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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 53

Bindungsangst.

Sonntag, 5. März 2023 · 1 h 10

MP3

Shownotes

(EP53) Über die Angst vor zu viel Nähe. Warum empfinden wir Bindungsangst? Was sind Gründe und Anzeichen dafür, aber vor allem: wie kann man trotz der Angst zur „wahren Liebe“ finden sowie eine gesunde Partnerschaft entwickeln? In dieser Folge bringe ich Perspektiven ein, die das Thema in ein neues Licht rücken sollen. Es geht zudem um meine persönliche Erfahrung und natürlich darum, wie man mit dieser „Angst“ klarkommt.

Namaste Digga <3

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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge? Komm klar Digger mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge? Geht es um das Thema Bindungsangst? Ich möchte über dieses Thema sprechen, weil es mich persönlich betrifft, weil es sehr viele Menschen draußen betrifft und ich möchte verschiedene Perspektiven heute auf dieses Thema. Leuchten ich möchte.

Bindungsangst verstehen und ich möchte verstehen, wie man damit umgehen kann und ich möchte auch über dieses Thema sprechen, weil. Bindungsangst uns daran hindert, tiefe Beziehungen einzugehen. Es hindert uns daran. Unser Lebensglück, unsere Zufriedenheit, wirklich auf einen Level anzuheben, dass ein Menschenrecht ist und Beziehungen spielen eben für unser Lebensglück und die Zufriedenheit die wohl größte Rolle und habe ich selbst in den Jahren geschickt. Ich habe gecheckt, dass ich andere Menschen brauche. Ich habe gecheckt, dass ich ein verletzliches Wesen bin, das sich öffnen muss und immer wieder öffnen muss, dass es sieht, damit er sich selbst besser akzeptieren kann und damit auch die Wunden verheilen

kann. Im Endeffekt. Braucht nicht nur ich, sondern wir brauchen alle das Gefühl von Verbundenheit. Es ist nicht so, dass wir das jetzt bräuchten, um am Leben zu bleiben, aber wir brauchen es, um gesund zu leben um. Um unser Bedürfnis nach Nähe, nach Intimität, nach Freundschaft und was sie alles für Begriffe einfallen, die das Wort Liebe und Verbundenheit noch umschreiben wir benötigen dieses, Wir haben diese Bedürfnisse, benötigen deren Erfüllung und bindungsangst.

Und ich gehe noch darauf ein. Was genau untersteht? Steckt es deshalb so? Abgefuckt weil es die Entwicklung und die Erfüllung dieser Bedürfnisse sabotiert und gerade in der heutigen Zeit, in der so vieles so ungewiss erscheint, in der man nicht genau weiß was bringt der morgige Tag? Im Endeffekt weißt du das ja nie, aber heute erscheint diese Unsicherheit noch viel dramatischer. Heute erscheint es so ich habe schon häufig darüber gesprochen, aber es ist jetzt gerade auch nochmal durch diesen vielen Entwicklungen, die wir gerade durchleben durch den Krieg. Der seit über einem Jahr um die Ecke quasi stattfindet und wo die Medien quasi so eine Art ja weltuntergangsstimmung auch aufbereiten und zusätzlich

gerade diese Pandemie durch die ja noch nicht wirklich durch ist, sondern irgendwie nur unter der Oberfläche ist und nicht mehr so richtig interessant erscheint und dann zusätzlich noch die gesamte wirtschaftliche Krise, die sich entwickelt und entwickelt hat und gerade noch weiteres anbahnt und? Wir könnten jetzt noch unseren Fokus auf so viele verschiedene Probleme legen, ja, also es geht in alle Richtungen in alle Dimensionen. Es ist super einfach, sich heutzutage unglaublich schnell abzufucken und in diesem nihilistischen depressiven trostlosen Film abzudriften, in dem nichts Sinn macht und in dem man auch gar keine Lust mehr hat, einen Sinn zu erschaffen, in seiner eigenen Leben, weil

man sich denkt ist doch eh alles fürn Arsch und warum sage ich das? Was hat das jetzt mit der Frage zu tun? Folgendes. Beziehungen, menschliche Netzwerke, das Gefühl von Verbundenheit, Freunde, Partner, was auch immer. Das Gefühl, dass wir anderen Menschen nah sind? Ist so heilsam und so wirkungsvoll um diesem?

Nihilismus und dieser Hoffnungslosigkeit etwas entgegenzusetzen und zwar menschliche Wärme, menschliche Liebe. Und genau deswegen möchte ich darüber sprechen, weil Bindungsangst etwas ist, das dieser Nähe im Weg steht und. Weil ich selber. Davon betroffen, weil ich selber Erfahrungen damit gesammelt habe und weil ich selber auch das Gefühl habe, immer besser darauf klarzukommen, möchte ich heute einfach.

Ja, meine persönlichen Perspektiven auf dieses Thema mitgeben und. Dafür zunächst einmal die Frage was ist Bindungsangst? Bindungsangst wird bezeichnet als die Angst vor zu viel Nähe und man könnte jetzt denken OK. Ich habe keine Angst vor zu viel Nähe, und das ist jetzt auch. Wir sprechen hier nicht von der Angst vor dieser von dieser Furcht, die wir haben, wenn wir jetzt einer akuten Gefahr Gefahrensituation ausgesetzt sind, wie beispielsweise, wenn wir jetzt in einem Wald sind, und jetzt kommt ein Bär auf uns zu und das passiert wahrscheinlich niemand in unserem Leben, weil wir nicht in den Wald gehen und weil wir auch hier keine Bernecker. Aber es ist so dieses typische Beispiel und dann reagieren wir mit Furcht, dann reagieren wir

wirklich mit dieser Stresssituation mit. Mit dem Kampf mit dem Flucht oder diesem totstellen Verhalten ja, also entweder sehen wir diesen Bär und der fletscht Zähne und wir denken uns OK, was machen wir jetzt? Und wir reagieren in diesem Moment einfach nur also es ist eine Reaktion. Es ist keine bewusste Antwort auf die Situation, sondern es ist etwas ganz triebgesteuertes etwas, was einfach mit uns passiert und in diesem Moment denken wir nicht nach, sondern entweder greifen wir diesen Bär an, wahrscheinlich nicht. Wir flüchten, das ist sehr wahrscheinlich, oder? Wir stellen uns tot.

Das sind die typischen 3. Angstreaktionen und dieselben Angstreaktionen nur auf eine Art unbewussten Mechanismus zeigen wir auch bei Bindungsangst und zwar nicht, indem wir unmittelbar flüchten oder indem wir direkt angreifen oder in dem wir uns wirklich tot stellen. Das wäre Edward, Wir sind Menschen, wir sind wir wir wir sind zwar auf einer grundlegenden Ebene immer noch ziemlich simpel gestrickt, aber auf einer oberflächlichen Ebene lassen wir das ganze sehr kompliziert aussehen, und damit will ich sagen.

Dass. Die Angst vor zu viel Nähe sich nicht darin zeigt, dass wir einfach die Beziehung verlassen, sondern dass wir uns Muster aneignen, die dieser Reaktion ähneln und dasselbe Ziel im Kopf haben. Aber nicht ein direkter Ausdruck davon sind, und das kann sein bei einer Kampfhandlung bei einer Angriffshandlung zum Beispiel, dass man, wenn ein Mensch einem zu nahe kommt und jetzt das typische Beispiel einer Partnerschaft man lernt sich in den ersten Monaten kennen, man ist super verliebt, man ist. In diesem High des verliebt seins man. Man spürt sich, man spürt den anderen Menschen, es gibt noch diese Masken, die man trägt, man kann auch Rollen spielen, das ist alles alles ein riesiges

Schauspiel, was unglaublich viel Spaß macht. Aber irgendwann erreicht dieser. Dieser dieser Beziehung? Von 2 Menschen, die sich auf einer gewissen Ebene treffen, eine andere Dimension. In dem Moment, wenn die Hormone sich anpassen, wenn die Chemie. Nicht mehr so viel dazu beiträgt, dass man jetzt in diesem High lebt, sondern dass man in dem Moment plötzlich auch die Realität ein wenig klarer sieht, dass man den Menschen nicht nur idealisiert betrachtet, sondern dass man auf einmal auch die Facetten sieht, die nicht so nice sind und die Fehler kommen zum Vorschein und da beginnt man auf einmal, sich anders näher zu kommen.

Man fängt an, sich anders kennen zu lernen, und da zeigt sich auch dann in diesem Moment passt man zueinander. Ist es das, was man wirklich möchte? Finden diese 2 Menschen einen Weg, gemeinsam, dieses Leben zu bestreiten oder den Lebensweg gemeinsam zu gehen oder nicht? Und bei der Bindungsangst ist es so, dass man meist dann den Riegel davor setzt, weil ab diesem Moment mans zu viel Angriffsfläche bietet, dass man sich öffnet, dass man sein Herz öffnet und in diesem Moment ist man verwundbar und genau das möchte jemand Bindungsangst vermeiden, um jeden Preis und.

Es ist obvious. Warum? Es ist entweder. Die Kindheit und das ist meistens die Kindheit, in der man gelernt hat, dass man Bindungen grundsätzlich nicht vertrauen darf, dass Beziehungen eine Gefahr darstellen. Man wurde enttäuscht, man wurde verletzt. Ich kann vielleicht ich habe in der Folge Inneres das innere Kind heilen und inneres Kind heilen. Ich glaube, Episode 49 war das ausführlicher darüber gesprochen, aber um vielleicht ein Beispiel aus meiner eigenen Kindheit darzulegen.

