
Militär & Macht - die Analyse von ZDFheute live
Was die Ukraine gegen Russlands Raketen tun kann
Freitag, 14. August 2026 · 33 min
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Shownotes
Die ukrainische Luftverteidigung kann Russlands ballistischen Raketen immer weniger entgegensetzen, weil die eigenen Abwehrraketen fehlen. Immer wieder sterben zahlreiche Menschen bei den Attacken auf ukrainische Großstädte, insbesondere die Hauptstadt Kiew wird immer wieder getroffen.
Die Kapazitäten der ukrainischen Flugabwehr scheinen erschöpft, gleichzeitig fährt Russland die eigene Raketenproduktion weiter hoch, wohl mit dem Ziel die aktuelle Strategie mit ständigen Luftangriffen weiterzuführen. Währenddessen setzt die Ukraine weiter darauf, Putin mit Schlägen tief im russischen Hinterland unter Druck zu setzen, etwa auf Öl-Raffinerien.
Was kann die Ukraine noch gegen Russlands Raketen tun? Mit welchen Strategien können die ukrainischen Streitkräfte den Druck auf Putin erhöhen? Darüber sprich Alica Jung mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady. Aus der Ukraine berichtet ZDF-Reporterin Anne Brühl.
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Die einzige Möglichkeit ist tatsächlich proaktiver quasi gegen die russischen Raketenstellungen auf russischen Territorien vorzugehen. Und hier kann tatsächlich der Westen, die NATO, die Vereinigten Staaten sehr viel tun noch. ZDF heute. Militär und Macht. Die Analyse. Was kann die Ukraine jetzt noch tun gegen die massiven Raketenangriffe aus Russland?
Welche Strategien verfolgt Russland, aber auch die Ukraine gerade? Hey, ich bin Alisa Jung und über diese Fragen habe ich mit dem Militäranalysten Franz Jaddy gesprochen. Russland zielt mit seinen ballistischen Raketen aktuell so oft und in so großer Zahl auf ukrainische Städte, dass sie dort kaum mehr eine dieser Raketen abfangen können.
Militäranalyst Gadi erklärt uns, was hinter dieser neuen Phase des Luftkriegs steckt. Es ist vielleicht keine neue Eskalationsstufe, sondern vielmehr eine militärische Notwendigkeit Russlands. Abgeleitet davon, dass es sehr wenig russische Erfolge an der Front gibt. Und man versucht hier den ukrainischen Widerstand Und eben durch diese Terrorangriffe, zu brechen, beziehungsweise intensiv die kritische Infrastruktur, die den Krieg eben an der Front ermöglicht und vor allem die Rüstungsindustrie hier sukzessive zu zerschlagen.
Und man nützt hier eine der größten, wenn nicht die größte Schwäche der ukrainischen Verteidigung aus und das sind die fehlenden Abfangraketen, um russische ballistische Raketen abzufangen. Sprechen wir eben über die Schlagzahl, ob das eine neue Taktik ist. Sprechen wir auch über Gegenangriffe, die die Ukraine ja selbst auch auf russisches Gebiet abfeuert.
Da eben zuletzt in den letzten Wochen war sie aus ihrer Sicht ja eben sehr erfolgreich, traf eben nicht nur russische Ölraffinerien, traf eben auch Logistikzentren vom größten Online-Händler. Und eben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, auch darüber will ich mit Ihnen sprechen, gab es einen ukrainischen Angriff auf den russischen Stützpunkt der Schwarzmeerflotte.
Novorossisk, vier Kriegsschiffe sollen dabei beschädigt worden sein. Was wissen Sie darüber? Nun, kurz zusammengefasst ist es, glaube ich, alles Teil einer proaktiveren Luftverteidigungsstrategie. Was meine ich mit einer proaktiveren Luftverteidigungsstrategie? Das heißt also, weil der Ukraine eben die Abfangraketen, das sind vor allem PAK-2, PAK-3 Abfangraketen für die Patriot-Systeme, die die Amerikaner, aber auch die deutsche Bundeswehr, an die Ukraine geliefert haben, weil die nicht in größerer Anzahl mehr vorhanden sind.
Und de facto ist es so, dass die Ukraine nahezu fast gar keine Abfangraketen mehr in diesen Kategorien hat. Das heißt, dass mehr russische Raketen durchkommen. Und es auch nicht so ist, dass es in naher Zukunft der Fall sein wird, dass andere europäische Länder oder die Amerikaner zusätzliche Abfangraketen in größerer Anzahl schicken können.
Das hat einerseits mit dem Iran-Krieg zu tun, andererseits eben, weil nicht genügend von diesen Abfangraketen vor Ausbruch des Ukraine-Krieges eingelagert waren, in NATO-Beständen, dass man hier eben nicht nur alleine versucht, diese Abfangraketen abzufeuern auf polistische Raketen, sondern vielmehr eben, dass man auch versucht, die russischen Raketen quasi abzufeuern, dort zu treffen, bevor sie wirklich Schaden anrichten können.
