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Shownotes
(EP98) Wie man (wieder) lernt, seiner Intuition zu vertrauen.
In dieser Folge geht’s um ein Thema, das viele romantisieren – und oft missverstehen: Intuition. Was wir als „Bauchgefühl“ deuten, ist manchmal einfach nur eine Schutzreaktion des Nervensystems.
Ich spreche darüber, warum Intuition nicht immer eindeutig ist, wie du sie von Trauma unterscheiden kannst – und was es wirklich braucht, um dir selbst wieder zu vertrauen. Es geht um emotionale Taubheit, innere Sicherheit, Selbstregulation, Achtsamkeit und die zentrale Frage: Wie spüre ich meine Intuition – und treffe Entscheidungen, die nicht aus Angst kommen?
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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, komm klar, digga. Mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge möchte ich und darf ich über Intuition sprechen und ich möchte darüber sprechen, weil ich mich die letzten Wochen mehr damit auseinandergesetzt habe, weil mich das Thema intuitiv begleitet hat und ich mir dachte, wir alle sprechen darüber, jeder hat schon unzählige Male gehört, aber kaum einer scheint wirklich zu verstehen, was hinter diesem Begriff steckt und vor allem, wie kann man seiner Intuition.
Vertrauen näher kommen wie kann man sie wirklich spüren? Weil und darüber werde ich gleich noch sprechen, es geht vielleicht gar nicht so sehr um was ist meine Intuition, sondern vielmehr, um wie treffe ich die richtige Entscheidung, weil darum geht es doch eigentlich, oder die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, die Angst, nicht richtig gewählt zu haben, die Angst, nicht seinem Bauchgefühl vertraut zu haben und dann irgendwie auf dem falschen Weg abgegleitet zu sein. Es ist die Angst, nicht richtig gelebt zu haben und keine Ahnung, ob ich jetzt zu viel vorweggenommen habe. Aber ich habe mich, als ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, mir fällt es immer am einfachsten, wenn ich mich in so ein Thema begebe, indem ich
darüber schreibe, weil beim Schreiben fällt mir am schnellsten auf, wo ich Lücken habe, wo ich selber vielleicht auch aus mir wissen herausziehe, wo ich nicht das Gefühl hatte, dass ich das bewusst vorher abrufen konnte, also im Schreiben. Komme ich am schnellsten so eine Flow Zustand und im Flow Zustand hört auch dieses dieses analytische denken ein wenig auf.
Es kommt mehr zu so einem abstrakten kreativen Denkprozess und da habe ich gemerkt, dass in mir schon einiges drin steckt, aber auch vieles nicht und das habe ich dann vertieft und ich möchte einmal gerne ein Teil des Essays vorlesen, was ich da verfasst habe. Und zwar den Einstieg davon. Und es beginnt mit einem Zitat von Albert Einstein, wobei man sagen muss, wie bei so vielen Zitaten, die man aus dem Internet nimmt, niemand weiß, ob es wirklich von Einstein kommt, es wird ihm zugeschrieben, aber es gibt keine gesicherte Quelle, und das will ich auch mal gleich vorweg sagen, Zitate aus dem Internet immer schwierig, egal, ich wollte es mit aufnehmen und es enthält eine interessante Idee für das Say und hier ist
einfach mal vor, und zwar. Der Verstand hat wenig Anteil am Moment der Entdeckung. Irgendwann geschieht ein innerer Sprung, nenn es Intuition oder wie du willst. Und plötzlich ist die Lösung da. Du weißt nicht wie du weißt, nur sie war die ganze Zeit da zitatente und jeder spricht darüber, aber kaum jemand versteht wirklich, worum es geht, Intuition, was genau ist sie, ist sie eine universelle Eingebung, die uns durch das Leben führt?
Oder nur ein reaktiviertes Muster Nervensystem, das auf emotionalem Trauma basiert, eine höhere Führung im Leben, die unseren Seelenweg bestimmt oder nur ein Schutzmechanismus unseres Egos, das immer Kontrolle und Sicherheit beanstanden will, vielleicht ein bisschen von allem? Ursprünglich leitet sich der Begriff Intuition vom lateinischen Into eri ab, was so viel bedeutet wie Hineinblicken oder genau hinsehen, heute verstehen wir darunter meist ein Bauchgefühl ein. Implizites wissen, das die Wahrheit in sich trägt, sich vom All alltäglichen Denken abhebt und über den Körper erfahren wird.
Ich persönlich konnte lange Zeit nichts mit diesem Konzept anfangen, warum, weil ich kaum Zugang zu meinem wahren Empfinden hatte, geschweige denn Vertrauen ins chaotische emotionale Erleben, und ich bin mir sicher, so geht es heute Millionen Menschen, die jeden Tag mit einem disregulierten Nervensystem leben und in immer wiederkehrende depressive Zustände gleiten, ohne zu verstehen, was da eigentlich in ihnen abgeht. Ich fühl dich.
Ein Grund, warum wir heute so viel über Intuition sprechen, ist vielleicht genau der. Wir leben die meiste Zeit kontra intuitiv, wir ignorieren die Signale unseres Körpers und schenken den subtilen Regungen uns kaum Beachtung, statt die Welt mit unserem Ganzen sein zu erfahren, versuchen wir sie allein durch die Linse unseres Verstandes begreifbar zu machen.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte. Hat sich unsere Kultur immer weiter von der Intelligenz des Körpers distanziert und sich stattdessen immer mehr auf die analytische Fähigkeit des menschlichen Verstandes fokussiert? Das hat seinen Preis, der Verstand will kontrollieren, planen, ordnen, manipulieren, dafür vertraut er auf messbare Daten, auf möglichst viele gesicherte Informationen, und das hat uns enormen Fortschritt gebracht, aber auch massive Zerstörung, denn so hilfreich das Denken in vielen Bereichen ist, es versagt an der Ungewissheit. Das Leben ist nicht linear, nicht geordnet, nicht kalkulierbar.
Und genau deshalb ist der Verstand das falsche Werkzeug für Entscheidungen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Wenn wir ehrlich sind, geht es bei all dem Gerede über Intuition um 2 Fragen, erstens, wie treffe ich die richtige Entscheidung, zweitens, wie werde ich die Angst los, die Falsche zu treffen, wie schon gesagt.
Ich konnte mit dem Konzept Intuition lange nichts anfangen. Es hat mich ja getriggert, gerade weil ich kaum noch etwas fühlte. Es ist eine Sache, sich schlecht zu fühlen, aber es ist eine ganz andere, gar nichts mehr zu spüren, wenn du in einer tiefen, emotionalen Taubheit feststeckst wirkt, selbst das Geringste fühlen wie eine Bedrohung in Phasen, in denen das Nervensystem desreguliert ist und der Verstand einer Endlosschleife negativer Gedanken produziert, fühlt sich einfach nur fühlen, unsicher an, wie eine Gefahr, die. Man verliert sich im mentalen Nebel, bekannt als Depression. Und wenn man zusätzlich in einem Umfeld lebt, das diese Disregulation verstärkt, fehlt oft die Kraft, das eigene Denken überhaupt zu hinterfragen.
