
KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 100
#100 | Wenn du nicht weißt, was richtig ist.
Sonntag, 4. Mai 2025 · 1 h 06
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Shownotes
(EP100) Wie entscheide ich mich richtig?
In dieser „Jubiläumsfolge“ beantworte ich drei tiefgehende Fragen aus der Community: über Beziehung, innere Zerrissenheit, Selbstzweifel und der feine Grad zwischen Achtsamkeit und Flucht – Coping und Genuss.
Es geht um den Konflikt zwischen Kopf, Herz und Intuition. Darum, wie man sich selbst wieder vertrauen kann. Und ob es okay ist, einfach mal nichts zu fühlen. Ein ehrlicher Deep Dive für alle, die nicht länger nur funktionieren – sondern wirklich leben wollen. Hör rein, wenn du’s fühlst.
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©2025 KOMM KLAR DIGGA (kommklardigga.com)
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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Com klar dicker. Mein Name ist Jonas und bevor wir starten erst mal kurz Moment Inhalten, das hier ist einfach mal die 100. Episode kommt klar dicker, das ist faszinierend wo das Projekt innerhalb der letzten viereinhalb Jahre hingegangen ist.
Und ja wie viele Menschen jetzt irgendwie Teil davon sind und. Ich bin so dankbar, dass ich das jetzt hier heute einsprechen darf und die Möglichkeit geschenkt bekommen habe, dieses Format hier in dieser Form heutzutage aufzunehmen und zu teilen. Es hat mir so viel geschenkt und so viel Einsichten gegeben, als unfassbar, auf jeden Fall, danke auch dafür, dass du das heute hörst und dass du teil hiervon bist und ist für mich keine Selbstverständlichkeit des Menschen, einen so intensiv Aufmerksamkeit schenken und gleich vorab in dieser Folge möchte ich auf Fragen eingehen, die ihr mir gestellt habt, also die letzten Wochen habe ich mal wieder spannende Fragen bekommen und ich hatte auch mal eine
Community, die Umfrage macht, wenn jemand Fragen hat soll er mir sie jetzt sagen, dass ich sie in den nächsten Folgen behandeln kann und heute möchte ich mal in dieser Folge explizit 3 Fragen, habe ich mir rausgenommen die mit auf die ich eingehen möchte und. Und ja, ich bin heute tatsächlich auch, also ich spüre heute schon Müdigkeit, muss ich gleich sagen, weil ich habe heute schon einen Tag hinter mir und eigentlich würde man sagen okay, wenn man jetzt schon den ganzen Tag hinter sich hat, warum dann noch eine Folge aufnehmen und top, aber ich fand es irgendwie spannend, als Experiment zu schauen. Wie ich das Ganze hier in Anführungsstrichen Performer, wenn ich einfach mit nicht so
einem krassen Energie Level rangehen und die Dinge einfach mal ein bisschen mehr so geschehen lasse, weil wenn man das ganze so überforciert, was ich oft mache, wenn ich sage okay heute nämlich eine Podcast folge auf, dann ist das halt der Fokus des Tages und dann geht natürlich viel Energie da rein.
Aber jetzt gerade ist es für mich mehr so einen okay der Tag ist eigentlich schon, also ist so viel passiert heute, es ist schon 17 18:00 Uhr fast und. Ja, ich entscheide mich gerade trotzdem, diese Folge aufzunehmen und aus einer gewissen Entspanntheit, aus einer Ruhe, aber auch aus einem etwas ruhigeren Energielevel heraus diese Folge aufzunehmen und einfach mal zu gucken, was daraus wird.
Und ja, man, es gibt sicherlich viele Dinge, die ich jetzt noch bequatschen könnte oder irgendwie einwerfen, aber mal schauen, wo die Folge hingeht, ich möchte gleich mit der ersten Frage starten und. Und zwar ich lese einfach mal vor, ich bin seit über 2 Jahren in einer Beziehung mit einem wundervollen Mann. Von außen scheint alles perfekt zu sein und er liebt mich sehr und sagt mir das auch regelmäßig, daran gibt es nicht zu zweifeln.
Es gab aber schon einige Situationen, in dem ein Bauchgefühl geschrien hat, so laut und dennoch habe ich es ignoriert, ich wurde oft nicht gut behandelt aufgrund seiner nicht aufgearbeiteten Traumata. Das macht er nicht absichtlich, jedoch waren meine Versuche, darüber zu sprechen, erfolglos und mir ging es danach eigentlich schlechter als davor.
Mein Kopf sagt, Geh, das ist Besseres verdient und mein Herz will bei ihm bleiben, vielleicht hast du das ein paar Worte jemand sich in dieser Situation verhalten soll ein Bauchgefühl verhält sich nämlich gerade nicht vertrauenswürdig für mich, also die Frage ist quasi, wie entscheide ich richtig wenn ich wenn ich innerlich. Gewissermaßen gespalten bin also zwischen meinem Verstand, dem Gefühl und dem, was ein Bauchgefühl sagt oder war. Und ich glaube, viele Menschen kennen diesen Struggle. Viele Leute haben auch auf die Folge Intuition oder Trauma reagiert, und ja, es ist, es ist erstmal. Also meine Gedanken dazu es immer wichtig, dass man spürt was.
Wirklich passiert im Moment also wirklich die Realität, die Empfindung im Moment spürt nicht das, was man sich wünscht, ja, wenn Verletzungen dauerhaft im Raum stehen, also man auf ne Art und Weise behandelt wird, wo man sich dann verletzt fühlt, dann. Ist es schwierig, dann reicht lieber allein auch nicht und wird es mehr. Wieso eine Art Selbstaufgabe und man verliert sich daran irgendwie auch ein Stück weit, aber es ist auch ein super schmaler Balanceakt, es ist halt die Frage, ist die Person bereit daran zu arbeiten, das ist so die Grundlegendste Frage, und wenn der Kopf sagt, Geh und das Herz sagt, Bleib, dann sagt das Nervensystem meistens einfach nur, ich habe Angst. Weil wir haben Angst vor
Verlust. Wir haben Angst vor Einsamkeit, Wir haben Angst vor der Unsicherheit, wer man ohne diese Beziehung ist. Und das ist völlig normal. Und gleichzeitig muss man verstehen, dass Angst nicht gerade der beste Ratgeber für Entscheidungen ist, die das Leben betreffen. Und wenn das Bauchgefühl sich nicht mehr klar anfühlt, also wenn man das Gefühl hat, ich weiß einfach nicht so richtig, ich kann mir nicht mehr wirklich vertrauen und hey, ich kenne das, weil.
Ich habe oft auch in der Vergangenheit so nicht wirklich gecheckt, was ist jetzt so mein Gefühl, was ist, was ist das. Ich sag mal diese Traumreaktion was ist, was ist die Wahrheit, ja die Angst, eine Entscheidung zu treffen und dahinter zu stehen, also wenn das Bauchgefühl einfach nicht mehr sich wirklich klar anfühlt, dann eben deshalb, weil man zu lange gegen seine innere Wahrheit gehandelt hat.
Und dieses innere Warnsystem, was es ja gewissermaßen noch ist, wurde überhört, und jetzt fühlt es sich irgendwie verwirrt an. Und meine ehrliche Antwort auf die Frage wäre wohl, es geht hier nicht um Kopf oder Herz, sondern mehr und die Frage kannst du in dieser Beziehung. Du selbst sein. Damit meine ich jetzt nicht so floskelartig du selbst, sondern ich meine, kannst du dich frei fühlen, kannst du dich frei ausdrücken, kannst du dich ehrlich ausdrücken, kannst du dich lebendig fühlen und spürst du, dass etwas in dir heilt oder Sicherheit gewinnt, oder?
