On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5

Auf einen Kaffee mit Leander Machan - Wie lange dauert es eine Folge des Podcasts zu schneiden?

Montag, 14. Oktober 2024 · 36 min

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Shownotes

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Ich will euch ein wenig die Menschen hinter dem Podcast näher bringen. Heute steht mein Cutter an, Leander Machan.
Er ist eigentlich in einer ganz anderen Musikwelt unterwegs, als der Blasmusik. Das tut der ganzen Sache keinen Abbruch.
Wenn ihr mehr über Leander wissen wollt oder seine Musik supporten wollt:
leandermachan.com
instagram.com/leander.machan
youtube.com/@LeanderMachanBand
Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!
Viel Spaß mit der Folge :-)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen bei einer neuen Folge von Auf einen Kaffee mit dem Kleinformat hier auf dem Blasmusik-Podcast. Hier spreche ich mit einem Gast oder einer Gäst über ein spezielles Thema und wir diskutieren ungefähr einen Kaffee lang darüber. Mein heutiger Gast ist jemand, den ich schon länger mal vorstellen wollte, denn er arbeitet für mich.

Denn er ist dafür verantwortlich, dass der Podcast so regelmäßig erscheinen kann. Denn mittlerweile ist das Ganze ja schon so groß geworden, dass es ein mittelgroßes Hobby bzw. ein kleiner Job ist. Nämlich mein Cutter Lehrender Machern. Ich will euch auch in der Reihe immer mal wieder ein bisschen Einblicke geben, was so hinter den Kulissen des Podcasts eigentlich so passiert, welche Menschen da noch tätig sind.

Und hier ist der Anfang. Ich wünsche euch viel Spaß. Das ganze Ding nennt sich ja auf einen Kaffee mit. Und jetzt ist natürlich die neue Standardfrage. Du kennst ja die Standardfragen immer mittlerweile. Wie trinkst du deinen Kaffee?

Momentan wahnsinnig gerne einen schönen Espresso mit ein bisschen Milch. Also ganz schwarz muss der Kaffee schon wahnsinnig gut für sein. Aber ich trinke meinen Kaffee generell immer als sehr guten Kaffee, sonst verzichte ich meist auf Kaffee.

Also du bist quasi ein Genusstrinker und kein, ich brauche da so unbedingt, um wach zu werden.

Richtig, also wenn, dann eigentlich nur dann gerne, aber vor allen Dingen um die Aromen zu geschmecken, weil Kaffee ist ja so eine Welt. Da fühle ich mich auch ein bisschen zu Hause.

Okay, hast du dann auch eine Siebträgermaschine daheim?

Haben wir da. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich sie nicht im Alltag nutze, weil es eine wahnsinnige Arbeit ist, die ich auch noch nicht zu meiner Zufriedenheit gemeistert habe.

Aber ich arbeite dran. Okay, das hält mich nämlich auch im Moment noch davon ab, eine zu bekommen. Weil ich mir denke, die steht dann mehr rum, als dass sie benutzt wird.

Das könnte so sein, aber wenn du dich mit dem Gedanken rumschlägst, ist es wahnsinnig interessant.

Also ja, muss man schon wollen. Auf jeden Fall. Also ich bin eigentlich auch Genusstrinker, ich brauche das nicht morgens, um wach zu werden, obwohl ich Lehrer bin. So das Klischee, aber ja. Die Zeit fehlt, um das tatsächlich so intensiv zu betreiben, dass sich das lohnt zu einer Anschaffung. Aber vielleicht kommt das irgendwann noch.

Leander, die Leute fragen sich wahrscheinlich jetzt, wer bist du? Was tust du? Und warum bist du hier? Das letzte kann ich ja schon mal so ein bisschen sagen, du schneidest den Podcast. Von mir jetzt seit zwei Jahren? Drei Jahren. Drei Jahren?

Januar 21.

Die Zeit rennt. Krass, und dann haben wir es noch nie geschafft in drei Jahren, dass wir uns mal persönlich treffen. Das müssen wir unbedingt hören.

Ja, das stimmt. Aber gut, meins ist ja auch nicht um die Ecke, ne?

Das stimmt, aber naja. Also, wer bist du?

Stell dich mal kurz vor. Ich bin Leander, 20 Jahre alt, seit dem Mai. Und ich mache mein ganzes Leben schon Musik. Und im Grunde war das Erste, was ich meine Mutter gefragt habe, kann man mit Musik Geld verdienen und kann man damit überleben? Und sie habe gesagt, ja, ist nicht einfach, aber seitdem probiere ich das.

Wie alt warst du das?

Da war ich wahrscheinlich so 4-5. Krass. Vielleicht, also ich habe mit drei Jahren schon die Lego-Trommeln so umfunktioniert und zerdeppert, wie man das so klischeehaft kennt. Und habe seitdem eigentlich nicht mehr aufgehört, Musik zu machen. Und hatte dann mit sechs Jahren die Möglichkeit, Schlagzeug anzufangen und dann kam das alles.

Und das ist auch auf jeden Fall eine lange Geschichte. Aber mittlerweile ist meine Tätigkeit eher im Songwriting-Bereich. Also ich bin eigentlich aktuell als Sänger-Songwriter unterwegs. Ob mit meiner Band oder ob mal im Akustikduo. Ich bin da relativ flexibel und gucke immer so ein bisschen, was zum Glück passt.

