DERMOBILIST E-Mobilität und Elektroauto ohne Mythen· Staffel 2026· Folge 33

50 Cent oder 80 Cent: Warum Laden so verschieden kostet (#033)

Donnerstag, 24. September 2026 · 1 h 12

MP3

Shownotes

Wie lassen sich E-Auto, Photovoltaik und Wärmepumpe im Alltag sinnvoll verbinden? In DERMOBILIST spricht Volker Fröse mit Tobias Heinze über Elektromobilität, günstiges Laden und die Energiewende im Eigenheim. Du erfährst, welche Erfahrungen Tobias auf Schweden-Reisen und mit der Elektrifizierung seines Hauses gemacht hat.

Zu Gast

Tobias Heinze, CEO Kaeding Anderson GmbH
Tobias lebt in Lemgo und führt seit 31 Jahren gemeinsam mit seinem Geschäftspartner eine Kommunikationsagentur. Er fährt seit zehn Jahren elektrisch. Seine Erfahrungen mit E-Autos, Photovoltaik und Wärmepumpen teilt er auf LinkedIn, in seinem Blog und bei Vorträgen zur Energiewende im Eigenheim. Auch in der Agentur treibt er die Elektrifizierung voran: Im Gespräch berichtet er von fünf elektrischen Dienstwagen und der geplanten Verbindung von Photovoltaik, intelligenten Wallboxen und Energiemanagement.

Die Folge beginnt mit einem praktischen Blick auf die Ladeinfrastruktur. Für seine Schweden-Reise bucht Tobias ein Ladeabo, nutzt es während der drei Wochen aber kein einziges Mal. Stattdessen lädt er unterwegs ad hoc mit Kreditkarte. Er vergleicht seine Erfahrungen mit Preisen, Ladekarten und Schnellladesäulen in Schweden und Deutschland. Auch die Position der Ladebuchse, unterschiedliche Steckerstandards und der Gebrauchtwagenmarkt kommen zur Sprache.

Zu Hause verbindet Tobias eine Wärmepumpe im Altbau mit Photovoltaik, Batteriespeicher und dynamischem Stromtarif. Er erklärt, weshalb er sich bei der PV-Planung schliesslich für sein Ost-West-Dach entschieden hat. Sein Beispiel zeigt, wie wichtig Dachflächen, Verschattung und der eigene Verbrauch für die Planung sind. Für seine vierköpfige Familie nennt er zuletzt rund 116 Euro monatliche Energiekosten für Fahren, Heizen und Haushaltsstrom. Das ist seine persönliche Bilanz nach den Investitionen, kein allgemeines Kostenversprechen.

Als nächsten Schritt plant Tobias bidirektionales Laden für das Haus (Vehicle-to-Home, V2H): Die Autobatterie soll zusätzlichen Speicher für sein Haus bereitstellen. Volker und Tobias besprechen, welche Rolle das für die Wärmepumpe im Winter spielen könnte. Zum Abschluss geht es um verständliche Kommunikation zur Energiewende, wiederkehrende E-Auto-Debatten und ihre Kritik am Strombedarf von Wasserstoff und E-Fuels im Pkw.

Das erfährst du in dieser Folge
- Ad-hoc-Laden kann auf Reisen gut funktionieren: Tobias berichtet von Schnellladestopps in Schweden ohne zusätzlich benötigten Ladetarif.
- Bei seiner Photovoltaik-Anlage war die Ost-West-Ausrichtung sinnvoller als das teilweise verschattete Süddach. Entscheidend waren die Bedingungen seines Hauses.
- E-Auto, Wärmepumpe, Speicher und dynamischer Stromtarif greifen bei Tobias ineinander. Er betrachtet deshalb die gesamte Energiebilanz seines Haushalts.
- Bidirektionales Laden soll bei ihm den vorhandenen Hausspeicher ergänzen. Die neue Wallbox ist zum Zeitpunkt des Gesprächs noch geplant.
- Mit eigenen Erfahrungen und verständlichen Informationen möchte Tobias Vorbehalte gegenüber Elektromobilität und Wärmepumpen abbauen.

Fragen aus der Folge

Braucht man für eine E-Auto-Reise nach Schweden unbedingt ein Ladeabo?
Auf seiner beschriebenen Reise kam Tobias ohne Nutzung des extra gebuchten Abos aus. Er lud unterwegs ad hoc mit Kreditkarte an Schnellladesäulen. Das schildert er als seine Reiseerfahrung, nicht als Garantie für jede Strecke.

Wie kommt Tobias auf rund 116 Euro Energiekosten im Monat?
Er nennt diesen Betrag als zuletzt erreichten Durchschnitt für seinen vollständig elektrifizierten Haushalt mit vier Personen. Dazu gehören Fahren, Heizen und Haushaltsstrom. Photovoltaik, Speicher, dynamischer Stromtarif und Energiemanagement wirken dabei zusammen; die vorherigen Investitionen gehören zur Einordnung.

Was soll bidirektionales Laden seiner Wärmepumpe bringen?
Tobias möchte Strom zusätzlich in der Autobatterie zwischenpuffern und für das Haus nutzen. Damit soll im Winter mehr gespeicherte Energie für die Wärmepumpe verfügbar sein. Im Gespräch beschreibt er diese Erweiterung als Vorhaben, noch nicht als abgeschlossenen Praxistest.

Wenn du gerade über ein E-Auto, Photovoltaik oder eine Wärmepumpe nachdenkst, nimm diese Erfahrungen als Ausgangspunkt für deine eigene Planung. Abonniere DERMOBILIST und teile die Folge mit jemandem, der sein Haus elektrifizieren möchte.

Kapitel

Cold Open
Vorgespräch und Einstieg
Vorstellung Tobias Heinze und Agentur
Elektrifizierung der Agentur: Dienstwagen, Wallboxen, PV
Schweden-Roadtrips: Ladekarten, Ad-hoc-Laden, Preise
Ladebuchsen-Position und Steckerstandards
AC-Lader, CCS-Stecker, Megawatt-Charger
Eigene E-Auto-Historie und Gebrauchtmarkt
Zoe, Fiat 500, Leasing und Sonderabschreibung
All Electric zu Hause: Wärmepumpe und PV-Planung
Energiebilanz, Kosten und Dachausrichtung
Dynamischer Tarif, bidirektionales Laden, V2H
Erdwärme versus Luft-Wasser-Wärmepumpe
Kommunikation, Vorträge und Überzeugungsarbeit
TU-München-Studie, Medien und Lobbyinteressen
Wasserstoff, E-Fuels und Machtinteressen
Fazit und Verabschiedung

Schlagworte: Tobias Heinze, Elektromobilität, E-Auto laden in Schweden, Ad-hoc-Laden, Photovoltaik Ost-West, Wärmepumpe im Altbau, dynamischer Stromtarif, bidirektionales Laden, Vehicle-to-Home (V2H), Energiewende im Eigenheim

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Das erste Mal bin ich ja lustig ausgestiegen. Ich bin mit meinem Tesla damals eingepackt und wollte dann laden, dann habe ich aber ins Leere gegriffen. Es gibt echt ziemliche mächtige Lobbyinteressen, glaube ich, die immer mal wieder schaffen, sowas zu lancieren. Die haben das Ziel auch erreicht. Hier Klimalüge, EU-E-Auto-Lüge, alles Look und Trug, wobei das überhaupt nicht in der Studie drinsteht.

Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich führe dich durch diese Folge. Lass uns loslegen.

Was macht eigentlich ein Blogger in Sachen Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Photovoltaik und überzeugter E-Mobilist, wenn er so auf seinen Roadtrips unterwegs ist? Und was macht er, wenn er nicht unterwegs ist auf seinen Roadtrips? Und die Frage habe ich mir gestellt, wo ich das Profil gesehen habe von Tobias.

Tobias Heinze ist schon die ganze Zeit lang vernetzt mit mir. Ich habe gar nicht geschaut, wie lange, aber wir sind unendlich lang schon auf LinkedIn vernetzt. Und da habe ich immer wieder gelesen von dir und hab gedacht, so jetzt ist mal die Zeit gekommen, jetzt lade ich ihn ein in den Podcast. Herzlich willkommen hier bei mir bei der Mobilist, Tobias.

Willst du uns mal kurz sagen, wer du bist, nachdem ich dich schon so angeteasert habe?

Ja, vielen Dank für die Einladung. Also ich bin gerne hier hingekommen in deinem Podcast und ja, versuche mich kurz vorzustellen. Also nicht, dass es zu lang wird, wir haben ja Zeit, uns auszutauschen. Also ich bin Tobias Heinze aus Lemgo, das ist hier im schönen Lipperland. Haben wir eben schon kurz lokalisiert im Vorgespräch.

Also nördliches Nordrhein-Westfalen. Also von Volker aus ist es extrem weit im Norden. Aber für mich ist es halt so mittendrin in Deutschland gefühlt. Aber genau, und von da aus fahre ich dann immer noch weiter in den Norden, weil meine Mutter aus Schweden kommt und wir sind dann halt familiärbedingt oft in Schweden und haben dann deswegen auch bezüglich Elektromobilität, als der Wechsel kam damals vom Verbrenner zum Elektroauto dann eben geschaut, dass wir dann auch da in Schweden ankommen.

Die ersten Fahrten waren natürlich ein bisschen abenteuerlicher als heute. Es ist eigentlich so Routine. Können wir gleich nochmal ein bisschen genauer drüber sprechen. Genau, ansonsten bin ich beruflich in meiner Agentur, wo ich auch gerade sitze, Keling Anderson. Das ist eine klassische Werbeagentur, wird man, oder hätte man früher gesagt, heute sind es ja eher Kommunikationsagenturen.

Also die, die im Bandel sind mit KI und so weiter, schauen wir mal, wo die Reise hingeht, aber wir machen das jetzt 31 Jahre erschreckenderweise, fühlt man sich schon so ein bisschen alt. Also wir haben ziemlich jung angefangen, der Thorsten Sagner und ich, und sind immer noch zusammen dabei, wie so ein altes Ehepaar, kann man was sagen, nach so vielen Jahren.

Klappt aber immer sehr gut zu zweit. Genau, und wir machen da ja klassisch Marketingkonzepte, aber auch die Umsetzung in alle Medien und Kanäle und Videoproduktionen etc. Genau, und wir, also vielleicht noch kurz eingeworfen, eigentlich wollte ich noch sagen: Entschuldigung, der Name King Andersson. Wir hießen bis vor fünf Jahren hießen wir Sagner und Heinze und haben uns dann umbenannt, weil wir einfach mal einen neuen Namen haben wollten.

Wollte ich mal ganz kurz nur nochmal einwerfen: die Geschichte Keding Anderson, das sind die Geburtsnamen unserer Mütter, also Frau Andersson, die ist meine Mutter, dafür hat das Schwedische und wir wollten, er zum 25-jährigen Jubiläum damals, wollten wir einfach einen neuen Namen, wollten uns ein bisschen neu erfinden, weil wir hatten das Gefühl, die Agentur ist super aufgestellt, wir haben ein tolles Team, 15 Leute sind wir und mit so tollen Qualifikationen und wir können so viele tolle Sachen machen, wollten einfach mal uns weiterentwickeln, auch nach außen und dann haben wir einmal komplett ein Reset gemacht und waren auf der Suche nach einem neuen Namen.

Das sollte eigentlich ein Fantasiename werden, ein bisschen losgelöst von Sagner und Heinze. Genau, und sind dann eben als Arbeitstitel auf die Geburtsnamen der Mütter gekommen. Das war eigentlich gar nicht so ernst gemeint, haben das irgendwo hingeschrieben, hatten da eine Liste von 10, 20 tollen anderen Namen, aber irgendwie sind wir dabei dann doch geblieben, klang irgendwie gut und ist ein Fantasiename einerseits, aber ist auch in Verbindung mit uns dann noch weiterhin.

