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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 96

#96 | Selbstliebe (feat. Melanie Pignitter)

Sonntag, 9. März 2025 · 57 min

MP3

Shownotes

(EP96) Wie kann ich mich selbst lieben?
To be honest: Über Selbstliebe wird ständig geredet – aber was bedeutet das eigentlich wirklich? Und vor allem: Was ist das „Selbst“, das ich lieben soll?
In dieser Folge spreche ich mit Melanie Pignitter – mehrfache Bestseller-Autorin und „Selbstliebe-Mentorin“. Sie erzählt ihre Geschichte und wie sie dazu kam, heute Hunderttausende Menschen mit ihrer Arbeit zu erreichen.
Für mich hat sich dabei eine entscheidende Lücke geschlossen: Warum das Konzept von Selbstliebe oft so abstrakt bleibt – und wie man es wirklich leben kann.
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Mehr von Melanie auf Instagram (instagram.com/honigperlenmelanie).
Gemeinsame Folge (open.spotify.com/episode/6FvVmthwJeL6TVyi01PWu…) über das Klarkommen in Melanies Podcast.
Ihr neues Buch: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol - Ein Roadtrip zu Selbstliebe und Heilung. (amzn.to/4gMQlXT)
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✉️E-Mail: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠jonas@kommklardigga.com
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Was geht ab und? Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge, komm klar, digga, mein Name ist Jonas und das ist eine neue Folge die 1. Folge in diesem neuen Jahr und gleich auch mit einem mit einem Gast. Und zwar Melanie Pegnitter. Sie ist mehrfache Besserlauterin, Podcasterin, Selbstliebe, Mentorin und sicherlich noch. Viel, viel mehr als das.

Und diese über diese Rollen wollen wir natürlich heute aussprechen, aber erstmal ja, schön, dass du da bist, Melanie, herzlich willkommen. Ja, danke, dass ich da sein darf. Sehr gerne gleich mal vorab. Dein Themengebiet ist Selbstliebe, so ich glaube, wenn du dich in irgendeiner Form Brand müsstest, dann würdest du dir schon selber den Sticker Self Love irgendwie verleihen müssen. Würdest du das unterschreiben?

Ja, voll. Wobei das Wort hat für mich mittlerweile zu wenig Energie. Weißt du, das ist irgendwie so aufgebraucht, sodass es gar nicht alle Facetten beleuchtet, die eben eigentlich zu diesem extrem spannenden Selbstliebe Thema gehören, weil Selbstliebe ist in allen Lebensbereichen, so sehe ich das so, dieser Energie Booster, dieser dieser Rückhalt, den du eben oft brauchst. Mhm, also dieser Begriff Selbstliebe ist ja ein bisschen auch Hyperinflationär in den letzten Jahren verwendet worden, aber du beschäftigst dich also, du beschäftigst dich ja schon ein wenig länger mit diesem Thema, Ich glaube, dein Blog ist 2016 um den Dreh gestartet worden, Honigperlen heißt der genau und da hast du schon

angefangen über diese Journey zu sprechen, oder? Ja, ja, voll. Oder zu schreiben. Besser gesagt. Genau genau also an und für sich habe ich den aus. Langeweile heraus damals gelauncht beziehungsweise ich habe halt immer schon gern geschrieben, aber damals steckte ich in einer riesen riesen riesengroßen Krise. Also ich hatte damals auch keinen Job, weil es mir gesundheitlich so schlecht ging und wollte aber trotzdem irgendwas sinnstiftendes machen, dann hat man mir gesagt, Hey es ist 2016 du willst einen Blog machen, ich. Das geht nicht mehr, weil heutzutage macht man Videos und Co.

Es ging aber doch. Also ein bisschen. Reto ist ja oftmals dann doch gefragt und zum Start habe ich den gemacht, um zu schreiben und wusste eigentlich noch gar nicht worüber, und ich habe dann mehr und mehr gemerkt, wie gut es mir tut, in meinem Schmerz, in meiner Krankheit, in meiner Krise a zu schreiben und b wieder den Kontakt für so ein wichtiges Thema zu finden. Wie zum Beispiel das Thema Selbstliebe oder einfach deine Gedanken und wieviel du in einer richtig beschissenen Situation damit durchaus ändern kannst.

Also du kannst jetzt keine Wunder herbeizaubern, aber neben all den Medikamenten und all den Therapien, die ich damals machen musste, kann ich für mich sagen, hat mir so die Arbeit mit mir selbst, an meiner Persönlichkeit, meiner Selbstliebe, mit meinen Gedankengefühlen. Am meisten geholfen, um wieder zurück ins Leben und auch wieder zurück mehr in die Freude zu kommen.

Und du sprichst jetzt über diese Krise? Ich war ja zu Gast bei dir im Podcast vor ein paar Wochen und da hattest du das so kurz angeschnitten, wie es zu dem Begriff Honigperlen gekommen ist, was ja auch eine mega süße Story ist. Die kannst du vielleicht auch noch erzählen, aber die Krise ist jetzt eigentlich mal so ein entscheidender Punkt für mich, weil Compladia selber ist ja auch aus einer Krise heraus entstanden und es ist verrückt, weil die. In dem Moment, wo wir in so einer Situation oder in so einer Phase sind, wünschen wir uns nichts mehr, als dass das vorübergeht.

Und wir wollen uns einfach wieder normal in Anführungsstrichen fühlen. Wir wollen das normale Spektrum an Emotionen empfinden, wir wollen einfach wieder am Leben teilnehmen, wir wollen uns nicht isolieren oder ständig nur in unserem eigenen Kopf gefangen sein und gleichzeitig waren diese Phasen oder sind diese Phasen auch so ganz wichtige.

Ja Katalysator, um daraus irgendwas zu zu kreieren oder seine eigene Reise erstmal wirklich so zu bestreiten. Und für mich wäre es interessant, was genau war das für eine Krise, könntest du irgendwie umschreiben oder auch beschreiben was da so abging bei dir oder ja wie es dazu kam dann. Ja klar.

Ich fange einfach damit an, wie diese Krise entstand. Das war tatsächlich. Im ersten Moment, oder wie ich damals dachte, eine rein körperliche Krise. Das heißt, ich war so ein, ich war Anfang 30, Ende 20 Happy leben, alles geschafft, was man sich so wünscht, beruflich erfolgreich, einen tollen Partner leben in einer wunderbaren Stadt, das war einfach alles super und dann bin ich aufgewacht, eines Freitagmorgens, ich habe den mir frei genommen und ich hatte monströse Kopfschmerzen, man kann es gar nicht als Kopfschmerz bezeichnen, es war ein Migräneanfall, das heißt? Ich hatte einfach extremste Schmerzen, die man kaum aushält. Ich hatte verschwommene Sicht, mir war total übel und dann habe ich eben Dr. Google gefragt, was

das ist. Hatte ich davor noch nie und er hat mir gesagt, Migräneanfall dauert 4 bis 24 Stunden. Ja, ich habe mich dann im Bett verkrochen und mir gedacht, oh Gott, so lange, wie halte ich das so lange aus, aber. Geht ja vorüber und bei mir war es eben so. Ich bin am nächsten Tag aufgewacht und es war nicht vorüber und es war auch nicht nach 3 Tagen vorüber und auch nicht nach 300 Tagen. In der Medizin nennt man das dann chronischen Schmerz, was nichts anderes bedeutet, als dass sich etwas in einem Schmerzgedächtnis verhakt hat und dieser Schmerz nicht mehr abgestellt wird und das bedeutet, mein Leben war von einem auf den anderen Tag einfach. Weg.

