
#135 Iten calling: Höhenluft, harte Wahrheiten und ein Marathon-Märchen
Dienstag, 20. Januar 2026 · 1 h 07
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Shownotes
Köln–Kenia: Die Leitung steht!Hendrik ist angekommen in Iten, dem Home of Champions – aber der Start in Kenia ist alles andere als reibungslos. Warum die ersten Tage holprig sind, was das mental und sportlich mit ihm macht und wie sich das Leben auf 2.400 Metern wirklich anfühlt, besprechen wir ausführlich.
Dazu haben wir einen absoluten Ausnahmegast:Unser Hörer Thomas ist mit 51 Jahren, nach 15 Jahren Laufpause, den New-York-Marathon in unglaublichen Stunden gelaufen. Das muss gefeiert werden – und natürlich wollen wir wissen: Wie geht das?! Thomas verrät sein persönliches Erfolgsrezept, seine Denkweise und was sowohl ambitionierte Läufer als auch totale Anfänger wirklich von ihm lernen können.
Außerdem blicken wir zurück auf die schnellen Strecken in Spanien, nehmen eure Meinungen mit rein und sind – wie immer – hochmotiviert bis in die Läufer-Zehenspitzen.
🎙️ Ab geht die wilde Fahrt.
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Zum in der Folge angesprochenen Valencia-Reel (instagram.com/reel/DTbBnWKDK6w/?igsh=Zmx5ZHRhM…): instagram.com/reel/DTbBnWKDK6w/?igsh=Zmx5ZHRhM…
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Zum angesprochenen Podcast (open.spotify.com/episode/5PovxgHK2p1YzleY1mGv6…) (ab Minute ): open.spotify.com/episode/5PovxgHK2p1YzleY1mGv6…
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Zum epischen Crosslauf-Bild (instagram.com/p/DTdD2o1grsX/?igsh=MTdoOHZkYXJn…) von Markus Görger: instagram.com/p/DTdD2o1grsX/?igsh=MTdoOHZkYXJn…
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Und da sind wir Köln, Kenia. Die Leitung steht wieder, Henrik ist in Iten angekommen, der Start ist holprig für ihn, darüber sprechen wir gleich und für euch und für uns natürlich für uns alle haben wir Thomas aus Österreich zu Gast. Er ist in New York 235 gelaufen, mit 51 Jahren, wie er das gemacht hat, das erzählt er. Außerdem sprechen wir nochmal über die schnellen Strecken in Valencia, also eine Folge picke, packe voll mit Laufsport, bleibt dran, einer rennt einer hinterher, euer Lauf Podcast Hallo ihr lieben, Hallo lieber Hendrik, da steht sie wieder, unsere alte Leitung, die KK 1 Köln Kenia wie geht's, wo bist du, wo erreichen wir dich gerade? Herr Schmidt, du erreichst nicht, wieso oft in iten, wir aber schon lange tatsächlich
nicht mehr. Ist jetzt schon auch wieder eine ganze Weile her. Letztes Mal war ich ja im Frühjahr hier, da allerdings ja als Esther Supporter. Nach meiner Operation, wo ich selber noch nicht laufen konnte, das letzte Mal, dass ich hier so richtig in Kenia selber im Einsatz war, ist echt schon eine ganze Weile her und das merke ich also ganz deutlich. Ich bin jetzt hier angekommen und habe wirklich große Probleme hier mit mit der Höhe, mit der Anpassung und auch mit der Unterkunft, wir haben hier gerade die Situation, dass im Januar ganz Itent komplett ausgebucht ist und du überhaupt mit Mühe und Not noch mal irgendwas gefunden hast, wo du unterkommen kannst.
Also es hat sich rumgesprochen und es ist extrem touristisch geworden, das sind gar nicht mehr so viele Profis hier und. Sondern immer mehr Freizeitläufer, die vielleicht auch ihren Urlaub dann hier verbringen, aber dann eben auch selber Ambitionen haben, arbeiten nebenbei und machen dann hier eben ihr Trainingslager, ohne jetzt wie ich auf höchstem Niveau zu laufen, und das sind Leute, die hier eben gerade extrem präsent sind und dadurch sind wir eben jetzt in einer Unterkunft, in der wir, ja, sag ich mal, nicht unbedingt sein wollen, das ist unser Plan C sag ich mal.
Und es ist hier mit dem Essen wirklich ein bisschen schwierig für uns. Ich weiß noch nicht, wir haben hier schon ein bisschen gescherzt. Ich glaube, so ungefähr im mittelmäßigen deutschen Gefängnis auf dem Niveau ernähren wir uns hier gerade und ich gehe hier wirklich abends mit knurrendem Magen ins Bett und Wache morgens mit knurrendem Magen auf und versuche hier wirklich jede Kalorie mehr reinzudrücken.
Es ist wirklich herausfordernd und ich tue mich sehr, sehr schwer, muss ich leider sagen, also habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt, den Einstieg, hoffe, dass es jetzt in den nächsten Tagen dann sich bessert. Oh, ich hatte vorgestern erst leckeren Grünkohl mit Kartoffeln und schöner Mettwursteinlage. Das gibt es dann wahrscheinlich nicht, höre ich raus. Hendrik, Das ist hart, das ist zäh, du hast eben gesagt, Probleme, Anpassungsprobleme, mal kurz nachgefragt, der Puls wie hoch, einfach um Eindruck zu haben, wie hoch schießt der denn dann bei deinen Dauerläufen.
Also ich hatte heute die Situation, dass ich mit Esther meinen Lauf gemacht habe, weil ich die haben immer hinterher auf die Uhr geguckt, als wir zurückgekommen sind von unseren Läufen. Und eigentlich hatten wir fast immer den gleichen Schnitt, in dem wir gelaufen sind. Und jetzt haben wir dadurch, dass wir den Lauf zusammen eben gemacht haben, den direkten Vergleich, und mein Puls ist gerade beim selben Tempo höher als der von Esther und Esther hat mich noch am Ende stehen lassen am Berg, also so ist gerade die Situation bei mir, bei Esther scheint es jetzt ganz gut voranzugehen, aber das ist halt schon über 170 dann gewesen und das bei 420 auf dem Kilometer, also das ist schon eine echt harte Nummer gerade. Ui Ah, richtig hart, gut, jetzt
muss man sagen, du hast natürlich auch noch diese knallharte Einheit plus Reisestress plus Gesamtstress mit Koffer etc. Aus Houston in den Knochen. Also das würde ich auch noch mit Reinrechnen oder meinst du das spielt keine Rolle mehr? Das spielt glaube ich schon eine Rolle, weil das ja wirklich auch eine anstrengende Reise war.
Ich hatte einen 13 Stunden 30 Flug von Houston nach Doha, dann bist du da noch mal 2 Stunden am Flughafen und dann hast du noch mal einen 6 Stunden Flug. Bis ich dann in Nairobi dann da übernachten konnte. Am nächsten Tag dann noch mal einen Flug und noch mal dann eine Fahrt mit dem Auto hoch nach ithen. Also es war schon eine Reise, die es in sich hatte plus Jetlag mit USA, den merke ich auch gerade, dass ich immer dann, wenn ich eigentlich schlafen will, kann ich nicht schlafen und wenn ich nicht schlafen darf, weil ich gerade trainieren muss, dann werde ich halt so diese unglaublich bleiende Müdigkeit in mir spüren.
Also das ist schon wirklich gerade nicht einfach, muss ich tatsächlich sagen und. Ist eben auch eine Situation, mit der man dann auch klar kommen muss und die man dann irgendwie jetzt auch akzeptieren muss, weil es jetzt hier ja gerade um die Grundlage geht. Und damit ziehe ich mich jetzt auch gerade so ein bisschen raus, dass ich sage, ich muss hier zumindest mal die Kilometer machen, wenn der Puls da ist, wo er gerade ist, dann habe ich ja auch einen entsprechenden Trainingseffekt, aber ich weiß schon, warum wir uns dazu entschieden haben, so früh in der Saison hier hinzu fahren, weil ich hier nicht sehe, dass ich halt diese hochintensiven Einheiten, die am Ende mich aber auch so stark gemacht haben in
den letzten Jahren. Dass ich die hier bewältigen könnte und jetzt gerade kommt mir das noch so weit weg vor, das wird sicherlich sich jetzt auch ein bisschen einpendeln in den nächsten Wochen, aber gerade jetzt auch mit dieser Unterkunft, die jetzt nicht so ist, wie wir uns das vorstellen und die auch nicht die Möglichkeit bietet, Essen zu lagern. Wir haben keinen Kühlschrank, wir haben keine Möglichkeit, was zuzubereiten, da ist es dann wirklich so, dass ich abends, wenn der Magen so knurrt, dass ich keinen Schlaf finde, dass ich mir da halt ein paar Kekse reindrücke und vielleicht noch ein Stück Schokolade, aber das ist halt nicht der Sinn der Sache, wir sind ja nicht hier, um zu überleben und uns durchzuschlagen.
Das mache ich, wenn ich da irgendwelche militärlehrgänge habe. Ich bin hier, weil ich bessere Bedingungen haben will als zu Hause, und das ist gerade das, woran wir ein bisschen knabbern und wo ich eben hoffe, wenn es jetzt in die andere Unterkunft, dann geht in jetzt mit 16 Tagen, dass dann das auch noch mal besser ist, weil dann sind wir in dem gewohnten Umfeld, was dann auch schon ja auch gut funktioniert hat, jetzt in Vergangenheit, gerade auch jetzt bei Ester im letzten Jahr, wo sie dann diesen Mega April abgeliefert hat, da waren wir dann eben in diesem CNC guesthaus und. Und jetzt hier, wo wir gerade sind, das fällt schon deutlich ab.
Also ich kann jetzt mal sagen, dass wir hier an Essen jetzt in den letzten Tagen hatten, seit ich hier bin, das war ein Eimer Reis ohne Soße, mit ein paar Linsen, heute war es Nudeln ohne Soße, mit ein paar Linsen, ab und zu hast du dann schon mal ein bisschen Fleisch dabei, aber es ist halt so wenig eben, was du auch nach diesen Läufen darunter bekommst und was uns hier wirklich auch stresst, sind diese festen Zeiten, die du hast, während du bei dem CNC Guest Haus.
Im Grunde immer was zu Essen bekommen kannst. Bist du hier extrem festgelegt auf ganz kleine Zeitfenster und gerade wenn du dann auch wie ich jetzt noch mit dem Jetlag kämpfst, dann bist du eigentlich immer damit zugange. Hoffentlich kriege ich diese Einheit auch fertig und musst dann aber auch direkt von der Einheit zum Essen und direkt nach dieser Einheit, wenn du 170 Puls hast, dann kriegst du halt das Essen auch nicht richtig runter so und das ist so ein Teufelskreis, der sich da gerade aufbaut, wo wir gerade wirklich kämpfen, den zu durchbrechen und da müssen wir natürlich dran arbeiten, weil sonst hat dieses Trainingslager nicht den Mehrwert, den es haben soll. Sehr interessant.
