einfach HERRLICH

10. Ist dein Leben echt - oder nur gut inszeniert? (Tini Brüning)

Sonntag, 15. Februar 2026 · 1 h 32

MP3

Shownotes

Christin Brüning ist Redakteurin bei KTV, Gründerin des katholischen Netzwerks Crossconnected, gefragte Sprecherin und eine der aufstrebendsten katholischen Influencerinnen im deutschsprachigen Raum. Wir sprechen darüber, wie es für sie war, Anfang des Jahres auf der großen MEHR Bühne zu stehen, über ihren Umgang mit Social Media und wie der Johannes 15 Lifestyle ihr Leben verändert hat.

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TIMESTAMPS
Vorspann
Einfach herrlich, dass Du da bist, Tini!
Ihr Vortrag auf der großen MEHR-Bühne
Ihre Prämium-Gebetsecke
Dopamin, Drogen und echte Nähe
Jesus-Aktivistin an der Uni
Seelen oder Follower?
Wie bist du bei KTV gelandet?
Crossconnected: Die katholische Influencer-Szene
Der Johannes 15 Lifestyle
Geistliches Leben on the road und Totenerweckung
Tini Brüning – einfach herrlich, dass Du da warst!

Ton: Joachim Zeuner
Schnitt: Theresa Haas Social
Media: Matthias Droste

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ich muss ehrlich gesagt zugeben, als ich auf der Bühne stand, der einfach nur geil, Moment mal, du darfst alles haben, Gott, aber das hätte ich gern selber. Heute sagt man dann gleich, Oh, du machst digitale Verkündigung, bist ein Influencer und ich denke mir so Come on get overage wir sind halt einfach Christen und per Definition sind wir alle Influencer.

Also ich höre raus, du bist überhaupt kein Sklave des Algorithmus. Nee, also das möchte ich gar nicht sein. Nee, es geht immer um Seelen und nie um Follower. Und das ist für mich ganz wichtig. Also wenn ich was poste, dann versuche ich wirklich von vornherein rauszutreten aus diesem hoffentlich kommst du gut an, wenn ich ins Bett gehe und kann ich sagen, Jesus habe ich dir heute versucht die Ehre zu geben, wirklich habe ich, war ich heute wirklich bemüht, Menschen zu dienen und habe ich mich selbst dabei nicht ausgebeutet. Wie sieht dein geistliches Leben aus, wenn du on the Road bist? Gute Frage.

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von einfach herrlich. Ich bin Sebastian Raber und ich hatte die große Freude, heute mit tini Brüning zu sprechen. Tini ist eine der bekanntesten katholischen Influencerinnen, sie ist Gründerin des katholischen Netzwerks Cross Connected und sie ist Redakteurin bei KTV und hat da schon ne ganze Menge spannende Dokus gedreht.

Wir haben in diesem Gespräch unter anderem darüber geredet, warum und wie sie damals mit Social Media begonnen hat, warum der Johannes 15 Lifestyle ihr Leben total verändert hat und wie es für sie war, dieses Jahr auf der großen Meerbühne zu sprechen. Für mich war das Gespräch total inspirierend, ich hab mir extrem viel mitgenommen für meine Podcastarbeit und ich hoffe, es ist auch für dich richtig inspirierend. Lass gerne ein Abo da, einen Like, einen Kommentar und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge in die Frühling. Einfach herrlich, dass du heute bei mir im Podcast bist. Wie wie Rawa, wie schön, dass ich da sein darf. Danke.

Wir sind hier in Passau in den Homestudios. Die nächste Folge wird aufgenommen. Ich freue mich riesig, dass du Zeit hast. Du bist jetzt gerade in der J 9 Jüngerschaftsschule zum lernen da, genau und du bist ziemlich viel unterwegs, ich finde es voll cool, dass du dir erstens Zeit genommen hast nach Passau zu kommen, zweitens Zeit genommen hast für den Podcast.

Also ist für mich ne Ehrensache, dass ich immer wieder nach Passau kommen darf, auch nach Salzburg, in die Homebase um dazulernen. Das ist für mich immer n Highlight im Jahr, da freu ich mich jedes Jahr drauf. Also ich hoffe immer wieder, dass ich von dir angefragt werde zu lernen ist immer schön. Na ich find das so cool was du machst. Ich hab den Weg ja schon ziemlich lange mindestens von der Ferne aus begleitet.

So, ich glaub das erste Mal hab ich dich gesehen. War das im Gebetshaus Augsburg vor ewigen Zeiten? Vor genau 10 Jahren tatsächlich no way. Ja, vor 10 Jahren bin ich nach Augsburg gezogen, das erste Mal, und habe dann dort im Gebetshaus auch viel Zeit verbracht und dich da gesehen und dann war ich ja in Salzburg selber als Jüngerin, sozusagen als eine neue Studentin, und da habe ich dich dann auch lernen hören bei uns und daher kenne ich dich dann auch so richtig. Ich war vorher schon vom sehen, ja. Ja, ich dachte mir damals, jetzt im Moment dasselbe Mädel, das in Augsburg war, ist jetzt in in Salzburg, das ist ja voll cool. Aber das ist schon ewig her.

Die die J 9 wann welche Staffel hast du gemacht? Staffel 3 und ich weiß noch, dass ich da 21 war und 22 wurde und mit 20, also ein Jahr davor bin ich nämlich das erste Mal von zu Hause weggezogen nach Augsburg eben krass und jetzt bin ich ja 30 geworden, genau. 10 Jahre. Und wieder nach Augsburg gezogen.

Ja, voll cool. Das würde mich echt interessieren nachher, du hast schon ein bisschen im Vorfeld erzählt, dass das echt eine spannende Entscheidung gewesen ist. Aber vorher vielleicht kurz auf ein anderes Thema noch, und zwar das letzte Mal, wo ich dich gesehen habe, war vor jetzt ja, wie lange ist das her 3 Wochen oder so auf der mehr Konferenz stimmt ja voll krass ich meine gut du hast im KTV stand weil du bei KTV arbeitest und so aber du ständest auch auf der Bühne und so auf der Hauptbühne und ich ich habe dich ja schon jetzt oft auf Bühnen gesehen und ich habe auch immer wieder gesehen, dass du in irgendwelchen so speakerlisten weißt. Erstens gelistet bist mittlerweile, weil du halt ja also erstens sicher was zu sagen

hast, ganz sicher aber auch ganz früh schon angefangen hast, dich in diesem ganzen katholischen Kontext ja einzubringen, zu etablieren weiß ich nicht wie wie du das selber sagen würdest, aber vielleicht ganz kurz, wie war es für dich auf der Meerbühne? Meerbühne. Sehr aufregend. Also. Ich war einerseits dadurch, dass ich für KTV auch im Einsatz war, wir haben auch tagesaktuell berichtet und immer am Stand möglichst präsent sein und so weiter dadurch war ich schon gut eingespannt und hatte jetzt auch nicht so viel Zeit, mir da großen Kopf zu machen und so zu sein, so ne.

Und gleichzeitig am Tag selber, an dem Montag der Maya war ich schon mega aufgeregt und hab auch gemerkt, vielleicht kann man das eh gleich noch vertiefen. Keine Ahnung wie das wie das kickt ne also wieso auf der Bühne zu stehen generell und gerade auf so einer exponierten auf so einer Großen so exponiert zu sein.

Das holt, so ist es bei mir, irgendwie alles hoch. Also alle Themen, das geht so tief rein und da war ich schon erst mal auch konfrontiert, wieder mit mir selbst und meinen meiner Menschenfurcht oder mit dem, was halt dann da ist. Ne und dem begegne ich dann auf so einer ungeschönten Weise ganz direkt und da ist dann auch noch mal existenziell, kommt zum Vorschein, ob jetzt Gott wirklich mein Versorger ist, ob ich in ihm Ruhe, ob alles OK ist.

Oder ob es da wirklich richtig abgeht und die Angst da ist. Oder wie gesagt, die Menschen Furcht. Und das war für mich schon sehr spannend und auch insgesamt ein guter Spiegel. Noch mal ne, also ich konnte schon noch mal selber auch sehen, wie reagiere ich in solchen Momenten, es war ja auch für mich das erste Mal auf so einer Riesen Bühne und hat auch irgendwie viel so entlarvt würde ich sagen, auch im Nachhinein das Ganze dann mal so reflektieren und auch wieder so. Wenn der Dopaminspiegel mal abfällt und ich hatte bewusst nach der Nähe auch n paar Tage frei und da konnte ich dann auch gut sehen, wie geht es mir jetzt eigentlich ne fällt man danach in ein Loch oder ist danach alles normal? Und ja es ist ganz spannend was

das so Hochholt und zeigt. Findest du schön, dass du so ehrlich mit dir bist? Also weil ich war auch schon auf einigen Bühnen, auf großen Bühnen und ich dachte immer, ja, also damals sicherlich jetzt n bisschen weiter, schon in den Gedanken, aber ich dachte damals immer. Na ja, das Professionelle wäre ja, wenn das einfach das das neue normal ist. Also ich gehe irgendwie auch auf. Ich bin halt jetzt einfach jemand der auf Größen, großen Bühnen hin und wieder steht sozusagen und das sollte mich doch jetzt nicht mehr beschäftigen und wenn aber dann ich auf die Bühne gehe und da ist dann irgendwas, dann dann denk ich mir, ah, das ist jetzt gerade unpraktisch, wenn ich das jetzt, weil ich muss ja jetzt

performen oder ich muss ja jetzt liefern oder ich will jetzt entspannt sein und wenn ich jetzt zum Beispiel bei Adoratio auf der Bühne stand. Dann war das so, dass ich da hoch gegangen bin und ein Teil von mir war tatsächlich aufgeregt und da werde ich das richtig machen und so und wie wie als würde ein anderer Teil mir sagen, natürlich wirst du das und jetzt mach so und und und wenn ich ehrlich zu mir bin, dann habe ich diesen anderen Anteil in mir, der eigentlich was braucht, der jetzt eigentlich zweifelt, der jetzt eigentlich unsicher ist. Dem hab ich nicht so viel Raum gegeben, aber das klingt so wie du hast ihm voll viel Raum gegeben. Ich war klar, hast du dein Ding durchgezogen, hast du es auch richtig gut gemacht, danke aber

aber, dass du im Nachhinein da so viel drüber reflektierst finde ich. Stark. Ja, ich glaub auch schon im Vorfeld. Ich hab nämlich die Vorbereitung überhaupt für die Mär der Johannes Hartl hat mich eben gefragt, ob ich mir vorstellen kann zu lernen und ich hatte damals auch gar nicht so viel Zeit darüber nachzudenken, hab es einfach zugesagt.

Weil das in so einer Situation war, wo ich schnell entscheiden musste. Und es war auch irgendwie gut, weil dadurch bin ich einfach mal gesprungen. Ich hab meinen Chef dann gefragt bei KTV, Hey, wäre es eigentlich OK, wenn ich auch neben der KTV Tätigkeit noch auf der Bühne wäre und so und er hat dann gesagt, kannst du machen und das war für mich. Sehr großzügig.

Und das war für mich irgendwie so ein OK. Johannes öffnet mir da die Tür, was volles Privileg ist. Und ich hab in meinem Leben schon grundsätzlich die Entscheidung getroffen. Hier bin ich her, sende mich, verwende mich und ich sag mal, wenn ich online bereit bin in die Kamera zu sprechen und vom Evangelium zu verkünden, warum nicht dann auch auf einer echten Bühne vor echten Menschen?

Also es ist für mich persönlich auch so ein Anspruch, was ich irgendwie vor Followern sage, das darf ich auch vor echten Menschen auf einer Bühne sagen, weil es ist ja, letztendlich geht es darum, ich erreiche Menschen, ich spreche zu Menschen. Hey, ganz kurz, wenn dir der Podcast gefällt, dann abonniere doch gerne den Kanal.

Lass ein Like da und einen Kommentar. Je mehr du da machst, desto mehr checkt der Algorithmus und. Dass das wirklich ein wertvoller Podcast ist. Und so erreicht er auch viel mehr Leute. Außerdem danke für das ganze positive Feedback bisher, wenn du möchtest, dass ich das noch öfters machen kann und mit noch besserer Qualität, dann unterstützt mich gerne über den Paypal Link in der Beschreibung vielen Dank und jetzt viel Spaß mit der weiteren Folge. Deswegen habe ich da erstmal grundsätzlichen Go für und wenn dann Johannes mir die Tür öffnet, sage ich jetzt mal, dass ich meine Botschaft platzieren darf, dann ist es für mich auch erstmal ein Umstand, der mir zeigt das das. Bist jetzt vielleicht dran.

Ja, und wenn mein Chef dann auch noch sagt, kannst du machen, dann ist für mich wieso ne Ordnung ja OK, ich hab schon mal so Disco. Es spricht jetzt nichts dagegen und ich hab dann einfach relativ schnell zugesagt, ich musste da jetzt auch nicht groß in mich reinfühlen, weil gewisse Sachen die hab ich einfach eh schon entschieden in meinem Leben und dann darf ich da auch irgendwie. Der Schiene weiter folgen.

Weißt du, ich bin da jetzt nicht so, dass ich immer sage, ich muss jetzt erst über alles beten, weil ich habe über vieles schon gebetet und gewisse Entscheidungen sind getroffen und dementsprechend wusste ich auch okay ich habe jetzt 20 Minuten auf dieser Bühne und ich darf sagen, was ich will, ja, also Johannes hat mir keine Vorgabe gemacht und das war für mich ganz spannend, weil ich nämlich mich nicht auf eine auf einen Vortrag vorbereitet habe und irgendwas mir angelesen habe. Sondern.

Sondern ich hab mir dann den Vorsatz genommen, im Advent, der Advent ist ja auch eine Fastenzeit eigentlich für uns, dass ich sozialfasten mach, also das heißt, die Abende, wenn ich da eh nicht schon wichtige Termine hatte oder irgendwas, was lange geplant war, die hab ich mir komplett frei genommen für Gebetszeit, also für Gott. Und so saß ich da in meiner Premium Gebetsecke. Also ich hab mir echt ne richtig schöne Gebetsecke eingebaut und kann.

Ich ganz kurz unterbrechen. Was heißt Premium Gebetsecke? Also ich hab da so n schönes Jesusbild das mich voll anspricht. Ja es ist jetzt keine klassische Ikone, aber so n von Jessy Cohn, falls du. Ikea ja, kenn ich ja aus Salzburg. So n sehr großes Jesusbild auf so n so n Holzsprint, also ganz ganz schön tolles Material und es ist auf so einer Staffelei, einer Lichterkette so ganz dezent.

