
8. Was ist genug? Und wann bin ich genug? Das Streben nach Sinn
Samstag, 3. Oktober 2026 · 1 h 10
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Shownotes
Was ist der Sinn des Lebens? Wonach streben wir? Wir arbeiten, haben Freunde, Anerkennung. Und trotzdem bleibt oft das Gefühl, dass da noch mehr kommen muss. Woran liegt das? Und wer bestimmt eigentlich, was wir wert sind?
Jan Josef Liefers und Alex Broicher sprechen sehr persönlich und offen über diese Themen. Jan erzählt von seiner Kindheit und davon, warum berufliche Sicherheit und Selbstzweifel durchaus zusammenpassen. Alex fragt sich, wie viel seines Selbstwerts an der Arbeit hängt und ob hinter der Lust auf neue Herausforderungen manchmal auch die Unfähigkeit steckt, zufrieden zu sein.
Wofür lohnt es sich, sich anzustrengen? Welche Bedürfnisse haben wir? Warum brauchen wir andere als Spiegel? Was hat Würde mit unserem Wert zu tun? Dazu ein gut gemeinter Satz, der auch ein berühmt gewordener Song von Kitschkrieg ist, bei dem sich Widerspruch bei Jan regt: „Du bist genug.“ Wann hilft er uns, und wann verstellt er den Blick auf das, was noch in uns steckt?
Ein Gespräch über den Wunsch, etwas zu bewirken, und die Möglichkeit, sich selbst anzunehmen. Und über einen Wert, den uns weder ausbleibender Erfolg noch die Meinung anderer nehmen können. Zum Schluss stellt Jan zehn Fragen, und Alex kommt ins Schwitzen.
Ihr wollt uns live erleben? Ab Januar gehen Jan und Alex auf Mini-Tournee. Los geht es am 31. Januar im Schlosspark Theater Berlin. Mehr Infos und Tickets: schlossparktheater.de (schlossparktheater.de)
Liefers + Broicher – Das große Samstags-Gespräch. Mit Jan Josef Liefers & Alex Broicher. Jeden Samstagmorgen eine neue Folge.
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Ja, Jan, heute geht es mal um die Frage, was ist eigentlich genug und wann bin ich auch genug als Mensch? Also, wann hat man selber mal das Gefühl, es ist genug und wann bin ich genug? Weiß ich nicht, für andere, für die Welt. Ich glaube, da sind viele Fragen, die mit einer Zusammenhänge, ein bisschen nach unseren Bedürfnissen und auch nach unserem Wert, den wir uns zumessen.
Oh, die hat viele Aspekte, diese Frage. Was ist denn genug? Wahrscheinlich auch durch die Zeiten. Das ist wahrscheinlich auch ein bisschen, kulturell bedingt, was genug ist. Aber die zielt ja im weitesten Sinne auch auf Selbstwert. Und wie ist denn dein Selbstwertgefühl? Bist du jemand, der eher…, ein hohes Selbstwertgefühl hat? Also, um die Frage ehrlich zu beantworten, ist, glaube ich, so meine Schwachstelle, dass ich, glaube ich, viel von Selbstwert auch an Arbeit binde.
Also tatsächlich an das, was man vielleicht so auch als Selbstwirksamkeit bezeichnet. Also die Tatsache, dass man das Gefühl haben muss, das, was man macht, hat irgendeinen Effekt. Nicht nur für Geld oder für Fame, sondern so, da ist was in der Welt draußen. Man kann was bewegen, man kann was gut tun.
In der letzten Folge haben wir zum Beispiel doch Richard Sennelt besprochen, den großen Soziologen. Und der hat unter anderem das genannt, der nennt das den Homo Faber. Das ist wie dieses berühmte Buch von Max Frisch. Das ist eigentlich der arbeitende, werkelnde Mensch, der was mit den Händen macht. Deswegen glaube ich auch, fühlt man sich heute oft auch so entkoppelt und entzweit, von seinem Selbst und seinem Körper, weil man nur noch so eine Computerarbeit macht.
Weil man nichts mehr richtig so mit den Händen oder mit dem Körper schafft. Außer jetzt vielleicht Handwerker, Ärzte, Krankenschwestern, viele Leute, die ja noch viel mit den Händen auch machen. Aber in unserer Medienlandschaft so. Ich meine, du bist Schauspieler. Das ist ja auch eine physische Arbeit.
Deine Präsenz. Aber lass doch mal kurz zurückgehen. Also du hast gesagt, Selbstwert würde bei dir. Viel zu tun haben mit deiner, also definierst dich sehr über Arbeit oder du, ziehst dir sehr aus in der Arbeit und nennst du es Selbstwirksamkeit, aber zwischen Selbstwert und Selbstwirksamkeit gibt es einen riesen Unterschied.
Ja, also der Selbstwert ist eine, oder so würde ich es zumindest sehen, sag mal wie du es siehst, ich würde den Selbstwert eher definieren als eine Summe von Erfahrungen, immer wieder gemachten Erfahrungen, die bestätigen, dass du ein guter, Typisch, dass du okay bist und du bist gewollt, die Leute nehmen dich an und du kommst gut an.
Die erste Instanz dafür ist auf jeden Fall die Familie. Wirst du mit der Erfahrung groß gewollt zu sein oder bist du schon als Kind eigentlich ein Unfall gewesen und Gott, jetzt haben wir hier ein Kind, ach du Scheiße. Da macht ja jeder ganz verschiedene Erfahrungen. Und die Selbstwirksamkeit ist viel konkreter, ist gar nicht so global, bin ich so als Menschen was wert, sondern ist eben Selbstwirksamkeit, ist mehr an Kompetenzen gekoppelt.
Und glaube ich, habe ich das Vertrauen in einer bestimmten Situation, sei sie Arbeit, sei sie sonst was, zu funktionieren und das Problem zu lösen. Und da kommt eher so diese Selbstwirksamkeit her, die ist also viel konkreter und insofern vielleicht gar nicht so nebulös und andere kommen und sagen, kann ich das?
Du sollst jetzt hier eine Rede halten, vor Leuten kann ich das. Ich so eine Rolle spiele in einem Film, habe ich noch nie gemacht, aber habe ich das Vertrauen in meine Skills, in meine Möglichkeiten, kann ich das. Das ist nochmal, also was ich mir zum Beispiel vorstellen kann, du bist ein Chirurg und du bist top in einer ganz bestimmten Operationstechnik.
Also selbstwirksam, jeder dran befindet, von dir operiert zu werden, das muss nicht bedeuten, dass du einen hohen Selbstwert empfinden lässt. Und wir sagen ja Selbstwertgefühl, obwohl es eigentlich, Nicht unbedingt, ich glaube, dass dort Gefühl gar nicht so gut passt. Weil es eher eine Erfahrung ist, die man macht und zwar immer wieder macht.
Also als ich ein ganz junger Schauspieler war und mir überhaupt gar nichts wusste. Brauchte ich zwei, dreimal das Gefühl, einen guten Job gemacht zu haben und das gut gemacht zu haben und auch was drauf zu haben. Und dann wurde ich selbstbewusster als Schauspieler. Und ich habe damals immer die Älteren angeguckt und immer gedacht, mein Gott, mit so einer Selbstverständlichkeit, die sich so eine Probe nehmen, mit so einer Angstfreiheit, die verschiedene Sachen ausprobieren und so.
Und ich wollte damals nur eins, alles richtig machen, nichts falsch machen. Aber ich wollte nicht negativ auffallen. Das hat natürlich mit Selbstwert nicht viel zu tun. Aber wenn du mich zum Beispiel fragen würdest, und du hast ein hohes Selbstwertgefühl, Ich würde sagen, mein Selbstwertempfinden ist nicht besonders hoch.
Echt? Aber meine Selbstwirksamkeit. Würde ich sagen, ja. Aber Selbstwertgefühl, also dieses... Macht das einen Unterschied, ob ich jetzt hier bin oder nicht? Ja, da fehlt mir. Da würde ich auch sagen, das ist eher defizitär. Okay, aber das hätte ich jetzt gar nicht gedacht, weil du hast ja gerade zum Beispiel für Selbstwert genannt, so bin ich ein guter Kerl, ist Familie als ersten Anker genannt und so wie ich dich wahrnehme und kenne.
Also meine Kindheit war schon instabil, würde ich sagen. Also meine Eltern waren selber junge Schauspieler, die waren am Theater, die haben gearbeitet, die sind gar nicht kompatibel mit den Bedürfnissen von einem kleinen Kind und mit dieser Regelmäßigkeit und mit dieser Ruhe und mit diesem Zentrum und mit dieser wie nennt man das?
Diese Gewissheit, dieses Urvertrauen oder so. Ich bin viel umgereicht worden als Kind, viel bei den Großeltern. Ich war in der Wochenkrippe auch, ja, das ist ja quasi so ein, eine Art Waisenhaus, da wirst du Montag früh abgegeben und esst. Ja, so eternat. Und Freitagabends spät wieder abgeholt. Nur das Sachenende bist du bei deinen Eltern. Dann gehst du wieder in die Wochengruppe.
Also all das würde ich schon sagen, hat bei mir eher dazu geführt, dass jetzt kein besonders, dass ich jetzt nicht, als kleines Kind jedenfalls, nicht so viele Erfahrungen gemacht habe, die gesagt haben, das ist aber toll, dass es dich gibt. Und was würden wir nur ohne dich tun? Und schön, dass du generell da bist und diesen Wert, den man einfach nur als bloßer Existenz so gemittelt kommen könnte.
