
Ein Bayer und ein Halber – historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl· Folge 14
Warum die Bayern Fußballnarren sind
Donnerstag, 26. Februar 2026 · 48 min
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Shownotes
Fußball ist ein simples Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball nach, und am Ende gewinnt der FC Bayern (/themen/f/fc-bayern). Aber so war es nicht immer. Wieso das so ist und wie der Fußball nach Bayern kam, das klären Dr. Richard Loibl und Johannes Munzinger in Folge 14 des MGB-History-Podcasts „Ein Bayer und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl (/themen/e/ein-bayer-und-ein-halber)“ gemeinsam mit einem Gast.
In Folge 14 von „Ein Bayer und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl (/themen/e/ein-bayer-und-ein-halber)“ geht es um die wichtigste Nebensache der Welt: Fußball. Dafür haben sich Vollblutbayer Dr. Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte, und Halb-Österreicher Johannes Munzinger Verstärkung geholt: Der Leiter der PNP-Lokalredaktion in Viechtach (Landkreis Regen) Alexander Augustin.
Zum ersten Mal steht es also unentschieden im Podcast: 1 zu 1 zu 1. Johannes Munzinger ist FC-Bayern- und damit Erfolgsfan. Alexander Augustin lebt in seiner unsterblichen Liebe zu 1860 München seinen Masochismus aus. Dr. Loibls Herz schlägt für den FC Augsburg.
Zu dritt sprinten sie durch die Geschichte des Fußballs: Von seinen Anfängen in Europa, als Mob-Spiele in England kleinen Bürgerkriegen glichen, über Calcio Storico in Florenz, das eher an Kampfsport mit Ballbegleitung erinnert, hin zur Jahrhundertwende, als die heute großen Clubs in Bayern das Laufen, Schießen und Grätschen lernten.
Es geht um einen Sport, der die Massen im Freistaat in einer Zeit verzauberte, als die noch junge Idee der Freizeit erfunden wurde. Um Rivalitäten, die ein Jahrhundert überdauert haben. Um ehemalige Fußballriesen, die heute eher Zwerge sind. Aber auch um die unrühmlichste Zeit des bayerischen und deutschen Fußballs, als der FC Bayern das Hakenkreuz im Wappen führte. Es geht aber auch um Fußballwunder. Das deutsche von Bern, das österreichische von Cordoba und das größte von allen: den Meistertitel der Münchner Löwen.
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Mord und Totschlag. Viel mehr Regeln hat es nicht gegeben. Das ist sehr ähnlich zum dritten Liga-Fußballamt. Also sehe ich jetzt wochenendlich. Ein Bayer und ein Halber. Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Leubel. Ein History-Podcast der Mediengruppe Bayern. Guten Tag, grüß Gott, servus miteinander und HW Dere.
Willkommen zu einer neuen Folge von Ein Bayer und ein Halber. Wobei, der Titel stimmt halt nicht. Ich bin halt noch mehr in der Unterzahl als sonst. Heute sind wir nämlich zwei Bayern und ein Halber. Wir haben nämlich zum ersten Mal einen Gast im Podcast, nämlich Alexander Augustin. Weil heute geht es um Fursboy. Und in gewisser Weise herrscht heute Parität wie nie zuvor im Podcast.
Es steht nämlich 1 zu 1 zu 1. Wir haben einen Fan des FC Bayern, das bin natürlich ich, der halbe Bayer. Wir haben einen Augsburg-Sympathisanten, das ist der Herr Dr. Richard Leubel. Und wir haben einen, Gott sei seiner armen Seele, gnädig, 60er-Fan. Alex, vielleicht stellst du einfach mal kurz vor. Ja, servus. Danke, dass ihr mich eingeladen habt in den Podcasts.
Ich bin, wie gesagt, Löwen-Fan seit Kindesbeinen. Ich kann mich erinnern, seit ich fünf bin. Das legendäre Lokal-Derby 99. Gerade die Löwen-Fans werden sich daran erinnern. Ja, und bin jetzt, weiß ich nicht, in die Rolle des Löwen-Experten reingewachsen. In den letzten Jahren habe ich ein Buch geschrieben über die Löwen, mache einen wöchentlichen Podcast über die Löwen und gebe da gerne meinen Senf dazu.
Und im Nebenjob ist er übrigens PNP-Redaktionsleiter in seinem Heimatort Felder oder wie heißt es? Fichtach. Fichtach. International Fichtach in Felder, sagt man Felder. Herr Dr. Läubel, Sie sind der bayerischste aller Bayern, der niederbayerischste aller Bayern sogar. Sie sind aber Augsburg-Sympathisant. Wie kommt jetzt das? Ja, ich bin ein niederbayerischer Schwabe, weil ich natürlich ziemlich lange schon seit 2003 in Friedberg bei Augsburg lebt Und die große Freude habe ich, ich bin nach Augsburg gegangen, weil der FCA aufgestiegen ist fast ident.
Ein bisschen vorher war ich da, weil ich habe das noch erlebt, weil das neue Stadion gebaut worden ist. Und ich profitiere von der riesen Lebensqualität, dass dir, wenn es da am Samstag um zwei einfallt, dass du ins Fußball gehst, dass du in der Regel ins Fußball gehen kannst, weil du einen Akkorten kriegst, außer es ist bei Bayern oder Dortmund da.
Und ich habe in Schwaben auch die Qualitäten schätzen gelernt, die eine gute Vereinsführung ausmachen, die mit Verlaub beiden weiteren vertretenen Fangruppen da herinnen fehlt, ganz massiv, weil der FC Augsburg hat einen Gesamtetat, für den darf der FC Bayern nicht einmal eine Halbzeit auflaufen. Und trotzdem war vor ganz kurzer Zeit der herausragende Triumph des FC Augsburg im Münchner Stadion 2 zu 1 völlig verdient gegen die überbezahlte Gurkentruppe des FC Bayern gewonnen.
Kurz der Zusammenhang für unsere Zuhörer. Wir nehmen diesen Podcast auf. Am 30.01. Und am vergangenen Wochenende hat es Augsburg wie durch ein Wunder geschafft, uns, den richtigen Bayern, ein 2 zu 1 abzutrotzen. Ich habe schon gewusst, dass ich deswegen gefotzelt werde. Aber was den Etat angeht, da ist eigentlich der 60er der Underdog hier, muss man sagen.
Und auch was die schlechte Vereinsführung angeht. Da seid ihr der Underdog. Kurz zu mir, warum bin ich FC Bayern Fan? Ich habe zwei Entschuldigungen. Erstens, ich komme ja direkt aus dem Grenzland, direkt von der Grenze. Und bei uns hat es einen Haufen... Ja, österreichische junge Burschen geben, die waren FC Bayern-Fan.
Und mein Vater ist aus München und war FC Bayern-Fan. Meine Mutter aus Österreich interessiert sich nicht für Fußball. Ich habe nicht anders können. Ja, worüber wir heute reden wollen, außer dass wir uns frotzeln gegenseitig, ist, warum lieben die Bayern den Fußball so? Und wie ist der Fußball eigentlich nach Bayern gekommen?
Und warum findet man in einem Verein so gern unser zweites Zuhause, unsere zweite Religion, unseren zweiten Volksstamm. Ich hätte jetzt einmal ganz kurz gestartet mit der Urgeschichte des Fußballs, wenn ihr nichts dagegen habt. Erstes Balltret-Spiel, drittes Jahrhundert vor Christus im alten China, Kudu.