Ansonsten studiere ich nebenbei noch Musikvermittlung und arbeite hier und da. Aber vor allen Dingen konzentriere ich mich gerade auf Auftritte, auf das Aufbauen von der musikalischen Karriere des musikalischen Weges. Und gerade produziere ich für 2025 sechs Songs in Leipzig mit einem Produzenten zusammen.

Das klingt gut und da ist wahnsinnig viel Arbeit hinter und da freue ich mich drauf.

Okay, bevor wir zu dem kommen, was du jetzt, also zu deinem Songwriter-Tätigkeiten, in welchem Semester bist du gerade im Studium?

Da bin ich im dritten Fachsemester. Ich habe angefangen mit einem Managementstudiengang, der aber wahnsinnig interessant war, will ich gar nicht abstreiten, aber er hatte so wenig mit Musik zu tun, dass ich mir das auf Dauer nicht vorstellen konnte. Und jetzt mache ich gerade Musikvermittlung und English Studies.

Ja, je nachdem, was da so an Kursen reinpasst und was ich auch bekomme, denn gerade so in den musikpraktischen Fächern, sprich Gehörbildung und so weiter, sind die Kurse relativ schnell voll. Da kann es auch mal passieren, dass die Kinder.

Okay, weil da dann die, ich nenne es mal, Hauptfachmusiker da rein müssen?

Ja, das weiß ich gar nicht. Ich glaube tatsächlich, das ist für den Studiengang vorgesehen, aber irgendwie funktionieren die Kapazitäten überhaupt nicht, zumindest nicht für meine Interessen in diesem Studiengang. Also ob das dann auf ewig bleibt, ich plane schon Vollzeit eigentlich Musik praktisch zu studieren, aber bis dahin war eben ein Ziel, zumindest den Kontakt dazu nicht zu verlieren und weiterhin die Möglichkeit zu haben, viel zu lernen.

Ja. Und dann picke ich mal raus, was ich so brauche.

An welcher Hochschule bist du?

Universität zu Köln.

Köln. Also, genau. Okay. Du hast ja mir auch geschrieben, dass du tatsächlich so einen kleinen Bezug zur Blasmusik hast.

Ja, ich war bis zu meinem Abitur in der örtlichen Musikschule im symphonischen Blasorchester. Für, ich glaube, ich habe heute Morgen mal nachgerechnet, mindestens so fünf bis sechs Jahre. Und ich hatte vorher überhaupt keine Vorstellung, was Blasmusik war. Ich war da, weiß ich nicht, 12, 13, vielleicht 14, wenn es hochkommt.

Aber ich hatte da nicht wirklich einen Plan von, was mich da erwartet. Und ich war erstmal ein bisschen abgenickt, weil ich dachte, oh, Klassik, Hüfe. Ich habe ja immer, ich komme ja aus Pop-Rock-Bereich und da ist immer schwierig. Mit Klassik ist ganz schwer, mich da abzuholen. Zumindest war es das damals so, mittlerweile ist das nicht mehr ganz so.

Genau, und dann bin ich quasi in dieses höchste Orchester gekommen, Sinfonische Blasmusik, und das hat mich von Minute 1 an abgeholt. Und das war zwischenzeitlich sogar so, dass ich das fast als meine Lieblingsmusik betitelt hätte. Und das hat mir so den Zugang zur Blasmusik eröffnet, weil es, das muss man dazu sagen, in NRW, zumindest in meinem Umfeld, gar nicht so wahnsinnig viele Möglichkeiten dazu gab.

Also ja.

Also ich war richtig überrascht, in deinem Podcast zu hören, teilweise was es so, was es so für Möglichkeiten gibt. Und ja, also das ist eine ganz andere Welt da in Bayern oder von mir aus auch schon Mainz gefühlt.

Ja, Mainz glaube ich eher nicht. Also dadurch, dass ich aus Bayern komme, rede ich meistens immer nur aus oder viel von meinen bayerischen Wurzeln und so. Also das ist tatsächlich nochmal eine andere Welt. Ich war vor ein paar Wochen im Allgäu, das ist nochmal anders. Also je ziedlicher du kommst, desto mehr ändern sich die Welten.

Was hat dich damals veranlasst? Ich hatte ja über Instagram, glaube ich, damals gesucht. Was hat dich veranlasst zu sagen, Blasmusik-Podcast, boah, probier ich mal.

Witzigerweise habe ich mir darüber heute Morgen, die Frage habe ich mir heute Morgen auch gestellt. Ich bin immer wahnsinnig interessiert in was so um mich herum abgeht und viel kennenzulernen. Und damals war irgendwie die Phase von Lockdown, glaube ich. Ich glaube, waren sogar Schulschließungen um die Zeit oder zumindest war es kurz davor, 21, 20 Stunden Weihnachten.

Jedenfalls war da ein bisschen zebrig und ich bin so ein bisschen auf Instagram rumgescrollt, habe einfach geguckt, was so die Leute, mit denen ich zu tun habe, Saskeworf, hatte mich ja damals im Klavier unterrichtet und hatte ich einfach so ein bisschen rumgeguckt, wen ich da so noch so finde. Und da warst du dabei und ich sagte, Mensch, spannend, irgendwie Podcast, Musik, so ganz hatte ich den Plan noch nicht raus.

Sah irgendwie ganz cool aus. Und dann habe ich mich dem mal genährt und irgendwann kam dann bei dir in der Story eben die Anfrage, ob irgendwer sich mit Audiobearbeitung auskennt für einen Podcast schneller. Und ich dachte, Mensch, das klingt interessant. Und dann habe ich dich einfach mal angeschrieben und gedacht, Mensch, guck mal, es war rumkommt.