Da hat es bei mir ein bisschen gehabt. Ich würde schon sagen, dass ich mein Leben mitschleppe. Ich muss mich ähnlich wie du oft an Dinge erinnern. Von denen ich finde, dass ich die ganz gut mache und dass ich da auch einen Wert habe. Ich meine, da gibt es ja auch viele, bei denen du auch viel schöpfen könntest.
Ich habe ja aus dem Wörterbuch der Psychologie, Anerkennung hat immer mit den anderen zu tun. Das ist immer ein Spiegel der Gesellschaft, weil man natürlich, Wir sagen es ja vielleicht Selbstwertgefühl, aber wir sind soziale Wesen und wir können es gar nicht ohne. Jedenfalls sagen sie, Möglichkeiten, an das man Selbstwert knüpfen kann, sind halt Beruf, Anerkennung, Aussehen, Beziehung, Erfolg, aber auch Erfolg zum Beispiel bei Frauen.
Und ich denke mal, bei all diesen Punkten wirst du sicherlich sehr positive Erfahrungen gemacht haben. Also das ist interessant. Tatsächlich gibt es in dieser Selbstwertforschung, ein interessantes Experiment. Es wurde an Zwillingen geforscht, es gab so eine Zwillingsforschung, wo man mal guckt, die sind ja genetisch identisch.
Und dann hat man versucht, was Selbstwert angeht, auch eine genetische Komponente. Und aus der Zwillingsforschung weiß man, die würden sich ungefähr darauf festlegen, dass sie sagen, ein Drittel ist tatsächlich genetisch. Okay, gut. Und zwei Drittel sind Erfahrung und Gelerntes. Aber diese Genetik, da habe ich mich auch gefragt, wie wird man dann geboren mit einem besonderen Selbstwert sein? Ja, oder Selbstwert gefühlt. und.
Da habe ich keine richtige Antwort drauf gefunden, mag es sein, dass es auch eine Veranlagung dazu gibt und vor allem aber, was du gerade gesagt hast, natürlich wird man, als man als Mensch auf die Welt kommt, als Kind, das von den meisten Menschen als besonders süß oder niedlich empfunden wird, mit einer lustigen Spinne, also wenn man als Kind immer merkt, dass andere positiv auf einen reagieren, obwohl sie einen gar nicht kennen, und es eigentlich gar keinen richtigen Grund dafür gibt, dann hat das was mit solchen Faktoren zu tun, die eher aus dem genetischen Bereich kommen.
Und dann wird man natürlich mit anderen Erfahrungen groß als jemand, der irgendwie jetzt nicht als so ansehnlich wahrgenommen wird oder so natürlich ein Stamm oder so. Das stärkt sich natürlich auch dadurch, dass man das dann erlebt. Dann merkt man, hier finde ich das und das. mache, diese Anlage in mir hat, dann werde ich, ohne dass ich das weiß, unbewusst, werde ich dort, Gas geben, so. Das ist eine Erfahrung, die man macht.
Und jemand, der vielleicht nicht so gesegnet ist oder so, oder nicht so ein Glück hatte oder so, aber das sagt ja eigentlich gar nichts aus über die Qualität, eines Menschen und eines Charakters. Aber Temperament, Stimme, Ausstrahlung wird man als hübsch betrachtet, ist man zeitgeistig und so, das spielt schon alles mit rein.
Aber da dürfte es auch nicht so schief. Ja, aber danke, das ist nett, aber diesen Struggle, den du beschreibst, den kennen wir ja wahrscheinlich alle und ich glaube, was da noch erschwerend hinzukommt, das ist ja nicht etwas, was man dann irgendwann mal erarbeitet hat und es ist dann da wie so ein fester Stein, wie so ein Plateau, sondern das ist ja ständig im Wanken auch.
Also das kennt man ja auch, also jemand, der vielleicht jetzt einmal als er jung war ein tolles Buch geschrieben hat oder nur einen einzigen erfolgreichen Film hatte, für den ist es glaube ich schwer, daraus auch später noch viel Erfolg zu sehen, sei denn, das war so ein Meilenstein, der, finde ich, mir immer noch zehren kann.
Aber auch dann würde ich denken, fragt ihr sich vielleicht, wo ist meine Selbstwirksamkeit jetzt und damit auch mein Selbstwert. Aber auch schwierig sind zum Beispiel die Gewöhnung. Also wir sind ja, also wir kennen das ja zum Beispiel auch an dem Streben des Menschen. Also wenn man jetzt Bedürfnisse, Streben und Sinn als so eine Achse bezeichnen würde, dann kennt man ja das, dass man sich etwas vornimmt und wenn man das erreicht hat, ist es ja nicht immer nur vorteilhaft.
Manchmal erlöscht ja auch dann so einen Sinn. Also es gibt ja heutzutage diese Theorie, man soll sich nicht für sein Leben ein einziges riesiges Ziel vornehmen. Weil wenn man es dann erreicht hat, dann ist man meistens sehr enttäuscht, weil dann ist ja quasi der Sinn, auf das man alles aufgebaut hat, quasi erloschen mit Erreichen des Zieles. Das hat ja zwei Elemente.
Dagegen sagt man ja, man soll jetzt viele Mikroziele haben. Kleine Mikroziele. Das ist erstens leichter zu erreichen, das heißt bessere positive Feedback-Schleife auf das eigene, auf den eigenen Selbstwertgefühl und gleichzeitig bleibt man auch flexibel. Also wenn ich mir jetzt vorgenommen habe, vielleicht ich würde das beste Automobil der Welt bauen, den besten Verbrennungsmotor hätte ich jetzt wahrscheinlich schlechte Karten, hätte mich vielleicht die Welt schon eingeholt.
Also ich will sagen, in dem Streben nach Sinn und den eigenen Bedürfnissen ist auch ein Gewöhnungseffekt da. Das kennt man ja auch von… Und dann weiß man es auch nicht mehr so zu schätzen. Ja, auch von Wohlstand kennt man das ja. Es gibt ja in der Glücksforschung. Man lernt, dass sozusagen ein Anstieg an Wohlstand am Anfang zu höherer Zufriedenheit führt.
Also man selbstbewusst kann mir mehr leisten. Aber ab einem gewissen Punkt, und der ist relativ niedrig, gibt es so eine Sättigung. Da steigt der nicht mehr exponentiell mit der Zunahme des Einkommens ein. Und das ist auch interessant, weil da scheint auch bei uns, ja da scheint sowas Nivellierendes drin zu sein.
Warum sonst würden sich irgendwie Milliardäre immer noch anstrengen? Noch ein Business, noch ein Geschäft. Irgendwie gewöhnen die sich auch an ihr wahnsinnig hohes Geschäft. An ihr wahnsinnig hohes Geld, das sie im Hintergrund haben. Aber es ist so abstrakt. Hilft den, glaube ich, im Täglichen auch nicht. Bill Gates drückt sich wahrscheinlich auch einen Pickel aus am Morgen am Spiegel und denkt, ach scheiße, habe ich wieder schlecht geschlafen und Freunde habe ich auch keine. Die sind alle gekauft.
Mein Lieblingsmünder ist ja Rothschild, der, keine Ahnung, ich glaube im 17. Jahrhundert oder so, das war der reichste Mann der Welt. Das war ein Banker, war eine deutsch-britische Familie. Und es gab niemanden auf der Welt zu dieser Zeit, der so viel Geld besaß. Und der ist an einem Vorunkel am Arsch gestorben.
Der Gärtner vermutlich, der wahrscheinlich einen Apfel und ein Ei verdient hat. Der ist 87 Jahre oder so geworden und das wäre eine einfache kleine Tablette gewesen, die heute stirbt da niemand mehr dran, und damals hat ihm das ganze Geld nichts genützt. Lustig ist, dass die Leute, die sagen, hey Leute, komm, Geld macht nicht glücklich, Ich glaube, mehr Geld ist nicht alles. Meistens die, die ganz schön viel davon haben.
Und trotzdem ist aber auch was Wahres. Wir kommen ja heute so finanziell ganz gut über die Runden. Aber es gab ja auch eine Zeit, da war es nicht so, nehme ich an. Also bei mir war es, ich war ja klar. Ich musste irgendwie auch gucken, wie ich klarkomme. Und war ständig im Minus auf dem Konto. Und ich muss aber sagen, ich war kein unwürflicher Mensch zu der Zeit.
Insofern ist auch was dran. auch wenn oft die Leute dir das sagen, wo man dann sagt, ja, du hast gut reden. Aber was ist genug? War ja auch deine Frage. Wann ist das genug? Wann ist man... Wann hat man genug Selbstbewusstsein? Ist das auch vielleicht was, was immer weiter wachsen muss, weil man sonst einen Park irgendwie und sagt, das meine ich.
Art von Selbstwertgefühl entwickelt oder Selbstwertempfinden. Ich bin fein, ich befürchte mich reichsverzieher. Ich brauche keine weiteren Bestätigungen von außen. Ich glaube, was ich gelesen habe, ist, dass der Mensch immer diesen Spiegel braucht und dass es immer noch ein dynamisches Prinzip ist. Also es gibt nicht unbedingt so einen Wert in sich.
Also natürlich kann man ja, ich sage mal eine Robinson Crusoe Erfahrung. Also du wirst als Mensch auf einer einsamen Insel ausgespuckt und musst da in der Natur überleben. Dann hast du wahrscheinlich erstmal damit zu tun mit dem Struggle des Überlebens. Aber trotzdem wirst du vielleicht auch nicht an deinem Selbstwert zweifeln, weil da gibt es wiederum auch keinen Spiegel.
