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Shownotes
Welche Emotionen in Kita/Kindergarten und Co stecken
Welches Alter ist das beste für den Kita-Start?
Woran erkenne ich eine gute Kita?
Was, wenn Betreuung schief läuft?
Alltag mit Kita-Kind (Regression, Nachmittage usw)
Warum Kita so toll sein kann
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Kinder sind auch Menschen, yo. Das macht uns doch alle froh. Außer die, die es nicht checken. Und denen wollen wir es jetzt mal beibringen. Ach Leute, ich liebe unser Podcast-Projekt hier. Das hier mit euch, es ist so schön. Und worüber reden wir heute? Heute reden wir über das Thema Kita. Also Kita, Kindergarten, Tagesmutter, Großtagespflegestelle, Kinderladen und so weiter.
Und das sind alles gar nicht so richtig neutrale Wörter. Also da innen drin, was steckt da drin, Leute? Wir machen mal die Kiste auf. Da sind drin Sorgen, Ängste, Vorstellungen, innere Glaubenssätze und so weiter. Und das gucken wir uns heute mal an. Und da geht es ja ehrlich gesagt schon los mit dem Wort Fremdbetreuung. Das ist ja fürchterlich.
Ich habe es schon häufiger hier im Podcast gesagt, aber Worte machen Gedanken. Natürlich fühlt sich der Gedanke an Fremdbetreuung gar nicht gut an. Aber Leute, die Menschen da, die bleiben ja nicht fremd. Das werden Bindungspersonen für eure Kinder. Das ist keine Fremdbetreuung. So, deswegen das Wort lassen wir einfach. Das ist so ein Wort, das wir einfach streichen können, finde ich.
Und ich habe ja nun selber schon zwei Kinder komplett durch das Kita-Alter durchnavigiert. Und ich kenne diese emotionale Ambivalenz, die wir haben beim Thema Kita. Das ist, also bei mir war das so, das wird nicht bei allen von euch sein, aber das hatte wirklich richtig ein bisschen was von einem Kontrollverlust. Weil ich gebe da ja mein Allerwertvollstes hin, in großem Vertrauen und Zuversicht.
Und trotzdem ist es ja, das ist dieses Kind, das ich jetzt in diesen ersten Monaten oder Jahren ganz zugewandt und möglichst liebevoll und möglichst bedürfnisorientiert begleitet habe und diese Situation, wenn das Kind dann zum Beispiel gar nicht so richtig los hat mit diesem Eingewöhnungskita-Startding und das war doch immer wichtig, was mein Kind will und jetzt sage ich ja und trotzdem.
Das war ein fürchterliches Gefühl, ja. Ich kriege das auch viel mit bei den Eltern, die in meinen Beratungen sitzen oder in meinen Gruppen und Kursen. Die haben richtig Angst auf Verbindungsschäden, dass sowas im Kita-Start auslösen kann. Ja, auch ein kleiner Verweis nochmal auf meine Bindungsfolge hier beim Podcast.
Wann war es? Vor zwei Wochen, glaube ich, oder so. Könnt ihr gerne nochmal reinhorchen. Dann diese ganzen Zweifel. Ist das vielleicht zu früh, jetzt schon zu starten? Ist es die richtige Kita? Ist das ein guter Ort? Und aber nicht nur all diese Elemente, sondern auch Vorfreude, man, auf dieses neue Familienkapitel.
Und auch vielleicht Erleichterung. Endlich mal eine verlässliche Mitbetreuung. Weil so viele, gerade hier auch in Berlin, haben eben nicht Menschen, die noch mitbetreuen. Da wohnen die Großeltern nicht um die Ecke. Und selbst wenn es so ist, heißt das ja nicht, dass da eine gute Verbindung und Bindung da ist.
Das ist mir natürlich auch klar. Das heißt, vielleicht entsteht da endlich mal ein bisschen Raum für mich. Und deswegen fangen wir doch einfach mal knackig an, oder? Mit wie vielen Jahren ist denn jetzt der perfekte Kita-Start in die Kita? Wann ist denn das perfekte Kita-Alter? Mit zwölf Monaten?
Oder ist es zu früh? Was ist mit vier Jahren? Ist es zu spät? Es wird euch nicht überraschen. Das können wir so nicht sagen. Die Antwort liebe ich ja immer. Kommt drauf an. Ja, aber Leute, so ist es realistisch. Und zwar warum? Weil Kinder einfach unglaublich unterschiedlich sind. Die sind höchst individuell. Genau wie wir Erwachsene übrigens auch, weil Kinder sind auch Menschen.
Also Kinder sind so unterschiedlich reaktiv. reizsensibel die bringen so unterschiedliche charaktermelodien mit ja das heißt für das eine kind kann das mit zwölf monaten super sein ja und für das andere kind viel zu früh und für ein kind kann das mit drei vier jahren perfekt sein ja und dann ist es stabil und bereit und so weiter und kann auch gut reden und so und für ein anderes kind wäre das zu spät im sinne von dass es schon viel früher auch davon profitiert hätte und bock darauf gehabt hätte Und dann ist es ja nicht nur die Kinderebene, sondern auch die Elternebene.