Ich weiß, ich kam da gerade von der Musikschule und dann hattest du im Grunde geschrieben, ja, lass uns doch mal unterhalten. Ja, und dann kam das im Grunde so. Und so ganz wusste ich am Anfang nicht, was mich erwartet, aber ich muss sagen, es ist sehr schön geworden. Also ich bin sehr froh, dass ich damals geschrieben habe, ey, klar, gerne.

Und wie der Podcast seitdem abgegangen ist, ist dann auch nochmal eine ganz andere Sache.

Das stimmt, ja. Aber ich bin auch sehr froh, ohne jetzt diese typischen Podcast-Schleimereien jetzt loszulassen, aber ich bin sehr froh, dass du das machst, weil du das ja auch sehr zuverlässig machst. Also wenn du sagst, du machst das und bist bis dahin fertig, dann kann ich mich da ja auch mal guten Gewissens drauf verlassen.

Das erleichtert mir sehr viel, weil mein Alltag wird irgendwie immer voller und da brauche ich jemanden, der das wirklich zuverlässig macht. Wenn es mal irgendwie brennt, ist das ja auch kein Thema, aber ich kenne das ja so ein bisschen aus der Schule auch, wenn es dann um Projekte geht. Weil du bist ja mit 20 oder damals mit 17 dann ja so ein ehrliches Alter.

Da ist so Zuverlässigkeit bei vielen noch nicht so die höchste Maxime, nenne ich es mal.

Ja, ich musste ganz ehrlich sagen, dass das in meinem, ich nenne es jetzt mal, in großen Gänsefüßchen, Berufsalltag als Musiker, der ja noch kein Alltag ist, aber wo ich mir natürlich wünschen würde, dass es da hingeht, dass ich das auch erlebe. Also gerade die Menschen, die schon länger dabei sind, auf die kann ich mich verlassen, mit denen ich gerade zusammenarbeite, das macht wirklich Spaß.

In meinen ersten Bands ist das teilweise ein Krampf gewesen. Und das hat wahnsinnig viel Motivation und wahnsinnig viel Kraft gekostet, sodass ich mich momentan eben eher auf Solosachen fokussiere. Und ja, ich war immer ein sehr strukturierter Mensch. Und wenn es Probleme gab, dann lag das meistens eher daran, dass ich mit den technischen Mitteln noch nicht zu 100% vertraut war oder da noch ein bisschen was lernen musste oder irgendwas übersehen habe, also gerade am Anfang oder sowas.

Und da freue ich mich natürlich, dass du, dass du das so wahrnimmst, dass man sich auf jeden Fall macht. Auf jeden Fall.

Auf jeden Fall. Und ich glaube auch, dass das natürlich gerade für wenn du das langfristig freischaffen machen willst. Eine gute Eigenschaft ist, sich jetzt schon anzueignen, einfach strukturiert zu sein und Zeitpläne einzuhalten. Gerade wenn es dann ums Album produzieren geht, ist halt Zeit auch oft Geld.

Da kann man nicht sagen, ich komme halt erst morgen oder so. Deswegen.

Naja, klar, du investierst ja auch. Also gerade bei mir, ich bin ja unabhängig. Das heißt, ich finanziere alles komplett selbst. Und wenn du da die Summen für sechs Songs aufwendest, was völlig privat aber das Geld ist, von dem du weißt, dass es erstmal überhaupt nicht wieder reinkommt. Ja, wenn du da die Frist nicht einhältst, dann schießt man sich natürlich selber ins Bein.

Und das ist schon auch ein Druck, aber ich freue mich drauf.

Okay, ich würde noch ganz kurz tatsächlich in die Arbeit des Cutters reinschauen, weil sich die Leute natürlich fragen, was macht der denn eigentlich? Also, was machst du eigentlich?

Ich gucke, dass der Podcast sich schön anhört. Im Grunde, wenn du Gäste hast, die sind ja wahnsinnig unterschiedlich. Und da tauchen immer wieder ganz verschiedene Probleme auf. Das heißt, ich schaue dass der Podcast schön flüssig bleibt, dass diese seltenen Ausnahmen zum Beispiel, wo jemand sagt, da habe ich vielleicht doch ein bisschen zu viel erzählt und das könnte dem einen oder anderen auf die Füße treten, dass das nicht im Podcast vorkommt, dass das zum Beispiel rausgeschnitten wird.

Kommt allerdings sehr selten vor. Oder dass mal hinten dran noch eine Story vergessen wird, die dann rein zu operieren an einer Stelle, wo es sinnvoll ist. Das sind so die großen Aufgaben und dann natürlich, dass das bei jedem Podcast gemacht werden muss, einfach sauber schneiden. Also zu gucken, wann tauchen da die Wellenformen auf, wann möchte sich jemand artikulieren.

Und das schneide ich dann meistens so zurecht, dass das schön sauber aussieht, fede die Spuren ein und aus, dass man keine ekligen Übergänge hat. Ja, und dann gucke ich, dass ich, wenn zu viele Äms und Ös drin sind oder die Pausen zu lang sind, dass Tervis rausschneide. Ich hatte auch vor kurzem eine Folge, da wurde relativ auffällig geatmet und die Folge hat mich dann auch ein bisschen Zeit gekostet, weil ich dann immer versucht habe, diese Atme ein wenig einzudämmen.

Und also sowas sind die Aufgaben, einfach für den Hörer das möglichst angenehm zu machen. Und ich höre ja am Ende dann einmal drüber. Mindestens, genau, um mir dann auch vielleicht das eine oder andere memorable Zitat rauszuschneiden oder zu gucken, ob alles passt.

