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Shownotes
Im Zollkrieg mit China sehen sich die USA im Vorteil gegenüber anderen Weltregionen. Alles rund um China und seiner aggressiven Expansionsoffensive war eines der Hauptthemen auf dem Automotive News Congress in Detroit. Aus Detroit berichtet Chefredakteur Burkhard Riering im Gespräch mit Hans Evert.
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Max Walbersdorf: Zur Sache der wöchentliche Automobilwoche Podcast zur aktuellen Lage in der Autobranche mit Chefredakteur und Herausgeber Burkhard Rehring und einem Redaktionsmitglied der Automobilwoche. Viel Spaß! Herzlich willkommen. Ich bin Burkhard Rehring, Chefredakteur Automobilwoche. Und ich bin Hans Ewert und sitze für die Automobilwoche in Berlin. Amerika, du hast es besser. Im Zeugkrieg mit China sehen sich die USA im Vorteil gegenüber anderen Weltregionen und auch gegenüber Europa. Alles rund ⁓ China und seine aggressiven Expansionsoffensive war eines der Hauptthemen auf dem Automotive News Congress in Detroit. Der US-Markt ist stabil. Die Big Three haben sich dynamisch gegeben, wenn nur immer nicht die böse Geopolitik wäre. Darüber und wie alles mit allem zusammenhängt, sprechen wir heute Hans in diesem Podcast. Genau und du bist ja vor Ort in Detroit, Burkhardt. Zunächst mal, wie war es? Du hast den Kongress verfolgt. Ich war auf dem Kongress hier in Detroit, aber vielleicht lass mich noch einen Satz zu Detroit überhaupt sagen. Wer das noch kennt von vor 10, 15 Jahren, wie marode diese Stadt war. Wir haben hier Spätsommer, wundervolles Wetter, es ist lebendig, es gibt schöne Anlagen wieder. Der Bahnhof ist neu von Ford gesponsert, der River Walk ist von GM gesponsert, also die tun hier was und Detroit erlebt ja eine Renaissance und sie möchten das gerne, nachdem er die Stadt Anfang der Nuller Jahre mal Chapter 11, also Insolvenz angemeldet hat. Und hier ist kaum noch Menschen gehabt, weil alle weggezogen sind. Und das muss ich glaube ich am Anfang einmal sagen, dass sich Detroit auch wieder ganz gut anfühlt. Die Wirtschaft ist dynamisch. Dementsprechend voll war der Kongress und wir haben 50 Jahre Automotive News Congress gefeiert. 650 Teilnehmer, es war picke packe voll und das Line-up war toll. Ja, vielleicht starte ich mal mit Jim Farley, dem Ford-Chef, weil der immer so einer der Stargäste ist. Also insgesamt sieht sich Farley über den Berg mit Ford. Er hat gesagt, also viermal hat er miterlebt, wie Ford ganz unten war und wieder ganz oben und wieder ganz unten. Und jetzt viermal sei ihm genug. Und die Blüte, die jetzt da sei, sei nachhaltig. Ford ist stabil. Dazu muss man sagen, dass Ford ja seinen Großteil des Absatzes im Heimatland macht und noch in Kanada und Europa vernachlässigt worden ist und auch andere Märkte, also sehr abhängig vom amerikanischen Markt und deswegen auch dieser Protektionismus, den er befürwortet. Er würde es nicht so nennen, aber er hat gesagt, wir müssen sehr vorsichtig sein und sehr rücksichtsvoll vorgehen. Das in Bezug auf die chinesischen Hersteller, die mit einem Tariff von 100 Prozent natürlich keine Chance haben, den amerikanischen Markt zu gehen. Er hat auch angedeutet, dass Europa der Zug abgefahren ist. Wir haben die Büchse der Pandora geöffnet, die Chinesen eingelassen. Und jetzt haben wir den Salat. Also das hat er nicht so klar gesagt, aber gemeint. Und er sagt, der Protektionismus funktioniert. Das soll so. beibehalten werden. Wie siehst du denn die Zollpolitik? Erst mal vielleicht vorweg. die EU, wenn Farley sagt, wir sind zu spät, also man arbeitet ja gerade an einem Industrial Accelerator Act, der ja auch darauf hinausläuft, protektionistisch den Markt etwas abzuschotten. Zu den Zöllen, danke, dass du mir die Möglichkeit gibst, zu diesem Smalltalk-Killer auf jeder Party ein paar Worte zu verlieren. Ich versuche mal ein möglichst kompakt sind und niedrigschwelligen Überblick zu geben. Also wenn wir mal direkt auf EU und USA schauen und da speziell auf Autos und