Hast du das Gefühl, dass du dich ständig anpassen musst, klein machen musst oder dich innerlich verraten musst, um diese Verbindung aufrecht zu erhalten? Weil wenn die Verbindung sich nur dadurch aufrecht erhält, dass du dich quasi innerlich zu deiner mit deiner Verbindung kappst, dann ist es erstmal kein so gesundes Zeichen und wenn du bleibst, dann macht es aus Freiheit, aber nicht aus Angst oder aus.
Hoffnung, weil du kannst immer die was immer die Wahl. Du kannst bewusst entscheidend zu bleiben und das ist vollkommen in Ordnung. Und wenn du das Gefühl hast, ich kann mich auch nicht aus der Beziehung lösen und ich möchte es auch nicht, dann ist das genauso okay das hat nichts mit Schwäche zu tun oder versagen oder irgendwas dergleichen und ich ich sehe auch den Punkt und Menschen verändern sich ja auch und die Hoffnung ist ja vollkommen menschlich, also.
Die Tatsache, dass Menschen sich dauernd verändern, wenn, wenn wir uns mal selbst anschauen, wie wir vor 5 Jahren getickt haben, was für Verhaltensweisen wir an den Tag gelegt haben, wie wir über gewisse Sachen gedacht haben, wie wir auf gewisse Trigger reagiert haben, wir verändern uns ja, und wir sind nicht mehr dieselben Persönlichkeiten in der Form also. Die Antwort noch mal.
Wenn du gehst, dann nicht, weil diese Person ein Partner schlechter Mensch ist, sondern weil du einfach die entscheidest, nicht dich selbst länger zu verlassen. Kannst du also bei dir bleiben. Sie frage, weil das ist die echte Liebe, wenn du auch zu dir selbst diese Verbindung halten kannst und nicht immer dich in dir selbst gespalten fühlen musst. Und was tun kannst, ist halt im Moment erstmal nichts, nicht sofort.
Du musst jetzt nicht irgendeine impulsive Entscheidung treffen oder aus Angst wegrängen oder aus Hoffnung bleiben, sondern dich in diesen Ambivalenzen, die wir alle auch gewissermaßen unterschiedlichen Beziehungen erfahren, in dieser Angst, diese Unsicherheit fühlen lernen, also, auch das ist so.
Ganz entscheidend ja. Wenn wir in Beziehungen sind, da wird eine Menge Stuff getriggert, wir haben alle einen emotionalen Rucksack, den wir mit uns tragen, und der kommt aus einer Lebenserfahrung heraus, die für alle Menschen ganz unterschiedlich ist. Und in Beziehungen wird dieser Rucksack ausgepackt und dieser Rucksack ist bei manchen Menschen extrem schwer und mühselig und im besten Fall.
Ist die Beziehung zwischen 2 Menschen auf Augenhöhe und der Rucksack kann auch mal kurz abgelegten geöffnet werden und man kann reinschauen und man lässt den anderen reinschauen und man kann Dinge rausnehmen und ablegen und das jetzt nicht über Tage, sondern über Jahre und das ist nicht einfach, weil ja wir uns so sehr an die Schwere gewöhnt haben auf unserem, auf unseren Schultern, auf unserem Rücken, wenn du verstehst was ich meine. Also Sofortlösung ist immer.
Unnötig. Man muss jetzt nicht sofort irgendwas entscheiden, weil sofort Lösungen sind meistens nur neue Flucht, Strategie, eine Trennung die aus irgendeinem Impuls heraus geschieht, aus irgendeiner Wut heraus entschieden, aus irgendeiner starken Emotion, ist meistens eine Trennung, die ich clean ist, wo man einfach gar nicht mit sich im Reinen ist. Die die echte Reife dahinter entsteht wirklich erst dann, wenn man den Schmerz, wenn man, wenn man das Chaos und die Liebe gleichzeitig halten kann, wenn man. Mit dieser Ambivalenz einfach lernt umzugehen und nicht jede Beziehung ist falsch, weil sie chaotisch ist oder sich manchmal auch disreguliert, Dysfunktional und Unverbunden anfühlt. Aber sie ist auch nicht
automatisch immer richtig, nur weil sie sich sicher anfühlt. Also ja, der Punkt ist bleib bei dir, bleib in deinen Empfindungen, lerne auch das Unangenehme zu spüren und auszuhalten, weil du würdest es wahrscheinlich auch in einer anderen Beziehung spüren und je mehr du lernst, dich sicher zu fühlen in dir diese Sicherheit zu schaffen, desto mehr merkst du, dass Klarheit nebenproduktes, was dabei entsteht. Und der Grund, warum man sich oft nicht entscheiden kann, was soll ich tun?
Es ist richtig zu bleiben, es ist besser zu gehen, soll ich das alles, was wir uns in 2 Jahren aufgebaut haben, jetzt einfach fallen lassen, diese Unsicherheiten, diese Unklarheit, die ist halt getrieben von so viel Emotionen und Erwartungen und wünschen, und wenn du es lernst, in deinen Empfindungen zu bleiben, wenn du lernst, dein Nervensystem auch in schwierigen Situationen zu halten.
Du musst es nicht immer sofort regulieren, aber bleib da, dann wirst du einfach mehr und mehr merken, dass Klarheit einfach dabei entsteht, während du da bist und erkennst. Wow, das ist es einfach nicht, oder? Hey ich ich habe gelernt damit umzugehen, ich habe gelernt, meine Illusion ein Stück weit unterfragen meine Projektion zu unterfragen was ich von diesen Menschen erwarte und was die Wahrheit eigentlich ist und was ich eigentlich selbst heran erledigen muss und. Weil sie alle wollen, es im Leben lebendig fühlen. Wir alle wollen uns in Beziehungen lebendig fühlen, es ist ein Herzenswunsch von jedem Menschen, und wir geben so die Verantwortung dafür ab, dass der andere dafür verantwortlich ist, dass wir uns lebendig fühlen.
Dabei ist es einfach so, dass wir irgendwann aus ganz verschiedenen Gründen aufgehört haben, lebendig zu sein, und der andere Mensch kann nichts für. Sondern der andere Mensch ist oft einfach nur sozusagen die Projektionsfläche dafür, dass wir es abgegeben haben. Die Verantwortung für unsere eigene Lebendigkeit, also was wirklich zählt, ist radikale Ehrlichkeit mit sich selbst. Das heißt, die Frage, wo übergehe ich mich, wo trag ich freiwillig, auch mit Geduld, ja, also nicht alles muss sofort gelöst werden, das Leben ist kein linearer Prozess, ne Beziehung ist kein linearer Prozess, man startet nicht bei. Irgendeinen Punkt und dann läuft das linear eine Richtung. Es ist halt ein total wir das
Ding was man da erlebt, aber es ist halt auch so unheimlich wertvoll und lehrreich und die Selbstzuwenden und das bedeutet. Während du in dieser Unsicherheit stehst, während du wieder zweifelst, während du wieder nicht weiß, was ist jetzt richtig, was ist falsch, während in dir ein ganzes System Alarm schlägt und sagt, ich muss hier weg, bleib da kämpfen nicht gegen diese Gedanken an, kämpfen nicht gegen diese starken Emotionen, bleib einfach da, halt es aus, toleriere es, lass es zu und beobachte, wie sich. Das alles von Minute zu Minute auch wieder auflöst und der andere Mensch, der eben auch auf Basis seiner Traumata gewissermaßen reagiert, einen heilsamen Raum geschenkt bekommen.
