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Shownotes
Warum kann mein Kind nicht alleine spielen?!
Oder WILL mein Kind nicht alleine spielen?!
Was kann meinem Kind dabei helfen, alleine zu spielen?
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Du hast doch so viele Spielsachen. Spiel doch bitte einfach mal mit den ganzen coolen Spielsachen irgendwie wirklich einfach nur ganz kurz die Wäsche zu Ende aufhängen. Ja, lass mich bitte kurz meinen Kaffee in Ruhe austrinken, ich muss einfach nur kurz noch die Einkaufsliste schreiben. Ja ich mache es schon schnell, du kannst doch schon mal vorgehen bei uns doch vielleicht schon mal das lego Haus okay ich komme gleich nach wirklich du kannst doch einfach schon mal was vorbereiten, komm du schaffst das wirklich. Du hast doch so viele Spielsachen, ich Dusche gerade. Nein, ich kann dir jetzt nicht deine Barbie anziehen, ich Dusche gerade, also du willst jetzt wirklich ehrlich lieber neben der Dusche stehen und
warten, statt einfach kurz allein zu spielen. Du hast doch aber so viele Spielsachen, kennt ihr ja dann herzlich willkommen zu Kindern sind auch Menschen, wir sind schon mittendrin in dem Thema und. Wenn euch dieses Szenario, wenn ihr das kennt, dann schleicht sich bei euch vielleicht auch so von hinten dieser gemeine Gedanke an. Der Sohn meiner Freundin, der kann das oder ich musste früher immer alleine spielen, das ging ja auch, oder? Na da hast du es, du hast sie verzogen, du bist viel zu viel um sie herum getanzt.
Klar klar, dass Sie das jetzt nicht kann. Du bist da einfach irgendwo direkt falsch abgebogen. Andere Kinder können das auch meins nicht okay okay Moment, wir gucken uns das jetzt gemeinsam an, es geht um das Thema alleine spielen, warum spielen Kinder so ungern alleine so und zum Start in dieses Thema möchte ich ganz gerne einmal die Perspektive drehen. Und einfach mal kurz in den Raum werfen, hier, in denen wir gemeinsam sitzen.
Der digitale Raum ist ja auch n Raum. Ist es überhaupt realistisch, dass Kinder das können, also Kinder kommen ja nicht auf die Welt mit dem inneren Auftrag, ich organisiere mich jetzt mal unabhängig von meinen Bezugspersonen, Selbständigkeit ist voll wichtig und so, sondern es ist ja ehrlich gesagt das genaue Gegenteil, ja, also Kinder kommen ja auf die Welt mit einem total.
Starken System, das darauf ausgerichtet ist, Nähe zu suchen, Bindung herzustellen, Kontakt die ganze Zeit. So kennt ihr vielleicht in der Bindungsforschung spricht man immer von der sogenannten sicheren Basis, ja, das bedeutet. Ihr müsst euch das so vorstellen. Ein Kind bewegt sich immer in so 2 Richtungen gleichzeitig. Ja, auf der einen Seite ist die Exploration, also die Welt entdecken, Erkunden, Spielen, ausprobieren, los geht's, ahoi so und auf der anderen Seite ist die Rückversicherung bin ich noch sicher, ist jemand da, ist alles gut, passt jemand auf also immer wieder zurück in den sicheren Hafen schippern so und. Wenn jetzt also ein Kind immer sagt, spielst du mit mir oder Nein, bleib bei mir, ja, dann
kann man das natürlich so lesen. Von wegen cool, mein Kind ist Unselbständig oder so ne, aber man kann es ja eben auch so lesen, dass man hinter diesem Satz horcht und vielleicht steckt da ja ein mein System checkt gerade, ob ich sicher bin, so zum Beispiel ja und alleine spielen ist jetzt. Also in den allermeisten Fällen auch keine Fähigkeit, die einfach plötzlich mit einem bestimmten Geburtstag auftaucht.
