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Shownotes
🎙️ HolyClub – Advent, Macht & Marshmallows: Die Dezember-Preview ✨
Kurz vor Weihnachten treffen sich Sarah, Damian und Moritz wieder im virtuellen HolyClub und bringen Wärme in die dunkle Jahreszeit – samt Rotalgen-Nasenspray, Thanksgiving-Anekdoten und ehrlicher Adventsstimmung.
Zwischen Schnupfen, Danksagung und Kirchenlichtern wird’s ernst und politisch: Die drei blicken zurück auf das Gespräch mit Shane Claiborne, diskutieren die Todesstrafe und die Frage, was „christlich“ bedeutet, wenn Glaube wirklich Konsequenzen hat. Außerdem sprechen sie über Lothar Elsner, das Altern und Machtstrukturen in der Kirche.
💡 Was euch erwartet:
• 🤧 Sarahs Winter-Lifehack: Rotalgen-Nasenspray rettet die Adventszeit
• 🦃 Thanksgiving in den USA – und was Damian über Ruhe, Dankbarkeit und Überforderung lernt
• ⚖️ Shane Claiborne, Todesstrafe & gesellschaftliche Verantwortung: Glauben als Widerstand
• 🕊️ Macht in der Kirche – notwendig oder gefährlich?
• 👵 Generationendialog: Von Lothar Elsner bis zu Penny, der Technikheldin
• 🌟 Save the Date: „Unruhige Hoffnung“ – Konferenz für Kirche mit Haltung
• 📍 16.-18.01. in der Akademie Biggesee: unruhigehoffnung.de
• 🔔 Vorschau auf das HolyClub-Weihnachtsspecial am 29. Dezember
• 🗣 Aufruf an euch: Sprachnachrichten & Fragen einreichen! – ihr werdet Teil der Folge.
• Bitte bis zum 15. Dezember einreichen :)
• per whatsapp/SMS an Sarah: +41767485363
• Oder per Mail an: moritz.mosebach@emk.de
• Die drei Kategorien:
• 1. Was wolltest du schon immer mal zum HolyClub sagen?
• 2. Welche Folge ist dir in Erinnerung geblieben und warum?
• 3. Was beschäftigt dich gerade? Welche Themen brennen dir auf dem Herzen?
🔥 Zitat der Folge:
„Christlich zu sein ist einfach wirklich nicht einfach – wenn man’s ernst meint.“ – Sarah
🎧 Jetzt hören, mitfühlen, mitdenken & mitreden – überall, wo’s Podcasts gibt.
#HolyClub #DezemberPreview #UnruhigeHoffnung #Konferenz #Advent #Weihnachten #EMK #UMC #Methodist #SozialeGrundsätze #GlaubeUndGesellschaft #ShaneClaiborne #MachtUndVerantwortung #PodcastKirche #SpotifyPodcast
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo, liebe Zuhörenden von nah und fern. Hier ist der Holy Club mit Damien, Moritz und mir, Sarah. Hallo Jungs, grüßt euch. Hallo. Hallihallo. Darf man noch Jungs sagen? Wieder. Darf nur wieder, okay. Gut. Ja, also wenn ich hier bei meinen Kirchenveranstaltungen so um mich schaue, dann bin ich auf jeden Fall ein Junge. Eben, na.
Wie geht es euch denn? Schon lange nicht mehr gesehen. Ja, mir geht es soweit ganz gut. Heute zumindest oder jetzt wieder. Ich habe ja letztes Mal ausführlich erzählt, wie ich meine Tochter in die Kita eingewöhne und dachte dann so die ersten vier, fünf Wochen, ja, das läuft besser als gedacht. Ich werde nicht krank.
Und dann hat es mich aber mal so richtig erwischt. Also ich hatte von Halsweh, Schnupfen, Erkältung, dann kam noch kurz mal Magen, Darm vorbei, alles durch. Aber jetzt seit dieser Woche, nach dem Ewigkeitssonntag, geht es bergauf. Jetzt bin ich wieder fit. Okay. Genau. Und du, Damien, bist du gesund? Alles gut?
Ja, ich bin gesund. Ich bin erledigt von den neun Wochen When God Goes to the Movies. Das war schon eine Hausnummer, aber erfolgreich. Also es kamen mehr Leute, wir haben den Schnitt erhöht bei 10 und haben eine Familie jetzt, die wirklich voll dabei ist, sich auch einbringt jetzt und mitmachen will. Das ist cool.
Aber ich finde es so fast, also es geht euch ja wahrscheinlich ähnlich, ich finde es so krass, dass es jetzt schon Advent ist. Also ich habe wirklich, ich habe das gar nicht so richtig begreifen können. Und wir machen auch immer so eine Advents Buch Study, also machen eine Art Buchclub. Wir lesen so ein Andachtsbüchlein zum Advent und da muss ich jetzt auch eine Bibelstunde leiten und das muss ich auch noch organisieren und halt diese ganzen Bücher und so.
Und das hat jetzt auch schon alles angefangen. Und jetzt ist die Kirche im Advents Dekoration, also schon verrückt. Fürs Gras. Ja, es geht echt schnell. Es geht echt schnell und das ist ja nur ein Bruchteil dessen, was die Sarah da auf die Beine stellt. Wie geht es dir, Sarah? Sehnst du dem Licht entgegen oder bist du verloren in der dunklen Nacht?
Es ist schrecklich. Also ich bin wirklich schrecklich als Mensch. Ich habe tausend Ideen und dann muss ich das sofort machen. Und dann verfluche ich mich selbst, was ich nicht sollte, aber dann eben mache, weil es so viel ist. Und dann kaum ebbt es ein bisschen ab und sieht man ein bisschen Licht am Ende des Tunnels. ist, dann denke ich schon, ist mir langweilig, muss mal wieder was Neues machen.
Genau, aber es geht mir gut. Ich habe auch noch einen kleinen Tipp an alle, die eben jetzt gerade krank sind und auch vielleicht an dich, Moritz, mit deinem Kind. Es gibt eine ganz, ganz tolle Sache, die nennt sich Rotalgen- Nasenspray. Das kann man kaufen in den Apotheken. Das ist so eine alte Kita-Weisheit.
So ein Stoß davon in jedes Nasenloch, das verhindert, dass Viren sich einnisten. Also ein großer wirklich Tipp, jetzt auch gerade Grippe-Zeit und wieder Covid und so, gibt es in allen Apotheken, zumindest ganz bestimmt in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. In Amerika müsste es auch geben.
Rotalgen. Ja, kostet wahrscheinlich das Zehnfache, aber... Ja, wir schicken dir sonst ein Paket zu. Aber ich glaube, es sind so 12, 13 Euro und in der Schweiz war es eigentlich so 20 Franken rum. Aber das lohnt sich echt. Also das ist wirklich super. Klingt ein bisschen nach einem Hexentipp. Aber mal gucken. Wissenschaft, hallo. Denken und denken lassen.
Gestern hatten wir übrigens, in Deutschland gibt es ja keiner mit, aber Thanksgiving war bei uns gestern. Mmh, total essen. Also gestern am Tag der Aufnahme. Achso, ja, stimmt. 28.11. oder was ist das für ein... Was wäre das dann? Nee, das ist nicht datumsfest, sondern das ist immer der Donnerstag, also der letzte Donnerstag im November.
