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Shownotes
(EP87) Über den Umgang mit Narzissmus (in uns und anderen).
Wir werfen heutzutage mit dem Begriff Narzissmus um uns und bezeichnen damit jegliche egoistische Tendenz. Doch was steckt wirklich hinter diesem Muster bzw. der Tendenz sich auf diese egozentrische Art und Weise zu verhalten? Wie kann man es auflösen? Und warum unterscheiden sich People-Pleaser und Narzissten gar nicht so sehr voneinander, wie man annehmen würde?
Über das und vieles mehr geht es in dieser Folge.
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ALLE INFOS ZUM LIVE-EVENT:
Was? Ein Tag zum Klarkommen: Interaktiver Selfhelp-Workshop.
Wann? Samstag, 21. September 2024 (11 bis 16 Uhr)
Wo? AFFEKT (Wittelsbacherstraße 37, 83022 Rosenheim)
Preis? 29€ für das gesamte Event.
Das Event ist auf maximal 30 Teilnehmer begrenzt.
Also zögere nicht zu lang und melde dich an!
Die Anmeldung läuft über mich persönlich:
Schreibe eine Mail mit dem Betreff „Ein Tag zum Klarkommen“ an
kommklardigga@gmail.com
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Hier (linktr.ee/kommklardigga) findest du alles rund ums Klarkommen:
📖Buch: Ein Leitfaden zur Selbstbestimmung. (amzn.to/3Obc3cW)
✉️E-Mail: kommklardigga@gmail.com
📲Instagram: Reminder zum Klarkommen. (instagram.com/kommklardigga)
✨Deeptalk: Ein persönliches Gespräch buchen. (tr.ee/aCgqUjl-TF)
🙏🏽Support: Einen freiwilligen Betrag spenden. (paypal.com/paypalme/jonasshahin)
PS. NÄCHSTE EPISODE AM 01. SEPTEMBER 2024
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar, digga, mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um ein beliebtes und zugleich auch schwieriges und umstrittenes Thema, nämlich Narzissmus. Und bevor ich auf dieses Thema eingehe, möchte ich noch einen kurzen Reminder an dieser Stelle hinzufügen, nämlich für das Event am 21 September hier in Rosenheim ein Tag zum klarkommen, es sind noch Plätze verfügbar, wenn.
Also Bock hast live teilzunehmen. Das ganze geht von 11 bis 16:00 Uhr, Wir werden gemeinsam meditieren. Wir werden gemeinsam Bravo praktizieren, man bekommt Tools mit an die Hand, wie man selbstständig langfristig klar kommen kann, dann einfach den Jones abchecken, mir eine Mail schreiben und dann bist du schon relativ easy dabei. Ich würde mich freuen dich persönlich kennenzulernen, ich freue mich auf das Event, das erste Mal in meinem Leben, dass ich sowas in der Form veranstalte. Und es entspannt.
So, jetzt zum Thema Narzissmus. Ich möchte einmal ein kurzes Kapitel aus meinem Buch vorlesen, auch hier noch mal kurzer Reminder, sollst du das Buch noch nicht gelesen haben, natürlich findest du auch die den Link dorthin in den Shownotes solltest du schon gelesen haben, wird es mich heftig freuen und das Buch natürlich supporten.
Wenn du eine Amazon Bewertung schreiben würdest. So und jetzt zum Kapitel, Ich lese vor. Die Selbstverleugnung, die Darstellungen, die wir in den sozialen Medien wahrnehmen, sind oft ein regelrechtes Schauspiel. Jeder aktive Nutzer setzt Masken auf, die in den meisten Fällen die Ideale unserer Kultur repräsentieren, Schönheit, Erfolg, Reichtum, Status, Jugendlichkeit, man folgt hierbei nicht seinem eigenen Weg, sondern meist einem vorgegebenen Skript, anders gesagt, man stellt nicht das authentische menschliche selbst dar, sondern.
Ein idealisiertes ich und das Ziel dieses Schauspiels ist immer noch dasselbe wie vor 100000 Jahren. Sich durch die bestmögliche Inszenierung die Zugehörigkeit zum Stamm zu sichern, heute der Stamm der Influenza. Loiting Welt bewegen wir uns ganz selbstverständlich mit einer Frontkamera durch die Gegend.
Wir dokumentieren unser Lächeln und halten dabei alles fest, was nach kulturellen Verständnis Glück bedeutet. Selfies, wörtlich Selbstporträts, sind zu einem integralen Bestandteil des digitalen Zeitalters geworden, man muss sich das Mal vor Augen führen, also jetzt nicht den Bildschirm, sondern den Fakt, jeden Tag werden, weltweit etwa.
93000000 Surfies gemacht, ganz normal, oder? Wenn man darüber nachdenkt. Nie zuvor hatten wir so viel Raum, um unsere narzisstischen Persönlichkeitsanteile auszuleben und dafür auch noch geliked zu werden. Ich spreche hierbei nicht vom krankhaften Narzissmus, der weniger als ein Prozent der Bevölkerung betrifft und bei den Betroffenen eine übertriebene Selbstbezogenheit und keinerlei Empathie zeigen sowie manipulativ vorgehen.
Vielmehr spreche ich hier vom menschlichen Wunsch nach Anerkennung und der natürlichen Tendenz und selbst im besten Licht darzustellen, um die Bestätigung anderer zu erhalten. Was jahrtausendelang als evolutionär sinnvolle Strategie galt, um die Gruppenzugehörigkeit und damit auch das Überleben zu sichern, ist heute zu einem grenzenlosen Schauspiel geworden, bei dem wir uns selbst verlieren.
Denn besonders in der Digital Scheinwelt bemühen wir uns häufig darum, die ungeliebten und unperfekten Anteile zu verbergen und mit Hilfe der Bestätigung anderer Menschen unsere mangelnde Selbstliebe zu kompensieren. Und gerade diejenigen, die besonders mit ihrem niedrigen Selbstwertgefühl kämpfen, bietet das einen Raum, um den eigenen Narzissmus zu fördern und das Wort Narzissmus.
Entstammt dem griechischen Mythos des Nazis. Der Sage nach war dieser ein junger, attraktiver Mann, der aufgrund eines Fluchs des Pech hatte, sich in nichts anderes als in sich selbst verlieben zu können. Dann, als er sich eines Tages einem stillen Fluß erfrischen wollte, passierte es. Nazis schaute hinab und erblickte sein Spiegelbild in der Wasseroberfläche.
Er verliebte sich umgehend in die Reflexion und war so vereinnahmt davon, dass er sein Blick nicht mehr ablassen konnte. Bei dem Versuch, seinem Abbild auf der Wasseroberfläche näher zu kommen, fiel er schließlich hinein ins Wasser und endete in der Unterwelt. Wolf von den Göttern in eine Blume verwandelt wurde.
Und heute befinden wir uns in einer ähnlichen Situation wie Nazis unsere Onlineprofile reflektieren. Eine idealisierte Darstellung eines perfekten Lebens. Wir sind von der Schönheit und Perfektion unserer virtuellen Existenz geblendet und scheinunfähig, den Blick davon abzuwenden, Vereine von dieser Darstellung vergessen wir dann oft, wie wir wirklich sind, Menschen mit all ihren unperfekten Ecken und Kanten doch im Bestreben.