Dadurch, dass du dich selbst heilen, halten, halten kannst und den Raum in dir kreierst. Also du musst jetzt im Augenblick nicht wissen, was richtig ist. Das möchte ich damit sagen, und ich kann dir auch nicht sagen, was richtig ist. Aber du. Du kannst lernen, beide zu bleiben, während du das herausfinden, ist das für dich richtig ist und vertrauen darauf auch entwickeln, dass Klarheit nicht immer im Kopf entsteht und in einer Analytik und genau zu wissen okay so und so läuft ab und das und das passt. Das und das passt nicht, sondern in deiner gelebten Erfahrung jeder jeder Tag ist eine Erfahrung, jeder Moment ist eine Erfahrung und die diese Erfahrung gibt, die all die Informationen die du brauchst um
die Entscheidung Moment zu Moment zu treffen. Und ich finde auch immer diese Begriffe so spannend sich vorher einführen sollen. Man redet immer von Kopf, von Rede, von Herz, von Intuition, wo, wo ist eigentlich so die Trennung zwischen all diesen ganzen Dingen, und ich weiß nicht, ob man das Wort zu trennen kann, aber ich glaube, wir alle meinen, wir von Kopf sprechen, dass wir unsere Analytik meinen, also das, was wir als Analyse Tool verwenden, Gedanken, einfach alles, was in die Richtung ich muss über das noch mal nachdenken geht. Und der Kopf erkennt meistens die Realität. Der Kopf ist in der Form rational und denkt sich in solchen Momenten vielleicht, wenn es schwierig ist. Das ist es nicht, das
funktioniert nicht, ich muss es weg, ich muss weg, ich muss es beenden und es wird auch nicht besser und das Herz in dem Fall ist die die emotionale Bindung und das Herz hängt an der Hoffnung, so nach dem Motto. Wenn sich alles wieder ein bisschen beruhigt hat, vielleicht wird es ja doch wieder gut, vielleicht, vielleicht kann sich das noch irgendwie entwickeln und es wird besser und wir können, wir können gemeinsam wachsen und so weiter und die Intuition ist jenseits vom Kopf und jenseits, auch vom Herzen, es ist mehr so ein tiefes, ruhiges Wissen, einfach etwas, was schon längst da ist. Argumentiert nicht, es kämpft nicht, die Wahrheit rechtfertigt sich nicht.
Und das Problem ist, dass diese Intuition überlagert wird. Wenn unser Kopf mit all den ganzen Gedanken und auch unser Herz mit diesen Bindungswünschen der emotionalen Bindung gegeneinander kämpfen, wenn wir inkohärent sind und wenn man also sagt, Kopf versus Herz, wie soll ich mich entscheiden, dann meint man wahrscheinlich eigentlich die Wahrnehmung der Realität versus die emotionale Loyalität.
Befindet sich irgendwie in einem gewissen Kampf. Ja, und viele stehen mittendrin in diesem Nebel, ja, viele stehen mittendrin in dieser Frage. Ist es richtig, ist es falsch, soll ich bleiben, soll ich gehen, weil wir aber auch dauernd ganz komische Idealbilder von Beziehungen auf unseren Bildschirmen bekommen oder in Medien, filmen und so weiter über unsere Kindheit hinweg gezeigt bekommen haben. Wir haben kein realistisches, gesundes Bild für eine Beziehung und.
Auch dieses dieser Hyperfokus und eine einzige Person, dass dieser Mensch alles für uns ist und dieser Mensch bester Freund, Therapeut, Therapeutin. Keine Ahnung was noch alles bedienen soll, ja die ganzen Rollen, die ein Partner heutzutage erfüllen muss, ist einfach too much und wenn wir einfach mal lernen, unsere Erwartungen ein bisschen zu senken um abzugeben und einfach mal den Menschen zu sehen.
Das Wesen zu sehen hinter diesen ganzen Rollen, diesen ganzen Persönlichkeiten, die wir an den Tag legen, einfach den Menschen zu sehen in seiner eigenen Erfahrung und einfach zu checken, dass dieser Mensch nicht dafür verantwortlich ist, dass wir uns auf ne gewisse Art und Weise gut fühlen, gleichzeitig jede Handlung auch Konsequenzen hat und dieser Mensch natürlich auch mit Konsequenzen leben muss und dass, wenn gewisse Dinge dich verletzen, weil sie wirklich verletzend sind. Und daran kein Zweifel besteht und du diese Klarheit entwickelt hast und du gemerkt hast, hey, so geht es nicht, dann sind es auch Konsequenzen, mit denen man leben muss. Aber bevor all das geschieht, entwickle erst die Klarheit und bleib bei dir und sieh die Dinge
klarer und bleib von mir aus in diesem Nebel stehen. Bleib in diesem Nebel stehen, wo du einfach noch nicht weißt was richtig, was falsch ist. Und es ist okay kämpf nicht dagegen an, atme ihn. Beobachte ihn und bleibt bei dir, auch wenn es unangenehm wird. Und vielleicht geht es nicht darum, diesen Nebel loszuwerden.
Ja, diese Unsicherheiten und diese Ambivalenz, sondern einfach mehr zu lernen, darin zu gehen, in diesem Nebel, ohne sich zu verlieren zu gehen, mit Vertrauen, vertrauen, dass man weiß, hey, auch wenn das alles gerade hier sehr schwierig, unsicher, nebellös ist. Es ist richtig so, wie es ist, und es wird mich auf dem Weg zu einem Ort leiten, zu einem Punkt leiten, wo ich rückblickend einfach noch mal anders verstehe. Und ja, dieser Nebel, dem uns befinden, ist oft nicht das Hindernis, es ist der Weg, ja, klingt sehr politisch, der Nebel, ich weiß nicht, ob diese Antwort. Ausreichend genug war, ob sie den Punkt getroffen hat, aber das waren selbst meine Gedanken dazu und ich würde zur zweiten Frage übergehen und ich lese es
mal vor, wie schaffe ich es, mir selbst mehr vertrauen zu können, Entscheidung zu akzeptieren, welche getroffen habe, die sich doch im Nachhinein sehr falsch angefühlt haben beziehungsweise noch immer falsch anfühlen, wie zum Beispiel eine Trennung. Woher weiß ich, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe und wo meine Grenzen sind? Und wie kann ich zu Ihnen stehen? Auch wenn es bedeutet, eine wichtige Person im Leben zu verlieren, wie kann ich damit aufhören, um mir selbst zu zweifeln, wie kann ich das ständige Grübel unterbinden, welche meine Entscheidung 24 7 in Frage stellen, wie befreie ich mich aus meinem Gedankenhaus beziehungsweise wie fange ich an meinen eigenen Wert an zu
erkennen okay können erst mal in der Form Moment atmen. Als eine Menge Staff in der Frage und die Essenz, würde ich sagen, ist also, wenn man die Frage in einer in einem Kern zusammenfassen müsste, wie lerne ich meine Entscheidungen zu vertrauen, selbst wenn sie sich später falsch anfühlen, also basically, wie lerne ich, mir selbst zu vertrauen, wie höre ich auf, Zweifeln zu grübeln und wie erkenne ich meinen Wert wirklich an und. Ich finde, das fügt sich ziemlich perfekt an. Die erste Frage an, weil am Ende geht es mal wieder um dasselbe, nicht darum perfekte Entscheidungen zu treffen, sondern darum, sich selbst treu zu bleiben, gerade dann, wenn es weh tut.