In Europa geht es an, zwölftes Jahrhundert, mit den Vorgängern des Fußballs, obwohl das mit Fußball wenig zu tun hat. Das war der sogenannte Mob-Football, also Mob-Fußball. Und man kann wirklich sagen, da haben bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht in Dörfern und Orten. An jedem Ortsende steht ein Tor und zwei Mopps prallen aufeinander und um jeden Preis muss der Ball ins gegnerische Tor. Verboten waren Mord und Totschlag.
Viel mehr Regeln hat es nicht gegeben. Das hört sich sehr ähnlich zum dritten Liga-Fußball an. Also sehe ich jetzt Wochenende. Das erinnert mich an den alten Spruch von Helmut Qualtinger. Gotthabe in See liegt ja einer der großen österreichischen Kabarettisten, der gesagt hat, die Stierkämpfe in Pamplona, a matte Sache.
Simmering Kapfenberg, das ist Brutalität. In Florenz, das ist schon ein bisschen ähnlicher zum modernen Fußball, weil es auf dem Spielfeld austragen wird. Da hören die Ähnlichkeiten aber schon aus, gibt es bis heute übrigens Calcio Storico, also historischen Fußball. Einmal im Jahr, an einem Tag, werden drei Spieler ausgetragen.
Zwei Semifinals, ein Finale, mehr geht sich gesundheitlich nicht aus. Zwischen den Stadtvierteln. Und da auch wieder Ziel, der Ball muss möglichst oft ins Tor regeln. Es darf nur zwei Kämpfe geben, also nur eins gegen eins. Und bitte keine dritte gegen den Kopf. Langweilig. Ja, und dann geht es in England so langsam los, dass sie eine Art wirklich moderner Fußball entwickelt im 19. Jahrhundert.
Herr Läubel, Sie als Historiker, was wissen Sie denn über die Anfänge des Fußballs? Also ich muss, das kann ich gleich verbinden mit einer Lücke, die wir bis jetzt gelassen haben, die aber ich natürlich als für Gesamtbayern zuständiger sofort auffülle. Wir haben natürlich den erfolgreichsten, weil sie nach der Frühzeit fragen, den erfolgreichsten bayerischen Fußballklub außen vor lassen, nämlich den deutschen Rekordmeister, bislang in die 80er Jahre, bis dann der FC Bayern einmal so aus Giersing ein wenig rausgeschmeckt hat, ist glaube ich 1985 oder 1986 der 1. FC Nürnberg an den FC Bayern vorbeizogen.
Also das zeigt ja schon, wo sozusagen die Post abgegangen ist. Warum ist das in Nürnberg so? Das hängt jetzt mit der Geschichte des Fußballs überhaupt zusammen. Der Fußball soll ja aus England kommen sozusagen, als Vereinsfußball, wobei man da in dieser Frühzeit nicht recht weiß, ist Rugby gemeint oder ist Fußball gemeint, wenn man die ganzen Sachen sieht.
Natürlich verbindet sich mit der Erfindung der Freizeit, weil vor 1850er hatten wir da Freizeit gehabt. Der Adel und das Bürgertum. Und deswegen ist der Fußball eigentlich so eine bürgerliche Geschichte und eine Sache der großen Schulen. Rugby ist eine Schule. Und erst dann sozusagen im zweiten Schritt wird der total populär, wird von den Arbeiter übernommen, weil die in England, die sind in zwei Sachen vorn dran.
England ist massiv, sozusagen schon 1880 leben fast mehr Leute in England in den Städten wie auf dem Land. Und die Arbeitszeit wird runtergesetzt auf 60 Stunden, das sind schon harte Sachen, auf 50 Stunden und da bleibt jetzt ein bisschen was, was man Fußball spielen kann. Und deswegen nehmen sich die Arbeiter dieses Fußballs an, gründen die Arbeitervereine und die anderen mehnen jetzt nicht mehr die Nosen ein bisschen her, weil ich sage, das ist ein grober Arbeitersport dann.
Außerdem wirst du mal dreckig, weil im Rugby und im alten englischen Fußball da ist es auch wüst zugegangen. Also mit Dribbeln hat das wenig zum Dau gehabt. Also hauptsächlich haben sich da junge Leute in Privatschulen abreagiert und sich gegenseitig sauber auf die Lätschen gekaut haben bis früh. Und dann kommt natürlich der Moment, und das ist halt erstaunlich, weil man halt immer sagt, ja, England ist das Maß aller Dinge.
Also wenn man sich diese ersten Vereinsgründungen anschaut von Fußball, da ist der Kontinent nicht weit zurück hinter England. Das läuft alles so Ende, ganz Ende des 19. Jahrhunderts, eigentlich eher um 1900, findet das statt. Und da sind wir dann auch schon so. Und dann wären tatsächlich in den bayerischen Großstädten, in Nürnberg, das ist eine echte Industriestadt, eine gewachsene Industriestadt mit viel Metallindustrie und solche Sachen.
In Nürnberg wird der FC Nürnberg 1900 als Rugby-Club gegründet und ein Jahr später ist er dann zum Fußball übergegangen und hat natürlich eine der ganz grandiosen Gestalten des deutschen oder europäischen Fußballs überhaupt, Nämlich ein Max Moorlach, der in rund 900 Spielen für den FCM 700 Tore. Geschossen hat. Und das ist der Hauptgrund, warum der FC Nürnberg gegen die 20er Jahre auf die deutsche Meisterschaft abonniert ist.
Jetzt muss ich kurz gleich einen Stich ins Herz des 60er Fans setzen, weil 1860 München, jetzt kann man glauben, die spielen Fußball seit 1860. Ist das denn so, Alex? Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Es ist eigentlich auch so, dass die Vereinsgründung des TSV 1860 München im Jahr 1848 liegt. Also zumindest gab es da den Versuch, diesen Verein zu gründen, In einem kleinen Wirtshaus in München am Stachus haben sich da ein paar Männer zusammengetan, um eben einen Turnverein zu gründen.
Allerdings ist der gleich darauf wieder verboten worden. Nach der Märzrevolution galten Sportvereine als Anstalten der moralischen Verpestung. Also es war dann nichts mit diesem Turnverein. Wie sie manche Sachen bewahrheiten können. Ja, dann gab es eben 1860 den nächsten Versuch, diesen Verein zu gründen. Der ist dann gelungen.
Damals hieß der Verein noch Verein zur körperlichen Ausbildung. Also diese Disziplin war dann noch groß im Vorergrund, neben auch das Turnen. Und der Fußball, der dann später kam, war eher so verpönt als dreckiger, rauer Sport. Und der Deutsche an sich ist ja sehr disziplinaffin. Deswegen gab es eben das Turnen.
Fußlümmelei haben sie es gesagt. Genau, ja. Und ja, erst 1899 hat sich dann aus dem TSV München von 1860 die Fußballabteilung ausgegründet. Mit übrigens anderen Vereinsfarben, also dieses Weiß-Blau, wofür der Löwe ja steht. Das sind gar nicht die Farben der Fußballabteilung, sondern grün-gold. Weiß man wahrscheinlich außerhalb des Löwenkosmos auch nicht.
