
#136 Straßenlauf trifft Straßenrap & Hendriks Frühjahrsmarathon-Announcement (zu Gast: Bosca)
Dienstag, 27. Januar 2026 · 1 h 48
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Wir schalten heute natürlich wieder live nach Kenia: Bei Hendrik läuft’s noch zäh, aber immerhin – der erste 30er auf den Dirt Roads steht! Ein dickes Brett.
Schmidti dagegen ist endlich wieder schmerzfrei unterwegs – und so glücklich, dass er direkt 20 Kilometer auf dem Laufband wegrollt. Comeback-Vibes!
Dazu gibt’s einen starken Gast - ein Großer der Frankfurter Rapszene: Bosca. Für ihn gräbt Hendrik tief in seiner Vergangenheit. Wie Bosca Hendriks Laufkarriere geprägt hat, wie und warum Bosca (bürgerlich: David) seine Liebe zum Laufsport entdeckt hat und was für erstaunliche Parallelen Boscas und Hendriks Karrieren verbindet – all das hört ihr in dieser Folge.
Außerdem könnt ihr jetzt gemeinsam mit uns Kilometer sammeln: Für das #TeamPfeiffer beim Wings for Life Run. Spult mit uns Kilometer runter – für einen richtig guten Zweck. Tretet hier dem Team Pfeiffer bei (wingsforlifeworldrun.com/de/teams/QRmM7E?join=1): wingsforlifeworldrun.com/de/teams/QRmM7E?join=1
🎧 Viel Spaß mit der neuen Folge von Einer rennt, einer hinterher.
—
Alles zu Bosca:
Instagram (instagram.com/boscafvn?igsh=MXBkMzZxbGplM2p1ZA==): instagram.com/boscafvn?igsh=MXBkMzZxbGplM2p1ZA==
Bosca auf Spotify (open.spotify.com/artist/6j01m2VAztO8eS05tAawF5…): open.spotify.com/artist/6j01m2VAztO8eS05tAawF5…
Auf Tour (eventim.de/artist/bosca): eventim.de/artist/bosca
—
Zur 1rennt1hinterher-Spotify-Playlist (open.spotify.com/playlist/0kVAZSEIqcLtDEttdsUy…): open.spotify.com/playlist/0kVAZSEIqcLtDEttdsUy…
—
*𝔸𝕟𝕫𝕖𝕚𝕘𝕖 Schmidti | True Motion.Mit dem Code SCHMIDTI10 bekommst du 10 % Rabatt auf alle nicht-reduzierten Produkte und 5 % Rabatt auf bereits reduzierte Artikel im True Motion Online-Shop: truemotion.run/de (truemotion.run/de)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Picke packe voll diese Folge. Wir brauchen einfach mehr Zeit. Ich kann zum Glück wieder laufen, bin heilfroh, Henrik verkündet endlich seinen Frühjahrsmarathon und wir haben einen super spannenden Gast und dazu gibt es natürlich News. Aus Kenia. Ja, Schmidti, das ist eine richtige XXL Folge und für mich persönlich 1 der absoluten Highlights unserer bisherigen Podcast Karriere.
Gerade mit unserem Gast Frankfurter und. Rapper, ihr verraten euch noch nicht, wer es ist, aber dieses Gespräch, das hat eine Wahnsinns Tiefe entwickelt. Ihr werdet euch wundern, wieviel Überschneidungen es tatsächlich zum Laufsport gibt und wie sehr der Laufsport mittlerweile auch im Hip Hop angekommen ist. Könnt euch richtig drauf freuen, tolles Gespräch. Abgeht der wilder Ritt also einer, rennt einer hinterher, euer Lauf.
Podcast der Hendrik Ich habe eben schon die typischen Afrikageräusche im Hintergrund gehört, die Leitung teilweise ja nicht ganz stabil, sagen wir mal so, aber wir hören uns schon wieder Köln, Kenia, mein lieber, wie geht es dir, ich hoffe jetzt etwas besser, du hast ja zumindest was zu essen gefunden, ist etwas mehr, aber 30 Kilometer dafür hat es gereicht, die bist du gelaufen das das habe ich gesehen im Post Herr Schmidt, ich würde schon sagen, dass ich mich jetzt hier ein bisschen stabilisiert habe im Vergleich zur letzten Aufnahme letzte Woche, habe jetzt 2 tempoeinheiten schon gestanden und auch den 30er Long Run, das ist ja schon mal was, es ist trotzdem ein Jahr wo es mir wirklich schwerfällt und ich
glaube wirklich, dass es daran liegt, dass ich einfach dann schon längere Zeit nicht mehr hier oben war, zumindest nicht läuferisch im Einsatz war und dass das einfach jetzt alles ein bisschen länger dauert, als ich kenne und die Herzfrequenz und so die. Die normalisiert sich so langsam, aber die ist halt immer noch nicht da, wo sie schon mal war. Also es ist wirklich ein hartes Stück Arbeit, auch mit der Ernährung, wir kämpfen wirklich um jedes Gramm, dass wir es kriegen, wir haben uns jetzt so ein paar kleine Tricks ja auch schon gebaut, ne, wir haben uns jetzt zum Beispiel Einfluss genommen, dass jetzt die Gastgeberin hier einen Kühlschrank mehr zur Verfügung stellt, dass man eben noch mal ein bisschen mehr Spielraum hat,
das heißt, wir haben jetzt zumindest hafermilch hier vorhanden. Und können uns jetzt so ein Müsli schon mal machen? Wir haben ja viel besser mit dabei und das ist auf jeden Fall schon mal sehr hilfreich, aber am Ende ist es immer so ein Kratzen an den Kalorien und leichtes Defizit würde ich schon sagen und ich sehe das auch bei mir. Also ich bin schon definierter geworden und ich will eigentlich gar nicht so früh so viel Gewicht verlieren, weil ja eigentlich meine Vorbereitung gerade erst beginnt und der Weg bis zum Herbstmarathon, bis zum Frühjahrsmarathon, der ist auch noch weit genug.
Da sprechen wir gleich auch drüber. Da ist nämlich jetzt auch bekannt, wo er ist und deswegen es ist ein Kampf, ein harter Kampf, aber ich, ja, wir kriegen das hin. Team Pfeiffer schafft es. Ja klar schaffst du das, aber ist ja schon beängstigend, wenn du sagst, du siehst, dass du abnimmst. Oh, du bist ja alles andere als, sage ich mal fettleibig, du bist ja so schon maximal austrainiert und dann noch mal weniger, oh oh, oh, da muss man wirklich 8 geben und aufpassen und du hast es angesprochen, der Herbstmarathon jetzt fange ich auch noch an in deinem Modus hier zu sprechen, der Frühjahrsmarathon selbstverständlich.
Der steht zwar noch nicht direkt vor der Tür, aber der April ist nicht mehr weit. Das spüre ich nämlich jetzt jeden Tag, wenn ich aus dem Fenster gucke und irgendwie feststelle, die Tage werden länger, man hat wieder mehr Licht, die Energie kommt zurück, das ist doch toll, also das merke ich gerade hier in Deutschland, der Januar ist fast geschafft, dann kommt der Februar, der geht ratz fatz und dann stehen wir schon mehr oder weniger im Vorfrühling, ja, und dann bist du in Boston, man fragt.
Freund. So ist es Boston Marathon, der wirds. Ich freue mich da richtig drauf, dass das wieder klappt. Zweites Mal beim Boston Marathon zu sein, habe da noch eine Rechnung offen. Ich war damals jetzt auch nicht schlecht, ich bin 16. Geworden mit 2 Stunden 12, aber habe so ein bisschen das Gefühl, dass da eigentlich noch ein bisschen mehr geht, mir gerade auch jetzt mit dem vergangenen Jahr, wo es ja auch mit dem achten Platz in Berlin geklappt hat.
Ich habe natürlich dann auch das Feld in Boston gesehen. Das ist unfassbar. Du hast es auch gesehen, aus deutscher Sicht natürlich auch geil. Richter Dringer mit dabei, also wir sind da zu zweit unterwegs, deswegen wird er sicherlich auch aus deutscher Sicht dann noch mal ein bisschen spannender zu verfolgen sein, aber auch in der Breite, was ist das Bitte für ein Feld so ich bin da glaube ich mit meiner 206 45 Bestzeit jetzt aus Valencia bin ich nicht in den Top 20 in der Meldeliste und das ist natürlich ein Niveau also. Ich sag mal, da ist Olympia in den Top 3040 nicht schlechter besetzt.
Ne und das ist tendenziell sogar ich glaub da auf Podium zu laufen ist ist ähnlich schwer wie bei Olympia auf Podium zu laufen, also ein völlig verrücktes Feld, wahrscheinlich das Beste was der Boston Marathon je gesehen hat und wahrscheinlich auch 1 der besten was die Welt überhaupt je gesehen hat, ist natürlich dann schon eine große Ehre, da auch jetzt drin zu sein, ne, also das ist für mich natürlich auch sportlich. Eine tolle Herausforderung.
Und ja, in solchen Sachen reifst du natürlich auch so. Ich bin in dem Feld in Valencia jetzt ja auch schon 11. Geworden und war wirklich ganz dicht dran, da tatsächlich auch ein Sprint gewonnen wäre ich Siebter gewesen, das sind natürlich super Platzierungen und die bringen dich voran und ich werde natürlich auch in dem Feld in Boston das versuchen, aber es kann auch sein, dass du das Rennen deines Lebens läufst und 20. Wirst und trotzdem alles richtig gemacht hast. Ist natürlich jetzt super spannend für mich da hinzuarbeiten und ich bin extrem motiviert und. Das zu tun, aber worauf ich ja eben hinaus wollte, ne, wenn ich jetzt schon sehe, dass ich so ein bisschen Gewicht verliere, sich die Rippen abzeichnen, noch
mal noch mal mehr, als es eh schon tun als Langstreckenläufer. Du brauchst natürlich auch eine Energie und der Februar, der wird es in sich haben, der März wird es noch mehr in sich haben, das heißt, ich muss jetzt ein bisschen aufpassen hier, dass dass wir das hier gut gelöst kriegen, diese kleine Klippe mit mit der Unterkunft, die uns nicht ganz so zusagt wie die andere.
Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es klappt. Also wir sind auf dem richtigen Weg jetzt und mal schauen, vielleicht kommen wir ein Tick früher nach Hause, als wir es geplant haben, aber auch das wäre dann alles andere als ein Beinbuch, dass wir eher einfach entgegensteuern und das, das Macht einfach nichts, ne, es geht halt erst mal darum jetzt hier so lange zu sein, dass wir ein Höheneffekt haben.
Ja, auf jeden Fall. Also ich muss noch mal ganz kurz zurückkommen auf dieses Duell gegen Richard Ringer, das finde ich natürlich richtig spannend. Und bin dann auch mit Katharina mit meiner Frau zusammen mal die Startliste durchgegangen und hab gesagt, Guck mal, hier hat der Henrik mir geschickt hier, das ist die Startliste von Boston, das ist jetzt offiziell und da hab ich mal so n bisschen geguckt.
Ja was ist denn realistisch? Und ne deine Zeit und das ist ja dann sehr sehr dicht beisammen und ich sag mal so, weil du es gerade angesprochen hast Valencia mit einem guten Sprint wär auch Platz 7 drin gewesen. Da kann auch einiges gehen in Boston und da habe ich mich dann wiederum gefragt, wie ist das denn jetzt mit dieser Top ten Platzierung und dem Kader?
Gibt es da irgendwelche News, kann man da noch mal nachhorchen noch mal irgendwie vielleicht eine E Mail schreiben, dass sich da was tut, weil es wäre ja schon geil für dich zu wissen ey wenn ich da top ten laufe, dann ist der Kaderstatus gesichert, das hat ja dann noch mal ein mehr an Motivation, oder?
Ja, es wäre natürlich auch ganz gut, das gewusst zu haben, bevor man sich auf den Wettkampf committet ne. Also ich hatte die Zusage, dass das passiert ist, nicht passiert und ich habe jetzt eine eine E Mail, wo ich auch noch mal neu nachgefragt habe, wo ich auch noch mal gesagt habe, dass ich jetzt schon irgendwie auch enttäuscht bin nach den Gesprächen, die wir geführt haben, dass man auch jetzt immer noch keine Klarheit hat. Diese E Mail ist aber auch jetzt schon seit 3 oder 4 Wochen unbeantwortet, da kann ich dir leider kein Update zu geben. Ich bin gespannt ob was passiert, es wird auf jeden Fall diskutiert.
Dass so eine Regel vielleicht jetzt kommt, weil man damit natürlich auch den Wettkampfkalender ein bisschen mehr öffnet und du dann eben auch solche Rennen zulassen kannst, weil wenn das nicht der Fall ist, dann hast du ja eigentlich gar keine Wahl, dann kannst du ja Boston gar nicht rennen, weil es ganz zählt. Ich hoffe, das passiert, aber wir haben jetzt so oft über den Verband geschimpft, es ist einfach tragisch, wie es läuft und dass es, dass es immer noch keine Klarheit gibt, aber manchmal frage ich mich, was erwartet man halt, also da möchte ich gar nicht mehr zu sagen, ich freue mich auf dieses Rennen, ich habe mich auch für dieses Rennen committed. Und Committen müssen, ohne zu
wissen, ob es jetzt zählt oder nicht. Und ich wollte Boston einfach jetzt auch laufen, weil im nächsten Jahr ne, dann hast du schon das Olympiafenster offen, da brauchst du dann wahrscheinlich eben auch eine Schnellzeit auf eine Strecke, die zählt eine Boston ist ja eine Punkt zu Punkt strecke, das heißt wenn du da eine Zeit erzielst, dann ist die nicht erst mal.
Unbedingt ne klassische Norm, das ist auch nicht ganz klar, ne, da gibt es auch so n paar Modi. Ah, wir warten dann einfach erstmal ab und hoffen, dass du da n richtig tolles Rennen da hinlegen wirst. Aber jetzt mal wirklich positive Nachrichten. Oh Leute, ich bin so happy, ich bin so dankbar, es hat aufgehört zu zwicken. Erstmal vielen Dank auch für die Nachrichten, teils persönliche Nachrichten die mich da erreicht haben, super wirklich Tipps und Tricks und natürlich immer wieder die bitte also mein Papa, der kann es schon nicht mehr hören Junge geh mal einfach zum Arzt, geh mal zum Physiotherapeut, das hab ich gemacht ich war und bin hier beim Physio in Köln und ich muss sagen es geht mir deutlich
besser mit der Hüfte ist kein. Das kann manchmal so einfach sein. Ich habe jetzt wirklich viel den Hintern auftrainiert, diese klassischen Läuferübungen für den Po, für die Hüfte, und das baue ich jetzt ein, ich, wirklich, ich schwöre dreimal die Woche, mindestens regelmäßig, am liebsten mache ich das vor dem Laufen, also wirklich zu 20 Minuten Gymnastik und Stabi, Übungen vor dem Laufen und das gibt mir dann so eine Sicherheit und damit habe ich mich jetzt wieder rangekämpft und bin die ganze Woche nur auf. Auf dem Laufband gelaufen.
Ich habe an euch gedacht, an Team Pfeiffer gedacht und kommt bei den Temperaturen bleibst du drin, kontrollierst deinen Schritt auf dem Laufband, bringst schön die Hüfte nach vorne und das habe ich gemacht und jetzt schon wieder 66 Kilometer abgerissen und heute, ich kann ja sagen Hendrik, also ein mentales Ding, eine Herausforderung für mich seit langer Zeit der erste 20er überhaupt und.
Der erste 20er Ever Ever auf einem Laufband. Für mich habe ich eben gemacht, hier eine Stunde 48 irgendwie 521 er schnitt oder so ganz locker, es war sehr monoton und sehr hart für den Kopf, tatsächlich ja, aber ich habe es geschafft, da bin ich selber jetzt ein bisschen stolz. Nerven aus Stahl also. Das ist wirklich die Königsdisziplin. Ich finde, die die Tempoläufe sind auf dem Laufband. Mental eigentlich ganz gut zu bewältigen, weil man sich da irgendwie besser drauf konzentrieren kann. Und die gehen auch schneller rum, aber einen monoton Long One auf dem Laufband, das ist die Königsdisziplin für den Kopf, ganz klar, wir meiden das soweit wir können, wir machen die lieber draußen, aber ja, wenn du
dich dem stellst, dann bist du auf jeden Fall für alles gewappnet und auch gewappnet und dann kommen wir zum nächsten Punkt. Gewappnet für den Wings for Life, weil da musst du noch mal ein bisschen weiter gehen als 20 Kilometer und ich glaube, ein besseres Training wirklich lange, lange, lange zu laufen als 20 Kilometer auf dem Laufband die Wand anzustarren und eine Stunde 48 unterwegs zu sein, ohne Ablenkung. Groß, das ist natürlich eine perfekte Vorbereitung auf den Wings for Life, das ist das zweite große Announcement, was wir machen können.
Wir sind dabei. Team Pfeiffer ist beim Wings for Life wieder dabei. Und wir stellen tatsächlich mit dir. Wir versuchen dir jetzt noch hier den den Startplatz natürlich auch zu besorgen beim Flagship One, aber du bist natürlich mit drin im Team. Pfeiffer Wir stellen das eigene Team diesmal. Das ist natürlich auch eine tolle Sache, wir haben uns da richtig drauf gefreut und darüber gefreut, dass wir auch wieder dabei sein dürfen und dass wir es jetzt auch ein bisschen größer aufziehen können als im vergangenen Jahr, wo wir ja so ein bisschen diese undercover Aktion verkleidet gemacht haben. Wir wollten damit aufmerksam machen auf dieses Event selbst. Hat ja auch perfekt geklappt.