Ja, so, Oh, das Kind ist 5 didding neues Feature freigeschaltet, wobei das Ultracool wäre ehrlich gesagt, das finde ich eigentlich n gutes Konzept, wir müssen mal drüber nachdenken, so aber allein spielen ist eben nicht so was wie n Schalter, sondern das ist wie die allermeisten anderen Kompetenzen auch einfach was sich entwickelt ja also Schritt für Schritt so und diese Schritte sind manchmal Baby Steps und manchmal sind 2 Schritte vor und einen Schritt zurück und so ja. Aber noch mal zurück am Anfang also wirklich kleine Kinder, ja, und auch Babys und so weiter die brauchen Aufmerksamkeit, also gemeinsame ne Aufmerksamkeit und gemeinsame Regulation und gemeinsame Ideen und so weiter
und daraus entsteht dann nach und nach die Fähigkeit sich selbst zu beschäftigen. Oh ja ja ja ich hör euch, ich hör, ich hör es, ihr sagt jetzt ja OK, was heißt denn nach und nach mein Kind ist 4? Und spielt trotzdem nicht alleine. Ja i know, wir kommen dann auch dazu. OK, aber noch mal kurz knackig, wir sind noch in der Einleitung, wir sind noch in der einleitungsphase Leute also alleine spielen ist quasi nicht der Startpunkt könnte man sagen ja, sondern eher sozusagen das Ergebnis. Und wenn dein Kind nicht alleine spielen möchte, dann ist das erstmal kein Hinweis darauf, dass irgendwas in der Erziehung hier schon vermurkst oder verkackt wurde. OK, sondern es könnte zum Beispiel ein Hinweis darauf sein, dass dein Kind einfach
genau das macht, wofür eben sein System ausgelegt ist. Ja, also es ist einfach logisch, was dein Kind tut, nervig ja, fair OK, aber es ist biologisch logisch das das hat gerade angenehm in meinem Gehirn gebritzelt wollen wir uns das als t Shirt drucken lassen. Das ist biologisch logisch, das gefällt mir irgendwie gut. Aber ja, Almut redet hier so entspannt ins Mikro hinein, ja, dass ja das Kind vielleicht noch gar nicht alleine spielen kann, Bindung bla so, aber ich hab halt das Gefühl, dass mein Kind gar nicht alleine spielen will, so, aber das schauen wir uns jetzt ja an, ja, ich lieb ja auch immer diese diese Tipps, wenn dein Kind nicht alleine spielen will, dann sag doch sowas wie gut guck mal, ich häng
jetzt hier die Wäsche auf, mach doch mit. So, Oh ja, also in der Theorie klingt es naheliegend, irgendwie ja, aber erstens reagieren gar nicht alle Kinder auf so ein Angebot mit Oh hey, cool Weather thank das klingt ja tatsächlich genauso attraktiv wie gemeinsam Playmobil spielen, Let's goso ja, es gibt die Kinder, die Lieben das einfach zu machen, was wir machen, ich weiß ne, aber das ist nicht bei allen Kindern so, ja und zweitens auch mal so aus Elternsicht.
Möchten wir jetzt vielleicht auch gar nicht immer aus jeder Tätigkeit ne gemeinsame pädagogische Handlung machen? Ja, also weil manchmal, manchmal will man das einfach ganz kurz alleine in Ruhe Zähne machen, so in meinem Tempo und so auch, wie ich das will, ne und nicht noch mit 1000 schlaufen und ihr wisst einräumen und ausräumen immer alles gleichzeitig der Kreislauf und so ja. Und manchmal möchte man es einfach selber machen. So einfach kurz.
Lass es mich doch einfach kurz alleine machen und dann höre ich dabei vielleicht auch Kinder. Sind auch Menschen oder meine Lieblingsmusik so und das wäre doch eine super Win Win Situation, wenn du halt einfach dabei alleine spielen würdest. Wenigstens kurz ja, also deswegen wir haben eben auch manchmal das Gefühl mein Kind will gar nicht alleine spielen, so woran kann es liegen. Ja ich sammle jetzt mal spontan woran können es liegen, wen spielen die denn?