Man ist wie gefangen in einem Zustand, der sich irgendwie vertraudernd fühlt, aber alles andere als gesundes auf dieser Basis seiner Intuition zu vertrauen, ist nahezu unmöglich, denn eine Sache muss man verstehen, nicht jedes Körpergefühl spiegelt auch eine innere Wahrheit, manches. Ist einfach nur eine Reaktion von meinem vergangenen Trauma.
Intuition und Trauma. Beide entstehen im Körper und genau das wird oft übersehen, die natürliche Frage, die sich dann stellt, woher weiß ich, was meine Intuition ist und was meine alte Wunde, die sich meldet und einen Schritt weiter gedacht, woher weiß ich, wenn ich, wann ich meiner Entscheidung vertrauen kann, wenn meine Gefühle keine gesunde Grundlage mehr darstellen und damit stellt sich die wichtigste Frage, woher weiß ich? Ob ich mir selbst noch vertrauen kann? Es geht nicht nur um Intuition, es geht nicht nur um Trauma, es geht etwas viel tieferes, Vertrauen, vertrauen in sich selbst und damit auch ins Leben, denn die eigentliche Frage ist nicht, wie erkenne ich meine Intuition, sondern wie finde ich zurück in ein Vertrauen, das
mich durch das Leben trägt, egal was passiert, einem Kind muss man Intuition nicht erklären. Ein ein Kind kennt nichts anderes. Kinder leben in Harmonie mit ihrer inneren Wahrheit, Tiere übrigens auch. Das Problem beginnt erst, wenn das Denken einsetzt, wenn wir anfangen zu vergleichen, abzuwägen, zu analysieren und in der Schule lernten wir, wie man in Kategorien denkt, aber nicht, wie man als Ganzes fühlt, und so wurde unser inneres Gleichgewicht schleichend verschoben, wir funktionierten, aber spürten immer weniger, und spätestens als Erwachsene merkten wir dann, wie abgeschnitten wir sind vom Körper, von unseren Gefühlen und vom Vertrauen ins Leben.
Doch jede Veränderung beginnt mit Erkenntnis und dieser Kenntnis ist simpel. Wir brauchen wieder ein Gleichgewicht zwischen Denken und fühlen, denn wir wollen keine Sklaven unserer Emotionen sein, aber auch nicht in unserem Kopf gefangen bleiben. Wir wollen klar denken können und tief fühlen, wir wollen präsent bleiben und Entscheidungen treffen, ohne uns dabei selbst zu verlieren, aber wie soll das gelingen, indem wir als erstes Sicherheit in den Körper bringen, denn die Aktivität deines Nervensystems bestimmt, wie du die Welt siehst.
Fühlst du dich angespannt, reagierst du angespannt, du bist reizbar, abweisend, suchst nach Kontrolle und plötzlich ist alles eine Bedrohung, jede Entscheidung ein potenzielles Risiko. Doch wenn du lernst, dich bewusst zu entspannen, den Parasympathikus zu aktivieren, die vagusnerv Aktivität zu steigern, dann verändert sich etwas grundlegendes, du siehst klarer, du reagierst weicher, du bekommst Abstand ohne dich zu isolieren oder von der Erfahrung abzuschneiden ein. Reguliertes Nervensystem ist kein Luxus es ist ein Geburtsrecht und die Grundlage für eine klare Wahrnehmung. Ohne es wirst du nicht frei entscheiden, sondern nur reflexhaft auf das Leben reagieren. Kennst du das?
Du suchst tagelang nach der Lösung für ein Problem, denkst, Analysierst, schiebst Möglichkeiten im Kopf hin und her, immer in der Hoffnung, dass er den Verstand irgendwann sagt, hier bitteschön die perfekte Lösung. Aber es geschieht natürlich nicht, denn je mehr du grübelst, desto angespannter wirst du und umso weiter entfernt sich die Antwort von dir. Doch dann irgendwann lässt du einfach los, meist aus Frustration, du denkst nicht mehr daran, entspannst dich, lenkst dich ab und plötzlich ist sie da, glasklar, fast schon banal.
Kein Zweifel mehr, kein innerer Diskurs, nur Klarheit, die Wahrheit war die ganze Zeit da, aber du konntest sie nicht sehen, weil du mittendrin warst. Gefangen im gedanklichen Nebel. Und wieso oft im Leben? Du hast den Wald nicht gesehen, weil du auf jeden einzelnen Baum gestarrt hast, statt einen Schritt zurückzutreten, um den größeren Zusammenhang zu erkennen. Genau das ist das Paradox der Intuition, sie zeigt sich erst, wenn du aufhörst, nach ihr zu suchen, und das ist ein Problem für unser Ego, denn wie kannst du etwas empfangen, das sich genau dann entzieht, wenn du versuchst danach zu greifen und so geht's den meisten von uns, wir denken ständig über das Leben, unsere Rolle und unsere
Entscheidungen nach, aber kommen nie wirklich zu einem Punkt warum und? Weil wir im Laufe des Lebens unsere analytischen Fähigkeiten trainiert haben, ohne dabei das fühlen Mitzuentwickeln. Und wenn dann noch emotionale Verletzungen dazu kommen, wie es bei jedem Menschen der Fall ist, entstehen zusätzliche Spannungen im System, das Nervensystem speichert diese als sogenannte Energieknoten, also Unverdautes erleben, das sich bei bestimmten Triggern reaktiviert und wieder in alte Muster katapultiert. Trauma ist kein Ausnahmezustand für wenige, sondern ein universelles Phänomen.