Also wir wollen hier schon auch systemisch auf das Thema Familie gucken. Kein einziges Thema, wenn ihr meine Folgen schon verfolgt habt, wisst ihr das, kein einziges Thema gucke ich nur mit Blick auf Kinder, sondern immer mit Blick auf Familie. Und es tut mir leid, wenn sich die Eltern damit nicht gut fühlen. so lange ihr Kind zu Hause alleine zu betreuen, dann ist das nicht die richtige Lösung, weil es eine systemische Frage ist.
Und es gibt auch Eltern, die profitieren einfach davon, wenn das Kind vormittags in die Kita geht und sie eine andere Rolle in der Zeit haben und sich dann wieder aufeinander freuen können und so. Also deswegen, ja, es gibt halt keine klare Altersgrenze. Wir können nicht sagen, ab wann Kita schadet oder nutzt. So platt ist das nicht.
Und alle Leute, die euch das so verkaufen wollen, die Das spreche ich jetzt nicht weiter, aber also ich traue euch diese Komplexität zu, okay? Denn viel entscheidender ist Qualität und Kontext. Kontext haben wir uns ja eben schon angeguckt. Und zur Qualität kommen wir natürlich noch ein bisschen, gehen wir da noch ein bisschen tiefer so rein. Und was soll ich sagen, ich erlebe das ja in der Arbeit mit den Familien, viele fühlen sich total schlecht, weil sie viel zu früh in die Kita starten müssen oder wollen, also mit einem Jahr oder so ist Berlin ja ganz gängig, ist ja auch sehr regional unterschiedlich.
Sie fühlen sich auch schlecht, weil sie sich vielleicht sogar freuen, darauf wieder arbeiten zu gehen, mal einfach nicht ihr Kind 24 7 um sich rum zu haben. Oder sie fühlen sich schlecht, weil sie müssen und vielleicht gar nicht wollen, also aus finanziellen Gründen oder anderen strukturellen und systemischen Gründen fühlen sie sich auch schlecht.
Oder die andere Seite, die fühlt sich total schlecht, weil sie ihr Kind mit zwei, drei Jahren noch zu Hause haben. Da gibt es auch diesen Klassikersatz wirklich, den viele Eltern schon hören mussten. Naja, also für mein Kind wäre das ja nichts. Mein Kind braucht ja andere Kinder. Was ja auch immer sehr entlarvend ist, dieser Satz.
Man kann ja auch Kinder treffen, ohne dass das Kind in die Kita geht und so. Also da seht ihr all diese vermeintlichen Wahrheiten, die verstecken sich überall. Ich sage nur, Feministische Frauen wollen ja nicht nur Mutter sein und sollten deswegen früh wieder arbeiten gehen. Leute, Emanzipation oder auch, also eine gute Mutter liebt es, mit ihrem Kind zu Hause zu sein und geht darin auf.
Ist doch das Beste fürs Kind. Also wir haben da hardcore Glaubenssätze, die uns gesellschaftlich prägen. Und das ist alles in uns drin, alle Seiten davon. Also ihr seht, das ist wieder ein Thema, wo wir es von außen ehrlich gesagt nur falsch machen können. Und was heißt das? Wir müssen mehr weg vom Außen und mehr ins Innere rein. Also diese Kernfragen.
Was brauchen denn wir? Was wollen wir? Was braucht mein Kind, dieses ganz konkrete Kind? Und glaubt mir, Familien mit unterschiedlichen Kindern haben da auch unterschiedliche Wege für genommen. Und aber auch, wie arbeitet unsere Kita? Was haben wir denn für ein Angebot hier überhaupt? Also das sind die viel sinnvolleren Fragen und zielfühlenderen Fragen als, wann ist das objektiv beste Alte für Kita? Und ich habe eben schon gesagt, entscheidend ist Kontext und Qualität.
Und dann schauen wir uns das mal an. Woran erkenne ich denn eine gute Kita? Woran erkenne ich denn Qualität? Spoiler schon mal vorweg, nicht am Holzspielzeug oder an jedem Mittwoch Musikkurs und jeden Dienstag früh chinesisch. Also mal überspitzt gesagt, eine Kita mit Fischer Price Spielzeug. kann eine zugewandtere Bindungsarbeit leisten, als die mit Grimms Holzregenbogen. So leicht erkennt man sie nicht, denn vielleicht erinnert ihr euch, wer von euch die Folge über Schule gehört hat, die kennt den Satz von mir und das gilt auch für Kita. Bindung vor Bildung.