Genau, weil irgendwann denkt man ja, man macht das ja nicht ewig, also mit 75 Jahren wollte ich auch nicht mehr in so einer Agentur sitzen, ob es dann überhaupt sowas noch gibt. Aber dann ist es ein bisschen losgelöst von uns selber direkt und ja, so hießen wir dann plötzlich Keding Anderson. Unsere Bestandskunden haben sich erstmal gewundert, aber wir haben die alle ganz gut, glaube ich, mitgenommen.

Also kriegen wir bis heute immer noch so die Frage, warum habt ihr das gemacht? Und genau, kam ich gerade nur drauf.

Es wäre tatsächlich eine Frage gewesen, wo kommt der Name her? Ich konnte mir das nicht so wirklich herleiten. Das hast du jetzt in dem Fall schon beantwortet. Und so Arbeitstitel haben ja oft die Eigenart, dass sie dann vom Provisorium zum Providurium werden und nur das in Klammer AT weglöscht. Ja, genau.

Und das war wirklich ein schönes Projekt. Wir haben in der Vorbesprechung dann mal auf die Bremse treten müssen, weil wir hätten uns fast schon in einen KI-Podcast hier verwandelt. Aber alle, die jetzt das Gefühl haben, hey, was reden die da? Nee, nee, wir sind hier schon weiterhin im Thema Elektromobilität daheim, aber es war ganz wichtig, auch die Einführung, weil du eben nicht nur einfach elektrisch unterwegs bist und da dich um das aus eigenem Interesse im eigenen Haus um das Thema kümmere, sondern eben auch publizierst in die Richtung und das auch verbreiten möchtest.

Und da ist ganz wichtig auch zu wissen, wo der, wo der Tobias herkommt.

Ja, und vielleicht auch noch kurz ergänzend zum Thema Elektromobilität und Agentur ist halt schon auch eine Verbindung, weil ich eben ja seit zehn Jahren jetzt elektrisch fahre und das färbt natürlich auch ab auf die Agenturtätigkeit und dann, das könnte man auch ein eigenes Thema draus machen, vielleicht kommen wir da später nochmal drauf, dass teilweise Mitarbeiter auch jetzt elektrisch fahren mit den Dienstfahrzeugen, weil ich das so ein bisschen irgendwann sogar vorausgesetzt habe, wenn Dienstwagen dann elektrisch, aber jetzt nicht aus Zwang, sondern ich habe die auch wirklich gut mitgenommen.

Jetzt haben wir halt fünf elektrische Dienstwagen hier und sind gerade auch dabei. Wir hatten auch schon ganz lange Jahre, ich weiß nicht wie lange, auch die eigene Ladesäule draußen. Gut, also keine Ladesäule in dem Sinne, eine Wallbox, aber als Säule mit 11 kW. Und jetzt gerade ist hier draußen Gerüst.

Wir sind dabei Photovoltaik aufs Dach, also wir haben ein eigenes Gebäude. Ich hätte es schon längst gemacht, viel früher, aber das ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und das war echt, könnte man eine eigene Geschichte draus machen. War nochmal für sich eine Story. Aber ich habe es geschafft, trotzdem gab es Probleme und wir wären eigentlich schon fertig, aber könnte ich jetzt auch bestimmt eine halbe Stunde darüber zählen, mache ich jetzt aber nicht.

Wird hoffentlich dann so in vier bis sechs Wochen fertig sein. Und dann haben wir auch zwei intelligente Wallboxen draußen stehen, also Ladesäulen, die sind auch schon im Keller, müssen dann später nur noch angeschlossen werden und dann haben wir halt ein richtiges Energiemanagement, so wie ich es zu Hause auch habe.

Also Überschuss laden und da macht es natürlich richtig Spaß, wenn die beiden Säulen dann immer hier in Betrieb sind, mit dem dynamischen Stromtarif und mit PV-Überschussladen. Würde ich gleich auch noch gerne ein bisschen mehr zu erzählen, weil so habe ich es halt zu Hause schon lange umgesetzt. Genau, jetzt sind wir weg von der Agentur, vielleicht so zu meinen Anfängen mit der Elektromobilität, Vorschlagsweise.

Ja, also sehr gern. Ich sage malhin, vor zehn Jahren angefangen, mittlerweile eben die Agentur mit elektrifiziert, zwangselektrifiziert vielleicht sogar. Aber doch freiwillig zum Schluss. Jeder, der mal dann gefahren ist, ich kenne niemanden, der dann nicht mindestens das Grinsen hatte und irgendwie das Gefühl hatte, ja, so schlecht ist es nicht.

Gerade jetzt so in die letzte Zeit, seit diesem ganzen Wahnsinn da im Iran mit Trump und so weiter, glaubst du gar nicht, wie oft da meine Leute gesagt haben, boah, ich bin doch froh, dass wir das jetzt so gemacht haben und die freuen sich total und die dürfen auch hier laden bei der Agentur und sie sind natürlich super happy, dass sie jetzt nicht die teuren Spritpreise an der Tankstelle bezahlen müssen.

Also es war dann doch so, dass alles, die fanden, wir haben alles richtig gemacht.

Ja, erzähl mal. Ich bin ja so ein bisschen aufmerksam geworden auf dich, also neben dem, dass wir uns schon lange da auf LinkedIn kennen, durch deine Roadtrips, die dich eben, wie du gesagt hast, du kommst halb aus Schweden, oft nach Schweden führen. Da interessiert mich natürlich auch ein bisschen, wie sieht es dort aus?

Wir hatten es vorhin ganz kurz davon, dass Glasfaser da schon komplett normal ist, obwohl es völlig zersiedelt ist. Also zersiedelt sehr weiträumig. Und wie sieht das elektrisch aus?

Ja, wir hätten gerade im Vorgespräch, meine Eltern haben seit zehn Jahren in Schweden Glasfaser mitten auf dem Land einsam gelegen und wir warten, also wir haben seit zwei Jahren eine Baustelle zu Hause und hier bei der Firma, dass sie das immer noch nicht fertig haben. Das sind so diese Unterschiede und auch eben bei der ganzen Energiewende-Technologie, also Smart Mieterverbreitung ist Deutschland Schlusslicht und Schweden, also ganz Skandinavien, ist halt quasi bei 100 Prozent.

Also alle Komponenten, die man eigentlich sinnvollerweise braucht, um das voranzutreiben. Da ist Deutschland wirklich ein bisschen hinten dran, da bin ich auch schon seit vielen Jahren thematisch immer wieder dabei, ob es LinkedIn ist oder auf meinem Blog und so oder bei irgendwelchen Vorträgen. Genau, aber Schweden, der Unterschied beim Elektroautofahren war jetzt gerade wieder das aktuelle Beispiel.

Ich bin jetzt mal vor knappen Jahr auf einen ID-Bus gewechselt, also von Tesla zu VW. Was nochmal könnten wir auch ganz lange drüber sprechen, die Software. Also ich bin schon sehr zufrieden mit dem Auto an sich, aber mit der Software überhaupt nicht. Gibt es auch viele Ärgernisse und so. Aber das Auto fährt gut und es ist geräumig.

Wir fahren ja nur zu viert nach Schweden, aber ich nutze es halt auch mal ab und zu zwei, drei Tage irgendwo mal zu campen zum Beispiel. Genau, und einen kleinen Hund haben wir auch dabei. Also wir hatten vorher ein Model Y dann zuletzt, war auch groß genug in dem Sinne. Genau, weil meine letzten Erfahrungen waren, ich hatte dann vorher, weil ich ja dann letzten Sommer, glaube ich, noch mit dem Tesla gefahren bin und dann war ich im Winter einmal in Schweden und jetzt nochmal im Sommer.

Dazwischen nochmal in Spanien, Katalonien. Und der längste Roadtrip war übrigens Portugal, da bin ich mal irgendwas über 6000 Kilometer gefahren. Kann ich auch noch mal kurz erzählen. Vor ein paar Jahren, das war auch echt richtig schön. Aber die letzte Erfahrung war jetzt, dass ich, ich will günstig laden.

Ich habe ein Ionity-Abo mir dann besorgt und habe das dann, ich habe alle möglichen Ladekarten, also die habe ich beim Tesla gar nicht gehabt. Jetzt habe ich ganz viele Ladekarten, das ist schon mal so ein Unterschied, der ein bisschen nachteilig ist, sich damit zu beschäftigen. Und dann dachte ich halt, okay, ich will günstig laden, Ionity, dieser Pro-Account, also ich weiß gar nicht mehr genau, wie der heißt, Power, glaube ich.

Für 12 Euro im Monat habe ich dann aktiviert vor der letzten Fahrt nach Schweden. Und dann hat sich herausgestellt, wir waren drei Wochen unterwegs mit allen möglichen, auch intern in Schweden und die Anreise, die Abreise und ganz viele andere Fahrten. Und ich habe nicht einmal bei Ionity geladen, weil es leider, also ich, ich lese nicht irgendwas Negatives über irgendeinen Anbieter sagen, aber bei mir in der Konstellation war es wirklich so, dass es einfach nicht gut geklappt hat.

Also entweder kamen wir da hin, die waren alle belegt, weil das eben doch nicht so stark ausgebaut ist. Andere haben vielleicht auch bessere Erfahrungen damit. Ich will das jetzt nicht pauschal schlecht reden, aber eben meine Erfahrung war, extra das Abo geholt, dann gar nicht benutzt, weil immer was dazwischen kam, entweder wie gesagt, belegt oder kaputt, oder eben andere waren doch besser gelegen.

Und jetzt kommt ja der Unterschied wegen Schweden. Ich habe auch keinen anderen Ladetarif in Schweden gebraucht, weil man kann wunderbar Ad hoc laden, habe ich auch schon seit längerer Zeit, da seit mehreren Jahren festgestellt. Klar, IUNITY kann man auch in Schweden dann benutzen, wenn man eine Säule findet, auch mit dem Ladepartnernetzwerk.

Aber ich habe dann zum Schluss immer Ad hoc für ungefähr 50 Cent geladen und das ist ja einfach das, wie es eigentlich sein sollte. Es wird ja auch mehr und mehr so werden, dass eben die neuen Säulen müssen ja den Kartenleser haben. Aber das ist einfach super bequem, gerade so mit der Uhr, dann, also einfach kurz Kreditkarte und dann dran gehalten und dann lädt man dieses ganze Ladetarifdschungelgeschehen und Abos und so, das ist eigentlich nicht toll, muss ich ganz ehrlich sagen.

Weil ich ja von Tesla komme und das von den Superchargern anders gewohnt war. War jetzt nicht unbedingt eine Verbesserung. Und ich finde es einfach super, wenn es ad hoc funktioniert. Aber dann ist wiederum der Unterschied. In Schweden haben wir dann, wie gesagt, so 50 Cent ohne jegliches Abo und ohne Karte.

Aber dann habe ich mal in Deutschland so eine Circle K-Ladesäule angesteuert und da ist man dann gleich bei 80 Cent halt. Das ist so ein bisschen schade, dass es dann doch, so viel will ich dann auch nicht bezahlen.

Genau, also ja, wenn das dann mal ist, dann ja, ich meine, man kennt das, meine früheren Fahrten nach Italien, dann gehst du auf die Autobahn, da wählst du eigentlich gerade irgendwo runter von der Autobahn, musst mal irgendwo tanken, fährst hin und denkst du so, oh mein Gott, das kostet dann der Sprit hier.

