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Shownotes
(EP54) Über die Angst, ständig etwas zu verpassen. Warum leiden wir unter der "Fear Of Missing Out"? Warum können wir nicht einfach mit unserem Leben zufrieden sein? Was haben unsere kulturellen Werte und die sozialen Medien damit zutun? Inwiefern beeinflusst das Dopamin-Level diese Art von Angst und am wichtigsten: wie kommt man mit dem Gefühl klar und was kann man wirklich tun, um zu einer befreienden Einstellung zu gelangen, die man auch als "JOMO" bezeichnet? Das und noch vieles mehr erfährst du in dieser Episode.
Namaste Digga <3
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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge? Komm klar. Digga mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um das Thema. Former oder the fair of missing out? Ein wichtiges Thema ist ein Thema, was ich denke jeden in der heutigen Zeit betrifft und ich möchte natürlich auch über das Thema sprechen, weil ich selbst davon betroffen bin, weil ich selbst immer. Auf der Suche nach neuen Erfahrungen bin und oft das Gefühl der Überforderung mich überkommt, wenn ich nicht das Leben so leben kann, wie ich es mir gerne gerade vorstellen würde und diese Angst nicht richtig gelebt zu haben und nicht alles aus.
Seinem Leben herausgeholt zu haben man muss sich das Mal geben, wenn man das so sagt, herausgeholt dieses kapitalistische Wording so, als wäre das Leben eine Ressource und man muss sie Profit maximieren, ausnutzen und alles rausholen. Ja, auf jeden Fall möchte man alle Möglichkeiten wahrnehmen. Und man möchte überall mit dabei sein, aber leider geht das nicht, weil es so viele Möglichkeiten und leider ist unsere Zeit sehr begrenzt und unsere Energie auch, und wir haben ja noch ein normales Leben und das müssen wir irgendwie führen und einen Job und ein Studium oder was auch immer. Und zwischen all dem?
Passiert es? Dass wir uns irgendwie abgehängt fühlen, dass wir das Gefühl haben, dass andere Leute das bessere Leben führen und dass wir irgendwas falsch machen und das erzeugt. So ein Ungutes. Ängstliches Gefühl, wobei ich es nicht mehr vielleicht als Angst direkt identifizieren würde, sondern eher als eine Mischung aus vielen verschiedenen Dingen und.
Ich möchte auf jeden Fall genauer darüber sprechen. Weil ich glaube, dass. Essen absolut unnötiges Gefühl ist und dass man. Davon loslassen kann und es auch transformieren kann ein viel schöneres Gefühl und. Deswegen ist Folge wie kommt man mit der Formular? Zunächst einmal was ist die Form oder was sind die Gründe dafür?
Und dafür müssen wir verstehen. Wir Menschen, wir sind ein soziales Spezies, wir halten uns gerade in dieser Kultur gerne für das Individuum, das alles alleine schaffen, das auf sein Leben alleine klar kommt die ich AG, die sich in all ihren Lebensbereichen bis zum Maximum optimiert und. Ja, ich finde. Wenn man sich mal Social Media neutral betrachtet oder neutral reinzieht versucht mit ein bisschen Objektivität die Sache anzugehen und dann sieht das eigentlich der Großteil dieser Menschen.
Der Nutzer sich selbst zur Schau stellt, also sich selbst fotografiert und einrahmt und das Leben porträtiert und aus einer Reality Show werden lässt. Dann ist das nicht das Problem des Einzelnen, sondern eher so ein Ausdruck unserer Gesellschaft, was wir für gut und als richtig und als besonders erfolgreich bewerten und zwar schöne Momente.
Ideale Erlebnisse, ideales Aussehen und. Ja, wie komme ich darauf? Wir sind soziale Spezies, wir entscheiden uns nicht bewusst für diese Dinge, also das sind eher so Sachen, die automatisch ablaufen, weil wir in einer Gesellschaft wie eben dieser aufgewachsen sind und uns ausrichten an den Normen, den Erwartungen, den Werten anderer Menschen und dieser Kultur und speziell an den Menschen, an denen wir uns ausrichten wollen, unsere Vorbilder und.
Das hat einen evolutionären Hintergrund. Wir haben. 90% der Menschheitsgeschichte in. Kleingruppen gelebt also wir waren 2000000 Jahre lang in. Jäger, Sammler, Gesellschaften, Gemeinschaften, die 50 oder hundert oder 150 Menschen umspannt hat. Und? Das steckt in unserer DNA, da steckt in unserer Biologie, darauf haben wir uns oder darauf ausgehen haben wir uns entwickelt, davon ausgehen, entwickelt und wir sind erst seit 10000 Jahren knapp sesshaft geworden und mit dem Ackerbau mit der Landwirtschaft et cetera und speziell jetzt in den letzten 200 Jahren mit der Industrialisierung und ganz speziell in den letzten 20 Jahren mit der Technologie hat sich so viel so dramatisch geändert. Unsere Hardware also das was uns
biologisch als Tier als Spätestes auszeichnet die Mechanismen unseres Stammhirns unseres limbischen Systems, diese reaktiven Züge, die wir an uns haben, die sind immer noch auf. Ein, um auf eine Umgebung ausgelegt, die eben von nur sehr wenigen Menschen besetzt wurde, die eben ja. Im Dschungel, in einer Wüste oder wo auch immer stattgefunden hat und?
Dementsprechend sind wir auch noch an diese Umgebung angepasst und das Ziel dieser Hardware lautet auch überleben vor allem überleben nicht nur und vor allem auch über fortpflanzen und um zu überleben in solchen kleineren Stammkulturen war es wichtig, dass wir uns anpassen. Wir wollten nicht individuell sein, oder um mit unserer Individualität hervorstechen oder uns abgrenzen vom Stamm und den Außenseiter spielen.
Wir wollten dazugehören, das war nämlich überlebenswichtig, denn allein hätten wir in dieser Welt nicht überlebt und dementsprechend gibt es gewisse Mechanismen, wie eben das für uns, dass wir dazu neigen, uns mit anderen zu vergleichen die soziale Vergleich, dass wir dazu neigen, ständig neue Informationen zu beschaffen, dass unser Hirn uns dafür belohnen, wenn wir neue Informationen bekommen, dass wir immer to date sein wollen, dass wir uns an die sozialen Normen anpassen, dass wir danach streben, in der Hierarchie aufzusteigen. Das sind alles Dinge, die laufen. In uns ab als als Mechanismen, die die oft unter der Oberfläche unseres Bewusstseins ablaufen, und dieses Programm. Oder diese Programme, diese
Verhaltensweisen Muster die. Die sind unabhängig von unserer Umgebung. Und wenn man jetzt mal? Diese dieses Programm nimmt und auf diese heutige Umwelt bezieht. Dann kann man sehen, dass wir nicht mehr in kleinen Stämmen leben, sondern unser Stamm hat sich. Über die gesamte Welt. Erstreckt das heißt, wir vergleichen uns heute nicht mehr mit 50 oder 150 Menschen? Wir können uns heute mit Millionen anderer Menschen vergleichen, mit Millionen von Nutzern. Auf Social Media, die aus ihrem Leben. Diese wahnsinnig ideale Show kreieren, in der alles perfekt scheint, in der uns diese Vorstellung immer wieder suggeriert wird, wie ein erfolgreiches Leben auszusehen hat, wie man.
Ein besonderes Leben lebt. Was man dafür tun muss, und diese Vorlage sind nicht mehr unsere Eltern oder Nachbarn oder Lehrer oder Freunde, sondern, sondern Influencer, Idole, Markenbotschafter, Menschen, die uns klarmachen wollen, was im Leben richtig ist, wonach man streben sollte. Sie sind die Spitze unserer sozialen Pyramide, zu der wir hochschauen und nach der wir uns ausrichten und.
Das ist ziemlich verrückt. Es ist zwar menschlich, aber in dem Ausmaß, wie wir es heute betreiben und nach den Idealen und Werten, nachdem wir heute streben, ist das ziemlich. Abgefragt weil. Es geht hierbei nicht darum, die Menschlichkeit zu fördern. Es geht um dieses Oberflächliches geht um das Einfangen von Aufmerksamkeit, um das Kreieren von Reichweite, um das Erlangen von Bestätigung in Form von Likes und Wasser erhält mehr Aufmerksamkeit als ein besonderes ästhetisch dargestelltes Traumroben, das sich nach diesem idealen Standard unserer materialistisch geprägten Kultur ausrichtet. Also nochmal.