Das heißt also an den Abschussrampen zerstören, beziehungsweise auch die Produktionsstädten. Die Zulieferer für diese Herstellung von russischen ballistischen Raketen, eben hier die einzelnen Städten zu zerschlagen, zu treffen. Und unter anderem ist es auch so, dass viele dieser Kriegsschiffe, die im Schwarzen Meer operieren, auch russische Raketen, vor allem Marschflugkörper auf Ziele in der Ukraine, in der Tiefe des ukrainischen Raums eben abfeuern.
Das heißt also, dieser Angriff auch, wo einige russische Schiffe beschädigt worden sind, ist Teil einer aktiven Luftverteidigungsstrategie meiner Meinung nach. Und natürlich will man auch gleichzeitig den Druck auf die russische politische Führung hier erhöhen, den Krieg nach Hause bringen. Und was man hier sieht, ist, was man im Militärjargon eine.
Systemkriegsführung nennt, im englischen Systems Warfare, da sieht man quasi den Gegner, die gegnerischen Streitkräfte, das gegnerische Land, den Gegner im Allgemeinen als quasi ein System, ein System, das man quasi kartografiert, also aufzeichnet und dann versucht eben. Einzelne neuralgische Punkte zu identifizieren.
Wenn man diese neuralgischen Punkte trifft, dann trifft es den Gegner besonders schmerzlich und da würde ich auch zum Beispiel die Schläge auf, die Wildberries-Hallen beziehungsweise Wildberries, ein großer E-Commerce-Betreiber in Russland, rein kategorisieren, weil hier geht es unter anderem darum, auch die russische...
Kriegswirtschaft, die Wirtschaft im Allgemeinen eben zu schwächen. Das heißt also, ich würde das im Gesamten als eine systemische Kriegsführung gegen Russland, gegen die russischen Streitkräfte, gegen die russische Kriegswirtschaft sehen, wo man eben versucht, proaktiv, hier, wenn es in irgendeiner Weise möglich ist, eben, hier schon russische Raketen oder andere Wirkmittel, die auf die Ukraine abgefeuert werden, in Russland selbst zu zerstören oder deren Produktion zu verhindern.
Die Ukraine, die hat nach eigenen Angaben jetzt bei diesem Angriff eben auf den Ort der Schwarzmeerflotte 15 verschiedene ausschließlich in der Ukraine entwickelte und produzierte Waffensysteme in einer einzigen Operation eingesetzt, so heißt es von der Ukraine. Wer setzt denn da gerade wen mehr unter Druck eben durch diese massiven Luftangriffe?
Eines ist, glaube ich, wichtig zu verstehen. Russland hat hier einen klaren quantitativen Vorteil. Wenn man sich den Monat Juli ansieht, ist es so, dass die ukrainischen Angriffe im Verhältnis zu den russischen Angriffen im Verhältnis 1 zu 6 waren. Das heißt also sechsmal so viele russische Angriffe auf ukrainische Ziele als umgekehrt.
Das geht, glaube ich, auf ungefähr 28 ukrainische Angriffe pro Tag im Vergleich zu um die 170, 172 russische Angriffe. Also hier gibt es einen quantitativen Unterschied. Es ist auch so, dass schon mehr ukrainische Angriffe durchkommen. Hier ist die Größe Russlands vom Nachteil. Einzelne Punkte wie Städte wie zum Beispiel Moskau und St. Petersburg sind besser geschützt als andere.
Es gibt auch einen Mangel an Luftverteidigungssysteme und vor allem Luftverteidigungsmunition auf russischer Seite selbstverständlich und Russland gerät hier unter Druck und es ist auch, ein richtiger Ansatz aus militärischer Perspektive meines Erachtens nach, den Krieg nach Russland hier. Heimzutragen.
Und ich glaube nicht, was man oft hört, dass das der Grund ist, warum Russland hier im größeren Rahmen eskaliert. Vielmehr ist es so, dass Russland die ukrainischen Städte verstärkt angreift, beziehungsweise auch die Produktionskapazitäten für weitreichende Wirkmittel wie ballistische Raketen nach oben skaliert hat, weil es eben an der Front nicht die erwünschten Fortschritte gibt.
Das hat also wenig damit zu tun, dass Russland hier quasi eskaliert, weil die Ukraine ja jetzt fähig ist, Ziele in Russland selbst in der Tiefe effektiver anzugreifen. Über die Lager an der Front sprechen wir später auch nochmal detaillierter. Jetzt aber nochmal nachgefragt zu den Angriffen im Schwarzen Meer.