Es geht nicht darum, dass wir ein spezielles Material brauchen oder irgendwelche Special-Angebote und so weiter. Die bringen alle nichts, wenn da keine gute Bindungs- und Beziehungsarbeit stattfindet. Und wie kann ich denn das jetzt sehen, ob da eine gute Haltung ist, ob da eine gute Bindungsarbeit stattfindet? Auch da wieder ein Callback zu etwas, was ich vor ein paar Minuten gesagt habe.
Worte machen Gedanken. Das heißt, wenn ihr in dieser Kita seid und euch die anguckt oder mit der Leitung spricht oder mit der Erzieherin spricht oder so, achtet darauf, was die für Worte benutzen. Und ich habe ja selbst in Kitas gearbeitet. Ich habe auch Kitas evaluiert und so weiter. Und ihr glaubt gar nicht, was ich da für Worte gehört habe. Wirklich sowas wie bocken, das Kind bockt oder so. Oder es macht ein Theater oder auch wieder ein Drama. Also all solche Sachen.
Achtet wirklich auf die klaren Worte, die ihr da hört. Oder eben auch natürlich im positivsten Sinne, was verwenden sie für Sprache, in denen ihr Zugewandtheit bemerkt. Und was ich auch immer mitgebe, wenn man sich eine Kita angucken mag oder wenn man da in ein Gespräch geht oder so, fragt nach Essen und Schlafen. Also nach zwei Basisbedürfnissen. Ja, das ist jetzt hier kein irgendwie übertriebenes Wunschding, sondern wir reden hier über Basisbedürfnisse. So, und jetzt fangen wir mit Essen an. Was meine ich mit fragt nach Essen? Ich würde wirklich ganz entspannt fragen. Also nicht hier so mit Kugelschreiber hinter den Ohren und Klemmbrettchen.
Also nicht wie, keine Ahnung, wie jemand, der hier Qualitätsmanagement macht, sondern fragt ganz entspannt. Was ist denn, wenn das Kind nicht probieren möchte oder wenn es nicht aufessen möchte? Und darauf ist bitte die einzige Antwort, oh Gott, nein, kein Kind muss hier aufessen und wir zwingen nicht zu probieren. Wir essen selber mit Genuss und wir fragen, möchtest du probieren?
Aber kein Kind muss. Das ist die richtige Antwort. Warum das wichtig ist, könnt ihr bei dem Podcast Folge Ernährung noch mal nachhören. Wow, ich habe jetzt schon zum vierten Mal hier Cross-Promo für meine anderen Folgen gemacht. Aber ihr seht es einfach, Leute, es hängt alles mit allem zusammen, okay? So schwierige Antworten, also keine Erzieherin oder keine Leitung würde euch sagen, achso ja aufessen, das ist bei uns Zwang, das werdet ihr ja nicht hören, aber es ist sowas wie, naja also Nachtisch gibt es schon nur wenn auch was von dem richtigen Essen gegessen wurde oder Naja es hat ja auch was mit dem Respekt unserer Köchin gegenüber zu tun, probiert werden muss schon sowas und beim
Schlafen ist es genauso. Fragt, was ist wenn das Kind nicht schlafen möchte oder was ist wenn das Kind einfach sozusagen schon gar kein Mittagsschlaf mehr macht, gibt es eine Wachgruppe. Weil es gibt wirklich immer noch viele Kitas, wo diese Kinder, die nicht mehr schlafen wollen oder einfach keinen Mittagsschlaf mehr brauchen.
Und ja, es gibt doch Kinder, die machen mit eineinhalb oder zwei keinen Mittagsschlaf mehr. Dann sagen die Erzieherin, nö klar, die müssen nicht schlafen, aber de facto müssen die 45 Minuten lang in diesem dunklen Raum liegen auf einer Matratze und dürfen keinen Pieps von sich geben. Das ist Schlafzwang und das ist nicht okay.
Also fragt es ruhig. Ansonsten, also Haltung könnt ihr hören und sehen. Also wie ist denn die Wärme, die Körperhaltung, die Atmosphäre und auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes zieht Zugewandtheit den Kindern gegenüber. Und also merkt ihr, dass die Erzieherinnen oder ErzieherInnen gerne dort sind, gerne dort arbeiten, Freude daran haben und so.
In Berlin ist auch immer ein guter Tipp, da die wenigsten Kitas und Kinderläden eigene Spielplätze haben, sind die Kitas halt immer vormittags auf den öffentlichen Spielplätzen hier einfach, die in Berlin übrigens bombastisch toll sind und deswegen ist da auch immer ein guter Tipp, geht mal hin und beobachtet die auf dem Spielplatz, da kann man alles sehen. Alles kann man da sehen, das ist entlarvend und auch im besten Sinne, sozusagen im positiven Sinne entlarvend, sodass man darauf sieht, dass da ganz tolle Arbeit passiert. Und natürlich auch schaut auf die strukturelle Ebene, wie ist der Fachkraft-Kind-Schlüssel, wie hoch ist vielleicht auch die Personalfluktation und so, da erfährt man ja auch ein bisschen was von wegen, ob die da gerne
sind oder nicht, also auch sowas gerne erfragen. Aber ja, bla bla bla. Das Fazit ist, wir müssen vertrauen. Gerade auch, wenn unsere Kinder in einem Alter sind, wo sie noch nicht reden können. Und da ist natürlich dann die Frage, wie entsteht Vertrauen? Und das ist vielleicht bei euch anders, aber ich sage mal, wie es bei mir ist. Also bei mir entsteht Vertrauen durch Transparenz. So, dass ich sehe, was da passiert, zum Beispiel in der Eingewöhnung.