Also wirklich ganz einfach so. Ja, wir, wir stellen uns Kinder immer vor als übersprudelnde kreative Wesen und so, und das sind sie auch, aber das sind sie ja nicht immer, ja manchmal einfach wirklich nicht so richtig, ne Spielidee, ja, so manchmal ist auch gar nicht das Problem alleine zu spielen, sondern manchmal ist das Problem ins Spiel reinzukommen, da sind wir beim Thema Übergänge, das ist noch mal n anderes Thema ja also Start ins Spiel ist noch mal was anderes als allein ins Spiel. Dann gibt es aber auch die Probleme, im Spiel zu bleiben. Dann haben wir sowas wie geringe Frustrationstoleranz halt auch schwierig so beim alleine spielen und schlichtweg fehlt vielleicht auch einfach die
Erfahrung mit so selbstständigem Spiel. Ja und wenn wir uns das jetzt mal angucken, so mit euch in der Interaktion, ja ja, dein Kind könnte jetzt alleine spielen. So weil es hat ein tolles Spielzimmer oder Spielzimmer. Ah, das ist so witzig, weil wir sind ja Generationen Kinderzimmer, ne, da gab es das Wohnzimmer und die Quillen ne und ein Kinderzimmer so aber wir jetzt als Eltern müssen ja sagen, die Spielsachen für unsere Kinder liegen überall ne also überall als gäbe es nur ein reines Kinderzimmer, das ist ja Quatsch, das ist wohl überall die ganze Wohnung, die ganze Wohnung, das ganze Haus, das ist wohl das Kinderzimmer so aber so warum möchte dein Kind mit dir spielen zum Beispiel weil du
einfach krass interessant bist. Also ehrlich, jetzt ja so, du als erwachsene Person, du als Vater, du als Mutter. Du bringst neue Ideen rein, du gibst stetige Rückmeldung so weil wenn beim Spielen geht es ja um so viel, ich glaub das mach ich auch mal als Thema Leute so Rollenspiel und Regelspiel und so und die ersten Formen des Spielens ja also da passiert ja auch einfach ganz viel, auch auf der sozialen Ebene, das heißt du gibst einfach wirklich spannende Rückmeldung und Feedback, du bist emotional verfügbar, es fühlt sich verbunden an und so ja, also irgendwie ist es auch.
Verständlich so. Und manchmal liegt es aber auch an der Verfassung deines Kindes, so, warum es nicht alleine spielen mag, ja, also ganz akut so wie sieht es denn aus mit Thema müde ist das Kind fit oder ist das Kind schlapp, so was ist das Thema Hunger ne Henry ihr wisst da geht einfach gar nichts ja oder kommt es vielleicht auch gerade aus der Kita oder der Schule oder wird es Reiz überflutet?
Ja, also manchmal ist auch einfach viel zu viel und das System kann da gar nichts mehr verarbeiten, ja. Oder sind wir gerade an einem schwierigen Übergang oder so ne und müssen einfach erst mal wieder ankommen, reinkommen und so ne also auch da wirklich noch mal die konkrete Situation angucken, ist das jetzt wirklich ne gute Idee das Kind aufzufordern allein zu spielen? Ist das jetzt n guter Moment wo mein Kind das auch kann oder ist es müde, hungrig und so weiter so und ich hab ja schon gerade in dem Szenario, dass ich aufgemacht hab ganz am Anfang. Wiedergegeben wie das so ist miteinander ne und es gibt ja diesen ganz klassischen Satz mit diesem Spiel mit mir, so und ja klar, dann denkt mir dieser Satz
heißt ja vor allem einfach, komm mit und Spiel mit mir ne so und trotzdem steckt ja in diesem Spiel mit mir stecken ja auch noch sozusagen Untertöne, könnte man sagen, noch so ein bisschen andere Ebene noch ja, also Spiel mit mir, kann nämlich heißen, sei bei mir. So, du wuselst die ganze Zeit rum oder du bist die ganze Zeit in einem anderen Raum.
Sei doch bitte bei mir, ja oder Spiel mit mir, kann heißen hilf mir mal beim starten, ich komme gerade nicht rein oder Spiel mit mir kann auch heißen ich weiß irgendwie gerade nicht wie ich mich organisieren soll, das ist alles hier so viel, das ist alles so chaotisch und so ja und Spiel mit mir kann natürlich auch heißen ich brauche gerade dein Nervensystem.
Ja, also weil das sind wir beim Thema Regulation ne. Also wenn das Kind disreguliert ist, wird es nicht gut ins Spiel reinfinden. So und dann dürfen wir wieder CO Regulation leisten. Wie das aussieht hört ihr in der Podcast Folge Regulation ne also auch das kann es hier heißen kommen und Hilfe beim Thema Regulation und wo wir gerade schon hatten von wegen aber Kinder sind doch immer so kreativ und haben so tolle Ideen, da müssen wir uns jetzt mal kurz das Thema Langeweile angucken, wenigstens so als Kleinen als kleinen Nebenschwank hier in der Podcast Folge.