In der Psychologie versteht man darunter jede Erfahrung, in der wir uns emotional überfordert und zugleich hilflos gefühlt haben. Das kann ein einmaliges Ereignis sein, wie ein Unfall oder ein dauerhaftes Beziehungsmuster, etwa in einem Elternhaus, in dem ständig geschrien oder abgewertet wurde, es geht um diese Hilflosigkeit, es geht um das Gefühl, Überforderung und in beiden Fällen entsteht hier ein innerer Überdruck. Die emotionale Energie staut sich an, findet keinen gesunden Ausdruck, bleibt im Körper stecken und verfestigt sich. Und genau das beeinflusst, wie wir langfristig fühlen, reagieren und letztlich über unseren Lebensweg entscheiden. Trauma fühlt sich beschissen an, eng, hart, voller Widerstand und jedes Mal, wenn wir bestimmten
Triggern begegnen, manchmal reicht schon ein Tonfall, ein Geruch oder ein Blick, reagiert unser Nervensystem über Kampf, Flucht, erstarren oder sogar People pleasing warum? Weil der alte Schmerz reaktiviert wird. Das allein wäre gar nicht das Problem. Eigentlich will die Energie genau in diesem Moment raus, sie sucht Ausdruck und ich hab auch darüber schon mal in einer Folge gesprochen oder vielen Folgen gesprochen, und zwar wenn es ums Loslassen geht. Das eigentliche Problem ist, wir haben halt nie gelernt im Körper zu bleiben, wenn es unangenehm wird, wir haben nie gelernt das Gefühl zu halten ohne es gleich zu unterdrücken oder zu betäuben, nie gelernt, mit ruhigem Atem im Körper zu bleiben, bis sich die Spannung
von selbst löst. Das. Ich nehme jetzt mal einen Schluck vom Tee und muss dazu sagen, das klingt so einfach, aber das ist es natürlich nicht, was ich in diesem 10 Tages Kurs lernen durfte, wie passender Kurs letztes Jahr, dass körperliche Empfindungen ständig vorhanden sind. Du kannst jetzt gerade in dem Körper hinein fühlen und du wirst immer etwas empfinden können. Und selbst wenn du sagst, empfinde da nicht ich, empfinde der Lehre Taubheit schwere, das ist die Empfindung und ich habe es schon häufiger bemerkt, wenn ich, wenn ich mich nicht dieser Praxis widme, wenn ich mich nicht mehr der Meditation hingebe, sondern mich mehr oder weniger dagegen wäre, weil man verstand da gar kein Bock drauf
hat und ich mir denke, es gibt 50 andere Dinge, die ich jetzt tun könnte oder sollte. Merke ich gerade dann gerade dann sollte ich mich mal hinsetzen und einfach mal die Augen schließen und in den Körper spüren, weil gerade dann ist da viel Spannung vorhanden, die sich mega unangenehm anfühlt im ersten Augenblick. Doch, und das ist der, das ist die Kunst dahinter, dort zu bleiben in der Empfindung, dort zu bleiben, wo es sich eng anfühlt, dort zu bleiben, wo Widerstand auftaucht, sei es in einem Brustkorb, sei es in einem Solaplexus im Bauchbereich. Sei es einen armen Schultern, Nacken, Kiefer, Stirn, wo auch immer du gerade es spürst.
Was auch immer du spürst, dort zu bleiben, zu sein und ohne Bewertung einfach nur wahrzunehmen mit deiner Aufmerksamkeit dort dich auszurichten, das ist die Kunst. Das Interessante ist, und das ist das, was die Kunst ist, wie passen das ist. Was bedeutet also, wie passen in der reinen Bedeutung ist so viel wie die Dinge so sehen, wie sie sind. Und ich habe eingangs erwähnt, Intuition aus dem lateinischen Intuieri bedeutet schauen, Hineinblicken und in gewisser Form ist es für mich sehr ähnlich. Beides, weil der Körper verkörpert, Wahrheit, der Körper lügt dich nicht an, wenn du, wenn du etwas als unangenehm empfindest, dann ist es in dem Moment unangenehm, weil dein Körper darauf reagiert, weil
dein Nervensystem darauf reagiert. Und gleichzeitig muss man verstehen, dass Empfindungen sich ständig verändern und das Problem entsteht nicht durch die Empfindung oder durch Veränderung, sondern durch, dass wir uns ständig dagegen wehren, was wir im Moment fühlen. Und dieses Wehren, dieses ständig davor flüchten wollen, ständig. Ich will mich besser, ich will mich glücklicher fühlen, ich will mich freier fühlen, aber bin auf der anderen Seite nicht bereit zu spüren, hinein zu spüren, That's the Problem. Es klingt simpel, aber es ist alles anderes einfach und jedes Trauma ist individuell und nicht jedes lässt sich von allein lösen.
Manche Blockaden sitzen sehr fest in uns, dass das alleine auch vielleicht überwältigend ist, dass unser Verstand, unser analytischer Verstand uns einfach auch schützen will, dass wir gar nicht erst so tief gehen. Soll heißen, dass es manchmal einfach sinnvoll ist, auch in Therapie zu gehen. Zum Beispiel, weil unser Nervensystem die Sicherheit braucht, um sich zu öffnen und die therapeutische Begleitung ist so sinnvoll, weil es nicht darum geht, schneller jetzt irgendwo zu heilen, sondern dieses intensive fühlen überhaupt erst wieder zuzulassen. Und ja, das fühlen ist das Schmerzhafteste, es ist so paradox, weil.
Wir sagen immer, wir wollen glücklich sein und ich hab eingangs auch über Kinder und Tiere geschrieben. Ja, und Kinder und Tiere, die sind auch nicht immer happy. Ich darf das jetzt gerade live miterleben, noch mal anhand meiner Tochter, die einfach auch jetzt gerade in ihre Autonomiephase übergeht und einfach selber anhand ihrer kognitiven Entwicklung jetzt checkt, OK, ich hab nen Willen.
Und Ihre Emotionen sind so stark und ihr präfrontaler Cortex kann noch nichts davon bremsen und sie ist ihm ausgeliefert. Emotionen können so heftig sein und es ist kein Wunder, dass wir uns davor fürchten, wenn wir in der Vergangenheit so viele schlechte Erfahrungen damit gemacht haben, wenn wir uns innerlich abschotten mussten, damit die damit unsere eigene Gefühlswelt nicht mehr eine Gefahr darstellt und jetzt als Erwachsene leben wir dieses Leben.
Komplett verklemmt und suchen alle nach der Antwort, wie wir uns wieder freier und leichter und glücklicher fühlen können, ohne uns auch mal beschissen zu fühlen. Das funktioniert nicht, das funktioniert einfach nicht, jede Emotion ist da und darf da sein und sie nicht als positiv und nicht als negativ zu framen, das wäre so der erste Schritt.
Und die Gedanken auch nicht, als die eigenen wahrzunehmen, wäre auch ein weiterer Schritt, man nennt es in der Psychologie Diffusion, also statt sich mit seinen Gedanken zu fusionieren. Diffusioniert nimmt Abstand, und das hört man häufig, aber niemand sagt einem klar und deutlich, wie man das auch lernt, weil es ist ein ist. Ein Skill ist eine Fähigkeit du.
Du kannst nicht einfach diffusionieren, weil es so einfach klingt, sondern, und das ist der Punkt, den viele nicht hören wollen. Meditation ist eben die Praxis, die dir das genau beibringt, nicht indem sie dir irgendwelche krassen Techniken beibringt, Nein, sondern indem du einfach sitzt, deine Aufmerksamkeit nutzt, dich auf ein Objekt konzentriert, wie zum Beispiel den Atem oder körperliche Empfindungen und. Und du dann checkst, du fällst die ganze Zeit in die Gedanken zurück.