Mein Leben war vom einen auf den anderen Tag nicht mehr das, was es war, weil ich konnte daraufhin nichts mehr tun. Ich konnte nicht mehr zur Arbeit gehen, ich konnte die normalsten Dinge, die ich gern gemacht hatte, egal ob Sport oder verreisen oder Freunde treffen, kochen, ich konnte sie nicht mehr tun, ich war einfach 24 7 schwerstkrank und konnte eigentlich nur im Bett liegen und natürlich bin ich von Arzt zu Arzt gerannt und am Anfang. Habe ich auch gleich gesagt, nehme ich auf. Ich habe irgendwie eine ganz schreckliche Krankheit, da muss man herausfinden, aber die fanden halt nichts und dann hat man alle möglichen Therapien versucht, bis hinzu Morphium und ich war echt so weit, dass ich

sage, leg mich in ein künstliches Kummer, ich halte das keine Minute länger aus und habe auch in meiner Verzweiflung wirklich jeden jeden Wunderheiler kontaktiert, den man so finden kann im Internet. Und tatsächlich extrem viel Geld ausgegeben, um jemanden zu finden, der mich endlich von diesen Schmerzen befreit, der mich endlich heilt.

Aber ich habe niemanden gefunden. Nach 100 Tagen hatte ich dann auch eine ausgewachsene Depression, weil es eben auch keine wirkliche Hoffnung mehr gab und ich dachte, ich habe mein Leben verloren, also für mich war das damals so, als hätte man mir mein Leben genommen, mich aber lebendig lassen.

Und jetzt kann ich zuschauen, wie andere Menschen das Leben leben, dass ich so sehr liebe, weil ich habe mein Leben immer schon geliebt und für mich ist es noch immer der Inbegriff von dem größten Schmerz, dass man ein Leben hat, dass man nicht leben kann, dass man gefangen ist in sich selbst und sein Leben nicht leben kann. Und damals habe ich mich intensiv, also ich hatte schon eine Ausbildung zum Mentaltrainer. Weil damals habe ich mich dann begonnen, intensiv mit mir selbst in meinem Leben und meinem Inneren auseinanderzusetzen.

Nicht, weil ich so viel Bock drauf hatte, sondern weil ich einfach in meinem Kopf durchgegangen bin. Was kann ich noch probieren, welche Therapien waren noch nicht dran, welche Medikamente, und da war irgendwann nichts mehr, ich hatte einfach alles probiert und es hat mir nichts geholfen und dann kam mir diese Idee, ein letzter Strohhalm, ich kann nur probieren von innen heraus diesen Schmerz anzugehen.

Und mir vorstellen, er hat irgendwas mit meinen inneren Schmerzen, mit meinen Blockaden zu tun und zeigt sich jetzt im Außen. Und das habe ich gemacht und da ist sozusagen auch mein heutiges Main Thema, die Selbstliebe, ganz, ganz wichtig gewesen oder auch die innere Kindarbeit und ich habe mich nicht selbst Wunder geheilt, weil das ist dann immer so die Vorstellung, die Leute sagen dann immer.

Also ich habe mit Mentaltraining begonnen und die Leute sollen nicht glauben, du machst jetzt Mentaltraining und dann kannst du keine Ahnung, ein kaputtes Rückenmark wieder heilen. Aber was ich damit bewirken konnte, und zwar relativ schnell, war, dass ich trotz dieser Schmerzen. Meine Lebensfreude wieder zurückbekommen habe.

Also ich habe gelernt, mit diesen Schmerzen zu leben und trotzdem mich wieder auf Dinge zu freuen, trotzdem diesen Schmerz im Flow, wenn ich schreibe oder bestimmte Dinge tue, wenn ich surfe, für eine Stunde auszuklammern, einen Schmerz, der so intensiv war, dass ein normaler Mensch damit nicht vor die Haustür geht, das heißt, ich habe da eine extreme Innere. Stärkeren Kompetenz aufgebaut um diesen Schmerz umzugehen und umso tiefer ich gegangen bin, rein in was könnte denn der innere Schmerz dahinter sein, was, was könnte denn das ausgelöst haben?

Umso mehr habe ich es tatsächlich geschafft, diesen Schmerz aus meinem Schmerzgedächtnis im Gehirn zu verdrängen. Keine Wunderheilung, aber tatsächlich habe ich, ich habe ja immer so eine Visualisierung gehabt, wie ich irgendwann wieder meinen Lieblingsstrand in Spanien. Entlang laufe, und das war eine ganz intensive Visualisierung, wo ich den Sand zwischen den Zehen gespürt habe, den Wind gespürt habe, das Meer rauschen gehört habe, immer diesen Leuchtturm in der Ferne gesehen habe, und das habe ich tatsächlich mehrere 100 Tage lang gemacht und 2018 Ende 2018 bin ich dann quasi nach 2 Jahren Visualisierung diesen Strand entlang gelaufen.

Was ich mir in meiner Krankheit nie hätte vorstellen können. In meinem extremen Schmerz. Und ich war tatsächlich diese halbe Stunde, die ich da gelaufen bin, komplett schmerzfrei und frei wie in meiner Visualisierung, sprich irgendwann habe ich es tatsächlich geschafft, da etwas in meinem Gehirn zu verändern, sodass ich heute schmerzfrei bin und so stark, und das war, das ist irgendwie noch immer die Botschaft, die ich. Der Welt irgendwie den Menschen mitgeben möchte. Ich hätte nie geglaubt, dass meine Gefühle und meine Gedanken so stark sind, dass sie so viel verändern können und sie können, und das ist so das, was ich mitgeben möchte, warum sich diese innere Arbeit so lohnt.

Also die meisten haben ja Gott sei Dank nicht eine chronische Migräne zu heilen, die 24 7 da ist. Aber jeder von uns hat so diese Troubles, diesen großen Schmerz in seinem lebenden er eigentlich nur weg haben möchte und der einem vielleicht aber etwas zeigen möchte. Und bei mir war es genauso. Der Schmerz hat mir ganz viel aufgezeigt, was in meinem Leben davor nicht gesund war, nicht gut für mich und meine mentale Gesundheit war, was ich ändern durfte und mich sozusagen von diesen vielen Schichten, die ich irgendwie, die wir alle. Im Laufe unseres Lebens auferlegt bekommen, wie wir sein sollen, wer wir sein sollen, wie wir gut genug sind, was wir leisten müssen, mich befreien konnte, weil auch das ist ein Schmerz, wenn du schon so lange

nicht mehr du selbst sein kannst. Und deswegen bin ich im Nachhinein unglaublich dankbar, nicht nur, weil mich dieser Schmerz zurück zum Schreiben gebracht hat und somit auch zu meinem heutigen tun, was ich unglaublich liebe, also ohne den Schmerz. Hätte ich nie ein erstes, ein fünftes und ein siebentes Buch geschrieben, weil ich gar nicht damit begonnen hätte, mit Honigperlen mit diesem Blog, sondern auch, weil es mich zurück zu mir gebracht hat, zu dem Menschen, der ich wirklich bin, was ich davor gar nicht gemerkt habe, dass ich all diese Schichten hatte, dass ich all diesen Erwartungen ständig nachkommen musste. Ja, wow.

Das hast du echt krass auch jetzt. Ich muss sagen der die Art und Weise wie du das jetzt auch geschildert hast und diese Chronologie und alles also dafür erstmal Dankeschön weil ich weiß wenn man so eine Geschichte hört, dann dann hört man die innerhalb von 567 Minuten, aber in deinem Leben wie du es gerade beschrieben hast waren diese 567 Minuten teilweise einfach Horror so diese paar Minuten.

Oder diese paar Stunden man man vergisst dabei, was eigentlich da alles mit einhergeht innerhalb eines Tages, innerhalb einer Woche, innerhalb eines Monats, wie viele Zwischenschichten an leiden man durchläuft auch, und es gibt ja auch sicherlich während dieser Phase gab es immer wieder lichtmomente, immer wieder kurze Momente, wo irgendwie, OK, jetzt fühlt sich es vielleicht n bisschen leichter an, oder ich hab ne neue Information und ich hab ne neue Hoffnung und man ist ständig eigentlich damit beschäftigt.