Und was bedeutet, sich selbst treu bleiben an dieser Stelle. Ich meine damit nicht irgendwie so eine generische Selbstliebe Floskel, sondern nicht gegen sein eigenes. Inneres Wissen handeln, sich selbst treu bleiben, dieses innere Wissen, dass jeder von sich in sich trägt. Ich weiß nicht, wie man das umfassen oder beschreiben kann, aber du weißt, was richtig ist. Du weißt schon längst, aber man hört da nicht immer drauf und das ist auch eine ganz normale und typisch menschliche Sache, an der man auch nicht immer alles immer aussetzen kann, weil wir lernen auch dadurch, dass wir auf ihr wegen gehen. Ist alles erlernen Erfahrung, egal was du gerade durchmachst, egal wo du gerade bist, in
welchem Punkt deinem Leben in welchem.in deinem Leben du dich gerade befindest, ist es alles, wenn du möchtest. Eine Erfahrung, aus der du etwas lernen kannst. Und nur weil es sich nicht geil anfühlt, nur weil es sich nicht gut anfühlt und nicht richtig anfühlt, heißt es nicht, dass es nicht richtig für dich ist. Und sich selbst treu bleiben heißt nicht mach immer, was du willst und verfolge mega egozentrisch nur deine Ziele und ziehe Grenzen und geh weg, sondern es bedeutet, spüre einfach hinein, wann du dich selbst übergeht und habe den Mut, es nicht länger mitzumachen. Und viele denken, wenn ich richtig entscheide. Dann muss es sich sofort richtig anfühlen, leicht anfühlen, gut anfühlen.
Aber die Wahrheit ist, dass richtige Entscheidungen sowas wie richtige Entscheidung gibt, sich oftmals auch erst beschissen anfühlen, weil Entscheidungen immer auch einen gewissen Verlust beinhalten. Ich entscheide mich für eine Sache und das bedeutet, ich verliere die andere Sache, die Alternative, und das ist ein Verlust.
Und das bedeutet trauern, das bedeutet Abschied nehmen und das bedeutet Loslassen. Und das System, also unser körperliches System, unser Nervensystem, schreibförmlich nach Sicherheit, nach Festhalten, nach Komfort, nach gewohntem Umfeld. Und wenn wir solche Entscheidungen treffen, die auch manchmal eine gewisse Tragweite haben, wo sich vieles verändert, dann ist es nur normal und menschlich, dass sich Dinge chaotisch anfühlen.
Und dass sich unser Nervensystem erstmal in diesem neuen Chaos zurechtfinden muss, dass sich unser gesamtes System neu orientieren muss und wird wieder ne neue Stabilität finden, wenn wir dem uns hingeben, wenn wir uns dem aktiv zuwenden, dann wird es auch passieren und es wird auch schneller passieren, dass wir uns wieder in neuem Gleichgewicht befinden, das heißt, dass man zweifelt an einer Entscheidung, ja bedeutet nicht, dass die Entscheidung selbst falsch war, es heißt eben nur, dass. Sich des Nervens hin und sich noch nach etwas sehnt, was du bereits aber losgelassen hast.
Es ist einfach noch drin im Nervensystem. Ja man möchte ne gewisse Erfahrung replizieren, auch wenn sie einem nicht gut getan hat, war es immer noch das, was einem gewissermaßen ein Gefühl von Normalität, von Vertrautheit geschenkt hat, und das ist mega schwierig, weil es ist einfach ja ein gewisses Aushalten, ein gewisses Annehmen, ein gewisses Raumschenken von all diesen unangenehmen Empfindungen, über die ich immer widerspreche. Also was man tun kann, ist, wenn diese Zweifel kommen, wenn immer wieder dieses Gedankenkarussell startet, das erst mal wahrnehmen und sich bewusst auch innerlich so einen Stopp zu sagen, nach dem Motto, Ich brauche das jetzt nicht noch mal anzweifeln, ich weiß, dieser Gedanke kommt
gerade oder ist gerade da und ich merke, wie ich auch mich darin schnell verlieren kann und. Aber ich entscheide hier bewusst nicht, diesen Gedanken weiter zu verfolgen und nicht meine Integrität an zu zweifeln, weil ich habe mich entschieden, aus einem relativ klaren Zustand oder bewussten Zustand. Es hat einen Grund, warum ich mich so entschieden habe, ja, also ich spreche jetzt hier zu dir, diese Frage gestellt hat und nicht seine eigene eigene Integrität dann immer an zu zweifeln nach dem Motto Ich konnte mir nicht vertrauen, weil blabla nein, es war so richtig, weil du zum Zeitpunkt richtig entschieden hast und fertig.
Und der Schmerz, nicht automatischen Zeichen für eine falsche Entscheidung, sondern für einen Anpassungsprozess in erster Linie. Und man könnte den Schmerz auch gewissermaßen als eine Art Öffnungsschmerz, als eine Geburtswehe seines neuen selbst betrachten, weil was passiert denn hier gerade in Beziehungen bauen wir eine ganz feste Identität auf, unser Ich entwickelt sich immer.
Durch einen Gegenüber. Wenn wir jetzt alleine auf der Welt leben würden, was natürlich unvorstellbar ist, dann würde es gar keine Notwendigkeit haben, dass wir ein Ego haben, dass wir eine Rolle spielen, dass wir eine Identität tragen. Es wäre völlig egal, wir wären einfach nur da und niemand, wir hätten keinen Namen, wir hätten keine, wir hätten keine Masken, wir bräuchten das alles nicht, das haben wir, weil wir soziale Wesen sind und weil wir innerhalb dieses sozialen Spektrums klarkommen müssen und. In Beziehungen, wo Menschen uns extrem nahe treten, wo sie uns wirklich ins Tiefste hinein.
Wir lassen sie ins tiefste und selbst hinein, und wir spiegeln uns in so vielen Facetten wieder, und es baut sich einfach eine krasse Identität darum herum auf und das loszulassen, ja, das ist heftig, das ist also, es ist wirklich, da geht ein tiefer Verlust mit einher, und selbst wenn diese Beziehung extrem dysfunktional war und. Und einfach beiden überhaupt nicht gut getan hat, war es immerhin trotzdem ein mega wichtiges Learning und es ist super viel da passiert, was einen auch zu gewissen Erfahrungen und Weisheiten gebracht hat, aber dennoch selbst dann, wenn es obiasity nicht das gesündeste war, ist es unheimlich schwierig, weil sich eben das ganze ich Konstrukt mit dieser Beziehung neu aufgebaut
hat und dieses Konstrukt muss komplett neu in der Form wieder entwickelt werden. Und es kann unglaublich helfen, wenn man schon bereits Praxis in der also Praxiserfahrung mit der Meditation gesammelt hat. Wenn man einfach sein Gewahrsein wahrnimmt, wenn man erkennt, dass das ganze ich Produkt, ja diese ganzen Rollen, das ganze, alle Gedanken im Grunde genommen ein Kommen und eingehen ist, ständig im Wandel, nie wirklich fest, immer fragil, immer. Der Veränderung unterworfen und darin liegt nicht nur ein ein Verlust, sage ich mal, weil man irgendwie nie was festes, Handfestes hat, was wir so gerne wollen, weil wir Kontrolle leben.
Darin liegt auch eine große Freiheit, nämlich die Freiheit, niemand zu sein, die Freiheit, nur zu sein, sich nicht zu bewerten, sich nicht ständig zu vergleichen, nicht jemand zu sein für jemanden, der die Freiheit zu sein. Und natürlich ist es im Alltag sehr schwierig umsetzbar, weil wir sofort in unseren Rollen sind.
Ja, und das ist ja auch, wie gesagt, völlig menschlich und normal und natürlich und gesund, aber das ist auch n Grund, warum die Praxis der Meditation so hilfreich sein kann, weil man eben hier wieder sich erinnern darf, erinnert und zurückgeht, ein Ursprung an das reine sein, ans Gewahrsein und ja, noch mal zurück zur Frage und noch mal n bisschen konkreter.
Wenn du wieder zweifelst, dann frag dich nicht. War die Entscheidung richtig oder falsch, sondern frag dich, bin ich jetzt und heute mir selbst treu so manchmal fühlt sich eine Entscheidung im Nachhinein falsch an, das ist völlig normal und das tut sie nicht, weil sie falsch war, sondern weil du gewissermaßen ja auch gewachsen bist.