Gibt es ja also aktuell von beiden Seiten, eben Ukraine und Russland. Dadurch wird auch die Schifffahrt gestört, Handelsrouten gestört. Ist es vielleicht auch ein Ziel der Ukraine, da jetzt international wieder mehr Aufmerksamkeit, mehr Druck zu machen, eben durch solche Angriffe im Schwarzen Meer? Die Ukraine hat hier klar einen Vorteil im Bereich der unbemannten Kriegsführung in der maritimen Dimension im Schwarzen Meer, im Asophischen Meer und hat hier wirklich Unglaubliches geleistet in den letzten Jahren.
Was aber natürlich auf russischer Seite passiert ist, ist auch, dass auch Russland hier eskalierte, beziehungsweise verstärkt eben auch ukrainische Schiffe angreift. Und das ist jetzt vor allem ein großes Problem, eine große wirtschaftliche Herausforderung. 60 Prozent der ukrainischen Exporte sind eben landwirtschaftliche Produkte, also überwiegend Getreide.
90 Prozent davon wird quasi über das Schwarze Meer, exportiert und die russischen Angriffe auf diese ukrainischen Häfen, Also es gibt drei Häfen, von denen das alles verschifft wird, unter anderem auch Odessa. Jetzt bringen quasi den ganzen Export oder die Exportvolumen in Gefahr. Und es ist so, dass wahrscheinlich bis Ende des Monats es möglich sein wird, 50 Prozent von den, erbrachten Exportvolumen über den Landweg nach Westen zu verschiffen.
Aber das braucht Zeit und man weiß dann trotzdem noch nicht, was man mit den anderen 50 Prozent hier macht. Also hier ist es auch wirklich so, dass die ukrainische Seite unter starkem Druck ist. Russland ist vor allem im Bereich der Krim unter Druck und natürlich auch eben, was einzelne Schiffe und die Schiffsfahrt im Allgemeinen hier betrifft.
Also es herrscht eine Art Patz-Situation im Moment, wo beide Seiten eben versuchen, sich hier günstig zu positionieren. Aber es ist auch ein Abnutzungskrieg, der hier am Schwarzen Meer stattfindet und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Und die Ukraine, auch wenn sie da jetzt eben erfolgreich scheint, zumindest was eben es betrifft, wenn sie angreift, selbst auf russisches Territorium, ist sie aber im Abwehren von den Raketen.
Ich habe es am Eingang dieser Sendung ja gesagt, ist sie da gerade so wahnsinnig in der Defensive, kann da eben wenig tun, weil eben auch die Abfangraketen-Typ Patriot aus den USA fehlen. Da kann sie auch in nächster Zeit keinen Nachschub erwarten. Oder auf was muss sich die Ukraine jetzt einstellen in den nächsten Wochen?
Nun, ich habe ja eine proaktivere Strategie hier angesprochen, was der Westen hier zum Beispiel tun kann, was vor allem die Vereinigten Staaten tun können und einzelne amerikanische Staatsbürger ist zum Beispiel den ukrainischen Streitkräften, es ermöglichen, Starlink, also ich rede hier von einer einzelnen Person in den Vereinigten Staaten, Starlink auf russischem Territorium einzusetzen.
Warum ist das so wichtig? Starlink kann helfen, dass ukrainische Aufklärungsmittel, also ukrainische Aufklärungsdrohnen, aber auch ukrainische Angriffsdrohnen hier, auf russischem Gebiet operieren können und schnell Ziele identifizieren, beziehungsweise auch Schläge auf zum Beispiel mobile Raketenabschussrampen.
Zu ermöglichen, um eben eine wiederum proaktivere Verteidigungsstrategie hier durchzuführen. Und das geht hier nicht darum, dass quasi Geofencing für das gesamte russische Territorium, Staatsgebiet ausgeschaltet wird. Das geht hier möglicherweise um ein paar hundert Kilometer eben, die man braucht, eben dass ukrainische Drohnen auch auf russischem Gebiet hier operieren können, um einfach effektiver diese, Abfang oder diese ballistischen Raketen, verzeihen Sie bitte, die abgefeuert werden von russischer Seite, eben direkt am Ursprung dort, wo sie abgefeuert werden oder wo sie im Begriff sind, abgefeuert werden, zu zerstören.
Und das ist eben, glaube ich, einer der Dinge, die in der nächsten. In naher Zukunft passieren müssen, weil es wird tatsächlich nicht vor Ende des Jahres genügend Abfangraketen für die Patriot-Abwehrsysteme geben. Europäische Systeme gibt es auch, aber auch für die gibt es nicht genug Raketen. Es gibt einige ukrainische Projekte hier, ein Projekt speziell, wo es darum geht, eine Abfangrakete zu erzeugen.
Zu bauen. Die könnte aber frühestens wahrscheinlich Mitte 2027 eben in Dienst gestellt werden. Und es ist noch unklar, ob es tatsächlich geschafft wird. Und der Ukraine steht tatsächlich ein sehr harter Winter bevor. Sollten die Russen hier weiter ihre Angriffe nach oben skalieren mit ballistischen Raketen.