Ich will nicht hier sagen Social Media ist der Buhmann und löscht Social Media alle Probleme lösen sich in Luft auf. Ganz so einfach und ganz so schwarz weiß, ist natürlich nicht. Aber. Die Normalität zu hinterfragen, das, was wir für normal halten, das habe ich seit der 1. Folge versucht klarzumachen, dass das. Was wir alltäglich tagtäglich tun. Sehen, konsumieren zu hinterfragen und infrage zu stellen, nicht einfach hinzugehen zu sagen ach, so ist das Leben nunmal und so ist die Welt nun mal so ist unsere Gesellschaft oder einfach mal fragen? Ist das das ist normal?
Das ist normal, dass sich die meisten Menschen selbst fotografieren. Oder Selfies machen und sich dann präsentieren auf einer Plattform, wo sie dann dafür Likes kassieren sie kreieren darauf dann ne online persönlich keine Person, eine Maske und diese Maske inszeniert sich perfekt und macht all die Dinge, die wunderbar sind und teuer sind und schön sind und erstrebenswert sind und dabei werden all diese Mängel all das Menschliche, das Unperfekte all das. Schattendasein des Unbewussten Weg verdrängt raus nicht in dieses helle Licht gedrückt und.
All das wird retuschiert, und das wird einem beigebracht. Weil. Das ist genau das, was wir machen sollen das ist das, wie wir leben sollen, und wir kreieren diese Bubble, in der wir uns selber gegenseitig lüge, verkaufen und wir kennen es nicht anders. Wir sind in dieser Kultur aufgewachsen, und wir tun es aber. Während der Fragen nicht wirklich und? Selbst wenn man das weiß, selbst wenn einem das bewusst ist und man es weiterhin konsumiert, dann kann man sich zwar rational einreden, ja, das ist ja nur Social Media und ja, die Realität wird nicht wahrheitsgemäß abgebildet und ja, das ist alles schon ein alter Schuh so, das wurde schon in den letzten Jahren oft genug von allen möglichen Seiten durchgekaut und ja, herzlichen
Glückwunsch Radio spielt keine Rolle, weil wir können denken was wir wollen. Unbewusst wirken eben diese ganzen Programme. Wir vergleichen uns trotzdem mit anderen Menschen wir. Wir wollen trotzdem diese neuen Informationen wollen trotzdem mithalten und anpassen und wenn wir uns eben mit diesen ganzen über idealisierten Maßstäben vergleichen, können wir gar nicht anders fühlen außer beschissen und minderwertig und abgehängt vom Leben.
Und? Dahinter verbirgt sich dann diese. Diese Angst, und zwar die Angst, etwas zu verpassen. Dies ist nämlich die wahre Angst hinter der Fomo. Es ist die Angst, dass wir nicht mehr zu diesem Stamm dazuzugehören. Dazu gehören, dass wir nicht mehr an die sozialen Normen und anpassen können, die an uns gestellt werden.
Und. Solange du in der Hierarchie oben bist, scheint alles gut für dich zu laufen. Doch. Solange du nicht mithalten kannst, weil du eben ein Leben fürs was nicht ideal ist, weil du eben Probleme hast, die nicht auf Social Media sich gut verkaufen lassen und die keine Likes bekommen, dann ist es abgefuckt und dann fühlt man sich durchsetzt, dann zweifelt man sein eigenes Leben ständig an, weil man auch n Stück von diesem von den Kuchen möchte von diesem perfekten Leben, was man dargestellt bekommt, dass das aussieht wie ein pokémon Karten sammelt, dass man gesammelt hat. All die Erfahrungen, die man zusammenstellt. Und da stellt und zeigt Jo, Ich hab das krasseste pokémon Karten Deck und jeder möchte dann
befreundet sein also. Es ist ein bisschen. Oft aber was tun wir auf Social Media eigentlich wieder? Wir konsumieren in erster Linie, wir konsumieren eingefangene Momente anderer Menschen, und wir blicken in diese Scheinwelt, die wir, die wir erstellt haben, ja. Anfangs ging es ich mein, wenn ich so schwer sage, dann beziehe ich mich natürlich immer. Direkt auch auf Instagram mittlerweile natürlich auf tiktok aber.
Weil das die Medien sind wir einfach am meisten aufhalten aber. Am Anfang war zum Beispiel Instagram eine Plattform, wo es nicht darum ging, sich selber auf Bildern festzuhalten und es ging in erster Linie darum, Umgebung zu fotografieren. Das war so eine Underground Plattform für für Hobbyfotografen.
Und nachdem Facebook dann aufgekauft hatte, hat sich das relativ schnell entwickelt. Zu einer Business Plattform zu einer Plattform für Marken, um ihre. Um ihre Präsenz zu zu zu erweitern und und zu verkaufen, um um Geld zu machen und dafür wiederum wurden sich gewisse Influencer rausgesucht, die das Ganze verkörpern.
Auf jeden Fall. Projizieren wir. In diesem kleinen Rahmen, den wir dort anschauen, durch den wir durch den Real durch was auch immer das ist, durch Karussell projizieren wir unsere ganzen unbewussten Wünsche und Hoffnungen hinein. Also wir schauen nicht nur ein Foto an von jemand anderem, der irgendwo in Urlaub machen, Nein, in dieses Foto projizieren wir auch unsere Gefühle, unsere Hoffnungen, unsere Wünsche unser Mann ey, das würde ich auch gerne haben. Boah wie schön das wäre, wenn ich das oder jenes hätte boah wie toll mein Leben einfach wäre, wenn du kennst das ich ich kann nur als Kind daran mich zurückerinnern, wenn man Filme geschaut hat und ich hab dann mich in diesen Filmen total verloren, weil ich mir gedacht
habe boah. Dieses Kind und dieser Mensch. Wer auch immer dort gerade der Schauspieler war, der hat einfach, auch wenn das Leben dieses Menschen in dem Film komplett abgefuckt dargestellt wurde, dachte ich mir Boah, der hat doch nur diese ein 2 Sachen in seinem Leben, die problematisch sind sonst, das wäre doch toll einfach nur so ein einfaches, glückliches und ja.
Simples Leben zu führen natürlich ist das wieder nur unbewusst die Projektion dessen, was man sich gerne wünscht und man muss vielleicht auch erwähnen, da man sich heute oder heutzutage allgemein durch die Ganzen über stimulierenden Möglichkeiten Technologien, was wir uns heute als als Menschen geschaffen haben, die zu diesem. Dopamindefizit führen.
Weil wir uns halt ständig neue neuen neuen Shit in unseren Verstand packen, ständig nach dem Quickfix jagen, nicht mehr wie eben die vergangenen 2000000 Jahre fürs Essen jagen gehen mussten, sammeln, gehen, muss uns bewegen mussten, nicht mehr für die Fortpflanzung und jemanden finden mussten. Austauschen mussten, kennenlernen, emotional, Bond aufbauen das alles ist nicht mehr nötig.
Wir wir können diese Wege komplett aufs Radikalste vereinfachen und verkürzen und müssen nur noch wenige Knöpfe drücken. Und Zack, bekommen wir diese Belohnung nur leider läuft unsere Programmierung nicht so, dass das auch auf eine gesunde Art und Weise funktioniert, weil wir suchen den Quickfix in Form dieser schnellen Befriedigung, die aber nicht. Wie soll ich sagen?
Den eigentlichen Zweck erfüllt weil wir werden von dem Dopamin angetrieben, um nach Essen zu suchen. Wir werden Dopamin angetrieben, um nach Partnern Ausschau halten. Werden Familien neue Informationen zu beschaffen. Wir werden angetrieben, wenn wir diesen Antriebsmechanismus nicht nutzen und stattdessen missbrauchen, die Belohnung direkt verschaffen, indem wir uns Porno reinziehen, direkt verschaffen, Essen vor die Haustür bestellen, indem wir den schnellstmöglichen Weg verwenden, dann missbrauchen Wiesn und das Problem ist, dass wir dann irgendwann gar keinen Bock mehr haben, irgendwas auf die Reihe bekommen haben, keinen Bock mehr, irgendwas zu tun.
Wir haben keinen Bock mehr, irgendeine Arbeit, irgendeine Anstrengung zu unternehmen, um an etwas zu gelangen und man ist in so einem chronischen Dopamindefizit. Zustand und dadurch fühlt man sich antriebslos unmotiviert hat keinen Bock mehr, sein Leben wirklich zu leben, möchte eigentlich nur davor flüchten und in so einem Zustand, wenn man sich in so einem Zustand dann auch noch diesen diese über idealisierte Welt anschaut, diesen Rahmen sich betrachtet und sich denkt Boah, mein Leben wäre bestimmt ganz anders, wenn ich das und das und jenes hätte aber Bullshit.
Es fehlte nicht an besseren Erfahrungen das Leben wiederholt vielleicht eine gewisse Baseline an Dopamin im Blut, die nötig ist, damit du einfach auf dein Leben Bock bekommst du Hunger auf dein Leben hast und nicht immer n Appetit verspürt auf das Leben anderer Menschen. Und außerdem? Wer sagt eigentlich, dass Menschen, die viele Erfahrungen machen, auch automatisch glücklicher sind?