Ja, wahrscheinlich am Anfang damit zu kämpfen, damit zu ringen, damit irgendwie eine Lösung anzugehen und irgendwie ja das als als die Aufgabe zu sehen, der man sich jetzt stellen muss. Aber auf der anderen Seite beschreibt auch so einen Wendepunkt, nämlich wo du anfängst, das zu akzeptieren und den Widerstand aufgibst und aufhörst zu sagen, okay, ich muss das jetzt bekämpfen, ich muss es loswerden und mehr die Frage stellt okay hat das vielleicht irgendeinen Hinweis, gibt es hier irgendwas vielleicht, was ich genauer anschauen sollte?

Und, und da ist ja genau dieser, dieser entsprechende, dieser Wendepunkt, also wo du in die Akzeptanz auch reingehst und aufhörst, das als alles als schlecht und ich muss es weg und ich will das nicht mehr und hinzu, was will es mir eigentlich zeigen und dann das mit den Visualisierungen ist auch interessant, würdest du sagen, du warst vorher schon jemand, der es. Einfach hatte sich Dinge vorzustellen, Dinge zu visualisieren.

Oder hast du es in dieser Phase erst auch speziell, sage ich mal, trainieren müssen. Tatsächlich hatte ich ja vorher schon auch eine Ausbildung zum Mentaltrainer gemacht, und tatsächlich hatte ich mir mein schönes Leben, so wie es war zusammen manifestiert, sozusagen. Also ich war da damals, dieser volle Fan von Manifestation, und ich habe mir alles Mögliche immer manifestiert und es hat super gut geklappt, ja. Das Interessante ist, ich habe mir die Dinge manifestiert, von denen ich glaubte, dass ich sie in meinem Leben brauche, dass sie mich glücklich machen, ich meine, manifestieren ist ein tolles Thema, aber das Problem ist, die Leute wollen oft Dinge, die sie gar nicht wirklich

wollen, weil sie so, weil sie noch gar nicht an ihre untere Schicht rangekommen sind. Also ich finde ja manifestieren cool, aber kann extrem oberflächlich sein, also. Du. Wünschst dir, du wünschst dir etwas, von dem du glaubst, dass es das Richtige für dich ist. Aber es ist wirklich richtig. Also für mich habe ich es falsch rum gemacht. Also zuerst mal geht es für mich in einer richtig guten Persönlichkeitsentwicklung, ich will zurück zu mir selbst finden, weil darum mich von all den Schichten, die ich eben mitbekommen habe, über meine Kindheit, über mein gesamtes Leben, wer ich sein soll, welche Erwartungen erfüllen ich soll, welche Glaubenssätze ich habe.

Also zum Beispiel, ich nenne jetzt auch mal ein Beispiel, um das nicht nur immer so in Begriffen zu machen, aber bei mir war ganz stark, du musst was leisten, du musst immer etwas leisten, du musst dich beweisen, und das war immer ganz stark, deswegen habe ich auch immer 30 Dinge auf einmal gemacht, vollzeitarbeiten, nebenbei Studium am Abend, das letzte Mal die Woche Sport, spanischem Selbststudium, also ich war da voll drinnen. In einem in einer Schicht, in einem Glaubenssatz, der mir mitgegeben wurde, von dem ich dachte, dass meine Persönlichkeit immer produktiv sein, das gehört zu mir, das ist meine Persönlichkeit und all diesen Erwartungen, Glaubenssätzen entsprechend, habe ich mir dann Dinge daher manifestiert.

Ich habe mir daher manifestiert, beruflich noch erfolgreicher zu sein, einen tollen Mann zu haben, der so und so gut zu mir passt. Aber. Und es hat auch geklappt. Also ich bin davon überzeugt, dass manifestieren klappt, aber pass auf, was du dir daher manifestierst, denn wenn das durch die 7 oder 27 Schichten kommt, die du von anderen auferlegt bekommen hast, dann wird es nicht das sein, was dich am Ende glücklich macht.

Ja, das ist ein interessanter Gedanke, weil wir halt alle unsere Psyche oder unser Ego ist ein Produkt dieser Gesellschaft also. Jeden Wunsch, jedes ja, jedes Bedürfnis nach. Ich will das oder ich will dieses und ich will das anders, wird ja irgendwo im Laufe unseres Lebens in uns hinein gepflanzt oder konditioniert über Jahre, und dann kommt man um die Ecke mit.

Love Attraction und Du ziehst alles an und du kannst dein Leben nach deinen Vorstellungen manifestieren. Man kann dann noch mehr in so nen Aufgeblähtes Ego auch abdriften nach dem Motto Wenn ich jetzt mir das und das vorstelle und das mit der Emotion verbinde und mir schon vorstelle, es ist die Realität und wie du sagst es ist n interessanter neuer Gedanke ne andere Perspektive an dieser Stelle zu fragen OK schön und gut wir sind alle.

Co Creator in diesem Universum wir haben alle die Möglichkeit, Dinge zu denken und auch Dinge zu schaffen, die es noch nicht in der Realität hier und jetzt gibt, aber auf welcher Basis passiert das also, was ist eigentlich die Grundlage von dem, was ich will und dieses was ich will und mir das manifestieren, das hast du schön gesagt, du hattest dein Scheinbares traumleben. Du hattest all das, was du scheinbar wolltest, aber es war eben nur scheinbar und nicht das, was wirklich hinter dem Ganzen, hinter dem wahren ich, wenn du es so willst, gesteckt hat.

Darüber würde man jetzt auch, also würde ich jetzt auch gerne reden wollen, weil jetzt kommt bei mir die Frage auf, OK, du hattest vorher, jetzt sag ich mal dein Dream Fake Life manifestiert. Und da hat jetzt, da ist der Schmerz gekommen, kannst du dir erklären, wie dieser Schmerz auch so stand? Also retrospektiv kannst du es irgendwie jetzt so sagen, okay das war der Grund, oder ist es heute immer noch unklar? Ja, es wäre jetzt viel romantischer zu sagen, hier gab es diesen einen Grund, es würde jetzt viel cooler klingen, aber es ist halt so, dass es meistens, egal ob du ein körperliches oder ein psychisches Thema hast, dass es meistens nicht diese eine Sache ist, sondern es ist eine Kombination.

Aus ganz, ganz vielen tatsächlich 11 Jahre später, nachdem mir gesagt wurde, alles rein psychosomatisch, hat man tatsächlich auch eine körperliche Komponente gefunden, die dafür verantwortlich war. Aber es war sicher auch ein Leben, das ich mir aufgebaut hatte, das von außen her wunderschön aussah und das von innen her komplett überladen war, weil. Ich es so aufgebaut hatte, wie es mir meine bis dahin angelegten Glaubenssätze, Überzeugungen und Erwartungen, die ich glaubte, erfüllen zu musste, gesagt haben. Also das Thema Perfektionismus war ganz groß geschrieben, also ganz viel ist immer auf Zeit meines Schlafes gegangen, ich musste so viele Dinge tun und die perfekt tun, und ich musste auch so viel tun, weil ich so

einen Leistungsdrang hatte, ja, ich komme aus einer Familie. Wo auch eigentlich, dass mich meine Eltern drauf gedrillt hatten, aber wo mir auch vorgelebt wurde, ohne Fleiß kein Preis. Ne, also das dachte ich dann irgendwann ist es eine Charaktereigenschaft von mir, dass ich einfach 24 7 produktiv bin.

Ja und ach dann kann ich halt nur 6 Stunden schlafen, weil jetzt muss ich noch eine Stunde spanisch lernen und morgens früh um 6 muss ich dann. Wieder ins Fitnesscenter und danach habe ich eine Dienstreise und es war einfach voll zugetaktet und sobald ein kleiner Platz frei war, habe ich mir schon überlegt, was kann ich denn Sinnvolles wieder damit anfangen, um wieder in die Produktivität zu gehen.

Also Perfektionismus war viel dieser ganz ganz starke Leistungsdrang war sehr viel und auch dieses Gefallenwollen, das ganz ehrlich wahrscheinlich. 90% derer, die Dazuhören auch noch immer haben, weil ich ertapp mich manchmal auch noch immer dabei, obwohl ich der Meinung bin, ich hab diese Schicht aufgebrochen, dieses anderen gefallen zu wollen, um diese Bestätigung zu bekommen, die die so schwer ist, sich selbst einfach von ihnen herauszugeben und dementsprechend war das die ganze Zeit mein ganzes Leben. Von dem ich dachte, es ist so schön, war eigentlich pure Anstrengung, um all diese Dinge, die ich jetzt aufgezählt haben. Es gab noch mehr zu erfüllen, ja, oder auch wieder ein Leben ausziehen sollen.

