Food Crimes - Was schmeckt dahinter?

#92 Tödliche Gier: Die Geschichte von Martha Marek

Dienstag, 1. September 2026 · 51 min

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Shownotes

Martha scheint Anfang des 20. Jahrhunderts vom Pech verfolgt zu sein. Ihr Vater verlässt die Familie und lässt Martha, ihre Schwester und ihre Mutter allein zurück. Geld ist knapp, jeder Tag ist ein Kampf.

Irgendwann geht es Martha zwar finanziell besser, doch ihr Mann Emil hackt sich bei der Arbeit ein Bein ab und stirbt kurze Zeit später. Bald darauf stirbt auch noch die gemeinsame Tochter und Martha wird selbst schwer krank. Auch wenn sie immer wieder von vorn anfangen muss, glaubt sie daran, dass sie ein besseres Leben führen kann. Am besten eines in Saus und Braus.

Doch dann beginnt die Polizei, sich für die Todesfälle in ihrem Umfeld zu interessieren. Und was zunächst nach einer Verkettung tragischer Schicksalsschläge aussieht, entwickelt sich zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der österreichischen Zwischenkriegszeit.

Hinweis: Der Begriff „Halbjüdin“ kann als abwertend verstanden werden. Das war selbstverständlich nicht beabsichtigt. Präziser wäre es gewesen, von ihrer jüdischen Abstammung zu sprechen, die im Kontext der nationalsozialistischen Verfolgung ebenfalls eine Rolle dabei spielte, dass die Todesstrafe gegen sie vollstreckt wurde.
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Martha scheint Anfang des 20. Jahrhunderts vom Pech verfolgt zu sein. Ein Schicksalsschlag folgt auf den nächsten. Erst verlässt ihr Vater die Familie und lässt Martha, ihre Schwester und ihre Mutter allein zurück. Sie wachsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Geld ist knapp, das Leben ist hart, jeder Tag ist ein Kampf.

Irgendwann geht es Martha finanziell besser. Doch auch dann bleibt ihr das Schicksal nicht erspart. Sie verliert einen engen Vertrauten. Ihr Mann Emil hackt sich bei der Arbeit ein Bein ab und stirbt kurze Zeit später. Dann stirbt auch noch die gemeinsame Tochter. Und schließlich wird Martha selbst schwer krank.

Es ist die Geschichte einer Frau, die immer wieder alles verliert. Doch Martha will sich nicht geschlagen geben. Sie will raus aus der Armut. Sie will ein besseres Leben und am besten eines in Saus und Braus. Doch dann beginnt die Polizei, sich für die Todesfälle in ihrem Umfeld zu interessieren. Und was zunächst nach einer Verkettung tragischer Schicksalsschläge aussieht, entwickelt sich zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der österreichischen Zwischenkriegszeit.

Das ist Food Crimes. Was schmeckt dahinter? Mit Florian Reza und Lili Temme. Einen wunderschönen guten Tag. Guten Tag. Ich grüße dich an dem, glaube ich, letzten Dienstag im August, wenn ich mich nicht recht. Oh, hör mir auf, hör mir auf. Ist es schon wieder soweit? Ist es nicht so? Junge, junge, junge, junge. Nee, wir haben ja schon den 1. September. Es tut mir leid.

Wir nehmen natürlich ein bisschen versetzt auf. Ich habe mich vertan. Es ist schon der 1. September. Aber mein Gott, wo ist denn die Zeit hin? Aber wirklich, wo ist die Zeit hin? Das ist schrecklich. Aber auch deine Folge klingt schrecklich, ehrlich gesagt. Bein abhacken? Zufällig oder gezielt? Das klang so, als hätte der sich gezielt ein Bein abgehackt.

Dazu werden wir natürlich noch kommen, wie es dazu kam. Aber ja, es ist wirklich ein spektakulärer Kriminalfall. So viel kann ich schon mal versprechen. Der auch in einer interessanten und spektakulären, im negativen Sinne. Zeit unserer Geschichte spielt. Also wir sind in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und vor dem Zweiten Weltkrieg.

Und das Ganze spielt in Österreich, um genau zu sein, in und um Wien. Jawohl! Der Stadt, in der du lange lebtest. Da werde ich natürlich heute wieder mit Anekdoten aufwarten können, hoffentlich. Ja, vielleicht. Vielleicht ist das so. Und wer noch mehr Anekdoten von uns hören möchte, ich würde sagen, an der Stelle können wir ja mal Werbung machen für unsere Bonusfolgen.

Wir haben nämlich am Samstag eine neue Bonusfolge veröffentlicht, wo wir auch ein bisschen mehr über Dinge sprechen, die vielleicht hier nicht ihren Platz finden. Wir haben ausführlich über meine IMAX 70mm-Erfahrung gesprochen, über das Buch Yesterday. Es gibt einen langen neuen Fall und viel über unsere Erlebnisse der letzten Wochen. Also, das alles bekommt ihr, wenn ihr uns bei Steady abonniert.

Bekommt ihr einmal im Monat eine Bonus-Folge. Ihr bekommt alle Folgen werbefrei. Und ihr bekommt... Ihr werdet hier erwähnt, was haben wir noch, Lilly? Wenn man das große Paket bucht, bekommt man auch noch die Live-Folge im Herbst. Also da lohnt es sich doch mal reinzuschauen. Das würde ich auch sagen. Wenn es euch finanziell nicht möglich sein sollte und ihr sagt, ihr würdet das voll gern machen mit dem Steady-Account, aber es geht gerade einfach nicht, dann schreibt uns eine Nachricht und wir finden eine Lösung.

Und wenn ihr das Ganze auch nur mal ausprobieren wollt, könnt ihr das auch machen. Dann schließt ihr einfach eine Probe-Mitgliedschaft ab und könnt euch danach entscheiden, sobald die Probezeit abgelaufen ist, ob ihr da bleiben möchtet oder nicht. Richtig. Aber jetzt auf nach Wien, oder? Auf nach Wien, aber vorher noch ein Servicehinweis für uns sozusagen.

Ihr würdet uns eine riesige Freude machen, wenn ihr unseren Podcast abonniert, da wo ihr ihn hört und auch bewertet. Dann werden wir sichtbarer. Dann kommen vielleicht noch ein paar neue Hörerinnen und Hörer hier in unseren illustren Kreis. und das würde uns sehr erfreuen. Aber jetzt geht es los. Ja. Mit dem heutigen Foodcrime.

Martha Löwenstein wird am 10. Oktober 1897 in Wien geboren. Sie hat eine acht Jahre jüngere Schwester Paula und ihr Vater ist nach Amerika abgehauen. Er hat die Familie im Stich gelassen und Martha sieht ihn nie wieder. Marthas Mutter bleibt mit ihr und ihrer Schwester allein zurück und versucht, die Familie irgendwie über Wasser zu halten. Aber die Zeiten sind hart.

Martha muss als sogenanntes Kostkind zu einer Küchin ziehen, wo sie gegen Hilfsdienste Essen bekommt. Immerhin. Und später wird sie in einem katholischen Mädchenheim weiter durchgefüttert. Doch eines Tages wendet sich ihr Schicksal. Martha ist zwölf Jahre alt und trifft in der Straßenbahn auf einen älteren Herrn.