Viele Leute haben Anteil genommen an der Aktion und dann ist jetzt natürlich die Motivation, möglichst viele auch an den Start zu bringen, weil das ist ein Event, wo es nicht um eine gute Sache geht, wo es um Rückenmarksforschung gibt und und geht und wo dann natürlich jeder Euro, der zusammenkommt, auch zählt und deswegen je breiter und je größer unser Team wird, desto besser und wir kommen auf jeden Fall zurück und wir rennen in München wieder mit.
Das finde ich richtig gut. Ich freue mich total. Ich freue mich total, dabei sein zu dürfen. Ich hoffe, das klappt. Ich hätte mich natürlich selbst sofort in München angemeldet, aber ich wusste jetzt nicht, machen Henrik und Esther, das, wird das funktionieren, wird das nicht funktionieren, laufen beide da und für mich war klar, wenn dann wollen wir da gemeinsam hin.
Also ich hoffe ihr könnt das noch irgendwie regeln, ich brenne auf jeden Fall, ich brenne nicht nur für den Wings for Life, das ist ein Highlight im Mai, ich habe davor natürlich noch ein. Ein paar Wettkämpfe geplant und da bin ich jetzt schon heiß. Wir laufen doch auch zusammen, dann den Halbmarathon in Berlin, oder wer ist da dabei?
Also ich komme da immer durcheinander, ich habe auf jeden Fall in der ersten Jahreshälfte mächtig was vor im Vergleich zum letzten Jahr, da habe ich erst so im April mit dem Hermannslauf richtig angefangen und ja, da hoffe ich natürlich, dass meine Hüfte jetzt hält, ich werde brav meine Übungen machen, übrigens heute der 20er monoton auf dem Laufband und gestern zum ersten Jahr.
Ein mal seit langer Zeit wieder Intervalle gemacht, auch auf dem Laufband, dreimal 10 Minuten, da habe ich ein bisschen auf meinem, ja, auf auf meinen Puls geachtet. Das war so ein Schwellentraining, würde ich sagen, ich habe geschaut, dass der Puls in der Belastung so zwischen 160 und nicht über 170 gestiegen ist.
Und das lief ganz gut, also das hat mir tatsächlich auch Spaß gemacht, da hatte ich noch nicht mal irgendwie was im Ohr. Werbung Schmitti und was mir gerade richtig hilft, Hendrik, um reinzukommen, das kommt hinzu. Das sind eben meine Schuhe von True motion. Oh, ich bin so glücklich, sie geben mir wirklich die Stabilität und die Sicherheit, die ich jetzt gerade brauche, nach diesen kleinen Wehwehchen, und ich habe das gemerkt auf dem Laufband, bei der zügigen Einheit, die 3 * 10 Minuten, da hatte ich den flotten Schuh an den Solo 2 von True Motion, es ist kein Carbon Schuh. Er hat aber für mich ähnlichen Charakter. Er ist leicht, er will nach vorne, er macht richtig Druck nach vorne, unterstützt das
auch, aber ist eben nicht so verletzungsanfällig und so belastend, er hat auch diese utec Technologie, dieses Hufeisen zentriert schön die Power und die Kraft durch den Körper, will trotzdem nach vorne, also ein super Schuh, ein Schuh den ich gerne laufe, wenn ein bisschen Tempo im Spiel ist, also spitzenmäßig und. Und den Lauf gestern, also diese mentale Herausforderung, den 20er auf dem Laufband, da habe ich den Aion angehabt, so ein dauerlaufschuh, Ich würde sagen, eine Allzweckwaffe, der kommt für viele etwas klobig daher, ist er aber überhaupt nicht. Ich finde der sieht gut aus, ein cooler Schuh und ich ziehe den gerne auch bei zügigeren Sachen an, aber eben auch beim gemütlichen Dauerlauf, also.
Der kann alles und der ist sehr robust. Also ich trag den jetzt schon länger, der sieht immer noch aus wie neu, nutzt sich wenig ab, muss ich sagen und hat. Tolle Stabilität also ich habe ja auch immer mal wieder Zipperlein und ein Zwicken an der Achillessehne gehabt, seit ich die Trumotion Schuhe habe und trage, ist das Weg, also das ist richtig toll, es gibt ja auch eine unabhängige Studie, die hat gezeigt, dass die Trumotion Schuhe die klassischen Laufverletzungen um bis zu 50% reduzieren, also probiert es einfach mal aus, mir hilft es, ich finde sie cool, die sehen gut aus, Sie helfen und. Vor allem auch, es bringt wirklich was und sie laufen sich klasse.
Es dauert vielleicht so 2 bis 3 Wochen bis man da rein findet, weil es schon ein Unterschied ist. Testet es mal. Also ich möchte sie nicht mehr missen und habe für euch einen Rabattcode schmitti 10 schmitti mit dt groß geschrieben, 10 als Ziffer hinten dran 10% aufs ganze trumotion Sortiment ist. Ist ja auch übrigens eine Kölner Firma finde ich auch noch klasse.
Zusätzlich also Schmidti 10 der Code testet es einfach mal Hendrik und für mich sind natürlich die Schuhe auch so wichtig, weil ich einfach viel vorhabe, jetzt schon im Frühjahr und da muss ich verletzungsfrei bleiben, ich habe einige. Läufe geplant nicht nur den Wings for Life, auch ein paar Halbmarathons. Aber zu diesem Wings for Life im Team Pfeiffer, was traust du mir dazu?
Ja bitte realistisch, ich glaube nicht, dass ich in der Form vom Köln Marathon so ganz schon sein kann im Mai. Was hältst du für eine realistische Herangehensweise und in diesem Zusammenhang würde mich noch interessieren, wie würdest du an meiner Stelle hintrainieren auf so ein Event, weil wir haben. Haben ja schon drüber gesprochen, das läuft ja anders ab, das ist ja nicht der Start und dann ist irgendwo das Ziel nach 42 Kilometern, sondern man läuft ja dann gegen das Ketchup Car, also muss ich da irgendwie im Training was umstellen, muss ich etwas Besonderes beachten?
Ja, ich glaube, das haben wir ja gesagt, dass du diesen Wings for Life sehr gut aus dem Vorbereitung auf den Hermannslauf machen kannst, ne, weil da trainierst du ja tendenziell auch schon umfangsorientiert. Und du kannst ja den Wing for Life natürlich auch ganz gut zurechtlegen, weil das Catcher Car macht ja nicht irgendwas, sondern es ist ja genau definiert, wie schnell es beschleunigt und wie das dann exponentiell irgendwann zunimmt.
Die Geschwindigkeit, die es die es fährt und deswegen kannst du dich ganz gut darauf vorbereiten, was traust du dir zu, das oder das Tempo pro Minuten pro Kilometer und wenn du das dann kannst du ja sogar mit dem Rechner auf der Seite machen. Kannst du ziemlich genau sehen, wenn ich das und das diesen Schnitt laufe.
Da komme ich so und so viel Kilometer weit und da kannst du dir dieses Rennen eben gut ja einteilen. Ich würde mich an deiner Stelle vielleicht orientieren an an deiner Konkurrentin Rivalin wie man will, ne an an Maike ne die letztes Jahr ja glaube ich um die 50 Kilometer gelaufen ist. Ich glaube das könntest du auch schaffen, klingt natürlich brutal von der Distanz. Aber ich würde da einfach mal den Regler nehmen und da ein bisschen rumspielen.
Den Minuten pro Kilometerschnitte und dann spuckt der dir die Distanz aus und dann nimm dir das, wo dir nicht ganz schwindelig wird und dann lauft dieses Tempo einfach mal an. Lauft das Tempo einfach mal an und es ist doch es soll doch Spaß machen, das finde ich, ist auch der Reiz, der Reiz des Ganzen, auch ich, ich werde da endlich meine Wettschulden einlösen, da wurde ich ja auch schon zu recht kritisiert, dass das ein bisschen untergegangen ist. Da kommt die die sogenannte Glitzer Glatze dann wirklich auch zum Einsatz.
Da könnt ihr euch entweder drauf freuen oder euch drüber lustig machen, da da mache ich es auf jeden Fall, da verspreche ich es euch. Ich hatte jetzt wenig Lust das in Houston zu machen oder beim Berlin Marathon, wo es wirklich auch um Sachen ging und ich glaube da ist ein richtig guter Anlass dafür und ja schauen wir einfach mal.
Klar werden wir auch wir werden und du bist ja auch im Team Pfeifer drin. Team Pfeiffer wäre nicht das Team Pfeiffer, wenn es nicht auch ein bisschen Ehrgeiz mitbringt. Aber am Ende geht es halt hier um eine Sache und eine gute Sache und das zählt und deswegen würden wir uns auch freuen, wenn ihr tatsächlich zahlreich mitmacht, wenn ihr euch vielleicht anmeldet, wenn es nicht der Flagship One ist, dann vielleicht der App One, da kann man das überall auf der Welt machen, gerade jetzt bis zum 30 Januar habt ihr noch die Möglichkeit da auch so eine Special Aktion mitzumachen, wenn ihr euch da anmeldet, könnt ihr umsonst noch einen weiteren. Mitten reinnehmen für den App One und der Start wird dann eben getragen und ist sicherlich
jetzt eine coole Gelegenheit. Wir verlinken euch das auch in den Shownotes, wenn ihr Team Five mal beitreten wollt oder wenn ihr einfach mitmachen wollt, ohne Team auch oder im anderen Team. Gar kein Problem, würden wir uns auf jeden Fall riesig freuen, weil das ist unser Ziel, wir wollen aufmerksam machen darauf und ich finde, das ist auch das coole an diesem Event, einerseits tut man was Gutes, andererseits. Triggert es aber auch mein Bedürfnis irgendwie sich zu messen und sportlichen Ehrgeiz zu haben und dem vermesse ich mich halt mit diesem verdammten Auto oder mit mit dem Japaner, der in Japan rennt und versucht so weit wie möglich zu kommen und das Macht ja auch Spaß so ne, dieses innovative Format, also deshalb eine tolle Sache
und deswegen sind wir da auch so gern dabei wieder und wollten eben auch ein bisschen aufmerksam machen mit dieser etwas ja für manche vielleicht seltsame Aktionen im letzten Jahr, wo mir auf einmal Haare gewachsen sind. Ich bin ja mal gespannt. Also es ist erstmal einfach ne tolle Veranstaltung und die Sache ist sowieso gut und für eine gute Sache sich zu quälen und möglichst viele Kilometer dann abzureißen. Ich mein, das steht da außer Frage, das ist einfach toll. Aber ich bin mal gespannt, weil du hast es jetzt ja schon früh angekündigt, ob das irgendwas ändern wird, also was die was die Konkurrenz in der Spitze betrifft, ob da jetzt Leute gezielt versuchen, so den Marathonläufer Henrik Pfeiffer dann irgendwie anzugreifen und
dir da den vielleicht ich mein jetzt auch den deutschen Sieg wegzunehmen, ne, es geht ja dann auch darum, wer in den einzelnen Ländern die meisten Kilometer läuft und. Rechnest du da mit harter Konkurrenz oder also klar, spielerisch das Ganze augenzwinkernd, aber wie ist da so dein, dein Näschen, deine Vorahnung?
Ja, ich würde mir das wünschen. Also gerade im letzten Jahr, da war es ja auch echt hart für mich. Also ich war ja da bei Kilometer 50 noch nicht vorne und habe das dann hinten raus irgendwie hingebogen noch. Ich musste ja auch wirklich da an meine Grenzen gehen, weil weil ich einfach komplett leer war, so ne also ganz komisches Gefühl, wenn du nur Marathon gewohnt bist und und auf einmal irgendwie jenseits der 60 Kilometer Marke da rumläuft.
Ne, ich war ja kreidebleich meine meine Hände waren waren einfach weiß und es hat sich bis irgendwo zum Elle also das Blut hat sich gefühlt bis zum Ellebogen zurückgezogen, weil das war schon auch eine krasse Erfahrung, die mir dann wiederum natürlich auch hilft jetzt im spitzensportlichen Bereich ne, weil ich eben auch Zustände kennenlerne, in denen ich im Marathon noch nicht war und das erweitert dann irgendwie schon ein bisschen das was man was man kennt und was man vielleicht auch abkann, also meine. Toleranz vielleicht im Marathon, dann noch mal über meine Grenzen mehr zu gehen, der hat das sicherlich nicht geschadet. Es ist auch eine super Möglichkeit, eine Feeling Strategie zu trainieren, ne,
also auch für dich vielleicht als als Anreiz ne, da kann man natürlich mal wirklich weit gehen und richtig lang laufen und auch mal was ausprobieren, wenn es dann nicht klappt, dann geht die Welt halt nicht unter wie beim Marathon, den man jetzt ganz ganz wichtig vorbereitet und für mich ist schon ganz klar natürlich, ich renne den Boston Marathon, dafür trainiere ich ja der Wings for Life ist da hinten dran.
Und da nehme ich, die nehme ich mit, mit der Form, die ich von Boston natürlich noch habe, habe da natürlich dann auch einen gewissen Ehrgeiz, da auch weit zu laufen. Aber ich bin Profisportler, ich laufe den Boston Marathon, das ist mein früher und der Winx for Life, der ist für mich aber eben dann auch vom Zeitpunkt her so günstig gelegen, dass ich dann aber auch gerne meine Energie da reinstecke und sage, komm dann dann, dann habe ich auch Lust da richtig mich anzustrengen, ne, und das das war, das ist so cool, die haben es natürlich auch perfekt gelegt, die Frühjahrs Marathon Song ist vorbei und da kann man sich auch dann als Profisportler sowas mal erlauben, also deswegen ich. Ich habe da richtig Vorfreude
drauf, aber lasst euch davon nicht täuschen. Ich trainiere gerade für den Boston Marathon dich für den Wings for Life. Nee, super. Und was du als Profi auch nicht machen kannst, ich euch aber gerne ermutigen möchte. Ich habe ja immer wieder so ein bisschen jetzt erzählt, High Rocks habe ich jetzt mich in eine Warteliste eingetragen, also zumindest da schickt man dann eine E Mail, weil auch das Rennen in Köln ist voll, aber da gibt es eine Warteliste, ich hoffe da gibt es dann irgendwie eine Chance über diese Warteliste noch einen Startplatz zu bekommen und ich habe jetzt angefangen.
Einige Übungen in mein Training zu integrieren und da kann ich euch echt nur bestärken, auch wenn ihr überhaupt kein High Rocks machen wollt, aber Spaß habt. Weiter, ich sag mal den Ausdauerkosmos zu erweitern und da irgendwie mal was Neues, gerade in der Jahreszeit jetzt reinzubauen also rudern und Ski Ergometer finde ich auf einmal richtig klasse. Ich habe jetzt leicht angefangen wirklich und habe immer darauf geachtet, dass ich erst mal den Widerstand, den kann man ja da einstellen und etwas von von leicht auf schwierig und habe halt den Widerstand immer sehr leicht gedreht und habe erst mal geschaut, dass ich so in den Flow reinkomme, in die Technik beim Rudern, dass ich.
Ich wirklich aus den Beinen, ziehe den Arm als Verlängerung nur so halte dann aus den Beinen drücke und hinten dann mit dem Arm und den Schultern wirklich nur so den letzten Zug hinten rein mache. Und mittlerweile hab ich schon 30 Minuten am Stück geschafft. Also auf auf der Rudermaschine. Am Anfang tat der Puppe n bisschen weh, aber das ging richtig gut und beim Ski Ergometer ähnlich.
Da verlängere ich jetzt so n bisschen meine Laufeinheiten gerade wo ich jetzt nach wie vor diese leichten Probleme hatte, dachte ich, komm mal nur 40 Minuten Laufband und jetzt machst du noch 20 Minuten rudern und dann noch 20 Minuten stepper oder den anderen Tag 20 Minuten skiergometer und das geht ja alles auf den Motor also du trainierst ja die Pumpe, man meint also das hat ja mit mit, das ist ja Kraft Ausdauer, das ist ja wirklich eine du. Beanspruchst auf einmal Muskelgruppen gerade beim Ski Ergometer, da wusste ich gar nicht, dass ich die habe, also so tritt, dass das in Trizeps geht, das war mir klar, aber gerade auch so im Schulterbereich am Anfang sehr ungewohnt, aber und das sollte
die Kernaussage werden, nach dem zweiten und dritten Mal wird es immer besser, traut euch einfach mal ran an diese Übung und dann wird es richtig klasse und man hat noch was neues und kann sein Lauftraining verbinden, erweitern und den Motor. Vor trotzdem trainieren. Also ich bin Fan. Ich finde das gut. Ich finde das gut, dass du diesen Ansatz wählen kannst, weil das unterscheidet uns.
Ich als Profi habe halt diesen 100% Fokus auf das eine und du kannst eben auch diese Welten zusammenführen, das finde ich finde ich super, dass du das auch so machst und auch so annimmst. Also von daher, das bleibt immer noch ein tolles Projekt, eben auch mit dem mit dem ganzen Highbox Training und ich glaube auch, dass das für unsere Hörer ganz spannend ist, weil da kann ich natürlich ganz wenig beisteuern in diesem Feld und jetzt bei dir aus erster Hand.