Jetzt ist er, ich werde immer gefragt, wie lange sitzt man an so einem Ding?

Ja, von drei bis acht Stunden war schon alles dabei. Und das liegt gar nicht so sehr an der unterschiedlichen Arbeitsweise, sondern weil einfach alle Podcasts unterschiedlich aufwendig sind. Es gibt Gäste, da schneide ich fast gar nichts, da mache ich wirklich nur Make-up und gucke, dass das alles läuft und schreibe Zitate raus, da sitzt man dann drei Stunden dran, ungefähr.

Mit Upload noch ein bisschen mehr. Aber die reine Arbeitszeit sind drei Stunden. Und es gab zum Beispiel die Kooperationsfolge mit vier Spuren oder so. Da hatte ich zum ersten Mal auf eine neue Technik für mich angewendet. Die hat gut funktioniert und trotzdem war ich ungefähr sechs bis sieben Stunden locker beschäftigt.

Und das ist wahnsinnig unterschiedlich. Und manchmal fühlt es sich an, wie die Zeit, die dann am Ende im Podcast landet, und manchmal ist es auch ein bisschen länger.

Okay. Dann hoffe ich, dass der Podcast jetzt irgendwann mal finanziell noch ein bisschen durch die Decke geht, damit ich dich besser bezahlen kann. Weil das ist natürlich auch ja, die Stunden sitzt man ja auch einfach, ist ja so. Ja, ja, klar.

Also ich würde das auch nicht machen, wenn es mich nicht interessieren würde. Also es ist schon im Verhältnis zu dem, was ich musikalisch dann primär mache, um mein Geld zu verdienen außerhalb vom Studium, ist es eben eine schöne, willkommene Abwechslung, mal ganz in einem anderen Themenbereich. Und trotzdem merke ich immer wieder, dass wenn es Folgen gibt, wie zum Beispiel mit dem Thorsten Skringer, die ein bisschen in mein Themenbereich, also sprich Rock, Pop, Jazz reingehen, die sich vielleicht mal mit der Tour von Herbert Grünemeier beschäftigen oder so.

Da merke ich, dass ich danach von dem Arbeitszimmer aufstehe und total beglückt bin und dich direkt wieder ransetzen möchte. Es hat total Spaß gemacht.

Ja, das freut mich ja, dass du dann manchmal auch tatsächlich so Themas, die so ein bisschen näher an dir sind, tatsächlich mit diesem Rockpop und Tour-Business und wie schaut das eigentlich hinten dran alles? Du gibst manchmal auch Feedback, das sollte man auch noch dazu sagen. Du schreibst dann immer, ja, war gut, hat dir selber Spaß gemacht zum Hören.

Oder kam ja auch ein, zweimal schon vor, boah, die Chemie war jetzt nicht ganz so. Das sind meistens die Folgen, wo ich dann auch rausgehe und das dann schon gemerkt habe. Und dann kriegt man es gleich nochmal. Nein, aber es ist ja, nee, es ist ja gut, also es ist ja gut, dass da immer mal wieder ein Korrektiv, entweder von dir, teilweise von meiner Frau oder so, kommt, weil sonst macht man ja einfach wie man denkt.

Ja, ich war ganz überrascht, als du in der Jubiläumsfolge sagtest, mich dann mich dann erwähntest. Das hatte ich ehrlicherweise gar nicht unbedingt erwartet, weil auch mit dem Feedback und so, ich dachte, das kriegst du öfter mal zu hören, aber ich bemühe mich dann eben um irgendwie eine detaillierte Wahrnehmung, weil ich halt nicht vom Fach komme und mich das Thema also per se nicht zwingend interessieren muss.

Und dann finde ich natürlich besonders die Gespräche interessant, wo eine schöne Chemie aufkommt, wo es einfach passt. Und mir fällt es dann besonders auf, wenn es eben nicht unbedingt der Fall ist, und es dann mal hakt. Und das stelle ich mir eben für dich als Gastgeber auch wahnsinnig unangenehm vor.

Ja, weil man ja auch irgendwie möchte, dass die Gäste eine gute Zeit haben und dann fängt bestimmt das Kopfkino danach an, hatten die Gäste eine gute Zeit oder nicht und was kommt da jetzt für Feedback auf die Folge und so. Und deshalb ist es vielleicht gar nicht doof.

Genau, und man darf nicht vergessen, es ist ja sowohl beim Gast als auch bei mir auch manchmal tagesformabhängig. Also manchmal hat man einen guten Tag. Da das nicht mein Hauptjob ist, mache ich das ja oft abends dann, je nachdem, wie müde man doch ist oder so und verschieben will man das ja dann nicht.

Deswegen freut es mich, dass das jetzt über Jahre hinweg doch die meiste Zeit ganz gut funktioniert. Und wie du schon sagst, du bist nicht vom Fach. Deswegen finde ich das Feedback sogar, ich will nicht sagen, wichtiger, aber es hat eine andere Gewichtung, weil andere natürlich, die vom Fach sind, sich zumindest dann an dem Inhaltlichen vielleicht sagen, ja, okay, Chemie hat nicht so gepasst, aber inhaltlich kann ich mich da jetzt noch irgendwie mir was rausziehen.