Gut, ich bin vor kurzem an der Tankefahrer, ich gucke ja nicht mehr drauf. Und hab dann geguckt, oh mein Gott, das sind ja wie damals in Italien die Preise. Über zwei Euro. Aber dann macht man halt auch mit. Ich meine, gut, das ist einmal unterwegs, es ist ja nicht the Everyday Case. Aber was mich da interessiert, also du sprichst einen spannenden Fall an, du bist also da nach Schweden und im Endeffekt nur Wallbox-Laden.

Plus minus. Und das ist jetzt etwas, was mir schon öfters runtergekommen ist, wo ich mir dann doch auch schon Gedanken gemacht habe, braucht es denn tatsächlich so viel Schnellladeinfrastruktur?

Also kurz die Zwischenfrage, Wallbox-Also Laden, ich meinte schon Schnellladen, aber eben ohne Ladekarte. Also ich habe dann immer sozusagen ad hoc bezahlt mit Kreditkarte. Aber das waren schon auch Schnellladen sollen. Genau, genau. Ansonsten natürlich, wenn ich irgendwo war, auch beim Ferienhaus oder auch bei meinen Eltern da dann immer quasi Wallbox oder vielleicht sogar nur Schuko-Steckdose dann oft über Nacht.

Das ist ja auch wunderbar, wenn man irgendwo länger ist. Auch dann, wenn man unterwegs ist, einfach per Steckdose zu laden. Aber genau, ich meinte schon den Unterschied, dass man dann unterwegs direkt bezahlt und der Preis steht dran. Man hat keinen Ladetarifdschungel sozusagen, Blick nicht durch Roaming, genau, das ist das Schlimmste, das Stichwort.

Genau, das fand ich halt super bequem. Und deswegen fand ich da schon einen Unterschied. Also da habe ich das, obwohl ich es gar nicht geplant hatte, das war so, dass es funktioniert mit Tesla halt wunderbar, weil man dann immer zu den Superchargern geleitet wird. Kann man natürlich auch mit einem Volkswagen machen.

Aber da will ich jetzt auch nicht zum Beispiel jetzt von der politischen Sache mal abgesehen, das ist auch eine viel diskutierte Geschichte, sollte man Tesla kaufen oder nicht. Ich habe mich jetzt halt einfach für das andere Auto entschieden, so ein IT-Bass. Ich wollte auch nicht unbedingt Tesla nochmal jetzt bewusst bestellen, keine Ahnung, aber ich werfe auch keinem vor, der einkauft, dass das irgendwie jetzt schlimm ist oder so.

Aber ich wollte bei Tesla jetzt nicht unbedingt laden, hätte ich einfach machen können. Ich wäre jetzt zigmal viele Jahre nach Späden gefahren, immer mit Tesla, immer Supercharger. Aber die, die noch nicht umgebaut sind, diese, ich glaube V3, ab V3 sind ja diese neuen, die haben ja ein kurzes Kabel, dann stehe ich mit meinem ID-Bus da und lege zwei Plätze und das fand ich selber immer ein bisschen blöd, als das anfing, als die aufgemacht haben für alle, dass man dann doch, wenn es eng wird, einem den Platz wegnimmt.

Das erste Mal wirklich lustig, dann bin ich ausgestiegen, mit meinem Tesla damals eingepackt und wollte dann laden, dann habe ich aber ins Leben gefühlt. Genau, so ungefähr. Der Hut, da stand ein BMW dann daneben, soll er halt auch laden, aber da hatten wir auch keinen anderen mehr frei. Das war so ein kleinerer Standort.

Aber das wird sich alles einpendeln, wenn Tesla neu baut, dann sind das ja immer die neueren, wo man auch flexibel beide Seiten. Aber da muss ich schon bemängeln, ich mag nicht, wie VW das gemacht hat, dass es auf der Beifahrerseite ist. Das ist irgendwie unpraktisch. Also jedes Mal, wenn ich zu Hause an der Wallbox zum Beispiel, die hängt jetzt da da, wo ich beim Tesla quasi auf der Fahrerseite und dann muss ich immer mit dem Kabel da rumgehen.

Man hat meiner Meinung nach immer den schlechtesten Ort, wenn das hinten auf der Beifahrerseite ist. Die Ladebuchse. Es gibt ja leider zig verschiedene Positionen bei den E-Autos.

Die sind jetzt fast noch mühsamer auf der Beifahrerseite vor der Türe. Genau, das ist noch schlimmer. Das ist so der weitestmögliche Ort weg von macht man das.

Ich glaube, Audi und Porsche haben das teilweise ja, ne? Ja. Vorne da.

Genau.

Aber glaube ich nur die 11 KW, also die AC-Seite vorne rechts, glaube ich. Ich weiß gar nicht, wie rum jetzt, aber. Zwei? Ja, manche haben ja zwei dann, weil die dann wirklich, ich glaube, ist das ja Teikan sogar auch, aber ich will jetzt nichts, die Experten für das Auto werden jetzt wahrscheinlich über uns lachen, wenn wir es nicht wissen.

Aber gut, sollen wir schreiben und dann mal ihr erklären, wieso es zwei Ladebuchsen braucht. Ja, braucht man ja eigentlich auch nicht, das stimmt schon. Aber ich habe mir auch, ich glaube, das ist auch nur eine Zeit lang gewesen. Aber da kenne ich mich jetzt echt nicht so aus und lassen wir das lieber, wenn wir es nicht gut auskennen, ne?

Genau. Aber das ist schon, finde ich, eine Umstellung jetzt für mich, weil ich habe sonst immer, man hält an mit dem Tesla. Viele haben es ja auch auf der Fahrerseite hinten, Volvo zum Beispiel auch und so. Man steigt aus, geht zur Wallbox, die meistens ja irgendwo an der Wand dann hängt und steckt das da rein, wo man am schnellsten ist.

Also man kommt da am schnellsten hin. Es hat weniger Aufwand und beim VW, bei allen ID-Modellen muss man wirklich ums Auto rumgehen. Die Wallbox hängt jetzt in meinem Fall ungünstig, weil ich ja gedacht, das bleibt wahrscheinlich alles so. An der Seite geht ja alles letztendlich, aber es ist ein bisschen schade, dass sich da die Automobilindustrie nicht vielleicht einigen konnte.

Wir hatten, jetzt komme ich nochmal genau, auf mein erstes E-Auto, das war ein Renault Zoe, vor zehn Jahren, da fing das ja alles an. Und der hat ja vorne.

Vorne in der Mitte, ja.

Genau, ja. Und das finde ich eigentlich auch ganz cool, ist natürlich auch nicht für jede Situation optimal, aber der hat vorne, und der hat natürlich in unserem Fall wirklich, ich glaube, wir hatten wirklich nur AC-Lademöglichkeit. Wir hatten eine kleine Batterie, die am Anfang.

Der konnte der 43 kW 43 kW AC laden.

Verschiedene Modelle, Varianten, genau.

Ja, ich glaube, vier Onboard-Charger am Schluss hat er da drin. Also ist ja, ich habe Modell X und Model S. Die können beide 22 kW laden.

Ja, das ist ja schon ein Vorteil noch so.

Das Gemeine, wenn dann die 22 kW AC-Ladestationen irgendwo hängen und alle nur 11 kW laden können und sich dann fragen, hey, wieso geht da nur 11 kW? Das ist dann der 22er. Da kann ich dann schon mit 22. Aber der hat halt zwei Onboard-Charger drin. Also das ist halt der Nachteil. Und die kosten Geld und die haben Gewicht und die müssen irgendwo hin.

Das ist jetzt bei den Autos nicht so wirklich das Problem, die unterzubringen. Aber diese, wie hießen denn die damals? Ist es Typ 2 oder? Diese AC43 KW-Lader, ich weiß nicht, die haben ja in der Schweiz sogar mal vorgeschrieben, dass die sogar da sein müssen, so ein bisschen ein dunkles Kapitel, wo wir dachten, das kommt dann auch und da wollen wir jetzt nicht irgendwie einen Vorentscheid fällen, wo denn die Reise hingeht und haben gesagt, nee, wenn ihr Ladestation baut auf den Arznenarstraßen, müsst ihr alle drei Ladetypen Chademo und CCS und so weiter anbieten.

Und heute stehen die so ein bisschen verwaist da. Und ich habe immer noch zwei Kollegen aus der Zeit damals, die dann Ladestationen gebaut haben damals, die mir heute noch kommen, dann so, du, ich habe vor kurzem wieder so einen Chademo gesehen, der verstaubt da auf der Autobahn.

Ja, ich weiß. Ja, das ist genau, und da bin ich auch ganz froh, dass sich das ganz gut doch auf einen Standard dann sich alle einigen konnten und also je nach Kontinent. In den USA ist es ja so, dass jetzt quasi Tesla da den Standard gesetzt hat. Ist ja auch okay, die hatten ja da wirklich die größte Verbreitung und jetzt haben sich ja fast alle irgendwie da dran gehängt.

Mit dem Stecker. Genau. Der ist auch, also ich frage mich ja, warum der in Deutschland so groß sein muss, unser Stecker. Wenn er es vergleicht mit Tesla in den USA und was aber ganz witzig ist, der Schnellladestecker, also der jetzt CCS-Stecker, Standard, quasi in ganz Europa, da ist immer der kleine Sticker drauf, Phoenix Kontakt.

Also kennt man ja so von den Ladeparks und die kommen hier aus Blomberg bei uns hier genau nebenan, im Lipperland. Genau, und da finde ich immer ganz witzig, die sind überall vertreten. Es ist also unser größtes Unternehmen hier, die machen jetzt, glaube ich, weit über zwei Milliarden Umsatz. Für unsere Region ist das schon so ein großer Player.

Die kommen aber aus dem Bereich Steckerverbindungen und so weiter. Da haben wir ja mehrere Firmen hier bei uns in der Gegend, die da teilweise wirklich so ziemlich führend sind weltweit. Naja, ganz interessant finde ich immer dann das, wo etwas herkommt und die haben das ja auch mitentwickelt. Dessen Standard.

Aber vielleicht ein bisschen die Kritik an der Stelle, die hätten da so ein bisschen schlanker machen können. Das ist ein Riesending halt. Also, wenn man das, das muss ja nur ein bisschen Strom drüber kommen.

Hast du schon so einen Megawatt-Charge-Stecker in der Hand gehabt?

In der Hand jetzt nicht, aber gesehen von den LKWs. Also, das ist schon spannend. Das ist dann also nochmal, da machen sie dir schon am Gewicht klar, da geht viel Strom durch. Ja, ja. Genau. Die sind nicht so ganz handlich halt.

Solche sind halt auch, wenn da 400 kW durchgehen. Ich meine, das muss man sich schon mal klar machen. 400 Kilowatt, das ist richtige Leistung. Also da versorge ich ein Quartier fast damit. So ein kleines Quartier. Ich meine, ganz viele Häuser, die jetzt nicht gerade der neueste Ausbaustand hat, aber älter, die haben so 20 kW Hausanschlüsse.

Ich meine, Hallo, da geht richtig Strom durch. Und da bin ich nicht so, also ich finde die auch klobig. Kein Thema. Und vor allem, wenn man dann noch den alten Stecker hat beim Tesla und dann noch mit dem Adapter arbeiten muss und es dann auch irgendwie so ein 30 Zentimeter Steckeradaptor gebildet ist, was da am Auto hängt, dann denkt man sich, oh, hoffentlich hebt das richtig ab.

Aber das sind so ein Überblätzel von den Standards, die sich so entwickelt haben, aber inzwischen dann, wenn man heute ein E-Auto kauft, muss man sich ja keine Sorgen machen um irgendwelche Steckerstandards. Man hat den Standardstecker dran, kann überall laden und das ist ja doch ganz gut, wie du es so sagt, hast du ja auch eben erzählt mit Chademo und so weiter, wo wir dann vor zehn Jahren angefangen hatten.