Dein Bewusstsein wird wieso ein Magnet von den Gedanken wieder angezogen und viele Leute beenden die Meditation nach ein paar Minuten und am Anfang, gerade am Anfang, ist es unglaublich schwierig. Weil es ist so frustrierend. Man denkt sich, ich komm irgendwie nicht wirklich in die Meditation, ich komm nicht in die Tiefe, ich komm nicht in die Entspannung, meine Gedanken sind so laut, es ist immer chaotischer und je länger ich hier sitze, desto schlimmer wird es, das hat noch nichts mit Meditation zu tun beziehungsweise es ist Teil des Prozesses, durch den man erst gehen muss, es ist wie mit allem im Leben, am Anfang ist es immer painful alles, alles wichtige, alles schöne, alles wertvolle.
Hat immer auch einen schmerzhaften Gegenpart und das ist bei der Meditation der Fall. Du sitzt und gerade in den ersten Stunden, Wochen die ersten Sessions, sie sind, die sind nicht gerade die Sessions, auf die man gern zurückblickt, aber sie sind wertvoll und sie sind wichtig, weil man erstmal checkt, was für ein Chaos seinem abgeht und.
Dieses Chaos ist man ständig am Verdrängen und klar ist es anstrengend und klar ist es nervig, wenn man sein Leben führt, die ganze Zeit der Selbstflucht, wenn man nie einfach mal innehalten kann und sich bewusst spüren möchte, sondern immer damit beschäftigt ist, sein Nervensystem mit irgendetwas beschäftigt zu halten, es zu stimulieren, mit Substanzen es zu betäuben, mit Substanzen.
Immer auf der Flucht, immer auf der Flucht. Und ich sag nicht, dass man sein Leben nicht genießen soll, indem man mal einen Kaffee trinkt oder von mir aus ein Bier trinkt, whatever ich will nichts davon als pro oder Contra einstufen, jeder muss für sich selbst ist was Richtiges, es geht aber um den Punkt selbstflucht möchtest du das?
Ist es dein Wunsch, dann sag ich go for it. Das ist nichts falsch daran, aber wenn du in dir spürst, dass du dich spüren willst Und nichts lieber als das, auch wenn es sich erstmal beschissen anfühlt. Dann lade ich dich ein, dich einfach mal für eine gewisse Zeit regelmäßig hinzusetzen, die Augen zu schließen und dein Atem zu beobachten, wie auf natürliche Weise fließt und wenn du es zum ersten Mal machst, dann nimm dir eine geführte Meditation, mach das aber bitte für mindestens 2 Wochen vorher, zieh kein Resümee.
Sagt dir auch nicht, dass du jeden Tag eine Stunde dich hinsetzen musst. Es reichen am Anfang vollkommen 10 minuten aus 10 minuten morgens 10 minuten, abends dead set, das ist ein Krafttraining für deinen Geist, für dein Gehirn und du wirst zwangsläufig merken, dass es nach einigen Tagen etwas besser wird und nach einigen Wochen leichter wird und nach Monaten zu deiner neuen Art der Wahrnehmung wird Präsenz, oh man. Ja, und ich hatte.
Ich hatte eingangs jetzt hier noch erwähnt, wegen dem therapeutischen Weg, nämlich dass, wenn man Empfindungen im Körper hat, die so stark sind, dass der Verstand einfach eine Blockade setzt, dass man gar nicht eher so tief fühlen kann, weil es sich wie eine große Gefahr anfühlt. Das therapeutische Setting kann ja sehr wertvoll sein, weil ein gut geschulter Therapeut dir eben den Raum geben kann, dir die Sicherheit geben kann, dass du loslassen kannst, zulassen kannst, was. Du gerade fühlst über ein gewisses Thema, über einen gewissen Triggerpunkt whatever und dass die Energie dann fließen kann.
Im Kern geht es also nicht darum, sich besser zu fühlen, sondern darum, besser zu fühlen und ja, wir wollen uns alle frei fühlen, das ist kein Geheimnis und das geht aber nur, wenn wir uns erlauben, frei zu fühlen und. Und ja, das ist neu easy, das ist die tiefste Schicht. Wir wollen nicht weiter das Reizreaktionsgelände unserer Vergangenheit sein, niemand will das, niemand möchte ständig nur diese gleichen Muster abrufen, in die gleichen Beziehungsprobleme abgleiten, in die gleichen Geldprobleme abgleiten in die gleichen Jobprobleme abgleiten in die gleichen Gewohnheitsprobleme gleiten und immer wieder und immer wieder und immer wieder reproduzieren, den Struggle immer wieder aufs Neue, man will ausbrechen aus diesem Kampf, man
hat das Recht darauf, sich frei zu fühlen. Aber das bedeutet auch, man hat das Recht darauf, sich mal beschissen zu fühlen, weil Freiheit ist nicht immer nur glücklich sein. Freiheit ist flexibles Denken und fühlen und wahrnehmen. Wir wollen das Leben durchlässig erfahren, ohne ständig an Gedanken an Menschen oder Gefühlen zu kleben, also im Kern, wir wollen wieder wie Kinder sein und. Wir wollen präsent sein.
Wir wollen im Moment sein, wir wollen lachen, wir wollen offen sein, wir wollen vertrauensvoll uns dem Leben hingeben, mit spielerischer Natur, aber gleichzeitig auch bei den Fähigkeiten eines Erwachsenen und einem Bewusstsein für auch Verantwortung, denn andernfalls würden wir in der sozialen Realität nicht klarkommen, also nur Kind sein ist halt auch wieder eine Dysbalance. Wir sind erwachsen geworden, wir haben Dinge gelernt und das dürfen wir auch gerne einsetzen und anwenden. Der Verstand ist nicht der Feind, das Ego ist auch nicht der Feind, das Problem ist die Dysbalance, dass wir halt eben keine Flexibilität in uns geschaffen haben und das alles ist keine naive Wunschvorstellung, es ist möglich, wenn wir bereit sind,
auch das Chaos unserer Innenwelt nicht länger zu bekämpfen, sondern eben zu integrieren, Stück für Stück. Mit Hingabe und Mitgefühl Zeit für einen Schluck Tee und mein Nachbar spielt gerade auf dem Klavier. Ich weiß nicht, ob man das hört, wenn doch, dann, dann danke ich dir schon mal, Benny für die musikalische Malung okay ich möchte auch über den Weg dorthin sprechen, also wie?
Man praktisch in die Intuition gehen kann, was es bedeutet. Aber bevor wir darüber sprechen, noch mal eben noch mal zurück zum Thema Intuition. Im Kern kann es nur dann intuitiv leben, wenn dein Nervensystem flexibel ist. Also wenn es nicht in dieser chronischen Disregulation feststeckt, sondern es zwischen Aktivierung und auch Parasympathikus, also Entspannung, switchen kann, und das ohne großen Widerstand. Weil wenn du in dieser Disrigation feststeckst, wenn du immer in einer Hyperanspannung bist, dann verwechselst du eine alte Schutzreaktion mit einer intuitiven Eingebung und das führt nicht zu einem Leben, das auf Wahrheit oder Weisheit basiert, sondern auf eine Vergangenheit. Und du wiederholst in dem Fall
Muster, die du eigentlich durchbrechen willst. Man trifft Entscheidungen nicht auf Basis von Vertrauen, sondern auf Basis von Angst und. Man richtet sein Leben nicht nach Wachstum aus, sondern eher nach Kontrolle. Und da, wo Kontrolle ist, ist meist wenig Raum für Leichtigkeit. Wenn man darüber nachdenkt, macht es eigentlich Sinn, aber, und das ist entscheidend, man kann diesen Kreislauf durchbrechen, man kann aussteigen, jeder kann das und man muss aber gleichzeitig verstehen, dass es kein Weg ist, der der Teil eines neoliberalen Selbstoptimierungsprozesses sein sollte, also was ich damit meine. Du musst dich nicht so schnell wie möglich heilen, um irgendwo anzukommen.