Aber wenn, wenn du jetzt sagst, zum Beispiel, war eine coole Folge, hat sogar mir Spaß gemacht, dann ist das ja wächst vom Gespräch her rund und nimmt hoffentlich die, die vom Fach sind und die das noch mehr interessiert als ich, halt noch mehr mit. Deswegen finde ich es schon ganz gut, dass da so ein neutraler Blick von außen ist.

Das ist ja bei meiner Frau genauso. Die hat mit Blasmusik auch relativ wenig im Hut. Und ja, deswegen. Bitte weiterhin.

Also sehr gerne, klar. Zum Beispiel, ich nehme ja auch was mit raus. Es gab letztens eine Folge, glaube ich, zur Atemstütze, das war ganz interessant. Auch für mich als Sänger natürlich, der auch immer ein bisschen ja, immer versucht, sauberer oder gesünder zu singen, damit man das eben länger und durchhaltender, aushaltender machen kann.

Auch glaube ich, der Leonhard Königseder, ohne jetzt zu viel vorwegzunehmen, hatte auch eine Atemübung, die ich mittlerweile auch nutze, um eine Verspannung gezielt auch zu bekämpfen. Und das funktioniert wirklich wahnsinnig effektiv. Also man hat ja was davon. Und das ist schön.

Wie sieht deine Zukunft aus? Du hast gesagt, du produzierst jetzt sechs Songs. Oder schreibst du alles alleine?

Ja, also ich schreibe alles alleine, die Zeit 22 bis Anfang 24 hatte ich Unterstützung von meiner damaligen Duopartnerin Kira Gross, die ist eine wahnsinnig begnadete Songwriterin und Textschreiberin und hat mich damals auch in vielen meiner Songs unterstützt. Deshalb wird wahrscheinlich noch die eine oder andere Zeile da auftauchen.

Ansonsten schreibe ich alles alleine. Genau. Arrangiere auch weitestgehend alleine und dann kommt eben der Produktionsprozess obendrauf. Da kommt dann noch ein bisschen kreative Arbeit hinzu und buch mir auch das eine oder andere mittlerweile hinzu. Aber im Großen und Ganzen der Song ist von mir. Richtig.

Krass. Also so in deinem jungen Alter dann schon zu sagen, okay, es ist alles von mir. Cool. Wie viele Songs hast du schon geschrieben?

Uff, ich habe letztens aufgeräumt, da war ich selber überrascht. Also nicht vom Aufräumen, sondern von dem, was ich dann gefunden habe an Songausschnitten. Realistischerweise, wo ich jetzt sagen würde, mit denen würde ich mich noch wohlfühlen, dir auf die Bühne zu tragen, so an die 25, 30.

Ja, es langt auch. Also langt schon mal für einen ordentlichen Gig? Sind das ja schon mal?

Ja, also ich schreib, seit ich 14 bin, habe auch, wie gesagt, einige Auftritte mit der Band, das sind auch komplett selbstgeschriebene Songs, also so anderthalb Stunden können wir auf jeden Fall gut füllen. Ja, also das freut mich selber, dass da schon sich ein bisschen was angesammelt hat.

Wenn du ins Studio gehst und dann produzierst, wie viel wird dann noch geändert? Und wie lässt du den Produzenten da mitsprechen?

Also bevor wir die Arbeit begonnen haben, habe ich mir gewünscht, dass er eben ganz viele eigene Meinung auch äußert. Und dann gucken wir meistens, inwiefern das passt. Ich habe häufig erlebt, dass ich eine relativ klare Vorstellung von den Songs habe und das wird auch bestimmt so sein. Also ich bemühe mich immer mit einer möglichst klaren Vision da reinzugehen.

Wir machen auch viel Vorproduktion. Das heißt, wir beschäftigen uns vorher schon in Meetings online mit dem Song und bauen wie so ein Layout und gucken, was passt, was passt nicht, was muss vielleicht noch geändert werden, damit der Song funktioniert. Es gibt Songs, die klingen fast wie in der Demo, halt nur professionell, schön, irgendwie rund und da funktioniert dann einfach alles.

Aber die Grundidee des Songs ist gleich. Ich kam jetzt im Mai etwas spontan mit einem Song eben ins Studio, weil die Umstände so waren. Der war ursprünglich nur als Klavierballade, der hat die Demo eingesendet mit ein bisschen Gesang. Und in meinem Kopf existierte eben so eine ganz andere Vorstellung, mehr so Toto-esque, irgendwie ein bisschen mehr 80s-Rock, durchaus anspruchsvoller Song.

Und den musste ich dann komplett in einem anderen Tuning auf der Gitarre lernen, weil er gesagt hat, ja, können wir machen, okay, aber nur mit Gitarre, weil das so ein bisschen mehr da reinpasst. Das andere ist so ein bisschen altbacken und das fühle ich jetzt gar nicht so. Habe ich gesagt, okay, können wir machen, können wir ausprobieren.

Und das klingt auf jeden Fall auch cool. Also, wir arbeiten gerade auch daran, dass der Song fertig wird, und trotzdem finde ich, hat die Klavierversion auch einiges für sich. Also, es ändert sich schon manchmal auch ein tragendes Element, manchmal auch der Songablauf. Das ist für mich als Künstler immer wahnsinnig gewöhnungsbedürftig, wenn ich die Songs teilweise schon zwei, drei Jahre spiele.

Aber es ist trotzdem immer wieder bereichernd. Und ich finde es ganz, ganz wichtig, dass man da den Blick von außen hat. Ich glaube als 13-, 14-Jährigen in der Band, wenn es da hieß, lass uns doch den und den Teil anders machen. Oder das finde ich langweilig, hat mich das ein bisschen mehr getroffen.