Der Mann ist um die 60, wirkt vornehmen und die beiden kommen ins Gespräch. Er hört auf den Namen Moritz Fritsch und ist direkt, heute würde man sagen, geflasht von Marthas Schönheit. Er selbst hat sehr viel Geld, weil er ein gut laufendes, großes Geschäft in der Wiener Innenstadt betreibt, in dem er teure Stoffe, Hüte und all so etwas verkauft.

Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Und als er so mit Martha plaudert, keimt in ihm auf einmal so eine Art Helfer-Syndrom auf. Er bietet ihr an, sie ein paar Wochen mit nach Hause zu nehmen, um sie ein bisschen aufzupäppeln, um ihr Essen zu geben, weil sie ihm wohl erzählt hat in diesem Gespräch, wie schlecht es ihr geht, wie schlecht sie dran ist.

Und sie willigt ein. Aber, das habt ihr euch jetzt vielleicht schon denken können, das macht er natürlich nicht einfach nur aus Nächstenliebe, sondern er verlangt dafür, sexuelle Gefälligkeiten von ihr. Nicht dein Ernst? Nee, oh nee, jetzt geht die Geschichte schon so los. Oh, Hilfe Gott. Auch den Begriff Kostkind habe ich noch nie gehört.

Also das ist auch... Ja, ich auch nicht. Kinderarbeit so unter dem Deckmantel der Hilfe oder was ist das? Das ist ja schrecklich. Ja, also ich denke, man kann jetzt nicht alle Menschen, die Kostkinder aufgenommen haben, unter Generalverdacht stellen, aber es war zu der Zeit auf jeden Fall, gängiger, Kostkinder aufzunehmen oder sein eigenes Kind als Kostkind abzugeben sozusagen.

Auch in Frankreich war das ein Ding und es gab schon viele Fälle von Kinderarbeit. Bei Marta ist das jetzt nicht so genau überliefert. Also ich habe nichts dazu gefunden, dass sie da wirklich super schwere Arbeit leisten musste. Ich glaube, sie hat einfach ein bisschen bei so einer Privatköchin in der Küche ausgeholfen und dafür halt Essen bekommen.

Boah, aber 12 und 60, das ist Lilly. Das ist, ja. Und auch da ist nicht genauestens überliefert, wann und was zwischen den beiden passiert ist, aber man kann auf jeden Fall sagen, dass sich eine Art sexuelle Beziehung zwischen dem 62-Jährigen und der 12-Jährigen entwickelt. Dafür bekommt Martha Essen schöne Kleidung, Klavierunterricht, Gouvernanten, sie kann Fremdsprachen lernen und zusammen mit Herrn Fritschs Ehefrau und den gemeinsamen Töchtern in der Villa leben.

Warte mal, der ist verheiratet? Ja, sag mal, hast du mir gerade nicht zugehört? Sorry, das hat jetzt nochmal zugeschlagen. Ja, der ist verheiratet und hat drei Kinder. Also dieser Mann hat einfach von diesem Treffen in der Straßenbahn dieses junge Kind mit nach Hause genommen und hat gesagt, so, die wohnt jetzt hier.

Und auf Wunsch von Herrn Fritsch und wohl auch auf Drängen von Marthas Mutter bleibt Martha schließlich länger als nur über den Sommer. Sie bleibt Jahre. Heutzutage würde man sagen, dass Herr Fritsch ein Sexualstraftäter ist, der eine Minderjährige ausgenutzt hat, aber damals hat man das noch nicht so gesehen.

Kindesmissbrauch war zwar strafbar, aber Herr Fritsch hat öffentlich eine etwas andere Geschichte erzählt, wie er Martha kennengelernt hat und warum sie bei ihnen wohnt und man hat ihm geglaubt. Es gibt sogar Berichte, in denen davon die Rede ist. Also das sind Berichte aus der damaligen Zeit, dass Martha eine dämonische Wirkung auf den armen Mann hatte und er gar nicht wusste, was ihm geschieht.

Also da wurde quasi Martha als die dargestellt, die da die Oberhand hatte. Genau. Jedenfalls ist es so, dass sich Herr Fritsch von seiner Frau trennt und auch scheiden lässt und irgendwann den Kontakt zu ihr auch ganz abbricht und auch seine Kinder nicht mehr vorbeikommen. Also der löst sich wirklich komplett aus seinem vorherigen Leben und möchte nur noch mit Martha zusammenleben.

So ist es dann auch. Irgendwann lebt nur noch sie zusammen mit Herrn Fritsch da und irgendwann aber auch Marthas Schwester Paula und ihre Mutter. Also die ziehen dann auch da ein. Und aus den anfänglich geplanten Wochen, die Martha bei ihm wohnen sollte, sind mittlerweile zehn Jahre geworden. Und mit dem Deal dieser sexuellen Gefälligkeiten ging dann also auch mit einher, dass Marthas Mutter oder Schwester in die Vorzüge sozusagen des besseren, reicheren Lebens gekommen sind.

Also auch ihre Mutter hat es einfach geduldet, das finde ich auch ganz schön krass. Ja, sorry, ich hänge da gerade irgendwie noch so ein bisschen dran gedanklich, weil es natürlich in dieser Zeit und Zwischenkriegszeit, was Leute da gemacht haben, um natürlich einfach zu überleben. Das ist natürlich komplett fraglich, das ganze Konstrukt.

Und wie du sagst, das ist ein Sexualstraftäter. Wie das dann aber so hingenommen wurde, dass das dann einfach dazugehört, weil man halt irgendwie überleben muss, das ist, das geht mir gerade nicht so richtig rein. Weil wahrscheinlich wusste die Mutter ja auch, was da passiert, oder? Also wenn man dann unter einem Dach wohnt. Ja, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit. Ja, schrecklich.

Auch da, ich meine, die Mutter hat ihr Kind schon weggegeben, damit es überhaupt irgendwie überleben kann und Essen bekommt. Die waren wirklich in einer prekären Situation. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie das dann geduldet hat. Beziehungsweise sie wollte ja auch, dass sie länger bei ihm bleibt, als nur diese geplanten Wochen im Sommer.

Vor dem Hintergrund, dass sie alle finanziell besser dastehen und irgendwie überleben. Aber ja, so ist es auf jeden Fall gewesen und Martha ist mittlerweile Anfang 20, weil sie jetzt schon zehn Jahre bei Herrn Fritsch wohnt und wird als sehr gut aussehend beschrieben. Ich habe später natürlich auch noch Fotos von ihr.

Sie lebt jetzt seit zehn Jahren bei dem mittlerweile 72-Jährigen. Und Angestellte berichten, dass Martha schon ganz genau wusste, welche Knöpfe sie drücken musste, um das zu bekommen, was sie wollte. Also wenn ihr irgendwas nicht gepasst hat, ist sie zum Beispiel einfach mal umgefallen, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dann hat er so Sachen geschrien wie, stirbt nicht, stirbt nicht, sonst erschieße ich mich. Also sie ist finanziell abhängig von ihm, Aber er mittlerweile emotional auch von ihr, also er kann sich ein Leben ohne Martha überhaupt nicht mehr vorstellen und sie versucht das Bestmögliche aus dieser Situation herauszuholen und stellt auch alle möglichen Forderungen mittlerweile, weil sie sich auch an dieses Leben gewöhnt hat.

Also der Mann ist wirklich sehr reich und wenn sie irgendwas nicht bekommt, dann versucht sie schon auch zu manipulieren, damit sie es bekommt. Und dann haben wir mittlerweile das Jahr 1923, stirbt Moritz Fritsch im Alter von 73 Jahren eines natürlichen Todes. Später fragt man sich, ob das mit dem natürlichen Tod wirklich gestimmt hat.