Aber wenn du jetzt nicht als Emerit lebst, sondern in einem sozialen Gefüge, so wie wir hier, ist es schon wichtig, denn da gehört ja auch die Zugehörigkeit, als ganz großer Aspekt dazu. Deswegen sind ja sozusagen, welche Gruppen einen definieren, das ist ja auch so wichtig. Also es geht ja immer um die drei Punkte. Ich kann etwas, ich entscheide etwas, also Autonomie, ich habe Autonomie in meinen Entscheidungen und ich gehöre irgendwo hin.
Und das dazugehören ist vielleicht etwas, was du zu Beginn mit der Familie beschrieben hast, die idealerweise eine bedingungslose Anerkennung hat. Ich glaube, viele haben selber schwierige Erfahrungen in der Kindheit. Schließlich haben wir eine Scheidungsquote von über 50 Prozent. Und ich glaube, dass wenn man nicht geschiedene Eltern hat, da ist auch nicht alles rosig.
Jeder hat, glaube ich, nicht mehr diese wunderbaren familien Erfahrungen. Aber trotzdem, das dazugehören kann ja auch ein anderer Punkt sein. Es kann zu einer Berufsgruppe sein, zu einer ethischen Gruppe, zu einer Religion. Auch das schafft Stabilität für deinen Selbstwert. Das kennt man ja auch oft.
Und nicht umsonst sind ja häufig jetzt, also ich will niemanden, der religiös ist, da in irgendeiner Form beurteilen. Aber dieser Halt, dass es jemand, der jetzt nicht sehr religiös ist, glaube ich, auch schwer nachzuvollziehen. Aber es kann sehr viel Halt geben. Es kann natürlich auch andere Gruppen sein. Aber guck mal, wenn du jetzt, da stimme ich auch total zu, was du aufgezählt hast, also das sind sicherlich die Quellen, aus denen sich im Laufe unseres Lebens, vor allem wahrscheinlich stärker, als man denkt, in der Kindheit schon, aber das schleppt man ja nicht mit.
Aber auch als Erwachsener kann sich das Selbstwertgefühl auch nochmal ändern. Also ich glaube, man ist stark geprägt durch die Kindheit, aber ich glaube nicht, dass man so determiniert ist. Das ist dann so für immer. Man hat jetzt hier in der Kindheit das erlebt und jetzt ist es bis ans Lebensende. Wir können uns da, glaube ich, auch noch rausnehmen.
Ausarbeiten, aus zum Beispiel so einem selbst empfundenen Defizit und diese drei Sachen, die du gerade aufgezählt hast, also so Bindung, dass man irgendwie das Gefühl hat, gewollt zu sein. Ein Mensch zu sein, der willkommen ist durch dieser Erde und der auch Kompetenzen entwickeln kann und so weiter.
Diese Selbstwirksamkeit und eben auch autonom handeln zu können, selbst entscheiden zu können und auch vielleicht die Verantwortung zu übernehmen und trotzdem irgendwo immer mit dazuzugehören, also auch so eine soziale Einbindung zu haben. Also das sind bestimmt die Quellen, aus denen sich aber findest du nicht, dass das alles so ein bisschen von außen kommt?
Und was ist denn mit diesem Selbstwert. Der uns auch schützt vom außen? Also es kann ja sein, in eine Situation gerätst, auf einmal hörst du viele entwertende Dinge von außen. Auf einmal sagen alle, also hier, wir leben ja in so einer digitalen Gegenwart im Social Media. Das ist ja sozusagen das Paradebeispiel, groß aus der Hölle, entwertender Kritik oder entwertender Angriffe.
Da wird ja nicht mehr gesagt, was du da gesagt hast, das habe ich nicht verstanden oder ich habe es so verstanden und das finde ich total doof, sondern da heißt das ja gleich, du bist ja ein Vollidiot und du hast ja gar keine Ahnung und was ist denn eigentlich mit dir falsch? Und diese entwertenden Dinge, das sind einfach Meinungen von anderen Leuten.
Aber jetzt kratzen die dich unter Umständen an und senken dein. Selbstwertgefühl, weil du denkst, oh mein Gott, es wird sich alle gegen mich. Ich bin jetzt nicht mehr gewollt. Und damit, das wird ja als Waffe auch benutzt, zum Beispiel im Shitstorm. Das ist der Shitstorm als Waffe. Wir trommeln jetzt so laut und es sind so viele und dann machen wir ihn richtig fertig, machen wir sie ihn richtig fertig für das, was er gesagt, getan oder nicht gesagt oder nicht getan.
Und das zielt eben, Nicht mehr auf so eine argumentative Ebene oder eine sachliche, sondern es zieht auf die Person. Da kann unser Selbstwert ja auch Schaden nehmen. Und deswegen brauchen wir ja auch Unabhängigkeit. Auch Unabhängigkeit ist ja ein Wesensmachmal von Selbstwert. Das ist ja unabhängig von dem, was andere da um mich herum über mich sagen oder denken.
Ich bin trotzdem okay. Das stimmt. Und das ist so eine, da habe ich jetzt noch keine richtige Antwort drauf. Die Erfahrungen, die wir machen, haben sehr viel mit der Außenwelt zu tun. Wie kommen wir bei anderen an? Was denken andere über uns? Bekommen wir da Applaus? Aber was ist, wenn das nicht passiert? Sind wir dann wertlos? Nee, sind wir nicht.
Und wo kommt dann der Selbstwert her, wenn du ganz alleine da stehst? Ja, also der radikale westliche Individualismus, der sagt ja im Grunde, niemand bestimmt, wer du bist. Nur du bestimmst dich und deinen Wert und wer du sein willst. Also das ist ja so ein radikales Freiheitsversprechen. Ich würde mal Klammer auf Klammer zu sagen, das ist möglicherweise nicht realistisch heutzutage, aber.
Das klingt aber auch, finde ich, ja zunächst nur befreiend. Gleichzeitig bedeutet das ja auch so ein bisschen Einsamkeit. Denn das, was man im Shitstorm ja irgendwie wirksam wird, ist ja doch die Tatsache, dass wir nicht wollen, dass die Herde uns verstößt. Jetzt mal ganz ursteinzeitlich gesprochen, in diesen Nernataler Gehirnen, die wir ja zumindest im Stammhirn immer noch sind.
Deswegen, glaube ich, diese große Angst, verstoßen zu werden von der Herde. Aber deswegen brauchen wir, weil du das gerade sagst, deswegen ist es eben so wichtig, dass wir eine pluralistische Gesellschaft sind. Dass es nicht eine Herde gibt, wo du rausfliegst, sondern das ist eine kleine Herde, die hat was gegen dich, da darfst du nicht mehr mitspielen.
Aber dann gibt es auch eine, die sagt, hey komm bei uns bist du willkommen, komm zu uns. Wir haben damit kein Problem. Ja genau. Und solange es das noch gibt, und das gibt es eben nur in einer pluralistischen Gesellschaft, das gibt es in keinem totalitären System, Und da ist sozusagen alles, die Gleichschaltung sozusagen so weit vorangeschritten, dass.
Der Konsens, auf den man sich da einlässt, da bist du dann einfach raus. Also Siebiermann-Ausbürgerung, da war es jetzt nur so ein Beispiel, was mir gerade einfällt. Da wurde so getan, als wäre die ganze DDR eine Herde und die würde jetzt dieses schwarze Schaf rausschmeißen, jetzt reicht es. Also jetzt haben wir hier genug Geduld mit ihr.
Natürlich ist das nicht die Wahrheit, dass wir nicht die Realität haben. Aber weil es eben so eine Diktatur ist und so totalitär gedacht ist und auch autoritär gedacht ist, fügen sich dann viele der Menschen irgendwie rein und sagen, ich sage dazu jetzt nichts. Und es gibt diese Schweigespirale und so weiter. Aber deswegen ist es so wichtig, die Gesellschaft, und auch ehrlich, es ist viel ehrlicher, eine Gesellschaft zu haben, die wirklich pluralistisch ist.
Und mit Selbstbewusstsein das auch ist. Da geht es nicht darum, wer besser ist und wer schlechter ist. Und diese Moralkategorien, wir sind die Guten, ihr seid die Bösen. Das ist alles Quatsch. Sondern nur, wir haben diese und diese Ansichten und wir finden das und das ist richtig. Und ihr findet das Gegenteil davon oder was noch als Drittes und wie kommen wir miteinander klar, das ist eigentlich unsere ganze Aufgabe dann würde man auch eben als Ausgestoßener, nur von einer bestimmten Gruppe ausgestoßen sein und würde eine andere Gruppe finden, das ist eben die Gruppe dann der schwarzen Schafe die sagen, wir sind ja alle schwarzen Schafe also kommen gerne hin und scheißbrauchen und hier.
Und das ist schon Und dem würde, glaube ich, uns Menschen und auch diesem individuellen Bild mehr entsprechen. Genau. Und ich glaube, das, was du beschreibst, dieser quasi Konformitätsdruck, der in Staaten, die nicht so frei sind, auch noch höher ist, der auch nicht nur ein Anpassungsdruck ist, sondern vielleicht auch vitaler Druck ist, auch letaler Druck.
Und da haben wir in der letzten Folge darüber gesprochen, dass es vielleicht nicht mehr das eine große Lagerfeuer gibt, an dem wir sitzen. Also finde ich, alle mehr die gleiche Erfahrung machen, aber dadurch wir vielleicht viele kleine Lagerfeuer finden. Und das würde dem ja entsprechen, dass man sagt, du hast heute auch viele Angebote zu leben und viele Mikrogesellschaften, in denen du dich vielleicht auch besser zu Hause fühlst als im Mainstream.