Offenzulegen ist, so hatte in der Folge schon erwähnt, ich komme aus einem. Scheidungshaushalt sagt man so ich komme sicherheitshalber in meiner Kindheit hatte ich ein bisschen viel Stoff abgespielt, mit dem ich. Nicht in dem Moment zu kämpfen hatte, also ist es jetzt ich will mich jetzt nicht in so ne Opfer Schiene packen und das ist überhaupt nicht der Fall, aber es ist so dass es nen.

Es war so, dass ich meine Eltern mit. Als ich 3 Jahre alt war, geschieden haben und? Mein Vater war für mich nicht wirklich zugänglich emotional, er war viel unterwegs, und meine Mutter war halt mit 4 Kindern zu dem Zeitpunkt auch. Ich würde sagen ziemlich gefordert und dementsprechend. Ich war der jüngste von meinen Geschwistern, meiner älteren Geschwister.

Ich hab Geschwister sind alle teilweise 3 bis sogar 13 Jahre älter als ich. Die waren natürlich mit damit ganz anders konfrontiert und du, wenn du, wenn du ziemlich jung bist, dann ist der emotionale Bund, der da aufgebaut werden muss, noch sehr verletzlich. Noch sehr fragil. Es ist so, dass wir als Säuglinge als Kleinkinder extrem angewiesen sind auf die Liebe der Eltern und mit Liebe meine ich auch die Versorgung der Eltern unser Überleben hängt davon ab, und wenn wir in diesem Moment nicht das Gefühl bekommen, hier ist Sicherheit, hier darf ich einfach ich sein hier werde ich für mein Wesen einfach wertgeschätzt.

Dann entwickelte sich daraus ein. Unsicherer Bindungsstil das heißt, dass man das Gefühl hat, und das ist sehr, sehr unbewusst. Das kommt oft nicht direkt zum Vorschein. Es ist mehr eine Art Verhaltensmuster, dass man dann in erwachsenen Beziehungen die ganze Zeit wiederholt, dass man das Gefühl hat. Beziehungen sind nicht sicher und ich muss alleine klarkommen und dieses ich muss alleine klarkommen, hat sich bei mir sehr stark eingeprägt, weil eben dann, als ich dann 3 war 4 wurde wir umgezogen sind Vater woanders. Die Familie hat sich aufgesplittert 2 Geschwister zu meinem Vater, ich meiner nächstgrößeren älteren Schwester bei meiner Mutter in ein neues Haus n Stiefvater auf einmal quasi ein neuer Mann im Leben

und der wird dann vorgesetzt. Als neuer Vater du als Kind natürlich überhaupt nicht verstanden was geht hier ab, warum? Warum zersplittert sich alles? Du hast natürlich noch keine Konzepte dafür entwickelt, kannst diese ganzen Emotionen, die du in dem Moment auch spürst, nicht wirklich einordnen, nicht wirklich integrieren und dementsprechend deckst du diese Wunden einfach nur ab also du fängst nicht an sie zu heilen, sondern du beginnst einfach coping Strategien zu entwickeln und.

Wie gesagt, ich will nochmal betonen, dass ich es nicht anders kannte, dementsprechend auch kein Leid da ist in dem Sinne, dass ich sagen kann oh nein, mein Leben war dann viel besser als dann sondern. Ich bin es ist sehr früh, alles geschehen, und deswegen hatte ich keinen Vergleich und deswegen ist es für mich einfach meine Normalität.

Nur ist diese Normalität in dem Sinne für mich hindernd in meinem erwachsenen Beziehungsleben und zwar dann, wenn Menschen mir wieder nahe treten wollen, aber ich diese Nähe nicht zulassen möchte, weil ich gecheckt habe hey, wenn ich zu viel Nähe gebe, ist auch zu viel. Abhängigkeit? Arvato ung Menschen können Dich verletzen, Menschen können dich im Stich lassen.

Und? Man startet demnach mit dieser Angst schon in eine Beziehung mit der Grundannahme. Es ist sowieso zum Scheitern verurteilt, weil man es als Kind nicht anders gelernt hat, weil es sowieso gescheitert ist, so nach dem Motto und. Auf diese Weise baut man sich ein ziemlich komplexes, ja beziehungsmuster auf.

Man will auf der einen Seite das Bedürfnis erfüllen, nach Liebe nach Nähe, weil wir Menschen sind, haben wir das immer in uns. Es wird auch nie weg sein. Es ist immer da und auch als Menschen mit bindungsangst HMW dieses Bedürfnis. Wir wollen anderen Menschen nahe sein. Wir wollen diese Partnerschaft, dieses intime. Das Gefühl von Hey, da ist jemand, der mich auf einer Ebene versteht, die kein anderer Mensch erreicht hat und die ich selbst noch nicht erreicht habe.

Also so tief wollen wir wollen das einfach, weil es so menschlich ist, weil es so echt ist, weil wir danach streben und danach suchen und geraten in der heutigen Zeit, wo Beziehungen oft so oberflächlich erscheinen, scheint dies das Bedürfnis zu sein, was wir wirklich erfüllen möchten. Und genau dafür möchte ich einfach jetzt gerade mit dieser Folge n bißchen ja Perspektiven einbringen und.

Es gibt so typische Kategorien von Bindungs, Ängstlichen. Ich würde es vielleicht nicht zu vereinfacht sagen. Und sagen OK, man kann jetzt alles wie stereotyp einordnen. Es gibt jetzt diesen Menschen, der ist so ein typischer Jäger, und der geht von Affäre zu Affäre der sucht sich förmlich seine Beute aus. Und dann, wenn er sie erst mal gesehen hat und und im im Sinn hat, dann möchte er sie auch auf jeden Fall für sich beanstanden. Dass so ein typisches Verhalten.

Ja. Und und wenn man dann diesen Menschen aber für sich gewonnen hat in Anführungsstrichen, wenn man die Beute gejagt hat, dann. Dann ist der Mensch dahinter auf einmal uninteressant also es ging gar nicht um die die Liebe sonst ging um das Verliebtsein es ging um diesen kurzen, emotionalen Quickfix, dieses Gefühl von.

Näher und Verbundenheit für einen kurzen Moment, aber bloß nicht zu viel, bloß nicht zu nah, weil, dann ist die Schutzstrategie da. Dann macht man zu, dann macht man dicht und sagt Okay, Thank you, das war's. Und? Andernfalls also es gibt genügend Anzeichen auch noch die zum Beispiel sich zeigen, durch die Vermeidung von zu viel, ja emotionaler Intimität jetzt nicht nur körperlich, sondern es geht hier vor allem um eine emotionale Komponente. Das heißt, dass man seine wahren Gefühle gar nicht mitteilen möchte dem anderen, weil man gelernt hat, dass seine wahren Gefühle nicht.

Nicht wichtig genug sind so in der Kindheit oder in auch vergangenen Beziehungen. Hat man das Signal bekommen? Was du denkst, was du fühlst, das ist erstens nicht richtig und zweitens nicht wichtig. Also drück dich gar nicht erst aus, sondern sieh zu, dass du unseren Erwartungen gerecht wirst sieh zu, dass du das machst, was wir von dir erwarten, damit wir dir das geben, was du brauchst als Kind, als Säugling, als was auch immer und dadurch entsteht auch dieses Vermeidungsverhalten in erwachsenen Beziehungen, dass man dem Partner nicht die Nähe gibt, die dieser Mensch natürlich bräuchte. Um nah bei dir zu sein, um emotional mit dir zu connecten, um das Gefühl zu haben hey, wir sehen uns hier gerade nicht als die Persona, als Identität

dieses Ego des sich gegenübersteht, sondern wir lassen mal das alles kurz fallen und zeigen uns von unserer wahrsten, kindlichen, verspielten, verletzlichsten Seite und das ist leider mit Bindungsangst nur schwierig möglich, weil eben immer dieser Riegel vorgeschoben wird und das ist wie gesagt keine bewusste Entscheidung, sondern das ist eine. Reaktion auf etwas und in diesem Fall nicht auf den Bär im Wald, sondern auf die Nähe eines anderen Menschen. Auf den Zugang auf die Liebe und. Oft ist es ja auch nicht einfach, seine eigenen Gefühle einzuordnen, wenn man zum Beispiel gelernt hat, dass man das, was man fühlt, oder dass das, was man fühlt, nicht richtig nicht gut ist.

Dann hat man auch Schwierigkeiten damit, Gefühle zu akzeptieren. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel in meiner Beziehung Zweifel habe und diese Zweifel sich nicht normal äußern, wie man halt in einer Beziehung Zweifel hat, was völlig normal ist, sondern diese zweifelnde wirklich toxische Dynamik annehmen und man wirklich teilweise jeden Tag irgendwie in Zweifel ist, weil man sich nicht so richtig ausdrücken. Weiß und seine Gefühle, die sich nicht auch klar äußern zum Beispiel jetzt ich fühle mich wütend oder ich fühle mich frustriert oder ich fühl mich verängstigt oder nein, das ist ein Brei aus Gefühlen und diesen Brei erstmal auch auseinander zu auseinander zu nehmen und dann zu essen. Das ist schwierig, wenn man

gelernt hat, dass das nicht okay ist. Man muss also zunächst auch in der Lage sein, das akzeptieren, was man fühlt das akzeptieren, was man denkt. Statt diese Zweifel wegzuschieben, muss man gerade in einer in einer in einer Beziehung. Mit bindungs, ängstlichen Menschen darüber reden können, also in der Lage sind, darüber reden zu können das geht natürlich auch nur dann, wenn der Partner auch.