Ich würde sagen Hendrik, genau das vertiefen wir gleich noch, haben jetzt aber für euch einen Gast. Ihr habt ihn euch gewünscht. Ich halte kurz noch mal fest. Also die Rentner, die deutschen Rentner sind dann meist auf den Kanaren. Die ambitionierten Läufer verbringen, wie Henrik ist, schildert jetzt anscheinend den Winter in Iten und der Thomas unser Hörer Thomas, Ja, der bleibt in Österreich, der kommt aus Österreich, er trainiert in Österreich, er lebt in Österreich, ist aber in New York einen Bombenmarathon gelaufen, von 2 Stunden 35 und das mit 51 Jahren, unglaublich jetzt. Henrik und wir haben ihn da und ich würde sagen, wir gehen kurz rein ins Gespräch mit Thomas und danach hören wir uns wieder. Ja, und nicht nur das, was du
gerade gesagt hast. Nicht nur diese eh schon beeindruckende Zeit, sondern diese Zeit eben auch nach 15 Jahren, glaube ich waren es Pause zu machen und das in kürzester Zeit so aufzubauen finde ich schon sehr einmalig und sehr bemerkenswert und wir haben es ja in der letzten Folge schon mal kurz angesprochen, wir hatten uns ja auch eine sehr nette Nachricht geschrieben. Die wir in der letzten Folge wiedergeben haben und dadurch, dass so viele Hörer auch sich ihnen gewünscht haben, dann im Zuge dessen sind wir besonders dankbar, dass ihr das so kurzfristig möglich gemacht habt. Hört euch das mal an, das ist sowohl für den Leistungssportler interessant, als auch für jemanden, der gar nicht läuft und einsteigen will oder eine
lange Pause hinter sich hat, tolles Gespräch, was sehr sehr viel hergibt und auch sehr viel Motivation für jeden mit sich bringt. Ja, und wir haben es ja schon angekündigt und ihr habt es euch gewünscht. Zumindest viele Kommentare dazu kamen also Thomas, zu dir kamen viele Kommentare zu deiner Leistung und da bist du richtig schön, dass du da bist, dass du dir die Zeit nimmst.
Wir freuen uns und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Du bist 51 Jahre, das muss ich in diesem Zusammenhang sagen, weil die Leistung wirkt dann noch mal ganz anders und du bist mit 51 2 Stunden 35 in New York gelaufen. Wahnsinn. Also Glückwunsch dazu. Vielen Dank. Herzlichen Dank, dass ich dabei sein darf. Das ist natürlich auch für mich als Hobbyläufer was ganz besonderes und ja, wir können ein bisschen darüber quatschen, was interessiert.
Ja, Thomas, auch von meiner Seite. Cool, dass du dabei bist. Das war ja schon eine Sache, die nicht nur uns hängen geblieben ist. Ihr habt in der letzten Folge gehört, da haben wir die Geschichte von Thomas Ja kurz erzählt, du hast uns das ja dankenswerterweise geschrieben und eben auch als Motivation, glaube ich, für viele andere mitgegeben und.
Und nicht nur wir sind darüber gestolpert, sondern auch viele, glaube ich, unsere Hörer. Und wenn man da bei Spotify in die Kommentare mal guckt, da waren einige, die den Thomas gefordert haben, auch bei uns als Direktnachricht, und das ist natürlich cool, Thomas hat das da direkt gelesen, gesagt, er ist dabei und deswegen konnten wir es so kurzfristig möglich machen und das finde ich selber auch extrem spannend, weil ich selber bin New York schon gelaufen, ich weiß vielleicht noch besser als andere, die es noch nie gelaufen sind, was das eigentlich bedeutet mit 51 Jahren dann da in diese Sphären zu laufen und das offensichtlich ja auch nach einer längeren Pause, das hast du ja angedeutet.
Ja, also wie es schon gesagt wurde, 50 Jahre Pause. New York war mein erster Marathon, den bin ich da 2008 glaube ich gelaufen, also da hat sich für mich eine Geschichte gerundet, wo ich mir gesagt habe, na, das probiere ich jetzt noch einmal mit einem Freund, ich bin 50 geworden, mein Freund, da wären das 60 und dann mir gesagt okay, jetzt starten wir noch mal rüber über den Teich und machen das.
Ja, super, vielleicht erzähl einfach mal ein bisschen von deiner Laufgeschichte Thomas, Du bist früher schon gelaufen, hast dann eine längere Pause gemacht, haben wir im Vorgespräch eben schon drüber gesprochen. Ich glaube, als du Kinder bekommen hast, so und danach wieder angefangen, erzähl einfach mal. Wie lange läufst du schon, wie war das früher und wie hat sich das dann entwickelt?
Ja, Sport war immer schon ein großes Thema bei mir und dann mit ja als Jugendlicher mit weiß nicht 1819 habe ich dann mit Laufen begonnen und. Ja, das hat sich dann gezogen, die Karriere, bis ich dann ca 33 war, bis er dann Kinder gekommen sind und da habe ich dann das ambitionierte Laufen wieder gelassen. Ja und dann hat es gedauert bis 4849, dann bin ich wieder eingestiegen, irgendwann hat er mal die Waage hat plötzlich ist die 9 um die Kurve gekommen und dann haben wir gesagt, das kann es nicht sein, ich steige noch mal ein, probiere es und und ja das ist daraus geworden.
Super, da müssen wir aber noch mal nachfragen. Das hast du jetzt so kurz und knackig geschildert, aber wie schnell und wie ambitioniert bist du denn früher in den Zwanzigern gelaufen, wieviel Kilometer so die Woche, dass wir mal n Gefühl haben und wie schnell warst du über 10 Kilometer im Marathon? Ja beschreib mal.
Ja, meine Bestzeiten dann in über 10 Kilometer waren dann in eine hohe ein und 30er Zeit. Ich glaub 3150 oder so. Marathon bin ich in Florenz gelaufen. 231 hätte dann den Versuch gestartet in Berlin, dann habe ich eine Rechnung offen, da wollte ich unter 230 bleiben, die Form hätte es sehr gegeben, aber Mischung aus eigener Blödheit und und fehlender Tagesform habe ich es dann leider nicht geschafft.
Ja, Halbmarathon war eine 19 er Zeit und. Ja, damals ja. Die Trainingsplanung war damals genauso wie heute. Man hat genauso trainiert und und ich stand glaub ich bis zu 140 145 Kilometer an als Maximum, was so was ich so gemacht. Hab ja OK, spannend, aus welcher Ecke kommst du aus Österreich? Ich bin weiß nicht, ob Waldviertel ein Begriff ist.
Nördliches Niederösterreich zur tschechischen Grenze. Also dort treibe ich mich rum. Also ich bin ein Landkind und das ist ja was fürs Laufen, ja. Ja, im Grunde gerade schon eine halbe Antwort gegeben, wie es gelungen ist, tatsächlich jetzt auch auf dieses Niveau noch mal zu kommen. In sehr kurzer Zeit und nach einer sehr langen Pause, das ist ja schon wirklich erstaunlich, finde ich, du bist ja da auch wieder nah an das Niveau rangelaufen wie in Deiner Prime in deinen Zwanzigern und klar, die Hälfte der Antwort, würde ich sagen, ist schon, dass du da schon mal warst.
Das ist natürlich dann immer. Vielleicht noch ein bisschen einfacher wieder hinzukommen, aber ich finde es trotzdem sehr erstaunlich, dass es dann mit über 50 noch mal gelingt, auch auf fast dieses gleiche Niveau noch mal hinzukommen. Also wie radikal bist du denn dann eingestiegen, als die Waage 9 gezeigt hatte, und da musst du dir ja komplett den Hebel umgelegt haben und Vollgas gegeben haben.
Ja, ja, also dann bin ich wieder. Es war auch im Grund warum die Laufpause, ich habe das auch mit dem Mindset nicht rausbekommen, diese Zeitenjagd. Das war dann für mich so, entweder schnell oder gar nicht. Ist zwar ein Blödsinn, sollte man nicht machen, nicht, aber es war halt so und dann habe ich wieder begonnen und gedacht, Ah, eigentlich geht es gar nicht so schlecht, es ist noch was da von früher und es ist wahrscheinlich auch die Voraussetzung, warum die Zeiten noch mal funktioniert haben, weil ich schon ein bisschen was in den Beinen hatte und dann bin ich relativ radikal eingestiegen, es war aber ein bisschen ein hasard Stück, noch relativ bald auf 100 Kilometer, nach einem halben Jahr.
Habe ich auch mal geschaut wie gut es geht. Ich bin zum ersten Mal 50 geworden und da weiß man auch noch nicht, wie der Körper reagiert und und aber ja, es hat bis jetzt gut geklappt, Gelenk gehalten und hoffen wir, dass es noch so bisschen so bleibt. Aber da muss ich noch einmal fragen. Thema Gewicht, weil das kenne ich natürlich auch hoch und runter, dann hattest du damals zu deinen Läuferzeiten um die 70, sagen wir mal.
Und dann ging es hoch auf 90, aber. Aber wie schnell ist es denn dann? Oder wie langsam ist es dann wieder runtergegangen, weil ich sag mal im fortgeschrittenen Alter, ich glaube, wir alle spüren das, die jenseits der 40 sind. Ja ich sag mal gerade so der Unterbauch, obwohl ich jetzt viel Sport treibe, so knochentrocken wieso n Hendrik bin ich nicht, wie ging es denn dann wieder runter?
Ja, das das war eigentlich sehr linear und moderat. Das ist, was weiß keine, keine Extremkur, ihr wisst ja mit dem laufen, man kann sich nicht drunter hungern. Das würde auch schief gehen. Aber dann so, wenn man jedes Monat dann seine 2 Kilo macht, dann ist noch ein Jahr auch immer nach einem Jahr auch wieder dort.
Ach. Super, jetzt muss ich einmal kurz fragen, was hat denn deine Frau dazu gesagt und und deine und deine Kinder. Also ich meine, die haben ja dann den Papa im Prinzip ohne laufen so richtig kennengelernt, vielleicht Erzählungen gehört von früher Bilder gesehen. Ja, und da hat der Papa nichts mehr gemacht.
Und auf einmal schnürt er wieder die Schuhe. Ja, die hatten gewusst, was ich einmal gemacht habe. Die hatten Fotos von früher gesehen und wir lachen jetzt darüber, wenn wir Fotos heute ansehen, vor 4 Jahren meine Frau, ja die hat, die muss ich mich auch sehr bedanken, die hat mich da sehr unterstützt, aber ja, hinter jedem ambitionierten Sportler steht eine Frau, die mit den Augen rollt, kennt der.