Nicht jeder, aber niemand ist mehr verpflichtet, im großen Strom mitzuschwimmen. Und das ist ja vielleicht auch ganz befreiend. Ich will noch etwas anderes hinaus. Du hast jetzt gerade eingangs auch noch gesagt, wir sprechen immer aus dem Verhältnis zu den anderen und zum Außen, aber es heißt ja Selbstwert und Eigenwert.
Und da habe ich jetzt gerade nochmal drüber nachgedacht, nachdem wir gerade die Kirche gestriffen haben, vielleicht ist es auch etwas, was uns auch verloren gegangen ist, so ein bisschen die Verbindung zu unserem höheren Selbst. Weißt du? Was Spirituelles? Ja, was kann was Religiöses, Metaphysisches sein.
Aber vielleicht sich selber auch in der Verbundenheit mit der Natur zu sehen, vielleicht auch in der Verbundenheit zu anderen Menschen stärker. Also im Sinne weniger, wie kann ich noch mehr Geld verdienen? Wie kann ich noch erfolgreicher sein? Denn Marktwert ist ja nicht Menschen wert. Das muss man ja auch nochmal sagen.
Absolut nicht. Willkommen in meiner Welt. Es gibt in Deutschland, ich glaube, an die 15.000 Schauspieler. Und du bist ja ein interessierter Mensch, glaube ich. Du guckst gerne Filme ins Theater. Wie viele kennst du? Was würdest du mal 200 sagen? 200, aber die meisten kennen wahrscheinlich 10, oder? Wo du die Gesichter hast und auch die Namen dazu.
Das ist ja schon nicht schlecht. Ich fühle mich auch gut aus unter meinem Kläger. Und würde vielleicht denken, vielleicht bringe ich es sogar auf 300. Ja, ja, sicher. Du arbeitest ja auch dann mit den Menschen. Wir reden von 15.000 bis 20.000. Ja, klar. Und ob jemand in meinem Beruf. Sich um seine Miete keine Sorgen machen muss oder jeden Monat sich fragt, wo kriege ich dieses Geld her, um meine Miete zu zahlen.
Das ist ein, ganz, furchtbares Gefälle eigentlich. Das heißt ja nicht, die sind ja nicht schlecht, man kann das ja in der Qualität festmachen. Sondern das ist dieser Markt, der regelt es ja schon. Das habe ich ja auch gelernt. Ich habe mir den Kapitalismus und die Marktwirtschaft nicht ausgedacht. Ich bin da reingefallen wie in so ein Gewässer. Ja, und.
Ich würde sagen, ich bin jemand, bei dem es jetzt gut gegangen ist. Jedenfalls, toi, toi, toi, ja, noch auch gut geht. Aber ich kenne ganz viele, weil das ist gar nicht so. Und die sind nicht schlechter. Die sind anders. Und deswegen ist das eben eine super, super Ungerechtigkeit, die der Markt, von dem du dir was erzählt hast, ist dieser Marktwert, das ist einfach eine Größe, mit der kann gar nichts anfangen.
Also wenn ich mir jetzt aus meinem Marktwert meinen Selbstwert preisen würde, dann könnte es durchaus sein, dass ich mir in einem Jahr die Kuhl geben würde. Klar, weil du abhängig bist von den Aufträgen. Ja, und abhängig ist, was andere sagen. Ein Kind, der hat gar keine Ahnung von meinem Beruf, aber der guckt sich das an und macht einen Daumen hoch und sagt, ja, Daumen hoch.
Und dann kommt, oder beim nächsten vielleicht, ach nö, Daumen runter. um. Das ist die Messbarkeit für einen Erfolg über Quoten oder über verkaufte Tickets. Stellt die Gerechtigkeit her? Was spiegelt die denn wider? Da wollte ich ja darauf hinaus. Ich sage, vielleicht müssen wir uns auch noch mit einem höheren Sein oder höherem Selbst verbinden, indem wir vielleicht sagen, gar nicht, es nützt ja nichts, das Geld anzuräufen, denn das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen.
Sondern es geht ja vielleicht eher darum, also weniger um zum Erreichen von Dingen oder Gegenständen, sondern um Verhältnisse zwischen Mensch und Aufgabe. Also man kann ja auch unglaublich viel Glück daraus ziehen, zum Beispiel Menschen zu helfen. Nicht umsonst haben wir in Deutschland unheimlich viel, auch Ehrenamt oder Leute, die etwas für jemanden tun, ohne etwas zurückzuverlangen. Ganz viele Coaches, so Live-Coaches, aber sagen wir mal, die erfahren es nicht.
Ich weiß nicht, wie kennst du Tony Robbins? Der hat drei amerikanische Präsidenten gecoacht. Macht ganze Arenen voll, ist jetzt auch schon bald wieder Lanxess-Arena in Köln, der sagt immer, es macht eigentlich nicht glücklich, noch mehr Geld, noch mehr Arbeit. Was glücklich macht, jemandem zu helfen, für jemanden da zu sein, etwas zu geben und das gibt dir Würde und es gibt dir Größe und das baut dir auf, das fühlt sich gut an. Es ist sogar.
Unabhängig von Tony Robbins, wenn es eine Technik unter Salesmen oder Verkäufern, nicht dem Kunden eine Flasche Wein mitbringen oder nochmal ein Ticket anbieten oder so, sondern ihm einen kleinen Gefallen zu nehmen. Haben Sie vielleicht ein Kuli für mich? Darf ich mal, wissen Sie, weißt du so, dafür, dass er dir einen Gefallen tut, fühlt er sich besser und baut ein positives Verhältnis zu dir auf.
Und so ist das Geben. Und da ist, glaube ich, auch diese, das meine ich mit dem Höheren selbst, da ist etwas drin, was im Kapitalismus nicht ausreichend gefördert wird oder vielleicht nicht genug berücksichtigt ist, glaube ich. Nämlich diese Wärme, die Verbindung, die es schafft, hilft mir mit einem.
Ja, kann ich mir gut vorstellen. Ich glaube auch, dass die. Also ich nutze das nicht sehr oft, aber wann immer ich zu jemandem hingehe und sage, du, ich kann deine Hilfe gebrauchen, kannst du mir da helfen? Ja. Ich habe noch nie gehört, nö. Das habe ich noch nie gehört. Die Menschen helfen auch gerne, wenn sie darauf angesprungen werden.
Und der Wert der Aufgabe ist manchmal höher als zum Beispiel, ich habe zwei Excel-Tabellen fertig geschafft. Sondern es ist halt Menschen aus Not helfen, Krankheiten bekämpfen mit Medizin oder auch mit Pflege. Das kann man ja auch selber machen. Soziale Aufgaben, das ist auch für einen selber wahnsinnig wertvoll.
Und ich glaube da in diesem karitativen Moment, da kommen auch wieder die Kirchen. Oder andere Glaubensgemeinschaften vielleicht auch zu tragen. Weit zurückgehen. Ich habe in Südamerika mal einen Film gedreht über Alexander Humboldt. Da war ich noch sehr jung. Und wir mussten dann mal auf diesen Berg hoch. Chimborazo heißt der.
Das ist ein Vulkan in der Jordanischen Anden, der viele Jahre lang als der höchste Berg der Welt galt, weil man eben noch nichts wusste vom Himalaya. Von den Bergen damals. Und wenn man vom Erdmittelpunkt aus misst, Auch interessant, wenn man nicht vom Meeresspiegel aus misst, sondern vom Erdmittelpunkt aus.
Das ist ja auch der höchste Berg, weil das ist genau der Äquator. Und die Erde ist ja so nahe. Also dann ist ja wirklich die Strecke größer als bei allen anderen. Aber egal, dort waren wir und wir brauchten. Die Einwohner dort. Die sollten in einem Film mitspielen. Wir brauchten auch ihr Wissen und ihr Können.
Wir hatten Filmequipment da hoch zu transportieren. Da können ja keine Autos mehr fahren. Also sie brauchten auch deren Hilfe. Und dort gab es immer den Schamanen. Und der Schamanen hat eigentlich den ganzen Tag nichts gemacht. Der hat keinen Ackerbau betrieben, der hat nicht gearbeitet. Der war aber absolut anerkannt und ein ganz wichtiger Mensch.
Und er war allen anderen sehr viel wert, obwohl er gar keinen Wert geschaffen hat. Weil man sagte, wir brauchen den, Zur Unterhaltung, als geistige, als Inspiration und natürlich auch als spirituelle Brücke zu seinen Göttern. Ja, interessant. Und das ist auch noch ein anderer Aspekt, der wichtig ist, nämlich Bedeutung schaffen.
Der Mensch fühlt ja sich mehr als in der nacksten Existenz sehr unwohl zurecht. Das heißt, wir versuchen ja auch ständig Bedeutung zu schaffen über Kultur. Natur erzählen wir uns von uns selber und vom Menschsein und von Konflikten. Und es ist ja vielleicht so etwas, wie es im Spiel zu lösen. Wie wenn, Tierkinder miteinander spielen und schon den Ernstfall proben.
Vielleicht ist ja Kultur auch das Proben von Lebenssituationen in so einer Situation, in der man sich das angucken kann. Ah, so zwei, die spielen mir was vor. Interessant, dann denke ich über mich, mein Leben nach, wie Menschen funktionieren, wie Konflikte gelöst werden, was für Konflikte bestehen. Also vielleicht ist das auch unser eigentlich Lebensbaukasten auf eine Art. So das, was du machst.