Weil wir kennen ja alle diese Sätze, als hätten wir uns da so als Gesellschaft auch drauf geeinigt. Dieses Langeweile ist so wichtig für Kinder, da entstehen doch die besten Ideen, Kinder müssen Langeweile auch aushalten können und so weiter ja und ich verstehe, was damit gemeint ist. Ne, dass es nicht sinnvoll ist die Kinder rund um die Uhr zu entertainen und so und dass wir auch wirklich mal aus so einem Hamsterrad und so rauskommen müssen, ist mir schon klar, ja, aber es gibt halt auch destruktive Langeweile.
So, und die ist nicht cool und schafft Raum für Neues und so, sondern die ist einfach lähmend. Ja, also da fühlt sich für das Nervensystem Langeweile wirklich exakt genauso schlimm an wie das Gegenteil, also wie Überforderung, Reizüberflutung und so weiter ja überstimulation so und da hilft es dann auch nicht, wenn unser Kind in dieser destruktiven Langenweile hängt, dass wir sagen, Oh toll, herzlichen Glückwunsch, Langeweile, das ist ja was Schönes.
So, sondern da braucht unser Kind dann wirklich auch Hilfe. Ja, und also gerade Eltern auch mit neurodivergenten Kindern, die Wissen glaube ich sehr gut, wovon ich hier rede, ja, weil diese schlimme, blockierende Form der Langeweile kommt eben gerade auch bei neurodivergenten Kindern ganz häufig vor, ne, weil das Nervensystem eben anders funktioniert, und da bringt das eben auch nichts, wenn wir aus der Küche rufen, toll, dann fällt dir bestimmt gleich was super Gutes ein, so nee, dann braucht das Kind einfach ein bisschen Unterstützung, auch ne. So, aber ich war ja gerade dabei, Gründe zu sammeln, warum Kinder nicht alleine spielen wollen. Ne, wir hatten schon, ja, weil ihr interessanter seid, also wir als Eltern, ne ist irgendwie
auch schön oder weil eben der Zustand des Kindes das gerade nicht hingibt hergibt ne oder weil es in destruktiver Langweile festhängt und so weiter so, ich sammle noch mehr Gründe, was fällt mir noch ein. Zum Beispiel sucht das Kind Verbindung zu euch. Ne, hab ich ja eben schon ausgeführt, also nach der Kita, nach der Schule überhaupt ne Verbindung, vielleicht ist es auch gerade so ne Phase wo das einfach wie der stärker ist und so ne oder auch n Punkt über den wir jetzt noch viel zu wenig gesprochen haben, die Charaktermelodie eures Kindes, weil ich ahne, dass ihr bei all diesen Dingen, die ich hier gerade erzähle, dass ihr denkt, ja, aber das und das Kind. Da ging das immer schon.
Ja, und dann muss ich euch mal kurz n Schwank aus meiner Elternschaft erzählen. Also ich weiß es wirklich noch gut, weil es so schlimm war, ich war gerade frisch Mutter geworden und ich bin natürlich, weil sich das irgendwie so gehört, in den Rückbildungskurs gegangen und dort habe ich als frisch gebackene Mutter andere Mütter kennengelernt, so andere Babys, das war total aufregend, das war ne ganz neue Bild für mich, obwohl ich ja auch schon Pädagogin war, auch ja schon in der Elternberatung gearbeitet hab.
Aber trotzdem eben durch diese neue Rolle der Mutter in diesem Kreise der anderen Mütter und so, das war schon was Besonderes. So, und dann weiß ich noch so gut, die Lagen da einfach, also diese Babys, die lagen da einfach wach und zufrieden auf ihren Decken, so Gurrend Spuckebläschen machend, zufrieden, umherschauend Glucksend. Ja, und ich werd es nie vergessen, manche von denen sind dann einfach eingeschlafen.
Auf dem Boden einfach so alleine. Also ihr seht auch fast 14 Jahre danach. Ich finde noch keine Worte dafür so also diese, die Mütter dazu haben die Rückbildungübung gemacht und das Baby ist dort auf dieser Decke eingeschlafen und ich was habe ich gemacht, also ich habe gestillt, ganz ganz viel dieser Stunde habe ich gestillt oder ich hatte mein Baby im Tragetuch so ich konnte.