Das heißt, die einzige Möglichkeit ist tatsächlich eben hier proaktiver quasi gegen die russischen Raketen, gegen die russischen Raketenstellungen auf russischen Territorien vorzugehen. Und hier kann tatsächlich der Westen, die NATO, die Vereinigten Staaten, sehr viel tun noch. Lasst uns das noch einmal kurz zusammenfassen. Russland verschärft seine Angriffe mit ballistischen Raketen ganz gezielt.
Meine Kollegin Anne Brühl war jetzt für mehrere Wochen in der Ukraine und hat die Angriffe selbst mitbekommen. Sie berichtet uns, wie sie und die Ukrainer die Attacken erleben. Die Menschen hier in der Ukraine, die sind nach viereinhalb Jahren Krieg ja wirklich resilient. Aber die letzten Wochen, die waren wirklich erschöpfend für viele.
Manche Menschen kriegen überhaupt nicht mehr richtig Schlaf, weil ständig die Sirenen heulen. Und es gibt zwei Dinge, die sie vor allen Dingen sehr beunruhigen. Das ist zum einen die Tatsache, dass Russland offenbar jetzt in großer Zahl über diese ballistischen Raketen verfügt. Und zwar doppelt so viel als noch zuvor. Und diese ballistischen Raketen.
Die werden eben auch ständig und in großer Zahl und in immer kürzeren Abständen eingesetzt. Zuvor konnte man sagen, wenn es eine dieser Angriffsnächte gab mit vielen Drohnen, mit ein paar ballistischen Raketen, dann haben die Menschen hier in Kiew zum Beispiel gesagt, naja, die nächsten Nächte sind vielleicht wieder ein bisschen ruhiger.
Diese ballistischen Raketen, die müssen wieder aufgefüllt werden. Aber diese Lücke, die gibt es jetzt eben nicht mehr. Unter anderem auch, weil Russland auch Verbündete wie Nordkorea hat und dort eben mit diesen Raketen auch beliefert wird. Und das andere, das große Problem ist diese sehr kurze Vorwarnzeit.
Normalerweise, wenn die Sirenen des Luftalarms ertönt sind, dann hatte man Zeit, sich über Telegram-Kanäle zu informieren, woher Drohnen, Marschflugkörper fliegen. Es gab auch immer genügend Zeit, sich dann in Schutz zu bringen. Viele Zivilisten haben hier ja auch in ihren Häusern keinen direkten Zugang zu Schutzräumen oder Bunkern.
Die haben eine gepackte Tasche im Flur stehen und die gehen dann in die Metro oder in irgendwelche Tiefgaragen. Aber diese Vorwarnzeit, die gibt es jetzt eben nicht mehr. Also wir haben das hier in Kiew mehrmals erlebt, auch in Odessa, da heulen die Sirenen und dann hört man eben im Grunde genommen auch schon sofort Explosionen mitten in der Stadt und da sterben Menschen auf offener Straße, weil sie es eben nicht mehr in die Schutzräume schaffen.
Für Zivilisten, diese Zahlen hat die UN jetzt gerade bekannt gegeben, war der Juli einer der tödlichsten Monate seit Frühjahr 2022. 437 Zivilisten wurden getötet von Russland und mehr als 2600 verletzt. Und welche Auswirkungen, also wenn es jetzt um die Zerstörung auch geht oder alles, was natürlich dranhängt, wenn Russland auf Infrastruktur zielt, aber eben auch auf zivile Gebäude, Zivilisten, ziviles Leben, welche Auswirkungen hast du erlebt in den letzten fünf Wochen dieser russischen Angriffe?
Ja, die russische Strategie ist ja vor allen Dingen auch wirtschaftliche Ziele zu treffen. Also zum Beispiel die Häfen rund um Odessa, aber dann eben auch Logistikzentren, Lager von großen Supermärkten. Und hier in Kiew zum Beispiel, da gibt es Supermärkte, da bleiben die Regale leer in Teilen. Da wird mit Schildern darauf hingewiesen, dass das die Auswirkungen dieser Angriffe sind.
Man versucht jetzt natürlich aus dem Westen irgendwie diese Güter, aus dem Westen der Ukraine, diese Güter jetzt hier nach Kiew zu bringen. Das dauert. Aber insgesamt diese Strategie auf die Wirtschaft zu treffen, die betrifft natürlich auch noch andere Bereiche. Also Russland greift massiv die Tankstellen hier im Land an.
In einem Land, in dem es ja keine zivile Luftfahrt mehr gibt. Das heißt, die Menschen sind aufs Auto angewiesen, die sind auch darauf angewiesen zu tanken und die haben jetzt sehr große Angst davor, weil im Grunde genommen nicht nur in Frontnähe, sondern auch tief im Hinterland diese Tankstellen angegriffen werden.