Wie lange bist du dabei? Vor wie vielen Jahren hast du angefangen?

Ich darf jetzt gar nicht sagen, wie lange ich selber schon ein E-Auto fahre, weil das ist noch gar nicht so lang. Ich glaube drei Jahre. Ja, ich war alle, ich muss aber sagen, ich hatte, also wir hatten so unser Familienauto, ich habe in Bern gearbeitet damals, da war ich nur mit dem Zug unterwegs. Und da hatten wir dann Geschäftsautos.

Da die ersten ID, nicht ID, die ersten i3 mit Range Extender hatten wir da. Und mit denen relativ viel unterwegs gewesen, dann geschäftlich. Aber privat hatten wir dann keins. Ich hatte ein E-Bike immerhin. Ja, teuer wie ein kleines E-Auto heute. Aber das E-Auto bei uns kam spät, weil wir hatten wirklich wenig Kilometer und es gab irgendwie nichts, wo es wirklich mit Familie, Kinderwagen, wo dann gepasst hätte oder wo dann finanzierbar auch gewesen wäre.

Model S, wo du erwähnt hast, dass das eben, das waren ja so wirklich mit den ersten in Europa, die dann unterwegs haben, dann mit Zoe so ungefähr so in der in der Zeitrange, genau. Ist das denn ein neuer jetzt oder ist das einer sozusagen von damals im Gebrauchten gekauft?

Also der X ist ein 2017er, das ist nach dem Facelift. Das war mir noch wichtig, dass er also da schon die neuere Technologie hat. Und das Model S ist ein 19er. Und ich habe es, glaube ich, hier im Podcast schon ein paar Mal gesagt, aber der Preisverfall ist ja so massiv. Und also die Chance, wirklich ein hochwertiges Auto zu fahren, so ein richtig cooles hochwertiges Auto, wo sie wirklich sehr viel Schnickschnack drin hat.

Für einen wirklich anständigen Preis war nie besser, wie jetzt. Also alle dieser, die sich über Preisverfall beklagen, aber selber noch nicht elektrisch fahren, genießt es. Nehmt das an. Das ist super. Ich habe selber dafür gesorgt, ja, schön.

Und nur eingeschoben, ich habe ja selber ein bisschen damit dafür gesorgt, dass einige in den Gebrauchtmarkt kommen, also weil ich ja jetzt selber schon viele Fahrzeuge hier, also dann oft als Leasing dann in der Firma für mich jetzt selber, aber privat haben wir auch gekauft, zum Beispiel auch den Zoe damals und dann auch jetzt Poolfahrzeuge, die wir hier immer hatten.

Also hier sind schon einige durchgegangen. Und dann sage ich halt immer, manche kritisieren ja für drei Jahre Autofahren und Leasing und so weiter. Aber dann haben wir zumindest ein bisschen auch dafür gesorgt, dass überhaupt welche kaufbar sind im Gebrauchtmarkt und der ist ja inzwischen ganz gut ausgestattet.

Ja, das ist so wichtig eigentlich, dass es diesen Zweitmarkt gibt, weil da fällt halt vielen auch einfacher dann, ein elektrisches zu kaufen, wenn ich nicht die hohe Investition habe am Anfang. Ich bin mir also immer nicht so ganz sicher, wer denn da drauflegt. Also der, der das Leasing hat die ersten zwei, drei Jahre, oder der, wo das Auto dann zurücknimmt und feststellt, oh, es ist gar nicht mehr so viel wert, wie wir mal angenommen haben.

Das ist halt schon ein Problem und das muss sich alles noch einpendeln, aber wird auch, weil eben die Skepsis, dass das jetzt ein gebrauchtes Auto, was drei, vier, fünf Jahre alt ist, jetzt nicht mehr taugt, die verschwindet ja so langsam, weil jetzt doch, also ich weiß nicht, was wir alles für Gerüchte hatten vor zehn Jahren, als ich eingestiegen war, sozusagen in die E-Mobilität, das wird alles nicht funktionieren.

Die Batterien sind nach diese typischen Themen, Batterien sind nach fünf Jahren kaputt und das und das und das und das ist ja alles längst widerlegt und durch viele Praxisbeispiele bewiesen, dass es halt eben auch hunderttausende Kilometer, also E-Autos halten im Prinzip länger die Batterien als Verbrenner halt zum Durchschnitt.

Und das setze ich ja langsam durch die Schiff.

Die Batterien länger wieder das Auto drumherum. Ja, genau. Und dann eben danach. Also ich möchte jetzt kein Zoe-Bashing machen, aber ich fand es immer witzig. Ich habe immer zwei, drei Zoe's regelmäßig gesehen. So beim Training kamen die dann auf den Parkplatz und die hatten dann immer das Aquarium vorne im Scheinwerfer.

Das war so typisch für die.

Also die haben so ein paar Probleme gehabt, aber insgesamt doch recht robust und zuverlässig hat eigentlich alles. Wir haben dann ja jetzt über acht Jahre hatten wir den gehabt und meine Frau ist hauptsächlich damit gefahren. Manchmal haben wir dann auch getauscht, wenn sie jetzt weiter musste, weil es hat ja wirklich die kleinste Batterie, weil eben für Pendelstrecke beruflich für sie das ausgereicht hat.

Und damals ja auch die Kosten und so doch noch ein bisschen höher waren. Und die Batteriemiete kam auch noch dazu damals bei uns. Das waren so die Anfänge. Und die lief ja immer weiter, die Batteriemiete. Das Kaufen des Akkus hätte sich dann auch nicht so gelohnt. Dann haben wir irgendwann nach achteinhalb Jahren gesagt, jetzt verkaufen wir den und steigen dann um.

Jetzt hat sie einen 400,500, in dem Fall auch wieder als super günstiges Leasing. Habe ich auch noch nie gemacht, privat geleased, haben wir jetzt einmal gemacht, aber ich glaube, als nächstes, wenn das dann vorbei ist, würde ich wirklich mal auf den Gebrauchten schauen. Also dass wir da eben privaten, kleinen Gebrauchten kaufen und ich habe auch keine Bedenken.

Genau, in der Firma ist dann eben meistens Leasing schon das Einfachste gewesen, aber aktuell haben wir dann doch die ID-Bus, also zwei Stück haben wir, zwei gleiche, also für meinen Kompagnon und für mich. Eins, also haben wir auch noch nie gehabt, dass wir genau gleichzeitig das gleiche Auto uns zugelegt haben und hier behalten.

Bitte? Ja, genau. Ich habe da einen Zusatzaufkleber drauf gemacht, dass ich mein sofort erkenne auf dem Hof. Ja, also Nummernschild ist natürlich auch noch zu erkennen, weil ich dachte, wenn ich da hinlaufe, dann soll ich sofort sehen, welches meiner ist. Nein, aber da haben wir das in dem Fall mal gekauft, also als Finanzierung, die Umstände waren halt günstig mit einer super günstigen Volkswagenbankversicherung.

Einerseits Finanzierung, aber auch Volkswagenversicherung, alles im Gesamtpaket. Da hat man eigentlich letztes Jahr einen guten Zeitpunkt erwischt, weil dann gab es Riesenrabatte und auch günstige Zinsrate. Genau, dann haben wir das gekauft und dann gab es auch noch die Sonderabschreibung, gibt es ja aktuell, vielleicht für den einen oder anderen Zuhörer, die da betroffen sind, die kennen, wissen das ja auch, aber das läuft 2027 ja aus.

Also man kann nächstes Jahr noch mit der 75% Abschreibung das machen. Ist ja auch eigentlich nur ein Verschieben der Steuerlast sozusagen, aber ist ja in manchen Konstellationen passt das vielleicht mal ganz gut. Sollte ja so ein kleiner Anreiz sein, mehr geschäftliche Fahrzeuge zu kaufen. Genau, deswegen haben wir das im Gesamtpaket dann so gemacht, aber vielleicht nächstes Mal wieder anders, mal schauen.

Genau, aber vielleicht nur, um das abzuschließen, dieser Einstieg in die E-Mobilität war damals halt für uns, wenn ich das kurz so erzählen darf an der Stelle, also ein bisschen so der zweite Schritt in die Elektrifizierung, weil ich ja jetzt heute, würde ich sagen, ich bin, ich bin All-Electric, also es gibt ja diesen Begriff All-Electric Society und das ist eigentlich, würde ich jetzt sagen, bei uns schon schon länger so gesetzt.

Also wir haben alles elektrifiziert zu Hause und wir haben angefangen mit einer Wärmepumpe und zwar schon vor 15 Jahren damals. Da hatten wir unser Haus, wo wir jetzt noch drin wohnen, das ist ein ganz altes Haus, über 100 Jahre alt, komplett saniert und mussten da wirklich viel machen, also auch Dämmungen und so weiter.

Also haben wir dann eine mineralische Außendämmung gemacht. Und da war dann damals die Idee schon, also vielleicht auch ein bisschen durch die schwedischen Wurzeln, weil da sehr viel mit Wärmepumpen gemacht wird. Also Gas spielt da schon lange überhaupt keine Rolle in Schweden. Oder spielt noch nie eine große Rolle beim Heizen.

Und es gibt faktisch so gut wie gar keine Gasheizung in Schweden. Also das ist völlig anders gelaufen als hier. Und da war also auch schon viele Berührungspunkte mit Wärmepumpen. Dann war ich da halt für offen und dann kam das durch ein paar glückliche Umstände, dass wir uns damals statt Gas dann eben für eine Wärmepumpe entschieden hatten.

Und dann eben das Haus so als fossilfreies Heizen so losging schon, obwohl es ein ganz altes Haus ist. Dann hat man von vornherein halt einen Ökosturmtarif dafür und so. Und das waren so die Anfänge und dann kam irgendwann die Idee ja beim Auto, wir hatten noch so eine Familienkutsche, so einen Golfdiesel, der war dann aber wirklich irgendwann nicht mehr wirtschaftlich vernünftig reparabel.

Und da war dann eben, kam das ja so langsam auf mit der Elektromobilität. Dann war ich gleich total begeistert und habe mich dann für den Zoe da, sag ich mal, in der Familie ausgesprochen und dann haben wir das alles getestet, geschaut und so weiter und hat sich dann auch als wirklich eine gute Entscheidung erwiesen.

Klar war damals halt alles noch ein bisschen teurer, eben, weil man auch die Batterie entweder teuer kaufen musste. Ich glaube, das waren um die 10.000 Euro hätte man extra bezahlt, oder eben alternativ die Miete haben wir dann gemacht, Batteriemiete. Genau, so fing das halt an. Und danach war natürlich sofort der Wunsch, das Ganze noch mit Photovoltaik und so weiter zu betreiben.

Da bin ich dann so ein bisschen erstmal ins Stocken geraten bei meinem Elektrifizierungsplan, weil wir hätten dann so alle möglichen Berater, da auch schon erst so vor zehn Jahren oder vielleicht sogar schon vor dem Zoe. Also in dem Zeitraum jedenfalls, und die haben immer falsch, der hat schon wieder meine Uhr geklackt, Entschuldigung, an die Tischkante, weil ich mich hier bewege, das war ich vorhin auch schon einmal.

Entschuldige mich schon mal dafür.

Wir haben uns vorhin in der Vorbesprechung, sage ich immer, hey, pass auf, mit Uhr an Tischkante. Genau, aber es ist gar nicht so schlimm. Also du hast ein gutes Mikrofon, das hält dazu raus. Sorry, kann ja nicht unterbrechen.

Genau. Nein, nein. Und dann kamen die jedenfalls immer zu mir nach Hause und haben sich das angeguckt und so. Und das Haus ist halt so ein bisschen verwinkelt. Also wir haben so verschiedene Dächer-Konstellationen, aber die haben sich immer nur das Süddach angesehen und die hatten auch die alte Denke sozusagen.