Und dann habe ich da da drunter meine ganzen Rosenkränze und meine Heilige katholische Schublade mit louard Wasser und die ganzen exorziertes Salz, weißt du, diese ganzen catalic Essentials, die ich so Liebe und hab da einfach so meinen ja Altar in Anführungsstrichen und dann habe ich so ne schöne Couch, auf der man so sitzen kann, gemütlich und die Beine so lang leben. Legen kann ja also so eine Farben, Couch und eine Kuscheldecke und einfach meine Wärmflasche und so einen kleinen Beistelltisch, wo dann immer so mein Tagebuch, mein Lesebuch, was ich gerade mein Andachtsbuch, meine Stifte, wo alles einfach am Start ist.

Also ich muss nur mich in diese auf diese Couch quasi legen und ich bin in meiner Gebetsecke und ich habe alles was ich brauche, also es macht mir einfach leicht zu beten. Weißt du, wenn ich so einen konkreten Ort habe und mir konkrete Zeit dafür nehme und es funktioniert wirklich, das ist das, woran man eigentlich schrauben muss, weil man will ja eine Gebetszeit etablieren. Man muss wirklich nur Ort und Zeit schaffen und da war ich dann eigentlich jeden Abend und viele Stunden und habe gehört und wirklich gespürt.

Ja, also damit meine ich, ich wurde einfach mal still, ich bete meinen Rosenkranz, das bringt mich eh in eine Meditation oder in eine meditative Haltung und ich komme bei mir an und dann ging es für mich echt darum her, was soll ich eigentlich sagen, was ist die Botschaft die, die ich transportieren darf, wozu möchtest du mich verwenden auf dieser Mär? Und dann.

Ging es los? Ja, also dann musste ich erst mal sortieren und innerlich selber klar werden, möchte ich jetzt über was reden, wo ich irgendwie mich safe fühle oder möchte ich wirklich das platzieren, wo ich glaube, das legt Gott mir jetzt aufs Herz und da muss ich ja erst mal hinkommen zu mir selbst, damit ich auch Gott begegne an diesem Ort, des, ich sage mal, an meinem inneren Ort, ja in meiner inneren Welt, wo ich diesen Garten hab, ich bin da so ein bisschen visuell angehaucht. Analogie zum Garten Eden vielleicht, wo ich Gott begegne und diese innere Welt, die haben wir ja alle in uns. Es ist, finde ich, so das Bild für die Seele, und dort ist der Heilige Geist der Mitbewohner meiner Seele, der wohnt in mir und dort kann ich ihm immer

begegnen, in der Stille, vor allem bei mir vorzugsweise, und das war für mich der Prozess, wo ich erst mal überhaupt in so einer Ruhe in meine Mitte zu mir kam, um ein Thema überhaupt zu finden, zu hören und. Und um da reinzugehen. Und deswegen war ich schon relativ gesettelt, auch auf der Mär, weil ich irgendwie wusste, was was dran ist.

Aber das, was dann alles noch mit Hochschwingt und hochkommt an Seelenthemen, ja an eigener Persönlichkeit, Wunden, minderwert, Hochmut, was auch immer, das kam dann interessanterweise auch vorher, aber vor allem nachher, weil ich muss ehrlich gesagt zugeben, als ich auf der Bühne stand, der einfach nur geil also. Vorher ist schlimm, aber wenn ich da oben stehe, dann ich mag das auch.

Ja, das ist so, dieses innere Kind in mir, ich hab schon als Kind gerne Moderatorin gespielt oder Kassetten aufgenommen, die Papa sich auf dem Weg zur Arbeit anhören musste oder irgendwie mit einer Haarbürste vor dem Spiegel irgendwas gesungen, performt meiner Mutter was vorgetanzt, ne Zirkus ausgedacht mit meinen Cousinen und unsere Eltern mussten anschauen und so.

Also ich war schon immer so ein Kleines, so eigentlich extrovertiert. Ja, und deswegen irgendwas in mir freut sich, wenn ich da stehen darf und vielen Leuten das erzählen darf, was mich begeistert, das ist einfach natürlicherweise an mir angelegt und dementsprechend war das erst mal auch was Schönes zu spüren. Ich kann das hier gerade überleben auf so einer großen Bühne und es macht auch noch Freude, aber als dann eben dieser Dopamin und cortisolspiegel mal abgefallen ist und ich dann die Woche drauf zu Hause war und ein bisschen das Loch da war oder die Leere also. Also die Stille, die wieder da war und dieses Mega Event, das jetzt nicht mehr vor mir ist, sondern jetzt hinter mir liegt. Da kam dann auch noch einiges

hoch, ja. Die die Overalls, mit denen habe ich kürzlich geredet, mit dem Maxi auch über dieses dieses Thema. Wie fühlt man sich, wenn man von der Bühne runtergeht und wie, wie ist es dann und er meinte ja, eigentlich ist es wie wenn man sein Gehirn auch völlig auf Drogen setzt, also quasi sie machen es nicht, aber.

Aber die Hormone? Dieser Dopaminkick ist so krass, diese ganzen Leute, die vor einem ist und die alle mitgehen, all das das, was du irgendwie gemacht hast oder und sie du siehst, wie sie es feiern, und du denkst einfach nur, wow, du musst dir noch nicht mal denken, ich bin der König jetzt, ich bin der Größte, sondern du musst einfach nur denken, wie schön, dass die Leute mich so wertschätzen, und das ist dann irgendwie für eineinhalb Stunden oder so absolutes High und.

Und dann gehen Sie die Bühne runter in in den Green Room oder in den Backstage und das völlige Stille. Und da ist nicht mehr dieses High. Und wenn das dann abfällt, ist, wie wenn die Droge aufhört und und und, dann sehnt man sich so danach, nach dem Neuen normal im Sinne von nach diesem, also nach diesem Dopamin Kick wieder, aber er kommt nicht, weil kannst ja nicht noch mal auf eine Bühne gehen, das sind ja nicht mal noch mal irgendwelche Tausende von Leuten. Und dass Künstler richtig süchtig werden nach diesem Kick und dann sich ablenken müssen oder dann tatsächlich Drogen nehmen müssen, weil sie es nicht aushalten, diese Lehre oder dieses Ding.

Und sie hat mir gesagt, dass dass beide sich schon dran gewöhnt haben, dass ihnen, nachdem sie auf der Bühne waren, richtig dreckig geht für ein 2 Tage und dann geht's wieder, und dass sie in diesen 2 Tagen auf gar keinen Fall irgendwelche Entscheidungen treffen sollten sozusagen, und das war nicht so krass, weil als ich klein war, dachte ich immer, ja, die Leute oder weiß ich jugendlicher, aber dann dachte ich immer, ja, die Leute auf der Bühne, da muss man hin, also wenn man es da mal hingeschafft hat, gell, das ist dann ein Traum und dann himmeln einen alle an und und alle schätzen einen Wert und so, aber dass das mit einem Preis einhergeht, und zwar nicht nur irgendwie so ein indi ideeller Preis, sondern ein faktischer

physischer Preis, also ich muss es ja an meinem Körper durchleiden. Das war mir nie bewusst. Ich. Glaube das ist auch der Grund, warum ganz viele dann diese Falle tappen, drogensüchtig zu werden, irgendwie sexuelle Unmoral betreiben oder Macht und Reichtum anstreben, um irgendwie was nachhaltig noch zu haben, woran man sich wie ergötzen kann, was irgendwie diesen Kick auch gibt, ja, machtgefühl, sexuelle Befriedigung oder halt eben wirklich dieser Drogenrausch.

Also ich glaube also, ich kann es irgendwie nachvollziehen. Jetzt, seitdem ich selber weiß, wie das ist, nicht nur durch die Meerbühne, sondern durch einfach auch Reisen und unterwegs ist dann ganz viel. Ich habe ja auch nicht so einen beständigen Alltag, sondern so ein bisschen so ein Rockstar leben also zumindest in diesem immer unterwegs sein und dann hier Dreharbeiten, coole Sachen, immer sehr abwechslungsreich und ich Feier das sehr, aber ich habe durch das alles irgendwie auch lernen können, dass das so nachvollziehbar ist, dass der Mensch eigentlich gar nicht dafür gemacht ist.

Wobei ich deine Klammer aufmachen würde. Ich glaube schon, dass es Menschen gibt, die dafür gemacht sind, weil es deren Berufung auch entspricht und weil Gott sie so auch einsetzen möchte. Ja, aber ich meine damit nicht, dass Sie dafür gemacht sind, irgendwie sich davon zu ernähren oder von diesem Dopamin zu leben und du hast jetzt gerade was spannendes gesagt, dass du dachtest, wenn man auf so einer Bühne steht, dann hat man es geschafft und dann himmeln einen ja alle an und das ist ja das, was man will und.

Und meine Erfahrung ist, dass das, was ich eigentlich möchte, ist Verbundenheit, oder das ist schon auch gesehen und erkannt werden, aber erkannt werden heißt ja nicht, dass Leute mich erkennen und wissen, wer ich bin, und ich weiß aber gar nicht, wer sie sind, sondern auch gerade im biblischen Kontext steht das Wort erkennen ja dafür, dass Mann und Frau 1 werden, also sich ganzheitlich erkennen, ja, und eben so ein bisschen wie in die Seele der anderen Personen schauen können und wirklich ja sagen dazu, obwohl sie alles kennen auf allen Ebenen. Und ich glaube, das ist die Sehnsucht, die wir Menschen haben, erkannt zu werden.

Und deswegen glaube ich auch, ist gerade mein aktueller Stand, dieses Loch nach der Bühne, dieses, sagen wir mal, seelische Loch vielleicht, in das man fallen kann, einfach weil dann doch herauskommt, es war keine echte Verbundenheit, es war ein kurzer Drogenkick, ja, aber das war keine. Seelische Frucht jetzt irgendwie für mich, dass ich da eine echte Nähe gehabt hätte. Weißt du was ich meine und was mir da auch total hilft, oder das ist das, was ich anstreben möchte, dass ich glaube nämlich nicht, dass das auf Dauer der Weg sein muss, dass ich mich daran gewöhne, immer in ein Loch zu fallen. Ich glaube, die Overalls haben da auf jeden Fall ganz andere Erfahrungen, die sind da in ihren Themen, und die Wissen schon, was sie tun, ich Feier

die übrigens auch sehr, die sind wirklich cool, also ich höre die Musik tatsächlich auch sogar gerne an, aber ich. Ich habe eigentlich für mich den Anspruch, eine Person zu sein, die hinter der Bühne oder offline und auf der Bühne oder online eigentlich die Gleiche ist, dieselbe ist. Und ich glaube schon, wir haben ja alle so Ego States, also verschiedene Versionen unseres Ichs.

Ja, also zum Beispiel hast ja auch manchmal bist du der, der Vater Sebastian, dann bist du der J 9 Leiter Sebastian, Du hast verschiedene Ego States. Also mit Rollen. Also die Rolle, die ich. Genau. Und. Das ist auch OK, in gewisse Rollen zu schlüpfen, weil wir auch facettenreich sind. Ja, und verschiedene Talente haben, die dürfen sich auch verschieden äußern, aber ich glaub vom innerlichen her, von der inneren Präsenz, dass ich irgendwie immer mich spüre und auch bei mir bleibe und nicht so wegflattere, was nämlich bei mir auch in so einer Bühnensituation mal schnell passieren kann, dass das Extrovertierte mit mir immer so durchgeht und ich irgendwie nur noch so aufgedreht bin, weil das alles so aufregend ist.

Und dann, wieso n bisschen den Bezug zu meinem, zu meiner Seele verliere. Und ich glaube, mein Anspruch ist immer, bei mir zu bleiben. Ja, und deswegen auch hinter der Bühne schon irgendwie mal lieber noch mal durchatmen und ruhig werden bei mir ankommen, als da jetzt mich verrückt machen und noch mal alles inhaltlich durchgehen, weil ich glaube, wichtig ist es als Person vor allem da zu stehen, weil du bist ja eigentlich auch die Botschaft, und ich glaube, Menschen spüren auch sehr genau, ob du dich selber spürst.

Und das ist etwas, wo ich merke, da möchte ich eigentlich hinreifen. Weil das dann auch immer souveräner wird und unabhängiger vom außen. Wenn ich im Innern tief verankert bin und ich glaube, dass das nämlich auch das ist, wo Gott uns haben will, weil Jesus sagte ja in Johannes 15 ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben getrennt von mir könnt ihr nichts tun und das das ist für mich ja schon der Hinweis, ich darf bei mir bleiben, immer in ihm sein, und das bedingt sich, weil ich getrennt von ihm nichts tun kann, dann flattere ich irgendwie weg und bin lose auf der Bühne. Und so ging es mir auch tatsächlich auf der Bühne. Zeitweise im Nachhinein hab ich nämlich gemerkt, wenn im Nachhinein doch nicht alles so

stimmig war und ich doch irgendwie gemerkt hab, irgendwie ging es mir da doch nicht so, es war doch alles auch ne Überforderung, mir ging es grundsätzlich schon gut, aber ich hab schon gemerkt, irgendwie weiß ich jetzt nicht, wie war es eigentlich, als dann so die Bewertung kam. Ja, und da hab ich schon gemerkt, dass ich nicht die ganze Zeit und das erwarte ich von mir nicht, das war das erste Mal, dass ich auf so einer Riesen Bühne stand, alles in Ordnung. Aber ich habe schon gemerkt, ja, ich bin manchmal echt ein bisschen weggeflattert.

Ich war gar nicht die ganze Zeit so in mir, es war teilweise so viel für mich und so viel Dopamin und so aufregend, dass da auch was rauskam, was jetzt ein bisschen performt hat, und das war für mich so eine Demutsübung, auch weil es auch Mentoren gibt, die das auch gesehen haben. Ja, und da musste ich, durfte ich auch lernen, was ist denn jetzt, ich war auf so einer Bühne und.

Und ich war da nicht top, Top, top. Also es geht nicht um Bewertung, aber die kommt natürlich ne wenn wir jetzt hier hinter den Kulissen mal reden rede ich ja jetzt gerade über das was danach passiert ist und da war schon so ein OK, worauf bin ich jetzt gegründet, worauf Gründe ich jetzt meinen Selbstwert so gut und da kam dann schon einiges wo ich wo ich einfach viel lernen durfte, woraus es wirklich ankommt, auch in der Nachfolge weißt du was ich meine?