Bei seiner Beerdigung sieht man einen Mann an Marthas Seite. Er ist ein bisschen jünger als Martha und schon eine ganze Weile ihr Liebhaber. Emil Marek, sein Name. Der von sich behauptet, dass er Ingenieur und ein genialer Erfinder ist. Nach Herrn Fritschs Tod heiraten die beiden und da Martha ziemlich viel von dem, was Herr Fritsch besessen hat, geerbt hat, können sich die beiden ein schönes Leben machen.

Und jetzt kannst du dir Emil und Martha Marek, wie sie nach der Hochzeit heißt, ansehen. Wie alt ist sie jetzt zu diesem Zeitpunkt normal? Als Herr Fritsch gestorben ist, ist sie 21, 22, so um den Dreh. Okay, also so Anfang, Anfang Mitte 20 ist sie da. Spannendes Foto. Ich frage mich, wo das aufgenommen wurde, weil die beiden sitzen, in einem interessanten Verhältnis zusammen.

Entweder sitzt sie niedriger oder sie ist wirklich sehr, sehr viel kleiner als er. Sie gucken beide direkt in die Kamera, sitzen aber mit großem Abstand zueinander. Ihr Mann hat eine Decke auf dem Schoß und ist aber gleichzeitig schick gekleidet, also im Anzug und Schlips. Und sie hat auch ein schickeres Kleid an.

Die Haare so sehr, so diese, ist das eine Wasserwelle? Das ist keine Wasserwelle, nee. Das ist, glaube ich, so, jetzt, glaube ich, um den Kopf hat die was geflochten. Ah, okay. Ja, aber so sehr, so 30er-Jahres-Stil, also die Frisur und die Kleidung eher, hat ein Vollbart und kurze, so rübergekämmte Haare, machen jetzt beide nicht den glücklichsten Eindruck.

Muss ich sagen. Aber man hat ja auf Fotos auch damals nicht wirklich gelacht. Das ist das alte Thema. Ich weiß, aber auch so, sie wirken beide sehr gelangweilt. Ja, das stimmt. Und da weiß ich nämlich auch nicht. Ich weiß nicht, wo das Foto aufgenommen ist. Vielleicht waren sie da irgendwo gerade, wo sie sich gelangweilt haben.

Ich finde, das sieht ja auch so aus, als wären die Körper auf einen anderen Hintergrund draufgesetzt worden. Also die sind ja total ausgeschnitten. Zu der Herkunft des Fotos kann ich gar nicht so viel sagen. Aber das sind sie auf jeden Fall, die beiden. Und die sind schon ein glückliches Paar. Also sie sind lange Liebhaber und dann eben auch verheiratet.

Martha finanziert den Lifestyle der beiden. Und die finanziert auch die Erfindungen ihres Mannes und hofft, dass die beiden, sobald er eine seiner genialen Erfindungen patentiert hat, in Saus und Braus leben können. Ihnen geht es auch finanziell ja gar nicht schlecht. Immerhin wohnen sie in Herrn Fritschs Villa, also zur Miete. Das war auch vorher nur eine Mietvilla.

Aber sie haben eben diese ganze Villa für sich. Sie hat auch Geld von ihm geerbt und natürlich die ganze Einrichtung. Aber sie findet, da geht noch mehr. Weil wer weiß, was einem im Leben noch so alles wieder fährt. Und Martha will auf keinen Fall wieder in Armut leben. Das hat sie lange genug erlebt und da möchte sie nicht hin zurück.

Zwölf Jahre. Ja. Also, ja. Aber ich denke, das waren harte zwölf Jahre. Mhm. Ja, und deshalb lässt sie die Möbel von Herrn Fritsch versichern. Am 9. November 1923 kommt die Versicherungspolizei per Post. Doch dann passiert ein großes Unglück. Kannst du dir vorstellen, was passieren könnte? Naja, also das klingt mir, als würden wir hier ganz hart in Richtung Versicherungsbetrug schlittern.

Wenn sie erst die Möbel versichern lässt und dann kommt es zu einem großen Unglück, brennt das Haus ab. Am 8. Dezember, also nur ein paar Wochen nachdem Martha die Versicherung abgeschlossen hat, brennt die Mietvilla aus. Der Schaden? 700 Millionen Kronen. Und jetzt eine kurze Anmerkung. Ich habe versucht, das umzurechnen.

Also den Wert von 700 Millionen österreichischen Kronen aus dem Jahr 1923 in Euro umzurechnen. Aber das war nicht so easy, weil es eine massive Hyperinflation gab und danach auch noch eine Währungsreform, den Ersten Weltkrieg. Also ich kann nicht so richtig sagen, wie viel das heute wäre. Ich kann nur sagen, es war sehr viel Geld. Der Schaden war sehr, sehr hoch und die Versicherung hat den Schaden auch tatsächlich gezahlt.

Also die Mareks hatten danach sehr viel Geld und konnten weiterhin in Saus und Braus leben, nur eben nicht mehr in der Villa. Das Problem ist nur leider, dass diese Erfindungen, an denen Emil da immer sitzt und an denen erwerkelt, irgendwie nicht so gut klappen. Also Martha finanziert alles und Emil kriegt nichts auf die Reihe.

Das ist zumindest Marthas Gefühl. Sie geben nur Geld aus und merken irgendwann, dass wenn kein Geld reinkommt. Die Kasse immer mehr schrumpft. Und nach anderthalb Jahren haben sie ihr ganzes Geld ausgegeben. Also nach anderthalb Jahren, anderthalb Jahre, nachdem sie das Geld von der Versicherung bekommen haben, haben sie nichts mehr.

Und das ist vielleicht ganz gut nochmal zu wissen, also die haben wirklich auf sehr großem Fuß gelebt. Die haben fette Autos, Pelze, teures Essen, teure Kleidung, die haben sich wirklich alles gegönnt, was man sich so gönnen kann. 1925 ist von all dem, was sie einmal hatten, nicht mehr viel übrig. Okay, das ist auch stark.

Ja, das muss man auch erstmal schaffen, das stimmt. Aber die beiden haben eine Idee, denn sie sind ja, oder wie soll man sagen, Not macht erfinderisch. Am 25. Mai tauchen bei der Anglo-Danubian-Lloyd-Versicherung in Wien eine wunderschöne schlanke junge Frau mit goldblondem Haar und ein sehr elegant gekleideter Mann mit Bart auf.

Sie wollen eine Versicherung abschließen. Auf Emil Marek. Im Falle seines Todes oder falls sie sich verletzen sollte und infolgedessen nicht mehr arbeiten könne, soll es mehrere hunderttausend Dollar geben. Und das ist damals eine Summe, die eigentlich unvorstellbar ist. Der Typ, der da in der Versicherung sitzt, denkt sich, was ist das denn hier für eine Forderung? Das fordern eigentlich nur irgendwelche superreichen amerikanischen Geschäftsleute.

Das geht nicht. Eigentlich würde keine Versicherung der Welt zu so etwas zustimmen. Aber wenn Martha sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann will sie, dass es funktioniert. Und deswegen erzählt sie, dass ihr Mann ein akademischer Ingenieur sei. Sie sagt, dass er im Besitz einer Braunkohlegrube sei und als Leiter eines sich im Bau befindlichen Elektrizitätswerkes tätig sei.