Aber gleichzeitig Bedeutung schaffen kann ja auch, genau wie du schon gesagt hast, als Erfindungen, Verbindung zu den Göttern, wie es jetzt der Schamane tat, aber vielleicht auch, ja, Kulturgüter schaffen, Bauwerke schaffen, alles, was uns sozusagen, womit wir uns selber Bedeutung erschaffen. Ja, die Fiktion von uns selbst, die du da ansprichst, die ist wichtig, auch wenn man sagen muss, es ist nur eine Fiktion. Ja.
Und die ist eine Konstruktion, die wir erzählen, über die wir uns einigen, die auch eine gewisse Identität schaffen kann. Da bin ich ja immer so ein bisschen misstrauisch, muss ich sagen. Das hat ja auch zu ganz schlimmen Situationen geführt. Zum Beispiel, dass man sich die Geschichte erzählt, man sei das auserwählte Volk und die anderen das nicht und so.
Und was ist gut, was ist schlecht? Man konstruiert eine Moral. In dem einen Land ist es total okay, einer Frau die Augen auszustechen. In einem anderen Land geht das gar nicht. Und wer ist jetzt wem überlegen? Und das spielt schon für uns alles eine Rolle. Und da bin ich so ein bisschen misstrauisch.
Aber dass die Menschen vom Anbeginn ihrer Existenz an immer auch Leute mitbekommen. Einen Wert zugeschrieben haben, die Leuten einen Wert zugeschrieben haben, die nichts herstellen, nichts ernten, nichts säen, nichts produzieren, sondern unterhalten oder diesen Spiegel, von dem du vorhin gesprochen hast, vorhalten.
Die dafür sorgen, dass wir uns selbst, unserer selbst gewiss werden, dass wir uns vielleicht Gedanken auch nochmal auf den Prüfstand stellen und dass es jemanden gibt und das ist ja zum Beispiel Film, auch für mich immer schon früher, als ich nur Zuschauer war, immer so gewesen. Ich bin da reingegangen ins Kino und habe eine Reise gemacht in eine turbulente oder hochdramatische oder lustige Welt.
Und ich konnte mich immer messen an dem, was ich sah, aber ich musste das nicht machen. Ich musste das nicht erleben. Ich musste jemanden umbringen. Es war ein Stellvertreter. Jemand ist stellvertretend für mich in eine extreme Geschichte reingestiegen und ich konnte da sitzen und sagen, wow, wie hätte ich mich wohl verhalten oder was hätte das für mich bedeutet.
Das fände ich schlecht. es hat sich schlecht verhalten, gerade dem anderen gegenüber. Naja, das war doch ein Verrat. Und solche Themen, das ist wichtig für einen. Und da haben die Menschen von Anfang an immer kapiert. Total. Und deswegen haben die auch, die haben keinen Reis angebaut, aber die haben zwei Schlüsselungen bekommen jeden Tag. Die wollte man haben.
Und vielleicht auch gibt es auch so Begriffe wie Schönheit. Ich würde mich jetzt mal gar nicht so auf so eine Definition einlassen, aber auch auch Anmut und Schönheit ins Leben zu bringen. Das ist ganz sicher auch völlig recht. Man vergisst es ja. Menschen haben immer schon gemalt, ob jetzt an der Höhle oder in der Verfeinung. Menschen haben sich Schmuck umgehangen, haben sich angemalt in allen möglichen Kulturen.
Du hast recht, das ist aufgewertet. Das ist auch aufgewertet damit so ein bisschen. Jetzt geht es wieder um Wert, also sich geschmückt. Rituale entwickelt? Ja, auch totale Fakes. Selbst in der Tierwelt, es gibt ja so irre Fakes. Das ist so ein kleiner Vogel, aber wenn er in der Balz ist, macht er sich viermal so groß und macht einen Zenova und einen Zirkus.
Wow, was bist du denn? Wobei, wurde er wieder so klein mit Hut. Ja, dann will er nicht gefressen werden. Dann will er von seinen Fresspallen nicht gesehen werden. Aber in dem Moment ist das Wichtigste. Übrigens, wo du gerade die Fortpflanzung und die Balz ansprichst, Einen Teil, den wir noch gar nicht besprochen haben, die Liebe.
Oh, wow, ja. Weil von der Familie hätte man eigentlich direkt die Achse zur Liebe bauen müssen, denn wenn sie da nicht sozusagen gesetzt wird, kann man ja trotzdem in der romantischen Liebe, in Beziehungen, in Partnerschaften ja auch unheimlich viel Selbstwert erfahren. Jetzt machst du aber einen neuen, eigentlich ist das ein neuer Podcast.
Okay, wir machen einen eigenen Podcast nochmal zum Thema Liebe. Aber ich will das trotzdem erwähnt wissen, dass wir bei dem Was ist genug und Wann bin ich genug, dass sicherlich Liebe dann ein wichtiger Faktor ist, um einen zu stärken, rückzuversichern und auch Stabilität zu geben. Aber Liebe kann dann natürlich auch extrem schwächen.
Also eine unglückliche Liebe ist auch wirklich vernichtend. Absolut. Oder eine zurückgewiesene Liebe. Eine zurückgewiesene Liebe. Und heute ist es ja auch nicht mehr so einfach. Also es ist ja nicht mehr so, das Versprechen, es klappt mit einer Person, wie man vielleicht früher noch glaubte. Oder vielleicht glaubte das auch noch nie jemand. Vielleicht war das auch immer nur eine Erzählung.
Also gut, Liebe packen wir in einen anderen Podcast. Aber es ist auch ein super interessantes Thema. Natürlich würde man aus einer Liebe, würde ich jetzt mal, abstrahieren, würde mal sagen, also Liebe ist jetzt so ein Gefühl erstmal. Aber das, was sie erzeugt, ist wahrscheinlich eine Beziehung. Also das, was Liebe kommt, ist dann Beziehung und Beziehungen.
Das hat man ja auch schon benannt, sind ganz, ganz wichtig für ein gesundes, oder stabilisierendes Selbstwertgefühl. Ich bin ein Mensch, ich bin wertvoll, weil ich Freunde habe. Ich bin wertvoll, weil ich mein Leben mit jemandem teile, der das von mir findet und der das in mir sieht. Und viele Beziehungen.
Für viele Menschen ist das ja auch total erstaunlich, eine erstaunliche Erfahrung, dass es einen anderen Menschen gibt, der sagt, ich kenne dich so gut, ich kenne all deine miesen Momente und ich kenne all deine Schattenseiten. Das ist manchmal eine echte Arschgeige und das kenne ich alles. Trotzdem bin ich bei dir. Das ist dir auch dein Wert und wow, dann hat man es, glaube ich, geschafft. Ja, das ist toll. Dann hat man wirklich was erreicht oder dann ist einem was in den Schoß gefallen, wie auch immer, verschenkt worden.
Oder man hat es sich vielleicht sogar verdient, ohne es so richtig zu wissen. Stimmt. Dann hat man, glaube ich, einen dieser Hauptgewinne gezogen. Und dann ist auf wirklich Geld plötzlich einfach nicht mehr so ein Wahnsinnsfaktor. Weil es gibt sehr viele Leute, die haben so viel Kohle und sind so unglücklich.
Das hast du gut gesagt. Adga, mich eingangs sagtest du nämlich, ja, weil man vielleicht von sich selber sagt, man ist ein guter Mensch, ein guter Typ, man ist freundlich, man hilft anderen. Aber auch Mörder werden geliebt. Auch Massenmörder. Alle haben jemanden, der sie liebt. Das ist irre. Und das hilft denen ja auch, sich selber zu stabilisieren. Wenn die ganze Welt dich hasst.
Also wenigstens die eigene Mama. Oder die eigene Eva Braun. Das ist schon irre. Da müsste man auch mal schauen. Charles Nelson hat doch ständig Heiratsanträge ins Gefängnis bekommen. Wer? Charles Manson. Ja, aber ist das nicht auch so ein bisschen dieser, Normbruch? Ja, ja. Der Bad Boy. Oder meinst du, die wollten den wirklich alle heiraten? Also, heute habe ich die Schlagzeile gelesen, einer der Hells Angels Bosse, die im Gefängnis sitzen hatten, hat eine feste Beziehung mit einer JVA-Mitarbeiterin.
Das ist nicht ungewöhnlich, auch die schlimmsten Sachen, die Leute gequält, gefolgt, auch die haben jemanden. Aber. Wir machen eine eigene Liebesbeziehung. Da würde mir, glaube ich, die Expertise fehlen, weil da würde ich natürlich immer sofort ein bisschen auf irgendwas Gestörtes kommen, in meinen Gedanken.
Weil es gibt es ja auch, dass Liebesbeziehungen, aber sind das dann überhaupt noch Liebesbeziehungen? Also Leute, Frauen werden von ihren Männern geschlagen und verlassen sie nicht. Und wie man eben Liebe auch gelernt hat und was ist dann Liebe? Und deswegen ist Liebe nicht immer nur ein Hauptgewinn. Also wenn man eben irgendwie in seiner Kindheit geliebt hat, wenn ich scheiße behandelt werde, dann ist das Liebe für mich. Also dann wird man immer wieder das suchen und überhaupt nicht im Klarkommen, wenn jemand einen mal wertschätzt.
Ich will dich da jetzt nicht bremsen, das machen wir eine unserer Liebesfolge. Ich glaube, da haben wir noch viel Interessante. Da gibt es ja noch polyamoröse Liebe und was macht das mit deinem Selbstverständnis und wie kriegen wir das unter einen Hut? Das machen wir ja mal gesondert. Ich hätte mal was für dich, aber hast du auch noch was?