Damals war ich 30 was sollst du denn haben mit 30, wie soll es denn aussehen, damit es ein gutes Leben ist, damit andere sagen, ja, hey, die hat es geschafft, ja, und um gar nichts zu überlegen, ist es wirklich in der Tiefe zu überlegen, ist es wirklich das was ich will? Ein Haus oder eine Eigentumswohnung und jetzt dann mal heiraten und dann der nächste Schritt und so weiter und das alles ständig zu erfüllen, das ist so ein wahnsinniger Druck, und der war auf jeden Fall mit dafür verantwortlich, dass das bei mir zusammengebrochen ist, weil was wirklich zu mir gehört ist, ich bin so ein extremer Mensch, das heißt, wenn ich ein Ziel habe oder eine Erwartung, von der ich glaube, das ist ein Ziel und die

ich erfüllen möchte, dann mache ich das Halt zu 200% und. Und das ging einfach nicht mehr. Da hat einfach der Körper gesagt, Stopp, was ist denn das für ein von Früh bis spät 200% immer Anstrengung, immer Druck, immer was erfüllen zu müssen, dann hat er mich sozusagen gelähmt und ich konnte gar nichts mehr tun, wirklich gar nichts mehr.

Also mir wurde ja wirklich schlagartig von einem auf den anderen Tag dieses Leben, dieses scheinbar schöne Leben genommen. Ja, da steckt so viel drin wieder. Die Frage ist, die ich mir jetzt auch vorstellen kann, die aufkommt okay du hast dir dieses Leben erschaffen, aber das war ja was du wolltest. Und das war ja anscheinend angetrieben durch Glaubenssätze, die du da so tief in die getragen hast und die das irgendwie so.

Ja, die sich auf dein ganzes Leben ausgewirkt haben, dass du halt irgendwie auch n gewisses Ideal verkörpern wolltest. Du wolltest dein, du wolltest ganz unbewusst vielleicht der Welt auch zeigen, das bin ich. Ich bin die Person, die diszipliniert ist. Ich bin die Person, die Ergebnisse umsetzt, ich bin sozusagen ich hab gestern n Beitrag drüber gemacht, so das Neoliberale ideal dieser Gesellschaft in der Form, dass ich mich selbst wieso ne Art unternehmen? Verhandele das in allen Bereichen am Kurswert schraubt und sich am Markt quasi perfekt positionieren kann, weil das ist ja so diese Mentalität in dieser Gesellschaft ja auch gewissermaßen gefördert wird und. Dann ist aber so diese

Kehrtwende, dieser Schmerz, diese Phase, wo du wirklich nach innen schauen musst. Du wirst gezwungen vom Leben, weil du hast keine andere Wahl mehr. Du musst akzeptieren, dass du gerade wie gelähmt bist, sozusagen, aber in dir steckt ja immer noch das Bewusstsein, dass das selbst das beobachtende ich und du redest von Schichten, die du sozusagen löst oder auf. Ne, und das ist das Interessante, das heißt, in dir sind immer noch Schichten und jedem von uns sind Schichten und ich glaub das ist ne lebenslange Reise und vielleicht auch mehrere Leben braucht das Ganze, dass wir diese Schichten aufbrechen, die wir irgendwo im Laufe des Lebens angeeignet, also uns angeeignet haben, und dann ist aber die Frage, wenn du jetzt davon sprichst, was du

wirklich willst, wie kannst du dir sicher sein, dass auch nicht das ne Konditionierung ist? Ganz sicher kann ich mir nicht sein. Ja, und es ist auch nicht immer so, dass ich nach diesem, was ich wirklich will, leben möchte. Also ich glaube, ich habe so diese Schichten runtergeholt, aber manche Schichten kommen halt immer wieder und was ich aber kann, ist immer wieder mal innezuhalten und mal zu schauen, hey, sind da schon wieder Schichten da und diese Schichten zu hinterfragen, ja warum will ich denn das jetzt, warum triggert mich denn das? Nenne jetzt mal ein konkretes Beispiel. Ich bekomme immer so so Nachrichten von so Coaches, von so Kaltakquise Dirks sage ich mal, die mir dann irgendwie schreiben ganz charmant Hi

Melanie, hast ja ein süßes Instagram Profil, aber jetzt ist mal Zeit, dass du was draus machst. 260000 Followern nach 7 Büchern, dann wird mal Zeit, dass du was draus machst. Die habe ich wirklich soweit wörtlich bekommen und dann ich zeig dir, wie du da 300 Follower hast. Ich hatte die Woche davor ein Seminar mit glaube ich 4000 Leuten. Und eigentlich müsste ich ja da sitzen und lachen und mir denken, hier ist süß, Dirk, aber ich spüre mich, ich spüre etwas in mir, das getriggert ist.

Also diese, diese alte Wunde oder diese alte Glaubenssatz, diese Schicht, die ich so lange gelebt habe, dass ich natürlich möchte, dass die Leute denken, ich habe es geschafft, und dieser Dirk kommt jetzt einfach her und unterschätzt mich und jetzt könnte ich natürlich sagen, Dirk ist ein Trottel, aber dann merke ich wieder, es triggert mich also.

Ist, was gerade unter dieser Schicht und das, das schaue ich mir dann einfach an. Also ich bin dann in der Lage, diese Schicht aufzuheben, in diesem Fall frage ich mich auf der einen Seite, was erlaubt sich Dirk, was ich mir nicht erlaube im positiven Sinne, und ich frage mich auch, was habe ich denn da für eine alte Wunde, was, was ist das denn, was mich so ärgert und triggert, und tatsächlich ist es ja, wenn man dann ein paar Schichten abzieht, ist es ja.

Noch immer dieses Hey, jetzt habe ich doch endlich bewiesen, ich bin gut genug und Dirk hat es noch immer nicht gecheckt. Aber wenn ich den Gedanken habe, Hey Dirk, ich habe es schon bewiesen, dann habe ich noch immer ein Thema damit, weil weil mein wahres Ich muss ja nicht beweisen, dass ich gut genug bin, sondern das muss ich ja von innen heraus spüren und für mich ist es dann einfach so, dass ich checke oder öfter checke.

Nicht immer jeder ist eine Schicht, ja, ich tue gerade etwas, was eben einer Schicht entspricht, einem Glaubenssatz, einer alten Wunde und eben nicht dem, was vielleicht darunter liegt, ja, und keine Ahnung, also ich denke, ich habe das darunter gefunden, aber keine Ahnung, vielleicht sind da auch noch 64 Schichten, irgendwie wäre es ja langweilig, was sollte ich sonst bis zur Pension machen?

Es muss weitergehen, ja, aber interessanter. Interessanter Impuls, kommt mir halt auch Grad der Gedanke, weil du sagst es halt ne der der dich anschreibt. Ich krieg auch immer wieder Sachen ins Postfach wo ich mir denke ich bin kein Coach, ich möchte jetzt nicht irgendwie noch n Kurs machen oder irgendwas dergleichen.

Und ich fühl das dann auch in dem Moment, wo ich mir dann denke, hey, habt ihr euch gar nicht mit meiner Arbeit beschäftigt, habt ihr euch gar nicht das Profil richtig angeguckt, wie könnt ihr nur also dieses, dieser, dieser Innere, das ist wieder das typische Ego, ne dieses Ich möchte gesehen werden und ich möchte als jemand auch gelten, weil ich hab ja dafür etwas getan und ich möchte ja auch irgendwie, dass das gesehen wird und wertgeschätzt wird und wenn mir jemand um die Ecke kommt, bin keine Ahnung für Followern, der dann sich gar nicht mehr mit der Arbeit auseinandergesetzt hat und nicht einfach nur wieso ne?

