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Shownotes
Oh shit, Herr Schmidt! Schmidti ist übel auf die Nase gefallen – oder besser gesagt: auf die Schulter. Bei einem wagemutigen Wald-Trail stürzte er sich den Berg hinab, zack: Schulter raus. Diagnose, Krankenhaus, Vollnarkose, wieder eingekugelt. Aua. Was bedeutet das für Schmidtis Saisonhighlights wie dem Wings for Life World Run oder dem Hyrox?
Bei Hendrik läuft es zum Glück deutlich besser: endlich wieder in Düsseldorf, gewohnte Umgebung, voller Kühlschrank und richtig gute Pulswerte. Was das fürs weitere Boston-Training bedeutet und wie komplex der Entscheidungsprozess war, das Kenia-Trainingslager vorzeitig abzubrechen - darüber sprechen wir heute.
Es gibt viel zu erzählen – inklusive tiefer Einblicke in die Psyche eines Laufprofis - und jede Menge Trainingstipps für alle: egal ob draußen oder drinnen.Also: Schuhe an, Podcast auf die Ohren – und wir laufen gemeinsam los. 🏃♂️🎧
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*𝔸𝕟𝕫𝕖𝕚𝕘𝕖 Hendrik | COROS
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Ach Leute, turbulente Tage. Erst die Hüfte, dann die Schulter raus, jetzt wieder rein, aber die Hauptsache, ich kann laufen, Henrik und du läufst jetzt in Düsseldorf wieder. Und das ist auch gut so. Es geht gerade wieder Stall bergauf, nicht nur bei mir, sondern auch bei Esther. Aber sogar in Kenia ging es am Ende dann doch wieder besser. Und das heißt natürlich schon einiges bei den letzten Wochen. Wir sprechen ausführlich drüber, was es mit unserer vorzeitigen Abreise auf sich hat und natürlich auch noch ein bisschen mehr über deinen Schreckmoment, das war ja eine ganz schön harte Sache und kleiner Spoiler vorweg, Schmidti, du bist wirklich eisenhart und hast dann wie ich Odyssee hinter dir. Oh, und dieses Lob von einem
Hendrik Pfeiffer, also wir laufen los, wir preschen nach vorne, kommt mit einer rennt einer hinterher, euer Lauf Podcast und. Schmidti, ich freu mich, dass du wieder hier bist und an alle Hörer der Schmidti, der ist der härteste Kerl, den es hier gibt. Also der ist gerade aus der Vollnarkose erwacht und das erste oder 1 der ersten Dinge, die er tut, ist, sich hier ans Mikrofon zu setzen, um euch rechtzeitig hier noch ne tolle Podcast Folge hinzuzaubern Schmidti hat es erwischt und als ich das gesehen hab hier bei Social Media als du es gepostet hast.
Boah hatte ich erst n kleinen Schock gehabt als ich da gesehen hab wie du da ihn mit umgedrehten armen Schulter ausgekugelt. Da warst du, nachdem du mir gesagt hast, hier ich, ich hab mich hier auf n kleines Abenteuer eingelassen n sehr sehr profilierten Laufwettkampf, den du plötzlich eingestreut hast und dann eben mit dem bitteren Ende damit der Vollnarkose.
Also da ist ja die Hölle los gewesen, aber du das, das ist wirklich Commitment, du stehst hier am Mikrofon und das erste, was du machst ist hier ne Podcast Frage aufnehmen schmidti danke von meiner Seite und sicherlich auch danke von allen Hörern, dass du dieses Commitment hier hast. Ach ihr Lieben. Also erstmal vielen Dank für die ganzen Nachrichten und die ganzen Genesungswünsche, das hat mich wirklich sehr sehr gefreut und zeigt einfach was wir für ne tolle Community haben. Ja es gibt Schlimmeres.
Also ich hab mir wehgetan, ich bin einfach derbe auf die Schnauze gefallen und hab mir die Schulter ausgekugelt, das war richtig unangenehm, ist auch noch richtig unangenehm, aber wie gesagt es ist nichts gebrochen, es gibt viel viel schlimmere Verletzungen und. Es war einfach meine eigene Dummheit. Dumm gelaufen, im wahrsten Sinne. Aber ich kann ja sagen, Hendrik, ein turbulentes Wochenende, weil ich hatte ja vorher dieses Ganze hin und her mit der Hüfte und das habe ich so schön in den Griff bekommen, wirklich, das Training lief wie geschmiert, motiviert bis in die Haarspitzen und in die Zehenspitzen, Zehenspitzen sowieso und ja, es lief einfach Bombe und dann dieser Wettkampf ein tolles Wett.
Wetter, Sonnenschein, milde Temperaturen und ich war heiß und es war eine Art Bergtraillauf nach oberbergischer Art sag ich mal eine Mischung aus Waldlauf, Crosslauf mit einem Trail Charakter, so würde ich es beschreiben. Mehr hat extrem der Name sagt schon der. Name ist auch schon wunderbar. Der Name sagt schon alles. Ich bin erst einmal in meinem Leben da mitgelaufen und ich hatte es gar nicht mehr richtig in Erinnerung. Ich dachte, es sei extrem, weil es extrem steil bergauf geht, dass es dann aber auch extrem steil runter geht, vor allem durch solche Pisten, da also über solche Trailpfade hinweg, das hatte ich nicht mehr wirklich im Kopf und zur Wahrheit gehört, auch, ich hatte
tatsächlich keine Trailschuhe an, das war auch ein Fehler, das habe ich irgendwie unterschätzt, ich habe dieses Terrain nicht erwartet, ich. Ja, was soll ich sagen und dann hab ich es bergab richtig laufen lassen. Ich hab mich gut gefühlt, ich bin in einer kleinen Gruppe, ich glaub ich lag an sechster Stelle, bin ich da dreieinhalb Kilometer steil bergauf in Dieringhausen, so heißt das ein Stadtteil bei Gummersbach unten im Loch war Staat und dann geht es wirklich richtig, richtig knackig hoch und nach dreieinhalb Kilometern hast du oben ein Plateau erreicht mit einer herrlichen Aussicht über das.
Das Oberbergische Land und dann ging es wirklich so mitten ins Gebüsch rein, so ein ausgewaschener Ausgetrampelter, kleiner Pfad, und der war einfach tief vom Geläuf und dann ging es immer wieder um die Ecken und über Stock und Stein, und auf einmal kamst du auf so eine Art Lichtung, und da knallte auch von vorne richtig die Sonne, ich war leicht geblendet und ich hatte Kontakt zu den beiden Vorderleuten, also die waren vielleicht 1015 Meter vor mir und die haben es richtig rollen lassen, bergab und. Oder dachte ich komm Junge, jetzt hältst du gegen volle Hütte und auf einmal zack, zack batsch, aber wirklich hat es mich derart hingehauen, ich weiß auch gar nicht, ob ich irgendwie über ne Wurzel oder wo ich
reingetreten bin, keine Ahnung, auf jeden Fall so n bauchplatscher hingelegt und ja dann dieses miese Geräusch Oh Erik ich ich. Ich kannte es und ich kenne es, muss man sagen, weil ich schon in der Vergangenheit vor vielen Jahren immer wieder Probleme hatte mit der rechten Schulter. Nur ich hab mir die, also was heißt normalerweise, das klingt schon komisch, normalerweise ist die hinten nach hinten raus gegangen, ausgekugelt, das kannte ich und hatte ich schon, und da hab ich es oft selbst wieder reinbekommen, die Schulter wieder in in die Pfanne und.
Zurückdrücken können sozusagen. Und diesmal ist es aber nach vorne raus gegangen und ich habe die nicht wieder reinbekommen und ich hing dann da in der Matsche, wie gesagt, meine eigene Blödheit, wirklich ne tolle Veranstaltung sonst. Ja, und dann habe ich den Leuten, die so angehalten haben, gesagt, Komm, lauft weiter und und dann hat zum Glück ne Fußgängerin angehalten und mit dem Handy irgendwie n Rettungswagen gerufen, aber dann mussten wir uns noch durchschlagen, weil wir waren mitten oben.
Ja, in diesem Waldbereich auf der Meerhart heißt es glaub ich, und ich wusste jetzt auch nicht wirklich wo und die Schmerzen, ich weiß nicht, hast du dir mal was ausgekugelt? Nee, aber ich hab also ich hab das schon von einigen Mal gehört, die das haben und das blöde ist ja, wenn es dir einmal passiert, dann bist du immer anfälliger, dass auch wieder passiert, so wie es bei dir jetzt ja auch der Fall war und da war, wenn man sich mal vorstellt, was da wie ich passiert, ne, dass diese dass da aus der Gelenkpfanne rausgeht, dass ah, also das ist schon ganz hieß, da sollte man gar nicht zu viel drüber nachdenken. Also vor ganz, ganz bitteres Ding es. Ist ärgerlich.
Ich hatte es also meine Vorgeschichte ganz kurz dazwischen geschoben. Ich habe vor einigen Jahren, also vor 20 Jahren, nach dem Abi habe ich begonnen, Sport zu studieren, an der Sporthochschule in Köln so mit Anfang 20, da bin ich laufen gegangen, ich habe das vor einigen Jahren, wollte ich schon sagen, aber ich glaube, es ist fast zu lange her, hier schon mal erzählt, das war tatsächlich Freitag, der 13., da bin ich laufen gegangen und.
Und hatte eine Narkose am gleichen Tag beziehungsweise n falscher Begriff eine Betäubung im Mund. Ich war beim Zahnarzt so, bin dann trotzdem laufen gegangen und bei Kilometer 10 bin ich in so n Loch getreten und einfach wie nasser Sack ohne mich abzufangen auf meine rechte Schulter geklatscht und da ist die zum ersten Mal ausgekugelt und auch so n Stückchen das Labrum so ne Art Schutzschicht ich sag mal wieso n. Ja, bei einem Einmachglas kann man sich das vorstellen wie dieses Einmachgummi.
Das ist so ne ja so n so n Schutzring, der das alles stabilisiert und das hab ich mir abgerissen dieses Labrum und dann hatte ich immer wieder Probleme, musste dann auch mein Sportstudium nach einiger Zeit beenden, bin operiert worden an der rechten Schulter, hab mir nach der OP wieder alles rausgebrochen und hatte mit der rechten Schulter nur Ärger, das ist meine Schwachstelle gewesen. Und dann hab ich es irgendwann in den Griff bekommen, hab einfach trainiert und Rotatorenmanschette aufgebaut und dann hatte ich jahrelang Ruhe, hab aber auch im Alltag Bewegungen gemieden, da haben sich Automatismen entwickelt, die dann irgendwie zum Auskugeln führen und das hab ich dann nicht mehr gemacht.
So weißt du, beim schlafen hab ich nicht mehr die Arme ausgestreckt ausgestreckt, sondern nur noch so am Körper geführt, den rechten Arm und. Das hatte ich alles drauf. Na ja, und die letzten Jahre nichts mehr mit Auskugeln so und dann bin ich da gestern wieder drauf geklatscht und oh da fährst du natürlich schon. Fieser Flashback, dann auch ne.
Aber weißt du, allein dieses Durchschlagen? Ne das stell ich mir auch ganz übel vor. Ich hatte auch tatsächlich ich hab auch n paar Erinnerungen oder hervorgerufen bekommen dadurch. Bei meinen Trailern ciercinal ne erinnert ihr euch, dass ich damals da ja auch mich dabei reingestürzt hab, in das Wagnis und ich hab natürlich auch den Fehler gemacht wie du, ich hab meine Carbon straßenschuhe angezogen.
Hat natürlich auch gar nicht funktioniert. Ich war natürlich unheimlich vorsichtig und mir ist Gott sei Dank da nichts passiert, aber ich kann das so gut nachvollziehen bergab, ich hatte solche Schwierigkeiten da auch nur halbwegs mitzuhalten, bergauf ging immer ganz gut, da habe ich auch wieder da viel überholt, aber ich war eben nicht bereit dieses Risiko zu gehen und wenn du dann aber in dem Fall auch paar Leute neben dir hast, die dich dann pushen und du willst mithalten, ja das geht ganz schnell, dass du da hinfällst und ist natürlich für uns ne, wir beide sind ja schon eher straßenläufer, auch wenn wir immer wieder mal einen Ausritt machen, vielleicht ins Gelände.
Wir sind aber schon straßenläufer und da sieht man ganz klar, wie unbedarf man dann da öfter mal rangeht. So, denn sonst hätten wir natürlich die Schuhe gehabt, aber vielleicht 2 Sachen so ne einmal. Wir hatten ja in den letzten Folgen relativ viele Gäste jetzt gehabt, ne deswegen ich hatte das gar nicht so auf dem Schirm gehabt ne weil wir haben uns gar nicht so sehr mit unseren eigenen Situationen da beschäftigt deswegen.
War ich überrascht, als du mir geschrieben hast, Pass auf, ich mache hier heute was richtig cooles. Ich laufe hier den Mehrheit extrem da, da wusste ja gar nichts von ne und also erst mal das wie wie kam es dazu und dann was ist passiert zwischen dem Sturz und deinem Aufwachen neben Sabine Heinrich? Ja OK, also ich hab mich mit Sabine Heinrich zusammen bei mehr hat extrem angemeldet und zwar haben wir das relativ zeitig.
