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Umverteilung in New York: Zohran Mamdani gegen die Milliardäre | Mit Prof. Adam Tooze

Freitag, 26. September 2025 · 18 min

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Shownotes

In New York tritt mit Zohran Mamdani ein Bürgermeisterkandidat an, der sich offen als Sozialist bezeichnet. Und er könnte gewinnen. Seine Agenda: Mieten einfrieren, öffentlichen Wohnungsbau massiv ausweiten, den Mindestlohn auf 30 Dollar erhöhen und Millionäre stärker besteuern.

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet ein, warum Mamdanis Programm so viel Sprengkraft hat, weshalb Milliardäre und Konzerne in New York jetzt mobilmachen und wie die Stadt zur zentralen Arena im Klassenkampf zwischen Kapital und Arbeit wird. Außerdem: Warum es in New York schon einmal Sozialismus gab, wie die Stadt zum Labor des Neoliberalismus wurde und wieso die Bürgermeisterwahl im November für die Zukunft der Demokratischen Partei entscheidend sein könnte.

👉 Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:
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– Einstieg: Klassenkampf in New York
– Wer ist Zoran Mamdani?
– Lebenshaltungskosten und Mittelschichtskrise
– Mamdanis Programm: Mieten, Nahverkehr, Mindestlohn
– Historische Wurzeln: Sozialismus in den USA
– Vom New Deal zur neoliberalen Wende
– Druck auf die Demokraten und der Green New Deal
– Grenzen des New Yorker Modells
– Warum diese Wahl entscheidend ist
– Big Money gegen Mamdani: Bloomberg, BlackRock & Co.
– Ethnische Spaltungen und Wahlkampfstrategien
– Was diese Wahl für Amerikas Linke bedeutet

Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.

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#newyork #umverteilung #adamtooze

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Hier ist Klassenkampf angesagt, also absolut knallhart, ganz explizit. Das große Geld will Mandanis Kandidatur Entgleißen. Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Video hier bei Cirplus. Ich bin Lucas Scholler, Gründer und Chefredakteur von Cirplus und ich habe mit Adam tus darüber gesprochen, ob wir in New York demnächst den Sozialismus sehen, weil dort ein ziemlich progressiver Kandidat zur Bürgermeisterwahl steht.

Zoran Mandani haben wir ans näher angesehen, weil Adam tus ist nicht nur Herausgeber von Cirplus, sondern auch Professor. Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York. Das heißt, er ist dort zu Hause, worüber wir heute sprechen. Insofern kann er das aus nächster Nähe beurteilen. Falls ihr kein Video mehr mit Adam verpassen wollt, dann abonniert doch gerne diesen Kanal und schickt dieses Video auch euren Freunden und Bekannten, aber jetzt erstmal viel Spaß mit dem Video.

Ja Hi Adam, Wir erleben ja gerade in den USA, vor allem in New York, wo du sitzt, eine spannende politische Entwicklung, es gibt einen neuen Bürgermeisterkandidaten Zoran Mamdani, der mit einer anderen Wirtschaftspolitik vor allem punkten kann. Kann die progressiver ist. Wie sieht die ungefähr aus? Ja, ich mandani nur zur Erläuterung. New York ist eine demokratische Stadtstadt, wird von der Demokratischen Partei regiert, die Mandani hat die Vorwahlen, also die Stichwahlen gewonnen, um als Spitzenkandidat der Demokraten zu kandidieren, und das würde unter normalen Bedingungen heißen, dass er Bürgermeister ist. Nur ist er Mitglied des DSA, also demacrat Exocialist of America, also ein offen linker

Kandidat, der auch sich nicht scheut, sich über sich selbst als Sozialist zu reden. Und das mobilisiert die Milliardäre und die konservativen Gruppen in New York gegen ihn, und deshalb ist die Wahl überhaupt offen, sonst wäre das vorbei. Und es zwingt zu einer programmatischen Debatte. Und dabei geht es im Grunde in New York geht es um Lebenshaltungskosten, also wenn irgendjemand unsere unsere Zuhörer Zuhörerschaft jemals in New York gewesen ist. Dann wissen Sie, worüber ich rede. Diese Stadt ist abartig teuer und ich meine nicht ein bisschen Berlin Mitte teuer, sondern du fasst dir wirklich an den Kopf. Du kannst nicht glauben wie teuer es ist, einfach nur mal in den Laden gehen und ein paar

