Food Crimes - Was schmeckt dahinter?

#91 Tod in Kehrsatz: War es das Toast Hawaii?

Dienstag, 25. August 2026 · 51 min

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Shownotes

Es ist der Abend des 1. August 1985. Im Tal der beschaulichen Gemeinde Kehrsatz nahe Bern gehen Alice und Paul Etter durch das Haus ihrer Tochter Christine. Die 24-Jährige gilt seit vier Tagen als vermisst, und die Etters haben einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte: Ihr Schwiegersohn Bruno. Noch am selben Abend wird er verhaftet. Der Fall scheint klar: Hier scheint ein Mann seine noch Ehefrau aus dem Weg geräumt zu haben – für eine neue Beziehung. Doch was bald beginnt, ist ein achtjähriges Justizdrama, dass mit einem Verurteilten endet, der freigesprochen und zum Volkshelden wird. Und einer Justiz, die bis auf die Knochen blamiert ist. Denn sie hatten nur ein Beweisstück, das alles entscheiden sollen: ein Toast Hawaii.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Es ist der Abend des 1. August 1985, der Schweizer Bundesfeiertag. Über dem Berner Haus Berggurten steigt das Feuerwerk in den Nachthimmel. Unten im Tal, in der beschaulichen Gemeinde Kehrsatz, ist aber niemand so richtig zu feiern zumute. Das Rentnerpaar Alice und Paul Etter geht durch das Haus ihrer Tochter Christine.

Die 24-Jährige gilt seit vier Tagen als vermisst. Und die Etters haben einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte. Ihr Schwiegersohn Bruno. Ihm haben sie noch nie über den Weg getraut. Im dunklen Keller bleibt die Mutter vor der Tiefkühltruhe stehen. Eher zufällig öffnet sie den Deckel. Was sie da sieht, wird sich in ihr Gedächtnis einbrennen. In der Truhe liegt ihre Tochter.

Nackt, gefesselt, steif gefroren. Über dem Kopf ein Plastiksack. Während der Schrei der Mutter durch die Feiertagsnacht halt, steht ihr Schwiegersohn Bruno nur wenige Kilometer entfernt auf der Gartenparty seiner wohlhabenden Geliebten. Noch am selben Abend wird er verhaftet. Der Fall scheint klar. Hier hat ein Mann seine noch Ehefrau aus dem Weg geräumt, um Freifahrt für seine neue Beziehung zu haben.

Doch was bald beginnt, ist ein achtjähriges Justizdrama, das mit einem Verurteilten endet, der freigesprochen und zum Volkshelden wird. Die Justiz ist bis auf die Knochen blamiert. Denn sie haben nur ein Beweisstück, das alles entscheiden sollte. Ein Toast Hawaii. Das ist Food Crimes. Was schmeckt dahinter? Mit Lilly Temme und Florian Rietzern.

Wir begeben uns in die Schweiz. Ein eidgenossisches Drama steht uns heute bevor. Lilly, hast du von dem Fall schon mal was gehört? Und ich bin total angefixt, weil das natürlich ein sehr spannendes Intro war. Toast Hawaii könnte man zur Disposition stellen, ob das ein Food Crime ist oder nicht. Können wir ja später nochmal reingepacken. Können wir gleich machen, ja. Ansonsten bin ich jetzt wirklich, sitze ich auf heißen Kohlen und möchte, wissen, was da passiert ist.

Wie ein Mann, der, warte, ich muss kurz überlegen, der scheinbar seine Frau, getötet hat, zum Volkshelden wird. So klang das ja jetzt raus, wie das passiert ist. Ja, ich möchte das jetzt bitte alles wissen. Ich bin überrascht, dass du noch nichts gehört hast von dem Fall, weil mir wurde der Fall schon ein paar Mal geschickt, unter anderem von Regi und noch jemand anders, den ich nicht gefunden habe leider in meinen Nachrichten.

Ich habe alles durchgesucht, ich habe nach Toast, ich habe nach Hawaii, ich habe nach Schweiz geschaut, in den Mails bei Instagram. Mir wurde der Fall noch mal geschickt. Ich weiß aber gerade nicht mehr von wem. Die Suchfunktion bei Instagram ist für den Arsch. Man findet da nie irgendwas wieder. Die ist wirklich schlecht.

Die Person wird dir wohl was geschickt haben, wo das Wort Hawaii, Schweiz oder Toast drin vorkam. Aber du suchst das und das findest du nicht. Ja, das heißt, das war nämlich schon eine Weile her. Und ich habe mir das damals aufgeschrieben. Und jetzt wollte ich rekonstruieren, wer war das denn? Und leider konnte ich die nachher nicht mehr finden. Das heißt, wenn du da draußen bist und dir denkst, Ich habe das doch auch geschrieben.

Das hier ist für dich. Bitte melde dich. Das ist für dich, ja. Hast du irgendeinen Bezug zur Schweiz oder zu Bern? Weil das ist für mich auch ein relativ grauer Fleck eigentlich, die Gegend. Nee, ich war noch nie in Bern, leider. Würde da gerne mal hin. Das ist für mich aber so ein Ort, bei dem ich denke, das wäre auf der Durchreise vielleicht mal ganz gut da zu halten.

Noch ist mein Wunsch, nach Bern zu reisen, nicht so groß, dass ich ausschließlich nach Bern fahren würde. Ich denke mir, wenn man vielleicht durch die Schweiz fahren muss, würde man da vielleicht mal halten. Ansonsten liebe ich Zürich. Aber man fährt auch so selten durch die Schweiz. Ja, aber vielleicht kann man das ja dann irgendwann mal einbauen.

So stelle ich mir das zumindest vor. Und Zürich finde ich wunderschön. Ich war auch schon in den Schweizer Bergen Skifahren, als das noch nicht so teuer war wie jetzt. Als Kind. Und meine Eltern haben es bezahlt, kann man vielleicht auch noch dazu sagen. Das war nicht mein Geld. Verabde ich auch schöne Erinnerungen dran. Ich finde irgendwie diese Schweizer Gemütlichkeit und die Art zu sprechen, finde ich süß.

Ich hatte natürlich jetzt auch in den letzten Monaten oder im letzten Jahr noch mal so übelst den Hype bekommen. Da haben ja ganz viele Leute bei Instagram angefangen, auf Schweizerdeutsch irgendwelche Reels hochzuladen. Die sind durch die Decke gegangen. Weil manche Sachen ja einfach, so eine Zwischenmahlzeit heißt ja irgendwie Znüni, Znüni.

Alles ist irgendwie, klingt immer süß. Oh Gott. So, das... Das sind meine Takes der Schweiz. Aber Thema so Bezeichnungen, werde ich heute auch noch dazukommen, weil ich hatte, glaube ich, zwei, drei Mal wirklich den Moment, wo ich mir dachte, das muss ich jetzt einmal auf Hochdeutsch übersetzen. Weil vor allem, wie so Gerichte und so bezeichnet werden und so Gerichtssprech.

Da dachte ich mir, das muss man immer mal übersetzen, so macht das irgendwie keinen Sinn. Ich würde sagen, bevor es losgeht, machen wir selten, aber wir schauen uns direkt mal ein Foto an. Ich schicke dir einmal ein Bild von Kersatz, Also von dem Ort, wo wir heute sind. Das ist ein Vorort von Bern. Und du kannst doch mal beschreiben, was du da siehst. Ach, ich sehe eine hügelige Landschaft.