Dafür ist die halt auch perfekt, muss ich ja mal ganz kurz sagen. Deswegen ist die für uns Erwachsene auch wahnsinnig wichtig. Und ja, ich kenne viele Eltern, die in der Eingewöhnung das Ganze abgebrochen haben. Ja, das ist halt auch möglich. Wie ist das, wenn ich da sitze als Mutter? Werde ich als störend wahrgenommen dort? Oder ist das schön, dass ich da mit dabei sitze und kann ich beobachten, wie warm und entspannt die alle sind? geben die ErzieherInnen ehrliche Rückmeldungen und lassen mich daran teilhaben, was da passiert, was mein Kind erlebt und so.
Und das ist auch gleich der zweite Punkt nach Transparenz, Kommunikation, wie sind die Tür- und Angelgespräche, erfahre ich wirklich was und damit meine ich nicht dieses Ja, das Kind hat gut gegessen. Entschuldigung, wen interessiert das denn? Also ich meine, sorry, belehrt mich eines Besseren. Vielleicht sagt ihr, nee, mich interessiert das nicht total. Also mich hat das nie interessiert. Ich möchte wissen, was hat mein Kind heute gemacht? Gings meinem Kind heute gut?
Was war heute besonders cool? Oder was war vielleicht schwierig? Oder was sind gerade so die Freundschaften? Oder welche Themen sind gerade aufgeploppt? Oder gab es vielleicht auch irgendeinen Konflikt in der Kita, wo es sein kann, dass mein Kind das noch belastet oder so? So etwas interessiert mich und nicht, ob mein Kind gut gegessen hat.
Vor allem, alle Kita-Kinder haben beim Abholen Hunger, selbst wenn die gerade vor dem Mittagstisch aufstehen. Also es ist, na gut, egal. Und natürlich auch Kommunikation der Kinder gegenüber. Werden Gefühle benannt und so weiter. Und als dritten Punkt ist Beobachtbarkeit. Auch da wieder Eingewöhnung.
Kita darf keine Blackbox sein, sondern ich möchte erleben, wie der Umgang ist. Und ja Leute, alles schon erlebt in meinen Beratungen, wo Kitas gesagt haben, naja Eltern stören ja total, das irritiert die anderen Kinder. Deswegen mussten alle Eltern schon ab Eingewöhnung sozusagen im Flur bleiben und so. Das finde ich, ich finde es schwierig. So und jetzt, wenn wir mal das Thema Eingewöhnung angucken, finde ich eben ganz gut zum Thema Vertrauen. So viele Kinder weinen bei der Eingewöhnung, wenn es an die Trennung geht.
Und das ist soweit erstmal normal. Und zwar einfach, weil Trennungsschmerz sein darf. Also das ist jetzt kein Zeichen für eine misslungene Eingewöhnung. Oder eine misslungene Bindungsarbeit oder so, sondern erstmal dafür, dass es einfach schmerzt. Es schmerzt, Tschüss zu sagen. Es schmerzt, Mama oder Papa gehen zu lassen, loszulassen.
Leute, Übergänge. Guck mal, hier schon wieder der nächste Verweis auf eine letzte Podcast-Folge. Das ist schwierig und ihr als Eltern, ihr spürt diesen Schmerz genauso. Also hier mal kleiner Rückblick von mir. Ich saß heulend vor der Kita. Ich spürte den Schmerz auch. Der zieht an unserem unsichtbaren Bindungsband. Aber das Weinen an sich beim Tschüss sagen ist kein schlechtes Zeichen.
Es kommt nämlich darauf an, was danach passiert. Also wird mein Kind liebevoll bei diesem Abschiedsschmerz begleitet? Ist die Bindung zwischen Erzieherin und Kind schon so tragfähig und stabil genug, dass das Kind eben aufhört zu weinen und dann wirklich ankommt, spielt, gelöst wirkt. Und eben auch da Leute, wie entsteht Vertrauen? Ja, durch den Bericht der Erzieherin. Also wenn ich gehe und das Kind weint, dann erwarte ich, dass danach eine kurze Nachricht kommt, ein Anruf, eine WhatsApp, was auch immer.
Und mir gesagt wird, es ist alles gut, so und so ist die Lage, du kannst dich entspannen. Oder aber auch, wir schaffen es heute nicht oder ich merke, das ist hier gerade noch nicht tragfähig genug, Abbruch, komm bitte zurück. Und das schafft Vertrauen. Und das ist, ich würde sagen, das ist machbar, also auch so von der ErzieherIn-Seite.
