
KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 84
#84 | Wenn dir ALLES zu viel wird.
Sonntag, 9. Juni 2024 · 52 min
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Shownotes
(EP84) Über einen bewussten Umgang mit dem Struggle.
First things first: Probleme sind Teil des Lebens. Jeder struggled auf irgendeine Weise. Zwar haben wir uns in der modernen Kultur die existenziellen Probleme vom Hals geschafft, doch ändert das nichts an der Tatsache, dass jeder von uns nach wie vor individuelle Probleme mit sich schleppt: Beziehungskrisen, Jobverlust, Selbstzweifel, gesundheitliche Sorgen, familiäre Konflikte oder finanzielle Unsicherheiten. All den Sh*t sehen wir nur nicht auf Social Media.
Und deswegen rede ich jetzt darüber.
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PPS. Save the date: Nächste EP am Sonntag, 23. Juni.
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Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, komm klar, digga, mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge möchte ich nochmal über den Struggle sprechen. Ich möchte über Probleme reden und darüber, wie man damit klarkommt, wenn man das Gefühl hat, man kommt damit nicht mehr klar, wenn die Überforderung einfach da ist.
Wenn man das Gefühl hat, es ist einfach alles zuviel. Und mit den einfachen Routinen und Techniken klappt es einfach nicht mehr so ganz. Und ich glaube, das sind so Momente, wo der Stress nicht mehr in einem gesunden Ausmaß reguliert werden kann, sondern wo es sich schon toxisch anfühlt, wo es chronisch wird, wo es man, wo man einfach dieses Gefühl der Hilflosigkeit auch zum Teil empfindet oder so ein Gefühl von absoluter Überforderung, dass man nicht mehr die Ressourcen hat, um dem, was gerade im Leben passt.
Oder was das Leben fordert, gerecht zu werden. Und. Ja, ich wollte einfach mal in dieser Folge, die vielleicht auch irgendwo nen ne Erweiterung ist, von der letzten der vorherigen Folge mehr darauf eingehen und ich möchte gleich zu Beginn sagen, dass. Probleme, einfach Teil des Lebens sind und dass jeder auf irgendeine Weise struggelt. Und ich sag das nicht um jetzt.
Zwanghaft zur Beruhigung aufzurufen, sondern ich sag das, weil es, falls Teil unseres Lebens ist. Und wir haben uns in der modernen Kultur die existenziellen Probleme dann vom Hals geschafft. Also wir müssen uns weitestgehend nicht mehr drum kümmern oder Sorgen machen, besser gesagt, was wir essen und wo wir schlafen und ob wir sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass nach wie vor jeder von uns diese individuellen Probleme mit sich schleppt. Beziehungskrisen oder ambivalente Gefühle, mit denen man nicht richtig klar kommt oder einen Jobverlust oder Selbstzweifel oder gesundheitliche Sorgen, familiäre Konflikte oder finanzielle Unsicherheiten. Und das sind jetzt nur
Beispiele, die ich hier reingeworfen habe, aber all diesen ganzen Kram, den sehen wir nicht, den sehen wir nicht auf Social Media so und ich setze noch einen drauf, weil mir es während des Studiums oft eine Statistik vorgehalten worden ist. Des allein in Deutschland jedes Jahr über 33% von einer psychischen Störung betroffen sind. Das heißt, im Schnitt leidet jede dritte Person, der du im Alltag begegnest oder von mir aus über dessen Social Media Profiles unter einem psychischen Struggle wie zum Beispiel Angst oder Essstörungen, Depressionen, Süchten, Traumata. Zwangsgedanken also.
N weites Spektrum auch hier und, und das muss man sich dann auch mal eben vergegenwärtigen, ich mein, Wir reden da nicht so viel darüber. Weil es auch schwierig ist, darüber zu sprechen. Ich meine, wo fängst du an, wo hörst du auf und wie, wie beginnst du überhaupt über sowas zu sprechen? Und vielleicht auch n bisschen alltäglicher, weniger in diesem klinisch pathologischen Bereich.