Autoteile, was uns ja besonders interessiert, da gelten jetzt 15 Prozent Zoll. Das gibt ja dieses Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, was schon vergangenes Jahr geschlossen wurde in Turnberry, in Schottland. Dieses Jahr ratifiziert auch vom Europaparlament und auch vom Rat, also dem Gremium der EU-Regierungen. Trump hat ja vorher bisschen Druck gemacht auf die Europäer und gesagt, jetzt kommt mal zu Potte, ich will das bis zum 4. Juli, dem 250. Nationalgeburtstag, hier alles in Sack und Tüten haben. Das hat dann auch geklappt. Es gibt da so ein paar Einschränkungen, weil aus naheliegenden Gründen die Europäer Trump nicht so ganz trauen. Also zum einen gilt dieses Zollabkommen zwischen EU und den USA jetzt nur bis Ende 2029. Dann will die EU sich das nochmal angucken, wie das so funktioniert hat. Und außerdem gibt es da noch so eine andere Klausel, dass man da aus dem Abkommen wieder aussteigen könnte, wenn die USA sich zum Beispiel bei den Zöllen auf Stahl und Aluminium nicht an Verabredungen halten und da wieder irgendwas noch heranführen können. Was aber in den USA, glaube ich, noch ein viel größeres Thema ist und was auch europäischer Autobau in nicht geringem Maße betrifft, ist ja das USMCA, also das Freihandelsabkommen USA, Mexiko und Kanada. gilt nach wie vor, die USA wollen es nicht verlängern, aber ich glaube, es läuft noch mindestens bis 20, da weiß ich jetzt nicht ganz gut, ich glaube, bis in die 20, 30er-Jahre hinein. Aber es wird jetzt jedes Jahr einmal überprüft und, obwohl das ja eigentlich auch eine große Zollunion war und das vor allem für die Autofahrer, Entschuldigung, für die Autohersteller ja von Vorteil ist, weil sie können über die Grenze ihre Komponenten und die fertigen Produkte hin und her schieben, gibt es jetzt durchaus nicht unter komplexe Regel. Ich meine, du sitzt ja quasi in Detroit an der Grenze zu Kanada, zum Bundesstaat Ontario. Und da fahren ja die Trucks, glaube ich, über die Brücke und es geht hin und her. Man schaut rüber, über den River, nach Windsor. Das ist die erste Stadt dann in Kanada. ich glaube, der einzige Ort, wo die USA nördlicher sind, also eine nördliche Stadt hat als Kanada, weil Windsor liegt südlich von Detroit, wenn du so willst. Vollkommen richtig. Wir hatten auch einen Kanadier auf der Bühne, ein kanadischer Kollegen von uns, Greg, der gesagt hat, wenn Donald Trump so einen Streit mit Kanada anfacht, wie er es gerade tut, und Kanada überlegt sich, dann brauchen wir keine amerikanischen Autos mehr, dann lassen wir die Chinesen rein. Das wäre ein Desaster für die Big Three, für die Autohersteller. Aber nicht für den kanadischen Kunden, weil die Kanadier sich darüber aufregen, dass die amerikanischen Autos derart teuer sind, die sie nehmen müssen. haben keinen eigenen Autohersteller. Aber es gibt nur noch, also wie sehr würden Sie sich wieder einen Chrysler 200 zurückwünschen, hat er gesagt. Und stattdessen gibt es halt wirklich nur ab mit size aufwärts sehr, sehr teure Autos. Würden die Chinesen kommen für ein Drittel eines Fahrzeugpreises. Dann könnte Donald Trump mal schauen, wie es ihm dabei ginge. Der US-Präsident sagt ja auch viel und man muss dann gucken, ob er noch eingefangen wird von seinen Teams und bisschen mehr Realismus einkehrt. Wie schaut es aus bei USA-China? Da gibt es keine ... Da gibt es keine Annäherung. Als Gegenteil. Ja, da ist es ja schon ein bisschen Eiszeit, was Autos betrifft, speziell auch seit Joe Biden. Im Prinzip sind chinesische, moderne chinesische Autos, kann man sagen, mehr oder weniger verboten. Das hängt jetzt weniger mit den Zöllen zusammen als mit den Beschränkungen für vernetzte Autos, also die modernen Autos, wie sie halt heute so sind, mit ihrer ganzen ADAS-Technik. Da gibt es gab es schon unter beiden ein Gesetz, dass man diese Autos, dass die nicht eingeführt werden darf. Das gilt für Autos von Herstellern aus China oder Russlanden, besonders mit Bezug auf die Fahrzeugsoftware. Owned, controlled by or subject to