Ich sehe im Vordergrund das Tal mit ein paar Häusern, vielleicht auch Höfen. Und dann sieht man so ein bisschen terrassenförmig so einen Berg, der eben nach oben läuft. Und dann sind über diese Terrassen verteilt auch nochmal so kleine Ansammlungen von Häusern und wahrscheinlich auch Höfen. Viel Wald, viel Feld.

Sieht sehr hübsch aus. Sehr idyllisch aus, ne? Hier vorne sozusagen am Bildrand unten ist auch der Flughafen von Bern. Also wenn man auf der anderen Seite wohnt, dachte ich mir, das ist eigentlich schon ein ganz geiler Wohnort, weil dann kannst du wirklich den Flugzeug beim Starten und Landen zuschauen. Für so Spotter, für Planespotter.

Ja, für so einen Flugnerd wie mich ist das natürlich ein fantastischer Wohnort. Und alle Bilder findet ihr natürlich ich wie immer auf unserer Website wasschmecktdahinter.de. Dort gibt es auch die Möglichkeit, dass ihr euch für unsere Newsletter anmelden könnt oder uns bei Steady abonnieren, um die Folgen werbefrei zu hören, Bonusmaterial freizuschalten und noch vieles mehr. Schaut da gerne mal vorbei.

Aber ich würde sagen, wir gehen rein in die Geschichte und ich erzähle immer ein bisschen, wo wir uns befinden und was ja eigentlich los ist. Kersatz ist eine dieser Gemeinden, in denen eigentlich nichts passiert. In einem kleinen Vorort von Bern schmiegen sich Einfämienhäuser an die sanften Hügel. Hier gibt es gepflegte Gärten und geordnete Verhältnisse.

Im Jahr 1983 heiratet hier der 27-jährige Sanitärzeichner Bruno die 24-jährige Schneiderin Christine. Und Sanitärzeichner, da geht es los mit der ersten Schweizer Bezeichnung. Das ist, glaube ich, heute ein Job, den man so als Gebäudetechnikplaner, Ingenieur benennen würde. Ich kann nicht sprechen, ich habe eine saure Gurke zwischen den Schänen.

The most food crimes moment ever. Das junge Paar bezieht ein Einfamilienhaus, direkt oberhalb des Hauses von Christines Adoptiveltern. Was erstmal praktisch klingt, wird eins der Kernprobleme unseres heutigen Falls. Denn die Eltern von Christine sind fromme, strenge Leute. Sie gehören den evangelisch Taufgesinnten an, einer Glaubensgemeinschaft, die Mitte des 19. Jahrhunderts in der Schweiz gegründet wurde.

Gut 100 Jahre später spaltete sich die Gemeinschaft in eine konservativere und eine liberalere Gruppe auf. Christines Eltern gehören zum konservativen Teil. Das heißt, sie haben eine sehr genaue Vorstellung davon, wie das Leben ihrer Tochter auszusehen hat. Dass ihr Schwiegersohn Bruno sich weigert, der Glaubensgemeinschaft beizutreten, ist den Eltern da ein Dorn im Auge.

Von dem Haus, in dem die beiden wohnen, habe ich auch noch ein Foto dabei. Das ist ein Haus, was am Hang liegt und von der Straßenseite aussieht wie ein Bungalow, aber wahrscheinlich eine Etage hat, die einfach unten am Hang liegt. Also so wirkt das zumindest auf mich. Ja, würde ich auch denken. Und irgendwie sieht das ganz cool aus vom Stil. Ich weiß nicht, ob es aus den 50ern, 60ern ist oder vielleicht 70ern.

Aber das hat so ein bisschen so Mid-Century-Bungalow-Vibes. Ich sehe einen Schornstein. Also es gibt offensichtlich einen Kamin im Haus. Und ansonsten, ja, kleiner Vorgarten. Man kann jetzt nicht so viel zu dem Haus sonst sagen. Aber der Blick geht auf jeden Fall ins Tal. Also das ist ein schöner Blick. Und man sieht im Hintergrund nochmal ein paar Berge. Ja, da siehst du den nochmal, genau.

Ja, der Blick ist fantastisch. Dort wohnen die beiden jetzt. Und die Eltern von Christine wohnen direkt darunter. Das wird alles noch wichtig, wie die beiden Häuser zueinander stehen und wo wir uns hier befinden. Das heißt, gerne eine kleine mentale Notiz machen. Bruno wird von Zeitzeugen als charismatisch, einnehmend und rhetorisch beschlagen beschrieben.

Also als ein Mann, der Menschen für sich einnehmen kann. Für Christines Eltern ist ihr Schwiegersohn hingegen nur ein windiger Betrüger. Sie sind sich sicher, er hat einen dämonischen Einfluss auf ihre Tochter. Sie behalten das junge Paar im Blick, also wortwörtlich. Die Mutter schaut mehrmals täglich bei den beiden vorbei.

Zeitweise beobachten die Eltern das Haus ihrer Tochter nachts mit dem Feldstecher. Christine steht zwischen den Fronten. Sie wird später als anlehnungsbedürftig beschrieben, also als eine eher passive junge Frau, die eine sehr enge Bindung zu ihren Eltern hat. Doch die pausenlose Nähe setzt ihr irgendwann auch zu.

Bei Freundinnen beklagt sie sich über die Einmischung ihrer Eltern. Sie äußert den Wunsch, wegziehen zu wollen, weg aus der Umklammerung ihrer Eltern. Sie entscheidet sich für ihren Mann und sagt auch ganz klar, mein Leben gehört Bruno. Möglicherweise möchte sie damit retten, was noch zu retten ist. Denn die Ehe zwischen Bruno und Christine ist zu diesem Zeitpunkt längst zerrüttet.

Auch wenn nach außen alles seinen gewohnten Gang geht. Denn auch Bruno will weg. Nicht nur von seinen Schwiegereltern, sondern auch von seiner Ehefrau. Im Frühjahr 1985 beginnt er eine heimliche Affäre mit einer Frau aus reichem Hause. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell etwas Ernstes und Bruno plant nach nur knapp zwei Jahren Ehe die Scheidung.

Doch das Ende ihrer Ehe kommt anders. Am 26. Juli 1985. Und von Christine und Bruno habe ich jetzt Fotos für dich dabei, dass du die beiden einmal siehst. Von Christine existiert tatsächlich nur ein Foto und man erkennt auch nicht so viel. Aber ich wollte es trotzdem einmal mit dir teilen. Ich sehe eine junge Frau mit einer Kurzhaarfrisur, die sehr herzlich und glücklich in die Kamera lächelt.

Das Foto ist sehr nah gemacht oder das ist vielleicht im Nachgang irgendwie ausgeschnitten worden und dann wurde rangezoomt. Also man sieht wirklich nur ihr Gesicht, man sieht noch nicht mal ihre Stirn. Die Augen sind zusammengekniffen, das Lächeln ist wirklich sehr breit und sie sieht happy aus. Ja, ja.