Dann diese Erfahrung so mitzunehmen, ist sicherlich interessant. Das wird auch selber dann mal zu probieren, wenn es der eigene Alltag dann eben auch hergeht. Aber schmidti, Wir haben jetzt relativ lang gesprochen, schon für das tolle Gespräch, was wir noch für euch haben, wir haben einen unglaublich interessanten Gast und dieses Gespräch, das hat eine Tiefe entwickelt, wie man sich es nur wünschen kann, für mich ein absolutes Highlight unserer bisherigen Podcast Karriere, ich werde gleich ein bisschen weiter ausholen.
Ne toll, lasst euch davon nicht abschrecken. Ich glaub das ist aber wichtig um n bisschen den Background zu verstehen und wir leiten über zu unserem Gast. So machen wir es und ich wollte noch sagen, vielen Dank für die ganzen Zuschriften. Noch einmal zum Thema. Valencia zum Thema Streckenlänge Vermessung da kam viel Interessantes, das gehen wir durch, das haben wir auf dem Schirm, da werden wir auch noch mal drauf eingehen.
Ich bin auch in Kontakt, ob wir hier mal n Ton bekommen von einem Vermesser, weil das ist ja wirklich n Zeitloses, sehr spannendes Thema, also das haben wir nicht vergessen. Ja und an dieser Stelle wollte ich einfach sagen, also vielen Dank für das Feedback was da kommt, das zeigt einfach wir sind ne tolle Community wie man so.
Zusammenarbeitet und sich austauscht. Das macht Spaß. Aber dann jetzt zum Gast, lieber Henrik. So Schmidt hier und wir haben eben ja schon gesagt, dass wir heute n sehr besonderen Gast haben und gestatte mir, dass ich da mal n Tick weiter aushole als sonst. Da geht es richtig weit zurück in meine Vergangenheit. Im Grunde eigentlich da in die Phase, wo es bei mir läuferisch gerade mal so n bisschen spannender wurde, wo wo irgendwie auch so n bisschen sichtbar war, da kann wirklich n bisschen mehr gehen, als dass es nur n Hobby ist. Ich sag mal 2012 ist ungefähr so die das Zeitfenster wo ich bin. Ich bin gerade ausgezogen von zu Hause nach Wattenscheid, also zum ersten Mal raus vom Land,
ne, also ich bin ja wirklich da auf dem übelsten Land groß geworden, ziemlich weit weg und dann das erste Mal mit dem Ruhrpott in der Stadt alleine war war eine richtig geile, aufregende Zeit für mich, auch damals nach dem nach dem Abi dann eben fürs Studium rüber ins Ruhrgebiet, Wattenscheid, ne, ihr kennt es, ist ja zu dem Zeitpunkt schon auch ein führender Verein gewesen, also wenn man wirklich so ein bisschen laufkarriere vorantreiben will.
Dann war Wattenscheid eine der Institutionen. Wir hatten mit Tono Kirschbaum, der bis heute noch großer Mentor von mir ist, da eben auch dem Bundestrainer als Vereinstrainer, und dann war das eine relativ klare Sache für mich, dass ich da hingehen werde, und jetzt kommt der Schwenk, da haben wir gewohnt im Athletenhaus in Wattenscheid, und das war direkt am Lohheide Stadion in in Wattenscheid, wo eben auch ne Wattenscheid ihr kennt, es war mal im Bundesligaverein zu dem Zeitpunkt aber immer noch, dann immer in auch in der höheren Liga.
Und das heißt, am Wochenende ziehen die Auswärtsfans direkt vor unserem Fenster dran vorbei. Die hatten übrigens damals auch die Nachwuchsspieler vom VFL Bochum mit in unserem Haus drin wohnen und wenn ihr euch da ein bisschen in der Gegend auskennt, dann wisst ihr, dass wenn das die Wattenscheid Fans richtig gewusst hätten, dann hätten die sehr sehr gefährlich gelebt.
Ne kleine Anekdote dazu, aber dadurch kamen wir halt natürlich schon super früh mit dem Fußball auch da in Kontakt. Ich selber hab ja auch übrigens 8 Jahre gespielt, wisst ihr ja. Bis ich dann eben zum Laufen rübergegangen bin und mein damals bis heute noch sehr, sehr enger Kumpel Timo, der mein Mitbewohner war, ne, der auch Leichtathlet war, beim TV Wattenscheid und ich, wir sind da so ein bisschen eingetaucht in diese Fußballszene, so, und dann waren wir halt tatsächlich öfter mal auf dem alte Stadion, und das war ja so eine richtig geile Phase, wir haben eigentlich auch nur Scheiße gebaut, so ne, wir, das war damals bei weitem noch nicht so professionell, wie es jetzt bei uns heute ist.
Ne, da ist es halt jugendlich und da wohnst du da mit ein paar anderen Jugendlichen, klar war da ein Leistungsanspruch schon richtig hoch und. Aber wir hatten halt einfach auch ein paar Sachen, die wir machen konnten, die man heute vielleicht nicht mehr machen kann. Und wir haben wirklich ein bisschen Unsinn damals gebaut und waren halt ein bisschen drin in der Szene, standen im Stadion und das war eben die Phase, wo tatsächlich unser heutiger Gast auch so ein bisschen in mein Leben reinkam, weil ich habe natürlich damals auch schon super hart trainiert, viel gemacht, hatte Musik auf den Ohren, ne damals noch mit Kabelkopfhörern, das weiß ich alles noch ziemlich genau.
Und dadurch, dass wir eben auch ein bisschen Kontakt zu dieser Fankultur hatten in Wattenscheid, die jetzt nicht so groß ist. Vielleicht wie beim Bundesligisten, aber wo immer noch ein paar Überbleibsel von früher waren, dann führte der Weg eben auch dahin, dass ich so das ein oder andere Ultralied in meiner Playlist hatte, was sie beim Laufen dann richtig gut angeschoben hat.
Ja, und jetzt sitzt genau einer dieser Leute, die die Musik gemacht haben hier bei uns im Podcast. Und das geile ist daran nicht nur der Hip Hop führt uns zusammen, ne, die Liebe zum Hip Hop, die kennt ihr, die Schmidti weiß, die schon schmidti. Ja, ich weiß nicht, ob du zu schätzen weißt, aber du leidest da ein bisschen drunter, wenn ihr eure Spotify, unsere Spotify Podcast Playlist kennt, aber der Gast von heute, der hat tatsächlich auch die Liebe zum Laufen entdeckt und das heißt, beide Welten haben sich wieder vereint und das ist das richtig geile, dass derjenige, der mich jetzt im Grunde schon seit 1314 Jahren immer in meiner Playlist begleitet, jetzt heute hier im Podcast sitzt und das laufen
eben auch ein gemeinsamer Nenner geworden ist. Richtig geil, ne, entschuldigt, dass ich da ein bisschen weiter ausholen musste, aber ich glaube, das ist wichtig, um das ein bisschen zu verstehen. Unser Gast heute ist Boska, der Rapper aus ja Wiesbaden, aber mal Frankfurter Großraum. Ja, gute Hi, also freut mich auf jeden Fall sehr am Start zu sein und wir haben ja auch schon das Off Record kurz besprochen.
Ich bin großer großer Fan von Eurem Podcast. Hör den jetzt, seitdem ich seit Mitte letzten Jahres so ein bisschen auch Wettkampfambitioniert unterwegs bin, fahre ich mir das regelmäßig rein, fahre mir immer die Updates rein und ja das motiviert mich dann auch immer für die Läufer also ich höre euch meistens irgendwie im Auto so auf. Auf dem Weg zum Training und ja, Mann, wahrscheinlich muss ich mich auch erst mal kurz n bisschen vorstellen für die für die Zuhörer, weil ich schätze mal, dass 99% der Leute nichts mit mir anfangen können.
Mein Name ist Boska als Rapper David im echten Leben. Und ja, ich mach Musik seit 1520 Jahren, also seit 15 Jahren, eigentlich professionell und ja, hab schon diverse Top ten Alben platzieren können und ja, leb quasi als selbstständiger Musiker und ja bin immer schon auch sportlich aktiv und mittlerweile auch krass im ganzen Laufgame drin und ja, da können wir heute vielleicht uns bisschen drüber unterhalten.
David auch von mir natürlich herzlich willkommen. Ich finde das richtig klasse, ihr wisst, ich habe jetzt nicht die riesen Ahnung vom Rap, obwohl wir gerade schon so ein bisschen angefangen haben hier, was mir im Ohr ist. Die eine die eine oder keine für keine andere Frau ging ich lieber in den Bau, das war glaube ich die Firma 1900 oder ich weiß es schießt mich tot 2002 1002 aber darum soll es ja gar nicht gehen lieber David, Ich habe dein Insta Profil gesehen und was mir sofort sympathisch war, du warst bei.
Einem Rieslinglauf dabei, da hast du ja bei mir direkt gewonnen. Also ich liebe ich liebe Riesling, ich liebe Wein und die ganze Gegend bei euch da unten, davon musst du erzählen, war das irgendwie der erste Wettkampf oder n Halbmarathon der Rieslinglauf. Ganz genau. Also das Ding war. Ich habe auch in einem, ich hatte eine Podcast Anfrage so 2 Monate vorher von einem Fan oder Supporter von mir quasi der hat auch so einen kleinen Laufbike wie auch immer Marathon Podcast und da ich halt eh die ganze Zeit Sport mache und auch so ein bisschen ja so meine sportlichen Ambitionen habe letztes Jahr mich auch ganz gut so Body Shape mäßig in Form gebracht und das auch so ein bisschen bei Instagram immer mal geteilt hat
er mich angeschrieben so ey lass mal über deinen Sport und wie du so eine Woche deine Trainingswoche gestaltet. Unterhalten, dann haben wir diesen Podcast gemacht und er meinte so zu mir, EY, lauf doch mal n Halbmarathon, dann war ich so. Oh ja, ist halt ja muss man mal gucken mit der Trainingsvorbereitung und so ob ich das halt so unterkrieg und dann meinte er Ey Pass auf nächstes Jahr im März also jetzt diesen März ist Frankfurt Halbmarathon hat er zu mir gesagt Pass auf mach den bis dahin haben wir ja noch n bisschen Zeit ich paste dich dann und wie auch immer ne und gut dann dann nicht so OK aber ich bin dann halt auch immer bei sowas ich hab nicht so viel Geduld. Und dann, und dann war ich so
ein paar Tage nach dem Podcast, das hat mich dann irgendwie beschäftigt und dann habe ich gedacht, ja, nee, ich will das jetzt wissen, ob ich so einen Halbmarathon laufen, ob ich es hinkrieg ne so und also ich sag mal so so 10 Kilometer, also ich war auch schon so ein bisschen drin in so Geschichten wie Intervalle, lockere dauerläufe, ich hatte schon ne Apple Watch, also ein bisschen Vorwissen war auch schon da, dann habe ich mal geguckt, bei irgend so einer Laufseite so klassisch, so bei Google, irgendwie Halbmarathon in der Nähe gegoogelt und.
Und dann habe ich den Rieslinglauf gefunden, da ich selber auch oft im Rheingau bin, da viele Freunde habe einfach die Gegend halt krass mag, habe ich gedacht, ja obergeil so in den Weinbergen ne nice Sache, habe mich angemeldet und ja dann hatte ich so 3 Wochen effektive Trainingsvorbereitung, dafür habe ich dann auch genutzt, habe es durchgezogen, bin dann da so eine 1 39 oder was gelaufen ja ich war da, war da schon sehr happy klar in so einem Verhältnis so ein kleiner Volkslauf, da bist du dann sogar 25 und das hat mich halt krass motiviert weil ich mich ich mir so gedacht hab.
Ey geil, weißt du so du, du läufst da schon jetzt bei den ja ne ich mein Wir wissen vorne mit ja bei sowas ne bei sowas vorne mit und dann war ich so alles klar jetzt gib ihm so dann hab ich mir den nächsten Halbmarathon ausgesucht, das war dann in Bad Vilbel den Quellenlauf es hat so so geile Namen ne diese kleinen Volksläufe und.
Ja, der war halt da. Hab ich dann auch schon dann irgendwie Ahnung gehabt, so OK. Ja was ist also weil zum Beispiel der Rieslinglauf war halt Sau, also natürlich in den Weinbergen ne profiliert sagt man ja dann glaub ich ne wenn es halt viele Höhenmeter hat, da hatte ich ja vorher gar keine Ahnung von sowas. Ja das irgendwie natürlich läuft so ne bessere Zeit dann flach der Quellenlauf war dann n bisschen flacher, dann hab ich gesagt komm ich will unter die 1 30 kommen, bin den dann 1 27 durchgeballert und ja.
Hat mich einfach super so krass motiviert und hat mir so viel Bock gemacht. Irgendwie ne einfach diese Wettkampfatmosphäre. Ja und dann dann bin ich auch noch mal am Hockenheimring gelaufen, ja war dann genau da die hier Ring Ring Running sehr sehr verrücktes Event, weil irgendwann sich einfach irgendwie 2 Wettkämpfe auf dieser auf dieser. Ja, auf diesem Ring halt quasi tummeln. Du bist halt umgeben von Läufern, so und ja, flashig war dann auch noch mal so ne 1 27 und zwischendurch noch so 213 Kilometer Dinger mitgenommen und ja jetzt bin ich bin ich drin ne.
Jetzt spürt man hör. Mal. Aber das ist ja, das ist ja bemerkenswert, ne. Also wenn man jetzt mal zurückgeht, so ein bisschen auch zu deinen Wurzeln, ich habe ja gerade schon ein bisschen angedeutet, ne, warum die Connection jetzt hier zur zur Fanszene, zur sag mal ultrakultur im erweiterten Sinne. Du hast ja deine Wurzeln auch, zumindest musikalisch schon so ein bisschen im im Bereich des Fußballs. Ne, das ist eben auch so ein bisschen wo, wo ich auch damals auf dich gestoßen bin, ne, also du hast eine große Nähe zur Eintracht Frankfurt und ich selber habe ja 8 Jahre lang Fußball gespielt und ich weiß, und das finde ich eben wirklich bemerkenswert, dass du jetzt da angekommen bist, wo du sportlich bist.
Laufen war Strafe beim Fußball, das weiß ich noch ganz genau, also ne, laufen war extrem unbeliebt ne, du selber hast ja wirklich dann da in in dem engsten Umfeld dann deine ersten musikalischen Steps auch gemacht. Aber das hat mich dann schon verblüfft, als ich gesehen hab, das erste Mal, das ist doch hier den, den kenn ich doch, das ist doch der Bosca aus meiner Playlist.
Auf einmal läuft, der hätt ich nie gedacht, also wie kam der Switch tatsächlich oder war das für Dich überhaupt n Switch von der Fußballszene so n bisschen diesen Step zum Laufen zu machen war das war es ne Hürde oder war das für dich 2 Sachen die sich gar nicht ausgeschlossen haben? Na ja, also das Ding ist, ich war immer schon sportlich aktiv so.
Also ich hab immer gepumpt und ganz früher einfach gepumpt und nebenbei einfach klassisch joggen gewesen, so einfach um mich fit zu halten. Irgendwann kam so Ende 20 irgendwie so ne richtige Begeisterung fürs Boxen noch mal. Und klar, das sind ja auch alles Sachen, die ja so mit dem mit dem Fanszenen da sein, schon also der, der Teil von der Fanszene, in dem ich so aktiv bin, so, da ist Kampfsport eigentlich gang und gäbe, so und ja, hab das auch sehr gerne gemacht, war da dann auch ambitioniert, aber war eigentlich halt zu spät dran um noch mal irgendwie n Wettkampf zu machen.
So, ich hatte hatte Zeit, hatte Bock, aber ich war auch dann viel live unterwegs, fiel auf Tour. Tour und so. Und das beißt sich einfach krass, weil ich sag ehrlich ne, ich bin auch jetzt kein Kind von Traurigkeit, wenn wir so auf Tour unterwegs sind, dann mach ich halt auch mal n Bier auf oder mal 2 ne und das ist dann halt einfach mit so einer Kampfsport wettkampfvorbereitung eigentlich schwer zu vereinbaren.
