
Ölpreisschock: Die Lage bleibt unberechenbar | Mit Prof. Adam Tooze
Donnerstag, 12. März 2026 · 19 min
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Shownotes
119 Dollar pro Barrel, verdoppelte Gaspreise, Schulschließungen in Pakistan: Der Iran-Krieg trifft die Weltwirtschaft mit voller Wucht. Adam Tooze ordnet die Schockwellen der vergangenen Woche ein – warum die Ölreserven der IEA nur begrenzt helfen, weshalb die ärmsten Länder die Zeche zahlen und was es mit der zynischen These des künftigen Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr auf sich hat, ein Regimewechsel im Iran bringe Deutschland 0,5 % Wachstum. Dazu: Europas beschämende Selbsterniedrigung vor Trump und Friedrich Merz' gescheiterter Anruf bei Sánchez.
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Bild-Credit: IMAGO/Anadolu Agency
Kapitel:
– Cold Opener
– Intro: Update zum Iran-Krieg
– Ölpreis bei 119 $: Wie die Märkte reagiert haben
– Pakistan und Bangladesch: Die Schwächsten zahlen zuerst
– Spritpreise in Deutschland und den USA
– IEA gibt Ölreserven frei: Reicht das?
– Warum reiche Länder immer Öl bekommen – und arme nicht
– LNG-Spotmarkt: Ein Erbe der 70er-Jahre-Schocks
– Felbermayr: „Regimewechsel bringt 0,5 % Wachstum"
– Iran als unterbewertete Volkswirtschaft – und der China-Faktor
– Europas Selbsterniedrigung: Merz bei Trump, Sánchez am Telefon
– Ausblick
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Diese europäische Selbsterniedrigung vor Trump, das, das ist ja eine weitere Phase, diese wirklich abgründigen Geschichte und dermaßen. Dermaßen beschämend eigentlich. Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Video hier bei Circplus. Ich bin Lukas Scholle, Gründer und Chefredakteur von Circplus und ich hab mit Adam tus noch mal über den Iran, den Ölpreisschock, den Gaspreisschock, den Düngemittelpreisschock und so weiter gesprochen, weil es in der letzten Woche einiges an Updates gab.
Adam tus ist einer der Herausgeber von Circplus und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und wir ordnen hier regelmäßig gemeinsam das wirtschaftspolitische Tagesgeschehen ein. Bevor dieser Podcast aber losgeht, noch. Der Hinweis auf Spotify erstmal in dem Sinne vielen Dank für das bisherige Bewerten und das jetzige Bewerten. Falls du es gerade schon getan hast oder das Kommende bewerten, falls du es im Laufe der Folge machst. Vielen Dank und ich würde ein neues Ziel ausgeben von 2500 bewertungen ich glaube das ist machbar angesichts der 10015 1000 Leute, die diesen Podcast hier hören und noch nicht bewertet haben, also bewerte gerne und jetzt viel Spaß mit dem Video.
Ja Hi Adam, Wir haben ja letzte Woche über den Iran gesprochen und den Krieg. Krieg, der da jetzt ausgebrochen ist vor den USA und von Israel angefangen. Und das hat ja etliche ökonomische Konsequenzen, die wir letzte Woche schon angedeutet haben, vom Öl, vom LNG Gas bis hinzu den Düngemittel Düngemittelpreisen kannst du uns jetzt mal ein kleines Update geben, was in dieser Woche passiert ist, weil das ist ja wirklich einiges.
Ja, das Entscheidende ist wohl, dass am Montag die Märkte ein bisschen ausgeflippt sind. Es fing ja in Asien wie üblich am Wochenende an. Das sind immer diese Futures Märkte, die man beobachten muss. Die setzen gewisser Weise die Schlagzeilen für Anfang der Woche und das saß man, das sah man schon und dann waren wir kurzfristig bei fast $119 pro Barrel, was immer noch nicht historisch gesehen, besonders angesichts der Inflation sind wir bei weitem nicht auf Spitzenwerte, aber das ist natürlich ein ziemlicher Schock, der dann verdaut werden muss. Beim Gas ähnlich Verdoppelung im Preis Anfang der Woche noch weit, also bei weitem nicht die Spitzenwerte von 2022, da waren wir ja bei 350€ pro Megabit
Stunde. Im Moment liegen wir so letztes Mal wo ich reingeschaut habe so um die 6070. Aber es ist eine relative Verdoppelung an im Verhältnis zu den Zahlen der letzten Monate, wo sich ja die Lage auf dem Gasmarkt erheblich entspannt hatte. Das sind also Schocks, und ja, das war ja eines der Punkte von letzter Woche, wo schaut man da am am hin, am drinningsten man man sucht die schwächste, das schwächste Glied in der Kette der globalen Weltwirtschaft, das ist ja dieser Lendenspruch auch.