Das ist so ein unbewusster Glauben so eine Annahme, die wir haben, dass viele Erfahrungen korreliert mit einem guten Leben, weil viele Erfahrungen erzeugt, viele Erinnerungen und viele Erinnerungen sind toll, weil dann können wir uns schon immer zurück erinnern. Aber. Auch hier eine andere Perspektive.
Angenommen, du machst ne Weltreise. Und oder du machst einen Urlaub, um vielleicht übertrieben dramatisch darzustellen. Lass uns beide bleiben, du machst ne Weltreise und du hast dich du freust dich darauf und du hast all diese Erwartungen an diese Weltreise du hast all diese Bilder konsumiert all diese Videos gesehen all diese youtube Videos betrachtet und studiert?
Und hast geplant und getan und gemacht und hast. Quasi. Dein dein ganzes Leben darauf ausgerichtet, dass das das sein wird, worauf du dich einfach mega freuen wirst und das wird dein Leben so verändern und es wird alles besser machen und dann machst Weltreise und die ersten Tage sind vielleicht toll neue Reize, neue Leute, neue Umgebung, neues Essen, neue Gerüche alles neu, dein Gehirn wird förmlich überflutet von Reizen und all das fühlt sich so erfrischend an, so so anders so toll gegenüber dieser Normalität, in der man sonst festhängt und irgendwann aber.
Nach einer Woche nach 2 Wochen nach 3 Wochen, nachdem zweiten Strand den dritten Strand den vierten Traumstand, den man gesehen hat, wird all das irgendwie das neue normal die Baseline, das der Normalität hat sich nach oben hin hochgeschraubt und auf einmal ist jeder neue Tag und jede neue Erfahrung und jeder neue Mensch und jeder neue Strand und jedes neue Essen und jeder neue Geruch irgendwie nicht mehr so besonders, wie er sich angefühlt hat, wie es sich angefühlt hat und plötzlich ist das irgendwie alles so normal.
Denn es ist so, dass unser Gehirn darauf aus ist, sich anzupassen s möchte nicht dieser extrem stimuliert, es möchte sie möglichst vermeiden, deswegen werden wir auch süchtig, weil wir adaptieren, uns an den Stimuli an den Reiz. Deswegen brauchen wir letztlich auch immer mehr an Dingen, um den gleichen Effekt zu erzielen und?
Jetzt bei dem Beispiel Weltreise. Du hast dann dieses außerordentliche Leben gelebt, du hast. Diese vielen Fotos gemacht du hast diese vielen Momente eingefangen. Du hast dieses wunderschöne Leben gelebt, was sich nach außen als einfach perfekt verkauft, wo jeder denken würde Wow, Freiheit, Erfahrung, alles richtig gemacht und dann?
Kommt nur im Moment im Du wieder in die Normalität zurück, musst in die Normalität einer Gesellschaft, wo du einen Job hast, wo du ein Studium machst, wo du Routinen hast. Aber deine Baseline ist noch auf dieses übertrieben überstimuliert? Leben in den Tag, jeden Tag was Neues sehen, cetera angehoben und sich dahingehend wieder auf das normale Leben anzupassen, ist unheimlich schwierig und führt dann oft zu einem depressiven Loch, wo man sich die Frage stellt. Das ist doch kein oder möchte ich zu leben, das macht doch kein Leben, wie ich hier lebe und dann giert man förmlich immer wieder nach dem nächsten.
Nach diesem nächsten nach der nächsten Erfahrung. Man hat ständig in sich dieses Gefühl nach, ich möchte hier raus, ich möchte ausbrechen, man kommt einfach nicht mit der Gegenwart dieser Gesellschaft und nicht mehr klar also, was ich sagen will. Dieses, was wir so als idealistisch. Betrachten auch das hat seine Schattenseiten, die wir leider nicht sehen wollen, und ich erinnere mich einmal. Da war ich auf einem Konzert, und das war ein Konzert von Catriona, das sind Producer.
Ich war in Berlin und am nächsten Tag habe ich Kollegen gesprochen, der auch unbedingt den Drang danach hat, berühmt zu werden und möchte durchstarten, Musik und so weiter. Und dann habe ich. Überlegt, warum wir das eigentlich so krass Idealisieren berühmt sein zu wollen, was in uns ist, dass da unbedingt um jeden Preis Menschen beachtet werden möchte. Vor allem Menschen mit einem ja vielleicht n geringen Selbstwertgefühl oder die in ihrer Kindheit nicht Aufmerksamkeit bekommen haben diese Tendenz und. Ich beziehe mich hier auch mit ein, also ich ich, ich würde doch keinen Podcast machen, würde ich es nicht feiern, dass das andere Menschen mir zuhören?
Ich meine, das klingt ein bisschen verrückt, aber im Endeffekt ist es ja so. However, ich habe mir dann überlegt. K Tornado Producer Musiker Künstler hat mit großen Künstlern zusammengearbeitet und an diesem Abend hat er einfach seine gespielt und es war ein toller Abend, die Menschen getan haben, Spaß gehabt und in dem Moment, wo ich mir dachte ich mir der führt ein Leben Alter der reist durch die Welt. Und er spielt seine Abende und kann seine Musik spielen und die Leute haben einfach eine gute Zeit und das ist doch was willst du mehr?
Natürlich auch hier wieder dieses idealisierte Ausblenden von all den ganzen menschlichen Facetten, die vielleicht im Hintergrund auch eine Rolle spielen, aber vor allem jetzt auf den Punkt zu kommen mit der Adaption. Ich bin mir sicher, dass auch ein Tornado nach seinem 5.6. 10.20. Konzert irgendwann das als Normalität einstufen wird, weil auch er dieses Gehirn hat, weil auch er nach der man nennt, es hedonistischen Adaption funktioniert, weil auch er irgendwann sagen wird okay, es war alles schön und nett, aber irgendwann ist es normal, irgendwann vielleicht sogar anstrengend abends dort die ganze Zeit im Club zu sein, immer neue Musik zu liefern, damit die gute Laune bekommen. Irgendwann ist einfach n Job und
nicht mehr nur Leidenschaft oder Hobby. Oder Spaß? Es ist einfach ein Job, der erledigt werden muss. Und. Und wir wiederum idealisieren unserem Zustand aus der Gegenwart heraus, dann diese Sachen und denken uns jammern das wär s und der Punkt ist folgender dadurch entsteht ihm diese Angst steht das Gefühl, mein Leben ist nicht gut, wie ich lebe ich lebe noch nicht richtig, ich lebe noch nicht liebe nicht ausreichend ich, ich muss noch mehr machen, ich muss noch mehr tun, ich muss noch mehr erfahren und den Gedanken nicht einfach mitgeben. Möchte ist dass.
Du kannst so viel erfahren wie du möchtest. Irgendwann wird aber sich auch das wieder wie Normalität anfühlen und Dopamin spielt eine unheimlich wichtige Rolle, weil diese Vorfreude, die durch Dopamin ausgelöst wird, dieses Gefühl von ich brauch das jetzt, ich fühl mich angetrieben ich es selber ist nicht das Glück verantwortlich ist für den Antrieb für das Streben nach dem Glück verantwortlich für das Glück selbst spielen ganz andere Hormone eine Rolle.
Man geht davon aus, dass Serotonin oder auch im Endorphine oder Endocannabinoide Oxytocin, so das Bindungshormon. Dass diese Hormone uns im Energie Gegenwart gut fühlen lassen, aber Dopamin ist rein fürs. Rausgehen rein für den Antrieb zuständig und ein gutes Beispiel ist hier ich war letztes Jahr. An den Geburtstag von meiner Freundin. Waren wir Essen und meine kleine Nichte saß am Tisch, damals 6 Jahre alt, und schien ein wenig gelangweilt, hat so ihre Pizza gegessen und?
Ich habe mich dann selbst in dem Moment erinnert, dass es ja gerade in der Stadt nen Fest gibt, ne Kirmes gibt, so n. Rummel keine Ahnung, ich hab im Norden nennt man das Rummel im Westen des Kirmes keine Ahnung, wo man über mein Fest ja und. Manche kam nicht von hier und sie wusste auch nichts von diesem fest und als ich dann gemerkt habe, dass ihr langweilig wurde, mir dieser Gedanke in den Kopf, dass wir noch was machen könnten heute. Wir müssen jetzt nicht nur Pizza nach Hause gehen, sondern. Hab ich nicht gefragt, hättest noch Lust auf das Fest zu gehen. Es gibt in keiner Stadt und in einem Moment und das finde ich so schön, diesen jungen natürlichen, plastischen Gehirn. Das ist so offensichtlich ist,
dass nichts versteckt wird, keine Emotion wird zurückgehalten, ihre Augen gehen auf und leuchten mich an und und das Dopamin schießt durch ihre neuronalen Schaltkreise und. Sie war von 0 auf hundert total hochgefahren einfach nur jetzt Let's go wo ist wo ist ne Kirmes ist ja, war total hippelig, war total aufgedreht von 0 auf hundert und?