Dafür ist der FC Bayern übrigens anfangs in Weiß-Blau auch aufgelaufen. Ja, stimmt. Und Sie sind ja die bayerischen Klubs, beide sind übrigens nicht der älteste bayerische Fußballklub. Diese Ehre gebührt entweder dem Thera Pieler 1896 oder dem FC Nordstern. Von dem hat man jetzt auch nicht mehr wahnsinnig viel gehört in der späteren Zeit.
Aber die 60er sind schon knapp vor den Bayern gegründet worden, wenn man nicht alles täuscht. Ein paar Monate, soweit ich weiß. Bayern dann 1900, also es waren... Das waren ein paar Monate dazwischen. Das weiß ich sogar genau. 27. Februar 1900 auf den Punkt. Da haben sie sich beim MTV München gestritten, wie soll es jetzt weitergehen, Fußballabteilung.
Und elf Männer sind dann, da war es schon abends, ausgezogen aus dem Vereinslokal und haben gesagt, da wisst ihr was, dann machen wir es selber. Wobei, so werden sie es nicht gesagt haben, weil es waren hauptsächlich nicht einmal Bayern, die den gegründet hat, sondern Preußen. Also da waren Leipziger dabei, da waren Berliner dabei, da waren Bremer dabei.
Und ausgerechnet die gründen dann im Weinlokal Gisela, also im Weinhaus Gisela in der Maxvorstadt, den FC Bayern. Und obwohl er nach den 60ern gegründet worden ist, haben sie vor den 60ern das erste offizielle Spiel gehabt. Nämlich März 1900, erster Münchner FC war der Gegner, 5-2, souveräner Sieg gegen den gleichen Gegner hat dann kurz drauf.
Die haben die 60er ihr erste Spiel gemacht und haben natürlich verloren. Weil Sie das gerade gesagt haben mit der Beteiligung von dem Stammtisch. Da sieht man dann doch, dass England eine Rolle spielt. Weil die Städte, die Sie jetzt in Hand haben, das sind die, die am innigsten mit England verbunden sind.
Über Handel und ähnliche Dinge dann da. Also die haben das wahrscheinlich aufgeschnappt und dann hat es ihr gefallen und dann halt eilig übertragen. Und man sieht ja ganz klar, es ist ein Stadtsport. Ja, unbedingt. Was haben denn die Bayern, weil sie gesagt haben, Freizeit hat es nicht gegeben, Aber es wirkt schon so, irgendwas müssen sie ja gespielt haben, weil einer der Gründerväter, der nach Rugby-Regeln zwar, aber den Fußball aus England geholt hat, das war der Konrad Koch, ein Gymnasiallehrer aus Braunschweig, der hat 1874 schon gesagt, Zitat, Beim Fußballspiel findet unsere Deutsche des frischen Spiels im Freien entwöhnte Jugend am schnellsten ihre verlorene Spiellust wieder.
Also irgendwas werden sie ja gespielt haben. Was war denn das Spiel der Bayern und der Deutschen bevor im Fußball? Mei, das kommt jetzt darauf an, von welcher Seite, dass man es sieht, wenn man es jetzt von der Offiziellen her sieht, sind halt diese Turnvereine, deswegen auch der TSV 1860 München, die sind vorne dran, das sind da sehr politische Einrichtungen halt, weil Parteien waren da verboten, die haben dann halt in der Stadtpolitik so bestimmte Sachen ausgemacht und war, wie man jetzt auch schon wieder sieht, war eher so eine Oberschichtengeschichte mit dem Turnen.
Wenn man in die Unterschichten geht, also ich stelle mir das so vor, dass dieses Kicken, das ist auch in England überliefert. Dass halt das regellos oder mit sehr regionalen Regeln, von Hinterhof zu Hinterhof verschieden, von Schule zu Schule, dass also dieses Kicken und so ein Bolenkicken und so, also das hat es sicher immer schon gegeben.
Und in England gibt es da die ganz perversen Geschichten und Legenden. Wenn es nicht wahr sind, dann sind es gut erfunden, dass ja mit den Köpfen von Wikingern dieses Spiel begonnen worden ist. Und wie es da drüben zugegangen ist... Späte Rache an den Dänen. Also wie es da im 10. und 11. Jahrhundert in England zugegangen ist, ist sowas durchaus vorstellbar.
Also so dieses wilde Kicken hat es sicher gegeben, wenn man ausgehend von den Spielen, wo man archäologische Quellen gefunden hat, Schussern ist ja so ein Massensport. Findest du überall, was du grabst. Was ist das? Schussern ist quasi, was du mit Kugeln, Murmeln, genau, was du reinschmeißt und du musst halt die Kugel vom anderen treffen und so und dann kriegst du zwei oder da gibt es auch wilde, wüste Regeln.
Also solche Beifunde hast du in allen Kulturschichten, das war sehr beliebt. Und dann halt natürlich die Kriegsspiele, die darf man auch nicht vergessen, Holzschwerter und sich an die Sachen, also auch im bäuerlichen Bereich, dann auch üblich. Aber das darf nicht verdecken, dass ja die Kinder im Grunde mit elf oder zwölf Jahren hast du schon deine Lehrstelle angetreten.
Und du bist aufs Feld gegangen. Und du bist aufs Feld gegangen. Und du bist der Spaß vorbei gewesen. Wie schaut es denn in Felder oder bei dir in der Gegend aus? Weiß man, was da die ersten Relikte des Fußballs sind? Boah, das weiß ich nicht. Wobei in Felder kann es durchaus sein, dass die so ballähnliche Sachen gehabt haben, weil Felder war ja ein Textilherstellungszentrum, die haben da sehr viel Hanf angebaut und und dann auch verarbeitet und versponnen.
Und das hätte eigentlich alles gehabt, dass das ein Industriegebiet wird, aber da sind wir wieder bei einer früheren Folge, weil die Eisenbahn zu spät gekommen ist, hat das da nicht funktioniert. Aber wenn man da so ein Heimgewerbe hat, da sind sicher ein paar große Stoffballen und sowas abgefahren. Also so Ball zu werfen und Fangenspielen und so, das liegt alles nah aufeinander.
Also traut er mir jetzt da fast wehten. Sie können mir das Gegenteil nicht nachweisen, dass das in Feldern gegeben hat. Wie hast du eigentlich mit dem FC Augsburg begonnen? Ja, der FC Augsburg ist natürlich wie Nürnberg. Augsburg selbst der ganz klassische Industriestaat, aber nicht so sehr wie Nürnberg geprägt von der Metallindustrie.
Sicher in Augsburg gibt es dann MAN, aber das ist ein bisschen spätere Geschichte. Von der Textilindustrie, wo die Arbeitsbedingungen immer am härtesten waren. Und Textilindustrie heißt da immer Frauenindustrie. Und das ist eigentlich der Grund, warum das in Augsburg ein bisschen verzögert kommt. Also die ersten Fußballmannschaften ist 1907 der FC Alemannia Augsburg gegründet.
Da zeigt man dann auch schon an, dass man ein bisschen woanders drauf ist als die Münchner, weil mit Bayern hat man in Augsburg nicht so viel am Hut, obwohl man zu Augsburg gehört. Also da sagt man halt Alemannia, Großdeutsch sozusagen. Und die Augsburger haben dann relativ schnell das Glück gehabt, auch, dass die zweite große Gestalt, frühe Gestalt des bayerischen Fußballs ein richtiger eingeborener Oberhauser war.