Aber mittlerweile bin ich das Feedback da auf eigene Songs gewohnt und finde das wahnsinnig befruchtend auf jeden Fall. Also mir ist es ganz wichtig, dass da die Meinung von außen kommt, weil ich habe irgendwann, ich beschäftige mich dann ja mit den Songs schon über Jahre und dann hat man irgendwann eine Betriebsblindheit drin.

Das ist klar.

Auf jeden Fall. Kannst du ganz kurz mal so ein bisschen erklären, weil ich glaube, als Blasmusiker, der jetzt gar nichts mit dem Pop-Business zu tun hat, dem ist, glaube ich, nicht so ganz klar, was heißt, wir erarbeiten an dem Song, weil wir kriegen Noten. Dann wird das gespielt. Naja, dann sagt vielleicht der Dirigent vorne noch, er hätte es gern noch so, aber einen Song erarbeiten vor allen Dingen im Studio.

Was heißt das? Du machst eine Demo, schickst es da hin. Was passiert dann?

Genau, also wenn ich den Song geschrieben habe, für mich überlegt habe, wie soll der klingen und das irgendwie auf eine Demo gebannt habe, dann klingt das im Grunde wie eine schlecht produzierte, zu Hause produzierte Version dieses Songs. Da ist dann aber schon alles drin, was es braucht, damit der Song erkennbar funktioniert.

Zumindest so in meinem Kopf. Und dann kommt im Grunde das Feedback von außen, wo es dann heißt, ja, das klingt mir zu sehr nach 80s oder so. Und dann muss natürlich überlegt werden, was macht man da eigentlich? Bleibt die Struktur des Songs so, welche Stellen müssen vielleicht verändert werden. Und wenn man dann an diesem Song arbeitet, dann nimmt man das im Grunde Stück für Stück nochmal auseinander und nimmt im Studio, je nachdem, wie nah das schon an der Zielvorstellung ist, die Spuren eben nochmal auf oder ändert einige Lines ab.

Und das Relevante an dem Produktionsprozess ist vor allen Dingen Mixing, Mastering, immer wieder zu schauen, wie sind die Lautstärkenverhältnisse untereinander, wo kommen vielleicht Effekte drauf. Und aber auch, welche Parts kann man vielleicht danach wieder weglassen, weil es andere gibt, die die Arbeit übernehmen.

Also gibt es vielleicht andere Instrumente für, die dafür einspringen können, die das weniger fett machen oder die was anderes ausdrücken, eine andere Stimmung vermitteln. Das heißt, es gibt vielleicht auch Stellen, wo ich sage, ich komme hier nicht weiter, ich weiß nicht, wie wir das lösen sollen. Und dann gibt es eben Vorschläge.

Und genau, also das ist so grob zusammengefasst die verschiedenen Facetten, die passieren können.

Wirst du auch wieder ein Musikvideo machen?

Ich kämpfe mit mir, weil das alles natürlich eine wahnsinnige Arbeit ist. Die Kosten sind wahrscheinlich gar nicht so das Thema, weil es gibt relativ viele Menschen, die dann doch einen kennenlernen oder andersrum, die man dann kennenlernt, die auch mal sagen: Ja, ruf mich doch an, wenn. Das macht auch meistens was her.

Ich bin mir noch unschlüssig. Wichtig ist vor allen Dingen die Arbeit auf Social Media und dafür braucht es auf jeden Fall Teaser, dafür braucht es irgendwelche Formen von Trailern. Ich hätte eigentlich gerne ein Musikvideo, aber wahnsinnig tragend ist das nicht. Also es war es für mich relevanter, dass ich erstmal als Alleinarbeiter die Radios anschreibe, die Zeitungen kontaktiere, die Blogs irgendwie anschreibe, die gegebenenfalls Interesse an meiner Musik haben könnten oder an der Story, das wird für mich relevanter sein.

Das heißt, wenn am Ende noch Kapazität übrig bleibt, dann gibt es ein Musikvideo. Nötig wird es für mich Stand jetzt nicht sein. Vielleicht sprechen wir in 25 und ich sage, du hast es vorausgesehen im Grunde. Ich brauche ein Musikvideo. Aber Stand jetzt ist würde ich sagen, eher nein.

Ist das überhaupt noch relevant, Musikvideo?

Jetzt kann ich mich natürlich so ein bisschen in ein Fettnäpfchen setzen. Aus deiner Sicht. Definitiv nicht mehr so wie früher. Ich glaube, das klassische Musikvideo ist nicht mehr relevant, weil du klar über YouTube die Zahlen erreichen kannst, aber gerade für mich als unbekannter Künstler, da findest du über YouTube eigentlich keinen Anschluss, wenn du nicht regelmäßig was machst.

Das heißt, da muss ich eher über Kurzformate gehen, über TikTok gehen, über Instagram Reels, über Instagram generell. Und das heißt, ich würde sagen, es ist sehr viel relevanter, auf die Kurzformate zu setzen, anstatt Musikvideo zu produzieren. Ich halte es nicht mehr für relevant. Vielleicht sieht es bei den großen Artists anders aus.

Für mich als Independent-Künstler nicht mehr.

Machst du Instagram, TikTok alles alleine?

Ja, definitiv. Wenn ich es mache, mache ich es alles alleine. Es ist nicht so wahnsinnig regelmäßig, weil eben der Fokus aktuell eher auf der Content-Erstellung liegt. Also erstmal Material sammeln und klarkommen mit dem neuen Künstlerprojekt. Also da eine klare Botschaft rauszuarbeiten, dass ich nicht einfach ins Nichts arbeite, sondern dass ich mir irgendwas aufbauen kann damit.