Außerdem macht sie ihn 20 Jahre älter, als er ist. Ich weiß nicht, ob du das beim Foto gerade auch dachtest, aber der sieht nicht so jung aus mit seinem Rauschebart. Der ist ja damals auch nur um die 20 und sie sagt, dass er um die 40 ist. Und dann sagt sie dem Angestellten der Versicherung auch noch, dass sie den Generaldirektor der Versicherung kenne, also seinen Chef, dass der schon bei ihnen zu Hause gewesen sei, dass sie Freunde seien und das schindet so viel Eindruck, dass der Angestellte diese Versicherungsforderung durchwinkt und die Versicherung wird tatsächlich abgeschlossen, ohne irgendeine von Marthas Angaben zu überprüfen.

Weil du meintest bloß gerade, ein Paar kamen dahin. Das waren die beiden zusammen? Ja. Ja, okay. Ja. Und die schließen jetzt auf ihnen eine Lebensversicherung ab. Genau. Sie schließen auf ihnen eine Lebensversicherung ab. Und diese Anglo-Denubien-Lloyd-Versicherung, die klingt sehr international, ist aber tatsächlich eine österreichische Versicherung. Ja, eh.

Man ist aber eh ein bisschen international. Man denkt groß, man ist das österreichische Reich gewesen. Richtig. Das hast du heute von mir erwartet, oder? Das habe ich von dir erwartet und du enttäuschst nicht. Ich muss sagen, an seiner Stelle, wo ich weiß, dass meine Frau schon einmal eine Versicherung abgeschlossen hat und sie dann quasi hervorgerufen hat, würde ich mir bei dem Thema Lebensversicherung Gedanken machen. Slash Angst haben.

Weil warum sollte sie das denn abschließen? Die beiden haben den Plan, aber ja... Ich weiß, ich weiß, aber trotz ich. Es ist tatsächlich so, dass die Versicherungssumme, sollte er einfach nur arbeitsunfähig werden, höher ausfallen würde als bei seinem Tod. Und mit diesem Plan gehen die natürlich jetzt auch da ran. Mutmaßlich, muss man dazu sagen.

Das Ding ist aber auf jeden Fall, dass wenn man damals ein bisschen nachgeforscht hätte, wer die beiden eigentlich sind, dass man hätte feststellen können, dass der Mann, der gerade für mehrere hunderttausend Dollar versichert wurde, in Wahrheit ein erfolgloser Erfinder mit abgebrochenem Studium ist.

Hat man aber nicht gemacht. Und deshalb bekommen Emil und Martha am 11. Juni 1925 die Versicherungspolize zugeschickt. Und dreimal darfst du raten, was auf dem Telegramm steht, das nur einen Tag später bei der Anglo-Danubien-Lloyd-Versicherung eintrudelt, Flo. Keine Ahnung. Einen Tag nach Erhalt der Versicherungspolize.

Dass er tot ist? No, nicht ganz. Ich kann das nicht. Ich kann nicht Wiener Schmäh. Nicht ganz. Auf dem Telegramm, das am 12. Juni bei der Versicherung eintrifft, steht, Mein Mann schwer verletzt. Stopp. Sofort kommen. Stopp. Mödlinger Spital. Mödling? Was ist denn Mödling? Emil Marek hat sich beim Arbeiten in den linken Unterschenkel gehackt.

Die Muskeln sind durchtrennt, die Knochen zertrümmert. Der Unterschenkel muss amputiert werden. Nach Angaben von Emil Marek hatte er an einer selbst erfundenen elektrischen Puppe gearbeitet und war dann mit der Axt abgerutscht, als er in einem Stück Holz gearbeitet hat. Hat der Marix sich so eine Sexpuppe gebaut oder was?

Vielleicht. Oh Mann, ey. Schrecklich. Aber wie praktisch, dass Emil versichert ist. Für die Versicherung ist das allerdings alles andere als praktisch. Mehrere Krisensitzungen werden einberufen, weil es hier jetzt natürlich um sehr viel Geld geht. Und damit hat die Versicherung auch nicht gerechnet, dass sie jetzt so viel zahlen soll.

Und die sind sich eigentlich auch sicher, dass es da nicht so richtig mit rechten Dingen zugehen konnte. Also einen Tag nach Erhalt der Polizei, so einen Arbeitsunfall, das finden die ein bisschen weird. Und deshalb verklagen die Emil Marek erstmal wegen Versicherungsbetrugs vor dem Amtsgericht Mödling.

Der abgetrennte Unterschenkel wird nämlich von einem Gerichtsmediziner untersucht. Und dabei kommen unabhängige Gutachten zu demselben Ergebnis. Es ist unmöglich, dass der Unterschenkel durch einen einzigen versehentlichen Axtyp abgetrennt wurde. Und das war ja das, was ich eben ausgesagt hatte. Oh Mann, ja.

Schrecklich, ey. Darf ich mal ganz kurz einhaken, Lilly? Ja. Ich bin wirklich gespannt, wo das Ganze hingeht, weil wir sind ja Stand jetzt immer noch Foodcrimes. Was schmeckt dahinter? Ja, aber ich habe ja gesagt, es ist ein spektakulärer Kriminalfall und da gehören halt noch ein paar andere Sachen dazu. Ich bin gespannt.

Bei den weiteren Nachforschungen kommt außerdem heraus, dass die Mareks finanziell ziemlich am Ende sind. Sie haben bei mehreren Gläubigern hohe Schulden und immer wieder werden ihre Besitztümer gepfändet. Auch die extrem hohe Versicherungsprämie im Jahr können sie sich auf Dauer eigentlich gar nicht leisten.

Doch die Mareks bestehen darauf, dass sie Recht haben und behaupten nun ihrerseits, dass der abgetrennte Unterschenkel nachträglich von den Ärzten manipuliert wurde. Und dafür bringen sie auch Einzeugen hervor. Ein Krankenpfleger aus dem Krankenhaus sagt nämlich aus, dass er ein Gespräch mitgehört hatte, wie sich zwei Ärzte darüber unterhalten haben, dass viel Geld für sie rausspringen könnte, wenn sie mit der Versicherung kooperieren würden.

Doch der angebliche Zeuge verhaspelt sich dann immer mehr, je häufiger er verhört wird. Und schließlich gibt er zu, dass die Mareks ihn bestochen haben und ihm gesagt haben, dass er sehr viel Geld bekommt, wenn er zu ihren Gunsten aussagt. Und aufgrund dieser Aussage werden die Mareks dann in Gewahrsam genommen und erst mal in den Knast gesteckt. Und am 20. März beginnt dann der Prozess gegen Martha und Emil.

Während des Prozesses wirkt Emil Marek blass und stark abgemagert. Von seinem früheren selbstbewussten Auftreten ist nicht mehr so viel zu sehen. Er kann nicht mal mehr selbst gehen, sondern muss in einer Sänfte hineingetragen werden. Ich meine, dem Mann wurde gerade sein halbes Bein aportiert, das muss man nochmal dazu sagen.

Und das bereitet ihm auch nach wie vor große Probleme. Das entzündet sich ständig und ständig muss er sich neuen Operationen unterziehen. Am 9. April wird dann schließlich das Urteil in diesem aufsehenerregenden Prozess verkündet. Und so viel sei schon mal verraten. Auch das Urteil sorgt für Aufsehen.