Ich glaube beim Silvestercross in Gummersbach, wo ich wegen der Hüftproblematik nicht laufen konnte, da haben wir das entschieden und die Sabine meinte komm ich meld mich da an und da hab ich mich auch angemeldet und dachte Februar. Da bist du wieder fit, das kriegst du hin. Ja, okay und gesagt, getan und dann habe ich ja erst mal gar nicht groß drüber nachgedacht und jetzt vor 2 Wochen dachte ich och, du bist ja angemeldet hier bei dem Lauf, aber Hüfte irgendwie scheint ja leicht wieder zu funktionieren und hey probieren wir und dann habe ich mir selber gesagt, wenn du stabil bleibst jetzt im Training in der letzten Woche vor dem Wettkampf, dann machst du es und das Training lief gut und dann
dachte ich, gut, dann kannst du auch an den Start gehen und Wetter wie gesagt spielte mit ja und dann eben schon geschildert bis zu meinem kleinen Einwurf wo ich dann ausgeholt habe, was mir da früher schon alles passiert ist. Ja da hat mich diese freundliche Dame begleitet durch den Wald und hat mich sozusagen per Google Maps, was immer mal wieder funktionierte irgendwie. Zu so Häusern geführt, wo dann wieder die in Anführungszeichen Zivilisation anfingen.
Also wir sind wirklich gut ne halbe Stunde durch den Wald gegangen und ich hab immer so diesen Arm gehalten und in so einer komischen Haltung und hatte im Hinterkopf scheiße scheiße scheiße, weil jede Minute die diese Schulter ausgekugelt ist. Weiß ich, die spielt dann nachher zumindest nicht für dich, weil der alles immer mehr auslutscht und die Bänder werden strapaziert und die Muskulatur und so und ich dachte, komm ich brauche einfach nur jemanden der mir irgendwie helfen kann die wieder rein zu machen.
Na ja gut und dann sind wir irgendwann an den Häusern angekommen und da hat sie dann Rettungswagen hingelotst und dann haben die mich ins Krankenhaus gefahren nach Gummersbach die Fahrt die war dann echt schmerzhaft weil jeder der sowas schon mal hatte der weiß. Die Bewegung also wenn du ganz, ganz ruhig bist, dann ist es auszuhalten und gut, aber sobald du dann diesen Arm auch nur Millimeter bewegst, Oh, das tut dermaßen weh und durch die Vibration hinten in dem Rettungswagen und dann über die Straßen und die Schlaglöcher immer mal Bum Bum, oh das das Zwiebelt zwischendurch na ja, und da sind wir angekommen und es ging dann auch sehr zügig und ja, mich hat dann, da ich glaube so ein so ein ich weiß gar nicht ein.
Ich bin n Unfallchirurg, der hat Dienst hatte, der hat mich da empfangen und ich meinte komm ich bitte Sie machen sie einfach nur wieder meine Schulter rein und er hat gesagt Pass auf das ich ich kann das nicht so schnell das das geht jetzt nicht, ich muss erst mal n Bild machen um zu gucken ob da was gebrochen ist. Oh ich bitte jetzt schnell und ja hab ja die hat die die haben ja auch Schmerzmittel angeboten aber ich hab gesagt nee ich wollte da den hab da so n bisschen den harten Mann markiert ich ich hatte es noch selber unter Kontrolle. Ja, und dann hat er mich erstmal zum Röntgen geschoben und n Bild gemacht und dann eindeutig gesehen. Ja konnte man auch fühlen natürlich und auch sehen, die ist nach vorne ausgekugelt und
dann hat er mir zum Glück so schon angedeutet ja wahrscheinlich nichts gebrochen. Wir sehen, dass da ältere Verletzungen sind, aber wahrscheinlich nichts Frisches dazu gekommen, das ist schon mal gut. Und dann kam eine sehr nette Anästhesistin, die Dani, so hieß sie, die war wirklich richtig freundlich und hat mir alles erklärt und meinte so, wir machen jetzt ne Vollnarkose und ich hab gesagt Nein Peter, das muss doch nicht sein wegen der Schulter, ich hab irgendwie immer Bammel vor Vollnarkose schon Jahre her meine letzte. Und können wir das nicht irgendwie anders lösen? Dann meinte sie, OK, wir probieren das mal, dann haben Sie mir n Zugang gelegt und ich war vermatscht ne von oben bis unten und hatte natürlich noch
meine Startnummer an und die Uhr die Uhr lief auch noch, ich hatte die Uhr lief noch und ich dachte komm das das lass ich jetzt einfach als Zeichen die läuft jetzt weiter so lange bis wir hier fertig sind na ja und. Ja dann nach dem Zugang meinte sie dann, sie gibt mir irgendwie hier ich ich weiß nicht wie das Medikament um mich einfach nur so n momentchen wegzubeamen aber keine Vollnarkose und dann gucken sie ob das funktioniert.
Ja und dann bin ich so n bisschen weggedöst und dann auf einmal habe ich wieder die Augen aufgemacht und dann gucke ich so nach links und schaue Katharina an das Würmchen meine Frau. Und habe gemerkt, irgendwie stimmt hier was nicht, weil eben waren noch 56 Leute in dem Raum. Ich sehe auf einmal nur Katharina und da habe ich gesagt, Wo sind die anderen, wo sind die anderen und diese welche anderen die die Sabine ist noch draußen, Sabine und dann habe ich auf die Uhr geschaut und habe halt mir die Zeit gemerkt, als sie angefangen haben mit der mit der Narkose, da hatten wir irgendwie 20 vor und jetzt war es schon halb, also habe gesehen okay.
Ne gute Dreiviertelstunde, n bisschen mehr sogar ist an Zeit vergangen. Also irgendwas muss ja passiert sein und dann habe ich gemerkt, ah und dann kam dann auch jemand, hat gesagt, ja wir haben doch ne kleine Vollnarkose machen müssen, weil die Muskeln waren einfach zu verkrampft, das hat nicht funktioniert und da mussten wir halt so ran, aber Schulter ist wieder drin, alles gut und dann kam auch die Sabine Mensch, wie geht es dir denn da habe ich gemerkt, da war ich auf einmal noch richtig emotional und hatte so.
Also wirklich, ich hab dann auch so n bisschen geweint, weil mir irgendwie eingefallen ist. In dem Moment so zum Glück war es nur die Schulter. Stell mal vor, du hättest da irgendwie gelegen und und hättest irgendwie n Herzschlag oder so gekriegt. Also ich war eigentlich froh, dass mir nicht mehr passiert ist.
Also dass es alles glimpflich ausgegangen ist. Und da, da musste ich so n bisschen weinen und ja und war einfach immer noch benebelt und benommen und und hab dann nach und nach wieder ins Leben zurückgefunden und ja. Hatte natürlich keine, ja, hatte natürlich keine Schmerzen, das noch ganz kurz, weil ich dann Schmerzmittel bekommen habe und das fing dann zu Hause an. Das fühlt sich danach an, wieso ein starker Muskelkater oder einfach so ein Bluterguss in der Schulter. Also ich hoffe, dass du irgendwann dann bei der Uhr auf Pause gedrückt hast und den Strava Datensatz, den möchte ich dann gerne sehen.
Also wie es dann daher ins Krankenhaus reingeht. Ich hoffe du hast ihn noch gespeichert, weil das ist. Gespeichert. Ja, ich hab den. Tatsächlich, dann lad das mal hoch, das würde ich gern sehen. Ich glaube, ich bin nicht der einzige. Ich glaube, ich hab's tatsächlich ist, das ist, glaube ich, schon oben bei bei Strava. Ich hab 12 Kilometer und irgendwie hat dann Ostrava gesagt, das ist nicht ganz, also es scheint so, als bin ich irgendwie mit dem Auto gefahren, also ich kenne den ganz oben genau, ich hab tatsächlich, weil es waren 12 Kilometer, ich kann's dir sagen, es waren 12 Kilometer in irgendwie 4 Stunden 7 oder so aber.
Also die Zeit war, dann war dann nicht so dolle. Hier die Statistik. Aber die die Zwischenzeiten ne zwischendurch mein Kilometer. Genau zwischendurch. Zwischendurch hab ich Bestzeiten aufgestellt, ja. Verrückter Tag auf jeden Fall verrückter Tag. Aber die Frage, die sich daraus ergibt ist natürlich ne.
Was machen wir jetzt daraus, also was hat das jetzt für Konsequenzen auch für das Frühjahr, wo ja dann durchaus der Highwalk schon ne wichtige Rolle spielt, nicht die einzige. Aber ich könnte mir jetzt vorstellen, dass beim Laufen du gar nicht so sehr eingeschränkt bist. Du bist ja tatsächlich als auch am Tag danach, also heute am Sonntag schon wieder 20 Kilometer gelaufen.
Das fand ich jetzt auch ziemlich überraschend, aber was hat das für Auswirkungen, vor allem auf den Highwalks jetzt im Frühjahr und wie gehst du damit jetzt um? Was ist die Prognose? Ja, ich fand das auch überraschend heute. Also zunächst auf diese Frage mit dem Laufen heute, um das kurz klarzustellen, alle haben natürlich gesagt, du hast sie nicht mehr alle vorneweg, mein Papa.
Aber ich hab gemerkt, die Schmerzen. Es ist auszuhalten und wenn ich den Arm ruhig halte, dann hab ich auch gar keine Schmerzen. Das Problem ist, wenn man den so abspreizen möchte oder natürlich die Hand heben will, das geht alles nicht, aber dieses leichte pendeln, diese Bewegung, die man halt beim Laufen so macht, die funktioniert wunderbar und ich hab gedacht komm ich zieh mir lauf Klamotten an, ich probier das mal und wenn es gehen sollte.
Dann Trab ich n bisschen und wenn es überhaupt nicht geht oder es bei der Vibration schmerzt, dann brech ich sofort ab. Ja, aber dann funktionierte das und ich hab es so richtig gemerkt, wie das meinem Kopf gut getan hat und irgendwie hatte ich das Gefühl ich hab das Ding. Am Samstag, da nicht zu Ende bringen können und ich, ich muss jetzt noch was machen, ich muss noch die Einheit abschließen, so ungefähr und dann bin ich hier losgepest du und dann wurd das immer runder und dann hab ich nachher noch mal richtig Gas gegeben, dann hab ich so n 16 Kilometer.
Also insgesamt 20. Hab aber so 16 Kilometer sukzessive gesteigert, teilweise dann auf 4 Minuten sogar zum Schluss unterm Viererschnitt bis Kilometer 16. Stark also, das ist jetzt, das hätte ich jetzt auch nicht erwartet, ne gestern. Hab ich auch nicht. Heute schaust du wieder, also ich überhaupt nicht.
Du bist schon n ganz schön zäher Knochen. Ja, das das sagt der, das sagt der Henrik Pfeiffer. Leute, das ist ja ein Kompliment, also du, ich hatte einfach ich, ich musste meinen Kopf freikriegen und ich hatte Lust und Laune und das hab ich gemacht, bin dann noch 4 Kilometer ausgelaufen und hab wir nehmen jetzt gerade Sonntagabend sehr spät auf und hab bis jetzt keine Probleme, im Gegenteil ich glaub das das hat die Durchblutung gefördert und.
Ja, solange ich da jetzt nicht irgendwie n Risiko eingehe. Klar, wenn ich jetzt stürzen würde, das wär blöd. Das ist alles noch sehr frisch und du merkst jede Bewegung die auch nur ansatzweise zum Auskugeln irgendwie führt, die muss man natürlich meiden, aber ich ich kenn das und ja, insofern hat mir glaub ich das laufen sogar geholfen, es hat mir gut. Gefallen.
Ich hör raus, ne, also dass jetzt gerade auch Richtung früher die Laufprojekte zum Beispiel Wings for Life Ne oder Hermannslauf nicht gefährdet sind. Aber High Rock, das ist natürlich dann schon was anderes. Ne, da muss man ja dann doch diese Bewegung machen. Genau jetzt habe ich mich hier festgequatscht wieder die High Rocks frage.
Ja schwierig ich, ich weiß es nicht, also der April, es ist ja nicht mehr lange hin und es ist wirklich gerade so ich ich muss zu einem Orthopäden gehen, ich muss auch noch mal ein MRT machen weil die Weichteile das funktioniert ja nur mit dem MRT, dass man da alles mal checkt was da noch im Argen liegt und.
Und dann einfach mal mit dem Arzt sprechen und mal gucken. Physiotherapie, ob das realistisch ist. Ich hab schon mal so n bisschen rum gegoogelt, ich glaube vor allem die Burpies sind n Problem, die Wall Balls natürlich auch alles was über Kopf ist so mit dem Arm das Ski Ergometer könnte vielleicht sogar noch klappen du ich will noch nicht sagen das Ding ist gestorben aber.