Von Bruno gibt es auch noch ein Foto. Ah ja. Ist das aus einer gleichen Zeit, weil der sieht jetzt schon älter aus als sie. Es ist ein bisschen später, das Foto. Okay, das ist ein bisschen später. Mein erster Gedanke war, wo der sich da befindet, auf einem Friedhof oder so. Das kann ich irgendwie gerade nicht so richtig eruieren. Das ist ja auch wurscht, das geht ja gerade um ihn.

Also ich muss sagen, er hat einen stabilen Pulli an. So ein 80er Jahre, Anfang der 90er Jahre Pulli, den man jetzt in Secondhand Shops finden würde und sagen würde, ja, der hat einen coolen Schnitt. Ich verstehe da drauf. We wear all over the world only selected materials. Ja, also so ein bisschen so ein Oversized Pulli.

Hat einen stabilen Schnurrbart, einen Seitenscheitel mit so ein bisschen längeren Haaren. Also hat die Hände so in der Hosentasche und sieht ein bisschen verschmitzt aus, aber so wie jemand, mit dem man ... Irgendwie gut schnacken und eine gute Zeit haben kann. Ich meine, jetzt hast du ihn auch schon beschrieben, so als Menschenfänger, aber der hat auch so einen offenen Blick und wirkt irgendwie aufgeschlossen und offen.

Ich kann dir leider noch nicht sagen, wo er ist. Ich werde es dir später nochmal sagen. Für das, was im Laufe des 26. und 27. Juli 1985 im Haus von Christine und Bruno passiert sein soll, haben wir nur eine Quelle. Die Aussage von Bruno. Ihm zufolge bereitet sich Christine zwischen halb acht und acht Uhr abends einen Käsetoast zu. Ein Toast Hawaii.

Ebenfalls an diesem Abend läuft den beiden ein Hund zu. Sie melden ihn bei der Polizei, die ihn gegen 21.35 Uhr abholt. Das lässt sich also alles noch belegen. Daraufhin geht Bruno joggen und trifft sich gegen 22.30 Uhr mit Kollegen in einer Gaststätte. Um 21.45 Uhr wollen Christines Eltern ihre Tochter noch auf dem Balkon des Hauses gesehen haben, beim Wäsche abnehmen.

Am nächsten Morgen, einem Samstagmorgen, so erzählt es, Bruno sei seine Frau gegen 8 Uhr mit dem Mofa nach Bern gefahren, um Besorgungen für einen geplanten Segeltörn zu machen. Er selbst habe das Mofa noch angeworfen, weil es nicht anspringen wollte. Um 10 Uhr sei Christine mit einer Bekannten in einem Berner Café verabredet gewesen. Zu diesem Treffen taucht sie aber nicht auf.

Als sie auch am nächsten Tag nicht nach Hause kommt, meldet Bruno seine Frau am Sonntag als vermisst. Das Mofa wird später an einer Tramstation im Nachbarort Wabern gefunden. Vier Tage lang bleibt Christine verschwunden. Dann kommt der 1. August, der Schweizer Nationalfeiertag. Die Eltern durchsuchen das Haus und Christines Mutter öffnet im Keller die Tiefkühltruhe.

In der Schweizer Presse beschreibt die Mutter ihren Fund auf Berndeutsch wie folgt. Zfütli idre Luft, udre Czopf im Is. Der Po in der Luft, der Kopf im Eis. Christine liegt nackt in der Truhe, Hände und Füße mit Nylonschnuren gefesselt. Öl im Kopf ein Plastiksack. Der Kontrast könnte kaum größer sein. Oben das blitzsaubere Haus, unten das Grauen in der Gefriertruhe.

Noch am selben Abend wird Bruno auf der Gartenparty seiner Geliebten verhaftet. Und er hat etwas bei sich, das die Ermittler skeptisch werden lässt. Den Mofa-Ausweis seiner Frau. Wenn seine Frau mit ihrem Mofa nach Bern gefahren war und dann verschwand, warum war ihr Ausweis dann bei Bruno? In der Rechtsmedizin in Bern wird die Leiche von Christine währenddessen obduziert.

Die Untersuchung zeigt, dass Christine drei Platzwunden am Kopf hat. Doch daran scheint Christine nicht gestorben zu sein. Als Todesursache wird ersticken vermutet. Wahrscheinlich durch den Plastiksack. Die Lage scheint schnell klar. Wir haben es hier mit einem untreuen Ehemann zu tun, der nicht nur eine reiche Geliebte hat, sondern auch den Ausweis des Opfers.

Doch klar ist hier so gar nichts. Also ich denke mir die ganze Zeit, wenn man eine Affäre hat und eigentlich unglücklich in der Ehe und seine Frau verlassen möchte, Dann gäbe es ja Wege, das zu tun. Und man muss jetzt nicht seine Ehefrau umbringen und sie in die Gefriertruhe liegen, wo man ja Gefahr läuft, dass sie gefunden wird. Also das.

Wäre jetzt nicht das Erste, woran ich denke, wenn ich mir vorstelle, dass er vielleicht aus seiner Ehe raus will. Auf der anderen Seite habe ich jetzt gerade auch keine Ahnung, was sonst für eine Person für ein Motiv haben könnte. Weil sie ist ja auch nicht das Feindbild ihrer Eltern, sondern eher, also ja, das klingt alles noch sehr nebulös.

Und natürlich wäre es gut, wenn wir noch mehr wüssten, wie die Beziehung vor diesem Abend aussah, wie die zwei abliefen, was Christine möglicherweise auch wusste zu der Affäre etc. Dazu gibt es leider nicht so viel Information und tatsächlich für den Fall oder für den weiteren Verlauf des Falls ist das auch gar nicht mehr so relevant weil, all die dinge die jetzt passieren am einigen bezug zu dem prozess der jetzt beginnt und wir steigen jetzt schon in den prozess ein das haben wir glaube ich machen wir selten so früh schon rein zu gehen aber, tatsächlich beginnt jetzt mit diesem prozess die ganze verwirrung und, ich würde sagen da steigen wir mal ein.

Erst gut zwei Jahre nach dem Tod von Christine beginnt der Prozess. Im November 1987 steht Bruno vor dem geschworenen Gericht Bern-Mittelland. Und bevor wir jetzt in den Prozess einsteigen, müssen wir noch einen kurzen Exkurs machen, wie das Rechtssystem im Jahr 1987 im Kanton Bern aufgebaut war. Ich verspreche euch, das wird jetzt nicht allzu lang dauern, aber es ist wirklich sehr, sehr wichtig und ist für all das, was jetzt passiert, sehr relevant.

Denn ein wichtiger Bestandteil im Rechtssystem in Bern waren Geschworengerichte. Nach dem damaligen Recht waren diese für die schwersten Verbrechen zuständig. Also insbesondere solche, die mit einer Gefängnisstrafe von mehr als fünf Jahren belegt waren. Dazu zählte auch Mord. Ein bernisches Geschworengericht bestand aus einer Kombination aus Berufsrichtern, die den Vorsitz führten und die Verhandlung rechtlich leiteten, und den ausgelosten Geschworenen.