Die Angeklagten werden lediglich wegen Anstiftung zu Mein Eid schuldig gesprochen. Vom Vorwurf des Versicherungsbetrugs werden sie freigesprochen. Aus heutiger Sicht wirkt dieses Urteil ziemlich überraschend. Aber um zu verstehen, warum das Gericht so entscheidet, muss man sich anschauen, wie die Stimmung damals in der Öffentlichkeit war.

Denn in der Presse und der Öffentlichkeit hat sich längst das Bild von Emil Marek festgesetzt. Ein armer Mann, der durch einen schrecklichen Unfall verkrüppelt worden ist und nun gegen eine mächtige Versicherungsgesellschaft um sein Recht kämpfen muss. Auch die Bestechung eines Krankenpflegers wird von vielen nicht als krimineller Akt gesehen, sondern als verzweifelter Versuch, endlich zu der Entschädigung zu kommen, die ihm angeblich zusteht.

Und Martha Marek trägt selbst kräftig zu diesem Bild bei. Schon vor dem Prozess gibt sie bereitwillig Interviews und präsentiert sich und ihren Mann als ein Ehepaar, das vom Schicksal getroffen wurde und nun auch noch um seine Entschädigung gebracht werden soll. Am Ende scheint sich das Gericht diesem öffentlichen Druck nicht entziehen zu können.

Es fällt eine Entscheidung, die stark dem Bild entspricht, dass sich die Öffentlichkeit von dem Fall gemacht hat, auch wenn die tatsächlichen Umstände offenbar ganz anders aussehen. Nach dem Prozess werden die Mareks sogar beglückwünscht. Sie bekommen Geschenke und Unterstützung von Menschen, die mit ihnen mitgefühlt haben und auf einen positiven Ausgang gehofft haben.

Und auch Martha zeigt sich gegenüber der Presse erleichtert über den Ausgang des Prozesses. Nur Emil kann das vermeintliche Glück offenbar nicht richtig genießen, Denn sein Bein muss erneut operiert werden. Schließlich muss noch ein weiterer Teil des Beins amputiert werden, bis über das Knie. Die Versicherungsgesellschaft einigt sich schließlich mit dem Ehepaar auf eine Zahlung von 180.000 Schilling.

Ein großer Teil des Geldes geht allerdings für die Anwaltskosten und die Begleichung ihrer Schulden drauf. Am Ende bleiben den Mareks ungefähr 20.000 Schilling. Und das sind ein paar Zehntausende Euros, wenn ich das jetzt richtig umgerechnet habe. Also immer noch ziemlich viel Geld. Und Martha beschließt, mit diesem Geld jetzt etwas zu machen, um ein eigenes Geschäft aufzubauen, um, wieder Geld ranzuschaffen und deshalb gründet sie ein Taxi-Unternehmen, aber das läuft überhaupt nicht und deshalb versucht sie es dann mit einem Bügelservice, doch auch der Versuch scheitert.

Aber nicht alles läuft schlecht, denn Emil Mareks Gesundheitszustand stabilisiert sich wieder. Und dank seiner Bekanntheit, die er mittlerweile erlangt hat über den Prozess hinweg, bekommt er sogar eine Stelle als Funktechniker vermittelt. Doch das Geld reicht nicht lange. Die 20.000 Schilling aus der Versicherung und auch Emils Einkommen sind schnell aufgebraucht, denn die Mareks wollen weiterhin einen sehr aufwendigen Lebensstil führen.

Als Martha Ende 1928 schwanger wird, wird die finanzielle Situation immer schwieriger. Die Familie kann sich die Miete nicht mehr leisten und als ihr Sohn Alfons geboren wird, wohnen sie deshalb zunächst bei Emils Eltern. Doch auch dort können sie nicht bleiben. Schließlich überlässt ihnen aus Mitleid ein Hotelbesitzer ein eher heruntergekommenes Zimmer, damit die Familie wenigstens ein Dach über dem Kopf hat.

Dort wird auch das zweite Kind geboren. Anfang 1932 kommt die Tochter Ingeborg zur Welt. Für die inzwischen vierköpfige Familie ist das Hotelzimmer allerdings viel zu klein. Die Mareks müssen deshalb in eine Hütte in einer Kleingartensiedlung ziehen, die ihnen Emils Eltern zur Verfügung stellen. Und dort verändert sich langsam auch die Stimmung zwischen Martha und Emil.

Martha wirft Emil vor, dass er nicht in der Lage ist, seine Familie zu ernähren. Sie bezeichnet ihren Mann sogar vor anderen Menschen als Versager. Und gleichzeitig spricht sie immer offener über das, was viele ohnehin schon vermuten, nämlich dass Emil sich das Bein absichtlich abgehackt hat, um an das Versicherungsgeld zu kommen.

Anfang Juni 1932 klagt Emil dann immer wieder über Magenschmerzen und fühlt sich zunehmend schlecht. Mitte Juni kommt er eines Tages früh von der Arbeit nach Hause und legt sich direkt ins Bett. Danach verschlechtert sich sein Zustand immer weiter. Seine Haare fallen ihm aus, er zeigt Lähmungserscheinungen. Kurz darauf erblindet er sogar und kann kaum noch sprechen.

Einen Monat später, am 31. Juli, stirbt Emil Marek. Als Todesursache wird in seiner Sterbeurkunde eine Lungenentzündung angegeben. Nach Emils Tod bekommt Martha viel Unterstützung. Auch die Familie ihres verstorbenen Mannes versucht ihr zu helfen. schließlich ist sie jetzt allein mit zwei kleinen Kindern.

Doch nur vier Wochen später wird auch die sieben Monate alte Ingeborg schwer krank. Sie leidet zunächst unter Durchfall und Erbrechen, dann kommen Lähmungserscheinungen dazu. Das Mädchen wird ins Krankenhaus gebracht. Doch dort können die Ärzte nichts mehr für sie tun. Am 2. September 1932 stirbt Ingeborg. Auch bei ihr wird eine Lungenentzündung als Todesursache vermutet.

Nur wenige Wochen später darauf erkrankt auch der dreijährige Alfons. Er muss sich ständig übergeben. Und gleichzeitig geht es auch Martha schlecht. Ein Nachbar, der die Familie besucht, hört den kleinen Alfons immer wieder sagen, dass er eines Tages bei seiner kleinen Schwester Ingele und seinem Papa im Himmel sein werde.

Und dass er dann auch ein Engel werde und seine Mutter ihm folgen werde. Boah, das ist aber auch dark, ey. Als der Nachbar ihn fragt, woher er das habe, erzählt Alfons, seine Mutter habe ihm das gesagt Das findet der Nachbar komisch und er wird misstrauisch und setzt schließlich durch, dass Martha und Alfons ins Krankenhaus gebracht werden Dort erholen sich beide auch schnell, Kurz darauf nimmt Martha Kontakt zu ihrer 67-jährigen Großtante Susanne Löwenstein auf.

Susanne ist leitende Stabsärztin und finanziell gut abgesichert. Martha gelingt es, die Beziehung zu ihr wieder so ein bisschen aufleben zu lassen und sie mit Schmeicheleien und Versprechungen für sich zu gewinnen. Die beiden vereinbaren darauf hin, dass Martha bei ihrer Großtante einziehen kann mit Alfons und sich für den Rest ihres Lebens um sie kümmert.