Es wird schwierig. Es wird schwierig. Du wirst ein Ding über die über die Läufe dann regeln. Ne das. Das das wäre möglich, dass ich jetzt einfach also mein Ziel, ich will weiterlaufen und ich werde weiterlaufen. Ich hab so einen Spaß, ich hab in den letzten 2 Wochen, als ich gemerkt hab, es geht langsam wieder nach den hüftproblemen Edda, das hat mir einen Motivationsschub wiedergegeben, ich glaub das kennt ihr alle, wenn man halt. Die ganze Zeit irgendwie zwickereien hat und auf einmal sind die verschwunden.
Boah, das macht dann wieder einen Bock und das beflügelt und so war es bei mir jetzt und da will ich jetzt natürlich dran anknüpfen und festhalten und bin froh, dass ich erst mal laufen kann und dann schaue ich von Woche zu Woche. Ja, aber die laufprojekte denk ich mal, du ganz im Gegenteil, da bin ich jetzt heiß drauf und. Ja wunderbar ne, und du hast ja gesehen, gerade hier beim beim Winx or life ne, wenn ihr da mal reinschaut. Das Team Five, Das wächst ja wahnsinnig, du bist ja auch mitten jetzt schon mit drin, also das sieht das sieht ne richtiges Fest so da da in München werden. Ich bin mal gespannt wieviel Leute dann tatsächlich auch beim Flagship One mitmachen, wieviel beim App One dabei sind, aber. Schaut mal rein, dann guckt euch
mal das Team an. Also wir freuen uns riesig, dass wir da jetzt schon dreistellig sind, was die Mitglieder angeht und auch wieviel Spenden da tatsächlich schon zusammengekommen sind. Wir sind dem Team von Jürgen Klopp dicht auf den Fersen, also wir wären ja nicht das Team Pfeiffer, wenn wir nicht auch bei bei dem Rings for Life ein bisschen Ehrgeiz entwickeln, ne einmal natürlich was was was das Sammeln von Spenden angeht, aber natürlich auch sportlich ne, also ich glaube, dass das gehört dann eben auch mit dazu, aber.
Aber richtig cool, wir haben uns da mega drüber gefreut, dass dass da so viele jetzt auch so schnell schon mit dabei sind. Wir haben ja überhaupt erst einmal das ganze Ding jetzt hier angekündigt und das wäre natürlich n Ziel, wenn wir mal schaffen, tatsächlich dann auch das Team von Jürgen Klopp einzuholen, für das wir letztes Jahr noch gestartet sind, also wenn ihr das ihr hört, noch gar nicht wisst worum es geht, ne Wings for Life World One, Wir sind natürlich wieder dabei, schmidti ist dabei, wir starten beim Flagship One in München, der jetzt mittlerweile leider schon ausverkauft ist.
Aber. Über die App und auch bei anderen Flagship runs Europa weltweit kann man immer noch teilnehmen und wir würden uns freuen. Ne, also wenn ihr Lust habt mal auf so n anderes Format mal nicht ganz normaler Lauf mit Startschuss und Ziellinie irgendwo sondern mit einer Rollenziellinie mit dem Auto was euch jagt oder auch n virtuelles Auto wenn ihr per App einfach zu Hause laufen wollt. Na ja, das ist schon cool, das ist super innovativ. Und letztes Jahr hatten wir unheimlich Spaß dabei gehabt, auch wenn es natürlich dann ziemlich hart war, da irgendwie am Ende 66 Kilometer gelaufen zu sein, aber wir wussten sofort, das wollen wir auf jeden Fall wieder machen und wir haben ja letztes Jahr da bewusst auch
diese Aktion gemacht, dass wir uns da verkleidet haben, um eben so n bisschen Aufmerksamkeit zu erzielen und jetzt in diesem Jahr wollen wir natürlich mobilisieren, ne, wir wollen möglichst viele Leute in die Startlinie kriegen, weil das ist das Besondere daran, da geht es eben. Nicht nur um einen selbst. Natürlich kann man da auch seinen Ehrgeiz irgendwie haben weit kommen.
Wir wollen das natürlich auch schaffen, aber am Ende geht es um guten Zweck, um die Rückenmarksforschung und wenn da viel zusammenkommt, dann ist das ne top Sache so und wir würden uns freuen, wenn Ihr unser Team kommt, wir haben den Link dazu in den Shownotes wieder markiert, aber das an der Stelle ne Schmidti ist dabei und das ist nicht gefährdet, das war nämlich auch somit mein erster Gedanke Highwalks Withings for Life und Nein ne und das ist natürlich super, dass du da weiter dabei sein kannst. Oh ja, auf jeden Fall.
Ich brauche das ja auch, ich brauche es für den Kopf und ich, ich wollte noch eben zur Vollständigkeit hier sagen, unser Kumpel hier Folge war schon da, der Hirox, wir sagen es immer wieder, der hirox Weltmeister von 2021, der hat diesen mehr hat Extremlauf übrigens gewonnen, der Tobi Lautwein und bei den Frauen war es die Verena Köster aus Köln, Triathlon Cologne, also Hut ab die beiden also für alle eigentlich, die du Sabine Heinrich, die ist auch super gelaufen eigentlich. 109 hat die da hingelegt mit über 300 Höhenmetern 10 Kilometer. Das ist wirklich eine tolle Zeit, also alle, die da ins Ziel gekommen sind, unter diesen Bedingungen auf der Strecke, Chapeau, und ich bin mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder dabei, also das, das muss
ich einfach, ja das Ding muss ich noch mal ordentlich ins Ziel. Bringen, das war nicht das letzte Wort. Dann hast du auch die Tray Schuhe am Fuß. Dann hab ich dann hab ich trailschuhe an mit Sicherheit und das wird was werden. Vielleicht kommst du ja dann auch mal mit, das wär was. Also Henrik Pfeiffer ich will dich ja auch immer mit nach Gummersbach schleppen, ob jetzt Silvester Cross oder der Lauf irgendeinen machst du mal Henrik a.
So viel zu meinem Schock hier am Wochenende aber für dich war es ja ich will jetzt nicht sagen Kulturschock du bist es ja gewohnt. Aber wie ist es denn? Der Kühlschrank war wieder voll, das Bettchen war da, die gewohnte Umgebung und automatisch kommen die Pulswerte wieder oder wie sieht es aus bei den Pfeifen?
Ja, wir sind zurück. Das ist die Nachricht. Wir sind ein bisschen früher jetzt tatsächlich abgereist aus Kenia, zweieinhalb Wochen haben das gekürzt und waren dann jetzt am Ende 3 Wochen und 2 Tage da, das ist so das Minimum, was man braucht, um dann den Kenia höheneffekt auch wirklich zu entfalten, also im Grunde, wenn man die dreieinhalb Wochen da war und das. Da auch dann viel gelaufen ist, dann ist es fast egal, ob man dann 4 oder 5 Wochen bleibt.
Der Höheneffekt ist dann da und im Grunde, wenn man den jetzt irgendwie dauerhaft über so n Frühjahr konservieren will, dann muss man entweder dauerhaft da oben bleiben oder dann eben ne nach 3 Wochen wo 4 Wochen nach Hause kommen dann hier 23 Wochen trainieren und dann wieder hochfahren ne das wär dann ne sogenannte Höhenkette aber wir haben ja in dem Fall bewusst dieses Kenia Trainingslager früh im Januar gesetzt.
Damit wir hier in Kenia die Grundlage machen können und hier mit dem Höheneffekt dann wirklich in diese hohen Intensitäten gehen können. Das ist der Hintergrund, ne warum wir das da gemacht haben, auch zu diesem Zeitpunkt ist ja vielleicht auch mal ganz interessant so zu hören, Postmarathon in meinem Fall ist ja dann erst im April und wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, eben frühzeitig Kenia zu machen und die Intensitäten hier zu machen, das ist eben auch ein Learning aus den letzten Jahren, die ich hatte, dass ich habe, dass. Dass eben diese hohen Intensitäten für mich da oben sehr schwer umsetzbar sind, aber Grundlage eigentlich ganz gut funktioniert.
Wir hatten natürlich jetzt dieses Jahr ne Sondersituation, ich fand es ganz lustig, ne, ich hab mich da mal irgendwo ja irgendwie reingelesen und da wird ja heiß diskutiert über über die Pfeifers im Kenia Trainingslager bin ich auf Ihnen so einer Seite gelandet, wo es da so einen eigenen Thread so gibt wo diskutiert wird was bei den Pfeifers hier wieder gut oder schlecht läuft? Also das scheint wirklich viele Leute zu interessieren das ganze und in dem Fall.
Würde ich jetzt sagen. Rückblickend auf die letzten 34 Wochen, dass es vor allem eine Unterkunft lag. Also wir haben ne gezwungenermaßen jetzt eben ne andere Unterkunft nehmen müssen, weil wir eben erst recht spät das Trainingslager buchen konnten und in dem Fall jetzt ne Ausnahmesituation, wo vielleicht auch die neue Normalität war, dass eben unsere Standardunterkünfte, die wir schon kennen, alle ausgebucht waren, weil Iten immer touristischer wird. Und eben nicht nur Profis da sind, sondern jetzt auch immer mehr, teilweise auch sehr, sehr ambitionierte Läufer, die es aber nicht hauptberuflich machen. Und dadurch ist eben der Platz geringer geworden und unsere eigentliche Unterkunft, mit der
wir immer sehr, sehr gut gefahren sind, die war voll und dann haben wir uns überlegt, fahren wir oder fahren wir nicht und dann haben wir uns eben entschieden zu fahren, ohne die Unterkunft genau zu kennen, und das war jetzt im Nachhinein ein Fehler, das hat überhaupt nicht funktioniert, ne, also die ersten zweieinhalb Wochen haben wir dann eben in der Unterkunft verbracht, die neu war. Und das hat einmal vom Essen gar nicht für uns gepasst. Und eben auch vom Schlafen nicht, weil es sehr sehr laut war.
Das ist dann schon auch n bisschen noch mal ne neue Situation, ne, dass eben dann da auch Leute sind, die eben nicht das als Beruf machen und sich da komplett ans Limit begeben, sondern dann teilweise vielleicht auch ne Safaritour einbauen und einfach da mal sein wollen, die Atmosphäre genießen und dann ist eben der Lautstärkepegel dann doch was anderes. Und wir hatten wirklich große Probleme, da auch vernünftig zu schlafen.
Und das war dann tatsächlich jetzt auch die Neuerung zu der letzten Folge. Wir sind dann ja in den letzten Tagen dann doch umgezogen in unsere Unterkunft, unsere angestammte, in der wir eigentlich dann die zweite Hälfte des Trainingslagers verbringen wollen. Wir haben uns aber zu dem Zeitpunkt dann eben schon festgelegt, dass wir dann vorzeitig abreisen und hatten dann eben nur noch 3 Tage in der alten Unterkunft und es ging schlagartig besser. Also ich habe dann wirklich eine Nacht mal richtig gut geschlafen, 11 Stunden eingesammelt. Das Essen hat gepasst.
Wir hatten dann ja auch unsere eigene Möglichkeit zu kochen. Das hatten wir in der vorherigen Unterkunft eben nicht und sofort. Also das war wirklich verrückt, war ich wieder auf meinem alten Level, ne was ich dann eben auch früher schon ne Kähne trainiert hab, also das gleiche gleiche Pulswerte oder teilweise sogar niedrigere Pulswerte, aber 20 Sekunden schneller beim Dauerlauf und Tempoläufer haben auf einmal gepasst und da war ich fast schon wieder versucht zu sagen, Ey komm. Bleiben wir doch noch n Meter länger, ne, aber dann haben wir uns da wenig gegen entschieden.
Ne weil wir gesagt haben, wir wollen jetzt nicht noch mal die Pläne umschmeißen, wir wollen nicht getrieben sein, sondern wir wollen die Kontrolle behalten und ja jetzt sind wir wieder zurück und es ging ja auch hier dann schon richtig gut los, also wir jetzt das Wochenende, du hast gesagt Sonntagabend, wir nehmen jetzt gerade auf an den beiden Tagen sind es bei mir, ich glaub 66 Kilometer gewesen und dann eben doppelschwelle Läume oder Woche alles hat ge ne.
Hat alles gepasst. Ne Doppelschwelle am Samstag, longwan am Sonntag und das fühlt sich alles richtig gut an. Das heißt, dieses permanente Leiden jetzt auch gesehen. Ich hab es bei Instagram ja auch gepostet, da 20 von 22 Tage haben sich wie ich wie die absolute Hölle angefühlt ne obwohl auf dem Papier gar nicht so viel Gutes passiert ist.