Jetzt wirds interessant sie hat quasi diesen Zustand aufrechterhalten können für 1015 - 20 Minuten. Wir sind dann hingefahren auf dem Weg dorthin war sie total aufgedreht, aufgeregt vor Freude und dann waren wir angekommen und? Dann war es auf einmal die Realität, wie sie war und ich will nicht sagen, dass meine Nichten unglücklich wurde, jetzt irgendwie zusammengeklickt ist, sondern keinen Bock mehr hatte. Nein, aber man hat gemerkt, dass Dopamin Level wieder herabgesunken ist und auf einmal. Ging es darum?
OK, was machen wir jetzt dann? Dann war alles doch nicht mehr so aufregend und es ist interessant, weil wir streben oft mehr nach dieser Vorfreude wir streben gar nicht so sehr nach dem Erlebnis selbst und oft ist es das, was uns diesen Kick gibt dieses Gefühl von Lebendigkeit, dieses diesen Antrieb und nicht der Genuß der Erfahrung des Essens, der, was auch immer selbst an und für sich.
Und das abschließend dazu, dass manche Menschen. Eher dazu neigen oder tendenziell eher Dopamin gesteuert sind oder vielleicht ein höheres Dopaminlevel? Grundsätzlich haben von Lehrer von ihrer genetischen Prädisposition her, dass sie einfach genetisch dazu. Exponiert sind, dass sie mehr Dopamin ausschütten, dass sie grundsätzlich Menschen sind. Persönlichkeitstypen sind, die grundsätzlich nach neuen Erfahrungen streben mehr als der Durchschnitt und. Das ist solche Menschen besonders schwierig, haben sich in dieser Gesellschaft wo dann doch eher ne Routine zählt, wo das Leben dann doch eher ne vorhergesehene Richtung einnimmt?
Man kennt es du stehst morgens auf und du weißt schon was der Tag bringt dein Gehirn kann schon antizipieren, kann vorhersagen, was kommen wird. Dementsprechend gibt es überhaupt keinen Grund für dein Gehirn. Jetzt sagen wir Schulden der Auswahl. Wir haben keine Ahnung, was kommen. Wir wollen uns überraschen lassen.
Govorit Nein ist nicht der Fall. Du fühlst dich morgens unmotiviert, denkst du so noch so ein Tag? Weil eben noch so ein Tag. Dabei ist eine Illusion das ist der Default Mode, das ist eine automatische Reaktion, aus die wir uns unbedingt rausholen sollten, wenn wir klarkommen wollen. Weil. Du weißt nicht, was der Tag bringt du weißt nicht, was die nächste Minute bringt. Du kannst mal die Sekunde bringen. Es gibt keine Garantie, keine Sicherheit. Es ist eine Illusion des Verstandes, der in diesem Default Mode funktioniert und dann einfach die einredet, dass alles schon wieder genauso sein wird wie sonst auch. Muss es aber nicht, wenn du dich dazu entscheidest, bewusst zu leben, wenn du dich dazu
entscheidest, dem Default rauszugehen und bewusst Dinge zu tun und dich auf den Tag sei er noch so routiniert einzulassen und. Das dazu, wenn wir schon beim Gehirn sind und allgemein beim Thema Dopamin um das eben abzuhaken, aber. Du kennst das sicherlich auch, du hast den ganzen Tag über was gemacht.
Geackert war es unter Menschen keine Ahnung hast du auf jeden Fall gearbeitet oder auch nicht gearbeitet, aber du bist fertig und willst einfach nur dein Hirn abschalten du möchtest nicht mit irgendwelchen beschäftigen, du hast auch keinen Bock mehr die neuen? Informativen Input zu geben oder irgendwas zu lernen und deswegen suchst du nach einer bewussten?
Abschaltung deines Gehirns du suchst nach? Nimm Streaming, Dienstleister wie Netflix oder oder jetzt in dem Fall zum Play und Du suchst dann in der Fülle an Content nach einer Serie oder einem Film oder Doku oder irgendeinem Video irgendwas whatever irgendwas, was dich ablenkt. Aber letztlich. Kennst du das, wenn du dann in der Fülle an Content? Dich nicht entscheiden kannst du verbringst du mehr Zeit damit nach irgendwas passendem zu suchen, das gut genug ist, statt tatsächlich etwas zu schauen?
Und der Punkt ist folgender. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass mehr Entscheidungen zu mehr Glück führen. Es ist doch so, wenn man dir, wenn man sagen könnte, hier sind 10 urlaubsziele, du darfst dich zwischen 10 entscheiden, oder? Ich setze dir ein Urlaubsziel vor und du hast keine Wahl was würdest du tendenziell machen? Du wirst natürlich dich für diese Szene entscheiden. Aber das Problem dabei ist, dass mehr Entscheidungen auch zu mehr potenziellen Fehlentscheidungen führen können und dementsprechend führen sie nicht zu mehr Glück, sonst im Gegenteil, weil wir sind nicht zufrieden, wir sind nie zufrieden genug, weil wir uns unbewußt. Einerseits dürften die falsche Entscheidung getroffen zu haben und auch unbewusst, wenn wir
dann keine Ahnung dieses Urlaubsziel haben, denken wir uns die ganze Zeit hätte ich mich dafür entschieden, wird bestimmt anders und genauso ist es halt eben auch wenn du dann streamst irgendwas schauen willst oder so und der Film ist nicht so geil wie du dir das vorgestellt hast und die Doku ebenfalls nicht und auch hier die Betonung auf Vorstellung wir stellen uns immer. Die Realität erst mal vor, aber dann in ist sie in der Tatsache komplett anders oder eben nicht so, wie wir uns gerne vorgestellt hatten, weil wir s.
Zu sehr idealisiert haben, idealisiert haben und. Einerseits wollen wir diese Freiheit haben, wir wollen diese Freiheit haben, für uns für alles im Leben entscheiden zu können. Gleichzeitig können wir nicht damit umgehen, weil uns diese vielen Entscheidungen einfach maßlos überfordern, wie gesagt. Unser Basis System unserer Hardware ist nicht in einer Welt programmiert worden und jetzt bei der Sache zu bleiben, die voller Entscheidungsmöglichkeiten war, da war einfach.
Da wurden die Entscheidung für dich getroffen. Lebensereignisse passieren und du hast dich an guter Tag schlechter Tag, Sonne, Regen, was auch immer das ist alles, man muss sich anpassen, musste sich die Umweltbedingungen anpassen, die Menschen anpassen? Man hat einfach das Leben dann dementsprechend so gelebt, wie es gerade möglich war.
Da gab es nicht diese diese diesen Gedanken von Freiheit, von Willensfreiheit oder irgendwie all diese ganzen Geschichten, die man uns heutzutage in dieser Kultur eingepflanzt hat, andere Situationen jetzt mal, du gehst einkaufen zum Beispiel. Es ist ähnliche ähnliches ähnliche Grundlage. Was ich hier machen möchte, aber andere Situationen, also du gehst einkaufen und du hast dir vorher keine Gedanken gemacht dazu, was du eigentlich benötigst und dann bist du drin in diesem Discounter oder Supermarkt und du hast einfach die Auswahl zwischen fucking 20 käsesorten und 15 brotsorten und 25 verschiedene Naturjoghurts und dazwischen auch so griechisch oder bayerisch oder bulgarisch. 0,1% Fettanteil oder 10% oder 3,8 oder es sind
unglaublich viele Entscheidungen, die wir heute tagtäglich treffen müssen und diese vielen vielen Entscheidungen überfordern uns und dieses diese Entscheidungs, diese entscheidungs Überfluss, das bezieht sich nicht nur auf Joghurt und Käse oder Brot, sondern auf unser gesamtes, modernes Leben. Wir werden heute überflutet, von Möglichkeiten und potenziellen Entscheidungen.
Das fängt schon morgens an. Dabei was wir anziehen sollen. Was sollen wir von diesen vielen Sachen anziehen und bei welchen Trend sollten wir mitziehen? Und um es noch ein bisschen ernsthafter auszuführen? Was sollen wir studieren zwischen diesen tausenden Studiengängen das Richtige auszuwählen? Welche Ausbildung ist die Richtige für uns, welchen Job sollte ich antreten, wo soll ich wohnen, wo soll ich Urlaub machen?