Für die jetzige Folge oder für die Liebesfolge? Für die jetzige. Ja, bitte, nein, du, ich habe noch ganz viel. Also, wir haben über den Selbstwert geredet. Du hast gesagt, dein Selbstwert speist sich sehr aus deinem Arbeitsweg. Ja. Kann ich, glaube ich, würde ich auch für mich gelten. Den echten Selbstwert, den reinen Selbstwert, der nicht aus Leistungen kommt oder irgendwas, was man geschafft hat oder aus Erfolgen oder so, den man wirklich nur für sich hat. Da würde ich auch sagen, der ist, Von 1 bis 10, war ich bei mir bei 5 oder so. Ich bin nicht so begeistert von mir.
Aber damit kann man klar kommen. Aber das, was du gesagt hast, bist du genug? Hast du das Gefühl, an dem Punkt, an dem du jetzt bist in deinem Leben, genug zu sein, auszureichen? Ja, also ich merke, dass dieser Gewöhnungseffekt mir ein bisschen Probleme macht. Also wenn ich etwas zu lange zu gut kann, dann brauche ich nochmal eine neue Herausforderung.
Und das ist ja auch mal so ein bisschen die Frage, geht es darum, Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen oder geht es darum, Schwierigkeiten zu bewältigen? Und ich glaube, ich finde es schon interessant, neue Dinge zu lernen und brauche auch immer so eine Herausforderung. Und wenn man das jetzt ganz selbstkritisch betrachtet, könnte das natürlich auch auf einen Mangel in einem selbst hindeuten, weil man ja sagt, naja.
Du kannst eben nie zufrieden sein. Du kannst nie sowas wie inneren Frieden finden und sagen, hier es ist schön und jetzt habe ich das und jetzt bleibe ich hier und bewege mich nicht mehr weg. Also sowas Getriebenes. Sowas Getriebenes, aber auch so ein bisschen, weil diese Welt verändert sich ja so schnell und dann.
Ich weiß nicht, wir begannen, ich habe Filmwissenschaft studiert, du hast Theater studiert oder du hast Theater gelernt und wir haben uns sozusagen in einer anderen Welt groß geworden. Jetzt ist dieses ganze Digitale dazugekommen, tausend Möglichkeiten. Jetzt sind wir auf Insta, auf Facebook, da sind wir ja auch überall.
Wir sind ja Weile, spielen da ja auch stark mit. Dieser Podcast ist ein digitales Produkt, aber das kommt ja alles hinzu. Das heißt, man... Ja, aber so erstmal ist es ein analoges Produkt. Wir beide reden ja miteinander. Das ist ja sehr analog. Eine reine digitale Distribution. Du kannst ja nicht in den Laden gehen und eine Kassette kaufen oder eine CD von dem Podcast mitnehmen.
Ja, wir können, was wir ja auch schon gemacht haben, und das können wir ja auch mal öfter machen, Podcasts live auf eine Bühne bringen zum Beispiel. Das ist in dem Moment, das ist dann schon für alle analog. Das geht übrigens, wo du es gerade sagst, ja auch weiter. Wir gehen jetzt ab Januar, machen wir eine kleine Mini-Tournee. Ihr könnt uns jetzt, können wir schon, glaube ich, fest sagen, am 31.1. in Berlin im Schlossparktheater hören und sehen.
Und vielleicht auch anfassen, aber nur Jan. Nein, aber ja, also ich weiß nicht, ich habe das Gefühl, je mehr Möglichkeiten, die man erfüllt, jetzt kommt noch KI hinzu. Irgendwie, ich kann damit nicht in Ruhe leben, das dann nicht auch noch irgendwie zu verstehen oder da reinzugehen, mich da reinzugraben.
Ja gut, aber das ist schon so eine innere Unruhe. Das würde ich jetzt noch nicht so sehen, da denkst du, du bist nicht genug oder so. Das würde ich noch, das geht mir ja genauso, da kann man einfach nur sagen, mache ich jetzt hier schon den Sack zu oder das wird so viel in meinem Leben. Also KI zu verstehen, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, läuft bei mir unter der Kategorie Einmischung in die eigenen Angelegenheiten, weil das wird so Konsequenzen für dich und für mich und für unser Leben haben, dass wir besser, solange wir das noch können, versuchen da irgendwie ein...
Irgendwas zum Verständnis führt zu entwickeln. Aber um es jetzt nicht ganz so negativ darzustellen, ich glaube, für mich liegt viel Sinn auch einfach in Selbstverwirklichung. Und das ist natürlich schon so, wenn man die Möglichkeit dazu hat, so wie wir als Selbstständiger auf verschiedenen Dampfern zu fahren, dann hast du ja auch dieses, das macht ja unglaublich viel Spaß auch.
Also hätte ich jetzt einen festen Job 9 to 5, dann wäre es vielleicht auch schwierig, von Selbstverwirklichung zu sprechen. Oder ich würde es in anderen Sachen machen. Du hättest viel Mentalsport. Ich würde reiten, ich hätte mein Pferd oder eine Freundin, einen Kegelclub und was auch immer. Ja, genau. Aber deswegen, also ich würde sagen, ich empfinde mich als genug, aber ich verspüre auch ständig Hunger.
Das bleibt. Das kriege ich irgendwie schwer gestillt. Ja. Das bleibt. Dann bist du ja Faust, so ein bisschen wie Faust, der eben aussagt. Also wenn ich zum Augenblick sage, verweile doch, du bist so schön und so. Dann kannst du mich holen. Dann gehe ich mit dir mit, sagt er zu Mephisto. Dann kann ich abtreten.
Das irrt eben der Mensch, solange er strebt. Und klar, all dieses Ganze, das haben wir ja in uns auch, uns weiter zu vervollkommen. Und insofern ist auch in diesem Satz, du bist genug, so wie du bist. Und so steckt natürlich auch was total Bescheuertes drin, weil jemand, der gar nichts von sich hält, Für dich ist es vielleicht auch wichtig, sowas mal zu hören.
Auch du bist nicht wertlos, bloß weil es dir so vorkommt. Aber genug zu sein, also jemandem immer zu sagen, hey, du reißt total aus und du bist genug, halt. Nee, also man kann sich schon entwickeln und man kann schon vorankommen und man kann schon vorankommen, man kann was dazulernen. Du bist so gut, wie du bist, ja, bleib so, wie du bist oder so, das reicht total.
Mag sein, dass das für den einen oder anderen eine friedvolle und eine gute Botschaft ist, aber ich würde sagen, also du kannst schon ganz schön viel, du hast schon ganz schön viel erreicht, aber dein Potenzial, sieh das mal. Und das ist noch nicht zu Ende. Du kannst über dich, wie du jetzt bist, auch hinauswachsen.
Und deswegen bin ich so ein bisschen zwiegespalten, was diesen Satz angeht. Hey, du bist genug, du reichst aus. Das war ja ein sehr großer Hit gerade für Kitschkrieg. Das war in den USA sogar ein großes Du bist gut genug. Mit so einer Facettstimme gesungen. Ja, gerne, sagen das auch Leute. Da denke ich auch, jetzt mal nicht so faul.
Bleib mal in Bewegung und mach mal nicht den Sack so früh zu. Aber gleichzeitig ist es natürlich auch, weil wir haben ja in diesem Doppelklang, die diese Folge haben soll, ja auch natürlich die Frage, die Leute wissen auch nicht mehr so oft, nicht mehr wofür es sich lohnt, sich anzustrengen. Weil wir ja teilweise auch, die Welt verändert sich schnell und man weiß ja auch nicht mal richtig, was für welche Instanz einen jetzt sozusagen bewertet.
Jetzt kommt die Angst vor den Maschinen und der KI dazu. Also ich will mal sagen, ich habe eine persönliche Erfahrung gemacht und zwar, das ist so, dass ein Versprechen des Kapitalismus ist ja das ewige Wachstum. Es geht immer besser, es wird immer mehr und es wird immer bunter. Das haben, glaube ich, alle gemerkt, dass das Ende erreicht ist, schon in den 70er Jahren. Wie würdest du das sagen?
Nicht unbedingt, aber ich glaube, wir merken zumindest in unserem Land doch ja so, dass es schon so einen kleinen Abbau von Wohlstand gibt, eine kleine Deindustrialisierung. Aber erzeugt, herbeigeführt, willentlich. Das weiß ich nicht, das weiß ich nicht. Also ich frage mich eher, ist das vielleicht so? Gibt es Kapitalismus ohne Wachstum?
Gab es nicht diese Idee, auch von den Grünen Nullwachstum oder Minuswachstum zu haben und trotzdem eine florierende Kapitalistische Gesellschaft zu sein? Ich glaube nicht, aber ich meine so wir haben nicht mehr diesen wahnsinnig hohen Faktor, also es ist nicht mehr so jedes Jahr wird es besser sondern es ist ja eher so jetzt in Deutschland sowieso nicht, aber in anderen Ländern andere Länder wachsen ja auch noch stark aber das ist ja auch die Frage generell wo ist dieser Kipppunkt?
Also warum, ohne dass ich jetzt sage, wir waren ein Imperium, warum sterben Imperien? Also Rom hat mal die halbe Welt besessen. Ich weiß nicht, alle möglichen großen Kulturen, die Ägypter, die großen Hochkulturen sind alle wieder irgendwann ausgestorben. Und es gibt da so verschiedene Theorien hinzu. Es gibt ja diese Dekadenz-Theorie, dass wenn man so wohlhabend ist und immer mehr hat.