Unserer digitalen Reflexion näher zu kommen, stützen auch wir mehr und mehr hinab in die Unterwelt der Scheinwelt, die Selbstverleugnung. So viel dazu. Ich hatte. Letzte Folge. Über das Thema People pleasing gesprochen und. Irgendwie ist dann die Idee. Für. Die Folge bei Narzissmus von selbst wieder entstanden beziehungsweise es kam auch wieder so ein Paar.
Zufällige. Zeichen. Ich nenn es. Jetzt mal so, die mich darauf hingewiesen haben, dass das Thema jetzt vielleicht Sinn macht oder es macht Sinn, dieses Thema jetzt als nächstes zu behandeln. Und als ich dann mich mehr damit beschäftigt habe und mehr in die Tiefe gegangen bin, habe ich gemerkt. Hey people pleasing oder People Please als Identität das umfasst und Narzissten, die unterscheiden sich gar nicht so krass voneinander, wie man jetzt annehmen würde. Also klar, von außen betrachtet ist das was ganz was anderes, oder ich mein People pleasing ist auch das Gegenteil von Narzissmus People pleasing die streben nach Harmonie, die sind unglaublich über fürsorglich und unglaublich empathisch und wollen ständig, dass es allen
gut geht und dass den Erwartungen, dass den Erwartungen und den Bedürfnissen anderer immer, dass man den Erwartungen anderer gerecht wird. Und Narzissten? Machen genau das Gegenteil. Sie grenzen sich absolut ab von anderen, sie können nicht wirklich Empathie zeigen, sie hören nicht wirklich zu, mitunter gehen sie manipuliert, manipulativ, vorzeigen diese Überlegenheitsgefühle und wollen sich ständig inszenieren, selbst inszenieren, zeigen, ich bin der krasseste und dadurch die Anerkennung gewinnen. Aber hinter beiden Verhaltensweisen der beiden Mustern steckt eigentlich dieselbe Ursache. Nämlich n fragiles Selbstwertgefühl, ein ein selbst, das versucht.
Die Liebe anderer Menschen zu bekommen und. Beide Musterscheine aber ihre eigene Art und Weise zu haben, um das zu verwirklichen. Und. Man muss auch sagen, es ist kein Geheimnis, dass People Pleasing häufiger Frauen betrifft und Narzissmus häufiger Männer. Ich mein, wenn wir über Narzissten sprechen, dann hab ich persönlich immer sofort irgendwie nen Mann im Kopf, ich denk da meistens nicht an ne Frau und bei People pleasing will es jetzt nicht so direkt betrachten, aber beim Narzissten ist es schon irgendwie so das Gefühl, dass es da einen klassischen Stereotyp gibt von dem.
Karrierehungrigen Mann, der alle um sich herum wegdrückt und sich selbstständig inszeniert und es auch schafft, lange Zeit ganz oben zu stehen, aber auf eine ekelhafte Art und Weise, irgendwie, oder? Aber warum ist es eigentlich so, dass es das People Placeing häufiger Frauen betrifft, Narzissmus häufiger Männer? Es mag dafür ganz viele Gründe geben, aber ich glaube. Ganz also ein Grund ist ganz besonders wichtig, und zwar seit Jahrzehnten, zeigen psychologische Untersuchungen, dass Frauen mehr nach harmonischen sozialen Beziehungen und mehr nach Gemeinschaft streben. Dieses soziale Netzwerk ist für Frauen einfach noch mal besonders bedeutungsvoll.
Und Männer legen halt tendenziell mehr Wert auf diese Dominanz, auf auf Wettbewerb auf einer oberen Kette, der der Hierarchie stehen sozusagen. Und diese unterschiedlichen Tendenzen, die wir haben als Männer und als Frauen, die Tendenz mehr nach sozialer Harmonie oder Tendenz, mehr nach Dominanz und machten Stärke. Die können wir nicht einfach nur durch unser System erklären. Es gibt Menschen und auch nicht weniger, die behaupten, dass diese Art von.
Diese Art von. Ja, menschlicher Tendenz. Das ist nur aufgrund der Kultur, das nur von der von der Kultur bedingt ist. Und das ist nämlich unser System, das Ganze entstanden ist. Aber wenn man auch in die Naturvölker schaut, sieht man, dass es dort auch klare Rollenverteilungen gibt. Und da, da mag es auch evolutionäre Erklärungen für geben, weil in den frühesten Gesellschaften haben Frauen auch immer die Rolle der Fürsorgerinnen und Pflegerinnen übernommen, also was auch wiederum harmonische Beziehungen und Kooperation erfordert, und Männer mussten eben in vielen Kulturen jagen und beschützen und auch abwehren, was?
Wiederum das Wettbewerbs und auch Dominanzverhalten begünstigte. Und auch heute noch, in diesen indigenen Gemeinschaften, kann man beobachten, dass Rollenverteilungen oft natürlich entstehen und sich an den Überlebensstrategien der Gruppe orientieren. Das bedeutet nicht, dass ne Frau immer. Die Fürsorgerin ist, dass der Mann immer der ist, der Jagen geht. Aber man müsste es einfach so auslegen. Was ist die Überlebensstrategie der Gruppe und darin orientieren sich die Rollenverteilungen und diese Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen.
Wie gesagt, kann man nicht einfach nur auf unsere Kultur oder nur auf, ja diese soziale Konstruktion zurückführen, sondern sie sind einfach tief in uns, verwirrt verwurzelt und auch biologisch bedingt, weil wir haben eben auch Sexualhormone wie Oxytocin, vor allem bei Frauen und Testosteron, vor allem bei Männern, und diese beiden Hormone haben auch einen enormen Einfluss auf unser Verhalten.
Und nicht nur auf unser Verhalten, auch unser Geschlecht und unsere geschlechtstypischen Merkmale. Und sicherlich hast du schon von Oxytocin gehört und auch sicherlich von Testosteron und Oxytocin steht halt eng in Verbindung mit mit dem Aufbau von Bindung und es wird ausgeschüttet, wenn wir uns eben nah beieinander, wenn wir nah beieinander sind, wenn wir uns berühren, wenn wir Zärtlichkeit austauschen, es ist grundlegend für das Bilden von Vertrauen, fürs Bilden von einer Bindung zwischen Mutter und Kind.
Es wird beim Stillen ausgeschüttet, bei der Geburt ist es unglaublich wichtig, und Testosteron hingegen ist mit typischen männlichen Merkmalen wie Muskelmasse, Aggression, Wettbewerbsverhalten verbunden und es beeinflusst. Eben dieses typisch maskuline Verhalten und trägt eben zur Entwicklung von dieser Durchsetzung und der Dominanz bei. So warum erzähl ich das alles?
