auch einfach gut Geld gebracht.

Bacon L'Orange: In den 90ern haben sie dann für EA einige Sportspiele entwickelt, Bacon L'Orange: die erschienen dann auch unter dem EA Sports Titel und zwar Cricket und Rugby Spiele. Bacon L'Orange: Da haben wir 1994 Rugby World Cup 95 und dessen Nachfolger, das ging dann so Bacon L'Orange: bis 1999 mit ICC Cricket World Cup.

Bacon L'Orange: So kamen sie irgendwie in Kontakt mit EA, haben für die zum Beispiel auch die Bacon L'Orange: erste, die MS-DOS-Version vom ersten FIFA, haben sie auch an der Entwicklung mitgearbeitet. Bacon L'Orange: Und ja, Mitte der 90er hat dann auch Tim Ensel irgendwann gemerkt, so hm. Bacon L'Orange: Die Firma muss ein bisschen mehr wachsen, wir brauchen mehr Personal.

Bacon L'Orange: Das wurde Michael Simpson mit an Bord geholt. Bacon L'Orange: Der ist tatsächlich einer der Mitschöpfer sozusagen der Total War Reihe. Bacon L'Orange: Seit 2005 gehört das Studio komplett zu Sega und ist Teil von Sega Europa. Bacon L'Orange: Tim Ensel verließ auch dann kurze Zeit später Creative Assembly und Tim Heaton Bacon L'Orange: wurde dann das Studio Chef.

Bacon L'Orange: Was hat Creative Assembly außer der Total War Reihe sonst noch gemacht? Bacon L'Orange: Sie haben 2005 mit Spartan Total Warrior ein Spin-Off gemacht. Bacon L'Orange: Das ist ein reines Action-Spiel gewesen. Bacon L'Orange: 2008 mit Viking Battle for Escar, ein 3D-Action-Spiel, 2014 Alien Isolation, Bacon L'Orange: ein Alien-Spiel und sie hatten vor ein, zwei Jahren auch, ich glaube auch wieder Bacon L'Orange: so ein Action-Spiel in der Entwicklung, aber eigentlich, Bacon L'Orange: ja, das wurde dann eingestellt und eigentlich sind sie seit Ewigkeiten das Total War Studio.

Bacon L'Orange: Da will ich jetzt mal eben kurz die wichtigsten Teile der Serie nennen. Bacon L'Orange: Also 2000 fing es an mit Shogun Total War, 2002 kam Medieval Total War, Bacon L'Orange: also der Mittelalterteil. Bacon L'Orange: 2004 ging es nach Rom, 2006 kam dann Medieval 2. Bacon L'Orange: Ich glaube, Medieval 2 war dann auch mit einer der ersten Teile, Bacon L'Orange: wo wir dann auch wirklich 3D-Soldaten hatten.

Fjalk Und Rome Total War war der erste Teil, wo wir auf einer 3D-Combagian-Karte unterwegs waren. Vorher, die ersten beiden Spiele waren tatsächlich noch so spielbrettartig. Da haben wir einfach nur unsere Armeestacks von einer Provinz in die andere verschoben.

Bacon L'Orange: Genau, während wir jetzt dann ja wirklich auch durch die Provinzen laufen und Bacon L'Orange: auch innerhalb einer Provinz können halt, ja, also sehen wir auch wirklich wie Bacon L'Orange: die Armeen und die Agenten etc. das alles, ja. Bacon L'Orange: Seht ihr auch schön auf der Webseite, da habt ihr auch ein kurzes Video auch Bacon L'Orange: zum Spiel, was einfach mal so den Anfang einer Partie zeigt.

Bacon L'Orange: 2009 kam dann Empire Total War raus, 2010 Napoleon Total War, Bacon L'Orange: 2011 gab es den zweiten Shogun-Teil, 2013 den zweiten Rom-Teil, 2015 Total War Attila. Bacon L'Orange: Dann 2016 hat die Serie zum ersten Mal dieses Geschichtliche so richtig verlassen Bacon L'Orange: und da gab es dann mit Total War Warhammer und 2017 mit Total War Warhammer Bacon L'Orange: 2, zwei sehr erfolgreiche Spiele im Warhammer-Universum.