So gesättigt, so bequem. so übersetzt. Genau. Und darauf wollte ich mich ein bisschen hinaus. Ich finde nämlich so dieser Konsum-Hedonismus, der so in den 80er, 90er Jahren auch hier so gepredigt wurde, habe ich bestimmt auch mitgemacht. Da habe ich mal so einen interessanten Bradleyston Ellis, der berühmte Autor von American Psycho zum Beispiel oder Glamorama.
Der hat einen Film bei ihm und da gibt es so einen Dialog. Da sitzen so zwei, total reiche Teenager, die gerade Daddys Geld ausgeben in ihrem Auto und die sind total unglücklich, der sagt. Du hast doch alles, was du willst. Und sie sagt so, und was ist, wenn alles nicht genug ist? Das bringt so diese Form des Heldonismus und des totalen Kaufrausches einfach so ad absurdum, weil das einfach überhaupt nicht mehr glücklich macht.
Ja, so und deswegen, worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist heutzutage, vielleicht befinden wir uns in so postdekadenten Strukturen und vielleicht klappt auch deswegen vieles nicht mehr, weil man nicht mehr weiß, wofür es sich lohnt, sich anzustrengen. und gleichzeitig... Einerseits weiß man vielleicht nicht mehr, wo ist die Sinnhaftigkeit?
Wie geht das weiter mit dieser Welt? Es sind ja auch diese Zeiten, in denen jede Woche die Apokalypse auf die nächste Tür geschrieben wird. Und Und gleichzeitig, genau, hast du auch recht, man will sich auch nicht mehr so die Hände schmutzig machen. Und das ist eigentlich enorm. Aber vielleicht ist das ja gut. Also wenn wir vom Konsumenten.
Wenn wir als Konsument also nicht mehr so... Wenn das nicht mehr so eine Identifikationsrolle ist, Konsument zu sein. Hast du was, kannst du ein Champagner für alle, bla bla bla, ein Leihenhaus, mein Auto, mein Boot. Nummer zwei. Was sind wir denn dann? Ich wollte noch mal kurz daran erinnern, meine Negationsmeditation empfehlen, das kann man ausprobieren, in der man nicht alles über sich aufzählt, was man weiß, was einem einfällt und alles verneint.
Und wenn man dann nichts mehr von dem ist, von seiner Inventarliste nichts mehr ist, mit dem man sich identifiziert, dann ist man trotzdem noch da. Und vielleicht ist das ja ein interessanter Weg für uns alle, vom Konsumenten wieder hin zum Menschen, der wir ja auf jeden Fall sind. Und als Mensch leben wir in einer Gesellschaft, in der unser Wert sehr hoch angesetzt wird.
Wir haben ein Grundgesetz, in dem gleich im Artikel 1 drin steht, die Würde des Menschen ist unantastbar. Jetzt könnte man sagen, die Realität zeigt uns, sie ist durch absolut antastbar und das wird auch überall gemacht und auch bei uns. Da könnten wir auch nochmal eine eigene Folge zu machen. Ja, wo man jetzt nochmal sagt, was bedeutet überhaupt Menschenwürde, was heißt das?
Aber zumindest hängen wir das sehr hoch im Grundgesetz. Natürlich entsteht aus einer Festlegung einer Norm, die in einem Grundgesetz formuliert wird, entsteht jetzt kein Selbstwertgefühl. Ja. aber vielleicht Bedingungen, unter denen Selbstwertgefühl besser entstehen kann, als wenn man sowas gar nicht auferlegt und sagt, Menschen sind scheißegal und die gibt es wie Santa Mee und die gibt es weniger, egal.
Das machen wir ja nicht. Und vielleicht schafft dieser Rechtsraum noch kein Selbstwertgefühl, aber die Bedingungen, unter denen vielleicht ein Selbstwertgefühl besser entstehen kann. Vielleicht sollten wir uns das auch nochmal mal so ein bisschen vor Augen führen, in der Art wie wir mit anderen umgehen.
In welchen Diskussionen, in welcher Kritik wir welche Sprache finden. Vielleicht schlägt uns ja sowas wie Menschenwirbel zum Beispiel als Wert auch vor, eine Sprache miteinander zu finden, die den anderen eben nicht entwertet, sondern seinen Wert anerkennt. Und das nur mal im Kopf zu haben, im Streit mit jemand anderem, jemanden nicht als wertlos zu betrachten in der Unterhaltung, bloß weil er einem nicht zustimmt. Also, diesen Wert sich nochmal bewusst zu machen und zu sagen, ich kann auch hart diskutieren und ich kann auch kritisieren, aber ich will dich niemals entwerten.
Das ist der Grund. Ich möchte auch von dir nicht entwertet werden. Und das ist zum Beispiel. Es ist vielleicht sowas, was so als Atmosphäre von so einem Grundgesetz Artikel 1 ausging sollte für uns alle. Zumal wir eben nicht mehr wie die wilden Tiere irgendwie leben müssen, sondern schon so eine, eigentlich einen ganz guten Lebensstandard erreicht haben. und, diese guten Dinge zu erstärken, einfach indem wir, Uns einfach wieder darauf besinnen, dass wir, egal, auch der Feind, ist in erster Linie ein Mensch. Das stimmt.
Und da gibt es auch noch einen anderen Punkt, den du da gerade nennst. Die Würde des anderen erkennen, auch kommunikativ, aber auch Dankbarkeit. Es gibt zum Beispiel Warren Buffett, dieser legendäre US-Star-Investor, der eigentlich vom Geld kam. Der hat das mal als Eizellenlotterie beschrieben. Die Tatsache, dass wir hier an diesem Ort geboren sind, wo man zumindest mal Zugang zu sah, warum Wasser zu, Grundversorgung, zu kostenlosen medizinischen Versorgung, zu kostenloser Schul- und Universität, also Ausbildung, Lehren, wo du, wenn du auf die Fresse fällst, auch noch eine Wohnung und Stütze bekommst.
Also so privilegiert. Es gibt ja andere Länder, wo die Leute Hunger leiden oder von wilden Tieren gefressen werden oder beides oder an den Krankheiten zugrunde gehen, weil kein Geld da ist für medizinische Versorgung. Also diese dafür ein bisschen Dankbarkeit zu fühlen, den einen oder anderen Mal, das kann, glaube ich, auch helfen, Dinge wieder in die Perspektive richtig zu rücken. Einfach mal den Kopf nochmal zu erkennen.
Es ist vielleicht nicht so wichtig, in anderen, weil er eine andere Meinung hat, fertig zu machen, sondern vielleicht einmal mal kurz innehalten und sagen, dafür bin ich dankbar. Ich finde übrigens oft noch einen anderen Aspekt an diesem Grundgesetz Artikel 1 gut, weil er in gewisser Art und Weise eine Grenze nach unten setzt.
Was ich damit meine ist. Es trennt sich die Frage, fühle ich mich wertvoll, von der Frage, darf man mir meinen Wert absprechen? Also selbst wenn ich gar kein Selbstwertgefühl habe, gibt es immer noch eine... Eine Schwelle, die dieses Gesetz einführt. Auch dann können andere dir deinen Wert nicht absprechen. Du hasst ihn.
Auch wenn es dir nicht so vorkommt. Und du das jetzt in dir gar nicht stößt gerade. Und das ist ein, ganz toller Gedanke. Dass es nicht von dir abhängt. Dass du eigentlich immer genug bist. Vor allem, dass da eine Baseline ist unter die du nie freien wirst. Das haben wir gesetzlich. Dann müssen sich die anderen halten.
Zumindest als Idee ist das, finde ich, die ganz toll. Und es gibt auch noch eine Technik, da will ich noch was Persönliches erzählen. Es gibt noch eine Technik, die auch dazu geeignet ist, zu finden, dass man einen Wert in sich hat. Und zwar, seit einiger Zeit mache ich Hypnose. Was machst du? Hypnose. Oh.
Ich bin ja ganz gefährdet in diesem Podcast. Wahnsinn, ne? Ja, also ich lasse mich hypnotisieren, aber ich erlerne die Technik dabei auch. Aber ich werde sozusagen hypnotisiert. Das stellt man sich jetzt immer so im Film so vor, dass man dann so ganz weggetreten ist und jemand einem was einflüstern kann.
So ist es nicht. Man ist da so auf so eine Art subpräsent. Man hört ja auch die Worte des behandelnden Hypnotiseurs und der führt einen dahin. Wenn man dann irgendwo nicht will, geht man auch nicht mit, aber in den meisten Fällen ergibt sich auf einmal eine ganz interessante Sache, weil man unter dieser bewussten Oberfläche ganz andere Dinge spürt, die man so vergräbt, so mit seiner Rationalität und seinem overthinking und ich hab's mir mal so zurecht gedacht.
Und man spürt aber ein unfassbar tiefes Glück und Selbstzufriedenheit da unten. Moment, jeder. Spürt das Glück oder spüren das auch tiefst unglückliche Menschen? Das weiß ich nicht. Ich kann nur für mich sprechen. Und ich bin, glaube ich, vom Grundsetting ein positiver und fröhlicher Mensch. Ich bin so ein Kronprinzen-Typ, der einfach als Kronprinz auf die Welt kommt.
Grundprinz ist meine Ausrichtung immer positiv. Immer Kronprinz. Nee, aber ich weiß es nicht. Ich glaube, das Interessante ist ja, ich gehe auch manchmal dahin, wenn ich zum Beispiel überlastet bin oder, weiß nicht, kurz vorm Burnout stehe oder gestresst bin oder zum Beispiel zu wenig Energie habe. Doch das gibt es. Es gibt auch Tage, wo ich einfach wie eine ausgepresste Zitrone mich fühle.