Im Gegenzug setzt Susanne Löwenstein ihre Großnichte am 6. Juni 1934 als Alleinerbin ein. Nur zwei Tage später erkrankt Susanne. Und zwar genau mit den Symptomen, die schon bei Emil und Ingeborg aufgetreten sind. Sie wird immer schwächer und stirbt schließlich nach fünf Wochen. Der Hausarzt vermutet Krebs als Todesursache.

Martha erbt ein kleines Vermögen, Schmuck und wertvolle Möbel und Teppiche. Doch auch dieses Geld ist schon wenige Monate später zu einem großen Teil aufgebraucht. Was macht sie denn immer damit? Also wie, was lebt die denn für ein Leben? Eines im Luxus. Die kauft sich teure Pelze, die geht essen, die isst viel unterwegs, also die verprasst einfach alles.

Und das jetzt zum wiederholten Male, also das finde ich schon auch erstaunlich, also dass das mal passieren kann, ja, ist eine Sache, aber dass immer wieder, so viel Geld zu verschwenden ist schon, ja, besonders. Also sie hat irgendwann kein Geld mehr und überlegt sich deshalb, was sie machen könnte und kommt auf die Idee, dass sie ja Zimmer untervermieten könnte in ihrer Wohnung, in der sie wohnt.

Sie wohnt in der Wohnung ihrer Tante und im Dezember 1935 nimmt sie deshalb eine Schneiderin namens Felicitas Kittenberger bei sich auf und gleichzeitig lernt Martha den 36-jährigen Versicherungsvertreter Jeno Neumann kennen. Er ist sofort von ihr angetan und zieht ebenfalls in ihre große Wohnung ein.

Also sie hatte schon eine starke Wirkung auf Menschen, vor allen Dingen auf Männer. Ich glaube, man kann sie schon auch ein bisschen als so Menschenfängerin bezeichnen. Und es ist jetzt so, dass diese Felicitas, die bei ihr zur Untermiete wohnt, sich selbstständig machen möchte als Näherin, aber dafür nicht genug Geld hat.

Und Martha bietet ihr daraufhin an, sie finanziell zu unterstützen. Allerdings gibt es eine Bedingung. Felicitas soll über Marthas neuen Partner Jenow eine Lebensversicherung abschließen. Und Martha soll die Begünstigte sein. Felicitas. Ja. Felicitas denkt sich, prima, das ist doch eine gute Idee. Dann kriege ich Geld und eine Lebensversicherung. Ja, mein Gott, kann ich gerne abschließen.

Aber nur wenige Tage nach Abschluss der Versicherung erkrankt Felicitas. Sie bekommt, das habt ihr euch jetzt bestimmt schon gedacht, starke Kopfschmerzen muss sich übergeben und kurz darauf treten Lähmungserscheinungen auf. Ihr Sohn Herbert möchte seine Mutter daraufhin ins Krankenhaus bringen. Martha lehnt das aber kategorisch ab und auch Felicitas möchte zunächst zu Hause bleiben.

Irgendwann setzt Herbert sich aber durch und auf dem Weg ins Krankenhaus gibt Martha Felicitas noch ein letztes Getränk mit auf den Weg, was ihr helfen soll. Und kurze Zeit später ist Felicitas tot. Sie stirbt am 2. Juni 1936. Kurz nach der Beerdigung fordert Martha über Jeno die Versicherungssumme an.

Doch dann erkrankt plötzlich Martha selbst. Sie klagt über Schwindel, Kopfschmerzen und Lähmungserscheinungen. Ihr Sehvermögen wird immer schlechter und sie kann kaum noch laufen. Ihr Hausarzt diagnostiziert eine schwere Meningitis. Martha scheint zunehmend schwächer zu werden. Also eine Hirnhautentzündung ist das.

Aber ist das der gleiche Hausarzt, der alle untersucht hat? Weil auf der einen Seite so, jetzt ist mal der Krebs, jetzt ist mal die Hirnhautentzündung, also da werden ja keine Verbindungen irgendwie hergestellt. Aber dass alle in dem Umfeld irgendwie krank werden und ein Stück weit ähnliche Symptome zeigen, also das ist ja das ganze Umfeld. Alles, was mit dieser Frau in Kontakt kommt, zerfällt.

Ja, ich weiß nicht, ob es der gleiche Arzt ist. Ich glaube nicht, weil die anderen ja im Krankenhaus gestorben sind. Da kann ich jetzt nicht sagen, wer die untersucht hat, aber ich glaube nicht, dass es immer die gleiche Person war. Aber, weil du gerade gesagt hast, das ist irgendwie komisch, alle in ihrem Umfeld sterben und keinem fällt was auf, ihrer Putzfrau fallen ein paar merkwürdige Dinge auf, denn obwohl Martha ja behauptet, kaum noch sehen zu können, beobachtet die Frau sie mehrmals dabei, wie sie Zeitung liest.

Als sie sie darauf anspricht, erklärt Martha, sie fühle sich mit einer Zeitung in der Hand einfach wohler. Auch kann sie offenbar aus dem Bett aufstehen und einige Schritte gehen, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Und dann passiert im November 1936 etwas, das den Stein dann endgültig ins Rollen bringt.

Martha täuscht einen Einbruch vor. Angeblich werden dabei wertvolle Teppiche gestohlen, die versichert sind. Das deutlich leichter zu transportierende Silberbesteck lassen die angeblichen Einbrecher dagegen einfach zurück. Und ausgerechnet das ist natürlich nicht versichert. Die Versicherung soll 12.000 Schilling zahlen, weigert sich aber und schaltet stattdessen die Polizei ein.

Die Ermittler stellen schnell weitere Ungereimtheiten fest. Unter anderem kann der Einbruch gar nicht so stattgefunden haben, wie Martha ihn beschreibt. Durch das eingeschlagene Glas der Wohnungstür ist die Türklinke von außen überhaupt nicht zu erreichen. Trotzdem sollen die Einbrecher genau durch diese Tür in die Wohnung gelangt sein.

Auch Jeno Neumann gerät ins Visier und wird schließlich verhaftet. Und dann nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Der hat ganz schön viele Wendungen hier, der Fall. Es gibt viele Wendungen, ja. Der wendet sich wirklich wie rechts und links, wendet und windet er sich. Und dafür, dass er sich so viel windet und so hart und krass ist, ist er in der deutschen Kriminalgeschichte gar nicht so bekannt.

Aha, aha, aha. Denn Martha und Jeno geraten ja jetzt wegen dieser Versicherungssache nochmal ins Visier der Polizei, aber der Sohn von der verstorbenen Näherin, Herbert, also der hat irgendwie das Gefühl, da stimmt was nicht. Und deswegen geht er auch zur Polizei und äußert den Verdacht, den er hat und zwar, dass er glaubt, dass seine Mutter von Martha Marek vergiftet worden ist.

Herbert erzählt nämlich auch, dass Martha ihm gegenüber irgendwann mal erwähnt hatte, dass sie im Besitz eines starken Gifts sei und daraufhin wird die Leiche von Felicitaz auch tatsächlich exhumiert. Bei der Untersuchung findet man dann tatsächlich auch eine tödliche Menge Thallium in ihrem Körper. Das Gift ist offenbar über Nahrung aufgenommen worden in Form von Celiopaste, einem damals frei erhältlichen Rattengift.