Ja und jetzt kommen wir natürlich zu dem Punkt, was, wenn Betreuung schiefläuft. Ich möchte in meinem Podcast ja immer ganz, ich möchte euch wirklich hier immer ganz ehrlich und fundiert entlasten. Das wisst ihr, wenn ihr Folgen von mir gehört habt, dann wisst ihr, dass das eines meiner Hauptanliegen ist. Aber ich möchte nicht beschönigen. Und deswegen gerade rausgesagt.
Vertrauen ist wichtig, aber kein blindes Vertrauen. Und die meisten pädagogischen Fachkräfte, die gehen morgens mit dem Wunsch in die Kita, Kinder gut zu begleiten. Das ist wirklich so. Und gleichzeitig arbeiten sie aber in einem System, das sie strukturell überfordert. Und wo sie eben auch ehrlich gesagt für viele Bereiche nicht ausreichend gut ausgebildet sind, weil das nicht vorkommt in der Ausbildung. Und der Ländermonitor frühkindliche Bildungssysteme, das kennt ihr vielleicht auch, das ist von der Bertelsmann Stiftung.
Der zeigt seit Jahren einen wirklich teilweise sehr schlechten Fachkraft-Kind-Schlüssel, der nicht gut ist, wirklich. Hohe Ausfallzeiten, viel zu große Gruppen und natürlich, also klar, regional unterschiedlich natürlich in der Qualität und Fachkräftemangel. Und das müssen wir leider so sagen, nahezu tägliches Fehlverhalten von pädagogischen Fachkräften.
Ja, also noch mal hier von wegen Fachkram, Kindschüssel. Also in manchen Bundesländern betreut eine Erzieherin acht bis zehn Kinder unter drei oder 15 bis 20 über drei. Das ist sehr, sehr viel. Und das ist, da sieht man es eben auch ganz gut. Das ist ja keine individuelle Schwäche. Das ist ja wirklich ernsthaft ein strukturelles Problem. Und es wird euch nicht überraschen, aber Stress wirkt sich auf Interaktionsqualität aus. Also wir wissen ja, in der Kita geht es vor allem um Bindungs- und Beziehungsarbeit.
Wie soll das gehen mit Stress? Und das wissen wir eben, das ist auch gut belegt aus Entwicklungspsychologie und so weiter. Unter chronischem Stress sinkt Feinfühligkeit. Die brauchen wir. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr. Also diese Bertelsmann-Studien, die zeigen ganz deutlich, dass tägliches pädagogisches Fehlverhalten passiert.
Und das klingt jetzt natürlich nach so einem komischen Fachbegriff, so was soll das heißen? Pädagogisches Fehlverhalten. Das sind natürlich ganz unterschiedliche Sachen, aber das ist sowas wie Beschämung der Kinder. Ignorieren von emotionalen Bedürfnissen. Was ich vorhin schon hatte, Essenszwang, zum Beispiel Schlafzwang.
Bloßstellen vor der Gruppe, übergriffige Körperintervention, dauerhaftes Bagatellisieren von Gefühlen und so weiter. Und da sind wir, ihr seht es beim Thema Kinderschutz. Und Kinderschutz beginnt natürlich nicht erst bei Straftaten, er beginnt ehrlich gesagt bei Haltung. Wir wissen, Kinder sind in diesen institutionellen Kontexten einfach strukturell abhängig.
Sie können sich ja nicht selber schützen und deswegen brauchen wir eben, was ich eben schon gesagt habe, Transparenz. Wir brauchen aber eben auch strukturell sowas wie Beschwerdesysteme, dass sich dieses Team reflektiert, dass es da eine gute Kommunikation gibt und dass es Schutzkonzepte gibt. Und diese Kitas brauchen Kinderschutzkonzepte.
So nach denen könnt ihr auch fragen ja und trotzdem muss ich aber auch sagen, weil ich natürlich sehr viel Einblick habe in die Realität von Kitas. Papier ersetzt halt keine Haltung, das muss man eben auch sagen und I know, I know, das schmerzt ein bisschen beim Anhören, das ist mir völlig klar. Deswegen nochmal konkret, also gerade wenn eure Kinder auch noch so klein sind, dass sie nicht selber erzählen können, dann können Warnzeichen zum Beispiel sein, dass dein Kind wirklich über längere Zeit, also über Wochen oder Monate massive anhaltende Stresssymptome zeigt, dass es irgendwie auffällig still wird oder auffällig aggressiv. Was mir auch zum Beispiel wichtig ist, dass die Gespräche mit den ErzieherInnen abwehrend
sind oder intransparent, dass ihr keine Einblicke bekommt in den Alltag, dass ihr als störend empfunden werdet und dass Kritik nicht im Dialog aufgenommen wird. So, das sind ganz klare Warnsignale. Und ja, nicht jede Phase ist ein Alarmsignal, okay? Da kommen wir gleich noch ein bisschen dazu. Aber ich finde, man kann schon klar unterscheiden zwischen einer Art Anpassungsstress, wie wir es gerade hatten, gerade bei diesen Übergängen, beim Kita-Kind-Werden und so.