Henrik auch. Noch mal. Der hat, der hat da ja genau, aber ja klar, sie hat sie, hat sich dann glaube ich auch gefreut, wenn es macht mir Spaß und und es macht ausgeglichen und und da bekam man Unterstützung. Ja. Henrik Wahnsinn, wie trocken der Thomas das hier so Runterbricht oder mit 50 235. Da hast du recht.
Ich fänd schon mal spannend das noch ein bisschen genauer anzugucken, aber. Also worauf hast du da gesetzt? Weil das sind also ich selber kenne den Ansatz zum Beispiel noch nicht, ich habe jetzt noch nicht aus dem hohen Gewicht mich runter trainieren müssen, sondern wenn ich mal irgendwie aus einer Pause komme, dann sind das vielleicht 23 Kilo, das macht keinen keinen großen Unterschied, da ist es dann eher so, dass die Muskulatur irgendwie so ein bisschen das ich will nicht sagen, verlernt, das sind ja nur wenige Wochen, die man dann vielleicht mal raus ist, aber nach einer Verletzung dann vielleicht schon ein bisschen so in die Richtung, aber bei dir ist es ja dann so, dass du einerseits die
Muskulatur komplett neu aufbauen musstest und andererseits. Aber auch dann noch mit einem erhöhten Gewicht gelaufen bist, was ja auch noch mal deinen Körper anders fordert, als wenn du auf dem Gewicht wo du jetzt bist eingestiegen wärst. Also worauf hast du dein Training vor allem gesetzt, was waren so deine Kernelemente, hast du mit Schwellentraining gearbeitet, welche Rolle haben Long Runs gespielt und wie hast du es gesteigert, vor allem auch am Anfang.
Also ich glaube, ich habe das erste. Ich habe meine Trainingspläne mal vor ein paar Wochen noch mal angesehen oder meine Trainingsgestaltung, ich habe das erste halbe Jahr nur Grundlagen gemacht, es hat eigentlich gar keine schnellen Läufe gegeben, vielleicht einmal so ein lustlauf, mal so ein schneller Kilometer, so wie du sagst, Muskulatur aufbauen, Gelenke gewöhnen, da habe ich noch gar nicht den Sinn darin gesehen, jetzt viel schnelles zu machen. Ich hatte auch noch keine Wettkämpfe im Blick. Erst dann, so ein dreiviertel Jahr später und auch OK. Ich möchte wieder in den Start gehen und dann hat man halt die 3 Monate davor dann begonnen schnell Einheiten zu machen. Aber ja, Fettstoffwechsel sonst
ganz klassisches Training und erst dann habe ich begonnen Wettkampftraining zu machen. Wie schnell hast du die Umfänge gesteigert oder in welchem Umfang hast du sie gesteigert? Das finde ich besonders spannend, also von 0 auf 100 ist ja schwierig, du sagst gerade ja so sukzessive reingerollt nenn vielleicht mal eine Kilometerzahl.
Na ja, die ersten 100 Kilometer Wochen hatte ich dann glaube ich schon schon schon 6 Monate später, sehr früh, sehr früh nicht unbedingt zu empfehlen vielleicht, aber es hat geklappt, ja. Und dann langes, ruhiges Grundlagentrainer genau, genau, langes. Grundes und. Ich mein den Motor trainiert man ja, das selber hab ich ja auch schon gespürt mit Mitte 20 das ist n anderes Alter gewesen, aber.
Ich mein, der Motor wird trainiert und die Karosserie wird dann nach und nach abgebaut und immer leichter. So hab ich mir das damals vorgestellt, als ich mich mal von meinen 106 Kilo sukzessive wieder auf 80 runter gearbeitet habe. Ich nehme an ähnliches hast du dann auch gespürt, nur ich finde es enorm was Henrik gerade auch sagte. Dann dieser Sprung in Richtung Schwellentraining. Also wir sprechen ja hier nicht von einem 4 Minuten schnitt, von einem 430 oder so, sondern das sind ja fast 3 Minuten 30 über den Marathon.
Also das finde ich dann so enorm und du hast gerade eben im Vorgespräch auch deine Zehner Zeit genannt, also du bist ja untenrum richtig schnell geworden, wie hast du das hinbekommen, was war dein Geheimrezept? Also. Vielleicht einen Schwerpunkt vorher. Die Trainingsplanung war dann genauso klassisch wie wie man das Training Halt lernt.
Ich habe meine Trainingspläne von früher hergenommen, habe sie für mich adaptiert, ja, in den letzten 20 Jahren hat sich das Training gar nicht so dramatisch verändert, aber ich würde wirklich sagen, die Ernährung und vor allem Schlaf, ich habe mir wirklich angewöhnt, eine Stunde mindestens früher schlafen zu gehen, der Hendrik hat es auch in den letzten Folgen immer wieder erwähnt. Das ist fast das wichtigste, im Alter vielleicht noch wichtiger, diese Regeneration, dann dieses Hineinhören beim Aufstehen, okay wie sind die Füße, die Beine, arbeite drauf, ich würde sagen, diese Regeneration dazwischen viele Kilometer zu machen, geht relativ schnell, man kann sich halt dann auch ruinieren damit. Nimm uns doch mal mit in dieses
Erlebnis, New York. Also wir haben ja hier mit dem Podcast schon 2 New York Marathons begleitet, jeweils natürlich aus meiner Perspektive. Ich bin ja allerdings den ersten New York Marathon auch. Nicht im Elite Feld gestartet, sondern im Hobby Feld, sozusagen im Open Wettbewerb und den zweiten New York Marathon, dann schon im Profi Feld. Deswegen habe ich auch ein bisschen beide Perspektiven und kann natürlich auch einschätzen, was eine 235 in New York speziell noch mal ist.
Das wäre nämlich in Berlin sicherlich noch mal deutlich schneller, vielleicht sogar 230 oder sogar drunter allein mit dem mit demselben Aufwand, den man macht. Wie hast du das Rennen erlebt? Du hast ja sicherlich. Mit einem Traum erlebt den viel auch. Viele unserer Hörer haben irgendwann mal so ein Rennen wie New York eben auch da überhaupt erstmal reinzukommen und das dann eben auch zu erleben, wie war das für dich, also was hat den Reiz, New York auch für dich ausgemacht?
Ja, das war wie gesagt ja. Mit meinen Freunden haben wir gesagt, was machen wir wieder mal. Und New York steht natürlich auf einer Wunschliste immer ganz oben für jeden Marathonläufer, aber für mich hat das eben auch noch ein. Persönliche Komponenten. Ich hatte eben den ersten Marathon in New York.
Noch mal zurückzukommen, hat Spaß gemacht. Und ja, wie soll man sagen, es hat es hat für mich eine ganze Geschichte gehabt, dieser New York Marathon wieder dort zu starten. Die Familie war dabei und auch eben 4 Jahre vorher wäre es eigentlich ausgeschlossen gewesen, daran zu denken, ihr habt einen Marathon zu laufen und es hatte dann so eine gesamte Geschichte für mich ich.
Ich hab dann Herrn Wessinghage kennengelernt und ich hatte da mein Laufbuch mit mein allererstes Laufbuch komplett zerfleddert und mit vielen Notizen. Und ich hatte gewusst, Herr Wessinghage ist dort und hab dann mit ihm sprechen können und er hat mir das Buch unterschrieben, also das hatte so eine kleine Geschichte und für mich und dann ja der Marathon Ekele am Start, Hassan am Start, das bekommt dann alles so.
Eine Story, die halt den Spaß macht. Und wenn man die Leistung dann auch noch passt, dann ist alles toll. Wie hast du speziell diese Brücke erlebt? Da erinnere ich mich noch sehr, sehr gut dran. Die beiden Klippen waren für mich einmal ungefähr über Halbzeit diese diese Brücke, wo es in Manhattan dann reingeht, ganz, ganz langer steiler Anstieg und natürlich auch am Ende dann noch dieses Stück Richtung Central Park, wo man dann auch noch mal 4 Kilometer wirklich fies hoch berghoch läuft und das natürlich da auch, wo man schon müde ist. Waren das für dich auch da die Klippen? Ja, war es auch.
Ich hatte dann eine Erfahrung gemacht, ich habe mit den New Yorker, der schon oft gelaufen ist am Start, ein bisschen gequatscht, und der hat gesagt, ja, die Brücken, er hat ja dann gesagt, es sind die bergauf Passagen, sind ja etwas überbewertet, aber ich habe dann auch die Erfahrung gemacht, dass auch diese kleinen bergab Passagen dieser kein Downhinlauf, aber die Muskulatur ist beim Marathon zerstört und dann sind diese kleinen bergab Passagen die Brücken runter.
Die kommen dann einfach mal oben drauf und dann ist genau was du beschreibst. Es geht dann am Schluss bergauf und das Central Park, dieses wellige, sodass du dann muskulär eigentlich fast der limitierende Faktor ist. Erst die Halbzeit war für mich super. 1 17 durch, da habe ich mich zurück zurückhalten müssen, immer durch das Selbstgespräche geführt. Während dem Lauf sage Ja ist nicht wahnsinnig, werden das blödeste Stück kommt erst bitte ich wollte noch schneller laufen, aber die Vernunft hat mich dann zurückgehalten. Thomas Super einmal ganz kurz, wie schnell war der erste Marathon Zurückgesprungen ins Jahr 2008 nur mal um Verständnis zu entwickeln.
Also 256, dann bin ich den ersten in New York, das war mein allererster Start. Ja, das war so, würde ich aber nicht empfehlen, den ersten zum ersten Mal in New York zu laufen. Ich habe es zwar gemacht und es hat gut funktioniert, aber sollten wir vorher Erfahrung sammeln? Was ich jetzt am aller allerwichtigsten finde. Was würdest du denn unseren Zuhörerinnen und Zuhörern sagen, wie man sich motiviert, um vielleicht nicht so eine direkt so ne 235 hinzustellen, aber um noch mal anzugreifen um noch mal anzugreifen nach einer Pause von 1020 oder 30 Jahren oder überhaupt erst mit Anfang 50 zu beginnen? Wo ist da die die Wundertüte dein Geheimrezept? Jetzt back ich auch.
Jetzt kommt das große Geheimnis. Mein wichtig ist, ich glaub so, so wie immer die ersten 2 Monate muss man halt wirklich durch, da muss man dranbleiben. Alles was man neu macht anders macht dauert eine gewisse Zeit und nach 23 Monaten wird es zur Gewohnheit, dann wird es Alltag und dann kommen auch Erfolge, dann sieht man OK es passiert was dranbleiben und ja mein Mindset war halt immer noch sich Ziele zu suchen und meine sind dann nachher vorher über die Zeit gegangen und da kann sich dann sehr ja. Eine Latte zu suchen, wo man halt drüber will, wo immer die auch.