Soll ich den Jakobsweg pilgern, soll ich mit dem Fahrrad nach fucking Thailand fahren oder mit bis nach Südamerika barfuß trampen oder sollte ich Bungee Jumping in Neuseeland ausprobieren oder aus dem Flugzeug springen? Alter welche Lebensmittel sie, welche Werte, welche Bücher soll ich lesen, wollte ich hören was für Musik, wieviel Musik gibt es? Was sollte mein Partner sein?
Alter im Endeffekt die wichtigste Frage bei all dem. Wer soll ich sein? Wir wissen nicht mehr, wer wir sind, weil wir nicht mehr wissen, wonach wir uns ausrichten sollen denn. Eben dieses mehr an Möglichkeiten führt zu mehr möglichen Fehlentscheidungen und. Es ist ein mehr, ein. Ozean Meer ein Meer aus mehr, in dem unser ich Konzept förmlich ertrinkt und diese Masse an Möglichkeiten überflutet, uns förmlich und das Selbstkonzept also das, was wir selbst glauben zu sein. Die Identität, die wir übernehmen und die wir annehmen und die wir konstruieren im Laufe des Lebens dies extrem instabil und ständig bedroht.
So dass wir uns gar nicht mehr auf irgendetwas in unserem Leben wirklich festlegen wollen. Und? Damit gleicht unser Lebensgefühl unser ich Gefühl, einem personifizierten Commitment Issues. Und das wiederum führt zu einer fluiden Lebenshaltung, die jeder heute kennt. Dieses alles kann nichts muss Jobhopping bloß nicht festlegen, bloß keine Abhängigkeiten, bloß nicht zu viel Verantwortung übernehmen und das, wenn ich das so, wenn ich, wenn ich das mir so vorsage, dann klingt das sowieso ne personifizierte. Bindungsangst auch gegenüber dem Leben also man möchte sich nicht festlegen, möchte nicht binden.
An gewisse Dinge möchte nicht einlassen auf das Leben und. Das ist eben dieses Format geprägte Lebensgefühl. Dass man die Gegenwart, wie sie im Moment einfach ist, das Leben, wie man es jetzt im Moment lebt, nie akzeptiert, nie vollständig annimmt, sondern immer glaubt. Es gäbe noch etwas Besseres zu erleben, und auch hier könnte man von Dopamin sprechen, denn. Als Menschen sind wir auch nicht darauf programmiert, langfristig zufrieden zu sein.
Es ist nicht unsere Natur. Ständig nur glücklich zu sein oder happy oder innerlich ruhig und gelassen nein, es ist unsere Natur. Nach etwas Besserem, nach etwas neuem, nach etwas Größerem zu streben. Es steckt einfach in unserer DNA und ansonsten werden wir auch niemals so weit gekommen, wie wir es wir gekommen sind.
Wir hätten niemals die Mittel geschaffen, die wir heute alle nutzen können, mit denen wir uns heute alle vernetzen können. Das wäre alles nie gewesen, gäbe es kein Dopamin und. Gleichzeitig ist halt eben die Umwelt, die wir uns dadurch geschaffen haben, dieses Reizüberflutet, der überall Möglichkeiten überall Stimulation.
Das führt dazu, dass man. Sich nicht festlegen möchte und das führt wiederum zu seinem Leben. In der ständigen Suchanfragen in einem zu einem Leben des. Nicht enden wollen suchmodus, man ist also quasi. Ein Leben in diesem Netflix Suchmodus und Netflix hat dann seit paar Monaten diese Funktion zufallswiedergabe eingeführt, um das Problem n bisschen anzugehen und zu lösen, weil Menschen sich nicht festlegen wollen, versuchen dann ja die die Programmierer Designer oder Entwickler sich Sachen einfallen lassen, damit man diese Entscheidung für den Menschen abnimmt. Und dann gibt es diese Zufallswiedergabe oder sind die gut, die dir die zu dir passen also man versucht den Ganzen entgegenzukommen?
Fakt ist aber, dass wir dieses Leben im Suchmodus führen wir lassen uns nie auf einen Film ein und in dem Fall lasst uns auf dem unseres eigenen Lebens ein wir schauen nicht mal an und stellt damit beschäftigt ständig in der Suchleiste zu festzuhängen und nach einem potenziell besseren Film Ausschau zu halten. Ich hoffe, man versteht hier die Analogie Metapher da und. Der Struggle, der dahinter liegt, ist einfach zu viel. Das ist einfach zu viel.
Es ist einfach zu viele Informationen, es ist zu viel an dargestellten Leben, zu viel eingesammelte pokémon Karten, die wir anschauen, Erfahrungen, die wir beneiden, zu viele potentielle Möglichkeiten zu. Hohe, viele soziale Normen, die wir allesamt einfach nicht erfüllen können, weil sie eben nicht. Natürlich sind nicht wirklich menschlich sind. Und?
Das erzeugt einfach zu viel Druck. In eigenen Leben zu viel? Zu hohe Erwartungshaltung gegenüber dem Leben und. Zu der Angst, immer was zu verpassen Fomo. Und? Um das ganze jetzt mal nochmal zusammenzufassen vielleicht ist die Form auch gar nicht so sehr die Angst. Etwas verpassen, sondern vielmehr die Angst vor einer falschen Entscheidung, weil wie vorhin erwähnten Entscheidung zu treffen bedeutet, automatisch sich gegen viele zahlreiche andere potenzielle Möglichkeiten zu entscheiden.
Wir wissen. Intuitiv, dass unsere Zeit begrenzt ist. Wir haben nicht unendlich viel Zeit. Das heißt, wenn wir unsere Zeit dafür verwenden? Einen Film zu schauen? Dann verlieren wir die Möglichkeit, in der Zeit all die vielen anderen Filme zu schauen, die potentiell noch viel besser passen könnten und. Verlieren ist ihr Stichwort, wenn unser Hirn sich vor etwas fürchtet, dann vorne potentiellen Verlust. Es sieht nicht den Gewinn eines Films, zu dem uns voll und ganz. Die uns hingegen sieht nur Verlust s hat so ne Art Verlustaversion.
Wir wollen möglichst vermeiden, irgendwas zu verlieren und. Das führt dazu, dass je mehr Entscheidungen treffen könnte, unzufrieden sind mit jeder Entscheidung, die letztlich und das bezieht sich auf alles auf den Job, oft Hobbys auf Interessen, Bücher, Urlaube, Partner et cetera. Was hätte was könnte, wenn ich dieses oder jenes machen würde tun, getan hätte und so weiter so?
Und das war jetzt mal ein sehr ausführlicher, aber dann doch irgendwie auch ein bisschen oberflächlicher über das ganze Thema. Jetzt fragt man sich natürlich was ist dann die Lösung? Die Lösung ist von diesem personifizierten Commitment Issue zu einem. Bewussten Commitment zu gehen, das heißt. Man muss lernen, sich selbst zu limitieren und ich ich sage lernen, weil es ist n Learning n Skill, den man sich aneignet.
Wir haben die Sprache gelernt, ansonsten würden wir uns jetzt nicht verständigen. Könnte diese Worte raushauen und du würdest nichts davon verstehen, weil du die Sprache nicht gelernt, aber du hast die Sprache gelernt, genau deswegen verstehst du das ja und genau so müssen wir eben lernen, Entscheidungen zu treffen und uns n kommen, widmen zu setzen und zu sagen Hey, ich sehe, da sind viele Möglichkeiten, aber ich lege mich jetzt fest. Weil ich verstehe, dass ich immer etwas verpassen werde, es geht gar nicht anders und ich verstehe, dass die Formel dazu führt, dass ich das wohl wichtigste verpasse, was ich in meinem Leben habe.
Diesen Moment. Nichts anderes diesen Moment und wir müssen uns einfach von der Idee verabschieden, dass eine perfekte Entscheidung gibt. Uns erlauben, mehr Fehler zu machen und erst dadurch auch zu lernen und uns kennen zu lernen. Wenn wir nämlich immer damit beschäftigt sind, in der Suchleiste zu hängen unseres Lebens in der Suchleiste des.
Bestmöglichen Jobs, bestmöglichen Studios, bestmöglichen Partner, weil bestmöglichen Hobbys etc. Da lernen wir doch gar nichts über uns selbst wir lernen doch erst, wenn wir checken, was wir nicht sind, was wir nicht wollen. Wir formen uns doch gerade dadurch, dass wir Dinge tun, die wir nicht nice finden.
Also wir müssen uns erlauben auch. Und hin und wieder los zu fühlen dieses Gefühl des ich fühle mich verloren, ich weiß Grad nicht so richtig wohin mit mir? OK, was ist so schlimm daran, dieses Gefühl erlaubt ist jedoch erst, dich neu orientieren zu können und dazu muss man sich auch mal die Zeit nehmen. Sich Fragen stellen sich die Frage stellen was möchte ich eigentlich?