Und wir waren schon dabei, letzte Woche Südasien, das heißt Indien, Pakistan, Bangladesch da, da schaue ich immer. Indien ist natürlich eine große Nummer in der Weltwirtschaft mittlerweile, akut wird es also bei Pakistan und Bangladesch und und es kommt tatsächlich jetzt zu massiven Einwirkungen, also die die Regierung hat jetzt schulfrei, also Schulferien verhängt, so ein bisschen lockdown, mäßig covid, mäßig, warum? Weil die Leute da nicht pendeln in die Schule. Es geht einfach um Ersparnisse durch die Bank weg und es geht um die knappen Devisen.
Pakistan ist ja ein Land, das über in den letzten Jahren immer wieder zum IWF gehen musste, weil ihnen die Devisen ausgehen, und sie verwenden die gis Devisen für den Import von Öl und Lng für Düngemittelproduktion, das heißt, es kracht schon in den in den. In den Schwachpunkten der Weltwirtschaft, also bis es was weiß ich, weil für die Chinesen ernst wird, dass da muss es noch ein ganzes Stück härter kommen, die, die Sitzen jetzt nach einer neuesten Berechnung auf einem Handelsüberschuss von 1,2 Billionen im Jahr, also die haben, die haben genug Dollar, um Öl zu kaufen, aber für die für die Weltwirtschaft insgesamt ist das ist das ein Härtetest. Auch in Deutschland hat man jetzt schon die Folgen etwas mehr mitbekommen, die
Spritpunkte. Preise an den an den Tankstellen sind vor allem deutlich hochgeschnellt, natürlich auch eher aus einer Erwartung, dass es Preissteigerung gibt und die erst mal zu wahrscheinlich höheren Margen bei den Tankstellenbetreibern beziehungsweise den Spritanbietern führen. Und Gleiches habe ich auch in den USA gelesen, dass das auch schon sozusagen vor allem im Gehorsam nach oben geschossen ist.
Jetzt gibt es aber auch Maßnahmen, die ja diskutiert werden und auch schon ergriffen werden, weil natürlich ist das wieder so n klassischer Fall für Preiskontrollen oder Eingriffe in den Marktmechanismus, um den Preis zu beeinflussen. Jetzt wurde gerade heute, wir nehmen es am Mittwoch den 11.3. Auf, heute hat die internationale Internationale Energieagentur beschlossen, dass.
Die internationalen Ölreserven auf den Markt gegeben werden, um den Preis zu beeinflussen. Wie schätzt Du das ein, ist das eine relevante Größe und kann das den Preis mittelfristig stabilisieren oder ist das nur jetzt in so einem Schockmoment hilfreich? Das ist interessant. Also die Iae, diese International Energy Agency, ist ja geschaffen worden in den 70er Jahren, vor allem auf Initiative der Amerikaner. Henry Kissinger war da sehr importiert, um die. Versuche der Entwicklungsländer, diese New International Economic Order ins Leben zu rufen, das also alles infolge des OPEC Boykotts 73 und das IA war eine Einrichtung gewisser Weise der entwickelten der reichen Länder, um da Gegenwert zu leisten und sich zu koordinieren, von
Käuferseite her, also von der Ölimportiert energieimportierenden Seite. Und eines der Verpflichtungen der IA Mitgliedschaft ist es, Öllager zu halten. Und es heißt, dass sie rund 1,2 Milliarden Fässer Barrels an Öl wohlhaben und vielleicht nochmal 600000000. Einen sonstigen unter Vertrag stehenden Verhältnissen.
Und dann glauben wir, dass China China hat die Kapazität wohl für 2 Milliarden, wenn nicht noch ein bisschen mehr. Realistischerweise denkt man, glaube ich, dass sie 1,4 Milliarden ungefähr auf Halde haben, und wie lange reicht das? Das ist eine einfachere Rechnung. Also das ist leicht, sich zu merken.