Damit erscheinen plötzlich auch die anderen Todesfälle im Umfeld von Martha Marek in einem völlig neuen Licht. Die Leichen von Emil Marek, Ingeborg Marek und Susanne Löwenstein werden daraufhin ebenfalls exhumiert. und auch in ihren Körpern findet man tödliche Mengen Thallium. Martha soll ihnen das Rattengift über einen längeren Zeitraum ins Essen gemischt haben.

Dass sie jetzt angeblich unter ähnlichen Symptomen leide wie ihre Opfer, glaubt die Polizei ihr nicht. Martha wird festgenommen und im Gefängniskrankenhaus gründlich untersucht. Dabei stellt sich heraus, ihre Krankheit ist nur vorgetäuscht. Auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung finden die Ärzte damals nicht.

Heutzutage könnte ich mir vorstellen, dass man Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert haben könnte. Damals ist es auf jeden Fall nicht der Fall. Aber sie wird als äußerst manipulative und berechnende Frau beschrieben im Untersuchungsbericht, die ihre Ziele mit Täuschung, Lügen und Verstellung verfolgt.

Außerdem kommt bei den Ermittlungen heraus, dass Martha während ihrer Zeit in Gewahrsam bezüglich des mutmaßlichen Versicherungsbetrugs, den sie mit ihrem, Ehemann Emil begangen hat, Kontakt zu einer Mitgefangenen namens Lichtenstein hatte. Diese Frau im Gefängnis hatte ihren eigenen Mann Metallium vergiftet, ebenfalls in Form von Celiopaste.

Martha hatte sich von ihr offenbar sehr genau erklären lassen, wie das funktioniert und wurde dadurch möglicherweise zu ihren eigenen Taten inspiriert. Am 2. Mai 1938 beginnt in Wien der Prozess gegen die inzwischen 41-jährige Martha Marek und ihren Freund Jeno Neumann. Auch hier spielt Martha wieder die Kranke. Sie wird in einer Sänfte in den Gerichtssaal getragen, weil sie behauptet, nicht laufen zu können und viel zu schwach zu sein.

Im Gefängniskrankenhaus hat sie außerdem wiederholt die Nahrungsaufnahme verweigert und ist deshalb stark abgemagert. Ich habe auch ein Foto nochmal für dich dabei von ihr vor Gericht. Mit der Information, dass der Stuhl, auf dem Martha Marek beim Prozess sitzt, heute im Kriminalmuseum im Schloss Scharnstein in Oberösterreich steht.

Er ist eine Spezialkonstruktion mit langen Tragegriffen, weil sie ja während des Prozesses immer wieder Schwächeanfälle vorgetäuscht hat und in den Verhandlungssaal getragen werden musste. Ja, es ist ein sehr griseliges Foto, was wahrscheinlich aus einer Zeitung abfotografiert wurde. Ich finde, sie sieht gar nicht so viel anders aus als auf dem anderen Bild.

Ich finde jetzt nicht, dass sie stark abgemagert aussieht. Ich meine, man sieht nicht so viel. Man sieht ihre Hände, man sieht ihr Gesicht. Aber im Gesicht, von dem, was wir sehen, finde ich sie, sieht sie eigentlich ähnlich aus wie auf dem anderen Foto, muss ich sagen. Ich finde ein bisschen, dass die Wangen eingefallen aussehen, so die Wangenknochen.

Aber ja, sie hat natürlich auch viel Kleidung an. Vielleicht wirkt das auf dem Bild nicht so. Sie ist in eine Decke gehüllt. Sieht irgendwie bequem aus, dieser Stuhl. Als der Richter Martha fragt, ob sie sich schuldig bekennt, antwortet sie, ich fühle mich in keinem Punkt der Anklage schuldig. Und immer wieder betont sie, dass sie unschuldig sei und mit den Taten nichts zu tun habe.

Im Laufe des Prozesses, der für sehr viel Aufsehen sorgt, werden mehr als 100 Zeugen und Sachverständige gehört. Also es ist wirklich ein sehr großer Prozess. Einer dieser Zeugen ist zum Beispiel ein Drogist, der aussagt, dass Martha Marek ihn mehrfach angerufen habe, um Rappengift zu bestellen und dass er ihr daraufhin mehrfach Thalliumpaste verkauft habe.

Sie bestreitet, diesen Mann jemals kontaktiert zu haben, aber die Beweise sind eigentlich sehr eindeutig. Und am 19. Mai 1938 fällt schließlich das Urteil. Jeno Neumann wird wegen Betrugs- und Unterschlagung von Versicherungsgeldern zu drei Jahren Haft verurteilt. Martha Marek wird wegen vierfachen Mordes und Versicherungsbetrugs schuldig gesprochen.

Das Urteil lautet Tod. Zu den Opfern von Martha Marek gehören ihr Mann Emil, ihre Tochter Ingeborg, ihre Großtante Susanne Löwenstein und ihre Untermieterin Felicitas Kittenberger. Der Mordversuch an ihrem Sohn Alfons kann ihr dagegen nicht nachgewiesen werden. Alfons überlebt die ganze Sache auch und stirbt 1997.

Normalerweise werden Frauen in Österreich zu dieser Zeit nicht mehr hingerichtet. Die jeweiligen Staatsoberhäupter wandeln die Strafe in der Regel in eine lebenslange Haftstrafe um. Bei Martha Marek ist es allerdings anders. Nur wenige Monate zuvor, im März 1938, ist Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen worden.

Das Staatsoberhaupt ist nun Adolf Hitler und er lehnt eine Begnadigung von Martha Marek ab. Dass Martha Halbjüdin ist, gehört ebenfalls zu diesem Zusammenhang und sollte nicht verschwiegen werden. Am 6. Dezember 1938 wird Martha Marek schließlich hingerichtet. Seit 1900 wurde in Österreich keine Frau mehr hingerichtet.

Und damit endet einer der spektakulärsten Kriminalfalle der österreichischen Geschichte und die Geschichte der Serienmörderin Martha Marek. Wow, wow, wow. Was ein Fall. Und was für Wendungen. Nein, also du hast nicht zu viel versprochen. Ich finde es gut, dass du nicht gesagt hast, worum es am Anfang ging und was der mögliche Foodcrime ist.

Sonst hätte das zu viel aufgelöst. Eine wirklich spannende Geschichte, Lebensgeschichte. Und, da steckt so viel drin, dieser Anfang mit diesem 60-jährigen Sexualstraftäter, mit dem sie da zusammen gewohnt hat, gelebt hat. Was, ich will das gar nicht hier psychologisieren und da irgendwie jetzt so reingehen, aber es ist natürlich schon, was das nach sich gezogen hat in ihrem Leben, also für sie, weil sie dieses Leben im Wohlstand irgendwie aufrechterhalten wollte, aber möglicherweise was das auch mit ihr gemacht hat, das kann man sich, glaube ich, nicht vorstellen, und ja, Schlimm. Wirklich, wirklich schlimm. Von vorne bis hinten leider, ja.

Fand ich auch. Also wir können hier nichts pathologisieren oder psychologisch, analysieren, aber fest steht auf jeden Fall, dass sie von dieser armen Kindheit, in der sie war, zu einer. Sexuell übergriffigen Jugend übergegangen ist. Und eine Beziehung zu einem viel, viel, viel zu alten Mann führen musste.

Oder eine Beziehung mit einem viel, viel, viel zu alten Mann führen musste. Und dass das jetzt nicht unbeschadet an einem vorbeigeht, ist, glaube ich, klar. Trotzdem hat sie sich natürlich selbst dazu entschieden, Serienmorde zu begehen und ihr Leben in Saufs und Braus leben zu können. Das war ihr das Allerwichtigste.