the jurisdiction or direction. Das ist die Formulierung. Zölle kommen aber bei China obendrauf auf Autos, also nicht nur, dass sie quasi verboten sind durch diese connected car. sondern bestehen Zölle von mehr als 100 Prozent, sodass der Markt für chinesische Hersteller verschlossen ist. Was wir in Europa dann auch indirekt zu spüren bekommen, dann erhöht sich natürlich noch mal der Druck. Die Chinesen wollen ihre Autos exportieren. Ein Riesenabsatzmarkt, wie die USA es ihnen verschlossen. Umso mehr drängen sie jetzt natürlich auch nach Europa. Ja, was den Amerikanern wehtun könnte, ist, wenn sie in Märkten sind, wo jetzt auch die Chinesen reinkommen und dort Marktanteile wegnehmen. Aber ich muss noch einmal wiederholen, also die Big Three, also der amerikanische Stellantis Arm, General Motors und Ford leben ja im Grunde von sich selbst, nämlich vom Domestic Market. Mehr als die Hälfte ihres Absatzes machen sie im eigenen Land. aufgegeben, könnte man fast sagen. Natürlich ist Ford noch da, natürlich hat Chevrolet wieder ein, zwei Modelle gebracht und es gibt ja auch noch Tesla. Aber ansonsten ist der Marktanteil in Europa klein. China ist kaputt. In Afrika etc. sind sie klein. Also es gibt gar nicht so viele Weltmärkte, wo die Amerikaner hin expandieren könnten. Demnach sind sie so abhängig vom eigenen Markt. Und wenn hier mal eine große Rezession stattfindet, oder es mal bergab geht. Also noch sind die Zahlen stabil bei ihren 16 Millionen Passenger Cars pro Jahr. Und Lightrocks sind eher alles Pickups und Riesensiebensitzer, die man hier sieht und nichts anderes. Also das ist im Grunde gefährlich, weil Deutschland macht es ja andersrum, also Exportnation, auch wenn dieses Geschäftsmodell natürlich jetzt auch nicht mehr so funktioniert, dass die Deutschen aus dem eigenen Land heraus in alle Welt exportieren können. Du hast es gesagt, Burkhardt, die Amerikaner machen gute Geschäfte auf ihrem Heimatmarkt, aber sie sind sich sehr wohl bewusst, dass sie sich davon natürlich auch nicht einlullen dürfen. Und darüber hat ja unter anderem auf dem Kongress, glaube ich, Mark Royce von GM gesprochen, du hast ja einen Auftritt verfolgt. Ja, genau. Er hat einen Preis bekommen aus den Händen von Casey Crane, unser beider Chef, Industry Leader of the Year. Mark Reuss, alter Veteran von GM, hat zunächst erst mal gesagt, sie geblutet haben mit der Elektrostrategie. Also das war erst mal das, wo sich alle Amerikaner so eine blutige Nase geholt haben wegen den Investitionen vor sechs, sieben, acht, neun Jahren. Das waren viele, viele Milliarden. Diese Milliarden hat GM, aber auch Stellantis abschreiben müssen. Also bei GM waren es im vergangenen Jahr 11 Milliarden Dollar, die sie abgeschrieben haben, weil die Elektrofahrzeuge nicht verkauft worden sind, auf dem Hof standen, aber alles schon eingerichtet war und Donald Trump das Gegenteil gemacht hat, nämlich die Förderungen gecancelt und einfach auf den Verbrenner gesetzt. Aber er hat gesagt, sie wanken jetzt nicht mehr, auch wenn die Spritpreise hochgehen. Sie bleiben jetzt stabil, sie machen jetzt so weiter. Das heißt, der Amerikaner, also auch wenn die Galone 20 Dollar irgendwann kostet, der Amerikaner möchte Verbrenner fahren und keine Elektroautos. Der Marktanteil bei Elektroautos liegt hier, glaube ich, bei 5%. Das ist schon sehr, sehr gering und du weißt, also an den beiden Küsten wären vielleicht ... Elektroautos gekauft, aber 50 Kilometer vom Strand entfernt werden schon keine Elektroautos mehr gekauft. Das ist die USA, das ist die Lage hier. Setzen auf Verbrenner. Der japanische Kollege sagte, in Japan ist der BEV-Anteil bei 2%, weil die ja hybride fahren. Und das ist interessant. Also alle Amerikaner setzen jetzt auch auf hybride. Also das machen sie schon. Das ist jetzt der neue Trend hier gerade in eben reinen Verbrennern. Du hast über Ford gesprochen, über GM. Wie ist es eigentlich, Bist du gelandet? Der CEO, Filosa, ja da. Der hat natürlich auch eine europäische Brille auf. Sieht der