Sachen zum Mittagessen einzukaufen kostet locker $4050,00 einfach nur ein growseries Bier bist du bei 8 $9,00 es ist verrückt ein Mittelschichtseinkommen in New York und ich rede wirklich über untere untere, also Mittel. Mittelschicht ist zwischen $75000,00 und $150000 im Jahr und und und. Das ist nicht übertrieben, das ist jetzt kein Lux, es ist keine Verstellung aus meiner Luxusperspektive hier, sondern das ist auch die demografische Gruppe, die man da nie anspricht, also nicht die ganz unten für europäische Verhältnisse nicht einzuordnen wie das sein kann, aber unter 50 75000 in New York bist du am strampeln, also wirklich am strampeln. 75 bis 150000 das ist Mittelschicht, das sind Lehrerinnen.

Meine. Meine Tochter hat festgestellt, das sind Richterinnen, also öffentliche Angestellte in New York, und das ist, das ist seine, das ist seine Gruppe, und seine Politik ist dementsprechend, also was wir da machen, es gibt Busse in New York, anders als in anderen amerikanischen Städten gibt es den öffentlichen Verkehr bei uns. Und die sollen, die sollen verbilligt werden oder sogar oder sogar umsonst?

Soll man Bus fahren? Es soll es sollen, er will öffentliche Läden, also Corps würde man das auf Englisch nennen für Lebensmittel, weil es tatsächlich eine Ernährungskrise gibt, in der in den in den weniger gebemittelten Klassen in in New York, er will einen Mietenspiegel, er will die Mieten für. Wohnung mit Mietenspiegel einfrieren er will den öffentlichen Wohnungsbau fördern, den es in New York gibt, und zwar recht erheblich.

Ich schaue gerade zum Beispiel auf einen öffentlichen Wohnungsbausektor mir gegenüber in in an der Opper West Side, wo einige 1000 Mitbürger leben, er will 200000 erschwingliche mietstabilisierte Wohnung in den nächsten 10 Jahren bauen, er will 400000 renovieren. Er will den Mindestlohn erhöhen, auf $30 pro Stunde. Und das ist wiederum für europäische Verhältnisse. Denkt ihr, ich spinnt nein damit, damit könnte man, damit ginge es gegenwärtig bei $15,00 pro Stunde, brauchen die Leute die Tabs, Touristen in Amerika beschweren sich immer darüber, das gehört einfach dazu, um aus diesem $15,00 Lohn einen ein Leben zu erreichen, er will Kinderläden einrichten. Und universell zugänglich machen. Er will einen eine kleine Steuer

erheben, eine zweiprozentige Einkommensteuer New York Stadt und Land, also das State of New York, erheben einkommensteuern, er will, er will eine zweiprozentige Einkommensteuer auf Einkommen über $1000000, von denen es in New York einige 100000 gibt, es ist ist eine Stadt mit solchen Extremen Unterschieden. Und er will die Unternehmerschaftssteuer erhöhen.

Von 7,25 auf 11,5% die Idee ist, einige Milliarden reinzukommen und so um die 10 Milliarden so, das ist die Disposit, die die Masse, mit der er disponieren will, die Zuhörer müssen verstehen, New York ist ja keine Stadt im europäischen Sinne, sondern es ist spricht von BIP her, einem mittleren europäischen Land. Wir haben das größte Finanzzentrum der Welt, erheblichen Tech Sektor 10000000 plus Menschen auf diesem Einkommensniveau.

Das heißt also die, die die städtische Wirtschaft hat volkswirtschaftliche Größenordnung das Problem politisch ist, dass der Oberbürgermeister in der Stadt das die Zusage der der bundesstaatlichen Ebene braucht, also nicht Washington und Trump, sondern die Leute. Upstate, die den Bundesstaat regieren.