Dann kam halt Corona, hat irgendwie alles so n bisschen über n Haufen geschmissen was war und danach bin ich auch dann so ins Boxen nicht mehr so richtig reingekommen weil meine Gyms hatten zugemacht ich waren 2 verschiedene hab so n bisschen abgewechselt und ja dann immer nur mit Leuten einzeln getroffen. Und das war einfach einfach anstrengend so. Ich musste jede Woche neu gestalten, dann hab ich irgendwie ja so n bisschen bisschen was was Neues gesucht und so kam dann dann hat mir meine Freundin hat mir vor eineinhalb Jahren, also letztes Jahr zu Weihnachten so ne so ne Apple Watch geschenkt und da das war der Untergang weil ich wusste vorher schon also ich bin vorher schon so Intervalle gelaufen auch für für n für n
Kampfsport halt einfach um fit zu bleiben. Und ja, so klassisches Joggen und ich wusste dann auch, OK, Zone 2 Läufe ist gut, ist wichtig, grundlagenausdauer, aber ich hatte halt keine Ahnung von meinen Pulswerten und so ne und dann durch die Uhr konntest du dann halt auf einmal halt diese Sachen tracken und insgesamt ist auch so bei mir so im im Lebensstil haben sich einfach über die Jahre viele Sachen geändert, ich fahr nicht mehr so oft zum Fußball wie in den Zwanzigern, wo das eigentlich bei mir ja ich war jedes Spiel heimauswärts Eintracht, ich war überall da, aber das leidet irgendwann so n bisschen aus, weil du hast sagen halt dann mal irgendwann alles gesehen und es gibt dann auch
einfach vielleicht n paar Sachen ja von mit sich selber, wo man einfach sagt, man will im Leben mal was anderes, noch mal noch mal ausprobieren und so. Ich bin generell schon n Typ der was er macht schon immer recht extrem macht. So halt mit der Musik auch. Oder dann jetzt halt dann auch mit dem Sport und ich hab halt auch irgendwas gesucht, was mich so n bisschen von so dem weggehe Lifestyle der halt auch in der Musikkultur sehr vertreten ist. Ne Konzerte sind halt immer abends, es gibt zigtausend Events, ich hab n riesen Freundeskreis die auch alle ja sehr feier motiviert sind, ich hab irgendwas gesucht was mich so n bisschen da wegzieht ja aber trotzdem nicht einfach dafür sorgt, dass ich samstags
abends daheim auf der Couch liege und beim Laufen. Find ich, das ist halt so n ja, ich mein diese Wettkämpfe sind halt an Wochenenden meistens ne. Das bedeutet wirklich, dass man dann ja halt das Wochenende auch einfach für diesen Wettkampf halt am Start ist und das ist irgendwie ja so n so n geiles.
Ich mein jetzt heut morgen auch weil ich 22 Kilometer draußen locker laufe, so in der in der Kälte und das ist ich mag das, das ist geil so, du kommst sonntags heim, fühlst dich gut und ja, für mich ist es einfach gerade was, was ja mir einen geilen zusätzlichen Lebenssinn gibt so. Super. Ich sehe da natürlich direkt eine Parallele zu Mickie Krause. Der Ballermann Star, also tatsächlich, der ja viel auf der Bühne steht, natürlich eine ganz andere Musik, aber eine unglaubliche Taktung hat und er ist ja auch ein leidenschaftlicher Läufer, er läuft Wettkämpfe und er hält sich fit, ich glaube, er trinkt natürlich auch mal ein paar Bier, aber der Haut sich auch nicht, der Kesselt sich nicht jeden Tag, nicht jede Woche weg
und nutzt das auch ja als Ausgleich also oder? Ja, definitiv ne. Es ist es ist halt n Ausgleich und ich hab aber auch gemerkt, weil ich war vorher halt immer. Man ist halt eigentlich wenn du das klassische Joggen machst. Ne du machst ja immer den Fehler, dass du eigentlich du bist nicht schnell genug für n tempodauerlauf, aber bist eigentlich zu langsam für n für n ruhigen Dauerlauf ne und dann ist immer das Problem wenn du dann so n Zehner läufst oder so du bist halt dick platt danach ne und wenn du dann halt mal beginnst so Ah OKN bisschen nach Puls zu gucken, ruhiger zu laufen auf einmal kannst du halt auch mal 2025 Kilometer laufen und das ist halt ich finde du. Du kommst einfach über diese
Kilometer in so einen krassen Mut rein. Das kann man gar nicht, man kann das gar nicht beschreiben, ne, so auf einmal ist dann auch jeder Kilometer fühlt sich gar nicht mehr lang an so, du bist einfach in diesem Ding so drin und ich mag das einfach, weil das lenkt mich ab, ich denke dann gar nicht nicht so viel nach, also mich wird das zum Beispiel mal eine Frage auch an Hendrik, wie das bei ihm ist, weil wahrscheinlich ist ja für dich so ein 30er, das läufst du jede Woche mal. Aber ist es schon so, dass du dann noch so abschalten kannst? Oder bist du dann da?
Da auch in Gedanken irgendwie verloren manchmal. Ja, in Kenia schlechter also in Kenia ist es oft eine Ultraqual. Also es ist teilweise wirklich hier so, so hart, dass du diesen Flow zustand dann vielleicht mal kurz erreichst, aber dann relativ schnell auch wieder über den hinaus bist. Aber der beste Zustand, den du haben kannst, ist natürlich, dass du hinterher gar nicht mehr weißt, wo war die Zeit eigentlich hin und was ich ganz spannend fand, mir hilft tatsächlich Musik extrem dabei, sowohl bei Wettkämpfen als.
Also Vorwettkämpfen in dem Fall dabei ist nicht erlaubt, aber mittlerweile auch tatsächlich bei Tempoläufen, die ich ja häufig auf dem Laufband mache. Das hat mich früher eher genervt, ist heute nicht mehr so, das hilft mir extrem einfach, da in diesen Flow reinzukommen und das finde ich ganz spannend, ob das bei dir genau andersrum ist.
Also ist das für dich vielleicht sogar eine Inspiration, wieder neue Musik zu machen, also wenn du gerade unterwegs bist bei deinen 2 Stunden langen Dauerläufen kommen dir da geile Ideen für für neue Songs, also ist das für dich vielleicht sogar so ein. So ne Inspiration für für neuen Output musikalisch. Ja, also in der Vergangenheit ist Sport schon immer auch Inspiration gewesen, definitiv.
Also ich hab wirklich schon viele Songideen irgendwie beim Sport, beim beim beim Pumpen. Beim Aufwärmen Abwärmen wie auch immer so. Also das ist schon so, wenn man in Bewegung ist. Also klar, wenn du so n künstlergehirn hast, du suchst halt permanent irgendwie nach was ne und ich hör beim Sport tatsächlich auch Mucke, aber ich hör halt da eher hauptsächlich so Techno, Mucke und die ist ja also da, da gibt es ja keinen Text, da muss ja auf nichts achten, ne so, das läuft einfach ja weil das Ding ist.
Ich hab so viel mit Rap halt zu tun, ne in meinem in meinem ja Beruf quasi dass ich dann halt in meiner Freizeit das gar nicht mehr so so intensiv und. Konsumieren kann und für mich so beim Laufen einfach diese. Es ist auch sehr einfach das zu hören, weil du machst dir einfach so ne Playlist an und die läuft einfach durch, jeder Song ist eh ähnlich gefühlt so nix, nix stört und ja manchmal gibt's push und dabei kann ich aber tatsächlich auch irgendwie über über Rap Themen oder über über Songideen oder so nachdenken, weil mich das dann nicht in meinem ja in meinem Gehirn so beeinflusst.
OK, Cast, das ist ja komplett anderer Ansatz als bei mir. Bei mir ist genau andersrum, ich hör auch extrem viele Podcasts beim Laufen, das heißt ich saug mir beim Laufen so noch Informationen auf. Ja wenn während bei dir im Grunde die Musik möglichst monoton sein soll, dass möglichst gar nichts in deinem Gehirn ankommt, sondern vielleicht nur der Beat und dich das so ein bisschen das alles vergessen lässt. Das ist bei mir eher anders.
Also ich ich ich versuch auch gerne auch mal schwerere Podcasts, wo auf mich, dann kann auch ruhig mal um Politik oder so gehen, ne wenn wenn Trump wieder irgendwie Unsinn baut oder so dann. Nehm ich mir das teilweise nicht mit auf meine Longwands. Ich hab ein Audible Abo, ich hör mir da tatsächlich auch Hörbücher an, so also das das ist bei mir ein bisschen anders. Also ich versuch tatsächlich auch aktiv Sachen aufzunehmen, ich glaube es liegt aber vielleicht auch daran, dass ich natürlich noch mal deutlich öfter und häufiger unterwegs sein muss und ne und dementsprechend, dass für mich auch ja immer sehr sehr viel einsame Zeit ist, die man auch überbrücken möchte und die man dann irgendwann auch überbrücken möchte mit noch mehr Inhalt ne
als wenn du immer nur ich sag mal, man hat eh die Tendenz sag ich mal gerade auch wenn man jetzt hier so. Abgelegenen Trainingslager ist, dass man da wenig mitbekommt und fast schon verblödet. Und dass man da aktiv gegen arbeiten sollte und das finde ich glaube ich, einen ganz interessanten Unterschied, dass das bei dir, weil du eben auch weniger noch laufen musst, das wirklich als dieses Abschalten und diesen Kontrast dazu hast. Und das fände ich auch aus Sicht unserer Hörer immer sehr spannend.
Wir haben das ja jetzt gerade so ein bisschen beleuchtet, dass dass du einen Ausgleich brauchst. Aber wovon genau dieser Ausgleich ist, das fände ich noch mal spannend, das noch mal uns genauer anzugucken und. Haben Sie ja gerade gesagt, du bist selbstständig als Musiker, ne, da steckt natürlich eine ganze Menge hinter.
Ich glaube auch da gibt es zwischen uns viele Parallelen, ne selbstständiger Musiker, selbstständiger Sportler, aber ihr muss aber so ein bisschen mit, wie das entstanden ist und wie das gewachsen ist. Ne, ich habe gesagt dein Ursprung so ein bisschen in dieser Ultraszene voll drauf, so ein Lied wie auswärtspfad könnt ihr euch mal anhören, ne, da würde ich sagen, ist noch der junge wilde Boska unterwegs, aber es gibt natürlich dann auch jetzt im weiteren Verlauf Lieder wie jeder Tag zählt ne die schon wirklich dann auch noch mehr Message drin haben. Und nehmen wir uns mal n bisschen dadurch mit, wie das entstanden ist, wie du aus dieser Ultraszene dann nicht entwachsen bist.
Aber was du da alles so draus gemacht hast und tatsächlich, wie du auch auftrittst, schon ne. Also ich hab das letztens gesehen, du warst in Berlin beim Konzert. Was passiert da alles in deinem Alltag? Das ist super. Ja, das ist Crazy. Ne das auch so zu versuchen so n bisschen in in kurze Form zu packen, ne weil es halt einfach wirklich n komplett anderer Lifestyle ist.
Aber tatsächlich also auch ich weiß bei Schmidti jetzt hab ich ja mitbekommen, dass du ja auch selbstständig mittlerweile bist. Aber auch gerade bei Hendrik bei Social Media Krieg ich es mit, dass schon sehr viele Parallelen sind. Also das Ding ist damals war es halt so, ich war in dieser Fußballszene, hab da meine Rapmucke gemacht, hab auch Rapmucke außerhalb von diesen Fußballthematiken oder so und.
Szenenthematiken gemacht und da hab ich jemanden kennengelernt. Vega heißt der Auch, war damals schon in der Deutsch Rap Szene relativ bekannt, also hatte so n Namen und der ist halt auch mit zum Fußball gefahren und wir haben uns dann halt irgendwie da connected und über ihn bin ich halt dann so n bisschen mehr in diese Rap Szene reingekommen. Hab auch das erste Mal Möglichkeiten gehabt irgendwie n professionelles Release zu machen irgendwie NCD zu pressen et cetera und irgendwie hab ich halt über das was ich gemacht hab, das hat sich halt damals im Internet verbreitet. So und ist ja dann scheinbar sogar bei Hendrik angekommen. Ja und ja, dann haben wir, wir haben halt einfach immer weiter gemacht und Release und Platten
veröffentlicht und irgendwann ja baust du dir ne Fanbase auf bei bei Facebook war das damals und dann hatten wir halt so ne Phase mit unserem Label Freunde von niemand hieß das und oder heißt es immer noch, ist jetzt aber kein klassisches Label mehr und. Haben da mit n paar Künstlern einfach die ganze Zeit gepusht, released und dann wurde das größer.
Leute haben unsere Platten unsere Boxen gekauft, man ja man hatte seine ersten Charteinstiege so im deutschen Album Chart, man konnte die ersten Konzerte spielen, die Konzerte wurden größer, gerade in Frankfurt ist so, dass wir relativ große Konzerte mittlerweile spielen können und. Ja, dann natürlich verdienst du dann auch n bisschen Geld.
Ich hab dann nebenbei immer geguckt, dass ich halt, weil bei mir jetzt so allein die Rapmoker zu der Zeit halt auf keinen Fall halt gelangt, ne und ich hab mich dann so n bisschen in dieses Sound Design soundmixing Thematik so reingefuchst. Also ich mixe quasi Songs und mittlerweile auch Podcasts und keine Ahnung was das das ich einfach so mit dem was halt nebenbei noch Geld reinbringt so nah an der Musik bin wie möglich. Ja und ja dann.
Sind auf einmal 15 Jahre rum und man macht halt das immer noch ne so und das ist einfach so der das klassische Jahr ist bei mir eigentlich immer so aufgebaut, dass ich so eine Phase hab, in der ich halt mein Album mache. Die fängt jetzt gerade wieder an. Und dann ja, machst du ne Platte veröffentlichst, musst halt Singles haben, Veröffentlichst die und dann geht es halt auf Tour dazu.
Und ja, das ist so. Versucht jetzt wirklich so ins ins kurze zusammenzufassen und man muss halt natürlich schon sagen, die letzten Jahre sind auf jeden Fall für Musiker oder ich würd mich jetzt selber auch eher, also ich bin wahrscheinlich dem Underground näher als jetzt irgendwie ne dem Mainstream, aber ich kann von dem Leben was ich halt mache ne und das ist für mich sowieso der.
Die größte Erfüllung ja, und das auch schon jetzt so viele Jahre. Aber man struggelt natürlich mit 1000 Sachen rum, weil du kämpfst gegen Algorithmen, ne, es ist halt so so, Spotify ist ja mittlerweile eigentlich das einzige wo Musik konsumiert wird, ne man verkauft CDS, verkaufste vielleicht noch n paar 100 ja so und wir haben ne sehr harte Fanbase, die halt auch immer noch bereit ist halt für sowas Geld auszugeben und so, aber diese diese Zeiten wo du wirklich Platten verkauft hast und so das rum. Und auch natürlich Produktionskosten auf Tour und so.
Alles ist dick, teuer geworden, so ja, es hat sich einfach viel gewandelt, es gibt klar paar Leute die halt krass davon profitieren und es gibt halt viele Leute die halt sehr rumstruggeln und für mich ist auch so n bisschen und das. Schlägt auch wieder die Brücke? Ja, weswegen ich vorhin gesagt hab, Ausgleich Musik ist schon sehr unfair so, weil es zählt überhaupt nicht wie gut ist dein Song oder wie geil ist dein Video oder so es zählt schaffst du es irgendwie tik toks zu machen oder Insta reels die halt n bisschen viral gehen, dass halt viele Leute drauf aufmerksam werden, dann klicken Sie das Ding an, dann kriegst Spotify Algorithmus push und dann machst du halt Streams und kannst eventuell n bisschen
Kohle damit verdienen, das hat ist halt so es ist und ich bin jemand ich will die geilste. Musik machen und das geht halt schlecht Hand in Hand, weil geile Musik machen bedeutet, du hast Hunderte Sessions, Hunderte Skizzen und Verwertest so gut wie nix davon, weil du halt nur die Perlen suchst. Ja und das passt halt in diesem Zeit in dieses Zeitalter halt schlecht rein beim Laufen ist halt ein bisschen anders, wenn du gut trainierst, wirst du besser so das das ist einfach so und und wenn du dann halt besser wirst und dich an Wettkampf stellst und es da abrufen kannst, na ja, dann läufst halt vorne mit und dann? Dann steht dein Name dann halt irgendwo da vorne. Ja, und das ist finde ich
deutlich fairer als quasi Musik und deswegen gibt mir das so einen guten Ausgleich, weil ich das Gefühl habe, nicht nur Sachen zu machen, wo ich die ganze Zeit rein investiere, aber das was du raus kriegst, steht eigentlich gar nicht im Verhältnis. Nummer 25 beim nummer 25 beim rieslinglauf und mich würde interessieren David, was sagen denn die alten Kumpels so aus der Fanszene, aus der.
Underground Musikszene dass der David dann jetzt läuft, Halbmarathon und ja nee, am Wochenende, ich geh früher ins Bett, morgen ist n Wettkampf, wie reagieren die so dein Umfeld? Ey, es ist unterschiedlich. Also es gibt paar Leute, die haben so ein bisschen, ich sag mal so ne, ich bin auch aus dem Alter raus, wo ich so überall der coolste sein muss, mir ist egal, ich hab auch für 12 reels hab ich mir die schnelle Brille aufgesetzt und auch mit Selbstironie, ich weiß, dass man ein bisschen bekloppt damit aussieht, aber ich find's auch lustig so ne es ist es ist mir einfach egal. Ja es ist mir egal.