Stabil ist emotional stabil, ist in der Lage. Ist das auch auszuhalten, weil das ist nämlich die Schwierigkeit, wenn man dann mit einem Menschen oder wenn der Mensch mit dem Mann zusammen ist. Auch auf eine Art und Weise abhängige Muster zeigt oder unsichere Muster zeigt oder ambivalente Muster Zeichen der Bindung, dann ist natürlich schwierig, da eine Grundlage zu finden, dass man seinen Gedanken offen und seinen Gefühlen offen preisgibt. Was aber so wichtig wäre, darauf komme ich noch mal zu Ende und weitere Anzeichen und weitere Kategorien sind auch. Zum Beispiel, sondern übertriebener Perfektionismus, also zum Beispiel zweifelt man an seinem Partner alles an, was nicht perfekt ist, also was

nicht diesen überhöhten Idealen spricht und gerade in der heutigen Zeit haben es Menschen mit Bindungsangst schwierig, weil eben wenn du Social Media viel konsumierst, dann hast du gewisse Unbewußte ideal Vorstellungen davon, wie ein perfekter Partner zu sein hat und als Bildungs ängstlicher. Menschen nutzt du das dann? Und setzt deine Partner diese Ideale auf als quasi negativ Vergleich und sagt sie damit selbst h? Dieser Mensch ist nicht.

Gut genug für mich man hat also diesen egozentrischen Abwehrmechanismus und. Es ist so, letztlich wird niemand perfekt genug für dich sein, denn dieses Streben nach, einen immer besseren einen immer passender passenden eine immer perfekteren Menschen. Das ist letztendlich eine Art von Vermeidungsstrategie, um sich selbst zu schützen, denn letztlich ist niemand gut genug. Das heißt, letztlich muss ich niemanden nah genug an mich heran lassen.

Und das ist auch eine Art von Vermeidung und Fluchtstrategie. Dann auch die Flucht vor Abhängigkeiten Verpflichtungen ich glaube, das ist so eines der typischsten Anzeichen für Menschen mit Bindungs vielleicht kann ich hier einwerfen. Wenn ich sage Menschen mit Bindungsangst, dann möchte ich jetzt auch nicht in Stereotypen irgendwie behaftet, sondern.

Ich möchte. Von Tendenzen sprechen es gibt Menschen, die haben die Tendenz zu einer Bindungsangst. Es hängt auch davon ab, wie gut vergangene Erfahrungen bewältigt wurden, was für Strategien erlernt hat, um mit diesen schmerzhaften Kindheits oder Beziehungs oder beides Erfahrungen umzugehen und es bewegt sich mehr auf eine Art Spectrum. Es ist jetzt nicht jemand, hat Bindungs und hat keine Bindungsangst, sondern.

Wir alle machen Erfahrungen mit Beziehungen, die uns formen und die unser Leben auch in unserer Lebensgestaltung formen und die Art und Weise, wie wir das Leben betrachten und wie wir Beziehungen führen, Formen und es gibt Menschen, die haben halt. Abgefuckter Erfahrungen gemacht und die haben auch wesentlich weniger gut damit umgehen können. Haben vielleicht auch jetzt nicht viele Freunde gehabt, mit denen sie darüber reden konnten, oder im Endeffekt, wo sie lernen konnten hey nicht alle Beziehungen sind für n Arsch, sondern das betrifft nicht automatisch jeden und alles, sondern es ist nur ein gewisser Grad und so weiter. Also diese Bindungsangst ist nicht automatisch. Bei jedem Menschen gleich stark

ausgeprägt, sondern es bewegt sich auf einem Spektrum, und es ist sicherlich auch sehr stark davon abhängig, wie gut man im Moment mit sich selbst klarkommt und auch darüber werde ich noch mal zum Ende hin genauer eingehen, weil das ist ein ganz wichtiger Punkt. However, die Flucht vor Abhängigkeiten und Verpflichtungen und zwar.

Gradan zeigt sich. Die Bindungsangst und das hat sich auch bei mir immer am stärksten gezeigt. Wenn es darum ging, gemeinsame Sachen zu planen also, von dem ich und du in der Beziehung ein wir zu machen, eine gemeinsame Wohnung war Kinder oder über eine Ehe zu sprechen also alles, was in irgendeiner Form bindet abhängig macht.

Das ist dann immer so n direktes Signal von Nein, das möchte ich nicht, ich will das nicht und ich flüchte davor und. Wenn du dann auch noch mit einer. Wie soll ich sagen, mit einer Ratium ausgestattet, bis also mit einem Denkvermögen? Dann bist du auch in der Lage, und das ist das das ist das toxische daran, deine Emotionen zu rechtfertigen im Sinne von. Du hast zum Beispiel du, dir geht es dir geht es unwohl mit dem Gedanken an eine gemeinsame Wohnung oder dir geht es unwohl mit dem Gedanken an eine langfristige Beziehung? Geht es unwohl mit dem Gedanken an Ehe und weil es dir unwohl? Unwohlsein bereitet, weil es dich negativ irgendwie stimmt, weil es dich so auf eine Art verängstigt. Such dein Verstand nach einer

Begründung dafür und je besser. Und die Intellektueller dein Verstand ausgestattet ist oder mit mit einem Vermögen mit elekt intellektuellen Vermögen ausgestattet ist, desto besser wirst du es vor dir selbst rechtfertigen und begründen können und das ist gefährlich, weil du dich in einer gewissen Art und Weise gewisser Weise selbst sabotierst du sagst dann zum Beispiel Dinge wie. Wozu überhaupt heiraten, funktioniert doch nicht 50% der Ehen durch E geschieden also du betrachtest alles aus so einem Licht oder aber ja ich, ich bin Mensch, ich bin gerne eigentlich Single, ich mach gerne so alleine mein Ding ich hab keinen Bock so viel Kompromisse einzugehen, wobei da eigentlich hinter steht ich hab eigentlich

Angst niemanden zu nah an mich ran zu lassen, weil ich habe Probleme damit mich selbst in der wirklich tiefen Art und Weise zu akzeptieren und wenn ich zu viele Masken fallen lasse, dann könnte es passieren, dass Menschen mich sehen, wie ich wirklich bin. Und diesen Menschen dann von sich weisen und ich dann diese Erfahrung noch mal erleben muss, die ich als Kind oder in der vergangenen Beziehung schon erfahren habe und das wäre zu schmerzhaft und deswegen will ich das nicht fühlen und deswegen schätze ich jetzt bar und. Eine weitere Sache, ein sehr guter Freund Herr Freunde, würde ich auf jeden Fall auch als ziemlich bindlichen wahrscheinlich tief, wenn du verstehen der. Ihr sagt, das ist auch völlig

wahr das warum, ehe warum überhaupt? Warum muss ein Mensch von mir etwas? Warum verlangt ein Mensch von mir eine Art von Sicherheit? Steht dahinter nicht in Wahrheit die Angst, die Angst vor der Ungewissheit des Lebens, dass nicht sicher ist, warum können wir als Menschen nicht einfach damit leben, dass wir uns lieben und diesem Gefühl der liebe Raum geben?

Und dass sie atmen darf, dass sie kommen und dass sie gehen darf und dass sie nicht gebunden sein muss an einen Ehevertrag, der kulturell 200 Jahre oder hundert Jahre zurückliegt und eigentlich nur darauf aus war, um eine gewisse Stabilität zu gewährleisten, die heute gar nicht mehr nötig ist, weil Frauen emanzipiert und selbstständig.

Sein können, weil sie nicht mehr abhängig sind von einem Mann, der versorgt oder irgendwas dergleichen, sondern warum können wir nicht einfach nur uns lieben und uns nicht mehr lieben, lieben uns nicht mehr Goodbye. Auch netter Gedanke, und da klingt ja auch so viel da, da klingt ja auch viel Wahres hinter aber.

Vielleicht steht dahinter auch einfach nur die Angst vor Bindung und vor Nähe und gleichzeitig. Betrifft diese Bindungsangst auch gerade die Menschen, die einen sowieso schon starken Drang nach Unabhängigkeit und Freiheit verspüren? Und da zähle ich mich definitiv darunter Menschen, die eine gewisse Extraversion haben und sagen Hey, ich will immer neue Menschen kennenlernen, ich will möglichst frei sein können, ich möchte nicht mich an eine Sache binden und dann mich darauf festlegen, sondern ich will offen bleiben für alle Möglichkeiten, die das Leben zu bieten hat und allein der Gedanke von anderen abhängig zu sein, oder in einer Beziehung eingeschränkt zu werden, das löst einfach. Das löst Ängste aus und.

Sich dessen bewusst zu werden, das ist wie gesagt, kein einfacher Prozeß, weil wie gesagt, wenn du dich nur mit den Gedanken identifiziert, wenn du dich nur auf dieser rationalen Ebene damit beschäftigst, dann wirst du nicht zur Lösung kommen, weil alles auf einer emotionalen Ebene stattfindet, was unbewusst und was tiefliegender ist und diese Emotionen wirklich. Warte nehmen, Sie ausdrücken zu können, Sie zu integrieren. Dass.