Ich war immer tot, es war immer anstrengend, es war immer ne Qual. Es war dann für mich teilweise auch n Kaloriendefizit was ich einfach nicht schließen konnte da oben. Ich hab jetzt nicht 3 Kilo verloren in dieser relativ kurzen Zeit, also jede Woche n Kilo und ich bin jetzt hier zurück und ich sehe es war nicht umsonst und das ist wichtig. Ich hab ja trotzdem fast 200 Kilometer in der Woche gemacht, obwohl ich so noch 2 Tage krank war und jetzt bin ich hier und die Doppelschwelle, die hat richtig gesessen und das zeigt mir, das war alles gut und es war gut auch dran geblieben zu sein, obwohl es so schwer da oben war. Bei Esther war es dann sogar noch mal n bisschen anders, die hat zwar mental genauso gelitten
wie ich. Körperlich aber nicht. Und hat da wirklich auf allerhöchstem Niveau trainiert. Und ja, es ist jetzt schon in der Form wo wo ich so langsam auch nicht mehr weiß, wo das noch hinführen soll, also deswegen, es hat sich gelohnt das gemacht zu haben. Wir haben aber ganz klar das Learning mitgenommen, wir machen keine Experimente mehr, wir fahren nur noch dahin, wo wir es kennen und wenn diese Unterkunft dann meinetwegen wieder ausgebucht sein soll, dann fahren wir nicht so, weil das war für mich der absolute Knackpunkt und das muss halt funktionieren, also wir machen halt kein Hobbysport, sondern das. Dass Profisportler müssen die Details stimmen. Und wir fahren eben nicht nach
Kenia, um Spaß zu haben, sondern wir fahren dahin, um bessere Bedingungen zu haben als zu Hause, zumindest für n, für n gewissen Zeitraum und wenn das nicht gegeben ist, dann gibt es für uns keinen Grund zu fahren, also das ist n ganz knallhartes Learning, was wir von dieser Zeit jetzt eben mitnehmen, wenn wir noch mal fahren, dann in diese Unterkunft, die wir kennen, die funktioniert und klar, als Profi hast du nicht immer die Möglichkeit ganz frühzeitig alles zu wissen, Wettkämpfe zu wissen. Und wenn es dann eben so ist, dass wir dann eben erst spät buchen können und das Ding ist voll, dann machen wir es nicht noch mal.
Also das, das nehmen wir als Erfahrung mit. Ja, super. 2 sehr interessante Punkte, die ich jetzt mal Rausgreife zum einen, es zeigt einfach mal wieder was diese gesamt. Belastung, so nenn ich es einfach mal, dieser unterbewusste Stress, dieses nicht richtig schlafen, wenn man mit der Unterkunft, wenn wenn man irgendwie merkt es hakt, man ist da unzufrieden, man fühlt sich unwohl was das mit dem Körper macht, ne wie das dann doch. An einem zerrt und arbeitet ich glaube, wir alle kennen es, in anderen Situationen.
Ne, man muss es ja jetzt nicht unbedingt an so einer Unterkunft festmachen, sondern wir können das jetzt auch mal ausweiten. Ne wir normalen Menschen die nicht auf dem Profi Niveau trainieren, wenn es irgendwie im Job wenn du Stress mit der Familie, alles was irgendwie kräftezehrend ist, ja da siehst sofort auch bei so einem Hendrik Pfeiffer sind die Werte im Keller ne und das kann man ja nachvollziehen und ich will einfach damit sagen. Sagen, wie wichtig es ist, dass man diese ganzen kleinen Bausteine, ja was heißt, im Griff behält oder in den Griff bekommt.
Einfach, dass man rundum schaut, dass es einem gut geht, der Seele gut geht, dem Körper gut geht und dann eben ist es auch möglich, so ein Training zu stemmen, ne, das ja. Also ganz wichtig ne wir wir setzen stark. Also Esther und ich auf Belohnung für harte Arbeit. Das ist bei uns vor allem Essen, gutes Essen, also auch heute ne.
Wir waren jetzt nach dem Long One, dann will ich gut essen hier wieder in Düsseldorf bei unserem Stamm Japaner und das setzen wir nicht nur ein weil es einfach schön ist und weil wir, weil wir jetzt einfach auch auf dem Level, auf dem wir diesen Sport machen, haben wir nicht viel Freizeitmöglichkeiten und da ist dann eben mal ins café zu gehen oder essen zu gehen, eine der wenigen Sachen, die man einfach mal machen kann.
Ohne ne, dass dann irgendwie das Training drunter leidet und wir setzen da so stark drauf, das ist für uns ein ganz wichtiger, ganz wichtiges Element, also sozusagen gutes Essen setzen wir als Waffe ein, um besser zu werden, und das ist halt da komplett weggefallen und das macht es sehr, sehr schwierig, weil wir da eben auch stark drauf konditioniert sind, also man muss halt immer sehen, ne, es klingt immer sehr sehr hochtrabend, aber es das ist halt das Problem, es gibt auf der Welt halt auch nur ein paar Dutzend Leute, die diese Zeiten rennen. Und da muss alles passen, so weil, sonst funktioniert es halt einfach nicht.
Ne. Also ich konnte jetzt auch unter diesen nicht optimalen Umständen in dieser alten Unterkunft hab ich ja trotzdem meine 190 Kilometer gemacht, aber das ist halt eben dann unter diesen unter diesen Umständen, unter denen es war nicht das, was ich auf Dauer machen muss, um diese 26 oder vielleicht irgendwann auf 25 zu laufen.
So ne, damit kann ich natürlich n hohes Niveau irgendwie auch halten, aber es reicht ja nicht, es reicht ja kein hohes Niveau, es reicht einfach nur das aller aller aller Beste. Und das ist das, was für dich wichtig ist, auch für die Leute, die das hören, zu verstehen. Das ist der Unterschied zwischen einem Freizeitläufer, ne, was überhaupt nicht despektierlich gemeint ist, aber jemanden, der es nicht hauptberuflich macht und der dessen Existenz nicht davon abhängt, ob er dann diese 20 Sekunden schneller und langsamer ist.
Ne, also stellt euch vor, ich wär in Valence jetzt 20 Sekunden langsamer gewesen, dann säh meine Situation jetzt komplett anders aus, ich wär raus aus der Bundeswehr, ich wär raus aus dem Kader, alles Mögliche, das heißt es muss alles passen ne und du hast kaum Spielraum irgendwas falsch zu machen.
Und das ist das Wichtige, das ist das Learning, was ich jetzt aus diesem Kindertrainingslager mitnehme. Ja, aber ich meinte jetzt auch gar nicht, ich mein, du hast es auch im Prinzip gerade integriert. Ich mein auch gar nicht nur die Nährstoffdichte, sondern eben auch diese mentale Komponente, sei es bei dir diese Belohnung mit dem Essen gehen, mal ins café gehen, diese mentale Seite, die ist eben auch wichtig, ne, dass man sich wohlfühlt, dass man einfach n gewohnten Platz hat zum Schlafen, zum Relaxen, zum. Das passt ja irgendwie alles und spielt ja auch alles mit rein ne und dann fifty ne.
Fifty Fifty also ich würde es ganz klar gleichgewichten das Training, das körperliche ist für mich gleichgewichtet mit einer mentalen Zufriedenheit, weil du kannst nur aus einer mentalen Zufriedenheit heraus die Bestleistungen erbringen. So ne klar ist das nicht immer komfortabel, also in Valencia war es für mich jetzt auch keine komfortable Situation dazu stehen und zu wissen ich muss mindestens 15 Sekunden Bestzeit laufen, ansonsten bin ich raus. So ne also wie mental zufrieden kann es halt unter den Umständen sein, aber ich war insgesamt mit meiner Situation zufrieden. Ich hab gut trainiert, ich hab diese Architees in Problematik weggehabt ich hab meine Frau dabei, die mich unterstützt, ich hab mein Coach dabei, ich hab n
super Rückhalt, ne auch nicht nur durch den Podcast auch sonst bei Social Media Leute die mitfiebern hast du es ja habt ihr gehört selbst n Bosca den ich zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht persönlich kannte, ne der der Rapper der dann hier in Düsseldorf auf seiner Tour gerade unterwegs war hat das Ding verfolgt so ne und das wusste ich natürlich von Aidingen. Und das macht mich natürlich zufrieden. Irgendwie so ne, dass dass man da so n Rückhalt hat und aus dieser Zufriedenheit heraus hat es dann eben auch geklappt und wenn du aber grundsätzlich viel Stress hast oder ne Phase hast, wo nicht viel funktioniert, ne, dann performst du dich. Das heißt, diese mentale Komponente ist derart wichtig wie in wenigen anderen
Sportarten, wahrscheinlich auch nur in diesen extremen Ausdauersportarten, obwohl ich auch im Sprint sicherlich auch ne, wenn du da nicht voll da bist, dann. Kannst du noch so gut trainiert haben, wenn du den Start verpasst oder zu langsam bist oder nicht irgendwie mental? Da klappt es halt nicht. Also im Hochleistungssport ist die mentale Komponente absolut gleichgewichtet mit dem körperlichen. Absolut.
Ich fand noch einen Punkt interessant und da können wir alle, also wir Hobbysportler, glaube ich, uns auch eine Scheibe von Abschneiden und einiges mitnehmen. Und zwar hast du gesagt, ja 20 Tage, die waren zäh, liefen überhaupt nicht, aber jetzt merkst du, es hat eben doch was gebracht und. Und das Gleiche habe ich jetzt empfunden in den letzten 2 Wochen.
Ich hab mich, ich will sagen jetzt in 2 Wochen schon wieder mühsam aber sehr gut rankämpfen können auf n ganz gutes Niveau jetzt kann man sagen klar du warst ja jetzt nie wirklich raus und. Ich bin ja jetzt auch kein, kein Ich bin ja jetzt schon echt ein ambitionierter Hobbyläufer, aber ich hatte einige Wochen, wo ich mal eine Woche gar nichts gemacht habe, dann wieder 5 Tage gar nichts und es hat sich schon summiert. Die Form war weg und ich habe jetzt einfach durch Sukzessives Training und eben tempotraining was wird nicht und und das will ich sagen, was nicht wirklich scharf war, nicht wirklich hoch war, habe ich wieder angefangen reinzufinden und habe mich nicht unterkriegen lassen und.
Insofern, dass ich irgendwie panisch geworden bin. Oh Gott, was sind das hier für Zeiten, die du auf einmal läufst, das kann ja nicht sein, du warst doch mal ganz woanders, dieses Gefühl kennt ja jeder, ich habe gesagt, Nein, das gehört jetzt einfach dazu, ich bin zwar den Marathon unterm Vierer schnitt gelaufen, aber jetzt finde ich gerade eine 430 anstrengend, also mache ich hier meine 3 * 10 Minuten in 430 gesteigert auf 420 und dann habe ich das gemacht und dann habe ich gesehen. Mal sehen. 2 Tage später Wupp war wieder ein kleiner Sprung da und dann habe ich weiter gemacht und dann bin ich wieder irgendwann bei 4 Minuten gelandet. So und so zeigt es, dass jedes Training etwas bringt und jede Verschiebung und jedes Intervall
bringt was, egal ob das jetzt die 3 Minuten pace ist beim Henrik Pfeiffer oder die 5 Minuten 30 pace, wo man sich dann langsam zu einer 5 Minuten pace entwickelt, das ist bei mir auch ey, das sind teilweise krasse Sprünge, ich habe wieder angefangen Henrik auf dem Laufband bei. Übrigens hab ich jetzt sehr regelmäßig gemacht, weil ich gespürt hab, dass es meiner Muskulatur gut tut, gerade bei diesem nasskalten Wetter draußen.
Und da bin ich teilweise 530 45 gelaufen und hatte trotzdem hohen Puls. Aber da mach ich mir jetzt nicht ins Hemd und sag, hör mal 530 45, da bist du doch draußen. 5 er schnitt gelaufen. Nö, ich laufe ja, es ist ja Training und schwupps die wupps du 2 Wochen später bin ich jetzt gerade heute die 20 Kilometer Schulter hin oder her im 450 er schnitt gelaufen und hatte irgendwie einen Durchschnittspuls von 148 also wieder völlig in einer guten Form für mich zeigt mir dranbleiben die Interpretation.
Ravalle trotzdem einbauen, aber eben realistisch gestalten. Das Training immer realistisch gestalten, auf realistische Ziele hin und dann sukzessive steigern, wie es gerade passt. Und dann kommt die Form von ganz alleine und das ist beim. Provision exzellenter Punkt. Also wirklich ein sehr wichtiger Punkt, wo ich noch mal auch den ich noch mal aufgreifen will, auch also wenn du es schaffst 3 oder 4 Monate wie ich konsistent. Dein Training umzusetzen, weiterzuentwickeln, von Woche zu Woche, dann kannst du dir sehr sicher sein, dass du eine gute Form aufbaust, egal wie weit dir das am Anfang wegkommt, entfernt vorkommt.
Und das hat. Also stellen weißt du, wie schwierig das für mich war, wenn ich da in an einigen Tagen von Esther stehen gelassen werde und 10 Schläge mehr Puls habe als sie. Weißt du was das für wie bitter, wie bitter das Halt ist, wenn du halt dein Ziel hast, deinen Boston wirklich. Mitzuspielen bei den allerbesten in der Welt. Und du wirst halt von deiner Frau halt dann stehen gelassen, die natürlich jetzt in einer guten Form ist, aber die jetzt natürlich mit, mit Verlaub, halt nicht in der Lage ist, halt irgendwie 2 Stunden 6 oder 2 Stunden 5 zu laufen. In in diesen Momenten wo du dann am Berg von der stehen gelassen wirst, dass da dann drüber hinwegzugehen, dass du nicht an dir selbst zweifelst.