Und da wird es hapern. Aber das ist die der Progressive Anspruch und es zielt auf die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen, die in einer lebenshaltungskostenkrise Kunden, das ist, das ist das Programm, relativ durchsichtig und kommt auch dementsprechend ziemlich gut an. Ja, interessant, weil das könnte man ja aus einer deutschen Perspektive einfach als klassisch sozialdemokratische Politik. Interpretieren und ist wahrscheinlich auch gar nicht so weit weg von der Wirtschaftspolitik von beiden, oder?

Es ist ne interessante Modifikation und diese Frage ich mein Es gibt ja diese, diese historische Frage für n sonnenbart warum gibt es keinen Sozialismus in Amerika und die Antwort ist, es gab Sozialismus in Amerika und in Städten wie New York gab es immer Sozialismus oder Sozialdemokratie. Die erste Version des späten 19.

Jahrhunderts Anfang des 20. Jahrhunderts. Leute werden aus amerikanischen Gang Movies kennen, also Gangs of New York, und so war eine Maschinenpolitik ich mein New York war die Migrantenstadt der Welt, das heißt also, die demokratische Partei organisierte sich um ethnische Gruppen herum und lieferte für diese Wählerschaften, für die Irren, die Italiener, die Juden et cetera jeweils die finde gewisser Weise dieser Patronage. Was wir in der New Deal Zeit der 30er Jahre sehen, ist wirklich Sozialdemokratie nach europäischem Zuschnitt oder im New Yorker Fall oft christsozialdemokratie. Also manche Leute werden werden das kennen, die zweite der zweite Flughafen New York ist nach La Guardia benannt, das ist der Flughafen für interne Flüge

und der war christsozial würde man sagen, ein bisschen wie Arten, aber in Köln, das heißt ein ein, ein jemand der der Wohlfahrtsstaatlich unterwegs war, aber Christ sozial im republikanischen Lager und in der Nachkriegszeit war New York wirklich Hauptstadt einer nordatlantischen Sozialdemokratie, massiven öffentlichen Wohnungsbau, öffentliche Bildung sowieso, wird aber dann eben auch zum Krisenfall. Und die Krise, die Krise New Yorks, die Leute aus dem Kino kennen, während der 70er und 80er Jahre, also New York als Schock City.

Ist eine Krise der Sozialdemokratie in Amerika und New York wird deshalb auch zum Labor des Neoliberalismus in in Amerika. Die New Yorker New Yorker Schuldenkrise New York wird ja bankrott erklärt effektiv und wird dann übernommen von einem Krabbal aus. Wirtschaftsinteressen läutet dann eine Phase ein, die damit endet, dass wir die Konsorten von Trump als Bürgermeister hatten, Giuliani aber auch eben auch Bloomberg, der so ein liberaler Berlusconi ist. Gewisserweise, so ein medienzar, Milliardär, Technokratisch unterwegs und was de Blasio, der, der der vorletzte Oberbürgermeister und Mandani machen, ist Gewisserweise wie du sagst, anzuschließen an die sozialdemokratische. Vergangenheit New Yorks und

sagen, Nee, was diese Stadt braucht. Faktisch gesehen sind solche ist eine solche Politik, es geht immer über Biden hinaus, also wenn das kann man ja genau wie in Deutschland auch verstehen, also wenn Bidens Administration eine radikale Seite hatte, dann weil es in New York radikaler zugeht als sonstwo in Amerika und Cha chuma.