Du hast dich entweder. Wickelt dadurch und du siehst Dinge heute einfach anders und klarer. Aber du konntest damals nur aus dem Handeln, was du wusstest und was du gefühlt hast. Und das nennt man nicht Fehler, sondern das nennt man Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes. Und wenn die Gedanken kreisen, dann setzt auch hier eine Grenze und du musst nicht in diesen Prozess eingreifen, du musst. Du kannst deine Gedanken auch ohnehin nicht wirklich kontrollieren.
Also klar hat man Einfluss darauf. Ich würde nicht unterschreiben, dass man überhaupt keine Kontrolle seine Gedanken hat, wir können alle jetzt in unserem Verstand etwas sagen und wir können Gedanken kontrollieren, ich meine du kannst die Erfahrung machen, dass wenn du jetzt auf dem Blatt Papier Dinge aufschreibst, in dem Moment kontrollierst du den Gedankenfluss aktiv und deswegen hilft es ja auch so sehr, wenn man journal, weil man in dem Moment sein Denken bewusst ausrichtet und umlenkt.
Aber dennoch muss man auch sagen, dass du dich ja nicht für deine Gedanken frei entscheidet, sondern die Gedanken entstehen kommen und gehen dauernd und du kannst nicht mal vorhersagen, was sein nächster Gedanke sein wird. Das ist einfach die Zwangslage, in der wir uns als Menschen befinden und ja und immer wieder sich selbst zu sagen, Hey, ich habe mich entschieden und ich entscheide mich jetzt fürs Leben, für das Leben, wie es jetzt im Moment ist.
Immer wieder von der Vergangenheit loslassen, immer wieder von der Zukunft loslassen und sich immer wieder auf das Einlassen, was jetzt gerade ist. Und auch wenn es sich nicht gut anfühlt oder angenehm ist, das ist es jetzt. Und das ist okay und gewissermaßen ist das Grübeln und dieses ständige ja negative ruinieren, sag ich mal.
Move unseres Geistes um gewissermaßen auch die Kontrolle zurückzugewinnen, weil man sich ja machtlos fühlt. Demgegenüber, also den Gefühlen gegenüber, die damit einhergehen, wenn man diesen diese Entscheidung trifft, wenn man diesen Verlust erfährt und so weiter aber die Klarheit kommt nie durch, mehr darüber nachdenken, was richtig, was falsch war, es gut war es schlecht, sondern durch das spüren, durch das spüren. Auch dieser schweren Empfindungen in unserem Körper, der Enge in unserem Brustkorb, der Enge im Bauchbereich, dem Brennen, dem Kribbeln, der Ohnmacht, das spüren im Körper. Erst wenn du bereit bist, es zu halten, statt dem Ganzen auszuweichen, dann wird es ein wenig ruhiger. So, es klingt so simpel, ich
weiß, dass es so simpel klingt und ich weiß aber auch, dass es nicht immer so einfach ist. Aber deswegen hab ich auch vollstes Mitgefühl für jeden Menschen da draußen. Der Struggelt, der sich selbst in Frage stellt, der sich dauernd in Gedanken verliert, der sich einsam fühlt, der mit Süchten kämpft, der alles Mögliche an Dingen erfährt, über die ich im Podcast unzählige Male gesprochen hab.
Es ist menschlich und wir alle gehen durch schwierige Prozesse durch und diese Prozesse. Lösen Dinge in uns auf, aber sie sind halt nicht einfach und deswegen bin ich da. Ich fühle dich und ich verstehe dich und deswegen sei gut zu dir selbst. Du musst deinen Wert einfach in der Form auch anerkennen, dass du ein fühlendes Wesen bist, dass sich für viele Dinge nicht frei entschieden entschieden hat und dass Dinge mit in deinem Leben geschehen sind, die, die widerfahren sind, für die du dich nicht also für die du nichts kannst. Ja, also.
So viele Sachen gingen komplett unbewusst durch uns durch und prägen aber heute unsere gesamte Sichtweise und die Art, wie wir reagieren und die Art, wie wir fühlen und dann dann haben wir irgendwelche Süchte oder irgendwelche sehr ungünstigen Reaktionsweisen uns angeeignet und dann verurteilen wir uns dafür aber im Kern. Hilft das ganze Urteil nicht, weil wir damit die Sache nur noch weiter antreiben und noch mehr das verstärken, was das eigentliche Problem ja ist, nämlich dieses Kämpfen gegen sich selbst und diese Verbindung immer wieder abbrechen, die man mit sich selbst haben sollte und die geht nur, oder die kann man nur aufrechterhalten, indem man lernt, sich auch mal mit Mitgefühl zu spüren.
Bedeutet im Nachgang auch, wenn du in eine Wut rüber gegangen bist oder dich verloren hast. Besser gesagt, wenn du Dinge gesagt hast, die einfach verletzend waren und auch nicht auch nicht richtig waren, nicht der Wahrheit entsprochen haben. Wenn du, wenn du Entscheidungen getroffen hast, die du bereust, wenn du nicht immer ehrlich warst.
In dem Moment ist es so leicht, sich sofort zu verurteilen, sich runter zu machen, zu glauben, man wär n schlechter Mensch oder irgendwas dergleichen. Aber die Wahrheit ist ja, das sind alles keine freiwilligen Moves, das sind alles keine Dinge, wo wir das Gefühl hatten ne Wahl zu haben, sondern es ist einfach passiert und es ist nicht freiwillig passiert und es ist meist aus einem Zustand des Schmerzes passiert, des Leidens passiert das. Und das Mitgefühl ist so hilfreich und so wertvoll und so wichtig, weil es uns wieder den Raum eröffnet, wo wir sein dürfen, auch mit dem ganzen Fucker, mit dem Struggle in uns. Und ja, der Selbstwert, von dem über die Rede ist, entsteht nicht, weil man sich ihn
ausdenkt, sondern. Man beweist ihn auch gewissermaßen sich selbst, nämlich durch tägliche kleine Entscheidungen, die man trifft, die sozusagen ausdrücken. Hey, ich bleibe bei mir, ich respektiere mich, ich gehe achtsam mit mir um, ich bin mir wichtig, ich respektiere meinen Körper, ich achte auf mich und das jeden Tag ein bisschen mehr nicht, perfekt, einfach nur ehrlich, und man darf bei all dem Ganzen auch immer wieder. Ein Schritt vor und 2 zurück machen. 3 Schritte vor, 2 zurück hinfallen, aufstehen, das ist völlig menschlich. Ich kenne niemanden, bei denen das anders ist. Ich kenne niemanden, der das linear alles nach oben hin in die Optimierung treibt, das ist eine Illusion, das ist eine absolute Illusion und solange
wir in der Illusion festhalten und uns mit der Illusion vergleichen, so lange werden wir uns selbst geißeln. Und das Loslassen dieser Illusion, das zulassen der Realität, das annehmen der Empfindungen in diesem Augenblick, das ist Freiheit. Und Freiheit bedeutet nicht, ich fühle mich immer wohl. Freiheit bedeutet, ich lasse geschehen, ja, in diesem Moment fühle ich Müdigkeit, und ich fühle. Vielleicht eine körperliche Erschöpfung, aber ich fühle auch Ruhe und ich fühle auch Dankbarkeit und all das an Emotionen darf in mir parallel existieren und trotzdem kann man die Entscheidung treffen, bewusst, was man damit macht und letzter Gedanke noch, manchmal wachsen wir nicht trotz. Trotz unserer Entscheidungen,
sondern durch unsere Entscheidungen, auch wenn sie sich anfühlen wie ein Fehler. Und da geht es um Vertrauen und du musst niemanden beweisen, dass deine Entscheidung richtig war und den Leuten das präsentieren, sondern du musst nur dir selbst zeigen, dass du da bist. Und da bleibst, egal wie schwer es gerade ist.