Sie hat sogar ihr Kind umgebracht, was ja wirklich ... Das finde ich wirklich ... Für gar nichts irgendwas konnte. Also schon eine krasse Straftat. Weißt du oder hast du das in der Recherche gelesen, ob sie eine der letzten war, die in Österreich hingerichtet wurde? Also in so einem Zivilprozess? Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass das möglicherweise eine der letzten hätte sein können.

Ach nee, so auf die Schnelle finde ich das nicht. Ich meine, während der NS-Zeit wurden natürlich auch nochmal viele Menschen hingerichtet. Ja, das war so ein bisschen mein Gedanke, dass da sehr viele Leute hingerichtet wurden, aber die Frage ist, ob das so in so einem in Anführungszeichen klassischen Zivilprozess irgendwie der letzte Tool ist.

Wir können ja nochmal reinschauen und möglicherweise in der nächsten gemischten Platte da nochmal mit draufwerfen. Vielen, vielen Dank für diese Geschichte. Ja, sehr gern. Du weißt ja, was jetzt kommt, oder ihr alle wisst, was jetzt kommt, um wieder zurück in die Realität zu finden, frage ich dich hiermit heute ganz offiziell vor allem, was ist der Foodcrime der Woche, Flo?

Der Foodcrime der Woche kommt mal wieder von mir. Oh, das hatten wir aber lang nicht. Ja, ja, ja. Und ich habe gestern einen Foodcrime selber erlebt und den wollte ich mitbringen. Und zwar habe ich gestern einen Burger gegessen. Und zu einem Burger gehören für mich Pommes als Beilage. Und gestern gab es die Auswahl Chips und Salat.

Und ich habe es schon oft erlebt, dass es so Chips, also so Kartoffelchips zum Burger dazu gibt. Und das ist für mich ein Foodcrime, weil das immer nur die Abkürzung ist. Wir haben hier nichts Besseres, aber irgendwas müssen wir noch dazulegen. Chips sind billig und machen schnell viel Fläche voll. Also packen wir einfach so eine Handvoll Chips dazu. Und ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als zu einem Burger Chips zu essen, weil Chips reißen dir den Mund auf.

Ich finde, Chips machen eh den Mund immer kaputt. Und ich finde, es passt einfach nicht zusammen. So, dann habe ich den Salat genommen. Aber irgendwie ein Salat zum Burger essen ist auch nichts. Also ich finde einfach Läden, die keine Pommes zu einem Burger anbieten, sollten auch kein Burger. Also dann lass es.

Lass es, lass es, lass es. dann reicht es auch, wenn du die in den Ofen irgendwie packst. Die müssen ja nicht frittiert sein, aber zumindest irgendwie Pommes gehören für mich zu einem Burger dazu und alles andere ist Dreck. Zumindest als Option. Wenn Leute das nicht wollen, müssen sie ja nicht. Aber ja, ich finde auch, Burger und Pommes ist eine Kombination, die von Gott erschaffen wurde.

Vom großen Foodgott. Und wer das trennt, der muss bestraft werden. Und dann, das ist jetzt aber sehr speziell auf diesen einen Laden bezogen. Ist der Burger denn wenigstens gut? Der Burger war echt Hammer. Der Burger war richtig gut, muss man leider sagen. Was hast du für einen? Einen klassischen Burger, nichts Besonderes.

Das war auf so einer Farm, also auf dem Rückweg von der Stahlfabrik, wo wir waren. Wer wissen will, was wir in der Stahlfabrik gemacht haben, bitte die Bonusfolge vom Samstag können. Das war so eine Farm und alles Bio und auch schweineteuer. Das hat mich dann auch noch gestört, dass der Burger so schweineteuer war.

Da gab es nicht mehr Pommes dazu. Egal. Aber es war sehr lecker. War sehr lecker. Und dann habe ich aber gesehen auf der Karte, Salat hat sieben Dollar gekostet. Und als Beilage. Und dann gab es auch noch Kohl'sler und Mais. Hat alles sieben Dollar gekostet. Dann habe ich gefragt, kann ich den Salat vielleicht gegen Kohl'sler eintauschen? Meinen sie, nein.

Da war ich auch wieder kurz vorm Expo. Auch so unfreundlich, wenn sie wenigstens gesagt hätte, leider nicht. Aber sie hat einfach gesagt, nö, geht nicht. Aber ich kann es dazu packen. Ich so, okay, dazu packen. Was heißt das, zahle ich das dann drauf? Ach so, ja, ja. Ich so, dann nicht. Also entweder austauschen oder nicht.

Egal. Pommes gehören für mich zu einem Burger dazu. Und alles andere, ich mag auch Kostler, noch als Extra-Beilage, aber eher Pommes. Nicht stattdessen, ja. Ich gehe mit, ich finde, du hast einen wahren Foodcrime gefunden und das gehört verurteilt. Dankeschön. Und ich glaube, jetzt müssen wir Schuss machen, weil du losmachst.

Ja, das ist absolut korrekt. Wir hören uns. Am Samstag schon wieder. Wir hören uns am Samstag schon wieder. Leute, es hört nicht auf. Es hört nicht auf. Es hört wirklich nicht auf. Wir hören uns am Samstag schon wieder und dann hören wir uns am nächsten Dienstag wieder und dann hören wir uns am darauffolgenden Dienstag und dann hören wir uns auch wieder am Samstag.

Ja. Also Leute, danke fürs Zuhören. Abonniert, kommentiert, kommt zu Steady und liebe Grüße. Alle Bilder auf der Website. Und schickt doch mal einen Witz oder erzählt doch mal wieder Witz zu euren Freunden. Ich finde, das ist irgendwie ein bisschen, das kommt zu kurz. Einfach auch mal wieder Witze erzählen. Okay, liebe Grüße. Tschüssi.

Am 9. April wird dann schließlich das Urteil in diesem aufsehenerregenden Prozess, verkündet und so viel sei verraten. Mach den Satz nochmal. So einzelne Wörter heransteigen, ist immer ein bisschen schwierig. Ja, genau. Ist so. Das lasse ich mir hier von dir nicht sagen. Was ich teilweise hier zusammenstückeln muss.

So rede ich jetzt nur noch. Und jetzt kommt noch eine interessante Info. Eine neue Wende. Eine neue Wende. Es kommt nämlich heraus, dass Martha während ihrer Zeit in Gewahrsam bezüglich des mutmaßlichen Versicherungsbetrugs, den sie noch mit ihrem Ehemann Emil begangen hatte, Kontakt zu einer Mitgefangenen namens Lichtenstein hatte.

Diese Frau hatte ihren eigenen Mann mit Hallium vergiftet, ebenfalls in Form von Celiopaste. Und hast du mir nicht diese Lichtenstein-Geschichte hier mal erzählt? Ich glaube, du verwechselst das gerade mit Elfriede Blauensteiner. Oh, dann habe ich das verwechselt. viele Steine hier unterwegs. Wollte ich nämlich noch nachgucken und habe vergessen, nochmal in unseren Folgen zu gucken. Und das war ja auch in den 80ern. Also das war ja 80er, 90er und das Beste von heute. Das war ein bisschen später, ja.

Ah ja, okay. Na gut, dann nicht. Dann ist das keine interessante Wendung, dann sage ich das einfach nochmal so.

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