Du musst nicht endlich fertig sein, du bist kein Projekt, deine Gefühle sind kein Projekt und deine Selbstheilung ist auch kein Mittel zum Zweck, es ist das Leben in diesem Augenblick und es gibt auch keine bessere Zukunft, sondern es gibt nur diesen Moment und die bessere Zukunft gibt es im Verstand der Dinge erhofft, der Dinge erwartet, aber wenn man wirklich. Klarkommen will, dann bedeutet das auch, dass man annimmt, was im Moment ist.
Radikal annehmen, was ist und nicht in diese Illusionen sich reinziehen lassen und ständig hoffen, dass immer es irgendwann besser kommt und. Weißt du das ganze Leben auf seinen Jahresurlaub auslegen oder irgendwas dergleichen, sondern annehmen, was im Moment ist? Und wenn sich im Moment langweilig anfühlt, super, dann ist es das Leben. Wenn sich im Moment schwierig anfühlt, okay, dann ist es das Leben, das ist das Leben, mehr ist gerade nicht, das ist es, und du darfst den Weg der Heilung als Selbstzweck sehen, das bedeutet, du darfst es als ein Weg sehen und. Den du gehst im Moment nicht, um irgendwo schnell anzukommen, sondern um dich selbst wiederzufinden. Und zwar hier und jetzt.
Wir alle sind hier und jetzt, wir alle sind hier und jetzt, um unsere emotionalen Muster zu durchfühlen, zu entknoten, zu integrieren und dadurch freier, ganzer und selbstbestimmter zu leben, und ich sage nicht, dass das der Sinn unseres Lebens ist. Aber ganz ehrlich, es wirkt für mich wie eine natürliche Ordnung. Ne natürliche Ordnung, dass wir uns auf Freiheit und auf Glück besinnen, weil es ist unsere menschliche Tendenz. Jeder von uns möchte glücklich sein, daran besteht kein Zweifel und es wird skeptische Stimmen geben, die sagen, Freiheit und Glück sind Illusionen, aber es ändert nichts an der Tatsache, ich fühle mich freier und ich fühle mich glücklicher, wenn ich diese alten Muster loslasse,
wenn ich nicht mehr in dieser. Entscheidung gezwungen. Bin etwas auf eine Art und Weise zu tun oder zu sagen, wenn ich auf einmal merke, wow, ich habe Raum, ich habe Raum zu wählen, ich muss das jetzt gar nicht tun, ich muss nicht wieder den Joint rauchen, ich muss nicht wieder die Schokolade jetzt essen, ich darf auch einfach nur hier sitzen und mit diesen Empfindungen im Augenblick umgehen und lernen, sie wahrzunehmen und dann mache ich das einen Tag.
Dann mache ich das paar Tage und dann mache ich es paar Wochen und auf einmal habe ich mein Nervensystem beigebracht, mit dem Schmerz umzugehen, und das ist die Kunst, dass die Kunst ist. Klar kommt dicker, ja die Kunst intuitiven Lebens. Wir haben jetzt viel über die Hintergründe gesprochen, aber was ist?
Was genau ist Intuition jetzt? Es ist, wenn ich es auf eine erste Reaktion eine müsste, würde ich sagen, Bauchgefühl oder besser gesagt, ich weiß nicht, was Intuition ist, weil es am Ende nur ein Begriff ist. Und je nachdem, welche aus welcher Richtung man kommt, hat eine andere Bedeutung, wenn jetzt sagst aus wissenschaftlicher Sicht, dann ist es irgendeine Art von neuronaler Mustererkennung und.
Aus spiritueller Sicht höhere Eingebung und meine zweite und reflektiertere Antwort wäre, es ist ein tieferes Wissen. Es ist eine Art innere Führung, die sich nicht im Denken zeigt, sondern im körperlichen spüren, und es ist nicht eine klare Stimme, die mir sagt, was ich jetzt tun soll, sondern eher ein leises Empfinden. So ein unterschwelliges, Subtiles sein, das mich in eine Richtung lenkt, die sich nach Wahrheit, die sich nach Weite, nach Offenheit anfühlt, statt nach engen Angst, nach Enge, nach Kontrolle.
Und ob man jetzt das als Führung meines, meiner Seele oder des Universums bezeichnet, oder ob man es als unbewusste Mustererkennung des Gehirns bezeichnet, das auf Millionen Erfahrungen zurückgreift. Am Ende des Tages. Spielt es keine Rolle? Beides ist legitim, viel wichtiger als die Erklärung ist die Frage, bist du still genug, bist du still genug, um zuzuhören, um zu spüren, was abgeht, und jetzt lasst uns zum praktischen Teil, den wir alle so sehr lieben, dank unserer kulturellen Konditionierung, was kann ich tun, um meine Intuition zu spüren, was kann man tun?
Und die Antwort des Paradox, denn der Weg zur Intuition ist kein Tun. Es ist ein still werden, es ist ein weniger machen. Du kannst nicht zwingen, deine Intuition da zu sein, sie ist immer da, du kannst nur lernen, sie wieder wahrzunehmen und was braucht es dafür? Ich hab dafür, ich hab dafür 5 Punkte aufgeschrieben und zwar der erste Punkt ist Eklat Achtsamkeit und es ist keine Modeerscheinung ich rede nicht von MC Mindfulness die uns alle produktiver machen soll, sondern ich rede von dem Fundament.
Der Wahrnehmung von dem Fundament der Realitätskonstruktion, von dem Fundament unseres Lebens, deine Aufmerksamkeit. Du hörst jetzt gerade diese Worte und du kannst sie nur hören, weil du aufmerksam bist. Und wir gehen unsere Aufmerksamkeit heutzutage sehr leichtsinnig um, wir verschenken sie in sehr viele Dinge, die uns nicht wirklich etwas zurückgeben oder uns noch schlimmer er betäuben oder uns schaden. Sei es irgendwie unnötig dramatisierte Medien oder ja einfach dopamingetriebenes Doom Scrolling auf Social Media, all das bezahlen wir mit unserer Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ist in dem Fall die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit bewusst auszurichten und das darfst du wie ein Krafttraining betrachten.