Nicht mal 20% der Übung mitmachen, so 20% ist schon, das ist schon optimistisch gesagt, ja, und ich weiß noch sehr gut, wie ich wirklich schon beim ersten Termin heulend nach Hause kam. Kein Witz, ja, also deswegen wollte ich nur sagen, ja, es gibt diese Babys und es gibt auch diese Kleinkinder. Ja, die Regulationsstark sind oder Autonomiestark, wie auch immer man das nennen will, ja die gerne für sich sind und so. Aber die wurden ja nicht so erzogen. Da haben die Eltern nicht irgendwas total richtig gemacht oder so, sondern diese Kinder sind halt mit dieser Charaktermelodie geboren, die können das ja, und deswegen gibt es auch diese Kinder, die stundenlang versunken ganz für sich alleine lego bauen, die
gibt es ja. Herzlichen Glückwunsch also an alle, die diese Kinder haben, so und allen anderen sei gesagt, ihr habt da nichts verkackt, ja, sondern euer Kind ist da einfach wertfrei, neutral anders. So was könnte noch ein Grund sein, dass mein Kind nicht alleine spielt. Wir hatten ja schon einige Sachen, ach so, natürlich zu viel Input ja, also nicht nur so, der Tag war voll und viele Eindrücke und wenig verarbeitungsmöglichkeit und so weiter sondern auch schlichtweg zu viele Spielsachen, also Kinder kommen weniger gut ins Spiel rein, wenn da zu viel drumherum ist und das ist ganz interessant, weil wir ja manchmal denken okay alles klar, ich habe einfach noch nicht die richtigen Spielzeuge gefunden, also schaffen wir noch mehr
Sachen ran und das kann dann aber sich tatsächlich komplett gegenteilig auswirken so, und das ist gar. Eigentlich so eine gute Idee, ne genau und sozusagen, wenn er viel zu viel so Spielsachen rumliegt, dann auch alles gleichzeitig verfügbar ist und auch manchmal so eine Struktur fehlt. Dieser Spielumgebung könnte man sagen, ja oder zum Beispiel auch wenn das Kind immer wieder unterbrochen wird durch Geschwisterkinder oder durch uns, auch weil wir gerade beim Aufräumen sind und immer rein rausrauschen oder so was ne, dann kann das eben auch hinderlich sein ne so und manchmal.
Haben sie natürlich auch am Bedürfnis. Regulation ja, also das hab ich ja eben schon mal gesagt, ne, wenn es jetzt sehr unruhig ist, gar keinen Einstieg findet und irgendwie so an uns ran klammert und so ne dann erstmal Regulation bevor wir sagen so spielen wir jetzt alleine und so weiter ne also da müssen wir sozusagen gucken wie wir dem Nervensystem Unterstützung geben so und ja es ist wirklich keine Zumutung wenn ich möchte, dass mein Kind mal ohne mich spielt, ja wenn ich mal nicht das achte mal das Pferd sein will.
Dem übrigens h. Klein gesagt wird, was es wann tun und sagen soll. Ja, es ist wirklich völlig in Ordnung, wenn wir darauf keine Lust haben und dann können wir zum Beispiel ne Alternative vorschlagen, ja, also auf Rollenspiel hab ich gar keine Lust. Ja, aber ich kann mir was vorlesen oder so ne oder wir unterstützen eben unser Kind dabei alleine das Spiel zu finden so weil. Unser Kind will immer Aufmerksamkeit, aber es braucht nicht immer Aufmerksamkeit und das bringt uns mit Anlauf ins Kapitel Nummer 3.
So weil wir hatten ja eben schon gesagt, alleine spielen ist halt eine Fähigkeit und kein Charakterzug und so und muss gelernt werden und so und dein Kind ist jetzt gerade dabei, diese Fähigkeit zu entwickeln, so, und da müssen wir eben noch mal auch als Basis wirklich sagen. Alleine spielen lernen wir nicht einfach durch Aufforderung, weil so wirkt es ja immer so ein bisschen Spiel doch alleine okay so alleine spielen lernen wir halt durch Erfahrung und genau da setzen wir jetzt an. Das hilft zum Beispiel der erste Schritt könnte sein, ich helfe meinem Kind beim Einstieg finden, also das Erste ist ich habe gecheckt ob alles gut ist.