Und das nächste Verkehrsmittel, die ukrainische Bahn, die ja trotz Krieg berühmt dafür war, für ihre Pünktlichkeit und ihre Beständigkeit, auch die wird jetzt ständig von Russland angegriffen. Da halten dann Züge auf offener Strecke. Die Menschen versuchen, sich irgendwie in Schutz zu bringen. Aber das funktioniert eben auch nicht mehr.
Heute sind in Odessa bei einem Angriff auf einen Zug auch zwei Menschen getötet worden. Natürlich eine Taktik, die wir da immer wieder beobachten, die Menschen ja auch zu brechen in der Ukraine. Wie reagiert denn die Regierung jetzt auf diese Eskalation eben des russischen Luftkriegs? Ja, es gibt eine Sache, die hat hier dann doch aufforchen lassen.
Normalerweise nach diesen Angriffen wurden immer die Zahlen bekannt gegeben, wie viele russische Drohnen, Marschflugkörper, ballistische Raketen geflogen sind. Aber da wurde jetzt eben von der Luftwaffe gesagt, diese Zahlen, die wird es nicht mehr geben. Das lässt insofern aufforchen, weil in diesen letzten Angriffswellen die Ukraine eben immer sagen musste, dass keine der ballistischen Raketen abgefangen werden konnte.
Für dieses Abfangen der ballistischen Raketen braucht man diese Patriot-Raketen und an denen fehlt es eben. Präsident Zelensky, der fleht ja schon seit Wochen im Grunde genommen seine westlichen Partner an. Er hat das jetzt nochmal ganz gezielt getan in einem CNN-Interview, wo er auch so ein bisschen Einblick gegeben hat in seine Seelenlage.
Er sagte da, er versucht im Grunde genommen täglich Gespräche zu führen mit Amerikanern, Telefonate, um sie von Folgendem zu überzeugen. Er sagte, mit fünf Prozent der amerikanischen Patriot-Raketen, wenn fünf Prozent davon in die Ukraine kämen, käme die Ukraine über den Winter. Mit zehn Prozent des amerikanischen Raketenvorrats könnte man jede russische Rakete abfangen.
Den Winter, den erwähnt er natürlich aus einem Grund, weil der letzte schon so verheerend war. Da ist es Russland ja massiv gelungen, die Infrastruktur zu zerstören. Da mussten Menschen ohne Heizung, ohne Wasser in sehr kalten Wohnungen ausharren. Also das ist ein Szenario, was man natürlich nicht nochmal erleben möchte.
Und deswegen erwähnt Selensky eben auch ausdrücklich den Winter. Der Ukraine fehlt der Nachschub für das amerikanische Patriot-Raketenabwehrsystem. Deshalb sind die Zivilisten in den Städten dem Beschuss fast schutzlos ausgeliefert. Doch die Ukraine nutzt eigentlich auch Systeme von anderen Ländern, wie das deutsche Luftverteidigungssystem IRIS-T.
Ich wollte von Militäranalyst Gadi wissen, ob das ihnen gerade hilft. Iris C SLM, also das deutsche System, kann in dieser Hinsicht nicht gegen die verbreitetsten russischen ballistischen Raketen eingesetzt werden. Es gibt in einigen Versionen eine Fähigkeit, um ballistische Raketen zu bekämpfen. Aber es ist tatsächlich so, dass es im Moment nahezu alternativlos ist, was die Effektivität von einzelnen Abfangraketen betrifft.
Und was das in Bezug auf das Patriot-System und hier vor allem PAK-3, Abwehrabfangraketen beziehungsweise auch PAK-2, die natürlich auch geliefert werden. Ich möchte auch dazu sagen, ich kann nicht ganz nachvollziehen, was hier Präsident Zelensky im Detail meint mit 5%, 10%. Tatsächlich ist es so, dass die Bestände innerhalb der NATO, aber auch innerhalb der Vereinigten Staaten.
Relativ begrenzt sind und limitiert sind. Das weiß ich aus Gesprächen mit amerikanischen Militärs, aber auch mit Offizieren der deutschen Bundeswehr und anderen NATO-Streitkräften. Also es ist tatsächlich so, dass selbst wenn der politische Wille da wäre, hier mehr zu schicken, es gibt nicht mehr so viel.
Und Sie dürfen nicht vergessen, eine Abfangrakete kann nicht eine russische-palistische Rakete normalerweise abfangen. Es braucht wahrscheinlich zwei, drei, vielleicht sogar vier Abfangraketen, um eine einzelne russische ballistische Rakete abzufeuern. Und Russland skaliert die Produktion von ballistischen Raketen eben nach oben.