Wenn man jetzt von Meditation spricht, Meditation, wie eben erwähnt. In dem Fall zum Beispiel das hinsetzen, Augen schließen und konzentriert sich auf eine Sache ausrichten. Für mich persönlich körperliche Empfindungen. Ich fließe durch den Körper, durch die körperlichen Empfindungen mit meiner Aufmerksamkeit. Und das dann für eine gewisse Zeit. Und wenn ich in Gedanken abschweife, was ständig passiert, merke ich das, finde den Weg zurück und dieses immer wieder zurückkommen, immer wieder und immer wieder und immer wieder, das ist das Krafttraining, das ist der Bizeps Curl für dein Gehirn, bei dem du checkst, dass du dich verloren hast und wieder zurückfindest. Und wenn man das trainiert,
regelmäßig, immer wieder und immer wieder, bemerkt man, ich bin in der Lage, Distanz zu schaffen, Distanz zu den Gedanken, Distanz auch zu den Emotionen in. Ich bin dann nicht mehr eine Emotion. Ich bin dann auch nicht mehr ein Gedanke, sondern ich erfahre diese Emotion. Ich erfahre diesen Gedanken und das meine Freunde, das ist im Moment, an dem man die Wahl treffen kann, möchte ich diesen Weg des Gedankens weiterführen, möchte ich diesen Gedanken glauben schenken oder fokussiere ich mich in diesem Moment wieder in meinen Körper, bringe ich die Schultern runter? Mach ich die Gesichtszüge weich, atme ich tief ein, durch den Bauch, über die Nase aus und regulier mein Nervensystem. Und das ist interessant, weil
hier diese Korrelation sehr stark ist, nämlich ein reguliertes Nervensystem erzeugt auch wiederum offenere, positivere Gedanken, wenn unser Körper entspannt ist, ist unser gesamter Filtermechanismus wesentlich offener, wesentlich weiter, wesentlich rezeptiver für mehr Möglichkeiten. Wenn wir aber angespannt sind, gereizt sind, brauche ich nicht erklären. Kennt jeder.
Sind wir auf einmal mega negativ, beurteilen Leute total Vorurteilshaft, haben unsere Zweifel, haben unsere Erwartungen, sind einfach angespannt, verklemmt, laufen Stock durch Marsch durchs Leben und das will man nicht und deswegen, um überhaupt irgendeinen Schritt zu gehen und ich hab das im Potters immer wieder betont und ich werde es immer wieder betonen, weil ich das Rad ja eh nicht neu finden kann, ich laber einfach nur drüber Achtsamkeit.
Und das Trainieren durch die Kunst der Meditation ist essentiell. Es ist keine Option, es ist essentiell. Ich sag an dieser Stelle zum ersten Mal, glaube ich so, weil ich jetzt auch selber lernen musste, dass der Wandel meinem Leben nur dadurch zustande kam, dass ich mich diesen Prozess immer wieder eingegeben habe und die Meditation vieles beeinflusst hat in eine Richtung. Die sich mehr nach Harmonie anfühlt, weniger nach Chaos. Und das Chaos ist immer Teil des Lebens. Aber wir alle können durch unsere Entscheidungen Harmonie hineinbringen, hier Harmonie hineinfließen lassen, vielleicht ist das auch Teil unserer Aufgabe, ich will nicht zu sehr abdriften, zweiter Schritt, zweiter Schritt ist kein Schritt, zweiter Punkt, das habe
ich gerade schon erwähnt, runterfahren, Slow Down, Nervensystem regulieren, die Intuition zeigt sich nicht im Stress. Sie braucht Raum, und wer dauerhaft in diesem Reizreaktionsmut lebt, der kann nicht hören, was leise in ihm spricht. Und je entspannter man wird, desto klarer spürt man, was wirklich in einem lebendig ist. Deswegen Slow Down und das Leben zu verlangsamen, bedeutet nicht, nichts mehr zu tun, es heißt einfach mehr Präsenz in den in den Sachen reinzubringen, die man sowieso tut. Wenn du kochst, dann kochst du, wenn du isst, dann isst du. Wenn du gehst, dann gehst du sehr zen like, aber im Grunde genommen den Kopf nicht versuchen auf Multitasking zu trimmen, weil das sowieso nicht
funktioniert. Unser unsere Aufmerksamkeit kann sich immer nur auf eine Sache gleichzeitig ausrichten, unsere bewusste Aufmerksamkeit unbewusst nehmen wir ganz viele Informationen war von mir aus, aber dass du jetzt gerade das hier hörst und bewusst hörst und dass diese Worte hörst und den Klang der Worte und die Bedeutung der Worte und die deine Interpretation wahrnimmt, das ist eine einzige Sache und.
Wenn du jetzt dein Atem einmal konzentriert beobachtest und bemerkst, wie der Atemfluss gerade in deinem Körper ist, ob der vielleicht tiefer ist, ob der flach ist, und das ist vollkommen OK, wie auch immer er gerade ist. Wenn du wirklich mit voller Konstruktion reingehst, wirst du merken, dass meine Worte nach und nach an Bedeutung verlieren, weil du dich nicht mehr so sehr auf den Inhalt dieser Worte konzentrieren kannst. Deswegen Slow Down, langsamer das ganze Ding angehen hier, wir sind nicht hier, um zu rennen.
Wir sind gerade einfach nur hier, um zu erfahren, und das muss ich mir auch mal wieder bewusst machen. Und ich habe vor kurzem eine breathwork Ausbildung gemacht und die war sehr hilfreich, die war sehr hilfreich, weil ich mir erstmal darüber bewusst wurde, wie stark mein Atem hier rein spielten die ganze Sache. Ich war mir schon immer immer zu viel, ich war mir schon länger bewusst darüber, dass der Atem wichtiger. Wichtiger Schlüsselpunkt ist aber durch diese Breath Ausbildung habe ich mir noch mal wirklich bewusst machen können, wie oft ich im Alltag in den Atemmuster abrutsche, was sich mehr nach Stress anfühlt.
Und wenn ich dann merke, ich bin gerade wieder einer hektischen Situation aufgeladen, dann fällt es mir deutlich einfacher, jetzt mal kurz anzuhalten, die Schultern sinken zu lassen, die Gesichtszüge weich werden zu lassen, durchzuatmen und es gibt verschiedene Arten Techniken, vielleicht wird es ohne.
Separate Podcast Folge wäre auch jeden Fall interessant, aber im Kern langsames tiefes Ausatmen ist schon eigentlich so. Der größte Game Changer sich zu spüren und auch diese Enge zu spüren, das ist vollkommen in Ordnung und dritter Punkt, zweiter Punkt überschneiden sich total. Deswegen kann man die eigentlich zusammenführen.
Selbstregulation und Selbstregulation kann man trainieren, also was ich damit meine ist, wir können es bewusst auch in eine Aktivierung reinfahren, durch Training, durch Rennen, durch kalte Duschen und das hilft auch unserem Nervensystem, sich schneller zu kalibrieren, das heißt muss wieder schnell zurückfinden in einen regulierten, bewussten, ruhigeren Zustand, aber das funktioniert auch nur, wenn man nicht sowieso schon komplett disreguliert ist. Soll heißen.
