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Der Zolldeal mit den USA ist peinlich | Mit Prof. Adam Tooze

Freitag, 1. August 2025 · 37 min

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Shownotes

Die EU hat ein neues Zollabkommen mit den USA verhandelt – und ist am Ende eingeknickt. 15 % Pauschalzoll, 50 % Sonderzoll auf Stahl und Aluminium, dazu Energieimporte sowie Versprechen für Investitionen und Waffenkäufen.Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet ein, warum dieser Deal so beschämend ist – und was er über die Kräfteverhältnisse zwischen Europa und Amerika verrät. Statt Regelbasierung, WTO und Autonomie setzt die EU auf Appeasement mit Trump. Und: Warum das Weiße Haus von »Global History« spricht – und Rancher und Fischer feiern will.👉 Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze00:00:00 – Einstieg: Was ist dieser Deal?01:28:00 – „Beschämend“: Warum Europa nachgibt03:45:00 – Trumps Strategie – und Europas verpasste Chance im April05:20:00 – Macron & die Kritik aus EU-Staaten06:30:00 – Folgen für Deutschland und die Autoindustrie09:10:00 – Warum Zölle auch US-Firmen treffen11:20:00 – BMW, VW & Produktionslogik13:30:00 – Makro vs. Mikro: Modelle und Realität17:30:00 – Warum Trump auf Ungleichgewichte setzt23:00:00 – Rüstungs- und Energieimporte: Ein Märchen?29:00:00 – Das weiße Haus feiert Rancher & Fischerei33:30:00 – Droht das Scheitern in Brüssel?Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: surplusmagazin.de/#/portal/signup#trump #usa #zölle

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Es ist so eine Spielkistenökonomik, irgendwie wo, wo irgendjemand sich vorstellt, okay diese Handelsstatistik, die wir haben, das entspricht irgendeiner wirklichen Realität, wo es einen Akteur gibt, der jetzt irgendwie von Amerika was einkauft, und der kriegt jetzt den Auftrag, mehr einzukaufen, und das geht so weit an der Realität vorbei, das hat nichts mit Rechtsnorm oder sonst irgendwas zu tun.

Hallo. Und herzlich Willkommen zu einem neuen Video hier bei Sir plus. Ich bin Lucas Scholler, Gründer und Chefredakteur von Sir Plus und ich habe mit Adam Toos darüber gesprochen, ob der Zolldeal zwischen der.eu und den USA ein Kniefall von seitender.eu war. Adam ist einer der Herausgeber von Sir Plus und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University, kennt sich also super gut aus mit der US Handelspolitik.

Ja Hi Adam, wir haben uns ja schon jetzt ein paar Wochen nicht gehört hier auf Youtube, aber heute ist ein guter Zeitpunkt, um unsere unsere Gespräche wieder aufzunehmen, denn Trump hat gestern Abend wieder mit den Zöllen etwas herum hantiert und den. Den Eintritt des Zollabkommens, auch mit der.eu etwas aufgeschoben und genau darüber wollten wir heute ein bisschen sprechen.

Was dieses Zollabkommen zwischen den USA und der.eu bedeutet und was es konkret beinhaltet. Es hat ja ein paar große Komponenten, das sind einmal natürlich der Pauschalzoll, der jetzt 15% betragen soll, dann gibt es noch einen Sonderzoll auf Stahl und Aluminium von 50% und dann einige Nebenabsprachen.

Energieimporte in Höhe von 750 Milliarden US Dollar 600 Milliarden Investitionen in den USA und dann noch der Kauf größerer Mengen von Militär. Und jetzt gab es in der letzten Woche unterschiedliche Einordnungen dessen, die einen sagen, Hey, ist doch gut, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist und die anderen sagen es ist ein kniefallder.eu vor den USA.

Wie blickst du auf diese Situation? Ja, ich denke, es ist peinlich im Grunde. Und es sorgt auch mit Grund für Empörung. Und man muss sagen, das Stil ist ja nicht fertig, sondern das ist ja im Grunde nur eine Absprache auf Spitzenebene, wenn man das so sagen darf, wenn wir jetzt über Wunder Lane reden mit Trump in seinem Golfhotel in Schottland, warum die Aufregung, wie Du sagst, die.eu schneidet ja nicht schlechter ab als Japan und nur wenig schlechter als die Briten, die ja wirklich tatsächlich unterwürfig waren. Und die Trump hat ja bekannterweise ganz wenig Geduld für die.eu und Warns und Konsorten hat man ja Anfang des Jahres gehört, sind ja wirklich feindselig gegenüber Europa also und man hat Schlimmeres

vermieden, es gab ja unter anderem die Rede von 30%, was wirklich auch ne schwere Belastung gewesen wäre für die europäische Wirtschaft und mit 15% kommen sie wohl zurecht, muss man sagen. Beschämend ist das Ganze, weil sich so viele von der.eu so viel mehr versprochen haben. Darum geht es im Grunde, es geht um die enttäuschungdie.eu, steht ja seinem Selbstverständnis nach, das wird ja auch gerne in die Welt hinaus Posaniert für Freihandel, für WTO, Prinzipien für. Normierte für ein regelbasiertes internationales System. Und jetzt kommt eine ganz, kommt Amerika ganz anders daher und man gibt klein nach und beschämend ist das ganze und peinlich außerdem auch, weil es zunächst so aussah, als würde die.eu sich wehren.