Achso. Genau. Und das ist quasi, das ist so einer der wenigen Feiertage, wo wirklich fast alles zu hat. Ich war ganz geschockt, weil ein Freund von mir ist hier, den ich von meiner Schulzeit noch kenne und der wohnt in San Francisco eigentlich, hat aber eine Freundin jetzt, die aus Bocane ist, wo ich wohne.
Und deswegen ist der zu Besuch gerade. Und dann haben wir uns getroffen. Gestern wollten einfach noch einen Kaffee trinken, nachdem ich ihn vom Buchhafen abgeholt habe. Und alles zu. Und ich war so, Amerika ist überhaupt was zu? Das gibt es, ja. Wir haben dann einen Laden gefunden, der auf hat. Wir ganzen Alkoholiker dann auch waren.
Aber das ist schon mal schön, so ein Tag zu haben, wo wirklich keiner was wirklich macht. Ist das Erntedank dann? Wäre das bei uns Erntedank? Thanksgiving wäre ja so. Das wird so in einer gewissen Form mittlerweile so wahrscheinlich gefeiert, dass man auch so irgendwie am Tisch sitzt und sagt, oh, wofür bin ich denn dankbar und so.
Das geht ja halt zurück auf diesen, naja, ich nenne mal jetzt Vertrag mit den Ureinwohnern, dass man sich jetzt irgendwie friedvoll hier verhält. Aber das war ja alles ein bisschen anders. Okay, ja. Also die U-Anwohner hier feiern es nicht, die Native Americans, die finden das war Betrug. Okay, I see.
Ja und jetzt geht es ja rasant Richtung Dezember und da haben wir noch ein bisschen was vor und ich muss aber dazu noch sagen, letzten Monat, also jetzt noch November, aber dann eben letzten Monat, habe ich ein bisschen verkackt und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hatte eigentlich eine Aufnahme geplant und das hat leider nicht funktioniert.
Und dann ist es dazu gekommen, dass eben am einem Montag, ich glaube, das war vor zwei Wochen, keine Aufnahme kam. Ihr könnt auf mich böse sein, aber ich werde das hoffentlich in der nächsten Aufnahme wieder wettmachen. Und dann hatten wir aber noch Damien mit einer sehr prominenten Person letzte Woche.
Kannst du da ein bisschen erzählen? Wie war das so? Warst du nervöser als sonst? Ja. Also Shane Claiborne war einer Gäste und ich bin so ein Fanboy, seitdem ich sein Buch gelesen habe, die Jesusrevolution im englischen Red Letter Revolution. Und das war, ich habe ihn ja davor noch live gesehen, die Woche, zwei Wochen davor, da war er hier bei uns, hat gesprochen zum Thema Nationalismus, christlicher Nationalismus.
Aber ich bin wirklich so ein Fanboy, weil seine Bücher und seine Texte und so, auch was er bei Instagram postet, ist wirklich etwas, das mir so einen Weg ins Christentum gezeigt hat, wo ich sage, ja, das nimmt Jesus ernst und die Welt und versucht da irgendwie dazwischen den Glauben zu leben. Und ich finde den einfach mega. Also auch für seine ganze Geschichte.
Deswegen habe ich am Anfang auch dieses Entweder-Oder gemacht, um so ein bisschen rauszufinden. Der hat nämlich eine Zirkus-Ausbildung und solche Späße. Fand ich, ich fand es ein cooles Interview. Er hat richtig Spaß gemacht. Also ich müsste eigentlich gar nicht viel machen. Er hat wirklich immer die ganze Zeit.
Und dann dachte ich, okay, jetzt gucken wir nochmal hier rüber, dass wir das auch noch abdecken können, weil der hätte auch was noch zu Waffen machen können. Wo ich aber dachte, das ist in Deutschland jetzt nicht so ein Thema. Aber hier ein sehr, sehr großes Thema. Und ja, ich weiß nicht, wie ging es an euch mit dem Interview?
Ja, ich fand es richtig cool. Ich habe seinen Namen schon immer mal wieder gehört oder gelesen, aber jetzt, seit du die Folge gemacht hast, taucht er bei mir irgendwie überall auf. Also es war so wie so ein Eye-Opener, das Gespräch mit dir. Und ich fand es schon beeindruckend, in welcher Konsequenz er tatsächlich seine theologischen Überzeugungen gibt. Und also da habe ich mich dann schon auch ein bisschen gefragt, wie mache ich das so?
Und dann habe ich mich auf der anderen Seite gefragt, wenn die so die Apostelgeschichte so wörtlich nehmen und da so als Community irgendwie alles zusammenschmeißen, gefällt mir das nur, weil das praktisch die Interpretation oder Lesart ist, die mir auch nahe ist? Also so irgendwie zu sagen, hey, alle Menschen sind gleich und egalitäres Leben und so weiter.
Oder was würde passieren, wenn er sich eine andere Bibelstelle raussuchen würde und da dann sagt, das nehme ich wörtlich und es gibt ja viele schreckliche Geschichten in der Bibel, würde ich dann auch noch seine Konsequenz so feiern, wie ich das jetzt in dem Fall gemacht habe. Das habe ich mich so ein bisschen gefragt aber sonst fand ich es einfach cool ihm zuzuhören, also man merkt halt er hat schon öfter mal ein Publikum und kann ganz gut so in Storytelling rein.
Also war bestimmt ein eher einfaches Interview für dich ja, musst du nicht viel machen bei ihm also, ich habe überlegt gerade, was du sagst, deswegen das wörtlich nehmen, ob das bei anderen Stellen anders wäre ich meine, ein Unterschied ist ja schon, dass er nicht erwartet, dass wir das auch machen, Also er ist ja nicht der Meinung, dass das eine Wahrheit ist, die wir alle so leben müssen.
Für ihn passt das, ein Stimmchen für diese Gruppe. Und wenn man das eine Buch liest, Irresistible Revolution, da ist quasi diese Backstory, wie er überhaupt da hingekommen ist. Dass er zum Beispiel an so einer Hochschule oder Seminar war und er hat dann Obdachlose auf der Straße getroffen und ein Kumpel von ihm hat ihn dann immer mitgenommen.
Also wir müssen mit denen und dann haben sie sich ein Projekt überlegt, haben gesagt, okay, jetzt leben wir mal eine Woche mit denen auf der Straße um zu verstehen, was das überhaupt bedeutet und dabei ist dann diese Kirche auf einmal noch in den Fokus gekommen, die leer stand, wo dann Leute versucht haben, drin zu wohnen und dann haben die für Monate das besetzt und so kam es, also das hat sich alles dann so hin entwickelt, ne, sag ich mal, also spannend natürlich aber ich finde es gut, dass er da nie der ist nicht so ein Moralapostel dass er uns jetzt das um die Ohren schmeißt und sagt, du musst das jetzt auch so machen oder so.
Oder ein Beispiel, was ich auch spannend fand, war, wofür wir vielleicht von der linken Seite auch mal lernen können. Er hat, wenn du ihn einlädst, fragt, das ist die erste Frage, kann ich das online machen? Und dann hat er gesagt, nee, wir würden nicht gerne eine Person haben. Wir haben auch mehrere Veranstaltungen organisiert. Er hat gesagt, okay.
Und dann kriegst du ein Schreiben von seiner Arbeitshilfe oder Office-Managerin, die dann beschreibt, also wenn es geht, versucht bitte so wenig möglich CO2-Ausstoß, wenn man ihn abholt. Also kann man irgendwie, dann gibt es ein Beispiel, er wurde einmal auch von der Kutsche mit Pferd abgeholt, zu seinen Veranstaltungen.