Liegt auf jeden Fall ist das ein guter Ansatz und es muss ja nicht immer nur das Side Seal sein, es kann ja auch dann wirklich überhaupt das Finnischen sein. Also wenn man sich zum Beispiel irgendwie so einen Platz besorgt, tatsächlich beim Marathon der einen reizt, kann ja Boston, New York kann auch irgendwas kleineres Lokales sein, aber so ein Ziel zu haben ist glaube ich sehr sehr wichtig und das führt mich auch zur nächsten Frage an dich, Thomas, Du hast ja jetzt natürlich einen absoluten Meilenstein damit erreicht, was kommt jetzt also hast du weiterhin Lust?
Hast du dir etwas Neues schon gesetzt? Ja, ich habe. Ich habe weiter los. Also Berlin ist gebucht, damit habe ich eben noch eine Rechnung offen. Jetzt aktuell habe ich leider bisschen Probleme, ich habe jetzt am Ende des Jahres innerhalb von 4 Wochen zuerst Corona und dann Influenza gehabt und dem laufe ich jetzt nach, also der Frühjahrsmarathon hängt am seidenen Faden, ich hätte Wien auch am Schirm gehabt von der zweiten Aprilwoche, aber das wird schwierig.
Aber ansonsten? Ja, man läuft natürlich auch gegen das Alter, das ist auch immer spannend. Was bringt jedes Jahr, kann ich noch mal dorthin oder kann ich ja, wie du gesagt hast, wenn ich in New York 235 laufe, dann kann ich woanders, vielleicht auch in 232 Finishen, vielleicht noch mal meine Bestzeit angreifen, aber das ja wäre vermessen, jetzt schon Prognosen, du. Bist damit allerdings ja schon noch auf dem Niveau wo du. International gesehen und national sowieso ja auch sehr, sehr weit vorne sicherlich in deiner Altersklasse bist, ist das für dich ein Anreiz bei Masters Championships vielleicht mitzulaufen?
Ja, ja, tatsächlich, du sprichst das an das, was man ja als Hobbyläufer nicht gewohnt ist, wenn man bei den Masters ist, ist der Vorteil, die ganzen Profis sind weg, den Profibetrieb gibt es nicht mehr, da matchen sich dann in erster Linie die Hobbyläufer untereinander und dann kann man auch international ein bisschen schielen, was so möglich ist.
Ja, Europameisterschaften vielleicht, die sind, glaube ich, alle 2 Jahre und, und, ja, ja, das hätte ich auch Lust. Also hat der Bundestrainer der Masters statt Kontakt aufgenommen. Ich. Weiß nicht, ob es einen Bundestrainer in Österreich für Masters überhaupt gibt. Also mir mir gefällt Hendrik Thomas, mir gefällt, wie locker Thomas ich mein, Ich sehe dich jetzt hier auch auf dem Schirm, wie locker und trocken du an das ganze Thema rangehst. Du wirkst überhaupt nicht verbissen und also mit mit so einer.
Ja ich sag mal mit so einer Einstellung und diesem Mindset wirst du in Berlin meine Prognose unter 2 stunden 30 laufen, was mich du was mich. Ich will dich nicht unter Druck setzen. Was mich noch interessieren würde. Thomas, Das ist jetzt so eine Frage, hätte, wenn und aber schwer zu beantworten, aber vielleicht versuchen wir es mal. Ich kann mir vorstellen, dass gerade diese Laufpause, diese mehr als 15 Jahre dazwischen, dass die noch mal dafür gesorgt haben, dass so ein Sprung möglich ist, weil ich glaube, wenn du jetzt durchgebissen hättest, diese 15 Jahre, jedes Jahr Marathon, vielleicht 2, immer weiter gelaufen, dann der Stress und.
Mit das ist ja genau der Bereich, wo man Familie gründet, Haus baut, sage ich jetzt mal so salopp, wo halt sich der Stress summiert und dann eben die Gesamtbelastung extrem wird. Vielleicht war das das Geheimrezept, um jetzt noch mal anzugreifen, diese 15 Jahre Ruhe und die 20 Kilo mehr auf dem Balch, die dir diese Kraft gegeben haben, was glaubst du dazu? Ja, dass man wissen tut man es natürlich nicht, aber das habe ich auch mit meinen Laufkollegen schon öfter diskutiert. Das sagt okay wenn ich jetzt da 15 Jahre durchziehe, dann ist der Körper natürlich ganz anders ausgereizt, dass wenn ich jetzt noch mal einsteige, vielleicht ja, also es hat zumindest nicht geschadet, ja.
Hendrik oder Deine Einschätzung? Das kann ich mir gut vorstellen, weil dieser Sport tatsächlich ja extrem mentale Komponente hat. Kommen wir gleich auch zu, wenn wir uns hier noch mal gerade auch unser Kenia angucken, es gibt dann eben auch Phasen. Wo es an allen Ecken und Enden, auch an der Mentalität zehrt.
Und wenn du den Sport auch auf einem bestimmten Niveau und auch leistungsorientiert machst, dann hast du das nicht nur als Profi, sondern auch als ambitionierter Läufer, dass du immer wieder mal in diese Situation kommst, wo du wirklich auch Kraft einbüßt und wo du kämpfen musst und dranbleiben musst.
Und das prägt dich natürlich, wenn du das über viele Jahre hinweg so machst. Und ich glaube, das kann ich mir schon gut vorstellen, dass dann so eine schöpferische Pause von einigen Jahren dann diesen Akku wieder voll auflädt und dann eben auch. Ja, noch mal diese diese Kraft. Einem gibt da auch so intensiv wie Thomas das jetzt zum Beispiel gemacht hat, da auch wieder reinzugehen und ich weiß nicht, wenn man jetzt ne da so ein bisschen so seine seine, seine besten Jahre ne in dem Sport hat, ne dann auch merkt, es geht jetzt vielleicht langsam so ein bisschen runter und ich muss immer mehr investieren um das gleiche Niveau zu halten, könnte ich mir schon vorstellen, dass man da so ein bisschen.
Ja, einbüßt an mentaler Kraft. Wenn du aber dann wie ich mal n sagst, so, jetzt fang ich hier wieder mit 90 Kilo an. Ich muss mir alles neu erarbeiten, ist das schon glaub ich noch mal ne ganz andere Motivation, ne Herangehensweise als wenn man das jetzt einfach durchgängig immer gemacht hat, würd ich schon ganz klar sagen. Ja, und ich glaube, Thomas, Du hast es ja zu Beginn kurz angesprochen.
Du hast praktisch auf den Reset Knopf gedrückt um deine ganzen alten Zeiten zu vergessen. Du warst nicht mehr so dicht dran an den alten Zeiten und ich glaube das ist auch ne Parallele zwischen uns beiden, das gelingt mir noch nicht so wirklich, dass man einfach anerkennt, Pass auf, das ist jetzt ne andere Zeit mit 20 mit Mitte 20 war man n anderer Mensch, da war man n anderer Typ das also alles hat seine Zeit und dann fängt man wieder neu an ich glaube das ist so.
Also so wie ich dich verstanden habe auch ja so ein bisschen der Schlüssel gewesen. Absolut ja, und und man hat dann auch jetzt, um auf die Gesundheitskomponente zu schauen, sehr schnell gesehen, dass einem einfach wirklich besser geht. Das ist jetzt eben meiner Bella und alle da draußen, auch wenn es nicht um Zeiten geht, man fühlt sich besser, man fühlt sich frischer, man ja also raus mit allen. Ja super, vielen dank Thomas, Ich wünsche dir, wir wünschen dir auf jeden Fall alles gute, Hendrik, Ich würde sagen wir bleiben in Kontakt und wollen dann noch mal was hören nach Berlin oder vom Thomas.
Hier, da würde. Ich mich drüber freuen und das was was ein bisschen durchgeklungen hat aus deiner Nachricht. Ich finde das hat sich mehr als gezeigt, dass es wirklich unglaublich motivierend ist, was du da geleistet hast. Und ich glaube auch Leute, die es hier hören, die auch unseren Podcast hören, die vielleicht selber auch nicht so ambitioniert unterwegs sind und auch gar nicht sein wollen, dass auch für die.
Da sicherlich jede Menge Motivation mit einhergeht, was du uns heute mitgegeben hast, also richtig cool, Thomas, vielen Dank und auf meiner Seite aus eine gute Besserung, vor allem noch mal diese ganzen Corona Thematiken loszuwerden und ich glaube aber eigentlich schon, dass das da noch ein bisschen Zeit auch ist. Richtung Richtung Früher muss ja nicht unbedingt dann der Marathon sein, es gibt ja auch sehr, sehr schöne Halbmarathons, worauf man sich vorbereiten könnte, aber selbst für Marathon würde ich sagen, ist der Zug eigentlich noch nicht abgefahren, wenn sich das jetzt in Kürze gibt. Ja, ich schaue mir die nächsten 23 Wochen an und dann wird entschieden und dann schauen wir mal. Darf ich eine Frage an Henrik
Richter zu New York? Eine Frage, ich habe eigentlich aus Sicht des Profis, ich habe mir die Siegerzeiten in New York angesehen, und die sind ja so um die 28 herum, ich hätte gemeint, ein Profi Läufer dort, die vordersten laufen, vielleicht 23 Minuten langsamer und die Zeiten sind doch etwas höher.
Ist meine Einschätzung falsch, dass man noch mehr Zeit verliert, auch als Profi Läufer? Oder ist das Wort mehr? Wird dort mehr taktisch gelaufen, weil man da keine Bestzeiten laufen kann wie in Berlin, und geht es dann mehr um Platzierungen? Das ist der Grund, dass dann doch dort relativ ja Ruhezeiten gelaufen werden.
Ja, das ist auf jeden Fall so, dass keine Tempomacher da sind. Das heißt, es wird schon taktiert. Also ich habe ja den New York Marathon noch bei Kilometer 10 Angeführt und Pola, ein Olympiasieger, ist halt noch neben mir. So, und wenn er in Berlin rennt, dann rennt er in der Regel schon um eine schnelle Zeit, weil es da wahrscheinlich dann auch Boni noch für gibt, weiß ich nicht, ob es in New York auch gibt, in New York geht es aber noch mehr und nur ums Gewinnen als um eine schnelle Zeit.