Also für mich ist 2 Dinge die du jetzt gesagt hast, das eine ist. Bin nicht wirklich ich selber auf der Bühne, also bin ich mit mir auf der Bühne. Ich habe gemerkt, dass ich fast, also du hast auch von diesem Selbstversorger Ding geredet, ich, ich versuche es mal irgendwie meine Worte zu fassen. Auf der Bühne meinst Du, habe ich davon geredet.

Du hast davon gesprochen, dass du damit auch konfrontiert wurdest. So mit diesem inneren Ding. Und also, was ist mein Erlebnis, was Bühnen betrifft, wenn ich irgendwo eine Möglichkeit bekommen habe damals. Dann dann war das schon ein Teil, wo ich gesagt habe okay Herr, danke, dass du mir diese Möglichkeit gibst.

Wow, dass du mir das Zutraust, aber ein anderer Teil war oder ein anderer Gedanke war, das muss ich jetzt nutzen, um mich zu etablieren, um dann vielleicht noch was größeres irgendwann zu bekommen, um und am Ende dieser dieser Gedankenkette stand eigentlich, um mich irgendwie zu ernähren. Also um irgendwie Geld für mich oder für meine Familie oder sowas, also eigentlich um zu überleben.

Und dann habe ich nicht so sehr mich gefragt und das fand ich so stark wie du das jetzt erzählt hast, wie du dich vorbereitet hast auf den Vortrag, ja, dass du einfach dich hingesetzt hast und gesagt hast, okay Herr, hier bin ich, so was soll ich reden, habe ich in früherer Zeit also damit struggle, ich nämlich, also will ich unbedingt, aber ich habe in früher Zeit eher dann mir gedacht. Was müsste ich jetzt bringen, damit mich alle lieben oder damit, damit ich irgendwie weiterkomme oder dass ich, weißt du, wie ich meine und und dann habe ich halt den Vortrag dementsprechend nach den besten Standards vorbereitet und der war auch gut, aber es stand nicht ich auf der Bühne, also nicht so, wie du es gerade

gesagt hast, sondern eher die perfekte Vision von mir, die die perfekten Methoden hat und die das Halt gelernt hat über die Jahre und die das. Dann schon irgendwie auch Momente hat wo wo ich ganz da bin. Aber wie, als würde ich innerlich mir denken, aber ganz erlauben ich zu sein auf der Bühne, das kann man sowieso nicht, weil weil was soll denn dann rauskommen, das ist ja nicht so professionell, das ist ja nicht so, was auch immer das, was, das ist ja nicht das, was die Leute hören wollen, was nicht stimmt, ja, weil sie wollen ja dich, sie wollen ja nicht nur deine Botschaft, sie wollen dich, sie wollen nicht die perfekte Maske und das hat ja noch nicht mal was mit der Bühne zu tun, sondern es gilt ja fürs ganze Leben.

In in jeder Leiterposition oder so habe ich gelernt. Die Leute wollen nicht meine perfekte Leiterschaft so, sondern das ist ja nur kalt und trocken. Ja, die wollen auch wenn die wollen, auch hören, dass es mir schlecht geht mal oder dass ich nicht die ganze Zeit perfekt bin und da wäre meine Frage wie, wie ging es dir damit?

Also das war ja bestimmt auch ein Prozess dahin zu kommen, dass du sagst, Oh krass, ich habe jetzt diese Möglichkeit, aber. Aber das muss ich jetzt nicht akribisch nutzen für meinen Überlebenskampf, so in dieser Welt, sondern ich hab das jetzt geschenkt gekriegt und ich lass jetzt frag jetzt einfach mal den Herrn und ganz in aller Entspanntheit, weil so hat es jetzt gerade sich angehört, aber warst du da schon immer oder war das n Prozess für?

Dich tatsächlich kann ich das nachvollziehen, was du sagst, dass du dachtest, ah, du willst damit dann deine Familie ernähren und so, weil du n Mann bist. Also ich persönlich hab das gar nicht. Also ich hab noch nie das Gefühl gehabt, ich muss mich auf ne Bühne stellen um damit Geld zu verdienen oder um noch mehr Möglichkeiten zu bekommen um davon zu leben überhaupt gar nicht das also da war ich aber schon immer auch so, dass ich dachte, ach Gott versorgt, der wird mir schon irgendwie die Finanzen, ich werd schon überleben, also wirklich n bisschen dieser dieses Königskind und der Herr versorgt und deswegen, das ist tatsächlich nicht mein Motiv und tatsächlich bin ich auch was das betrifft.

Keine Person. Ich hätte vor ein paar Jahren nie gedacht, dass ich überhaupt mal auf einer Bühne stehe, im Gegenteil. Also ich habe immer eher gedacht, das traue ich mich nicht, dafür bin ich nicht dies genug, nicht das genug, und da habe ich so meine Glaubenssätze, wo der Feind ja versucht, mich eher klein zu halten, das ist eigentlich eine Thematik, mit der ich eher kämpfe.

Wo? Ja, ich glaube, man hat immer so dieses Schwanken zwischen Hochmut und Minderwert, ja, und der eine ist eher so in dem Bereich Attackierbar, der andere in dem und ich bin definitiv eher in diesem Minderwertspektrum, wobei ich sagen würde, es ist nicht das Demütigere oder dem ja genau, sondern es ist versteckter stolz, ja, also es tut sich nicht viel, ob du jetzt durch Hochmut nicht rein bist in dein Motiv oder durch minderwert dich versteckst und dich nicht zur Verfügung stellen willst, weil du denkst, du kannst ja nichts, beides ist am Ende ein Berufungsblocker. Und ist nicht irgendwie gut?

Ja, in kein also keine Bewertung in der Hinsicht, aber ich merke, das ist eher so meine Tendenz, mir das nicht zuzutrauen, aber ich würd sagen ich bin schon ne Person die mutig ist. Also so fing das bei mir auch an mit einem Jahresvorsatz in Paderborn als ich dort Studentin war und einfach so wütend war nach den Vorlesungen im Theologiestudium und gehört hab was was die Leute da teilweise erzählen, was was gelehrt wird, was damals in meinem meiner Situation.

Ungut aufgestoßen ist bei mir ja, wobei mir so die Jesus Aktivistin rauskam und wo ich so gedacht hab, boah, jetzt will ich das noch mal selber researchen wie lehrt die Kirche das oder stimmt das mit dem überein und wie kann man das jetzt betrachten? Also einfach in so einem Theologie Rabbit hole ja und daraus kam dann dieser Impuls, ich möchte das was ich verstanden hab vom Glauben Menschen zugänglich machen. Und einfach posten?

Ja, auf Instagram. Und dann habe ich in dem Jahresvorsatz entschieden, dass ich mein Social Media bewusst für Jesus nutze, und das war ein mutiger Schritt für mich in dem Umfeld von auch meinen Mitstudenten, Kommilitonen, die eher anders eingestellt waren als ich, wo es, wo es immer wieder auch kontroverse Diskussionen gab und ich mich ein bisschen allein gefühlt habe, so in meiner Überzeugung, auch wenn wir zwischenmenschlich uns gut verstanden haben, aber das war für mich schon so ein bewusster Schritt.

Menschenfurcht zu überwinden und für Jesus mutig zu sein, ja, und das glaub ich, hat mich dieser erste Schritt eigentlich. Dieser erste Post, kann man sagen, war vielleicht so n. Beginn davon, dass ich biblisch gesprochen Gebiet einnehme. Ja, wir sind ja auch berufen hier Land einzunehmen und das Recht Gottes zu verkünden, und ich glaube, das war im Digitalen so ein ja so ein christlicher Fußabdruck, den ich da gesetzt habe, und ich würde heute sagen, wenn ich mir anschaue, wie sich alles in den letzten Jahren entwickelt hat, alles hat damit begonnen. Weil dann kam.

Irgendwann hab ich immer mehr gepostet, immer regelmäßiger oder auch mal ne Story gemacht wo ich was in die Kamera rein erzähle direkt und dann kamen irgendwann Nachrichten ob ich mal hier oder da n Vortrag halten kann in irgendeiner Pfarrei, bei einer Firmengruppe und muss wissen ich wollte ja eigentlich Gemeindereferentin werden, also ich hatte überhaupt nicht, obwohl ich schon in Salzburg auf der Homebase in Augsburg im Gebetshaus in Wien auf der Homebase gelebt hatte, davor, bevor ich nach Paderborn gezogen bin und diese coolen Orte kannte, hab ich mir gedacht, Ich möchte Gemeindereferentin sein, weil Erweckung, also diese.

Neuerung im Glauben kommt immer von der Basis, ja von unten und deswegen dachte ich mir, gut, ich bin katholisch und bei uns ist die Struktur halt so, dass man klassische Pfarreien hat und da Glieder ich mich halt einfach ein. Also ich hatte nicht den Anspruch was Krasses zu machen, sonst hätte ich ja auch in Salzburg bleiben können, das ist ja zumindest ein bisschen fancy als so eine klassische Pfarrei, könnte man erst mal meinen, ja, und ich wollte aber wirklich diesen eigentlich diesen Weg gehen, wo es ganz geläutert nur um Jesus geht und. Klar hat das alles immer, es klingt jetzt so fromm. Natürlich habe ich da immer in all dem auch meine Themen und bin ich auch in allem immer versucht, aber das war wirklich meine meine Motivation verstehst

du und genau, und dann habe ich aber durch diese Frustration eigentlich angefangen, selber auch das Evangelium zu verkünden, und ich glaube heute, wenn ich so zurückschaue, genau, mir ging es nicht darum, die Bühne zu suchen und. Aber mir ging es immer darum, mutig zu sein und die Menschenfurcht zu überwinden, um Gott die Ehre zu geben und Schritt für Schritt ist dann halt 1 zum anderen gekommen und die Bühnen wurden vielleicht größer, die Reichweite auch und jetzt bin ich halt da, wo ich bin, wobei ich immer noch sagen würde, ich bin ja jetzt keine krasse Influencerin oder so, aber im katholischen deutschsprachigen Kontext auf jeden Fall ja bisschen bekannt, ja.

Du hast vorhin gesagt. Das ob du jetzt in deine Kamera sprichst oder auf einer Bühne sprichst, das ist ja irgendwie. Es fühlt sich ein bisschen ähnlich an, ist das ist das tatsächlich so, also weil. Ich gar nicht ähnlich an. Hab ich hab ich es falsch verstanden? Aber es ist ja theoretisch das gleiche genau, aber es fühlt sich nicht gleich an. Magst du ein bisschen wie, wie ist das für dich? Also weil ich, ich erinnere mich vor vor vor 10 Jahren im in der Homebase in Salzburg hat die Marisch, die dort die ganzen Filmsachen macht.

Gesagt, Hey, du bist der Referent. Diese Woche möchtest du nicht bei dem legendären Baselife so eine Folge halt dabei sein und ich so ja warum nicht okay und dann sitzen wir so da und sie hat die Kamera aufgebaut und dann soll ich in die Kamera was sagen und ich was ich will nicht in die Kamera reden, da ist niemand vor mir.

Ja und und für mich war aber als Referent irgendwas auf der Bühne zu sagen gar kein Problem und plötzlich hatte ich so eine krasse Hemmschwelle. Und und habe auch seitdem die Kamera eher gemieden. Bin jetzt auch froh, dass wir jetzt nicht in die Kamera gucken müssen, wenn wir jetzt hier sitzen, aber habe jetzt tatsächlich kürzlich mein allererstes oder 1 der ganz ganz wenigen Videos, wo ich in die Kamera geschaut habe gemacht um irgendwie den Leuten zu danken, dass es irgendwie, dass sie mich so unterstützen, dass es sich zu feiern, was der Podcast ist, was ich ich bin super happy also super begeistert, aber was was für einen Unterschied spürst du da? Ich glaube, es ist beides Gewohnheit. Klar ist es komisch, irgendwie

in eine Kamera zu sprechen, aber man gewöhnt sich dran, ich kann halt, ich habe mehrere versuche, ich kann immer einfach mal drauf los recorden und kann es ja immer noch löschen und noch mal neu aufnehmen. Also für mich war das gerade am Anfang als ich damit angefangen habe. Voll das Übungsfeld. Und dann poste ich halt mal.

Und wenn ich merke kommen nur negative Kommentare, lösche ich es halt wieder. Also irgendwie ist das so. Weißt du, man kann sich so, so habe ich am Anfang gedacht, das hat mich am Anfang getröstet, heute denke ich mir negative Kommentare ist schon okay ja also ich lösche das nicht direkt, aber ja, das war halt für mich so unbedrohlich und als dann so eine erste Anfrage kam, ob ich mal vor Menschen sprechen kann, da war ich schon aufgeregt da, aber ich habe gemerkt, es macht mir auch Freude und und wie gesagt, das Entscheidende ist und das sage ich immer wieder, weil es wirklich wichtig ist, in dieser Zeit von Zahlen, Klicks, Reichweite, es geht im Reich Gottes, es ist einfach anders, als wie die Welt es ist,

komplett anders in der Welt, in der wir Christen leben, es geht immer um Seelen und nie um Follower, und das ist für mich ganz wichtig, also wenn ich was poste, dann versuche ich wirklich von vornherein rauszutreten aus diesem hoffentlich kommst du gut an, indem ich sage, warum sage ich das. Sage ich es jetzt einfach, weil ich was sagen will oder weil ich wirklich denke, das ist eine Botschaft, die hat mich verändert, die hat mir geholfen und ich möchte, dass andere Personen das auch hören, so, wenn das der Ursprung ist. Die Quelle ist, dann ist das ja rein, dann ist das ja weitersagen von was gutem und Liebe, ja das Gute vermehren. Und wenn ich dann auch noch sage, es geht darum, dass eine Person erreicht wird und dass es

möglicherweise eine Person hilft, und das ist schon gut. Dann kann ich das auch freimütig tun und muss mich nicht fertig machen lassen von den Zahlen und den Klicks. Und wenn ich merke, ich poste irgendwas und es kommt eine Reaktion, das habe ich jetzt gebraucht, oder genau das hat mir jetzt gerade den Impuls gegeben, dies das, dann weiß ich okay dafür lohnt es sich und dann weiß ich auch, egal was jetzt für Shitstorm kommt, einer Person hat es schon gedient und das ist es wert das dann auszuhalten und das heißt für mich dann auch ganz runtergebrochen es.