das genauso? Ja, Antonio Filosa hier. Er hat viele Hüte auf. Richtig ein 14-Marken-Konzern. Was ich im Grunde erstmal spannend finde, ist seine Strategie. Wie klar und deutlich er die rüberbringen kann. Und er muss auf verschiedenen Hochzeiten tanzen. Er kann es nicht anders machen. Und du wirst auch nicht hören, wie sich jemand auf eine Seite für ein Kontinent einsetzt und das andere dann vernachlässigen würde. Das gibt es nicht. Also er muss diesen Spagat ja immer zwischen Europa und den USA hinbekommen. Aber Antonio Filosa, er sitzt ja auch hier in Detroit mit seinem Büro. Er sitzt nicht in Europa. wie früheres, der Landesschäft, Carlos Tavarez, saß in Paris. Er sitzt hier gleich ⁓ die Ecke. Er ist sehr amerikanisch geprägt. Er war schon USA-Chef davor und er investiert hier in den USA. Das müssen sie alle tun. Die Investments sind natürlich auf dem Automotive News Congress ein großes Thema. Wurde ich auch gefragt auf der Bühne, wie die Deutschen das jetzt machen würden, aber das kann ich gleich noch kurz erzählen. Was ich spannend finde bei Filosa ist, wir haben 14 Marken und alle warten darauf, welche Marken killt er eigentlich, die defizitär sind, weil auch die Börse das immer wieder verlangt und man immer wieder hört, dass unrentable Marken eigentlich vom Markt verschwinden könnten oder man verkauft sie an die Chinesen, wie sie GM oder Lotus ja auch übernommen haben. Aber er sagt nein, also jede Marke ist ihm wichtig und jede Marke hat eine Daseinsberechtigung. weil du immer auf Regionalisierung und Branding setzen kannst. du hast eine Region, Lancia kennt man fast nur in Italien, ist eine sehr italienische Marke, hat eine sehr kleine spezifische Zielgruppe, aber für die kann man arbeiten. Genauso Maserati, während Chrysler eine sehr amerikanische Marke ist und nichts in Japan zu suchen hat und auch nicht mehr in Deutschland. Das finde ich spannend, also es ist die Kombination aus Regionalisierung. aus dem richtigen Branding einer Marke und das war eine spezifische Zielgruppe, immer pro Marke. Das fand ich ganz gut erklärt, wie rental war, was das für Dimanche sagte am Ende ist leider eine andere Story, das werden wir sehen, aber auch Stellantis hatte diese Milliardenverluste gemacht, weil sie auf Elektro zu früh gesetzt haben und ich war auch auf der Bühne mit meinen internationalen Journalisten, Kollegen. Top Gäste halt. Ich habe es ja gesagt, Jim Farley, der CEO von Stellantis, außerdem und du auch. Brillantes Line-up, sagte ich ja eingangs. Die Idee war, bringen die internationalen Journalisten, die da sind, auf die Bühne und die sollen mal die Welt erklären. Also da ist dann der Italiener dabei, der Kollege aus Tokio war dabei, der aus Kanada und ich. Und da ging es natürlich ⁓ Investitionen. Und dann, ja, die Deutschen müssen jetzt hier Werke bauen und dann haben wir das auch nochmal. Also die Mathematik siegt ja dabei am Ende. Wenn du ein kleines Werk baust, sind es auch zwei Milliarden. Wie lange musst du, wie viele Autos verkaufen, bis sich dieses Werk amortisiert? Und das sind am Ende irgendwie 20 Jahre, wenn es so weitergehen würde. Und du weißt nicht, was mit den Zöllen wird. Uns geht ja darum, die Zölle zu umgehen und deswegen hier zu investieren. Aber so einfach ist es nicht. Ich habe eher gesagt, dass Partnerschaften viel interessanter sind für deutsche Autohersteller als jetzt hier dauernd Werke zu bauen. Das klingt auch bisschen old-fashioned. Aber Partnerschaften wie Volkswagen mit Rivian und so weiter. Also da, wo USA wirklich stark ist, wo es nicht nur darum geht, Verbrennerkisten zu verkaufen. Und das geht dann Richtung Silicon Valley. Also da, wo USA stark sind im Silicon Valley, da nutznießen. und davon profitieren, dass man mit den Partnerschaften schließt und aufholen bei den wichtigen Themen Software, KI, etc. Da wo wir in den Jahren, wo es uns einfach zu gut ging, das vernachlässigt haben. Also das war so ein Thema beim Journalistenpanel, was wir glaube ich fortführen werden. Und das war das