Das Kind hat keinen Hunger und das Nervensystem ist reguliert bla bla bla bla so. Und dann helfe ich zusammen reinzusteigen, das heißt, ich sag nicht von Anfang an Spiel alleine, sondern ich Spiel halt am Anfang mit. Ja, wir bauen was zusammen auf oder so oder wir starten ne Spielidee zusammen, wir tauchen kurz gemeinsam ein und dann in Absprache natürlich gehe ich raus ja also ich bin kurz in der Küche, Spiel kurz weiter oder so was ne.
Oder auch zweite Idee. Einige Kinder spielen auch schlichtweg besser, wenn wir in der Nähe sind, also nicht von wegen ich gehe in die Küche, so wie eben beim Tipp Nummer 1, sondern dass wir wirklich präsent, nicht aktiv mitspielen, sondern präsent im Zimmer bleiben und selber was machen, so also am besten ruhig auch wirklich was so in Aktion, ja aufräumen oder so was, also am besten irgendwas aktives.
So ne mal hinsetzen und lesen, das klappt meistens am Anfang nicht so gut, auch wenn es in unserer Vorstellung irgendwie schön klingt. Ne also weil für viele Kinder bedeutet halt alleine spielen nicht alleine sein, das ist noch mal n großer Unterschied ne also das Kind spielt selber, aber jemand anderes ist halt auch da und tut auch etwas so dritte Idee. Statt sozusagen, was wir im Kopf haben. Mein Kind kann auch jetzt mal kurz 30 Minuten alleine spielen, während ich koche oder so was.
Ja ist einfach eine wirklich gute Idee zu sagen, wir starten absolut kleinschrittig, wir fangen an mit 2 Minuten, wir bauen das irgendwann aus zu 5 Minuten und irgendwann zu 10 Minuten und so weiter ja immer vorher ankündigen, schön verlässlich bleiben bla bla bla, das wisst ihr alles. Ja, und bei solchen Übungen ist es auch eine total sinnvolle Idee. Die Zeit sichtbar zu machen, weil Kinder haben ja noch nicht so n Zeitgefühl wie wir und das ist auch bei wachsen manchmal gar nicht so sehr ausgeprägt.
Ja, das könnt ihr zum Beispiel durch n Timetimer machen, ich weiß gar nicht ob ihr das kennt, das ist so ne so ne Uhr sozusagen wo man dann einstellen kann 20 Minuten oder so und dann sieht man halt farblich wie diese Zeit immer kleiner wird, ne also wie diese 20 Minuten so sichtbar verschwinden n bisschen wie das Prinzip Sanduhr natürlich, ich find es einfach n bisschen cooler weil es ne echte Uhr ist.
Ihr könnt übrigens, es hat fällt mir gerade ein, hab ich auch noch nie in der Podcast Folge gesagt. Ich hab ja ne Seite, die heißt kindermenschen.de, da könnt ihr mal drauf gucken und da hab ich so meine liebsten Produkte und so die ich immer mal wieder irgendwo erwähnt oder gezeigt hab und nach denen ich immer gefragt werde, die hab ich da verlinkt und der Timetimer müsste da auch drauf sein.
Ich muss gleich noch mal nachschauen ob ich denke der ist da auch drauf genau. Und da könnt ihr wirklich ne. Wir sind gerade beim Thema gleich kleinschrittig. Ne, ihr könnt n Time Timer stellen und am Anfang sitzt ihr noch wirklich mit auf dem Boden, irgendwann wandert ihr nen Hauch in der Ebene weiter höher und setzt euch vielleicht auf die Couch oder sowas und im dritten Schritt steht ihr dann und so ich weiß es nicht so n bisschen albern ne, aber manchmal hilft es wirklich, es hilft wirklich sehr das Runterzubrechen so Idee Nummer 4. Wirklich noch mal konkret gucken, wie ist die Reizlage in diesem Zimmer, wo mein Kind jetzt spielt, sei es Wohnzimmer, Kinderzimmer, was auch immer, ja
zu viele Möglichkeiten, keine klare Ordnung, schnelle Überforderung, viel zu viele Spielsachen, ne, also deswegen guckt da noch mal hin, ist es sinnvoll vielleicht die Spielsachen zu reduzieren und die Rotierend dann irgendwie immer mal wieder hoch zu hoch ich sag hoch, weil wir im Keller haben ne, also sozusagen wieder herzuräumen oder wieder wegzubringen ja können wir klare Bereiche schaffen und so weiter.