Und wenn man bedenkt, dass die gesamte Jahresproduktion der Vereinigten Staaten im Moment um die vielleicht 650 bis 700 oder ein bisschen mehr als das von Patriot-Abfangraketen besteht. Und Russland hier ja in einigen Kategorien von ballistischen Raketen wahrscheinlich 700, 800 Raketen, vielleicht sogar 1000 Raketen mit Jahresende im gesamten ballistischen Raketenbereich produziert, dann sehen Sie, dass hier ein enormes Defizit ist und dass, es auch nicht damit getan sein wird, dass diese Raketen, die produziert werden, schnell geliefert werden.
Man muss auch sagen, es dauert sehr lange, diese Raketen herzustellen. Also. Einen langen Zeitraum und es ist enorm technologisch komplex und in dieser Hinsicht, muss man eben, und das habe ich mehrmals eben unterstrichen, auch andere Methoden wählen wahrscheinlich, um hier die russische Raketenproduktion zu drosseln und dann eben um tatsächlich die Raketen, bevor sie abgefeuert werden, eben zu bekämpfen.
Und das ist es wirklich, wo wir am meisten wahrscheinlich tun können als der Westen, als die NATO, als die Vereinigten Staaten. Ich möchte gerne nochmal bei Ihnen nachfragen, weil Anne Brühl das ja auch gerade so eindrücklich geschildert hat, dass eben jetzt selbst in der Hauptstadt in Kiew, das ist nicht Rakiv, das liegt nicht direkt an der russischen Grenze, das liegt ja schon eher im Land, dass selbst da eben jetzt teilweise kaum bis wenig Zeit eben ist, Schutz zu suchen, weil einfach die Ukraine das Alarmsystem nicht mehr rechtzeitig warnt.
Was ist da passiert? Warum ist das so, dass es der Ukraine eben seltener bis manchmal gar nicht mehr zu gelingen scheint zu warnen? Eine Rakete wurde abgeschossen, die ist auf dem Weg zu uns. Suchen Sie Schutz? Das ist tatsächlich nicht ganz klar und das ist auch eine Frage, die sich die Ukrainer selbst stellen, beziehungsweise auch die natürlich heftig in Kiew debattiert wird.
Eine Hypothese ist, dass die Russen einfach ihre Abschussrampen näher an die Grenze gebracht haben, beziehungsweise sie einfach aus einer geringeren Distanz abfeuern. Und das verkürzt natürlich automatisch die Vorwarnzeit. Die zweite Theorie ist, dass es hier möglicherweise teilweise limitiertere westliche Unterstützung eben beim Erkennen eben dieser russischen Abschüsse eben gibt.
Aus verschiedensten Gründen, die ich jetzt auch im Detail natürlich nicht weiß. Aber es gibt hier mehrere Theorien, warum das der Fall ist. Aber es ist tatsächlich unklar. Russland setzt vermehrt auch so einen kleineren Marschflugkörper ein, genannt Banderol. Wenn ich das richtig ausspreche, ist das auch Teil des Problems?
Selbstverständlich ist das Teil des Problems und wir sehen auch, dass es hier einen Trend gibt hin zu mehr düsengetriebenen Drohnen, beziehungsweise ist natürlich die Diskussion im, militäranalytischen Feld, wann wird quasi eine Drohne ein Maßflugkörper und umgekehrt. Also wir sehen schon tatsächlich, dass es so ist, dass in diesem Kriegsjahr verstärkt düsengetriebene Systeme eingesetzt werden, die auch, komplexere Fähigkeiten haben im Vergleich zu den billigen Drohnen noch vor einigen Jahren.
Und dass wir tatsächlich in Richtung Marschflugkörper oder verstärkt in Richtung Marschflugkörper gehen. Und diese neuen Drohnen, die quasi Marschflugkörper in gewisser Weise sind, sind auch schwieriger zu bekämpfen, schwieriger abzuschießen. Sie sind aber dennoch in einer größeren Anzahl vorhanden auf dem Gefechtsfeld, werden abgefeuert in größeren Quantitäten und übersättigen dadurch die ukrainische Luftverteidigung zusätzlich, also zusätzlich zu den ballistischen Raketen und zu den größeren Marschflugkörpern, die Russland auf ukrainische Ziele abfeuert.
Diese Eskalation in der Luft, Sie haben ja am Anfang auch schon die Lage an der Front angesprochen. In was für einem Zusammenhang steht das? Nun, es ist so, dass Russland seine militärischen Ziele für dieses Jahr nicht erreicht hat und mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht erreichen wird. Das heißt also die Eroberung des restlichen Donbasses.
Es ist aber nicht so, dass Russland hier keine Fortschritte macht. Russland macht Fortschritte, vor allem im südlichen Donetsk entlang des Festungsgürtels. Das heißt also, in der Nähe der Städte Kramatorsk, Sloviansk, aber dann auch weiter im Süden eben Konstantinjevka. Russland kontrolliert nahezu Konstantinjewska komplett, beziehungsweise ist Konstantinjewska eine größere Grauzone, wo keine der beiden Seiten eben tatsächlich die Kontrolle mehr hat.