Mach dir bewusst, was dir persönlich wichtig ist und nein, das passiert nicht in 2 Minuten. Das passiert nicht in 5 Tagen, das benötigt Monate, manchmal Jahre. Es gibt dafür keinen Quickfix. Es gibt nicht die schnelle Antwort auf diese Fragen. Das braucht Zeit, aber sobald du diese Fragen stellst, wird dein Gehirn auch bewusster nach Lösungen, Informationen, Antworten suchen und sie werden dir einfach in den Sinn kommen. Wichtig ist einfach die Bereitschaft dazu wäre das Ganze einfach ja, dann wäre es auch nichts, wonach man streben wollen würde.
Wir wollen es doch schwer haben, weil dadurch werden die Dinge doch erst bedeutungsvoll. Und? Noch ein Gedanke dazu, warum auch gerade vielleicht unsere Zeit jetzt im Moment und die letzten Jahre auch spezifisch, super, schwierig im Umgang auch um um klar zu kommen wir sind als Generation, man muss es so sehen, ne Übergangsgeneration.
Wir sind der Übergang von. Diesem erhalten Lebensmuster erhalten Lebensrahmen alten Lebensideal bis hinzu diesem technologischen Wandel also. Wenn du jetzt angenommen 26 Jahre alt bist, dann hast du noch in deiner Kindheit in der Zeit erlebt, in der es eben noch keine Smartphones gab, in der es noch kein Social Media gab, in der es noch keine künstliche Intelligenz gab, in der noch nicht jeden Tag all diese Informationen auch Eingestrahlt eingeworfen worden leben und.
Du kennst es noch anders und bist auch noch anders aufgewachsen, aber gleichzeitig erlebst du jetzt diese dramatische Veränderung und bist jetzt aber in der Lage oder versuchst es zumindest sein. Dich anzupassen mit diesen neuen Möglichkeiten zu arbeiten, das Beste aus deinem Leben zu machen und wir sind jetzt die Generation, die versucht diesen Struggle zu lösen, diesen Übergang die Brücke zu schaffen und das ist anstrengend und. Ich finde, wir sollten uns davon nicht scheuen. Wir sollten uns nicht von Künstlern ins Weggehen. Wir sollten uns bewusst darauf einlassen, wir sollten uns auf diese Möglichkeit eines sollten Lösungen finden, diese Podcast letztendlich nur ein Produkt des
ganzen ich mein, wenn sich jemand orientierungslosen seinen gefühlt hat, wenn jemand nicht wusste, was er will, wenn jemand ständig nach neuen Erfahrungen gegeben hat, Gegeiert hat und immer auf der Suche war, dann ich also ich kenne niemanden in meinem Umfeld, der Rastloser gelebt hat, als ich es getan habe, der immer wieder seine Identität quasi ausgewechselt, weil er nicht wusste wer ist oder wer sein möchte besser gesagt, weil eben diese vielen Möglichkeiten, vor allem mich komplett überflutet haben. Und deswegen?
War der beste Lehrer in meinem Leben? Auch unter anderem der Lockdown kein Scheiß. Wo die meisten Menschen gesagt haben Lockdown Katastrophe. Ich war hab mich wie eingesperrt gefühlt, ich habe mich noch nie im Leben so frei gefühlt. Ich hab zum ersten Mal im Leben so viel innere Ruhe gespürt, weil ich zum ersten Mal einen minimalistischen Alltag gefolgt bin.
Mein Kopf hat einfach mal die Fresse gehalten und hat mir nicht bombardiert mit so vielen Möglichkeiten, was ich hätte alles tun können, wo ich noch Urlaub machen müsste, wo ich noch hinreisen müsste und so weiter und so weiter. Ich hatte. Oder ich bin besser gesagt kein pseudo ideal Erfahrung, mehr nachgejagt, aber ich konnte endlich mal mehr darauf einlassen, was jetzt im Moment ist. Ich habe mein Leben einfach angenommen. Ich habe mich fokussiert und bin. Dadurch auch erst auf die wie soll ich sagen die Möglichkeit reingekommen, zum Beispiel diesen Podcast auf die Beine zu stellen und mir dazu Routinen angeeignet, die mich mental stabilisieren und n Skills hat?
Auch entwickelt sei es jetzt dadurch, dass man sagt, okay, man Design jetzt Instagram Beiträge oder man schreiben Skript und findet heraus OK, wie schreibt man das? Wie redet man darüber? Wie recherchiert man Themen, wie bringt man sich Sachen bei sich auf Bücher, auf Ideen, auf Philosophien, auf alles einzulassen?
Das wäre nicht passiert. Hätte ich mich nicht im Lockdown befunden, hätte ich mich immer noch auf der Suche befunden, wahrscheinlich bis heute noch in dieser Suche in diesem Suchmodus und. Weil ich es aber eben nicht konnte, weil dieser Lockdown mich eingeschränkt hat in der Lebensart. Konnte sich dadurch in paradoxerweise wahres Glück in mir entwickeln, weil ich zum ersten Mal gecheckt habe, wie erfüllend es ist, wenn man sich einer einer einzigen Sache einem Skill einer Aufgabe voll und ganz hingibt und. Ganz ehrlich in dieser pseudo produktiven Erfahrungs Geiern Gesellschaft muss man ständig etwas tun, um dazugehören, um dazuzugehören.
Wer nichts tut, der ist faul und nicht produktiv. Man kann gar nicht mehr sagen. Ja, ich ich mach heute nicht heute nichts vor, so das klingt schon so, als wärst du ein Loser so, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommen wie du hast heute nichts vor. Du hast keine Pläne am Wochenende, wie mein mein Terminkalender ist schon 5 Monate im Voraus durchgeplant jedes Wochenende was tun ich?
Wo fährst du auf welche 15 Festivals fährst du dieses Jahr und hast du schon deinen Urlaub, dann noch nichts geplant ohne Scheiß jetzt ganz persönlich plane wirklich nichts und man kann mich mit Planung nicht verscheuchen. Nicht dass Planung. Unnötig ist es Planung hat seinen Sinn und Zweck aber. Es hat soeben geklingelt.
Korrekt, ich werde jetzt nicht dran gehen, also ich muss mich wieder fokussieren. Wir können. Oder wir weichen mit diesem planungs Getue auch oft einfach der Gegenwart wieder aus und damit der Langeweile. Wir suchen schon nach dem nächsten Dominik Wir suchen nach dieser nächsten Aufgabe nach diesem nächsten nach der Kirmes, ja nach der nach dem Rummel unseres Lebens in der Zukunft wollen uns angetrieben fühlen dadurch, dass wir in den nächsten Urlaub planen oder irgendwie von dem, was wir gerade tun, weglenken können. Wir können nicht mit Langeweile umgehen, weil wir uns ständig davon ablenken können und deswegen? Sag ich tu einfach nichts tu einfach mal nichts Besonderes und genieße es geh einfach mal
spazieren. Wenn ein Hund das geht Gassi mit ihm hör keine Musik, höre keinen Podcast, geh einfach nur Gassi, lass dich darauf ein und. Diese ganze fomo Bullshit, diese ganze Angst was verpassen oder das Gefühl nicht dazuzugehören, oder? Der Ganze der ganze Nonsens, der kommt dadurch, dass wir uns zu sehr in dieser Social Media Welt befinden. In dieser in dieser Illusion dieser Scheinwelt ist nicht nur jetzt irgendwie so ne Floskel oder Aussage die ich hier tätige.
Es ist wirklich so wenn du mit deinen Freunden unterwegs bist oder wenn du mit deinen Tieren spielst oder wenn du einfach nur Sport treibst oder was auch immer irgendeine Aktivität nach gehst, dann verspürst du keine Formo, weil in dem Moment bist du einfach. Im Moment, die Form kommt erst dann auf, wenn du passiv anfängst zu konsumieren und aktiv nichts tust und deswegen auch hier in Skill finde Freude wieder an den einfachen Dingen bring deine Dopamin Baseline wieder offen, offen, offen. Standardwert zurück.
Der dir es ermöglicht, dich wieder an. Dich wieder auf die Erfahrung des Lebens einzulassen, dich daran zu erfreuen und natürlich ist unsere Zeit auch speziell weil. In einer Gesellschaft, die nach so viel Individualismus und Freiheit schreit, gibt es einfach nicht mehr irgendwie klare Vorgaben, die wir als Menschen benötigen. Wir haben keine Regeln mehr, an die wir uns halten, also nicht moralisch ethischen Regeln.
Welchen Job soll ich machen? Damals war das klar vorgegeben du machst, was dein Vater macht, oder Studien Studien vorgeben oder dein Partner wenn du heiratest, das entscheidest du selbst in manchen Kulturen ist auch heute noch Gang und gebe entscheidet nicht, sondern das wird für dich entschieden und natürlich gehen wir hin mit unserer kulturellen Haltung.