Vom Flughafen dann? Ja, vom Flughafen und dann halt dahin gebracht. Und ich dachte so, ja krass, also ich fand das irgendwie cool, weil er sagt, ich weiß, es gibt Restriktionen und manchmal muss man halt bestimmte Sachen einfach machen, aber versucht mal außer der Box zu denken, was da möglich sein könnte.
Und das fand ich irgendwie cool. Also das war so ein, das bringt dich zum Nachdenken und gleichzeitig fühlst du jetzt aber auch nicht so, ich fühle mich richtig grottig, wenn ich mich einfach mit meinem SUV abhole. Also das ist so ein, weiß nicht, so ein Ding dazwischen. Mhm. Ja, cool. Also ich fand es lustig, er hat ungefähr fünf oder sechs Mal gesagt, das ist mein letzter Satz, das ist meine letzte Sache, die ich jetzt anspreche.
Und dann hat er noch eine Schlaufe genommen. Aber es war sehr kurzweilig. Es war sehr auch spannend zu hören. Und der ist wirklich, ich glaube, bei uns Jüngeren zumindest, ist er schon ein Begriff, weil ich würde sagen, dass er einer dieser Größen war, die öffentlich zum ersten Mal über Dekonstruktion gesprochen hat.
Also ja, was kritisieren wir an unserem Glauben? Was müssen wir vielleicht auch mal anschauen? Aber wo geben wir eben auch nicht auf? Und da war ganz bestimmt einer der Großen, das war auch mit Joshua Harris, der dieses Ungeküsst und doch kein Frosch Buch geschrieben hat das war so einer aus dieser Gruppe dann wie heisst die Frau, die noch gestorben ist dann, die hat die Bücher geschrieben Rachel Evans ja genau es sind sehr viele im englischsprachigen Kontext.
Was ich tatsächlich ein bisschen schade fand ist, dass ihr gar nicht groß über das Methodismus gesprochen habt. Ich weiß, dass ihr Methodist war, aber ich glaube, er ist nicht mehr in einer UMC. Das ist irgendwie so der Stand der Dinge, die ich habe. Das hätte ich spannend gefunden. Wo hat er sich da verabschiedet oder was war da, dass er da jetzt irgendwie sich nicht mehr und trotzdem irgendwie noch so...
Da hat wahrscheinlich meine amerikanische Brille schon eingesetzt, weil das bei ihm einfach ganz wie es hier ganz oft passiert der ist mit sich aufgewachsen fand es auch nicht schlecht und ist aber dann halt hat eine anstellung angenommen und hat ja dann bei willow creek dieser mega church in chicago gearbeitet und das also das ist dann aber wie es dann passiert dann hat er ja ein seminar gegangen, In Philadelphia, was glaube ich Presbyterianer sind und hat dann da seine eigene Community gegründet.
Aber er hat ja gesagt, er benutzt ja dieses von den sozialen Grundsätzen, die eine Aussage zur Death Penalty, glaube ich, ist das, die er immer wieder benutzt, auch auf seinen Talks und so. Und hat ja auch gemeint, er findet es so stark, dass es dieses Dokument einfach gibt, dass eine Kirche Worte findet für solche Themen und es so auf den Punkt bringen kann, damit zu arbeiten.
Ja, also das hätte mich jetzt so noch interessiert, aber es ist ja auch nur so beiläufig. Und ich muss schon sagen, also ich folge ihm tatsächlich nicht mehr. Ich habe ihn sehr, sehr lange verfolgt und auch geschaut. mir war dann irgendwann, ich bin halt Schweizerin, doch irgendwie zu extrem. Also gerade Israel-Gaza- Thematik, da haben wir wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen, der Shane Claiborne und ich, aber das ist ja auch okay.
Ich finde, da war er schon sehr moralisierend, habe ich ihn zumindest so erlebt. Und das wäre jetzt was, wo ich ihm nicht, also da würde ich ihm jetzt nicht folgen, auch wenn ich die ganze Thematik natürlich sowieso schwierig finde und eben aber nicht denke, dass man da so einfach sich auf eine Seite schlagen kann.
Aber das war ja auch gar nicht das Thema in diesem Gespräch. Aber ich fand es sehr, sehr spannend, jetzt einfach insgesamt von ihm zu hören und aus diesem amerikanischen Kontext. Und ich fand auch, dass man das ganz gut verstehen konnte. Also ich kann zwar gut Englisch, aber ich hatte das Gefühl, er hatte eine gute, man konnte ihm folgen.
Es war nicht so hochtheologisch mit, keine Ahnung, Fremdworte und so. Das war wirklich Theologie für jeder Mann und jeder Frau und jeder Mensch. Nur Englisch musst du anders können. Ja, na klar. Aber meine Mama sagt immer, I speak everybody can understand me. Und manchmal geht es ja auch durchs Herz. Also ich fand es wirklich eine gute Folge und Damien, du hast das auch ganz toll gemacht.
Dankeschön, dankeschön. Und für die, die jetzt kein Englisch können, also was für mich nochmal auch so ein spannendes Thema war, mit dieser Death Penalty, also mit der Todesstrafe, die er wirklich in den Staaten noch gibt und ich fand es interessant, er hat gesagt, das war mir ganz nur, also zwei Sachen, er hat zum einen gesagt, jeder, achte Mensch ist nach dem Nein oder wird noch in der Zeit auf der werden sie warten auf ihre Todesstrafe freigesprochen, weil sie dann doch anscheinend das nicht waren.
Also das fand ich schon mal, da hat er dann gesagt Und trotzdem wird nichts versucht zu ändern groß. Wenn aber jedes achte Flugzeug abstützen würde, würden wir sagen, das geht gar nicht. Also wenn so eine Fehleinschätzung da wäre an der Stelle und wir trotzdem halten viele noch dran fest. Und dann sagt er, es halten vor allem Christen dran fest, also im Bible Belt.
Und die Staaten, die am längsten an der Sklaverei fast gehalten haben, halten jetzt auch am längsten an der Todesstrafe fest. Und diese Verbindung zu machen, dachte ich, krass, das ist schon wahrscheinlich mehr als eine Zufallskoronation. Ich denke, dass das schon was dahinter steckt. Und dann hat er ja auch gesagt, wie kann es sein, dass wir als Christen da so die Gefährlichen sind an der Stelle, die so denken und das daran so festhalten, ja.
Nicht daran glauben, oder diese Gruppe, die das befürwortet, nicht daran glaubt, dass Versöhnung und Vergebung möglich ist, ja. Das ging mir ähnlich beim Zuhören. Da habe ich mir auch überlegt, dass ich das so krass finde, dass es Menschen gibt, die christlich sind und dann zum Beispiel komplett sich für oder beziehungsweise gegen Abtreibung stark machen, aber gleichzeitig die Todesstrafe befürworten.
Wie geht das? Also ich fand wirklich, wie kann man für das Leben sein und dann gleichzeitig aber sowas befürworten, dass es eben halt für Verbrechen dann eine Todesstrafe geben muss. Also da spielt man sich dann wieder als Richter auf. Ich fand es wirklich schwierig. Aber ich finde, da merkt man halt, dass christlich oder Christentum einfach kein Gütesiegel ist oder kein Qualitätsmerkmal, wo du sagst, hey, das ist christlich, dann muss es ja gut sein oder richtig.