Und. Ich möchte jetzt zur letzten Frage übergehen und ich finde die Frage, die jetzt kommt, die macht das noch mal alles so ein bisschen rund. Es geht jetzt weniger um Beziehung und weniger um Entscheidung, es geht mehr um wie finden wir die Balance zwischen Bewusstheit und einfach mal sein dürfen.
Und die Frage ist, die entstand aus einer sehr ausführlichen E Mail und an dieser Stelle die Person das hören. Du weißt, dass du gemeint ist. Deswegen danke noch mal auch für den offenen, für das Vertrauen, ich lese die Folge, frage mal vor ist bewusst eine coping Strategie wählen besser als unbewusst eine coping Strategie haben?
Also wenn ich male dann hat es zum Beispiel auch diese meditative Wirkung ich bin voll im Flow und nur das Malen fokussiert, mein Kopf schweigt. OK, ich könnte jetzt sehr viel malen, aber was ist quasi der Unterschied zwischen Meditation und coping Strategie? Bei beiden versuchen wir doch den Kopf auszuschalten, wann ist malen, arbeiten, lernen, Meditation und an welchem Punkt schlägt es um und ist eine coping Strategie? Einerseits prägt jeder Leb im hier und jetzt schalt deine Gedanken ab und auf der anderen Seite sagt jeder weicht deinen Gedanken nicht aus indem du exzessiv durch Social Media scrollst.
Ja was denn nun Gedanken zulassen ja oder Nein und wenn ja in welchem Maße? Und bis zu welchem Punkt ist es gesund und wie identifiziere ich diesen Punkt? Weil bei mir ist es nicht mehr gesund, definitiv nicht, also die Essenz der Frage ist so, wie finde ich den gesunden Mittelweg zwischen Achtsamkeit und Vermeidung, zwischen innerer Arbeit und spielerischer Freiheit, wann darf ich bewusst flüchten oder darf ich bewusst flüchten, wenn ich merke, dass mein denken mich zerstört, dann muss ich alles aushalten.
Und woran erkenne ich, ob ich heil oder mich nur betäuber sind? Auf jeden Fall ist eine wichtige Frage und ich habe jetzt heute auch einen Beitrag darüber, stellt jetzt online, kommt die nächsten Tage aber noch mal speziell auf die Zeile was ist quasi der Unterschied zwischen Meditation und Coping Strategie Meditation hat nicht den Anspruch etwas zu verändern. Eine coping Strategie hingegen schon. Es ist ja eine Strategie und wir wollen was copen, das bedeutet, wir wollen mit etwas umgehen, soll heißen wir copen, indem wir Dinge tun müssen wie scrollen oder rauchen oder Essen oder whatever es gibt natürlich, ich sag mal funktionalere coping Strategien etwas was besser funktioniert und etwas dysfunktionalere destruktive
Strategien. Aber in jedem Fall ist es ne Strategie, um einem Gefühl auszuweichen. Und das ist so der Kern einer coping Strategie. Eine Meditation hingegen ist keine coping Strategie, sondern sich dem bewussten Aussetzen der Gegenwart und das die Präsenz, das annehmen von dem was gerade ist. Und das ist ja das Paradoxon. Man könnte meinen, aber das wäre ja auch eine coping Strategie, wenn ich mich hinsetze und mein Atem beobachte oder meine Empfindung im Körper beobachte, mein Nervensystem dadurch reguliere.
Das ist ja auch eine Strategie, kann man bestimmt so auslegen, aber es geht hier im Kern nicht um, ich will jetzt etwas loswerden, ich setze mich nicht hin, um mich besser zu fühlen, es gibt kein etwas tun, um irgendwohin zu kommen, sondern es ist ein. Ich setze mich oder ich stehe oder ich laufe, um mit dem zu sein, was gerade ist.
Ich lasse es geschehen und das interessante ist halt, dass wenn du diesen Prozess wirklich praktizierst, ich immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass sich durch das reine sich dem aussetzen Dinge von selbst auflösen. Das bedeutet, dass. Dieses intensive Gefühl, dem wir ausweichen wollen, das manchmal so intensiv ist, dass wir gar nicht mehr anders können, außer uns abzulenken, wenn wir lernen, und das ist ein Learning. Ich betone das, das geht nicht von jetzt auf gleich, und es geht auch nicht immer auf Anhieb und lernen, uns damit hinzusetzen, es anzunehmen, und das kann auch in Form eines. Eines einer jogging Runde sein, wenn man rausgehen muss und man muss joggen gehen oder es gibt
unterschiedliche Formen, der sagt man Meditation, Es gibt G Meditation und so weiter aber im Kern ist es immer was auch immer gerade ist, darf sein, ich wehre mich nicht, ich lasse diesen inneren Widerstand los, ich kämpfe nicht gegen die Situation, ich kann nicht beeinflussen, dass gerade. In mir dieser. Dieses Chaos herrscht, aber ich kann zumindest beeinflussen, inwiefern ich dagegen ankämpfe und wenn ich aufhöre zu kämpfen und wenn ich annehme und wenn ich akzeptieren lerne, dann lösen sich die Dinge meist schon von selbst auf und damit kommt wieder Harmonie oder eine gewisse Balance ins System, nicht durch mehr tun, sondern einfach nur durch mehr annehmen und ja.
Aus der Nachricht, die auch wie gesagt etwas länger war, hat sich so Rausgelesen. Also die Person ist extrem reflektiert, die hat super viel schon mit sich gearbeitet und ist an viele Dinge ran gegangen, auch im therapeutischen Setting und so weiter und in diesem Sinne ist was man sucht, nicht nur eine weitere Technik, sondern einfach mal eine Erlaubnis zu atmen ohne sich gleich dafür zu verurteilen.
Dann meine ich, dass. Die Erlaubnis, einfach mal Dinge zu tun, die jetzt im ersten Sinne nicht super healthy aussehen. Ja, sei es ein Videospiel spielen oder einfach Sachen tun malen von mir aus und sich komplett daran verlieren. So ne ich sag mal so ne gesunde Dissoziation, so ne gesunde Realitätsflucht wenn man so will ja ist hilfreich und auch manchmal sinnvoll damit wir unseren Helfer System auch mal kurzen Raum geben können zum klar kommen. Und ich habe mir, also ich habe zum Beispiel jetzt auch die letzten Jahre wirklich fast schon asketisch beigebracht, gar nichts mehr zu konsumieren.
Ich habe mir damit sozusagen jeden Genuss auch ein Stück weit genommen, weil ich mir gesagt habe, ich möchte mein System mal aufs absolute. Dimuli Minimum herunterregulieren das soll heißen, ich wollte alles weg haben, mitsamt Kaffee und Zucker und sowieso Drogen, Alkohol, Cannabis, alles raus meinem System Smartphone möglichst wenig, so dass ich mir selber sagen konnte, jetzt gebe ich mein Bestes, jetzt weiß ich zumindest okay so fühlt sich's an, wenn ich mal wirklich mich wieder auf eine gesunde Baseline reguliere, dass mein. Dass mein Hormonsystem, mein Neurotransmittersystem einfach nicht mehr so krass abhängig ist von ständigen Substanzen und anderen äußeren Stimulis.
Und das wurd jetzt nach einer gewissen Zeit auch zu einem neuen Zwang, also zu so einer Einstellung, dass man gar nicht mehr anders konnte und man sich ständig meint, man müsste sich jetzt besser verhalten, gesünder verhalten und da hab ich gemerkt, Jo Diggi ist mal gut jetzt so also dieses. Sich alles in Anführungsstrichen verbieten ist auch nicht Sinn und Zweck und ich hatte einfach mal wieder mega Lust einzurauchen und und dann hab ich damit so n Konflikt gehabt.