Also so ein bisschen, wie es auch heute noch in den USA ist, dass man einfach gewählt wird oder ausgelost wird und dann unter gewissen Umständen Teil des Prozesses wird. Die Verfahren folgten dann dem Prinzip der Unmittelbarkeit. Das heißt, dass die ausgelosten Geschworenen im Vorfeld keine Einsicht in Akten, Polizeiberichte oder frühere Vernahmeprotokolle erhielten.

Sie sollten den Angeklagten, die Zeugen und die Beweise völlig unvoreingenommen und frisch im Gerichtssaal erleben. Alles, was für das Urteil zählte, musste live vor den Augen und Ohren der Geschworenen passieren. Was nicht in der Hauptverhandlung verhandelt wurde, existierte für die Urteilsfindung streng genommen nicht.

In anderen Kantonen galten andere Regeln, aber zu der Zeit kochte jeder Kanton, sein eigenes Süppchen in puncto Verfahrensrecht. Es gab jetzt keine Strafprozessordnung, die für die gesamte Schweiz galt. Befürworter feierten das Berner System als das demokratischste Gericht der Welt, weil sie das Recht nah am Volk befand.

Kritiker warnten jedoch vor der Anfälligkeit für Emotionen. Ein besonders charismatischer oder unsympathischer Angeklagter, Medienberichte oder ein brillanter Anwalt konnten die Laienrichter manchmal stärker beeinflussen, als die nüchterne Beweis lag. Der Prozess gegen Bruno war also auch ebenso ein geschworenen Prozess und basierte rein auf Indizien.

Es gab keine Tatwaffe, keine Zeugen, kein Geständnis. Bruno beteuerte vor den Geschworenen seine Unschuld, vehement und wortgewandt. Auf der anderen Seite hat die Staatsanwaltschaft so ein Motiv, aber keinen Tatzeitpunkt, für den Bruno kein Alibi hat. Denn für fast das gesamte fragliche Wochenende kann Bruno Alibis vorweisen.

Nur für eine Zeit nicht. Die Nacht von Freitag auf Samstag, als Christine scheinbar noch lebte. Als er Joggen war? Genau, als er Joggen war. Weil das war tatsächlich was, was ich komisch fand, wer so spät noch Joggen geht. Aber vielleicht spreche ich da auch einfach aus der Position einer Frau. Mir würde das niemals einfallen, im Dunkeln Joggen zu gehen.

Ich hatte viel zu viel Angst. Ja, und er war danach noch in der Kneipe mit Freunden. Ach so, und die haben ihn gesehen. Also es geht wirklich so um die Nachtnacht. Ach so. Ja, genau. Okay. So, und ich sage, als Christine scheinbar noch lebte, Und da sind wir wieder, beim Thema scheinbar und anscheinend.

Liebe Grüße an Regina. Denn genau hier kommt der Toast Hawaii ins Spiel. Das Gerichtsmedizinische Institut Bern hatte den Mageninhalt von Christina nämlich untersucht und zunächst fast nichts gefunden. Der Magen war nicht sehr voll. Es gab ein paar Koffeinspuren und ein paar schwarze, verkohlte Partikel. Aber das war's.

Doch dann erwähnt Bruno im Verfahren, seine Frau habe am Freitagabend eben jenen Toast Hawaii gegessen. Die Staatsanwaltschaft nutzt diese Aussage sofort aus. Sie gibt ein gezieltes Zusatzgutachten in Auftrag mit der Frage, ob Spuren von einem Toast Hawaii nachgewiesen werden können. Tatsächlich, in derselben Probe, in der vorher kaum etwas zu erkennen war, finden sich jetzt auf einmal Ananasfasern, Birnenteile, Stärkekörner und Käsereste.

Und warum ist das wichtig? Der Mageninhalt erlaubt nun eine Schätzung darauf, wie lange nach der letzten Mahlzeit ein Mensch gestorben ist. Nach diesem Gutachten starb Christine ein bis drei Stunden nach dem Essen, also in der Nacht von Freitag auf Samstag, in der einzigen Zeit, für die Bruno kein glückenloses Alibi hat.

Bruno hat sich damit aus Versehen selbst belastet. Der Staatsanwalt soll nach dem Gutachten gejubelt haben, jetzt heimene der Haib. Das ist wieder jetzt mein Attempt to Schweizerdeutsch. Ich habe es mal übersetzt. Heißt so viel wie, jetzt haben wir den Scheib, Haib. Ich weiß nicht, wie man das genau ausspricht.

Und dieses Wort Scheib, also C-H-E-I-B, kann man im Schweizerdeutsch sowohl für Kerl, Tier oder auch Kadaver verwenden. Sagt zumindest die Seite bernddeutsch.ch. An alle Schweizer Zuhörerinnen und Zuhörer, bitte meldet euch und sagt, ob das so hinkommt. Also die Staatsanwaltschaft ist sich jetzt ziemlich sicher, dass sie eine lückenlose Beweiskette hat.

Am 4. Dezember 1987 fällt das Urteil. Schuldig. Bruno wird wegen Mordes zu lebenslangen Zuchthaus verurteilt. Das Gericht ist davon überzeugt, dass er seine Frau im Schlafzimmer erschlagen und dann erstickt hat. Damit der Weg frei war für ihn und seine Geliebte. Der Fall ist damit abgeschlossen. Vorerst, denn nur vier Wochen später bekommt das Urteil die ersten Risse.

Am 2. Januar 1988 passiert etwas, das es in der Schweizer Rechtsgeschichte so noch nie gegeben hat. Vier der acht Geschworenen, die Bruno verurteilt haben, reichen offiziell Beschwerde gegen die Prozessführung ein. Sie fühlen sich von den Berufsrichtern niedergebügelt. Fakten, die Bruno entlastet hätten, seien vom Tisch gewischt worden.

Das Gericht, das eben noch geschlossen das Urteil lebenslänglich verhängt hatte, zerlegt sich selbst. Die Zweifel drehen sich vor allem um ein Beweisstück, das Magengutachten. Denn je genauer man hinschaut, desto absurder wird die Sache. Die erste Probe war als dünnflüssige Brühe beschrieben worden. In der zweiten Untersuchung hingegen tauchen plötzlich Beschreibungen wie größere Brocken auf.

Und das, obwohl die Probe zwischenzeitlich mit einem Stabmixer püriert worden war für die Untersuchung. Irgendwas passte hier nicht zusammen. Und dann ist da noch das Birnenschalen-Rätsel. Der Gerichtsmediziner gibt an, Birnenschalenteile im Magen gefunden zu haben. Zwei Hausfrauen unter den Geschworenen sind allerdings misstrauisch, denn ein Toast Hawaii wird üblicherweise mit Konservenfrüchten belegt und Dosenfrüchte sind geschält.

Eine Geschworene kauft daraufhin privat vier Dosen Birnen, kontrolliert den Inhalt und findet keine einzige Schale. Dazu passt, dass im Haushalt von Bruno und Christine zwar eine leere Birnendose gefunden wurde, die Ananasdose aber ungeöffnet war. Woher die Ananasfasern im Magen stammen sollten, kann niemand so richtig erklären.

Aber es macht sich eine Vermutung breit. Um seine Ergebnisse zu stützen, hatte der zuständige Gerichtsmediziner Vergleichsmaterial beschafft. Und Beschaffung ist jetzt ein großes Wort. Er ließ einfach einen Laboranten einen Toast Hawaii und eine rohe Birne essen und anschließend wieder erbrechen. Die Verteidigung vermutet, dass bei diesem Experiment die Proben vertauscht wurden.