Und letzter Pome der ist mir auch noch wirklich sehr wichtig. Überleg mal wirklich was dein Kind braucht um sich vertiefen zu können, so wirklich setz dich mal wirklich richtig kurz hin und überleg das mal, weil das wirklich auch sehr unterschiedlich ist. Ja, also wie ist zum Beispiel das Thema Licht? Ja vielleicht braucht mein Kind so n gemütliches indirektes Licht um so n bisschen muckelig zu haben. Ja vielleicht sollte die ganze Zeit beim Spielen das Lieblingshörspiel laufen.
Ja da denk ich übrigens vor allem an die neurodivigenten Kinder hier. In Snackteller, direkt neben den Spielsachen vielleicht ja also auch da wirklich noch mal wirklich konkret überlegen, was für Bedingungen könnten meinem Kind helfen, sich wirklich auch wohl zu fühlen und sich so drauf einzulassen, so und dann eben schrittweise üben, üben, üben, denn unser Gehirn lernt durch Wiederholung meine Güte, wie oft hab ich den Satz schon gesagt, ist jemand von Folge 1 dabei und hat mitgezählt, ich weiß nicht. Ja, genau, und wir üben das ne.
Also das Kind übt das, wir üben das und manchmal wird es klappen und manchmal nicht, das ist ja klar. Jetzt überlege ich ganz kurz, ob ich alles gesagt hab, was ich ungefähr sagen wollte, ich denke ja, aber eine ein Punkt möchte ich wenigstens noch am Ende erwähnen, da geht es noch mal zu uns hier als Eltern, wie immer ne ist ja klar, weil überlegt mal wirklich was macht ihr denn gerne mit eurem Kind?
Ne, also was eure Kinder gerne mit euch machen, das könnten die meisten glaub ich sofort so aus der Kanone geschossen sein, aber geh mal andersrum. Was ist denn für euch wirklich schön verbrachte Zeit mit eurem Kind, was ist das worauf ihr richtig Bock habt, was richtig Spaß macht mit eurem Kind?
Ja ist es das Toben oder Backen oder Vorlesen, Malen, basteln, Lego bauen oder rausgehen oder so ne also völlig egal so, es gibt ja Tausende Möglichkeiten. Nehmt euch mal wirklich Zeit und überlegt so, was das sein könnte. Weil wisst ihr was so Schönes, wenn ihr das eurem Kind vorschlägt, proaktiv meine ich jetzt ja, weil diese Botschaft, ich verbringe gerne Zeit mit dir, die ist so wärmend, die ist so Nährend, die tut so gut, ja weil Kinder kriegen schon sehr viel auch gehört, so dass sie ja.
Nerven zu viel sind zu laut sind und so weiter ne und dann ist das so was Schönes, wenn ihr das selber vorschlagt und sagt Ey ich mach das so gerne mit dir, lass das mal machen und auch noch so n Punkt ne es hilft uns auch weil wenn wir schon ne Runde Leo gespielt und dabei laut Bibi und Tina Songs gesungen haben gesungen haben, ja dann fühlen wir uns eben danach auch nicht so schlecht wenn wir bei der nächsten spielst du mit mir frage dann. Freundlich ablehnen, weil wir wissen, ich hab heute schon wirklich mit meinem Kind gespielt. So, ich war heute schon in der Welt meines Kindes drin und genau das hilft uns halt auch, wenn wir sagen, jetzt jetzt mach ich me Time Podcast hören und Wäsche aufhängen stark okay wir hören uns am Sonntag wieder, ich
freue mich sehr auf den Austausch mit euch, schreibt mir gern auf Spotify, lasst gern Bewertungen da meine Güte, dass ich es euch jetzt mal sagen werde, ich find das so witzig. Genau und schreibt mir gerne auf Instagram, was ihr gerne in der Nachgehört Folge am Sonntag haben möchtet. Und dann wünsche ich euch noch eine ganz schöne restliche Woche und viel Kraft beim Rollenspiel spielen.