Hör auf dich, hör auf dein Körper und mach das, was ich für dich richtig anfühlt. Manche ist es einfach Gespräche, Natur, Slow Down, bewusste Pausen, für andere kann es helfen kalt zu duschen, das regelmäßig zu machen, intensiver Breathwork zu betreiben und solche Geschichten. Es gibt jetzt nicht die Methode, aber allgemein einfach da ein bisschen herauszufinden. Wie fühlt sich das für mich an?
Wie fühlt sich Stress in meinem Körper an, wenn ich jetzt zum Beispiel durch eine intensive Atmung Stress verursache, wie kann ich das wahrnehmen und wie kann mein Körper dann wieder auch schnell in eine Ruhe finden und diese diese Fähigkeit der Regulation zu trainieren ist, ist auch ein Schlüssel, um seine Intuition zu spüren, weil wie gesagt, du hast den besten Zugang zu deiner Intuition, wenn du innerlich ruhig wirst.
Und du kannst nur innerlich ruhig werden, wenn dein Nervensystem ruhig ist beziehungsweise wenn der Vagusnerv aktiv ist. Wenn der Parasympathikus aktiviert ist, wenn der Rest and Digest Modus aktiv ist. Wenn du einfach dich lockerer, entspannter, weicher fühlst und dann die Gedanken natürlich hat das einen Prozess oder eine Methode, dass die Gedanken auch ruhiger werden an dieser Stelle.
Nämlich wenn du sie fließen lässt. Wenn du nicht an ihnen festhältst. Wenn du aber auch gleichzeitig nicht noch mehr Input rein drückst und die das einfach mal laufen lässt, und sei es auch zum Beispiel durch Schreiben. Das ist auch der nächste Punkt, deine Gedanken klärst, weil oftmals ist da so viel in uns und nicht alles davon ist schlecht, nicht alles davon ist negativ, nicht alles davon ist etwas, was wir loslassen wollen.
In diesem ganzen Gedankenchaos befinden sich auch gute Ideen. Es befinden sich neue Einsichten, es befinden sich Themen, die zu dir sprechen, weil sie sich schon lange beschäftigen und von dir auch wahrgenommen werden wollen. Ja, also nicht alles ist Bullshit und das Schreiben hat mir persönlich einfach unglaublich geholfen, also sei es auf dem Blatt Papier journaling ganz klassisch oder auch wenn ich unterwegs bin, dann mein Smartphone reintippen einfach nur aufschreiben was geht, gerade in mir ab.
Und so ein Check in auch mal zu machen am Tag einfach nur für 5 bis 10 Minuten mal kurz einfach nur ein Check in es hat auch geholfen in Momenten wo ich emotional komplett überfordert war und ich einfach noch gar nicht so die die Fähigkeit besaß mich jetzt wirklich zu regulieren, da hat es mir einfach ein Gefühl von Kontrolle gegeben, ein Gefühl von ich kann etwas tun, ich kann jetzt hier meine Gedanken rein tippen und ich kann, ich kann jetzt einfach ja.
Background meine Kamera hat sich ausgeschaltet. Die Leute die das Spotify hören. Ich habe das Video aufgenommen und ein guter Freund meinte zu mir noch vor kurzem bitte den Einstellung darauf achten, dass du das einstellt, dass die Kameras nicht selbst ausstellt, wenn der Akku zu heiß wird. Jetzt ist die Kamera Ausgang, weil der Akku zu heiß wurde.
Ja gut, zurück, Selbstreflexion, das Journaling, das Journaling hat es mir einfach, hat mir einfach geholfen, da ein bisschen Klarheit reinzubringen und ist auch ein Teil des Weges und kann ich nur ans Herz legen, vielleicht auch so fragen, sich selbst stellen, wenn man gerade an einem Punkt steht im Leben, wo man nicht weiß, welche Entscheidungen treffen soll, von wegen wenn ich keine Angst hätte, was würde ich tun oder was für dich trotz der Angst waren solche Fragen könnten vielleicht gute. Taschenlampen seinen dunkleren Räumen und auch ein Punkt ist natürlich.
Ich habe es auch schon erwähnt, Therapie ja, ich sag nicht, dass auch Therapie, die das Allheilmittel ist, weil am Ende des Tages liegt die Arbeit trotzdem bei dir, aber du musst nicht jeden Schritt alleine auflösen, du musst nicht alles alleine machen, gerade bei tiefer sitzenden Mustern kann es mega helfen, wenn man ein Gegenüber hat, das Sicherheit ausstrahlt, damit sich dein System überhaupt erst öffnen kann und sich da Unterstützung zu suchen, das ist kein Zeichen von Schwäche und. Sondern von Intelligenz.
Und ja, du erkennst einfach in dem Fall, das ist das intelligente daran, dass du es manchmal jemanden braucht, der mit dir fühlt, wo du dich selbst noch nicht halten kannst. Und diese Punkte sind jetzt einfach mal so ja angeschnitten und man muss sie jetzt nicht als absolute Wahrheit betrachten, einfach nur als Wegweiser. Du kannst nicht hinein spüren und das tun, was sich für dich persönlich richtig anfühlt.
In erster Linie ist mir einfach nur wichtig, dass du lernst, wieder deiner inneren Instanz zu vertrauen. Dass du dir vertrauen darfst, das ist so, das hatte ich auch am Anfang geschrieben. Der Schlüsselpunkt, das Selbstvertrauen nicht in diesem künstlichen, aufgesetzten Stil, wo man jetzt irgendwas jemand vormachen muss, sondern in dem vertrauensvollen Stil urvertrauensvollen Stil, dass man einfach weiß, hey, wenn die Kacke brennt, dann komme ich trotzdem klar. Weil ich mir vertrauen darf.
Das bedeutet nicht, dass ich immer on the on the high Life on the High Life Road bin und immer alles genauso läuft, wie ich das will und immer ich mich genauso fühle, wie ich mir gerne wünsche. Nein, das bedeutet aber trotzdem, dass ich mich immer auf mich, auf meine innere Instanz besinnen kann und du. Durch all diese Dinge, die ich es gerade erwähnt hatte, verbesserst du nicht deine Intuition. Das ist n Punkt.
Ja, die Intuition kann es nicht verbessern, du kannst nur deinen Geist klären, dein System regulieren, deine Wahrnehmung schärfen, um diese Intuition, die immer schon da ist, besser wahrzunehmen, denn die Intuition spricht durch deinen Körper, sie spricht durch deine Empfindung, sie spricht durch diese ganzen kleinen subtilen Signale, die man oft überhört.
Dieses leise Rauschen im Hintergrund, dass dir sagt, TU das nicht oder tu das nicht in dieser sprachlichen Form, wie ich das gerade formuliere, sondern in dieser gefühlten Form. Du weißt, was ich meine, es ist nur idiotisch, mehr darüber zu sprechen, weil man da gerade was wieder in Konzepte packt, was sich nicht verpacken lässt.