Das waren schon, also renommierte PV-Solateure, sagt man ja. Aber die haben halt gedacht, die wollen PV und dann wollen sie möglichst viel einspeisen, damit die möglichst viel Ertrag haben zum Einspeisen. Da macht natürlich nur Südausrichtung Sinn und so weiter. Und dann ist aber das Problem gewesen, dass ein großer Teil oft verschattet ist von dem Dach, weil man Schwager nebenan wohnt in sein Haus, das dann teilweise ein bisschen abdeckt und so, wie es manchmal so ist, das Problem.

Das Haus vom Schwager konnte ich nicht entfernen. Wir mussten damit leben. Nein, da war immer hin und her gerechnet und das ja von der Wirtschaftlichkeit her so ein bisschen ungünstig. Und dann erst, ich weiß nicht, wie viele Jahre, aber Jahre später habe ich dann mich mehr und mehr selber informiert und mich fürs Thema weiter begeistert und immer YouTube-Videos geguckt von verschiedenen, Holger Laudelei zum Beispiel ist so ein Name, vielleicht wer den nicht kennt, war damals wirklich immer super lustig, aber auch informativ.

Also Mr. Energiewende wird er auch genannt. Das ist echt ein super Typ, der hat ein Photovoltaikunternehmen und er sagt dann selber, er fährt seit 30 Jahren elektrisch und hat wirklich, früher geht es nicht mit den einfachsten Autos damals, was alles so ging. Und hat seit, keine Ahnung, wie viele Jahrzehnten Photovoltaik und so weiter.

Und der hat mich dann immer angesteckt mit der Begeisterung. Oder auch andere YouTuber, die da so tolle Sachen machen. Meine Frau hat ja eben geschrieben, oh, jetzt kann man nicht mal was Normales gucken, da habe ich immer das geguckt, YouTube, auch am Fernseher und so. Genau, aber dann habe ich durch diese ganzen Erfahrungsberichte und so dann, mir hat mir gesehen, Ost-West-Ausrichtung ist ja einfach eine tolle Sache und wir haben halt auch ein super gutes Ost-West-Dach.

Und so kam das dann, dass wir dann erst später durch diese eigenen, da habe ich das quasi selber alles geplant, mit so einem Solardach-Kataster zum Beispiel, wie viel Belegung und wie viel Ertrag und so weiter. Und das war halt auch super, dass wir das dann so gemacht haben. Also eigentlich viel besser als die Südausrichtung.

Wir haben jetzt relativ viel drauf gekriegt, 14,2 Kilowatt Peak in dem Fall. Und das Ganze dann kombiniert schon damals mit einem Batteriespeicher. Das ganze System dann von E3DC nennt sich das, habe ich mich entschieden. Vielleicht auch wegen Holger Laudelei damals, weil er das auch mit als gutes System vertreten hat.

Weil da von vorn rein, da kommt wieder die E-Mobilität. Ich rede relativ lange, du musst mir zumindest mal reingrätschen, wenn es zu verliert. Aber dann eben die E-Mobilität da sehr gut eingebunden wurde, schon damals, das ist ja schon lange her, mit Überschussladen, also intelligente Wallboxen, die nicht einfach mit Lkw losballern, sage ich mal, sondern die dann wirklich das intelligent managen.

Und bis heute ist das immer wieder faszinierend. Ich stecke das rein. Also wir haben zwei Wallboxen, zwei E-Autos und auf ein beide drinstecken, er nimmt immer nur so viel, also im Sonnenmodus, der meistens aktiv ist, wie viel gerade wirklich übrig ist und was ins Netz gehen würde. Ich kriege ja nicht viel Einspeisevergütung.

Ich will ja möglichst viel selber verbrauchen und das ist einfach genial, das funktioniert. Super. Und dann schwankt das immer so 3 kW, 5 kW, mal 7. Wenn richtig viel ist, dann auch mal 10. Dann geht es wieder runter. Wenn man es eilig hat, kann man natürlich einen Schalter umlegen und dann wird auch Netzstrom dazu genommen.

Ich brauche Strom mehr.

Ja, genau, ich muss weg oder sagen, ich muss mich beeilen. Genau, aber das ist halt super und da haben wir jetzt jedes Jahr, ich mache dann auch ab und zu mal Bilanzen und habe das auch neulich mal auf meinem Blog. Bilanz 2045 war, glaube ich, das letzte. Oder war es 2024? Ich habe es mehrmals gemacht.

Da komme ich dann auf 12.000 bis 14.000 Kilometer elektrisch fahren zu Hause geladen. Hauptsächlich auf diese Art. Und die Energiebilanz ist auch spannend. Wäre jetzt eigentlich ein neues Thema, aber wir verbrennen ja nichts, wir haben keinen Schornstein, also wir haben keine Gasheizung, keinen Kamin oder irgendwas.

Wir haben alles komplett elektrisch, die Autos, die Heizungen und alles. Zusammen mit dem dynamischen Stromtarif, der noch dazugekommen war und dem intelligenten Management, also Energiemanagementsystem, kommen wir jetzt zuletzt auf 116 oder was, 114, 116, glaube ich, Euro durchschnittlich im Monat für die gesamte Energie, also für Tanken, Heizen und alles, was wir verbrauchen, an Haushaltsstrom mit vierköpfiger Familie.

Wir haben auch noch eine kontrollierte Wohnraumlüftung, die immer läuft, 24 Stunden, das ist auch Strom. Und wir sparen auch nicht an Strom oder so. Und das ist schon genial. Und das sind immer so diese Zahlen, die dann doch überzeugend sind, wenn man alles elektrifiziert, dass es klar eine Investition ist, aber die rechnet sich auf jeden Fall.

Also für die allermeisten Eigenheime rechnet sich einfach so.

Manche unbeschnell.

Genau. Ich verstehe nicht, wo diese Skepsis herkommt, diese Anti-Haltung.

Wir haben, wo wir unser Haus gekauft haben vor zehn Jahren, haben wir dann ein Jahr später auch die Heizung ersetzt. Eine der ersten Luftwasser-Wärmepumpen war da drin, die war mit dem Haus gebaut. Also das Haus vor über 30 Jahren waren es jetzt fast 40 Jahre alt, wurde mit dieser Heizung gebaut. Wir hatten auch, oder wir haben heute noch einen 67 KW Hausanschluss.

Also völlig überdimensioniert eigentlich, aber das Problem war, wenn die Wärmepumpe angegangen ist, dann ist bei den Nachbarn das Licht ausgegangen. Die Einschaltung ist ja nicht.

Also jetzt nicht bei eurer, sondern davor, bei der alten dann oder auch bei der Stadt. Bei der Alten.

Und die hat aber quasi auch eins zu eins mit Strom. Also da war nichts mit Effizienz. Also, wo wir die ersetzt haben, das Schöne war, der Platz war dann da und die Zulüftung und Zulauf und so weiter war alles da. Wir sind dann auch wieder auf Luftwasser geblieben. So alle sorry, wir sind jetzt hier ein bisschen abgeschweift in das Thema Wärmepumpen, aber das spielt halt damit rein.

Und ja, das ist eigentlich das Schöne, was ich sagen wollte. Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht mit der Photovoltaik, wo halt damals die Solateure und die Berater, die haben uns mit 100 Quadratmetern Südausrichtung, wo wir jetzt 18,5 Kilowatt Peak drauf haben, haben sie eigentlich gesagt, wir sollen nur die Hälfte machen.

Weil damals war dann noch so, ja, bloß nicht einspeisen, sondern nur Eigenverbrauch. Also wenigstens. Und ich habe wirklich kämpfen müssen eigentlich, also here, shut up and take my money. Dass ich das ganze Dach bekommen habe und ich wollte sogar die Nordseite und da haben sie mich wirklich für verrückt erklärt.

Und hätte ich die Nordseite gemacht. Weil, wenn man die jetzt beobachtet, gerade so im Herbst, Winter, Frühling haben wir durch den anderen Sonnenstand dort relativ oft noch Sonne drauf. Und mit Leistungsoptimieren hätten wir da wirklich, würde es so anheben. Und ich sehe jetzt jetzt bei den Nachbarn, die das haben, wo wir dann die Kurven verglichen haben, wo wir einfach sehen, ey, die haben viel früher Strom und länger Strom.

Und das würde uns gerade so die Autarkie nochmal ein paar Prozent hochjagen. Die Dinge kosten ja nichts mehr, die blöden Paneele.

Ja, dann würde man schon fast, bei mir ist es ähnlich, dass man doch zu wenig gemacht hat. Also wir haben, wir dachten ja relativ viel. Also gut, 14,2 ist jetzt, also wenn man eine Wärmepumpe betreibt, also im Mitte ja auch nicht besonders viel, was da noch beisteuert. Aber ich bin auch aktuell wieder am überlegen, man ist ja immer dabei, alles Mögliche noch zu optimieren.

Also wir haben ja noch ein Carport, wo wir dann vielleicht so steil Südausrichtungen noch für den Winter machen könnten, noch ein bisschen. Und dadurch, dass es heute eben, ja wie du schon sagst, günstig ist, ist das dann wirklich die Überlegung. Jetzt bin ich aber aktuell, da bin ich wieder beim Thema E-Mobilität, mache ich jetzt hoffentlich vor diesem Winter eine Erweiterung, eine Wallbox kommt raus und eine neue Beatie-Wallbox kommt rein.

Und das ist jetzt für mich die Komponente, die jetzt erstmal, die ich erstmal einen Winter erstmal ausprobieren will, weil in Verbindung mit der Wärmepumpe halt. Also deswegen, also E-Mobilität und Wärmepumpe gehört schon zusammen sozusagen. Genau, das ist schon alles so ein Thema. Genau, weil jetzt gerade in dieser Kombination dann, also bei mir ist es jetzt so, ich habe jetzt mehrere Winter schon gemacht mit dem dynamischen Stromtarif, also dass die Wärmepumpe quasi ferngesteuert hoffentlich nicht dann läuft und direkt Netzstrom bezieht im Winter, wenn es gerade 70 oder 80 Cent kostet, sondern eben jetzt eben gerade im letzten Jahr, da war das System dann noch mit Updates weitergebracht.

Wirklich dann eben, in meinem Fall wird das gepuffert, also über die Batterie vom, in dem Fall vom Hauskraftwerk von E3DC, so nennt sich das ganze System, weil das Energiemanagement, Batterie und Wechselrechter in einem dann ist und die Anbindung der Ballboxen. Und deswegen können die jetzt auch wunderbar die Bidi-Komponente mit reinbringen.

Und jetzt habe ich eben den letzten Winter ganz gut eigentlich geschafft, aber eben die Wärmepumpe verbraucht, wenn es kalt ist, auch mal 40 Kilowattstunden mehr am Tag. Aber der Speicher hat nur in Anführungszeichen 17,5. Deswegen muss ich dann, wenn sie nicht immer in den günstigen Zeiten läuft, also doch mehrmals zwischenpuffern, dann hat das ja auch Verluste und so weiter, klar, muss man auch mit einem berechnen.

Genau, aber das war schon okay, hat auch, sag ich mal, mehr gebracht als vielleicht ein separater fester Tarif, die auch nicht mehr so günstig sind für die Wärmepumpen. Zumindest hier jetzt, ich weiß nicht, ob das in der Schweiz anders ist. Aber die BD-Box würde jetzt wirklich die entscheidende Komponente sein, quasi die Speichererweiterung, dass dann wirklich auch mal das Auto, gerade jetzt über Nacht zum Beispiel, steht es sowieso immer da, aber sonst ist halt auch manchmal, manchmal Homeoffice, manchmal gut Wochenende.