Der die Senatsmehrheit der Demokraten betreut, ist ja verwundbar, kann ja berührt werden durch diese Linke, weil er ja Senator für New York ist. Das heißt also, die die Pipeline lief aus dem AOC Some das Warren Lager hinein in die. In die demokratische Partei nicht anders als, sagen wir mal, was weiß ich, die Kevin Kühnert Linie Kevin Kühnert Linie innerhalb der innerhalb der Sozialdemokratie in Deutschland oder Ricarda Lang und den eher linken Leuten bei den Grünen, dass solche Parteipolitik gibt es auch bei den Demokraten und dies hat eben auch eine Geographie, sie kommt aus den großen Städten Westküste auf der einen Seite Chicago, Baltimore, die großen schwarzen Städte des Südens und eben auch New York

und klar ja. Es ist nicht das, das das beiden Edels, sondern beiden war unter anderem radikal, weil dieser Druck aus New York kommt und kam. Green New Deal wurde ja in Brooklyn erfunden, das ist ja ein Hausprodukt der New Yorker Linke Jacobin, all diese Szene, die unsere Zuhörer kennen werden vielleicht das ist, das ist die, die die regionale Politik von New York.

Ja, interessant. Wie blickst du dann daraufhin darüber hinaus? Weil USA ist ja politisch auch sehr heterogen und könnte so ein mandani Sieg, der wahrscheinlich ist, nach derzeitigem Stand auch die weitere Effekte noch quasi außer sozusagen die Sperrminorität und n Einfluss auf Funktionsträger auch darüber hinaus in den Demokrat entfalten um halt ne größere Bewegung hervorzurufen.

Ich mein, Wir bauen von unten auf, muss man sagen. Es gibt Kandidaten im Moment für Bürgermeisterwahl in Seattle die Bürgermeisterin in Oakland würde, ordnet man auch dieser Gruppe zu, Minneapolis gibt es wohl Bewegung, der Oberbürgermeister in in Chicago wird manchmal zitiert, aber Chicago ist im Moment eher ein Krisenfall.

Leute werden vielleicht im Twitter gesehen haben, dass dass Illinois gegen Trump ziemlich pritzger ziemlich intensiv Widerstand leistet. Aber das ist eben nicht der Oberbürgermeister Finn Chicago, sondern der Governor von Illinois. Das ist ne, dass die andere Ebene aber der der zentrale Punkt ist, dass Amerika ja, wie du sagst, ungeheuer unebene ist. Und es gibt eben.

Amerika ist ja im Grunde sehr wenig urbanisiertes Land. Ich meine, wir sind 330000000 Leute, es gibt nur 2 Städte mit mehr als 10000000 Einwohnern und das andere ist LA und das ist ja kaum Stadt im gewöhnlichen Sinne, das heißt, es gibt nur eine wirkliche im europäischen Sinne Stadt und sie ist sie ist New York, Chicago ist nicht viel größer als Berlin, das heißt, das New Yorker Modell lässt sich nicht so ohne weiteres übertragen und es gibt keine Stadt.

Die ähnlich dicht, ähnlich sozialdemokratisch, sagen wir mal ist und eben auch die Einkünfte eines Wallstreets hat. Das ist ja, das ähnelt vielleicht mehr die Konstellation, was weiß ich von Tony Blair und Gordon Brown in den 90er und zweitausender Jahren in London, wo man aus dem City gewisser Weise heraus eine progressive Politik heraus betreiben konnte, weil dort das BIP generiert wird.

Das hat natürlich. Das hat natürlich, das ist eine riesen Hypothek, weil dieses Geld ja nicht neutral ist. Und das sehen wir ja auch im New Yorker Fall. Mhm ja, spannend auf jeden Fall. Wir werden sehen, auch quasi wie das dann weitergeht bei den Demokraten, aber welche, wenn wir jetzt noch mal ein bisschen in die Zukunft blicken, welche Entwicklung würde dich positiv als auch negativ überraschen hinsichtlich dem Erstarken der Progressiven bei den Demokraten?