Also der tägliche Konsum der Weltwirtschaft liegt bei ungefähr 100000000 Fässern, das heißt 20000000 gegen, gegen, gegen die, gegen durchgehen durch die Humbus Meeresenge, und dann kann man sich's ausrechnen, wie lange, wie lange, das wie lange das reicht. Bei 10 Tagen sind wir auf einer Milliarde und. Das sind halt das reicht für einige Zeit, aber nicht für, aber nicht für für ewig.
Es sind halt Polster, die verwendet werden können und wie du sagst reagieren die Märkte ja ungeheuer sensibel, denn es geht ja immer um Preisspannen und es geht darum, als allererste auf eine Preisveränderung zu reagieren und das erzeugt dann diese voreilenden Bewegungen. Das heißt, selbst die Ankündigung, dass diese Lager aufgemacht werden könnten und gewisserweise dann zum Spitzenbrecher verwendet werden, verändert die Marktdynamik, macht es weniger attraktiv, auf Preisspitzen zu spekulieren, weil dann gewisser Weise dann die Regierungen darauf reagieren werden, verändert die.
Beruhigt Gewisserweise die Marktdynamik insgesamt und das haben wir auch gesehen im Laufe der Woche sind diese waren wir nicht noch mal bei 119 $120 pro Fass, wir werden halt sehen, das ist das ist NN gefährliches Spiel. Ja, das hat man wirklich gesehen. Als dann die Ankündigung also am Montag war, quasi dann erstmal die die News, dass halt die Ölfelder oder Ölraffinerien bombardiert wurden, was quasi dann den Schock nach oben ausgelöst hat und dann danach direkt die Spekulation, ob diese Ölreserven genutzt werden, was halt dann wieder n ganz rapiden Abfall des Preises resultiert hat.
Also das ist schon sehr spannend und in der Realität würde es ja auch wahrscheinlich so sein, dass sie nicht alle Ölreserven auf einmal auf den Markt bringen, weil dann würden sie ja natürlich auch sozusagen in. Angebotsüberschuss hervorrufen und dann würde es natürlich auch schnell verbraucht werden.
Wahrscheinlich wird es dann immer ganz punktuell eingesetzt, diese Ölreserven um den Preis zu beeinflussen, oder? Und das Entscheidende ist natürlich, dass man steht ja nicht ordentlich schwanger, sondern das absolut entscheidende ist, dass ist, dass die die Käufer mit effektiver Kaufkraft, in anderen Worten mit Geld werden immer Öl bekommen. Man sollte sich da nicht vorstellen, dass es irgendwo ne Schlange gibt, wo dann irgendwelche reichen chinesischen, nordamerikanischen oder europäischen Kunden dann dann brav Schlange stellt.
Nee, so geht es nicht, sondern man schwenkt dem Checkbuch und wenn du ne geringste Marge. Vorteilig für die Lieferanten Anbietest dann, man kann das, auf dem man kann das auf dem Bildschirm verfolgen, dann verändern sich einfach die Routen der Tanker, und auf einmal hast du dann alle Tanker bei dir. Du musst wirklich nur eine geringe Marge anbieten, um das auszulösen, denn das Zeug ist ja nichts anderes wert, einfach als als ist das, was du gerade dafür bekommst. Wenn du das in Rotterdam oder sonstwo entlädst. Das heißt, die Wirkungen werden in diesen Schwachpunkten sein. Bei den schwächsten Ländern, und die haben dann auch nicht die Lager, das heißt also die, die die Krisensymptome werden sich spürbar machen, auch wenn für
reiche Länder diese Stabilisierung herbeigebracht werden kann. Die einzige wirklich keimierende Funktion ist gewisser Weise, den gesamten Preisspiegel nach unten zu drücken und da. Da hilft nur gewisser Weise ein Frieden, ehrlich gesagt, alles andere ist einfach nur Stress für für die ärmsten Länder, die einfach nicht die Kaufkraft haben und nicht die Lage haben. Ja, voll.
Das erinnert mich n bisschen an 2022, glaube ich, wo dann auch der Ölpreisschock waren, wo die Tanker ja auf der Route umgekehrt sind, weil sie nen höheren Bieter hatten für das Öl, was natürlich n absurder Mechanismus erstmal ist das quasi nicht. LG die Lieferung. Ausgeführt wird. Ja, das ist dieser Spotmarkt, und der ist ja neu, und der ist ein Effekt der 70er Jahre.