Mein Kreuz auf mich zu nehmen in diesem digitalen Kosmos, indem ich einfach sag, ja, eine Person hat es gebraucht, und ich hab schon n Feedback bekommen, die Response, dass ich einfach weiß, es war sinnvoll, das zu posten und egal was jetzt kommt, das das darf, das war richtig, es darf was kosten, ja es darf Widerstand den anderen auslösen, und ich bin dann n bisschen wie die Projektionsfläche, ja, weil ich mein Gesicht dafür hinhalte und es dann ausspreche oder sage und.

Dann auch bisschen den Angriff vielleicht bekommen, aber ich bin ja nur die Protektionsfläche. Ja, Gott ist der, dessen Botschafterin ich bin, ich sag ja nie meine eigene. Klar ist das auch ne Meinung oder so mal, aber es geht ja immer darum, dass ich sein reich und seine Gerechtigkeit verkünden möchte, das heißt ich denke mal das was ich am Ende des Tages sag, das ist alles Lehramt, ja oder halt katholisch oder christlich, biblisch und in der Hierarchie der Kirche und es gibt mir auch ne Sicherheit.

Und dann haue ich einfach raus, verbreite, weil es einfach das ist, was ich kann und was ich mag, was mir Freude macht. Und dann denke ich mir eh, wenn Kritik kommt, sie trifft Jesus und ich bin Projektionsfläche und dann ist es sogar etwas, das mir zur Heiligkeit dient, weil ich lernen darf, mit Christus zu leiden und mal was abzubekommen, und ich will es nicht leichtfertig sagen, weil ich habe noch nicht mit riesen Shitstorm und mit großer Reichweite irgendwie zu tun, deswegen kann ich es gar nicht beurteilen, wie es für jemanden ist, der wirklich von den öffentlich rechtlichen Geroasted wird oder so, es gibt es ja auch immer mehr.

Und ich stelle mich auch schon darauf ein, dass es vielleicht mal passieren kann, irgendwann bei mir. Aber noch ist es nicht so und da bin ich noch sehr beschützt. Der Charakter muss ja auch mitwachsen und gleichzeitig denke ich mir, ich kann sogar im Leid lernen, mehr zu lieben oder Christusähnlicher zu sein, also nicht leid ist gut, aber Leid oder Gegenwind kann mir ja dienen, dass es mich verändert, meine Motive reinigt und. Und mich Christus ähnlicher werden lässt. Und dass ich mich, und das ist ja das größte Ziel von allem, immer mehr mit Christus vereinige. Es geht ja auch nicht darum, dass ich am Ende irgendwie möglichst viel aufgebaut hab und dass, wenn Christus wiederkommt, ja, dass er sieht, Oh, das ist

aber jetzt hier ein kleines Imperium für mich, finde ich super, dass du da mitgebaut hast, sondern er kommt wieder für eine Braut, um seine geschmückte Braut abzuholen, und das ist für mich immer wieder auch der Reminder, ich muss nicht hier Jesus Aktivistin und ackern. Und dann irgendwie hoffen, dass er auch mal kurz Zeit für mich hat in meiner Gebetszeit, sondern umgekehrt.

Ja, weil ich die Braut bin und einfach begehrenswert und liebenswert bin und Zeit mit dem Herrn verbringe und weil ich in ihm angeschlossen bin. Johannes 15 bleibt in mir getrennt von mir könnt ihr nichts tun, nur dann ist es wie die logische Reaktion, dass ich das nach außen fließen lassen will, dass ich davon erzählen will und diese heilige Reihenfolge, die finde ich so wichtig und.

Und das ist für mich auch etwas, wo ich am Ende des Tages eh denke, es geht eben nicht um zahlen, es geht nicht um Follower, sondern es geht immer um die Seele und auch um meine eigene und die auch zu schützen und wirklich in Jesus angeschlossen zu lassen. Bei all den ganzen außen oft ne. War so stark das wirklich? Ist es wirklich gut gesagt?

Du hast, du hast auf Social Media gestartet und konntest dann sogar in. In Firmengruppen das machen, was du eigentlich machen wolltest. So früher und jetzt bist du aber nicht Gemeindereferentin geworden. Ich glaube du hast glaube ich dein Theologiestudium abgeschlossen oder was Religionspädagogik.

Angewandte Theologie, also Bachelor quasi Religionspädagogik. Und, und dann wurdest du aber abgeworben oder von HTV. Nicht ganz. Also ich habe während des Studiums schon gemerkt, Oh wow, ich kann mir nicht mehr vorstellen, Gemeindereferentin zu werden. Weil es gerade in einer Zeit war, in der gerade in theologischen Kreisen viel politische Themen waren, viel Kirchenpolitik.

Und ich war einfach komplett abgeturnt, aber ich wollte nicht Politikerin werden, ja, also ich will es jetzt gar nicht so salopp sagen, die Themen, die angesprochen wurden, Stichwort Zynodaler weg oder so, die mögen alle ihre Berechtigung haben, ich finde generell, man, wir dürfen nicht canceln, ja alles, was irgendwie da ist, was auf den Tisch kommt, das darf auch gewürdigt werden, erstmal angeschaut werden, besprochen werden, aber. Aber das, was die Kirche dann daraus macht und wie man damit umgeht, wie welche Schlüsse man jetzt aus gewissen Forderungen zieht, das hat mich damals alles so verwirrt, wo ich dachte, Oh wow, ich möchte eigentlich gar nicht mehr Gemeindereferentin werden.

Ich hatte dann auch ein paar ungute Erfahrungen im Praktikum, auch einfach einen leitenden Pfarrer, der ja, der da auch echt so ein bisschen gegen mich war, würde ich fast sagen, also wie ich einfach auch gemerkt habe, man will mich halt auch einfach nicht, ja. So von dem wo ich was ich was meine Auffassung von der Botschaft des Evangeliums ist.

Und ich bin halt wirklich ich geh mit dem mit der Lehre der Kirche da einfach total mit, mit Rom ne Rom Papst treu, das ist auch KTV Marianisch Eucharistisch Papst treu und das ist halt in vielen deutschsprachigen Gemeinden teilweise kontrovers gesehen und betrachtet und da hab ich einfach gemerkt, OK wow kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, macht mir keine Freude mehr und dann hab ich gesagt, OK Jesus.

In deinem Wort steht Trachte zuerst nach meinem Reich und meiner Gerechtigkeit und ich werde euch alles hinterherschmeißen ja so gefühlt. Und dann habe ich gesagt, okay Jesus, das steht da und ich werde jetzt nicht mehr Gemeindereferentin werden, also ich möchte es nicht mehr werden, aber ich studiere zu Ende, weil du hast mich hierher geschickt, ich bin mir ziemlich sicher, ich soll hier sein und ich werde ab jetzt nur noch die Prüfungen bestehen und nicht mehr zu den Vorlesungen gehen und dafür und dann kam nämlich das mit Social Media.

Ich werd jetzt Instagram nutzen um jetzt schon einfach Gemeindereferent in Anführungsstrichen, also Missionarin zu sein. Ja und mich einfach zur Verfügung stellen, dann kam auch n Podcast den ich gestartet hab mit der Marisch das Nähkästchen und dann war ich bei Willow Light beim Willow Creek in so einem Fernsehenformat und es kamen einfach so viele Anfragen ja dann eh rein durch meine Präsenz auf Social Media. Dass ich dann einfach voll missionarisch schon aktiv war. Dann haben wir in Paderborn, wo ich gewohnt hab auch n Verein gegründet, Pfingstfestivals gestartet, Follow me etabliert, also ne jüngerschaftsschule also es war eh sowohl lokal konnte ich Kirche Mitbauen als auch dann eben unterwegs sein, Missionarin sein und Sprecherin

sein und das war für mich wo ich gemerkt hab krass ich brauch kein Theologiestudium um schon missionarisch wirksam zu sein erstmal und. Und dann habe ich gesagt, okay Jesus, das funktioniert anscheinend, aber du musst mir ja auch noch diesen Job organisieren. Also ich mache das jetzt alles für dein Reich und der Deal ist ja, dass du mich versorgst. Und dann kamen tatsächlich 3 Jobangebote, echt 31 cooler als das andere und kdv war mit Abstand das Uncoolste und ich habe mich aber dann für Kdv entschieden, weil ich einfach da auch wieder Gott.

Gott liebt Gehorsam mehr als Opfer. Es geht um das, was ist wirklich dran und ich hab durch über alles gebetet, auch und alles auch geprüft und gemerkt, stimmt das eigentlich mit meiner Vision auch überein oder sind es jetzt coole Jobangebote, die einfach richtig blinken und fancy sind und toll sind und dann und dann natürlich alles war schon im christlichen Bereich und im missionarischen, aber 1.

Ja, ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen. Kann ich dir, wenn die Kamera aus ist, mal genau sagen, aber ich habe einfach gemerkt, dass bei KTV habe ich die Möglichkeit wirklich im Herzen der katholischen Kirche zu dienen, ja, weil dafür steht KTV komplett katholisch und und wirklich einfach ein Verkündigungssender und das habe ich ja eh schon vorher gemacht und die haben mir dieses tolle, tolle Angebot gemacht zu sagen, tini, du kannst bei uns das, was du eh schon machst, machen. Also fahr durch die Weltgeschichte, halt deine Vorträge, mach deine Reisen, nimm KTV mit und halt's fest. In der Doku Lern Leute kennen, mach ein Interview und nutze dein Netzwerk und das, was du eh schon machst. Ja, Pferde, die man nicht zum

Jagen tragen muss, die sind halt gut motiviert. Kennst du diesen Spruch, sagt mein Chef manchmal. Also irgendwie so nach dem Motto Pferde, die du nicht zum Jagen tragen musst. Super also wenn ich eine Idee hab, Bock drauf, mach es so, weil wenn die Motivation da ist. Dann ist es einfach praktisch. Da muss man nicht irgendwie motivieren groß, dann läuft es ja von alleine und das war bei mir so ein bisschen der Punkt und das Liebe ich bis heute.

Bis heute kann ich einfach mein Ding da machen und KTV ist da für mich auch wieso ein Nest? Ktv kommt von Kefas also der Fels und für mich ist KTV auch wieso ein Fels ja das ist so ein Fels in der Brandung meine. Sicherheit auch. Also wenn ich irgendwas produziert hab ne Doku oder so, dann geht das auch immer durch die geistliche Leitung, also die prüfen das dann ob das auch katholisch ist und dann wird es halt erst gesendet, das heißt es ist sowieso auch etwas das wo ich sicher bin, ja wo ich nicht so ausgeliefert bin, sondern wenn irgendwie was ganz negativ ist, dann krieg ich es nicht ab, sondern im besten Fall die Chefs ja, also es ist einfach für mich gerade ne sehr sehr gute Form meine Berufung in so ne Ordnung

zu gießen, ja weil die Kirche. Die hat ja auch diese Ordnung inne, dass wir gesendet werden, auch in den Dienst. Auch als Gemeindereferentin würde ich ja vom Bischof irgendwie auch entsendet werden dafür, und das habe ich auch immer gut gefunden, weil ich wusste, ich bin dann immer auch irgendwie safe und in so einer in der Hierarchie eingebettet, und das habe ich jetzt durch KTV auch, es wäre noch mal was anderes, wenn ich jetzt komplett mein eigenes Ding machen würde, glaube ich für mich aktuell. KTV hat ja auch.

Also ich habe es ein bisschen intern mitbekommen, die wollten jünger werden, also. Das heißt, jüngere, jüngere Menschen erreichen. Die erreichen ja viel so 6070 jährige Damen am Fernsehgerät haben sie mir gesagt und die ganzen jungen Leute, die jetzt entweder katholisch werden oder in diesen ganzen Bewegungen sind, die hatten schon recht.

Ja, also es gibt medial katholische online Szene gibt es nichts oder wenig oder gab es nichts damals und und. Ktv ist eher so richtig für die junge Generation jungen Generationen auf den Plan getreten. Durch dich oder weil du hast einfach mal Content gemacht. Du bist ein junges Gesicht, du hast frisches Frische mitgebracht, das ist interessant geschnitten gewesen und vor allem habt ihr euch immer, immer, immer mehr verbessert und habt ihr auch spannende Projekte vorgestellt oder du kannst du uns ein bisschen oder mich den, die sogar ein bisschen mit in diese in die Geschichte Hineinnehmen der letzten Jahre von KTV, also wie du auch gewachsen bist und wie sich vielleicht auch deine Perspektive verändert hat oder

deine Interessen sich erweitert haben. Wie war das für dich? Also ich würde nicht sagen, dass KTV durch mich jetzt so krass geworden ist. Ich glaube eher, dass die Chefs, und da bin ich unfassbar dankbar für einfach, mir voll vertrauen, aber auch meiner Kollegin atinia. Die ist auch Recht jung und.

Mega kompetent also und ich schätze sie sehr. Wir haben jetzt mittlerweile auch den Mirko mit dabei, auch mein Mann. Ja, so ein männlicher katholischer Repräsentant sozusagen, also unser Team ist gewachsen in den letzten 3 Jahren und wir decken glaube ich auch verschiedene Nischen ab als Redakteure, also wir sind erst mal jung, das stimmt, und dadurch bringen wir natürlich auch eine Frische mit und unser eigenes Netzwerk, ja, also der Job Redakteurin bei KDV lebt auch davon, dass ich einfach selber motiviert bin und losziehe.

Also ich habe jetzt keiner mehr gesagt, was ich zu tun habe, es ist auch für manche Menschen wie mich ist das cool, ich mache gerne mein Ding und so, aber das muss man dann auch schon irgendwie wollen und dadurch, dass Athenia auch gerne in so traditionellen Kreisen unterwegs ist und einfach auch Theologin ist, ja die hat Magister Theologie gemacht, ich habe ja nur aus dem Bachelor ehrlich gesagt, ich bin ja jetzt gar nicht so krass ausgebildet, aber ich höre mir seit ich 14 Jahre alt bin, höre ich mir theologische Vorträge an, ja, so ein bisschen. Bildung ist schon da.

Ja und also ich glaub sie ist voll in dieser Szene, holt die Leute ab, wo auch ganz viele junge Leute sind. Ja, also in diesen traditionellen Petrusbruderschaft auch und so nicht, dass Atinär da ist. Aber alte Messe und so ne. Dann würde. Ich ganz kurz darüber sprechen, dieser da hat sich wahrscheinlich extrem viel Kontakte, weil ich würde so gerne auch mal diese Leute vor die Kamera kriegen.