Und ich glaube, das kann man in beide Richtungen denken. Und das eine ist auf jeden Fall auch selbstkritisch. Also nur weil ich Kirche bin oder nur weil ich mich als Christ verstehe, heißt das nicht, dass ich immer richtig liege. Also gar nicht. Und wir als Kirche auch nicht. Auch nicht als EMK. Aber dann eben auch bei anderen. Und ich finde, das hat man jetzt mit dem Ganzen rund um Charlie Kirk, die Ermordung und wie das dann danach auch politisiert wurde, da konnte man das ja richtig gut sehen, da war ja bei dieser Trauerfeier so richtig Worship und die größten, Größen aus dieser christlich-nationalen Szene, die sich da haben instrumentalisieren lassen für so eine politische Veranstaltung und dann Leute in Deutschland oder
auch in der Schweiz vielleicht, weiß ich nicht, die das dann als große Erweckung feiern und da denke ich, schaut doch mal hin, was die Leute wirklich sagen und vertreten Und da ging es eben genau um Todesstrafe und solche Sachen. Und da muss man einfach sagen, nee, wir müssen wirklich hinschauen. Und wenn wir sagen, wir wollen Jesus nachfolgen, dann können wir nicht einfach blind irgendwem...
Glauben, ah ja, du bist christlich, dann bist du gut. Also so einfach ist es leider nicht. Und es ist ja auch verrückt zu sagen, das ist eine Erweckung, wenn du überlegst, also wenn jetzt in Deutschland, sagen wir mal, eine evangelikale Gruppe eine Halle mietet, also es gibt ja auch Willow Creek Leiterkongresse in Karlsruhe, in Deutschland, habe ich auch schon mitgemacht, ich fände die immer gut, aber du machst diese Kongresse, da kommen ja auch 8.000, 10.000 ChristInnen zusammen, dann sprichst du doch auch nicht von Erweckung, Nur weil die von allerorts da eingeflogen werden oder eingefahren werden, um dann irgendwas zu machen.
Und genauso mit dieser Beerdigung. Es ist ja auch, es ist nur ein, ich habe das in der Gemeinde, da habe ich ja auch einen gehabt. Der hat so gemeint, ja, und Charlie Kirk war ja schon, und ich dachte, der kannte den halt vorher gar nicht, aber hat jetzt ein Bild von dem bekommen, weil der ist ja 60, der ist nicht auf Instagram.
Und da ist jetzt, hat er so ein Bild, sagt, ja, und dann werden die Linken, also, und da merke ich so, die haben das jetzt richtig krass benutzt, ja. Ihn irgendwie groß zu machen und dann ihre Themen da vorzupuschen und ein Feindbild auf der anderen Seite zu schaffen natürlich, ja. Es gab ja dann dieses bekannte Bild bei der Abdankungsfeier, wo ein Mann so ein Holzkreuz getragen hat, so ein riesiges Holzkreuz, hat das so quer über die Dings getragen und das ist ja super, also das sieht man und das ist echt, oh, Jesus und Kreuz und so.
Aber das Kreuz hatte unten halt Rollen dran. Also er hat es nicht wirklich getragen, sondern das hat er eigentlich geschleift, das hat er gezogen. Und das war so... Also zum Beispiel jetzt wieder zurückzukommen zu Shane, wenn ich sage, ich bin da mit Israel Gaza in dieser Politik, ich bin da nicht gleicher Meinung wie er.
Ich könnte es mir jetzt einfach machen. Ich müsste das ja gar nicht ansprechen oder keine Ahnung, ich würde das jetzt einfach, das ist gut und das ist schlecht. Also christlich zu sein bedeutet ja immer, dass man sich das eigentlich nicht einfach macht, sondern dass man eben nochmal nachbot, also soziale Grundsätze wieder.
Da wird eben alles angeschaut. Dann versucht man eben nochmal tiefer zu gehen und zu sagen, ja, wir müssen vielleicht auch beide Seiten sehen und wie sieht denn das da aus und was ist die Politik dahinter, bla bla bla. Also eben keine Rollen am Kreuz, sondern wir müssen das echt schleppen und das ist scheiße schwer.
Das ist nicht einfach. Also christlich zu sein ist einfach wirklich nicht einfach, wenn man das ernst nehmen möchte. Ja. Und dann gab es ja noch ein tolles Gespräch mit Lothar Elsner und Moritz. Endlich war es soweit. Und ich muss ja sagen, also jetzt mal abgesehen, dass es ein tolles Gespräch war, ich würde gerne Hörbücher haben von Lothar.
Der hatte ja eine Stimme. Das ist ja fantastisch. Also ich hätte es, glaube ich, dreimal hören können in dieser Länge. Einfach, weil es so eine angenehme Stimme hat. Völlig oberflächlich, aber ja. Ich fand es auch richtig unterhaltsam. Spannend und interessant. Ich fand die Geschichte von Lothar cool, wie er so ein bisschen zur Diakonie gefunden hat über die Jugendgruppe.
Und ich glaube, war er im Braunschweig? Habe ich das richtig in Erinnerung? Ja, also fand ich, weil ich kenne, ich weiß noch, dass es immer noch gab, zumindest vor fünf Jahren in Braunschweig, dieses Projekt oder diese Verbindung mit der Jugend dort und dass dann jemand, ja, da sieht man mal, was du als Jugendlicher erlebst, wie dich das dann auch später prägt in deiner Passionsentwicklung oder so, wie man es vielleicht mal sagen will, ja.
Ne, also ich muss auch sagen, es war schon richtig gut, dass wir das noch gemacht haben. Also wir haben uns ja im Sommer nicht erwischt und dann hat es ein bisschen gedauert und es haben echt ein paar Leute auch nachgefragt, wann kommt denn das Gespräch mit Lothar und entweder die fanden auch oder finden seine Stimme auch so angenehm oder sie wussten, dass er auch was zu sagen hat.
Das weiß ich jetzt in dem Fall nicht. Aber ich fand es auch schön, dass wir so eine gute Gesprächsebene auch gefunden haben. Das finde ich nicht immer leicht mit so Männern über 65. Aber ich hatte voll den Eindruck, er weiß viel, hat viel erlebt und hat dann sich darauf eingelassen, was ich wissen will und was vielleicht für einen Podcast interessant sein könnte.
Und hat da echt schönen Anteil gegeben und gleichzeitig auch immer wieder gezeigt, wie viel er weiß. Also als jetzt Professor in der Diakoniewissenschaft konnte er das alles ja nochmal einordnen, was er da gesagt hat. Und ich fand es sehr spannend, wie offen er über das Altwerden geredet hat und darum, wie er so in den Ruhestand reinkommt.
Das fand ich sehr cool, weil jetzt gerade sind so meine Elterngeneration und im Umfeld, da gehen jetzt so langsam die Leute in Rente. Das ist ja echt ein Thema. Also wie kommst du da raus aus dem Berufsleben, was sich ja echt auch definiert und wo vielleicht viele Leute auch einen Selbstwert mit rausziehen.
Wie schaffst du das dann, da einen anderen Lebensmodus hinzukriegen? Das fand ich schon interessant, auch wenn ich da noch sehr weit weg bin. Ja, aber total. Und ich habe auch tatsächlich mir noch Fragen aufgeschrieben, weil, also jetzt mal abgesehen von der Stimme, aber ich hätte gerne noch mehr gehört.