Oder eben, ob es ein Dauerstress ist, also wirklich anhaltend, ohne Veränderung und Verbesserung. Und wirklich, ihr dürft kritisch sein. Und ich weiß, es ist so schwierig, weil wir wollen ja gefallen. Ich will doch nicht die nervige Mutter sein, ich will nicht die schwierige Mutter sein, wo die Erzieherin gleich denkt, oh fuck, da kommt sie schon wieder und so. Die sollen ja auch mein Kind mögen. Und trotzdem müssen wir vielleicht sogar kritisch hingucken.
Also erstens lieber beobachten, statt schnell bewerten und so. Dann Gespräche suchen. immer schön Ich-Botschaften. Ihr wisst, schön freundlich bleiben und so. Fragt nach Struktur. Und ja, und dann im Zweifel also wirklich halt dann Träger oder Fachberatung einbeziehen. Das ist ja auch das, was ich unter anderem mache, die Fachberatung. Wir kennen diese strukturellen Probleme. Und das bedeutet nicht automatisch, dass Kinder gefährdet sind.
Und wir müssen vertrauen, aber halt nicht blind. Ja, ich weiß, es hat ein bisschen was vom Loslassen ins Ungewisse und mitgehen ins System und so weiter. Ja, aber ich will hier wirklich nicht. Ich will nicht eure Alarmglocke sein, sondern ich versuche eher eine Art nüchterne oder warme Einordnung zu machen.
Okay, also ja, es gibt Probleme. Und nein, du bist nicht hilflos und nein, du musst nicht in Angst leben, okay? Sondern wir gehen erst mal vom Vertrauen aus und wir schauen uns das an. Wir machen es wirklich für uns erlebbar und das hilft auch. Jetzt habe ich meinen Kopf angestoßen, Leute. Wow, ich bin so drin, Leute.
Und dann, wenn ihr merkt, da kippt was, dann könnt ihr euch das angucken, okay? So, jetzt atmen wir ganz kurz. Und jetzt beim letzten Kapitel ist es mir nochmal wichtig, Real Talk Leute, Alltag mit Kita Kind, wir haben jetzt ja gerade immer gesprochen, wie ist es vor der Kita, wie finde ich eine gute Kita, wie ist es mit Eingewöhnung, wie lerne ich Vertrauen und so weiter, aber ich bin mir sicher, dass hier ja auch ganz viele zuhören, die haben schon Kita Kinder.
Und deswegen finde ich es auch wichtig, da mal noch mal reinzugehen. Weil wie ist denn der Alltag mit Kita-Kind? Ich sage mir sowas wie Krankheitswellen. Leute, wir sind ja gerade im Februar. Es gibt keinen schlimmeren Monat als diesen. Aber eben auch sowas wie Erschöpfung nach der Kita. Und überhaupt auch ein ganz neu strukturierter Alltag. Also dieses neue Familienkapitel Kita-Kind, das ist schon auch crazy.
Und mir ist es immer so wichtig zu sagen, Kita wirkt ja in unseren Köpfen manchmal so von wegen, boah geil, das Kind kann da einfach den ganzen Vormittag spielen. Leute, was ein Leben. Und das ist mir eben auch nochmal so wichtig zu sagen, Gruppenbetreuung ist neurologisch echt anspruchsvoll. Also wirklich so, das sind so viele soziale Signale, permanente Selbstregulation, Lautstärke, das merkt ihr wahrscheinlich auch in der Eingewöhnung selber, warten müssen, teilen müssen, Bedürfnisse zurückstellen. Also Alter, das ist schon ganz schön anspruchsvoll. So und ihr kennt das, ihr kennt das safe, was ich euch jetzt erzähle noch.
Das Kind hasst Gurke zum Beispiel bei euch zu Hause immer schon, so richtig so. Und in der Kita, da isst es Gurke. Na klar, na klar. Völlig selbstverständlich. Und ihr denkt, willst du mich verarschen? Oder zu Hause könnt ihr euer Kind nur mit stillen oder tragen oder stundenlang vorlesen zum Einschlafen bringen und in der Kita legt es sich einfach random neben seine Freunde und pennt da auf so einer Matratze einfach alleine ein. Also da seht ihr eben auch, Kinder sind crazy sozial kompetente Wesen.
Die wissen einfach kontextual, was geht und was nicht. Das wissen die übrigens auch ohne Kita. Die wissen auch, bei Oma ist es so, bei Papa ist es so, bei Mama ist es so und so. Und ganz ehrlich, das kennen wir von uns ja auch. Also sind wir auf der Arbeit oder sowas, da reißen wir uns ja auch zusammen.