Ob absichtlich oder aus Schlamperei ist erstmal egal. Es steht jetzt im Raum, dass das entscheidende Gutachten auf Basis der Laborantenkotze entstanden war. Beweisen lässt sich das alles nicht, aber das Vertrauen in den einzigen Beweis, der den Todeszeitpunkt mit einer alibifreien Zeit in Verbindung bringt, ist weg.

Du siehst, der Fall oder die Beweiskette bröckelt so langsam auseinander. Jetzt kann ich auch sagen, wo dieses Bild entstanden ist, was ich dir vorhin gezeigt habe. Das ist nämlich im Gefängnis. Entstanden. Das muss ich nochmal angucken. Das ist im Gefängnis? Ja, wenn du hinten rechts schaust, siehst du auch den Maschendraht.

Ja, hätte auch so ein Taubenabwehrzaun sein können. Ja. Aber ich meine, es ist schon eher schickes Gefängnis, muss man dazu sagen. Ich habe noch kein Gefängnis von innen gesehen, aber ja. Die Beweislage ist dünn. Ja, würde ich auch sagen. Gleichzeitig fragt man sich, wer soll es sonst gewesen sein? Gibt es da Vermutungen? Gibt es da Antworten? Es wird Vermutungen geben.

Aber wir kommen dazu. Es ist wirklich verwirrend. Und was wirklich einzigartig ist, hatte ich ja schon gesagt, ist, dass sich die Geschworenen melden und sagen, wir wurden hier so ein bisschen überrollt und überrannt. Und sag mal, die Todesursache, du hattest gesagt, das wurde damals vermutet, aber ist das klar, dass sie erstickt wurde? Ja, also sie ist jetzt nicht vergiftet worden, man hat keine Giftreste etc.

Gefunden, sondern das Toasterweil in unserem Fall ist heute das einzige Beweismittel, was die Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt vorlegen kann. Und jetzt im Jahr 1988, also nachdem Bruno ein knappes Jahr im Gefängnis sitzt, kommt der Journalist Hans-Peter Born mit einer 17-teiligen Artikelserie mit dem ironischen Titel Ein klarer Fall an die Öffentlichkeit.

Veröffentlicht wird das Ganze in der Weltwoche und die Weltwoche ist heute ein rechtspopulistisches Medium unter dem ehemaligen Politiker Roger Köppel. In den 80er Jahren war das noch ein bürgerlich-liberales Blatt. Also das ist heute anders, als es in den 80ern war. Und Hans-Peter Born ist in seinem Bericht unerbitterlich.

Er macht aus dem Fall einen Feldzug gegen die Berner Justiz und das gerichtsmedizinische Gutachten. Die Wirkung ist enorm. Im März 1989 wird der Direktor des Gerichtsmedizinischen Instituts suspendiert. Die Anwälte von Bruno sehen eine Möglichkeit, den Fall noch einmal neu aufzurollen. Am 15. April 1991 wird das Revisionsgesuch gut geheißen.

Das Berufungsgericht begründet diesen Schritt mit berechtigten Zweifeln am Tathergang. Es kommt also zu einem neuen Prozess. Am 17. April 1991 verlässt Bruno das Gefängnis Thorberg, nordwestlich von Bern, als freier Mann. Und spätestens jetzt stellt sich die ganze Schweiz eine Frage. Ist hier ein unschuldiger Bürger auf freiem Fuß oder ein Mörder?

Und ich weiß nicht, wie du die Quellenlage bewertest. Mich hat das Ganze so ein bisschen an den Fall Amanda Knox erinnert. Ich weiß nicht, ob du den gerade im Kopf hast. Ich habe vor ein paar Monaten erst einmal die Dokumentation gesehen über den Fall und. Was ja bei Amanda Knox dazukam und das ist hier ja auch, du kannst jetzt nicht mit DNA-Spuren zum Beispiel am Motorrad oder an dem Ausweis etc.

Irgendwie arbeiten, du kannst ja nichts irgendwie nutzen, weil das ein Haushalt war. Die beiden waren verheiratet, die beiden haben in einem Haushalt zusammen gewohnt und bei Amanda Knox war es ja auch ähnlich, dass sie, sie hat in dieser Wohnung gewohnt und ihre DNA-Spuren waren überall, an Haufen Messern, an allen möglichen Dingen.

Und da ist für mich so ein bisschen eine Parallele. Ja, auf jeden Fall. Ich habe diese Doku über Amanda Knox jetzt nicht geguckt. Ich habe nur gedacht, wenn das Wort Mörder oder Mörderin einmal gefallen ist in Bezug zu einer Person, dann ist es natürlich schwer, das abzustreifen. Jetzt saß er auch im Gefängnis dafür. Jetzt ist er natürlich wieder freigekommen.

Aber ich kann mir vorstellen, dass es für viele Menschen schwer ist, dann zu greifen. Für ihn sicherlich auch. Er wird ja von Menschen wahrscheinlich unterschiedlich behandelt worden sein. Man muss dann im Zweifel für den Angeklagten sein und auch den Fakten irgendwie glauben oder den Beweisen, die es gibt.

Aber trotzdem fühlt sich das gerade komisch an, weil ich mich halt so frage. Wer soll ihr was angetan haben für die Tatsache oder für ihn spricht ja oder gegen ihn eher spricht ja schon die Tatsache, dass sie gefesselt in der Kühltruhe lag. Da muss man ja körperlich erstmal zu in der Lage sein. Er sieht jetzt schon aus, als hätte er das körperlich machen können.

Die einzige andere Person, die wir gerade in der Geschichte kennen, ist ihre Mutter. Da weiß ich jetzt natürlich nicht, was sie körperlich fähig ist. Aber da würde ich jetzt erstmal davon ausgehen, dass sie nicht ganz so stark ist wie vielleicht ein Mann. Das Motorrad oder das Mofa, was da an der Haltestelle gefunden wurde, da wurde auch niemand gesehen mit. Also niemand hat sagen können, ja, sie ist mit dem Mofa an dem Tag gefahren oder er. Ja, also wer das da hingestellt hat, weiß man nicht wahrscheinlich. Nee.

Wie gesagt, der Punkt, der natürlich auch nicht wirklich Sinn ergibt, ist, warum hatte er ihren Ausweis bei sich, wenn sie eigentlich unterwegs war? Ja, dann hatte der den halt immer in seinem Portemonnaie. Ja, aber wenn du unterwegs bist und fährst, solltest du den ja eigentlich dabei haben. Ja, ich bin schon häufig genug mit irgendwelchen geliehenen Autos gefahren und habe die Fahrzeuge nicht dabei gehabt.

Oder ist es ihr Perso? Ja, ich glaube, das ist ihr Führerschein, sozusagen ihr Mofa-Führerschein. Ja, gut, das ist komisch, warum er den dabei hatte. Aber. Das ist komisch, aber das spricht ja jetzt auch nicht dafür, dass er sie umgebracht hat und sich dann ihren Führerschein genommen hat. Ja. Obwohl, vielleicht war der Führerschein im Mofa. Ach, ich weiß es doch auch nicht. Schauen wir mal, was der Berufungsprozess so zutage fördert.