Ihr habt eben zum Beispiel das Alter habt ihr angesprochen und ich habe sofort weitergedacht und gedacht, wir müssten mal jemanden einladen, der auch wirklich schon hochbetagt wäre, vielleicht mit 80 oder keine Ahnung, 90 oder so. Noch älter als Walter Kleiber. Ja, und Walter Kleiber ist halt natürlich auch, das war sein Beruf, das ist ja echt, aber vielleicht jemand, der als Gemeindeglied viele Jahrzehnte geprägt hat und immer noch prägt, Und ich habe mich auch erinnert, und das würde ich eben gerne noch sagen, wir haben in unserer Gemeinde jemanden, die Penny, und ich habe sie extra gefragt, ob ich das auch erzählen darf, weil Lothar hat echt erzählt, dass man die älteren Menschen, die Seniorinnen und Senioren nicht unterschätzen sollte. Und das ist wirklich so.
Und die Penny ist bei uns jetzt ganz neu im Musikteam und sie macht unsere Technik und unsere Musik, wenn wir keine Musiker oder Musikerinnen haben für den Gottesdienst. Und sie hat es sich beigebracht, sie ist 84, Sie hat sich das selbst beigebracht, wie man CDs rippt und Music downloadet. Sie ist Britin ursprünglich und hat sich zwei Boomboxen gekauft und kann jetzt mit Bluetooth das verbinden und lernt jetzt Spotify, damit sie das dann auch noch runterladen kann.
Und es ist einfach so eine Riesenfreude. Und ich bin natürlich dann auch jeweils ein bisschen stolz und sage, ja, bei ICF, da haben sie, keine Ahnung, 40 Leute in ein Technikteam. Ich habe die Penny und die macht das alleine. Und das ist echt so ein, ja, es war so ein schöner Moment, als ihr darüber gesprochen habt, Moritz, dass eben so diese älteren Menschen, dass man die ganz oft auch übersieht, aber wir haben eine Kirche mit vielen, vielen älteren Menschen und die sind noch lange nicht weg vom Fenster.
Also wenn Penny sich das alles beibringen kann, dann können sich das andere auch beibringen, so. Ja, total. Also ich merke das immer wieder, dass ich die ein bisschen unterschätze, diese Generation, wenn es jetzt um die Gemeindearbeit an sich geht, dass ich zum Beispiel diese ganze Movie Series erlebt und dachte, ja gut, meine Kirche ist ja auch eher so 60, 70 plus. und wie geht das ab?
Und da habe ich mit der einen Omi da jetzt gesprochen und die meinte dann auch, die ist über Mitte 70, da dachte sie, ich bin so ein Star Wars Fan, ich fand die Goldsen sind so mega. Und damit rechtest du einfach eigentlich nicht, ja? Oder was da für ein Potenzial drin steckt. Wir haben ja jetzt auch so eine Gruppe, die habe ich vor dem Jahr gestartet, Sassy Senior Society und die treffen sich einmal im Monat Mittwoch, also quasi wie ein Seniorennachmittag und das ist so cool zu erleben, wie.
Wenn man ihnen den Raum gibt und da die Chance gibt, einfach auch Dinge zu teilen miteinander, ihre Weisheit, ihre Erfahrung, das ist, also finde ich, das prägt uns ja dann auch als jüngere PastorInnen, dass wir dann irgendwie, ja, da einfach mehr, also ich fühle mich dann nachher mehr weiser, also wenn ich mit diesen Menschen unterwegs bin, also ich kann mir ihnen schon was zutrauen.
Ja, das auf jeden Fall. Ich glaube, es ist halt schon anspruchsvoll, diese Generationen dann zu vermischen. Weil als Hauptamtliche haben wir ja schon das Privileg, dass wir da hingehen und auch eine klare Rolle haben. Und natürlich erzählen mir Leute ihre Geschichte. Aber sonst haben wir doch auch in Gemeinden oft, dass die Leute dann ab 75 oder so werden die halt in eine Gruppe gepackt.
Und dann heißt es an der einen Stelle, heißt es dann Seniorenkreis, an der anderen heißt es irgendwie Gesprächsnachmittag oder so. Aber die sind ja aus den anderen Gruppen oftmals also nicht alle, aber schon oftmals raus und das habe ich mich dann schon gefragt, wie man das gut hinkriegen kann, so eine, Begegnung zu schaffen wo es in beide Richtungen auch geht, weil ich will jetzt auch nicht nur, dass die älteren Leute die Jungen belehren, sondern ich glaube man muss ja im Gespräch sein, um irgendwie das Leben in der Fülle auch wahrzunehmen und das ist glaube ich schon eine Aufgabe, die man sich immer wieder neu stellen muss.
Vor einer Woche hatten wir im Dorf, wo die Kirche ist, gibt es dann immer die Weihnachtsbeleuchtung, die wird angeschaltet am Freitagabend. Und das ist so ein Happening im Dorf. Und wir haben eine Feuerschale hingestellt auf die Strasse und waren da vor Ort und haben Feuer gemacht und Marshmallows gebrädelt. Gebrädelt.
Wie sagt man dem? Gebarbecued? Naja, egal. Gegrillt. Ah ja, genau, gegrillt. Ihr sagt ja grillen, wir sagen grillieren. Singt eh gut jedenfalls war das mega weil wir haben dann ihnen noch Suppe ausgeschenkt und wie gesagt meine Kirche ist echt da haben wir sehr sehr viele ältere Leute und die sind aber sehr aktiv, und dann war es letztendlich so dass in diesem Gemeinschaftssaal einfach Kinder rumgewuselt sind dann waren noch die Kids vom Schachclub da.
Dann haben sich zwei junge Männer die wollten ausgehen nach Zürich haben sich da noch zum Suppeessen eingefunden und sind eine Stunde geblieben und haben mit diesen älteren Menschen dann über Gott und die Welt diskutiert, die ausgefragt. Und das war so ein Miteinander. Das fand ich einfach so mega, mega schön, weil es eben nicht nur, die Eltern machen jetzt was, sondern die Jungen kommen auch und die lieben das auch. Und das ist so ein Hin und Her.
Das, ja, fand ich richtig, richtig cool. Und das wünsche ich mir auch. Also, Ja, kommt zurück in die Kirche, ihr lieben jungen Leute, da seht ihr ganz viele tolle ältere Menschen. Aber es ist ja wirklich so. Ich glaube, die, die zuhören, sind in der Kirche. Ja, nicht alle. Nee, nee, nicht alle. Nee, also wir schreiben schon auch Leute, die ein bisschen distanziert oder weit am Rand sind und so.
Und wo der Holy Club so ein bisschen die Dosis Kirche ist, die noch vertragen wird. Ja, hey, und dann habe ich ja gesagt, auch dafür gibt es gute Gründe. Ja, na klar, na klar. Und es sind ja auch, also man muss auch sagen, es sind nicht immer alle Menschen, also Menschen sind ja Menschen, also nur weil man älter ist, ist man nicht cool.
Man kann auch scheiße sein und alt sein, also das, mal abgesehen davon. Man kann auch jung sein und ja, genau. Eben, das ist, was ich meine. Die Weisheit des Tages. Moritz macht wieder den Titel daraus. Jakuni-Alter. und jetzt ist es halt, genau. Das war nicht so schlecht, oder, der Titel? Ja, ich... Diese Doppeldeutigkeit, also ja.