Ja, wieso ne Werbeakquise behandelt dann dann fühlt sich da dieser dieser Teil leicht angegriffen wie du sagst halt ne und und das ist dann n guter Moment, wenn man wirklich bewusst bleibt und achtsam ist und sich fragt warum Triggert mich das gerade und die Antwort nicht erzwingt sondern sie kommen lässt in ihrem eigenen Tempo, in ihrer eigenen Art und Weise, wenn man sie nicht irgendwie jetzt intellektuell versucht schnell aufzugreifen, ja, in meiner Kindheit ist das nein, nein, nein, nein. Einfach, warum triggert mich das und das so stehen lassen und dann kommt meistens auch schon so ein ja wieso eine Vorahnung so okay ich verstehe langsam so, da ist was in mir, das ist noch gar nicht safe und ja und dieses

dieses was will ich ist vielleicht auch eine Grundfrage, die wir uns immer wieder stellen um eben herauszufinden was wir nicht wollen wer bin ich, fragen wir uns, um herauszufinden was wir nicht sind. Also wir brauchen immer dieses, diese Dynamik, diese Polarität, weil wir uns darin erst entdecken können. Ja, wir machen einen Job und merken, der Job ist Scheiße, obwohl wir gedacht haben am Anfang, das ist mein Job, und durch dieses Herausfinden, durch dieses ständige, immer mit dem Leben von links und nach rechts, Ying und Yang in diesen Polaritäten zu tanzen sozusagen, und sich darin nicht immer zu verlieren, ich glaube, das ist die Kunst und dann auch, merkt man.

Okay jetzt habe ich schon wieder eine Schicht abgelegt, aber die Schlange häutet sich in ihrem eigenen Tempo. Das kannst du halt auch nicht erzwingen. Ich glaube, das ist auch etwas, was viele Leute und ich insbesondere auch immer wieder mir klarmachen muss, ich würde es gerne schneller, ich würde gerne schneller irgendwie diese Schicht ablegen und diesen People pleaser in mir irgendwie abgeben oder was auch immer, aber es geht alles in seinem eigenen Tempo, man kann Dinge halt auch nicht ja verschnellern immer, also es ist halt alles wie es wie es ist oder?

Ja, voll. Und das hat ja auch alles seine Berechtigung und sogar sein Gutes. Also ich denke mir auch wenn ich zurückblicke, ja, also ich bin echt mit brutal vielen Fehlinformationen meinem Unterbewusstsein, also wirklich so ganz vielen Dingen, wie das Leben sein soll, wie ich sein soll, aufgewachsen und auch mit viel Schmerz und viel Verletzung, aber ich.

Ich versuche, dafür auch dankbar zu sein, weil wenn du niemals ein beeper Blaser warst keine Ahnung, ob es die Menschen gibt, vielleicht schon die irgendwie so einer perfekten Welt aufgewachsen sind und immer für alle die Nummer 1 waren. Wie sollst du denn dann? Dann könntest du gar nicht machen, was du heute machst. Du könntest dich gar nicht in die Menschen hinein fühlen ja, also irgendwie bin ich dankbar, dass ich so viele wunde Punkte habe, weil sonst könnte ich ja gar nicht authentisch darüber schreiben und ich könnte.

Müsste ich alles Jet GBT machen lassen, weil ich ja hineinfühlen könnte? Ja, guter Punkt, guter Punkt und auch so ein Ding. Wir alle wollen perfekt sein, aber niemand will jemand perfektes sein sozusagen, also ja voll weißt du, wenn ich jetzt mein, wenn ich jetzt im Konklardega jeden Beitrag den ich mache, der der entsteht immer aus einem Pain, der entsteht immer, weil ich im Moment etwas fühle oder etwas empfinde, womit ich gerade nicht so gut klarkomme. Und das ist der Ausgangspunkt, aus dem etwas entsteht. Und wenn wir jetzt sagen wollen, ich warte so lange mit meinem Leben oder mit Dingen, die ich gerne tun oder ausprobieren würde, bis ich fertig bin, bis ich mich so weit fühle, dass ich sage, ich bin ready, dann wartet

man wahrscheinlich ein gesamtes Leben auf diesen Moment, weil keiner von uns ist fertig, keiner von uns ist ein fertiges, perfektes Produkt, wo man letztendlich sich hinstellen kann und sagen kann, ich habe es gecheckt. Es ist ein on going Process und ich hatte jetzt eine Frage, die mir im Kopf ist seit Beginn dieses dieses Gesprächs, weil du halt in diesem Bereich Selbstliebe, Self Love halt mega aktiv bist und viel viel viel drüber geschrieben hast.

Würdest du sagen der Begriff Selbstliebe trifft es für dich immer noch oder hättest du einen Begriff, der es noch besser irgendwie umschreiben würde, was du eigentlich damit meinst? Und was meinst du damit? Weil wie wir gesagt haben, der Begriff an und für sich ist schon so oft benutzt worden, dass du. Damit so viel meinst aber irgendwie dann gar nichts meinst.

Und ja, die Frage einfach an dich, was meinst du mit diesem Begriff und hättest du vielleicht auch nen anderen, den Begriff der vielleicht noch besser passen würde? Tatsächlich, so diesen einen Begriff habe ich jetzt nicht, also diesen einen, dieser eine Begriff. Vielleicht kommt man noch, aber den habe ich jetzt nicht auf der Zunge, weil auch Selbstliebe einfach das sind für mich einfach so viele Bereiche, dass das so schwer mit einem Punkt einzufangen ist. Aber einer der wichtigsten Punkte ist von der Selbstliebe für mich, dass du dir.

Ist auch abgedroschen, aber dass du dir wirklich dieser beste Freund bist in deinen schweren Stunden, den du dir im außen wünschst. Also das größte Thema bei der Selbstliebe ist ja, dass wie wir innerlich mit uns sprechen. Weißt du also, ich habe in meiner schwersten Stunde Selbstliebe erkannt, ich liege da im Bett, ich kann seit Wochen nichts leisten, ich bin vollgepumpt mit Medikamenten, ich hatte zugenommen, ich kann nicht gut aussehen.

Also all das, was ich glaubte, was mich als Mensch ausmacht, war weg, und so habe ich mich gefühlt. Ich habe mich gefühlt, absolut wertlos, absolut hässlich und absolut nutzlos. Es ist ganz leicht, sich selbst zu lieben, wenn man gerade was tolles erreicht hat, einen Spiegel Bestseller geschrieben hat und dann gratulieren einem 100 Menschen und sagen einem, wie toll man ist und dann macht man sich noch die Haare und blicken einen Lippenstift auf, ist Esel sich selbst zu lieben aber.

Aber es ist schwer, sich selbst zu lieben, wenn man es gerade voll verkackt hat. Wenn man gerade Mist gebaut hat, wenn das Leben gerade scheiße ist, wenn die Pläne nicht aufgehen, wenn so wie bei mir, dir alles genommen wird und du eigentlich nur mein körperliches und seelisches Wrack bist. Und da habe ich erst zum ersten Mal verstanden, was Selbstliebe ist. Davor habe ich immer gedacht, ich liebe mich eh selbst in den guten Zeiten.

Aber Selbstliebe ist eigentlich bei dir zu bleiben, wenn alles Scheiße ist, bei dir zu bleiben und dir ein guter Freund zu sein, auch wenn im Außen alles scheiße ist. Und wenn dir keiner sagt, dass du toll bist, dann wenn dir das Leben nicht zeigt, dass du klasse bist. Das ist eine schöne Umschreibung und ich frage mich, wenn wir jetzt über. Über das selbst sprechen, das ist ja ein Konstrukt. Also jeder, der sich mit der Psychologie und auch vielleicht mit paar Philosophien auseinandersetzt, kommt immer zu der Frage, was bin, wer bin ich, was bin ich, wieviel Anteile stecken da in mir, was ist das selbst und. Ich hab mich auch damit länger auseinandergesetzt und mich gefragt, wenn wir von

Selbstliebe sprechen. Wer liebt hier denn wen, also soll ich mein Konstrukt lieben, was erschaffen wurde im Laufe des Lebens, was vielleicht auch darauf aus ist, von allen Menschen Anerkennung zu bekommen und was eigentlich im Kern nur Mangel fühlt, soll ich. Soll ich dieses Konstrukt, was ich vorgebe zu sein lieben oder was soll ich eigentlich lieben?