Also die Strecke gibt es ja eh nicht her, deswegen glaube ich, dass das eine Rolle mitspielt, aber die Strecke ist schon auch sehr fordernd, also ich würde sagen, Boah, 4 Minuten vielleicht, so KS Faustregel bei uns auf dem Niveau würde das oder macht das sicherlich aus. 3 bis 4 Minuten vielleicht um den Dreh. Ich bin selber damals ja eine 212 gelaufen, so, das entspricht ungefähr dann damals auch der Form, die ich hatte 209 also ich war nicht in der Megaform wie ich, wie ich dann später auch schon mal war, also das würde ich sagen, so 34 Minuten macht es aus und die Taktiererei macht sicherlich auch ein bisschen was aus.
Es ist natürlich immer ein bisschen schwierig, so jetzt gerade, wenn es um New York, Boston, solche Strecken geht, haben wir natürlich jetzt gerade einen ganz, ganz üblen Doping Fall mit Albert Kurier, der in New York da ja auch. Dominiert hat und auch schon gewonnen hat, was natürlich auch Superärgerlich ist. Wenn dann so jemand jetzt auch wieder erwischt wird, das relativiert dann auch wieder vieles, aber ich kann es natürlich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, also ich weiß in was für einer Form ich da hingefahren bin nach New York, ich bin damals eine 212 gelaufen und hätte mir auf einer flachen Strecke damals eine 29 zugetraut, und ich habe da nicht allzu viel taktiert, also ich
habe da, ich bin da, deswegen habe ich auch geführt, ich habe mein Tempo einfach gemacht, habe gesagt, ich habe hier keinen Mehrwert drin, wenn ich hier erstmal mich zurückhalte und und das rennen dann im Grunde auf 30 oder 25 Kilometer verkürze, weil meine Stärke ist der Marathon und deswegen kam ich dann damals da so an. Aber du hast recht, auch das, was du eben schon erzählt hast. Die erste Hälfte in New York ist sehr, sehr schnell, also da kann man wirklich unglaublich gute Splits laufen, aber das dicke Ende kommt dann hinten.
Also ich erinnere mich noch gut daran, an das Jahr, wo ich auch dann eben nicht als Profi am Start war, da wurde ja auf Weltrekord pace von einem Brasilianer angelaufen, auch der ist mittlerweile Dopings überführt in Klammern. Aber der ist, der ist da auf welty Cockpit angelaufen und der hat das Ziel nicht erreicht. Also es verleitet tatsächlich dazu, sehr, sehr schnell anzugehen, und ich glaube, das hast du sehr, sehr clever gemacht, dass du da dieses Gefühl, ich könnte noch viel schneller, dass du dem nicht nachgegangen bist und da eben auch ein sehr gutes Halbmarathon Angangstempo gewählt hast. Also für alle, die in New York laufen, lasst euch dann nicht blenden durch Brooklyn ist alles
noch einfach, wenn es dann nach Manhattan und in die Bongs geht, da hört der Spaß dann auf, dafür ist dann auch noch mehr los. Danke für die Tipps. Ich habe es auf der Liste vielleicht im kommenden Jahr mal schauen. Vielen Dank. Es war mir ein Fest. Dankeschön, Thomas. Ja richtig toll auch für mich zu hören, was da natürlich noch so geht.
Ja, ab 50 oder jenseits der 50 oder wann auch immer und ich finde das motiviert doch oder das motiviert jeden, egal man muss auch keine 230 laufen, ich glaube auch wenn man 4 Stunden oder 5 Stunden läuft oder überhaupt ein Marathon läuft, so ein Typ wie Thomas. Der motiviert und sowas braucht der Sport. Ja, die Frage, die ich mir Stelle ist, wie alt muss Thomas werden, dass ihr euch trefft im Marathon? Also du bist ja tendenziell jetzt dabei, dich zu verbessern, Thomas ja auch noch, aber ich weiß nicht, muss der Thomas 5560 65 oder 70 werden, bis ihr euch irgendwo dann trefft bei 2 Stunden 40 oder 2 stunden 38.
Ja, da hast du jetzt schon traumzeiten von mir hingelegt so das das ist ne gute gute Frage. N guter Gedanke ich ich bleib auf jeden Fall dran, ich geb mein bestes Hendrik Ich geb mein Bestes und. Wir gucken, was geht du, ich hab in dieser Woche angefangen, ich hab wieder angefangen zu laufen, ich muss sagen, mein letzter Lauf draußen war ja eigentlich unser Rennen in Schwäbisch Hall und jetzt hab ich es am Wochenende noch mal versucht und die Hüfte hat gehalten, also die Schmerzen, das ziehen ist da, aber ich hab n guten Weg gefunden, ich hab mich langsam wieder rangetastet übrigens über das Laufband hab so n bisschen an euch gedacht und.
Genau mit dem Laufband begonnen. Einfach auch, weil es praktisch ist. Wenn du dann auf dem Laufband spürst. Ah, es funktioniert doch nicht so, dann kannst du absteigen und gehst auf den Stepper oder aufs Rudergerät. Und genau das habe ich gemacht. Ich bin nur 20 Minuten gelaufen, zu Beginn auf dem Laufband, das ging schmerzfrei und dann habe ich gedacht, komm, das reicht jetzt und dann fängst du mal an mit diesen hirox spezifischen Übungen, da will ich ja hin. Ja, und dann bin ich ans Ski Ergometer und ich kann dir sagen, Lecco Funny.
Genau das Gleiche gilt fürs Ruderergometer. Also ich hab nachher Körperstellen gespürt, die kannte ich nicht mehr, also das das hab ich früher mal irgendwann gehabt diesen Muskelkater, aber es ging auf jeden Fall auch gut auf die Pumpe und ich glaube mit diesen Übungen kann man den Motor am laufen halten, hat Spaß gemacht und das werde ich jetzt intensivieren.
Ja gut, dass du noch mal diesen neuen Reiz auch mal setzen kannst. Das ist ja jetzt auch noch mal ein richtig cooles Projekt, was du dir steckst, gerade auch jetzt mit den Problemen, die du auch am Rücken hattest, ist das sicherlich nicht schlecht, da auch noch mal ein bisschen mehr in diese Richtung zu machen und für alle, die dann noch mehr machen wollen, haben wir ja sowieso unseren Partner exakt hier im Podcast. Werbung.
Habt ihr mir sagen lassen im Vorgespräch von dir? Auch da hast du es wieder hochgefahren, gerade das ganze und bis diese Problematik jetzt auch ganz gut losgeworden. Exakt, wir haben es ein paar Mal schon hier im Podcast besprochen, die all in One App für alle Läufer, wo es darum geht, einerseits Verletzungen zu vermeiden, da eine Resilienz aufzubauen oder wenn es tatsächlich dann so schon so weit ist, auch handgeführt, dann eben aus dieser Sache wieder rauszukommen und mittlerweile eben noch mehr als nur das.
Also es ist eine sehr, sehr vielseitige App, das Wichtige. Kontinuität nicht erst anfangen, wenn es zu spät ist. Wenn die Schmerzen da sind, das ist glaub ich so der Schlüssel. Man muss dranbleiben und genau das mach ich auch leider Gottes immer wieder falsch. Man versucht das hier so zu erzählen und. Selbst man kennt es ja, vergisst es dann, und das ist eben der Riesenfehler.
Man muss dranbleiben, das ganze Jahr über, gerade wenn man gefährdet ist. Wenn man da Probleme hat, die Schwachstellen wirklich auftrainieren aufarbeiten und auch eben mobilisieren, nicht nur kräftigen, aber das kann man super gut mit der App, man gibt seine Schwachstellen ein, man bekommt wirklich individuell sein Trainingsprogramm und dann ist das eben kinderleicht, man muss nicht ins Fitnessstudio fahren, man kann einfach zu Hause sich im Wohnzimmer auf den Boden legen. Und seine seine Übungen abarbeiten. So mach ich es jetzt und man sollte es zur Routine werden lassen.
Das ist ganz, ganz wichtig. Ich versuch jetzt wirklich täglich hier mit der App mit exakt meine, ja gerade die Seite zu stabilisieren, den unteren Rücken der klassische Side Stütz, die Plank aber auch viele andere Übungen. Die fallen mir immer schwer, obwohl ich mal Sport studiert hab, denk ich dann und sitz dann da.
Warte. Wie geht das jetzt noch mal? Und da ist eben das tolle, man hat halt auch das passende Video, die Anleitung und kann dann noch mal sich genau überprüfen, dass man die Übung auch richtig ausführt, weil da kommt es ja oft auf Kleinigkeiten an, also wirklich ich kann es auch wärmstens empfehlen, dranbleiben und dafür ist exakt gerade jetzt im Winter ja ne tolle App und n toller Partner. Ja, und alle, die jetzt vielleicht auch vom. Thomas inspiriert wurden, wieder anzufangen. Nach einer längeren Pause oder überhaupt einfach mal dem Laufen eine Chance zu geben.
Auch da ist exakt gut aufgestellt und hat mittlerweile eben auch Trainingspläne für jedes Level zur Verfügung, also wirklich auch Anfänger Trainingsplan, wie mache ich 5 Kilometer, wie schaffe ich das auch natürlich für fortgeschritten, wie verbessere ich mich da weiterhin, wie steige ich nach einer Verletzung wieder ein, das sind ja genau die Punkte, über die wir ja auch gerade mit Thomas gesprochen haben, also auch dafür, wenn es jetzt nicht ums Knowledge geht.
Ist exakt auch ein guter Ansprechpartner. Also die haben da in den letzten Jahren das sehr, sehr gut ausgebaut und sehr sinnvoll auch ausgebaut, diese Bausteine, während es am Anfang vor allem noch um das rauskommen aus einer Verletzung ging, ist das mittlerweile ein ganzheitlicher Ansatz und setzt eben auch da schon an, dass man eben gar nicht erst irgendwas falsch macht und irgendwelche Probleme bekommt und deswegen eine super Empfehlung.
An die wir hier im Podcast Euch weitergeben wollen. Wenn ihr es probieren wollt. Wir haben auch einen Code dafür. 1 rennt 1 hinterher, zusammengeschrieben die beiden Einsen Ziffern und alle Buchstaben groß geschrieben, damit könnt ihr das ganze 7 Tage kostenlos testen und das finde ich auch sehr toll daran, dass sie da wirklich sehr faires Testangebot gemacht haben, dass ihr innerhalb dieser 7 Tage gar nichts angeben müsst, also keine Zahlungsdaten und dementsprechend auch gar kein Risiko eingeht.
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Hobbyläufer und Profis da auf den Dirt Roads grundsätzlich? Ja, also du fragst. Mich jetzt schon noch zum relativ frühen Zeitpunkt. Wir sind ja jetzt noch nicht so viele Tage hier, erst Samstag Tag 3 oder 4 ist das jetzt gerade. Aber ja, es sind es sind auch top Leute im Ort. Jemane Krippa weiß ich, dass er zum Beispiel hier ist, der italienische Spitzenläufer sicherlich auch noch ganz viele andere.