Ist nicht immer easy, aber es ist definitiv möglich und es ist paradoxerweise möglich, durch Bindung durch Beziehungen und nicht ohne. Ja. Und ein letzter Punkt wollte ich noch sagen das ist auch so ein typisches Anzeichen und das ist auch für mich ein typisches Anzeichen und zwar das emotionale Mauern.

Das ist, das ist die totstellen Funktion in diesem Fall also, dass wenn du wenn die Beziehung gut läuft und. Alles eigentlich toll wäre. Dein Verstand auf einmal? Irgendwas findet, was nicht gut genug ist oder was irgendwie nicht. Nicht richtig erscheint, oder? Oder er bringt mich auf eine Idee, die sagt Hey, du musst hier weg oder sowas in die Richtung und.

Der Partner kommt die Anweisung zu nah und deine einzige Reaktion in dem Moment wenn du gerade nicht die direkte Fluchtmöglichkeit hast oder auch jetzt nicht zum Angriff übergehen willst, ist das emotionale Mauern des quasi totstellen. Dass. Den Partner kein Zugang mehr geben und das ist natürlich sehr frustrierend für den Partner, denn als Menschen wir wollen wir wollen miteinander connecten und wir wollen uns Liebe geben und uns Liebe. Ja, die Liebe einfach schenken und austauschen und wenn es nur von einer Seite kommt, dann ist das sehr schmerzhaft, weil Schädel des Menschen eine Beziehung und du liebst diesen Menschen und das bedeutet einfach du verbringst gerne Zeit mit diesen Menschen du, du

findest den Menschen interessant, du möchtest diesen Menschen verstehen, du willst deine Veränderungen erleben dann? Ist es ja normal, dass man sich immer wieder? Connected aber auf einmal dieser dieser gegenüber tot also sich emotional abstellt, sich emotional tot, stellt einmal nicht mehr zugänglich für dich ist und du keinen Zugang mehr dazu bekommst.

Das kann einen Partner auch in einer gewissen Form noch abhängiger von diesen Menschen machen, weil da natürlich dieses dieser Wechsel, diese Polarität von. Ein Tag bekomme ich Liebe und am anderen Tag bekomme ich keine Liebe mehr und man kann es ist unvorhersehbar ist wieso ne Art ja wieso ne Art Droge so n Dopamin Kick wie wenn du einem Spielautomaten sitzt und nicht weißt, wann der Gewinn ausgeschüttet wird, ist einfach auf dem Zufallsprinzip erfolgt und ähnlich bei Menschen mit Bindungsangst, die auf einmal sich wie aus dem nichts emotional komplett loslassen und distanzieren und nicht mehr zugänglich und keinen Zugang man keinen Zugang mehr zu den Menschen findet und.

Aus der Position eines Menschen mit diesem Muster kann ich sagen, dass dieses Mauern dieses emotional tot stellen nicht den nicht nur den Partner betroffen und nicht nur den Betrieb, sondern auch selbst man fühlt sich selbst auf einmal wie emotional abgestellt man man hat einfach selbst keinen Zugang mehr zu seinen Gefühlen. Man ist einfach selber in einer Situation, in der man sich selbst nicht zu helfen weiß.

Also ist es wirklich so ne Art von Hilflosigkeit und. Ja und alles in allem. Diese Anzeichen dieses Vermeiden, von dem wir dieses emotionale Mauern, dieser ständige Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit, die Flucht vor Abhängigkeiten und Verpflichtungen, die Angst vor Erwartungen dieser übertriebene Perfektionismus, des ständige Zweifeln, die grundsätzliche Vermeidung von emotionaler Nähe und auch die Jagd nach einer Affäre und diese Selbstsabotage, die man dann da an den Tag legt, all das ist.

Ist Bindungsangst und all das führt dazu, dass man Beziehungen nie aus vollem Herzen führt, weil sie das volle Risiko birgen, sondern es führt dazu, dass man halbherzig lebt, dass man halbherzig in Beziehungen lebt, dass man nicht sein volles. Ich will es jetzt mal so Glückspotenzial nennen, ausschöpft, sondern dass man immer schon mit einem Bein im Exit steht man.

Hat einen Partner, mit dem man eine potenzielle Zukunft aufbauen könnte. Aber man ist nicht möchte. Weil es ja immer noch etwas Besseres geben könnte und deswegen ist man mit einem Bein schon aus der Tür heraus, um die Flucht. Schnellstmöglich einzuschlagen, sobald es ernst wird, also man lebt förmlich mit diesem Jein man denkt sich einen Tag alles super und am anderen Tag denkt man sich ich muss hier weg oder oder besser gesagt das kann nicht funktionieren. Und dadurch.

Erlebt man so einen ständigen inneren Konflikt zwischen dem Drang nach Freiheit und dem Wunsch nach Nähe und Verbundenheit und dieser innere Konflikt ist anstrengend und führt meistens dazu, dass die Beziehung beendet wird, weil dieser Konflikt nicht mehr auszuhalten ist, weil es irgendwann an einem Punkt, wo man sich sagt Hey.

Ich kann so nicht mehr. Und? Dadurch sabotiert man die Beziehung, weil jemanden zu verlassen ist immer einfacher als von jemandem verlassen zu werden also man möchte frühzeitig diesen Schritt gehen, dann weil man ja die Angst dann auch hat, dass man ja auch verlassen werden könnte denn. Und das ist der abschließende Punkt dazu ist die typische Annahme eines Bindungs und ängstlichen Menschen es geht hier um.

Dieses diesen Schutz, diesen Selbstschutz und um das Vermeiden von Nähe und die Glaubens oder die Annahme der Glaubenssatz, mit dem man dann in einer Beziehung geht oder auch allgemein im Leben. Durch das Leben geht ist entweder bin ich ein freier Mensch, also Single oder ich bin in einer Beziehung. Das ist genau das, beschreibt glaube ich. Dass Bildungs ängstliche.

Merkmal am besten und zwar. Dass man nicht Beziehung und Freiheit miteinander vereinbaren kann, dass man sich nicht als. Mensch als Individuum, um seine eigenen Bedürfnisse kümmern kann? Ohne gleichzeitig in einer Beziehung zu sein, heißt Beziehungs automatisch. Etwas Schlechtes gleichzeitig ist sie etwas gewolltes, weil wir immer noch das Bedürfnis verspüren und?

Dadurch. Ist man in diesem Hin und her in diesem Pingpong gefangen? Und? Es ist anstrengend. Aber es ist nicht aussichtslos, und deswegen kommt klar dicker deswegen diese Folge heute, weil ich würde niemals eine Folge hochladen, bei der ich am Ende nicht zumindest sagen kann es gibt einen Weg, es gibt Heilung, es gibt. Ansätze, mit denen man darauf klarkommt. Und ich habe bereits erwähnt die Angst kommt meistens aus der Kindheit und aus vergangenen, schmerzhaften Beziehungserfahrungen.

Beziehungen allgemein sind für uns etwas sehr entscheidendes und wenn wir Menschen zum Beispiel verlieren und das im Sinne auch einer Trennung zum Beispiel, dann ist das nicht nur einfach eine Trennung, dann ist das nicht nur einfach ein ja, dann gehen wieder getrennte Wege. Wenn man in einer Beziehung lebt, man besteuert man beeinflusst sieht man formt sich gegenseitig, da passiert so vieles auch in unserem Gehirn, was sich aufeinander einstellen.

Resonanz tritt mit diesen Menschen, das ist ja auch ja wissen wie ne Droge. Der Mensch löst bei dir was aus R reguliert dein Nervensystem. Es aktiviert dich. S reguliert es reguliert ist fertig runter also diese Beziehung an und für sich ist nicht einfach nur man lebt zusammen und gut ist nein. Es sind so viele Dinge, die dazugehören und wenn man einen Menschen dann nicht mehr.

An seiner Seite hat wie gewohnt, dann ist das in dem Moment wie als würde ein Mensch? Für dich gestorben sein also du durchlebst diese Trauer in einem Trennungsprozess und das ist fucking schmerzhaft und. Diesen Schmerz wirklich auch zu integrieren und sich dadurch und sich dann wieder zu stabilisieren, das benötigt Zeit und benötigt oft auch die Hilfe anderer Menschen und mit Hilfe meine ich nicht.

Ich bin schwach und ich brauche Hilfe nein mit Hilfe heißt es ich bin verletzlich, ich bin menschlich, ich brauche einfach anderen Menschen, damit ich mich wieder aufrichten kann, damit ich mich wieder damit wieder klar komme und weil man diese vielen unbewussten Annahmen erzeugt, gerade in der Kindheit, weil man halt sich nicht zu helfen weiß.

Geht man in die Erwachsenenwelt mit diesen Glaubenssätzen, wie ja Bindungen sind, sind nicht sicheres und ich darf mich auch nicht auf andere Menschen verlassen. Ich muss. Ich muss zusehen, dass ich alleine klarkomme, weil wenn ich mich zu sehr auf andere Menschen verlasse, dann dann ja ist der Fuck schon vorprogrammiert, oder? Menschen Menschen sind nicht vorhersehbar. Sie können einen einfach so verlassen und man. Ich verstehe nicht, warum das so ist, aber deswegen muss ich mich jetzt schützen und deswegen sollte ich auch nicht zu tief. Mit einem Menschen interagieren oder? Beziehungen können nicht langfristig funktionieren, also Beziehungen sind eh zum Scheitern verurteilt und dann wiederum sucht man sich auch

immer mehr Gründe, um all diese Emotionen all diese unbewussten Annahmen noch zu bestätigen und. Like i said ich hab über meine eigenen Erfahrungen kurz gesprochen und ich habe in der Episode 49 ausführlicher darüber gesprochen und ich habe bis Anfang 20 auch nie gedacht, dass meine Kindheit in irgendeiner Form ein Problem für mich darstellt.