Der Freiheit und Individualismus und habe ich nichts gegen aber. Was, was erlauben wir uns? Wir gehen ran und sagen Hey, das ist falsch, das ist nicht Freiheit, das ist. Wie soll ich sagen? Die Menschen haben keinen freien Willen, die werden dort unterdrückt. Und. Das ist falsch. Ja, aber gleichzeitig. Sind wir deswegen auf dem richtigen Weg, wenn wir sehen, wir machen oder haben Liebesheiraten und trotzdem müssen Scheidungsrate von 50% am Start, so ist das Ding, das ist richtig, aber man kann das Thema weit ausführen. Ich möchte es gar nicht ausführen, was ich sagen will einfach nur.
Dass, wenn wir eben mal nicht so viele Entscheidungen treffen können, wenn wir eben nicht so viele Möglichkeiten haben, wenn es nur einen Joghurt geben würde, wenn es nur eine Käsesorte geben würde. Dann wäre vieles auch viel einfacher und es klingt vielleicht trotzdem widersprüchlich, aber es wäre so, wenn wir nämlich minimalistischer an die Sachen rangehen würden im Leben, dann würden wir wieder mehr zu diesem.
Zu den Basics zurückfinden wir würden uns wieder mehr darauf einlassen können und uns nicht ständig die Frage stellen, ob das die richtige Entscheidung war oder ob man nicht doch hätte was anderes machen können und gerade in der heutigen Zeit. Wo der Stamm, in dem wir leben, so unüberschaubar, groß geworden ist, wo die Vielzahl an Menschen mit denen vergleichen können, einfach. Unvorstellbar, riesig ist.
Finde finde deinen eigenen Stamm und das bedeutet sucht dir bewusst Menschen an den du dich ausrichtest finde heraus, dass Menschen dich inspirieren, mit welchen Freunden du gerne Zeit verbringt, was für Menschen die Energie geben, am ideale sie verkörpern und wonach du ganz persönlich streben willst und.
Nochmal Sorge dafür, dass. Der Dopaminlevel wieder auf einen gesunden Standard ist und dafür die Folge Dopamin Detox lege ich hiermit ans Herz. Damit du nicht mehr irgendwie auf seinem Device Zustand irgendwelchen Projektionen nachjagt ist anders ideal leben anderer Menschen das in der Realität nie existiert hat, weil eben dieser Rahmen, in dem wir uns dort ansehen, eben niemals die Realität in irgendeiner Form darstellen kann. Ja, vielleicht ist es auch ratsam, die sozialen Medien komplett zu entfernen und wenn du nicht komplett entfernen willst, dann die Apps in extra Ordner zu packen, die Benachrichtigungen auszuschalten und das Verhalten aufmerksam zu beobachten.
Also deine Gedanken zu beobachten, deine Gefühle zu beobachten und gerade in dem Moment, wenn du dein Leben in Frage stellt, wenn du dich schlecht fühlst du dich minderwertig fühlst, wenn du das Gefühl hast, nicht richtig dazuzugehören oder abgehängt zu werden oder irgendwie das langweiligste aller Leben lebst? Und das Gefühl ist dann dann halt mal kurz an und frag dich warte mal warum eigentlich ist das gerade wirklich wahr, was ich hier denke?
Stimmt es wirklich nur, weil ich mich so fühle ist das wirklich so und? Wir können. Wir können sowieso nicht Tag produktiv sein, es sind. Meist nur ein paar Stunden am Tag, die wirklich etwas aus unserem Fokus rausholen können, damit meine ich jetzt, wenn wir etwas bewusst tun, wenn wir etwas arbeiten wollen, wenn wir unsere Zeit bewusst in eine Sache hineinstecken wollen, dann ist diese produktivitäts Gedanke falsch, dass man den ganzen Tag hassen könnte und damit dann den ganzen Tag irgendwas aus sich herausholen kann oder so nein. Man kann sich für ein paar Stunden 23 Stunden. Fokussieren und wirklich fokussieren, etwas arbeiten aber.
Dann sollte man sich die Frage stellen woran möchte ich in diesen 3 Stunden arbeiten? Also gibt es etwas, was du lernen willst? Gibt es etwas, worin du gut werden möchtest? Ja nicht nicht die Frage stellen wie kann ich am meisten Geld machen oder wie kann ich etwas aus dem Ganzen heraus, sondern intrinsisch sich fragen?
Was möchte ich lernen, was interessiert mich, habe ich Ziele, die schon seit längerer Zeit in meinem Leben präsent sind, herausstechen, die ich verwirklichen möchte? Gibt es ein Thema, das mich besonders anzieht? Was was regt meine Neugier an? Zu welchen Menschen schaue ich hoch? Was beneide ich bei anderen Menschen? Was was haben diese Menschen gemeinsam und was möchte ich letztendlich?
Und? Wie kann ich vor allem dann auch anderen Menschen damit dienen helfen? Wie kann ich aus meinem Leben ein Geschenk machen? Und? Weg von diesem. Ego aufpolieren. Muster, sich selbst immer darzustellen und sich in einer Entität fest Zukoppeln, die man dort darstellt und zu glauben ja, das, was ich da darstelle, das bin ich nein, das bist du nicht.
Du bist so viel mehr, du bist so viel komplexer als das und. Sobald du etwas verfolgst, ja im Leben, sobald du dich auf das einlässt, was jetzt im Moment ist, sobald du. Wirklich etwas tust, worauf du Bock hast ohne ständig dich wegzulenken ohne ständig Dinar der nachzudenken, was noch alles hätte sein können? Solange du das tust, bist du auf deiner Mission du bist auf deiner Mission nicht mehr so ziellos und ablenkbar und dafür muss man sich eben festlegen.
Dafür muss man eben ein Commitment eingehen und auch aus diesem Default rauskommen. Achtsamkeit ist dafür auch das Skills schlechthin. Achtsamkeit ist ein großes Wort und irgendwie auch sehr esoterisch, spirituell behaftet. Aber letztendlich heißt es nichts anderes außer. Den Stop Button zu drücken und den Gedanken der gerade im Kopf abläuft, mal kurz anzuhalten und mal zu beobachten, ob der Gedanke auch wirklich der Wahrheit entspricht weil.
Den Großteil der Zeit befinden wir uns im Default Mode den Großteil der Zeit befinden wir uns im Mind Wandering, wo wir 6070 80% der Gedanken eher neutral oder negativ denken und. Das führt natürlich zu einem Lebensgefühl, das nicht wirklich. Bereichernd ist zu einem Lebensgefühl, das jetzt nicht wirklich Spaß macht oder Vergnügen bringt. Aber oft ist das einfach.
Nur Default, den unterbrechen kann Dank der Achtsamkeit und wenn man das kann, dann benötigt es aber auch die Disziplin, um daraus was zu machen und sich bewusst zu machen hey, das ist gerade mein Default, ich möchte nicht im Default sein, ich möchte das Leben wertschätzen, denn Fakt ist wir alle gehen drauf, das ist kein Geheimnis und davon muss man sich auch nicht. Scheuen es ist nun mal wie es ist und sich das bewusst zu machen und sich das in den Kopf zu rufen, dass sie jetzt gerade im Moment Menschen gibt, die von deinem Leben träumen, die von den Problemen, die du dir einredest träumen, aus Respekt den Menschen gegenüber, die nicht dieses Leben führen können.
Sich das jeden Tag immer wieder auch bewusst zu machen, dass man sagt Hey? Fuck. Ich übertreibe meine Anspruchshaltung, ich übertreibe mit dieser ganzen Formo. Ich. Übertreibe einfach, weil ich gerade in diesem Anspruchsdenken festhänge und weil ich ständig diese Ideale konsumiere und glaube, mein Leben sei nicht gut genug.
Aber weißt du was? Fuck? Mein Leben ist großartig und ich hab heute die Möglichkeit, noch mal was draus zu machen und. Es zu erleben. Und nein, es muss nicht immer perfekt sein und nein, es muss sich nicht immer wunderbar anfühlen, aber fuck? Die Möglichkeit zu haben, überhaupt zu leben. Ist für sich genommen ein Geschenk und?
Wenn man das. Wahrnimmt. Dann gibt es ein anderes Gefühl und zwar. Jomo Joy of missing out Kurzunterbrechung an dieser Stelle. Hab ich so noch nie gemacht. Allerdings ist hier die Ausnahme und zwar ich spreche gerade nachträglich ein. Die Folge war eigentlich schon abgespeichert und hochgeladen, allerdings kam mir gestern Abend ein paar Stunden später noch dieser Gedanke in den Sinn also diese Art von Idee die ich noch mitteilen wollte und die Stelle jetzt hier eignet sich einfach dafür ganz gut.