Oberhausen muss man dazu sagen, wer Augsburg nicht kennt, das ist schon ein bisschen bayerisch geprägt jetzt, weil es schon zum Lech auf die andere Seite tendiert und deswegen hat also der große Augsburger Fußballer, der Helmut Haller, einen bayerischen Beinamen gehabt, das war nämlich der Hämmerd. Und der Hämmer deswegen, weil er so ein Hempfling war und so ganz wie ein Hemd, also ganz dürr.
Und einen Helmut Haller muss man deswegen immer nennen, weil er der erste deutsche Fußballlegionär war. Also der Haller ist zum FC Bologna gegangen und dann zu Juventus Turin, also 1963, und ist dreimaliger deutscher Meister, also italienischer Meister. In die 60er Jahre und ist dann glorreicherweise zurückgekommen, da war er dann kein Hämmer mehr, sondern eher dicker Wollpullover, er hat offenbar die italienischen Nudeln recht geschmeckt, er ist zurückgekehrt 1973 und das ist für alle Eder und Augsburger, die wissen das noch, so ein Riesentermin, weil da erstmals nach ganz langer Zeit das Rosinaustadion wieder gefüllt worden ist, mit 20.000 Besuchern und der Helmut Haller ist so die Augsburger Lichtgestalt,
wobei dann in Augsburg noch mit zwei dazukommen, was auch häufig vergessen wird, nämlich aus der Jugend des FC Augsburg stammen dann der Bernd Schuster und der Karl-Heinz Riedle. Und insofern hat Augsburg eine schöne Tradition, das Schöne an Augsburg ist ja diese Zweisprachigkeit, dass das Schwäbische und Bayerische da ist, also heutzutage nicht mehr, aber früher.
Und das hat dazu geführt 2014-15, Da sind wir alle am Trainingsgelände vom FC Augsburg gestanden, weil nämlich da das bayerischste aller Trainings überhaupt in Bayern abgelaufen ist. Weil da nämlich der Markus Weinzierl aus Strauwing da war mit seinen Co-Trainern, mit einem Baum, der jetzt Coach ist, der aus Landshut ist.
Und das war phänomenal zum Anschauen, dass du da so eine internationale Truppe hast, mit, wo hast du, drei, fünf oder sechs Nationen, dass aber das niederbayerische Trainerteam diese Trainings im tiefsten Niederbayerisch durchgeführt hat. Ich glaube, der Sepp Bella war noch dabei. Ja, stimmt. Und die haben aber alles verstanden, die internationalen Spieler.
Also das war zum Kugeln. Nach der Liebe und der Musik die dritte große internationale Sprache ist der Fußball einfach. Vielen Dank. Zum Thema Italien-Legionäre muss ich kurz widersprechen, also dem Historiker zu widersprechen ist in dem Fall gewagt, aber die Löwen hatten den ersten Italien-Legionären, zwar 1949, Ludwig Ianda hieß der, ist von den Löwen für 50.000 Mark zu Fiorentina Firenze gewechselt damals.
Hat da eine beträchtliche Karriere hingelegt, ist allerdings nie in der Nationalmannschaft aufgeschlagen, weil der Sepp Herberger damals bekanntlicherweise gesagt hat, wer im Ausland spielt, soll nicht für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Und jetzt ist er ein bisschen unter dem Radar gelaufen, bis er dann 1954 seine Karriere beendet hat.
Aber es ist so eine versteckte Geschichte des deutschen Fußballs. Gut, also müssen wir mit Augsburg korrigieren. Genau. Also da ist er vielleicht der Einerhalbste. So kann man es sagen. Ich würde gerne kurz nochmal ein bisschen einen Schwenk zurück machen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts. Nämlich aus dieser Sportlerbewegung von Leuten, die halt gerne einen Ball umeinander kicken und sich vielleicht ein bisschen gerne umtreten oder ein bisschen auspauen wollen, wird ja ein Massenphänomen.
Und vielleicht fragen wir da mal unseren 60er und vielleicht kann anhand der Vereinsgeschichte der uns was sagen. Wie beginnt es, dass diese Vereine gerade in die Städte, also in München. Plötzlich nicht nur Hundertschaften und Tausendschaften, sondern Zehntausendschaften anlocken und das Leid ihr Leben auf solche Vereine ausrichten?
Das ist ein schleichender Prozess, würde ich sagen. Es beginnt natürlich mit der Institutionalisierung des Fußballs, Als Gründung des DFB, aber auch natürlich vorher der Unterorganisationen des DFB. Und dann gibt es die ersten Lokal-Durbys. Das erste Lokal-Durbys hat übrigens der FC Bayern gewonnen, muss ich leider an dieser Stelle erzählen.
Und dann gibt es halt, gerade nach dem Ersten Weltkrieg eigentlich, wird der Fußball zum Massenphänomen feiern. Auch die Münchner Vereine die ersten Erfolge. Ich glaube, wann ist der FC Bayern das erste Mal Meister? Gewann 33? Ich glaube, Süddeutscher Meister waren es das erste Mal 1926. Da haben sie sich gegen das damalige zweite Superteam, also der Klub, also die Nürnberger haben wir schon gehört, die waren die Riesen im bayerischen Fußball.
Das zweite Superteam in Süddeutschland war SPVGG Fürth, noch ohne Gold. Und da haben sie sich dramatisch 4-3 durchgesetzt 1926 und haben dann aber gegen Fortuna Leipzig überhaupt kein Land gesehen. Zwei Jahre später sind sie noch mal Süddeutscher Meister geworden und haben dann im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft 2 zu 8 gegen den HSV auf den Deckel gerückt also das Ergebnis, das kennt man heutzutage eher umgekehrt erste Deutsche Meisterschaft war dann 1932, in Nürnberg gegen Eintracht Frankfurt, und da sind schon 100 Schaften zum Teil mit dem Fahrradl zum Spuh aus München hingefahren und jetzt muss ich den nächsten Stich ins 60er-Hertz setzen 2-0 Sieg, Rückkehr nach München und wo feiern sie die Meisterschaft? Im Löwenbräukeller.
Ja, ich kann mir selber noch einen Stich versetzen in mein eigenes Löwenherz. Denn 1931 hätten eigentlich die Löwendeutscher Meister werden müssen. Stand im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Hertha BSC im Müngersdorfer Stadion in Köln und sind, man kann so sagen, nach Strich und Faden beschissen worden vom Schiedsrichter.
Der hat zwei reguläre Tore aberkannt, ist zumindest so überliefert, gibt natürlich keine Fernsehaumnahmen dazu. Auch keinen Videobeweis, logischerweise. Alles entgegen uns. Es hat darin geendet, also selbst Hertha BSC als dann legitimer deutscher Meister hat ein Entschuldigungstelegramm nach München geschickt und hat gesagt, wir gratulieren dem wahren deutschen Meister.
Also der Opfermythos rund um die Löwen beginnt eigentlich da schon. Also man begibt sich als Löwenfan immer mal gerne in die Opferrolle, in diesem Fall zurecht. Aber das war die Zeit, wo der Fußball groß wurde. man erkennt das auch am Wachstum des Grünwalder Stadions. Also es gibt es ja seit, ich glaube 19...