Weil. Bis Anfang 20 ich auch nicht den Drang nach tiefen Beziehungen hatte, da ging es einfach um mich ich, ich war das Motto und ich wollte alles erleben ich wollte Promoter sein, ich wollte hier, ich wollte da ich wollte in W GS leben, da war all das die Tiefe noch gar nicht so das Thema und deswegen habe ich das auch nicht als Problem anerkannt oder sowas also ich war cool, auch mit meiner Kindheit und ich bin immer noch und ganz ehrlich. Ich glaube auch, dass ich bin, ich bin nicht nur, ich bin sogar dankbar dafür, weil.

Hätten wir einfach, hätten wir es immer perfekt, dann gäbe es keinen Grund, dass wir wachsen würden, dann gäbe es keinen Grund, dass wir lernen würden, uns zu adaptieren, uns durch den Struggle zu manövrieren, uns zu besseren Versionen zu machen und dieses Wachstum zu spüren, was uns letztlich auch jetzt zu glücklicheren und besseren Menschen macht.

However. Ich konnte auf jeden Fall immer und ich kann es auch immer noch, das werde ich auch immer können. Offen und reflektiert darüber sprechen also das war jetzt nicht, dass man sagt Oh, das war jetzt ein Trauma und sobald du das irgendwie hoch holst, wirst du gleich irgendwie in in irgendeiner starken Emotionen ausbrechen.

Und. Irgendwas in die Richtung also ich hab das als verarbeitet Acta gelegt nach dem Motto Hey, das ist passiert und das ist einfach so wie ich es. Gelebt und und erfahren habe und ich kannte es nicht anders. Also von daher ist es auch kein Grund, dass jetzt irgendwie Mitleid oder so aufkommen müsste.

Und? Wie gesagt die Problematik an und für sich, die daraus resultiert ist, hat sich für mich erst wirklich in tiefen Beziehungen gezeigt, die ich als Erwachsener geführt habe und ganz speziell in meiner jetzigen Beziehung. Ja, knapp 4 Jahren schon. Geführt wird und ich bin dankbar und? Ich bin einfach. Happy für diese Beziehung und ich hab mich an einem Punkt auch dafür entschieden, dass ich gesagt hab, ich erkenne diese Bindungsangst.

Und ich möchte nicht, dass Sie das Potenzial dieser Partnerschaft so negativ beeinflusst oder sie sogar zur Trennung führt und? Ja. Das ist im Endeffekt ein Grund, warum ich heute darüber sprechen möchte, also dass man anfängt. Einfach zu erkennen, wenn man diese Muster hat. Dass man vielleicht nicht immer den Partner in Frage stellen sollte, sondern dass man vielleicht auch anerkennt, dass an einem selbst irgendwas in Anführungsstrichen nicht stimmt oder der Struggle von einem selbst auskommt und darüber möchte ich jetzt sprechen.

Also wie kommt man jetzt mit Bindungsängsten eigentlich klar? Sowohl als Partner von jemandem, der Bindungsangst oder diese Signale zeigt als auch als Betroffener und zuerst. Die Message an einen Partner? Zunächst einmal sollte man sich selber abchecken, was für Muster man selbst abruft, also wenn es dazu kommt, dass man irgendwie emotionalen Konflikten ist oder sich fragt OK, was triggert mich eigentlich Verhalten meines Partners, dass man sich fragt warum triggert mich das?

Also was? Warum löst dieses Verhalten das aus? Und dann kann man sich natürlich Fragen gab es in der Vergangenheit gewisse Erfahrungen, die dieses Gefühl, was ich in dem Moment spüre, ebenfalls getriggert haben hat? Meine Mutter, mein Vater, meine Bezugsperson, mich auf eine Art und Weise behandelt, wo ich genau dieses Muster feststelle, dass ich hier gerade abrufe, also meine Reaktion darauf und allgemein.

Es finden sich halt immer irgendwie auch in diesen Beziehungen Menschen, es finden sich immer Menschen zueinander, die sich auch in Anführungsstrichen anziehen. Das will ich jetzt nicht verallgemeinern. Aber. Man sagt um die 70% der Menschen haben einen sicheren Bindungsstil. Das bedeutet, Sie haben in der Kindheit eine sichere Bindung erfahren und die Bezugspersonen sind auf die Bedürfnisse eingegangen und man hat das Gefühl erfahren hey, ich bin hier, ich bin hier gewollt und ich bin hier geliebt und ich werde akzeptiert und es gibt nichts zu befürchten und dadurch entwickelt man eine sichere Bindung und ich habe auch darüber Episode 49 ausführlich gesprochen und über die Bindungsstile. Aber die restlichen 30% sind

unsichere Bindungsstile und es gibt einmal diesen unsicheren Vermeidender Bindungsstil. Der sich zeigt dadurch, dass man gelernt hat, dass man sich jetzt nicht verlassen kann auf Menschen und dass man deswegen auch sich jetzt nicht. Zu nicht zu viel Nähe gibt es nicht viel Nähe zulässt und sich auch dahin geht nicht zu weit öffnet und auch das wiederum vermeidet und von sich wegschiebt.

Und es gibt dann noch so eine Art ambivalenten Bindungs unsicher ambivalente Bindungsstil. Der sich dadurch zeigt, dass man. Widersprüchlichkeit zeigt also, dass man einerseits diesen starken Wunsch nach Nähe verspürt und förmlich klammern möchte. Und gleichzeitig aber wiederum in Wut ausbrechen kann und damit wegstößt.

Also es ist so eine Art von Innerem Push pull verhalten darin und ja, paradoxerweise ist genau das das Problem, dass sich diese 2 letzten Bindungsstile immer auch zueinander irgendwie einfinden das heißt, dass jemand mit einem vermeiden verhalten zu jemandem mit einem ambivalenten und ängstlichen Bindungsverhalten findet, und das ist dieses jemand wird weggestoßen und der andere klammert umso mehr, je mehr weggestoßen wird und so entsteht die ganze Zeit so eine.

Frustrierende Beziehungsdynamik, die auch eine sehr toxische Dynamik haben kann. Aber ich bin der Meinung, dass das nicht in Stein gemeißelt ist. Ich bin der Meinung, dass wenn Bewusstheit vorherrscht, dass wir gewisse Achtsamkeit da ist, bedeutet, dass, wenn man wahrnehmen kann, was man gerade denkt, dass man wahrnehmen kann, was gerade für Emotionen, was für eine Energie gerade im Körper aufkommt und man nicht unbedingt darauf reagiert, direkt, sondern urteilsfreie lernt, wahrzunehmen s daseins zu lassen. Und dann, im nächsten Schritt sogar darüber sprechen kann es ausdrückt Ich bin der Meinung, dann ist man in der Lage, sich gegenseitig als Partnerschaft zu heilen im Sinne von diesen unsicheren Bindungsstil.

In einer Richtung zu führen, der einem sicheren Stil ähnelt. Und? Es gehört natürlich. Vieles dazu und es gehört vor allem auch die Bereitschaft dazu. Über sich selbst stehen zu können und auch Kompromisse eingehen zu können und vor allem auch die die Bereitschaft. An sich zu arbeiten, ja und das Wort an sich zu arbeiten, nicht so etwas wie eine Aktivität mit sehr viel Anstrengung gleichzusetzen, sagt J.

Haben genug Arbeit so ich muss jetzt nicht nur an mich selbst, sondern ich muss erstmal mein Leben auf die Reihe bekommen, aber das läuft parallel. Das heißt, wenn du allgemein Bewußtsein in deinem Leben wirst, bewusster für deine Gedanken bewusster für diese Denkmuster, bewusster für deine Emotionen und auch gefühlsmuster dann.

Ist das nicht von heute auf morgen geklärt das Thema, sondern es werden immer wieder gewisse Streitigkeiten zustande kommen werden immer wieder gewisse Dynamiken an den Tag kommen. Aber dann heißt es eben aufzuwachen und sich nicht in diese Reaktion Schleife verfallen zu lassen, sondern eben kurz das Band dieser Reizreaktion Schleife durchzuschneiden, um es metaphorisch auszudrücken und. Letztlich.

In dem Moment ein neues Muster anzueignen ein gesünderes Muster, dass man sich vorab auch schon überlegt hat, mit dem man vorab mit dem Partner auch schon geredet hat, weil nicht immer s in seiner Beziehung auch in ungesunden Beziehungen nicht alles kacke, sonst wäre man nicht miteinander zusammen.

Es herrscht oft. Ruhe und Sicherheit und Gelassenheit, aber auch da wieder auf dem Spektrum es gibt Beziehungen, die extrem ungesund und dadurch auch wiederum super unbewusst. Weil. Ja, man befindet sich dort quasi in einem ständigen unbewussten Tischtennis Match der Liebe, also Ping Pong und dann gibt es natürlich auch Beziehungen, die wiederum eine relativ.