Das ist halt ziemlich wichtig und das hab ich deinen Kindern jetzt eben auch gelernt. Ich hatte da Tag dabei. Da habe ich meinen Dauerlauf in 505 gemacht, 5 Minuten 5 pro Kilometer mit 160 Puls. So. Da musst du halt dann cool bleiben und das musst du erst mal machen. So ne. Also das hat mir auch schon wirklich zugesetzt und das ist manchmal dann so unerklärlich. Und ja, jetzt bin ich halt zurück ne, also es sind seitdem sind halt vielleicht 10 Tage vergangen und ich laufe jetzt hier wieder meine Schwelle in 300 oder drunter so ne also das ist dann teilweise wirklich so, es kommt ja. An bestimmten Punkten einfach alles so weit weg und so unerreichbar vor.
Aber wenn du es wirklich über Wochen hinweg konstant machst und ehrlich vor dir selbst sagen kannst, ich hab mich hier jeden Tag angestrengt bemüht, ich hab nichts Dummes gemacht, ne, also es macht ja auch keinen Sinn jeden Tag tempoloff zu machen, aber ich hab hier wirklich n gutes Training absolviert, dann kannst du dir sehr sehr sicher sein, dass dann auf einmal doch so viel mehr geht und das finde ich n sehr wichtigen Punkt, dass man das auch betont. Ne, also gerade auch Leute die jetzt hier mit dem Sport mal anfangen wollen oder?
Irgendwie rausfahren, wieder anfangen, ne oder oder neue Bestzeit erreichen wollen. Das ist dann schon verblüffend, wie es dann doch auf einmal wieder geht. Also sie hat Kenia, da hatte ich wenig ein paar dunkle Tage, wo ich echt gesagt hat, dass es, wollt ihr euch jetzt alle über mich lustig machen so es es war, so bitter lauf da mal 505 er schnitt, das ist einfach dermaßen bitter, also wert für mich jetzt ne persönlich so mein Dauerlaufniveau ist sonst anderthalb Minuten schneller und.
Beim gleichen Puls, das tut schon richtig weh so ne und da hab ich mir bei dann trotzdem vor Augen geführt. Es gibt ja den Grund, dass mein Puls da ist wo er ist. Und wenn der Puls da ist, dann wird es ja irgendwie auch meinen Körper fordern und ne, sonst wird er ja nicht den Pulswert haben und das ist ziemlich wichtiger Gedanke, dass man sich in diesen Phasen denen vor Augen führt, weil ich seh es ja jetzt so ne, das war ja jetzt nicht umsonst.
Absolut. Und genauso ist es jetzt auch mit dieser Schultergeschichte. Einfach dranbleiben, weitermachen, solange man die Gesundheit nicht gefährdet. Ich mein, Wir sind alle irgendwie positiv bekloppt, wir brauchen es, jeder hat da seinen persönlichen Grund, aber wir lieben den Sport, haben Spaß dran, wir haben alle Ziele, egal ob Hobbysportler oder Profi dranbleiben, das ist das aller Allerwichtigste und Spaß haben, aber mich würde interessieren, Henrik mal ganz ernsthaft, das ist ja schon so wie du es schilderst. Ich will weiß nicht, ob dramatisch das richtige Wort ist, aber ich kann mir vorstellen, dass das ne harte Situation ist, selbst wenn die eigene Ehefrau, die man über alles liebt und der man alles
gönnt, wenn die da irgendwie locker neben dir hertrabt, wie geht ihr denn gemeinsam als Paar dann damit um? Also wird das dann noch mal irgendwie abends, man ist ja ständig zusammen und hockt ja dann noch ständig aufeinander, wird das dann thematisiert oder versucht ihr bewusst irgendwie? Ganz abzuschalten oder sucht man gemeinsam nach Lösungen?
Also ich kann mir vorstellen, dass das ja, dass das auch irgendwie beängstigend ist. Ich, also ich hätte Angst im Sinne von im oder anders gesagt, in deiner Situation hätte ich irgendwie Angst vor übertraining oder hänge ich jetzt irgendwie in so einer Phase, wo ich vielleicht doch mal meinem Körper zu viel zu oder weiß nicht, ich würde mir irgendwie Gedanken machen permanent, also tauscht ihr dann diese Gedanken aus oder versucht ihr bewusst über andere Dinge zu sprechen.
Wir tauschen die Gedanken aus und suchen nach sinnvollen Lösungen. Also aus diesen Gesprächen ist ja dann eben auch diese Lösung entstanden, dass wir es die 3 Wochen durchziehen, dass wir nicht jetzt schon irgendwie nach 10 Tagen abreisen, weil dann hätten wir keinen Höheneffekt, sie haben dann irgendwie den Kompromiss gefunden, weil es bei S, der auch ganz gut lief, und das war mir auch wichtig, so, dass dass ich ihr Training nicht dann kaputt macht durch meine Abreise, weil wir wollten uns auf jeden Fall nicht trennen.
Also Kene ist wirklich mental ein ganz schwieriger Ort und. Und deswegen wollten wir auf jeden Fall beieinander bleiben. Und ich habe ja gesagt, für mich ist es okay, wenn ich jetzt diese 3 Wochen hier mein Dauerlauf Niveau mache, weil meine Pulswerte sind da ja aus gutem Grund, das heißt, irgendwas passiert ja in meinem Körper, was dann trotzdem Trainingseffekt hat, wenn ich 150160 Puls immer habe bei bei Sachen die eigentlich viel zu langsam sind, aber die habe ich ja trotzdem aus gutem Grund diese diese Schläge, dann wird es ja irgendwas bringen und dann war das eben die Lösung, die wir gemeinsam erarbeitet haben und. Wir machen das so, dass wir den Höhleffekt mitnehmen und ballern in Deutschland wieder.
Und ja, dann haben wir uns dafür entschieden und haben das dann irgendwann auch gebucht. Aber wir haben natürlich dann alle Szenarien durchgespielt und als wir dann auch wieder das Gefühl hatten, ah, jetzt wird es aber auch doch besser, auch bei mir besser, haben wir eben diskutiert, wollen wir es doch wieder umschmeißen und verlängern, haben uns da dann eben auch gegen entschieden, weil wir gesagt haben, wir wollen jetzt bei unserem klar bleiben, in Deutschland funktioniert es. Wir haben das Kenia Ding aber genutzt. Dadurch dass wir mit Höheneffekt fahren, also da, da tauschen wir uns extrem aus und spenden uns natürlich auch gegenseitig Kraft.
Also jetzt nicht so, dass Esther dann da irgend ne Helme verspürt und sagt ha, ich hab dich jetzt mal stehen gelassen hier alter Mann ne, das macht ja gar keinen Sinn, also da ist es gut, dass wir uns gegenseitig haben, was allerdings schon schwierig ist, wenn beide mental leiden und das war bei Esther ja auch der Fall, also. Dieses in dem Fall wie ich fürchterliche Essen, viel zu wenig essen, immer Hunger, nichts worauf man sich wirklich freut, das zehrt natürlich auch an ihren Nerven auf, wenn sie sportlich durchgezogen hat und keine Einbußen hatte, wenn beide aber schon irgendwie in der Hinsicht n bisschen labil sind, dann ist es schon schwierig, weil dann kann man sich nicht gut gegenseitig aufbauen,
sondern man zieht sich eher gemeinsam runter und das ist immer in Kunst. Das dann zu vermeiden, ne das das ist sehr sehr wichtig, aber ihr habt ja rausgehört ne du auch schmidti das. Ich in dem Fall tatsächlich sehr viele Pulswerte gesammelt habe und das ist gerade in der Höhe dann eben auch eine wichtigere Sache und auch eine Sache.
Ich habe es ja auch in einer der letzten Folgen schon angedeutet, eine Sache, die wir ein bisschen mehr einbeziehen wollen, auch wenn es dabei bleibt, dass es und ich wir beide immer noch sehr, sehr stark auf unser Körpergefühl hören, wir wollen es aber ein bisschen weiter öffnen, eben auch für mehr Parameter, und das ist ja auch einer der zentralen Gründe, warum wir chorus. In unser Leben sozusagen geholt haben und diese Partnerschaft mit Chorus eingegangen sind.
Werbung Hendrik im Hinblick auch auf die Olympischen Spiele, die für uns ja das oberste Ziel sind, ne Esse und ich wollen gemeinsam dahin, dass wir natürlich ne mega geile Geschichte als Ehepaar dann da vielleicht gemeinsam zu starten n absoluter Traum und Chorus ist natürlich da ganz vorn dabei, weil wenn es darum geht gute Daten zu sammeln, die auch zuverlässig sind, ne, das ist ja nicht immer so bei allen.
Anbietern von von GPS Uhren vom Puls werten ne, da hat man ja oft auch sehr wilde Werte dabei und corus ist da wirklich marktführend. Einmal was die GPS Uhren angeht ne die corus Pase 4 das ist unsere Uhr auf die wir setzen habt ihr heute vielleicht auch meiner Story gesehen, den Long One, den habe ich eben auch damit getrackt und die haben diesen sehr sehr innovativen hardrade Monitor den du nicht wieso n Brustgurt um deine Brust legst, sondern den trägst du am Oberarm. Und das ist natürlich extrem angenehm, so ne, weil ich mag diese Brustgurte nicht, die sind immer irgendwie unangenehm und nerven und oben am am Oberarm das eben dran zu machen ist sehr sehr easy.
Also es ist ungefähr so wie ne Uhr fühlt sich das an, die am Handgelenk trägt in dem Fall dann eben am Oberarm und die Werte sind super, super stabil und genau und was wirklich verblüffend ist wie günstig die die Produkte anbieten auch im Vergleich zu konkurrenzanbietern ne also. Für 260 ungefähr kriegst du die corus PS 4 und die kann alles was du brauchst ist super zuverlässig was das GPS angeht, hatten ewig lange Akkulaufzeit und das war für uns so klar, dass wir, wenn wir die Möglichkeit haben mit Corus arbeiten wollen und war natürlich jetzt toll, dass es dann eben auch klappt, hat ne als zu Valencia Marathon haben wir die Partnerschaft eben bekannt gegeben, sind natürlich dann direkt mit einem richtig geilen Erfolgserlebnis auch
eingestiegen in das ganze und deswegen sind wir da jetzt eben auch ein bisschen mehr hinterher, dass wir diese Daten dann eben auch nutzen. Ne, gerade auch bei Timo, der ja dann durchaus mehr wissenschaftlichen Hintergrund hat als wir. Der legt noch mehr Wert auf genaue Pulswerte, das heißt, wir haben diese ganzen auch für mich selbst schweren und schwierigen Dauerläufe trotzdem immer mit Pulswerten untermauert und dadurch konnte ich dann eben auch sagen, ich das ist hier trotzdem alles nicht umsonst, auch wenn ich hier rum Geister in einem Tempo, was einfach unwürdig ist für das Niveau, was ich eigentlich haben will, die Pulswerte waren da und deswegen haben wir uns immer darauf berufen, sagt es passiert was im Körper was Gutes.
Und da hat mir Kurs sehr geholfen jetzt und wird mir auch in Zukunft natürlich weiterhin helfen, gerade auch, weil wir auch so n bisschen vielleicht inspiriert von Athleten wie allen Gränen ne, der jetzt ja auch unglaublich erfolgreich ist, der auch n Großathlet ist, der ganz ganz konsequent mit Laktatwerten arbeitet, mit mit Hardrate auch, und wenn wir da noch mehr Daten sammeln, dann haben wir eben auch was unsere Schwelleneinheiten jetzt hier gerade auf dem Laufband wieder angeht. Eben sehr genaue Informationen.
Und wenn ich dann eben wissen will, wo meine Schwelle gerade ist, das kann ich dir jetzt auch nicht so genau sagen, ohne Leistungsdiagnostik. Ob ich jetzt bei 300 oder bei 257 oder was auch immer die Schwelle hab, dann hilft das schon zu wissen was für n pulswert ich bei x laktat hab ne weil dann kann ich das auch wenn mal mein Trainer nicht dabei ist. Selber sehr sehr genau aussteuern und so setze ich zum Beispiel Chorus dann auch stark ein. Und natürlich eben ganz normalen Training. Wenn ich meine Dauerläufe mache, dann weiß ich, wenn die Uhr 15 Kilometer anzeigt, dann waren das auch 15 Kilometer und wenn der Minutenschnitt 350 ist, dann waren das auch 350 und ich, weil irgendwie meine Autobahnbrücke
da war oder ein Wald ist. Dass dann auf einmal die ganzen Sachen abweichen, und das ist schon sehr wichtig, deswegen ist Kurs ein absolut toller und zentraler Partner, also was gibt es zentraleres neben vielleicht Laufschuhen als eine GPS Uhr für einen Läufer? Und ist ein absoluter Kernpartner auf unserem Weg zum Olympischen Spielen.