Natürlich gibt's paar Leute die belächeln es ein bisschen, aber eigentlich die meisten Leute feiern das Halt ne weil am Ende des Tages so du du machst was ne du du bist einfach. Aktiv und du musst ja schon auf was was machen. Ich guck gerade schon, ich hab jetzt die nächsten Halbmarathons anstehen so ich mach gerade meine so 5060 wochenkilometer und so und du musst schon ja dann deine Woche strukturieren, irgendwie deine Intervalle ballern, ich mach fast alles alleine ja und musst dir da irgendwie Struktur reinbringen und diszipliniert sein und das feiern halt die meisten schon so ne aber ich muss fairerweise sagen so in meinem harten Freundeskreis gibt's eigentlich keinen der da der da der das
mitzieht also ich bin. Relativ alleine. Ich habe jetzt so in meiner Familie ein 2 Leute, also der der Mann von meiner, von meiner Schwester ist auch Laufmotiviert, mit dem gehe ich jetzt auf so einen Zehner übernächsten Samstag so aber ansonsten ich fahr da einfach auch alleine hin, mach da mein Ding und hab das einfach für mich und feier es ab. Super, was ich eben interessant fand, dass du gesagt hast, langsames Laufen hat dich dann schneller gemacht. Nimm uns da noch mal kurz mit, ich mein früher sagst du Intervalle Gekloppt auch aus dem. Das Training raus kanntest du vom Fußball und dann auf einmal hast du angefangen, auf den Puls zu gucken. Wie war das denn, weil du hast ja schon eine Menge Ahnung, das hört man ja, also du bist da
sehr reflektiert und ich meine Zone 2 Läufe und Grundlage und du weißt ja schon wie es läuft, also da hat sich einer längere Zeit schon eingelesen und mit dem Thema befasst. Ja, wobei ich da, also da müsste ich fairerweise sagen, so würde ich es nicht unterschreiben. Also ich würde glaube ich schon sagen, dass also mein, mein, mein mein in Anführungszeichen Speed oder das Tempo, was ich abrufen kann, kommt schon für mich mehr durch die Intervalle oder durch halt die harten Dinger, aber ich habe einfach gemerkt, ich brauche diese lockeren Läufe, um einfach so jeden Tag halt trainieren zu können, ne oder halt auch um so lang Distanzen bewältigen zu können, weil wenn ich jetzt heute aus dem Stand, hätte ich
jetzt sicherlich nicht in meinem Wettkampftempo. Pro 22 Kilometer laufen können, das wäre nichts geworden. Ja, aber genau, also ich habe mich da dann schon auch viel mit so Trainingslehre und Philosophie, ich muss sagen, dass ich mittlerweile tatsächlich jetzt dieses Jahr mir gesagt habe, so, ich will nicht mehr so krass da nach diesen Pulswerten gucken, weil man macht sich so ein bisschen auch verrückt, ich habe nie eine Leistungsdiagnostik gemacht und am Ende des Tages vertraue ich dem, was mir irgendwie meine Apple watch sagt, Ja, und ich gehe dann versuche da auch ein bisschen mehr einfach gerade aufs Gefühl zu gehen, so, wenn sich es locker anfühlt, dann dann, dann muss es locker sein.
Sein, auch wenn es hinterher nicht mehr die Zone 2 war. Ne so und ich merk das ja dann schon irgendwie vom Gefühl und hab mir das auch n bisschen so. Der Hendrik erzählt ja auch viel, dass er, dass er auch eigentlich hauptsächlich nach Gefühl geht und ich denk mir ey, wenn wer da so Zeiten abreißt ne der dem kann man schon auch da vertrauen.
Ja, definitiv ja. Es ist n ist ja beides, hat seine Berechtigung, aber ich will immer sagen, das Gefühl schlägt immer die Technik so, ich bin ja auch jemand, der trotzdem Technik dabei hat. Aber man sollte immer auf sich selber hören, das finde ich schon eine ziemlich wichtige Message, bei dem bei dem ganzen und gerade wenn man anfängt, ist es doppelt wichtig, weil dann ja dann, wenn der Körper einen signisiert, Nein, die Technik, aber vielleicht sagt ja, dann würde ich im Zweifel immer den Körper vorziehen.
Und klar, je länger man das macht, du wirst es jetzt ja auch schon gemerkt haben, du bist jetzt auch schon seit vielen Kilometern dabei, ne, desto besser kannst du auch einschätzen, habe ich es heute drauf, da habe ich es heute nicht drauf. Ne das das ist auf jeden Fall so. Ich würde einmal ganz gerne noch zurückkommen zu dem Punkt den du gerade hattest.
Ne wo du gesagt hast, dass es unfair sein kann, dieser Web, dass du aber den Fokus ganz klar setzen willst. Ich will einfach nur geilen Output haben, geile Musik machen. Und nicht bei diesem Drumherum so sehr mitspielen. Aber was mich schon interessieren würde, wie sehr bist du gezwungen das zu tun oder oder machst du es wie ich konsequent gar nicht, weil ich finde, das ist eine sehr, sehr spannende Parallele tatsächlich, auch wenn man jetzt auf den Profisport schaut, also wenn du wirklich so wie du von der Musik leben willst, so wollen eben Profisport natürlich auch vom Profisport mindestens leben können, im besten Fall vielleicht auch gut leben können. Eine Zeit lang waren wir natürlich auch ein paar Jahre später überhaupt erst in so
einem richtigen Beruf. Einsteigen kann, wenn die Karriere dann irgendwann vorbei ist. Ne und ich möchte darauf hinaus. Du hast gerade gesagt, Insta Wheels, tik Toks und so weiter hat auch bei dir offensichtlich eine hohe Relevanz, wenn du als Profisportler wirklich im im Laufsport leben möchtest und nicht wirklich auf dem aller aller obersten Level weltrekordniveau unterwegs bist, dann habe ich die Erfahrung gemacht.
Kannst du gar nicht ohne eine Präsenz bei Social Media und ohne Invest in auch diesem Bereich wirklich gut davon leben? Also ich habe jetzt tatsächlich auch schon bei uns ausrüsterverträge gesehen, wo nicht nur Leistungsprämien drin stehen, ne für für bestimmte Zeiten erfolge Medaillen bei bei irgendwelchen Meisterschaften, sondern sondern auch Follow Prämien so das sind Sachen die tatsächlich kommt und da fängst du natürlich dann massiv an zu konkurrieren. Mit den sogenannten Laufinfluencern ne, die dann zwar immer noch auf dem hohen Niveau den Sport betreiben, aber natürlich weit weg sind vom Profisport, die aber immer noch so gut sind, dass für die breite Masse sie immer noch diese Vorbildfunktion super erfüllen
können. Oder was heißt Vorbildfunktion? Ne, es gibt auch natürlich Leute, die einfach sagen, ich möchte anfangen, ich möchte mich ein bisschen bewegen und erfüllen, damit ja auch eine Vorbildfunktion, aber es ist natürlich immer so, wenn du schneller bist, dann hast du in der Laufszene immer noch ein bisschen Respekt, das das kriegt man wahrscheinlich nicht so richtig aus den Köpfen raus und.
Und es ist schon so ne, dass ein die Profiverträge tendenziell gedrückt werden dadurch, dass eben auch viele Influencer unter Vertrag genommen werden und das finde ich ganz spannend, wie wie du das siehst, also wie sehr bist du auch gezwungen, auch wenn du eher dich dem Underground zuordnest, tatsächlich auch in dem Bereich unterwegs zu sein.
Du hast ja auch eine gute Instagrampräsenz, zum Beispiel wie wie würdest du das sehen, also würdest du sagen, da da bin ich komplett auf dem Holzweg, da eine Parallele zu ziehen oder ist das tatsächlich auch? Bei dir ne Musik der Fall, nee. Absolut also die, die die Parallele ist zu 100% da ne, weil am Ende wie ich halt vorhin gesagt hab so es entscheidet, also wer halt gewinnt in Anführungszeichen, also wer quasi in die großen Playlisten kommt, die meisten Streams macht halt am meisten Kohle verdient und am Ende wo die meisten Leute aufs Konzert kommen sind schon Leute die halt irgendwie übers Internet halt abgegangen sind. So ne es gibt ja eigentlich gar keinen anderen Weg mehr, worüber willst du Musik finden?
So es findet übers Internet statt. Und man, man muss definitiv das auf ne gewisse Art und Weise mitspielen. Die Frage ist halt einfach, wieviel man da halt reingeben will. Ich hab immer so unterschiedliche Motivationsphasen, manchmal denk ich mir ey ich hab voll Bock reinzugehen und und richtig viel zu machen, vielleicht auch mehr aus meinem Privatleben zu zeigen, keine Ahnung halt den Sport oder Ernährung oder was auch immer mitzunehmen ne und manchmal bin ich einfach so ey das will ich eigentlich gar nicht machen ich will doch ich wollt Musik machen, ich will gar keinen Insta reels machen ne so das ist so.
Ich mein Hendrik, Ich seh das ja bei bei bei euch ne ich seh ja auch die Problematik und ich wollte dazu auch tatsächlich was sagen, nämlich weil ich krieg ja auch so n bisschen über eurem Podcast so n bisschen mit, dass die ja, dass ihr da öfters auch mit den Verbänden n bisschen Problematiken habt und sowas ne und dass da, dass es schwierig ist.
Am Ende ist es ja ähnlich wie bei mir, weil bei mir sind jetzt vielleicht keine Verbände, aber es sind sag ich mal Playlisten, von denen wir abhängig sind oder sowas ne es gibt immer ne obere Instanz von der du abhängig bist, ob du quasi besser. Da platziert bist demnach halt auch mehr Geld kriegst und ich glaube einfach heutzutage, man muss einfach leider Gottes für sich selber verantwortlich sein und ich mein gut Hendrik, Du hast glaub ich 60000 insta Follower mittlerweile oder ne und deine deine deine Sachen die die Wheels und so das geht ja schon auch alles ganz gut ab also ich glaube das ist der Weg um halt auch wirklich unabhängig zu sein ne und?
Vielleicht braucht man es dann irgendwann, wenn man einen gewissen Punkt überschritten hat, nicht mehr so extrem, aber bis dahin, ja, muss man halt machen. Und ja, ich muss das auch machen. OKOK finde ich spannend, weil also es ist schon natürlich ein Teil meiner Motivation, das zu machen, dass ich eine Unabhängigkeit erlange, ganz klar, aber ich habe tatsächlich, und das wäre auch eine Frage, die ich dir gleich stellen möchte, mein Selbstbild als Sportler ist nicht nur.
Irgendwo aufzutauchen, schnell zu laufen und wieder zu verschwinden, sondern ich finde gerade auch, wenn man wie in meinem Fall in einem erster Fall, ist es nicht so, aber in meinem Fall ja auch von Steuergeldern finanziert wird, ne durch die Sportförderung, in der ich ja zumindest jetzt auch lange Zeit drin war und immer noch bin, dass ich, dass es mir nicht reicht, nur gut zu sein, sondern ich möchte auch, dass die Leute ein bisschen was davon haben, so ne, und wenn wenn ich jetzt ein Rennen gewinne. Dann haben die Leute erst mal nicht unbedingt was davon, außer vielleicht am Wettkampftag selber zu sehen. Boah, krass, die Performance, die gucke ich mir gerne an, ne so wie andere irgendwie
Fußballspiel gucken und sich über schöne Tore freuen, so freuen sich die Leute natürlich auch über schnelle Zeiten, aber ich finde mein mein Selbstverständnis was ich als Sportler habe ist, dass ich eben auch ein bisschen was weitergeben will, was hinter diesem Weg steckt. So ne das ist auch mit der zentrale Grund warum wir den Podcast überhaupt ins Leben gerufen haben, seit wir das machen, wissen die Leute nicht mehr nur Bestzeiten von mir.
Sondern die Wissen, was hinter den Kulissen sich abgespielt hat, um dahin zu kommen. Und auf diesem Weg können die sich halt unglaublich viel abschneiden und auch für ihren eigenen Alltag mitnehmen oder auch ne, wenn wenn ich halt vielleicht auch mal auf dem Holzweg bin sehen, das hat nicht funktioniert, den Weg gehe ich lieber vielleicht nicht so wie er ihn gegangen ist. Ne, das ist finde ich ist schon ein wichtiger Teil auch meiner Sportleridentität die ich habe.
Dass es eben mir nicht nur reicht, schnell zu sein, sondern auch Wissen weiterzugeben und vielleicht auch Inspiration sowohl negativ als auch positiv zu sein. Ne. Auch gerade bei der Verbandsthematik ne da klar die der Großteil Leute steht hinter uns, weil wir in der Sache auch Recht hatten, aber es gibt natürlich auch Leute die sich dahin reiben und sagen, nee finde ich doof ne aber ich finde da eben Sichtbarkeit zu haben.
Eben in der Hinsicht ganz wichtig. Und das finde ich spannend, ist das im Musikbusiness auch so oder möchtest du alles wirklich über deine Songs ausdrücken und alles was, was du mitgeben möchtest, in deine Songs legen, weil das geht ja tendenziell besser in Song als in der sportlichen Performance. Ne, wenn ich da irgendwo n Ziel renne, kann ich relativ wenig Message mitgeben, aber du kannst mit dem Song natürlich unglaublich viel mitgeben.
Ist das deswegen vielleicht bei dir die Sichtweise so, weil das Social Media eher ne lästige Pflicht ist? Für mich ist es das nämlich nicht. Mir macht es Spaß, obwohl es natürlich ne Herausforderung ist, das alles unter einen Hut zu kriegen. Ja, also genau das ist es halt ne, weil mein Content, den ich eigentlich machen will ist Musik.
Ich will Musik machen und auch dazu dann n Video drehen und quasi mich darüber halt mitteilen, aber ich muss halt immer noch Content zum Content machen und das ist glaube ich so das bisschen was nervt weißt du zum Beispiel? Beispiel wo ich jetzt diese Sport ich hab hab so n paar Reels da hochgeladen gehabt von von von meinen Wettkämpfen, da hat einfach meine Freundin die dann dabei war oder so hat mich da n bisschen mitgefilmt dann hab ich das danach zusammengeschnitten, das hat mir krass Bock gemacht weil so das war dann eh da der der Content ich hab dann da noch n bisschen was drüber gequatscht so weil ich weil ich ja auch dann mir n bisschen wissen drauf geschafft hab und so.
Und das hat mir Spaß gemacht. Aber mich irgendwo hinzustellen in in Frankfurt und irgendwo mein Paar zu rappen in n Handy, ja um das um daraus n tik tok zu, das macht mir halt einfach keinen Bock so, weil ich will ins ins Studio gehen, ich will auf der Bühne stehen, das ist ja eigentlich das, was ich machen will und dieses Content zum Content zu machen.
Ja. Das ist glaub ich einfach das, was mich da da dran so belastet und dass es halt auch einfach so übertrieben wichtig ist, wie gut dieser Content zu dem Content funktioniert, damit der eigentliche Content. Wenn du machst, überhaupt wahrgenommen wird. So das genau das ist ja genau dieses Problem der heutigen Zeit. Ich als freier, ich sag jetzt mal Reporter, Moderator, ich hab ja zuletzt hier so n Nachrichtenmagazin. Moderiert in Nordrhein Westfalen und wenn man sich das anguckt, alle Moderatoren heutzutage, die machen ja Content ohne Ende hinter den Kulissen, also die haben ja eigentlich noch mal einen Hauptjob, um Content zu produzieren von ihrer Arbeit als Moderator, als Moderatorin vor
der Kamera, das finde ich und fand ich immer schon so stressig, weil der Job ist toll, ja, ich habe es immer schon gerne gemacht, ich bin schon viele Jahre als Reporter unterwegs, ich habe. Spannende Leute getroffen, spannende Situationen erlebt und da wurde ich immer früher von so jungen Praktikanten angesprochen.
Ich hab das immer belächelt, die haben gesagt, ja, mach doch mal insta damit und mach mal hier, mach doch mal so n bisschen zu ich so boah nee, das ist nicht meine Welt, ja mach doch mal hier, schnell weiß ich nicht, du hast doch da den Zugang, nee, da habe ich viel zu spät mit angefangen, da war der Zug schon längst abgefahren, also ich weiß genau was du meinst.
Das ist ja das Ding, wenn man seinen Job hat, den man jetzt. Vielleicht auch mag und auch liebt. Ich bin begeistert, ja, ich mache das gerne, aber ich habe halt keine Lust nach jeder schalte oder nach jeder Aufnahme und nach jedem Dreh noch mein eigenes Insta Video von diesem Job da zu bauen, aber bei diesen Laufsachen, das finde ich total klasse, das macht mir einfach Spaß, weil ich gerne laufe und auch irgendwie denke ich will also ich will die Leute ja nicht damit belästigen, das ist jetzt auch was anderes als bei Hendrik, aber ich denke mir, hey ich glaube da gibt es einen großen. Zur Zielgruppe Leute, die auch ähnlich schnell sind und vielleicht können die sich da irgendwie was abgucken und deshalb immer n bisschen mit
Trainingstipps versehen. Also ich kann da auch total mitfühlen und weiß was du meinst. Aber das Ding ist und da es kommt natürlich noch was dazu, ne, nämlich der Content sollte ja eigentlich immer n gewissen Mehrwert bieten und es ist einfach schwierig Musik in Short Content zu zu bringen, weil es gibt einfach Songs die funktionieren nicht in 15 Sekunden.
Ja du kriegst ja auch nicht n Herr der Ringe in in in 10 Sekunden Real gepackt. Ja das ist halt so, manche Sachen funktionieren nur im großen ja und das ist halt das auch noch, ich finde halt zum Beispiel bei dem Sportcontent oder Ernährungscontent das fahr ich mir, den fahr ich. Das ist mein das, was ich mir bei Instagram reinfahre, wenn ich auf meine Startseite gehe, siehst du nur irgendwelche Leute rumrennen, gegen Boxsäcke schlagen oder oder sich Haferflocken reinfahren so so, weil ich mag das, ich konsumiere das gerne, weil ich kann mir immer irgendwie so einen kleinen Tipp mitnehmen ne und und Feier das aber auch oder oder gerade auch was was Hendrik sagt ne so ich meine den Lifestyle den der
Hendrik lebt so ey ich ich hab schon sehr zurückgerudert die letzten Jahre. Jahre, aber das ist krass so, das ist. Krass, ich finde. Das ja, aber ich finde das auch krass, das oder auch wichtig, das zu zeigen, dass quasi dieses, dieses Marathon oder dieses Läufergame ne, und da sage ich halt auch noch mal was, und das finde ich halt auch ein bisschen.