Toxikodynamik haben aber. Sich immer bewusster darüber werden und dadurch wiederum sich selbst. Und sich gegenseitig auch helfen können. Das aufzulösen. Also was kannst du tun als Partner? Erstmal sich selbst abchecken was sind deine eigenen Muster? Bin ich vielleicht auch eine gewisse Art von Auslöser dafür und den Partner Raum geben?

Ganz viel Raum geben im Sinne von? Ihm das Signal geben Hey. Ich erwarte nichts von dir, ich erwarte nicht, dass du dieses oder jenes für mich tust. Ich erwarte nicht, dass du das oder das Bedürfnis für mich erfüllst. Ich bin für dich da. Weil was man wirklich möchte und das betrifft nicht nur Menschen ist das, was man in der Kindheit vielleicht eben nicht immer erfahren hat, vielleicht auch nie bekommen hat und das, wonach man eigentlich so sehr sucht. Es ist das Gefühl.

Von bedingungsloser Liebe das Gefühl von diesem Bedingungslosen? Akzeptiert werden. Du musst nicht erst etwas für mich tun, damit ich dich liebe, du musst nicht erst irgendwer sein, damit ich dir Bestätigung schenken kann. Du musst nicht erst das oder jenes machen, damit du von mir das oder jenes bekommst im Endeffekt. Sobald du Bedingungen und Erwartungen an einen Menschen oder eine Bindungspartner stellst, wird dieser. Immer mit einer Vermeidung reagieren, mit Angst, mit Flucht, mit Totstellen, mit Angriff. Und?

Deswegen ist es wichtig zu wissen, dass. Erwartungen. Für Menschen mit Bindungs der maximale Fuckup sind und dass man damit eben. Gescheit umgehen sollte man kann Erwartungen nicht vermeiden. Wir stellen ständig Erwartungen aneinander und es gibt. Es ist auch nichts falsch Erwartungen es kommt auf die Erwartung an und für sich an. Und?

Man muss sich selber auch dahingehend wieder reflektieren können, sich bewusst machen können was hab ich überhaupt für Erwartungen an meinen Partner und sind diese Erwartungen gerechtfertigt und wenn ja, wenn sie gerechtfertigt sind? Wie kann ich sie kommunizieren, so dass mein Partner sich nicht in die Ecke getrieben fühlt, dass er sich nicht in seiner Freiheit beschränkt fühlt? Und das ist natürlich ein sehr sensibler Akt, aber in diesem Art kann man halt auch sehr viel über sich lernen und auch sehr viel in seiner Art und Weise, wie man kommuniziert lernen und das alles als einen Learning zu sehen und nicht als einen Arbeitsmarkt oder sowas in die Richtung. Das ist halt unheimlich wichtig,

um eben diesen Schritt auch zu gehen und diese Schritte zu gehen, die oft Monate gar Jahre fordern. Und. Ja. Das ist, glaube ich, so alles, was ich sagen möchte zu. Zur Strategie wenn man als Partner damit konfrontiert wird, aber jetzt am wichtigsten natürlich und davon handelt die Folge. Was kann man als Mensch tun, der? Bindungs hat.

Und jetzt damit klarkommen, möchte zunächst einmal erkennen, dass man diese Bindungsängste hat. Erkennen, dass man diese Muster an den Tag legt, die immer wieder dazu führen, dass man eine Beziehung kappt, dass man eine Trennung immer wieder provoziert. Und? Dass man sich aber selbst auch nicht über diese Bindungsangst definiert, soll heißen du sagst nicht. Ich bin bin ängstlich, so, das ist nicht. Das ist kein Stigma, das ist kein Stempel, den du dir dein Leben aufdrückst, sondern es ist ein Muster. Du hast dieses Muster, aber es lässt sich auch verändern. Und?

Was ich gecheckt habe für mich persönlich ist nicht nur jetzt dieses Thema Bewusstheit, was natürlich finde ich der ausschlaggebende Punkt ist, dass man sich also bewusst darüber wird, wie man reagiert. Bewusst darüber wird, was man gerade denkt sich auch. Sicher auch lernt zum Beispiel durch Meditation, sich von diesen Gedanken.

Zu distanzieren, dass man sie mehr in einen Raum stellt, indem man sie beobachten kann, statt sich da rein zu ja wie soll ich sagen da rein zu schmeißen, sich und zu glauben Hey, das sind jetzt meine Gedanken und meine Gedanken müssen Recht haben Nein, haben sie nicht deine Gedanken haben wir schon sehr viel Müll erzählt und wenn du den Müll immer glaubst, dann wirst du halt auch sehr viel Müll im Provozieren und.

Was ich für mich gelernt habe, ist zum Beispiel, dass das Journaling eine wunderbare Methode ist, um damit klarzukommen und soll heißen. Ich sammel quasi Daten über mein eigenes Denken verhalten, ich werde mir meine eigenen Denkmuster bewusst und ich nehme Sie achtsamer wahr, indem ich Sie aufschreibe und wenn ich jetzt zum Beispiel Zweifel habe oder wenn ich etwas wieder an Zweifel in der Beziehung und ich wieder dieses Fluchtverhalten wahrnehmen oder Dauer diese emotionale Mauern, dann schreibe ich darüber, dann schreibe ich in mein Journal so ehrlich und. Offen wie nur möglich.

Das gelingt mir manchmal besser und das gelingt manchmal weniger gut, aber ich versuche es immer wieder, gerade in den Momenten, wo es halt stattfindet und damit sammel ich quasi Daten. Also ich reagiere nicht quasi in der Partnerschaft direkt darauf, sondern gebe diesen Gedanken und diesen Emotionen woanders einen Raum und schreibe sie erstmal nur für mich auf und dadurch entwickle ich quasi eine Art von.

Ja, Trend kann man das nennen, wenn du, wenn du zurückblickst kannst du sehen OK, wann und vielleicht auch mit welchem? In welchem Zusammenhang finden diese Zweifel statt? Gibt es einen Zusammenhang überhaupt und wenn ja, wie kann ich? Wie kann ich darauf, wie kann ich damit fertig werden und was ist?

Was ist der Grund dafür? Also sich selber ein bisschen aus? Wieso ne Art psychologisches Experiment zu betrachten, wieso ne kleine psychologische oder was heißt Kleine? Sehr große psychologische Studie zu betrachten, weil es letztendlich sind wir, das wir alle werden den Umständen hineingeworfen, für die wir uns entschieden haben. Du hast dich für deine Eltern nicht entschieden für deine Freundin der Kindheit nicht entschieden? Du hast dich?

Und darüber kann jetzt auch streiten über den freien Willen wahrscheinlich gar nicht in deinem Leben wirklich entschieden stattdessen bist du eigentlich nur derjenige, der das interpretiert und beobachtet und wahrnimmt und das zu beobachten und wahrzunehmen. Wieso ne Art Studie? Und zu analysieren, dass hat mir persönlich geholfen, um eben all das n bisschen besser einzuordnen und damit dann auch besser klarzukommen und es nicht direkt als ein Grund zu sehen.

Ich muss jetzt hier flüchten und das muss ich jetzt alles beenden, sondern zu lernen, weniger zu reagieren und mehr wahrzunehmen, mehr zu beobachten und dann bewusster zu antworten. Weil es ist so wenn du es in dieser Beziehung, in der du jetzt bist. Und wenn sie jetzt nicht heftig ungesund ist und wenn sie nicht wirklich schymik hat im Sinne von es manipuliert, euch gegenseitig ihr wollt ich ständig kontrollieren, ihr greift euch verbal an oder sogar körperlich oder solche Sachen also dann ist für mich klar, wenn. Wenn da nicht schnell eine Lösung gelingt, dass man sich einig wird, dann sollte man das auch sicherlich beenden, aber wenn das nicht der Fall ist und wenn du mit einem Menschen zusammen bist, der dir im Grunde

genommen gut tut, wo du im Grunde genommen merkst hey rückblickend, ich werde jetzt besseren Version, weil das macht ne Beziehung auch irgendwo aus, dass man jetzt nicht irgendwie gegenseitig nur Liebe schenkt in Anführungsstrichen Liebe kann halt auch eben hart sein. Liebe kann halt auch eben dazu anregen, dass man sich jetzt zu einem Wachstum gezwungen fühlt und dieses Wachstum kann positiv deinem Leben auch beitragen also. Wenn das der Fall ist, wenn du das Potenzial die siehst, dann. Ist es wichtig, auch einfach mal nicht zu reagieren und nicht zu flüchten und die Präsenz einfach mal so sein zu lassen, wie sie ist, ohne zu werten, als gut, als schlecht, als Unangenehmes angenehm, sondern als einfach

so, wie es gerade ist? Wenn du flüchtest oder wenn wir flüchten, Beziehungen, dann flüchten wir nicht vor den Beziehungen an, für sich. Wir flüchten vor der Beziehung zu uns selbst, dann Beziehungen. Sind letztlich nur wie ein Spiegel unseres eigenen selbst was will ich damit sagen? Wenn du Menschen kennenlernst und diese verliebtheitsphase dich am Anfang beschrieben, geht vorüber, neigt sich dem Ende zu.

