
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
(EP90) Erkennen, was man (wirklich) im Leben will. In dieser Folge spreche ich über das Leben ohne einen „10-Jahres-Plan“ und wie man dennoch herausfindet, was im Moment wirklich zählt. Ich teile persönliche Erfahrungen – wie es zu KOMM KLAR DIGGA gekommen ist und wie ich gelernt habe, Schritt für Schritt vorzugehen und mich auf das zu konzentrieren, was im Jetzt die höchste Priorität hat.
Wenn du dich oft fragst, was du wirklich willst, welche Entscheidung die Richtige ist oder welchen Weg du einschlagen sollst, dann ist diese Folge genau für dich. Es geht um:
• Erkennen, was jetzt wichtig ist.
• Warum es okay ist, keinen Plan zu haben.
• Die eigenen Werte und „Big Five“ entdecken.
• Den Fokus auf die „eine Sache“
Long story short: Es geht nicht darum, den perfekten Plan zu haben, sondern darum, dem Leben Schritt für Schritt zu vertrauen – und zu wissen, dass der „Plan“ auf dem Weg entsteht, sobald du offen dafür bist. Es geht darum, die Kontrolle loszulassen und gleichzeitig Verantwortung für den nächsten Schritt zu übernehmen.
Hier (linktr.ee/kommklardigga) findest du alles rund ums Klarkommen:
📖Buch: Ein Leitfaden zur Selbstbestimmung. (amzn.to/3Obc3cW)
✉️E-Mail: kommklardigga@gmail.com
📲Instagram: Reminder zum Klarkommen. (instagram.com/kommklardigga)
🙏🏽Support: Einen freiwilligen Betrag spenden. (paypal.com/paypalme/jonasshahin)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar, digga, mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um kein Plan im Leben und die Frage, wie man herausfindet, was man will. Und es war eine Frage oder ein Problem, besser gesagt, dass mich viele, viele Jahre beschäftigt hat und ich habe geglaubt, dass wenn ich nur diese Frage beantworten könnte, dieses diese große Frage, was will ich dann, wären alle meine Probleme aufgelöst.
So war zumindest. Hoffnung gewesen, dass wenn ich erstmal weiß, was ich will, dann hab ich auch n Fokus im Leben und Ausrichtung und dann wird irgendwie alles andere einfacher und zu einem gewissen Grad Markt auch was dran sein. Aber natürlich. Ist die Realität anders und es war eben so, dass mich jahrelang diese Frage wirklich belastet hat und aus einem guten Grund heraus, ich hab.
Mein Leben, jahrelang sehr sprunghaft geführt und hab immer wieder ja meine Pläne ausgetauscht und gewechselt und dementsprechend wirkte ich gegenüber meinem Umfeld auch nicht wirklich zuverlässig in dem was ich dann gesagt hab, wenn ich zum Beispiel meinte O. K ich starte jetzt. Dieses Projekt, dann war es irgendwann so, dass ich mir selber die Glaubwürdigkeit abgesprochen hatte, weil ich ja nach 2 Wochen wieder einem anderen Projekt dran war oder irgendwie dann ne andere Sache gestartet hatte.
Und ich hab das selbst irgendwann gar nicht mehr geglaubt. Also ich hab mich selber zu dem Menschen konditioniert, der dann irgendwie so seine eigenen Ideen als ja so Luftschlösser. Hingenommen hat nach dem Motto Ja gut, ich merk schon wieder so kommt ne Idee, aber irgendwie ist es auch nur ne Idee und wahrscheinlich in 2 Wochen wieder anders und dann hab ich wieder kein Bock mehr drauf und dieses Unfokussierte unbeständige Dasein hat mich wirklich krass abgefragt und ein guter Bekannter damals hat mich so treffend mit den Worten beschrieben, heute Pilot, morgen anwalt, ich wollte nie Pilot werden und auch nie Anwalt, aber es war eben diese diese enorme Sprunghaftigkeit, die mich die
mich so. Ja, die so Teil meiner Identität irgendwann wurde und diese Frage, was will ich beruflich, was ist meine Buchung? Spätestens wenn man mit der Schullaufbahn fertig ist, wird man in dieser Gesellschaft natürlich auch in diese Frage hineingeworfen, ohne wirkliche Vorbereitung. Also man steht auf einmal dann vor diesen zahllosen Türen, die so halboffen sind, man hat in dieser Gesellschaft zahllose Möglichkeiten, was man alles machen könnte, und irgendwie scheint kein Weg davon wirklich perfekt, aber irgendwie auch jeder weg vielleicht ein bisschen besser oder nicht besser und.
Passender oder weniger passen und man muss dann diese vielen Entscheidungen auf einmal treffen und gleichzeitig besitzt man aber nicht wirklich diese Selbsterkenntnis, dass man, dass man verstanden hat. OK was, wer will ich eigentlich sein, was will ich eigentlich ausdrücken, was sind meine Stärken, was sind meine Interessen, wo kann ich hineingehen und wirklich meinem wahren ich einen ehrlichen Ausdruck schenken und. Gleichzeitig on top kommt dann noch dieser Druck dieser Erwartungshaltung, die auch natürlich durch Social Media getriggert wird und durch unsere Medienwelt, nämlich dass man etwas finden muss, was genau zu einem passt. Und das muss perfekt sein.
Das muss auch besonders sein. Es darf nicht nur irgendetwas sein, es muss. Es muss perfekt sein, es muss herausstechen. Und das ist n Druck. Und weil man diesen Druck offen nicht gewachsen ist, versucht man dem Druck auszuweichen, indem man dann irgendwie versucht zu flüchten oder ne gute Strategie ist auch das Reisen wo man sagt, OK ich geh jetzt erstmal reisen, das ist so n so n Break mal kurz ne Pause einlegen, mal kurz abseits von dem ganzen gewohnten Umfeld von all den Augen die einen Betrachten und dieses Selbstbild einrücken wollen, dass man nicht mehr ist oder nicht mehr fühlt und in der Hoffnung, dass man dann antworten findet, irgendwie mehr Plan hat, wenn man wieder kommt. In der Realität.
Aber es sieht so aus, dass man dann meist weniger Plan hat, wenn man wieder kommt und man irgendwie das Gefühl hat, jetzt sind wieder 2 Jahre rum und jetzt ist irgendwie doch noch nichts entstanden und jetzt habe ich noch immer nicht so wirklich den Durchblick und der Druck wird dann wieder kommen und nicht wirklich weniger und ich will diese Folge einfach heute mit der Intention auch machen, diesen Druck rauszunehmen und auch Perspektiven zu liefern, die dir vielleicht klar machen, dass dieser Plan gar nicht notwendig ist und dass sich das Leben. Auch von sich aus auf eine wundervolle Weise entfalten wird.
Anfalten kann, wenn man dem Ganzen erstmal nur die Aufmerksamkeit und den Raum und. Ja, die Chance gibt. Und wenn man nicht ständig wechselt von einer Sache zunächst noch einmal bemüht, sich dran zu bleiben an einer Sache, die sich gerade richtig anfühlt und ich möchte und ich habe mir überlegt, dass ich mal ein bisschen auspacken will, wie das überhaupt so kommt, klar, dicker gekommen ist.
Also ich müsste voll weit ausholen, aber ich möchte das gar nicht so weit ausholen, ich versuche es kurz oder kürzer zu fassen, so die einzelnen Checkpoints zu erklären, weil. Kommt klar, Dicker war nie ein Plan in meinem Leben, das war nicht so, dass es auf einem Fünfjahresplan stand, dass ich dann diesen Podcast habe und dann dieses Buch veröffentliche und dann noch dieses Event mache oder egal was es ist und was es auch Zukunft sein wird, es war nie ein geregelter Plan in dem Sinne. Natürlich gibt es.
Schon Etappenziele und man sieht auch gewisse Dinge in einer näheren Reichweite, aber es war nicht dieses Große, diese große Vision oder dieses große etwas, sondern es war wirklich so ein Step. Web Ding und das möchte ich bewusst machen, das ist es. Wenn du gewisse Dinge für dich siehst und verstehst dann dann ist dieser große ganze Plan vielleicht gar nicht mehr notwendig, weil du kannst dich viel besser auf die Gegenwart einstellen und aus der Gegenwart heraus Dinge kreieren. Und bei mir fing es vor allem, also zum Einschneiden. Der Punkt war natürlich nach der Schullaufbahn, nach dem Abi, wo ich gemeint hab, ich müsste ne Selbständigkeit gehen, weil ich hab mich für kein Studium
interessiert, auch gar nicht so in mir das Verlangen verspürt zu studieren und auch keine Ausbildung zu machen. Ich wollte den Quick fix meiner Identität, ich wollte direkt jemand werden oder jemand sein und deswegen. Bin ich nach dem Abi direkt zum Gewerbeamt gelaufen beziehungsweise es gab ne Zwischenzeit von 23 Monaten, in der ich wieder in Spanien Tickets verkauft habe in Lorette und da war übrigens auch ne wichtige wichtige Situation passiert, nämlich da war ein Typ, ich nenne jetzt einfach mal um den Namen zu verdecken, Antonio.
Und Antonio warnen extrem Vereinnehmender und. Eloquenter Redner, so, der konnte einfach Menschen für sich gewinnen und. Auch sehr extrem polarisierender Charakter, aber. Der hat am Abend oftmals, wenn wir auf Verdachtterrasse saßen und alle schon so ein bisschen in ihrem kleinen Film, dann waren in ihrem Cannabisfilm, dann hat er angefangen, da, so, ja ich würde mal sagen, so Keynote aus dem Stegreif zu erhalten.
Er hat dann gefühlt so eine Mischung aus Tony Robbins und Deeppack Choprack Gechannelt und hat dann da über die Quantenwelt und die Manifestation und gesetzte Anziehung und all den ganzen Kram ausgepackt und das. Waren für mich damals noch relativ neue Themen. Ich hatte noch nicht so wirklich Zugang zu dieser. Zu dieser New Age Welt und wusste auch noch gar nicht so richtig damit anzufangen, aber der hat mich todesinspiriert damals und ich dachte so.
Boah. Krass. Ja, ich muss nur wissen, was ich will und wenn ich dann weiß, was ich will, dann muss ich das visualisieren und dann muss ich größer denken und dann, wenn ich das schon visualisieren kann und das so fühle, als wäre es schon die Realität, dann wird das einfach manifestiert und dann wird es auf einmal mein Leben sein und ich war so. Voll.
Hype und dachte mir so, boah, ich habe es gecheckt, ich habe das Leben gecheckt. Danke Antonio. Und, und ja, so kam ich dann zurück. Das war halt eben die Zeit nach dem Abi, kam dann zurück nach Deutschland mit der Energie, mit diesem Drive, mit diesem Film in mir, dass ich gesagt habe, boah, ich muss jetzt nur genau wissen, was ich will, und dann zack visualisieren und i get it.
Ich habe es verstanden. Und. Ja, ich hatte es. Verstanden. Ich bin zum Gewerbeamt und den Gewerbeschein Personal Trainer 25€ hingelegt und ich war auf einmal jemand. Ich konnt mich nach außen hin auf einmal verkörpern als selbständiger Unternehmer, so wenn mich Leute gefragt haben, weil das war oft die Frage ne also du kennst es vielleicht Schule fertig, was machst du jetzt studierst du machst ne Ausbildung keine Ahnung was machst du und bei mir war es halt so ich hab gesagt ja ich bin selbständig das war so ein bisschen mit so einem. Non chalon moves nach dem Motto Ich bin jetzt selbständig, aber in Wahrheit.
War ich gar nichts so. Ich hatte keine Ahnung von irgendwas, ich war mega naiv in dem Sinne, dass ich geglaubt hab, ich muss mich nur eben anmelden und dann dann wird das schon irgendwie alles gehen und es ging gar nichts ich ich hab ich hab keine Selbstorganisation besessen, ich hab. Negative Gewohnheiten in meinem Leben gehabt nach wie vor.