Wir haben Fabian Königstein, haben wir heute gesehen mit ihrem Mann, die ist auch hier unterwegs, ich selber und esse auch, wir sehen gar nicht so viele Leute, weil wir nicht zu diesen klassischen Zeiten trainieren, wir sind ja tendenziell immer eher etwas später dran, und da sind viele eben schon fertig und auch nachmittags sind wir dann oft da unterwegs, wo viele auch schon fertig sind und.
Aber man begegnet ständig Leuten, das ist schon auch zu diesen Zeiten noch so. Aber ich glaube, wenn du es darauf anlegst und wirklich zu diesen Hotspot Zeiten unterwegs bist, dann würdest du hier das Foo des Laufsports sehen, eigentlich egal wann du da bist. Zumindest im Frühjahr, und ich bin gespannt, wer mir hier noch alles so über den Weg läuft, auch wenn ich mich jetzt hier ein bisschen besser stabilisiere, ob ich dann auch vielleicht ein paar Einheiten mit anderen zusammen mache, wir freuen uns natürlich jetzt auch extrem darauf, dass dann. Anfang Februar auch unser Coach Timo dazu kommt, das wird sicherlich auch noch mal deutlich besser für uns, dann werden, vor allem, weil wir dann
auch in der anderen Unterkunft sind, Teile unserer Trainingsgruppe kommen, eine Simon, Boch und Louis kommt, Hannes Burger, auch Trainingspartner von uns kommt, dann wird es sicherlich ein bisschen einfacher werden, das ganze, aber wie ich jetzt gerade schon angedeutet habe, auch am Anfang der Folge, das ist gerade eine sehr herausfordernde Situation für uns beide, für mich vielleicht sogar tendenziell noch einen Tick mehr, gerade weil ich mich ein bisschen schwerer tue und. Und wir müssen natürlich gucken, dass wir hier auf die Kalorien kommen.
Das das ist wirklich, das klingt so ein bisschen albern, wenn man jetzt in Deutschland gerade sitzt und da einen vollen Kühlschrank hat, wir haben hier kaum eine Möglichkeit, das irgendwie unterzubringen, und dadurch ist das wirklich kritisch und dadurch, dass wir eben auch an diese Zeiten gebunden sind, können wir die Trainingseinheiten auch nicht ganz freilegen und dann kommst du eben oft von dem Training in die in die Mensa, weil du nur 15 Minuten Essenszeit hast und und dann schaufelst du dir das irgendwie rein.
Hast 0 Appetit darauf, hast aber eigentlich Hunger und du isst eigentlich nur mit deiner Vernunft und ich finde das eigentlich eine ganz spannende Überleitung, auch zu der Hörerfrage, die wir bekommen haben von Angie, die uns gefragt hat, ob wir mal was machen können zum Thema Energiedefizit und kalorienbedarf, weil das ist jetzt tatsächlich gerade für uns echt ein Thema, das ist immer schon ein Thema, wenn man auf einem absolut hohen Niveau trainiert, aber jetzt gerade ist das wirklich ein Thema, was uns sehr beschäftigt.
Ja, Wahnsinn, das ist n Thema was? Ich erstmal so überhaupt nicht kenne, weil ich so viel esse und und halt im Vergleich deutlich weniger trainiere. Ne, ich fange jetzt wieder an, also. Ja das ich. Ich versteh das, ich hab das auch noch so n bisschen im Hinterkopf, dieses Gefühl aus dem Marathontraining aus dem letzten Jahr, aber das ist schon echt interessant. Du erzählst gerade Dinge wo ich meine so ey ja geh doch einfach, geh doch einfach was essen, aber klar wenn die Unterkunft einfach das nicht hergibt was im Vorfeld also habt ihr euch im Vorfeld kritisch mal nachgefragt, hätte man das sehen können, hätte man das wissen können, also dass es da keine Möglichkeit gibt irgendwie im Kühlschrank oder so
Sachen unterzubringen oder habt. Hier schlichtweg mit einer besseren Verpflegung vor Ort gerechnet. Da haben wir mit gerechnet. Es ist immer ein Risiko. Wenn du was Neues probierst, das ist auch ein ganz klares Learning, was wir haben. Wir kaufen nicht mehr die Katze im Sack so, wir hatten diesmal halt einfach keine Wahl, ich habe es ja auch gesagt, warum wir jetzt diesen frühen Zeitpunkt des Kinders gewählt haben, man hätte jetzt eben auch sagen können, dann beginnen wir das Trainingslager halt erst im Februar und machen das dann bis Ende Februar, aber ich habe eben hier ja schon die Erfahrung gemacht.
Dass es mir hier mir deutlich schwerer fällt, die schnellen, hochintensiven, spezifischen Einheiten für die 10 Kilometer, Halbmarathon Marathons zu machen und deswegen ich auf jeden Fall hinwollte, um eine Grundlage zu legen. Dadurch hast du natürlich dann schon ein bisschen eingegrenzt, das ganze, und das musst du halt am Anfang der Vorbereitung machen und deswegen kam dann eben auch nur Mitte Januar in Frage und da haben wir natürlich auch selber jetzt nicht mit gerechnet, dass auf einmal dieser Ansturm hier so groß mittlerweile geworden ist, dass du einfach gar nichts mehr kriegst. Und wir kennen ja hier ein paar Unterkünfte, CNC ist natürlich Variante 1.
Dann hast du ran x, wo die Franzosen oft sind als etabliertes Camp, das auch eigentlich eine gute Sache war, auch rappelvoll. Dann hast du noch ein paar andere Optionen, die waren auch alle voll und da musstest du das nehmen was da ist. Und hier dieses Camp, in dem Wir sind, das ich will es jetzt nicht nennen, weil es jetzt hier auch nicht so bashen möchte. Es gibt sicherlich auch Leute, die zufriedener sind, das das ist schon auch eher etabliert und deswegen haben wir gesagt, machen wir das hier, aber das das. Dass es dann eben so einschränken ist, ja, haben wir. Haben wir uns ein bisschen verpokert, muss man ganz klar schon sagen, aber wie gesagt, im Nachhinein hätten wir entweder gar nicht fahren müssen oder
können oder hätten jetzt halt hier hin gemusst. Und wir haben ja dann, sobald es geht auch dann die andere Unterkunft, die wir kennen, gewählt, aber das ist ein ganz klares Learning Kauf, nicht mehr die Katze im Sack, das kannst du dir auf dem Niveau nicht mehr erlauben. Ich finde das mit dem Puls ganz spannend, weil ich.
Das jetzt auch gerade gemerkt habe. Also ich bin raus gewesen, natürlich auch nicht lange, also für den Hobbyläufer klar, jetzt eine Woche laufpause gemacht nach Schwäbisch Hall und dann wieder so leicht angefangen. Ich meine auch so ein bisschen, meine Frau war krank die ganze Zeit, dass ich da unterschwellig auch irgendwie was im Körper hatte, dass der Körper dagegen arbeitet, worauf ich hinaus will, mein Puls war auch deutlich höher als noch vor diesen Problemen mit der Hüfte, das geht ja dann doch recht schnell, hast du. Du das damals oder in der Vergangenheit auch schon so empfunden hattest du auch mal Probleme, wo der Puls wirklich extrem hoch war und und und dann relativ schnell doch wieder runter gegangen ist, weil ich
seh das immer wieder. Also wenn ich anfange, wenn ich so ne kleine Pause hatte, wieder anfange, dann ist der Puls gut 15 Schläge höher bei gleichem Dauerlaufniveau und das bekomme ich dann doch meistens so in. 3 Wochen sage ich mal 3 Wochen einfach grundlagentraining und dann geht es wieder runter.
Ist das bei dir ähnlich? Wie war in der Vergangenheit so dein Empfinden? Gegen Ende kam ich hier deutlich besser klar. Also oder auch je öfter ich da war. Ich bin ja dann schon oft auch zweimal im Jahr sogar da gewesen, da habe ich gemerkt, deutlich weniger Probleme, jetzt ist es schon eine ganze Weile her, und das ist tatsächlich vergleichbar, vielleicht wie nach einer Verletzung, wenn man lange raus war, wieder reinzukommen, so ist der Puls, nur ich hatte keine Verletzungen und ich bin. Ich bin ja jetzt auch noch in Houston, da in 63 0 Minuten Halbmarathon gelaufen.
Also ich bin jetzt nicht außer Form, aber trotzdem ist das verrückt, was diese sehr harte Umgebung hier in Kenia dann mit dir macht. So also dass ich jetzt eben auf einmal bei Dauerläufen hinter Esther zurück laufe, das ist schon brutal. Also ich glaube, Esther hätte jetzt vor einer Woche keinen Marathon in 63 Minuten Rennen können, also da sieht man, wie individuell ein Körper auch auf sowas reagiert, darauf möchte ich hinaus und.
Wenn dann eben auch noch zusätzlich Schwierigkeiten kommen wie Kaloriendefizit, um wieder zu höherer Frage zu kommen. Wenn du da dann eben auch schon so ein bisschen angeschlagen bist, dann hast du ganz schnell einen Teufelskreis und dann kannst du ein Spitzenläufer sein und läufst du auf einmal rum, als wärst du absoluter Anfänger mit Pulswerten, die du vielleicht das letzte Mal hattest, als du 16 warst und gerade irgendwie so richtig angefangen hast mit dem ganzen und ja, das vielleicht so der Punkt, also wie mache ich das jetzt hier?
Auf meine Kalorien zu kommen. Also ich versuche halt das mir reinzuschaufeln was geht. Ich habe dann eben jetzt, solange es nicht anders geht, dann eben auch immer so eine Notbox mit Keksen, die man hier dann zumindest auch bei den Temperaturen im Warmen im Zimmer lagern kann. Habe ein bisschen Schokolade um halt schnell irgendwie Zucker reinzukriegen, aber ich weiß, dass das natürlich nicht besonders gut ist. Das ganze aber.
Aber ich sehe halt gerade nicht die andere Möglichkeit. Und immer wenn es irgendwie die Möglichkeit gibt für Proteine so ne, also morgens versuchen wir jetzt immer irgendwie ei zu uns zu nehmen, dass man auch da so ein bisschen was hat, was irgendwie Substanz gibt, ne, auch wenn es jetzt nicht die Energiezufuhr ist, die du über Kohlenhydrate bekommst.
Aber ich sag mal Reis, daran mangelt es jetzt hier gerade nicht, es mangelt eher dann, obwohl du eigentlich Hunger hast am Appetit und das Macht schwer, du isst die Halt einfach nicht mit Genuss und das war auch ein Punkt, mit dem habe ich tatsächlich gerade über Esther mit Esther darüber gesprochen.