Weil ich einfach klarmachen will, dass. People, Pleasing und Narzissmus, vielleicht auch ne gewisse biologische Grundlage hat nämlich. Mann oder Frau? Und weniger auch. Ja, die Sache mit wie wird heute ein Mann betrachtet oder wie wird heute eine Frau betrachtet? Was wird davon gefordert? Das verstehe ich ich, ich sehe diesen Punkt, ich sehe diesen sozialen, kulturell konstruierten Punkt, aber man muss eben auch respektieren, dass Kultur aus der Biologie heraus entsteht, unsere biologischen Verwurzelung, sage ich mal und. Ja, kulturelle Normen entstehen einfach daraus und ob man sich jetzt als People Pleasure oder als Narzisst identifiziert, hängt auch.
Von den Verhaltensweisen ab und also diese Selbstaufopferung oder die Selbstwerterhöhung. Und diese sind oft abhängig auf dem Kontext, in dem man sich befindet. Das bedeutet? Ich zum Beispiel habe in der Vergangenheit. Mit diesem niedrigen Selbstwertgefühl immer wieder zu verschiedenen Zeiten beide Muster abgerufen. Also man hätte mich zu gewissen Phasen meines Lebens definitiv als Mensch mit sehr stark narzisstischen Zügen. Charakterisieren können so und in anderen Phasen wiederum war ich absoluter People und auch in anderen Situationen. Das hing immer davon ab, was in dem Kontext denn eben angebrachter war.
Welche Strategie war vielleicht sinnvoller für mein Selbstwert, was konnte ich in dem Moment besser abrufen, konnte ich mein Selbstbewusstsein dadurch stärken und mein Selbstbild dadurch stärken, dass ich gerade hier Anerkennung erlange, wenn ich mich nach oben aufrichte und sage, ich bin der krasseste in Anführungsstrichen. Oder?
Wenn ich immer den Menschen das gebe, was sie was vor dem ich glaube, dass Sie das hören wollen. Und ich würde mich niemals als toxischen Narzissten klassifizieren oder in der Vergangenheit. War mir war ich mir immer schon dessen bewusst, dass diese Muster in mir da sind und ich war mir nicht immer absolut bewusst darüber und ich habe oft auch unbewusst gehandelt und gleichzeitig habe ich im Nachhinein auch mal gecheckt, hey, das war jetzt nicht so korrekt von dir und ab irgendeinem Punkt und speziell auch das war diese Phasen in Leipzig gewesen, wovon dieser Podcast auch sehr viel gehandelt hat, da hatte ich einfach diese diese radikale Konfrontation mit all dem Ganzen. Was in mir vorhanden war und
diesen ganzen. Ungesunden Mustern und diesen ganzen fragilen Konstrukten, die ich über mich versucht hab aufzubauen. Mit der Art und Weise, wie ich mich anderen darstellen wollte und was ich wirklich über mich geglaubt hab und diese ganzen Gefühle von Scham und von Unsicherheiten, all das kam an die Oberfläche und all das wurde dadurch auch irgendwie. Aufgelöst, weil man eben sich dem Ganzen widmet und sich fragt, Hey, möchte ich das auch weiterhin sein, möchte ich mich mit diesem Verhalten in der Welt zeigen, möchte ich meine, möchte ich meine Freunde immer wieder von mir zurückweisen, weil ich mich rücksichtslos verhalte oder weil ich einfach nicht gut zuhören kann oder weil ich einfach nicht präsent bin, weil ich immer nur mich und meine
Interessen dreht, möchte ich das, also dieses Bewusstsein dafür zu entwickeln, ist unglaublich wichtig. Dem ganzen einfach Raum zu geben und das auch auflösen zu können. Aber jetzt die Frage also. Die Frage nach wann verhalte ich mich wie ein People, please oder wann verhalte ich mich mehr. Wieso ein Narzisst das? Das hing einfach auch davon ab.
Was im Augenblick? Wichtiger oder besser erscheint als Strategie. Und da liegt auch das Problem. Wir neigen gerne zu diesem schwarz, weiß denken, wir glauben, jemand muss sich aufgrund von Charaktereigenschaften so oder so verhalten, aber wir unterschätzen dann den Einfluss der Situation, die die Situation hat, ne ganz krasse Einfluss darauf, wie wir uns selbst wahrnehmen. Vielleicht ist das selbst schon mal aufgefallen, du kannst dich in gewissen Kontexten als Mensch mit einem sehr hohen Selbstwertgefühl.
Wahrnehmen, das sind meistens Situationen, in denen Menschen dich schon bereits kennen, in denen du Menschen schon was zeigen konntest. Von deinem Wissen, von deinen Fähigkeiten, eben Momente, in denen du dich sicher fühlst, weil andere Menschen dich auf diese Art und Weise auch bestätigen, weil sie dich auch so sehen, also durch die Augen anderer, sehen wir uns selbst. Doch wiederum in Momenten, wo man dich nicht kennt, in Momenten, wo du in einem Kontext bist, wo du dich nicht gut auskennst oder wo deine.
Nicht ausreichend sind in solchen Momenten wird dann diese Unsicherheit und das Selbstwertgefühl getriggert und das in dem Moment, in denen sich wirklich zeigt, Hey fühl ich mich safe, auch wenn ich gerade nicht das. Unbedingt beherrsche, was sie aber angefragt wird oder wenn mich keiner kennt, fühlt ihr mich trotzdem safe oder bin ich gerade lost? In diesem fragilen Grundgerüst und versuche hier gerade irgendwas zu copen.
Aufgrund dieser Unsicherheit verhalte ich mich jetzt gerade. Erwin, Narzisstischer Mensch und Versuch mich gerade hoch zu spielen und mein Selbstwert künstlich zu erhöhen oder bemühe ich mich gerade einfach allen das zu sagen, was sie hören wollen und immer ja und arm zu sagen, keinerlei Grenzen zu setzen? Ja, und übrigens diese Tendenz, dass dass man das Verhalten einer Person immer auf deren Charakter bezieht, ist so ne automatische Tendenz, die wir oft haben. Also wir sagen gleich auch, jemand ist faul, wir wir, wir glauben, dass ne Charaktereigenschaft dieses Menschen die Faulheit ist, aber wir übersehen. Die Situation übersehen den Kontext, in dem sich dieser Mensch befindet und diesen diese
Tendenz, diesen, diese kognitive Verzerrung immer so weil nennt man in der Psychologie auch den fundamentalen Attributionsfehler. Keine Ahnung, wer sich diesen Begriff ausgedacht hat, aber. That's the name. Und ja, das als kurze Randinformation. Übrigens. Diese Frage auch danach, was Mann und was Frau bedeutet. Ich möchte da auch mal kurz eingehen, weil. Ich habe zum Beispiel selber.
Lange Zeit damit gekämpft. Mich so zu akzeptieren, wie ich bin und was meine ich, damit wir alle tragen in uns. Sowohl feminine als auch maskuline Anteile. Und ich meine mit femininen Anteile so Dinge wie diese, Kreativität, Intimität, Verletzlichkeit. Vielleicht auch Verspieltheit, das zulassen von Nähe, Verbundenheit, halt alles, was mit einer gewissen Weichheit einhergeht, mit einer gewissen Offenheit einhergeht, was mit dem Herzen Verbindung steht. Und diese Anteile habe ich oft nicht so zugelassen, weil ich geglaubt habe.