Und sind da manchmal natürlich auch in einem gewissen Maße überangepasst. Und das ist übrigens auch tatsächlich echt ein Punkt bei Neurodivergenten-Kindern, um das auch nochmal zu sagen. Da haben wir das ganz extrem sozusagen, dass die da auch in so ein Masking gehen. um eben in diesen Einrichtungen sich anzupassen und nicht so doll aufzufallen. Und das merken dann die Eltern dieser neurodivergente Kinder hardcore zu Hause, wo eben dann für gar nichts mehr Kapazität und Kraft da ist und alles zusammenbricht und so weiter. Also deswegen, Eltern erleben eben ganz häufig Nach der Kita, dass das Kind nicht gut runterkommt, ja, zum Beispiel. Also entweder es sind dann manchmal so Kinder, die sagen, jetzt will ich noch auf den
Spielplatz oder so, oder auch immer mit Freunden zusammengehen wollen und fragen wollen, ob man sich nicht noch treffen kann und so weiter. Oder in den Zoo oder so. Ach, Verabredungen, ja. Oder eben auch das Gegenteil, so das Kind kommt nicht gut runter und ist super anhänglich und ganz schlapp und so, oder viel reizbarer als sonst und kooperiert kaum und so, oder weint wegen jeder Kleinigkeit, ja. Also das das ist realität so und ich verstehe ganz doll dass ihr euch dann fragt ja okay aber was heißt das jetzt ist die kita zu viel ist es doch zu früh ja und deswegen ist mir das so wichtig dass wir uns das noch mal angucken ja weil ja selbst wenn der tag in der kita schön war ja ist er anstrengend. So, das kann nebeneinander
stehen. Und zu Hause ist halt immer der sicherste Ort. Zu Hause ist der Ort, wo es dann rauskommt, wo die Entladung stattfindet und so. Da kommen dann die großen Gefühle und so. Also das heißt, wenn ein Kind eben nach der Kita viel emotionaler ist als morgens oder am Wochenende oder sowas, dann ist das jetzt nicht per se ein Beweis gegen die Kita, sondern es ist einfach erst mal ein Zeichen von Sicherheit und von Bindung. Und das ist ja voll schön.
Also voll schön ist es nicht, dann immer das Kind dabei zu begleiten. So, I know, been there, done that. Aber erstmal ist es ein gutes Zeichen. Und Erschöpfung nach einem guten Tag ist halt trotzdem Erschöpfung. Und trotzdem ein guter Tag. Also diese Ambivalenz dürfen wir aushalten. Leute, das war jetzt ein richtig klassisch-pädagogischer Klangschalensatz, oder?
Diese Ambivalenz dürfen wir aushalten. Schlimm. Und trotzdem richtig. Und auch um es ausgesprochen zu haben, auch da werde ich regelmäßig gefragt. Eltern bei ihren Kita-Kindern eben gerade am Anfang so Regressionen beobachten. Ja, also so ganz typische Sachen wie wieder mehr Nähebedarf oder wieder den Schnuller wollen, obwohl der schon weg war oder wieder getragen werden wollen, abends schlechter einschlafen, morgens nicht los wollen und so weiter.
Und das stresst so und das verunsichert uns als Eltern auch, klar. Aber auch da, erinnert euch an das Thema letzte Woche, Übergänge. Übergänge aktivieren Bindungssysteme. Und mehr Nähe ist eine Regulationsstrategie. Das ist also kein Scheitern und nicht ein per se schlechtes Zeichen, sondern erst mal ist es ein Werkzeug, das gut funktioniert und das sehr klug ist.
Und sagen wir wie es ist, Kinder können gleichzeitig die Erzieherin lieben und dich vermissen. sich freuen und weinen, stolz sein und überfordert sein. Das geht alles nebeneinander. Und ich kenne auch diese Realität total gut. Der Morgen war zum Kotzen. Der war hardcore stressig. Wir haben uns nur angekackt, nichts war im Flow und so weiter.
Und dann gebe ich mein Kind nach diesem gar nicht Nutella-Morgen in die Kita, gehe zur Arbeit und fühle mich scheiße. So, und das ist ja auch Realität, weil, also wisst ihr ja, Eltern erleben organisatorischen Druck und die Arbeitsrealität und Abholstress und Schuldgefühle und gesellschaftliche Bewertung und all dieser Scheiße.
Und dann haben wir es irgendwie geschafft und versuchen uns auf der Arbeit zu konzentrieren, obwohl es uns so leidtut mit dem Kind und so weiter. Der Morgen macht den Tag. Hahaha, toll, danke. So, und dann holen wir unser Kind endlich ab. Und wollen ja auch diesen verkackten Morgen irgendwie wieder gut machen und so.