Mit den sogenannten Anti corration Maßnahmen, das ist also Antinötigungsmaßnahmen, die waren vorbereitet, es gab sogar ein Team in Brüssel, das sich über Monate hinweg auf die zweite Amtszeit Trumps vorbereitet hat, und das sind hartgesaute Leute, Brexit erfahren, das heißt also, man fuhr die schweren Kaliber auf und.

Man hätte im April ja auch dann zuschlagen können, man hätte sich neben den tapferen Kanadiern stellen können, den wackeren Mexikanern, den kampfstarken Chinesen. Die Märkte waren ja ein Aufruhr, es gab ja Gelegenheit im April, Trump vielleicht zu Konzessionen zu zwingen, und was kommt 4 Monate später heraus, unelaterale Konzessionen von europäischer Seite gegenüber Trump?

Die ihn bestärken werden und nichts mit der Verteidigung von regelbasierten Prinzipien und nichts, sondern einfach im Grunde nur peacement, also Besänftigung von Trump. Außerdem mit Maßnahmen, die die Autonomie der Rüstungsindustrie untergraben werden und die Digitalsteuern vom Tisch werfen und in der Energiepolitik auch die im Grunde vorgelegte Richtung konterkarieren. Und er war ein Boom der amerikanischen Märkte. Und die europäischen Aktien werden verkauft und das Euro wertet ab.

Das ist die, das ist die Peinlichkeit und man bereut, denke ich, im Nachhinein im Moment im April, da nicht konsequenter zu handeln, man könnte sagen, das ist ja, liegt alles in der Natur der Sache, Europa ist strukturell schwächer, es gibt so viele Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ländern, es gibt die große Abhängigkeit von Amerika in der Sicherheitspolitik, Ukraine schwebt über allem. Aber auch angesichts dieser strukturellen Schwächen muss man sagen, es gibt auch Gelegenheiten, die man ausnutzen muss und kann, historisch gesehen, und die Geschichte verzeiht einem solche Versäumnisse nicht, und im April wird im Nachhinein gedeutet als Moment der trumpschen Schwäche, wo Europa, wenn es sich mit,

sagen wir mal mit Kanada und Mexiko aufgestellt hätte, da vielleicht zu ganz anderen Ergebnissen gekommen wäre. Ja, ja, vor allem auch Emmanuel Macron in Frankreich. Der hat ja Kritik geäußert nach dem Deal direkt und der auch einige andere Regierungsmitglieder, das ist ja ganz bemerkenswert, was auch noch spannend war, ist, wie Ökonom auf das Ergebnis geblickt haben, fand ich, weil sie haben das bezeichnet als. Ein Abbild der Kräfteverhältnisse, was ja schon eine gewisse ökonomische Denklogik verfolgt. Dass es ein Marktergebnis ist, von gegensätzlichen Akteuren nicht jetzt Kapital und Arbeit, nicht Angebot und Nachfrage sondern.eu und USA, und dass quasi das Ergebnis ein Abbild der Kräfteverhältnisse ist, das

fand ich ein ganz lustiges Bild, wie Ökonomen dann auch quasi so internationale Beziehungen betrachten. Bevor wir aber gleich zu den einzelnen Aspekten kommen, die den Deal jetzt nochmal beinhalten, lass uns nochmal. Was sind jetzt die Auswirkungen des Ziels sowohl für Deutschland als auch für ganz Europa oder die.eu hinsichtlich der einzelnen Wachstumszahlen? Lass uns da nochmal raufschauen raufschauen. Ich meine, dramatisch ist es nicht und es gibt Schaubilder, die das ganz bildlich darstellen. Man geht davon aus, dass es im schlechtesten Fall von. Sagen also, Irland ist wohl am härtesten betroffen. Das hat ja eine Riesen offshore, aber das sind Outplayer amerikanischer Firmen die aus

Irland operieren, dass es da vielleicht zu einem zu einem BIP Verlust von 1% kommen könnte, im deutschen Fall, das ist sehr viel bescheidener, weil wir ja über über über Prozentsätze von Prozentsätzen reden. Und ein Teil dieser Zölle wird ja von den amerikanischen Konsumenten bezahlt. Das heißt also, das muss ja nicht geschluckt werden, notwendigerweise von den europäischen Produzenten, wenn die amerikanische Kundschaft eine wenig elastische, elastische Nachfrage nach europäischen Produkten hat, und man kauft einen BMW ja nicht aus Preisgründen in Amerika oder einen Mercedes, dann wird ein großer Teil der Kosten ja von der amerikanischen Wirtschaft getragen werden und nicht von den Europäern. Das Gleichgewicht ist ein

Gleichgewicht, in dem insgesamt der Handel und die Handelsströme reduziert werden und dadurch entsteht dann der Verlust für Europa. Aber es ist in diesem Ausmaß bei 15% kein Desaster für die europäische Wirtschaft, es ist kein positiver Konjunkturimpuls, aber nicht zu vergleichen, sagen wir mal mit der Investitionsspritze, die Deutschland jetzt aus dem Haushalt bekommt, oder?