Unfair, aber es ist halt nun mal der Popularität auch begründet. Ne wenn ich mir jetzt zum Beispiel Fußball angucke, so ne Ey n Fußballer bringt sicherlich klasse krasse Leistung ne da, da braucht man nicht, aber du bist halt trotzdem in einem Mannschaftskonstrukt ne und du du gewinnst mit der Mannschaft ja aber wenn du verlierst verlierst du halt auch mit der Mannschaft, so als Läufer, das ist schon so du du bist.
Auf dich alleine gestellt und jetzt zum Beispiel auch beim Hendrik Ne und die Story will ich auch noch mal erzählen, weil wir waren da im Dezember auf Tour hab ich irgendwie waren da gerade in Düsseldorf so und am nächsten Morgen war halt eben dieser Sevilla Marathon. Ja und ja, ich wusste ja, dass dass Hendrik da mitläuft und Valencia mein Lentia und und war ja war natürlich da schon Hype drauf und auch einige andere Lauf Influencer die ich mir da halt so reinfahr ne und ey wirklich ich hab mir das so am Handy Handy angeguckt und ich.
Ich hab so krank mitgefiebert, es war wirklich ich saß da im Hotelzimmer. Ja, mit diesem Handy und dann ja, das Gemeine war ja die schalte, war ja von irgendwie vor Ort, das heißt, du hast ja nicht die deutschen Läufer quasi noch mal irgendwie, du hast ja dann immer mal euren Trainer irgendwie, der hat ja dann immer mal so Interviews gegeben, das haben die ja ganz gut gemacht, so dass dass du, dass du einfach weißt, was abgeht. Und dann ist so, ich wusste die die 207 musstest du ja unterlaufen, ne und es war so, das Ziel wurde gezeigt und es stand so 206.
Und ich sehe so oft die Bahn und ich und ich wusste, Oh, der ist, der ist noch nicht durch und ich schwör ich, ich saß, da ich so, nein, das kann nicht sein, ich hab mir das so hart reingefahren mit eurem Podcast als und ich so ey, das kann doch nicht wahr sein, Mann und dann kommst du da einfach um die Ecke gelaufen und ich mein, das sieht ja im Fernsehen, du kannst es, wenn du n geraden, du kannst ja nicht so einschätzen, ne und das sind so 400 Meter, das ist ja dann noch mal ne Minute oder sowas ne so und und ich so Alter langt das jetzt und so und dann hat es einfach gelangt ey ich hab mich so.
So geisteskrank gefreut, wirklich so, weil weil ich einfach ich einfach mitfühlen konnte. So was für ein Pain dahinter steckt und wieviel Lebensverzicht und so ne so um einfach am Ende ne Norm zu erfüllen, die dafür sorgt, dass du weiterleben kannst. Weißt du so, das ist das ist verrückt, ey. Aber da siehst du es doch, ne, da siehst du es doch, wenn wenn jetzt gar nichts existiert, hätte kein Podcast, kein Social, wieder nichts wär das wär das passiert.
Ne und das wäre nichts dabei gewesen, was man sich hätte mitnehmen können oder was irgendwie auch Emotionen im Positiven wie im negativen Sinne vielleicht ausgelöst hätte. Und das das ist finde ich das das coole daran, aber ich kann voll verstehen wie du es eben sagtest in in deinem Bereich, dass. Wo du einfach die Möglichkeit hast, über die Musik alles mitzugeben, was du willst.
Und das ist schon echt schwierig, vor allem bei dir. Ne, du kommst ja jetzt mehr oder weniger, ich glaube geboren bist in Wiesbaden, aber du bist ja Frankfurt. Ja, absolut. Also alles, was mit der Mucke stattfindet, ist in Frankfurt, ich meine Wiesbaden, Frankfurt ist auch keine große Entfernung, so wir sind im Rhein Main Gebiet sowieso eigentlich jeden Tag in irgendeiner anderen Stadt unterwegs, wahrscheinlich so ein bisschen wie ein.
Nrw. Ja ja genau, und da hast du natürlich einen Hotspot. Des Raps ne. Also was hast du sonst Berlin vielleicht noch als starke Stadt, vielleicht noch Hamburg, aber Frankfurt ne gerade jetzt auch durch den Netflix Doku über Haftbefehl und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs, da hast du natürlich auch im Webbereich die maximale Konkurrenz und das ist vielleicht so eine kleine Parallele hier auch zu Kenia. Ne ich bin jetzt hier auch hingefahren in das Land wo einfach 90, also mit Äthiopien vielleicht zusammen 90% der Top Leute der Welt herkommen und ich suche diese Konkurrenz ja auch bewusst um besser zu werden und du bist im. Mehr oder weniger zufällig vielleicht sogar da einfach gestartet.
Und das ist ja schon auch eine krasse Leistung, dass du dir in diesem Umfeld den Respekt und auch die die Reichweite überhaupt erst mal verschafft hast, weil ich auch in meiner Playlist, da gibt es auch noch ein paar andere Frankfurter Webraderinnen sind, die auch einen großen Namen haben, also empfindest du das auch so, dass Frankfurt wirklich so ein Wespennest ist, wenn es um um Web geht, und war das für dich besonders schwierig, da Fuß zu fassen oder vielleicht sogar besonders einfach, weil die Stadt da so krass drauf eingestellt? Also das Ding ist.
Ich finde, Frankfurt ist leider Gottes, also es, es stimmt zu 100% was du sagst ne es ist es sind extrem viele krasse Artis aus Frankfurt und Berlin ist halt so n bisschen der Gegenspieler, aber Berlin hat immer den Vorteil weil sie halt so viele Einwohner haben glaub ich und einfach da so n größeres Einzugsgebiet, da ist es immer alles n bisschen größer geworden so ne die Artis die da sind sind schon alle immer noch mal ne Spur mehr Reichweite ich mein da ist halt auch alles was Medienlandschaft stattfindet so in Frankfurt ist halt nichts so aber. Aber die Frankfurter Szene ist schon eigentlich recht supportive.
Also alle Leute, die ich da und ich mein man hat jeden, der da irgendwie rappt, ist man mindestens mal schon mal über den Weg gelaufen und so, die Leute sind alle cool und die haben immer schon auch Bock einem einen einen zu supporten und man hält eigentlich schon gut zusammen so. Und das ist, das ist eigentlich ne ne ganz geile Sache, weil in Berlin weiß ich die, die sind sich da alle nett zu grün und da gibt es halt viel Streit auch untereinander und ja natürlich auch viel Neid, Missgunst et cetera.
Und ja, Frankfurt, also gerade natürlich auch durch dieses Eintracht Ding ne ich mein die Leute wissen halt auch so, also so so sehr wie ich weiß, dass zum Beispiel jetzt NN Azad halt da aus der Nordweststadt, also Frankfurter Problembezirk ist und einfach halt jemand. Ist der da wirklich herkommt und das auch echt ist, was erzählt, Wissen die Leute, auch diese Sachen, die ich da vom vom Fußball oder vom Nachtleben oder was auch immer halt erzähle, das ist so, ich bin da gewesen und man hat mich da auch gesehen und getroffen und das ist glaube ich auch ja diese Authentizität, die schon da im Rap wichtig ist.
Aber wenn das halt dann da ist, so, dann ja dann. Geben die Leute auch viel Liebe füreinander? Und das ist schon cool. Also ich mag mag die Szene sehr, ich mag die anderen Artis, die es alle in Frankfurt gibt, sehr, sind alles eigentlich obergeile Leute und ja, natürlich auch haftbefehldoku ne krass krasses Ding, so halt auch, ja sehr wie sagt man so ein bisschen erschütternd oder hat mir dann auch gezeigt so der der Weg so in Richtung des sportlicheren Lifestyles ist. Auf jeden Fall der richtige Weg ne so, weil ja das ist also. Spricht ja für sich.
Aber es ist eine Erfahrung, die wir auch gemacht haben. Tatsächlich ne, wenn du die Geschichten erzählst und die wirklich erlebst und die Leute auch mit nah ran holst, dann macht das einfach allen mehr Spaß, ne, also gerade auch Esther und ich erleben ja auch einen Zuspruch, egal wo wir sind, bei welchem Volkslauf auch immer wir starten, es ist wie ich verrückt geworden, wie wie die Leute einen einfach auch ja dann immer zu einem kommen, ne und das einfach auch in die.
Mitfiebern, so wie du jetzt ne guck mal, du sitzt halt auf deiner Tour dann tatsächlich in Düsseldorf oder auch in meiner Heimatstadt Supportest das Ding von da aus ne hast wahrscheinlich auch anderes da gerade zu tun, das ist schon schon toll, dass das so ist und ich find ganz interessant diesen Move und diesen Switch hinzu, einem sportlicheren Lifestyle, da bist du jetzt nicht der einzige aus dem Hip Hop Bereich.
Ne wir hatten ja jetzt vor kurzem tatsächlich Kölner Rapper lugatti. Zu gehen. Du hörst das. Podcast weiß nicht, ob ihr ihn ob, ob ihr Connected seid ne, er ist ja auch. Extrem gerade da drin er, er ist ja sogar so weit gegangen, schon den ersten One Club zu gründen über sein sein Label ne und macht da in Köln n richtig Alarm im im Laufsport ist ist das was was du so mitverfolgst und kriegst du diesen Boom?
Des Laufsports, der ja auch nach Corona ne, du bist ja bestes Beispiel dafür, hast da auch ja so n bisschen das für dich entdeckt, kriegst du das mit auch in Frankfurt in der Stadt und auch in der Szene generell, also es logatti tatsächlich auch für dich jemanden. Also ich kenn ihn persönlich nicht. Ich weiß auch nicht, ob er mich kennen wird. Vega wird er wahrscheinlich kennen, aber also ich kenn seinen Namen und hab halt auch die Podcast Folge gehört, weil ich auch vorher das Real gesehen hab wo er so wo er so läuft und ja find find ich natürlich oberstark weil ich find es halt geil den Leuten sag ich mal das halt so. Zeigen ne, weil Rap steht sag ich mal vom Lifestyle leider nicht immer unbedingt für die
gesündesten Sachen. Ne es wird schon also klar viel Konsum und aber halt auch schlechtes Essen et cetera so einfach schlechte Lebensangewohnheiten werden da halt einfach oft propagiert und ja ist halt schwierig, weil wie gesagt mit Anfang 20 hab ich hab ich das auch noch anders gesehen und gelebt aber mittlerweile seh ich es halt so und versuch da auch die Leute irgendwie mitzunehmen also in Frankfurt.
Weiß ich jetzt nicht. Gibt es jetzt ich. Es gibt bestimmt auch so ne Laufszene und so, aber ich bin da halt, bin da halt wie gesagt in diesen Sachen da gar nicht so krass drin, ich versuch nur einfach. Die Leute oder meine Follower so n bisschen einfach mitzunehmen um denen einfach zu zeigen, so EY.
So kann auch n Samstag aussehen oder so. Kann auch n Sonntag aussehen oder so. Ey ich tu halt was dafür so ich stehe dienstags gehe ich auf auf die auf die Bahn mach baller da meine Intervalle und alles und die Leute feiern das und schreiben mir dann auch so ey mich hat das jetzt auch motiviert mal wieder n Arsch hochzukriegen und sowas ne und das finde ich eigentlich ja finde ich ne ne sehr coole und und wichtige Entwicklung und es geht ja auch nicht. Nicht immer nur darum, dieses Schwarz weiß denken. So ne es geht nicht darum, dass jetzt alle krasse Profisportler werden und jeden Freitag um 21:00 Uhr im Bett liegen um dann um 06:00 Uhr laufen zu gehen.
Ja und nicht auf der anderen Seite halt darum irgendwie nur Party zu machen, sondern so n bisschen für den normalen ist glaub ich so die Mitte. Ist glaub ich das Gute einfach mehr Sport, weniger feiern und ja dann dann so wie Schmiddi zum Beispiel oder? Ich glaube absolut. Ich glaube absolut, ich hör euch interessiert zu, ich find das gut, dass ihr euch da austauschen könnt, ihr ihr Rapper, nein, aber ganz ernsthaft, ich glaube, dass die ich glaube, dass die junge Generation, da erleben wir gerade wirklich einen anderen Lebensstil, also ich bin jetzt 42 als ich. Sag ich mal im Nachtleben sehr viel unterwegs war zwischen 20 und 30, da gab es diesen Fitnessboom noch nicht. Es kann natürlich sein, dass ich
es jetzt aus einer anderen Perspektive sehe, da gehört wahrscheinlich auch was dazu, die Wahrheit liegt immer irgendwie in der Mitte, aber als ich so 1617 war in einem Alter, wo es sich entscheidet. Möchtest du den Sport ambitionierter betreiben oder vielleicht doch einfach nur hobbymäßig? Da war es als Läufer schwer, also ich war bei mir in der Ecke der einzige Läufer, ich wurde respektiert, aber es wurde immer so ein bisschen belächelt.
Ah, der Schmitti, der geht laufen, der trinkt kein Bier, der muss früh ins Bett gehen und das hat sich heute geändert, also ich glaube durch Social Media haben sich da junge Leute und finden sich junge Leute zusammen, da gründen sich ganz andere. Gruppen als das in meiner Zeit der Fall war und die jungen Leute, so nehme ich das wahr, die sind heute n Stück weit gesundheitsbewusster, die trinken weniger Alkohol drogentechnisch kann ich das nicht beurteilen, aber auf jeden Fall alkoholtechnisch da sind die zurückhaltender, die lassen ihr Geld nicht in der Kneipe, die sind auch da n bisschen sparsamer, die holen sich glaube ich eher n kioskbier aber dann auch nur 1 und 2 im Sommer und sitzen hier in Köln in den Parks, aber die ballern sich
nicht mehr die Hirse weg und irgendwie in der Kneipe und da hat Sport einen anderen Stellenwert, da bin ich mir sicher, dass da Social Media, Social Media Fluch und Segen haben wir gerade schon drüber gesprochen, auch was eure Karrieren betrifft, aber ich glaube da hat Social Media auch einen positiven Impact und ich denke man muss unterscheiden und das ist wichtig, dass man halt nicht und das Leben ja auch eben viele dieser Sport Influencer vor, das muss nicht perfekt sein, man braucht nicht diese perfekte Figur, dieser durchgerippte Körper, und das ist ja Blödsinn man.
Man muss nicht das Optimalste aus sich rausholen, man soll einfach tun. Man soll sich ein bisschen bewegen, natürlich, aber Spaß sollte im Vordergrund stehen. Ich glaube, das sind so Botschaften, die können Leute wie ihr, die da eine große Reichweite haben, auf jeden Fall vermitteln, dass man sagt, Hey, mach, was du liebst, was deine Leidenschaft ist, mach, das zeigt das auch, aber du musst nicht nach dem klar. Als Profisportler hast du den Anspruch, ich will der Beste sein und strebe dahin.
Aber das müssen die anderen nicht. Es muss nicht jeder wie Henrik Pfeiffer 220 Kilometer laufen, sondern die Message ist Geh laufen, beweg dich und du fühlst dich besser, egal ob 220 Kilometer oder nur 20 die Woche und ich glaube da können Leute mit eurer Reichweite, egal ob Rapper oder Profi, Leute, Profisportler eine Menge zu beitragen, aber ich komme jetzt, habe jetzt hier ein bisschen monologisiert, ihr wisst was ich meine, ich wollte sagen die jungen Leute heutzutage, die Leben gesünder.
Ja. Ja, und das ist ist ja auch obergeil ne ist ne coole Entwicklung und man muss auch wirklich sagen so dieser dieser Laufboom ne also klar, natürlich ist es es gibt auch Sachen die man so n bisschen belächeln kann. Ne es gibt auch so n paar Sachen die ich sehe, da sag ich ja gut weiß ich nicht ob es die Welt gebraucht hat, aber es ist ja zumindestens ne Bewegung in ne coole coole Richtung ne weil eben Sport machen oder bei so Wettkämpfen teilnehmen und so daran ist ja nur Gutes zu sehen ne klar manche nehmen es dann auch.
Auch wieder bisschen zu ernst, obwohl sie gar nicht so, das sage ich mal, ja, dass das nicht so wichtig für die wäre. Und dann gucken sich Leute vielleicht dann auch ein bisschen zu extreme Sachen dann ab, ne, weil ich meine, ja, ich meine, dass der Hendrik das macht wie er macht. Ja, das liegt auch ein bisschen an seinem Beruf, aber da würde mich echt auch mal interessieren, Hendrik, also wieviel Spaß ist für dich das? Training kannst du das hier offen und ehrlich sagen. Wie oft ist es so, dass du sagst, so, Boah, gar kein Bock oder oder freust du dich auf jede Einheit? Ich kann dir das tatsächlich mit einem Zitat beantworten, das gerade auf dem Cover der Wonder College steht. Erst dadurch, wir hatten ja
tatsächlich das Cover Shooting gehabt und in der Abonnentenausgabe bin ich drauf mit dem Zitat und so richtig zusammenkriege der, also der Sport ist fordernd, aber er muss dir immer mehr geben. Als du ihm gibst, also nicht wörtlich, habe ich nicht mal ganz im Kopf, aber in der so sehe ich das. Also du, der Sport, du musst immer mehr Freude und Spaß herausbekommen als du ihm sag mal an negativen Dingen widmest. So ist schon klar, also gerade auch jetzt hier so eine Kindertrainingslage die Bilder bei Instagram sind natürlich schön, aber es ist mit die härteste Zeit im Jahr und die ist wirklich hart so, gerade auch jetzt hier in der Unterkunft, wo wir auch mit dem Essen nicht so gut klarkommen, wo gerade auch eine Esther
jetzt, die ja wie ich jetzt auch gar keinen Spielraum mehr hat, dünner zu werden. Wirklich kämpfen musst. Und auch ich habe jetzt schon 12 Kilo verloren. Ne also das es ist. Es ist einfach ein brutal harter Sport, wenn du es auf dem Niveau wachst. Deswegen sage ich auch wie du es auch schon angedeutet hast.