Oft ist es ja auch nicht da, okay, das stimmt schon. Aber dass es dann einfach die Möglichkeit noch gibt, wenn die Wärmepumpe gerade wirklich viel Strom braucht, dass man dann das Auto mit einbezieht und das ist halt wunderbar in dem System so mit drin, dass ich habe einfach plötzlich mehr Speicher. Bei VW limitiert dann auf 4000 Stunden, glaube ich, muss man dann irgendwann einberechnen, dass es da nicht mehr geht.

Also kann das dein ID-Bus kann.

Genau, der kann das. Und das ist das Schöne. Also ich habe nicht nur deswegen gekauft, aber so als Nebeneffekt, weil ich schon wusste, dass da was kommt. Diese erste BD-Wallbox, die war auch irrsinnig teuer, die E3DC rausgebracht hat. Und ein Bekannter von mir, der wohnt relativ ein paar Hausarbeiter sozusagen nebenan, der hat die.

Und das ist schon spannend. Also der hat die schon seit längerer Zeit und der kann wirklich schon längerer Zeit sein Auto entladen und ins Haus geben, den Strom. Das ist schon irgendwie wieder der nächste faszinierende Schritt, finde ich. Momentan ja auch nur eben Vehicle to Home. Vehicle to Load gibt es ja auch schon mehrfach.

Ich glaube, Tesla hat jetzt auch sogar Vehicle to Load, habe ich jetzt gesehen, dass das jetzt neuerdings machbar ist mit einem Adapter und offiziell auch halt. Inoffiziell geht es ja schon länger, aber dann verlierst du die Garantie, glaube ich.

Das ist ja das, ich habe es auch schon mehrfach gesagt hier, dass ich mich weigere, momentan noch eine teure Batterie zu kaufen, wenn ich vorm Haus 190 Kilowattstunden stehen darf. Nicht mehr ganz 190, aber es sind genug, die da rumstehen. Und beim X zumindest ist die Garantie abgelaufen. Also da könnte ich ja jetzt mehr oder weniger machen, was ich will.

Das ist ja jetzt nicht mehr aufpassen.

Und da habe ich schon öfter etwas gesehen, dass war das nicht Kubos, also C-U-B-O-S, die eine Box haben, die auch Teslas.

Ambibox gibt es doch auch noch. Ja, also es gibt sicherlich. Also falls irgendjemand Ambibox kennt oder bei Ambibox arbeitet, hey, ich wollte euch schon lange mal im Podcast haben, ihr habt nie reagiert. Sie hatten wir mal nicht bei den Tesla-Birexenal gekriegt.

Also ich glaube, technisch wird es möglich sein. Ist am Anfang immer ein bisschen schwierigerer Weg, denke ich mal, weil das noch nicht so der Standard ist und viele wollen ja den Tesla auch nicht nutzen, weil er eben noch Garantie hat und die dann verloren geht halt. Das ist aber in deinem Fall ja perfekt.

Dann wirst du das bestimmt irgendwann haben. NVW macht es halt offiziell, aber eben auch nur. Also ich meine, wann ist das jetzt so?

VW habe ich jetzt auch, irgendjemand hat mir, ich weiß nicht, ob eben Podcast oder nebendran erzählt, dass die Grenze fällt. Ach so. Also dass sie diese 4000 Stunden abschaffen wieder.

Aber es ist ja nicht nur Zeit, sondern auch die Kilowattstundenzahl auch nochmal beides, ne? Also ich glaube 8000 Stunden.

Die haben, glaube ich, gemerkt, dass das ja. Du bist noch ein bisschen übereifrig dran.

Es wird mir entgegenkommen, wenn die das so machen würden. Aber ich würde ja auch erstmal so damit zurechtkommen. Aber ich freue mich schon, wenn ich es hoffentlich nutzen kann. Ich gucke mal kurz in meinem WhatsApp. Ich habe vorhin nochmal nachgefragt bei meinem Solateur sozusagen, wann er hat noch nicht geantwortet, wann ist es denn endlich soweit?

Es sollte ursprünglich im Juli kommen. Ja, ist ja manchmal dann doch so. Aber irgendwann ist das Ding da und ich hoffe noch oder vor dem Winter, genau, weil es dann für mich diese Erweiterungskomponente ist für die Wärmepumpe, dass ich dann mehr Strom zwischenpuffern kann, weil bei mir ist halt ein bisschen das Problem, die Wärmepumpe an sich ist nicht steuerbar.

Also es ist ja schon uralt, also ist in dem Fall Erdwärme, haben wir damals gemacht. War jetzt vor über 15 Jahren ja bestellt. War auch eine gute Sache, weil wir haben einen Platz hinterm Haus und haben das dann in die Fläche verlegt. 1400 Meter Schlaufen, was ich noch, haben wir dann immer aufgegraben, so über einen Meter tief und dann das da reingelegt und habe ich auch selber mitgemacht.

Dann konnte ich dann auch Radlader fahren und so, was ich vorher nicht konnte. Alles wieder zugeschüttet. Also war unglaublich offen.

Die positiven Effekte. Ja, genau.

Hat ja eigentlich auch Spaß gemacht, aber eben dann, gut, die ganze Baustelle hat eigentlich keinen Spaß gemacht, weil so viel schief gegangen war und alles viel Torra wurde. Aber irgendwann war es ja fertig und genau, da ist das jetzt natürlich eine bessere Arbeitszahl. Also in dem Fall, weil wir die Möglichkeit hatten mit Erdwärme und damals diese 30 Jahre Alte bei euch, das ist ja wirklich, das ist ja wahrscheinlich die allererste, die es jemals gab, so ungefähr.

Wirklich eine der ersten gewesen sein. Und da die angeschaltet hat und so stand es nebendran, dann hast du so gemerkt, nein, nicht wirklich, aber so gefühlt wie der Boden nachgibt, oder?

unknown Ja, genau.

Ja, und zu der Zeit bei uns war es eben mit den Luftwasserwärmepumpen noch nicht so Standard und heute hätte ich wahrscheinlich auch eine genommen, Luftwasser, weil das eben einfacher ist und nicht diese ganzen Erdarbeiten.

Das ist auch knallhart gerechnet und haben einfach gesagt, hey, wir brauchen also man muss dazu sagen, mit Photovoltaik kombiniert läuft natürlich die Wärmepumpe auch tagsüber. Also klar, im Winter, wenn es heftig Schnee liegt, das sind jetzt Sonderfälle. Aber ansonsten läuft die eigentlich tagsüber, wenn Strom vom Dach kommt.

Das ist so der Standard. Tagsüber ist es wärmer, die Luft ist wärmer, das hilft. Also der Energiehub wird kleiner. Und das macht schon auch einen riesen Unterschied. Auch bei Minusgraden, ob ich jetzt 0 Grad, minus 2 Grad oder minus 10 Grad habe, was wir hier in Basler Region im Winter durchaus mal haben, macht es schon einen Unterschied.

Und insbesondere meistens, wenn es so kalt ist, dann ist eben tagsüber auch ein bisschen Sonnenschein da. Und dann haben wir das ganz knallhart gerechnet, wie viel Strom verbrauchen wir und wie viel sparen wir mit Erdwärme. Und dann haben wir einfach gesagt, ey, die Heizung müsste jetzt mindestens 70 Jahre laufen, um auf Null rauszukommen, die Mehrkosten für die Bohrung zu decken.

Und dann haben wir gesagt, nö, machen wir nicht.

Also diese Tiefenbohrung, das ist ja auch weniger geworden, glaube ich, generell, habe ich neulich auch mal gehört, weil eben auch die Luftwassertechnik einfach einfacher zu implementieren ist und das ist so das Mittel der Wahl. Mein Spiegelmotor hat auch, da habe ich auch ein bisschen mitgeholfen, jetzt seit kurzem eine Wärmepumpe, also Luft in dem Fall im Einsatz und die ist auch jetzt elektrifiziert mit PV und Speicher und nur das E-Auto fehlt noch, da hat sie irgendwann schon, also meine Frau, also ihre Tochter fährt ja schon ewig elektrisch und sie findet es auch alles in Ordnung und so, aber sie hat dann trotzdem nochmal das, also vorvorherige Auto bei VW neu gekauft, bestellt.

Verbrenner halt, ne? Und dann das letzte Mal, das war ja erst vor kurzem sozusagen, vor keine Ahnung, anderthalb Jahren, wieder das gleiche. Dann hat sie mehr oder weniger ohne weitere Rücksprache dann wieder und meinte aber das letzte Mal, aber sie hat ja da schon die Photovoltaik gehabt und alles, genau.

Ja, aber das ist halt so ein bisschen bei den älteren Menschen, kann man auch ein bisschen nachvollziehen. Und sie hatte sie auch noch ihre Mutter in Bayern, wo sie immer hinfahren musste und sie hat ein bisschen Bedenken, ein bisschen Angst, dass das doch irgendwie schwierig ist. Aber im nächsten Mal wird es auf jeden Fall ein E-Auto, hat sie auch schon fest zugesagt, weil sie hat ja wirklich alles.

Sie kann quasi kostenlos vom Dach tanken, sie hat den Speicher, sie hat das Energiemanagement und jetzt auch die Wärmepumpe. Genau, dann hat sie auch die Komplettausstattung und das haben wir sie, glaube ich, auch so ein bisschen mit angesteckt. Also mein Schwager nebenan auch. Also das ist ja so ein bisschen so, das ist auch so mein Thema.

Vielleicht noch ganz kurz dazu, meine ganzen Aktivitäten, also ich mache ja bei LinkedIn schon einige Jahre da immer wieder was, also nicht nur E-Mobilität, aber auch diese anderen Themen, Energiewende Technik. Und mit meinem Blog, und ich habe auch mal öfter schon Vorträge gemacht, hier so Lokal Volkshochschule oder auch in so verschiedenen Institutionen, wo dann teilweise auch so 150 und mehr Leute kamen, die dann eben so zum Thema Energiewende im Eigenheim die ganzen Komponenten vorstellen und erklären und so, und da ist ja auch ein reges Interesse und das ist so ein bisschen mein Anreiz bei der ganzen Sache, dass man mit Informationen versuchen kann, Leute ja einerseits zu versorgen mit den

Informationen und dadurch eine Veränderung im Denken dann zu bewirken. Und das ist ja auch bei dir genauso die Motivation, man macht einen Podcast, weil man ja auch Leuten darüber dann auch Informationen vermittelt. Und nur darüber kann ja auch so eine Transformation passieren, wenn Leute Sachen kommunizieren und zum Denken dann anregen.

Und wenn man nämlich sowas gar nicht macht, dann wenn weder du noch ich und alle anderen, die sowas machen, dann wird das, glaube ich, stehen bleiben, dann wäre diese Stammtischmeinung, wird sich nie ändern, das geht alles nicht und das E-Auto funktioniert nicht und die Wärmepuppe geht nicht und dies und das und das.

Und deswegen ist das so ein bisschen mein Anreiz, nicht jetzt irgendwelche Leute missionieren oder belehren oder was weiß ich, sondern Informationen anbieten. Und wenn die dann, genau, und wenn die dann die Informationen aufnehmen, freiwillig und damit irgendwas machen, zu irgendeiner Schlussfolgerung kommen, dann freue ich mich, aber das ist dann so in deren Händen dann letztendlich, wenn man die Informationen angeboten hat.

Klar, bei LinkedIn kommt man dann manchmal in den Kommentarspalten so ins Diskutieren und da gibt es ja die Anti-Haltung dann. Manchmal ist es ja auch wertvoll, dass man dann wieder sich selber hinterfragt, ob das alles so richtig war und dann nochmal recherchiert und so. Man lernt, also LinkedIn ist ein bisschen eine Lernplattform für mich geworden, weil man immer wieder Sachen selber nachschaut, bevor man antwortet und so.