Du weißt, was ich meine, der Punkt ist also, dass Intuition für mich persönlich. Nicht unbedingt Magie sein muss nicht unbedingt etwas. Ist das nur ein paar wenigen Vorbehalten ist, die genau ganz sensibel spüren können, sondern es ist das Nebenprodukt eines regulierten Nervensystems, und du darfst in jedem Moment deine Induktion vertrauen, genauso wie du in jedem Moment im Leben vertrauen darfst und das auch, wenn du falsche Entscheidung getroffen hast.
Es gibt keine falsche Entscheidungen, denn die Entscheidungen führen dich immer genau zur richtigen Stelle und du hast immer wieder die Möglichkeit, bessere Entscheidung zu treffen und ein abschließend Gedanke wegen Entscheidungen und wie soll ich mich richtig entscheiden? Ich weiß, dass es voll wieder in Struggle ist.
Und Hey feel you, aber manchmal ist einfach das Beste was tun kannst einfach nicht zu warten bis die Intuition in den Allerklassen Worten zu Gespräch, weil sie es nicht tun wird. Und einfach mal wieder häufiger auch Entscheidungen treffen, die sich unsicher anfühlen. Also, dass du dich einfach diesen unangenehmen Gefühlen stellt, dass du die, dass du sie da sein lässt, ohne dich gleich ohne gleich davor zurückzuschrecken. Du darfst dein Leben aktiv bewusst gestalten Hingabe bedeutet nicht Aufgabe, es bedeutet nicht aufgeben. Du darfst dem Leben vertrauen.
Du darfst im Moment in deinem Leben hingebungsvoll vertrauen. Du darfst ja sagen und gleichzeitig darfst du an dieser Schöpfung teilnehmen und sie mit erschaffen auf deine persönliche Art und Weise, in deinem Ausdruck, aber dafür sind wir hier, um zu erfahren und so, so normal und standardisiert es auch aussehen mag, den Alltag, den du lebst.
Wenn du den Blick, deine Wahrnehmung ein wenig anders darauf ausrichten würdest, würdest du erkennen, dass auch das Mega Wunder ist, was zu erleben da ist. Manchmal muss man sich einfach an die Ungewissheit begeben, denn es ist einzige was wir haben, die einzige Garantie besitzen. Wir sind nicht hier um unsere Ganzen. Vergangenen Muster zu replizieren. Wir sind hier, um uns in die neue Erfahrung zu begeben und das darf sich nicht nur ungewohnt anfühlen, das muss sich ungewohnt anfühlen, andernfalls wäre es keine wahre Veränderung, und ich weiß, wir würden gerne mal richtig liegen und wir würden bloß keine Fehler machen, aber wenn wir so leben wir uns beigebracht wurde, dann leben wir gehemmt und niemand will gehemmt leben, wir wollen
uns frei fühlen. Und das bedeutet auch, frei von Substanzen sein, um uns frei zu fühlen. Die Kunst ist also nicht, ich weiß genau, was richtig ist. Niemand weiß genau, was richtig ist. Die Kunst ist der ganze Schritt ist ungewiss und ich komme klar damit, denn vielleicht geht es am Ende nicht um Gewissheit, sondern um das Vertrauen, mit der Ungewissheit leben zu können und. Egal, wo du gerade bist, egal wann du es gerade hörst. Und ich weiß, du empfindest dein Leben an gewissen Stellen als Baustelle.
Du glaubst, du musst noch das ein oder andere Thema lösen, damit du endlich dich so richtig glücklich und wohl und frei fühlen darfst. Aber was ist, wenn du dir einfach mal für diesen Augenblick die Erlaubnis gibst, das sein zu lassen und. Dein Leben nicht mehr wie ein Projekt zu betrachten? Dann ist es halt nicht perfekt, dann ist der Job vielleicht nicht gerade der perfekte Job oder das Studium genau das, was ich erfüllt oder die Beziehung genau das, was sie dir vorgestellt hast oder der Urlaub, genau so wie du das gedacht hast.
Dann ist es halt so, so Wacken Wort und trotzdem bist du gerade da oder fährst du? Diesen Augenblick mach aus deiner Heilung keine neue Identität. Du bist nicht kaputt und deine Gefühle sind auch kein Projekt. Erlaubt dir einfach mal menschlich zu sein und ein bisschen Chaos auch als Teil deiner Erfahrung beizubehalten.
Einem Muster repräsentieren nicht die Gegenwart, sondern die Vergangenheit. Deshalb vertraue dem Prozess wieder und wieder bleibe bewusst, wieder und wieder und schenke dir in der Zwischenzeit den nötigen Raum, um wieder und wieder ins Fühlen zu kommen. Wir werden fallen, wieder und wieder, aber wir werden aufstehen, bewusster.
Wieder und wieder vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich wünsche dir an dieser Stelle ein wundervolles Leben und ich hoffe, du konntest Erfolg ein bisschen was mitnehmen und wenn nicht, dann ist es auch okay aber mir hat sie gut getan, mich hat sie geerdet und vielleicht. Konnte sie dich auch ein bisschen erden und was anregen oder anstoßen?
Und ich würde sagen, wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt, kommen klar dicker und zum Abschluss lade ich dich ein mit mir noch mal für eine halbe Minute in der Stelle zu sitzen und. Das Ganze einzuleiten mit einem bewussten, tiefen Atemzug durch die Nase ein und durch den Mund langsam wieder ausatmen und noch mal einatmen und entspann dabei deine Gesichtszüge und einen Kiefer vor allem und den Hals und Nackenbereich. Lass die Schultern sinken und lass die Atmung wieder ausströmen.
Und jetzt versuche bei dem nächsten Atemzug mit einer gesamten Aufmerksamkeit den Atemfluss zu verfolgen. Durch die Nase kommt die Atmung hinein, die kühle Luft spürt so an den Nasenlöchern, die Lungen füllen sich, das Zwerchfell dehnt sich aus, der Bauchraum weitet sich und es geht wieder zurück. Über den Mund oder die Nase aus.
So fühlt sich ein reguliertes Nervensystem an und du darfst gerne jetzt auch noch ein paar weitere Minuten einfach sitzen oder stehen oder laufen oder schreien oder einfach in den Körper hinein spüren und die Empfindungen wahrnehmen. Und sie nicht werten und dich öffnen für alles, was gerade ist. Und dann ist Intuition nicht mehr etwas, über das du nachdenken musst, weil du spürst, weil du es erfährst. Und dann ist die Folge daraus ein Leben. Dass du als intuitiv beschreiben könntest, Schau hinein, schau hin, wieder und wieder okay.
Jetzt schließe ich das wirklich ab. Ich wünsche dir einen wundervollen Tag Abend, Nacht, morgen warum du es hörst? Mach's gut bis zum nächsten Mal. Ciao ciao.