Finde ich echt spannend. Auch bei Cross Connected haben wir auch ein Paar aus der Szene. Wirklich kannst du dich auch mit dem Fahren? Ja, das ist ja auch bei Cross Connected. Cross Connected Okay mach weiter. Auf jeden Fall. Dann haben wir den Mirko und der ist halt so ein Konvertit. Also das heißt, er war jahrelang schon auch in der medialen Verkündigung, hat aber auch gegenkatholiken Gebasht.

Und jetzt ist er halt krass katholisch geworden und hat auch Formate, wo er eben gerade es konvertieren ja unfassbar viele im Moment, das muss man echt mal so sagen, das ist so n richtiger Trend katholisch zu werden und er holt dann die Leute ins Studio und zurück zu dir heißt das Format oder auch katholisch auf den Punkt und dann unterweist er einfach was heißt katholischer Glaube und gibt einfach Menschen die n Zeugnis haben wie sie zurück zur Kirche gefunden haben ne Bühne genau und ich mach halt auch viel so. Events, gerade wenn ich sowieso als Sprecherin irgendwie eingeladen bin, dann machen wir noch eine Doku drüber, glaubenszeugnisse oder auch ja Dokumentationen ist so was steckenfertig Liebe Dokus,

Themen aufbereiten und einfach künstlerisch mit Samuel, da muss man sagen, der schneidet einfach unfassbar gut, Larissa auch und unsere ganzen Kameramänner und Frauen sind so kompetent, es macht einfach Spaß. Ja und ich glaube es ist gar nicht so eine Strategie dahinter, sondern die richtigen Leute sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort und.

Und da sieht man, dass der Herr das Macht. Also wenn man sich die Historie von Katiform anschaut, es gibt sowieso nur noch, weil der Herr dran ist, und jetzt gibt es aber einen Aufschwung, und wir sind ja nicht mehr nur ein Fernsehsender, sondern längst ein multimedialer Player, das heißt auf Spotify Podcast, also alles Mögliche, wo wir bespielen, youtube, Instagram, tik tok.

Katholisch AI haben wir jetzt rausgebracht, also eine deutschsprachige Plattform, also eine künstliche Intelligenz für also Lehramtsstreu und so ein bisschen wie magisterium Ai, aber ganz auf Deutsch und auch noch mit mit KTV Inhalten, auf die man verwiesen wird, weil man fragen hat zu diesem Thema, also mega Mega nice, voll sinnvoll. Cool ja, KTV im Herzen der Kirche ich erinnere mich mal flüchtig, ich glaube weiß nicht, wann du mir das erzählt hast, aber dass du.

Dass dass irgendwas irgendwie patri Pio damit zu tun hat, dass Du bei KTV gelandet bist. Als die Anfrage kam, ob ich bei KTV arbeiten möchte, da war ich wie gesagt erstmal beschenkt. Ja, überhaupt durch die Möglichkeit, dass ich Optionen hab zu arbeiten mit dem was mir entspricht und dann war eben die Frage der Unterscheidung. Ja, es waren 3 Jobangebote auf dem Tisch und ich. Ich hab einfach gemerkt, KDV ist schon von dem, was ich eigentlich machen will, also im Herzen der Kirche dienen und das Evangelium verkünden, schon sehr nah dran, aber die anderen, ehrlich gesagt, waren auch recht nah dran und dann war ich bei einer geistigen Begleitung.

Meinem geistigen Begleiter damals, und der hat mir dann empfohlen, dass KTV schon etwas ist, wo ich ein Fenster raus hab. Ja, es wird ein Lifestyle sein, wo ich sehr viel unterwegs bin und das hat ja gesagt, das entspricht mir also das andere 1 der anderen Optionen war auch dann sehr lokal, was auch sehr nah dran war am Herzen der Kirche verkünden war sehr lokal und auch sehr, ja vielleicht zu eng für mich, auch von der Spiritualität.

Und da habe ich schon gedacht, ja, stimmt vielleicht KTV, aber KTV ist so. Damals habe ich das echt auch wahrgenommen als eingestaubten Fernsehsender und dann war ich echt so ein bisschen. Soll ich das wirklich machen und kann ich das überhaupt? Was soll ich denn da machen und mit Bischöfen Interviews für traue ich mich gar nicht, weißt du so und dann habe ich mir gedacht, ja okay ich wahrscheinlich KTV boah und dann war ich nach diesem Gespräch in der juristischen Anbetung und dann kam eine Frau auf mich zu und so was ist mir das. Dreimal vielleicht in meinem Leben passiert, dass ich in einer Kirche in einer Anbetung von einer Frau angesprochen werde, die mir dann sagt, du, darf ich für dich beten, und das habe ich wirklich selten erlebt

im katholischen Kontext, in der Kirche, und dann hat sie für mich gebetet und hatte den Eindruck, dass Pater Pio noch wichtig für mich wird, und ich war in dem Moment Pater Pio, ist der Senderpatron von KTV. Ich komme gerade aus einem Gespräch, wo es um die Unterscheidung geht, ob ich bei KTV anfangen soll oder nicht. Und Pater Pio sagt mir irgendeine fremde Person aus dem Nichts in einer Kirche, wo ich gerade Anbetung mache und eh auch nie erlebe, dass da jemand mich anspricht und für mich beten will und sagt mir dann Pater Pio, der wird noch wichtig für dich.

Ja, und ich habe in dem Moment gedacht, OK, das wird mein Arbeitskollege und den brauche ich anscheinend ja deswegen ich mache kein Interview ohne die Fürsprache des Heiligen Pater Pius bis heute, und dann wusste ich KTV. Und das war dann einfach so. N ich wusste es ja und ich hab mich dann einfach entschieden und dann hab ich auch nicht mehr hinterfragt. Ich hab auch keine Sekunde erwogen, ob das jetzt uncool ist.

Und ich muss sagen, auch in meinem näheren Umfeld, viele haben danach gesagt was bei KTV hä und Du hast die anderen Optionen, sie verstehen die Welt nicht mehr und haben wirklich gedacht, obwohl es enge Freunde waren, auch aus einem christlichen Kontext. Die gedacht haben, es ist einfach die falsche Entscheidung und ich wusste aber nein, ich hab Frieden, Gott will es so und gehorsam ist wichtiger als Opfer und also das ist wirklich etwas, wo ich ganz fest von überzeugt bin, es Johannes 15 bleibt in mir, ich bleib in euch was im innen passiert in dieser inneren Welt, wo wir, wo da wirklich der Herr leise zu uns spricht, wo er Friede hängt, ja wo er noch Umstände verwendet um uns was klarzumachen, das.

Das ist das, was am Ende das was trägt und was nur fruchtbar werden kann. Dann im Außen weißt du, wenn ich aus diesem Gehorsam, aus wirklich dieser inneren Haltung mache und nicht, weil externe Leute mir was raten, ja, es kann auch ein Unterscheidungsmerkmal sein, aber das ist echt meine Erfahrung zieht sich durch mein Leben, also dass es darum geht, am Ende des Tages wirklich Gott gehorsam zu sein, und ich finde, es ist voll die Bestätigung gewesen jetzt, wie KTV sich auch gewandelt hat, ja auch auf der Mär, der Stand, den wir da hatten und so, und auch die Resonanz von außen, die man mitbekommen darf zum Glück. Dass es auch Menschen wirklich dient und dass es fruchtbar ist. Und das ist für mich das

schönste Sinnerfüllteste, was ich gerade tun darf, ja. Oh schön, das heißt Pate, Pate, Pio ist da so ein bisschen dein, dein heiliger Freund, so oder in deinem in deiner Arbeit. Auf der Arbeit. Mein Kollege, ja. So cool ich, weil früher war das für mich total mombo Jumbo so wenn mir jemand irgendwas erzählt von irgendwelchen Heiligen, weil da konnte ich mit denen noch nichts anfangen, aber mittlerweile? Kann ich einfach nicht mehr anders, als das wirklich ernst nehmen und das wirklich cool finden. Spätestens als ich diese ganze Sache mit diesem Podcast gestartet habe, weil.

Okay. Die Story kann es wahrscheinlich nicht. Ich hoffe, ich habe sie noch nicht erzählt. Vielleicht erzähle ich schon ein paar Mal noch auf dem Podcast, aber ich finde es so cool am 2.1. 25 habe ich, lag ich abends im Bett und hatte plötzlich wieso ein. Himmlischer Download ich kann es gar nicht richtig beschreiben, den Eindruck sieh wie du machst einen Podcast und der wird so und so und so ausschauen und der wird dann und dann geht es so und so oft und wie auch immer.

Ja, also ich hatte super klar plötzlich diesen Ruf, mach einen Podcast und dem Ruf vorangegangen war 3 Tage vorher eine völlige Verzweiflung von mir, wo ich nicht mehr wusste okay wie werden die nächsten 20 Jahre meines Lebens aussehen mit meiner Familie, wo werden wir uns niederlassen, Baba Baba und und. Die völlige Verzweiflung über Monate, wo ich dann irgendwann gesagt habe okay Herr, ich kann nicht mehr hier ist hier ist meine Zukunft, bitte sorge du 3 Tage später liege ich im Bett und kriege diesen himmlischen Download fast 10 Monate später, am 1. 10 bringe ich die 1.

Folge raus, paar Wochen davor war ich so am überlegen hm warum, ja wann soll ich es rausbringen zum 1 10 oder zum 1510 und. Und ein guter Freund, der schon im Podcast war. Der Bruder Brian hat gesagt, Na ja, ist eigentlich wurscht. 1 10 heilige Therese von lisieu 1510 heilige Theresa von Avila, beides kirchenlehrerin, kannst du nicht viel falsch machen und so eine so eine katholische Antwort einfach und und ich hatte irgendwie in mir den Drang, ich weiß, ich kann es nicht richtig beschreiben, dass ich es zum 1. 10 unbedingt schaffen muss und.

Und dann habe ich echt noch an dem Abend am 1.10. Gebangt und so und habe dann auf Spotify die die Folge hochgeladen und und und. So und dann gab es noch irgendein Problem mit mit der mit dem Video egal und paar Tage später sagt mir ein Freund, Ah cool jetzt, du hast den Podcast draußen und ich so ja unglaublich fast 10 Monate davor hatte ich den Eindruck am 2.1. Und ich dachte halt das klingt cool 10 Monate oder so was. Und dann sagt er 2.1.

Ah, das ist ja cool, weil das ist der Geburtstag seiner Frau. Und der Geburtstag meines Bruders. Und der größte deines Bruders? Na schau und und und. 1.10. Ist der heilige Therese von Lisieu und irgendwie hatte ich ihm jetzt so gesagt, naja, ist irgendwie wichtig für mich gewesen, ich fand die ich finde die einfach cool, die hatte ich schon mal als Jahresheilige dann sagt er weißt du was am 21 ist der Geburtstag der heiligen Therese von Lisieu.

Uhhh. Genau und und ich dann so okay okay also jetzt, das ist schon sehr zufällig, sozusagen ja, und seitdem, das hab ich jetzt heute vergessen beim Gebete davor, aber heilige Therese von Lisio bitte für uns. Bitte für uns Heiliger Pater Pio, bitte. Bitte für uns, also ich, ich hab mich so geehrt gefühlt, sie ist die Patronin der Mission, Oh wow und sie ist, sie ist ja so krass, ich hab ihr ihr Buch gelesen, der kleine Weg und.

Und auch da ist sie hat so zu mir gesprochen, irgendwie durch diesen, durch dieses Erlebnis, weil ich mir gedacht habe, ich möchte auch klein sein, wie sie ist. Sie ist ja den kleinen weg, sie wollte immer klein sein, sie wollte die kleine Terriers, sie ist ja die kleine Terriers und und ich dachte mir, egal wie groß der Podcast wird, egal wieviel Reichweite der irgendwann mal vielleicht hat, ich möchte einfach klein sein, einfach der kleine Sebi vom Herrn und das passt. Und das ist alles was braucht ja. Deswegen so cool, dass du auch einen Arbeitsheiligen hast. Sozusagen richtig stark.

Und also du hast mit, du hast online mit dem Social Media Zeug gestartet, dann wirst du jetzt so KTV, da bist du jetzt immer noch, hast richtig viele coole Dokus schon gedreht, bist richtig viel rumgekommen, reißt doch richtig viel und hast Cross Connected auch noch gegründet, wo ich ja auch Teil davon bin, weil wo ich super dankbar bin, einfach auch.

Ja, einem Netzwerk anzugehören, das auch schon ne gewisse Reichweite natürlich hat und das damit man die coolen Botschaft noch besser verbreiten kann und sich einfach auch stärken kann. Und wie bist du dazu gekommen, das zu gründen? Ross Connected ja, auf dem Willow Creek leitungskongress, denn es ist eigentlich, ich finde es ist bisschen wie vom Setting ne mehr konferenz, also ne Konferenz eben in so einer Messehalle auch mit einem Aussteller Blog, wo ganz viele sich vernetzen können. Ne so dieses Ambiente.

Und da war ich eh bei diesem Willow Creek schon so auf dem Radar, weil ich mal ein paar Jahre vorher auch als Studentin in der Zeit, wo ich viel angefragt wurde für Formate, von denen auch mal angefragt wurde, für so ein Fernsehformat, Let's Talk About The Talk, wo Vorträge von den Willow Leitungskongressen gezeigt wurden und ich mit so ein paar Influencern, also echten Influencern, ich war so die Quotenkatholikin, glaub ich. Aber, so Jana Highholder Hennock Woko Christopher Schacht, die waren so mit dabei.

Anna Kaufmann falls du die kennst ich kenne nur Jana. So ein Engel also so ein Paar, die, die schon so in der freikirchlichen evangelikalen Szene bekannt sind, und ich war eben auch mit dabei und die haben mich auch angefragt, verrückt auch damals das, obwohl ich ja wirklich klein war, also noch kleiner von der Reichweite, ja, und dann war ich auf jeden Fall mit in dieser Runde, und dann hatten die mich eh auf dem Schirm, ja, dass ich da, weil ich in so einem Format von denen schon mitgewirkt habe und. Und dann haben Sie mich auch eingeladen, mit allen anderen Influencern zum Willow Leitungskongress, um dort zu berichten.

Ja, in unseren Netzwerken, in unsere Community hinein, das Spread, was da passiert, so dieses typische, wofür man halt auch Influencer gerne mal akquiriert, ja, dass man dort ist und berichtet in seiner Community und dann war ich da und ich habe auch Alex von den Owros, der war auch mit dabei, und dann habe ich die alle kennengelernt, so ein bisschen auch hinter den Kulissen, und festgestellt, dass die total vernetzt sind. Also die haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander, kennen sich, supporten sich. Und ich habe mir gedacht, ich bin ja erstens die einzige Katholikin, zweitens lerne ich die jetzt erst kennen, ich kannte die vorher gar nicht, die sind aber alle untereinander schon connected.