Europa als Ganzes aus den noch nicht ausgegebenen Mitteln aus dem Next gen.eu.eu Paket, die ja jetzt auch anstehen im Thema für die kommenden Monate. Ja genau, es ist also nicht das, was die europäische Konjunktur braucht, aber es ist auch kein kein Desaster für die europäische Wirtschaft. Genau, die aktuellen Zahlen schwanken so zwischen 0,1 und 0,2 weniger Wachstum, was natürlich jetzt angesichts der Wirtschaftslage dann natürlich in eine Rezession führen könnte, bei 0,0 Wachstum für 2025 als Prognose, aber natürlich jetzt auch nicht allzu gravierend ist. Das liegt vor allem aus meiner Sicht natürlich dann daran, dass halt die Autozölle dann doch sehr moderat sind, im Gegensatz halt zu 30% und das hätte dann

natürlich schon viel mehr Minderwachstum bedeutet, wobei man natürlich auch sagen muss, dass das dann nur die Macht. Makrozahlen sind, weil für Stahl zum Beispiel, und Aluminium ist das jetzt für das Saarland und für Bremen zum Beispiel sind das natürlich, da ist das regional sicherlich noch mal deutlich mehr als 0,1 minderwachstum, weil natürlich deren Stahl halt dann nicht mehr in die USA exportiert werden kann.

Also das ist natürlich immer die Makrozahlen, sollte man da nicht auf die einzelnen Sektoren übertragen, weil das natürlich dann ganz anders wirkt, das ist natürlich noch mal ein spannender betonenswerter Aspekt in der Debatte. Und interessanterweise. Wirkt das ja dann auch auf die Lieferkette. Denn also gerade die Stahl und Aluminium Zölle werden ja groß so modo gesehen, also über die ganze Wirtschaft gesehen als schwerer Schlag für die amerikanische Industrie bewertet.

Gerade diese 2 Zölle, das heißt also die amerikanische verarbeitende Industrie gerade im mittleren Westen, also um Detroit herum zum Beispiel, die ja sonst immer aus Kanada importiert haben. An die bezahlen jetzt und man sieht das in den Preisen dort die die die die örtlichen Produzenten nutzen, das ja natürlich ganz handfest aus.

Das heißt, du bezahlst einen Riesen Überpreis, einen überschüssigen Preis in Michigan zum Beispiel oder Illinois mittlerweile um Stahl oder Aluminium zu verarbeiten, das heißt also, die Saarländer mögen zwar verlieren, aber für die deutsche Autobranche insgesamt ist es vermutlich gewisserweise ein Gewinn. Dass amerikanische Produzenten da mit dem teuren Stahl und dem teuren Aluminium arbeiten müssen, das ist ja auch geschichtlich gesehen bei bei Grundstoffzellen immer die Frage.

Also wie verhält sich die verarbeitende Industrie dazu, denn es gibt viel, viel mehr Arbeitsplätze in den späteren Produktionsstufen als auf dieser auf dieser Grundstoffebene und das das Denken die Trump Leute einfach nicht mit. Es ist also nicht mal makroökonomisch, sondern einfach nur industriepolitisch gesehen ist aber.

Ein ist ein ist ein ist eine Besteuerung von Aluminium und Stahl für die amerikanische Industrie ein Selbstschuss, also ein Schuss, der da hinten los. Ist ja spannend. Es gab ja auch die These, mal gucken, ob sie sich bewahrheitet, dass jetzt. Dass dieses Zollabkommen gar nicht dazu führt, dass deutsche Autokonzerne mehr Produktionsstandorte in den USA verlagern, weil sie ja dann auch die höheren Aluminium und Stahlimporte bezahlen müssen.

Und dann kann es sehr günstiger sein, weil Autos bestehen nun mal größtenteils aus Stahl, dass man dann lieber den Export, den Zoll von dem fertigen Auto nimmt, anstatt den Zoll von dem großen Inputgut, das ist natürlich auch noch mal eine These, mal gucken, ob quasi die deutschen Autobauer viele.

Viele Investitionen jetzt ankündigen oder weniger BM w Firma sein, die man beobachten muss, denn die stehen ja im Grunde recht gut da, die haben ja einen riesen Produktionsstandort in Spatenburg, das ist Firmenweit weltweit der größte Produktionsstandort, die Hälfte der Produktion wird exportiert BMW Spatenburg ist der größte Autoexporteur Amerikas nicht dass Amerika viele Autos exportiert, aber die die überhaupt exportfähig sind, kommen vor allem aus diesem Werk.

Elektro BM WS werden vor allem in Mexiko hergestellt, das heißt also, in diesem nordamerikanischen Verbund, und die haben, soweit ich ich es verstehe, und das war ja auch lange Sache, das Hauptanliegen der deutschen Regierung, in diesen Verhandlungen so in gewisser Weise so ein Offset, so ein Erlass bekommen, also die deutsche Autoindustrie wird dadurch dafür kompensiert, dass sie aus ihren amerikanischen Standorten so ein handfester Exporteur sind, das ist also wirklich eine sehr, sehr komplexe Geschichte.

Und man sieht das dann auch in den Firmen, also in den letzten Ergebnissen und den Mitteilen von BMW. Die sieht die Situation ungeheuer gelassen, denn sie spielen gewisser Weise auf beiden Seiten. Für VW ist es ein bisschen anders, also die du hast vollkommen recht, also diese pauschale Orientierung, diese pauschale Analyse auf Makroökonomischer, auf makroökonomischer Ebene erfasst weder diese regionalen noch sektoralen und noch noch am allerwenigsten diese Firmenspezifischen. Effekte, die im Grunde dann doch entscheidend sein können. Denn der meiste Welthandel wird ja die großen Ströme werden. Ja, man sollte, man kann das ja nicht so gewisser Weise als Einzelhandel vorstellen oder

irgendwelche Händler im mittelalterlichen Sinne, die irgendwelche Waren transportieren mit Kamelen oder sowas, sondern es sind ja Flüsse innerhalb eines Riesenkonzerns, die gemanagt werden müssen und Firmen wie BMW sind tatsächlich wirklich transatlantisch aufgestellt. Und in diesem Sinne tragen Sie alle Effekte mit, auch auf europäischer und wie auf europäischer wie auch auf amerikanischer Seite. Ja, auch sind die Wachstumszahlen, die ich gerade genannt hatte, natürlich auch immer nur Modelle. Und wir wissen ja, dass die dann doch immer einige Probleme haben, die Realität abzubilden.

Das gleiche Modell hatte auch schon mal vom Institut für Weltwirtschaft. In Kiel. Die hatten das durchgerechnet mit den 50% Zöllen, die vor ein paar Monaten angekündigt waren, und da kam das Modell tatsächlich zu der Antwort, dass das Preisniveau in Deutschland um 2% sinkt. Warum, wenn jetzt keine Autos mehr exportiert werden in die USA und waren die wieder, warum sollte sozusagen in Deutschland alle Preise der gesamte Preisindex sinken? Das würde ja bedeuten, dass die Autos keine Ahnung 1020 30% in Deutschland günstiger werden müssen, weil es so ein Iberangebot.

Gibt ich meine diese? Dieses Modell der Kieler, das haben die ja auch während der Ukraine Krise ja eingesetzt, um zu berechnen, dass Gewisserweise ein Gaslieferstopp aus Russland, die deutsche Wirtschaft nicht wirklich lähmt. Alle diese Handelsmodelle leiden darunter, dass sie wirklich im Grunde gleichgewichtsmodelle sind, mit denen du, in denen du ein Gleichgewicht mit einem anderen vergleichst.

Du hast wenig dynamische Effekte, du hast wenig Lieferketteneffekte, die damit berechnet werden können. Und sie kommen alle im Grunde zu diesen Bescheid, diesen Ergebnissen, die uns sagen, Leute, regt euch über die Handelspolitik ein bisschen weniger auf, ich meine, das ist, das ist das Ergebnis aller dieser Berechnung, und dann sieht man den Fall zum Beispiel vom Brexit im britischen Fall, und auf einmal merkst du okay irgendwas an diesen Modellen stimmt nicht, denn die Investition im britischen Verarbeitenden Sektor ist nach Brexit.

Total eingebrochen es ging der britischen Wirtschaft im gesamt nicht gut, schon seit 2008, aber sektoral gesehen ist ganz klar, dass das Ausscheiden aus diesem Handelsverbund ganz massive Wirkungen hatte. Das heißt also vor diesen. Marginalistisch aufgelegten, mit grenzwertigen Substitutionsprozessen arbeitenden Modell, das ist ja, das ist ja gerade also wirklich ein klassisches Beispiel dieses Kieler Modell, und sie sind auch, man muss es sagen, man muss Ihnen gegenüber auch gerecht sein.

Sie behaupten auch nicht mehr, Sie sagen auch, aufgrund dieses Modelles kommen wir zu diesem Ergebnis. Ja, aber in diesem Fall denke ich bei einem 5015 prozentigen Zoll, das ist eine marginale Veränderung der Wirklichkeit, kein wirklich radikaler Bruch. Genau, genau das ist natürlich auch immer nicht den Leuten persönlich anzulasten, sondern natürlich auch den Modellen und quasi auch natürlich den Denkschulen dahinter, die natürlich dann das ja auch mit einem gewissen Fundament natürlich, aber auch dann mit einer gewissen Ideologie verfolgen.

Kommen wir. Auf dem wir herauskommen, ist ja auch im Grunde. Wir entschlüsseln ja damit ja auch den Grund der Politik Brüssels. Ich meine, es ist peinlich, was sie gemacht haben, aber sie werden sich sagen, wenn die Leute mal nachschauen und nachrechnen, kommen Sie zu dem Ergebnis, das macht reichlich wenig aus, und das sind, das nehmen wir auf unsere Schultern, diese Peinlichkeit danach gegeben zu haben, denn was wir erreicht haben, ist ein Ergebnis, das für die europäische Wirtschaft wirklich tragbar ist und das das wird.

Wir haben, wir haben den Schock vermieden und das war unser oberstes Ziel. Es ging jetzt nicht darum, für Prinzipien zu kämpfen mit diesem Mann, Trump ist das sowieso nicht zu erreichen, also mogeln wir uns hier jetzt irgendwie durch und hoffen, dass wir mit diesem Ergebnis leben können, das wird, das wird die, das wird die Begründung sein in Brüssel, sie sind bestimmt nicht stolz auf sich, dass sie dieses Ergebnis erreicht haben, sondern werden einfach sagen, Hey Leute, die Modelle zeigen doch worauf, worum es im Grunde ging.

Ja, interessant, dass sie dann diesmal auf die oder halt ist natürlich jetzt unterschiedlicheakteure.eu in Deutschland, aber das und auch unterschiedliche Regierungen, aber natürlich, dass diesmal auf die marktliberalen Modelle vertraut wird als Argument, dass es wenig ist, aber beim beim Embargo, wie du es gerade angesprochen hat hast, da wurde es wurde ja nicht drauf vertraut, gut, da war es auch ein anderer Kanzler, aber das ist natürlich auch schon mal noch mal ein Unterschied in der Politikberatung sicherlich, aber. Aber noch mal einen, einen einen Schritt zurück und grundsätzlicher gefragt, weil du jetzt sagst, dass die.eu hätte mehr raushandeln können, hat die USA aber nicht einen.in dem oder Trump einen Punkt, wenn er sagt,

Hey die.eu und Deutschland haben ganz viele Außenhandelsüberschüsse gegenüber die USA ist das nicht problematisch. Ja, ich mein, da gibt es, da muss man wirklich ins Grundsätzliche gehen, ein bisschen und so einfach nur die verschiedenen Denkebenen durcharbeiten ist bei wirtschaftspolitischen Problemen oft der Fall, dass es verschiedene Sichtweisen geben, die sich gegenseitig, ja die man, die man zusammen puzzeln muss, zu einem Bild, also die. Die fundamentale Perspektive ist zu sagen, OK sie, wie sieht es mit der globalen Arbeitsverteilung aus, ist es im Grunde erstaunlich, dass Amerika etwas mehr aus Europa importiert als umgekehrt, und dann fragt man sich, was exportiert Amerika eigentlich?

Und man kommt schnell in Bereiche, die im Grunde für den Handel mit reichen Ländern wie Europa im Grunde nicht so sehr relevant sind. Was weiß ich, Flugzeuge stellt Europa selbst her, Energie kann man weltweit beziehen, Agrarprodukte gibt es auch weltweit auf den Märkten, Mikroelektronik ist ein Bereich, aber das ist auch ein global vernetzte Produktionsnetzwerk, von diesem Aspekt her ist es nicht weiter erstaunlich, dass. Amerika in in Sachen Industrieprodukten und waren und Agrarprodukten.

Ein Defizit fährt gegenüber Europa und das wird ja aus der zweiten Dimension, wenn man sich nicht nur den Handel mit Gütern ansieht, sondern mit Handel, mit Dienstleistung ansieht, ja ausgeglichen dadurch, dass die amerikanische Wirtschaft ja riesige Stärken hat im Bereich der hochwertigen Dienstleistungen, wo Europa gegenüber Amerika ein Defizit fährt, das heißt also, wenn man den, den den Handel mit Gütern, dem Handel mit Dienstleistungen gegenüberstellt, kommt man zu einer anderen Einschätzung der Lage, und das ist etwas, wogegen sich die Trump Leute ja einfach verwehren, weil es ihnen ja wirklich um diese handfeste, diese physische Produktion von Gütern geht. Sie wollen sich nicht einlassen

auf die Dienstleistungsdiskussion der dritte Aspekt ist dann, den du jetzt gerade erwähnt hast. Also wie sieht es mit der mit dem makroökonomischen Gleichgewicht oder Ungleichgewicht aus und? Der die Handelsbilanz im großen Dienstleistungen und Güter zusammengerechnet ist ja im Grunde Ausdruck aus makroökonomischer Perspektive des Gleichgewichts oder des Ungleichgewichts zwischen gesamtwirtschaftlicher Nachfrage und Angebot. Und ein Land wie Amerika, das chronische Defizite nicht nur gegenüber Europa, sondern gegenüber der ganzen Welt fährt. Ist verdächtig, massiv überschüssige Nachfrage zu haben und umgekehrt.

Europa, das Überschüsse fährt, nicht nur gegenüber Amerika, sondern auch gegen anderen Ländern der Welt. Es steht unter dem Verdacht, das gegenteilige Problem zu haben und das ergänzt sich und das ist tatsächlich ein Problem, das auf beiden Seiten im Grunde angegangen werden kann, und da helfen Zölle wenig. Der vierte Aspekt ist die Zahlungsbilanzperspektive, also nicht jetzt die Handelsbilanzfrage, also wo es jetzt wirklich um Zahlungsflüsse geht, die sich aus der unmittelbaren Nachfrage ergeben, sondern was, was macht man mit den Forderungen, die netto daraus entstehen, dass diese Güterflüsse hin und her sich bewegen und Dienstleistungsflüsse aufgrund der Nachfrageverhältnisse und Angebotsverhältnisse und um die

Situation zwischen Europa und Amerika richtig einzuschätzen, muss man auch noch die. Diese vierte Dimension in den Blick nehmen und da ist es das entscheidende ja, dass trotz der Rhetorik, der Trump Leute Amerika nicht ein nicht ein ausgebeutetes Schwellenland ist, das irgendwie ein Opfer des wirtschaftlichen Systems ist und das irgendwie von den Europäern verarscht wird, sondern wie bezahlt Amerika für diesen diesen Fluss an Gütern unter anderem mit Dienstleistungen und darüber hinaus mit Krediten, die einen Dollar von den Europäern an den Amerikanern gewährt werden, das heißt?

Heißt, die Europäer, die Amerikaner kaufen sich das Zeug aus Europa und die Europäer liefern für Dollar und sie tauschen diesen Dollar dann nicht in Euro um oder in Pfund oder Yen oder sonst irgendwas, sondern sie behalten sie in Dollar und was macht man mit denen? Die müssten dann irgendwo angelegt werden.

Und wo in Amerika, das heißt also, der Zahlungsfluss schließt sich, nachdem man alles zusammengepuzzelt hat, die waren, die hin und her gehen, die Dienstleistungen, die hin und her gehen, das Aggregat der Nachfrage und des Angebots, dann entstehen Forderungen, und wo landen die, die Landen bei den Amerikanern, das heißt, wir bezahlen ihren Konsum auf Pump und wir leihen Ihnen das Geld dazu, und das wird von Trump gewisser Weise als Katastrophe dargestellt, obwohl es ja im Grunde das Gegenteil ist. Das ist ja eine Subvention des amerikanischen Lebensstils durch Amerika, das ist das sogenannte exorbitante Privileg, und in diesem Deal wird das ja verdoppelt, denn die Amerikaner verlangen ja jetzt 600

Milliarden weitere Investitionen gleichzeitig mit einer Verringerung des Überschusses, was ich nicht. Das geht nicht. Also man kann nicht gleichzeitig verlangen, dass die Leute mehr investieren und dass sie weniger verdienen, das geht nicht, aber das ist so eine, das ist so diese eher, sagen wir mal, bestrafende Logik der Trump Leute, wo wo das dann nicht mehr zusammenpasst, muss man in die Psychoanalyse gehen und man muss fragen, worauf sind sie wütend und worüber sind sie wütend und dann, daraus ergibt sich, dann ergeben sich dann ihre Forderungen nicht aus irgendeiner makroökonomischen oder wirtschaftlichen Logik.

Ja, mal gucken, ob das dann zu Gewicht schlägt oder ob quasi sich dann auf einzelne Variablen versteift wird, um quasi Erfolge zu feiern. Das wird es wahrscheinlich sicherlich sein, aber du hast es gerade schon angesprochen, die Nebenabsprachen lass uns auch noch mal ganz kurz über die sprechen, weil wir haben jetzt viel über die 15 und 50% Zölle gesprochen hinsichtlich den 750 Milliarden Energieabnahmen, den 600, Milliarden Investitionen und die Rüstungsabnahmen wie blickst du darauf? Ja, es sind 2 wirklich relevante Teile hier, wo man auch unmittelbare Wirkung sehen kann und sehen wird. Das eine sind die Rüstungseinkäufe die Europäer haben brav versprochen, sich amerikanische Waffen zu besorgen, die Deutschen waren ja

sowieso schon dabei, man kann ja den Deutschen nicht vorwerfen, dazu europäisch vorgegangen zu sein zu haben, das ist ja nicht das Ding und man sagt das zu unmittelbar in den in den auf den Börsen Rheinmetall Aktien wurden verkauft, das sind ja die großen Gewinner gewesen, wirklich der. Der Ukraine Kriegszeit und auf einmal kehrt sich dieser Trend um. Es ist kein, es ist kein Einsturz, aber es zeigt gewisser Weise tendenziell, in welche Richtung das geht. Aus früheren Diskussionen, die wir auch gehabt haben, ist mehr Wettbewerb im Grunde auf dem europäischen Wettbewerb, auf dem europäischen Rüstungsmarkt sowieso besser, aber in Richtung strategischer Autonomie geht das nicht, das ist klar, und das ist auch Sinn und Zweck der

amerikanischen Maßnahmen. Bei der Energie wird es. Jetzt wirklich heiter zum Teil und das ist wirklich so n Ding wo du man wirklich die Logik auch bemühen musst, die du gerade zitiert hast. Ich mein, Was wollen Sie Sie sagen? 750 Milliarden Dollar sollen die Europäer einkaufen an Gas, ich mein die.

Über über 3 Jahre, das sind 250 Milliarden im Jahr. Europa importiert natürlich viel Energie, aber bisher nur 75 Milliarden im Jahr aus Amerika, und das sind die gesteigerten Zahlen seit der Ukraine Krise, das heißt auch 250 Milliarden zu kommen, das ist, das ist reine Utopie, das haben die sich irgendwie ausgedacht, um Trump zu befriedigen, und darüber hinaus ist es ja ein Moment, wo du wirklich merkst, dass der Mann ja wirklich überhaupt kein Verständnis der Realitäten hat.

Denn wenn wir eine Staatswirtschaft hätten in Europa und in Amerika, wo man sagen könnte, okay, wir ordnen jetzt an die europäische Gesamtnachfrage nach Energie, wird jetzt befriedigt durch 250 Milliarden Gas aus Amerika, ginge das, aber das ist ja nicht, das ist Europa, hat hier eine im Grunde kapitalistische politische Ökonomie, in der Brüssel nicht die Macht hat, irgendeinem europäischen Energiekonzern vorzuschreiben, und wo sie ihr Gas hernimmt.

Das das funktioniert so nicht, das geht nur über Nachfrage und Angebot, über Preisanreize und weder die Europäer noch die Amerikaner wollen, dass die Gaspreise steigen, das ist ja bestimmt nicht im Interesse Trumps, aber nur über eine, nur über eine solche, über eine solche Politik, das heißt also, die Europäer müssten den Amerikanern gute Preise bieten und umgekehrt müssten die Amerikaner den Europäern.