Am 14. April 1993 beginnt der Berufungsprozess. Verhandelt wird wieder vor einem geschworenen Gericht. Über 80 Zeugen und Experten werden vernommen. Zentral bleiben die gerichtsmedizinischen Fragen. Da war das erste Gutachten, das im Magen der Toten nichts gefunden hatte und dann das zweite, das gezielt auf einen Toast Hawaii hin erstellt wurde.

Und Rückstände von Birnen, Proteinen, Ananas und Getreide aufwies. Auch Hans-Peter Born tritt als Zeuge auf. Er wirft den Gutachtern öffentlich vor, den Todeszeitpunkt willentlich auf jene Nacht fixiert zu haben, in der praktisch nur der Ehemann als Täter infrage kam. Es wird aber auch ein anderer Vorwurf besprochen. Wie konnte es sein, dass Bruno nach dem Verschwinden seiner Frau tagelang ihren Mofa-Ausweis mit sich herumtrug, wo sie doch mit diesem Ausweis in die Stadt gefahren sein sollte?

Und dann waren ja noch die Schnurreste, die im Schlafzimmer gefunden wurden und die identisch mit denen waren, mit denen Christine gefesselt wurde. Allerdings wurden diese erst bei einer erneuten Durchsuchung des Hauses entdeckt. Bei einer früheren Durchsuchung nach der Vermisstenmeldung waren sie nicht gefunden worden.

Das Gericht sah sich zudem mit einer Reihe meist anonymer Drohungen und Hinweise konfrontiert, die eine Schuld von Christines Eltern suggerierten, sich aber als substanzlos erwiesen. Als sich das geschworenen Gericht nach gut sieben Wochen zur Urteilsberatung zurückzieht, dauert es ganze 42 Stunden, bis eine Entscheidung fällt.

Im ersten Prozess waren es nur knappe fünf Stunden. Es wird zum größten Medienereignis, das die Schweizer Justiz bis dahin erlebt hat. 70 akkreditierte Journalisten drängen sich im Gerichtssaal. Das Gericht hält fest, eine Täterschaft der Eltern könne ausgeschlossen werden. Und die einer dritten Person sei unwahrscheinlich.

Doch auch an der Schuld von Bruno blieben Begründete, nicht zu unterdrückende Zweifel. Er wird zwar durch eine Reihe von Indizien erheblich belastet, jedoch nicht so eindeutig, wie es ein Schuldspruch erfordert hätte. Tatwaffe, Tatort, Tatzeit, Tathergang und Motiv ließen sich nicht zweifelsfrei klären.

Der Gerichtspräsident fasste so zusammen. Alle wussten alles, aber niemand die Wahrheit. Bruno wird am 29. Mai 1993 freigesprochen. Im Zweifel für den Angeklagten. Das Gericht sagt damit ausdrücklich nicht, dass Bruno unschuldig ist. Es sagt, dass die Indizien für eine Verurteilung nicht reichen. Bruno erhält für die Jahre im Gefängnis eine Entschädigung von 412.000 Franken.

Das wären heute umgerechnet und inflationsbereinigt ca. 550.000 Euro. Also eine wirklich gute Stange Geld. Wie stehst du dazu? Im Zweifel für den Angeklagten in diesem Fall. Ja, die Beweislage ist wirklich dünn, das kann ich nur wiederholen und. Dann kann man eben nicht eindeutig sagen, wer sie umgebracht haben soll und nur weil es da vielleicht ein paar komische Auffälligkeiten gab, wie dass er ihren Ausweis hatte oder genau für diesen Zeitpunkt ihres Todes kein Alibi hatte.

Kann man halt nicht davon ausgehen, dass er sie ermordet hat. Auch wenn es die einzige Person ist, bei der es in irgendeiner Art und Weise, in Anführungszeichen, einen Sinn gemacht hätte, weil er ein Motiv oder einen Grund gehabt hätte. Aber, da muss man dann einfach, den Regeln der Strafverfolgung folgen und sagen, dann darf er nicht ins Gefängnis. Ja.

Ich habe noch ein Bild für dich von dem Tag, wo Bruno aus dem Gefängnis kommt, frei ist und nach Hause geht. Es könnte auch ein normaler Nachmittag auf dem Tempelhofer Feld sein, so was die Styles angeht. Beschreib gerne mal, was du da siehst. Ja, das stimmt. Die 90er einfach, die 90er kicken rein. Ja, er kommt mit einem Sakko, einem Hemd, einer Jeans aus einem Gebäude raus und trägt, Was trägt er da? Sind das zusammengeklappte Kisten? Schilder? Oder Schilder?

Ja. Für Kisten ist es vielleicht ein bisschen groß. Also hin war der so drei, die könnten auch Bilderrahmen sein. Ich weiß nicht, trägt er auf jeden Fall. Ja. Und vor ihm stehen Dutzende Menschen mit Kameras und Videokameras und Tonangeln und so, die ihn da empfangen und ablechten. Ja, er hat kurze Haare mittlerweile. Ja, richtig, er hat kurze Haare mittlerweile.

Weiß man, ob er mit seiner Geliebten zusammengeblieben ist? Das habe ich leider nicht rausfinden können. Das weiß ich nicht. Aber ja, das heißt, wie lange saß er im Gefängnis? Er wird am 4. Dezember 1987 verurteilt und kommt am 17. April 1991 wieder frei. Ja, aber auch interessant, das wusste ich nicht, ist die Höhe der Entschädigung, die er bekommt.

Die finde ich sehr hoch. Für knappe vier Jahre. Das sind 100.000 Franken pro Jahr. Ich weiß nicht, ob das irgendwie gegengerechnet wurde mit dem, was er möglicherweise verdient hätte in der Zeit. Das kann halt sein, dass es da irgendwie so eine ... Weil ich gehe mal davon aus, dass er als Ingenieur schon irgendwie ganz gutes Geld verdient hat.

Das spielt da möglicherweise mit rein. Aber es ist schon viel Geld. So eine halbe Million umgerechnet für vier Jahre im Gefängnis. Aber die Geschichte ist noch nicht vorbei, Lilly. Dann erzähl mal. Und um das zu verstehen, was jetzt noch kommt, muss man glaube ich nochmal so ein bisschen verstehen, was dieser Fall mit der Schweiz oder auch mit dem Rechtssystem gemacht hat.

Weil, deswegen habe ich das so lange erklärt, schon vor dem Prozess hatte sich die öffentliche Meinung zugunsten von Bruno gedreht. Denn der Mann, der 1987 als eiskalter Mörder verurteilt wurde, galt vielen als Opfer einer selbstherrlichen Justiz. 1993 sehen sich dann viele nach seinem Freispruch in dieser Annahme bestätigt.

Nur einer sieht das anders. Der Staatsanwalt Heinz Walter Mattes. Er ist weiterhin von Brunos Schuld überzeugt. Für diese Überzeugung erhält er im Laufe der Jahre sogar Morddrohungen. Doch er macht immer weiter. Der Fall wird zu seiner Lebensaufgabe. Und er bekommt Unterstützung von einer ungewöhnlichen Verbündeten.