Und deswegen empfehle ich die Corus Pace 4, aber auch die anderen Produkte, auch den Hardware Monitor sehr sehr gern weiter. Und ja, habe euch auch einen Code mitgebracht, der heißt Team Pfeiffer, also Esther und ich teile uns diesen Code, alles groß geschrieben, zusammengeschrieben, damit habt ihr die Möglichkeit wenn ihr eine corus Uhr oder auch den Bike Computer corus.
Dura kauft also auch für die Leute die stark auf Radfahren noch setzen auch eine spannende Sache. Dann bekommt ihr on Top n Accessoire zum Beispiel n cooles Uhrband Sleeves, ne Trinkflasche und so weiter on top dazu. Ihr müsst einfach beides in den Warenkorb legen, den Code eingeben und dann wird das Accessoire auf 0 gesetzt.
Gerade bei den Uhrbändern könnte man reinschauen, da gibt es ziemlich coole innovative Sachen, ne auch die man einfach sowieso ne Art Klettverschluss, ohne dass es n Klettverschluss ist einfach zu machen kann ist gerade auch für Races ziemlich praktisch und dass man da genau die Einstellung finden kann, die einem selber. Behagt nicht so sehr, drückt also da könnte mal reinschauen und auf jeden Fall ist Kurs Must have für jeden der ein bisschen ambitionierter laufen will oder vielleicht auch anfängt einfach mal ein paar Daten und Werte haben will oder eben auch wissen will wie weit wie schnell bin ich gelaufen, da kann man sich blind drauf verlassen und selbst in Kenia findet der dann innerhalb von 5 Sekunden GPS
Empfang, was auch nicht immer selbstverständlich ist. Also absolute Empfehlung. Spannend. Spannendes Thema ganz grundsätzlich mit dem Puls. Ich hab dich ja schon oft gefragt, ich stell bei mir immer wieder fest oder gerade jetzt in diesen Monaten, dass mein Puls seit dem Marathontraining ja eigentlich ja.
Den gesamten letzten Sommer habe ich ja das Marathontraining absolviert, dann hin zum Oktober und da ist der Puls deutlich runter gegangen und damit meine ich auch vor allem meinen Maximalpuls. Also ich bin, bevor ich das begonnen habe, die Kilometer hoch zu fahren. Und da sprechen wir hier von einem Umfang.
Ich bin früher so immer 50 * 60 waren schon viel in der Woche gelaufen, eher 50 und dann hinzu dem Marathon habe ich halt die Umfänge ja auf 8090 und auch mal 100 gesteigert und jetzt bin ich so zwischen 70 und 80 gerade wieder in den letzten 2 Wochen im Moment und ich merke, dass ich nicht mehr so hoch komme.
Also vorher bin ich locker über 190 noch gekommen und jetzt habe ich echt Probleme. So leicht über 180 zu kommen, also der Puls ist einfach gesunken. Ich glaube, das liegt an dem Marathontraining, hab ich zumindest mal so gelesen oder was sagst? Du ja ganz klar ne. Also du du bist jetzt n bisschen weg von den kurzen Dingen, auch wenn du mal wieder so ne nordrheinmeisterschaft da vielleicht einstreust auf der Bahn, aber das liegt klar marathontraining, du brauchst das da ja auch gar nicht mehr. Du musst halt eben wissen, was du willst und ich glaub, du willst das Richtige.
So ne also n Köln Marathon ist natürlich schon noch mal find ich geiler als gegen Bahnrennen bin ich natürlich n bisschen vorbelastet durch meine eigenen Vorlieben aber. Du hast mich, du hast mich reingezogen, junge, du hast mich da reingezogen in dieses. Ja, aber es gibt ja einen Grund, dass du auch da kleben geblieben bist.
Ne? Also ich glaube andersrum wäre es schwieriger, wenn ich dich vor der Straße auf die Bahn zerren will. Ich glaube, dann müsste ich schon deutlich mehr Überzeugungsarbeit leisten, also Laufbahn so ein Köln Marathon oder ein Düsseldorf Marathon oder was auch immer oder einen großen internationalen, dann wisst ihr was ich meine ne also jetzt mit Boston, es gibt ja einen Grund, dass ich mich da so drauf freue ne weil das sind Sachen die erlebst du im normalen Leichtathletikleben nicht ne also wenn ich mir jetzt auch gerade wieder diese ganzen Hallen meetings hier angucke. Hat ja auch alles seine Berechtigung, aber es ist halt was völlig anderes als wenn du irgendwo Berlin Marathon, Boston Marathon rennst.
Das wirst du in der Leichtathletik nicht finden, außer vielleicht mal bei Olympischen Spielen. Ne, so ist es halt leider. Also es tut mir auch leid für die beiden Läufer ne, aber wir haben ganz interessant den Kontakt ja auch gehabt, da in Kenia mit der Klara Lucan ist ja eine der allerbesten europäischen Läuferinnen über 10 Kilometer, die jetzt auch in Castellon in in wenigen.
Wochen versucht den Europarekord wieder an sich zu reißen. Ne, also da geht es natürlich um tiefe 30er Zeiten und die hat ja auch Bahnläufe gemacht und die hat uns auch gesagt, Ey ich kann einfach nicht mitteilen mit Straßenläufen einmal finanziell sowieso nicht ne also du kannst auch der Bahn noch so gut sein, also wenn du nicht absolute Weltspitze bist und das ne dann dann ist es einfach sehr sehr schwierig ne und auf der Straße ist es dann schon einfach was anderes und die Wertschätzung ist auch ne andere. Das hat sie auch ganz klar gesagt, ne und die weiß wovon sie spricht.
So ne also die rennt wie gesagt 30 minuten auf 10 kilometer 3020 jetzt glaube ich auf der Straße gerannt die die saß eben auch bei uns da in dieser Unterkunft und ach ja übrigens ne ganz interessante Geschichte auch zu der die hat n komplett anderen Trainingsansatz als wir und das fand ich sehr spannend, das würde ich auch mal gerne deine Meinung zu hören die ne also das absolute Weltspitze hat aber n Trainer der ihr nicht sagt was sie trainiert, also die erfährt das dann wirklich erst am selben Tag. Das heißt wenn sie abends ins Bett geht, weiß die nicht was sie am nächsten Tag trainiert und zieht daraus aber ne Entspannung und ich saß da und hab gesagt würde ich da ne Entspannung draus ziehen wenn
ich ich gar nicht weiß was mich erwartet und auch im Work im Workout selber weißt du auch nicht wann Schluss ist. So ne also hat sie zumindest geschildert fand ich ne ganz spannende Idee, dass du selber im Workout nicht mehr weißt wieviel Wiederholung muss ich eigentlich machen und? Wenn du halt ne. Also du läufst ja völlig anders, wenn du weißt, dass jetzt mein letzter, aber wenn dann immer sein kann, es kommen doch noch mal 3 oder so, das ist schon krass und aber ich fand es sehr bemerkenswert, dass sie da eben gesagt hat, ich zieh da raus, ne Lockerheit ne, weil ich eben nicht weiß, was mich am nächsten Tag erwartet, ich geh ins Bett, ich wach auf und dann erfahr ich schon was ist.
Ich hätte es komplett anders interpretiert, ich hätte gesagt ich würd verrückt werden wenn ich das nicht wissen würde ne also ich geh da irgendwie vielleicht mal entspannt und sorglos in den Tag rein und kriegst du das den größten Batzen da Workout vorgesetzt? Den es gibt, da würde ich keine Lockerheit draus ziehen, sondern ich würde da eher jeden Abend denken, Puh, wer weiß, was da morgen wieder kommt.
Ne aber fand ich ganz interessant, was auch das Mindset angeht, könnte ja auch mal so ein Ansatz sein, das mal vielleicht einfach auszuprobieren, wenn du ne vielleicht lernst du damit auch mit unvorhergesehenen Situationen im Rennen umzugehen ne also wenn du vielleicht in so kenianischen Gruppe mitrennst und dann auf einmal eine Attacke kommt, dann gehst du die vielleicht einfacher mit als wenn du. Wenn du immer deine rennshow vorgeplant hast oder so ne, also irgendwie sowas fand ich n ganz ganz interessanten Ansatz und ich habe auch gedacht Alter wirklich so, also wir mehrfach nachgefragt und jetzt gesagt wirklich ich stehe hier morgen auf und dann erfahre ich das.
Lustig, ich musste gerade schmunzeln, als du das gesagt hast mit dem Rennverlauf und der Attacke, weil ich habe sofort gedacht, an Sebastian Coe und. Und seinen Vater, früher Sebastian Co. Es gibt so n Buch, ich weiß nicht mehr genau, wie es heißt, ich sag mal ne Mischung aus Trainingslehre, ja wissenschaftlich angehaucht definitiv, aber auch so n bisschen die die die Trainingsphilosophie, die Geschichte von Sebastian Co, das Verständnis, das Trainingsverständnis des Vaters und zwar. Hatte deren ähnlichen Ansatz.
Da gab es Einheiten. Ich erinner mich, ich hab da früher so n bisschen quer gelesen, da war ich irgendwie so auch 1516 und da wurde ja Sebastian Co. Von seinem Vater trainiert und da gab es. Auch diese Einheiten, wo er nicht wusste, was kommt und sein Vater und noch so n Arzt mit dem haben die zusammengearbeitet.
Name fällt mir gerade nicht ein, die haben dann mit solchen Methoden so n Training gestaltet, dass sie beispielsweise gepfiffen haben mit einer Trillerpfeife und dann musste er seine Frequenz erhöhen und musste schneller werden und auf dem Pfiff wieder schneller werden. Dann noch mal zurück also die haben im Prinzip.
Wettkämpfe simuliert, Rennverläufe simuliert mit diesem Trillerpfiff, so habe ich es noch in Erinnerung. Er wusste nicht, was kommt, musste dann spontan reagieren. Das ist jetzt nicht ganz ne vergleichbar, aber ich habe gerade sofort ein bisschen geschmunzelt, weil da gibt es ja doch, ich sag mal, gewisse Parallelen, und ich habe gerade während du das erzählt hast, auch drüber nachgedacht, ja, vielleicht. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil und ich kenne ja viele Leute, die brauchen dringend so einen Trainingsplan, die haben vielleicht sonst auch im Leben viel zu tun, Job, Familie, einiges um die Ohren und die wollen ja unbedingt einen Plan haben, wo wirklich steht, heute machst du das, morgen machst du das, weil es eben einfach auch.
Erleichterung bringt im Alltag. Du machst dir keine Gedanken mehr, was muss ich trainieren, sondern der Plan der Trainer gibt es vor, das kann ich schon irgendwie verstehen. Auf der anderen Seite denke ich, dass ein und nicht falsch verstehen, das meine ich jetzt auch nicht böse, dass ein mündiger Athlet, so will ich es einfach mal nennen, eigentlich auch so ein bisschen mit dem Trainer gemeinsam die Wochen und Monate und die Struktur des Trainings.
Besprechen sollte. Zumindest wäre das so mein Ansatz, wenn ich dann vielleicht nicht immer im Detail weiß, was kommt, dann ist das okay, aber ich finde ich, ich möchte das schon mitgestalten und ich würde das auch ganz gerne wissen, zumindest so von Woche zu Woche, oder? Ja, sehe ich genauso. Also ich bin auch jemand, der die Kontrolle gerne hat und der sicher auch was dabei denkt und ich möchte meine Einheiten eben auch strukturiert weiterentwickeln. Aber ich find das schon n sehr interessanten Gedanken. Also allein als Inspiration einfach mal links und rechts gucken ist ja auch n Grund warum wir wollen wir auch mal nach Kenia fahren um einfach mal zu sehen, was machen andere so. Also das einfach mal so n
bisschen mitzunehmen, dass es eben auch komplett andere Ansätze gibt find ich durchaus auch spannend und es ist ja auch n absolutes Vertrauenszeichen. Wenn, wenn du dich so deinen Trainer sag ich mal nicht auslieferst, aber im positiven Sinne auslieferst ne, dass dass dass du komplett gesteuert wirst von ihm. Und es scheint ja auch extrem gut zu funktionieren. Also finde ich ne Sache, kann man aber auch selber für sich drüber nachdenken und ist trotzdem nichts was ich selber jetzt so machen würde, aber es ist schon interessant zu sehen, dass es andere gibt, die es so machen und die und die Rennen trotzdem 3020 auf 10 wohlgemerkt als Frau. Es ist.
Schon als Männerzeitspitze, weil ich fand es schön, wie du dann doch wieder deine Liebe für den Straßenlauf noch mal deutlich gemacht hast. Also ich sehe das ja mittlerweile ähnlich, weil es einfach ja, weil es einfach so n Bock macht. Ne, es macht einfach so viel mehr Spaß. Ich ja. Deshalb hab ich mich ja für die ganzen langen Riemen angemeldet, das hab ich doch früher nie gedacht als alter mittelstreckler, da hab ich doch nicht an Halbmarathon gedacht, geschweige denn an Wings for Life oder so im Hermannslauf also der Köln Marathon, der ist ja noch weit weg, da sind wir in der zweiten Jahreshälfte, ich hab ja jetzt erstmal hier ein Abenteuer nach dem anderen anstehen im März im April, da
kommt ja einiges und das sind alles lange Dinger, aber du sagst es, die Stimmung ist einfach so toll die ganze. Euphorie, dieses Event, es es ist was. Ja, es ist einfach anders als da, um die Bahn zu fetzen. Aber Henrik, das wollte ich noch mal sagen, also auch Respekt, ich hab das verfolgt, wir haben da ja eventuell noch so n kleines Duell vor, da haben wir mal drüber gesprochen, die Maike Lehr. Und ich?