In Deutschland setzen wir essen auch ganz klar als Belohnung ein und auch irgendwie als Motivationsstütze, um diese extremen Umfänge und die Intensitäten zu bewältigen. Wenn das Essen hier aber auf einmal nicht mehr zum Genuss verkommt, sondern einfach nur reine Selbstzweck ist, um am Leben zu bleiben, um es zugespitzt zu formulieren, dann fällt das Weg und das macht's mental eben noch mal so viel härter. Und ja, ich habe selber noch nicht die Antwort, wie man jetzt hier zumindest in der aktuellen Situation mit umgeht, wenn wir umziehen.
In die andere Unterkunft. Dann haben wir unseren eigenen Kühlschrank, unsere eigene Küche, dann werden wir eben auch dann selber, wenn es drauf ankommt, dann eben uns auf was zubereiten können wird, wird eine deutliche Entspannung sein, aber ich hatte schon gedacht, dass dann eben hier auch ein Paar mehr Möglichkeiten sind, als sie tatsächlich dann eben sind. Was heißt das jetzt im Umkehrschluss für? Dein Training.
Ich nehme an, das wird jetzt grundlagentraining sein, von dem der Alltag geprägt ist. Oder ich versuche jetzt einfach. Erstmal Kilometer einzusammeln. So, ich sage, wenn die Pulswerte da sind, wo sie sind, dann ist ja trotzdem irgendwie eine Belastung da, oder in dem Fall sogar noch eher eine Beanspruchung, da für den Körper und dann wird es da irgendwie auch einen Sinn haben, aber mehr kann ich halt gerade nicht machen. Also was soll ich machen, welchen Dauerlauf 4 und 24 schaffe, wie soll ich mich dann dahin stellen, jetzt 1001 30 machen, so ist es halt einfach gerade nicht möglich, das heißt ich teile mir dieses ganze Ding jetzt klein und sage das was ich jetzt kann, das lege ich mir so
ein bisschen als Portion vor mich und versuche das eben. Zu bewältigen. Und wenn es dann irgendwann mehr wieder wird, was was geht, dann mache ich natürlich auch gerne mehr, wenn ich jetzt mal tempoläufe mache, dann werden das eher 2 hunderter Intervalle sein und die Pause wird dann eben so lang wie sie sein muss, um das irgendwie halbwegs hinzukriegen, aber du hörst schon raus, das ist natürlich eher so, dass du der Getriebene bist vom Training und nicht der, der über sein Schicksal entscheidet und da rauszukommen, das wäre schön, wenn das jetzt klappt.
Also ich bin jetzt schon oft genug im Kenia gewesen und ich habe hier auch schon richtig gut trainiert. Deswegen glaube ich jetzt auch nicht, dass es ewig so bleibt. Aber ich hoffe, dass es uns noch gelingt, jetzt, während wir in dieser Unterkunft hier sind, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Das wird wird ganz wichtig sein, und daran werde ich jetzt arbeiten und werde dann in der nächsten Woche hören, ob es da vielleicht schon einen Fortschritt gibt, aber gerade ist es wirklich schwer, muss man, muss man sagen, gehört halt eben auch dazu, zu dem Sport, was würdest du uns? Hobbyläufern denn so raten, weil ich kenne das natürlich auch mit diesem hohen Puls und ich habe dann mal. Meistens den Weg gewählt, dass
ich deutlich langsamer laufe. Also ich bin jetzt beim Wiedereinstieg nach dieser Pause auch 5 Minuten 40 530 so den Kilometer und vorher waren meine Dauerläufe eigentlich so im 5 Minuten Bereich und auch mal knapp unter 5 Minuten. Das würde ja auch bedeuten, und das wäre meine Frage, warum läufst klar, als Profi kommt man sich da vielleicht auch blöd vor, aber warum läufst du dann nicht, bis sich das wieder anpasst? Deutlich langsamer bringt dir das nichts, wenn du jetzt da in 5 Minuten 515 ganz ruhig laufen würdest und wirklich nur auf den Puls guckst und gar nicht aufs Tempo, zumindest um so eine Phase der Anpassung und sich vielleicht auch noch so ein bisschen Erholung zu gönnen.
Ja, doch, das ist. Schon die Antwort darauf, aber im Grunde mache ich das ja auch und. Also das würde ich schon jedem empfehlen, wenn es da die Probleme gibt, dann gehe halt in dem Bereich wo der Puls so ist wie er sein sollte, gerade in der Höhe ist das noch mal doppelt wichtig und es ist bei mir auch schon so der erste Dauerlauf hier war in 405, der zweite war in 412, der Dritte war in 415 jetzt bin ich schon bei 421 und wenn es sein muss, dann ist halt heute Nachmittag 425 auf 430 so aber klar ist es mental jetzt nicht besonders aufbauend das ganze wenn du dann eben auch andere hier vorbeifliegen siehst, dann.
Fühlt sich halt blöd an, aber das ist halt die Antwort auf deine Frage, dass man dann trotzdem darauf vertrauen muss, dass es trotzdem einen Effekt hat und dass, dass man da auf dem richtigen Weg ist, auch wenn sich es eigentlich total falsch anfühlt, wenn man jetzt irgendwie für Top Platzierungen bei irgendwelchen Major Marathons trainiert und auf einmal meilenweit weg ist von seinem normalen Dauerlauf Tempo.
Es ist so ein Paradox im Kopf und das muss man so ein bisschen erstmal erkennen und dann auch anerkennen, dass man das halt jetzt einfach durchlaufen muss und dass das eben ja jetzt eben zu deinem Schicksal dann einfach dazu gehört, dass man da durch muss und. Ja, ich hab das auch erst spät gelernt. Also.
Klassisches Beispiel, Man läuft so am Rhein hier in Köln und das Wetter ist gut und ganz viele Leute sind unterwegs und ich hab mich früher immer anstiften lassen, ich wollte nen ruhigen Dauerlauf machen, hab zunächst so n bisschen auf den Puls geachtet und dann wirst du überholt und dann bin ich automatisch schneller geworden, Anfängerfehler wofür für die Galerie, also einfach Blödsinn, hab mich überholen lassen und und bin dann immer hab mich anstiften lassen und hinterher und ha ich bin der. Ich bin der Schnellste, so ein Schwachsinn. Mittlerweile muss ich echt sagen, ich werde überholt, ich hab es geschafft, dann bei mir zu bleiben, bei meinem Tempo zu bleiben.
Nö, wenn ich heute 530 oder 45 laufe, dann mach ich das, ich weiß was ich kann und ich setze das dann im richtigen Moment schon ein und das gehört eben auch dazu, das war bei mir wirklich n Prozess, da musste ich jetzt über 40 werden, bis ich das mal geschnallt hab. Was meinen Sie wie ich mich früher zerhackt habe die ganze Zeit, ja klar.
Ist es aber ne, das ist ja das Schöne. Daran, dass dieser Prozess dann eben einen auch begleitet, während so einer Karriere und man dann eigentlich immer trotzdem noch was besser machen kann oder zu lernen kann, das ist schon auf jeden Fall so. Ich wollte noch mal fragen, hast du mal. Gerudert an so einem Rudergerät oder mal an so einem Ski Ergometer gestanden, ne, das ist nichts für mich du ich glaube. Gant, du wärst ganz schnell drin. Weil das geht alles auf die Pumpe und wenn man Ausdauer hat so wie du.
Das andere, also das ist, ich würde sagen, eine Gymnastizierung. Also du musst jetzt nicht der super Bankdrücker sein und die Muskelpakete haben, sondern das ist alles kraftausdauer, aber ich sag dir Lecco Funny, wie ich eben schon erwähnte, das ist anstrengend, also meinen meinen ersten Kilometer, den ich da an diesem Ski Ergometer absolviert habe, Boah. Das ist so hart, weil die Meter vergehen einfach nicht. Also ich fand es schon brutal, wirklich 5 Minuten an dem Ding richtig zu ziehen, hab mich dann gesteigert auf 10 Minuten, beim Rudern war es ähnlich, nur da kommt eben diese Komponente Hintern dazu, das ist wie beim Radfahren. Ey du sitzt ja auf dieser schmalen Schale beim Rudern. Und ich hab dann auch wirklich
versucht, die Technik sauber auszuführen, also aus den Beinen zu drücken und dann erst mit den Armen so den letzten Zug. Wenn du so ganz hinten bist, dann ach dann pushst du noch mal hinten so aus den Armen wie beim Vorgebeugten Rudern mit einer Langhantel ziehst du noch mal hinten Arme und in den Rücken rein, aber die Sitzposition, meine Güte, also da hab ich gejammert wie ein kleines Kind. Das war hart, der Tobi Lautwein, hier der Hirockstar, der hat mir dann geschrieben, Junge, das war bei mir genauso, mach dir nicht in die Hosen, mittlerweile Ruder ich locker eine Stunde durch, da bin ich noch lange nicht, aber es ist n Prozess, der ist interessant und das verfolge ich jetzt. Also ich merke das macht mir
Spaß, jetzt ist die richtige Jahreszeit und eigentlich der richtige Moment um mal was anderes zu probieren, weil der Motor wie eben erwähnt, der wird ja weiterhin trainiert und ich glaube es tut einfach gut. Die Laufmuskulatur auch dahingehend n bisschen zu entlasten. Und ja du so werde ich jetzt von Woche zu Woche weitermachen und zwischendurch dann jetzt in der kommenden Woche auch mal so n paar Burpees einbauen. Da hab ich jetzt noch Schiss vor, das sind ja diese im Prinzip in den Liegestütz gesprungen und dann nach vorne aber auch alles ausdauersachen also es geht auf die Pumpe und weniger die Maximalkraft die da gefragt ist. Ist gerade ne spannende Zeit, ja. Ich bin ja wirklich.
Gespannt, weil ich selber da, wie ich gerade schon gesagt habe, gar keine Erfahrung mit habe und dass man ein völlig anderer Ansatz an das Ganze ist. Also dieser Prozess jetzt über das früher den zu begleiten, das ist toll und ich hoffe, dass er von der Warteliste auch in das Hihox Feld dann am Ende auch Reinrutscht. Also meine Kopfhörer, die haben mir gerade ein Warnsignal gegeben, dass meine Batterie gleich leer ist. Deswegen und ich selber habe auch noch einen Lauf vor mir, aber bevor wir die Folge hier schließen. Finde ich.
Sollten wir noch mal kurz über das Valencia Thema reden, weil da wirklich sehr sehr viele unserer Hörer und Hörerinnen sich gemeldet haben drauf. Es scheint natürlich viele zu beschäftigen das ganze, wir haben ja da so ein bisschen spekuliert, warum das da alles immer so exorbitant schnell ist und da haben wir relativ viel interessantes Material auch bekommen, also einige Hörer haben uns einen einen Wheel geschickt, wozu sehen ist wieder die Kurven geschnitten wurden fand ich auch krass so, also das ist bei glaube ich bei ganz vielen Seiten dann auch tatsächlich bei Instagram.