Sander hat es nicht gefallen, offensichtlich. Nee, ich fand, er hat so viele super Sachen gesagt und dann machst du so. Aber das ist vielleicht, weil du ein bisschen jünger bist als ich. Das ist eben das Alter und das ist die Weisheit. Das wäre nur der Titel gewesen, meine ich, die Beschreibung. Ja. Das war der Titel. Ja, nur der Titel, nicht die Beschreibung, was da abgeht. Ja, eben. Na ja.
Cool. Jetzt haben wir aber noch eine Ankündigung, oder, Sarah? Nee, nee, ich habe noch eine letzte. Sorry, ich habe mir nur was aufgeschrieben wegen Luther, Elsner. Vielleicht könnt ihr mir das beantworten. Sorry, Damien. Ihr habt noch über die Machtfrage gesprochen in der Kirche. Und das ist mir echt zu wenig tief gegangen. Ich würde das gerne mit euch oder von mir aus auch ein anderes Mal noch besprechen, aber ich wollte fragen, wieso kommt es denn dazu?
Also wie kommt es dann immer wieder zu diesen Machtsituationen und wieso, also man spricht dann immer so distanziert davon, da ist irgendwie jemand, der übernimmt die Macht, aber das sind ja wir, wir Menschen sind ja die Kirche, also betrifft das auch uns? Wieso wehren wir uns nicht dagegen? Wie können wir das machen, dass es eben nicht immer so ein Problem ist? Wie machen wir das besser?
Keine Ahnung, riesige Frage. Sorry, aber ich dachte, Lothar, erzähl noch ein bisschen mehr darüber. Also was würdest du denn sagen? Wie können wir das besser machen? Jetzt müsst ihr halt mir antworten. Ja, aber das war, glaube ich, sein Anliegen, dass man eben drüber spricht. Und ich finde, er hat es eigentlich ganz gut analysiert, warum das speziell jetzt im Methodismus oder in so einer kleinen Kirche so schwierig ist, weil die Beziehungen eben so vielschichtig sind und teilweise freundschaftlich oder man kennt sich halt, also alle kennen sich, dann wird ein bisschen gemauschelt, dann gibt es noch Familienverbindungen, die da irgendwie eine Rolle spielen.
Also das hat er, finde ich, schon ganz gut beschrieben und natürlich wollte er jetzt nicht in einem Podcast irgendwie dann einen Einzelfall oder auch, was er so persönlich erlebt hat, auf eine Art und Weise schildern, wo dann wieder jemand anders sich persönlich angegriffen fühlt. Also ich glaube, das war so ein bisschen das, weil ich habe schon gemerkt, er traut sich da ein bisschen raus und bin ihm dann deshalb auch direkt zur Seite gesprungen und habe dann bekräftigt, dass wir diese Probleme haben.
Weil ich die auch sehe und also wir können da voll gern auch konkreter werden. Also ich weiß noch, Damien, kannst du dich noch daran erinnern, als wir vor ein paar Jahren mal als junge Kollegen uns unzufrieden geäußert haben, wo es tatsächlich um Fragen ging von Dienstzuweisungen und von Begleitung durch Superintendenten in dem Dienst oder in schwierigen Situationen.
Und das hat dann auch für Aufruhr gesorgt im Kollegium und dann irgendwann kam eine E-Mail vom Bischof und die ging an so eine Handvoll Kollegen, waren alles nur Männer und da wurden wir dann zum Gespräch gebeten, weil die Leute wissen wollten, was da jetzt dran ist an dieser Unzufriedenheit und wollten halt diese Stimmung im Team ein bisschen auffangen und thematisieren.
Und ich weiß noch, wie wir uns da vorher zusammengeschaltet haben. Es waren noch drei andere Kollegen und wir. Und wir vorher überlegt haben. Mit welcher Haltung gehen wir dann in dieses Gespräch? Also was könnten denn potenziell die Konsequenzen sein? Und Einzelne von uns haben gesagt, wenn das Gespräch nicht gut läuft, dann höre ich auf.
Und jetzt mittlerweile muss man sagen, das war in der süddeutschen jährlichen Konferenz, von den fünf Leuten, die da eingeladen waren, bin ich der Einzige, der noch in der süddeutschen jährlichen Konferenz als Pastor arbeitet. Und ich bin mir sicher, man kann bei jedem Abgang von jungen KollegInnen einzelne Sachen finden, wo man sagt, okay, das war jetzt eben in diesem Fall so, aber es gibt da auch Muster und es gibt da Strukturen und Sachen, die immer wieder passieren.
Und die kann man nicht als Einzelfall deklarieren. Und da verhält sich Kirche immer wieder strukturell schlecht. Und sie verfehlt da den Umgang, jetzt in dem Fall mit jungen KollegInnen. Und das ist eine Machtfrage. Und die wird aber nicht so beim Namen genannt. Und bei mir war dann, glaube ich, die Taktik, dass ich super viel Gestaltungsspielraum gekriegt habe. Also ich durfte dann in diesem Veränderungsprozess voll viel mitarbeiten.
Für mich ist jetzt auch die Dienstzuweisung echt gut gelaufen und ich würde auch sagen, dass da an manchen Stellen sich echt Sachen verbessert haben. Aber diese Grunderfahrung, ich weiß noch genau, wie wir da saßen und zwei Stunden versucht haben zu erklären, was unser Problem ist. Und dann sind wir rausgegangen und dachten, ja, super, die haben wieder nicht verstanden, was wir weinen.
Aber jetzt sag du mal, Damien, jetzt bin ich hier voll in ein Land gekommen. Ne, das ist genau so ein Beispiel, wo das Machtgefälle nicht stimmte und dann auch Konsequenzen gefolgt sind, die ich schon mit Leitungen Macht in Verbindung bringen würde. Die was ich jetzt hier zum Beispiel in Amerika erlebe, da ist das Machtgefälle nochmal klarer in Deutschland, ich glaube in Deutschland oder ich könnte mir vorstellen, in der Schweiz ähnliche Sache aber das, wir tun so als wäre da kein großes Machtgefälle ja ja, natürlich, weil wir alle so buddy sind und wir sind doch irgendwie und wir können miteinander reden und, und das stört glaube ich auf einer anderen Ebene, weil es ist de facto da und wir haben es erlebt unter anderem in diesem Gespräch dass da ein definitives Machtgefälle ist,
und dass das dann auch zu Konservierungsung geführt hat. Und hier ist es zum Beispiel sehr, sehr klar, der Bischof. Wir sehen die Macht beim Bischof, wir sehen das Kabinett und da wird auch, deswegen wollen Leute in diese Position, weil sie Macht wollen. Das ist hier schon auch ganz offenes Miteinander umgehen.
Und auch hier muss ich jetzt sagen, wir haben jetzt so einen Fall gehabt, da bin ich mehrmals auch laut geworden, wahrscheinlich auch, weil ich traumatisiert war von dem, was ich in Deutschland erlebt habe, dass ich gesagt habe, das ist ungerecht, das geht so nicht. Und, Konsequenz ist jetzt, weil der Bischof nicht handelt, wir werden uns als junge KollegInnen, vorwiegend Frauen und ich, wir treffen uns in zwei Wochen.