Und man kann hier klar erkennen, was die russische Strategie ist. Das heißt also von Konstantinjewska Richtung Trotschivska und von Trotschivska weiter Richtung Kramatorsk eben, also von Süden nach Norden quasi vorzustoßen, um diese zwei größten Festungsstädte Kramatorsk. Und dann weiter im Norden, um Sloviansk eben zu nehmen.
Es ist aber auch so, dass östlich von Sloviansk die russischen Truppen hier Fortschritte machen. Es geht hier vor allem, und ich glaube, das ist auch wichtig zu verstehen, um Höhen. Also der Kampf um Höhen ist hier entscheidend auf dem Gefechtsfeld oder im Dombos. Warum? Weil Höhen benutzt werden, um Antennen aufzustellen.
Antennen ermöglichen, dass Drohnen mit größerer Reichweite operieren. Und es ist tatsächlich... Ein Krieg, der von der sogenannten Kampfunterstützung dominiert wird. Kampfunterstützung heißt also Artillerie, aber auch Drohnen, die eingesetzt werden, um quasi der Infanterie oder anderen Gefechtsfahrzeugen den Weg hier freizumachen.
Und es geht einfach darum, den Gegner oder die gegnerische Kampfunterstützung eben zu zerstören. Deshalb ist der Kampf besonders hart um diese Höhen. Und es gibt im Höhen östlich, von Slowiansk zum Beispiel, die Russland versucht jetzt unter Kontrolle zu bringen. Und sollte das Russland gelingen, in Kombination eben mit weiteren Vorstößen auf Trotschivska zum Beispiel und.
Weiter eben in Richtung Torpropilia, dann ist es so, dass Russland Feuerkontrolle über Slowiansk und Kramatorsk früher oder später erreichen kann. Das heißt also, die russischen Truppen müssen gar nicht tatsächlich in diese Städte einfallen, um diese Städte unbewohnbar zu machen. Es ist also ein ähnliches Muster, wie wir es schon in der Vergangenheit gesehen haben, zum Beispiel in der Stadt Brokrovsk, aber auch in anderen Städten im Donbass.
Und das ist die große Gefahr. Und die Frage ist, wie lange dieser Festungsgürtel noch hält, beziehungsweise auch wie groß die Verluste auf ukrainischer Seite sein werden, aber auch auf russischer Seite in diesem Abnutzungskampf im Donbass. Aber es wird wahrscheinlich schon so sein, dass Russland hier einige Gebietsgewinne erzielen wird.
Die Ukraine erzielt in anderen Teilen der Front, zum Beispiel im Bereich weiter im Norden, oben in Liman, auch militärische Erfolge an den anderen Teilen der Front. Also die Front ist dynamischer, als man es wahrscheinlich annehmen würde. Darauf bezogen diese Frage an Sie aus dem Stream. Sehen Sie bislang ungenutzte militärische oder technologische Ansätze, mit denen die Ukraine ihr strukturelles Kräfteungleichgewicht gegenüber Russland zumindest teilweise ausgleichen könnte?
Nun, ein erfolgreicher Ansatz über die letzten Monate war natürlich diese bekannte Mid-Range-Strike-Campaign. Das heißt also diese Drohnen, die eben ab Kilometer 30 bis Kilometer 200 von, ukrainischer Seite sehr effektiv eingesetzt wurden über die Monate, um russische Logistik zu zerstören, russische Summer-Lage bzw.
Verfügungsräume, hochwertige russische militärische Ziele wie Radarsysteme, Flugabwehrsysteme und so weiter, zu zerstören. Das war relativ innovativ, relativ erfolgreich und hat etwas den Druck genommen, wobei wenn man sich die Front anschaut und mit einzelnen Soldaten spricht und auch dort ist es so, dass in einzelnen Teilen eben diese Midrange-Strike-Campaign sehr erfolgreich war.
Also wenn man bedenkt, im Bereich Liman zum Beispiel und auch in anderen Teilen der Front, aber wenn man mit Soldaten und Offizieren eben redet, im südlichen Donetsk ist es so, dass sie wenig davon gespürt haben, dass diese Mid-Range-Strike-Campaign erfolgreich ist. Es ist zum Beispiel sehr erfolgreich im südlichen Frontabschnitt, also in Saburisha beziehungsweise auch erfolgreich eben um nach und nach eben, den Druck auf die Krim hier zu erhöhen.
Aber im Gesamten ist es so eben, dass selbst diese innovative Form der Kriegsführung nicht kompensieren kann, dass auf der ukrainischen Seite eben. Nach wie vor das größte Defizit des Personals, also die Unterlegenheit quantitativ gegenüber Russland ist und dass Russland natürlich auch, und das ist, glaube ich, der zweite wichtigste Punkt auch, den man aus dieser Sendung mitnehmen soll, also einmal eben die fehlende Patriot-Munition, also die fehlenden Abfangraketen und auf der anderen Seite der wichtigste Punkt ist eben.