Um die 1920er auf jeden Fall. Und der FC Bayern auch gespielt hat. Genau, und es ist kontinuierlich gewachsen, immer wieder aufgestockt worden. Es war eine grüne Wiese zunächst und ist dann über ein paar Jahre gewachsen auf einem Stadion, das mehrere 10.000 Zuschauer gefasst hat und dann auch ja voll war.
Aber warum schauen Sie die Leute Fußballspiel? Ich meine, die Frage könnte man heute auch stellen, warum spielen wir nicht selber Fußball, warum schauen wir es uns da bloß an? Herr Dr. Läubel, aus Historikersicht, was sind die soziokulturellen Gründe dafür, dass so viele Leute Geld dafür ausgeben, dass andere Leute beim Spielen zuschauen?
Ja, also wie vorhin schon gesagt, es ist die Freizeit einfach da und das ist ein Sport. Also man muss den gar nicht betreiben, sondern man kann dieses Gemeinschaftserlebnis natürlich auch im Stadion haben. Und das ist eigentlich das erste Moment. Deswegen ist ja das in die Großstädte, wo es einen Fußball groß macht.
Am Anfang sind die Stadien und die Einnahmen über die Eintrittsgelder. Das war am Anfang auch nicht selbstverständlich. Die ersten, um 1900 ist das frei und dann fährt sich das langsam auch auf. Und wir sind ja in einer Welle der Nationalisierung. 1914 ist der erste Weltkrieg und das haben die Fußballvereine natürlich ganz geschickt ausgenutzt und haben sich quasi mit diesem Patriotismus und mit den verschiedenen Ländern da verwoben.
Nicht umsonst gibt es so wahnsinnige Vereine, die Borussia heißen. Borussia ist Preußen. Ist ja irgendwie auch eine schöne poetische Gerechtigkeit, dass die erste große... Die internationale, interdeutsche Rivalität vom FC Bayern war dann in der Nachricht gesagt, Borussia Mönchengladbach und dann Borussia Dortmund.
Also es ist die Bayern und die Presse nicht auszutreiben. Beim FC Bayern ist das halt auch so. Deswegen heißt der FC Bayern München, weil man sich mit Bayern identifiziert. Und Augsburg, ich habe es ja schon gesagt, Augsburg identifiziert sich zu der Zeit nicht mit Bayern, obwohl es zu Bayern gehört.
Deswegen haben die Alemania, Alemania für Schwaben sozusagen. Und das ist auch ein Steck und dann alle drin, also verbindet sich mit Patriotismus unter nationaler Identität. Und 1860 identifiziert sich mit der Vergangenheit. Mit sich selber. Ja, aber auch mit München natürlich. Es gibt auch viele alte Münchner, die sagen, wir sind nicht Bayern, wir sind München, Landeshauptstadt.
Also München hat schon früh eine eigene Identität gehabt. Wir sind mit dem ersten Meistertitel von Bayern schon an der Schwelle zu einer grausligen Zeit. 1932 noch Meister, 1933 beginnt die NS-Zeit. Vielleicht reden wir mal kurz drüber. Welche Rolle spielt der Fußball in dieser Zeit, aus Historikersicht und dann aus unserer Vereinssicht?
Ja, ich meine, die Nazis waren ja schlau. Die haben natürlich alles, was mit Sympathie vieler Menschen zu tun hat, haben sich die sofort nach Möglichkeit unter den Nagel gerissen. Und das ist halt bei der einen oder anderen Stelle besser gegangen. 60, sagt man, um das Beispiel aufzunehmen, ist da relativ früh dran.
Beim FC Bayern muss man ja sehen, dass der verunglipft worden ist dann von den Nazis als Judenklub. Da gibt es diese jetzt ja ganz populäre Gestalt Landerauer, der da Präsident ist und den FC Bayern auch hochbringt und dann unter die Nazis natürlich gehen muss und flüchten muss. Nicht nur gehe, erst einmal kommt er ein paar Wochen sogar ins KZ und vier seiner Geschwister sind ermordet worden.
Und kommt, also er glaube ich, ist dann noch in die USA weiter und dann später noch im Krieg zurückgekehrt, meine ich. In der Schweiz war er auch noch eine Zeitung. Und trotzdem ist es aber auch, wenn man sieht es dann, wie diese jüdische Führung dann weg war, ist der FC Bayern natürlich auch ganz schnell eingemeindet worden dann in der NS-Philosophie.
Da muss ich eine Lanze jetzt auch mal für meinen Verein brechen. Es gibt nämlich gerade im englischsprachigen Internet ein Meme, also ein Gag, da wird gern gesagt, frag eine Frau nie nach ihrem Alter, ein Mann nie nach seinem Gehalt und ein FC Bayern-Fan nicht, wie das Logo von seinem Verein zwischen 1938 und 1945 ausgeschaut hat.
Da war so ein komisches Kreuz drin. Ich glaube, es war eine Unverschämtheit, um den vermeintlichen Judenklub eine auszuwischen. Die Bayern haben einen Hakenkreis auf einmal im Wappen gehabt. Ja, weil wie gesagt, das war schwer, diese, was waren es in zwölf Jahren, oder bis unmöglich, diesem Regime zu entziehen.
Da hättest du den Verein auflösen müssen, dann hättest du dich vielleicht dem Regime entziehen können, aber was hätte das auch für einen Sinn gehabt? Das Hakenkreuz im Wappen hatten die Löwen zwar nicht, aber inhaltlich waren sie sehr auf Linie mit den Nazis. Der Verein hat das auch lange nicht wirklich aufgearbeitet. Das ist erst vor 15, 20 Jahren hat diese Aufarbeitung begonnen und die Löwen waren sehr früh auf Linie, haben nach zwei Monaten nach der Machtergreifung die offizielle Loyalitätserklärung des Vereins unterschrieben, haben explizit begrüßt, dass jetzt völkisch umgestaltet wird.
Da gibt es Dokumente, die das belegen und auch die Vereinsführung war sehr auf Nazi-Linie. Dann gab es Präsidenten, die am Hitlerputsch beteiligt waren, SA-Sturmbahnführer, SA-Mitglieder. Also 60 war zu dieser Zeit, muss man so klar sagen, ein Nazi-Club, durchsetzt von Nazis und hat da interessanterweise auch den ersten großen Erfolg gefeiert in der Nazi-Zeit 1942.
Den damaligen Chama-Pokal gewonnen, DFB-Pokal, das Pendant dazu. Ja, also eine dunkle Zeit. Das muss ich fairerweise noch dazu sagen, auch bei den Bayern hat es NSDAP-Lehr gegeben. Es war kein reiner Jugendverein. Das ist allerdings auch erst seit nicht einmal 10 Jahren bekannt. Das ist auch eine neue Entwicklung.
Die sind überall drin gesessen. Ja, klar. Wir waren kein Volk von Widerstandskämpfern. Widerstandskämpfer waren... Im Nachhinein schon. Ja, im Nachhinein vielleicht schon. Bei den Österreichern ist es, wenn ich jetzt da eine Frozelei endlich loswerden darf, war es auch anders. Ihr wart so jahrzehntelang einfach nicht dabei.
Und die Jubel-Perser, die am Heldenplatz in Wien gestanden sind, waren da lauter eingeflogene bzw. Eingefahrene deutsche SS-Häßler. Es hat der tolle österreichische Kabarettist Günther Pahl, bekannt als Gunkel, einmal so schön gesagt, Österreich hat einen tollen Trick geschafft nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Land wurde zum Kronzeugen ohne Aussagepflicht. Nein, es war nicht einfach. Und wie gesagt, das sieht man ja später auch noch. Der Sport und gerade der populäre Sport ist natürlich ein begehrtes Ziel der Politik. Immer gewesen, wenn man sich die Vorstandschaften anschaut, jetzt in der demokratischen Zeit, sowohl vom FC Bayern als auch von 1860 München, findet man da immer wieder Politiker drin.
Zuletzt beim FC Bayern sogar als amtierenden Ministerpräsidenten an Edmund Stoiber. Und bei 60 mein früherer Chef, der Kultusminister Zehmeier, der, was ich so gehört habe, jetzt auch nicht unbedingt in jeder Lebenslage eine gute Figur gemacht hat für 1860. Jetzt ist Gott sei Dank 1945 der Spuk vermeintlich vorbei.
Beim FC Bayern geht es bergab. Wie ist die 60er noch im Griff gegangen eigentlich? Die ersten Jahre auch schleppend, aber hin zur Gründung der Bundesliga, wo wir ja wahrscheinlich jetzt dann hinkommen, immer besser und, Bis hin zu den glorreichen 60er-Jahren. Da gehen wir gleich dazu. Ich würde noch gerne das vielleicht auch international bekannteste Kapitel des deutschen Fußballs, jetzt nicht das bayerische Ansprechen, nämlich das Wunder von Bern.
Wie aus dem Nichts gewinnt ihr, Deutschen, 54, die Weltmeisterschaft. Wie wichtig, also es wird immer so hochstilisiert, so da hat das Land wieder zusammengefunden und eine neue Identität und dann ist es wieder aufwärts gegangen. War das wirklich so wichtig? War Fußball so mächtig, dass er ein ganzes Land wieder auf die Füße hat bringen können?
In der Situation auf alle Fälle, ich glaube, das kann man gar nicht übertreiben, weil nach dem Krieg, ich meine, das ist die Zeit, das muss man sich auch ins Bewusstsein bringen, dass im Jahr nach und vor der Weltmeisterschaft, dass da die letzten Teilnehmer am Russlandfeldzug, die deutschen Soldaten, heimgekommen sind, die Spätheimkehrer.
Das ist ganz nah am Krieg dran und man war natürlich die Jahre nach 1945 schon am Boden. Man war besetzt, Besatzungszonen, geteiltes Land und so weiter. Man hat an vielen Dingen nicht teilnehmen dürfen. Manches geht ja bis heute sozusagen, wo man immer noch nicht voll ist. Ein vollgültiges Mitglied mancher europäischer oder auch Weltgemeinschaften ist und da kommt jetzt diese Fußball-Weltmeisterschaft daher wo dieses immer noch kaputt geschossene Land in die Großstädte die waren da immer noch kaputt geschossen das ist ja nicht auf ein paar Jahre gegangen der Wiederaufbau, jetzt kommen die da an und kommen dann ins Finale und gewinnen dann gegen die Fußball-Nation dieser Zeit überhaupt, gegen Ungarn in einem sehr kampfbetonten Spiel.
Gewinnen die da 3 zu 2 und das war wirklich der Moment, also da gibt es so viele zeitgenössische Aufnahmen wo die Leute vor die Schaufenster stehen und vor die Elektrogeschäfte, weil die Mehreren haben ja gar nicht keinen Fernseher gehabt und sich das vorher draußen anschauen und dann halt so wirklich auch wieder zusammenrücken und das ist ein der Gesellschaften auch da, dass man natürlich geschaut hat, wer war Nazi, wer war kein Nazi, wer war Supernazi, dass die jüdischen Mitbürger, die wieder zurückgekommen sind, gesehen haben, die sehr verfolgt nicht wahr sein, dass die Supernazis in der Justiz zum Beispiel wieder ganz nach oben gekommen sind.
Also das ist alles zerrissen, zerstritten am Boden und jetzt gelingt dieser Sieg, der. Total gemeinschaftsbildend ist und für die deutsche Identität eine ganz große Rolle spielt, weil nach dem Krieg war es ja auch wieder so, da waren wir ja auch, wie es geht, den Mechanismus gibt es ja auch, Ja, wir waren dann auch wieder lieber Bayern wie Deutsche und was weiß ich, lieber Schwaben wie Deutsche, weil man gesagt hat, ja das Bayerische hat jetzt mit dem NS eigentlich nichts zu tun, von wegen, wenn man sich die frühen Wahlplakate von den Nazis anschaut und für die Deutsche Identität ist das enorm wichtig.
Von den 50er Jahren in diesem Jahrzehnt, auf das ist mein Kollege Alex schon die ganze Zeit gefreut. In den 60er Jahren passieren nämlich zwei wichtige Dinge. Einerseits Dr. Richard Läubel erblickt das Licht der Welt und über das andere, Alex, verzeihst uns du jetzt was? Das sind eigentlich sogar mehrere Ereignisse aus Löwensicht.
Wir haben natürlich die Gründung der Bundesliga 1963 und damit beginnt eigentlich die große Zeit der Löwen. Gar nicht so lange dauert, aber es gab sie zumindest. Immerhin auch die Bayern ausgestochen als erster Münchner Verein in der Bundesliga. Da hält sich ja diese mehr, dass die Löwen der große Verein waren in München zu dieser Zeit.
In gewisser Weise waren sie es, aber sie haben sich in diese Bundesliga ein Stück weit hinein gemogelt, kann man fast sagen. Es gab so eine Zwölfjahrestabelle, die Grundlage dafür war, wer wird Gründungsmitglied der Bundesliga. Und die Löwen waren da eigentlich unterferner Liefen. Platz sieben. Also im Süden, ich glaube vier Listen in Deutschland, also Nord, Süd, West, Ost logischerweise und die Löwen waren halt im Süden Platz sieben, also bei 16, glaube ich, Gründungsmitglieder der Bundesliga aussichtslos da teilzunehmen, der FC Bayern war dritter, vierter, fünfter.
Die hätten es auch so nicht geschafft, das Meer muss man auch mal begraben, also auch wenn die Löwen sich nicht eingeschmuggelt hätten, hätten sie die München im ersten Jahr nicht geschafft. Aber 60er-Hundhansa schon immer gewesen, haben sich erfolgreich da reingeschmuggelt. Nämlich indem sie im Jahr vor der Gründung der Bundesliga die Süddeutsche Meisterschaft geholt haben, da wirklich durch die Oberliga marschiert sind und dann gesagt haben, naja, also den Süddeutschen Meister nicht zum Gründungsmitglied der Bundesliga zu machen, das wäre ja Hanebüchen und haben beim DFB immer wieder insistiert, bis er gesagt hat, naja gut dann, seid ihr dabei.
Die waren also damals das, was Tottenham dieses Jahr in der Champions League ist. 17. In der Liga, aber weiß. Wir wissen selber nicht, wie sie gekommen sind, aber haben es geschafft. Und die Bayern sind eben ausgestochen worden, hat auch zum großen Zwist geführt innerhalb der Stadt. Das ist auch so ein bisschen die Basis dieser Rivalität, die es bis heute gibt.