Ich finde, die stellt sich einfach hin und ist ja irgendwie 10 Minuten 10 oder so gelaufen über 3000 Meter in der Halle, vorher noch nie in der Halle gelaufen. Ich finde sowas cool, wenn man das einfach mal macht und einbaut und auch gerne im Sommer, so wie ich es auch gemacht habe, also wenn ihr die Chance habt einfach mal aus so einem Training für die langen Riemen euch mal anzumelden und hinzustellen. Machen vielleicht vorsichtig sein mit den Spikes, wenn man das sonst nicht gewohnt ist.
Das kann Probleme bereiten, aber sonst einfach mal machen, auch mal eine 800 fände ich übrigens, das finde ich auch witzig. Ich meine du wirst es nicht machen, aber das finde ich interessant, was Henrik Pfeiffer über die 800 hinstellt. Hast du eine Prognose wird wirst du Femke Bull schlagen. Keine Ahnung. Ja, also 1 59 muss halt irgendwie sein, aber. Nee, also das ist nichts für mich, da will ich ganz, ganz weit weg von und will ich auch nicht mehr. Also ich habe mich jetzt spezialisiert aus guten Gründen ne, also würde mich auch überhaupt nicht reizen und es würde mich auch absolut nicht interessieren, was ich auf der Strecke laufen kann, das ist für mich völlig völlig weit weg, also da bin ich, da interessiert
mich dann eher so vielleicht was also wenn wenn es schon irgendwie exotisch sein soll, dann eher noch länger ne, also was kann es auf 100 Kilometer laufen, das finde ich dann eher spannend ne also gut bei Winx for Life, da muss ich auch wieder weit laufen aber. So diese absoluten Mittelstrecken, das ist für mich ganz, ganz weit weg und da habe ich nichts damit zu tun und das ist auch in Ordnung so.
Ich habe heute gemerkt, als ich den 20er gemacht habe, ich bin vom Mindset noch nicht wieder in dieser Marathon, in dieser Langstreckenvorbereitung hatte dementsprechend nichts am Mann, also kein Gel, kein Riegel, kein gar nichts, und es ist dann schon zäh geworden, weil ich auch etwas flotter unterwegs war, ich dachte hm. Jetzt, so nach einer halben Stunde oder 40 Minuten. Wenn du jetzt zum Gel hättest zum reindrücken, das wäre glaube ich hinten raus dann besser gewesen. Also da werde ich jetzt in Zukunft mir immer wieder was zulegen, weil gerade bei den ich, ich nenne es jetzt mal für mich long run 20er ist.
Für mich ganz klar n long Run. Klar kann man dann gerne auch weiter ausbauen, aber da werde ich zukünftig wieder was mitnehmen, vielleicht auch n Schluck zu trinken wenn irgendwie. Möglich also das das hab ich jetzt gemerkt, dass es in der marathonvorbereitung, ich hab mich ja früher wie ihr wisst nie damit beschäftigt und seit ich das dann gemacht habe ja dann doch irgendwie festgestellt, das ist schon n Game Changer, gerade bei den langen Dingern.
Geht erst genauso ne. Also die die ist ja jetzt auch tatsächlich dabei gerade ihre Umfangsgrenzen zu verschieben. Na sie hat ja auch schon 100 100 80er Wochen gemacht, also sonst war es eher so 170. Ja, die hat jetzt heute einen 30er gemacht. Die hat gestern doppelschwellentag auch über 30 Kilometer gemacht.
Also das sind jetzt dann noch mal ein paar Prozent mehr als sonst. Und da sieht man ja eben auch, dass das Marathon Debüt in näher kommt, zunehmend, auch wenn es jetzt im Frühjahr noch nicht der Fall sein wird, aber die stellt gerade die Weichen dafür und ich kann wieder, also das ist schon beeindruckend, also die Fitness Level, das ist wirklich.
Verblüffend verblüfft mich tatsächlich auch, wie das vorangeht. Ich bin mal da sehr gespannt, jetzt auch, was im März passiert, ne, da sind natürlich 2 deutsche Meisterschaften, 10 Kilometer, Halbmarathon, burlyn, haf ist ist da das auch für mich ein wichtiger Vorbereitungswettkampf, dann eben für den Boston Marathon.
Esther hat aber auch noch großes Vorland, auch über 10 Kilometer mal ein bisschen was zu probieren, ne, also da könnt ihr Glitzerfitzer auch mal reinhören. Also ich sehe das ja gerade das. Das ist schon richtig, richtig gut, was da gerade passiert und ist. Aber die ist dermaßen ehrgeizig jetzt auch noch nicht nur geworden, die war es ja schon immer, aber die hat da noch mal eine Schippe draufgelegt. Also wenn ihr wüsstet, was sie sich gerade für Ziele setzt, dann ja, wird man da fast schon umkippen, so ne also ich bin mal gespannt, also selbst wenn, sie sind sehr sehr hoch gesteckt, aber selbst wenn sie nur ein Bruchteil davon erfüllen würde, wäre das schon ziemlich krass.
Also ich bin da da auch ganz gespannt, das motiviert mich natürlich auch wenn ich das so sehe, ne und? Wir haben jetzt gerade auch eine ganz interessante Phase, gerade mit mit vielen Gesprächen, die im Hintergrund laufen, die sehr, sehr aufregend sind. Mal gucken, vielleicht bringe ich tatsächlich mal nach meiner Karriere ein Buch raus, das ist dann mittlerweile so viel passiert in den letzten Jahren, ich bin mir sehr, sehr sicher, dass man da ein sehr spannendes und interessantes Buch drüber schreiben könnte, da würde ich vielleicht ein bisschen mehr ins Detail gehen, als ich es jetzt gehen kann, aber wir haben auch drumherum gerade wirklich aufregende Zeiten und so. Das macht halt schon aus Spaß.
Also ich bin jetzt auch froh, wieder zurück zu sein, wieder hier im gewohnten Umfeld, dann kann man eben ein paar Dinge auch noch mal ein bisschen besser bestreiten, aber wir haben dermaßen viele Ideen, auch gerade, die wir versuchen dann eben auch umzusetzen, das das ist schon cool, was für Möglichkeiten sich dann auch immer wieder auftun, ich muss da leider ein bisschen vage gerade bleiben, aber das finde ich, das ist das, worauf ich hinaus will, dass nicht nur auf der Straße, auf der auf dem Laufband oder auf der Straße dann viel passiert, sondern. Im Hintergrund haben wir derart viele Projekte und und und Sachen, die wirklich dann auch Tragweite haben. Das Boah, also wie gesagt, ich
hoffe, dass ich da irgendwann mal bisschen freier drüber sprechen kann als jetzt, aber macht schon Spaß, ja, macht wirklich Spaß gerade. Jetzt hast du mich aber auch gerade neugierig gemacht. Da müssen wir gleich noch ein Nachgespräch führen. Mann, Mann, Mann, ja da, da kommt ja einiges du ich bin auch gespannt wo das hinführt, also nicht nur bei uns beiden, natürlich auch bei Esther, bei euch allen, also es wird wieder ein super Jahr, da bin ich mir sicher, jetzt schulterpech hin oder her burlyn haf das ist mein nächster richtiger Laufwettkampf und es ist ja gar nicht mehr so lange hin und ich kann dir sagen, ich habe noch ein Highlight vorher das. Das ist ein kleiner Skiurlaub in Südtirol selbstverständlich, da motiviere ich mich jetzt gerade
mit den Olympischen Spielen. Also das ist für mich richtig geil, ne anzumachen, zu schauen und dann zu wissen, Oh, und natürlich da auch immer im Hinterkopf die Schulter, da muss ich irgendwie fit sein, dass ich im März noch ein paar Tage in Südtirol Skifahren kann, also genau da, in diesem Umfeld, wo jetzt gerade die Olympischen Spiele stattfinden, das ist klasse da, also motiviert mich doppelt, ich finde Olympia immer cool und gucke immer gerne zu. Ja, also ich hoffe, dass es da nicht so macht wie Lindsey Vonn, ne, die ja auch dann angeschlagen gefahren ist. Und dass das jetzt auch wirklich bitter bitter bereut gerade. Also die ist ja da das.
Ist also Digga, passt aber wirklich auf so ne mit mit der mit der Schulter so oder ne ich weiß selber wie schnell man da auf der Nase liegt. Hör mal, es ist so jeder. Jetzt ist jetzt schon wieder alt. Wenn wir jetzt Dienstag erscheinen, aber unabhängig jetzt von Lindsey Vonn, wirklich, ich wünsche ihr.
Ach, gute Besserung ist da irgendwie hängen geblieben an dem Tor und egal was jetzt vorher war mit Kreuzband oder es war sowas von unglücklich, dass die die Dinger passieren halt diese Stürze, aber ich ich weiß nicht ob du so n Wintersport Fan und Freak bist. Was ich verblüffend finde, wie mittlerweile die Technik fortschreitend ist und diese Kamerafahrten wirklich dann auch die Drohne bei der Abfahrt Hinterherfliegt durch enge Passagen und du dadurch noch mal ein anderes Gefühl von Tempo, von Steilheit und eben von der Gefahr und auch dieser Brutalität des Sports.
Man kann sich jetzt drüber streiten, ob das sein muss, ob man das mag oder nicht, aber es ist schon spektakulär wie schnell die sind, also die Frauen fahren da teilweise hunderte. 30 120 das ist irre kmh und und dabei eben nur auf diesen 2 Brettern und dann die Piste immer wieder Unebenheiten und du siehst die Fliehkräfte und wenn die dann mal zwischendurch 50 Meter Sprünge einbauen brutal, also wirklich brutal. Selbst für Leute die von klein auf auf den Dingern stehen, aber.
Also jetzt stimme ich jetzt zu. Ich finde es auch schon zum gucken. Schon spektakulär. Es fährt halt immer auch n sehr sehr großes Risiko mit ne ich ich hab da vielleicht ne etwas unpopuläre Meinung zu ne also ich für mich kommen die Winterspiele nicht ansatzweise an die Sommerspiele ran, einfach deshalb weil die Eintrittsbarriere diesen Sport so zu machen sehr hoch ist.
Ne also vergleichsweise mal mit dem Laufen sprinten oder mit wirklich diesen ganz klassischen Grunddisziplinen so ne wo wie ich fast jeder es machen kann. Also bist du erst mal in so einem Bob sitzt oder so da, da muss schon sehr, sehr viel zusammenkommen. Deswegen finde ich finde ich ist für mich das immer noch deutlich abfallend gegenüber den den es gibt halt im Sommer leicht oder in der Sommer Olympiade auch noch mal andere, auch andere Sportarten wo wo auch nicht jeder irgendwie auf dem Pferd sitzen kann oder so.
Aber ich finde grundsätzlich ist die Konkurrenzsituation dann schon noch mal eine andere, aber das zu gucken ne und die Geschwindigkeit zu sehen ist natürlich spektakulär, stimme ich dir voll zu aber. Aber für mich fällt das wirklich deutlich ab, so. Deswegen interessiere ich mich da nur bedingt für. Ich finde Biathlon immer schön zu gucken, ich ich könnte nicht mal sagen, ob das jetzt olympisch sogar ist wahrscheinlich schon ne, aber also gucke ich, das gucke ich ganz gern, aber ich habe halt immer dieses Gefühl, ja gut, aber das sind auch nur sage ich mal Bruchteil der Leute auf der Welt, die überhaupt da in diese Position kommen, diesen Sport überhaupt ausüben zu können, allein schon ne hab hab erst mal so allein.
Monetär ja, ja. Und also der monetär. Ich mein klar ich ich, ich stimm dir, ich stimm dir zu. Also ich hab natürlich auch früher so n bisschen Vorteile gehabt, weil gerade ich sag mal despektiere ich die Rich Kids so aus der Klasse, die sind alle früh immer schon mit ihren Eltern in Skiurlaub gefahren und konnten irgendwie Skifahren seit sie. 3 waren oder so, also in die Richtung geht das ja so n bisschen ne wenn ich höre zumindest deine Kritik oder wenn ich das richtig verstanden habe, also jeder.
Hat gar nicht Kritik. Ne ist einfach. Für mich ist diese Faszination Olympia ja wirklich. Du hast die komplette Welt, die das Macht, und das ist das Elitärste, was es gibt. Für mich ist halt dieser diese Winterolympiade eher so, das ist erst mal nur n Bruchteil der Welt, die überhaupt das machen kann, ne und deswegen ist die Faszination für die Sommerolympischen Spiele bei mir noch mal ne ganz andere als für die Winterolympischen Spiele, aber ich guck grundsätzlich immer gerne Sport, aber ich bin da so n bisschen zwiegespalten ob man da mit 130 KMH sich in Abgrund stürzt ne und dann passiert ja auch ständig was deswegen ich. Aber klar hast du bei der Tour de France dann ja auch diese diese stürze.