Wir werden ein neues Gesetz für die Konferenz vorschlagen, die andere KollegInnen und auch dem Bischof, wie soll man sagen, Konsequenzen bereithält, wenn sie nicht so tun, wie sie eigentlich sollen. Und da gehen wir halt jetzt wirklich den offiziellen Legislaturweg, weil Reden hat nichts gebracht bisher und jetzt müssen wir halt versuchen, da irgendwas durchzubringen.
Ja, also das ist ja das Ding. Also jetzt sprechen wir aus einer klerikalen Perspektive. Aber die Seite gibt es ja auch einfach von Gemeindegliedern, von Menschen, die einfach in den Gottesdienst kommen, dass sie solchen Situationen ausgesetzt sind oder die erleben. Und was ich eben da schwieriger daran finde, ist, dass wir ja alle nicht davor gefeilt sind.
Also wir sprechen immer darüber, dass es die anderen sind. Also der Bischof hat die Macht und der Superintendent und so. Aber wer sagt denn jetzt zum Beispiel bei uns dreien, wir sind der Holy Club, oder? Also wir können bestimmen, was jetzt im Holy Club gespielt wird. Wie schauen wir, dass wir selbst nicht zu dieser Machtdings kommen, zu dieser Dynamik, die sich da entwickelt?
Also ich glaube, dass das grundsätzlich ja jeder Mensch in Gefahr läuft, egal in welcher Position das man ist, dass man eben so eine Machtposition dann auch gerne ergreift und vielleicht sich gar nicht reflektiert in dem Moment. Aber Sarah, ich glaube, dass das das Problem ist, dass wir in christlicher Theologie so einen schlechten Machtbegriff haben.
Weil ich glaube nicht, dass Macht per se eigentlich das Schlechte ist. Weil Macht bedeutet, dass du gestalten kannst, dass du einen Spielraum hast, den du füllen kannst. Und da kommt dann halt, jetzt Spider-Man-Zitat, with great power comes great responsibility. Also Verantwortung ist. wenn ich mir ein Gefältes. Ja, weil ich das weiter im Jahr nächstes Jahr machen will. Ja, eben.
Nee, aber Verantwortung ist doch der Schlüsselbegriff. Also natürlich habe ich eine Machtposition. Ich meine, ich habe hier einen Job, wo ich sonntags mich vorne hinstellen kann und ich könnte eine halbe Stunde ins Mikrofon reinsprechen, ohne dass irgendjemand aufstehen und mir widersprechen würde. Außer ich mache jetzt was super komisches oder ich habe gerade jemanden in der Gemeinde sitzen.
Also alleine in dieser Verkündigungssituation von Predigt wird Macht ja deutlich. Oder auch, dass wir jetzt den Holy Club haben. Natürlich ist das eine machtvolle Position. Also was ich hier ins Mikrofon spreche, das hören sich ein paar hundert Menschen an. Vielleicht sogar noch mehr. Also natürlich. Und da muss ich verantwortungsvoll mit umgehen.
Und das heißt für mich, ich muss überlegen, wem gegenüber bin ich rechtschaffendspflichtig. Also rechtschaffend, ja. Also wem gegenüber muss ich rechtschaffend anlegen. Rechenschaft ablegen. Rechenschaft ablegen. Genau, und das bin natürlich nicht nur ich und das seid nicht nur ihr zwei, sondern da gibt es ja auch dann Korrektiv, also die Leute, die zuhören, die mir Feedback geben, wenn ich da eine Haltung habe, da offen zu sein, das ist schon mal eins und ich glaube schon, also es kann auch jetzt gut sein, dass unser Gespräch, was wir jetzt führen, ein bisschen für Wirbel sorgt. Würde ich gar nicht ausschließen.
Und dann haben wir da ja ein Korrektiv mit drin. aber ja, Ja, also ich würde es ungern so negativ framen, aber man muss halt im Gespräch bleiben und tatsächlich auch offen für Tick. Und in unserem Fall sind das die Leute, die uns hören. Ja, und ich denke schon auch, dass die UMC, also die Gesamtkirche, schon auch Strukturen entwickelt hat, wo das schwieriger ist.
Also ich habe das Gefühl, bei uns ist es schwieriger, dass diese Machtdynamiken entstehen, als in anderen Freikirchen, die keine so große weltweite Struktur haben. Und jetzt wie in der Schweiz, ich weiß nicht, ob das bei euch in Deutschland oder Amerika auch so ist, wir haben ein Präventivkonzept. Ein Präventionskonzept, auch ein Team, das in der Prävention arbeitet.
Wir müssen uns verpflichten als Mitarbeitende und auch die Ehrenamtlichen, dass sie das alle zwei Jahre zu einer Schulung besuchen. Also wir schauen da schon drauf. Und trotzdem fand ich das wie wichtig noch zu erwähnen. Also wenn man von Macht spricht und Machtmissbrauch, dann spricht man immer über die anderen.
Aber es geht uns ja an. Also Macht üben immer Menschen aus. Und Menschen sind wir, also üben auch wir Macht aus. Und dass wir da einfach bewusst sind drüber. Und das Zweite ist vielleicht, du hast jetzt gesagt, Moritz, fand ich ganz gut, dass es ja quasi nicht per se negativ ist und dass es vielleicht im christlichen Kreis einfach noch schwieriger ist, weil wir nicht so drüber sprechen.
Und ich vermute, das hat auch damit zu tun, dass wir nicht gut Feedback geben können. Wir verwechseln Kritik schnell mit Feindlichkeit und dann ist es vielleicht auch noch so, dass man dann Sünde noch hineinzieht und Christenverfolgung. Aber eigentlich ist Feedback, konstruktives Feedback, Sprechen miteinander ist nicht negativ.
Sorry, ich wollte jetzt nicht so einen Fass aufmachen, aber ich habe. Nein, aber du hast es aufgemacht. Und ich glaube halt, dass so dieses Ideal von christlicher Einheit und damit einhergehend von einer Harmonie, die idealisiert ist, dass das dem ganz auf dem Weg steht. Dass man deshalb nicht direkt miteinander reden kann.
Obwohl es eigentlich die Chance wäre, finde ich, tatsächlich direkt Feedback, auch Kritik zu üben und sich dann wieder am Tisch des Herrn beim Abendmahl zu treffen und zu merken, hey, wir sind alle hier Teil eines Leibes. Ja, aber ja genau, ich glaube, Kirche tendiert immer irgendwie zur Harmonisierung.
Aus verschiedenen Gründen und dann wird es immer irgendwie schräg am Ende des Tages, wenn wir Dinge nicht aussprechen und miteinander diskutieren und dann aber uns versöhnen. Ja, das war doch jetzt nochmal eine gute Runde da mit dem Thema, Sarah. Ja, also es ist ja nicht abgeschlossen, also auch liebe Leute, die da zuhören, bitte nutzt das.
Also ich glaube, wir drei sind wirklich bereit, auch da hinzuhören und uns mal den Kopf waschen zu lassen. Lieber mit Liebe und Geduld und Güte und nicht mit Kritik. Aber ja, also das ist wirklich eine Einladung. Also schreibt uns gerne, was ihr denkt, was wir besser machen können, was wir gut machen.
Das ist hier wirklich gern gesehen und gehört. Wir wollen uns da auch üben drin. Und wir bleiben dran am Thema. Aber jetzt Jetzt geht es ja dann doch noch langsam, aber sicher Richtung Advent. Und Damien wartet geduldig darauf, dass er seine Verkündigung machen kann. Schieß mal los. Was hast du denn zu sagen, Damien?