Schöne Preise bieten, dass sie, dass sie Lust hätten, dieses Gas zu nehmen und nichts anderes. Also das Ganze, das Ganze muss man sich wirklich fragen, das ist ja nein. Dieses Ganze, die widerspricht W to Prinzipien, aber das ist viel zu hochtrabend. Es ist, es ist so eine Spielkistenökonomik irgendwie wo wo irgendjemand sich vorstellt okay diese Handelsstatistik, die wir haben, das entspricht irgendeiner wirklichen Realität, wo es einen Akteur gibt, der jetzt irgendwie von Amerika was einkauft, und der kriegt jetzt den Auftrag, mehr einzukaufen und.

Und das geht so weit an der Realität vorbei. Das hat nichts mit Rechtsnormen oder sonst irgendwas zu tun, sondern einfach nur Grundverständnis der ökonomischen Realität, all das irgendwie unter den Tisch gewischt, man kommt dadurch zu einem Abschluss mit ihm, erfreut sich die Frage, wird natürlich, wie wird das, wie wird das nachgeprüft, die Amerikaner haben den Japanern schon ganz strenge Überprüfungen angedroht, Quartalsmäßig das.

Das ist ja absurd. Ich meine ja, was wollen sie, sie wollen den transatlantischen Handel quartalsmäßig aus irgendeiner Behörde in Washington überwachen, das ja, es ist absurd, das klingt. Ja, erst mal nach einem Bürokratiemonster, aber wäre ganz wäre ganz witzig. Wirtschaftliche Konzeption. Wäre ganz witzig, wenn ein paar US Handelskommissare durch die deutschen Autobauer gehen um da mal die Investition zu überprüfen in den USA.

Genau das ist ja auch noch der dritte Leb. Dir als Circus, man als Fantasievorstellung vor, vor allem. Weil du es gerade angesprochen hast mit den den Energieabnahmen. Das war ja der zweite Punkt. Also wir haben auch Rüstung, wir haben Energie, aber wir haben auch die Investitionen, und das ist ja noch mal noch mal viel weniger staatlich als Energie.

Wo es ja ein strukturelles Interesse gibt, und das ist natürlich mit dem Aspekt, den du betont hast, dass Brüssel da keine Vorschriften machen kann, wie viele deutsche Firmen oder europäische Firmen jetzt in den USA investieren, zeigt natürlich, wie losgelöst das ist, ja. Ich meine, das ist wirklich so eine.

Bei Rüstungseinkäufen kann man ja sagen, der Staat ist ja der Käufer, ich meine, das ist natürlich dann ein direktes, aber es ist so. Von der politischen Ökonomie her in Kriegszeiten kann man das natürlich machen. Das ist ja eines der großen Brüche mit dem Liberalismus, aber dafür braucht es dann in gewisser Weise eine staatliche Devisenkontrolle zahlungsbilanzkontrolle sie es ist, als würden sie sich alle vorstellen, Chinesisch zu sein, Beijing anders, ja, in gewisser Weise Beijing hat ja dann auch diese Policy Banks, die wirklich One Belt, One World, also bri machen können. Aber, und alle wähnen sich irgendwie, die Chefs einer solchen Wirtschaft zu sein.

Und stattdessen sind die Trupp and oder won the Lane, Es hat irgendetwas, es hatte etwas, also so eine wirklich so eine kindliche Art, fast, oder eben, man kann natürlich mit der Ideologiekritik kommen, aber ich weiß nicht, ob mal das nicht ein bisschen übersteigert ist. Ich weiß, ich glaube, ich weiß nicht, ob die das, ob sie da wirklich durchblicken, zum Teil hat man das Gefühl, dass sie das nicht tun.

Ich sag das mal ganz bescheiden. Wir haben mal sehen, was da noch kommt. Lass uns doch mal kurz in die Zukunft ein bisschen blicken, was könnte uns dabei noch überraschen? Also gut, wenn US Beamte in deutschen Firmen die Exporte kontrollieren, das würde uns überraschen, aber was gibt es noch sozusagen an positiven oder negativen Überraschungen die vorstellbar sind, worauf wir uns einstellen sollten in diesen verrückten Zeiten.

Ja, du hast mich verwiesen auf auf die Pressemeldung, die vom Weißen Haus dann kam. Um das um dieses Deal zu feiern. Es ist es ist nicht, es lohnt sich zu zu betonen, wie groß dieses Deal ist. Ich meine, der Handel zwischen Europa und Amerika, das sind 1,6 Billionen Dollar im Jahr, 1,6 Billionen, das sind 4 Milliarden Euro am Tag, ich meine, das ist ein riesen Fluss an Gütern, es gibt also Grund unter anderen Wunschständen würde man sagen, okay, es ist wirklich ein.

Ein geopolitisches Ding, das sie gemacht haben. Nur Trump hat es ins Lächerliche gezogen und die Europäer noch mehr. Aber jetzt kommt das Weiße Haus und macht dieses Presse Statement und wie du, du hast es gesagt Ey item, schau dir das mal an, das ist verrückt das Ding und es redet tatsächlich von global History also nicht World History, nicht Weltgeschichte sondern globale Geschichte und dann kommt dann kommt dann kommt der der Clou This Colossal Deal. Also dieser kolossale Deal.