Das ist kein Gesundheitssport den ich mache, das ist ein Beruf, den ich habe und das ist natürlich eine extreme Art des Sports, des Sports auszuüben, aber am Ende gibt mir der Sport immer noch so viel mehr, als dass ich ihm gebe, dass ich das auf jeden Fall so machen will, weil es mich erfüllt, ne, und das ist wichtig, wenn ihr das und das ist, wirst du in deiner Musik ja genauso haben. Ja, du könntest wahrscheinlich schon auch jetzt gerade in Frankfurt ne hätte Investmentbanker werden können, dann wärst du finanziell wahrscheinlich besser unterwegs. Ne aber und es wird dich wahrscheinlich nicht erfüllen so, und das finde ich wichtig, dass man das tut, was man mag und das ist gerade auch denke
ich, da wirst du mir zustimmen, boska unser beider Privileg, dass wir das, was wir mögen, zum Beruf machen konnten, und das ist natürlich toll, aber wenn irgendwann dieses Verhältnis kippt und jeder Tag, wirklich jeder Tag nur noch ein aufraffen ist und man einfach nur noch es macht, weil man irgendwie von außen gesteuert wird. Dann fänd ich schlecht.
Dann sollte man darüber nachdenken aufzuhören, aber ich bin zum Beispiel an dem Punkt überhaupt. Nicht OK, das ist geil. Also das, das freut mich sehr, ne, weil man kriegt ja schon auch immer so n bisschen ja deine frustrierenden Momente oder sowas schon ja auch im Podcast hier und da mal mit ne und klar ich hab hab mich das einfach gefragt so ne wieviel. Dings, aber klar, natürlich sind sind so Erfolge, die du halt, die du halt feiern kannst und so ne oder diese Marathons, die Majors, die du ja dann da ja auch mitläufst und so und da halt im vorderen Feld, ich glaub das ist schon was geiles, aber da interessiert mich nämlich noch was und zwar für mich schon so, wenn ich so n Wettkampf
laufe. Ja es ist schon dick anstrengend, also ich bin schon im im Überlebenskampf dann und es ist schon so, dass ich ich hab dann immer so ich denk mir als OK beim nächsten Schritt hören die Beine auf zu laufen, beim nächsten Schritt hören die Beine auf zu laufen ja. Und dann. Aber es geht dann trotzdem immer weiter. Hendrik, Wie ist es bei dir, wenn du da mit deiner Dreierpace dein Valencia durchflitzt?
Also wie, wie fühlt sich das für dich an? So ist es Überlebenskampf oder ist es so, dass du sagst, ey ich bin da drin, ich lauf das, ich weiß, dass ich es kann, zieh es durch und klar es ist anstrengend, aber es geht wie kann man sich es vorstellen? Ich seh das wie ein Kunstwerk, weil. Ein Rennen, wo du hinten raus einbrichst ist sehr, sehr selten.
Eine persönliche Bestzeit, ne, das ist ja meistens fehlgeschlagen. So wie Valencia habe ich es natürlich perfekt getroffen, die letzten 5 Kilometer waren die schnellsten in dem Rennen und das heißt, ich hatte ja immer noch irgendwie die Energie da das zu machen so, und das heißt ich hatte zwar im Grenzbereich betreten, aber ich habe immer noch dieses Fünkchen an Energie, dass ich weiß, ich kriege das jetzt hier durchgedrückt, obwohl ich auch selber zu dem Zeitpunkt natürlich nicht sicher sein kann, dass das am Ende auch klappt, aber. Wenn es gelingt, dann dann ist es wieso ein tolles Gemälde oder einen tollen Song, den du vielleicht released, wo du gesagt hast, jetzt habe ich es genau hinbekommen, dieses ganze Training nicht nur erstmal zu
bestehen, sondern dann eben auch an dem Tag genauso zu treffen, dass ich, dass ich ungefähr 2 gleiche Hälften gerannt bin und dann eben auch dieses maximal Resultat habe, weil ich kann schon ziemlich genau sagen mit dem Training, was ich in den Beinen habe, was meine Form hergibt und wenn es mir dann gelingt, auch genau das abzurufen.
Dann dann ist es perfekt, aber es ist dann aber immer noch eine Kontrolle, die man über das Ganze hat und diese Kunst dann eben genau das so zu treffen, dass es dir hinten raus nicht um die Ohren fliegt, das ist gerade im Marathon laufen das, was am Ende die Spreu vom Weizen trennt, so gelingt mir ja auch nicht immer ne, ich habe ja auch genug Marathon gehabt, wo ich dann die zweite Hälfte gestorben bin und in Valencia ist natürlich jetzt super aufgegangen, so ne und das.
Ja, so wie ich sehen tatsächlich, wie sowieso ein Künstler ist. Ein bisschen großes Wort, aber in dem Fall kreiere ich da das, was ich jetzt monatelang gearbeitet habe und bringe das dann halt an dem Tag alles zusammen. Und wenn es gelingt, dann dann ist das natürlich ein erfüllendes Gefühl. David, was kreierst du denn als nächstes?
Also lauftechnisch meine ich jetzt, du hast eben schon gesagt, es kommen noch einige Halbmarathons, was hast du vor, was ist das große Ziel für 2026? Und bevor du antwortest, David. Es ist natürlich auch in Frankfurt jetzt was, was ansteht. Ne, die deutsche Heimautormeisterschaft ist in Frankfurt, ich weiß nicht, ob dir das bewusst war im März ne, da hast du natürlich ein richtig geiles Event direkt vor der Haustür.
Genau, ja, ich bin tatsächlich angemeldet. Das einzige Ding ist, dass mein Vater eine Woche vorher seinen 70. Geburtstag hat und es kann sein, dass er an diesem Wochenende das Feiern wird. Und das ist halt ja, das ist das Einzige, was da noch so n bisschen was einfach noch unklar ist. Ich bin prinzipiell angemeldet und hab auch krass Bock den den dann zu laufen und ja muss einfach mal gucken wie sich das dann da verhält, aber ansonsten ist tatsächlich im April Gardasee Halbmarathon, da ist ja lauf ich mit meinen Schwestern zusammen, meine Freundin ist angemeldet, die weiß auch nicht wieviel Kilometer sie mitballern will, ich versuch sie zu motivieren durchzuziehen und. Auch der Mann von meiner
Schwester ist angemeldet, ist ne relativ flache Strecke, wohl halt natürlich auch sehr schön, also da ja hab ich hab ich Bock irgendwie mal die 1 25 zu attackieren und eigentlich will ich dieses Jahr auch mal n ganzen ballern, so ist dann auch was. Also ich hab jetzt im Sommer dann halt auch Festivals und Ende des Jahres noch so ne kleine Tour und das muss man dann muss man einfach gucken weil ich will es dann schon auch ernst nehmen, ich will dann schon auch irgendwie ja will was ordentliches da laufen und ich mein das braucht dann halt einfach schon.
Ne gescheite Vorbereitung und auch noch mal paar mehr wochenkilometer und so ne, aber ich hätt hätt über Bock mich einfach dem Ding zu stellen. Mal gucken ob es dann Frankfurt wird oder Köln oder ja wahrscheinlich schon irgendwas was so in der Nähe ist wo ich jetzt da nicht noch groß durch die Weltgeschichte reisen muss so.
Ne. Bist du da so sehr lokal Patriot, dass dass du sagst bei Frankfurt, da leuchten deine Augen vielleicht noch mal mehr als bei anderen? Städten, na ja, natürlich, ich mein, ich hab ja jetzt auch mir den Frankfurt Marathon dann im Fernsehen reingefahren und so ne und das ist einfach Zieleinlauf in der Festhalle so mein Kumpel Vega hat jetzt sein erstes Konzert in der Festhalle gespielt vor 3 Monaten, da war ich auch mit auf der Bühne und für uns. Also so für ja, für für Frankfurter oder für Hessen oder wie auch immer, so ist das schon bedeutsamer Ort, ne, aber Frank, also der Halbmarathon ja auch ne der endet im Stadion oder ich weiß nicht ob es dieses Jahr wieder so ist, aber sonst ist ja zielanlauf im Stadion, das ist
ja ist ja mein Wohnzimmer so ne. Und ja, das ist ist natürlich schon was krass. Besonderes so. Ja und du kannst auch zu Hause schlafen, das kann ich dir sagen, das ist gerade beim ersten Marathon wichtig, finde ich, dass so die äußeren Umstände stimmen. Du kannst zu Hause pennen in deinem Bettchen, du hast deine gewohnte Umgebung, du hast dein Essen, kurze Wege und so, das bringt schon was, du bist sowieso nervös und das wird dir helfen. Also Frankfurt ist bestimmt keine schlechte Wahl. Ja, ich fühle das.
Ich bin auch so jemand. Stichwort nervös also Stichwort nervös ist das für dich auch ein Thema bei so bei so sportwettkämpfen, weil du hast ja durch deine Auftritte ja im Grunde so ähnliche Situationen wie wir vielleicht im Sport haben, wenn du am Starter stehst, eine große Menge an Zuschauern und da geht es halt um richtig, was ist das auch eine Sache, die dir im Sport jetzt hilft oder vielleicht auch andersrum, wenn du bei Wettkämpfen teilnimmst?
Ich glaube du hast jetzt da sicherlich nicht die ganz große Nervosität, aber gerade vor so Konzerten ist das ist das eine Sache, die krass für dich ist. Oder hast du da eine Routine entwickelt? Das ist für dich jetzt. Einfach easy zu machen. Ist, na ja, also es ist. Bei Konzerten kommt es immer schon n bisschen auf die Wichtigkeit einfach drauf an. So wenn ich jetzt in Frankfurt in der Batch Cup Spiel da 1500 Leute sind so und das ist so meine ich Spiel das einmal im Jahr oder alle zweijahres Show so das ist schon, da bin ich schon auch auch n Abend vorher, so schlafe ich meistens schlecht und so und da ist der Tag über ist man schon sehr im Film drin klar sobald du auf der Bühne stehst ich mein das das weiß ich einfach ich hab so viele
Konzerte in meinem Leben schon gespielt, ich weiß einfach, was ich kann, ich weiß, sobald ich auf die Bühne gehe geht's ab und je nervöser man ist, desto geiler ist es meistens auch, weil das ist ja schon auch ein schönes Gefühl, ne, aber bei so Wettkämpfen jetzt die ich gelaufen bin, ich war auch schon immer krass nervös, weil ja ich trainiere schon viel, dann auch ne und man hat dann ne gewisse Zeit einfach reingesteckt und dann willst du das auch irgendwie abgerufen bekommen ne was du dir vorgenommen hast und dann ist bei mir schon auch meistens so, dass ich katastrophal schlafe, davor aber irgendwie so, das ist immer. Meinem Leben immer so gewesen, wenn irgendwas Krasses angestanden hab, hab ich einfach
schlecht geschlafen und es war aber dann auch am nächsten Tag. Das ist halt dann so und das gehört dann mit dazu und manchmal bringt mich das dann sogar irgendwie noch mal n bisschen weiter, weil man es dann einfach ernst nimmt, aber zum Beispiel auch beim Laufen immer sobald es losging. Ging's halt los, dann ist man halt gelaufen so und ist halt da drin so. Also ich hab dann während quasi der Sachen so bei vielen Adrenalin Situationen in meinem Leben so während der Sache, dann war es einfach nur okay jetzt halt machen ne. Ja also ne ne Nervosität, die kennen wir glaube ich alle. Also Esther, die schläft grundsätzlich nicht vor vor besonderen Läufen Hendrik oder also sie hat auf jeden Fall auch mit dem Thema zu kämpfen, ich
glaube wir. David, bei uns ist es ähnlich. Hendrik Jetzt, wo ich drüber nachdenke. Nervös bist du auch, aber du wirkst immer schon relativ sachlich so ab also oder also du du so so mega nervös bist du nicht. Ja, ich kann damit ganz gut umgehen. Also es ist ja ne persönliche Stärke oder Schwäche, die man entweder hat ne so wie wir auch in anderen Bereichen. Ne ich bin dafür irgendwie sprintschwach ne hab ne gute Ausdauer aber hab dann eben auch n gutes Toleranz. Was, was so Nervosität angeht und kriegt die eigentlich immer ganz gut kanalisiert.
Aber ich habe das natürlich auch und die Erfahrung, die du gemacht hast, Boska ist ist bei mir genauso, also je nervöser man ist so lange es nicht kippt, dass man wirklich komplett irgendwie nicht schläft oder gar nichts auf die Reihe bekommt, ist dann auch meistens das Resultat das Beste. Also vor Valencia war das bei mir natürlich auch maximal zugespitzt, weil wenn du weißt du rennst jetzt hier und wenn wenn du das nicht schaffst, also wenn die Messlatte da liegt, wo du noch nie warst, also mindestens pb.
Und selbst 14 Sekunden PB würde nicht reichen, weil dann dann ja hast du natürlich da schon ganz schön pumpe. Ne, dass dass es auch klappt, aber wenn dir das dann gelingt das zu kanalisieren, dann kommt meistens auch das Allerbeste dabei rum, ne, also da kann ich komplett mitgehen das das was du auch gemacht hast hast. Du schlafen vor Valencia.
Legst du dich dann einfach hin und pennst oder was? Ja, ja, ich krieg das in der Regel ganz gut hin. Ich hatte Esther dabei, ist natürlich auch mal cool, hat die. Die kümmert sich halt immer auch so toll um einen dann wenn man, wenn man da ist. Und wir haben ja wirklich versucht und das machen wir in Zukunft auch, dass wir nicht beide unseren maximal wichtigen Wettkampf am selben Ort haben. Wir haben das zum Beispiel ja letztes Jahr in Houston gemacht, bei dem Marathon, und da hatte Esther dann diese maximalen Schlafprobleme, und für mich war es aber auch wiederum so ein wichtiges Rennen, und das hat gar nicht gut funktioniert, aber wenn wir füreinander da sein können, ist das unglaublich hilfreich und könnt ihr auch auf
euer Leben übertragen, wenn ihr jemanden mitnehmt, der euch gut tut. Vor so einem wichtigen entweder Konzert oder Wettkampf, was auch immer. Dann ist das auf jeden Fall Sache, die bei mir gut funktioniert, aber ich krieg das eigentlich, immerhin ich mein Gedanke, den ich mir immer gebe, wenn ich mich hinlege ist da, ist ja erst morgen. Also ich muss mich jetzt damit nicht beschäftigen und da kann ich ja immer ganz gut einschlafen. Also es ist ganz gut.
Man sagt ja auch immer, David so die Läufer, ich weiß nicht, ob du das auch fühlst. Man sagt immer so, die vorletzte Nacht sei die wichtigste, also wenn der Lauf dann am Sonntag ist, dann musst du von Freitag auf Samstag gut pennen und von Samstag auf Sonntag ist dann eigentlich egal. Ich hab es auch schon so n paar Mal gespürt und gefühlt irgendwie also. Tatsächlich hab ich dann die letzte Nacht auch unruhig geschlafen, das kenne ich.
Ich muss dann auch so 25 mal auf Klo und so, aber wie Henrik auch sagt, dann. Oder oder du auch beim Konzert. Oft klappt es dann eben, also scheint was dran zu sein. Es ist ja schon auch n bisschen dann was geiles so wenn du halt. Also was heißt geile natürlich, am besten fühlt man sich, wenn man einfach ausgeschlafen fresh ist.
Aber wenn du halt so ja so dieses so n bisschen übernächtig verklatscht weißt du und du trinkst dann da so deinen Kaffee morgens und der und der bringt dich so n bisschen in die Bahn, Adrenalin geht schon los ne und dann geht's halt los dann ich weiß nicht manchmal manchmal dann kannst. Ist auf Stixi. Nee, nee, aber ich meine so im Sinne von was weiß ich, dann geht's renn los oder die Show los oder wie auch immer ne und dann so Vollgas und dann ist ja klar einfach im Tunnel drin und es fühlt sich schon dann und ich finde danach ist man auch einfach, man fühlt sich einfach so als wäre man so super erholt so wenn so mal das Adrenalin runter geht. Ja, was was glaube ich schon noch anders ist. Bei dir ist, dass deine Konzerte
ja oft eher abends stattfinden, ne, während bei uns die. Die großen Marathons, eigentlich immer früh morgens sind und das finde ich schon schwieriger. Also so ein Rennen wie Burn and City Night, was ja, ja dann. Hat man es halt zumindestens hinter. Sich ja ja genau, und du hast den ganzen Tag den du abwartest bis das Rennen ist.