Aber insgesamt ist es, glaube ich, diese Kanäle sind dann schon wertvoll.

Wenn man die richtigen Leute im Netzwerk hat, dann ist es tatsächlich die Möglichkeit da zu lernen.

Ja. Ja, oder auch wenn man kritische Fragen bekommt, muss man auch teilweise gucken, wie kann man denen dann antworten, ohne dass man irgendwie Quatsch erzählt.

Ja, ich habe so ein bisschen gemerkt, wenn in meinem Umfeld diejenigen, die mich darauf ansprechen, du, ich brauche ein neues Auto, was würdest du empfehlen? Meinst du, Elektro geht für mich? Was soll ich Hybrid nehmen und so? Die landen am Schluss alle beim Elektroauto. Und auch to be fair, sie sind alle happy am Schluss, dass sie da gelandet sind.

Wobei sie zwischendurch immer noch Zweifel haben. Und ich kann das auch nachvollziehen, so diesen Moment, so ja, jetzt mache ich es wirklich, wirklich ohne doppelten Boden, geht das und nachher sind sie happy und sagen danke niemals. Und dann gibt es aber auch die anderen, die auf einmal im neuen Auto dastehen und nichts gesagt haben, weil sie Angst hatten, dass ich sie sonst davon überzeuge, dass ich es doch nicht tun.

Ich will es auch beim Podcast, glaube ich, so, also ich kann es ja nicht wirklich sehen, wer mich da alles hört oder wer uns hier zuhört. Aber ich kriege hier und da Feedback und oftmals sind es auch wirklich Leute, die schon elektrisch fahren, also nicht diejenigen, die sich hier informieren wollen.

Vielleicht sind die auch dabei, meldet euch mal, würde mich interessieren, was Themen sind, die euch getriggert haben. Aber es gibt auch viele, die dabei sind und dann einfach sagen, hey, ich finde es cool, die Art und Weise. Und die hat dann auch viele schon angesprochen, die dann in ihrem Umfeld auch angefangen haben, einfach nicht zu missionieren, sondern zu erzählen, die positiven Sachen zu erzählen, dass es funktioniert hat.

Und einfach sagen, ey, komm mal vorbei, fahr doch mal einfach mal. Komm, fahr du heute mal. Und dann merken die, oh, das ist ein ganz normales Auto. Das geht ja. Das macht es gar Spaß.

Und das merkt man immer wieder, das habe ich in den ganzen zehn Jahren immer wieder festgestellt, dass das das beste Mittel ist. Also Leute informieren, Leute anbieten, Leuten anbieten, selber mal zu fahren. Und ich gucke gerade hier unter, wir haben hier so einen kleinen Hof, so einen Parkplatz bei der Agentur und da haben wir mal zum Beispiel so eine kleine Veranstaltung gemacht, da haben wir an einem Samstag, ich glaube, das waren so 15 E-Autos hingestellt, verschiedenste Varianten.

Da hatte ich mein Tesla-Model Y noch und dann immer den Fahrer daneben gestellt oder Fahrerin und einen Schild, wie lange schon, wie viele Kilometer, was war die längste Fahrt und dann haben wir da ein bisschen für geworben und kamen dann die Leute vorbei und haben eben sich die Sachen angeguckt, die Autos mal angefasst oder auch mit den Leuten vor allen Dingen gesprochen, die dann eben die Erfahrungen hatten.

Das waren dann eben Leute, die einfach vielleicht noch in einem Entscheidungsprozess waren. Das haben wir einfach mal gemacht, so als kleines Event von der Agentur aus. Also solche Sachen, die machen einfach Spaß, finde ich, wenn man dann auch merkt, man kann damit ja auch letztendlich was bewirken. Und wo ich nur gerade nochmal drauf kam, jetzt auch LinkedIn und so, was jetzt ganz aktuell oder vielleicht weil es auch so aktuell ist, diese Thematik, also es gibt ja diese, also meistens mache ich halt positive Erfahrungsberichte und auch bei meinem Blog hauptsächlich und jetzt nicht so groß, klar, also politische Aufregerthemen gibt es ja auch immer wieder, wo man was zu schreibt.

Und ich hatte überraschend dann doch immer wieder so Themen, wo ich dann im richtigen Moment irgendwas dann auch mal doch angemerkt habe, was mich da irgendwie beschäftigt und dann hat das ja plötzlich eine Riesenreichweite auch bekommen. Also ich habe die letzten Jahre eigentlich immer so über eine Million Impressions gehabt im Jahr.

Dann merkt man schon, dass es eine gewisse Anzahl an Menschen ist, die das.

Über Elektromobilität geschrieben habe, da hast du so Zahlen hinbekommen, wenn du jetzt über Social Media redest.

Und Kommunikation ist so ein Artes Thema. Ja, ist anders, das stimmt schon. Das ist auch ein bisschen spitzer von der Zielgruppe und so. Aber auf jeden Fall, wo ich darauf hinaus wollte, ist es dann doch manchmal erforderlich, dass man auch dazu Stellung bezieht und ich mache das, also sag ich mal, in Anführungszeichen leider immer auch wieder.

Doch passiert das, dann sage ich mir, ich will da jetzt auch nicht zu schreiben, aber vorgestern war ja auch dieses Thema mit dieser Münchner, also TU München-Geschichte, weshalb du mitbekommen hast, wo plötzlich alle da an die Studie. Und das sind wieder diese typischen Sachen, es reißt einfach nicht ab und da habe ich auch geschrieben.

Seit zehn Jahren fahre ich ja selber elektrisch und seit zehn Jahren sind immer wieder die gleichen Vorgänge. Also die Axel Springer Verlag, Bild und Welt und alles Mögliche, plus irgendwelche Leute wie Markus Söder und so, die haben immer wieder geschafft, so Sachen, also falsch auch dann rüberzubringen, diese ganzen Schlagzeilen jetzt und so.

Und da habe ich halt auch einen Beitrag zugeschrieben, genau als die Studie rauskam, der habe ich dann ziemlich schnell mit Claude analysiert und das stellt sich dann raus, dass da ja gar nicht die Sachen drinstehen, die die Bild-Zeitungen sagt, oder halt dieser Bojanowski da von der Welt, der dann auch so Sachen raushaut in so einem Live-Gespräch auf Welt und so.

Das ist wirklich, naja, und da finde ich dann doch auch wichtig, darüber aufzuklären, haben viele andere ja auch mit angesetzt, Jan Hegenberg und so weiter, viele mit einer großen Reichweite oder Tim Meyer, der hat auch dann da bei mir damit kommentiert. Also man tauscht sich da aus und dann kann man dadurch aber auch ein bisschen helfen, aufzuklären, dass es dann, also darüber, dass es dann doch Interessengruppen gibt, die immer noch denken, wir müssen da jetzt das E-Auto schlecht machen, damit eben wir weiter oder länger Verbrenner verkaufen.

Und für mich ist das ein absoluter Trugschluss, also auch was Söder jetzt so denkt und so. Wir können die Automobilindustrie in Deutschland retten, wenn wir die E-Mobilität schlecht reden und die Verbrennerlange weiterhin haben. Das ist ja für mich das Gegenteil, passiert dann da halt. Wir müssen uns jetzt fokussieren auf die Technik der Zukunft.

Aber das ist halt schwierig. Es gibt echt ziemliche mächtige Lobbyinteressen, glaube ich, die immer wieder schaffen, sowas zu lancieren. Die haben das Ziel auch erreicht. Die Schlagzeilen, es wurden ja sogar WhatsApp-Kettenbriefe verschickt zu dem Thema. Hier Klimalüge, EU-E-Auto-Lüge, alles Look und Trug.

Wobei das überhaupt nicht in der Studie drinsteht. Das ist so das Komische. Und darüber auch aufzuklären, finde ich auch manchmal wichtig. Es passiert mir zumindest immer wieder, dass ich da reingerate, plötzlich in diese Aktualität.

Das ist, da bin ich ganz froh über eben, dass wir KI-Möglichkeiten haben heute. Weil das hatte ich relativ häufig. Also da sind ja so ein paar ominöse Studien immer mal wieder unterwegs gewesen, die dann, was weiß ich, was nachgewiesen haben, wo du einfach sagen kannst, hey, mach mal nochmal einen Dreisatz.

Das kann ja gar nicht so sein. Aber jetzt genau solche Studien einfach mal auch durch KI analysieren lassen, sagen, hey, versteht das da wirklich drin? Und suche mal die Belege dafür und da findest du noch raus, also steht hier nicht drin. Das ist alles interpretiert oder irgendjemand behauptet. Und leider haben halt diejenigen, die dann irgendwas behaupten, meistens eine größere Audience und eine größere Reichweite, wie die, die dann kommen und sagen, mit Argumenten kommen und das erklären wollen.

Und das ja, es ist dann mühsam, das hört man nicht so gern. Und wenn aber keiner dagegen hält, wäre es auch nicht gut. Entschuldigung. Das ist so, man muss dagegen halten. Es ist aber ein bisschen der undankbare Job. Und auf der anderen Seite kann man sich aber auch sagen, die Diskussionen, die wir da mitbekommen, gerade auf den sozialen Medien, das sage ich immer wieder, es sind so die Randgruppen.

Also es sind die 10% in der einen Richtung, die 10% in der anderen Richtung. Und dazwischen sitzen 80 Prozent, die denken durchaus mit, die sind auch nicht so laut. Ja, da vertraue ich immer ein bisschen drauf und das merke ich dann auch, dass je nachdem die Leute, die dann irgendwie mal um die Ecke kommen, sagen, du, was hältst du davon von der Studie?

Und so, du glaubt der nicht. Ja, danke, danke. Und das reicht schon, da muss man nicht groß analysieren.

Ja. Ja, und es ist aber trotzdem erstaunlich, dass es immer wieder gelingt sozusagen. Also eigentlich dachte man ja jetzt vor kurzem hätte ich jetzt gesagt, das ganze Thema ist durch und es ist jetzt völlig klar, wo der Weg hinführt. Natürlich haben einige Automobilhersteller Probleme und teilweise aber auch, weil sie eben vielleicht zu halbherzig da vorgegangen sind.

Aber gut, es gibt ganz viele, das ist ein vielschichtiges Thema. Aber es kann meiner Meinung nach keine Strategie sein zu sagen, wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Wir werden jetzt Verbrenner im großen Stil weitermachen und das wollen auch alle weltweit in den nächsten 20 Jahren haben. Stell dir mal vor, in den 20 Jahren, wer will denn da noch so einen Verbrenner kaufen?

Also, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Geben wir aber auch Fahrzeuge vielleicht noch.

Ja, das ist klar, auf jeden Fall. Also wird da immer natürlich auch Verbrenner geben für bestimmte Fälle und Anwendungen und wie auch immer, aber das ist für die breite Masse eben, weil das einfach, also wir brauchen jetzt gar nicht anfangen mit E-Fuels und Wasserstoff, mit der Energievernichtung sozusagen, die damit passiert, wie viel mehr Strom man dafür braucht und so.

Das ist halt einfach, das ist immer die, inzwischen stelle ich nur die einfache Frage, wenn jemand dann ein ganz langes, schon wieder die Uhr, Entschuldigung, Pamphlet schreibt, als Kommentar Wasserstoff und aber das ist weniger geworden, weil die gemerkt haben, das wird wirklich nichts mit Wasserstoff, Pkw.

Oder dann eben E-Fuels, muss man immer nur die Frage stellen, also wo soll denn der ganze Strom herkommen, um die E-Fuels herzustellen? Das ist halt, ne, also wenn man da mindestens fünfmal so viel Strom fassen.