Bacon L'Orange: Creative Assembly hat dann auch so ein paar Sachen probiert, Bacon L'Orange: sie haben dann die Total War Saga-Spiele rausgebracht mit Thrones of Britannia, Bacon L'Orange: die haben dann eher ein bisschen kleineren Fokus. Bacon L'Orange: Dann Total War Three Kingdoms, das war, Three Kingdoms, war das China oder?

Bacon L'Orange: Ja, genau. Dann haben sie auch Total War Saga Troy 2020 rausgebracht, 2022 dann.

Fjalk Das gab's sogar über Epic umsonst gleich zu Release. Das war, ja, ich hab's gespielt und festgestellt, ja, wenn ich dafür Geld ausgegeben hätte, hätte ich mich auch geagert.

Bacon L'Orange: 2022 Total War Warhammer 3, 2023 Total War Pharao. Bacon L'Orange: So eine Besonderheit, also die letzten Total War Teile, so ist die Pharao, Bacon L'Orange: Troy, Three Kingdoms, Thrones of Tritania, Die haben viele der Fans so ein bisschen Bacon L'Orange: erschreckt, weil die Spiele einfach nicht die Erwartungen der Fans erfüllt haben.

Bacon L'Orange: Was richtig gut funktioniert, sind die Warhammer-Spiele 1, 2 und 3. Bacon L'Orange: Und da haben sie jetzt, glaube ich, auch mittlerweile offiziell veröffentlicht, Bacon L'Orange: wenn man Teil 3 hat. Und dann gibt es sozusagen so einen Übermodus.

Fjalk Wenn du alle drei Teile hast, ja.

Bacon L'Orange: Ja, aber es ist jetzt geplant, dass es, glaube ich, reicht, Teil 3 zu haben Bacon L'Orange: und du hast dann halt mehr Inhalt, wenn du 2 und 1 hast. Bacon L'Orange: In der Beta war das so, dass du alle Teile haben musstest und ich glaube jetzt Bacon L'Orange: im finalen Release ist es so, dass wenn du Teil 3 hast und du Teil 2 hast, Bacon L'Orange: dann ist es nicht schlimm, wenn der Teil 1 nicht fehlt, dann kannst du nicht Bacon L'Orange: alle Fraktionen spielen.

Fjalk Aber da geht's nur noch um die Fraktionen. Jetzt geht's nicht mehr um die ganze, also du spielst in der ganzen Spielwelt, aber wenn du einen Teil nicht hast, dann fehlen dir Fraktionen.

Bacon L'Orange: Ja, soweit ich das jetzt verstanden habe.

Fjalk Ja, weil mein Stand war, du brauchst alle drei Teile, um diese Riesenkampagne überhaupt spielen zu können.

Bacon L'Orange: Soweit ich weiß, halt eine Einschränkung durch die Beta, aber so genau bin ich Bacon L'Orange: da bei den Total War Warmen.

Fjalk Ja, ich nämlich auch nicht, weil da bin ich komplett ausgesprochen. Als das angekündigt wurde, hab ich gedacht, ach nö, kein Fantasy, scheiß, oh nö. Also, ich hab's jetzt vor ein paar Jahren mal nachgeholt mit dem, ich weiß gar nicht, ich hab über den Game Pass, ich weiß das gar nicht mehr, hab ich so ein bisschen gespielt, ja, ist nicht schlecht, aber ja, das Fantasy-Kram, das ist nicht, das will ich nicht, das will ich bei meinem Total War nicht.

Bacon L'Orange: Wenn ihr aber so ansatzweise Warhammer mögt, dann ist Total War Warhammer für Bacon L'Orange: euch, glaube ich, das Richtige. Bacon L'Orange: Und sie haben jetzt angekündigt, weil die Total War-Serie wurde ja Ende letzten Bacon L'Orange: Jahres 25 Jahre alt, dass sie an einem Total War Warhammer 40k arbeiten, Bacon L'Orange: also in diesem Zukunftsszenario und was den Fjall wahrscheinlich wieder viel Bacon L'Orange: mehr freuen wird, sie arbeiten an ein Medieval 3.

Fjalk Ja, das auf jeden Fall. Ich habe auch ein bisschen Angst nach Front of Britannia, Troy und Pharao, aber ja, tendenziell, ich habe Hoffnung. Ich habe mich aber auch über Warhammer 40K gefreut, nicht über das Spiel selber, aber wenn die das gut umsetzen, Ist ja vielleicht auch mal ein moderneres historisches Setting möglich.

Fjalk Also 1880 plus, sag ich mal, wo man nicht mehr in Linien aufeinander schießt, sondern dann vielleicht auch die Einheiten ein bisschen taktischer in kleineren Gruppen unterwegs sind. Was mir bis jetzt immer ein bisschen, wo es immer hieß, das geht aber wegen der Engine nicht und bla und blub und. Aber mal gucken.

Bacon L'Orange: Wir haben da, glaube ich, jetzt auch für Medieval 3 haben sie auch jetzt eine Bacon L'Orange: komplett neue Engine. Aber das wird wahrscheinlich auch noch ein, Bacon L'Orange: zwei Jahre dauern, bis das Licht der Welt erblickt.

Fjalk Sollen sie auch Zeit lassen? Es soll bitte, bitte, bitte wieder ein richtig guter historischer Teil werden.

Bacon L'Orange: Generell ist es ja so Total War Empire. Kommen wir doch vielleicht zu den Tests Bacon L'Orange: in den Zeitschriften. Es kam sehr gut weg in den Zeitschriften. Bacon L'Orange: Also bei 4Players hat es eine 9,0 gekriegt. Bacon L'Orange: Eurogamer hat es auch 9 von 10 Punkten bekommen. Bei der Gamester auch 90 Prozent, Bacon L'Orange: wenn ich das richtig gesehen habe.

Bacon L'Orange: Das sind schon sehr gute Wertungen. Also auch insgesamt kann man sagen, Bacon L'Orange: hat es sehr viele, also IGN 95 Prozent. Bacon L'Orange: Gamers.at hat 92% gegeben. Also sehr, sehr viele, sehr hohe Wertungen. Bacon L'Orange: Zu Beginn war es sehr verbuggt, aber die Spiele wurden viel nachgepatcht.

Bacon L'Orange: Dementsprechend kann man da aussagen, heutzutage kriegt man da was recht Gutes. Bacon L'Orange: Es ist aber ein Spiel, was sehr umstritten ist in der Community. Bacon L'Orange: Auch da haben wir euch bei uns auf der Webseite ein paar Videos auch verlinkt. Bacon L'Orange: Es gibt viele Spieler der Total War-Reihe, die einen, also das Beste ist da Bacon L'Orange: eigentlich, die Games hatten ein Video gemacht, welches Total War war das Beste.

Bacon L'Orange: Und da haben sie, glaube ich, ich glaube, sie haben nicht alle, Bacon L'Orange: aber ich glaube, sie haben einige aufgelistet. Bacon L'Orange: Und das Problem bei denen ist halt auch, dass Empire Total War die Hälfte der Bacon L'Orange: Redaktion sagt, das ist das geilste Total War und die andere Hälfte sagt, das ist Müll.

Bacon L'Orange: Und das Gleiche ist halt auch in der Community so drin. Bacon L'Orange: Es ist sehr viele gibt, die es total feiern und es gibt ganz viele, Bacon L'Orange: die sagen auch, das ist einfach, das ist nicht das Total War, was sie erwartet haben. Bacon L'Orange: Ich bin ja fast als absoluter Neuling rangegangen und ich muss sagen, Bacon L'Orange: mir hat es sehr, sehr viel Spaß gemacht.

Bacon L'Orange: Ich kann einige der Kritiken verstehen, dass die KI, dass die Schlachten und Bacon L'Orange: so, dass das irgendwie alles nicht so ist. Bacon L'Orange: Wobei ich halt auch glaube, dass da vieles auch mit an diesem Bacon L'Orange: Szenario liegt, weil es ist ja von allen Total War Teilen definitiv der modernste Total War Teil.

Bacon L'Orange: Es ist ja einfach so, dass Gewehre, Schusswaffen generell halt den Krieg komplett verändert haben. Bacon L'Orange: Und ich weiß nicht, ob das einfach nicht vielen Leuten überhaupt nicht passt.

Fjalk Es gibt nämlich einen Kreditpunkt an jedem neuen Total War Teil, bis zu einem gewissen Punkt war das immer so. Auf jeden Fall von Shogun bis Attila. Das ist ja wieder Da sind ja wieder nur die und die Einheiten hier mit Schwert, mit Speer, mit Kavalerie, mit Bogen, blablabla. Ja, ja schon. Aber was willst du schon machen? Das ist ein historischer Teil.

Fjalk Da kannst du nur die Einheiten unterbringen, die es eben auch gab. Und ja, natürlich ist es bis zum Punkt in der Geschichte immer Schwert, Schild, Speer, Bogen.

Bacon L'Orange: Ja, wobei, glaube ich, bei Total War Pharao, das habe ich auch mal so ein bisschen Bacon L'Orange: gespürt. Das hat mich überhaupt nicht abgeholt.

Fjalk Ja, das habe ich auch ausgelassen bis jetzt.

Bacon L'Orange: Aber ich glaube, da hast du auch Streitwagen zum Beispiel.

Fjalk Ja, genau. Alle Stimmen, Streitwagen, die hast du aber auch schon in Rome for the War gehabt. Bei verschiedenen Nationen. Und auch Kriegselefanten. Nein, aber es ist eben immer dieses auf der einen Seite meckern, weil es immer dasselbe ist und dann aber meckern, weil es nicht so ist wie der Teil davor.

Fjalk Das ist auch irgendwie Teil von der Total War Community, habe ich das Gefühl.

Bacon L'Orange: Also du meinst, das ist der Hauptkreditpunkt, weil das wäre eigentlich jetzt Bacon L'Orange: erstmal der nächste Frage.

Fjalk Das ist auf jeden Fall einer der Kritikpunkte, ja. Und natürlich auch diese grauenhafte KI, das kann man gar nicht schönreden. Das sehe ich auch so, aber mich stört es vielleicht auch trotzdem weniger als andere, weil ich finde es auch schön, manchmal einen Sieg einfach geschenkt zu kriegen und jetzt nicht dreimal dieselbe Schlacht nochmal zu spielen, nur um meine Armee nicht zu verlieren, nur um dieses Erfolgserlebnis zu haben.

Fjalk So, jetzt habe ich aber hier den Obergegner, aber doch noch irgendwie, gut, ich habe nur noch 200 Mann über von meinen 1600. Ich habe es geschafft. Brauche ich da nicht unbedingt. Ich freue mich dann auch einfach, weil wenn die Schlacht vielleicht ein bisschen einfacher war, als sie erst aussah.

Bacon L'Orange: Das ist halt auch das, was ich gelesen habe, dass viele halt mit der Schlachten-KI Bacon L'Orange: überhaupt nicht zufrieden sind. Bacon L'Orange: Wobei ich halt auch sage, dass, wie gesagt, auch sonst die KI recht häufig fragwürdige Bacon L'Orange: Entscheidungen trifft. Bacon L'Orange: Also bezüglich Armeen und wie sie die ihre Armeen aufteilen im Krieg, Bacon L'Orange: frage ich mich manchmal schon, warum sie das so machen, weil ich hatte es jetzt Bacon L'Orange: teilweise gerade im Krieg mit Frankreich und dass sie ihre Armeen innerhalb ihrer Bacon L'Orange: Kernprovinz sehr aufgeteilt haben rumlaufen lassen und dann auch so weit auseinanderstehen Bacon L'Orange: hatten, dass sie sich nicht gegenseitig unterstützen konnten,

Bacon L'Orange: sodass ich dann wirklich mit meiner einen großen Armee, mit der ich dann meistens Bacon L'Orange: da war, konnte ich halt mehrere Schlachten gegen kleine Armeen führen, Bacon L'Orange: die viel einfacher zu besiegen waren, als hätten die sich so halbwegs zusammengetan Bacon L'Orange: und hätten die sich irgendwie unterstützt.

Bacon L'Orange: Genau, also das ist halt ein genereller Kritikpunkt.

Fjalk Und es gab noch einen Kritikpunkt zu Release. Es wurde nämlich während der Entwicklung immer gesagt, ihr könnt auf der ganzen Welt spielen. Das ist ja im Endeffekt nicht falsch, aber Seegefechte, das ist nicht das, was versprochen wurde. Also ich glaube nicht, dass das einfach nur falsch verstanden wurde.

Fjalk Das war schon Fehlkommunikation. Die haben einfach immer gesagt, dein Imperator-Torps spielt auf der ganzen Welt. Ihr hättet einfach sagen können, aber ihr könnt nicht überall Landschlachten führen oder ihr könnt nicht überall Provinzen erobern. haben sie nicht gemacht. Das kam wirklich erst bei Release raus.

Bacon L'Orange: Also wenn dir die ganze Welt versprochen wird und du warst bis dato ja eigentlich Bacon L'Orange: gewohnt, dass wenn du irgendwie so gespielt hast, dass du auch dann die Provinzen, Bacon L'Orange: die im Spiel waren, dass du die sozusagen alle eigentlich erobern konntest, Bacon L'Orange: dann kann ich das schon verstehen, obwohl ich das halt auch ich fand es so jetzt auch ganz gut.

Fjalk Jaja, aber es wird gesagt, das wäre auch kein Problem gewesen, wenn sie von Anfang gesagt hätten, so pass auf, ihr könnt in Nordamerika, ihr könnt in Indien, ihr könnt in Europa, im Mittelmeerraum. Könnt ihr ganz normal euer Total War-Erlebnis haben, aber Südamerika, Afrika, Südostasien, das machen wir anders.

Fjalk Klar, wir haben gesagt, ja, wir haben hier einen Handel und bla, und das wird auch wichtig, aber es wurde eben nie so richtig so kommuniziert, dass man sofort verstanden hat, ah, okay, da wird das Spiel anders funktionieren. So habe ich das jedenfalls in Erinnerung und so habe ich es damals verstanden.

Bacon L'Orange: Hätte man wahrscheinlich besser kommunizieren sollen. Wie gesagt, Bacon L'Orange: heutzutage weißt du es, wenn sie sowas veröffentlichen, dass man da eventuell Bacon L'Orange: sich überlegen müsste, wie es ist. Bacon L'Orange: Das ist halt ja auch heutzutage immer die Befürchtung, wenn ein neuer Total Bacon L'Orange: War-Tal rauskommt, sind die Fans ja immer teilweise richtig enttäuscht.

Bacon L'Orange: Wir haben also auf der Webseite jedenfalls auch noch ein paar Links, Bacon L'Orange: warum Empire Total War das beste Total War Spiel ist und warum es das schlechteste ist. Bacon L'Orange: Plus auch ein, zwei Videos, wie zum Beispiel, ja, wie man die Wirtschaft pümpen kann. Bacon L'Orange: Einfach so generell, falls ihr da so unbefleckt seid wie ich, Bacon L'Orange: also kann ich euch das nur nahelegen, weil, wie gesagt, das Spiel hat zwar so Bacon L'Orange: eine Art Tutorial-Kampagne über mehrere, also mehrere Tutorial-Kampagnen, Bacon L'Orange: aber ja, so ganz richtig erklärt wird einem alles nicht, obwohl sonst am meisten Bacon L'Orange: lernt man einfach durch Spiele und durch Fehler.

Bacon L'Orange: Du hast ja gesagt, du hast häufiger Schlachten dann auch neu gestartet. Bacon L'Orange: Habe ich zu Beginn auch mehrfach gemacht. Später habe ich es dann meistens nur Bacon L'Orange: noch gemacht, wenn mein General gestorben war. Bacon L'Orange: Also da habe ich selbst beim Sieg manchmal neu geladen. Weil wenn es ein richtig Bacon L'Orange: guter General war, den wollte ich behalten.

Fjalk Bei Siegen habe ich das natürlich nicht gemacht. Dann habe ich eben die 500 Gold oder was. Ausgegeben, dann habe ich eben, ja, das war dann blöd, aber der nächste General wartet ja schon irgendeine Generierungsschleife.

Bacon L'Orange: Entweder hatte man dann sowieso schon einen halbwegs guten zur Not, Bacon L'Orange: rekrutiert man den und über ein paar Feldschlachten wurde. Bacon L'Orange: Also gerade, finde ich, so ein neuer General, wenn er ein, zwei Schlachten gewonnen Bacon L'Orange: hat, hat er auch häufig dann ja nach der Schlacht dann auch einen Bonus oder Bacon L'Orange: zwei gekriegt und wurde dann ja auch recht schnell recht stark.

Fjalk Beim letzten Spielstand war das tatsächlich einmal so, nochmal eben als Anekdote. Die Schlacht wurde gewonnen, das Gefolge vom General ist aber geflohen. Deswegen hat er einen Moral-Plus-Punkt bei Gefechten bekommen und einen Moral-Minus-Punkt bei Gefechten.

Bacon L'Orange: Aber ich meine, im Endeffekt ist er dann halt gleich stark geblieben. Bacon L'Orange: Ich denke, wir haben jetzt viel über das Spiel geredet. Ich glaube, Bacon L'Orange: wir könnten auch sehr viel noch über das Spiel reden. Bacon L'Orange: Wie gesagt, falls ihr euch das anguckt, heutzutage gibt es zum Beispiel Empire Bacon L'Orange: Total War immer noch bei Steam.

Bacon L'Orange: Vielleicht solltet ihr, bevor ihr anfangt, euch angucken, ob diese Darth-Mod, Bacon L'Orange: ob die vielleicht was für euch ist. habe ich auch verlinkt. Bacon L'Orange: Da kriegt ihr ja auch einfach eine Übersicht, was das Spiel alles ändert. Bacon L'Orange: Und das ist nicht gerade wenig, was diese Motte ändert.

Bacon L'Orange: Sonst, denke ich mal, kommen wir aber langsam zu unserer eigenen Wertung. Bacon L'Orange: Und wie üblich, auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten, können wir jetzt diese verteilen. Bacon L'Orange: 0 bedeutet, es ist schlechteste Spielerzeiten. 10 bedeutet, dass wir es in ein Bacon L'Orange: Museum stellen und für immer Lob preisen müssen.

Bacon L'Orange: Jörg, ich frage dich zuerst, oder soll ich anfangen?

Fjalk Komm, fang du doch ruhig mal an.

Bacon L'Orange: Ich habe es ja schon gesagt, ich bin mit der Total War-Reihe, Bacon L'Orange: ich habe es halt über dich damals viel immer mitbekommen. Du hast immer gesagt, Bacon L'Orange: Mensch, Spiel Total War Shogun. Bacon L'Orange: Damals hieß es ja noch Shogun Total War, mittlerweile heißt der Total War Doppelpunkt Bacon L'Orange: Spielename. Ich habe sie ja noch nie wirklich viel gespielt, Bacon L'Orange: deswegen bin ich da mit einem recht frischen Auge rangekommen.

Bacon L'Orange: Das ist ein Spiel, ich habe mehrfach vergessen, als es von 2009 ist, Bacon L'Orange: also gerade in den 3D-Schlachten. Bacon L'Orange: Das sieht, finde ich, immer noch eigentlich ganz schick aus. Bacon L'Orange: Es hat mir jetzt auch viel Spaß gemacht. Ich hatte halt das Gefühl, Bacon L'Orange: dass die KI teilweise halt, haben wir ja mehrfach erwähnt, wo sie da Probleme hat.

Bacon L'Orange: War häufig, glaube ich, auch eher zu meinem Vorteil, dass sie da so Probleme hatte. Bacon L'Orange: Spannend fand ich es immer, wenn die KI untereinander Krieg führt. Bacon L'Orange: Also auch da gab es genug. Bacon L'Orange: Das konnte ich dann manchmal halt auch über meine Agenten so halbwegs mitverfolgen, Bacon L'Orange: was da wie passierte. Das war dann auch immer ganz spannend.

Bacon L'Orange: Ja, also am meisten Spaß haben wir halt die 3D-Schlachten gemacht. Bacon L'Orange: Aber das ist ja auch immer noch das Hauptallenge, also... Bacon L'Orange: So bei diesen Branche-Strategie-Spielen würde ich halt sagen, Bacon L'Orange: es ist von der Tiefe her nicht zu vergleichen mit dem Europa-Universales, Bacon L'Orange: aber halt durch diese 3D-Schlachten musst du es ja auch gar nicht.

Bacon L'Orange: Es hat ja auch da eine ganz andere Zielgruppe. Bacon L'Orange: Diplomatie und so, das hat mir eigentlich alles viel Spaß gemacht, Bacon L'Orange: je mehr ich da reingestiegen bin. Bacon L'Orange: Ich habe mich dann ja auch immer mehr informiert, habe es tatsächlich auch viel mehr gespielt.

Bacon L'Orange: Ich weiß, ich werde es jetzt auch nochmal weiterspielen, weil ich glaube, Bacon L'Orange: ich habe auch nochmal Bock auf so einen richtigen Spielstand mit den Niederlanden, Bacon L'Orange: wo ich glaube ich einfach versuche, mit den Niederlanden in der Karibik so richtig Bacon L'Orange: groß durchzustarten und um mal zu gucken, was dann da so komplett so in Amerika geht.