Was ist denn dieses selbst, das geliebt werden soll oder bin ich einfach nur lieb und muss daraus heraus existieren? Hast du da mal in die ja, hast du in diese Richtung paar Gedanken dazu oder so was, also etwas wo du vielleicht. Also ich, ich denke. Die Aufgabe von Selbstliebe ist immer, die Version zu lieben, die du jetzt gerade bist.

Also auch wenn du jetzt gerade noch die Version bist, die die aufgezwungen wurde und vielleicht bisher nur eine Mini kleine Schicht aufgedeckt hast, denke ich, es ist Selbstliebe, genau diese Version zu lieben, zu sagen, ja Scheiße, ich bin noch dieser beeple Bleezer, der nicht anders kann, ich kann nicht nein sagen und. Ich habe das und das noch nicht geschafft. Es geht genau darum, diese Version zu lieben, weil dein ganzes Leben hat dich zu dieser Version gemacht. Ja, es gibt keinen falsch.

Ja das was dir passiert ist, hat sich zu dem gemacht, was du jetzt bist. Und wenn du morgen eine Schicht tiefer kommst oder wenn du morgen eine ganz andere Rolle kommst. Dann gilt es auch wieder, diese zu lieben. Ja, weil das Leben verlangt dir gerade diese Rolle ab, du kannst ja nichts anderes als diese im Moment zu akzeptieren. Natürlich kannst du an dir arbeiten und vielleicht rollen die gar nicht, deine sind abzulegen, aber in dem Moment bist du noch diese Rolle mit diesen, mit diesen Schichten, also für mich wäre es immer zu sagen, genau das zu lieben, was ich jetzt gerade bin, was verdammt schwer ist. Ja, weil wenn ich jetzt gerade die bin. Die weiß, dass eigentlich nicht mein Mann schuld ist an diesem Streit, sondern ich, weil er

mich getriggert hat, sondern eine alte Wunde von mir und ich gerade die bin, die total überreagiert hat. Dann wäre es eben nicht Selbstliebe zu sagen, Ich bin der letzte Idiot, warum kann ich mich nicht einmal zusammenreißen, sondern es ist Selbstliebe zu sagen, Hey, ich verstehe mich, ich weiß, dass. Dass ich nicht grundlos so bin.

Ich habe einfach Dinge in meinem Leben erlebt, die mich so gemacht haben, und es war jetzt nicht ideal. Aber ich liebe mich so oder ich nehme mich auch so an, wie ich jetzt bin. Das heißt ja auch, einfach zu akzeptieren, dass mich die Vergangenheit zu den Menschen gemacht hat, der ich gerade bin, und ja, auf morgen kann ich vielleicht ein bisschen anders sein und ich meine ganz ehrlich, dieses wahre, wahre, wahre, wahre, Wahre selbst.

Unglaublich, dir unglaublich schwer zu leben. Das wird ja in unserer Gesellschaft gar nicht funktionieren. Wir alle haben Rollen und Rollen, sind ganz normal. Du bist ein anderer Mensch, wenn du ins Büro gehst und dort ein Meeting hast, als zu Hause mit deinem kleinen Kind, als Mutter oder Vater, und du bist wieder ein anderer Mensch, wenn du mit Freunden auf ein Bier gehst.

Und das sind alles rollen und die können nie unbeeinflusst von außen sein. Und das ist ganz normal. Und da ist es überhaupt nicht das Ziel, diese Rollen abzulegen, sondern sich nur von Zeit zu Zeit diese Rollen anzuschauen und zu schauen, geht es mir mit dieser Rolle gut, passt die Rolle noch für mich? Auch wieder.

Mega gute Punkte, weil ich selbst gerade auch so das Konzept Selbstliebe so ein bisschen aus dieser Ecke genommen habe, wo ich es lange reingestellt habe, nämlich in dieses bisschen auch Toxic Positivity Corner, wo man irgendwie versucht, alles so künstlich mit Fake Love zu überstreuen, aber so wie du das gerade beschreibst und auch betrachtest, fällt mir der Begriff, es gibt dann ein.

Spirituelle Lehre in den Achtzigern oder Siebzigern, früher noch rum, das heißt, ja kennt vielleicht der ein oder andere und war auch jemand mega interessante Persönlichkeit, kann ich nur empfehlen, sich damit mal auseinanderzusetzen, aber der Begriff Loving Awareness, also so liebendes Bewusstsein, das was du beschreibst, ist für mich eigentlich genau, was ich darunter verstehe, nämlich Selbstliebe, klingt halt eben selbstbezogen, aber liebendes Bewusstsein die. Dem ist es egal.

Wem begegne ich gerade in mir auch. Also begegne ich gerade der Melanie oder dem Jonas, der gerade in einem Streit ist und eigentlich Sachen gesagt hat. Und ja, die Situation einfach abgefuckt hat, begegne ich dem jetzt mit Hass oder mit Liebe oder mit Angst und mit Liebe, wie du es, wie du es nennen willst, am Ende des Tages aber die Fähigkeit des liebenden Bewusstseins, egal, was ich im Moment bin, egal welche Rolle ich verkörpere, ich nehme, ich nehme das mit Liebe an, und das ist ein.

Großes und lebenslanges Learning, das hört ja nicht auf, sondern es ist eine Fähigkeit, die ja so tief und Fundamentalist und die auch immer wieder überlagert wird von anderen Sachen, dass es halt ja, dass es halt oft auch vielleicht so eine Phase braucht, wo man merkt, okay, ich bin jetzt hier und ich muss mit diesen ganzen Konstrukten in mir irgendwie umgehen und der gesündeste Weg, das zu tun, ist es irgendwie mit Akzeptanz, mit vielleicht. Dankbaren, mitfühlenden Haltung, weil ich wusste es nicht besser. Ich habe mein Bestmögliches gegeben, zu jedem Zeitpunkt meines Lebens, warum sollte ich mir jetzt mit Negativität, mit Hass, mit Groll und so weiter begegnen, das wäre einfach nicht nur unlogisch, es wäre auch

destruktiv und das das ist eben dieser Schlüsselmoment, wo du erkennst, hey, ich. Ich habe mein Bestes gegeben und ich gebe jeden Moment mein Bestes. Und ich habe es verdient, mir selbst und genauso auch jedem anderen Menschen, weil jeder andere Mensch gibt auch sein Bestes, mit Liebe zu begegnen. Ja, voll schön voll, schön liebendes Bewusstsein, ja, voll gut.

Loving Awareness ja, ich finde diesen Begriff, der hat mich, seitdem ich das erste Mal von RAM Dust den gehört habe, der hat mich seitdem nicht losgelassen, dieser Begriff, weil der mich so immer wieder erinnert hat, so Loving Awareness, das ist, was ich sozusagen. In mich in mir entwickeln möchte Loving Awareness nicht, mit Druck, nicht mit Krampf, nicht mit, weil ich muss das jetzt auf Leistung nennen. Nein, auch das wieder ist ein Konstrukt, auch das wieder kannst du annehmen, ja, aber es ist es ist deep eine Sache, weil Selbstliebe oft immer mit so sehr viel Weichheit und auch vielleicht nach Verdrängung irgendwie assoziiert wird, ich denke und also ja im Sinne von.

Ich will mir nur das angucken, was ich auch lieben kann. Verstehst du was ich meine, aber du sagst, du sagst ja genau das Gegenteil, du sagst ja hey ich guck mir alles an, ich guck mir genau auch die Dinge an, die ich nicht an mir liebe und auch die versuche ich. Anzunehmen und für sich ist das auch die Definition von Selbstliebe.