Thema. Viele gute Eindrücke, gute Leute, brillantes Line-up unter anderem mit dir, wie wir ja festgehalten haben. Vielleicht eine letzte Frage noch. Da geht es, du hast es auch mehrfach gesagt, natürlich sehr viel auch ⁓ die Rahmenbedingungen, ⁓ Marktabschottung, ⁓ Verbrenner, ⁓ Trumps Kurs gegen Elektroautos. Wie ist denn da so die Stimmung oder was hast du da gehört? Geht man davon aus, dass das alles wieder anders wird, dann bald oder demnächst, in spätestens zwei Jahren, ein anderer Präsident am Ruder sein wird? Sie sind sehr vorsichtig. Also ich glaube, es gibt eine schweigende Mehrheit immer im Saal. Auch wenn man sagt, das ist jetzt alles gut und richtig. Aber es gibt auch viele, dass du vielleicht ausländische Wettbewerber nicht auf ewig auf Distanz halten kannst und du kannst dich nicht auf ewig abschotten, weil irgendwann kommt auch ein Gegenangriff dieser Länder und das kann dann auch richtig weh tun und das schadet dann den USA. Ich glaube, trotzdem nicht, dass man alles aufmacht und ein großes Welcome daraus macht mit offenen Armen, sondern dass die USA ihren Markt, wie ich ja auch schon sagte, ihren Markt zu schützen haben, weil sie wirklich sich davon ernähren vom eigenen Markt. Aber die Deutschen kamen irgendwann, allerdings auch einen Marktanteil von sechs Prozent, alle deutschen Premium-Hersteller zusammen sechs Prozent. Das ist jetzt noch verkraftbar. Volkswagen hat ja auch nach diesem Skandal jetzt noch keinen Höhenflug hier in den USA entfacht. Und die Japaner und die Koreaner sind es halt, die hier diesen Markt verändert haben. Und wie die das gemacht haben, das muss man sich wirklich noch mal in Ruhe anschauen mit Lean Production, mit dem Kundenverständnis, was die mitgebracht haben und mit gutem preiswerten Autos und die Hybride eingeführt, die es sonst gar nicht gab. Also Toyota und Hyundai sind, glaube ich, Rollmodels, was das angeht, wenn man in einen Markt will. Aber ich glaube, auch mit einem nächsten Präsidenten wird jetzt vorsichtig geschaut, wie man das alles am besten machen kann. Aber ein Weltmarkt funktioniert am besten mit guten Handelsabkommen und diese Handelsabkommen, die müssen ... Sonst geht es der Wirtschaft schlecht. Das gilt aber auch für Deutschland. Stell dir vor, die AfD wäre an der Regierung und cancelte alle Handelsabkommen und macht ganz andere. Und dann sind wir noch mit den Russen zusammen. Das bringt auch nichts. Also wir müssen nicht nur auf die anderen schauen, wir müssen auch selbst unseren Job machen, damit das alles funktioniert. So ein Szenario können wir mal in einem der nächsten Podcasts vielleicht besprechen. mache ich quasi die Rolle, die du sonst immer hast. sage vielen Dank, aber ich spiele den Ball trotzdem noch einmal kurz zum Schluss zu dir zurück. Wir haben von einem spannenden Kongress in den USA gefahren, aber wir haben ja selber auch bei uns in Deutschland im November einen spannenden Das ist vollkommen richtig. 11. und 12. November in Berlin im Grand Hyatt. Es wird groß, es wird voll. Das Line-up kann sich auch sehen lassen. Ich bin auch auf der Bühne, muss aber nicht... so viel reden, sondern auch nur Fragen stellen. ist das Gute. Hans, du hilfst ja auch mit bei der Moderation. Wir moderieren alle. Und wen moderieren wir? Wir moderieren Ola Kellenius, den Mercedes-CEO, Michael Leiters, den Porsche-CEO, Markus Haupt, den CEO von Seat Cupra, der sicherlich auch sehr viel zu erzählen hat. Auf Zuliefererseite haben wir dabei Matthias Mietreich, den CEO von ZF, Vorstand von Bosch, Christoph Hartung. und so weiter und so fort. haben Tech-Experten dabei, wir Vorstände dabei, wir haben Autohändler dabei und Retail-Experten. Ganz wichtige Community auch für uns. Und nicht zu vergessen die Automobilwoche Night am ersten Abend mit dann ja über 300 bis 400 Menschen. Das wird auch gut. Deswegen Detroit, super. Berlin auch super. Danke, dass du mich darauf hingewiesen hast, Hans. Und ich glaube, das wär's für diese Woche und bis nächste Woche. Bis zum nächsten Mal. Ciao.