Ja, und dann haben die Löwen 1964 den DFB-Pokal gewonnen, standen 1965 im Europapokalfinale gegen Western United. Und haben 1966 die deutsche Meisterschaft geholt. Aber währenddessen hat der FC Bayern, also ich kann das ganz neutral sagen, Herr Munzinger. Währenddessen hat der FC Bayern natürlich die Grundlage für alle folgenden Triumphe gelegt.
Beckenbauer und Müller haben die 60er von der Nasen weggeschnappt. Und es heißt ja, es würde mich immer interessieren, Sie wissen das sicher besser als ich, es heißt ja, dass der Beckenbauer eine Wartschung gekriegt hat weil er eigentlich 60 Probetraining oder irgendwas gehabt hat und wird auch für irgendeinen anderen Bayern-Spieler noch überliefert ich glaube für den Bulli Rot, kann das sein, dass die Bayern tatsächlich in der Zeit der nette Referein waren, Das mag es auch, das sind natürlich Einzelereignisse. Es war ein gewisser Herr König, der da den Kaiser vergrault hat mit der Watschen. Das ist ja irgendwie auch kurios.
Aber das mag sein. Wie gesagt, es sind nur Einzelereignisse, die überliefert sind. Aber die Bayern haben da, das stimmt schon, als quasi Anderdog in der Stadt sehr viele richtige Entscheidungen getroffen. Und die Löwen wiederum im Erfolg viele falsche, was ihnen dann schon wenige Jahre danach stark auf die Füße geworden ist. Gerd Müller, den hätte 60 ja nur einen Amateurverein angeboten, der war auch zuerst mit 60 in Kontakt.
Und Bayern bietet dem, der war ja keiner, der Tscheikowski wollte er gar nicht haben, weil er gesagt hat, was wäre denn der dicke, kleines, dickes Müller, war ja noch liebevoll natürlich, weil er in der ersten Saison gleich 33 Tore geschossen hat. Ich muss jetzt einmal wirklich eine Lanze für Gerd Müller brechen, das heißt immer Beckenbauer wäre der größte Deutsche und der größte Bayern-Spieler.
Ich finde, das ist Gerd Müller und da hat mir der Kaiser selbst zugestimmt, Und der hat gesagt, also ohne Gerd Müller, da hat FC Bayern noch in einem Holzverschlag gespielt. Das war halt diese grandiose Achse, dass du hinter den Sepp Mayer hast, als Spitzentorwart, dann ein Beckenbauer als Spiel, ein Libero, der dann auch einen Katsche-Schwarzenbeck gefunden hat.
Ich sage einmal so, der Beckenbauer ohne einen Katsche-Schwarzenbeck ist auch schwierig vorstellbar, weil wenn der Beckenbauer wieder, das hat ja der Günther Netz einmal so schön gesagt, dass der Beckenbauer in den 90. Minuten mit einem blendend weißen T-Shirt und Hose vom Platz gegangen ist. Währenddessen beim Katsche Schwarzenbeck hast du vom weißen Trikot nichts mehr gesehen, weil er eingekretscht ist und für den Wegbauer die Arbeit gemacht hat.
Und die sind halt da zusammengekommen. Peter Neurohrer, ja berühmterweise mal gesagt, aufgewärmt habe ich immer wie Maradona und gespielt habe ich wie Katsche Schwarzenbeck. Ja, bevor wir jetzt dann nochmal kurz die goldene Ära des FC Bayern, die bis heute andauert, he he he, abwiegeln, ist diese Bundesliga-Gründung 1963, die macht es natürlich den Top-Vereinen leicht, die macht es der Kapitalisierung leichter, die macht es dem Bundestrainer leichter, weil er die richtig guten Spieler endlich einmal verlässlich schauen kann.
Aber ist nicht irgendwie schade, weil zumindest für mich als einer, der nicht in Bayern aufgewachsen ist mit Regionalfußball. So diese hochklassigen Darbys, diese Lokalrivalitäten, diese Stadtrivalität ja auch, so schuld sind natürlich die 60er, weil sie abgestiegen sind, hat die Bundesliga dem Fußball wirklich auch die lokale Identität ein bisschen geraubt.
Ja, also ich würde schon sagen, das ist halt die Zeit, ich kann mich da noch gut erinnern, wo im aktuellen Sportstudio, da, Mensch, wie heißt der gleich wieder, mit Bart, berühmter Moderator, Gruzzi Fünferl, Entschuldigung. Rewind Fassbänder. Nein, nein, aber auf ein bayerisches aktuelle Sportstudio, wo du heißt anders, mit Schnauzbart, BR, Reporterlegende.
Waldemar Hartmann. Waldemar Hartmann, Dankeschön. Wo der Waldemar Hartmann in die 80er Jahre die Frage stellt, ist denn der FC Bayern noch der FC Bayern? Weil damals war das, wo der Lothar Matthäus weggegangen ist, der ja immerhin ein Franke war, also ein Staatsbayer und wo halt erkennbar war, dass diese Internationalität dazu kommt und entsprechend sowas wie in die 60er Jahre, wo quasi höchstens aus dem Umkreis von 50 Kilometern um München fast die ganze Mannschaft hergekommen ist, dass die Zeiten halt jetzt vorbei sind.
Und das hat aber vielleicht nur, glaube ich, eine gewisse Delle gegeben. Und gerade bei Bayern ist es natürlich so, ich meine, es hat eine Zeit lang, haben sie halt so Leute aufrecht geholt, wie der Müller und der Schweinsteiger, die aber jetzt auch verschwunden sind. Aber mittlerweile ist ja auch die Stadt München so total internationalisiert, dass das eigentlich kaum mehr eine Rolle spielt und dass man sich jetzt mit dem FC Bayern identifiziert, weil er halt so wahnsinnig erfolgreich ist und außer er trifft auf spitzmäßig organisierte schwäbische Vereine auch meistens gewinnen.
Bei mir ist es jetzt so wie gesagt Vater Münchner, also ich habe eine Ausrede und ich schaue von außen auf Bayern und dann bin ich halt ein Volksfan, weil es ist angenehmer FC Bayern Fan zu sein als 60 Fan zu sein. Alex, warum bist du 60er Fan und nicht Fan von FC Fichtach? Ja gut, erst einmal der 1. FC Fichtag ist sportlich jetzt nicht so attraktiv.
Gut, das sind Löwen auch selten, aber bei mir liegt das tatsächlich auch in der Familie. Mein Wappen ist 60er-Fan und ich kann mich sehr lebhaft daran erinnern, wie gesagt, dieses Lokalderby 99, Thomas Riedl, Fußballgott, beschert den Löwen nach 22 Jahren mal wieder einen Sieg im Lokalderby. Und mein Wappen hat mich damals mitgenommen in eine Fußballkneipe bei uns daheim in der Region.
Zuwürdigerweise ein Vereinslokal eines Bayern-Fan-Clubs und waren natürlich, weiß ich nicht, 100 Bayern-Fans da drin, aber es war 20 Lokal, wo es damals Premiere übertragen hat und ja, waren wir beide, oder mein Papa war der einzige Sechziger-Fan, ich als Fünfjähriger habe geschaut, dass uns nicht schlagen sozusagen ja und dann schießt der Thomas Riedl, ich glaube 85.