Es ist jetzt richtig, es ist Flucht, es ist bewusst das konsumieren was ist es denn jetzt und ich hab diesen Konflikt auch mehrere Wochen getragen, ohne dass ich in die Handlung übergegangen bin, aber dann hab ich irgendwann auch gecheckt diggi mach es halt und mach es bewusst. Was ist daran schon so das Problem, was soll denn.
Also erlaubte das doch einfach, ohne gleich das sozusagen auseinander zu nehmen oder mit einem Gewissen vereinbaren zu müssen, weil niemand bestraft ich, niemand hat sich, das ist alles nur ein Konstrukt in einem eigenen Kopf, und was ich auch gelernt habe, ist Stichwort jetzt was Cannabis betrifft, ja für Leute die damit vertraut sind, müssen ja viele von Zuhörern hier die, die wissen was ich meine, es gibt ja auch ganz viele unterschiedliche. Sorten und Arten des Konsumieren und so weiter und das kannst du auch sagen.
Ist eines Bier ist anderes Wodka. Es gibt da so viel unterschiedliches Zeug, aber darüber will ich gar nicht reden, was ich eigentlich sagen will ist, wir reden über von wir reden immer von Cannabis und ob es gut oder nicht gut, ob es schädlich oder vielleicht sogar gesundheitlich förderlich ist. Wovon wir aber gar nicht so oft sprechen ist, was machen wir denn dann, wenn wir ein geraucht haben, das ist nämlich viel entscheidender, du kannst nämlich. Cannabis konsumieren oder einfach ein Rauchen oder wie auch immer du es zu dir führst und kannst dann auch dich hinsetzen und meditieren und eine unglaublich tiefe Meditationserfahrung haben und du kannst ein tiefes Gespräch führen.
Du kannst dich noch mehr öffnen, noch mehr spüren, du kannst einfach die Präsenz genießen des Lebens im Augenblick und das geht alles und das geht mit Cannabis. Natürlich noch ein Stück intensiver, weil du empfänglicher wirst. Gleichzeitig kannst du aber auch genauso dich abschalten. Du kannst den Fernseher anmachen, die Konsole anmachen, was essen, noch mehr essen, noch mehr essen und noch eine Rauchen und noch mehr essen und dann irgendwann völlig taub einschlafen.
Beides geht, und das ist eigentlich die Frage nicht, rauche ich ein oder nicht, sondern und dann mache ich dann eine Flucht draus oder mache ich eine bewusste. Erfahrung draus und das ist für mich entscheidender geworden und ich hab ne bewusste Erfahrung draus gemacht und ist nicht einfach, muss ich auch sagen. Also es ist gerade mit Cannabis und das schlägt auch so krass auf unser Dopamin System und da passieren aber viele Dinge in uns die uns natürlich anleiten zu zu schnellen impulsiven Entscheidungen und so weiter aber was ich sagen will ist das Muster, dass ich immer stark sein muss, dass ich immer alles fühlen muss, dass ich immer alles durchhalten muss, darum ging es mir, dieses Muster
einfach mal auch hier halt zu unterfragen und. Mir selbst wieder das Recht auf eine Entspannung zu geben, die auch mal extern eingeleitet werden darf, die nicht immer nur durch meinen Atem passieren muss, die nur durch eine Meditation passieren muss oder so einfach einfach mal loslassen von diesen Zwängen. Was darf ich, was darf ich nicht und sich erlauben den Gefühlen nicht unbedingt auszuweichen, darum geht es ja gar nicht, sondern sie zu halten, mal kurz auf Standby, ich habe genug gefühlt für heute.
Weißt du Feierabend, ich erlaube mir jetzt einfach mal ein zu rauchen und eine gute Zeit zu haben. Und ich will jetzt nicht irgendwie jemanden zum Konsum von Cannabis anstiften, um Gottes Willen und ich weiß, dass es da auch kritische Stimmen geben wird und vielleicht bist du jemand, der gerade mich Judge im Kopf und sich denkt, Ah Jonas schwach geworden oder so I Don't know im Endeffekt I Don't have shit jeder ist für sich selbst verantwortlich, jede Handlung hat Konsequenzen, wir müssen mit den Konsequenzen umgehen können Thats it und. Der feine Grad ist halt einfach.
Bin ich noch mit mir verbunden oder entziehe ich mich mir gerade mache ich es aus Flucht und mache ich es bewusst? Ist es eine Erlaubnis oder ist eine Entschuldigung und das ist der Tanz, das ist der Tanz zwischen Disziplin und Genuss, das ist der Tanz zwischen Bewusstheit und Menschlichkeit, ist der Tanz zwischen Tief fühlen und einfach mal loslassen dürfen, ohne mich dafür gleich zu zerdenken und zu Zerdenken, zu zerstrafen, zu bestrafen und. Wir, alles Menschen, wir alle, sind auf dem Weg. Wir suchen alle und inmitten all der Kleid darf ich auch einfach mal Mensch sein und mich nicht wie ein Priester verhalten. Mai o Mai ja, es ist nicht die Handlung, die entscheide, es ist vielmehr die Haltung, das ist so
glaube ich, ein springender Punkt. Ob du jetzt zockst oder Joggst oder malst oder meditierst es geht weniger um das was und mehr um das warum. Warum tust du das gerade, warum zockst du gerade, warum joggst du gerade, warum malst du gerade, warum meditierst du gerade und ey auch hier die Antwort muss man nicht klatschen, du kannst malen um dich gerade zu entziehen oder zu flüchten, du kannst joggen um gerade zu flüchten, du kannst zocken um gerade zu flüchten, wenn du dir dessen bewusst bist und dich dennoch dafür entscheidest, dann ist das doch völlig okay. No one is charging you für alle lernen, für alles ein Prozess und ja, manchmal kann ein Videospiel genau das sein, was du brauchst.
Alter, ich habe es letztes Jahr gemerkt, auch zu derselben Zeit, ungefähr Mai letzten Jahres, habe ich, wir haben uns in Nintendo Switch zugelegt und ich habe selber gespielt, ich habe meiner Kindheit viel selber gespielt auf Nintendo 64 und es war so meine kleine Realitätsflucht, das war so meine. Meine helfe helfe Disciation, wenn man so will. Also das war einfach so mein Safe Space als Kind Zelda, ich weiß nicht ob du selber kennt, wenn du selber kennt, dann weißt du was ich meine, du fühlst mich, aber ich habe es letztes Jahr zur selben Zeit durchgespielt und ich habe damit auch ehrlich gesagt kein großes, Ich habe kein großes Ding daraus gemacht, das weiß nicht so einen, ich muss jetzt spielen Gefühl, sondern es war mehr so
am Abend. So eine Stunde von Zeit mit mir selbst. Einfach Zeit mit mir selbst und dann aber auch verstehen, wenn es dann reicht und es nicht zu übertreiben, sondern auch darauf, sein System zu hören. Chillig Kamera ist gerade ausgegangen, anyway, das Mikrofon läuft also was wirklich hilft ja das.
Ist nicht noch mal eine runde Trauma Integration, sondern einfach mal eine runde Pause, bisschen Entlastung, den Spaß, bisschen durchatmen, das ist auch Teil der menschlichen Erfahrung. Wie gesagt, wir sind alle nicht heilig, wir haben alle limbisches System, wer sind alle Impulsen ausgesetzt, wir haben ein hochsensibles Nervensystem, was immer auf Reize reagiert wir.