Und dann ist die ganze restliche Tageszeit aber auch so scheiße. Und nix flowt. Ey Leute, ich glaube, perfekte Kita-Nachmittage, die existieren gar nicht. Und manchmal ist es dann einfach nur Tiefkühlpizza und schlechte Laune und mehr Video als sonst. Und ist trotzdem Bindung da? Naja, klar. Und ja, trotzdem ist es die Realität, manche Kinder brauchen kürzere Betreuungszeiten, mehr Übergangsrituale, kleinere Settings oder eine zusätzliche Begleitung und so weiter. Also nicht jedes Kind passt in jede Struktur und das ist dann auch nicht eine Frage von Schwäche oder so, das ist einfach Anpassung und Passung.
Aber genau diese Einschätzung traue ich euch eben auch zu. So und jetzt überziehe ich, Leute es ist zum ersten Mal so, ich habe mich gefragt, bei welchem Thema wird es passieren, es passiert beim Thema Kita, hätte ich jetzt auch nicht gedacht, aber ich muss noch ein letztes Kapitel ranschieben, okay, weil nach all diesem Ernst, über den wir heute gesprochen haben, möchte ich noch was sagen, was mir wirklich wichtig ist. Weil Kita ist ja nicht einfach nur ein notwendiges Betreuungssystem oder so, sondern sie kann ein echter Entwicklungsraum sein, ein Raum voller Freundschaft und Bindung und Lernen und Wachsen und so.
Und natürlich ist eine feinfühlige Erzieherin kein Ersatz für Eltern, soll sie auch gar nicht sein, aber sie ist ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Es ist eine zusätzliche Bindungsperson, wie schön. Und mehr sichere Beziehungen bedeutet auch mehr Resilienz. Das wissen wir ja aus der Forschung sehr, sehr gut. Und in der Kita können Kinder so coole Sachen erleben, wie Beziehungen eben, also gleichrangige Beziehungen unter Peers und Konflikte ohne Hierarchie und verhandeln, kooperieren, gemeinsames Lachen und so. Also Beziehungen unter Kindern fördern ja auch wirklich soziale Kompetenz und Perspektivübernahme, Empathie und so.
Und in der Kita erleben Kinder eben auch ganz oft, ich kann das. Ich kann alleine essen. Ich finde meine Hausschuhe. Ich löse Konflikte. Ich habe auch meinen eigenen Platz in einer Gruppe. Und sie erleben auch Vielfalt. Unterschiedliche Familienmodelle, verschiedene Sprachen, unterschiedliche Temperamente. Auch diese Pluralität von Erwachsenen finde ich übrigens ganz, ganz kostbar.
Die eine Erzieherin so, die andere so. Bei der kann ich das sagen, bei der anderen nicht. Sie erleben bestenfalls auch Inklusion und das alles, das erweitert ja auch das Weltbild und macht tolerant, ja das ist total wichtig. Und noch zurück auf uns Eltern, also wie wertvoll kann das sein, eben nicht 24-7 verantwortlich zu sein. sondern einfach mal ein bisschen mehr Raum, mehr Ruhe, mal eine andere Rolle. Mal nicht Mama oder Papa von sein, sondern ich. Und dieser Rollenwechsel kann total gut tun. Und der kann auch einfach wieder Lust machen auf die Elternrolle dann wieder ab Mittags oder Nachmittags. Und überhaupt dieses dann auf der Arbeit oder zu Hause mal kurz konzentriert zu sein.
Ich beschließe, wann ich damit anfange und wann ich damit wieder aufhöre, was ich hier tue. Ich kann einen Kaffee trinken. Ohne Unterbrechung. Ich kann auf Toilette gehen. Und zwar dann, wann ich will. Und jetzt kommt es. Und das alleine. Wow. Ja, aber auch sowas wie, vielleicht ist dann auch mal Zeit für Arzttermine oder Einkäufe. Auch sowas, was mit Kindern zusammen so nervig ist. Das entzerrt dann ja auch die Zeit, die ich dann mit dem Kind habe.
Und ja, manchmal sitzen wir ja vormittags auf der Arbeit und wir vermissen unser Kind. Und können uns kaum konzentrieren und nachmittags sitzen wir da mit dem Kind und sind genervt und denken an all die Projekte auf der Arbeit, die wir jetzt nicht hingekriegt haben und andersrum und so weiter. Also auch da seht ihr, wie das ist. Kein entweder oder.
Es ist eben oft beides. Warum? Weil das Leben komplex ist, Leute. Und Komplexität ist anstrengend. Aber irgendwie auch schön, oder? Es ist vielleicht beides. Gut, drei Minuten habe ich überzogen. Das war in Ordnung, oder? Das war mir schon wichtig, dass wir da am Ende nochmal kurz drüber sprechen. Also, ich freue mich auf eure Rückmeldungen. Sagt mir, wie es euch geht mit dem Thema Kita, was diese Podcast-Folge mit euch gemacht hat. Schreibt Kommentare bei Spotify, schreibt mir auf Instagram, wie ihr mögt.
Und ich freue mich, euch nächste Woche wieder zu hören.