Minute dieses Tor und mein Papa ja, flippt komplett aus, ich kann mich erinnern, dass er seine Spielnummer hat und irgendwie, also völlig eskaliert und ich bin da gesessen und dachte, jetzt wird es gefährlich. Aber das war so ein Ereignis, was mich einfach so geprägt hat, dass ich von diesem Verein nicht mehr losgekommen bin. Ähnlich war das übrigens in Nürnberg.
Wo es 1990 diesen sensationellen 4-0-Sieg gegen Bayern gibt. Und wo heute, wir sind da dahinter her, wir haben immer versucht, das T-Shirt für unser Museum zu kriegen, wo ein T-Shirt gemacht worden ist, wo draufgestanden ist, 4-0-Sieg über den FC Bayern. Ich war dabei. Also da hat das natürlich, da sieht man, dass die Terms jetzt halt über, das muss nicht mehr alles in derselben Stadt sein, aber im selben Bundesland jetzt in dem Fall, dass das schon eine gewisse Bedeutung hat dann da.
Und ich finde als Identifikationsmerkmal sowieso, also ich muss mich jetzt outen, ich war als Jugendlicher auch Fan des FC Bayern, aber bei mir hat das immer eine Rolle gespielt, weil halt einfach so viele Bayern dabei waren und weil ein Landsmann von mir dabei war, überragende Spielengestalt, Weltmeister, mehrfacher Deutscher Meister, Europapokalsieger und was man heute vergessen hat, der Schütze des Tores des 20. Jahrhunderts mehrfach.
Gewählt, weil er da, ich weiß jetzt nicht mehr in welcher Saison das war, aber mit einem Weitschuss, es war ein Pokalspiel, glaube ich, gegen Eintracht Frankfurt, aus 49 Metern das entscheidende Tor geschossen hat. Und also so Leute waren einfach wichtig und für mich ist das dann auch, hat das mit dem FC Bayern dann deutlich abgekühlt.
Klaus Agenthaler, müssen wir dazu sagen. War das? Ja genau, Klaus, habe ich das noch gar nicht gesagt. Der Auge, der Auge einfach. Der Auge, der dann ganz schlecht behandelt worden ist von dieser Mafia um den Uli Hoeneß. Und da ist dann mein Verhältnis zum FC Bayern sehr abgeklärt. Mafia im übertragenen Sinne bitte nicht klagen. Naja, selbstverständlich.
Wie schaut es allgemein in Niederbayern aus? Also Sie sind ja immer ein großer Verfechter Ihrer Heimat. Eine Fußballmacht ist Niederbayern ja nie geworden. Nein, das hängt natürlich auch wieder mit zwei Sachen zusammen. Das eine ist, weil die großen Städte halt fallen, wo spielt heute der erfolgreichste Verein in Regensburg, das ist zwar nicht mehr Niederbayern, sondern Oberpfalz, aber es ist wurscht, weil es gefühlt Niederbayern ist, Regensburg.
Und wir haben vorher gerätselt, müssen wir noch nachprüfen, aber wir können uns irgendwie dunkel erinnern, dass der FC Vilshofen einmal in der Bayernliga war, Kurz und Blattling, Kurz in der Bayern-Liga. Pass auch. Ich weiß noch, dass die Jugend des FC Eiterhofen einmal in der höchsten Jugendklasse, lange in der höchsten Jugendklasse gespielt hat. Deswegen war Meten einmal so eine Art.
Sportinternat. Bei mir in der Region Spielvereinigung Roman's Felden auch sehr bekannt für die gute Jugendarbeit. Haben auch, glaube ich, U19 Bayern-Liga gespielt. Das war sehr hoch, ja. Also es feiert halt die Großstadt sozusagen, wo das passieren können. Und das Zweite ist, dass Niederbayern eigentlich eher ein Eishockeyland ist, wie ein Fußballland.
Und Eishockey-mäßig war und sind wir eine Macht, wenn man an die großen Zeiten von Landshut denkt, verbindet sich natürlich mit zwei Namen, mit Erich Künnackl und mit Alois Schloder. 72 Prose-Medaille in Innsbruck, der ganz legendäre Sieg, wo erst in der Kabine bekannt war, dass das doch für Prose reicht.
Und heutzutage Straubing und sogar die heimliche Eishockey-Hauptstadt in Niederbayern ist zweifellos immer noch Deggendorf oder Gott sei Dank der DSC immer noch DSC heißen darf. Jetzt sind wir schon fast am Ende der Zeit, die uns zugemessen worden ist. Wir haben die erste Halbzeit schon mit zwei Minuten Nachspielzeit überstiegen.
Jetzt zum Abschluss nochmal zwei Fußballfragen jeweils an die Fans. Herr Dr. Läubel, bleibt Augsburg unabsteigbar? Also auf alle Fälle, es ist jede Saison dasselbe. Am Anfang sieht man, wer verkauft wird, dann denkst du, heuer wird es nicht langer. Und dann kommt ein guter Auftakt, dann die schwere Telle und dann kommt der Sieg gegen den FC Bayern.
Und jetzt sind wir natürlich alle überzeugt, dass wir vielleicht sogar das zweite Mal einen Qualifikationsplatz für einen europäischen Wettbewerb belegen. Fast dieselbe Frage an Alexander Augustin. Bleibt 1860 unaufsteigbar? Ich habe mich mental schon vorbereitet auf diese Frage. Ich hoffe, dass in den nächsten Wochen genug dafür getan wird, dass man von diesem unaufsteigbaren Mythos wegkommt.
Die Ausgangsposition ist nicht allzu schlecht, sie ist auch nicht allzu gut, aber man ist noch mittendrin im Aufstiegsrennen. Und am Ende kann sich der Löwe mal wieder nur selber im Weg stehen. Das tut er ja immer wieder, aber dieses Jahr wird alles anders. Wann dann die 60er endlich wieder aufgestiegen sind, Herr Dr.
Leubel? Wem halten Sie beim Münchner Darby die Daumen? Ich bin in neutral. Ich lauere dann aus Augsburger Sicht auf den, der geschwächt daraus hervorgeht und falle dann über den her. Und damit ist Abpfiff, liebe Leute. Vielen herzlichen Dank. Wie immer hat der FC Bayern gewonnen. Aber danke, dass ihr mitgespielt habt.
Hat mich wirklich gefeuert. Vielen herzlichen Dank, Alex, dass du dir ein paar Stunden deines Arbeitstags abgezwackt hast für uns. Sehr gerne. Und das meine ich jetzt nicht einmal ironisch und sarkastisch. Ich wünsche euch wirklich alles Gute. Ja, vielen Dank. Wir brauchen. Herr Läubel, danke, dass Sie wieder da sind. Dankeschön, bis zum nächsten Mal.
Wenn ihr die nächste Folge nicht verpassen wollt, dann lasst gerne ein Abo da. Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Dann schreibt uns gerne an podcast.mgbayern.de oder hinterlasst uns eine Bewertung. Ein Bayer und ein Halber historische Zeitreisen mit Dr. Richard Leubel ist ein History-Podcast der Mediengruppe Bayern.
Host in Recherche Johannes Munzinger und Dr. Richard Leubel. Konzept Dr. Richard Leubel, Johannes Munzinger und Martin Wanninger. Redaktion Johannes Munzinger. Produktion Anja Kurz. Sprecherin Katharina Czava. Mit Musik von ScoreSquad über Soundtaxi. Besonderer Dank an Walter Berndl.