Ne alles. Also diese radikale Ehrlichkeit. Ja, also die Definition von Selbstliebe ist ja eine Annahme von allem. Natürlich gehört dazu auch für ganz viele Menschen, gehört auch dazu, mal ihre Stärken anzunehmen, weil die kennen die gar nicht, die reden ja nur ihre eigenen Stärken klein, aber es geht auch darum, die Fehler anzunehmen, die Körperteile anzunehmen, die denen nicht gefallen, die vergangenen Erlebnissen anzunehmen, also eigentlich ist ja Selbstliebe, Annahme oder Frieden schließen, aufhören dagegen anzukämpfen. Dass du das nicht bist, also aufhören, dagegen anzukämpfen, dass du eben diese Schwächen hast oder sie loswerden möchtest.

Deswegen bin ich jetzt ein bisschen verwundert. Denkst du wirklich, dass die Leute. Denken, nee, es ist es ist einfach nur ich hab einfach jetzt so eine Klischee aufgegriffen, ich, ich würde nicht sagen, ich würde nicht sagen, dass irgendjemand breitflächig so denken würde über Selbstliebe, aber es es kann, ich sag mal in. In gewissen Anteilen schon so sein, dass wenn ich jetzt mit jemandem darüber spreche, der sich noch nie mit diesen Themen vielleicht so tiefer auseinandergesetzt hat, es vielleicht zu schnell in der Ecke stecken würde, die ja vielleicht auch irgendwoher kommt. Diese Vorurteile, dieses Vorurteile und so. Absolut.

Also die Vorurteile, glaube ich, kommen ganz oft deswegen. Ich mag auch nicht so gern die inflationären Worte, also auf meinem Buch oder in meinem Post wirst du nie das Wort Selbstliebe oder sehr, sehr selten das Wort Selbstliebe finden. Weil genauso ein Klischee darüber gelegt ist. Das Wort hat überhaupt keine Kraft und keine Aussage mehr für mich oder auch dieses Thema.

People blasing so viele sind betroffen, aber das ist auch schon so ein Wort, dass so viele Menschen aufgreifen und sie greifen dann immer diese 3 oberflächlichen Aspekte davon auf und dadurch wird das Wort eben oft sehr oberflächlich gebrandet, ja. Verstehe ich. Und ich. Jetzt kommen wir so in den in den letzten Part und ich würde gerne jetzt mit dir noch mal was Besonderes sprechen, weil du veröffentlichst jetzt bald ein neues Buch im März und das Buch heißt Wiedersehen mit mir selbst. Zwischen Pizza und Aperol und du wirst das bestimmt ständig gefragt.

Ja, wie bist du auf diesen Titel gekommen? Also. Wie bin ich auf diesen Titel gekommen? Das ist echt eine gute Frage, weil ich weiß den Moment nicht mehr, aber ich weiß einfach, dass er wunderschön zu mir und zu meinen Lesern passt und wahrscheinlich zu ganz, ganz vielen Menschen, also hinter diesem Wiedersehen mit dir selbst ist wirklich so ein bisschen die Idee, über das wir auch gesprochen haben, wir leben so und leben 2030 40 Jahre mit all diesen Erwartungen und Überzeugungen, von dem wir glauben.

Wie es sein soll, wie wir sein sollen, wie wir sein wollen. Und dabei legen wir nur noch mehr Schichten drüber zu unserem Wahn selbst, dass wir vielleicht mal waren. Und die Idee ist es, mit diesem Buch in dieser Geschichte aufzuzeigen, wie man denn im echten Leben im echten Leben ist. Jetzt ein bisschen übertrieben, weil es ist eine charmante und lustige Geschichte, wo es um einen Roadtrip geht mit einem uralten.

VW Bus, den Eva von ihrem Schuldigen Onkel Onkel geerbt hat, also fast schon ein bisschen kitschig also. By the Way, Es ist ein Roman, also es ist nicht das typische Sachbuch oder Selbsthilfegut. Also das ist wirklich, habe ich mich wirklich von meiner Komfortzone herausgetraut? Das ist mein erster Roman, wo ich versuche.

All das, was ich selbst erfahren habe, aber auch all die Dinge, die ich von meinen Lesern kenne, was ihre typischen Probleme ist, die typischen Schichten, die wir uns so im Laufe des Lebens auferlegen, in die Geschichte einzubauen und authentisch zu zeigen, wie man damit umgeht, jetzt, ganz banal gesagt, ne.

Also Eva ist ein wiepel, Please und. Grenzen setzen ist verdammt schwer, vor allem der eigenen Familie gegenüber. Und dann liest man irgendwie so in einem Coaching Buch 123 Schritte und dann kannst du Grenzen setzen, aber in der Realität schaut es nun mal anders aus und das darf man hier mit Eva miterleben, weil die Mutter, der sie Grenzen setzt, die sagt Halt nicht, oh, das hast du toll gemacht, jetzt hast du Grenzen gesetzt, ich bin stolz auf dich, nee die die ist mal erstens beleidigt oder dies oder das passiert oder ein Konflikt mit dem Partner und und und und. Und das habe ich versucht, in diese Geschichte hinein zu verpacken, wie es dann im echten Leben aussehen kann, wenn man so diese Schichten entdeckt und sie

abzieht, um am Ende wieder ein bisschen mehr Wiedersehen mit sich selbst zu haben. Und genau das ist eine Geschichte verpackt, und ich habe versucht, da auch Nuancen meiner Persönlichkeit einzubringen, zum Beispiel mit dem Aperol. Und aber auch ganz viele Nuancen von Menschen, die ich im Laufe der letzten Jahre durch meine Arbeit kennenlernen durfte. Genau.

Mega schön. Ich kann mir vorstellen, aber ich bin sehr gespannt, das Buch zu lesen. Ich kann mir vorstellen, dass es auch viele noch mal anders abholen kann, weil es eben ne. Ich kenne das ja, wenn man diesen Produktivitätsstock im Arsch hat, dann möchte man sich nicht mit dem Roman zufrieden geben, weil ein Roman nicht darauf ausgelegt ist, mir jetzt klare Anleitungen und Step by Step und so kommst du zur besten Version und selbst ne.

Man möchte immer was rausholen. Man denkt sich immer, was hab ich für mich in dem Buch, also was krieg ich aus dem Buch raus und am besten noch als Hörbuch und das wäre man im Gym ist und dann danach die kalte Dusche nimmt. Aber ich finde es so wichtig, auch hier das Appell, Ich hab sehr viel Tiefe erst lernen können durch Romane, weil sie mir Raum gegeben haben, nicht ständig in Informationsstörungen. Glückchen zu denken, sondern auch mal, ja, wie soll ich das sagen, meinem chaotischen emotionalen Wirrwarr einen Gewissen, eine gewissen Akzeptanz zu geben und mehr zu erkennen als jetzt nur.

OK, ich muss das tun und ich muss das tun. Und das ist der nächste Schritt. Und nein, nein, nein, ich, ich sehe OK, es ist bei anderen auch so, es scheint ne menschliche Nuance zu sein, es ist OK wenn es bei mir auch so ist. Also diese Akzeptanz, die hab ich erst wirklich durch Romane so richtig entwickeln können, weil ich erkannt hab, dass es scheinbar ne menschliche Natur einfach ist.

Und ja, wie würdest du? Diesen also, wie würdest du diesen Prozess beschreiben für dich diesen Roman zu schreiben, weil ich mir auch vorstellen kann, dass es eine mega schwierige Aufgabe ist, von dem klassischen, also klassisch schon mal gar nichts, sorry für den Begriff, aber vom Sachbuch Genre über Jahre in so einen Roman reinzugehen.

Ja, also mein Verlag hat mich gefragt und ich habe mal gesagt, Nein, auf keinen Fall mache ich das, das kann ich gar nicht, also waren gleich mal zu diese Selbstzweifel da und. Und dann hatte ich einfach Bock. Dann habe ich es einfach, habe ich einfach die Einleitung geschrieben und weißt du also das sage ich auch ganz ehrlich, wer jetzt das beste fachlich von mir lesen möchte und auch die besten Ratschläge und am meisten Tiefe haben möchte, der sollte nicht dieses Buch lesen.

Dieses Buch ist echt für Menschen die sagen ich weiß nicht so ein Sachbuch oder ich habe schon so viele Sachbücher gelesen, ich bin übersättigt oder es ist irgendwie so schwierig, dass es sozusagen auch ein bisschen eine Hürde liest, einfach diese Geschichte. Im ersten Moment musst du nichts dabei lernen, sondern du liest die Geschichte.

Ich bin mir sicher, du wirst lachen, ich bin mir sicher, du wirst diese Geschichte verschlingen, es ist einfach eine schöne Geschichte, es ist einfach leicht zu lesen, aber und du wirst darin auch Dinge lesen und erkennen, von denen du durchaus schon gehört hast, aber du kannst sie auf eine andere Ebene. Aufnehmen.

Du kannst sie einfach durch die Beobachtung dieser Geschichte aufnehmen und vielleicht, obwohl die Geschichte leichter wirkt als ein schweres Sachbuch, vielleicht dadurch auch mehr aufnehmen oder besser aufnehmen, weil du ja an Eva siehst, wie es ihr am Anfang schwer fällt, die Dinge umzusetzen, die sie gerade erfährt, und weil sie vielleicht genau dieselben Probleme hat wie du und du eben siehst. Wie macht sie denn das Unperfekt und wie macht sie denn weiter, obwohl sie wieder einen Fehler gemacht hat? Genau.

Aber jetzt zurück zu dem. Für mich war es dann irgendwann einfach so, dass ich gesagt hab, ich mach das, um endlich mal wieder aus meiner Komfortzone auszusteigen und tatsächlich war es das Buch, das ich am allerliebsten geschrieben habe. Also ich hatte noch nie so viel Freude, dieses Buch zu ein Buch zu schreiben, obwohl ich Liebe zu schreiben, weil es einfach in einem Fluss rauskam, als wäre es schon in mir.

Gewesen, als hätte es schon drauf gewartet. Und weil es im Vergleich zum Sachbuch auch ein extrem kreativer Prozess ist, wo ich viel mehr von meiner Persönlichkeit einbringen konnte, auch von diesem, ja, diesen, diesen Witz, den ich in ein Sachbuch relativ schwer reinbringen kann und auch diese Schönheit des Lebens, den man einfach mal so hier mit umschreiben kann.

Ja, voll schöne Gedanken. Hat mich jetzt schon fast inspiriert, auch nur Roman zu schreiben. Ja, weil du hast voll recht. Also ich kann mir das vorstellen, aber auf der anderen Seite sehe ich bei mir diese Blockade, ne dieses ich bin kein Romanschreiber also ich ich bin mehr im sachlichen analytischen und auch hier mal ein bisschen zugespitzten, aber jetzt noch Roman Wow krass aber ja interessant, du hast dich richtig hingegeben so das Leben hat dir irgendwie so eine Möglichkeit hingestellt, dein Verlag, in dem Fall das Leben kann.

Und kam auf dich zu und hat dir hier eine Möglichkeit offenbart, dich selbst noch mal neu kennenzulernen, dir selbst noch mal einen Teil von dir zu zeigen, die du noch nicht so kanntest und deine erste Reaktion war helno ich bin das nicht, aber dann hast du gemerkt, aufgrund deiner Loving Awareness jetzt erst recht. Ich checke, ich fühle mich hier irgendwo ja getriggert, weil ich das nicht möchte, aber eigentlich ist es ja eine schöne Aufgabe, es steht dahinter ja nichts Negatives und. Und dann hast du gesagt, Ja, Let's Let's DO IT. Und daraus ist etwas entstanden, wo du jetzt sagst, das war der bisher schönste, kreativste Flow Prozess, den ich beim Schreiben je hatte.

Ja, voll ja. Also mega mega schön und ich denke Pizza und Aperol sind 2 persönliche Nuancen die du für dich hast. Sind das so Sachen die du gerne genießt oder? Aperol tatsächlich? Pizza weist ein bisschen darauf hin, wo die Geschichte spielt. Also Pizza ist jetzt nicht unbedingt mein mein Favorit, aber ja, das ist das, das ist so das interessante im Buch, also es sind zu viele Nuancen von mir, aber auch von anderen Personen, die sich da in der Geschichte und in Eva eben vermischen, ja. Okay get it okay abschließende Frage Melanie. Es war bis jetzt ein sehr, sehr.

Schönes Gespräch und es wird auch weiter noch schön bleiben die nächsten Minuten. Ich hätte nur die Frage, wenn jetzt jemand das hier hört und im Moment einfach nur Chaos spürt und einfach nicht weiß, was soll ich mit meinem Leben anfangen oder wo geht's hin für mich und ja sich einfach denke ich stecke total fest. Ich komme nicht klar was wäre das eine ich weiß das eine gibt's nicht, aber was wäre das eine für dich was du ihm oder ihr.

Mitgeben würdest. Gute Frage. Also ich denke mal, dass die Person gerade einen riesigen riesigen Koffer aufgemacht hat, also jetzt das ganze Leben zu betrachten. Ich denke, dass es ganz, ganz wichtig ist, sich auf den nächsten Schritt zu fokussieren, dass man sich einfach immer wieder mal fragt, was brauche ich denn jetzt, damit es mir besser geht?

Also für mich klingt das gerade noch voll im Lebenschaos ja. Was würde ich denn jetzt in diesem Moment brauchen, damit es mir so ein kleines bisschen besser geht und dann mal in sich reinzuspüren? Ist es vielleicht ein Gespräch mit einem guten Freund, was Klarheit schaffen kann oder es vielleicht einfach mal mich hinzusetzen und ein paar Gedanken aufzuschreiben? Oder ist es vielleicht einfach ein Spaziergang in den Wald? Also ich würde so mit diesem nächsten Step. Weitermachen.

Was brauche ich denn jetzt, damit es mir ein kleines bisschen besser geht oder damit ich ein kleines bisschen klarer werde? Sehr schöner Gedanke. Ja, ich bedanke mich für dieses wundervolle Gespräch. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch echt ein paar neue Perspektiven gewinnen können, was das Thema, was das Thema Selbstliebe betrifft.

Ich freue mich auf dein Buch und an alle, die das Buch lesen möchten. In den Shownotes findest du alle Informationen, natürlich auch zu Melanie, Instagram Profil et cetera. PP wird alles verlinkt, Melanie, hast du noch irgendein letztes Abschlusswort oder Abschlusssatz was du noch mitgeben möchtest? Du hast dir vorher meine Tasche angeschaut und Tasse angeschaut und gesagt, der Spruch ist generisch. Ich sage ihn jetzt, für mich ist er nicht generisch. Ja, also ich finde es voll schön, dass es dich gibt, dich, Jonas und natürlich auch alle, die hier zuhören. Ja, weil ich einfach deine Inhalte immer wieder sehr inspirierend finde, weil du mir echt oft dabei hilfst, neue Perspektiven aufzuzeigen, und

das ist gar nicht so einfach, weil ich lasse mich gar nicht mehr allzu häufig inspirieren. Ah das das danke sehr ja übrigens auf Melanies Tasse steht. Schön, dass du schön, dass du da bist. Steht das auf der. Tasse. Schön, dass es dich gibt. Genau. Schön, dass es dich gibt, steht auf ihrer Tasse.

Ja, und auf meiner Tasse steht this is the beginning of Loving yourself, Welcome Home und ja, danke für für diese Worte. Noch mal zum Schluss also mich freut es mega, wenn ich mit den Sachen noch Leute wie dich auch inspirieren kann, aber natürlich auch in anderen Menschen. Und ich glaube, ich widme jetzt den letzten Satz, dem dem Yogi Tee, den ich hier gerade trinke.

Hier ist auch auf diesen Yogi Tees immer so Zitate drauf, die manchmal sehr generisch sind, aber das heutige Zitat vom Yogi Tee lautet Lasst uns nicht nur miteinander, sondern füreinander leben. Ah, schön. Diese. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören. Vielen dank Melanie für deine Zeit und ich sag bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, komm klar Digga mach's gut ciao ciao.

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