Und auf Gedanken reagiert und ja darin auch mal sich selbst die Erlaubnis zu geben, sich fallen zu lassen mit dem Wissen, dass man nie zu tief fallen wird, sondern wird immer gehalten von der eigenen Bewusstheit. Also fragt ich, verliere ich mich oder finde ich mich, wenn ich das tue? Vermeide ich mich oder kümmere ich mich, wenn ich das tue, benutze ich etwas, um mich nicht zu spüren oder um mich sogar besser zu spüren und wenn du es ehrlich beantworten kannst, ohne Rechtfertigung, ohne irgendwelches, ohne irgendein Dogma, dann bist du auf einem sehr guten Weg, auch dann, wenn du nicht immer alles im Griff hast, hat niemand, das ist kein Versagen, wenn man einfach mal loslassen will und.
Du musst nicht erst heilen, um dein Leben zu genießen. Du musst nicht vollständig repariert sein, du bist nicht kaputt, du warst nie kaputt. Das ist der springende Punkt, Du bist kein Projekt, das erst fertig sein muss, du erlebst natürlich Dinge, die die in die gespeichert sind, auf eine Art und Weise er Muster an Verhaltensweisen an, er muss.
Emotionen an Gedanken, Dinge, die immer wieder durch den Kopf schießen, die in deinem Körper gewisse Dinge auslösen. Und du fühlst dich alles so fremdgesteuert, teilweise an. Jemand sagt was, jemand schaut dich nur an, jemand antwortet nicht auf deine E Mail und sofort schießen die alte Sachen durch den Kopf und ein System geht in Alarmzustand und EY jeder kommt auch mit einer gewissen anderen Voraussetzungen ins Erwachsenendasein. Ja und jetzt liegt es an einem selbst. Wie liebevoll man damit umgeht und nach und nach wieder Ruhe reinbringt.
Und dafür darf man gerne auch mal ein Videospiel spielen und dafür darf man von mir aus auch gerne mal whatever eine Schokolade essen enjoyed wir sind doch nicht hier um uns alles zu verbieten, ist doch ebenso Teil der Erfahrung, dass wir erleben und erfahren. Ohne und ständig zu betäuben. Du kennst die Antwort, du weißt, was richtig ist und das möchte ich sagen. Ich kann dir nicht sagen, was richtig ist. Ich kann nur Anstöße geben, ich kann, ich kann Perspektiven geben, aber ich kann dir nicht sagen, was zu tun hast, was zu tun hast oder was du unterlassen solltest. Du darfst deine eigene Erfahrung machen und vielleicht geht es im Leben nicht darum, immer tiefer und tiefer zu graben. Wieso psychoarchäologen?
Sondern irgendwann auch mal zu sagen, Inaf ist Inaf genug für heute, genug gefühlt für heute. Ich darf jetzt spielen, ich darf sein, ich darf die Dinge tun, die ich mir gerne verbiete, und ich darf sie bewusst tun und danach auch mit mir keinen Check in machen und mich einfach fragen und wie fühlt es jetzt an, war es richtig, du bist erwachsen, du darfst ausprobieren, darfst dir Raum schenken und.
Darfst lernen. All das ist keine Schwäche, das ist reif ist es würde, das ist Liebe zu dir selbst, am Ende als Fragen die 3 Fragen, ging es nie um, es ging nie um Beziehung oder Entscheidung oder coping, was ist coping, was nicht? Es ging um das das, was dahinter lag, nämlich wie bleibe ich mir treu, ohne mich zu verlieren. Wie halte ich das Chaos aus, ohne zu zu machen, wie erlaube ich mir zu leben, auch wie das Gefühl habe, dass ich so unfertig.
Oder vielleicht sogar kaputt. Bin noch mal, du musst nicht alles im Griff haben, du musst nicht ständig weiter graben und suchen und analysieren und versuchen zu verstehen und auch wenn es alles nett gemeint ist, du musst nicht durch jede Dunkelheit durch Rennen, um sie schnellstmöglich zu überwinden, du musst nur wach genug sein, du.
Um zu checken, man du flüchtest und wann du dich wirklich fühlst. Manchmal reicht es schon nur ein Atemzug lang da zu bleiben mit dir, egal wie es sich gerade anfühlt und um die Folge abzuschließen ist jetzt glaube ich der perfekte Zeitpunkt, eine kleine abschließende und. Meditation gemeinsam zu machen. Wenn du möchtest, lade ich dich ein, kurz die Augen zu schließen und die Gesichtszüge weich werden zu lassen und den Kiefer zu lockern.
Die Schultern sinken zu lassen und solltest du gerade sitzen oder liegen oder stehen bringen, einmal. Deine Aufmerksamkeit in den Brustkorb und vielleicht spürst du da gerade Wärme. Vielleicht spürst du da gerade ein enges Gefühl oder ein weites Gefühl, was auch immer du gerade dort wahrnimmst. Die reine Empfindung Versuch mal die reine Empfindung. Ohne Interpretation wahrzunehmen, das bedeutet, ohne dass du jetzt eine Geschichte darum herum Aufbaus, warum es sich so anfühlt oder was genau oder fühlt, sondern versuch mal die reine Empfindung zu kommen, das reine Empfinden, die reine Information und wir driften ab, wir driften Gedanken und wir gehen wir zurück in den Brustkorb. Und Vertiefe einmal deine
Atmung. Atme tief bis in den Bauch hinein und lass die Luft dann wieder ganz von selbst über die Nase oder den Mund. Je nachdem, wie du möchtest, ausstrahlen die ruhigere Atmung, vor allem das ruhigere Ausatmen. Gibt dem Nervensystem das Signal, dass alles gerade in Ordnung ist, dass es keinen Grund gibt, Spannung zu halten, werden weicher, werden, offener. Wir lassen zu, wir nehmen an und. Wenn du das Gefühl hast, dass die Atmung gerade nicht zu tief geht oder gehen kann, weil sich in deinem solaplexus Bereich das Gefühl breit macht, das Zeit etwas zu ist oder etwas verengt ist, dann auch hier kein Kampf.
Einfach nur wahrnehmen. Wir brauchen nichts verändern bleibt. Der Aufmerksamkeit nur in Empfindung. Du wirst verschiedene Empfindungen wahrnehmen können und selbst wenn es sich wie eine Leere oder wieso ein taubes Gefühl anfühlt, wenn es sich geschlossen oder offen, egal was alles ist, eine Empfindung in jedem Augenblick hast du in jedem Teil des Körpers Empfindungen, die du wahrnehmen kannst.
Wandere einmal von der Oberkörpervorderseite im Brustkorb dem Bauchnabel hinunter zu bisschen die Beine und in die Füße bis in die Zehenspitzen. Spüre hier nach, was an Empfindungen registriert wird. Wandere dann von den Zehenspitzen langsam wieder hoch über die Beine, über die Hüfte, über den Bauchnabel in den Brustkorbbereich. Lass die Atmung fließen, lass die Schultern abgesenkt, lass die Gesichtszüge weich und du wirst merken, dass in dem Körper immer wieder.
Kurzen Momente der Spannung auftauchen, sei es im Nackenbereich, in der Hüfte, es gibt immer wieder so kurze Augenblicke, wo sich eine leichte Spannung bemerkbar macht und auch das kannst du nur wahrnehmen und auch hier durch die Wahrnehmung annehmen und durch das Annehmen loslassen. Was auch immer du im Moment fühlst, was auch immer du im Moment am stärksten fühlst, lass es da sein.
Du bist nicht das Gefühl und du bist auch nicht die Gedanken, in denen du dich da verlierst, denn du bist das. Was fühlt du? Du bist das, was denkt und wie man das nennt. Das ist egal, weil es nicht um Worte geht, sondern um die reine Erfahrung. Danke für deine Aufmerksamkeit, danke, dass du die Zeit genommen hast. Das war die 100.
Episode. Und ich wünsche Dir von Herzen eine wundervolle Woche und ja, schön, dass du dabei bist. Ich sag bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, komm klar dicker, bis dahin mach's gut, ciao ciao.