Will Enable us Farmers Runches fishiman manufactures also wird amerikanischen Bauern runches. Also das sind Kuhbauern Fishiman, das sind das sind, das sind kommerzielle Fischer. Und und verarbeitende Industrie ermöglichen den amerikanischen Export zu steigern. Darf ich mal? Das geht wieder ins Kindische, also irgendjemand im Weißen Haus stellt sich vor, die amerikanische Wirtschaft besteht aus Menschen, die. Bauern sind Menschen, die cool zum Markt fahren und Menschen, die aufs Meer fahren und fischen. Und dann gibt es eben noch die Industrie dazu und denen wird es wird es prächtig gehen, und das ist das Angebot. Ich habe also mal nachgeschaut, wie viele in kommerziellen, in der Fischindustrie beschäftigte

Menschen gibt es also, wie viele Amerikanerinnen fahren zur See, um Fische ins Netz zu holen, sind 39000 Menschen. Das heißt also, wenn wenn dieses Deal die Welt verändert, in denen es die amerikanische Fischindustrie stärkt, das das würde nicht, das würde mich erstaunen an Ramschern werden in der amerikanischen Beschäftigungsstatistik also Farmern und Ramschern zusammen werden 6000 Menschen geführt, so wenig, so wenig, ja, ich meine, es gibt viele Menschen, die auf dem Nahge beschäftigt sind, was weiß ich, mexikanische Cowboys, was weiß ich aber. Die die Weltvorstellung, die da im Weißen Haus unterwegs ist, ist schon sehr.

Das hat was Märchenhaftes an sich. Ja, ja, Leute, die Fische holen die Kühe zum Markt fahren die Beanbauen, das hat wirklich sowas wie wie Siedler von Katar oder sowas an sich so ne so ne wirklich bizarre Weltsicht. Mhm. Und wenn wir jetzt noch mal auf die Handelsabkommen blicken, da gibt es ja einiges an Chaos, auch jetzt, quasi heute Nacht schon wieder.

Was könnte uns da noch positiv und negativ bevorstehen, was denkst du? Denn eine Sache, nach der du gefragt hast, die ich interessant fand, war die Digitalsteuer. Das wäre ja ein Thema, ein riesen Politikum in Europa. Erstaunlich wäre, wenn das überlebt, muss man sagen angesichts der, der dessen, was in den letzten Wochen vorgegangen ist.

Die Europäer haben es, Brüssel hat es wohlweislich erstmal aus der Diskussion herausgezogen, schon vor den Verhandlungen mit Amerika, und jetzt ist, glaube ich, absehbar, dass es da wenig Fortschritte geben wird. Es wäre also wirklich überraschend, wenn die Europäer jetzt in letzter Minute das gewisser Weise. Aus dem Kasten ziehen würden und damit jetzt ernst machen würden. Also denkst du, dass quasidie.eu nicht nur mal probiert Nachzuverhandeln über andere Ebenen und den zugunstender.eu zu verschieben den Deal?

Ich meine okay ich meine, das ist natürlich auch gut gefragt, wie wie wahrscheinlich ist es, dass die Solidarität innerhalb Europas hält und dieser dreckige Deal dann durchgeht bei Handelsabkommen Mercosur zum Beispiel. Das hadert jetzt wieder an den Franzosen. Also das wäre das könnte man ja auch formulieren, als These, so für die kommenden Monate, also wenn es den, wenn es Brüssel wirklich gelingt, da die europäischen Länder um dieses Paket herum zu einigen, dann wäre das im Grunde auch durchaus erstaunlich, muss man sagen, man würde im Grunde davon ausgehen, dass jetzt irgendjemand ein Interesse darin sieht.

Vito Player zu sein und das Ganze zu stoppen und zu sagen, ohne uns, ohne uns, kommt für die deutsche Autoindustrie 30% also die Frage ist, wer ist hart gesorten genug um um dieses auf dieses Risiko zu fahren, denn das ist ja im Grunde, das ist ja ein Moment, wo wo ein europäischer Player sich überlegen könnte, das Ganze zu zu blockieren.

Mhm ja, und das natürlich auch mit dem Risiko, dass dann wieder aus aus Seiten der USA nachverhandelt wird, in dem Sinne, dass es dann wieder hochgeht. Also das ist natürlich ganz, ganz variabel, aber. Bleibt natürlich dann auch weiterhin relevant. Wir werden sicherlich noch mal später in ein paar Wochen wieder darüber sprechen, weil es da neue Entwicklungen gibt, aber vielen Dank erstmal. Für das Geschenk Trumps an alle Podcaster, das ist. Ja, das stimmt wohl, auch wenn es natürlich kein wirtschaftliches Geschenk ist für die Autoindustrie, für die Stahlindustrie als auch für die Gesamtwirtschaft. Aber gut, wir sprechen dann demnächst noch mal drüber. Vielen Dank erstmal für deine

spannenden Einblicke. Das war das etwas längere Interview mit Adam über die aktuelle US Handelspolitik. Da ist ja noch viel Bewegung drinne. Ich bin mir sicher, wir werden doch mal in der Zukunft darüber sprechen, falls Euch das Video gefallen hat, dann schreibt gerne einen Kommentar, lasst einen Daumen nach oben da und abonniert den Kanal bis zum nächsten Mal.

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