Wo sind eigentlich die Katholiken, und dann habe ich echt gemerkt, diesen Schmerz, also einmal die Faszination für die freikirchlichen Vorbilder auch ja in diesem ganzen medialen Verkündigungsthema, aber. Aber auch diesen Schmerz, dass in der eigenen Kirche das irgendwie nicht da ist. Und dann ist eigentlich die Idee geboren, so Netzwerk zu starten, wo einfach katholische Menschen, die Bock haben auf Öffentlichkeitsarbeit oder auf Social Media, die zu sammeln und zu motivieren, weil oft ist es ja auch so, jeder ist so ein digitaler Nomade, so ein bisschen, und macht da so sein Ding, aber wie wäre es denn, wenn wir uns alle kennen und auch dieses freundschaftliche Netzwerk haben? Gemeinsam wegfahren, weil wir

alle haben irgendwie, das haben ne gemeinsame Schnittmenge, haben das Herz für digitale Verkündigung, das ist ja n gemeinsames Interesse, und darin sind wir überhaupt nicht alleine, und wir können uns dann gegenseitig einfach ermutigen, uns schulen lassen und einfach besser werden und vor allem, und es ist bei Cross Connected ganz wichtig, jetzt gibt es da schon n paar Jahre Herz über Werk, ja, also es ist ganz wichtig, dass wir gerade in diesem. Haifischbecken von Followern und vergleichen man kann da ja so sehr reinfallen in diese, in diese Falle von sich vergleichen und Konkurrenz denken.

Gerade daher, weil wir aber geistlichen Dienst machen und weil es um Seelen geht und nicht um Follower und weil wir im christlichen Verständnis ein Leib sind, ja also nicht verschiedene Player, sondern ein Leib, und der eine ist die Hand, der andere ist der Mund und. Und wir dürfen uns gegenseitig supporten, zu sein, wer wir sind in unserer Art, in unserer Einzigartigkeit und uns wirklich pushen und supporten, damit es der ganze Leib wächst. Und diese Perspektive ist gerade bei Influencern, wo es um Vergleichen geht und so ja gar nicht da, und die ist mir aber ganz, ganz wichtig, deswegen Beziehung über das tun, eigentlich über das Werk Herz, über Werk, und das ist auch eine Kultur, die wir prägen.

Also wir haben auch Menschen eben von KTV, von Radiohurep, von verschiedenen Playern, die auch schon etabliert sind, und da kann man auch erst mal denken, hm, wir wollen ja eigentlich für unser Werk groß machen. Nee, es geht darum, dass deins bitte fünfmal größer wird als meins, weil du sollst in dein Potenzial kommen, und das ist diese Haltung, die auch einfach biblisch ist, die wir als Christen einnehmen dürfen, damit wir in diesem Gehorsam Gottes laufen und dass er uns auch einfach segnen kann, und deswegen, glaube ich, ist es vor allem was, wo wir gerade jetzt noch in unserem Zeitpunkt, in dem Wir sind, bei Cross Connected. Wir sind noch gar nicht so sichtbar eigentlich, wie wir vielleicht sein könnten, weil

wir noch sehr viel auch im Hintergrund durch so ein jährliches Getaway, das wir letztes Jahr gestartet haben, Beziehungen bauen und Kultur prägen. Also wir sind ja auch irgendwie alle noch etwas jünger, ja, und wenn dann wir älter werden und so 3040 werden in den nächsten Jahren. Dann gibt es wieder neue 2030 jährige und wenn wir aber eine Kultur bauen von Hey du darfst wachsen, wir nehmen uns nichts weg, dann ist das was wie wir auch katholische Szene im deutschsprachigen Raum bauen und das ist uns einfach wichtig, wirklich, dass das Fundament gut und gesund ist und jüngerschaftlich ist.

Und dann kommt die Frucht ja, also immer erst innen und dann außen, ja. Also ich finde es so stark was mit Cross Connected passiert und ich bin jetzt seit Boah 4 Monaten dabei glaube ich und. In der Zeit allein schon sind so viele neue Leute dazu gekommen, cool und ich glaube, wieviel sind wir jetzt 4550? Ja, wir sind wir sind, ich glaube 4050 Redakteure, nennen wir uns ne, die wir in unserer whatsapp Gruppe uns connecten, wo der Redaktionsplan einmal im Monat reingeschickt wird und wo wir uns auch austauschen, auch wenn mal eine Anfrage reinkommt oder so und jemanden oder eine Stellenausschreibung, da kann man einfach gut auch im Hintergrund so ein bisschen Bescheid wissen, was so geht und

wenn jemand eine Frage hat oder irgendeine Neuerung, dann tauschen wir uns da einfach aus und wir sind da eigentlich. Jetzt schon so 4045 glaube ich jetzt 50 oder so. Ja das. Ist echt unglaublich und ich merke, dass die, dass die Szene auch wächst. Also die allererste Folge, die ich aufgenommen hab mit der Marisch vor vor wann war wann war die Aufnahme nicht?

Ich glaube im Juli letztes Jahr, also seit vor einem halben Jahr, da gab es irgendwie noch nicht so viel, ist schon zunehmend so, ich hab dann gehört, ah es gibt noch da einen anderen Podcast und da noch vielleicht noch einen zweiten und entweder die Sachen sind so unterm Radar gewesen oder ich hab.

Jetzt in letzter Zeit einfach gesehen OK, da macht noch jemand neuen Podcast, da macht noch jemand neuen Podcast, da macht noch jemand irgendwie, da gibt es jemanden, der eigentlich schon seit 2 Jahren irgendwie unterwegs ist und und ich find es so krass, also wie als würde die Szene so grassroots mäßig von unten so also immer größer werden und immer sichtbarer und ich bin schon echt gespannt was in so mal in 5 Jahren oder in 10 Jahren. Wenn eine katholische Online Szene existiert, freu ich mich schon richtig.

Und ganz ehrlich, du sagst es, als würde die Szene wachsen. Weißt du, wie mir das auch vorkommt, es wächst einfach. Na warte, ich muss anders sagen die Katholiken. Beziehungsweise Christen. Ja, wir werden einfach sichtbar. Also für mich ist das gar nicht unbedingt ich oder ich hab den die Perspektive nicht so, dass die Szene wächst, sondern ich hab erst das Gefühl, wenn Christen ihr Christsein ernst nehmen, dann ist Verkündigung immer eine automatische Frucht, es stimmt, das muss nicht jeder jetzt online verkündigen, ja, aber es liegt halt irgendwo auch nah, weil das heute ein ganz normaler Kommunikationsraum geworden ist, wo Menschen stundenlang am Tag verbringen. Stundenlang.

Und ja, und dementsprechend finde ich ist es einfach nur ein Zeichen dafür, dass die Kirche lebendig ist. Und mir kommt es sogar vor. Aber das muss man, als Ort darf man nicht falsch verstehen, dass da, wo Menschen, die sich sowieso auf Social Media bewegen, auch anfangen, über ihren Glauben zu sprechen, da wird einfach normales Christsein sichtbar in der heutigen Zeit, von daher ist es für mich einfach ein Zeugnis dafür. Ja, Kirche im deutschsprachigen Raum, die ist nicht tot und. Und dafür ist man auch heute, sagt man dann gleich, oh, du machst digitale Verkündigung, bist ein Influencer, und ich denke mir so Come on get overage wir sind halt einfach Christen und per Definition sind wir alle

Influencer, also weil wir einfach den Auftrag haben, hinauszugehen und zu verkünden. Natürlich muss man das nicht nur online machen, aber du kannst auch offline Influencer sein, weil du Einfluss nimmst, ne? Ja, absolut. Du hast jetzt vor, ganz am Anfang eigentlich gesagt, dass du vor 10 Jahren nach Augsburg gezogen bist.

Und jetzt wieder nach Augsburg gezogen bist so ein bisschen mitbekommen, dass es ein größerer Prozess war für dich und und dass du da voll viel gelernt hast. Aber ich weiß noch nicht, was du alles gelernt hast und wie dieser Prozess war. Möchtest du uns da ein bisschen mit hinein nehmen? Also mit 29 umzuziehen, das ist natürlich nicht so easy. Ich bin Anfang 20 hab ich schon anfangs erwähnt, nach Augsburg gezogen, dann nach Salzburg gezogen, nach Wien gezogen, nach Paderborn gezogen, ne und da hab ich dann mein Studium abgeschlossen.

Ich hab die Story schon erzählt und dann gab es ne Zeit wo ich eben in Paderborn geblieben bin, erstmal weil erstens. Da auch lokale Kirche gewachsen ist. Also wir haben diesen Verein Refocus gegründet, ich war von den Anfängen mit dabei, wir haben die Pfingstfestivals dort gestartet, durchgeführt und eben jetzt auch Follomie, also eine Jüngerschaftsschule, die am Wochenende stattfindet und so die ganzen Katholiken aus NRW mal zusammengekratzt.

Ja, und da auch irgendwie was an den Start gebracht oder Gott hat uns verwendet dafür, und das war für mich auch voll erfüllend, weil ich gemerkt hab. Wow, hier darf ich wirklich das tun, weswegen ich auch eigentlich zurück nach Nordrhein Westfalen gegangen bin. Ja, nachdem ich in Österreich und im Süden auch schon mich wohlgefühlt hatte, weil ich auf dem Herzen hatte, wo ich herkomme aus NRW da auch was zurückzubringen von dem, was ich im Süden von Gott alles erfahren durfte, weil ich komme halt aus NRW, und ich hab da aber den Glauben in so einer Fülle nicht erlebt und auch nie christliche Freunde gehabt, und dementsprechend hatte ich so eine Sehnsucht, das da mit Hinzubringen, verstehst du?

Und dann war im Studium vorbei. Ich bin nicht Gemeindereferentin geworden, aber es ist trotzdem viel passiert, aber ich habe gemerkt, okay, ich habe gar nicht nur eine lokale Berufung, offensichtlich, weil ich eben auch ganz organisch gewachsen, immer viel unterwegs war und dann eben auch mit Kdv letztendlich beruflich dann offiziell auch immer viel reisen durfte und. Und dann habe ich gemerkt, weil nach dem Studium natürlich auch Freunde wegziehen und die, die so geblieben sind in Paderborn, waren so die, die punktuell eh zusammenkommen für die Events, Pfingstfestivals zur Vorbereitung oder halt auch 8 Wochenenden im Jahr diese Jüngerschaftsschule, aber das war nicht der Alltag, das war,

weil das einfach in Paderborn, in NRW viel noch so Pionierarbeit ist, also noch nicht so krass etabliert ist und die Dichte an Personen, mit denen man so eines Geistes ist, einfach nicht so hoch ist. Habe ich mich trotzdem im Alltag in Paderborn oft geistlich, dann wie ein bisschen allein gefühlt und ich hatte das Gefühl, meine Rolle ist entweder ehrenamtlich voll am Start zu sein, bei Refocus in den verschiedensten Ehrenämtern und beruflich auch voll am Start zu sein und vor allem viel auch zu reisen und unterwegs zu sein.

Wie gesagt, Freunde sind dann auch weggezogen, Studium war vorbei und ich habe gemerkt, mir fehlt eigentlich ein Nest und. Und der Punkt war, ich bin dann 29 gewesen, arbeite ortsunabhängig. Also ich habe auch kein Büro dann da oder so. Ich kann eigentlich von überall arbeiten und bin dann halt auch viel unterwegs und ich bin 29 nicht verheiratet, habe keine Kinder und dann habe ich die Eden Academy gemacht, also die Schule, die du auch gerade machst von Eden Culture so ein Zweig und da habe ich dann plötzlich noch mal so eine Schulung gehabt oder ein Umfeld innerhalb dieser Schulung gehabt von Personen, die ich als sehr inspirierend erlebt habe und. Und da habe ich dann gemerkt, Boah, das sind so coole Leute mit so innovativen Ideen, die

wirklich auch in der Gesellschaft richtig Einfluss nehmen. Geil, habe ich Bock drauf, darf ich ja auch in meinen katholischen Kreisen zumindest. Und da habe ich gemerkt, Boah, es ist noch so viel möglich und ich habe auch gespiegelt bekommen, dass ich aufpassen muss, jetzt nicht zu stagnieren, und ich war eh ein bisschen unzufrieden mit der Situation, dass ich gefühlt nur noch gebe und aber selber nicht mehr so dieses Nest habe, ja.

Und dann habe ich angefangen, noch mal alles zu hinterfragen, und ich erinnere mich, dass ich dann auch krank geworden bin. Also ich bin einfach nicht krass oder so, aber 2 Wochen halt übelst Grippe und ich konnte einfach nicht arbeiten, nicht reisen und durfte einfach mal richtig einkehren. Ja so aus dem Alltag mal kurz 2 Wochen pausiert in dieser Phase wo eh irgendwie diese Impulse da waren, diese Sehnsucht nach Veränderung vielleicht auch und dann hatte ich in meinen Gebetszeiten ganz stark Johannes 15.

Also diese Bibelstelle bleibt in mir. Ich habe sie, glaube ich, schon zehnmal zitiert. Zweimal bis erst zweimal, gerne noch öfter. Also jetzt kommt nämlich noch ein anderer Aspekt, der dann nämlich spannend wurde, weil Johannes 15 bleibt in mir, ich bleib in euch und ich bleib dann in euch, sozusagen getrennt von mir könnt ihr nichts tun, das war mir geläufig.

Ja, und da habe ich eh schon mich immer dran gehalten, dann steht da aber noch und ich werde diesen Weinstock, ich paraphrasiere das jetzt mal beschneiden und. Und sozusagen das, was unfruchtbar ist. Ins Feuer werfen steht da, damit das, was Frucht bringt, noch mehr Frucht bringt. Also Jesus beschneidet seinen Weinberg ja, und wenn der Weinberg jetzt auch wieder für meine innere Welt und mein geistliches Leben steht und meine Verbundenheit mit Gott meine Quelle letztendlich, dann war für mich plötzlich so ein Wow das, was ich gerade alles mache, muss das nicht mal beschnitten werden?