Bacon L'Orange: Mir hat es viel Spaß gemacht, ich würde dem Spiel jetzt einfach eine 8,5 geben, Bacon L'Orange: wie gesagt, vor allem wegen den KI-Aussetzern. Bacon L'Orange: Und weil es halt meiner Meinung nach viele der Funktionen nicht vernünftig erklärt, Bacon L'Orange: sondern nur so, man muss sich da vieles selbst irgendwie noch erarbeiten.

Fjalk Also ganz viel, was du gesagt hast. Ja, da gehe ich mit. Bei mir ist das wirklich so, ich habe mich damals total auf dieses Spiel gefreut, weil das einfach eine Epoche ist, die ich richtig faszinierend finde. Also ich weiß gar nicht, wo das herkommt. Wahrscheinlich aus diesem Daniel Day-Lewis-The-Let's-The-Movicana-Film. Und ich dachte, ja, geilo, da kann ich dann in Nordamerika spielen als Briten und Franzosen und mit den Huchonen und wer da sonst noch so rum existiert und geil.

Fjalk Und das hat das Spiel auch soweit für mich komplett erfüllt also diese Atmosphäre herzustellen und mit diesen, verschiedenen Fraktionen und alles ist toll und dann kam die KI die es ja viel kaputt gemacht hat aber wie gesagt, also ich kann das bei dem Spiel echt noch eher verzeihen, weil ja, Alles drumherum ist so stimmig für mich. Auch dieser ausgebaute Wirtschaftszweig, dass man jetzt neue Städte gründet und dann bestimmt, was da gebaut werden soll.

Fjalk Und diese Seeschlachten, die jetzt auch in 3D waren und dann auch noch eigentlich ziemlich gut umgesetzt. Das ist alles, sagen wir mal so, ich bin da total parteiisch und ich kann aber auch jeden verstehen, der sagt, das ist kein gutes Total War. Es gibt auf jeden Fall bessere. Manche mit verschiedenen Segmenten von dem Spiel, so was weiß ich, besser in Diplomatie, besser in den Schlachten, manche auch komplett besser.

Fjalk Aber es ist trotzdem einfach, das ist die Ära, wo ich mich am meisten gefreut habe, dass das mal bei Total War umgesetzt wird. Und deswegen, jetzt könnt ihr schimpfen, wie ihr wollt, ich gebe dem Spiel eine 9,0. Weil es einfach das Total War ist, dass ich neben Blum 2 am häufigsten wieder installiere, um nochmal eine Kampagne zu spielen.

Bacon L'Orange: Was wir komplett im Podcast vergessen haben zu erwähnen, nur ganz kurz, Musik und Sound. Bacon L'Orange: Auch da gibt es viele Leute, die sagen, ohne Dars Mod brauchst du das nicht Bacon L'Orange: spielen, weil auch die macht viel an den Sounds, dass sie irgendwie noch besser wirken. Bacon L'Orange: Aber ich finde gerade die Schlachten, das klingt einfach schön.

Fjalk Ja, also sich manchmal einfach mitten rein mit der Kamera stellen und dann donnern links die Kanonen und rechts kommen die Musketensalven. Also Krieg ist scheiße, gar keine Frage. Von der Immersion ist das einfach top.

Bacon L'Orange: Ja gut, die Musik, ich fand sie dann auf Dauert aber so ein bisschen nervig. Bacon L'Orange: Ich hab sie dann irgendwann ausgemacht.

Fjalk Ja, ich hab die, glaub ich, auch seit Jahren deaktiviert und lass immer irgendwas anderes mit dem Grundschaufen, aber ja, das ist bei den meisten Spielen ja so. Irgendwann hast du dann dreimal den Loop durch und dann ja, komm, dann egal.

Bacon L'Orange: Das soll's von meiner Seite auch zu dem Spiel gewesen sein. Bacon L'Orange: Für mich war's Entdeckung von Neuland, aber ich hab viel Spaß gehabt. Bacon L'Orange: Ich bin mir sicher, dass es in den nächsten Jahren vielleicht auch nochmal einen Bacon L'Orange: anderen Total War Teil gibt, den wir mal besprechen müssen.

Bacon L'Orange: Ich gucke gerade mal so Shogun oder so an. Das sehen wir dann. Bacon L'Orange: Ich verabschiede mich für heute und sage schon mal bis zum nächsten Spiel.

Fjalk Passt auf, dass euer Pulver nicht nass wird und dann hören wir uns.

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