Und zwar ist der Gedanke ziemlich simpel stell dir einmal vor, du tust was für jemanden oder du schenkst jemandem etwas. Und dieser jemand? Bedankt sich nicht, und stattdessen erwartet er nur noch von dir oder erwartet sie nur noch von dir und fordert mehr ein und gibt dir das Gefühl, dass das, was so für diesen jemand tust oder jemanden geschenkt hast, einfach nicht genug ist?
Mit der Zeit wärst du immer weniger bereit, diesem dieser Person. Etwas zu schenken oder die Person etwas zu tun, weil du eben keinerlei Dankbarkeit von ihr zurück erfährst. Das heißt, es führt zu einer Art von einer Konditionierung, spricht man von Verhaltens, Löschung oder einer abgeschwächten Verhaltensreaktionen. Hallo Eva.
Jetzt bezieht n Gedanken. Aufs Leben. Das Leben schenkt uns ständig etwas menschenmomente Zeit. Lebendigkeit. Alles, was Sie in unserem Leben haben, was wir tagtäglich für selbstverständlich betrachten. Aber wann haben wir uns mal ehrlich dafür bedankt? Wann haben wir mal ehrlich einfach gesagt?
Dankeschön. Und? Statt mit dieser Erwartungshaltung durch das Leben zu gehen, mit der Angst, immer etwas zu verpassen mit der Angst, dass das Leben, was man jetzt lebt, nicht gut genug ist. Stattdessen mal mit der. Dankbarkeit durchs Leben zu gehen und zu sagen Hey, wie es jetzt ist fucking Great es ist nicht perfekt, es wird nie perfekt sein.
Aber danke ich erwarte nicht mehr. Und wem glaubst du, wird das Leben etwas geben wollen? Demjenigen, der sich für das, was er hat, bedankt? Und nicht mehr ständig einfordert und erwartet und ständig Ansprüche ans Leben stellt. Oder der Person, für die es nie genug ist? Der Person, die immer noch mehr möchte, aber nie mit dem zufrieden sein kann, was sie längst schon geschenkt bekommen hat, ist super simpler Gedanke, aber frag dich mal selbst welchen Menschen würdest du etwas Gutes tun wollen?
Welchen Menschen würdest du ein Geschenk machen wollen? Und dann hinterfragt die eigene Haltung ans Leben und jetzt wieder zurück zur Folge und damit zu jomo viel Spaß das Gefühl der Freude, daran etwas zu verpassen, das Gefühl der Freude, wenn man weiß. Hey, ich weiß, was mir wichtig ist. Und deswegen kann ich bewusst auf den anderen verzichten, der sich als wichtig darstellt, ist aber eigentlich gar nicht ist und deswegen in dieser Kultur voller Möglichkeiten voller Technologien voller stimulierender Mittel muss man sich bewusst selbst limitieren können und? Nicht von diesem Default Mode von diesem Verstands Ego denken, sich einreden lassen, dass man noch so viel mehr machen muss, um endlich erfolgreich dazu
gehören zur Gruppe zum Stamm, sondern sich bewusst klar macht nein. Ich tue das, was ich tun kann und tun möchte, und ich kann niemals schneller sein als der nächste Schritt. Ich gehe Schritt für Schritt und. Auch wenn es in unserer Natur liegt. Tendenziell nicht zufrieden zu sein, muss man sich davon nicht missbrauchen lassen.
Man kann den Wachstum proaktiv nutzen, die Selbstverwirklichung proaktiv nutzen, weil das Potenzial eben grenzenlos ist und entfaltet werden möchte, aber gerade dafür müssen wir uns lernen, selbst zu limitieren. Also. Bekommen natürlich die Reihe statt The Fear of Missing Out lerne einfach zu sagen Fuck of Missing Out und du brauchst keine Angst haben, dass irgendwas fehlt, um sich vollständig zu fühlen, Dankbarkeit es Mittel zum Zweck ja einfach sich bewusst in die Gegenwart zurück zu werfen und zu sagen Jo, was ist denn gerade ganz gut an meinem Leben?
Was ist gerade was? Fehlt dir denn gerade nicht? Und aus Respekt allen Menschen gegenüber. All den all den all das Leid durchleben müssen aus Respekt all den Menschen, die nicht dieses diese Luxusprobleme haben dürfen. Was benötigt es denn wirklich, um ein gutes Leben zu führen, was benötigt ist, das benötigt Nahrung benötigt. Wasser ein Dach über dem Kopf?
Luft zum Atmen? Gesunden Organismus und Bewegung und Menschen und das war's und braucht nicht ständig neue Erfahrungen, damit du glücklich leben kannst. Es braucht nicht ne Weltreise und den Jakobsweg und Fahrradfahren nach Thailand unten tramping Fahrt nach Südamerika und Flugzeug, Fallschirmspringen und Bungeejumping all das ist cool, ich mein.
Nichts dagegen ja, soll jetzt nicht irgendwie dazu aufrufen, dass es Unsinn wäre, oder so mach es, wenn du es machen willst, aber lass dich nicht von der Illusion beeinflussen, dass dadurch dein Leben so viel besser sein würde, oder so viel anders sein würde? Nein, denn wenn es so weit ist und wenn du dann an dem Punkt bist, wo du erlebst, ist es einfach nur die Normalität. Es ist die Illusion des Verstandes, der dir vorhin klarmachen will das ist das Ziel, wenn du das hast, dann ist dein Leben ganz viel besser als ist dann ein ganz anderes leben nein, es ist genau dasselbe Lebensgefühl wie in diesem Moment, was du jetzt gerade fühlst. Und deswegen sage ich dir lebe mit dem hundert Prozent Commitment gegenüber deinem
Leben in diesem Moment, dem Leben jetzt heute und. Fuck off diese Saalfeld Mantras Liebe heute so als oder lieber so, als wäre es dein letzter Tag auf Erden dieser Essay Trigger, dass du in der Liste noch heute abhaken musst, am besten jetzt nach nach Nepal fliegen. Everest besteiger nein, ich sage dir lebe nicht heute so, als wäre es dein letzter Tag, sondern lebe so, als wäre es nur dieser heutige Tag, als wäre nur dieser heutige Tag wichtig und alles, was du nicht heute tun kannst und nicht tun wirst, hat auch keine Bedeutung, macht den Kopf frei von all dem Nonsens. Wenn du halt heute deinen Job nachgehen musst, dann tue es, tue es aber mit vollem Herzen, tue es mit voller Intensität nicht mit der Erwartung, dass du
G direkt weiß, was passieren wird, weil du ja alle schon mal durchlebt hast nein, jeden Tag, jede Minute jede Stunde, jede Sekunde bietet dir die Möglichkeit, das Leben neu zu entdecken, neu zu erfahren und. Zum Abschluss. Dieser Folge möchte ich noch einen Absatz aus dem Buch komm klar dicker dein letzter Selbsthilferatgeber vorlesen und das ist ein Absatz, der aus dem Kapitel über Meditation kommt.
Deswegen hat er auch am Ende noch mal n Bezug dazu aber. Ich möchte das kurz vorlesen. Eine lyrische Note also? Wir verpassen das Leben. Weil wir etwas ganz Wesentliches daran nicht verstehen. Es geht im Leben nicht um die großen Erlebnisse, sondern um das Erfahren des Alltäglichen. Es sind nicht die eingefangenen Bilder, die den Rahmen unseres Daseins prägen es sind die Kleinen, oft unscheinbar wirkenden, alltäglichen Momente, die als Klang der Realität ertönen. Ein Lächeln, das man schenkt einen Blick, den man spürt eine Berührung, die man mit allen Sinnen führt. Der Duft von kaltem Regen auf warmem Asphalt. Kühler Wind in einer schneebedeckten Winterstille Frühlingsluft im Morgentau.
Hat meine. Atme aus. Es sind nicht unsere Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten des Wunders, dass wir teilen. Die Jahreszeiten, die sich durch das Leben ziehen und die Meditation als ein Weg, um all das Bewusstsein zu genießen. Je intensiver du dich auf die Realität einlassen kannst, desto mehr Freude wirst Du in der Musik verspüren, die zu jedem Zeitpunkt in all ihren Höhen und Tiefen durch die leise Gegenwart ertönt. Nein, Meditation ist kein neuer Live Hack, um produktiver zu sein.
Es ist ein lebenslanger Prozess. Bei dem man jeden Tag lernt, genauer hinzuhören. In diesem Sinne. Wünsche dir nur das Beste und. Gib den Podcast oder Folge der kannst du nicht gerne Bewertung ab. Es würde mich sehr freuen, wenn du Feedback Anregungen hast, deine Erfahrungen, die du mitteilen möchtest, schreibe sie mir Instagram Mail wie du möchtest und bis dahin hören uns einfach das nächste Mal, wenn es wieder heißt komm klar.
You name it machs gut mein Name ist Jonas Danke fürs Zuhören bis zum nächsten Mal tschau.