Diese 5 Ehrenämter, 3 Podcasts ich übertreib jetzt ne, aber diese vielen Sachen, die alle irgendwie schön sind und auch rein Herzens gestartet sind, ja, also während des Studiums hab ich ja damit angefangen, wo eh viel Zeit war, aber mittlerweile hatte ich mich einfach verzettelt und mir hat dieser private Rückzug gefehlt. Ja und dann war eben ne Frage von Gott die ich oder den Eindruck den ich hatte hey, darf ich eigentlich mal jetzt deinen Weinberg auch beschneiden?

Dürfen wir da mal Ordnung schaffen? Und dann ging es eigentlich los und ich dachte, Oh wow, loslassen und mich beschneiden lassen. Veränderung erstmal was voll bedrohliches und dann habe ich alles einzelne mit Gott angeschaut, jedes einzelne Ministry ja Podcast Nähkästchen, Social Media Team Pfingsten Real Focus Vorstand weißt du alle möglichen Sachen man.

Meinen Job bei KTV, Mein Wohnort, alles, ja gewisse Freundschaften. Ich hab alles angeschaut, auf den Tisch gelegt, was irgendwie da ist und zerrt und wo ich irgendwie angeschlossen bin und dann bin ich einzeln mit Gott durchgegangen, was, wenn ich dir das, wenn ich das abschneide bringt das noch Frucht, darf ich sie eigentlich wegnehmen?

Und dann kamen so Fragen wie Moment mal, du darfst alles haben, Gott, aber das hätte ich gern selber weißt du oder auch einfach wo ich gemerkt hab, wenn Gott mir das jetzt wegnimmt. Was bleibt denn dann noch? Weißt du so, wo ich auch gemerkt hab, boah, es kommt wieder ganz viel inneres Zeug hoch, wo ich vielleicht mein eigenes Reich gebaut hab, aber gar nicht mehr unbedingt im Gehorsam laufe und dann ging ich einfach voll rein in diese ganzen Themen und das Ende vom Lied um diesen Prozess mal abzukürzen war ich hab tatsächlich meinen Wohnort gewechselt ja also als es dann um die Frage ging, was ist eigentlich mit deinem Wort Wohnort?

Hab ich mich halt entschieden oder mit Gott zusammen, dass es klug wäre umzuziehen und ich bin nach Augsburg gezogen, weil als dann die Frage da war, was, wenn ich umziehe, das allererste ohne zu zögern, was mir in den Sinn kam war Augsburg, weißt du, ich hab da schon mal gewohnt, es war ein Ort, der mich so geprägt hat, ich find auch im im Gebetshaus Augsburg Kontext ja ich bin nicht im Gebetshaus, ich hab da auch keinen Dienstbereich, ich bin da einfach nur Gast wenn ich mal da bin und und das ist auch gut so, weil es geht ja darum, dass ich einfach ein Nest habe, aber ich habe dort vor allem viele Freunde aus diesem Kontext, ja, wo ich einfach unverzweckt Zeit verbringe, Freundschaft lebe und verstanden bin, weil wir ähnlich

situiert sind, so weißt du ähnlich ticken, geistlich auch, und da habe ich einfach festgestellt, das ist so ein Ort, wo ich sein darf, ja mit meiner Individualität auch, das ist so ein Künstlerort, finde ich, auch das Gebetshaus zieht so ein bisschen so Freaks auch an, im positiven Sinne, das ist für mich was Schönes. Wenn man ein bisschen nicht so aalglatt ist, weißt du so Charaktere, die ich da immer so vorfinde. Also für mich war das so ein inspirierender Ort, wo ich mich irgendwie gut wohlfühlen kann.

Ja, und da wohne ich jetzt und ich habe das Gefühl, seit ich da bin, also seit 9 Monaten bin ich jetzt in Augsburg, kann meine Seele irgendwie voll aufblühen, weil ich eben das Gefühl habe, ich habe jetzt einen Ort, wo ich mir. Mich auch voll fallen lassen kann auch in den Freundschaften die Nähe zu München, zu Salzburg, zu Wien.

Es ist irgendwie eine Crowd, wo ich so viele Leute kenne, selbst meine Nachbarin ist eine Freundin von mir, also ich kenne da wirklich so viele Leute und das ist das, was mir gerade richtig gut tut, so aufgefangen zu sein, weißt du? Und so ein Nest ist ja auch total wichtig, vor allem, wenn du viel unterwegs bist. Ich fand das immer.

Früher fand ich das immer total spannend. Woah, ich will mal eine Weltreise machen, ich meine, und das ist jetzt noch nicht mal arbeitsmäßig, sondern einfach nur so, aber. Aber ich habe zumindest mit meiner Frau auch viel gereist, bevor wir Kinder gekriegt haben und ehrlicherweise nach 2 Wochen oder vielleicht 3 Wochen ist man dann irgendwie doch wieder froh, dass man, also ich, auf jeden Fall, dass ich nach Hause kommen kann und dann irgendwie zu Hause mein Zuhause, meine Heimat habe und du bist viel unterwegs und ich kann mir vorstellen, dass es schön ist bei.

Bei aller Unstätigkeit irgendwie was stetiges zu haben, wo du deine Freunde hast, wie viele Tage oder Wochen bist du ungefähr weg, pro Monat oder pro Jahr kann man das ungefähr. Kommt drauf an, aber ich bin mindestens mindestens einmal im Monat unterwegs, genau also mindestens. Ich würde mal sagen, im Schnitt einmal die Woche, nicht einmal die Woche im Monat eine Woche. Ich nicht zu Hause bin und mal mehr, mal weniger. Und viel mit Fliegen, oder?

Nee, eher so deutschsprachiger Raum. Ich liebe Bahn fahren wirklich, ich liebe es. Auch wenn es mir immer zu spät ist. Finde ich gar nicht. Also ganz ehrlich, das ist für mich immer eine Geduldsprobe und ich reg mich da nicht auf. OK, mal gucken wie es läuft, das ist für mich einfach alles Schule, alles dient mir zum besten.

Cool, sehr gut. Erinnert mich an, ich wollte mal nach Israel fliegen, von Stuttgart aus und. Und dann habe ich das extra so geplant, extra viel Zeit eingeplant und dann war die Bahn zu spät und ich habe den Flug gerade so mit Rennen durch den Flughafen geschafft. Es hat mich so geärgert, aber es war auch eine Geduldsprobe und ich habe auch der auf den Herrn vertraut, dass es klappt okay aber das ist nur eine Side Story eine Woche und ungefähr pro Monat bist du unterwegs, das sind eine ganze Menge Wochen und wahrscheinlich auch. Also du bist immer mal wieder nach Rom wahrscheinlich oder um da irgendwas jetzt im heiligen Jahr aufzuzeichnen. Oder das ist ja zweimal Rom, ja, Heilige Sprechung und. Es ist, du hast gesagt, es ist

so cool rum zu fahren. Ist es so ein bisschen so Business Woman, mäßig so? Oder so, ich lieb es, ich fühl das auch alles voll. Also auch, dass ich im Fernsehen arbeite und mich dann beruflich immer schminken und stylen darf. Oh, I Love it, großartig, da kommt auch voll ne eine Facette raus, ich denke mir manchmal, wenn ich nicht irgendwie jetzt so Jesus Influencerin wäre, dann.

Wahrscheinlich nicht, aber ich hätte schon Bock, auch so Lippenstifte in die Kamera zu halten und irgendwie Beauty Sachen. So Beauty Queen. Ja, ich find's toll und ich liebe, dass ich das alles beruflich machen darf, ja. Dieses mit den Beauty Queen Sachen. Ja, dass ich mich auch mal schön schminken darf. Würdest, würdest du tatsächlich so einen Zeitchannel irgendwann mal machen?

Hab ich schon oft überlegt. Echt. Teenies, ich habe ja jetzt meine Kaffeezeit, also auf meinem youtube Kanal, dass ich einfach auch mal so ganz frei fragen beantworte. Ich habe einfach das, was ich auf Instagram gestartet habe, ausgeweitet auf youtube, weil auf Instagram hören sich die Leute nicht mehr so minutenlange Stories an, die Aufmerksamkeitsspanner sind, deswegen habe ich jetzt ein Format auf youtube, wo ich einfach mehr Zeit habe in die Tiefe zu gehen und über Themen zu sprechen, was ich halt ursprünglich schon auf Instagram gemacht habe, diesen Impuls einfach ein bisschen auszubreiten weißt du so und mit auf der entsprechenden Plattform halt deswegen Kaffeezeit das Format.

Und ich lieb s, weil ich da auch immer mich vorher schön schminken kann. Also 2 fliegen wir an der Klappe natürlich jetzt hier nicht eitel sein und so ne, aber so ein bisschen ist man das halt jeder wahrscheinlich und ich mir macht es Freude, mir macht es einfach Spaß, das ist für mich Handwerk weißt du es ist für mich kunstsachen auszuprobieren und so in die Sinne zu kommen weißt du meinen Kopf frei zu bekommen einfach mich zu schminken, das ist für mich mega ich lieb s das ist ein Hobby das ist ein Hobby, nicht so cool.

Und diese Kaffeezeit, die du gestartet, ich hab es mitbekommen, du hast jetzt hast du vorher schon n youtube Kanal gehabt. Ich hab einen gehabt, aber nicht. Unbespielt quasi. Und und jetzt hast du einfach gestartet. Wie oft kommt es raus? Intuitiv. Also du hast keine Posting Gadget dann und dann, sondern so oft pro Monat oder pro Jahr. Wie ich wirklich schon immer Instagram verwendet hab, da hat sich nichts dran geändert.

Ist jetzt nicht, dass ich ein neues Format etabliere, sondern ich habe einfach gedacht, ich mache es jetzt auf der entsprechenden Plattform, wenn ich länger reden möchte am Stück und deswegen mache ich mein Ding wie seit Jahren, nur es sieht jetzt ein bisschen anders aus, ja. Das heißt also, ich höre raus, du bist überhaupt kein Sklave des Algorithmus. Nee, also das möchte ich gar nicht sein. Nee, nee, das ist mir so wichtig, weil ich lebe nicht in dieser Welt, ich bin von dieser Welt, aber wenn ich anfange, ich gucke da auf Zahlen und auf Trends. Vielleicht mach ich das eh unterbewusst auch, aber nicht so, dass ich mich davon versklavt fühle, weil ich echt das Gefühl hab, auch als ich

dann mit youtube angefangen hab. Natürlich war erst mal die Frage was wenn jetzt keiner guckt, das Fang ich hier mit sowas neuem in Anführungsstrichen an, dann dachte ich mir wieder, warum geht es dir, du wolltest doch einfach deine Instagram Stories auslagern und da gucken doch auch genug Leute zu ja aber dann verliert man irgendwie Viewer weil man ja jetzt auf ne andere Plattform geht wenn eine Person dir zurückmeldet hey das hat mir gerade geholfen. Dann, es geht um Seelen und nicht um Follower. Und dann denk ich mir, OK, Let's go und außerdem ich bin 30 ich hab mir jetzt gedacht, wenn es keinen rationalen Grund gibt irgendwas nicht zu tun, wo ich eigentlich denke, das könnte man ja machen, dann mach ich es

einfach. Worauf warte ich jetzt, bin ich wirklich erwachsen so und und deswegen einfach just Stewart ist eh mein Motto, Ich bin auch gar kein exzellenter Typ, ehrlich gesagt, also ich mach lieber halb Schrott aber ich mach es als warten also 10 Monate warten bis ich das erste Video würde mir nie passieren. Aber ich Ehre das sehr, das Exzellente, das fehlt mir manchmal vielleicht, oder ich habe das in anderen Bereichen, aber genau dann habe ich einfach angefangen und ich war überrascht, wie viele Leute sich das angeguckt haben, das Erste, die erste Kaffeezeit und wie schnell dann auch doch Abonnentenzahlen so gewachsen sind. Natürlich sehe ich das und kriege ich das mit, aber ich möchte kein Sklave davon sein

und ich möchte einfach, weil am Ende des Tages, und das ist mir auch so, eine wichtige Leitplanke geht es für mich darum, wenn ich ins Bett gehe und kann ich sagen, Jesus. Habe ich dir heute versucht, die Ehre zu geben? Wirklich. War ich heute wirklich bemüht, Menschen zu dienen und habe ich mich selbst dabei nicht ausgebeutet, wenn ich, wenn ich diese 3 Fragen am Ende des Tages mit ja Check, check, Check beantworten kann, dann weiß ich, es war ein guter Tag, aber wenn ich am Ende des Tages merke, oh, ich habe heute irgendwie den ganzen Tag nur um Klickzahlen und um Look und so gekreist, dann weiß ich, oh, ich habe heute eigentlich eigentlich fruchtlos und was man auch dazu sagen muss, bei uns Leuten aus der Öffentlichkeitsarbeit.

Biblisch gesehen haben wir unseren Lohn ja schon erhalten. Wenn Leute sehen, was wir für fromme Sachen machen. Und da denke ich mir auch immer so heieiei. Verloren geht verloren. Geht schon verloren durch weltliche Anerkennung, weißt du, und da denke ich mir auch oft, es darf, das darf mich natürlich nicht abhalten, ja das zu machen, was dem Evangelium dient, aber es muss am Ende das Herz dabei wirklich rein bleiben und um Gott gehen, weil sonst ist der ganze Lohn ja jetzt schon dahin.

Verstehst du, was ich meine und? Und das ist für mich immer wieder so ein Korrektiv. Wirklich. Die Bibel ist für mich immer wieder das Korrektiv. Eine Frage habe ich noch, und zwar zu deinem geistlichen Leben. Wenn du on the road bist, weil wenn du, wenn du zu Hause bist, du hast da deine extra Couch gekauft und deine Decke und dein gemütliches Ding, deine Wärmflasche und und diese ganzen Sachen deine deine cathlick Essentials, aber du bist viel on the Road du du machst viel, du bist wahrscheinlich auch in in Hotels unterwegs wo es keine.

Eine Ecke gibt oder so findest wahrscheinlich auch nicht an jeder Ecke schnell mal eine Kirche oder so. Wie sieht dein geistliches Leben aus, wenn du on the Road bist? Gute Frage also manchmal, wenn ich mit Samuel zum Beispiel auf Dreharbeiten bin und wir. Tages aktuell auch noch berichten, wie zum Beispiel auf der Meer.

Wir sind den ganzen Tag unterwegs und dann bis nachts hinein schneiden oder so. Es kommt auch vor und dann ist das Gebet dem Recht mau ne aber ich hab mein Daily Rosary der hält mich und oft schaff ich den dann auf so Mega Events auch mal nicht ja aber ich versuch schon jeden Tag den Rosenkranz auch zu beten und in die Messe zu gehen, das ist dann so das Mindeste in Anführungsstrichen, aber wenn ich selbst das mal nicht hinbekomme und mal gar nicht bete nen Tag lang Komfort ja also dass ich mir exklusivzeit mal nicht nehme, aber ich bin ja immer irgendwie verbunden mit Gott so ne.