Ist es tatsächlich so, dass Russland möglicherweise im September eine Teilmobilisierung, eine schleichende Mobilisierung von Reservisten eben durchführen wird. Das heißt, vielleicht 200.000 bis 300.000 zusätzliche Soldaten mobilisieren wird und die dann in den Kampf wirft, neue Fronten aufmacht. Und das würde natürlich den Druck entlang der ukrainischen Front enorm erhöhen, weil das eigentlich einer der letzten militärischen Vorteile auf russischer Seite ist.
Also der quantitative Vorteil. Und wie Stalin einst sagte, Quantität irgendwann einmal erschafft eine gewisse Qualität auf dem Gefechtsfeld. Und das ist, glaube ich, der große nächste Schritt, den Russland möglicherweise vorbereitet. Wir wissen nicht, ob es tatsächlich passieren wird. Sollte es passieren, würde es natürlich auch so sein, dass die Ukraine hier zusätzlich mit einem quantitativen Problem umgehen muss.
Das würde nicht bedeuten, dass die Front zusammenbricht, aber es wird natürlich den Einsatz entlang der Front für die Ukraine um einiges erschweren. Zum Schluss noch diese Frage an Sie. Der ukrainische Präsident Zelensky, der sagte am Mittwoch folgendes. Kiew und seine Partner verfolgen einen gemeinsamen Plan, um Moskau zur Beendigung des Krieges zu zwingen.
Die Strategie, die beruhe auf gemeinsamen Druck. Wie groß Ihre Hoffnung, dass da wirklich ein großer gemeinsamer Plan ist, der genug Druck ausübt auf Russland und damit vermag das Land tatsächlich zu zwingen, in Verhandlungen einzutreten? Und ich glaube, vielleicht ist Russland hier das falsche Wort.
Der Druck muss einzig und allein im Kopf von Wladimir Putin so groß sein, dass er glaubt, dass er diesen Krieg nicht weiterführen kann. Ich kann natürlich nicht in den Kopf von Wladimir Putin hineinblicken. Soweit wir das wissen, ist es auch so, dass er nach wie vor glaubt, wenn er weiter durchhält, wenn er hier einfach nicht aufgibt, dass er früher oder später den gesamten Donbass unter seiner Kontrolle bringen wird.
Und ich glaube, das sind die minimalen Kriegsziele, die er sich quasi gesteckt hat, beziehungsweise erst dann würde er möglicherweise einem Waffenstillstand zustimmen. Das bedeutet aber nicht, dass es dann tatsächlich Frieden geben wird, sondern vielmehr würde er dann versuchen, durch hybride Methoden wahrscheinlich die ukrainische Gesellschaft zu zersetzen, die westliche Unterstützung auch zu reduzieren.
Und dann vielleicht sollten diese hybriden Methoden dann letztendlich Erfolg bringen und die Ukraine geschwächt sein und der Westen, die Europäer, die Amerikaner sich von der Ukraine teilweise abgewandt haben und sich was anderes fokussiert haben, dann wieder konventionell. Im größeren Maße eben angreifen.
Man darf nicht vergessen, Russland hat eine Kriegswirtschaft, Russland hat eine größere Streitkraft. Russland wird am Ende dieses Krieges militärisch stärker sein als am Anfang dieses Krieges. Und es ist tatsächlich ein Hammer-und-Nagel-Problem. Russland hat die Zukunft quasi oder seine wirtschaftliche Zukunft, teilweise seine politische Zukunft mit diesem Krieg in der Ukraine verspielt.
Das einzige Instrument, das Wladimir Putin hat, um quasi sein Ziel, eine neue europäische Sicherheitsarchitektur zu etablieren, durchzusetzen. Sind tatsächlich die Streitkräfte einzig und allein. Und daher ist es so, wenn man nur einen Hammer hat, dann schauen plötzlich alle Probleme wie ein Nagel aus und davor habe ich tatsächlich am meisten Angst langfristig, mittel- bis langfristig.
Laut Garry kann die Ukraine Russlands Überlegenheit momentan nicht ausgleichen. Seiner Meinung nach bräuchte es dazu noch mehr Unterstützung aus dem Ausland. Die Ukraine muss jetzt trotzdem proaktiv handeln, um den russischen Angriffen etwas entgegenzusetzen, meint Garry. Jede Woche sprechen wir hier bei Militär und Macht die Analyse über globale Machtverhältnisse, Militärpolitik und Verteidigungsstrategien.
Außerdem findet ihr uns auf YouTube, da könnt ihr uns auch eure Fragen stellen. Den Link findet ihr in den Shownotes. Danke fürs Zuhören und sehr gerne bis zum nächsten Mal. Tschüss.