Das kann der sofort, das richtet der ich versinke dann in diese Tiefe und merke das auch und spüre das auch körperlich, aber auch geistig und es ist eine unfassbare Entspannung und dann kannst du es auch leiten. Also brauchst du heute Energie oder brauchst du heute Entspannung? Und damit komme ich dann wieder hoch und bin wie ausgewechselt und ich merke aber, Da war ja niemand außer mir und meine Gedanken. Kannst du dich auch selbst hypnotisieren? Nee, aber dich.
Also es gibt ja jemanden, wie heißt der, Spiegel, Professor Spiegel, Spiegel, glaube ich, ist ein Stanford, der an Hypnose forscht und selbst Hypnose-Therapien anbietet und so. Und ich finde es super interessant, also wenn du es kannst, aber bitte erst, wenn du es kannst. Ich kann es. Du kanntest schon. Klar, ich war da schon bei dir. Ja, würden wir doch mal einen Podcast machen, wo du mich einfach 45 Minuten hypothesierst und ich mich dann wahrscheinlich unter Hypnose im Kopf von dem Rede.
Aber das ist das, was ich meine. Du redest gar nicht so viel. Das passiert ja alles in deinem Kopf. Das Feuerwerk läuft dir in deinem Kopf ab. Und das ist das Spannende. Und da merkst du eigentlich, wie wahnsinnig glücklich man so ein Menschlein einfach aus sich heraus sein kann. Und da ist ja die Welt weg. Da ist jede Arbeit weggeblendet.
Das ist interessant. Lass uns darüber mal, das finde ich interessiert mich, da machen wir auch mal einen Podcast drüber. Und mein Beitrag, ich bin noch nicht hypnotisiert worden und. Kann es auch nicht, aber es interessiert mich. Und ich habe aber ja diese, ich habe ja mal so eine Psychotherapie gemacht, die war ketamingestützt, ich habe das ja schon mal der Matze erzählt.
Ja, genau. Und das würde mich interessieren, inwieweit wir da Überschneidungen haben aus der Erfahrung. Kennst du, sagt dir der Name... Ach Gott, jetzt habe ich wieder meinen Namensding. Morris Rosenberg. Etwas. Nein. Morris Rosenberg war ein Forscher, der sich sehr viel mit Selbstwert beschäftigt hat.
Und er hat einen Fragebogen, erfunden. Und der heißt, der ist nach ihm benannt, das ist der Rosenberg, das ist die Rosenberg Self-Esteem Scale. Rosenberg Selbstwert, für Skala. Sollen wir die mal machen zusammen? Das sind zehn Fragen und du kannst von eins bis vier, die Antwort ist immer kleine Kästchen, von eins bis vier trifft gar nicht zu, trifft vollständig zu.
Das machen wir jetzt hier? Ja, hast du Lust? Okay, aber wie willst du es auswerten danach? Oder wir können das ja mal machen und ohne Aushaltung, aber das sind die zehn Fragen und das ist interessant, vielleicht auch für jemanden, der uns zuhört, zu sagen, die stelle ich mir auch mal die Fragen. Stimmt, gut, so machen wir es.
Und 1 ist immer, trifft vollständig zu. Ja. Und 4 ist... Trifft gar nicht zu. Oder halt umgekehrt, wie man das eben will. Ja, also 1 ist ja und 4 ist nein. Und das dazwischen sind so die Stufen. Ja, ich glaube, es ist umgekehrt. Ich glaube, 1 trifft überhaupt nicht zu. 4 heißt volle Pulle. Aha, also quasi wie so ein Volume-Regler. Genau. Und dann beantwortest du diese Fragen. und dann zählst du einfach zusammen, was du da hast.
Okay, warte. Dann gäbe es eine Antwort von Morris Rosenberg. Okay, ich, ich, los geht's. Erste Frage. Alles in allem bin ich mit mir selbst zufrieden? Vier. Das ist maximale, Punkt. Absolut. Alles in allem lässt ja auch zu, dass es mal einen Tag gibt. Ich will es ja nicht ausreden. Hätte es geheißen, vollständig hätte ich nicht viel genommen.
Aber alles in allem heißt ja so, more or less. Ja. Zweite Frage. Hin und wieder denke ich, dass ich gar nichts tauge. Das klingt jetzt arrogant, wenn ich jetzt eins mache, oder? Also wenn du eins machst, dann sagst du, das trifft überhaupt nicht zu. Ja, dann sage ich vielleicht zwei, aber das ist ziemlich schlecht.
Nee, doch, aber es gibt halt dunkle Tage, an denen man ja mal kohleisch ist. Hin und wieder denke ich, dass ich gar nichts tauge. Dann bleibe ich bei einer 2. Dritte Frage. Ich besitze eine Reihe guter Eigenschaften. Ja. Ja, 4. Vierte Frage. Ich kann vieles genauso gut wie die meisten anderen Menschen auch.
Ich kann vieles genauso gut wie die meisten anderen Menschen auch. Das finde ich nicht. Nee, da mache ich eins, weil das ist tatsächlich nicht so. Ich habe nur so ein paar Partikularsachen, die ich kann. Ich kann ganz viele Sachen, die viele Menschen sagen können, gar nicht. Es geht schon los mit Handwerkern. Frage 5.
Ich fürchte, es gibt nicht viel, worauf ich stolz sein kann. Hm, drei. Das heißt, ich bin schon, also es gibt schon ein paar Sachen. Es gibt ein paar Sachen, aber ich gebe mir ja nicht die maximale Punktzahl. Sechs. Ich fühle mich von Zeit zu Zeit richtig nutzlos. Ja, dem gebe ich jetzt auch eine zwei, weil es sind diese Momente des Geburtsschmerzes, zum Beispiel wenn man gerade etwas Neues anfängt, weil das andere nicht mehr so gut, da denkt man so, das soll ich mit mir, ja, da gebe ich mir eine zwei.
Also du fühlst dich von Zeit zu Zeit richtig nutzlos. Ja, stimmt ein bisschen. 7. Ich halte mich für eine wertvolle Person. Jedenfalls nicht für weniger wertvoll als andere. Dann gebe ich nur 3. 8. Ich wünschte, ich könnte mir selbst mehr Achtung entgegenbringen. Ja, dem muss ich wiederum zustimmen. Das ist ja quasi eine negative Tendenz.
Da würde ich sagen, da muss ich mir Selbstachtung sozusagen. Genau, da muss ich mir schon, also vernachlässige mich ja doch kräftig, zum Beispiel zu wenig Sport, zu wenig gesundes Leben, zu wenig Ausgleich, zu viel Arbeit, also da muss ich mir dann jetzt dann, ja, da gebe ich mir eine neutralen, da komm, da gebe ich mir eine 4, also das ist da wirklich da, Selbstachtung kann ich noch lernen.
Hast du es gleich geschafft, Alex. Nein, das ist spannend. Das ist nur persönlich, deswegen eicht es sich so, ja, deswegen die Schweißperlen Wer uns hier gerade sieht, wir sind ja auf YouTube auch als Video zu sehen. Neuntens, alles in allem neige ich dazu, mich für einen Versager zu halten. Nee, da mache ich eins.
Zehntens, ich habe eine positive Einstellung zu mir selbst gefunden. Ich habe eine positive Einstellung zu mir selbst gefunden. Also in between, weiß ich, nur zwei oder drei würde ich mal sagen. Ich sage vielleicht mal, es gibt keine Kommastellen. Ja, jetzt gibt es hier noch eine, haha, jetzt gibt es hier noch ein, das wird jetzt hier zu kommen, positiv und negativ formulierte Sätze in diesem Fragedingst, wechseln sich ab. Und hier steht Umpolen in Klammern.
Da sagt man nicht, also bei negativen Sachen ist nicht eins die gerichtste Zustimmung und vier die maximale, sondern anders. Das ist ein Trick, den haben die eingeführt, damit nicht Leute einfach immer zu allem zustimmen. Also damit man nochmal ein bisschen die Seier aufricht. Also das Umpolen dieser Werteskale von AXS4 ist bei den Fragen 2, 5, 6, 8 und 9.
Nach dem Umpolen dieser einzelnen Dinge werden dann die Sachen addiert. Und je höher das dann liegt, desto höher ist der globale Selbstwert und dann, kann man das halt auswerten. Also wenn ihr das wollt, einfach mal, Das kann man ja ganz leicht im Internet, nachlesen. Was ist dieser L.S. Rosenberg Self-Esteem Scale? L.S.E.S.
Und wie kann man ihn auswerten? Aber ich finde es interessant, aber ich weiß nicht, ob er vielleicht auch älter ist. Ja, der ist Mitte der 60er Jahre und Teenager entwickelt worden. Aber er gilt nach wie vor, der funktioniert auch noch. Ja, weil genau so klang es, nämlich so ein bisschen diese Extremität der Haltung und der Sorge um den Selbstklang, Entweder so wie so ein Imposter-Syndrom-Person, fand ich, oder für Teenager.
Ich finde, ich finde es für Teenager eher geeignet. Also Freunde und Freundinnen, die uns zuhört, bitte schreibt eure Erfahrungen an unsere bekannte Adresse, die hier unter dem Podcast steht, und teilt uns mit, wie ihr es fandet. Und ja, ich bin hoffentlich hier mit einem blauen Auge davon gekommen. Ja.
Ja, bis nächste Woche, alle, die uns zuhören. Und wir freuen uns wie immer. Ja. Wie immer eure Kommentare. Das tun wir, lieber Jan. Vielen Dank. Bis nächste Woche. Bis bald. Ciao.