Denn vor dem 73 er Preisschock waren die Lieferverträge eigentlich fest. Das heißt also, man kaufte ein und in Folge der 73 er 79 er Schocks zuerst im Golf und dann im Iran hat sich dieser massive globale Weltmarkt für Öl entwickelt, wo dann wirklich auch zu gängigen Preisen gehandelt wird und die also die materielle Umsetzung dessen ist.
Diese Flotte von tanken, Tankern, die durch die Welt gaukeln und. Und wo du gewisser Weise was wie ein militärisches Manöver oder so die Tanker tendenziell mehr nach Europa oder tendenziell mehr nach Asien schickst. Und wie gesagt, wie das letzte Mal schon. Ich meine, die gesamte Geschichte dreht sich um Asien ist dort ist der da ist die wirklich große Nachfrage.
Eine andere, ein anderer Blickpunkt auf das Thema, den hatten wir letzte Woche noch nicht behandelt, als wir auch ein bisschen über Deutschland sprachen, aber der ganz relevant ist, weil. Der kommende Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr ist mit einer Aussage durch die Presse gegeistert, die es in sich hatte.
Er hatte gesagt, ein Regimewechsel im Iran kann das deutsche Wirtschaftswachstum um 0,5% beschleunigen, das ist ja schon mal ne sehr bemerkenswerte Aussage, was sagst du dazu zu solchen Aussagen über die ökonomischen Folgen von Regime change? Ich meine, zunächst ist man vielleicht ein bisschen entsetzt.
Das ist so schamlos, in gewisser Weise ein bisschen zynisch, kommt darauf an, natürlich, wie man zu dem Prozess des Regimewechsels steht, wenn man das Gewisserweise als keine Nebensächlichkeit betrachtet, dann leuchtet das natürlich ein, dann diese Kosten nutzen, Rechnung aufzumachen, was dahinter steckt, ist interessant.
Was dahinter steckt, ist die Geschichte zwischen Iran und Deutschland. Zu Schahs Zeiten war ja diese Verbindung im Grunde die Ängste, also das das Iran das Schahs war ja eng gekoppelt nach Amerika, natürlich eng gekoppelt nach Israel und nach Deutschland, nicht nach Großbritannien, weil Großbritannien war ja die formale imperiale Macht so.
Sondern nach Deutschland und die deutsche Schwerindustrie, die Maschinenbau machte Bombengeschäfte mit dem Iran und das hat ja dann auch eine politische Auswirkung, also die die Radikalisierung der Berliner Szene dreht sich in den 60er Jahren ja um Vietnam und um den Schah und die Schläger des Schahs waren ja in Westberlin unterwegs, und es ist aus diesen Demonstrationen heraus, dass die Radikalisierung der Berliner Szene entsteht, das heißt? Diese Verbindung ist durchaus ernst zu denken, glaube ich. Dass sie dann ohne weiteres wiederhergestellt wird, das ist natürlich eine Mitmenschenrechnung und die Idee, dass dass Deutschland und nicht China vorrangig davon profitiert, denn wer bietet im
Moment billigen, hochqualitativen Maschinenbau an, tendenziell eher die Chinesen als die als die Deutschen, aber das ist die Idee, die dahinter steckt und darüber hinaus die Idee. Das das ist ja auch, er hat dann auch weiter ausgeführt, es bringt mehr als der Mercosur Abkommen und der der Unterschied hier ist, dass Mercosur ja gewisserweise, die, also die grenzwertige Optimierung eines bereits verstehenden Handelsverhältnisses ist.
Während beim Iran, das ist ja das sind 90000000 Menschen mit potenziellem Riesen Exportpotenzial hohes Humankapital. Das ist eines der großen Aufholmöglichkeiten in der Weltwirtschaft zurzeit, und das ist natürlich für ein Ökonomen hochgradig interessant. Das ist ein bisschen, es ähnelt der Diagnose, die man häufig dann auch für die Ukraine angestellt hat, dass das Gewisserweise. Große Stücke der Weltwirtschaft sind die im Moment massiv unterbewertet sind aufgrund politischer Probleme und wenn man die erstmal entfernt, dann gewinnt man diesen einmaligen Schub nach oben, der dann quantitativ einfach größer ausfällt als jetzt.
So eine grenzwertige Veränderung, Verbesserung der Handelsbeziehungen zu Brasilien, mit denen man sowieso schon in Handelsbestehungen steht. Ja, ja, interessante Perspektive, das wäre ja wahrscheinlich bei Venezuela oder Nordkorea der irische Effekt natürlich weit reiner, weil sie halt nicht so groß sind, aber das ist.