Aber du musst ist ist n bisschen ne persönliche Vorliebe, ne wenn ich vielleicht irgendwo in Österreich aufgewachsen wär, wär es vielleicht auch n bisschen anders aber ja du hast mich ja n bisschen nach meiner ehrlichen Meinung gefragt und sag mal Olympia im Winter rauscht n bisschen an mir vorbei, während Sommer Olympia dann wirklich schon spannend ist.
Für mich auch nicht nur weil ich da jetzt vielleicht ne teilnahmechance hab ne also auch wenn ich jetzt irgendwie. Gar nicht so mit Sport zu tun hätte, glaube ich, würde ich bei Sommerolympia wirklich oft einschalten und bei Winterolympia ja eigentlich so gut wie nie. Nee, verstehe ich. Ich wollte gerade nur sagen, ey, ich war jetzt mein Gedanke monetär, ich mein Tennis, da brauchst du auch. Geld für und Trainer stellen genau können können wir jetzt drüber oder tontauben schießen, können wir jetzt drüber streiten.
Nein ich versteh was du meinst absolut und du hast recht, wenn man dort aufwächst. Ich glaub das ist der Punkt, dann hast du n anderes Verständnis in der Schweiz, da ist das auch Nationalsport, die werden in der Schule so groß, die fahren alle Ski und in den Bergen. Da ist Kolonie ja hier zu Gast. Ne im Podcast.
So so, die die Jungs sind und die Mädels die die werden einfach anders mit diesen Sportarten groß. Nein, ich finde einfach die Bilder schön, ich liebe die Berge. Sage ich liebe den Wintersport, den Schnee. Ich finde das toll und ich erfreue mich immer in diesen schönen Landschaften und dann ja diese außergewöhnlichen Leistungen inmitten dieser Landschaften. Ich bin eh auch ein sportfreak, ich kann mir alles angucken, auch curling kann irgendwie geil sein, also ich muss sagen, ich habe es ja, ja, ja, ja, wenn man dann hier irgendwie selber mal so Eisstockschießen gemacht hat und ich, ich kann diesen Reiz verstehen, ich finde das.
Ich find das toll und ich find immer schön, wenn die Olympischen Spiele laufen. Aber ich wollte eigentlich nur sagen, ich hab noch so n kleinen Skiurlaub und das Versuch ich mental ähnlich wie meine Reise vor dem Köln Marathon aufzubauen, dass ich gut trainiert, gut läuferisch trainiert, in diesen Skiurlaub reingehe.
Da bewege ich mich dann natürlich auch und versuch auch irgendwie im Auftritt zu bleiben und in der Woche 23 mal ja, mich läuferisch zu betätigen. Ich hoffe ich hab da jetzt kein Laufband, ich hoffe das klappt irgendwie, dass ich da mal rausgehe ist ja dann abends schon etwas heller und dann bin ich 2 Wochen wieder hier zu Hause und dann bin ich in Berlin an der Startlinie, da hab ich jetzt übrigens noch gar kein großes Ziel für mich. Da wollte ich dich noch fragen, meinst du, es ist notwendig, dass ich da irgendwie eine Zeit für mich festlege und die visualisiere oder soll ich das mal so als Einstieg? Hey ich habe Spaß ich ich gebe Gas, genieße das und gucke einfach mal was darum kommt oder
meinst du man sollte schon wenn man so ein Ding macht eine gewisse ambitionierte Zeit im Hinterkopf haben? Ich würd zumindest mir was oder setzen, woran ich mich orientieren kann. So ne. Also wenn du jetzt ja komplett blind in so n Wettkampf reingehst, dann weißt du gar nicht ob ich jetzt 5 Sekunden schneller langsamer bin oder nicht.
Also ich würd mich vorher schon so n bisschen grob einschätzen wo mein aktuelles Level ist, dass du auch diesen Spaß haben kannst. Ne also klar, du kannst ja auch mit joggen einfach und einfach dich unter das Volk mischen und so n bisschen abklatschen mit den Zuschauern ne ich glaub das ist aber tatsächlich bei dir. Ne andere Herangehensweise, so die, die du einfach schon so drin hast.
Deswegen glaube ich schon, das macht Sinn, dass du dir so ne grobe Zeit nimmst. Ne. Du kannst ja auch zum Beispiel überlegen, ich schaffe ich mein Marathontempo jetzt auf dem Halbmarathon so als Zwischenschritt irgendwie sowas vielleicht ganz groß so als. Also ich wollte solide unter 1 20 habe ich mir eigentlich.
So und dann, dann hast du da, dann hast du ja schon n bisschen was. Also ich finde man sollte nicht komplett ohne Kompass in so n Rennen gehen und ne du musst es ja nicht im Detail so machen, ob es jetzt dann irgendwie 10 oder 20 Sekunden langsam sind egal aber. Grob wissen, das ist so n schnitt, den soll den laufe ich mal an und wenn es gut läuft halte ich den durch und im besten Fall habe ich n negativsplit so würde ich es mit irgendwie setzen. Ja super Hendrik, Mein lieber, da haben wir jetzt schon wieder viel gebrasselt.
Ich hoffe am Anfang, ich war noch emotional aufgeladen von meiner Schultergeschichte ich habe die Schmerzen fast vergessen, jetzt merke ich dann doch irgendwie, ah, es zieht aber mal gucken. Ich hoffe morgen. Ich hoffe nach dem schlafen nach ja. Genau, ich hoffe, es geht morgen schon wieder besser.
Ja, vielen. Dank noch mal. Wenn wir schon bei, wenn wir schon bei Events sind, dann dann haben wir tatsächlich im Sommer was sehr, sehr cooles für euch. Ich weiß nicht, ob ihr es schon mal gesehen habt, bei bei Instagram war es glaube ich einmal in der Story, aber wir haben noch gar nicht so groß drüber gesprochen, wir haben am 13. Juni. 2026 das ist ein Tag vor dem EVL Halbmarathon. Leverkusen hat keinen direkten Bezug dazu, aber nur um das Mal so einzuordnen, was an dem Wochenende so stattfindet, haben wir den sogenannten MW Running Day. Ja MW steht zu Markus Wiegel, das ist ein Partner von uns, mit dem wir immer wieder auch mal coole Events aufziehen. Wir haben in der Vergangenheit
öfter mal Laufworkshops mit ihm gemacht und am 13 Juni findet tatsächlich jetzt mal in der Reihe, die wir bisher gemacht haben, der größte von allen statt. Das für euch vielleicht eine spannende Möglichkeit, tatsächlich mal das komplette Team Pfeiffer zu treffen und das erste Mal tatsächlich auch, dass wir so ein Workshop gemeinsam mit unserem Coach machen. Ne, also Timo Kuhlmann ist mit dabei, Esther ist mit dabei, ich bin mit dabei.
Noch weitere Gäste auch dabei unter anderem Michael Möller, ne, das ist der Orthopädie schuhtechnikmeister, mit dem ich ja schon sehr sehr lang zusammen arbeite, der ganz maßgeblichen Anteil daran hat, dass ich 2018 aus dieser ganz üblen Achillessehnenverletzung rauskam. Also n ganz, ganz spannender Mann, der wirklich mit Weltklasseathleten arbeitet. Also da kommt teilweise Sprinter aus Jamaika eingeflogen, um sich bei ihm die Einlagen machen zu lassen, also auch der hat sehr sehr viel spannenden Input.
Und das sind also wir 3 Michael und noch weitere Leute sind die Referenten bei diesem ganzen und also es ist ne Mischung aus Praxis und Theorie, ne, also wir geben da n paar Einblicke als Vortrag auch in unsere eigene Karriere, Timo vor allem auch dann aus fachlicher Coachingsicht ne was man machen kann, also wenn ihr da irgendwie euch auch vom Know How verbessern wollt, ganz spannend und natürlich dann auch Praktisches Laufen kommen, wir zeigen euch dann n paar Formate wie man sein Training auch beleben kann, vielleicht neue Reize reinbringt. Sehr, sehr coole Sache, dass wir da wirklich alle unter einen Hut gebracht haben und für unsere Premiere tatsächlich das erste Mal auch gemeinsam mit Timo da
so einen Workshop zu machen. Also wenn das was für euch ist, dann guckt in die Show Notes, da könnt ihr euch anmelden ist wir haben insgesamt das sehr hoch angesetzt mit 100 verfügbaren Plätzen, dadurch, dass wir eben so viele Referenten sind, sind die Gruppen dann trotzdem übersichtlich, ne, also dass das für alle eben auch passt. Ich glaube ungefähr die Hälfte der Plätze sind mittlerweile schon weg und.
Deswegen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, da noch mal drauf hinzuweisen. Also wenn das was für euch ist, das findet in Dülmen statt, das ist in Nordrhein Westfalen, in im Kreis Borken so ganz grob Richtung holländische Grenze, so in der in der Region, dann solltet ihr mal reinschauen, das ist eine coole Sache, auch vom Preis jetzt alles andere als teuer, ne, also mit mit mit 75€ ist glaube ich sehr sehr viel dafür geboten. Es gibt ein Goodie Bag, da sind unter anderem auch. Partner von mir mit drin Fields Like Blackwall steuert da was bei.
Auch unser alter Bekannter oder unsere Kollegen hier vom Dresden Marathon, die Steuern Startplatz bei der verlost wird aber auch viele andere Events noch, also lohnt sich auch in dieser Hinsicht und vor allem aber einfach auch einen coolen Workshop zu machen wo wir möglichst versuchen auch euch viel mitzugeben. Wir haben da ja einen sehr sehr großen Vortrag wo wir euch die spannendsten Sachen dann eben auch gebündelt präsentieren, ich glaube das ja, wir haben es schon einmal gemacht, im kleineren Rahmen kam sehr sehr gut an. Also wenn das was für euch ist, dann solltet ihr euch das mal anschauen.
Ne, also geht den ganzen Tag von 9 bis 18:00 Uhr, ihr müsst ja nicht bei allen Sachen dabei sein, ne also wenn ihr sagt wir interessieren uns vor allem jetzt für Team Pfeiffer, Hendrik, Esther, Timo ne, da könnt ihr auch selektiv diese Sachen machen, aber ich glaube gerade auch das von Michael Müller ist sehr sehr spannend auch sich anzugucken, also guckt mal rein, die shownotes könnt euch anmelden, seid relativ schnell ne also wir auf ein paar Plätze sind schon noch da aber sind auch schon die Hälfte weg. Da lohnt es sich sicher.
Und wenn ihr Bock habt und Zeit habt, vor allem auch 13 Juni im Sommer ja und wenn er da mitmacht, dann könnt ihr es direkt kombinieren mit dem Start in Leverkusen am Tag danach beim Ivl Halbmarathon. Du, da bin ich auch am Start. Als Moderator. Das freut mich ganz besonders. Ja cool, beim EVL Halbmarathon also das Team Pfeiffer hat mich noch nicht eingeladen, aber wäre ja auch noch möglich.
Ich habe gerade gehört, Dülmen ja, ein bisschen gehöre ich ja auch zum Team. Pfeiffer muss ich sagen, ne, klar ist das das, das muss ich ja schon sagen, nein du, das war jetzt auch augenzwinkernd, aber Dülmen, weißt du was da was da stattfindet in Dülmen? Da ist doch immer auf die Strömung. Da ist ja einmal einmal im Jahr dieser ganz berühmte Wildpferdefang, da gibt es Wildpferde, die Dülmener Wildpferde, die Leben da so in freier Wildbahn, und da gibt es immer so eine Veranstaltung, das ist doch da im Münsterland da oben.
Einmal im Jahr werden die gefangen, die Wildpferde, das ist dann da so ein großes Spektakel, Dülmener Wildpferde, ja, ja, das sind einige. Das ist so ne Riesenherde. Also ich Hunderte von Wildpferden die da lernen. Und das ist auf jeden Fall da. Auf ne, ja. Wir haben. Auch n paar wilde, wilde, schnelle Hengste und Stutenherrschaften am Start.
Junge, ich kann ich, ich kann dir sagen, Henrik, ich bin gespannt, was da noch alles kommt. Wir machen weiter, wir hören uns in der kommenden Woche schon wieder mal gucken, was sich da so getan hat, ich hoffe ich hab mir bis dahin nichts mehr ausgekugelt. Leute, wenn ihr uns mögt, unseren Podcast bitte bewertet uns abonniert uns, das wird uns helfen, das bringt uns weiter, pusht uns so ein bisschen und unseren Podcast.
Und ja, fände ich eine coole Sache. Insofern bleibt dran, geht laufen, verletzt euch nicht und ja, Henrik schön. Geht es weiter gut? Bis dahin habe ich noch einen Haufen Kilometer vor mir, aber ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören und ich hoffe, dass dann. Weil dir die Schulter auch wieder n bisschen fest verwachsen ist.
Dass du dann auch wieder gut deinen Armschwung nutzen kannst, um auf Geschwindigkeiten zu kommen. Alles klar, ihr lieben Tschüssi. Ciao.