Dass ich männlich sein muss, dass ich dieses männliche Ideal repräsentieren muss. Ich muss männlich sein und diese Weiblichkeit in mir wollte ich nicht wirklich zulassen, weil ich sie als weich und als schwach betrachtet hab. Und. Ich hab einfach und genau das ist übrigens von der Kultur bestimmt, das ist nämlich das Problem. Nicht, dass ich jetzt ein Mann oder Frau bin und mich als das identifiziere, sondern dieses, was ist weiblich und was ist männlich, und das ist, glaube ich, sehr stark oder mitunter nur von der Kultur beeinflusst.
Und das ist auch das Problem, was ich, was ich glaube zu sehen, nämlich in unserer modernen Kultur, sind diese Vorstellungen von was ist männlich und was ist weiblich so ins Extreme gerückt. Weshalb sich natürlich auch viele Menschen dagegen auflehnen. Und als. Reaktionen gegen diese traditionellen Vorstellungen davon, die ins Extreme gerückt sind, nämlich was es heute weiblich schau auf Instagram.
Was heute so als weiblich betrachtet wird, und du wirst erkennen, dass es absolut. Krankhaft. Teilweise ist, was war, als weiblich deklariert wird, sozusagen genauso als männlich wie ein Mann aus Versehen hat und wie er sich zu geben hat und wie er dargestellt ist. Und natürlich verhalten sich Menschen, die sich nicht dem unterordnen wollen dann. Abwehren mit einer gewissen psychologischen Reaktanz das zu sagen, Nein, um Gottes willen, fuck or this, ich beweg mich in die andere Richtung und ich vermeide aber dann wieder ein authentisches ich, weil ich nicht in meine eigene Mitte komme und akzeptieren kann, was ich bin, sondern ich wehre mich eigentlich schon wieder gegen andere Normvorstellungen ab und damit bewege ich mich schon
wieder außerhalb meines Authentischen selbst. Und das möchte ich eben auch betonen. Dass du musst gegen gar nichts ankämpfen. Du musst auch keiner Rolle entsprechen, du musst auch nicht typisch männliche typisch weiblich sein und wenn du es bist, okay, dann ist es auch okay. Ich jedenfalls habe lange Zeit nicht zu mir stehen können, damit meine ich. Ich hab den.
Ich hab zum Beispiel immer gerne gezeichnet. Ich hab gerne Poesie geschrieben, Gedichte geschrieben, ich hab immer n Hang zur Ästhetik gehabt, ich hab mich immer auch für Mode interessiert, für Kunst interessiert. Und, und das hab ich aber nicht als. Als männlich genug betrachtet, weswegen ich diesen ganzen Dingern in mir gar keinen Raum gegeben hab und. Weil mein Verständnis von einem Mann einfach von einer anderen Kultur geprägt wurde, und zwar auch unter anderem von der von der Gangs oder von der Hip-Hop Kultur, mit der ich auch aufgewachsen bin.
Und demnach war Männlichkeit immer assoziiert mit mit Härte, mit Kraft. Ja, all diesen ganzen Bullshit, den man heute bewirbt als. Gangster. Rapper. Und ich verstehe künstlerische Freiheit und all das Ganze. Aber ey, wenn ich mir das heute angucke, dann denk ich mir schon, junge, was hab ich mir da als Jugendlicher eigentlich den ganzen Tag gegeben.
So, das ist schon krasses brainwash Programm. So aber wenn du dieses Bild gar nicht bist, was da irgendwie auf dich projiziert wird und niemand von uns ist dieses Bild, würde ich behaupten, dann versuche ich mich natürlich zu verstellen und versuche dauernd ein Teil meines selbst abzulehnen, mit dem Ergebnis, dass ich nicht authentisch lebe, sondern mich immer verstecken muss, künstlich.
Ich bin hinter Masken und. Ich hab keine Ahnung, ob das jetzt so der Regel entspricht, ob das wirklich so üblich ist, aber in meinem Fall war es eben völlig normal, dass ich wieso n Pendel zwischen diesen Extremen einerseits nem People pleasing Verhaltensmuster und andererseits nen polizistischen Verhaltensmuster hin und her geschwungen bin, je nachdem in was für einer Situation ich mich gerade befunden habe.
Ob ich mich jetzt auf der einen Seite extrem um die Bedürfnisse anderer bemühte oder aber auf alles gefühlt geschissen hab und nur mich gesehen hab und nur das Ego im Mittelpunkt stand, eine Stand fest. Dieses Pendel was nach hinten, nach links, nach rechts gekreist ist. Das kreist aber immer um mich und mein unsicheres ich.
Und dieses unsichere ich. Dieses. Gefühl von ich bin nicht gut genug, dieses Gefühl von ich bin einfach nicht in Ordnung so wie ich bin. Dieses Gefühl von ich benötige ich brauche ich. Ich brauche unbedingt die Anerkennung, die Bestätigung anderer Menschen, damit ich mich wohlfühlen kann. Dieses Gefühl. Muss man in jedem Fall heilen.
Akzeptieren, integrieren, versuchen zu verstehen. Nur so kann man diese Tendenzen auch loslassen und dann wieder zu sich finden, indem man nämlich aufhört, ständig sich selbst besser darzustellen oder versucht, sich auf ne Art und Weise zu inszenieren, von der man glaubt, dass andere Menschen dann irgendwie besonders viel liken würden.
Und mir fällt gerade ne Situation ein, gerade erst vor n paar Tagen haben Freunde von mir über nen Freund gesprochen. Den ich nicht persönlich kannte. Es war ein anderer Freundeskreis. Und das dieser junge Mann. Eben sich irgendwie abgekapselt hat und nicht mal mehr Hallo sagt, wenn man, wenn man sich sieht oder so, und das war völlig strange, was man jetzt auf gleich passiert und so und dann wollte ich wissen von dem von wem die Rede ist und dann haben sie mir das Instagram Profil eben gezeigt, damit ich weiß von wem die Rede ist und ob ich die Person vielleicht doch kenne vom sehen oder so und dann habe ich mir das Instagram Profil abgecheckt, nur so kurz überflogen.
Und dann war das wirklich. Zu 300 Bilder oder so vielleicht 400 Bilder. I Don't know, aber jedes Bild, jedes Bild. Nur er, nur er auf dem Foto. Ohne irgendeine andere Person, nur sich selbst dargestellt, meist oberkörperfrei, meist in irgendeiner Form, versucht, sich selbst zu inszenieren. Als n.
Gewisses Ideal. Und da war mir eigentlich schon, also man soll ja nicht, also nicht so, man soll nicht vorschnelle oder voreilige Schlüsse ziehen, ne, aber dieses dieses Muster zeigt einfach. Da kreist jemand so krass um sich selbst. Und dann diese Illusion dieser sozialen Medien. Du baust dir dort nen großes digitales Portfolio auf und Inszenierst eine Version von deinem selbst, die du gar nicht in Wahrheit bist, weil niemand von uns ist. Das wir sind so viel mehr als nur das und trotzdem wirst du für diese Inszenierung von anderen Menschen bestätigt. Andere Menschen sehen dich als das, was du dort darstellst. Und das wiederum führt dazu, dass du dich in dieser Identität wohler fühlst und glaubst, aha,
das was ich da online präsentiere, das bin ich. Und jetzt beginnt das Problem, weil das dein Selbstwert wird. An Instagram oder an was auch immer für Social Media Plattformen geknüpft und an die Bestätigung dieser fremden Menschen, mit denen du nix zu tun hast und mit den Likes, die du erhältst und mit den Kommentaren und mit der Interaktion der unter einem Beitrag kommt und so weiter und das ist die Gefahr, dass du dich verlierst, dass du dich selbst verleugnest, dass du Hinabfällt in diese Unterwelt der Scheinwelt. Weil du dich selbst auf eine Art und Weise ständig darstellst und für diese Darstellung eben gemocht wirst und du die Liebe brauchst, weil ein Selbstwertgefühl so erniedrigt ist.
Aufgrund einer Kindheitserfahrung, in der du nicht die Liebe bekommen hast, die du verdient hast, sondern die immer gebunden waren, irgendwelchen gewissen Ansprüchen an Leistungen, was auch immer und jetzt als Erwachsener versuchst du dieses, dieses Gefühl ständig zu kompensieren, dieses Mangelgefühl zu kompensieren durch eben die Bestätigung anderer Menschen, durch die Anerkennung anderer Menschen und.
Ist das Problem bei Social Media, dass dass einem den Raum schenkt? Den mitunter ungesunden Raum schenkt das zu kompensieren auf ne sehr ungesunde Art und Weise, weil es absolut abhängig ist. Absolut abhängig davon, was fremde Menschen über ihn denken könnten und liken oder nicht liken und kommentieren oder nicht kommentieren und that's Bullshit, weil das alles sind wir nicht, wir sind keine Social Media Profile, wir sind auch nicht das Konstrukt, das wir im Laufe des Lebens erschaffen haben, der Name.
Der uns gegeben wurde. Die genetischen Merkmale, die uns steens, die uns ausmachen, letztendlich, all das sind wir ja nicht, wir wir spielen rollen, und das muss man verstehen, also wenn man lernen will mit Narzissmus und People pleasing was auch immer bei dir ausgeprägter ist, klarzukommen und dich selbst zu akzeptieren und all diese verschiedenen Anteile in sich zu integrieren, dann muss man in erster Linie hinschauen. Schau hin.
Schau in dein tägliches Leben. Und Schau, wie du dich verhältst. Beobachte dich einfach mal mit ner gewissen Distanz. Stell dir vor, du kennst dich nicht und du blickst zum ersten Mal auf dein Social Media Profil. Schau dir deine Instagram Beiträge an, stell dir vor, du kennst dich nicht, du hast keine Ahnung von dieser Persönlichkeit, die du darstellst und die du seit Jahrzehnten irgendwie schon dargestellt hast. Schau einfach nur mal dein Profil an. Wie wirkt das auf andere?
Wie könnte das andere wirken? Und damit meine ich nicht, dass du dich jetzt selbst bewerten sollst, sondern ich mein einfach nur. Schau hin. Was drückst du aus? Wie gehst mit anderen Menschen um? Sagst du immer nur ja und arm, oder? Im Gegenteil hörst du gar nicht erst zu und redest immer nur über dich selbst.
Beides ist okay. Für beides brauchst du dich nicht verurteilen. Es geht einfach nur darum, hinzuschauen und zu erkennen, dass du diese Muster abrufst, weil du vielleicht versuchst, etwas zu kompensieren. Und das ist okay und dagegen muss man auch jetzt nicht irgendwie ankämpfen oder sich selbst Vorwürfe machen oder sich schuldig fühlen oder irgendwas dergleichen.
Und ich verstehe auch. Dass gerade in Partnerschaften das Problem häufig auftritt, dass eine Person meist die Frau. Erz nimmt Pleasing People pleasing Verhalten neigt und die andere Person, eben der Mann, meist zu einem narzisstischen Verhalten neigt und beide tun dies, weil sie innerlich sich nicht wirklich safe fühlen, weil sie innerlich das Selbstwertgefühl nicht. Unabhängig von einer anderen Person errichtet haben von der Bestätigung einer anderen Person errichtet haben. Und es ist auch irgendwie strange, weil diese beiden Facetten ziehen sich halt auch einfach an jemand, also Narzisst fühlt sich natürlich von einem People please angezogen, weil er möchte die Bestätigung, er möchte ständig Lob, er möchte ständig anerkannt werden, er
möchte ständig hören wie toll er ist oder wie schön er ist oder was auch immer. Und auf der anderen Seite fühlen sich People Pleasure von diesem Selbstbewusstsein, was nur ne Fassade ist, eines Narzissten angezogen. Sie fühlen sich angezogen von diesem übertriebenen Selbstbewusstsein, dass jemand sich sowohl fühlen kann in seiner eigenen Haut, was aber auch wiederum auch nur ne Art von Rolle ist. Beides spielt beides ein Rollenspiel und würden beide sich absolut ehrlich in der Mitte treffen können, würden sie einsehen und verstehen.
Lass mal die Masken absetzen. Wir sind beide einfach. Absolut unsicher und unsere Kinder haben nie gelernt, dass Liebe bedingungslos ist. Dass wir nichts dafür tun müssen, dass, wenn niemand dafür sein müssen. Und lass uns einfach ehrlich miteinander reden. Lass uns absolut ehrlich miteinander reden.
Und wenn ich das Gefühl hab, du redest nur über dich selbst, dann sag ich dir das. Und wenn du das Gefühl hast, ich sprech dir nur nach, dann sagst du mir das. Ehrliche, klare Kommunikation. Ich meine, das hört man ständig, wenn es um Partnerschaft geht, oder? Und wenn man auch erkennt, dass das Muster toxisch ist, und das gibt es auch und ich möchte das auch nicht beschönigen.
Es gibt toxische Narzissten. Es gibt Menschen, die sind extrem manipulativ und die sind sich so unbewusst darüber, dass. Also die sind sich hier überhaupt nicht bewusst darüber, dass dass sie sich extrem schädlich verhalten, dass sie dich runter machen und versuchen, dadurch ihren eigenen Selbstwert zu erhöhen, dass sie ständig dir irgendwas einreden und du dann irgendwann an deiner eigenen Wahrnehmung zweifelst.
Das Problem ist halt, weil man eben gerade als Mensch mit dem Muster sich von Narzissten angezogen fühlt, dass das Selbstwertgefühl sowieso schon. Angeknackst ist das Selbstwertgefühl sowieso schon fragil ist. Und dann trifft man noch auf einen toxischen Narzissten, der selber n extremes Selbstwertproblem hat, es aber Übertriebenermaßen kompensiert durch Manipulation durch Empathielosigkeit, durch extreme Selbstwerterhöhung.
Und dieser Mensch ist in der Lage. Eben durch diese emotionale Bindung, die ihr zueinander habt, das Selbstwertgefühl komplett zu dezimieren und es komplett von einem abhängig zu machen. Und da ist das Schwierigste, das wirklich schwierigste ist es, sich daraus zu lösen und irgendwann zu sagen, ich sehe das Muster, ich sehe, es ist absolut schädlich und ich bin bereit, mich davon zu lösen, weil.
Ich mein, ich hab auch schon Leute kennengelernt, die in solchen toxischen Partnerschaften waren. Es ist nicht so einfach nachzuvollziehen als Außenstehender, wie man so krass dann auch emotional involviert ist, weil als Außenstehender denkt man sich dann einfach, hey, das sind alles Alarmsignale, das sind alles Red Flags, geh da raus aus der Beziehung, das du hast nichts mehr zu suchen, das ist Gift. Aber gleichzeitig erzählen dir dann die Menschen immer wieder, ich kann einfach nicht, ich fühl mich unfähig, ich fühl mich unfähig in der Entscheidung, mich bewusst abzukapseln davon und.
Und das muss man respektieren, weil das ist ein echtes Gefühl, dieses ich bin, ich fühl mich, ich fühl mich nicht fähig dazu, das das zu lösen, mich hieraus zu befreien. Und deswegen sage ich, wenn du diesen Schritt geschafft hast, dich aus einer toxischen Partnerschaft befreien, wo du eben gemerkt hast, dass extrem nassistische Verhaltensweisen dazu geführt haben, dass man seinen eigenen Selbstwert ständig wieder untergraben hat oder oder untergraben wurde.
Besser gesagt ist er untergraben wurde dann. Dann ist das schon der größte Step und dass man dann auch sich Hilfe dazu holt, ob in Form von Freunden oder Familie oder in Form einer Therapie. Was auch immer der Weg ist, sich bewusst zu machen, ich pack das vielleicht alleine auch gar nicht und ich brauch ich benötige.
Ich benötige Support, das hat nichts mit Schwäche zu tun, im Gegenteil, es ist doch genau das ist doch die Stärke zu erkennen. Ich fühl mich verletzt und ich fühl mich unsicher und ich fühl mich n Stück weit auch hilflos und ich mach mich jetzt bewusst auf den Weg und ich übernehme Verantwortung für meine seelische Gesundheit und ich ich akzeptiere.
Ich kann nicht alles in meinem Leben vielleicht alleine regeln, sondern ich suche mir bewusst support. Und das war jetzt nur ein kurzer Rand zu diesen toxischen verhaltensmusters Narzissmus. Und dass man auch davon sich bewusst. Abkehren sollte also, wenn du das siehst bei einem Menschen, dass er sich so extrem manipulativ, manipulativ verhält oder immer versucht, andere runter zu machen, indem er sich dann, wodurch er sich versucht, dann hochzustellen. Versuche da gar nicht erst, irgendwie die Wahrheit ans Licht zu rücken oder dem Menschen zu sagen, was du glaubst. Das ist am besten Abstand halten ohne Scheiß. Einfach Abstand halten.
Dieser Mensch ist auf seinem eigenen Weg, er wird sein eigenes Karma durchlaufen und sein Handeln hat immer Konsequenzen, mit denen er selbst lernen muss, umzugehen und klarzukommen. Und ich bin mir sicher, dass auch dieser Mensch an einem Punkt seines Lebens. Aufwachen wird. Und wenn sich in diesem Leben ist, dann im anderen Leben. Aber wir alle sind auf der Reise, auf der Reise zu uns selbst, auf der Reise zu einem Gefühl von ich bin sicher, ich bin safe, ich fühl mich wohl, ich kann mich lieben, ich liebe mich selbst und dadurch, dass ich mich liebe, liebe ich alles um mich herum.
Und jeden weil. Ja, das ist ne spirituelle Perspektive. Wo ist die Trennung zwischen mir und den anderen, wo ist die Trennung zwischen mir und der Welt, wo sie trennen zwischen der Welt und dem Universum? Ja wir, wir ziehen auf Landkarten klare Grenzen, und wir sagen, das ist Deutschland, und das ist Schweiz, und das ist Österreich, aber die Grenzen sind sozial konstruiert.
Und vielleicht erkennen wir irgendwann und im Laufen des Lebens das sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel konstruiert ist, und das ist eigentlich gar nicht so, diese Trennung gibt, sondern dass die Art und Weise, wie ich mit anderen Menschen umgehe, ein Spiegelbild dessen ist, wie ich mit mir selbst umgehe und das letztendlich alles irgendwie miteinander in Verbindung steht und dass es keinerlei Zufälle gibt und dass alles irgendwie auf eine magische und gleichzeitig manchmal auch abgefuckte Art und Weise. Eine tiefe, grundlegende Dynamik gibt, die wir nicht verstehen mit unserem Verstand.
Doch die existiert schon immer, und dass das Universum, wenn wir überlegen, seit diesem Urknall vor knapp 14 Milliarden Jahren sich immer weiter entfalten, das hört ja nicht auf, wir sprechen heute von. Den Big Bang wie als wäre das irgendwie n Ereignis in der Vergangenheit und damit wäre es gewesen. Nein, das ist wie wenn du ne große Tintenflasche gegen die Wand klatscht und und diese Flecken die sich dann bilden. Das ist der, das ist der Punkt, wo wir gerade sind. Am Ende dieses Horizonts, und es geht immer weiter und es bildet sich immer weiter und wir sind Teil dessen. Wir sind Teil dieser evolutionären Dynamik und wir erfahren dieses Leben.
Auf ne sehr magische Art und Weise. Und das Ziel ist es und das Ziel dieses Podcasts ist es auch einfach, dass wir lernen, dieses Leben zu genießen, weil es es wert ist. Es ist es wert, ich will nicht ständig über pathologische Dinge sprechen wie Narzissmus oder? Ständig davon sprechen, wie schwierig alles ist und wie krass es struggle ist. Nein, ich möchte darüber reden, dass es einfach sein kann. Ich möchte darüber sprechen, dass wir nicht hier sind, um die Welt zu retten, ich möchte darüber sprechen, dass wir hier sind, um die Welt zu lieben.
Und um nichts anderes geht es. Um nichts anderes geht es. Und wenn du wie gesagt in deinem alltäglichen Leben mit Menschen zu tun hast, diese Narzisst, die die narzisstischen Persönlichkeitsanteile oft zur Schau stellen, dann sehe vielleicht versuche vielleicht dahinter, dieses verletzte kleine Kind zu sehen, das einfach nur nach Aufmerksamkeit schreit, das geliebt werden will, das in der Vergangenheit einfach auch viel traumatische Erfahrung gemacht hat, das immer gelernt hat, dass die Liebe an Bedingungen geknüpft ist.
Das ist einfach. Einen tiefen inneren Mangel in sich trägt und dauernd mit diesem Mangel. Durch die Welt geht. Und dann können wir vielleicht Mitgefühl haben, dann können wir vielleicht verstehen. Wie es dazu kommt und dann können wir auch Mitgefühl für uns selbst haben, weil wir selbst eben auch ein vielschichtiges Wesen sind und niemand von uns ist eine festgelegte Rolle. Niemand von uns ist ein People Please oder ein Narzisst, jeder von uns ist vielschichtig, komplex und fähig, verschiedene Verhaltensweisen zu zeigen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert, und deswegen möchte ich dir sagen, du bist fähig, dir dessen bewusst zu werden und dadurch auch dein Verhalten anzupassen.
Und das gelingt, indem du genauer hinschaust, indem du dich selbst beobachtest, indem du dir regelmäßig die Zeit nimmst und dich reflektiert und dich fragst. Warum habe ich mich jetzt so verhalten? Was hat mich dazu gebracht? Mich auf diese Art und Weise zu verhalten, ob narzisstisch oder. Mit so einem People pleasing.
Mit so ner People placeing Tendenz und du wirst mehr und mehr erkennen, dass das Muster sind die du abrufst und du wirst mehr und mehr kennen. Diese musste auch zu verstehen, dass man sie verstehen kann. Und wenn du das verstehst und das siehst, bist du in der Lage, es zu verändern. Und deswegen sind ist diese, sagt man, es ist paradoxe Zitat.
Veränderung beginnt mit. Akzeptanz. Bedeutet einfach nur, indem ich erkenne. Das ist ne Verhaltensweise. In mir ausgeprägt ist, indem ich erkenne, dass ich mich auf ne Art und Weise ständig bemühe, andere Menschen alles gerecht zu machen oder im Gegenteil ständig mich darum bemühe, mich selbst zu erhöhen und mich besser darzustellen und auch lügen zu erzählen und andere zu manipulieren für meine Zwecke. Mich immer nur bei Leuten zu melden, wenn ich etwas brauche. Wenn du das erkennst und akzeptierst, nicht dich dagegen wehrst und sagst, hey, das ist jetzt gerade Teil von mir. Aber das bin nicht ich.
Das definiert nicht das, was du sein kannst. In dem Moment, in dem du das erkennst, bist du in der Lage, es zu verändern. Und Stichwort Feminine und maskuline Anteile. Dieses Thema mit den Geschlechterrollen oder der Geschlechteridentität. Ich mein das ist n kontroverses und Grad modernes Thema auch oder? Mir geht es einfach nur darum.
Wir brauchen sich ständig getriggert fühlen das Ganze. Dieses ganze Thema rund um Triggerwarnungen und so ist alles Bullshit. Lass uns einfach mal bei uns selbst ankommen. Lass uns einfach mal zu uns selbst stehen und wenn du n Mann bist, der. Sehr viel Wert auf Intimität legt oder sehr viel Verletzlichkeit zeigen möchte und öfter mal vielleicht auch heult und. Seine Kreativität in Poesie ausdrückt oder was auch immer. Dann dann pisst du das einfach und es ist vollkommen okay und du brauchst von niemand die Erlaubnis. Du brauchst von niemandem die Bestätigung, du brauchst von niemandem irgendetwas um diese Anteile in dir auszudrücken, wenn du das bist.
Und umgekehrt als Frau. Wenn du Bock hast auf. Dominanz. Wenn du Bock hast auf Dinge, in denen du dich beweisen kannst, auf Wettbewerb, was auch immer es ist, dann lass dir von der Kultur nicht einreden, dass das zu männlich ist oder irgendwas, sondern wenn du es bist, dann mach es einfach, drücke es aus. Und.
Wir erreichen diese innere Vollständigkeit, nach der wir so sehr suchen, die ganze Zeit, indem wir eben lernen, uns mehr und mehr zu akzeptieren, indem wir uns, indem wir lernen, uns nicht gegen uns selbst zu wehren. Indem wir uns offen. Indem es öffnen, sage ich es mal so, indem uns öffnen, indem wir uns in die Lage versetzen, all das. Zu integrieren.
Und auch für den Kampf gegen uns selbst zu führen, das ist so wichtig. Es ist so wichtig, dass man einfach mal aufhört, diesen Kampf zu führen. Ständig muss man sich runter machen, ständig sagt man sich, ah, es war so blöd von mir, ah, ich bin so dumm oder oder oder oder nein. Stopp, das bitte. Feier dich selbst. Und das hat nix mit Narzissmus zu tun. Das ist das Gegenteil davon, weil wenn du dich selbst feiern kannst, aufrichtig, wenn du selbst zu dir stehen kannst und sagst, hey, ich brauch mit nichts mehr beweisen, ich brauch auch niemand anderen mir was beweisen, ich bin gut genug und auch wenn du es erstmal nicht wirklich glaubst, aber dir immer wieder bewusst machst, dass du sagst, hey, ich bin gut genug, irgendwann Check s.
Irgendwann merkst du es, hey, ich bin auch nur ein Kind und ich hab's verdient, dass ich mich gut fühle, ich hab's verdient, dass ich mich genug fühle und ab dem Moment bist du unabhängig, unabhängig von der Bestätigung anderer. Ja, die Bestätigung anderer tut gut, immer noch die Bestätigung anderer ist. Ist für uns als Menschen einfach immer noch ne grundlegende Sache, aber wir sind nicht mehr abhängig davon. Wir haben diese sucht danach aufgelöst. Und ne sucht zu überwinden ist nie einfach. Es erfordert immer auch Disziplin und Hingabe und dafür muss man eben auch diese Komfortzone verlassen, sich seinen Ängsten auch so ein seinen Unsicherheiten mal stellen, auch in Situationen
reingehen, wo man niemand mehr ist, wo man erkennt, wenn man da wirklich ist, nämlich jemand, der von sich selbst gewisse Dinge annimmt, die oft nicht wahr sind. Und. Deswegen Verlass die Komfortzone immer wieder. Steht zu Deiner Meinung und. Wenn du falsch liegst, dann ist es OK, dann stehst du dazu, dass du falsch liegst. Du bist ja nicht deine Meinung.
Deine Meinung ist deine Meinung, aber du bist sie nicht. Du kannst eine Meinung haben, aber du musst nicht eine Meinung sein und das verwechseln auch oft viele Menschen, wenn du mit Leuten über irgendwelche Themen redest, versuchen sie unbedingt auf ihrer Meinung festzusitzen und warum, weil ihre Meinung ihre Identität schmückt, weil sie.
Selbstbild davon ausgeht, dass sie recht haben müssen, weil wenn sie nicht recht haben, sind sie weniger wert. Darum geht es doch gar nicht. Lass uns doch einfach über das Thema reden und lass uns herausfinden, was die Wahrheit ist. Und lass uns nicht darüber sprechen, was der Selbstwert, was den Selbstwert ausmacht, wenn wir die Meinung ändern. Also.
Stehe zu dir, stehe zu deiner Meinung und vermeide keine Konflikte mehr, wenn es, wenn es unvermeidbar ist. Und wenn du die, wenn du etwas gesagt hast, wofür du was bereust im Nachhinein, entschuldige dich halt, das ist okay wir alle machen diese Fehler und das ist vollkommen in Ordnung. Und wenn man dieses narzisstische Muster oft öfter mal abruft, man merkt, dass man ständig über sich selbst redet oder in gar nicht der Lage ist, richtig zuzuhören, dann auch das Wahrnehmen, denn du bist in der Lage zuzuhören, du musst es einfach nur lernen und du bist in der Lage, auch weniger über dich selbst zu reden und dich mehr für andere zu interessieren, wenn du es bewusst tust. Ist ein Training ist außerhalb
der Komfortzone, weil es ist nicht das, was wir gelernt haben und nicht das, was wir ständig automatisch abrufen, das ist das, was wir bewusst abrufen müssen mit Konzentration. Und last but not least. Erschaffenen Tribe nen tribe, nen Stamm, ne Gemeinschaft. In der durch akzeptiert fühlst, ohne dass du jemand sein musst. Ohne dass jemand Besonderes sein muss oder besonders Dinge von dir geben muss.
Und wenn du diese diesen Tribe noch nicht hast. Wenn du diese Community oder die Freunde oder die Umgebung noch nicht hast, dann ist es ist das OK. Ich hab mich lange Zeit in. In Phasen befunden, wo ich komplett isoliert war, komplett alleine war und mein Tribe bestand eben auch gefühlt nur aus Podcasts und irgendwelchen Youtubern. Aber es waren eben Menschen, mit denen ich die selben Werte geteilt hatte.
Und ich musste zu dem Zeitpunkt auch irgendwie Abstand schaffen von den alten Kreisen und Beziehungen, weil. Beziehungen haben ja doch immer auf der einen Seite den Faktor Stabilität, der uns gut tut, nämlich dass wir uns sicher fühlen in dem, wer wir sind. Auf der anderen Seite können wir uns aber auch einengen, weil sie immer wieder gewisse Erwartungen ansetzen oder uns in gewisse Rollen und Schubladen stecken.
Und wenn du dich in ner Phase befindest, in der sehr viel Aufruhr ist und der sehr viel Veränderung ist, der sehr viel Wunsch nach Wachstum und so weiter ist, dann passiert es sicherlich mal, dass du dich in Phasen wiederfindest, wo du dich isoliert fühlst. Vielleicht ohne Freunde, ohne Zugang zu zu nahen direkten Verbindungen, die Emotionativ sind. Und das ist ne Phase, in der du dich selbst findest und auch selbst neu kreierst und entscheidest. Wer will ich sein?
Das ist ne Entscheidung und mit dieser Entscheidung gehst du raus in die Welt und das schaffst dich neu und daraufhin wirst du auch Menschen treffen, zwangsläufig. Natürlich musst du doch rausgehen und in die Orte gehen und in die Kontext und Situationen gehen, wo es möglich ist. Aber du wirst Menschen treffen, die in ähnlichen Weib teilen. Und Menschen, mit denen du dich auf ne tiefere Art verstehst und Menschen, wo du dich nicht mehr verstellen musst. Nicht mehr irgendwelche Dinge sagen musst, die du gar nicht so meinst oder dich ständig das Gefühl hast, ah, ich muss mich jetzt auf ne Art und Weise präsentieren. Nein.
Menschen, mit denen du einfach nur sein kannst. Menschen, mit denen du einfach nur ne gute Zeit hast. Menschen, mit denen du dich einfach nur offen austauschen kannst. Menschen, bei denen du dich nicht schuldig fühlen musst, wenn du dich gerade mal nicht meldest. Menschen, bei denen du dich einfach zurücklehnen kannst und die ehrlichsten Gedanken ausdrücken kannst. Das ist dein Tribe und den wirst du erschaffen, wenn sie nicht erschaffen hast.
Und du wirst ihn finden, wenn du ihn schon gefunden hast. Und das wirst du. Und dann unterstützt dich dieser Tribe eben auch in einem Selbstbild, denn wir sind eine soziale Spezies und zu sagen, ich muss alles alleine schaffen und ich brauche keine Hilfe und ich schaffe alles, weil ich das schon immer alles geschafft habe, alleine ist eine Lüge, die du dir vormachst, weil niemand will, alles alleine schaffen, wir wollen Unterstützung. Aber wir wollen nicht immer dazu stehen, dass wir Unterstützung brauchen, denn das assoziieren wir gerne mit Schwäche und Schwäche wollen wir nicht zeigen. Aber ich seh schwäche nicht als negativ. Ich sehe sie als positiv, ich sehe sie als Flexibilität, ich sehe sie als Offenheit, als
Weichheit, als. Positiver Weichheit ist etwas, was ich anpassen kann, wie Wasser, das sein Weg immer findet. Das immer in eine Richtung fließt. Und das nie blockiert wird, weil man meint, man müsse sich verschließen und bloß nicht anzuecken. In diesem Sinne. Ob Peber, Pleasa oder Narzisst, du bist weder das eine noch das andere. Du bist.
Punkt. Unter denen du es akzeptierst, indem du alle Anteile an dir akzeptierst, indem du alle Anteile integrierst. Kannst du authentischer leben und erfüllter Leben? Und das ist ein Prozess mit Höhen und mit Tiefen und du wirst sicherlich schon bemerkt haben, dass dieser Prozess nicht ganz einfach ist.
Du wirst bemerkt haben, wie du 2 Schritte vorgehst und dann wieder 5 Schritte zurück und dann mal 10 Schritte vor und 3 Schritte zurück und das ist der Prozess nicht linear, sondern. Ganz individuell. Dein Weg. Deine Reise. Komm klar, Digger, mach's gut. Und jetzt noch eine kurze Info. Es folgt jetzt im August eine kurze Sommerpause. Es wird im August keine Folge geben, die nächste Folge erscheint im.
September ich befinde mich im Augustin, einem zehntägigen Vipassana Retreat. Das wird ne intensive Erfahrung werden, das sind 10 Tage lang. Ja, intensive Meditationen bis zu 10 Stunden am Tag mit Schweigen, das hat mich einfach schon lange berührt. Dieses Thema, und ich wollte schon mal lange ausprobiert haben und jetzt gerade hat sich das ergeben, ich hab n Platz bekommen, wenn.
Vipassana Kurs, und das ist jetzt im August und ja, das wird sicherlich ne spannende Erfahrung werden, 10 Tage mit sich selbst in direkter Konfrontation und ich bin mir sicher, dass ich daraus auch ne Folge machen werde, um das Ganze auch dann zu integrieren und mal zu reflektieren. How ever? Ich wünsche dir jetzt von Herzen alles alles gute, wenn du Bock hast, das Buch zu lesen, dann findest du den Link dorthin in den Shownotes.
Wenn du das Buch schon gelesen hast, dann tu mir und dem Buch einen großen Gefallen und bewerte es einfach einmal auf Amazon, das würde dem Buch einen unglaublichen Push geben und wenn du Erfahrungen hast, die du teilen möchtest, mit mir einen Struggle hast, den Du über den du sprechen willst, oder deine Gedanken zu dieser. Schreib sie mir auch hier entweder per Instagram oder per Mail.
Ich freue mich über jede Nachricht und bis dahin hören wir uns das nächste Mal wieder im September, wenn es heißt, komm klar. Decker, vielen Dank fürs Zuhören. Mach es gut, ciao ciao. Was?