Nicht so nah. Ich mein Iran ist ja nicht weit weg aus deutscher Perspektive und es gibt ja ne große Diaspora in Deutschland, das heißt, das ist glaub ich die die Vorstellung, die dahinter steckt und ist nicht total abwegig. Spannend. Wir werden sehen, was da damit passiert. Wenn du jetzt nach dem Update von dieser Woche einmal auf die Debatte blickst, was würde dich in der in der nächsten Zeit positiv, also auch negativ überraschen, was gibt es? Da ich meine positiv natürlich einfach das Ende der der der Auseinandersetzung.
Ich verspreche mir einfach von dem Krieg nichts gutes, ich ich halt, ich mein, ich weiß, es gibt Menschen die sagen, OK, dadurch wird die Opposition gestärkt, Peper Po. Aber ich halte das einfach ein für ein solches Wagnis. Und wenn es gerade unter diesen Bedingungen dann zum Erfolg kommt, das ist für mich also die das Schlimmste ist, der ist die Weiterführung des Krieges. Am Optimistischsten wäre man natürlich, wenn man tatsächlich sehen würde, interne Veränderungen innerhalb des Arans, die in Richtung Pluralismus und Öffnung gehen, nicht jetzt, nicht jetzt gewisser Weise Erniedrigung oder, oder.
Niederlage, sondern einfach nur eine Umorientierung. Aber das Problem ist, wie würde das denn es wäre ich meine die Europäer haben sich ja auch hinter diesem Krieg gestellt, das heißt also, die die, die die Position, die vielleicht vor vor einer Zeit noch da war, dass man sich gegen gewisser Weise gegen Amerika und Israel in Richtung Europa hätte wenden können, ist ja auch nicht besonders attraktiv unter den gegebenen Umständen. Es ist eine, es ist eine wirklich verfahrene und fürchterliche Lage, muss man sagen, und ich sage, dass ich sage, dass ich meine, es ist einfach empörend, wie wie das in Amerika selbst, von dem ja die, die diese Eskalation ausgegangen ist, wie wie das normalisiert
wird. Ich meine das ja, das Allerbeste wäre ein. Eine eine, eine Impeachment. Verfahren gegen Trump wegen offensichtlichen Verstoß gegen fundamentale Rechtsnormen des vermeintlichen Rechtsstaats Amerikas. Ja, das ist natürlich nur mal ne ganz andere Perspektive, die man darauf einnehmen kann. Auch in Deutschland ist das natürlich für das zu einem Problem, weil Friedrich Merz war jetzt kürzlich bei Donald Trump, und dann hat Donald Trump über Sanchez aus Spanien, Spanien ja hergezogen, und jetzt probiert Friedrich Merz seit Tagen, Sanchez zu erreichen, aber Sanchez ist anscheinend sehr verstimmt, dass Friedrich Merz Sanchez nicht in in Schutz genommen hat vor Trump, also auch innerhalb Europas ist das
natürlich auch ne sehr auseinander auseinander, aber. Ich mein, das ist ja nicht nur ne Sache der Persönlichkeiten, das war ja wirklich. Ich meine, die letzten wie viele Monate sind es mittlerweile 1516 also diese europäische Selbsterniedrigung vor Trump? Das das ist ja eine weitere Phase, diese wirklich abgründigen Geschichte und dermaßen dermaßen beschämend eigentlich dieses Verhalten, ja, es ist, es ist absolut absolut schockierend.
Ja, wir werden aber sicherlich noch mal darüber sprechen, auch wie das im Iran weitergeht. Das wäre natürlich auch noch mal ne Folge wert, wie da gerade gewirtschaftet wird, weil über die Wirtschaftsfolgen dafür, da erfährt man natürlich auch nicht so viel, aber das sollten wir vielleicht auch mal in der Zukunft betrachten, erstmal an der Stelle vielen Dank für Deine. Einblicke.
Das war das kurze Video mit Adam Toos über das Update zum Iran falls ihr bis hierhin gehört habt und noch keine Bewertung dagelassen habt, dann noch mal die Erinnerung. Lasst gerne eine Bewertung da, das unterstützt uns wirklich ungemein. Ansonsten sehen wir uns aber auch beim nächsten Video wieder. Bis dahin.