Die Anwältin Tricks Ebelings-Stanek gehört zu den wenigen Stimmen, die sich gegen den medialen Trend stellen und daran erinnern, dass ja eine junge Frau ermordet wurde. Der Freispruch, und das ist wichtig, löst nicht die Beweislast auf, sondern erklärt sie nur für unzureichend. Sie möchte Brunos Schuld also weiterhin nachweisen und versucht, so nah wie möglich an ihn ranzukommen.

Sie spürt das Auto auf, das Bruno 1985, also im Tatjahr, gefahren ist. Ein VW Golf 2. Und ihr fällt etwas auf. der originale Radmutterschlüssel fehlt. Wenn das interessant ist, besprechen wir gleich. Ich möchte dir vorher ein Bild von diesem Auto zeigen. Einfach weil es unfassbar schön ist. Das ist der VW Golf 2. Ich weiß doch, ja, ich finde den auch sexy.

Also einer ist nicht der, den sie gefahren sind. Das ist wirklich ein hammer Auto. Ein sexy Auto. Ich finde Golf 2 Cabrio, Golf 3 Cabrio, eh auch Traumautos für mich. Aber hier der als Fünftürer ist auch stabil. Ja, ich sag mal so, ich hab möglicherweise im Laufe der Recherche zu der Folge mal so ein bisschen geschaut, was so ein Golf 2 Cabrio kostet.

Und auch geschaut, was es so kostet, das in die USA zu importieren. Und ich sag mal so, ich bin grundsätzlich nicht ganz abgeneigt. Ich muss bloß Katie überzeugen, weil sie fand die Innenausstattung von dem, den ich gefunden habe, hässlich. Aber was kostet denn so ein Gefährt? Was würdest du denn zahlen? 10.000? Ja, weniger sogar.

Aber das ist für 7.800 gefunden. Und dann gut in Schuss und noch nicht 200.000 Kilometer weg und so? Wow. Die Kilometer sind so ein bisschen egal, das ist ja eher für so eine kleine Sommerausfahrt. Ach so, du würdest das, ihr habt ja schon ein Auto. Das ist das Zweitauto. Euch geht's gut da drüben, das freut mich.

Kommen wir zurück zum Fall. Ihr fällt nämlich auf, dass der originale Radmutterschlüssel fehlt, also das, womit man die Muttern am Rad festzieht. Und ihre Vermutung ist, das könnte die Tatwaffe sein, mit der Christine die drei Platzwunden am Kopf zugefügt wurden. Denn eine mögliche Tatwaffe wurde nie gefunden.

Am Institut für Rechtsmedizin in Bern wird per Fotogrammetrie, also eine Art dreidimensionale Darstellung, nachgewiesen, dass die Wunden an Christines Schädel perfekt zu dem VW-Radmutterschlüssel passen. Es ist ein starkes Indiz und gleichzeitig ein wertloses. Denn nach Bruno hatte das Auto weitere Besitzer. Ein fehlender Schlüssel beweist die Täterschaft von Bruno nicht.

Staatsanwalt Mattis stellt 1996 trotzdem einen weiteren Antrag, das Verfahren neu aufzurollen. Doch das Berufungsgericht lehnt diesen wie auch alle weiteren Versuche ab. 1998 wird der Fall endgültig geschlossen. Jetzt ist klar, für den Mord an Christine wird nie jemand zur Rechenschaft gezogen. Und ab hier ist alles eine Reise ins Reich der Spekulation.

Du hast ja auch gefragt, was es mit den Eltern auf sich hat. Und die Spekulation macht auch Hans-Peter Born auf, also der diesen langen Artikel geschrieben hat und der auch ausgesagt hat in dem Prozess. Und an der Stelle merkt man so ein bisschen, der Mann hat, glaube ich, in dem Fall und auch auf der Seite von Bruno so ein bisschen seinen Platz in der Öffentlichkeit gefunden.

Also ich glaube, dem hat er schon sehr gefallen, diese Dinge zu berichten, aufzudecken. Und der legt jetzt ein zweites Buch vor, Hans-Peter Born, mit der Hypothese, dass Christines Eltern ihre Tochter im Streit getötet und die Leiche dann in Brunos Truhe versteckt haben, um den verhassten Schwiegersohn loszuwerden.

Und das klingt erstmal nach Verleumdung. Und das Gericht sieht das auch so. und nach einer Klage der Eltern wird der Verkauf und die Verbreitung des Buches gerichtlich verboten. Bon musste einräumen, journalistische Grundsätze missachtet zu haben, entschuldigt sich bei den Eltern und zahlt ihnen eine Entschädigung.

Und so unbefriedigend der Fall hier auch endet, so gründlich hat er die Schweiz verändert. Zum 1. Januar 1997 schafft der Kanton Bern die geschworenen Gerichte ab. Nicht als direkte Konsequenz auf unseren heutigen Fall, aber er hat auf jeden Fall dazu beigetragen. Wir haben ja schon gehört, die Kritik an den geschworenen Gerichten gab es auch schon lange vorher.

Und eine Sorge war wirklich immer, dass diese Prozesse zu Bauchentscheidungen führten. Weil in so hochkomplexen Indizienprozessen oder in Prozessen, in denen alles unmittelbar verhandelt wird, gibt es die Gefahr, dass der mediale Druck immer größer wurde und dann die Geschworenen, die ja keine professionellen, Anwälte oder RichterInnen waren, diesem medialen Druck dann nicht standhalten konnten.

Und so wurde das System verändert. Ein anderer Punkt, der auch schon während des Prozesses oder während Brunos Prozess immer wieder diskutiert wurde, war, dass in Bern zum Beispiel auch eine einfache Mehrheit für ein lebenslängliches Urteil reichte. Während in Zürich zum Beispiel eine Zweidrittelmehrheit benötigt wurde.

Auch das wurde verändert, weil das galt auch nicht mehr als zeitgemäß, dass man sagen konnte, wenn die Hälfte sagt, lebenslang weg, dann muss es eine höhere Grenze geben. Auch die Rechtsmedizin zieht ihre Lehren aus dem Fall. Am Berner Institut wird ein Siebsystem eingeführt, mit dem Mageninhalte in ihre Bestandteile getrennt und sicher aufbewahrt werden können.

Und sie benennen das Instrument den Z-Turm, benannt nach Brunos Nachnamen, den ich heute hier nicht genannt habe. Nie wieder soll ein zentrales Beweisstück einfach mit dem Stabmüxer püriert werden, ist das Ziel. Die Berner Rechtsmedizin, die sich 1987 bis auf die Knochen plamiert hatte, wird in den Folgejahren modernisiert und gehört heute zu den Vorreitern auf ihrem Gebiet.

Und Christine, sie ist die eigentliche Lehrstelle in dieser Geschichte. In den Schlagzeilen der 90er Jahre kam sie fast nicht mehr vor. Sie wurde von ihrem Mann Bruno, dem Justizopfer, verdrängt. Von ihr existieren kaum Bilder. Über ihr kurzes Leben weiß die Öffentlichkeit fast nichts. Und heute würde man den Tod vermutlich als das benennen, was er nach Lesart der Anklage war. Ein Femizid.