Also Burn and City Night, so ein Paradebeispiel, das ist ja auch immer erst abends Samstagabend und die finde ich deutlich schwieriger mental als die Marathons, die morgen stattfinden, weil stehst du auf, bist eh noch irgendwie müde und dann spulst du das ganze Ding ab, aber wenn du den ganzen Tag noch Zeit hast, drüber nachzudenken.
Dann ist das finde ich deutlich schwieriger und das ist glaub ich auch bei dir ja noch mal deutlich schwieriger, weil ich glaub nicht, dass deine Konzerte jetzt überwiegend morgens stehen. Nee, das ist ist ist natürlich schon immer abends, aber ja, es ist halt auch da so ne, man hat halt dann irgendwann einfach seine Routine drin.
So du so du verlässt dich einfach zu 100% auf dein Können und auf auf das was du halt ja jahrelang schon machst. So ne, das ist dann halt Konzert spielen ja ist für mich wie für n Hendrik halt ne n 10 Kilometer lauf so den den nimmt er. Da halt mal so mit ja und ist da immer bei den bei den Guten mit dabei und für mich ja es ist halt einfach einfach Standard so und trotzdem ja ist man nervös vorher oder auf Tour Schlaf ich auch immer extrem schlecht weil mir weil es für mich auch Katastrophe irgendwie so runterzukommen.
Ne du stehst halt um 10:30 Uhr noch auf der Bühne, springst da rum und dann sollst du 2 Stunden später im Hotel auf einmal schlafen können so das ist. Das ist halt für mich unmöglich so, da ist dann halt immer noch. Noch viel zu viel Push drin deswegen auf Tour ist bei mir sowieso meistens nie mehr als 34 Stunden seit dann ja, man ist dann mal länger unterwegs und das Groove sich so n bisschen ein, aber das ist OK das zu so einer Tour gehört das dann auch dazu so n bisschen ja einfach n bisschen verklatscht zu sein, ja ist ja dann auch eh eher bei uns eher so wie ne Klassenfahrt, das ist natürlich der Vorteil, weil du musst ja auch nicht irgendwelche krassen.
Körperlichen Leistungen irgendwie ab. Klar, jetzt mal was ich auf der Bühne mache ist schon auf jeden Fall ne kleine Sporteinheit, aber das fällt mir halt mit dem Sport, den ich sonst mache halt super leicht ne ich mein das ist ist natürlich bei so einem Wettkampf noch mal was anderes. Obwohl ich von Hendrik, Ich find das auch ganz interessant, du bist ja jemand, der auch gerne lange wach ist und vom Biorhythmus her spät abends noch trainiert.
Das geht mir ähnlich. Ich kann abends besser trainieren als frühmorgens und deshalb wäre mein Traum, mein Wunsch, dass diese ganzen Volksläufe abends stattfinden, weil du gerade sagst, das sei dann ein Problem mit der Nervosität, dass das kann ich so ein bisschen dann nachvollziehen, aber dennoch glaube ich, ich hätte viel mehr Power und könnte da besser performen, abends als morgens schon um 9 oder so der Start oder um 8 teilweise meinst du das ist bei dir, wäre bei dir nicht auch so?
Also. Also für mich ist Sport Sport ist für mich morgens so konzertevents, ist abends aber Sport mach ich immer morgens und da bin ich auch eigentlich dann ja ich weiß nicht ob ich abends leite, gutes Boxen früher war oft abends, aber das war dann auch n bisschen Stress, weil keine Ahnung so beim Boxen du weißt nie was einen erwartet so und es kann immer sein OK Sparring und dann sind die Schwergewichte da. Und dann denkst du, Scheiße, das tut jetzt gleich alles weh und und das ist dann schon so, dass mich das dann über den Tag auch immer, wenn ich dann im Studio war und wusste, ah gehst heute Abend noch ins Training, weiß nicht, was sein erwartet. Es hat schon dann auch immer ein bisschen gestresst deswegen. Mittlerweile ist bei mir
eigentlich Sport meistens so, also jetzt gerade es zu kalt, um direkt nach dem Aufstehen zu gehen, aber im Sommer wirklich aufstehen, direkt los so, das ist, das ist geil, ich lieb das halt auch einfach morgens direkt so seine seine größte körperliche Leistung irgendwie abgeben. Angerufen zu haben, weil ja danach bin ich halt dann auch ausgeglichen, um meinen Shit zu machen so und kann mich halt auf meine Musik konzentrieren oder auf den den Kram, den ich halt sonst so erledigen muss. Herr Schmidti, zum Abschluss ne du, du glaubst ja gar nicht, dass ich mir die Chance hier entgehen lasse, unsere Spotify Playlist nicht n bisschen Hip Hop Plastiker zu machen. Wir haben das Ding ja komplett
vernachlässigt und ich weiß gar nicht, ob du es überhaupt weißt was die gibt. Oskar Ne Wir haben wir haben eigentlich ganz am Anfang des Podcasts so ne so ne begleitende. Playlist gestartet, wo die Gäste sich was wünschen konnten, manchmal wir was beigesteuert haben und die haben aber wirklich ein bisschen einschlafen lassen, aber die Chance lassen sich natürlich jetzt nicht liegen, dass dass wir da mal ein bisschen Lieder wieder aufnehmen und da würde ich dich fragen boska wenn du 2 Lieder beisteuern könntest für die für die Playlist, welche würdest du dir nehmen und um ein bisschen Zeit zum Nachdenken vielleicht noch zu gewinnen, wenn du dir in der Zukunft ein Feature wünschen könntest? Egal mit wem, worauf hättest du
am meisten Bock? Also von den Songs tatsächlich. Zum einen wäre es Crimetime, der, der ist so richtig motivationsmucke einfach voran, gib ihm und gut, dann würde ich den zweiten, weil du ihn ja auch schon mal unter n Reel gelegt hast. Jeder Tag zählt nehmen, der ist so ja bisschen bisschen ruhiger, aber geht schon, also für Sport kann man es schon auch hören denke ich.
Und ja, mein Wunschfeature das. Ist dein erfolgreichstes. Ist tatsächlich mein meist gestreamtester genau ne, aber auch auch so. Verrückterweise war jetzt gar nicht von dem Album wo er drauf war so meine Lieblingssingle gewesen und aber ist halt Spotify hat einfach da. Gut gegönnt, so und ja, deswegen man weiß ja auch dann nie bei den Streams. Ne, du weißt einfach nie wer hört das so, das ist halt immer total crazy so du siehst so diese zahlen, du hast keine Ahnung, läuft das jetzt?
Sind das irgendwelche Bots oder oder wo läuft jetzt diese Mucke ne und dann auf einmal ja kommt so n Hendrik den du so beim Laufen verfolgst und sagst ja ja ey ich hör das manchmal und dann so ja OK crazy wie wie das dann so seine Wege nimmt, ne. Ja und wunschfeature wer ist bei mir nach wie vor Juju?
Hab ich schon n paar Mal gesagt, ist eine Rapperin aus Berlin. Ja feier ich feier ich krass ab kennst du Juju Hendrik Ja. Ja klar, bisschen dreckiger, ne, so geht es halt so ein bisschen sag ich mal straßenmäßiger so. Genau schon aber ihr Soloalbum, was sie gemacht hat. Bling Bling hieß das ja, aber ich fand es einfach krankes Album.
Ja, auf ne positive Art. Ich beschwer mich auf dich für für richtig richtig echten Hip Hop immer zu haben, so und fänd ich geil. Wie wahrscheinlich siehst du die Chance? Es geht so. Es gibt eine leichte Reichweitendiskrepanz von 970000 Followern. Damit, das kriegen wir hin, wart mal ab, wart mal ab. Aber es gibt.
Man hat persönlichen Kontakt. So, ja. Boska das vielleicht noch mal als Frage, die sich direkt daran anschließt, ne, weil das auch noch eine eine Parallele vielleicht ist zu unserem Sport. Solche Features kommen, die einmal durch persönlichen Kontakt Stande und wie stark tatsächlich auch durch Managements, weil bei uns im im Sport spielen die Managements natürlich eine sehr, sehr große Rolle. Und also gerade wenn du in bestimmte Wettkämpfereien möchtest, dann läuft das in der Regel über Management. Also wär wär das tatsächlich auch so ne Sache, sag ich mal wirklich so n bisschen gesponnen. Also ihr würdet euch jetzt vielleicht persönlich gar nicht kennen, gäb auch keine Diskrepanz. Wär das so n Ding, wo dann
vielleicht die Managements aufeinander zugehen würden in eurer Welt, in der Musikbranche oder ist das bei dir sogar kein Thema? Du machst das nicht komplett alles selbst. Na ja, eigentlich. Die Features entstehen zu 90% eigentlich über Instakontakt, so ja man man man, man schreibt sich halt an und so und es ist halt leider auch n bisschen so, dass halt mittlerweile, früher war das auch so n bisschen offener so ne, dass wenn man irgendwie zu jemanden Kontakt hatte und der hat irgendwie gemocht was man macht, dass da was zustande kam mit.
Mittlerweile ist schon so, dass die Leute halt so ein bisschen gucken. Ja, wie ist die Reichweite, wieviel monatlich höher hast du also weil du kannst ja vorher schon ungefähr überblicken, wieviel Streams dann so ein Song kriegt, ne und da ist halt auch dann so, dass sag ich mal die großen selten mit kleineren arbeiten, weil sie halt einfach keinen Vorteil daran haben ne und für den kleineren Artist ist schon so, wenn du mit dem großen Künstler halt einen Song machst.
Du hast halt direkt ein ganz anderes Streaming, so direkt ganz anderen Release Radar und was es da für ein. Grundalgorithmen gibt Playlistenplatzierung et cetera und das Wissen natürlich die großen Artes. Und ja, das geben Sie halt dann nicht einfach so. Also da ist dann schon, ja muss schon sehr viel persönliche Sympathie irgendwie vorhanden sein und ich sag dann halt auch so. Mir ist es dann auch manchmal zu dumm. Also ich hab bin gut connected so, ich bin ja auch schon lange in der Szene, hab viele Leute auch schon kennengelernt mit vielen irgendwie mal zusammengesessen und so, aber ich hab auch keinen Bock da mich so anzubiedern oder so, also wenn sowas irgendwie entsteht weil man sich gut versteht, dann ist cool aber ansonsten ja muss
es muss es auch nicht sein, aber da spielen tatsächlich jetzt so die Managements dann gar nicht so die große Rolle, sondern es ist dann wirklich meistens dann über die persönliche Ebene. Lieber David, ich denke ihr beiden, ihr werdet euch irgendwie im Rap Fenster treffen und wir 2 im Rheingau am Probierstand oder ich bin gern mal in Eltville am schwarzen Häuschen oder so bisschen durch die Weinberge, ja und dann, dann gucken wir mal. Ich bin ja mittlerweile echt Fan von feinherb, ich trinke Riesling gerne fein, ich bin so n Kabi Typ weißt du kannst du das nachvollziehen Kabinett.
Ja, also ich muss sagen, ich bin nicht so der, der mir ist Riesling manchmal ein bisschen zu sauer so, ich bin eher so der Grauburgunder Typ, aber ja, ich mein da im Rheingau ist schon. Schon schön. Das ist ja hessische Toskana, sagen wir ja immer ne, da da, da schmeckt ja das Gefühl mit. Absolut absolut. Der Henrik Hessische Toskana, die ist bei dir gerade anders, ne staubtrocken deine Toskana, deine kenianische Toskana. Die staubtrocken aber ist auch gut so. Also wir fahren ja hier hin aus einem guten Grund ne, wir wollen besser werden, wir sind ja nicht als Touristen hier und ja ich hoffe, dass wir das hier so weiter durchgezogen kriegen, wir werden wahrscheinlich nicht komplett die ursprünglich geplante Dauer des
Trainingslages ausreizen, sondern natürlich früher nach Hause kommen, um dann eben noch mal mehr Qualitätsarbeit da machen zu können, aber wir halten Euch auf dem Laufenden, wie es hier weitergeht, ne, gerade auch bei Esda müssen wir das ja wirklich auch im Blick behalten, dass die einfach nicht zu dünn wird hier ne, weil wir haben unglaublich Probleme auf die Kalorien zu kommen und. Und irgendwann musst du da halt einfach gegensteuern, weil das uns auch verletzungsrisiken erhöht. Aber ich bin gespannt, also könnte sein, dass ich in ein 2 Wochen auch schon wieder zurück bin, könnten auch 3 Wochen noch sein, aber dann geht es weiter und dann ist tatsächlich 1 unserer nächsten Rennen dann was
wir eingeplant haben schon auch dann die Deutsche Meisterschaft in Frankfurt. Also ich hoffe vielleicht schaffen wir es, vielleicht sehen wir uns wenn das mit deiner Feier klappt, ich fand es richtig geil, dass du da warst. War super interessant auch mal so ein bisschen parallel zu beleuchten und auch wie das bei dir so entstanden ist, weil das ja schon nicht der ganz klassische.
Läufer Werdegang ne so aus der Musik hin aus der aus der Ultra Fußballszene hin zum begeisterten Läufer finde ich sehr sehr spannend und war war denke ich auch von zu hören. Eine richtig coole Folge also richtig cool, dass ihr dabei wart. Ja, ey, also eine eine kleine Sache noch. Ich weiß nicht, inwieweit ihr da in Kenia irgendwie so Zugang zu so Tahin habt.
Gibt es das da? Das ist ja eigentlich eher so n arabisches Ding sesammus, aber ich kann nur Datteln mit Sesampaste, das ist so mein mein mein halb gesundes Junkfood, aber das ist extrem kaloriendicht also wenn ihr da irgendwie was kriegt, dann weil Datteln kann ich mir noch vorstellen in Kenia, oder? Ja, ist keine schlechte Idee, müsste ich mal tatsächlich gezielt nach suchen.
Wir haben hier auch so indische Supermärkte, also relativ viele Hinder, die in Kenia leben und auch n Supermarkt betreiben gibt es hier. Werde ich auf jeden Fall mal die Augen aufhalten, weil wir brauchen tatsächlich noch irgendwas, was auch gut runter geht und wo man sich nicht so ein bisschen drauf freuen kann, weil das das ist echt das härteste, weil wir haben, ich weiß nicht, ob es bei euch auch so ist, auch mit Wein oder so, vielleicht dass man sich auch mal belohnt nach so einem harten Run und dieses Belohnungssystem, was wir uns aufgebaut haben nach harten Einheiten wirklich was cooles uns uns zu gönnen, das bricht hier komplett weg, weil du isst ohne jetzt irgendwie, es geht anderen vielleicht anders,
aber uns geht es halt leider so und das Schilder ich eben auch hier. Die haben halt keinen Genuss beim Essen und das ist n Riesenproblem. Wenn dir das wegbricht und du eben auch deine Leistung sehr sehr stark auf diesem belohnungs Ding aufbaust. Aber da sind Datteln auf jeden Fall ne gute Idee, die ich bisher auch noch nicht hatte. Also.
Gut, wie gesagt, weil also das mir ist auch Essen und Genuss immer immer schon auch sehr wichtig und beim Sport halt auch geil, wenn man mehr verbrennt ne aber check es wirklich mal ab ob ihr irgendwie tahin kriegt, das ist ja sesampaste. Weil wahrscheinlich so Nussmuse oder so wird es jetzt nicht geben, aber tahin ist ja so n das.
Hab ich tatsächlich n arabisches Ding? Nussmus hab ich noch hab. Ich und das und das in Datteln knallen schmeckt obergeil und du hast halt wirklich, kommst halt sehr schnell auf viel Kalorien so also nochmal so n kleiner. Hat hat auch übrigens einen hat hat doch n höherer bei Spotify kommentiert, der hat geschrieben Henrik kauft dir Datteln.
Ah krass, hab ich gar nicht gesehen. Ja super, ihr wisst ja mehr als ich, umso besser. Ja, geil, Elba. Boska. Ich will es gar nicht unnötig, dann noch weiter in die Länge ziehen. Das Ding wollte ich noch raushauen. 1000 dank für die Einladung, es war mir eine riesengroße Ehre. Wie gesagt, Ich bin großer Fan, bedanke mich und freue mich auf weitere Dings und hoffe, dass ich euch beide mal irgendwann persönlich zu Gesicht bekommen.
Es würde mich sehr freuen. Vielleicht betteln wir uns, vielleicht betteln wir uns mal nicht im Rap, sondern auf der Laufstrecke. Ja, wer weiß. Köln ist ja jetzt auch von Frankfurt ein Katzensprung. Also ich kann dir den Köln Marathon natürlich nur ans Herz legen. Oktober passt gut rein. Lass dir jetzt doch mal durch den Kopf gehen.
Auf jeden Fall mach ich. Also. Ja und fertig. Wenn ihr, wenn ihr boska mal auch irgendwo live sehen wollt oder so sagt doch mal gerne und wie kommt man da dran an Tickets oder wo findet man abgesehen von Insta noch mal mehr Infos? Also wenn ihr euch auch interessiert jetzt für die Musik vielleicht, wo ist die Anlaufstelle bei dir, dann verlinken wir das auf jeden Fall ne shownotes. Genau, ja, bei Eventim schick ich dir, schick ich dir Link bei Insta einfach rüber.
Genau ist ein Link wo meine ganzen Tourdates jetzt fürs restliche Jahr quasi angekündigt sind. Super. Geil, ich danke euch. Macht's gut, ciao ciao. Ciao, ciao.