Ich meine ehrlich gesagt ist diese Wahl wirklich. Für den weiteren Verlauf der Entwicklung der Demokratischen Partei ist eine progressive Seite jedenfalls absolut entscheidend. Sollte Mandami gewinnen, wäre das ein Riesendurchbruch es wird nur Frust geben, denn die werden blockieren von der bundesstaatlichen Ebene herunter, es wird also bestimmt schief gehen, aber der Versuch ist an sich wichtig und die Artikulierung und die Mobilisierung von Wählerschaftsgruppen um ihn herum ist ist ganz entscheidend. Sie müssen kompetent sein, wenn sie, wenn sie scheitern, dann aus guten Gründen, das ist ganz, ganz wichtig und aber es ist ein wirklicher Kampf, denn wie gesagt, ein New York hat Gewicht, weil es eines der

Zentren des globalen Kapitalismus ist. Und die Leute sitzen nicht einfach da und lassen machen, was die Linke will mit ihnen. Also hier ist Klassenkampf angesagt, also absolut knallhart, ganz explizit, das große Geld will Mandanis Kandidatur entgleisen, und das ist absolut offen ausgesprochen, es geht um Steuern, es geht um die Kontrolle der Linke über die New Yorker Politik, es geht um investiven, also investitionsboykott.

Und es geht um die Mobilisierung wirklich von schwergewichtigen Kapital, also Bloomberg, Bill Ackman, all die bekannten Namen des eher politisch aktiven amerikanischen Kapitalismus stellen sich neben Como den im Grunde Skandal umworbenen ehemaligen Gouverneur New Yorks und. Es geht soweit, dass sie sogar Eric Adams, dem Ehemaligen, der aufgrund eines Korruptionsfalles gestürzten Oberbürgermeisters.

Der Grund, warum wir diese Wahl überhaupt haben. Es wird offen darüber debattiert, wieviel es kosten wird, ihn dazu zu überzeugen, nicht zu kandidieren und damit das schwarze schwarze Wählerpotenzial, das sich sonst um ihn herum schart und. Verzeihung, an die an die Hörerschaft, die nicht an eine solche offene Sprache vielleicht gewöhnt ist. Aber das ist der Sprachstil der New Yorker Politik. Wer welche Rassen und welche ethnischen Gruppen wählen, zu welchen Kandidaten, darum geht es in dieser Politik also absolut krass ausgesprochen, gibt es die Möglichkeit, Eric Adams durch eine Spende, sagen wir mal, von einigen Millionen Dollar davon abzubringen, dass er kandidiert, und dadurch werden dann die schwarzen

Stimmen. An Kromo verlagert werden können. Und das würde eventuell gegen Mamdami dann wirklich eine eine eine Veto Funktion ausüben können. Es wird jetzt die die andere Frage, die natürlich absolut akut ist ist sind die Vorwürfe des Antisemitismus gegen Mamdami haltlos bis zum geht nicht mehr und da wird auch eine erhebliche Mobilisierung der jüdischen Wählerschaft betrieben werden von beiden Seiten.

Bisher ist es so, dass die überwiegende Mehrheit von jüngeren jüdischen Menschen in New York ohne weiteres von Mam da nicht stimmen werden. Aber es geht, es geht in wirklich expliziter und hartgesottener Weise um Klassenpolitik, um um um das Interethnische und interkulturelle Gewebe dieser Stadt.

Und der Ausgang wird in diesem Sinne wirklich entscheidend sein. Also ich freu mich, dass wir darüber reden, weil weil sehr viel für die Entwicklung von, sagen wir mal, unseren Leuten in in Amerika von dieser Wahl, von dieser Wahl abhängt. Ja, spannend. Wir werden sicherlich normal darüber sprechen, wenn Mandarini dann hoffentlich gewählt ist. Wie dann die konkrete Wirtschaftspolitik aussieht, weil dann wird es natürlich erst spannend, was natürlich dann auch ganz andere Zwänge mit sich bringt in einer solchen Bürgermeisterschaft dann, was man dann halt wirklich gegen die Lebenshaltungskostenkrise tun kann, also das bleibt auf jeden Fall spannend.

Erstmal vielen Dank an dieser Stelle für deine spannenden Einblicke. Bitte, bitte. Das war das kurze Video mit Evan Tous über Zoran Mandani ob Sozialismus in New York bald ansteht? Wir werden es sehen und sicherlich noch mal wieder darüber sprechen, falls Euch das Video gefallen hat, lasst gerne einen Daumen da, schreibt einen Kommentar und ABONNIERT den Kanal und schickt es euren Freunden, ansonsten sehen wir uns beim nächsten Video.

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