Ich bin geflüchtet, jeden Abend brauchte ich den Joint, damit ich runterkomme, damit ich ja wieder in meine andere Welt flüchten konnte, wo wo ich geglaubt hab, alles wär cool und diese ganzen ja kifferillusionen wo du dann alles verdrängst und und meins es wäre alles easy und. Nice. So. Und am nächsten Morgen stehst du aber auf gerädert, hängst durch.
Es ist 10:00 Uhr auf 11:00 Uhr vormittags, du bist du kommst nicht zu wirklich zu etwas so und das einzige was mir dann geholfen hat um irgendwie diesen Dopamin Defizit wieder ein bisschen in die Balance zu bringen, war dann ein schweres Krafttraining und. Ich konnte zu dem Zeitpunkt natürlich auch Fasten, weil wir uns am Abend davor vollgefressen haben. Also hat mein Körper auch nicht wirklich Nahrung gebraucht. Ja, und dieses Training war dann auch immer notwendig, damit ich dann wieder an nen Punkt kommt kam, wo ich danach so das Gefühl hatte, OK, jetzt komme ich klar, dann war es meistens aber schon mittags und dann hatte ich auch irgendwie nicht mehr so die Konzentration oder habe mir dann
eingeredet, ich hatte nicht mehr die Konzentration um mich jetzt fokussiert auf irgendwelche wichtigen. Dinge zu konzentrieren, zum Beispiel okay wie komme ich jetzt an Kunden oder wie kann ich jetzt überhaupt nach außen gehen und die Personal Trainings anbieten? Und wieviel Geld nehme ich, wie, welches Honorar verlange ich und wie finanziere ich meine Versicherung und die Miete und all den ganzen Kram. Ich hatte keinen Plan, ich wollte es auf Englisch sagen, ich habe.
Es schnell bemerkt, lass es. Und weil ich keinen Plan hatte und weil ich auch nicht organisiert war und weil ich in meiner kleinen Traumwelt gelebt habe, in der ich alles verdrängen wollte. Ich. Kam es dann irgendwo zu dem Punkt, wo die Realität mich einholte und mir sagte, junge, Du hast kein Geld und du kannst deine Miete nicht zahlen und du kannst auch deine Versicherung nicht zahlen und dann bin ich zum Arbeitsamt gelaufen, an die Tür geklopft und gesagt, ja ich brauch Hilfe.
So ab dem Zeitpunkt war ich quasi arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet, hab Arbeitslosengeld bezogen und. Und dann habe ich in der Hinsicht nach wie vor nach außen hin so ein so eine Persona, so eine Maske aufgesetzt, die sich präsentiert hat, als ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich will, und die Leute, die mir näher standen, wussten ganz genau, ich habe keine Ahnung und wir wussten ganz genau, der Junge ist gerade Lost und trotzdem habe ich immer nach außen hin mein Bestes gegeben, allen Leuten irgendwas vorzugaukeln, irgendwas. Aufzutischen im Sinne von bei mir läuft so und dafür dient ja auch Instagram.
Unter anderem also auf Instagram kann man wunderbar und Instagram ist nur eine Plattform, aber sie ist die Plattform gerade da kann man wunderbar diese Persona repräsentieren, da kann man wunderbar diese Bilder hochladen und schöne Bilder machen und nach außen hin irgendwas zeigen, was man innerlich gar nicht ist.
Und das ist eher auch diese Verleugnung, unter der dann viele leiden, diese Selbstverleugnung nämlich, dass das, was in der Wahrheit in der Realität stattfindet, und das, was man nach außen hin. Verkörpert einfach ne riesengroße Lücke enthält und in dieser Lücke hat man sich bereits verloren. Na ja, also da war ich dann nach dieser Zeit 2017 Spanien, Rom, ich selbständig, 23 Monate drin, Arbeitsamt, hab irgendwie keinen Plan gehabt.
Und dann gingen die Scheiße eigentlich relativ schnell los, so weil ich hab dann angefangen, ich habe mich auch mega gestresst mit dem ganzen, also es war nicht so, dass ich jetzt jeden Abend wirklich gechillt hätte und geglaubt habe, ja, das ist jetzt so, nein, ich hatte einen mega. Mega großen Stress in mir auch ich hätte sonst ja nicht wirklich gekifft, das wäre ja nicht nötig gewesen.
Ich hab einfach Themen ausblenden wollen, weil die einfach sich zu groß angefühlt haben für mich. In dem Moment ist es eben so, dass wenn du dich längere Zeit nicht um die alltäglichen Probleme kümmerst, die sich anhäufen, das ist einfach diese Entropie in diesem Universum, nämlich dass sich alles irgendwie so zum Chaos auslegt, dass wenn du in der Wohnung lebst und diese Wohnung einfach 10 Wochen nicht aufräumst, dann hast du einfach ein riesiges Chaos. So es bildet sich über Verkalkungen und Schimmel und Müll liegt dort und man muss sich um Dinge kümmern, weil wenn man es nicht tut, nimmt das Ausmaß an, die man irgendwann nicht mehr bewältigen kann alleine und bei mir wurde es zu so einem Ausmaß und ich habe mir
auch keine Hilfe in dem Moment gesucht und ich habe weiterhin mein Bestes gegeben das alles so zu vertuschen, zu verdrängen nach wie vor diese Masken aufgesetzt. Und gehofft, dass es schon irgendwie klar geht. Und bei mir hat sich dann das zu einer somatischen Form entwickelt, nämlich dass ich das auf mein Herz übertragen hatte, in dem Sinne, dass ich dann angefangen habe, so Herzstechen zu entwickeln. So schwindelanfälle, Panikattacken und vor allem dann auch, wenn ich einen geraucht hab, wo man dann sensibler wurde für diese inneren inneren Geschehnisse ging dann diese Ängste los, auf einmal.
Die Panikattacken wurden immer stärker, ich hab gemerkt, das tut mir nicht mehr gut und einmal gab es eine Situation, erinnere ich mich noch ganz genau. Da kam ich gerade auch. Ich hatte noch so ne 450€ Job als Aushilfstrainerin im Fitnessstudio und da kam ich von einem Kurs, den ich gegeben hatte, nach Hause.
Meine 2 Buddies haben in dem Moment schon zu Hause gewartet und dann haben wir natürlich den Job gedreht und eingeraucht und dann hat sich bei mir eine Panikattacke entwickelt von einem anderen Stern, also das war wirklich bei mir so, die schlimmste Panikattacke ever, weil mein Puls wirklich bei 160 170 180 war und nicht mehr runtergekommen ist.
Und ich dachte mir so. Das Herz nicht. Es schafft es einfach nicht. Das das wird irgendwann aufhören müssen. Dann kam so n dann kam so n zittern dazu, dass ich, dass ich das mir auf einmal mega kalt wurde. Und dann hatt ich das wirklich hochgeschaukelt und es ging dann echt ein 2 Stunden lang und es wurde zwar einfach richtig traumatisierend in dem Moment, weil man echt hilflos war demgegenüber und danach hatte ich mir auch gesagt nie wieder so, ich kann das nicht mehr das das ist kein, das ist keine das Leben hat mir schon die ganze Zeit gesagt Don't do it don't do it don't do it aber ich musste wirklich bis an die Grenze fahren, dass ich es auch selber gecheckt habe, Stichwort keinerlei Bewusstheit.
Und danach? Nach diesem Marshall Panikattacke, die extrem auch wie gesagt belassen war, weil weil ich das Gefühl hatte, irgendwas stimmt mit mir und meinem Herzen nicht, bin ich zum Arzt gegangen und die Ärztin damals hatte mein Herz abgehört und war dann irgendwie so ein bisschen beunruhigt, weil sie dann Ton gehört hat, der ihr gar nicht gefallen hat, und die hat mich dann direkt zum Kardiologen weiter überwiesen und der Kardiologe dann halbe Woche später der auf mich extrem. Vom Typ Mensch her absolut unsympathisch und ich würde sagen auch so depressive Energie ausgestrahlt hat, der hat mich dann gar nicht so richtig als Mitglied, als Mensch wahrgenommen, sondern einfach nur so als ein Fall, den er dann moralisierend aufklären müsste,
nach dem Motto ja. Was sie da an Nahrungsergänzungsmittel nehmen ist alles wahrscheinlich gefährlich und ehrlich gesagt ich hab hier Herz abgecheckt ne halbe Stunde an meinem Herzen Töne abgehört und echografie gemacht und so weiter aber mit mir nicht geredet also Ich fand die ganze Zeit in so einem in so einem stresszustand sind angespannten Zustand weil ich dachte mir so Red doch endlich mit mir sagt Was ist los und dann sagt er so ner halben Stunde ja sie haben einen herzklamfehler und ne rückenstörung und den kraftsport können Sie sich abschminken dass wir nichts mehr und hätten einfach in dem Moment so das letzte bisschen was sich noch übrig?
Stabilität nämlich. Dieser Sport, den hat er noch ebenso abgerissen, und danach bin ich zusammengebrochen, innerlich so, danach war ich gar nichts mehr. Also dann hatte ich mich auch ausgeklinkt aus allen Beschäftigungen, die ich zu dem Zeitpunkt aufgenommen hatte, ich war nämlich zu dem Zeitpunkt nicht nur selbständiger Personal Trainer, der eigentlich arbeitslos war, sondern ich war auch parallel bei der Deutschen Vermögensberatung angefangen, weil dieser besagte gute Bekannte, der mich als heute Pilot, morgen Anwalt beschrieben hatte, der kommt.
Aus der Vermögensberatung, der dort bereits 10 Jahre gearbeitet und ich war eigentlich immer so eingestellt, dass ich gesagt habe, Never Ever setzt sich da auch nur einen Fuß rein. Das sind alles Verkäufer, die dich einfach nur abziehen wollen und am Ende des Tages sich als selbstständig präsentieren, aber eigentlich nur für so ein Dachverband arbeiten und diese 5 oder 10. Versicherungen, die Aufsetzen wollen und dich sich dann und behaupten sie wären voll individuell in der Beratung Bullshit, aber der hat mich so lange Bequatscht, der hat so lange auf mich eingeredet und auch weil ich ihn geglaubt hab und weil ich auch Geld gebraucht hab und weil ich einfach auch laws war, dachte ich mir komm
ich geb dem einfach ne Chance. Ich probier das aus und das hatte ich zu dem Zeitpunkt auch ausprobiert. Also war ich so ein Teil von der Beratung und ich hatte zu dem Zeitpunkt auch in einem Kleinen. Personal Training Studio gearbeitet für einen ausbeuterischen Lohn von 10,00€ wenn man überlegt, dass man noch selber Versicherungen zahlt, also 10€ pro Stunde. Selber Versicherung zahlt und wie gesagt den ganzen Kram selber regeln muss.
Dann sind 10€ n Scherz vor allem ich hab dort immer nur ich hab dort immer nur ein 2 Stunden gearbeitet aber diese ein 2 Stunden hatten es in sich weil man in einer halben Stunde 4 Leute parallel in einem Zirkel Training. Betreut, und das war halt so, dass wirklich 4 Leute musstest du in einer halben Stunde komplett.
Du musstest den allen unterschiedliche Übungen geben, weil alle auch so unterschiedliche Geschichten hatten, so eine Art Arthrose im Knie, der andere möchte Muskelaufbau und die eine möchte er nur abnehmen und du musst es alle 4 gleichzeitig bearbeiten und das macht mal 2 Stunden lang. Du bist fertig mit der Welt und ich hatte aber keine Ahnung damals, ich dachte okay wenigstens bisschen was 10€ Alter.
Denke ich mir so dick. Aber ich hatte keine Ahnung und das waren alles so parallele Dinge, die liefen noch und es war einfach zu viel. Also war dann diese Geschichte mit der Diagnose für mich auch so ein bisschen eine Art Befreiungsschlag, so ein Vorwand, den ich nutzen konnte, um allen zu sagen, Leute, ich bin raus, so, ich habe einen Herzfehler, das wurde dann so ein bisschen kurzzeitig Teil meiner Identität, ich wurde habe gerade eine Diagnose, bekommt zum Herzen, ich bin gerade raus und dann war ich 4 Wochen raus, habe mich. 4 Wochen mehr oder weniger eigentlich hingesetzt auf die Couch, playstation gespielt, nur gab es gegessen.
Und war einfach in so einem Loch gefangen, bisschen. Und dann nach diesen 4 Wochen bin ich dann noch mal zu einem anderen Kardiologen gegangen, auf Empfehlung meines Hausarztes oder Hausärztin und das war n anderer Kardiologe, der definitiv. Ne schönere Energie hatte in Anführungsstrichen also ne lebendigere Vitalere, optimistischere Lebensenergie und der hat mich auch noch mal abgecheckt, komplett und dann sagt er mir, hey ganz ehrlich, ich seh da nix, sie haben da so ne kleine Sache mit der mit der Herzklappe, aber das ist. In 80%, der in der Gesellschaft vertreten. Das ist nichts Außergewöhnliches, was ich hier sehe.
Ansonsten ist es n gesundes sportliches Herz so, da gibt es nichts zu befürchten und Boom auf einmal war ich wieder befreit von diesem krassen Leiden. Ja, und dann ging es aber weiter. Dann ist in dem Zeitraum einem halben Monat n Monat später mein Vater verstorben, plötzlich an einem an einem Herzkollaps so also dieses Thema Herz ist auch familiär natürlich auch belastet. Und das hat mich dann wieder zurückgeworfen in die nächste Situation und.
Es wurd alles irgendwie so und so viel auch innerlich. Da waren noch so viele andere Themen, die ich jetzt gar nicht weiter aus. Bauen will der. Punkt, den ich eigentlich machen will ist, das hat sich einfach mehr und mehr angebahnt so ner Situation, in der ich mich innerlich so krass eingeengt gefühlt habe und da war nix mehr mit großer Visualisierung. Oder so oder irgendwas dergleichen, weil in diesem depressiven Zustand nämlich dann meist Zeit über befunden hab, war meine Visualisierung ganz automatisch negativ. Ich konnte sie auch gar nicht kontrollieren, wenn ich versucht habe, mir ein positives Bild von irgendetwas zu schaffen, dann wurde mein Verstand aktiv und hat sofort da eine negative Situation draus gemacht und
dann? Natürlich mit Angst darauf reagiert, weil ich oder weil mir erzählt wurde sozusagen und ich dran geglaubt hab, dass jeder Gedanke natürlich Realität annehmen wird. Und ich muss natürlich aufpassen, was ich denke, ich muss positiv denken, weil wenn ich negativ denke und vor allem, wenn ich negative Visionen habe, Visualisierungen habe, dann manifestiere.
Ich auch das. Und dann kriege ich mir sozusagen meine eigene Hölle. Und so hatte ich dann Angst vor meinen eigenen Gedanken. Und dann habe ich irgendwann aufgehört und habe versucht, Abstand zu nehmen und weiter mich irgendwie abgelenkt und und und und und. Durchatmen, Jonas, Ich nehm mal n Schluck Wasser kurzer.
Break. Nutzt, nutzt das einfach jetzt mal für ne tiefen Atemzug durch die Nase tief ein. Und aus. Ist immer wichtig, dass man so zwischen Break macht. Weil ich hab manchmal selber gar nicht so das Gefühl dafür. Wann rede ich jetzt zu schnell? Ich hoffe, du bist am Start. So, wir schreiben jetzt 2018.
Wildes wilde Zeit, wilde Monate. Viel, viel Stuff in mir und verarbeitet und und es hat sich immer mehr so dieses dieses Bedürfnis in mir entwickelt. Ich wollte flüchten, vor allem ich wollte weg, ich wollte einfach nur noch weg, ich hab geglaubt zu dem Zeitpunkt, dass wenn ich jetzt reisen würde, dann wären meine Probleme alle. Gelöst.
Und weil ich aber kein Geld zum Reisen hatte. Habe ich mich dazu entschieden? Ich ziehe einfach eine neue Stadt, das ist dann die Lösung, so wenn ich ich löse meine Beziehung auf, ich löse, ich lös mich von Freundschaften und Menschen, die mich irgendwie noch in dieses alte Rollenbild gesteckt haben. Der Typ, der irgendwie jede Woche meinen Plan hat, aber irgendwie auch nicht weiß, was sein Plan ist. Ich lös mich von den Jobs, ich lös mich von allem, was mich irgendwie festgehalten und gleichzeitig auch stabilisiert hat.
Ich lös mich einfach komplett. Und das hat sich immer weiter und immer weiterentwickelt. Dieser Drang, weil ich mich einfach auch der Realität nicht stellen wollte. Ich wollte nicht der Wahrheit ins Auge blicken, ich wollte nicht in mich hineinschauen, ich wollte nicht anderen Menschen die Wahrheit sagen, ich wollte einfach nur weg und das hab ich dann noch gemacht und dann war es so, dass ich 2018 entschieden hatte, gegen Mai, Juni, Juli, ich gehe noch mal nach Spanien, dieses Mal aber lasse ich alles hinter mir, ich gehe dorthin und danach werde ich irgendwo anders landen, ich werde nicht wieder zurückkommen nach. Lübeck.
Wie es damals war. Und. Ja, da sind auch noch so Sachen vorgefallen, die natürlich das noch zusätzlich belastet haben. Auch Dinge, die von meiner Seite aus einfach absolut nicht cool waren und wo ich mir selber auch in meinen Werten einfach n riesigen Konflikt geschaffen hatte, Dinge, wo ich Schuldgefühle hatte, Dinge, wo ich schamgefühle hatte. Einfach Sachen, wo ich mein eigenes selbst noch mehr kritisiert hab noch mehr negativ empfunden hab, für die ich mich aber nicht mehr mochte, nicht mehr abhaben konnte. Und mit diesem ganzen Setting übrigens kam es, wollte ich auch noch erwähnen, gegen April, Mai zu so einer Situation in meinem Leben.
Ich hatte so wenig Geld, dass ich nicht mal mehr richtig den Lebens, also lebensmitteleinkäufe tätigen konnte, und dann musste ich sogar existenziell beantragen, das ist Crazy. Also ich bin ich bin an den Punkt gekommen. Es war nicht so, dass ich ich hätte auch arbeiten gehen können. Weißt du, das ist ja, das ist das verrückte, Ich war aber einfach zu dem Zeitpunkt so. Lawst und hab es einfach nicht gesehen und auch nicht sehen wollen und hab geglaubt ick hier jemand anders kümmert sich um diese Probleme oder ich hab heute keine Verantwortung dafür übernehmen und deswegen wieder zu einem Abend gelaufen und gehofft die lösen das schon für mich und dann? Alle Stricke abgerissen und von
allem mich gelöst. Und dann Spanien als der kleine Flucht und Zufluchtsort. Geld verdienen und mit dem Geld dann entweder Neustart oder am besten direkt weiterreisen. So was passiert 2018 mit diesen ganzen inneren Fuck up. Ging es so? Das ging es soweit, dass dieser Stress durch den durch das Verkaufen und die Sonne und das Nervensystem einfach komplett überdreht hat und ich dann von dort direkt in die Erschöpfungsdepression reingeschlitten bin und. Ich einfach noch.
Also mich noch verlorener gefühlt hab aber dieses Mal an einem Ort, der äußerlich megaschön war, Sonne, Strand, überall gutaussehende junge Menschen, gut gelaunt, alle machen Urlaub und ich mittendrin am Strand. Eine Panikattacke und Verkauf natürlich kein einziges einziges Ticket, weil ich das nicht mehr absetzen konnte.
Dieses, dieses, dieses Gefühl, so ich konnte es auch nicht mehr, ich konnt auch keine Maske mehr aufsetzen und sagen, mir geht es gut, mir ging es dreckig und. Und so war es dann einfach zu dem Zeitpunkt und ich hab das dann wirklich diese Saison bis zum Schluss durchgezogen, bis zum September durchgezogen und es war das traurige war, dass ich. Ich konnte phasenweise einfach nicht mehr arbeiten, weil es nicht klar ging, weil mein Körper so krass rebelliert hat. Und ich hab nicht einsehen wollen, dass es psychisch war, dass es ne psychische Geschichte ist. Ich hab geglaubt, irgendwas stimmt mit meinem Körper nicht, irgendwas muss meinem Körper irgendwie kaputt sein. Natürlich hab ich es auch wieder
auf mein Herz geschoben, weil mein Herz die ganze Zeit Anzeichen gegeben hat, ich hatte herzstechen hab ich mir inzwischen das Gefühl, der Rhythmus ist irgendwie anders. Und und dann kam wieder die Panik und Kreislauf und Schwindel. Und dann habe ich die ganze Zeit gegoogelt und gegoogelt und total Zwänge entwickelt in der Hinsicht, dass ich nur noch darauf geachtet habe, mit diesem Hyperfokus was passiert gerade in mir?
Ich hab einfach in einem kleinen eigenen Gefängnis gelebt, in dem ich dann einfach meine. Ja, eine Struggles mitgenommen hab und mich dort mit denen hingesetzt. Hab den ganzen Tag und einfach keinen Ausweg mehr gesehen hab und zu dem Zeitpunkt war es dann auch schwierig, weil wie gesagt, Ich hatte in diesem Zeitraum kein Geld verdient.
Ich hatte 500€, das weiß ich noch 500€ insgesamt in der gesamten Saison verdient was. Nichts ist in dem Sinne, weil. Ja, du musst ja von was leben. 500€ reicht nicht und? Das reicht auch nicht zum Reisen. Und dann hatte mir nen damals guter Freund da in Lloret empfohlen. Komm einfach zu mir nach Leipzig, du kannst bei mir 2 Wochen auf der Couch pennen und dann kannst du dich von Leipzig aus vielleicht noch mal neu irgendwie ausrichten und dort Neustart machen oder so.
Und das hab ich dann gemacht. Also es war jetzt nicht irgendwie der selbstbestimmte Wille von mir, sondern es war einfach so. Das Leben hat gesagt, hier Leipzig Go for it, saldo hast eh gerade keine Wahl und das war auch keine freie Wahl. Also bin ich wieder zurück nach Deutschland, hab meine 3 Sporttaschen gehabt, mit denen ich meinen gesamten Umzug gestartet hab und.
Und war dann irgendwann in Leipzig angekommen. Und dort ging kommt klar dicker los, weil dort hab ich gecheckt Jo, jetzt bist du auf dich allein gestellt und jetzt musst du klar kommen und das war ne das war ne Reise, ich meine der gesamte Podcast handelt von dieser Reihe, also ich möchte gar nicht mehr in das Detail jetzt reingehen.
Nur wie? Es kommt, klar, digga, dann entstanden, ich überspringe jetzt mal diese Phase, dieses eine Jahr in Leipzig, weil wie gesagt viele folgen davon handeln, was da abging mit den Ganzen, mit den Ängsten, mit den depressiven Verstimmungen, mit den mit den Zweifeln, mit den Zwängen, mit allem. Die Zeit nach Leipzig war dann davon geprägt, dass ich noch einmal gesagt hatte, 2019, ich zieh das jetzt noch einmal durch mit schmalen Ländern.
Ich hab jetzt ein Jahr lang intensivste. Shadow Work betrieben. Ich bin in die Tiefen meiner Seele eingedrungen und hab Dinge gesehen und verarbeitet, geglaubt zu verarbeiten, dass ich mich wieder ready fühle und sagen kann, ich geh noch mal dorthin, ich arbeite noch mal dort, ich lass auch Leipzig jetzt noch mal hinter mir, weil Leipzig für mich gar nicht irgendwie der Ort war, wo ich leben wollte und löse Nochmales auf, aber dieses Mal mit der vor dem Hintergrund, dass ich besser, dass ich einfach besser weiß, dass ich es nicht nochmal diesen großen Fehler begehe und.
Und Konflikt mit mir schiebe und all das Ganze, sondern dieses Mal gehe ich noch einmal dorthin, Spanien und arbeite wirklich noch mal diszipliniert und verantwortungsbewusst und damit dem Geld gehe ich dann wirklich reisen. So, das war dann der Plan. 2019 war das letzte Jahr, wo ich dann gearbeitet hatte. Dort hatte ich noch meine jetzige Partnerin kennengelernt, wir haben dort zusammen gewohnt, quasi in so einer Promoter Wohnung und dann hat sich das irgendwie relativ schnell zu einer Beziehung entwickelt und für sie war auch der Punkt gekommen in ihrem Leben, wo sie auch sich losgelöst hatte, den Job damals gekündigt hatte auch Spanien heraus und wir beide standen dann so in der in der
Luft ein bisschen also haben wir gearbeitet und sind danach Straight on eigentlich direkt nach. Australien geflogen, was auch ein mutiger Akt war. Oder vielleicht auch naiver Akt zu sagen, Hey, wir sind gerade mal seit 2 Monaten hier in dieser Beziehung und jetzt starten wir so ein Move, dass wir nach Australien gehen und das hat viel auch noch mal viele.
Andere Struggles hervorgeholt den ich den deren das nicht mir überhaupt nicht bewusst war und. Long Story Short. Wir haben dann dort trotzdem gearbeitet. Wir haben beide in so einem Pop Up Store gearbeitet und türkische Importwaren verkauft in Shopping Malls, weil in Australien einfach Hochsommer war.
Und übrigens, ich kam mit der Sonne überhaupt nicht mehr klar. Also diese diese Erschöpfungsdepression hat sich wieder eingestellt, hat sich wieder ist wiedergekommen, mein Nervensystem war wieder komplett under fire, ich hab wieder diese Kaltschweißsymptomatik entwickelt, wieder diese Schwindel Symptomatik entwickelt, alles auf ne somatische Ebene. Alles körperlich, diese ganze Psyche. Als bei mir auf dem Körper übertragen und. Und eigentlich hätte ich nur Ruhe gebraucht, Ruhe und Regeneration und vielleicht auch mal nen Winter nen tiefen Winter wo man drin hockt und einfach mal in sich geht und auch in sich gehen kann, weil man nicht von der Sonne noch rausgezogen wird.
However, ich war in der Sonne, 40 Grad draußen wie in der Shopping mall, sie in einer Shopping Mall irgendwo anders in einem anderen Stadtteil. Ich in der Shopping Mall irgendwo anders. Und wir haben viel Gejahnt während dieser Zeit. Jeder für sich extrem viel Gejournaled haben uns versucht, damit irgendwie auch zu therapieren, ein Stück weit antworten zu finden und selbst irgendwie Klarheit zu geben. Was geht eigentlich ab in uns, wo wollen wir hin, was ist der Plan.
Und irgendwann kam es dazu. Dass mir ein Gedanke in den in den Sinn kam. Und dieser Gedanke lautete, Komm klar, Digga, und ich hatte keine Ahnung, was es mit diesen Gedanken auf sich hat. Ich hatte wirklich keine Ahnung. Ich hab dieses dieses Komm klar, Dinge einfach nur so vor mir gesehen und dachte mir hm das ist interessant, das klingt Fancy, das klingt catchy, aber was ist das?
Und dann hab ich n bisschen gejournal und komm klar digga und dann hab ich geschrieben ein etwas anderer Selbsthilferatgeber und. Das hat sich dann irgendwie ja nach einer Mission für mich angefühlt in dem Moment, weil man muss verstehen, ich hab auch in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Text geschrieben, um auch Dinge zu verarbeiten. Ich hab versucht, über das geschriebene Wort einfach so Sachen auszudrücken, die ich nicht anders ausdrücken konnte, und habe auch gemerkt, dass mir das guttut und habe auch gemerkt, dass es auch interessant ist für andere Menschen und dann habe.
Ich mir gedacht, Hey komm klar dicker was. Ist, wenn ich einfach mal ein Buch schreibe über diese Phase und über diese Zeit gerade und die Zeit der letzten Jahre. Was ist, wenn ich einfach mal all das Niederschreibe und mir selbst damit auch so eine Art Selbsthilferatgeber schaffe? Und. Und das war dann dieser Samen, den ich eingepflanzt hab oder der eingepflanzt wurde in meinen Geist. In dem Moment und von da an.
Bin ich jeden morgen um 5 aufgestanden und hab erst mal 3 Stunden geschrieben. Nein. Von da an wurd die Kacke nicht besser so, es ging immer noch. Es ist es waren immer noch voll viele Phasen dazwischen, wo ich übelst verwirrt war, wo ich einfach wieder nur flüchten wollte, diese alten Muster sich aktiviert haben, wo ich mich in die Enge getrieben gefühlt habe, wo ich geglaubt habe, ich muss wieder frei sein, mehr Freiheit haben, ich will nicht noch tiefer in die Bindung rutschen und abhängig sein und da haben sich des ganzen unbewussten Muster wirklich erstmal in der Realität auch offengelegt. Aber eine Sache hat mich davon abgehalten, dem auch wirklich Raum zu geben.
Und zwar, dass ich meine Werte hatte. Ich habe mir nämlich zu dem Zeitpunkt klare Werte vorgegeben, Werte, nach denen ich mein Handeln ausrichten wollte und darum sollte es auch heute noch gehen, und zwar um das Entdecken der eigenen Werte und noch mehr um das Entdecken der Big Five und vielleicht noch mehr um um zu The Wanting, die eine Sache, die er für ein persönlich wichtiges und ich merke, ich habe jetzt schon. Voll lang gelabert und diese Geschichte erzählt, und das ist eigentlich schon eine gesamte Folge, was ich hier gemacht habe.
Aber irgendwie bin ich nicht aus diesem Labern rausgekommen. Sorry, not sorry, wir nutzen mal kurz diesen Break wieder für einen Atemzug tief durch die Nase ein. Und locker und gleichmäßig über den Mund wieder ausatmen. Ich trink schlüpfwasser. So, ich verkürz die Story. Australien vorbei wir nach Thailand noch schlimmer 100% Luftfeuchtigkeit, 30 Grad. Mein Kaltschweiß ist eskaliert wie auf einer kleinen thailändischen Insel.
Februar 2020 covid keine. Hatte Ahnung was Covid ist. Ob jetzt die Welt untergeht. Man hat nur diese Videos gesehen, wo Leute irgendwo auf einer Straße umfallen, man hat Videos gesehen wo die in Wuhan das ganze Gebiet absperren, wo sie auf einmal ein Krankenhaus in 10 Tagen aufbauen. Wir hatten keine Ahnung, niemand hatte eine Ahnung und wir haben gesagt okay fuck, wir müssen es wieder zurück, wohin keine Ahnung, da ich ja keinen Platz hatte und sie auch keinen Platz hatte wirklich haben wir uns entschieden okay wir gehen jetzt quasi in ihre Familienwohnung nach Rosenheim in ihr Kinderzimmer und dort sind wir dann zurückgekommen.
Und dann? Dann ging die richtige Arbeit erst los, weil ab dem Zeitpunkt nach Rosenheim, ich hatte dort keinen sozialen Kreis, Rosenheim war nie ein Plan in meinem Leben, ich hatte nie irgendwann auf dem Schirm gehabt, dass ich meine Rosenheim gehen oder ziehen würde und. Dann ging dann dann ging halt dieser ganze Lockdown los und am Anfang hab ich mich darin auch richtig verloren, nach dem Motto das ist so ne Verschwörung ist und dass das wieder irgendwie Bill Gates und keine Ahnung und impfen und die wollen uns alle irgendwie ausbeuten oder vergiften oder Chippen oder I Don't know man konnte sich auf einmal in diese ganzen Theorien vergraben und dort irgendwie das Gefühl von Kontrolle
aufrechterhalten, dass man nicht hatte, weil man irgendwie glaubt, man hätte den Plan, aber ich hatte keinen Plan. Und aber irgendwie, ich weiß nicht, wann das war und wie das war, aber irgendwie hat bei mir dann der Schalter umgeklickt und ich habe gecheckt, hey, das ist eine Situation, die ist einmalig in deinem Leben, du hast gerade die Möglichkeit isoliert von allem einem Projekt nachzugehen, du hast vor Monaten dieses Konklatic aufgeschrieben, du hast gesagt, du willst ein Buch schreiben, dann schreib doch einfach mal.
Und ab dem Zeitpunkt habe ich dann angefangen, auch wirklich aktiver und bewusster zu schreiben, zu schreiben, zu schreiben. Und dann habe ich gemerkt, wie wenig. Plan Ich hatte von all dem, was ich da schreibe, also ich habe geglaubt im Vorhinein, ich habe schon ein paar Selbsthilfe Ratgeber gelesen, sicherlich auch ein paar mehr, und das würde schon reichen.
Ich habe schon so gefühlt einen Oberflächliches. Studium für Psychologie abgeschlossen und könnte damit schon allen Leuten erklären, wie das Leben funktioniert. Bullshit. Ich hab gemerkt, ich hab keine Ahnung, ich hab geschrieben kam wieder an Punkte wo ich gemerkt hab I Don't know was die Lösung hier ist oder was die Antwort ist. Und so muss sich immer wieder Texte anfangen und ab der Hälfte abbrechen weil ich nicht wusste wie es weitergeht und auf diese Weise ist über Monate über Jahre mehr oder weniger ein Ordner entstanden mit Essays, ganz viele verschiedene Texte, hunderttausende Wörter, unsortiert, unfertig. Chaos.
Pures Chaos. Und das hab ich dann irgendwann so n bisschen. Realisiert eines Morgens bin ich aufgestanden, hatte den übelsten Drang, joggen zu gehen, und diesen Drang hab ich bestimmt nur einmal im Jahr oder so und an diesem Morgen bin ich dann einfach losgelaufen. Es war früh morgens. Und bei dem Joggen kam mir dann der nächste Gedanke in den Kopf. Was ist, wenn ich einfach mal, weil niemand kennt, mich? Wer Jonas, ganz ehrlich, du hast jetzt diese Texte geschrieben und schön und gut, aber wenn jemand das lesen sollte, wer sollte das sein?
Niemand kennt dich, also kam ich auf die Idee, mach doch daraus so ne Art Hörbuch erstmal nimm doch schon mal ein paar Texte und sprecht die mal ein und teilen sie dann einfach auf Spotify oder so und dieser Gedanke war dann wieder so ein Gedanke, der mich wieder bisschen in eine Richtung geleitet hat, mich bisschen beflügelt hat.
Und dem ich dann Ausdruck gegeben habe in dem Moment, wo ich meinte Okay. Mit das Mikrofon ich, ich informier mich, wie ich das machen kann und dann hab ich den ersten Text mehr oder weniger eingesprochen. Ich hab original. 50 oder 60 Anläufe gebraucht also den Record Button gedrückt und dann wieder Stopp gelöscht.
Record stop gelöscht. Und bei der, ja, nee, das hört sich jetzt nicht egal. Dass diese 1. Folge, die dann entstanden ist, die man noch heute unter dem Namen Selbstfindung hören kann, die hat so viel krass Überwindung, viel Überwindung gekostet, und das war so ein Akt für mich, der auch gleich über Wochen gezogen hat.
Dass ich es aber irgendwann gemacht hab, das war so n Schlüsselmoment für mich, weil ich in dem Moment gecheckt hab. Hey du kannst. Du kannst auch darüber sprechen und du könntest auch jetzt endlich mal von den Texten bisschen mehr erzählen und auf diese Weise ohne Plan ist der Podcast entstanden, weil ich dann angefangen hab noch mehr zu quatschen über diese Texte und hab gemerkt ich.
Wie es da gar nicht vor, sondern ich red einfach nur frei beziehungsweise ich les n Absatz vor und auf einmal hab ich ne Idee und dann folge ich der. Idee und dann spring ich wieder zurück zum Absatz. Und so ist dann nach und nach. Dieser Podcast entstanden ich hab mir dann gesagt, Hey, ich mach es jede Woche, jeden Sonntag lade ich ne Folge hoch und das hab ich dann so auch fast n Jahr durchgezogen und am Anfang haben sich das 10 oder 15 Leute angehört, die ersten 20 folgen 20 Zuhörer oder so und die alle kannten mich persönlich. Bis das aber wirklich mal so n bisschen Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.
Es hat einfach gedauert, es hat es hat lang gedauert und dann war auch der nächste Gedanke ja OK, jetzt bist du hier auf Spotify, jetzt hast du n Podcast aber niemand kommt nur durch Spotify auf deinen Podcast. Du musst ja noch ne andere Plattform haben, also kam der Gedanke ich mach Instagram weil Instagram so sehr ich hasse und so sehr ich die Leute eigentlich von der Plattform wegbringen möchte, dort sind die Leute und konsumieren Content also möchte ich sie dort auch irgendwie erreichen und sagen Hey hier ist ein Podcast Podcast.
Und dann ging das weiter, und so kam immer auch ein ein Learning nach dem nächsten und man entwickelt sich ja weiter. Du schreibst ja nicht nur einen Text und das bleibt dabei, nein du wirst besser im Texte schreiben, dadurch, dass du es täglich übst und machst. Das ist nicht nur, dass du ein Podcast aufnimmst, du wirst besser darin, Podcasts aufzunehmen und du wirst besser darin, deine Gedanken zu artikulieren, das ist ein Learning und wenn du Podcast Themen vorbereiten musst, musst du recherchieren, du musst lernen, du musst nachschauen, du musst unterschiedliche Perspektiven sammeln und so hat sich das gebildet dann.
Instagram ich muss lernen, wie man Dinge designt, wie man Dinge grafisch, visuell, optisch gut darstellen kann. Und da hat sich wieder ein Neuer-Weg gebildet für mich und das Buch war zu dem Zeitpunkt schon mehr oder weniger wieder in den Hintergrund gerückt, kamen erst 2 Jahre später wieder in den Vordergrund. Und dann doch meine Partnerin irgendwann gemerkt, Jonas, du bist n pures Chaos, was das Buch betrifft. Ich muss dir helfen, schick mir jeden Tag einen Text, den ich lesen kann und wir sortieren das dann nach und nach und so ging das dann weiter.
Dann haben wir dieses Buch nach und nach mehr oder weniger so zusammen. Strukturiert. Und. Wir verkürzen das jetzt. Ich bring s zum Ende, was du heute siehst, was du heute hörst, was du heute lesen kannst, was du heute erleben kannst, was auch immer das war kein Plan, das hat sich Step by Step mit einem Gedanken entwickelt, mit einem Gedanken, komm klar, dicker, dieser Samen hat sich weiterentwickelt und hat sich weiterentwickelt, aber ich hätte auch die Wahl gehabt, dem nicht Aufmerksamkeit zu schenken, ich hätte auch die Wahl gehabt, auf diesem Weg hunderte Male aufzuhören, weil ich gezweifelt habe, weil ich nicht dran geglaubt habe, weil ich glaub das. T-Shirt oder ich kann das nicht
oder ich bin nicht gut genug oder niemand interessiert sich dafür. Aber die Tatsache, dass das heute Realität ist, ist einfach nur. Ist einfach nur der Beweis dafür, dass wir die Wahl haben, dass wir unsere Werte, wenn wir die bewusst ausrichten, wenn wir mit den Big Five arbeiten, auch bewusst Dinge in die Welt bringen können, wenn wir das wollen.
Und nichts von dem, was ich jetzt erfahren darf. Also weder der Ort, wo ich lebe, noch die Partnerin, noch das Studium, das war alles nicht mein Plan, es war mehr so ne Entwicklung, die sich ergeben hat und auf diese Entwicklung hab ich versucht bewusst zu reagieren und das möchte ich klarstellen, den Druck rausnehmen.
Ich dachte früher immer, ich muss ganz genau wissen, was ich will und wenn ich es dann wüsste, dann wären alle meine Sorgen hinfällig. Aber es ist eben so. Das Leben hat mich immer wieder in Situationen gebracht, ich hab mich selbst auch in Situation gebracht und es war mehr so ne Tanz mal auch n sehr abgefuckter Tanz.
Mit denen ich einfach also Situationen, mit denen ich gerechnet hatte. Und vielleicht ist nicht so entscheidend, wie genau du jetzt in Zukunft planst gerade, sondern es ist viel entscheidender, wieviel Aufmerksamkeit du der Gegenwart schenken kannst. Also das ist die wahre Bedeutung von. Be present präsent sein ein eine Präsenz für das Leben sein, ein Geschenk für das Leben sein, weil je präsenter du bist, desto eher erkennst du, was im Augenblick wichtig ist.
N guter Freund von mir hat gerade auch ne Art des Schöpfungsdepression und und hat sich einfach über die letzten Jahre verrannt und ist einfach, ja hat sich einfach überarbeitet in ein großes Projekt und viel Zeit und Energie reingesteckt und er hat es auch aus bestem Gewissen und Glauben gemacht und damit auch alles richtig gemacht.
Befindet sich aber jetzt gerade in einem Zustand körperlich, woher einfache Generation benötigt und wenn man in diesem Zustand meint, man muss auf biegen und brechen die Antworten finden, was ist der nächste Schritt, das funktioniert nicht, wir kreieren unsere Antworten immer aus dem Zustand heraus, in dem uns jetzt gerade befinden, das bedeutet, bringt zuerst die Präsenz rein, bringt zuerst die Ruhe rein, bringt zuerst die Stabilität rein und wenn das drin ist, wenn die Klarheit mehr oder weniger spürbar ist, dann wird sich das, also wird sich diese Klarheit auch auf deine Gedanken übertragen und du wirst mehr. Dinge klarer erkennen können.
Du wirst den Weg klarer sehen können. Wenn wir aber. Wenn wir aber dauernd auf der Flucht sind, uns von der Gegenwart ablenken und meinen, wir wollen nicht sehen, wir wollen irgendwie diese Probleme in unserem Leben nicht sehen, wir wollen auch das Offensichtliche nicht sehen, dann verpassen wir eben auch viele wichtige Einsichten und Wegweisungen.
Weil es ist eben so das Leben und du kannst es von mir aus auch das Universum nennen, oder du kannst es auch Gott nennen, oder du kannst die Natur nennen, du kannst es Dao nennen, oder egal wie du es nennst, das Leben spricht in jedem Augenblick zu uns, nicht unbedingt in Form von so glasklaren. Verbalisierten Gedanken und nach dem Motto macht das jetzt als nächstes, sondern mehr auch in Form von Erfahrungen, von Situationen, von Problemen, die sich uns auftun, die sich vor uns befinden und. Die sich.
Von Moment zu Moment ja auch irgendwo verändern. Und wenn man sich hingibt, Hingabe im Sinne von okay ich lasse mich jetzt auf diesen Prozess ein, ich vertraue darauf, dass der Weg, dem ich gerade Folge, der Richtige ist. Was verlangt die Situation in meinem Leben gerade vor mir? Was verlangt das Leben gerade vor mir?
Nicht, was will ich vom Leben, sondern mal umkehren, den Prozess und sich fragen, was will das Leben von mir. Und dann ist man aufmerksam. Dann achtet man auf diese ganzen Zeichen auf dem Weg. Man man merkt, das Leben kommuniziert dauernd mit einem, weil wie gesagt, dass dieser Podcast heute da ist. Dass dieses Buch heute da ist, dass diese Instagrambeiträge heute da sind und was in Zukunft auch noch alles da sein wird, keine Ahnung.
Aber das wird, es wird noch viel mehr da sein. Ich hab keine Ahnung zum jetzigen Zeitpunkt, was es einfährt, das sind alles Entwicklungen, die aus dem Moment heraus geschehen und die ich dann oder denen ich dann, wenn ich möchte, Aufmerksamkeit schenken kann, und manchmal ist es ein Tipp, den ich spontan bekomme von einer Person, die mich gar nicht so gut kennt oder einfach so eine willkürliche Empfehlung eines Freundes oder eine Buchseite, die ich zufällig aufgeschlagen habe, alles. Kann diese Wegweisung beinhalten. Und.
Und ich will auch ehrlich sein, das sind jetzt alles so Perspektiven, die die vielleicht so wirken könnten, als hätt ich n Plan davon, wie das Leben funktioniert. Niemand weiß, wie das Leben funktioniert, niemand kann dir sagen, wie das Universum im Detail abläuft und gleichzeitig ist es aber wichtig, dass man sich klar macht, du und ich, wir sind das Universum, uns unterscheidet nichts vom Universum, wir sind nicht diese. Abgespalteten Identitäten, die wir glauben zu sein und die auf diesem Planeten existieren und sich von allen anderen abgrenzen wollen und nen eigenen Kleidungsstil und nen Namen tragen.
Keine Ahnung was haben. Wenn wir das auf n größeren Blick mal sehen, dann sehen wir einen Organismus namens Erde. Und wenn wir das noch größer sehen, dann sehen wir eine Galaxie und dann sehen wir noch mehr Galaxien und es ist ein gewaltiges ganzes und wir sind Teil davon. Aber das ist sehr philosophisch, vielleicht auch sehr spirituell und vielleicht auch wenig greifbar.
Trotzdem will ich einfach nur sagen, es ist n Wunder, es ist einfach n Wunder und wie wir das Leben wahrnehmen und was wir daraus machen, das hängt immer davon ab, wie wir es wahrnehmen wollen. Ja Fuck, es ist unser eigener Wille, Wir können sagen nichts in diesem Universum hat einen Sinn und alles geschieht zufällig, aber wir können genauso aussagen alles. Hat einen Sinn und diese 14 Milliarden Jahre 14 Milliarden Jahre Evolution haben sich zu diesem einen Punkt verdichtet, den ich hier und jetzt nennen darf. Und dieser Moment hat sich bewusst zudem verdichtet, was ich jetzt erlebe, es ist kein Zufall und das ist deine Entscheidung wie du es betrachten willst. Dein Wille geschehe.
Dein Wille geschehe. Und ich habe mich entschieden, an einem gewissen Zeitpunkt, dass nichts zufällig passiert. Gott macht keine Fehler, die Natur macht keine Fehler, nichts ist zufällig, jede Begegnung ist bedeutend, jeder Tipp, jeder spontane Tipp kann wichtig sein. Ich entscheide das, und manch einer wird sagen, dass es vielleicht irrational, oder das ist Magisches denken, aber es ändert nichts daran, es ändert sich daran, dass ich entscheide und dass es mir hilft, klarzukommen. Diese Intuition, die man dadurch entwickelt, durch diese Achtsamkeit, dass man nämlich bewusster im Moment lebt und bewusster auch im Moment sein Leben. Erfährt diese Intuition, die sich einstellt, wenn man merkt, Oh, das ist, das könnte sich gut
anfühlen, das ist das ist, das könnte N-Weg sein, den ich einschlagen kann, das ist n Gedanke, der sich gut anfühlt, den möchte ich Ausdruck geben, das ist etwas, das ich dem jetzt sagen sollte, ihr jetzt sagen sollte, was auch immer es ist, dieses Wissen, dieses intuitive, ruhige, Stille wissen, wenn man weiß, etwas ist richtig und wann nicht, das bildet man aus, indem man sich bewusst mehr und mehr darauf einstellt und vertrauen findet in dem, dass man diesen Weg geht und diesen Weg auf seine eigene Art und Weise geht. Und.
Und etwas, was ich auch gemerkt ist, wenn man zum Beispiel das verfolgt, im Leben irgendeine Art von Ziel verfolgt, wenn sich dabei extreme Widerstände aufbauen. Wenn es irgendwie per se nicht klappen will zum Beispiel. Du hast gesagt, ich will unbedingt in diese Stadt ziehen und ich finde aber keine Wohnung, das geht einfach nichts voran und nichts will klappen, dann ist das auch das Leben, das zu dir spricht, meiner Meinung nach das Leben, das sie sagt, Hey Diggi, das ist nicht deine Route, du hast im Ego dir eine Vorstellung gemacht, das aber rein konditioniert ist und du glaubst jetzt das wäre der Weg, aber ich habe viel besseren Weg für dich folg doch einfach wie dem Wasser den einfachsten Weg,
geh den einfachsten weg dort wo die Tür schon offen steht gehe genau. Sich auch wenn du glaubst, es wäre nicht dein Weg oder es wäre nicht richtig für dich. Probier es doch aus, da wo der Widerstand am geringsten ist. Das bedeutet nicht Passivität oder dass wir keine Anstrengung unternehmen, es bedeutet einfach nur, dass es fließen darf, es float Möglichkeiten entstehen direkt vor dir siehst du es, siehst du es und dann gehen jeder durch.
Öffne dich für den Prozess. Verleih dieser Idee Ausdruck schreib diese E-Mail tätige diesen Anruf, mach endlich die Steuererklärung, such das Gespräch, zieh das Projekt durch, Entrif die Entscheidung endlich. Und wo wir bei Entscheidungen sind. Viele quälen sich mit dieser Frage und ich auch. Wie trifft man die richtige Entscheidung, woran erkennt man das? Und ich will ne andere Perspektive hereinbringen. Du kannst die richtigen Entscheidungen nie sicher erkennen und nie sicher treffen, weil du nie den Verlauf des Lebens vorhersagen kannst.
Das ist ja das das gefährliche und das Unvorhersehbare am Leben. Aber genau das ist ja auch das Schöne am Leben, dass wir es nicht wissen, dass wir nicht wissen, was als nächstes kommt. Wir wollen auf der einen Seite nicht, wir wollen Sicherheit, wir wollen klare Vorhersehbarkeit, wir wollen versprechen, aber auf der anderen Seite ist die Realität nun mal, was sie ist.
Unvorhersehbar, ungewiss, ständiger Wandel, immer wieder keine Veränderung. Und für mich hat sich bewährt, dass ich Entscheidungen nicht mehr in der Gewissheit treffe. Dass ich jetzt genau weiß, was richtig ist, sondern mehr, was gerade mein mit meinen Werten im Einklang steht und auch, was ich am einfachsten am am Widerstandsfreisten erwischt und los anfühlt. Der Weg entwickelt sich immer weiter und weil wir Menschen sind, haben wir immer die Möglichkeit, rückblickend diesen Weg als sinnhaft zu sehen.
Rückblickend diesen Weg als wertvoll zu betrachten und als als möglich. Keit zu lernen, weil ganz ehrlich hatte mir damals jemand in Leipzig erklärt, Jonas, du wirst mal das und das machen und du wirst all aus all dem, was du gerade erlebst Sinn schaffen, dann hätte ich das vielleicht gerne. Ich hatte, ich hätte daran glauben wollen, aber ich hätte nicht dran geglaubt, ich hätte gesagt, ja ja, Bullshit ist wieder irgend so ein New Age Gehabe mit Visualisierter Leben und Mats manifestierte dein Traumleben und bla bla bla. Hab ich ja nicht dran geglaubt.
Und heute? Rückblickend kann ich verstehen, dass ich diese Phase gebraucht hätte, weil ohne diese Phase nichts von dem, was jetzt gerade ist, entstanden wäre. Und es wird in Zukunft, ich bin ja nicht fertig, ich bin 28, es wird in Zukunft noch so viele Phasen geben, Phasen, in denen ich auch struggeln werde, Phasen, in denen ich wieder nicht verstehen werde, was hat das für einen Sinn, und es wird wieder Phasen geben, wo ich einfach nur vertrauen muss und weiß aufgrund des Vertrauens. Es wird alles gut, egal was gerade ist. Ich brauche nicht den kompletten Durchblick. Ich muss nicht genau wissen, wo es hingeht. Ich vertrau dem Leben, dass es mich genau dorthin bringt, wo ich hingehöre.
Und n Missverständnis was viele haben ist diese normalen Dinge im Alltag, die uns als offene Probleme. Angezeigt werden so nach dem Motto Wirklich so Steuererklärung ist n Beispiel oder der Anruf beim Amt oder n klärendes Gespräch mit einem Freund oder einer Partnerin oder Partner. Diese ganzen Dinge, die schieben wir gerne von uns weg, weil wir glauben andere Dinge wären Grad wichtiger. Aber sie drängen sich trotzdem immer wieder auf. Und genau darin liegt das Problem. Wenn wir unser Leben wirklich frei erschaffen wollen, unser Leben wie ein Kunstwerk erschaffen wollen, einen kreativen Akt draus machen wollen, dann benötigen wir einen.
Ein Freiraum in uns und wenn wir uns ständig blockiert fühlen, weil wir andere Aufgaben verdrängen und weil wir glauben, ah, das sei nicht wichtig genug und ich hab da keinen Bock drauf und ich will mich dem jetzt nicht stellen, dann schaffen wir in uns keinen Raum. Wir führen uns stattdessen nur blockiert, und dieses Innere blockiert sein.
Führt dazu, dass wir uns gestresst fühlen und angespannt fühlen und dadurch wird das Leben kein Flowzustand oder überhaupt ne Flow n flow Ausdruck bekommen, sondern es wird mehr ne Art von Reaktion, keine Kreation sondern ne Reaktion. Wir reagieren mehr auf unsere Umstände, weil mit dieser inneren Anspannung rumzulaufen führt eben dazu, dass wir keinen Raum in uns haben, in dem wir unsere Entscheidungen bewusst treffen können, stattdessen passiert etwas und sofort reagieren wir und.
Ein selbstbestimmtes Leben ist kein Leben, das auf Reaktionsprozessen aufbaut, sondern ein Leben, das auf Kreationsprozessen aufbaut. Und ja. Für all das ist eben Disziplin nötig, der Inbegriff von Disziplin ist nicht, dass man nur reine Willenskraft hat, der Inbegriff von Disziplin ist. Ich sehe Dinge, die getan werden müssen, ich hab keinen Bock drauf, diese Dinge zu tun, aber ich tue es trotzdem, das ist Disziplin.
Wenn man das lernt. Ich tue es trotzdem, auch wenn ich keinen Bock drauf habe, aber ich tue es, weil ich weiß, dass es wichtig ist für den weiteren Weg. Dann hält dich nichts mehr auf, dann bist du auf jeden Fall am Start und lebst dein Leben selbstbestimmt und es können Dinge passieren, es werden Dinge passieren, die dir nicht gefallen werden, es kommen Probleme, auf die du keinen Bock hast. Aber wenn du die Einstellung hast. Ich tu es trotzdem.
Ich werde mich drum kümmern, ich übernehme Verantwortung, dann wirst du auch das schaffen. Und wir brauchen eben den klaren Verstand. Und wir brauchen den klaren Verstand, um eben mit Klarheit den nächsten Schritt zu sehen und zu gehen. Wir können nicht den gesamten Weg sehen, wir sehen auch nicht das Endziel, aber wir sehen oftmals den nächsten Schritt, wie wenn auf einem dunklen Weg wir uns befinden, und wir haben eine Taschenlampe und wir sehen mit dieser Taschenlampe immer nur so die nächsten Schritte und genauso ist es für dich und für mich im Leben auch, wir sehen immer du die nächsten Schritte, aber die siehst du und auf diese Schritte konzentrierst du dich und du rennst nicht in die
Dunkelheit. Dann in den Bach und dann und dann bist du klitschnass, dann musst du ne Klamotten wechseln und wieder von vorne anfangen. Du bleibst auf diesem Weg und gehst ruhig und wenn du manchmal das Gefühl hast, dass deine Taschenlampe leer wird, mit Megametaphorisch auszudrücken, die Energie verloren geht du den Weg nicht mehr siehst, dann warte kurz. Und das sind im Leben schütteltaschenlampen, die wir haben, also diese Taschenlampen, die sich selber aufladen, wenn du dran schüttelst.
Aber da mußt du schütteln und das Schütteln steht für regenerier dich kurz, Chill kurz, mach gerade keinen weiteren Schritt, bleib einfach grad da, wo du bist, schüttel die Taschenlampe, bis sie wieder Energie hat, und dann hast du wieder Licht und dann gehst du weiter. Die Metapher Kameras zugeflogen. Ich fand sie sehr passend.
Und jetzt das, was ich jetzt gesagt hab, alles noch mal zusammengefasst. In 3 praktischen Perspektiven. Und zwar erstens. Die Aufmerksamkeit auf den Moment ausrichten Meditation hilft. Meditation ist das Workout, um genau das zu tun, nämlich die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart auszurichten. Wir verlieren uns anderweitig, sonst nur in unserem Verstand, der Verstand lebt in der Zukunft, der Verstand lebt in der Vergangenheit, der Verstand ist nie präsent, der Verstand ist nur dazu da, um uns weiterzuleiten, um aus der Vergangenheit zu lernen und dann nächste Schritte zu planen oder um in der Zukunft etwas zu machen oder zu zu visualisieren, worauf wir dann in der Gegenwart hinzulaufen können, aber der
Verstand ist auch chaotisch, der. Neurotisch der Verstand kreiert Ängste, der Verstand ist einfach Wasted Mad Survival. Und deswegen ist Meditation die Kunst, um dich selbst wiederzuerkennen, als Bewusstsein, als tiefes, gleichmütiges, ruhiges, friedvolles, objektives, Präsentes, stilles. Bewusstsein. Seit für ein Atemzug oder tief durch die Nase ein. Und locker gleichmäßig steht den Mund wieder aus. Ja, Meditation, ich weiß, ich hab es uns die Legibale gesagt und ich werd sie noch unzählige Male sagen, weil ich mittlerweile überzeugt bin aufgrund eigener Erfahrung, dass Meditation ein Game Changer ist.
Öffne dich dafür, beschäftige dich damit, lerne meditative Technik und dann üb dich darin und du wirst merken, wie diese diese Aufmerksamkeit, die Du entwickelst, dieses konzentrierte, sich ausrichten auf eine Sache, der so krass weiterhilft. Nächstes was du machen kannst. Schreib alles auf, wenn du gerade in dir Chaos verspürst.
Einfach einen Zettel nehmen, 10 Minuten Timer stellen, alles aufschreiben, was irgendwie gemacht werden muss und das könnte auch noch so belanglos sein. Ich muss zum Friseur gehen okay ist ein Punkt, ich muss, ich muss einen Anruf machen, beim Amt ist ein Punkt, ich muss ins Training gehen, ist ein Punkt, was auch immer es ist, schreib alles auf. Und dann wird die Liste, dass viele Dinge enthalten, die nicht wirklich wichtig sind, auch nicht wirklich dringend sind. Und das ist OK, aber da sind paar Dinge dabei, die wirklich so das Gefühl in der auslösen, boah, da habe ich keinen Bock drauf, da ist der größte Widerstand spürbar. Und genau um diese Dinge kümmerst du dich als nächstes vielleicht nicht an demselben
Tag, aber es hilft, wenn du dir sagst, nächsten morgen ist das das erste, was ich tue that frog, da gibt es ein Buch darüber, und da geht es einfach im Kern darum, dass man das Schwierigste, das wo der größte Widerstand ist, gleich. Erledigt, weil wenn das erledigt ist, ist alles andere so viel einfacher und. Dann passiert es einfach.
Du vergisst weiter auf deinem Weg, du wirst weiter voranschreiten, du wirst nicht wieder den gleichen Scheiß durchlaufen, du wirst Muster durchbrechen, weil du eben diese innere Lähmung, die man bis dahin erfahren hat, Durchbrichst. Du gehst in die Aktivität. Proaktive Handeln über und du folgst dem Weg, der sich als als einfachster Weg, als Direktester Weg vor dir erstreckt.
Bewusst bewusst, immer Schritt für Schritt bewusst. Und das ist der Schritt für Schritt, Lifestyle und dieser Schritt für Schritt. Lifestyle ist deshalb so sinnvoll, weil er diesen Druck rausnimmt, diesen Druck, dass man glaubt, man müsste jetzt diesen riesigen Plan haben, man müsste diese riesigen Träume haben, man müsste.
Genau wissen, was als nächstes oder beziehungsweise man müsste genau wissen, was jetzt für dich im Leben gültig ist und allgemein gültig ist. Wir sind Menschen und wir sind n Prozess. Das heißt alles was wir konsumieren beeinflusst uns alles was wir wahrnehmen an Erfahrung. Machen dürfen beeinflusst uns und das verändert uns. Und das bedeutet, es verändert auch die Ziele in unserem Leben. Es fand die Ausrichtung in unserem Leben und in dem Vortrag, den ich letzten Samstag gehalten hatte, beim Tag zum klarkommen auch übrigens noch mal danke an alle Menschen, die dabei waren, es war wundervoll, dann kann ich, wenn es Gott hören sollte, an dem Vortrag, da habe ich von einer Situation in meinem Leben erzählt, vor
kurzem, und zwar eine richtige Random Situation, ich war beim Fahrradfahren und auf einmal flog mir eine Fliege direkt ins Auge. Und. In dem Moment bin ich angehalten. Und dachte mir, Alter, also es war jetzt kein Ich bin jetzt nicht angehalten und hab erstmal so diesen Philosophen gespielt und mein mein Bart gekitzelt und dann überlegt, nein, nein, nein, es war mehr so, ich hab die Flieger aus dem Auge gemacht und dann im Nachhinein wo ich weiter gefahren bin dachte ich mir boah das war jetzt krass. Innerhalb einer Millisekunde hat sich mein gesamtes Leben für n Augenblick verändert und so ist es ja auch im Leben. Es verändert sich alles so schnell, manchmal und viele Dinge können wir eben nicht
absehen. Wir können nicht planen, was passiert, aber wir können planen, wie wir darauf reagieren, und hier geht es jetzt um die Werte, die wir uns festlegen. Die Werte im Leben, die uns leiten in unserem Handeln. Und ich hab in dem in dem Tag zum klarkommen letzte Woche. So n kleinen Workshop gemacht, wo wir unsere eigenen Werte erkundet haben und auch die Big Five und ich werd das jetzt noch mal aufgreifen und für alle die das mitgemacht haben. Es wird sicherlich jetzt noch mal auch ne kleine vertiefende Sache sein, die das Ganze noch mal ja vielleicht hilft zu integrieren.
Werte, also der Begriff Werte ist eigentlich nur sinnbildlich dafür stehen, dass wir n Rahmen in unserem Leben benötigen, also ein Rahmen, in dem wir unser Handeln ausleben können, unser Kunstwerk erschaffen, wenn man so will. Es sind Orientierungspunkte ideal, an denen wir unser Handeln ausrichten, so kann man es sagen, und es ist nun mal so, jeder von uns erlebt über den gesamten Tag hinweg eine Menge, eine Menge, eine Menge chaotischer Gedanken, viel kacke, was wir denken, viele Zweifel, die wir haben, Ängste, die wir haben und so weiter und das beeinflussen unsere Gefühle.
Wert. Wir haben überall das weniger Kontrolle als wir gerne hätten und das ist ständig wie die Fliege in einer Sekunde kommt Gedanke und Zack wir haben die Wahl, wie wollen wir darauf reagieren? Jetzt ist aber so, dass wir immer noch diejenigen sind, die auf dem Fahrrad sitzen. Wir sind nicht die fliege, wir sind auch nicht die erste Reaktion auf die Pflege, wir sind die Personen, die Wesen, die auf dem Fahrrad sitzen und selbst entscheiden, wie wollen wir darauf reagieren und wenn mir etwas geholfen in der Vergangenheit ein wirklich tiefes Verständnis einer Erkenntnis, die mir geholfen hat, ist es, ich bin nicht das, was ich denke, ich bin auch nicht das, was ich fühle, ich bin das, was ich tue.
Das muss nicht immer so die Wahrheit darstellen, aber in dem Moment, wenn man sich wirklich irgendwie verloren fühlt, ist es hilfreich, wenn man sich über sein Handeln identifiziert, um wieder eine richtige Ausrichtung zu bekommen. Das heißt, wenn ich mal einfach alle Gedanken kurz Gedanken sein Lasse und mich einfach darauf konzentrieren, wie ich handle, dann ist am Ende das wirklich entscheidend, weil diese Handlungen führen so Konsequenzen, nicht die Gedanken, nicht die Gefühle, die Handlungen und das interessante ist natürlich auch, dass meine Handlungen wiederum meine Gefühle beeinflussen. In der Verhaltenstherapie weiß man das ganz genau, dass wenn du auf ne andere Art und Weise dein
also handelst, also dich fühlst. Das heißt zum Beispiel, du fühlst dich gerade in irgendeiner Form träge, aber du stehst deshalb jetzt bewusst auf und nimmst jetzt einfach mal ne kalte Dusche und du wirst dich aufgrund dieser Handlung komplett anders fühlen danach, das heißt, wir sind nicht das Opfer unserer Gefühle, wir sind. Quasi auch Schöpfer.
Unsere Realität in dem Sinne, dass wir selbst entscheiden können, wie wir auf den nächsten Moment reagieren wollen. Und wenn wir unsere Werte einmal klar identifizieren, können wir auch unsere Handlungen bewusster ausrichten. Werte sind also demnach wieso eine Art? Wieso ne Art Anker n Anker, der uns auch in den impulsivsten Emotionen festen Standpunkt in uns schenkt und.
Klare Werte schenken uns einfach innere Stabilität. Das heißt aber nicht, dass wir immer nach diesen Werten handeln werden, das heißt, wenn du jetzt sagst, mein wichtiger Wert ist Ehrlichkeit. Und das ist wundervoll. Aber du wirst deswegen nicht immer ehrlich sein. Du bist immer noch n Mensch, du wirst im Streß immer noch in alten Mustern reagieren, vielleicht ne Lüge erfinden oder Dinge anders darstellen als die in Wahrheit sind.
Aber, und das ist jetzt wichtig, auf dem Weg des Klarkommens wirst du immer besser darin, das zu erkennen, weil du dich ja entschieden hast. Für einen Wert wirst du auch erkennen, wenn du dich entgegengesetzt von diesem Wert verhalten hast. Und das hilft dir, dass du dich selbst quasi entwickelst und daran arbeitest, dass du ehrlicher wirst. In dem Sinne, dass du mehr deinen Werten treu bleibst, dass du ne Integrität entwickelst, an deinen Überzeugungen, dich ausrichtest, mehr zu dir selbst stehst. Und das ist der Weg, der Weg, den du sowieso schon gehst. Du hast keine Wahl und es gibt nicht den einen perfekten Wert. Jeder von uns mag viele ähnliche Werte haben, aber auch unterschiedliche Dinge als
wichtig betrachten und es ist mir nur wichtig, dass du verstehst such oder finde oder kenne deine Werte, nach denen du dich ausrichten willst. Und dann richtest du dich danach aus und es ist hilfreich, wenn wir uns Werte wählen, die nicht so sehr davon abhängig sind wie andere Leute oder Umstände reagieren. Das bedeutet, wenn wir jetzt sagen, Ah, ich will Anerkennung, Anerkennung an meinem Leben, dann ist dieser Wert Anerkennung immer auch abhängig von anderen, das können wir wenig kontrollieren oder der Wert Erfolg wird halt von außen noch definiert, was bedeutet Erfolg, keine Ahnung also. Ich hab jetzt mal ne Liste an Werten, die als Inspiration dienen und die du auch jetzt für dich nutzen kannst, um vielleicht deine eigenen 3 bis 5
Werte aufzuschreiben, die dir am meisten Zusagen, die dir am meisten das Gefühl geben, ja, das ist das ist mein Anker, das ist meine Stabilität und ich nenne es einfach mal ein paar Werte Ehrlichkeit. Ehrlichkeit ist ein Wert, du kannst in jedem Moment entscheiden. Ob du ehrlich sein willst mit. Gefühl.
Disziplin, Dankbarkeit, Humor, Mut, Verantwortung, Kreativität, Authentizität, Achtsamkeit. Neugier und noch n ganz wichtiger Wert vertrauen. Das sind so. Also wenn ich jetzt meine eigenen Werte mal droppen würde, ich hab es heute morgen gleich aufgeschrieben. Ist es zum einen Ehrlichkeit, zum anderen Dankbarkeit?
Mit Ehrlichkeit meine ich auch Authentizität. Was hab ich noch aufgeschrieben? Disziplin. Humor. Vertrauen. Ich glaub für mich persönlich sind das gerade Werte, die mir einfach am meisten Stabilität geben und Humor auch ganz besonders, weil das ist etwas so. Wir sollten die Dinge einfach auch gerne mal aus ner humorvollen Perspektive betrachten dürfen und nutzt das jetzt einfach mal für dich. Es gibt sicherlich noch so viele mehr, also so viel mehr wert als was ich jetzt vorgelesen hab, aber Werte sind auch immer nur also das sind Worte, wichtig ist einfach nur was verstehst du hinter diesen Worten, was beschreibt man damit in der Realität und dann nutzt es mal für dich und mach dir mal Gedanken und schreib einfach mal
auf welche. Für dich persönlich bedeutsam sind und dann nutzt es, schreibt es auf ne Kleine auf n kleines Kärtchen oder auf n Zettel das ist immer bei dir, haben kannst du dich immer wieder daran erinnerst jo whatever whatever gerade. Stattfindet, sorry Alter, das war heftiges Denglisch jetzt. Was auch immer gerade stattfindet, ich hab Werte und diese Werte.
Nach diesen richte ich mich aus. Und jetzt als nächstes die Big Five. Big Five ist der nächste Punkt, mit denen wir uns selber so ne Ausrichtung im Leben schenken können nämlich. Diese Idee kommt aus dem Buch Big Five for Life von John Strugley und in diesem Buch geht es wirklich um 5 große Lebensziele.
Aber ich hab gemerkt, dieses 5 große Lebensstil ist einfach zu groß für viele und auch für mich und es hilft mir einfach, wenn ich mich mehr auf 5 Ziele in den nächsten 6 bis 24 Monaten ausrichte als Durchschnittswert einfach mal 12 Monate, das heißt 5 ziele in den nächsten 12 Monaten, die dir persönlich bedeutsam sind. Und es sind einfach Dinge, die sich für dich auch jetzt offensichtlich zeigen können.
Du brauchst es nicht, irgendwelche krassen Dinge visualisieren, sondern wirklich nur die Realität erkennen. Was ist im Moment wirklich bedeutsam? Was erfordert das Leben gerade von dir, was ist der Weg gerade in den nächsten 12 Monaten, was gibt es für Checkpoints, woran erkennst du die den Weg anhand von Checkpoints, das sind die Big Five um das Ganze jetzt ein bisschen greifbarer zu machen, eine kleine Anekdote, die ich auch schon mal mitgeteilt hatte.
Nämlich saß ich über weihnachten morgens 22. Mit meinem kleinen Bruder am Tisch und ich hab dann ihm von diesem Konzept Big Five erzählt und dann haben wir mal gemeinsam so seine Big Five n bisschen herausgefunden und ich will die Big Five von ihm mal teilen, die es damals waren und zwar war es zum einen. Die Ausbildung abschließen, dann nen Studienplatz finden, dann auch ne WG finden, dann Geld auch beiseite legen und auch zu guter Letzt mehr die Familie besuchen, weil wohnen alle unterschiedlichen, also unterschiedlichen Orten in Deutschland bei München und Hamburg und keine Ahnung und er wollte einfach die Familie besuchen so und du wirst merken, diese Ziele sind jetzt nicht.
Ich will Millionär sein und ich will den Himalaya besteigen und ich will keine Ahnung was, sondern diese Ziele sind. Groß genug, es geht nicht um Dream Big, sondern es geht um Dream, Big Enough und Dream Big Enough for you, was für dich groß genug ist, ist für dich groß genug, es muss nicht für jemand anders groß genug sein, nur für dich.
Und jetzt kommt das Interessante. Anderthalb Jahre später hat er mich dann hier in Rosenheim besucht und wir hatten gelabert und es war so witzig, weil wir hatten über die Big Five geredet und. Wir haben reflektiert, er hat seine Ausbildung abgeschlossen, er hat nen Studienplatz gefunden, er hat in der WGN Platz gefunden. Deswegen glaub ich sogar selbst gegründet und er hat sein Leben auch selbstständig auf die Beine gestellt und besucht mich gerade.
Und genau das ist doch der Inbegriff von Manifestation. Und ich weiß nicht, wenn man darin besser wird, ob man dann größere Ziele sich visualisieren kann und so. Man muss irgendwo erst mal starten. Und. Für mich war es damals einfach wichtig zu verstehen, dass ich nicht diese riesigen Ziele brauche, sondern erstmal nur das, worauf ich mich wirklich gerade ausrichten kann, ist entscheidend.
Es muss nicht immer dieses krasse ideal sein, das auf Social Media ständig vorgelebt wird, es geht nicht darum, diese 5 amerikanisierten gigantischen Ziele zu haben, sondern einfach nur die Dinge zu identifizieren, die für dich im Augenblick groß genug und realistisch zugleich erscheinen. Und auch hier nutzt die Zeit nutzt die Zeit, schreibt einfach mal in einem Brainstorming auf alles, was gerade irgendwie an Zielen dem Leben ansteht. Alles, was ihr gerade wichtig ist. Es wird auch sehr mit den Werten korrelieren. Es kann ganz viele unterschiedliche Sachen sein. Ich möchte doch gar nicht zu viel Beispiele liefern, weil das soll jeder für sich machen dürfen und manchmal sind diese Ziele auch spezifischer.
Manchmal kannte das auch in Zahlen wirklich festlegen, zum Beispiel wenn du sagst, du willst ihnen Gewicht erreichen und du willst dich um den Körper kümmern oder du sagst, du willst einen Bachelor jetzt abschließen oder was auch immer es ist für dich. Manchmal lässt sich zwar nicht so klar identifizieren, also spezifizieren.
Und das ist beides okay und das Big. Diese Big Five werden sich auch im Laufe der Zeit ändern. Das bedeutet nicht, dass du immer alle Big Five in 12 Monaten reichen wirst. Vielleicht wirst du 2 reichen, vielleicht 4, aber du wirst auf jeden Fall deinem Leben einen Orientierungspunkt geben, darum geht's.
Und es geht nur um die kommenden Monate. Es geht nicht um das gesamte Buch, was du irgendwie dann für dein Leben anfertigen sollst. Und es geht nur um das nächste Kapitel, dass du schreibst. Und wenn du das gemacht hast, wenn du diese 5 Ziele dir rausgesucht hast, dann kannst du, wenn du möchtest, noch das wichtigste Ziel davon unterstreichen, also dass diese eine Sache The Want Thing Das Ziel mit der höchsten Priorität, das Ziel, das gerade den größten. Effekt den größten Veränderungseffekt auf dein Leben hat, und das macht man sich jetzt bewusst und dann kümmert man sich darum.
Man hat seinem Leben seinen Verstand, damit Ausrichtung gegeben und genau um das geht es um nichts anderes. Wir alle haben die Fähigkeit, Dinge zu kreieren, wir alle. Ich weiß nicht, in der Bibel steht und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilder. Genau das ist es. Ich weiß nicht wie das interpretiert interpretiert werden soll, aber ich interpretiere es so.
Gott ist ein Schöpfer und der Mensch ist auch ein Schöpfer. Und genau das unterscheidet uns ja von allen anderen Tieren hier auf diesem Planeten. Wir haben die Möglichkeit, nicht nur unsere Gedanken zu reflektieren, sondern auch Gedanken in der Realität zu manifestieren. Wir haben die Möglichkeit, Dinge, die wir denken, auszudrücken und alles, was du gerade hier in dem Raum siehst, in dem ich befinde oder in der Umgebung siehst, die Schuhe, die du trägst, die Hose, die die Kopfhörer, alles waren Gedanke, alles war eine Entwicklung von Menschen, die über Dinge nachgedacht haben und sie aus gedrückt haben.
Und genau das kannst du auch. Genau das bist du nämlich, ein Schöpfer. Das ist kein esoterisches Wunschdenken. Es ist einfach nur die Wahrheit und man muss aber auch verstehen, wenn man diesen Satz hört, deine Gedanken erschaffen die Realität, dann heißt das nicht jeder Gedanke, den du denkst, erschafft deine Realität. Der Glaube an diesen Satz würde nur zu seiner Zwangsstörung führen und da kann ich den Lied von singen, es geht vielmehr darum, dass man versteht.
Gedanken haben das Potential. Gedanken haben das Potential, die Realität zu erschaffen. Am Ende des Tages sitzt du aber auf dem Fahrrad, du Erschaffst die Realität, die Gedanken liefern dir nur eine Vorlage und du kannst sagen, die Vorlage mag ich nicht, weg damit. Und wenn ne neue Vorlage kommt und du sie feierst, dann nimmst du die.
Und selbst wenn du im Moment unter angstvollen negativen Gedanken leidest, selbst wenn du. Gerade überhaupt nicht klarkommst, kannst du immer wieder bewusst machen. Ich bin nicht das, was ich denke, ich bin auch nicht das, was ich fühle, ich bin immer noch das, was ich tue, das, was ich tue, hat Konsequenzen und diese Konsequenzen formen in gewisser Sicht in gewisser Hinsicht mein Schicksal. Und auf diese Weise?
Manifestierst du. Ganz einfach, ganz klar hoffentlich. Und um das Ganze jetzt abzuschließen, dieses. Leben in der Gegenwart und auf der anderen Seite Ziele setzen, das klingt jetzt für sich nach einem Widerspruch. Aber es ist kein Widerspruch, es ist eine Einheit, es ist die 2 Seiten der der Münze, es sind die Polaritäten. Unser Verstand, das Wissen, weiß man in Psychologie, braucht ein Ziel, um effizient zu funktionieren. Wenn du überlegst, wenn du mal wirklich reflektierst, machen wir alles mit einem Ziel, egal was es ist. Wenn du Kaffee trinkst, hast du ein Ziel, wenn du spazieren gehst, hast du ein Ziel und selbst wenn das Ziel ist, nur eine Runde zu spazieren, es ist ein Ziel, selbst ein Baby, was mit Dingen spielt, verfolgt eine
Art von Ziel. Wir reden zwar gerne von alles soll irgendwie effortless und ohne Ziel, aber wenn wir ganz, ganz, ganz ehrlich sind. Dann hat alles irgendwie nen Zweck den es erfüllt und das ist auch vollkommen in Ordnung. Unser Verstand arbeitet eben auf diese Art und Weise und wenn wir jetzt verstehen, dass positive Emotionen, schöne, angenehme Gefühle immer im Kontext einer Zielerreichung stehen, dann können wir auch verstehen, dass wenn wir kein Ziel verfolgen, es auch schwierig ist, dass unser Verstand uns mit gewissen Hormonen belohnt, die uns gut fühlen lassen.
Und genau das wird missverstanden, oftmals in dieser spirituellen Welt von ich muss in der Gegenwart sein, ja, du bist in der Gegenwart, du kannst auch niemals irgendwo anders sein, außer in der Gegenwart, die Gegenwart ist alles, was existiert nichtsdestotrotz besitzt du einen menschlichen Verstand, der die Fähigkeit besitzt, Dinge zu visualisieren, von mir aus, wenn du sie nicht visualisierst, Dinge zu kreieren, zu planen und dann in der Gegenwart Schritt für Schritt weiter darauf zuzugehen.
Und Probleme sind Probleme, die. Du hast sie einfach, die sind da und sie vereinen unseren Verstand, weil sie gelöst werden wollen. Und zwar kannte sie immer nur in einem Augenblick lösen jetzt. Und wenn wir das verstehen, wenn wir verstehen, dass wir uns Ziele setzen, bewusst, damit wir präsenter in der Gegenwart daran arbeiten können.
Dann ist das an und für sich sehr beruhigend und auch Eckhart Tolle hat n Buch geschrieben und dieses Buch schreibt sich eben nur, wenn man auch präsent an etwas arbeitet, zielgerichtet auch Eckhart Dolle verfolgt Ziele. Und. Auf diese Weise können wir das Leben genießen. Wir können das Leben genießen, indem wir bewusst auf eine Sache zu gehen und Erfolge verspüren, in denen wir wachsen. Dieses Gefühl von Wachstum, von Weiterentwicklung, das ist so ein befriedigendes, erfüllendes Gefühl, dass wir alle spüren möchten.
Unser Leben lang, von der Geburt an wollen wir wachsen, wollen wir uns weiterentwickeln, wollen wir erst Dinge in die Hand nehmen, wollen wir krabbeln, wollen wir aufstehen, wollen wir laufen, wollen wir erkunden, wollen wir lernen, wollen wir weiterhin ausdrücken, wollen wir selber schaffen. That's life, that's life. Deswegen sucht er ne Big Five raus, schreibt er deine Werte auf und dann geh den weg, du gehst ihn sowieso, geh ihn bewusst.
Schritt für Schritt. Und du wirst Menschen kennenlernen, die dich weiterhin auf eine andere Art und Weise begleiten werden. Und es werden sich Wege kreuzen, es werden Ideen kommen und du wirst Dinge auf einmal plötzlich klarer sehen und du wirst den Wald auf einmal erkennen, der vor lauter Bäumen vorher versteckt war und du wirst auf einmal den Wald sehen und jeden Baum erkennen und den Weg darin finden und dann fragst du dich nicht mehr, was will ich vom Leben, sondern du siehst. Was will das Leben eigentlich von mir? Und dann folgen wir dem Weg vertrauenswolf Schritt für Schritt und.
That's life. Und das ist so beautiful und und eine Sache noch dieses dieses altgriechische Wort pistos, das in der Bibel als Glaube besetzt wurde. Ich hab mich dann mal n bisschen beschäftigt, Stichwort Bibel. Ich hab mich in den letzten Monaten mehr mit diesem Werk beschäftigt und dieses Wort pisst es, also die Bibel des Original wurde im Altgriechischen formuliert, bedeutet eigentlich Vertrauen und das ist eigentlich verrückt, weil das ist ne ganz andere Bedeutung.
Es geht also weniger darum, dass du an etwas glaubst. Es geht vielmehr darum, dass du Gott dem Leben Bewusstsein, Natur daru, damit auch dir selbst vertraust. Vertraue einfach darauf, dass es Hingabe, dass es nicht nicht blinde Hingabe, nicht passive Hingabe, sondern weise, Hingabe, wissen, wann man was tut. Und dann geht man den Schritt und man tut die Dinge, die nötig sind.
Man löst die Probleme auf dem Weg des Lebens und ein Weg, den nur du unter diesen 8 Milliarden Menschen gehst, in einem Universum mit Billionen Galaxien, nur du gehst. Jetzt gerade. Gehen bewusst mit deinen Werten als Kompass mit deinen Big Five als Orientierungspunkt, aber vor allem mit deiner Präsenz, deiner Präsenz, denn du bist das Geschenk. Namaste danke für deine Aufmerksamkeit und egal was gerade bei dir abgeht, Keep struggle Forward, keep struggle Forward, weil hätte mir das alles jemand gesagt, gerade was heute abgeht in meinem Leben mit Kinn, mit Studio, mit diesen schönen Möglichkeiten, mit dem Design, mit den mit den ganzen Sachen, die gerade in der Pipeline sind. Never Ever, hätte ich das für
möglich gehalten, ich hätte es gerne gehofft, aber ich hätte es niemals für möglich gehalten. Aber ich verstehe heute, das war alles wichtig und das war alles richtig. Und es ist nicht so, dass ich heute in 100% meines Lebens klar komme. Ich habe auch immer noch gewisse Lebensbereiche, die sich wie ein Struggle anfühlen, ich habe immer noch gewisse Dinge, die sich wie offene Themen anfühlen, ich komme in gewissem, Ich komme in gewissen Bereichen einfach selbst nicht so richtig klar, aber es hat sich etwas verändert in mir, nämlich dass ich aufgehört habe, das immer zu bewerten, als negativ zu betrachten, sondern einfach erkenne, Hey, das ist eben gerade noch präsent, und das ist Teil meiner Entwicklung und ich werde.
Besser und ich werde lernen, damit klarzukommen. Und dann werde ich wieder was teilen können, wovon andere profitieren können, wenn sie wollen. Und das sind alle Worte, die ich jetzt teilen wollte. Ich glaub ich hab alles gesagt, ich wünsche dir ein wundervolles leben, ich danke dir für deine Aufmerksamkeit von Herzen, du bist wertvoll und. Es ist einfach schön, dass ich diese diese Sache hier machen kann, weil du da bist und das hier einfach verfolgst und mit ganz viel Liebe wünsch dir jetzt einen schönen Tag, mach es gut bis zum nächsten Mal.
Ciao ciao. Was?