Das Ziel ist ja, ein nachhaltiges Wachstum und nicht irgendwelche Peaks zu erreichen, die danach nicht wirklich viel bringen.

Okay. Wann kommt der nächste Song raus? Weißt du schon? Ich rechne mit Februar 25.

Okay. Also geplant ist, die sechs Songs zu produzieren. Der erste ist jetzt komplett fertig geworden, gestern, mit Mix und Mastering. Den habe ich jetzt sozusagen erhalten und dann fehlen eben noch die anderen fünf. Die sollen dann in 25 in so zweimonatigem Abschnitt rauskommen. Dass einfach kontinuierlich was da ist, an das man sich halten kann und das man dann von mir hören kann.

Ich rechne mit Februar 25.

Zeigst du die Songs jetzt, wenn du sagst, gestern kam einer aus dem Mastering, noch jemand anderem, keine Ahnung, deine Eltern, Freunden?

Ja, ja, also mein Gitarrist, mit dem ich viel zusammenarbeite und dem ich sehr vertraue, ist ein wahnsinnig begnadeter Musiker und der spielt teilweise auch Gitarrenlines für die Songs ein. Der hört regelmäßig drüber und schickt mir dafür Feedback, wofür ich auch sehr dankbar bin. Er ist auch immer sehr ehrlich, wir kennen es lang genug und hat damit auch meistens recht.

Ich zeige es auch meinem Drummer aus der Band und der hat auch nochmal seine spezielle Art von Feedback geben und es sind meistens auch andere Feedbacks, weil mein Gitarrist eben auch eher wie ich, so dieselbe Musik mag, eher poppig denkt und der Song für ihn die gleiche Funktion erfüllen muss. Und der Drummer denkt da eben eher in kultigen Kategorien und sagt, ja, mir fehlt da so was eigenes und zum Beispiel.

Und das finde ich auch wahnsinnig wertvoll, weil mein Ziel immer war, was Eigenes zu erschaffen. Freunde, Familie, ja, auch, weil die eben nicht vom Fach sind, weil die die Songs auch nicht kennen oder zumindest kennen, aber wissen, was der Song transportieren soll, weil die denen schon mal live gehört haben und hören dann die komplett andere produzierte Version, die ein völlig anderer Song ist im Grunde und dann geht es eben darum, transportiert ihr das, was er soll?

Würdet ihr euch in Privat anhören und so? Am liebsten wären wir natürlich eine unabhängige Gruppe, weil das ist ja immer schwierig. Also ja, ich zeige meine Songs, ich habe da kein Problem mit.

Okay, hast du Live-Projekte, also größere Projekte im Kopf, was du gerne machen würdest? Oder keine Ahnung, irgendwie so eine Straßenmusiktour, wo du sagst, okay, ich will einmal von Norden bis Süden in vier Wochen durch?

Ich finde die Idee wahnsinnig charmant und ich werde auch auf jeden Fall versuchen, das auf die Beine zu stellen. Ich mache, ich habe jetzt die letzten zwei Jahre in dem Duo Kira und Leander eine Weihnachtstour gemacht, dass wir größtenteils in und um NRW Weihnachtsmärkte abklappern, die auch wirklich finanziell lukrativ war, zumindest über unseren Erwartungen.

Das hat Spaß gemacht, das werde ich versuchen weiterzuführen, was ein bisschen schwierig ist dieses Jahr, weil die Weihnachtsmärkte jetzt zunehmend merken, dass Musik Geld kostet. Ansonsten ist es für mich echt ein Traum, viel rumzukommen. Für mich ist Live-Spielen das Größte an Musikmachen, immer noch.

Und zwar fast egal, welcher Live-Geek. Das heißt, ich werde es schon probieren. Konkretes Projekt dafür gibt es noch nicht, weil einfach erstmal die Songs dafür stehen müssen. Und ich jetzt gerade eben auch in der Bookingphase bin. Das heißt, erstmal gucken, was sich ergibt und dann vielleicht schauen, ob man da rum noch was buchen kann, wenn es zum Beispiel ein Auftritt in Hamburg ist, ob ich da noch drumherum was finde, damit es sich lohnt.

Ansonsten gibt es immer noch die etwas jugendliche Schwachsinnsidee, durch Dörfer mit lustigen Namen zu tun. Einfach fürs Tour-T-Shirt. Das finde ich richtig cool. Ich weiß nicht, wie weit das realistisch ist, sind ja bestimmt dann auch eher kleine Dörfer, kleine Städte. Naja, kommt drauf an, das wäre auf jeden Fall noch ein lustiger Trash.

Aber es kommt kommt drauf an, wo du den Lustigkeitsgrad ansetzt, weil Darmstadt ist ja schon auch größer.

Ja, das stimmt, das stimmt. Ja, ja, das ist richtig. Also da ist auf jeden Fall schon ein bisschen Gehirnschmalz reingeflossen. Ich weiß aber nicht, wie man das macht, ohne den Städten dabei auf die Füße zu treten.

Gut, das ist natürlich die Frage auch, wie du wirken willst. Ist ja auch eine Außenwirkungskarte.

Ja, na klar, das passt eigentlich null rein, aber es wäre einfach so eine lustige Idee. Ist aber jetzt kein ernst gemeintes Projekt, was bis jetzt angegangen wurde. Genau, für mich nach und nach sinnvolle Projekte anschieben und gerne mit wahnsinnig viel Live-Auftritten. So gut es geht.