Ja, danke erstmal für den Fall, von dem ich, wie gesagt, noch nie was gehört hatte. Es ist wieder so ein klassischer Fall von, es muss erstmal was passieren, bis sich Dinge ändern. In dem Fall wirklich eklatante Fehler und auch Peinlichkeiten von der Rechtsmedizin. Ich meine, du hast das ja eben nochmal wiederholt, aber man kann ja nur den Kopf schütteln, wenn man hört, wie die damals vorgegangen sind.

Es tut mir natürlich unfassbar leid für die Angehörigen und Hinterbliebenen von Christine, dass sie erstens Christine verloren haben und zweitens, dass es nie aufgeklärt wurde. Vielmehr weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ja, ich habe überlegt, ob ich es als Cold Case benenne, weil es ist auf der einen Seite natürlich ein Cold Case, weil nie jemand zur Rechenschaft gezogen wird dafür.

Gleichzeitig kam der Fall zu einem Ende und wurde beigelegt. Auch wenn, das sollte ich nochmal fragen, man kann doch nicht wegen des gleichen Delikts zweimal verurteilt werden, oder? Also wenn der einmal verurteilt wurde und wieder freigelassen wurde, dann hätte der ja gar nicht nochmal verurteilt werden können, der Bruno.

Er wurde ja nicht freigesprochen, als er aus dem Gefängnis kam, sondern er kam quasi aus dem Gefängnis, weil das Berufungsgericht gesagt hat, ja, hier muss es einen zweiten Fall, eine zweite Untersuchung geben und bis dahin ist er auf freiem Fuß. Der Berufungsprozess war quasi ja eine Neuauflage des ersten Prozesses.

Verstanden. Ja, genau. Die Bilder zu diesem Fall findet ihr wie immer auf unserer Website wasschmecktdahinter.de. Dort gibt es auch noch ein paar Links zu weiteren Artikeln, könnt ihr euch gerne dazu durchlesen und ihr habt die Möglichkeit auf Steady vorbeizuschauen, unseren Newsletter zu abonnieren, also schaut doch gerne mal vorbei.

Und bevor wir hier einen Haken unter die Folge setzen und uns ein bisschen in Richtung der Realität bewegen, hat Lilly ein Foodcrime dabei. Das ist korrekt. Ich habe einen Foodcrime aus der Community dabei, der zu unserer Folge am Samstag, also zur letzten gemischten Platte passt. Und zwar schreibt Jennifer, hallo, was schmeckt dahinter, Team?

Team ist auch ein großes Wort. Ich meine, wir sind ein Team, aber ja. Da sind ja mittlerweile schon einige Foodcrimes zusammengekommen. Aber was Essen angeht, kann mich eigentlich kaum etwas erschüttern. Das freut uns erst mal. Was ich nicht verstehe, sind die Servietten in Eiskaffees. Mein persönlicher, absoluter Foodcrime. Ich habe in einem Eiskaffee noch nie richtige Servietten erhalten, sondern es waren immer diese plastikartigen Dinger, die null Saugkraft besitzen.

Das scheint Standard zu sein. Aber für was sind sie gut? Zum Hände- oder Mundabwischen sind sie völlig ungeeignet und selbst das runtertropfende Eis, wenn man nicht schnell genug gegessen hat, saugen sie nicht auf, sondern auf dem Tisch sammelt sich eine klebrige Flüssigkeit, die man mit diesen Servietten auch nicht weggewischt bekommt.

Ich verstehe einfach das Konzept dahinter nicht und ärgere mich jedes Mal darüber, wenn ich im Eiskaffee sitze. Warum bekommt man keine richtigen Servietten? Gerade im Eiskaffee werden sie doch dringend benötigt. Viele Grüße. Und absolut. Ich weiß gar nicht, ob wir das nicht selber schon mal besprochen hatten hier, ob das nicht unser persönlicher Foodcrime war, dann habe ich mit wem anders drüber geredet, also ich bin 100% deiner Meinung, ich verstehe das Konzept dieser Servietten auch nicht, weil das keine, Serviettenfunktion hat, sondern die sind einfach nur, Unangenehm anzufassen, haben keine Saugkraft. Ja, alles, was du sagst.

Sie wischen nichts weg vom Tisch. Ich weiß gar nicht, was das soll. Vielleicht kann uns das mal jemand erklären da draußen. Ich glaube, die sind häufig auch ... Ich check das auch nicht. Die werden ja noch mal so um die Eiswaffel getan, wenn die dir angereicht wird. Vielleicht soll es auch irgendwie die Finger von der Waffel trennen. Hygiene sein?

Aber wenn sie in diesen Halterungen auf dem Tisch stehen, dann ist es ja wieder was anderes. Dann ist es ja eine Serviettenattrappe. Und da ist das Ziel verfehlt. Und es gibt ja keine anderen Servetten. Es gibt ja keine anderen Servetten, die du nehmen kannst, um dir die Finger abzuwischen. Sondern es gibt nur die zu 100 Prozent. Ich glaube, das ist auch einfach so, das hat sich so eingeschlichen und so eingebürgert.

Das ist wahrscheinlich die günstigste Servette, die du irgendwie im Großhandel kaufen kannst. Obwohl, du sagst es ja schon, das Wort Servette ist eigentlich das Falsche. Sondern es ist ein Stück Papier, mit dem du das Eis umwickelst. Plastik, ja. Und wahrscheinlich hat das irgendwann mal eine Eisdiele.

Das wollte ich eigentlich am Samstag noch mit dir besprechen. Wo kommt nicht das Wort Eisdiele her? Eisdiele. Das ist eigentlich, wenn man so drüber nachdenkt, auch ein witziges Wort. Ja, Diele ist, da wo ich herkomme, ja Flur. Die Diele. Der Flur. Aha. Und meistens sind Eisläden ja ganz kleine, dünne Läden. Ja.

Dünne Läden. Dünne, schmale. Also kleine Läden. Ja. Aber wahrscheinlich hat das irgendwann mit einer Eisdiele angefangen und dann haben alle nachgezogen. Ja, vielleicht. So wie man auch nicht erklären kann, warum alle die gleiche Döner, das Dönerpapier nutzen. Das ist einfach auch so ein Ding mit dem Mann drauf. Alle nutzen dieses Dönerpapier.

Es gehört einfach dazu, zu einem Eis, dass man dann dieses Papier nimmt. Aber bin ich zu 100% dabei. Da gehen wir mit. Verurteilt. Wir verurteilen diese Art Servietten im Namen von Jennifer und dem Food Crimes Gericht. Das war die Folge für diese Woche. Wir hören uns am Wochenende wieder mit einer Bonus-Folge. Bonus.

Tatsächlich. Das heißt, wenn ihr eine Extra-Folge Food Crimes haben möchtet, dann schaut doch gerne mal bei Steady vorbei, abonniert. Dort bekommt ihr alle Folgen auch werbefrei. Ihr werdet hier erwähnt. Wenn ihr das große Paket bucht, bekommt ihr auch Zugang zu unserer Live-Folge, die wir im Herbst machen, Online-Live-Folge.

Und das heißt, das würde uns freuen, wenn ihr da vorbeischaut. Abonniert den Newsletter und wir hören uns dann entweder am Samstag wieder oder nächste Woche Dienstag. So ist es. Gehabt euch wohl. Liebe Grüße. Tschüss.

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