Man muss auch sagen, das, was ich tue, ist ja auch Gottesdienst. Ist ja auch wieder Mission. Ich arbeite ja nicht irgendwie in einem weltlichen Unternehmen oder so, aber das ersetzt nicht die stille Zeit und manchmal habe ich auf reisen, wenn es wirklich so kajonik ist, habe ich kein keine Gebetszeit, einfach finde ich dann auch nicht toll oder so, das ist dann auch was, was ich beichte, weil ich möchte, das ist mein Anspruch, dass ich immer meine Gebetszeiten mache, aber die habe ich einfach manchmal.

Nicht immer heißt täglich. Täglich. Genau. So eine gewisse Zahl wo du sagst, das ist in Ordnung. Wie meinst? Du also so ne gewisse Anzahl von Minuten wo du sagst, OK da, das hat jetzt gepasst für heute, da hab ich jetzt genug gebetet, da muss ich. Jetzt nicht beichten gehen. Also wenn ich mal meine Gebetszeit nicht mache, meinen ganzen Tag gar nicht bewusst, jetzt still bete oder so, dann ist das für mich eigentlich keine Sünde.

Ja, aber ich merke, dass ich das dann doch in die Gebetszeit reinbringe und zwar nicht so sehr. Ich hab meine Gebetszeit nicht gemacht, dass ich das in die Beichte reinbringe, nicht weil ich die Gebetszeit dann nicht gemacht hab, sondern weil ich einfach merke, ich. Gott war irgendwie dann doch nicht immer in allem an erster Stelle. Verstehst du was ich?

Meine ja sicher. Und und ich laufe dann auch Gefahr, mit meinem Persönlichkeitstypen aus eigener Kraft, aus eigener Tatkraft Sachen zu machen. Und das ist bei mir immer die Gefahr. Deswegen ist für mich gebetszeit so wichtig und deswegen habe ich auch so eine Gebetsecke, wo ich in meinem Alltag zu Hause stundenlang bin, weil ich das dann eben auch auf Reisen manchmal gar nicht schaffe, aber was ich dann schon mache, ich lese gerne und. Und wenn ich abends mein Buch habe sozusagen, dann habe ich auch das Gefühl, ich habe ein bisschen meine Routine, fühlt sich wie zu Hause an, weil lesen sind halt die Inhalte, die du auch zu Hause liest.

Oder du liest sie halt unterwegs, und das ist eine Zeit, wo ich leise bin. Ja, lesen ist so was leises, das ist so schön, und dann komme ich irgendwie wieder runter und dann bete ich auch danach gut, weil dann bin ich in so einem Modus wieder, wo ich das Gefühl habe, jetzt kann ich gut ankommen, also. Also dann hilft es mir.

Kann ich überall beten? Ja, wenn ich irgendwie innerlich ankomme und dann auch diese Zeit habe zum Lesen und danach bin ich ruhig und kann beten und manchmal schaffe ich das aber einfach nicht und dann ist es halt so. Jetzt habe ich letzte Frage gesagt, jetzt sage ich noch mal letzte Frage. Natürlich ganz am Zug.

Ja, ich meine wir, wir haben eh noch ein bisschen, also ein paar Minuten noch, und zwar wenn du träumen, wenn du träumst. Du bist jetzt gerade. Du hast Cross Connected gestartet, die sind jetzt bei knapp ein bisschen unter 10000 Followern. Du hast deinen eigenen Kanal. Du machst jetzt gerade die Kaffeezeit, du bist nach Augsburg gezogen, du bist KTV, Redakteurin, schon länger, was träumst du für die nächsten 15 Jahre, wie schaut, wie würdest du dir wünschen, schaut das Leben aus, die katholische Kirche wenn du so ich weiß nicht ob du das machst oder ob du sagst was auch immer daher möchte, aber hast dass du da irgendwie so wünsche, Sehnsüchte, auch was dich betrifft. Also grundsätzlich, wenn du mich

fragst für die Kirche. Meine Sehnsucht ist seine Sehnsucht, ja, also die Vision, die ich habe, ist einfach eingeklinkt in das, wie Gott Heils Geschichte schreibt und wie er von der Welt träumt, ja, dass hier das Reich Gottes ausgebreitet wird, dass der Herr wiederkommt und seine geschmückte Braut abholt und dass wir vorbereitet sein mögen, ganz auf ihn ausgerichtet sein mögen.

Das ist die Vision The Whole Story of the Bival und das ist auch meine Vision. Ja, da klinke ich mich einfach ein und ich möchte Mitarbeiterin dieser Wahrheit sein und auf der anderen Seite mein persönliches kleines Leben, da möchte ich einfach immer mehr in dem, was ich tue geläutert werden. Also ich möchte eine Person sein, die das, was sie macht.

Oder her Sie hinstellt, ich weiß ja nie, was für Türen geöffnet werden. Ja, mein Job lebt ja auch immer davon, dass ich viel Projekte plane und und Anfragen vorher früh genug alles einplanen kann. Ich weiß auch nicht, ob mich überhaupt wer anfragt, noch mal für irgendeine Bühne oder so, keine Ahnung, also ich weiß das oft einfach nicht, ist nicht so kalkulierbar, aber ich stehe zur Verfügung, ja und ich möchte einfach das, was ich tue, die Türen, die mir geöffnet werden, möge ich wirklich als immer mehr geläuterte Person hindurchgehen, ja, also immer echter werden, immer.

Mehr dass es mir um ihn geht, nicht so sehr mehr er und weniger ich, sondern mehr er in mir, ja wir beide zusammen, das ist das, was ich mir so wünsche, immer mehr Einheit mit Gott habe ich schon mal gesagt heute, aber die Vereinigung mit Gott, die ist der ganze Punkt und alles soll ja dem dienen und nicht nur für andere, damit ich am Ende leer bin, ja wie nach der Bühne, sondern ich muss in erster Linie voll sein, damit ich überhaupt überfließen kann und. Und ich möchte einfach diese Person sein, die ganz 1 mit Gott ist.

Und es ist auch voll mein Thema, die Seele, dass die genährt bleibt, ist eigentlich mein Herzensthema und darin möchte ich wachsen und ich bin total offen dafür, ob der Herr, wenn er mir Familie schenken möchte, einen Mann und ich Kinder bekommen. Ja, da möchte ich ganz da all in sein und der ganz im Verborgenen das Leben, ja, weil es eben nicht um Bühnen geht, sondern um 1 sein mit Gott in allem, was ich tue. Und wenn ich aber ehelos leben werde, weil ich keinen Mann finde oder so, dann möge ich nicht daran verbittern, sondern auch das als Kreuz auf mich nehmen und in der Freude bleiben und ganz fruchtbar für sein Reich sein und eine geistliche Mutterschaft leben.

Also so oder so, ich möchte fruchtbar sein und die Fruchtbarkeit kommt aus ihm und deswegen möchte ich bleiben in ihm. Ich finde es so inspirierend, weil. Ich spüre schon, ich meine, ich bin jetzt ganz frisch im Game in diesem Ganzen online Zeugs und ich merke, dass es schon an mir nagt. Ja, es soll schon viele Leute erreichen, jetzt nicht so sehr für mich, damit ich so toll bin, aber damit irgendwie die Botschaft möglichst weit rauskommt, versuche ich irgendwie dieses Algorithmus Spiel natürlich auch ein bisschen mitzuspielen und strategisch zu überlegen und auch wieder nicht für mich sondern für damit es möglichst viele Leute. Berühren kann hoffentlich.

Ich habe schon langsam checke ich OK, der Herr ist der Herr des Algorithmus und nicht und nicht ich und nicht meine tollen Mitspielereien irgendwie Sklaven sein, Sklave sein von dem vom Algorithmus aber aber dieses ich erlebe dich jetzt gerade, du sitzt da, ich ich spüre eine Leichtigkeit. Diese Innere, diese sicherlich männliche Sehnsucht, irgendwie die Familie zu ernähren, höre ich bei dir gar nicht raus, sondern das ist irgendwie dieses ich darf einfach sein und das, was ich bringe, ist genug und das finde ich total cool, das finde ich super inspirierend und ja, danke, dass du das heute so mit mir geteilt hast und nicht nur jetzt heute, sondern ich erlebe dich ja schon eigentlich schon länger so, aber du hast es

heute so cool auf den Punkt gebracht. Und alleine die Story von der Meerbühne dachte ich mir. Boah, ich hätte mich wahrscheinlich ganz anders vorbereitet, ganz anders gefühlt da oben. Ich mein du sagst eh, du struggst auch mit deinen Themen, aber ich hätte da ordentliche Themen, mit denen ich da irgendwie und dieses geläutet werden im Prozess nicht, ich muss zuerst geläutet werden und dann darf ich bestimmte Dinge tun, sondern während ich während der Herr mich irgendwo hinsendet. Läutert er mich durch die durch.

Jetzt hab ich mal gehört, durch die Berufung werde ich geheiligt und nicht ich werde geheiligt und dann endlich. Berufen? Nee, genau, ja. Es ist immer ein Reinsterben. Als ich auf die Meerbühne gegangen bin. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich gesagt hab, ich sterb jetzt rein. Kurz. Ganz kurz vor, oder was?

Ja, wirklich. Während ich da hinterm Vorhang und bitte einmal nach vorne und wirklich, indem ich reingesteppt bin, bin ich reingestorben weißt du, was ich meine? So hat sich das für mich angefühlt, jetzt ist just Let go Kontrolle abgeben, du bist erst ausgeliefert Punkt und dieses Gefühl, das hab ich noch sehr präsent weil ich glaub das ist generell im geistlichen Leben so, wir müssen rein sterben, wir müssen wirklich sterben weil wir haben im Christentum, das ist vielleicht noch zum Schluss kurz, das ist so das spannende, Wir haben in der Nachfolge nicht das Rezept, es geht nicht um glücklich sein, sondern es geht um Totenerweckung, also wir müssen sterben. Jesus hat es vorgemacht, ja

gestorben und auferstanden, neue Kreatur, das sind wir ja in Christus durch die Taufe, das heißt, es geht um diesen, diesen Lebensstil des Reinsterbens, und es geht auch um diesen Karsamstag, ja, das ist so schön, eine gute Freundin von mir, die Dani hat mal gesagt, We are the Karsamstag people als Christen eigentlich. Weil das Leben ist dieses Reinsterben auch in die eigenen Prozesse, in die inneren Seelenabgründe. Wir haben da halt auch schon kurz von gesprochen in die in das echte, in das Ruffle und da rein da durch, und dann kommt der Sieg und die Fruchtbarkeit, aber wir müssen erst gebrochen werden, erst wirklich sterben und geläutert werden, damit wir in die Kraft kommen, ne, und das

erlebe ich wirklich durchs durchs Gehen und nicht durchs Warten und theorisieren ja. Und also wenn, wenn wenn man es vielleicht noch kurz übersetzen kann, dieses Reinsterben, weil mir kommt vor, das ist. So ein Jargon, was man in so ein sehr Bubble vielleicht normal ist, aber ist eine gute Übersetzung für reinstellen die Kontrolle abzugeben oder was würdest du sagen? Wie würdest du das übersetzen?

Ich würde es übersetzen. Ich finde es gut mit Kontrolle abgeben. Ich würde auch das Übersetzen mit Überwinden, also dieses wie die Wand, ich trau mich nicht, ich kann nicht die diese Furcht, die manchmal da ist, einfach ich. Ich kann nicht. Es geht nicht wie auf dem Wasser gehen. Ja, es geht einfach nicht. Ich kann doch nicht auf dem Wasser gehen, geh auf Wasser, setz diesen Schritt geht doch nicht, geh doch unter und wenn du dann guckst geht's auch unter, aber dann schau auf ihn und das Wasser trägt und wir müssen uns erst lernen die Füße waschen zu lassen von Jesus, damit sie überhaupt Fake sind auf dem Wasser zu gehen und das finde ich ist die andere Seite, ich kann eben nicht aus meiner

eigenen Boltheit heraus auf dem Wasser gehen oder in was reinsterben und was überwinden und. Sondern es geht wirklich nur aus diesem Blickkontakt heraus, aus diesem Herr, du musst mir die Füße waschen, ich, ich lasse es zu und ich finde, der Moment, wo ich zulasse, dass Gott mir die Füße waschen darf, ist eigentlich der Moment, wo ich an mein Ende komme, wo ich gebrochen werde, weil ich eigentlich diese Tendenz habe zu sagen, ich bin es nicht wert, dass du mir die Füße wäschst. Ich bin nicht mal wert, dass du den Riemen meiner meiner Fußsohlen da öffnest, wie Petrus sagt, und ich kenne es auch von mir, also Herr, ich werde.

Den ganzen Tag für dich hier in deinem Weinberg unterwegs sein. Abends komme ich nach Hause und vielleicht hast du ja noch 2 Minuten für mich, aber morgen bin ich wieder ganz für dich am Start, so meine Tendenz. Ja nee, ich darf erst mal lernen, mir die Füße waschen zu lassen und richtig mich auszuheulen und auffüllen zu lassen und zu empfangen, wie sehr ich es wert bin und wie sehr ich den Herrn brauche und richtig merken, dass ich nämlich nichts kann, richtig an mein Ende kommen und wirklich so eine heilige Unzufriedenheit auch merken, an mir selbst frustriert sein.

Damit Gott wirklich mein Gott, erst mal werden kann, den ich brauche. Und das geht nur, wenn ich weiß, wie heilig faszinierend er auch ist. Ja, oder dann wird er heilig, faszinierend für mich, wenn ich merke, wie abhängig von ihm bin und dann kann ich auf dem Wasser gehen, weil ich es ja nicht kann, ja, aber er trägt, und das ist für mich eigentlich so der Weg, wo ich merke, ich möchte lernen, auf dem Wasser zu gehen, ja, und das alles setzt das voraus, eben. Ein super Schlusswort.

Tini tini großartig, danke für deinen ganzen Insight. Danke für die Zeit, die du dir genommen hast. Ich fand es super inspirierend und mir bleibt am Ende nur noch wieder wieder mal zu sagen, einfach herrlich bis herrlich heute bei mir im Podcast du hast. Danke, dass ich da sein durfte.

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