Also Freunde, wir wollen euch auch jetzt nochmal mehr hören und wahrnehmen. Und deswegen haben wir für den 29. Dezember, das ist ein Montag, eine Weihnachtsspecial-Folge geplant. Und dazu wollen wir gerne eure Stimme hören zu drei Fragen, die wir euch mitgeben wollen. Ihr könnt eine Frage aussuchen, ihr könnt mehrere Fragen aussuchen und uns dann eine Sprachnachricht schicken.
Wahrscheinlich, also Instagram Sprachnachricht geht natürlich. Jetzt haben wir gar nicht darüber gesprochen, wie macht man das denn, wenn man das per Handy schicken will, die Sprachnachricht. Ihr könnt sonst mir schicken auf die Geschäftsnummer, wenn ihr das wollt. Ich kann die nicht auswendig, aber ich schaue schnell nach, dann kann ich diese gleich sagen.
Und in die Shownotes schreiben. Wir schreiben die, glaube ich, in die Shownotes oder dann, wenn ihr uns dann schreibt via E-Mail oder E-Mail wahrscheinlich, dann können wir euch auch die Nummer schicken zu der Sprachnacht. Oder ihr macht eine Memo-Aufnahme mit dem Handy und schickt die per E-Mail, das geht auch sehr gut. Das geht auch, ja.
Genau, und zwar würden wir gerne bis zum, also wenn ihr die Folge jetzt hört, habt ihr noch zwei Wochen Zeit, uns was zu schicken, bis zum 15. Und 16. Dezember, das ist so die Zeit, wo wir es brauchen. Und die drei Fragen sind die folgenden. Wir würden gerne von euch hören. Was wolltest du schon immer mal über oder zum Holy Club sagen?
Was wolltest du schon immer mal sagen? Das ist das Raum für Feedback, für ein Statement, irgendwie. Was wolltest du schon immer mal über oder zum Holy Club sagen? Die zweite Frage, die du beantworten kannst, ist, welche Folge ist dir in Erinnerung geblieben und warum? Also das kann ja sehr positiv sein, kann auch sein, dass es dir richtig aufgestoßen, das möchtest du auch mal ansprechen.
Und dann hören wir uns das gerne an. Also welche Folge ist dir in Erinnerung geblieben und warum? Und als drittes ist mir noch eine sehr offene, allgemeinere Frage. Was beschäftigt dich gerade? Welches Thema oder welche Themen brennen dir auf dem Herzen? Also was ist da gerade los? Kann mit Kirche was zusammen? Persönlich, Glaube, was beschäftigt dich gerade?
Also für die Folge am 29. Dezember habt ihr jetzt zwei Wochen Zeit, uns eine Sprachnachricht zu schicken, wo ihr eine der Fragen beantwortet oder die zwei beantwortet, könnt ihr auch machen. Ich glaube, es ist hilfreich, wenn ihr die Frage nochmal einmal lest und dann eure Antwort gebt, dann können wir es besser einordnen.
Aber ja, das ist doch wir würden gerne mehr mit euch quatschen und hören und dann werden wir uns darüber austauschen, was ihr uns da so zuschickt. Genau, und wir feiern dann schon ein Jahr Holy Club, weil im Januar ging es los und das Jahr neigt sich dem Ende. Also schon ein Jahr habt ihr fast jeden Montag einen, eine Metto bekommen auf die Ohren.
Auf die Ohren bekommen, ja genau. Und es wird so weitergehen. Ja, oh ja, das ist doch die wahre Power. Genau, und es ist auch so, dass wir für die Zukunft uns noch viel überlegen. Gebt uns gerne auch Ideen und Anregungen für die Zukunft. Was können wir noch machen? Auch wenn ihr jemanden kennt, der vielleicht sogar gerne hier mal selbst ins Gespräch kommen würde mit uns.
Da sind wir auch immer offen für Vorschläge. Und wir werden uns auch für nächstes Jahr mal noch überlegen, ob es eine Spendenmöglichkeit gibt oder irgendwie eine Unterstützungsmöglichkeit, um diesen Holy Club zu supporten. Wir bekommen teils Unterstützung von der Kirche, aber wir machen auch sehr viel dann im Ehrenamt und in der Freizeit. Und ja, wir sind dankbar, um da auch ein bisschen Unterstützung zu kriegen.
Was, wie, wo, das werden wir euch dann auch noch erzählen. Und vielleicht gibt es dann nächstes Jahr auch mal ein Treffen noch mit uns. Das müssen wir auch mal anschauen, vielleicht bei einer JK, vielleicht ist auch erst ein Jahr darauf. Aber da sind wir auch im Gespräch. Also wie gesagt, für einige ist der Holy Club auch so ein bisschen Kirchenersatz und wir würden uns auch gerne mit euch zusammentun und euch mal kennenlernen und dass ihr euch gegenseitig kennenlernen könnt. Aber das ist auch noch Zukunftsmusik.
Wo ihr aber definitiv jemanden kennenlernen könnt, ist Moritz. Ich gebe an dich, du weißt das Datum. Ganz genau. Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass ich bei schöner Glauben mit ins Team eingestiegen bin und da gehen gerade ein paar Türen auf und ich bin Teil einer Konferenz. Und bei dieser Konferenz mit dem Titel Unruhige Hoffnung, Konferenz auf der Suche nach einer gerechteren Welt, könnt ihr mich und ganz andere Podcast-Hosts treffen. Das ist ein Podcast-Festival vom 16.
Bis 18. Januar. Da kommen auch so große Podcasts wie Stachel und Herz oder Karte und Gebiet oder Fuck Purity oder Schöner Glauben oder eben Holy Club. Und wir machen da ein ganz buntes Podcast-Programm. Es gibt auch Workshops und das findet statt in der Nähe von Köln, irgendwo im Hinterland von Nordrhein-Westfalen.
Und aus der Methodistischen Kirche werden eben ich dabei sein und Damaris vom LEV-Kollektiv, die auch schon dabei war beim Holy Club. Wenn ihr da Lust habt, wir verlinken euch das in den Shownotes, also unruhigehoffnung.de. Das ist ein bisschen teurer, da dabei zu sein, weil es echt ein großes Angebot ist. Aber vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust und ich würde mich freuen, falls der eine oder die andere Holy Club Hörerin dabei ist.
Was ist nochmal das Datum? 16. bis 18. Januar 2026. Also schon ganz bald. Genau, aber eben auch Leute wie hier Thorsten Dietz, Tobi Feig, Sarah Witschera, Jason Liesendahl, Damaris Hecker und Moritz Mosebach. Und ist die Martin Thoms auch noch dabei? Martin Thoms, der Prozesstheologe? Habe ich jetzt auf der Liste nicht gesehen, aber ich weiß nicht, ob es komplett ist.
Dachte ich, weil das ist auch mit, beziehungsweise sie hat in Reutlingen studiert. Liebe Grüße, Martin, falls du das hörst. Ja gut, ihr Lieben, da sind wir doch langsam, aber sicher am Ende angelangt. War eine tolle Folge. Dankeschön für die Zeit. Und habt ihr noch ein letztes Wort oder schweiget für immer? Oder nur für heute?
Na, ich wünsche euch eine gute, gesegnete Adventszeit und dass das Licht heller ist als die Dunkelheit. Ja. Amen to that. Yes. Also bis bald, ihr Lieben. Tschüss, tschüss. Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören.