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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 94

#94 | Sei halt unglücklich.

Sonntag, 24. November 2024 · 1 h 01

MP3

Shownotes

(EP94) Über den modernen Zwang, glücklich zu sein.
Glück, Erfolg, Selbstoptimierung – wir leben in einer Welt, die uns ständig einredet, dass wir mehr sein müssen. Doch was, wenn genau das der Käfig ist, in dem wir feststecken?
In dieser Folge reflektiere ich, warum wir uns oft leer fühlen, obwohl wir scheinbar „alles“ haben, und wie unser gesellschaftliches System diesen Druck verstärkt.
Ich spreche über den „neoliberalen Zoo“, in dem wir leben, warum Narzissmus so präsent ist, wie Social Media uns in Vergleich und Unsicherheit hält, und ab wann Ambition toxisch wird.
Am Ende teile ich ehrliche und umsetzbare Ansätze, wie du in einem System, das dich (zwanghaft) antreibt, wahre Freiheit finden kannst – nicht durch mehr Leistung, sondern durch mehr Verbundenheit und Bewusstsein.

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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, komm klar, digga. Schön, dass du damit am Start bist. Schön, dass du dir Zeit nimmst, um klarzukommen und in diesem Sinne würde ich die Folge gerne mit einer kleinen, wirklich kleinen Meditation starten. Nur ein 2 Atemzüge, wenn du Bock hast, lass dich drauf ein, wir schließen einmal die Augen, lassen die Schulter locker absinken, lassen die Gesichtszüge weich werden und atmen einmal die gesamte Luft, die unserem Körper ist, aus.

Und dann lassen wir die Luft ganz von selbst wieder in den Körper durch die Nasenlöcher einströmen, bis sich der gesamte Bauch mit Luft füllt. Und dann lassen wir die Luft locker und gleichmäßig wieder ausströmen, wie als würden wir durch den Strohhalm pusten, über den Mund ausatmen, dann mach dir bitte bewusst, wo du jetzt gerade dich befindest.

Hier auf diesem Planeten, in einem Sonnensystem. Du fliegst jetzt gerade mit einer sehr hohen Geschwindigkeit um einen Stern. Wir haben alle keine Ahnung, was wir tun und wir wollen eine gute Zeit und du bist gerade in dem Körper und Billionen von Zellen in deinem Körper entstehen und vergehen gerade, kämpfen miteinander, fressen sich auf, entstehen neu, damit du diese Erfahrung gerade machen kannst und. Und du brauchst diesen Moment gerade nicht verändern. Du brauchst gerade nicht explizit tiefer atmen oder in irgendeiner Form dich zwangsläufig entspannter fühlen, sondern einfach gerade annehmen, was im Augenblick ist. Denn diese 13,8 Milliarden Jahre der Evolution haben sich zu diesem Punkt verdichtet, den du.

Hier und jetzt nennen kannst. Und ich fand, das war jetzt ein angenehmer Einstieg für diese Folge, in der es um unsere Kultur gehen soll. Und zwar möchte ich heute mal darüber sprechen, warum wir uns sehr oft sehr unglücklich noch gefangen fühlen in der Kultur, in einer Gesellschaft. Die eigentlich vorgibt, das Glück und Freiheit ihre höchsten Werte sind. Und sorry muss kurz ausstoßen, sehr unpassend, aber ich hatte mein Podcast nicht, also ich lasse es drin, ja wir leben in dieser dieser westlichen Welt und uns wird oft gesagt, du musst glücklich sein und das wird einem nicht direkt gesagt, sondern indirekt subtil.

Immer durch Botschaften transportiert, Werbebotschaften, Dinge, die man braucht, Dinge, die man kaufen muss und gerade jetzt, in dieser besonderen Black Friday Zeit, merkt man auch dem Dopamin Defizit umso mehr und wenn man immer weiter strebt nach dem nächsten Ding, das man kaufen kann und ey i feel you. Es ist verrückt, dieser Black Friday Geschichte, aber das ist Teil unseres Systems Gesellschaft. Wir halten das für normal, aber wir haben das nie wirklich hinterfragt und es geht heute darum, Dinge zu unterfragen es geht um Perspektiven und dieses ständige du musst glücklich sein, dass über diese Werbebilder transportiert wird durch emotionalisierende Botschaften, die transportiert werden, dem Zimmer ständig

sagen, Hey, du könntest noch ein bisschen mehr Glück. Vertragen ein bisschen mehr Freiheit, ein bisschen mehr Achtsamkeit, ein bisschen mehr Entspannung, alles alles. Aber du musst besser sein, mehr machen, mehr Ziele haben, erfolgreicher sein, das Beste aus Dir rausholen zur besten Version deines selbst werden. All diese Botschaften hast du sicherlich schon mal mitbekommen, aber was, wenn genau diese Botschaften, diese Erwartungen, dieser Anspruch an dich selbst, dich in irgendeiner Form gefangen hält?

Was, wenn dieses Problem nach dem du suchst, gar nicht so sehr in dir liegt, sondern vielleicht auch in einem System, das in dir die ganze Zeit diese Erwartungen eintrichtert? Und ich hab mal von dieser Metapher gesprochen, dem Elefanten im Zoo angenommen, du und ich, wir würden jetzt in den Zoo gehen und wir sind beide keine Fans von den Zoos, ist mir schon klar, aber wir gehen jetzt einfach in den Zoo rein und wir stellen uns vor dem. Wir stellen uns vor dem Elefantengehege und dann sehen wir den Elefanten, wie der gegen eine Mauer starrt und total apathisch wirkt.

Und wir würden beide uns jetzt keinen Kittel überziehen und dem Elefanten Depression diagnostizieren oder sagen, der Elefant ist eindeutig psychisch erkrankt und der Bauer zur Behandlung würden wir nicht, wir würden wahrscheinlich beide irgendwie zu dem Schluss kommen. Der Elefant ist nicht das Problem, sondern der Kontext, in dem er lebt.

Der Zoo ist einfach nicht sein natürlicher Lebensraum, er ist eingesperrt, er ist ein fremdes, von seiner Natur und er kann all seine Elefantenbedürfnisse nicht ausleben, obviously, okay und jetzt mal auf uns bezogen, wir Menschen starren auch oft gegen eine digitale Wand, unseren Bildschirm, handybildschirm.

Dieses Bild ist manchmal echt verrückt, wenn man irgendwo steht und wartet an einem Bahnhof zum Beispiel ganz typisch und man schaut sich um, wie gefühlt 90% der Menschen in den Bildschirm reinschaut und man selbst ist ja auch immer wieder tut. Es ist kein Urteil an dieser Stelle, No Judgement, einfach nur reine Beobachtung, ich weiß nicht was es bei dir auslöst, wenn du das Bild siehst.

Bei mir löst es auf jeden Fall nichts Angenehmes aus. Ich denke mir so krass wie heftig vereinnahmend diese Technologie wirkt und wie unglücklich wir durch diese Technologie eigentlich werden, obwohl diese Technologie uns allem das ganze Glück versprochen hat oder verspricht, in jeglicher Form und wir Menschen leben heute eben.

Auch in einem Zoo unserer Kultur, in der wir eingebettet sind, in der wir aufgewachsen sind, in einem System, das uns gewisse Werte, gewisse Sachen mitgegeben hat, uns geprägt hat auf ne Weise unser moderner Kontext, die sogenannte neoliberale Gesellschaft, funktioniert nach gewissen Prinzipien, die wir uns nicht ausgesucht haben, du und ich, wir hatten nicht die Wahl, nach welchen Dingen wir streben, was unsere Wünsche sind, das das fühlt sich zwar immer so nach einer freien Wahl an, aber. Ganz ehrlich, wir haben auch nur den Rahmen als Psyche, den wir wahrnehmen können, der uns quasi gegeben wurde und die Prinzipien, nach denen wir gehen, sind vor allem Effizienz, Steigerung, Produktivität,

Perfektion, Wettbewerb und Selbstoptimierung. Und uns wird indirekt eingeredet, dass unser Wert davon abhängt, dass. Wie gut wir uns anpassen, wieviel wir leisten, wie glücklich oder erfolgreich wir sind. Aber was, wenn genau dieser Kontext, in dem wir leben, uns genauso entfremdet wie den Elefanten im Zoo und statt zu unterfragen, warum wir uns ausgebrannt, überfordert, isoliert und einsam fühlen?

Werden uns Lösungen angeboten, die uns besser an diesen Zoo anpassen sollen und sagt, du musst noch resilienter sein, du musst mehr loslassen, du musst deine Reaktion besser beherrschen, du musst. Dein Zeitmanagement besser auf die Reihe bekommen du musst positiver denken und am besten noch Affirmationen an dein Badezimmerspiegel kleben.

Den ganzen Badezimmerspiegel Badezimmerspiegel voll kleben mit Affirmationen, damit du dein Unterbewusstsein neu programmierst, damit du einen neuen Glaubenssatz über dich pflegst und aus dem Glaubenssatz heraus ein neues Verhalten integrierst. I Love it, no Front, nichts dagegen, aber ich habe oft das Gefühl, diese ganzen.

Self Improvement und Self help Strategien sind eher so ein Mittel zum Zweck, als würde man dem Elefanten jetzt beschäftigungsspielzeug geben und vielleicht noch Yoga beibringen, aber ihn nicht in die Freiheit entlassen wollen sozusagen. Also man schenkt dem Elefanten nicht das, was er eigentlich braucht, sondern man sagt sozusagen passt sich einfach besser an und.

Das ist Teil dieser sogenannten neoliberalen Ideologie. Ein Wort, wenn du es noch nie gehört hast, lasse ich davon nicht beirren. In der Wissenschaft mag man komplexe Begriffe verwenden, aber im Kern beschreibt es einfach nur die Kernhaltung in dieser Kultur, nämlich du bist für alles selbst verantwortlich, und das ist angenehm aus Sicht der Politik zu sagen. Jedes Individuum ist selbst für sich verantwortlich, weil man kann systemische Probleme zur Seite schieben und gar nicht so sehr die Kultur als Ganzes Anschauen und sagen okay, hier gibt es Punkte, die vielleicht kritisieren sollten und das Streben nach Glück oder Erfolg ist auch nicht das Problem. Also wir haben unseren menschlichen, Wir haben einen menschlichen Antrieb, wir wollen

wachsen. Wir wollen alle nach Glück streben in Anführungsstrichen. Wir wollen es gut fühlen, das ist an und für sich erstmal nichts, was diese Gesellschaft uns einredet, aber es ist in dieser Kultur eben deshalb toxisch, weil diese Dinge zu einer Art Verpflichtung werden. Wir wollen zwanghaft erfolgreich sein, wir wollen zwanghaft glücklich werden, weil es zu einem Maßstab wurde, an dem unser Wert gemessen wird. Und weil wir Menschen sind und weil wir Teil einer, weil wir eine soziales spät ist und Teil einer Gemeinschaft sein wollen, orientiert sich unser Selbstwert auch immer daran, wie gut wir Teil dieser Community, dieser Gemeinschaft sein können. Und wenn die Gemeinschaft, und

ständig sagt, du bist nur dann etwas wert, wenn du etwas leistest, wenn du produktiv das machst, was alle machen, dann macht uns das krank, weil wir uns nie genug fühlen können. Weil wann bin ich erfolgreich genug? Wann bin ich glücklich genug, wann habe ich genug Geld, wann habe ich genug schönes aussehen, wann habe ich, wann habe ich all das genügend und wie gesagt, No Front gegen Affirmationen, No Front gegen Positives Denken und Resilienz und mein Gott, der Podcast handelt ja überwiegend von solchen Sachen, weswegen so eine Folge, die ich hier gerade mache, auch nicht so easy für mich war, zu verdauen, weil. Ich muss mich auch immer wieder mit den Dingen beschäftigen und auseinandersetzen, die ich hier

Teile und kritisch auseinandersetzen, weil auch ich und der Podcast einfach nur ein Produkt dieser Kultur sind. Ich bin auch in diesem Boden, in diesem neoliberalen Boden aufgewachsen, und das bedeutet, alles, was aus mir heraus wächst. In Anführungsstrichen hat diese neoliberale Ideologie in sich, ich strebe nach Effizienz.

Ich strebe nach Produktivität. Ich will möglichst jeden freien Zeitraum nutzen, um irgendwas zu liefern, und das wird in unserer Gesellschaft auch belohnt, dieses Ergebnis zu präsentieren, egal in welcher Form, es wird als etwas besonders Wertvolles dargestellt und dann wird man süchtig danach, weil man sich denkt, ich werde jetzt bestätigt dafür, dass ich ständig liefere und dann fängt man an, diesen Kreislauf reinzugehen, dass man immer mehr und mehr liefern will, weil man wird immer mehr und mehr wertgeschätzt, und je fragiler der Selbstwert ist.

Je mehr man dieses intrinsische Gefühl von ich bin eigentlich noch nicht gut genug verspürt, desto mehr liefert man, weil man ja es allen beweisen will, weil wenn man es den beweist und die mich bestätigen, fühle ich mich für nen Augenblick OK und es geht mir in dieser Folge nicht darum, das gesamte System jetzt als schlecht zu deklarieren oder irgendwas dergleichen.

Es geht mir in erster Linie nur um Reflexion, um ehrliche Reflexion, um Perspektiven, um Perspektiven zu verstehen, warum unser gesellschaftlicher Kontext, unsere Umgebung, unsere Welt, in der wir leben, so entscheidend ist. Und warum Glück auch keine Verpflichtung sein sollte und wie du auch anfangen kannst, dich aus diesem neoliberalen Zoo zu befreien, weil anders als der Elefant haben wir diese Möglichkeit. Wir haben die Möglichkeit.

Den in Anführungsstrichen Käfig zu hinterfragen und ich weiß, das ist ein bisschen krasses Wording, weil wir wir leben ein relativ freies Leben, wenn wir unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten betrachtet haben, ist das definitiv absolut frei, was wir erfahren dürfen, deswegen immer in Relation sehen. Gleichzeitig ist es ein Balanceakt, was ich versuche, ich will, ich will, ich will nicht alles schlecht machen ich. Weil nicht alles schlecht ist.

Gleichzeitig möchte ich aber auch nichts übertrieben schönreden oder meine nur du wärst die Lösung für alles, sondern Balance. Das ist das Ziel der Folge, dass am Ende das Gefühl haben, hey, ich habe eine Balance, ich sehe diese Perspektiven, ich sehe diese Erwartung, die an mich herangetragen werden, aber ich entscheide mich bewusst.

Ich entscheide mich bewusst nicht das Spiel mitzuspielen, und wenn die Zeit es zulässt, wenn die Folge nicht übertrieben lang wird, dann. Dann möchte ich auch noch auf 3 Fragen eingehen, die aus der Community kommen, die mir auch auf Instagram gestellt wurden. Ich hatte ja schon vor 2 Wochen in der Folge 5 Fragen behandelt und ich habe noch 3 weitere Fragen, die ich in diese Folge gerne mit aufnehmen würde, wenn es wie gesagt zeitlich hinhaut, weil die Fragen gut in diesem Kontext passen. Es geht noch um Narzissmus, es geht um Ambitionen, toxische Ambition, man es Ambition wirklich irgendwie auch nicht mehr tragfähig und vielleicht auch giftig für meinen. Selbst in Anführungsstrichen.

Und wie kann man sich von Social Media befreien und warum sprechen wir eigentlich so viel von Selbstwert? Der Grund, warum ich auch diese Folge mache, ist, dass ich in den letzten Wochen mich innerhalb eines Uni seminares vermehrt mit diesen Perspektiven auseinandersetzen durfte. Ich wollte gerade muss zu sagen, aber ich habe.

Es festgestellt, ich durfte mich damit auseinandersetzen. Es gibt kein Muss. Und diese Perspektiven in dem Seminar waren Halt bezogen auf Psychologie und Ideologie. Und wie der Neoliberalismus die Psychologie quasi unterwandert. Hat in den letzten Jahrzehnten in der Ausrichtung, wie wir heute Psychologie verstehen, wie wir den Menschen verstehen und auch, wie die Psychologie mit ihren Forschungsergebnissen eigentlich dieses neoliberale Verständnis der Welt unterstützt und. Dieses Wort Neoliberalismus einfach erklärt. Es ist eigentlich ursprüngliche Wirtschafts und Gesellschaftsideologie, die auf Prinzipien von Markt, von Wettbewerb, von individueller Verantwortung basiert. Und es geht im Kern darum, dass

man sagt, der Markt regelt alles von selbst. Der Staat soll sich so wenig wie möglich in irgendwelche Marktgeschichten einmischen, in die Marktwirtschaft einmischen, am besten gar nicht, und jeder einzelne sollte für seinen Erfolg oder Misserfolg selbst verantwortlich sein, und das klingt natürlich. Attraktiv und.

Es ist auch deswegen so attraktiv, weil man ja auch oft hört in diesen ganzen buddhistischen Philosophien und auch hinduistischen Philosophien und Gurus hört und Yogis hört, die einem sagen, du bist für deine Reaktion selbst verantwortlich. Und dieser Neoliberalismus greift es auch wunderschön auf und sagt Ja, Schau, der Dalai Lama schreibt Bücher über Glück, und wir alle wollen glücklich sein und alles ist happy und nice und gleichzeitig.

Ignoriert man damit vielleicht strukturelle Dinge, die man vielleicht sich genauer anschauen sollte? Ungleichheiten, dass nicht jeder dieselben Startbedingungen hat, dass es in der Gesellschaft gewisse Probleme gibt, die gerne mal ausgeblendet werden, weil du bist ja für dich selbst verantwortlich, so nach dem Motto, Reg dich doch nicht auf, wenn du im Stau stehst, aber gleichzeitig, warum muss man überhaupt im Stau die ganze Zeit stehen, warum muss man überhaupt pendeln? Also diese strukturellen Fragen, weil es aber auch schwierig ist, muss man auch dazu sagen, es ist schwierig. Hinzugehen und zu sagen, man meint jetzt, man kann die Gesellschaft verändern, weil woher will man wissen, was richtig für die Gesellschaft

ist. Es ist auch, wie gesagt keine einfache Sache, aber wir werden das jetzt nach und nach ein bisschen bearbeiten und der die Facetten vom vom Neoliberalismus sind ganz unterschiedlich. Hat zum einen die Rolle der sozialen Medien zum. Beispiel also Social Media. Wenn wir jetzt gleich von narzismus mal sprechen wollen, ist nicht der Ursprung von Narzissmus, sondern es ist ein Werkzeug, das perfekt in diese neoliberale Logik passt.

Es bietet eine Bühne, auf der sich jeder selbst präsentieren kann oder muss. Und der Wert? Wird auch in Zahlen gemessen. Du hast Likes, du hast Shares, du hast Reichweite und das alles passt perfekt in diese Ideologie. Das erfolgt nämlich messbar und sichtbar sein muss. Und dann hat man diese Illusion von Freiheit. Man predigt ständig Freiheit, Freiheit, Freiheit, meint aber Selbstverantwortung, das heißt, jeder ist frei, seinen Erfolg zu gestalten, aber diese Freiheit ist oft auch irgendwie nen Deckmantel für nen Anpassungszwang, weil wer sich nicht selbst vermarktet, bleibt irgendwo unsichtbar, und wer aus dem ganzen aussteigt, wird irrelevant, dann hat man die Selbstoptimierung, diesen Zwang

der Selbstoptimierung, es ist keine Option sich zu optimieren, es ist keine. Option das zu tun, sondern es ist mehr ne Pflicht. Du musst besser, du musst schöner, du musst produktiver sein und man hat auch das Gefühl, man ist das Ganze wie ein Projekt, man muss ständig repariert werden, man darf nicht so sein, wie man ist.

Nein, man muss noch ein mehrfach ins Programm machen, man muss ein Coaching Anspruch nehmen, man muss sich irgendwie ständig vergleichen und. Selbst selbst Ruhephasen muss man irgendwie effizient nutzen und man ist eine Marke, eine Marke in dem Sinne, dass man sich wieso ein Unternehmen betrachtet. Man ist nicht einfach nur man selbst. Man ist ein Produkt, man muss sich in allen Bereichen. Wie?

Man muss einen Kurswert hochschrauben. Man muss sich vermarkten und optimieren, und ob das im Job jetzt ist, ob das jetzt in Beziehungen ist, ob das in den sozialen Medien ist. Der Wert hängt davon ab, wie gut man sich präsentiert und welche Leistungen für andere bringt. Das ist Teil dieser neoliberalen Ideologie und auch diese Leistungsgesellschaft und der Wettbewerb, du bist, was du leistest und Erfolg ist, ist keine Frage von Zufall oder Schicksal oder Startbedingungen oder einen netten Erbe, was man bekommen hat, oder? Beziehungen, die man irgendwie übernommen hat. Nein, es ist eine Frage von Einsatz. Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis und so weiter du ahnst schon, wir alle sind

Teil dieser Kultur, wir alle replizieren diese Botschaften und wie gesagt, nicht alles ist daran scheiße, aber man sollte vielleicht ein bisschen was hinterfragen. Weil wie gesagt, wenn wir ständig auf einem Bildschirm starren, dann. Uns isoliert und einsam fühlen, uns es einfach nicht gut, geht man sich gefangen fühlt, dann kann man natürlich sich selbst hinterfragen und man kann natürlich viele Dinge tun, über die es in diesem Podcast ja auch reichlich geht, aber man muss ab irgendeinem Punkt auch mal einen Schritt zurücktreten und sich mal umschauen und gucken.

Wo bin ich eigentlich? Weil dieser Druck, den wir verspüren, führt dazu, dass Menschen sich ständig überbeanspruchen. Nach Höchstleistung streben, sich von anderen abgrenzen müssen. Es gibt dieses sehr bekannte Zitat eines deutschen Soziologen, Ulrich Bröckling. Das Zitat lautet, Wir sind gleich im Zwang, uns voneinander zu unterscheiden, wir sind gleich im Zwang, uns voneinander zu unterscheiden, das heißt?

Wir alle wollen möglichst anders sein. Wir wollen bloß keine Imitation sein, wir wollen ganz individuell sein, möglichst individuellen individuellen Kleidungsstil, Musikgeschmack, was wir essen, wie unser Social Media Profi gestaltet ist. Alles muss ganz individuell sein, doch genau darin, in diesem Wunsch individuell zu sein, sind wir so gleich, und das ist Teil der Kultur und Again, das muss nicht alles kacke sein.

Vieles davon ist auch sehr menschlich, aber manches davon ist auch extrem. Und dieses Extreme, darum geht's, das sollte man da Fragen in dem Uni Seminar, von dem ich vorhin gesprochen habe, durfte ich mich auch mit mehreren Artikeln beschäftigen und ein Artikel hat mich besonders in Anführungsstrichen fasziniert, da ich diesen Artikel auch präsentieren durfte, deswegen musste er mich faszinieren und.

In dieser in dieser Studie ging es darum, wie die Psychologie eben von dem Neoliberalismus beeinflusst ist und umgekehrt, wie die Psychologie den Neoliberalismus unterstützt und beeinflusst. Und die Autoren hatten in diesem Artikel so 4 grundlegende Merkmale herausgearbeitet, die moderne Psychologie quasi kennzeichnet.

Und zwar ist es zum einen. Die radikale Abstraktion des selbst, so nennt sie das. Dahinter ist einfach zu verstehen, dass in der Psychologie Menschen nicht als ein Teil gesehen werden von einem großen ganzen Bild, das auch immer als Organismus sozusagen funktioniert, sondern man abstrahiert das selbst. Dieses Puzzleteil aus dem Bild heraus und versucht, das Puzzleteil an und für sich zu bearbeiten. Man betrachtet also das Individuum immer als einzelnes, isoliertes etwas.

Als würde es gar keinen Kontext geben in diesem, in dem dieses Individuum existiert. Klar, es gibt die systemische Therapie, die sich das System anschaut, aber im Kern, wie wir in der Psychologie heute uns verstehen als Menschen, ist immer noch etwas sehr abstrahiertes, was sehr isoliertes, und ja, es ist kein Geheimnis, dass wir uns auch diesbezüglich. Entfremdet fühlen auch von unserer Umgebung. Wir haben oft nicht das Gefühl, jetzt müssten wir zu ihm was beitragen, wir streben sehr nach egozentrischen Motiven und Beziehungen, sind auch etwas die, was oft kurzfristig geführt wird, ohne wirkliches Commitment, weil man sich nicht zu sehr festigen, zu sehr binden möchte, man möchte abstrakt bleiben, nicht zu sehr das zum

Bild beitragen, wenn man so will, und das unterstützt die Psychologie in dem Sinne. Dass sie ihren Fokus genau darauf auswirkt, dann ich hatte ja vorhin von dem Mensch als Marke gesprochen, auch hier in dem Artikel wurde es das unternehmerische selbst genannt, also man betrachtet sich selbst oft als so ein Projekt, das ich als Unternehmen, die ich AG, wenn man so will und Selbstvermarktung und selbst die Optimierung gelten als als Normen, als soziale Normen und besonders durch Social Media wird es geprägt, ich meine.

Es ist doch kein Geheimnis, wenn man sich das anschaut, was dort gemacht wird. Ich find es immer wieder Crazy, einfach nur aus einer beobachtenden Perspektive heraus. Es ist schwierig, das nicht zu judgen, aber am Ende des Tages sind wir auch alle nur irgendwo Kinder und wir versuchen auch nur unser Bestes und wir wollen auch alle nur Teil sein. Wir verstehen am Ende auch nicht was wir tun, aber irgendwie ist es auch crazy, wenn man so n bisschen mehr Perspektive gewinnt n bisschen openmind an Dinge rangeht und sich dann anschaut, was wird dort eigentlich für Müll reproduziert.

Was wird für Müll reproduziert, damit man Follower generiert, damit man irgendwelche Werbebotschaften nach draußen schreien kann, damit mehr Leute mehr Müll kaufen? So so ein Irrsinn, oder How ever und ich bin nicht aus dieser Sache rausgenommen, das ist ja das Ding, also dieser dieser Artikel und auch jetzt das Seminar hat bei mir vieles auch angestoßen und das hat auch bei mir so zu einer.

Ja zu so einer Minikrise geführt, jetzt nicht im Negativen, sondern einfach, dass ich viel auch hinterfragt habe, was mein eigenen Content betrifft. Weil wenn du viel so über das Loslassen sprichst und akzeptieren und Verantwortung übernehmen und klar kommen, dann ist natürlich auch so die Frage, unterstützt du damit indirekt auch so eine Ignoranz für das System selbst, in dem all diese Probleme auftauchen? I don't know.

Aber für den Moment möchte ich einfach nur sagen, die Veränderung beginnt immer bei einem selbst. Also selbst wenn man jetzt sagt, Hey, ich möchte jetzt irgendwas angehen, dann kannst du das ja nur in dem Kontext machen, in dem du dich aktuell befindest. In dem Spielraum, den du hast. Und man muss zuerst natürlich auch sich selbst helfen, aber mit dem Verständnis, dass man das nicht alleine schaffen muss.

Es gibt Menschen, wir sind Menschen und ich kann es gar nicht oft genug betonen, ich. Kein Tool hilft so sehr wie andere Menschen und das sollte man nicht instrumentalisiert betrachten. Nach dem Motto, Ich brauche jetzt andere Menschen, damit ich mich heilen kann, darum geht es nicht, es geht einfach um das grundlagenverständnis Menschen sind eine soziale Spezies und die wird es auffallen, dass wenn du dich mal nicht so gut fühlst und du Zeit mit jemandem verbringst, dass du dich automatisch dadurch besser fühlst, dass du einfach nur mit Menschen Zeit teilst und.

Aber uns wird oft eingeredet, dass man alles irgendwie alleine bewerkstelligen muss und nur noch mehr Routinen durchführen muss. Und noch eine Routine durchzieht und noch eine Routine durchzieht und noch eine Gewohnheit drauf packt, damit man am Ende noch glücklicher ist. Das ist auch Teil der positiven Psychologie dieses dieses Streben ständig nach Selbstverantwortung.

Und Selbstbestimmung. Und wie gesagt, nicht alles daran ist verkehrt. Das ist das Problem mit Kritik, wenn man in eine Seite schießt, muss man auch immer wieder zurückrudern und sagen, Hey so Good, lass uns das mit einer gewissen Balance betrachten. Nächster Punkt dieses Wachstumsimperativ so haben die es genannt, Grove Imperative, imperative, Imperative Grove, Imperative you know what I Mean Wachstumsimperativ. Bleib einfach beim Deutschen, ist einfacher. Der Neoliberalismus verlangt ständiges Wachstum und das nicht nur auf die Gesellschaft bezogen, sondern vor allem vom Individuum.

Und dieses, was man oft hört, natürlich, wie Grove Mindset zum Beispiel, man muss wachsen, man muss über sich selbst hinauswachsen, das verstärkt auch natürlich einen gewissen Druck, dass man ohne Wachstum, ohne Verbesserung irgendwie nicht okay ist. Und klar, wir Menschen streben alle nach Verbesserung, nach Wachstum.

Aber in was für einem Ausmaß tun wir das? Und dann der letzte Punkt, das Affektmanagement die Kontrolle und Optimierung der eigenen Emotion wird sozusagen zu einer Erwartung, dass man sich selbst komplett kontrollieren sollte, wenn man es nicht tut, dann ist man falsch und diese emotionale Selbstkontrolle wird auch brutal idealisiert, während.

Auch normale menschliche Erfahrungen wie Zweifel, wie Trauer, wie Orientierungslosigkeit oft so Pathologisiert werden also als krankhaft abgestempelt werden. Und das alles ist für sich genommen erst mal Not so nice. Aber wenn man das weiß, dann kann man damit arbeiten, man kann sich sagen, Hey Strahl. Trebe ich hier schon wieder nach etwas, das vielleicht nicht mein Wunsch ist, sondern vielmehr auferlegt wurde? Und inwiefern sollte ich wirklich noch meinen, ich muss das und das erreichen und wann kann ich mir mal selbst erlauben, einfach nur zu sein, weil Selbstbestimmung. Ist möglich, auch in einem System, das wir nicht selbstbestimmt haben.

Wir können den ganzen Zoo auch nicht niederreißen und müssen wir auch gar nicht, aber wir können aufhören, uns von diesem Zoo kontrollieren zu lassen von diesem Spiel, das alle Spielen, von diesem reproduzieren, von gewissen Werten, die man oft als sehr oberflächlich einstufen könnte. Die Freiheit beginnt also dort, wenn wir diesen Käfig durchschauen und eigene Werte wählen.

Die sich nicht über Leistung oder Vergleiche definieren und das Glück entsteht nicht so sehr aus dem Streben danach, sondern es entsteht, wenn man auch innehalten kann und erkennen, dass man jetzt in diesem Moment, ohne etwas leisten zu müssen, genug ist, weil am Ende zählt nicht. Was oder wieviel du erreicht hast.

Es zählt vor allem, wie ehrlich man mit sich selbst war und wie oft man sich erlaubt hat, einfach zu sein. Ich gehe noch mal zurück auf den Anfang, wo befinden wir uns hier gerade? Ich meine ich spreche gerade über den Neoliberalismus und unsere Gesellschaft und den Einfluss in der Psychologie, aber ein bisschen Abstand gewinnen, wo sind wir hier gerade, wir sind gerade in einer Galaxie. In einem Universum mit Billionen Galaxien. Und dann gibt es die Menschen, die sagen, ja, wir sind so verloren, wir sind gestrandet, irgendwo im Nirgendwo in einem riesigen Universum, das einfach nur passiert, Ursache und Wirkung, irgendwelche physikalischen Gesetze, irgendwelche chemischen Reaktionen, und Zack, siehe da, Bewusstsein, wir sind da und

haben keine Ahnung warum. Und es ist irgendwie alles sinnlos und wir müssen jetzt hier im Leben das Maximale rausholen. Wir müssen maximales Glück anstreben, wir müssen maximal viel anhäufen, wir müssen alles erlebt haben, weil wenn wir das nicht tun, dann dann haben wir es verpasst, dann haben wir die Chance des Lebens verpasst.

Und. Dann gibt es die Perspektive, die sagt, Chill Dein Leben, du bist nicht getrennt von dem Universum, du bist das Universum, du bist der Ausdruck des Universums. Du bist in keiner Weise getrennt von irgendwas. Du existierst mit allem in allem, das ist so Deep, dass die Worte nicht mal im Ansatz helfen, das zu verstehen und ich bin mir sicher, dass wir auch stundenlang über irgendwelche spirituellen Einsichten, Erkenntnisse und Weisheiten quatschen könnten, aber dass unser Verstand, mit dem wir versuchen, das zu verstehen, einfach in. Ein Baby ist, wenn es darum geht, das Universum zu verstehen.

Wenn ich jetzt meinem 12 Monate alten Baby erklären würde, wie unsere Welt funktioniert, wie, wie würdest du es vorstellen, wie soll das funktionieren und ich glaube, so ähnlich geht es uns, wenn wir versuchen, das Universum zu verstehen. Ich mein, Wir können es versuchen und wir können danach streben und wir können Wissenschaft neue Erkenntnisse machen und alles schön und gut, das ist ein Spiel was wir spielen ist alles ein Spiel, wir entscheiden uns.

Bewusst oder unbewusst, dazu aber am Ende des Tages gilt einfach noch immer, es ist ein Wunder Punkt, deswegen durchschaue dieses gesellschaftliche Spiel und Spiele bewusst dieses System, das wir uns in den letzten Jahrzehnten geschaffen haben in dieser Gesellschaft. Es lebt davon, dass man seinen Wert an Leistung, an Erfolg und an Vergleichen knüpft. Und die erste Befreiung liegt darin, zu erkennen, dass all diese Maßstäbe willkürlich sind.

Sie sind nicht deine Wahrheit, sie sind das Spiel dieser Kultur, deswegen fragte ich einfach öfter mal bei einem Ziel, das du dir setzt, ist das jetzt mein Ziel oder wurde mir das in enger Form eingeredet, warum, warum strebe ich danach? Es geht nicht darum, ziellos zu sein oder orientierungslos zu bleiben, ich bin. Ein großer Fan von Orientierung und von Zielen. Und ich bin ein Fan davon, dass wir verstehen, dass wir die Gabe haben, Dinge zu kreieren, mit unseren Händen, mit unseren Gedanken, mit mit allem, was uns ausmacht. Und wir benötigen auch dafür Ziele, aber lass deine Werte dort einfließen, finde heraus, was dir wirklich am Herzen liegt und dann definiere auch Erfolg und Glück für dich radikal neu. In diesem System ist Erfolg und

Glück immer an etwas geknüpft. Mehr Geld, mehr Likes, mehr Follower, mehr Status, mehr was auch immer. Aber Glück ist so ein großes Wort, dieser Frieden, die Ruhe, die man anstrebt, die entsteht, wenn man aufhört, sich ständig zu messen und zu vergleichen und einfach annimmt, beginnt. Das wertzuschätzen, was einem wirklich wichtig ist.

Und was bedeutet das für dich? Was ist Erfolg für dich? Ich weiß es nicht, ich kann es dir nicht sagen, ich möchte dir auch die Worte nicht in den Mund legen, für mich ist Erfolg ein reguliertes Nervensystem, für mich ist Erfolg ehrlich zu mir selbst zu sein, in den Spiegel zu schauen und abends ruhig schlafen gehen zu können, weil ich weiß ich war ehrlich, ich war nicht perfekt. Ich hab nicht immer genau das Richtige gesagt. Ich hab nicht immer optimal reagiert, aber ich war ehrlich zu mir selbst und dann Momente schaffen, wo man einfach mal nichts tut, das ist so die radikalste Gegeneinstellung, weil in dieser Kultur will man ständig, dass du dich nur weiter optimierst, dass du produktiver

und effizienter und besser funktionierst und. Und die Befreiung beginnt. Wenn du das siehst und dir erlaubst, absichtlich nichts zu tun. Nicht aus Faulheit, nicht aus Passivität, sondern einfach, weil du dir den Raum gibst, um dich selbst zu spüren. Spazieren gehen, ohne dein Ziel aufschreiben, ohne zu Bewertung, was bei rauskommt, mit dir sein und dich damit anfreunden, die Langeweile und auszuhalten. Und diese ganzen Gedanken, die dir einreden, du müsstest noch dies und du musst noch das und das und das und das Atmen, dein Wert, hängt nicht von deiner Produktivität ab und du musst nicht mehr tun, um der gesamten Welt deinen Wert zu beweisen anstatt Vergleich, wähle Verbundenheit. In diesem System wird man so

indirekt dazu aufgerufen, dass man immer in Konkurrenz steht. Du Konkurrierst gegen alle, gegen alle in deinem Job, gegen alle in deinem Studium, du musst besser sein, du musst mehr machen und nach oben gelangen, aber was, wenn Verbindung das ist, was dich frei macht, mit Menschen ehrlich zu sprechen?

Sich zu öffnen, ohne diese Masken, ohne dieses ich hab das und das schon gemacht und ich hab das und das geleistet und ich bin dies, ich bin jenes, das interessiert mich nicht, was du bist, was du gemacht hast, für wen du dich hältst, welchen Job du ausführst, was bewegt dich in diesem Augenblick?

Und dann sich mit Menschen zu umgeben, die dich so akzeptieren, wie du bist. Nicht wegen deiner Leistung, sondern wegen deinem Menschlichen sein und in diesem sein kannst du deine Unsicherheiten teilen und das ist keine Schwäche, das ist Menschlichkeit, Verbundenheit heilt, es heilt diese Isolation, die das System kreiert und öfter mal. Das Bildschirm den Bildschirm beiseite legen und sich umschauen und damit cool sein, nichts zu tun, was nicht Produktivität oder Optimierung ausstrahlt. Sei nicht perfekt, sei ehrlich das größte Geschenk, das du dir selbst machen kannst, ist, dich nicht mehr dauernd perfekt darzustellen.

Alle, jeder Mensch, das ist das Verrückte, hat ähnliche Sorgen, Ängste, Chaos im Kopf, emotionale Schwierigkeiten und diese Masken machen es nicht einfacher. Wenn du einfach das loslassen kannst in Anführungsstrichen, wenn du sagst okay that's why and right now und ich bin cool damit, dann ist das Befreiung sich selbst die Erlaubnis zu geben, nicht perfekt zu sein, nicht einen perfekten Beitrag zu posten, vielleicht einfach gar nicht zu posten, den Moment für sich zu behalten, daran aufzugehen und Nein zu sagen, wenn etwas nicht zu dir passt. Auch wenn es unbequem ist, niemand hat alles im Griff. Und du musst es auch nicht.

Also noch mal. Die wahre Freiheit ist nicht, das System zu zerstören, sondern die wahre Freiheit. Ist es zu. Durchschauen zu sehen und die eigenen Werte zu wählen und dich nicht darüber zu definieren, wie gut du darin funktionierst. Das Glück entsteht weniger aus dem Streben. Es entsteht, wenn du Inhalten kannst. Wenn du erkennst, dass du jetzt.

In diesem Moment, ohne das Leisten zu müssen, gut genug bist. Das System wird sich vielleicht nicht so schnell ändern, aber du kannst dich ändern, nicht indem du zwanghaft besser wirst, sondern indem du dich aus dem Zwang befreist, etwas anderes sein zu müssen als du jetzt bist. Noch mal, es geht nicht darum, dieses ganze System in Frage zu stellen, zu kritisieren, zu besiegen, zu revolutionieren. Es geht darum, Raum zwischen all dem zu erkennen, zwischen dem, was die eingeredet wird, und dem, was du wirklich fühlst. Es geht darum, die Freiheit zu spüren, nicht alles kontrollieren zu müssen, nicht immer mehr sein zu müssen, denn vielleicht das wahre Glück, nicht etwas, was du erreichst, sondern etwas entsteht, wenn du

aufhörst, es erreichen zu wollen. Wenn du dir erlaubst, in dieser chaotischen Welt in den chaotischen Kopf einfach Mensch zu sein und vollkommen suchend, aber aufrichtig, denn das ist die einzige Wahrheit, die bleibt, du bist genug, so wie du bist. Genau hier genau jetzt Amen, und ich möchte einmal über noch eine Frage sprechen, nämlich. Eine Frage, die mir gestellt wurde, ist, warum hört man der letzten Zeit so viel über Narzissmus? Ist ist Narzissmus ein aktueller Trend oder ist es wirklich eine Krankheit, die früher nicht so erkannt wurde und auf die letzte Frage bezogen?

Ich denke ja, ich denke ja, die Gesellschaft hat anders funktioniert in der Vergangenheit, andere Werte waren wichtig und. Und die Sichtbarkeit des Einzelnen war auch extrem begrenzt. Es konnte nicht jeder selbst darstellen, es gab einfach nicht den Raum wie heute und man muss auch klar unterscheiden, dass Narzissmus also als eine Persönlichkeitsstörung, es gab, die sicherlich schon immer, aber das Verständnis war definitiv nicht so komplex wie heute, und früher war das mehr so vielleicht als eine Arroganz oder Selbstbeliebtheit abgetan, und heute verstehen wir einfach ein bisschen besser, dass der pathologische Narzissmus eine. Trasse Schutzmauer ist, dass Menschen, die nach außen um jeden Preis glänzen wollen, das

tun, weil sie innen nicht zerbrechen wollen, weil der eigene Selbstwert in Weise extrem fragil ist. Und warum sprechen wir heute so viel darüber? Ganz ehrlich, weil es jeden von uns betrifft und weil wir uns selbst darin erkennen, in einer Kultur, die ständig nach Leistung, nach Erfolg, nach Sichtbarkeit verlangt.

Haben wir alle in gewisser Weise das Gefühl oder spüren es, wie es ist, in diesem unter diesem Druck zu stehen und der Narzisst oder die Narzisstin, ob jetzt pathologisch oder narzisstisch geprägt, zeigt uns Aspekte, die wir bei uns selbst gerne nicht sehen wollen, gerne verdrängen, den Wunsch, bewundert zu werden, die Angst, nicht genug zu sein und die ständige Suche nach Bestätigung und. Was Narzissmus so anziehen und gleichzeitig auch abstoßend macht, ist, dass er diese kollektive Dynamik sichtbar macht.

Es ist auch letztendlich alles nur ein Nährboden, in dem wir uns befinden. Was wächst aus diesem Boden heraus und in einer Zeit, in der soziale Medien jedem von uns eine Bühne zur Ego Inszenierung bieten, sind wir oft selbst wie kleine Version dessen, was wir als narzisstisch bezeichnen, das. Wir inszenieren unser Leben, wir filtern die Realität, wir posten Highlights, alles in der Hoffnung, beneidet oder gemocht oder gesehen oder bestätigt zu werden. Wir präsentieren also diese glänzende Welt, die die Highlights unseres Lebens, die glänzenden Fassaden, während wir das eigentliche Loch oder die Leere dahinter verstecken wollen, noch mal Verbindung heilt in der Verbindung erkennst du den Menschen und dass du

nicht alleine bist damit. Das erste, was man tun sollte, um aus diesem System in Anführungsstrichen auszubrechen, ist es, die Verbindung zu suchen zu anderen, zu dir selbst. Und das alles bedeutet jetzt nicht, dass jeder, der auf Instagram aktives, auf Tik tok 500000 Follower hat. Und Influenza ist auch ein pathologischer Narziss ist, dass dass sich jeder leer fühlt, der online irgendwie Dinge postet, darum geht es nicht. Aber der Grund, warum das Thema heute so präsent ist, liegt denke ich darin, dass es jeden von uns dazu zwingt, unsere eigene Beziehung zur selbsterstellung Bestätigung auch zu Unterfragen der Narzissmus, den wir bei anderen erkennen, ist vielleicht oft auch ein Abbild unserer eigenen Unsicherheit, die wir uns selbst

vielleicht nicht wahrhaben wollen. Also vielleicht reden wir deshalb so viel darüber, weil es einfacher ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen, als ehrlich mal selbst ein Spiegel zu schauen und Dinge in und zu sehen, die wir vielleicht gerne verdrängen. Und es ist ein neuer Trend. Ich denke nicht, dass Narzissmus selbst ein Trend ist, narzisstische Tendenzen definitiv, also wie gesagt, es gibt ein Unterschied zwischen pathologischen Narzissmus, einer wirklichen psychischen Störung und die Tendenzen. Und diese Tendenzen werden heute natürlich gefördert. Ich meine, in der Kultur, in der wir leben, ist es schwer, nicht narzisstisch zu sein oder sich narzisstisch zu präsentieren, weil überall geht es ja um

Selbsterstellung, um die Likes, um Follower, um permanente Optimierung und so weiter ich habe das jetzt ausführlich behandelt, Social Media ist eine Bühne, und auf dieser Bühne kann sich jeder wie jemand fühlen, und das ist attraktiv, vor allem für die Menschen, die sich wie ein niemand fühlen. Und gewissermaßen muss man sich irgendwie wie jemand fühlen, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Aber wie gesagt, das hat auch nichts mit diesem pathologischen Narzissmus zu tun beziehungsweise sehr wenig damit zu tun, das, worüber wir heute sprechen, ist jetzt nicht das klinische Problem, sondern nen Zeitgeist Phänomen, wenn man so will. Wir leben in einer Zeit des Alltagsnarzissmus, wenn man das vielleicht so ausdrücken könnte, und diese Form ist jetzt nicht. Direkt, krankhaft.

Und es ist mehr ein Spiegel unserer Kultur. Es ist ein Spiegel unserer Kultur, die wir uns geschaffen haben, weil eben eine Welt, in der der Wert eines Menschen oft mit der Sichtbarkeit gleichgesetzt wird und der Selbstinszenierung zeigt, einfach nur, was für uns die Normalität bedeutet, was wir übersehen, ist, dass narzisstische Tendenzen, die über andere kritisieren.

Oft aus denselben Unsicherheit kommen, die wir uns selbst spüren. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt. Nochmal dieser, dieser ganze Alltagsnassismus ist weniger Ausdruck von Überheblichkeit, sondern oft eher eine Schutzreaktion auf den ganzen Druck in diesem Zoo, in dem lauten Konkurrenzgetriebenen Zoo relevant zu bleiben ist ist anstrengend und.

Ist anstrengend und das macht es auch irgendwie leichter, wenn man das sieht, wenn man erkennt, OK, da stellt sich man so und so dar und erkennt, hey, das macht man auch nicht unbedingt aus freiem Willen heraus, sonst macht man, weil man sich in gewisser Form unter Druck gesetzt fühlt und mitspielen muss, um irgendwie Teil von den Ganzen zu sein und sich nicht darin zu verlieren, dieser Bedeutungslosigkeit, die für einen Menschen und das menschliche Ego das Schlimmste wäre. Ja, und und das dazu.

Also ich denke nicht, dass neuer Trend ist. Es ist ein altes Thema, also pathologischer Zysten, die Persönlichkeit Störung betrifft wirklich sehr, sehr klein, der Bevölkerung sehr, sehr klein und das ist eine Erkrankung und die Menschen haben leider extrem darunter, die damit zu tun haben und sehen es gar nicht so sehr und das wäre das Leiden und darüber hinaus gibt es halt noch.

Die die Tendenzen, die halt gefördert werden, weil wir in diesem kulturellen Zoo leben, der halt gewisse Dinge fördert und wir uns anpassen müssen, damit wir nicht uns komplett weird führen. By the Way Weird ist ein guter Begriff, kann man gleich mitnehmen in der psychologischen Forschung, das muss man sich auch vergegenwärtigen.

Der große der psychologischen Forschung wird an einer Stichprobe durchgeführt, die. Überhaupt nicht repräsentativ ist für die gesamte Welt. Warum sage ich das, wenn wir in der Psychologie von irgendwelchen neuen Studien lesen oder irgendwelchen Sachen lesen, die wir dann interpretieren und meinen, wir können Sie auf die Menschheit übertragen, dann ist es n Trugschluss, weil ein großer psychologischen Forschung an einer Stichproben an einer Stichprobe durchgeführt wird, die und deswegen Western Educated. Industrialized Rich Demokratic ja country sozusagen zuzuordnen ist.

Und damit meine ich uns den Westen, vor allem die USA und auch die überwiegend Studenten, weil das ist da an Studenten werden die meisten psychologischen Forschung betrieben und es ist natürlich fragwürdig, wenn man dann irgendwelche Studienergebnisse liest, die dann zu übertragen auf die gesamte Welt, wenn ja wir weniger als 12% der Welt ausmachen in dem Fall. Hauever das mal eben dazu.

Ich habe noch eine Frage, Sie müssen jetzt mal mit rein, die Zeit passt. Wie schaffe ich es, mich unabhängig von Instagram zu machen und den Vergleich mit anderen nicht zu erfallen die Frage wurde jetzt öfter gestellt und ich denke der erste Schritt um dich unabhängig zu machen, ist zu akzeptieren, dass das Problem nicht nur Instagram ist, sondern. Man selbst auch.

Also Instagram ist ne Plattform, es ist n Werkzeug, es ist nicht per se das Problem. Das Problem entsteht, wenn du dich darauf einlässt es so zu nutzen wie es konzipiert ist um Unsicherheit um Mangeldenken und Vergleich in dir auszulösen und du entscheidest, ob du diesem Mechanismus die Macht gibst oder nicht. Ich möchte das wirklich klarstellen, du entscheidest das und du musst dir diese Entscheidungskraft auch wirklich nehmen.

Instagram wird dich immer dazu bringen dich zu vergleichen, das ist die Existenzgrundlage dieser Plattform, es lebt davon dein Bedürfnis nach Anerkennung zu füttern. Je mehr perfekte Bilder und Highlight reels du siehst, desto größer wird auch dein Wunsch dazu zu gehören. Das ist was menschliches und die Wahrheit ist, dass die Bestätigung, die du dort suchst, nie von Instagram selbst kommen wird. Deswegen hinterfragt mal, warum du überhaupt auf der Plattform bist, in welchen Momenten du das tust, wovor flüchtest du gerade? Willst du wirklich etwas teilen, was dir wichtig ist, oder suchst du Bestätigung, einfach ehrlich zu sein, zu sein und wenn du merkst, dass.

Dass du einfach gerade was teils weil du Bestätigung ist. Dann stellt die Frage, brauche ich das jetzt wirklich? Natürlich braucht es nicht und ich habe viel darüber geredet, Instagram und TIK tok und all diese ganzen Social Media Plattformen, Illusionen, kuratierte Ausschnitte vom Leben anderer Menschen, die in Wahrheit genauso chaotisch und unvollkommen versuchen klar zu kommen wie du selbst sozusagen.

Das Problem ist nicht, was du siehst, sondern das, was du da rein interpretierst. Und der Vergleich mit anderen liegt auch in unserer menschlichen Natur. Das können wir gar nicht verhindern. Es passiert so unbewusst und so automatisch, und deswegen muss man die App auch bewusst weniger nutzen und gleichzeitig den Wert auch in dir finden. Der Algorithmus wird nicht von heute auf Morgen aufhören, ein Selbstwertgefühl ausnutzen, du musst aufhören, dir im Algorithmus die Macht darüber zu geben. Also ist der erste Schritt sehr echt. Zu dir selbst.

Macht dir nichts vor, Instagram wird dich nicht glücklich machen, es wird dich nicht aus diesem Moment befreien, kein Algorithmus wird das Gefühl geben, genug zu sein und wenn du es ernst meinst, dann löscht die App für eine Weile und fokussiert dich darauf, was dir gerade im echten Leben wichtig ist. Finde Kleid über deine Werte und dann lebe danach und Unabhängigkeit entsteht nicht durch maximalen Komfort, sondern durch auch klare Entscheidungen, durch klare Prioritäten, durch Commitments und die Bereitschaft, die selbst genug zu sein ohne die Filter, ohne die Likes, ohne den Vergleich noch mal Verbundenheit heilt okay und weil wir jetzt noch eine Frage haben, die abschließende Frage und vielleicht rundet ihr das ganze

Thema heute ab, ab wann wird Ambition toxisch, wer bin ich, wenn ich meine Zielstrebigkeit verlässt? Ich denke, Ambition wird dann toxisch, wenn sie dich kontrolliert, statt von dir kontrolliert zu werden. Sobald die Ambition deine Selbstwert bestimmt und du glaubst, ohne das nächste Ziel oder ohne den nächsten Erfolg, wie auch immer du den definierst, nichts wert zu sein, dann hat die Ambition dich im Griff und diese Ambition ist dann wie ein Motor, der niemals abschaltet, weil selbst wenn du längst erschöpft ist, komplett darüber bist.

Glaubst du noch mehr machen zu müssen und das wird dann zum Teufelskreis. Du jagst einzig nach dem anderen, aber. Und weil unsere Kultur dich dafür auch noch feiert, dich dafür belohnt, dich dafür Like dich dafür anerkennt, wird man süchtig danach, man man verschwindet sozusagen in diesem Kreislauf, man fühlt sich nicht mehr selbst und jeder Erfolg fühlt sich dann auch leer an, weil man immer denkt, man müsste noch ein bisschen mehr sein, also Ambition wird dann gefährlich, wenn sie deine Gesundheit, deine Beziehung oder deinen inneren Frieden zerstört und. Dann ist sie kein Werkzeug mehr, dann ist sie nur ein weiterer Käfig, den man sich geschaffen hat, und die glaube ich, wow, ich glaube, das ist eine gute

Frage zum Abschluss, wer bist du, wenn dich deine Zielstrebigkeit verlässt, ist eine Frage, die wir alle irgendwie fürchten, wenn du mal ganz tief in dich hinein gehst. Ich mein, so richtig tief musst du. Oder gelangst du wahrscheinlich an einem Punkt, wo du merkst, du hast gelernt, deinen Wert an das zu knüpfen, was du erreichst, was du zeigst, was du präsentierst, was du geliefert hast? Es geht mir nicht anders, aber die Wahrheit ist, wenn du dich nur darüber definierst, dann hast du vergessen, wer du bist. Ambition ist nicht das, was du bist. Sie ist ein Ausdruck deiner Energie. Aber wer bist du ohne sie?

Du bist das, was bleibt, wenn das Streben aufhört. Und genau davor haben wir Angst, weil uns beigebracht wurde, dass unser Wert immer in der Leistung liegt. Doch wenn man mal dieses zwanghafte Zielstreben loslässt, dann schafft man Raum, um zu entdecken, dass der Wert nie im Erreichen lag, das. Ist dein Wert nie im Erreichen lag es war immer schon im bloßen sein und das ist jetzt kein spirituelles wuu Gelaber, sondern es ist Deep.

Du kannst so viel erreichen wie du willst. Am Ende gehen wir trotzdem drauf, niemand kommt ihr lebend raus, aber das Schöne an Zielen ist, dass sie uns eine Richtung geben, dass sie uns lebendig fühlen lassen, dass sie uns mit den positiven Emotionen beschenken, aber. Noch mal die wahre Freiheit entsteht, wenn du die Ambition nicht mehr brauchst, um dich lebendig zu fühlen.

Es ist kein Nied, es ist kein ich muss jetzt irgendein Ziel haben, weil sonst bin ich lost. Mach es zu einer Wahl, nicht zu einem Zwang, du kannst ambitioniert sein, ohne davon abhängig zu sein, du kannst aufhören mal zu streben und dich gleich leer zu fühlen, das. Ich konfrontieren mit dieser Lehre. Was ist denn diese Lehre?

War schon so schlimm daran, du wirst deswegen nicht gleich irgendwie auf der Straße landen und dein Leben geht den Bach runter, wenn du nicht alles genau kontrolliert und jedes Ziel genau anstrebt. Erkenne dich unabhängig von dem, was du Vorgibst zu sein und all den Zielen, die du präsentiert. Erkenne dich als ein. Wundervolles Wesen, liebevolles Bewusstsein, das existiert, egal welche Kleidung, welchen Job, welche Partnerschaft, whatever erlaubt dir das einfach für den Moment und Ziele kommen. Du wirst immer im Leben irgendwelche Ziele verfolgen. Nur eben, welche Ziele und welchem Antrieb, mit welcher Motivation, mit welchem, mit welcher Intention. Warum machst du das einfach ehrlich zu dir sein? Das ist nicht einfach, ich sag

das so einfach, aber es ist sehr schwierig, aber du schaffst das. Ich wünsche dir jetzt von Herzen eine wundervolle Woche. Und ich hoffe, dass das heute nicht zu viel war. Es war auch für mich nicht easy, diese Folge irgendwie so in einen Zusammenhang zu bringen und zu integrieren und all diese Punkte zu liefern, ohne dass ich mich selbst darin verlieren und ich merke gerade selber auch durch den ganzen Wachstum nicht, jetzt auch auf Instagram zum Beispiel erfahre mit den Beiträgen und so, auch ich merke diesen Druck in Anführungsstrichen, dass ich immer liefern muss und dass.

Die Beiträge, immer so eine Qualität haben müssen und ich mich weiter verbessere und optimiere und so weiter aber da muss ich auch ehrlich sagen folgen wie diese hier helfen mir einfach wieder ein Balance zu schaffen, Gleichgewicht zu schaffen und zu sehen, was wirklich wichtig ist und dass all das am Ende des Tages nicht nicht zählt.

Ich meine klar, ich liebe das, ich liebe diese Dinge zu tun, aber ich will nicht, dass diese diese Dinge mich besitzen und ich sie tun muss, weil das. Weil ohne sie ich nicht mehr weiß, wer ich bin in Anführungsstrichen. Und diese Gefahr besteht, wenn Leute den ganzen Shit feiern und die Bestätigung bekommen und die Reichweite immer größer wird und auf einmal Anfragen kommen und Kooperationsanfragen kommen und dies und jenes und man muss echt aufpassen, dass man sich daran nicht verliert und sich selbst treu bleibt, erkennt, dass all das nur vorübergehend ist. Eine Phase, ein Spiel, denkt dran. Wo du bist.

Hier und jetzt hat lang gebraucht Android. Du bist genug immer mach's gut, ciao ciao.

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