Dann fallen auch die Masken und diese Masken sind diese ganzen Identitäten, die uns aufsetzen. Das, was wir von uns selbst für richtig und Gutachten, unsere Persona, all das, was wir zur Schau stellen wollen, aber nicht, aber nicht diese ganze Unbewußte nicht der ganze verdrängte Kram, den wollen wir nicht zeigen, aber der zeigt sich unweigerlich wenn wir eine Bindung eingehen zu einem Menschen und das bedeutet auch, dass du dich in diesem Moment. In einer größeren.

Wahrheit betrachtest als es dir sonst möglich wäre und. Die Beziehung. Zu einem anderen Menschen? Und der Mensch an und für sich ist wie ein Spiegel. Indem wir. Uns nicht immer sehen wollen, weil wir das Spiegelbild und nicht den Partner. Farbe scheuen? Weil wir uns selbst nicht aushalten, das bedeutet. Wir flüchten nicht vor den Beziehungen, sondern wir flüchten vor uns selbst und jede Beziehung, die wieder eine Tiefe annimmt, die wieder eine gewisse. Nähe zulassen will, wird schon wieder zu diesem Muster führen, dass man irgendwas findet, das wieder dazu führt, die Beziehung zu beenden.

Und daher ist die Message gerade für Menschen, die mit diesen Ängsten zu tun haben, konzentriere dich. Auf die. Entwicklung. Eines. Gesunden Selbstwertgefühls man kann es auch Selbstrespekt nennen. Du kannst es auch selbst Liebe nennen. Im Grunde genommen geht es darum. Dass man versteht. Dass man erstmal auch gar nicht irgendwie die Schuld trägt also du bist ein, wo auch ein Produkt deiner Erfahrungen und wenn deine Erfahrungen.

Dir das Gefühl gegeben haben, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden, dass deine Bedürfnisse nicht wichtig genug sind, dass? Emotionale Sicherheit nichts ist, was garantiert wird. Dann bringt es nichts, dich dafür selbst zu hassen und dich dafür selbst schlecht zu machen, sondern der einzige Weg, um damit fertig zu werden, ist zu akzeptieren. Dass du an eigener Punkt deines Lebens auch nur ein Kind warst, was ich selbst nicht zu helfen wusste und dieses Kind dann metaphorisch in den Arm zu nehmen und zu sagen Hey. Ich bin jetzt für dich da, ich bin jetzt erwachsen und ich bin jetzt in der Lage, für dich zu sorgen und ich sorge mich um dich, das heißt, du sorgst dich nicht nur um dein Ego, um dein Selbstbild was auf Instagram

verkörpern möchtest, um das, womit du dich ausschmückt, sondern du sorgst dich wirklich, um deine tiefen Bedürfnisse du kümmerst dich um dich, du tust das, was du für richtig und wichtig hältst, damit du dich gut fühlst. Behandle dich wie ein Freund, behandle dich mit Liebe, behandle dich mit. Respekt und das ist nicht etwas, was einfach so funktioniert indem du dir ne Affirmationen Spiegel schreibst und dir jeden morgen 9 mal auf sagt ich liebe mich, liebe mich liebe mich, wenn du sowieso nicht glauben kannst, ändere dein Verhalten und Beweise es dir tue die Dinge, die du für wichtig und richtig hält und behandle dich wie gesagt nicht nur wie ein Freund, sondern behandelt wie ein besten Freund. Weil ob Beziehung oder nicht

Beziehung letztendlich lebt jeder in seiner eigenen kleinen Welt und niemand wird dir so nah sein können, wie du dir selbst und deswegen? Nutze auch die Beziehung um dir selbst nahe zu kommen. Und je besser du darin wirst. Desto größer wird auch deine Selbstakzeptanz werden, desto größer wird dein Selbstwertgefühl gestärkt werden und dadurch wirst du nicht egozentrischer, dadurch wirst du nicht selbst verliebt im Sinne von irgendeinem narzisstischen Zug oder sowas, sondern damit wirst du in der Lage sein, dich anderen einfach zu öffnen, anderen Menschen näher zu kommen, Ehrlichkeit auszudrücken und dadurch wiederum Beziehungen aufzubauen, weil du dich nicht mehr so sehr dafür fürchten

musst. Verletzt zu werden? Warum? Weil du dich als Mensch wertschätzt, weil du erkannt hast, dass du in der Lage bist, für dich selbst zu sorgen und dass du erkannt hast, dass Bindung etwas Schönes ist, das Partnerschaft etwas so viel, dass Partnerschaft Potential bereithält deswegen. Don't go Surf und. Lass dich von deinen Gedanken nicht verarschen. Und?

Vielleicht noch der letzten abschließende Punkt. OK wieso nicht abschließend sein? Ich kenn mich, wenn ich das sage, dann habe ich gefühlt noch eine halbe Stunde vor mir. Um das, was ich gerade gesagt habe nochmal unterstreichen es ist für mich so, dass ich durch das Journaling vor allem auch erkannt habe, dass meine persönlichen Bindungsängste umso stärker waren, die größer die Unzufriedenheit mit mir selbst gewesen ist.

Das bedeutet, dass wenn ich nicht die Dinge getan habe. Die ich für wichtig erachtet habe. Und hier kann man sich natürlich über die Frage streiten ist es überhaupt wichtig, dass du die Dinge tust, die du für wichtig hältst, damit du dich selbst akzeptieren kannst? I don't know. Aber mir geht es eben so, dass ich. Ich hab nicht.

Ich würde gerne sagen hey, ich liebe mich bedingungslos. Aber was bedeutet das genau? Heißt es, dass du dich jetzt hinsetzen kannst, dass du dich jetzt voll frisst und immer noch dir einredest h ich liebe mich selbst, ich glaube nicht, ich glaube eher, dass es bedeutet, dass. Manchmal auch Dinge getan werden müssten, die nicht einfach sind, aber die du tust, weil du dich liebst, dass du eben auf.

Um es jetzt ja in diesem ästhetischen Ideal beizubehalten. Diät machst oder sowas in die Richtung und auf Essen verzichtest nicht weil du dich bestrafen möchtest, sondern weil du dich selbst liebst, weil du es dir wert bist zu einer Version zu werden, in der du dich noch wohler, noch schöner und noch ästhetischer fühlst warum man weil wir Menschen sind, einfach danach streben wollen und weil nicht, weil das irgendwelche Social Media Ideale vorgeben, sondern weil es auch irgendwo hin und steckt.

Es ist Teil unserer Natur und wir möchten einfach wachsen. Und wie dieses Wachstum aussieht, ob das jetzt durch ein Studium oder durch irgendwelche anderen Fähigkeiten, die man sich aneignet oder eben dadurch, dass man meinen Bedürfnissen steht, was auch immer es ist. Wenn ich persönlich mich nicht darum kümmere, wenn ich nicht das tue, was ich für wichtig erachte, dann habe ich keinen Bock auf mich selbst, dann hab ich keinen Bock auf das Gefühl ich selbst zu sein.

Es geht hier um das Gefühl und. Natürlich möchte ich dann auch nicht, dass andere Menschen mir nahe kommen. Weil diese Nähe. Gefährlich für mich, ich fühle mich gefährlich anfühlt weil, dann müsste ich mir eingestehen, dass ich vielleicht schwach bin, dass ich undiszipliniert bin, dass ich mich wie ein Versager fühle, der nicht gut genug ist.

Der, der hat diese Liebe gar nicht verdient und es ist eben all das, was man halt auch als Kind irgendwo erfahren hat. Und genau darin. Liegt der Punkt und zwar, dass man sich selbst. Einfach mit Respekt und Liebe behandelt und dadurch ist man auch in der Lage, andere Menschen mit. Respekt und Liebe zu behandeln und dann ist man noch in der Lage, diese heilsame.

Magie einer tiefen Bindung? Zu erfahren. Dass man aufhört, verstecken zu spielen, dass man aufhört, nur ein paar Masken zu tragen, für die man geliebt wird und alles anders und alles, was darunter ist, verdrängt und dass man anfängt, sich voll und ganz einem Menschen anzuvertrauen und hinzugeben. Für das Risiko verletzt zu werden, aber auch nur so mit diesem Vertrauen, dass man weiß Hey, der andere Mensch hat jetzt die Möglichkeit, mich tief zu verletzen, aber gleichzeitig vertraue ich diesem Menschen.

Und dadurch lernt man letztendlich wieder zu vertrauen und nicht nur den Menschen, sondern damit auch vor allem sich selbst zu vertrauen, dem Leben zu vertrauen, weil das ist das Gegenteil, davon ist Angst, Angst bedeutet ja nichts anderes außer ich vertraue nicht. Angst heißt. Es lebensgefährlich ich muss aufpassen ständig.

Und Angst ist, dass Gift fürs Wachstum. Und? Ich hatte letztens irgendwo was gesehen, das war jetzt ich glaub irgendwo Instagram, real oder sowas. Aber es war inspirierend, wo es darum ging. Vertrauen zu haben. Ich meine, wir setzen uns in den Zug. Und wir wissen nicht, wer diesen Zug fährt. Aber wir wissen, dass wir ankommen werden, obwohl wir nicht wissen, wir vertrauen darauf.

Wir setzen uns im Flugzeug und wissen auch nicht, wie das Flugzeug fliegt, aber wir vertrauen, dass schon alles richtig läuft allgemein ist. In so vielen Bereichen unseres Lebens. Vertrauen. Die eigentliche Grundlage all dessen, was wir tun und was wir erleben. Und wir sind in dieses Leben gekommen und haben keine Ahnung, wie es dazu kam.