Viral gegangen. Packen, wo ich in die Show Notes könnt ihr euch mal angucken, dann hat Helen uns einen Link geschickt zu einem Podcast. Der heißt The Triathlon Hour, Das ist ein Triathlon Podcast und da bei Minute 6030 geht es tatsächlich auch um das Thema. Könnt ihr mal reinhören, auch da hat jemand eine ganz klare Meinung, also schon ja einige Sachen die da zusammenkommen einige Indizien ohne da jetzt die Leistung der Leute schlecht machen zu wollen, aber es ist ja auch tatsächlich dann eine strategische Entscheidung.
So, wenn wenn, dann eben da. Die Möglichkeit ist auch ein Rekord zu laufen, da muss man da sein, so, und das ist dann eben eine ganz klare Frage, muss man im nächsten Jahr in valenzia 10 Kilometer einplanen, weil da die Wahrscheinlichkeit höher ist, einfach schnell zu laufen oder nicht, das war so ein bisschen die Ausgangsfrage, die wir uns gestellt haben in der letzten Podcast Folge und ich fand es echt cool, dass da so viele von euch darauf reagiert haben, ihre Meinung kundgetan haben.
Du, Schmidti hast ja auch ein bisschen Feedback dann noch gesammelt. Ja, definitiv. Ich hör dich jetzt etwas. Abgehackt. Ich hoffe, das ist jetzt nur bei mir so und nachher auf sozusagen dem Band, was ich dann zusammenschneide ist das nicht zu hören. Ich fand auch spannend, dass hier zum Beispiel der Andre geschrieben hat und da sind deine Eindrücke ähnlich wohl, also er sagt aus seinen persönlichen Eindrücken und Erfahrungen in Barcelona vom Zehner aus dem Jahr 2004. Da wäre es so, dass die Streckenläuferfreundlich vermessen, so formuliert er es.
Er, er sei damals dort eine 4 und 30er Zeit gelaufen, hat davor aber eigentlich immer 5 und 30er und 6 und 30er Zeiten gehabt, sagt dann selber ist lang her, Sieger lief damals 27 05 war Weltrekord wie ich mich erinnern kann, aber. Aber das ist eben auch der Eindruck, dass es vielleicht, so, lassen wir es mal stehen, Läuferfreundlich vermessen sei.
Und wie gesagt, die wir wollen die Leistung überhaupt nicht schmälern. Also das waren Europarekorde bei den Männern, bei den Frauen. Dann fand ich auch interessant. Tina hat geschrieben, sie sagt, sie habe einen ganz anderen Verdacht bezüglich der spanischen Rennen, und zwar glaubt sie, dass uns mitteleuropäern zumindest das Training im Herbst Winter leichter fällt beziehungsweise besser umzusetzen ist als in der Sommerhitze.
Das kombiniert mit den in der Regel guten Wetterverhältnissen im spanischen Winter kann dann meiner Meinung nach durchaus zu Leistungssprüngen führen, da muss ich aus Hobbyperspektive sagen. Das kann ich so unterschreiben. Ich weiß nicht, wie du das als Profi siehst. Ist noch mal anders, aber bei mir ist es so.
Ich hab oft im Winter mehr den Fokus auf den Sport gelegt, ich war im Sommer oft abgelenkter und im Winter war ich stärker, weil ich einfach konzentrierter trainiert habe, das war bei mir so, also ich konnte. Dann auch als schwerer Läufer im Herbst, wenn es nicht so warm war. Da konnte ich irgendwie bessere Einheiten umsetzen, da kann ich bei dieser Meinung etwas mitfühlen.
Also ja, ist schon interessant was da so kommt, also meine Theorie ist nach wie vor noch. Dass es international unterschiedliche Standards bei der Vermessung geht. Also ich glaube, dass dass keine Strecke irgendwo auf der Welt, außer es wird irgendwo manipuliert, was jetzt hier nicht der Fall ist, kommt. Kürzer ist als die angegebene Distanz. Ich glaube aber, dass irgendwo international gesehen, wenn andere Standards sind, tendenziell mehr Puffer aufgebaut wird und die Strecken woanders länger sind. Das ist immer noch meine Theorie, auch mit den Erfahrungen, die ich jetzt bei meiner Fehlleitung damals in Hannover gemacht habe, und das fände ich sehr spannend, wenn irgendjemand einen
Streckenvermesser kennt, der da unterwegs ist, egal ob in Deutschland oder im Ausland oder. Ob der da was zu sagen kann, ob das international überall gleich ist? Die Regularen wie eine Strecke vermessen wird oder ob von Land zu Land oder vielleicht auch von Event zu Event verschiedene Möglichkeiten bestehen, dass man zum Beispiel irgendwie ein Prozent Puffer draufbaut dass man x Meter pro Kilometer als Puffer draufbaut dass manche gar keinen Puffer drauf bauen, weil das mit dem Puffer weiß ich eben jetzt aus erster Hand, wenn ich selbst erlebt habe, dass es diesen Puffer eben gibt, zumindest jetzt bei bestimmten Rennen, also wie jetzt zum Beispiel damals beim.
Hannover Marathon und das, das finde ich einen spannenden Punkt, wenn da irgendjemand Ahnung hat, schickt uns das gerne, vielleicht sogar als sprachlich würden wir auf jeden Fall hier den Podcast einbauen, weil das eine Frage ist, die es doch mich zum Beispiel schon lange lange beschäftigt, weil es ja eben so eklatant ist, dass du in Spanien einfach die schnelleren Zeiten rennst und auch wenn du dir mal ein paar Leute wie ich dann rauspickst aus diesem Rennen, da ist immer dieses 2030 Sekunden Gap zu anderen Rennen und auch Leute der ein oder andere, mit dem ich da gesprochen habe, die sagen, du bist da halt einfach 2030 Sekunden schneller und.
Und ich weiß nicht, ob immer alle genau da ihre peak Form erreichen. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch mal den Zehner da rennen kann. Ich kenne jetzt den Marathon, den halben leider noch nicht, aber sich das mal ein bisschen genauer anzugucken finde ich sehr spannend und ich kann auch sagen, dass ich komplett falsch liege mit dem ganzen, aber das ist so ein bisschen eine Sache die die ich gerne mal wissen würde, weil wir sind ja hier im Podcast, der transparent eben ist.
Und das ist eben aus meiner Profi Perspektive eine Frage, die mich schon seit längerer Zeit begleitet, ob es das gibt, ob. International gesehen strecken unterschiedlich vermessen werden dürfen, ne, also gar gar nicht auf die Ebene, da will jemand betrügen, sondern ob es einfach verschiedene Möglichkeiten gibt ne Strecke zu vermessen und noch 23 weitere. Eindrücke von einem Hörer und einer Hörerin bei uns also Sarah Roadrunner, die sagt, sie Glaube nicht, dass bei solchen Rennen die Strecke nicht richtig vermessen wurde. Und zwar argumentiert sie mit dem Training von Alm gren im Vorfeld.
Wenn man sich das anschaut, dann sagt sie, glaubt sie nicht, dass er da eine kürzere Strecke braucht, um den Europarekord zu knacken. Ich habe auch dieses Training noch vor Augen, Sarah, das waren auf jeden Fall so ein paar 1009 230, ich weiß was du meinst, da hat er richtig was abgerissen, dann aber noch eine Einschätzung von Tim und er sagt auf ein paar Videos sei zu sehen, dass bei den 10 Grad.
Kilometern in Valencia die Kurven geschnitten werden. Gegebenenfalls wird das von der dortigen Organisation nicht genug kontrolliert, schreibt er weiter. Das ist auch n Punkt viele Kurven, wenn man die richtig schneidet, vielleicht kommen dann eben so 20 Sekunden 30 Sekunden zusammen und noch ganz kurz fällt mir gerade ein die Sabine. Ist auch eine Hörerin von uns, die hat gesagt, Mensch, frag den Hendrik doch mal, der hat doch auf seiner Uhr, der ist jetzt Berlin gelaufen und der ist Valencia gelaufen. Nur mal diese beiden Marathonläufe ist jetzt nicht der Zehner ist mir klar, aber was hattest du auf deiner Uhr beim Berlin Marathon, wie viele Kilometer und wie viele Kilometer hattest du beim
Valencia Marathon auf der Uhr? Gibt es da vielleicht schon einen Unterschied? Da muss ich mal kurz parallel hier. Durchscrollen. Also ich sehe hier beim Valencia Marathon 42,44. Und beim Berlin Marathon 42,38 also da, das ist passt schon, ist schon stimmig, ne, also da hast du dann eben ein paar Meter mehr, das hast du eigentlich so gut wie immer ne, also da könnte ich anhand dieser Strava Daten die oder auch Uhrendaten die ich da gesammelt habe ist das jetzt sogar in Valenzia noch ein Tick länger gewesen, OK. Ja, spannend, weil.
Ich hatte, glaube ich, auch da in Köln, das ist immer tendenziell länger, hatte ich 42,7 oder so oder 42,68, genau wie du schon sagst, ja Hendrik, dann wollen wir jetzt weiter das Netz nicht strapazieren, wir sprechen uns in der nächsten Woche noch mal vielen Dank an. Thomas war ne schöne Folge, ich hoffe ich krieg alle Aussetzer irgendwie, dass das ist mitgekommen Köln Kenia die Leitung steht.
Schön, dass wir gesprochen haben. Ich hoffe das Essen bessert sich, ich drücke euch die Daumen, ich würde euch ja irgendwie ein Lunchpaket rüberschicken, aber ich glaube bis da drüben ist ja ist auch schwierig, das ganze Team mitgeben. Unseren Coach, der bringt das dann mit Anfang Februar. Ja, aber nee, nee, bis dahin Team.
Dann sind wir aus dem Gröbsten raus. Also jetzt die 2 Wochen sind Nadelöhr, die werden wir auch schon irgendwie bewältigen. Nächste Woche kriegt er wieder hoffentlich ein Lebenszeichen und dann dann läuft das ganze und ich habe vielleicht noch zum Rausschmeißer. Auch mal ne, weil wir jetzt ja hier so ein bisschen gejammert haben, auch noch mal was Positives oder was soll ich zum Schmunzeln bringen? Wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ja schaut mal bei Instagram auf der Seite von unserem Crossspezialisten Markus Görger vorbei, der hat nämlich Crosslauf wieder sehr wörtlich genommen und kommt da ins Ziel.
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist ein sehr sehr schönes Zielfoto, wie er da sage ich mal wirklich wie ein echter Crossläufer ankommt, also ich glaube. Alles ist betroffen vom Matsch, sogar das Gesicht. Also schaut mal rein, ist wirklich richtig lustig. In diesem Sinne, haut rein. Bis nächste Woche.