Das ist ein Thema für sich. Ich habe da wirklich mal einen Vertreter gefragt, von einer größeren Firma, ich weiß es wirklich nicht mehr, ich möchte jetzt auch keine Namen verschweigen, aber die betreiben wirklich solche Wasserstoffanlagen. Also die produzieren ja dann Ammoniak. Und das machen die am Äquator, weil da haben sie gleichbleibende Bedingungen.

Übrigens ums Jahr, da können sie sich drauf verlassen, dass es so funktioniert, die haben mehr oder weniger gleiche Wetterbedingungen. Und dann habe ich gesagt, ja, aber jetzt hier, ähm, Überschussstrom. Sagt, ey, Leute, wisst ihr was? Das geht nicht. Ich kann nicht wirtschaftlich eine Produktion betreiben, wo ich mich darauf verlassen muss, dass irgendwann mal Überschuss da ist.

Und wenn der Überschuss nicht da ist, weil auf einmal alle Wärmepumpe haben oder alles smart steuern oder sonst wie, dann stehe ich da und habe eine Anlage, die ohne Strom funktionieren muss. Oder die ich gar nicht betreiben kann. Oder dann brauche ich Atomstrom oder whatever, damit ich die Anlage betreibe.

Das geht nicht. Also alle auch Demonstrationsprojekte, die mit Überschussstrom arbeiten, das sind wirklich Demonstrationsobjekte, meistens sehr stark subventioniert.

Oder halt subventioniert bei einem BMW, 500 Wasserstoff-Pkw jetzt auch wieder, das war ja noch nicht so lange her, die da Millionenbeträge bekommt, das ist wirklich, das ist aberwitzig halt, ne? Das ist so eine Art Geldverschiebung einfach, die aber zu nichts führt. Das wissen ja eigentlich alle, die sich ein bisschen damit beschäftigen, aber trotzdem wird es gemacht.

Und also das sind so Sachen, die laufen wirklich leider ganz falsch. Das sind so Interessengruppen und ja, du hast das ja auch gut beschrieben, finde ich, so, dass man eben, also die Wirtschaftlichkeit, Wasserstoffproduktion nur auf Überschuss zu gehen, darauf zu warten, dass genug Überschuss da ist, wird ja auch logischerweise zunichte gemacht, dadurch, dass alles smarter wird und dass alle, sag ich mal, netzdienlich, zeitversetzt Strom beziehen und das alles digitaler wird, so soll es ja auch sein, denn wenn Strom, also erneuerbarer Strom da ist und grünen Wasserstoff kann man ja auch nur aus erneuerbaren Energien machen, dann ist es natürlich besser, wenn dieser Strom in Batterien, in verschiedenen,

also direkt in die Autos, wie bei mir zu Hause zum Beispiel, eben direkt dynamisch gesteuert reingeht und wenn alles smart geregelt ist oder die Wärmepumpen, sag ich mal, puffern und so weiter halt. Da gibt es ja so viele Möglichkeiten, aber Wasserstoff kommt dann ganz hinten und wenn selbst ganz kurz an, wenn man das schafft, welchen herzustellen, ob jetzt hierzulande oder auch, jetzt haben wir dieses Beispiel da, irgendwie ein Panama, ein Porsche und so weiter, ist auch alles nicht wirtschaftlich.

Aber selbst wenn das gelingen würde, dann hätte man irgendwann Wasserstoff, könnte daraus E-Fuels machen sozusagen. Aber dann hätte man einen Drahtstoff, da würde man ja für die Flugzeuge, wird man dann noch nicht mal genug haben, um da den Flugverkehr zu, damit auszustatten, halt mit Kerosien sozusagen.

Und das vergessen halt immer alle. Wie soll denn für den PK wieder irgendwas übrig bleiben? Das geht gar nicht halt.

Also gut, da kämen jetzt die Kritiker und würden sagen, ja, bei der Herstellung von Flugbenzin hast du natürlich auch Diesel und Benzin noch so als Nebenprodukte mit anfallen. Aber auch damit fahren wir nicht wirklich weit. Und es bleibt halt dabei. Wasserstoff, wenn ich den verbrenne und am Schluss verbrenne ich ihn ja, dann bleibt nichts übrig.

Also Wasser. Und das Schöne ist ja, ich kann mit der Batterie beim Bremsen wieder Strom herzustellen. Ich kann den Strom da zu Hause verbrauchen. Wir werden in ein paar Jahren wird das Standard sein, dass wenn ich keine PV-Anlage bei mir installieren kann, aus irgendeinem Grund, dass ich den PV-Strom vom Nachbarn mitbrauchen kann, dass es lokale Anlagen gibt.

Es wird sich so viel da noch ändern, wo heute einfach auch das Denken noch nicht ja bei den Experten da ist, aber bei der Master noch nicht angekommen ist. Und da gibt es einfach keine Alternative. Also ich meine, Benzin, Diesel, alles, was verbrannt wird, ist nachher weg. Lässt sich nicht wieder zurückholen.

Und ist nicht unendlich vorhanden. Das ist halt einfach das Ding. Und man merkt es ja jetzt schon, dass es knapp wird und teuer wird und gut, durch jetzt verschiedene Krisenumstände und so, aber auch die Förderung kann man jetzt, also wenn man einfach mal ein bisschen langfristiger denkt, ist ja völlig logisch, dass ein endlicher Rohstoff nicht das Ding der Zukunft ist.

Und die, die jetzt da so vertreten, die denken halt zu kurzfristig und diese, die haben wirklich unglaubliche Macht. Und da kann man vielleicht nochmal verweisen, wer es noch nicht kennt, das Buch von Christian Stöcker, Männer, die die Welt verbrennen. Das ist wirklich ein Lesetipp, wenn man das so, da kriegt man zwar schlechte Laune, aber der ist ja super aufgeführt.

Dass ja ein der ist irgendwo in Hamburg, ist er Prof an der Uni da oder an einer technischen Universität, also jedenfalls und ist Spiegelkolumnist, schreibt er über die erneuerbaren Energien immer viel und hat dieses Buch, ich glaube jetzt schon zwei Jahre her oder so geschrieben, und das ist wirklich schon erleuchtend sozusagen, wenn man so ein bisschen sieht, aha, diese, es gibt wirklich unglaubliche Machtinteressen, die finanziell getrieben sind.

Und dadurch kommen dann auch zum Schluss solche Sachen zustande, dass dann so Kampagnen gefahren werden, wo das Geschäftsmodell dann quasi in Gefahr gerät. Da haben die ziemlich Macht auch was zu unternehmen. Das ist jetzt auch direkt damit zusammen, hat diese Geschichte, mit der wir eben drüber gesprochen haben, TU, München.

Aber eben würde mich auch nicht wundern, wenn das alles irgendwie auch, sag ich mal, aus dieser Richtung gesteuert oder zustande gekommen ist. Entschuldigung, jetzt habe ich gesagt.

Ja, aber das ist schon ungefähr auch das, wo ich dann sagen muss, wir können ja Studien glauben oder nicht glauben und wir können da lesen und tun, was wir wollen. Am Schluss ist es eine ganz einfache Rechnung. Es funktioniert. Und alle, die elektrisch fahren, können dir das sagen. Und alle, die elektrisch fahren und keine PV haben und zur Miete wohnen und keine Ladestation daheim haben, bei denen funktioniert es auch.

Anders, aber es funktioniert. Und es hat auch keiner von uns eine Tankstelle zu Hause. Also wir müssen alle, die nicht elektrisch fahren, müssen irgendwann mal dahin und den Treibstoff sich abholen. Also es geht. Es geht. Sucht euch einfach jemanden raus, wo das schon macht, informiert euch und dann klappt das.

Genau. So wie es. Wir haben am Anfang in der Vorbesprechung überlegt, ja, keine Ahnung, wie lange sind wir denn dran und so, wie lange wollen wir machen? Und dann haben wir überlegt, ja, das und das und das Thema. Jetzt haben wir die Hälfte von den Themen nicht angesprochen, die Stunde ist locker rum.

Ich habe schon angedroht, wir werden da vielleicht mal nochmal eine Folge machen, wo wir uns ganz explizit nochmal um deine Fahrt nach Andalusien anhören. Wir sind nach Lissabon gefahren, genau.

Kann ich gerne ein bisschen berichten.

Also das Thema den ID Bus als Camper, also nicht als soll es ja jetzt dann auch als Kalifornia geben. Ist jetzt raus, ja. Ganz, ganz spannende Sache. Er ist mir immer noch zu teuer, leider.

Ja, es ist auch wirklich teuer. Also das ist, also ich habe nur deswegen, weil die so günstige Konditionen gerade hatten in dem Moment. Es ist schon wirklich viel zu teuer, das Auto, muss ich sagen.

Meine Firma, die finanziert mir kein E-Auto. Ja, ich habe einen ganz schlechten Chef. Der sitzt hier. Es war super, dass du heute da warst. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht. Wir haben so ein bisschen das Thema Elektromobilität auch umkreist und das ist gut so, weil es hängt eben relativ viel dran. Und wenn ihr heute nur ein bisschen gute Laune mitgenommen habt, weil ihr sagt, das kenne ich doch alles schon, dann ist es auch super.

Und ich hoffe, ihr habt bis zum Schluss mitgehört. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal auf die Portale geht und dort, wie viele andere vor euch auch einfach mal fünf Sterne abgebt, so gerade Spotify und Apple, wäre das super. Und es würde mir so ein paar Gringes, die irgendwo mal um die Ecke kommen und einfach mal so aus Trotz einen Stern geben mit irgendwie blöde E-Autos.

Das würde es dann schön ausgleichen. Also das würde mich unheimlich freuen. Wenn ihr ein bisschen mehr wissen wollt, schaut auf demobilist.show. Da gibt es noch weitere Infos, auch zum Tobias. Da sind auch die ganzen Links auch nochmal drauf zu deinem Blog, Tobias. Die hören wir da draufsetzen und auch zu LinkedIn und so weiter.

Und wenn ihr selber mal das Gefühl habt, hey, über das, was die da quatschen, kann ich auch reden. Dann meldet euch und dann überlegen wir, ob ich euch da mal am Mikrofon begrüßen darf. Tobias, ich melde mich ganz sicher bei dir für eine weitere Folge. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht, mit dir zu unterhalten.

Und irgendwie machen wir dann vielleicht mal mein KI-Podcast-Projekt. Werden wir uns vielleicht auch nochmal unterhalten dazu? Keine Ahnung. Sehr gerne. Nachdem wir uns jahrelang nur gelesen haben, gibt es gerade eine andere Richtung.

Sehr gerne. Und ich möchte mich auch bedanken, Volk. Hat echt Spaß gemacht. Und ja, die Zeit ist wirklich verflogen. Ich habe jetzt vorhin erst entdeckt, dass da so ein Rot die Zeit steht. Ich wollte gucken, wie haben wir jetzt eine halbe Stunde, dann haben wir doch schon fast eine Stunde. Genau, und jetzt sind wir weit drüber.

Vielen Dank und ich würde sehr gerne nochmal zurückkommen, wenn du Bedarf hast. Also jetzt kommen natürlich erstmal nochmal ganz viele andere Gäste, andere Themen. Aber wir können auch von mir ein Schwerpunktthema dann machen. Oder auch KI sehr gerne, weil wir ja auch sehr viel mit KI zu tun haben in der Agentur.

Ja, spannend.

Danke. Kleiner Tease. KI-Podcast, das Thema wird demnächst mal aufschlagen. Also haltet die Augen und Ohren offen. Und ich informiere natürlich auch auf dem Podcast dann, sobald das Projekt live ist. Und das wird eine spannende Sache. Ganz herzlichen Dank, dass ihr dabei wart. Danke dir, Tobias. Und ich wünsche euch alles Gute.

Wir hören uns nächste Woche am Donnerstag. Tschüss zusammen. Danke. Tschüss.

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