Und wir können letztendlich nichts anderes tun, außer Vertrauen zu haben, das ist schon richtig ist, was wir erfahren, was wir erleben. Und das ist richtig ist, dass man sich mit einem, dass man sich einen Menschen von allen Seiten vollkommen anvertraut, sich verletzlich zeigt und sich selbst auch verantwortlich dafür fühlt und dass man dann checkt, dass andere Menschen. Dass Beziehungen und Bindungen gar nicht so gefährlich sind, wie man immer geglaubt hat, nur weil man negative Erfahrungen gemacht hat, sondern im Gegenteil, dass man erkennt. Dass diese Nähe.

Heilung bedeutet und dass man beginnt. Durch die Akzeptanz des anderen. Auch mehr Selbstakzeptanz zu spüren und dass man dann beginnt. Die Bindungsangst dadurch aufzulösen und. Der Punkt ist. Wenn wir uns, wenn ich sage, wir spiegeln uns in anderen Menschen, meine ich vor allem spiegeln uns. In dem, was andere Menschen von sich preisgeben, an der Offenheit anderen Menschen du hast sicherlich die Erfahrung gemacht, wenn diesen Podcast jetzt länger gehört hast und dich in diesem Podcast über diese Erfahrungen spreche, die ich erlebt habe und auch oft Erfahrungen, die jetzt vielleicht im Alltag anspricht also wir sprechen jetzt nicht über darüber, wie man wie man wie man Gras schon am Morgen raucht, um um irgendwas leben

klarzukommen, sich zu betäuben oder wie man Angst hat, davor seine Sexualität nicht richtig zu nichts kennen und alles. Frage gestellt oder wie man Depressionen erlebt und und wie man wirklich fühlt also alles spricht über alles sprechen wir nicht in der Oberfläche des Alltags, aber gleichzeitig fühlen wir so und wenn du dann jemanden hörst, der einfach.

Das mal anspricht und seine Gedanken dazu teilt, wie du spürst, dass bei dir bei dir selbst etwas sich verändert und du merkst hey. Ich kann mich jetzt mehr akzeptieren dadurch, dass jemand anders gezeigt hat, dass es möglich ist, sich zu akzeptieren. Ich bin doch nicht so allein mit diesem Struggle, wie ich immer geglaubt habe und dieser ganze Perfektionismus in der heutigen Zeit. Dieser dieser dieser extreme, einseitige Darstellung von einem perfekten Leben.

Ist halt einfach gerade auch Verbindungzwischen. Mit einem und das bedeutet auch Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl. Extrem anstrengend, weshalb ich auch immer wieder äußere Hey Lösch, das von deinem Handy konsumiert gar nicht erst und das sage ich nicht für alle Menschen. Es gibt auch genügend Menschen, wahrscheinlich ein Großteil, die wunderbar mit diesen sozialen Medien klarkommen. Mag sein mag vielleicht sein, ist ein Raum geworfen, aber wenn man selber merkt, dass das alles nur auf Homo führt, dass man nur Angst hat, ständig etwas zu verpassen, dass man das Gefühl hat, nicht genug zu sein, das Leben, das man führt, nicht ausreicht, dass man.

Einfach unglücklich darüber. Dadurch wird dann sollte man das auch realisieren und dann einfach auch den das Verhaltensmuster auch ändern und. Um jetzt. Einfach den. Abschluss zu machen. Die Lösung dafür ist. Bewusstheit. Es ist Selbstwertgefühl stärken und es ist natürlich auch, weil wir von einer Partnerschaft sprechen das gegenseitige. Aufeinander eingehen und darüber reden. Ich glaube, es ist mit der wichtigste Punkt, dass mitzuteilen, ohne natürlich ist es nicht immer einfach und natürlich funktioniert das nicht irgendwie im Stress des Alltags, wenn beide irgendwie im Alltag nachgehen und den Aufgaben nachgehen und vielleicht auch die Batterie leer ist, sondern es geht am besten, wenn man sich

vielleicht mal aus der gewohnten Situation raus raus manövriert, mal an einem anderen Ort geht. Spazieren geht in den Raum für sich findet als Partnerschaft und dann mal offen darüber spricht. Und lernt auch als Partner zu kommunizieren, weil auch das ist ein Learning auch das ist nicht einfach so mitgegeben. Partnerschaft ist nicht etwas, was einfach so läuft. Wir haben zwar gerne romantische Vorstellung, Beziehung und Seelenpartnerschaft das sollte einfach von alleine funktionieren.

Ich sollte einen Menschen finden, der mich liebt, wie ich bin und wo ich nichts für investieren muss und wo ich nicht an mir arbeiten muss und und und das klingt alles wunderbar und es ist eine schöne Vorstellung aus Disneyfilmen. Aber die Wahrheit lautet einfach. Das gibt es nicht und jede Partnerschaft ist immer mit Arbeit verbunden, denn. Menschen verändern sich und du veränderst dich dein Partner verändert sich und diese Veränderungen immer wieder zu kommunizieren, erfordert einfach Arbeit und Zeit und Energie und entweder ist man bereit, das rein zu investieren oder man ist nicht dazu bereit.

In jedem Fall muss man handeln und. In jedem Fall. Klarkommen. Und mittlerweile bei betrachte ich auch, wenn ich, wenn ich wieder Zweifel aufkommen in der Beziehung wieder irgendwie diese Angst aufkommt oder ich flüchten möchte oder sowas in die Richtung, was immer noch passiert, dann betrachte ich das gar nicht mehr so sehr wie einen Aufruf o.

Die Partnerschaft ist nicht das Richtige, sondern ich betrachte den Aufruf an mich selbst an meinem Selbstwertgefühl, weil es ist wie eine Art Wecker, so nach dem Motto Hey, du hast gerade diese Ängste, weil du gerade mit dir selbst irgendwie nicht so richtig rein bist und darauf solltest du dich lieber konzentrieren das bedeutet. Ich nutze das als Arttour, das mich daran erinnert, dass ich jetzt gerade einfach ein bisschen achtsamer sein sollte und mich um um mich um meine Bedürfnisse kümmere und mich nicht.

So hart rannehmen und mich jetzt runter mache, sondern dass ich verstehe, dass ich gerade einfach mit mir selbst nicht so richtig klar kommen und das auf die Beziehung projizieren und auf den Partner projiziere. Aber diese Projektionen für sich kann aufgelöst werden in dem Moment, in dem ich mir darüber bewusst werde. Denn ehrlich gesagt gibt es kein Problem, solange man kein Problem mit seiner eigenen Präsenz hat, wenn du cool mit dir bist, dann.

Dann kannst du einen Menschen, der dich wirklich stört, auch sagen, dass du eben, dass du wirklich störst, dann kannst du einfach klar ausdrücken, was das Problem ist. Wenn du aber nicht cool mit dir bist, dann fängst du an Verwirrung zu stiften und und und Dinge, die in dir stattfinden auf den anderen zu projizieren.

Und? Konkret heißt das. Übe dich in der Fähigkeit klarzukommen, übe dich darin, bewusst zu sein und deine Gedanken zu reflektieren und mach das durch Meditation macht es durchs Journaling, was auch eine Art von Meditation ist, weil du dir dessen dieser Denkmuster bewusst wirst und betrachtet Gedanken Gefühle niemals. Als schlecht oder als negativ als, das darf ich nicht fühlen, darf ich nicht denken, sondern.

Es gibt nichts daran zu werden es gibt nichts daran loszuwerden, sondern erkenne es einfach mal nur ein, akzeptiere es und erst dann bist du auch in der Lage darüber auch zu reden oder es aufzuschreiben. Und. Wie gesagt Kommunikation. In Freundschaften, Kommunikation in Partnerschaften, Kommunikation ist der Schlüssel.

Für jede gelungene Beziehung und. Last but not least. Glaube nicht an. Jede Stimme jeden Gedanken. Des Egos und bleibe. Präsent. Bleib achtsam in der Gegenwart und tue die Dinge, die du für wichtig hältst. Handle dabei. Möglichst nach den höchsten Werten und. Mach dich nicht runter, wenn es nicht immer funktioniert. Wir haben alle Tage, an denen es uns besser geht und denen es besser funktioniert und es gibt Tage, an denen irgendwie nichts mehr funktioniert und das ist OK. Beobachter.

Sei wachsam. Und dann? Komm klar. Dicker. Na, was t vielen, vielen Dank, dass du dir heute Zeit genommen hast, hierbei zuzuhören und ich hoffe, du konntest, was das Thema Bindungsangst betrifft ein paar neue Perspektiven sammeln. Vielleicht hast du deine Erfahrungen damit bereits gemacht und hast auch für dich Wege gefunden, damit klarzukommen und ich wäre super gespannt, wenn du sie einfach schreibst per Mail oder über Instagram und übrigens auch nochmal persönlicher Aufruf. Gib den Podcast auf jeden Fall eine Bewertung ab, wenn du ihn über Spotify hörst hat sicherlich mit dem Algorithmus zu tun.

Ich werde sehr dankbar dafür, wenn du einfach eine ehrliche Bewertung abgibst und ich würde jetzt sagen hören Sie das nächste Mal? Wenn es wieder heißt komm klar, du weißt Bescheid, ich wünsche dir wunderschöne Woche, machs gut, mein Name ist Jonas danke fürs zuhören, ciao, ciao.

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