Wer jetzt sagt, er will deine Musik hören, wir verlinken die in den Shownotes, damit da jeder mal reinhören kann und ich kann das nur empfehlen. Das klingt sehr erwachsen, finde ich. Also es klingt, nein, es klingt nicht nach Technik. Das ist ein cooles Comic, es klingt nicht so nach Teeny Pop, sondern es ist einfach oder Garagenband, was jetzt auch gar nicht so schlimm wäre, weil du noch sehr jung bist, aber dafür, dass du so jung bist, klingt das alles sehr ausgecheckt.

Also es sind schöne Songs.

Merci. Ja, ey du, ich empfinde das gar nicht so, dass ich so wahnsinnig jung bin. Ich habe das Gefühl, alle um mich herum sind wahnsinnig junge Musiker und ich muss mich langsam mal beeilen. Ich weiß nicht, man setzt sich selber so gerne unter Druck. Aber wer jetzt sagt, man möchte von mir hören, also es gibt ganz viele Band-Live-Songs aus dem letzten Jahr von unserem Release-Konzert der EP.

Die gibt es auf YouTube in so einer gesammelten Playlist. Das würde ich dann zur Verfügung stellen. Genauso gibt es auch die ausproduzierte EP aus dem letzten Jahr der Band. Back then heißt die auf allen möglichen Streaming-Plattformen. Das würde ich zur Verfügung stellen. Ja, und dann kommt eben ganz bald neue Musik, die man noch nicht hören kann, aber die es dann bald geben wird.

Da kann man mich dann ja gerne auf Instagram verfolgen, unter Leander.machern oder eben auf Spotify auch gerne folgen. Das ist immer sinnvoll, dann kriegt man mit, wenn es was Neues gibt und wenn es einem gefällt.

Gibt es die EP auch physisch?

Ja, tatsächlich ja. Also wir haben so extra dann ein CD-Cover drucken lassen und das sieht auch ganz cool aus. Es gibt auch noch ein paar Exemplare zu erstehen. Ist so ein bisschen hausgemacht, also natürlich alles angemeldet, aber in Selbstdruckung im Grunde und das war alles ein bisschen improvisiert und es geht auch eigentlich nicht gut.

Also gerade auf Live-Konzerten und so. Ja, es hält sich sehr spärlich. Aber ein paar Vertreter waren dann eben dafür, das zu machen. Und dann haben uns dafür entschieden, das zu machen. Ist auch ganz cool, wenn man das irgendwie so zur Hand hat, so ein CD, aber das macht schon was.

Also falls jetzt der ein oder andere Hörer oder Hörerin dich auch ein bisschen unterstützen möchte, kann ja die EP bestellen, weil bei Streaming wissen wir ja alle, da ist ein bisschen schwierig, so ein Geld zu verdienen.

Plane ich auch in Zukunft ein Crowdfunding für die Produktion. Sehr cool. Weil ich das anders kaum bewerkstellicht kriege. Also klar, ich kann, was ich auch ab und an tue, eben nebenbei arbeiten. Aber alles, was ich verdiene, kommt eben in die Musik, damit sich das irgendwann trägt. Und ja, deshalb ist es wahnsinnig wichtig, da unterstützt zu werden und um überhaupt die Kapazitäten zu haben, zum Beispiel eine Coverart zu design oder designen zu lassen.

Oder um überhaupt ins Studio zu gehen, um die Songs zu machen. Das ist wahnsinnig wichtig.

Okay, also. Künstler unterstützen, ganz wichtig, vor allen Dingen Nachwuchskünstler wie dich. Leander, vielen Dank, dass du dir diese halbe Stunde Zeit genommen hast. Und ich hoffe, du bleibst noch ein bisschen mein Cutter.

Sehr gerne, wenn ich darf. Sehr, sehr gerne. Ich habe gehört, da kommen schöne Sachen, also da bin ich gerne an Bord.

Okay, und vielleicht schaffen wir es ja tatsächlich mal, dass ich Richtung Köln komme. Dass wir uns mal auch persönlich treffen. Das wäre eigentlich ganz cool.

Und dann sagst du Bescheid und wenn ich in der Gegend bin, eben so. Ich freue mich.

Okay, vielen lieben Dank.

Gerne, das ganz bald, Danny.

Das war die Folge mit Leander machen. Mich würde interessieren, wollt ihr noch mehr Einblicke und findet ihr das spannend, was so außenrum von den reihen Gesprächen noch im Podcast passiert, dann lasst mich gerne wissen. Wenn ihr jetzt sagt, wow, das sind ja echt viele Stunden, die Leander da an so einem Podcast sitzt, dann kann ich euch nur sagen, ja, das ist verdammt viel Arbeit, so ein Gespräch hier dann auch dahin zu bringen, wie ihr es hört.

Und wenn ihr jetzt sagt, boah, das wusste ich noch gar nicht, und ich möchte unbedingt meinen Teil dazu beitragen, dass der Podcast weiterläuft und auch Eleander weiterhin zumindest kleines Geld bekommt, dann lade ich euch recht herzlich ein, auf Patreon zu kommen. Denn da könnt ihr mich und ihn und mein kleines Team etwas unterstützen.

Und ihr findet alle Folgen von Auf einen Kaffee mit viel, viel früher als im regulären Podcast. Ich wünsche euch jetzt noch einen schönen Sommer, genießt die Zeit. Wir hören uns, macht's gut, euer Andi.

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