Man kämpft oft mit dem Gefühl von Einsamkeit, auch wenn man Grad von Menschen umgeben ist, oder? Man fühlt sich, man fühlt sich einfach mehr gestresst, weil man in diesem Reiz überfluteten Multitasking feststeckt, ständig von einer App zur nächsten Swipen und immer wieder benachrichtungen abchecken und ständig dieses Smartphone, immer diese Erreichbarkeit, immer dieses Gefühl, überall dabei sein zu müssen, mitreden zu müssen, jedem sofort antworten zu müssen. Diese Formo, dieses Angst, diese Angst, etwas zu verpassen, weil scheinbar alle, außer natürlich man selbst, irgendetwas Besonderes erlebt.
Und man will das auch erleben, weil wir sind ja irgendwie Teil einer Gruppe, und wir wollen auch als Teil der Gruppe uns mit denselben Erfahrungen identifizieren können, und wir wollen auch das all oder das Bestmögliche aus unserem Leben rausholen und diese Freiheit, die wir bekommen haben, nutzen.
Und man spürt dann sicherlich auch einen inneren Druck, weil man. So extrem hohe Erwartungen an alles, selbst an sich selbst, an andere Menschen, an ans Leben und Erwartungen führen halt mitunter oft auch zu Enttäuschungen, wenn sie eben nicht. Wenn sie eben nicht, ja. Wenn sie eben nicht Wirklichkeit werden, wenn die Erwartungen eben nicht erreicht werden oder dem gerecht werden. Und was auch so n Struggle ist, so dieses Sorgen machen und die Zukunft, obwohl es gerade gar keinen akuten Anlass dafür gibt. Oder eben in die Vergangenheit schauen, ständig irgendwelche Sachen wieder hochkauen und.
Was ich sagen will, dass dass jeder von uns seinen eigenen Struggle besitzt und ich sag das. Oder ich sag es nicht, weil es so nice ist, sondern. Weil man einfach verstehen soll, dass es etwas Menschliches ist, etwas Normales, etwas Natürliches. Ob wir es jetzt gern haben oder nicht, spielt keine Rolle.
We have. To deal with it und. Ja, wir haben auch als Kultur, als Gesellschaft. So ne Art coping Strategie entwickelt nämlich wir. Wir haben uns diese digitale Parallelwelt geschaffen. Und in dieser digitalen. Parallelwelt, die wir Social Media nennen, haben wir. Dafür gesorgt, dass wir alles negative, alles schmerzhafte, alles leidvolle möglichst ausblenden. Und ja, ne glückliche Illusion erschaffen und der auch nachhängen.
Und das führt dann dazu, dass man. Dass man eine Art. Eine Art Illusionen nachhängt und und dementsprechend sein eigenes Leben immer wieder damit vergleicht. Und dieser Vergleich ist natürlich immer negativ und statt die eigene Realität dann. Zu umarmen in dem Sinne metaphorisch ausgedrückt, stoßen wir sie von uns weg und swipen lieber durch irgendwelche neuen Highlights, Highlights unserer vermeintlich Glücklicheren online Gemeinschaft und auch der Gedanke, warum muss man eigentlich alles teilen, warum? Was was macht den Urlaub denn so viel besser, wenn man das jetzt mitgeteilt hat?
Wenn man jetzt die Bestätigung anderer Menschen erfahren hat? Ich verstehe den Punkt, ich meine, natürlich macht es Spaß, natürlich gibt einen das ein gutes Gefühl, wenn man erfährt, dass andere Leute das sehen und cool finden, aber man muss ehrlich sagen. Ich glaub kaum einer sitzt an seinem Bildschirm oder hängt an seinem Smartphone und geht durch die Stories und freut sich dann aus ganzem Herzen dafür, dass andere Menschen gegen Erfahrung fotografieren.
Es ist halt mehr so ne Projektionsfläche, in der wir unsere unbewussten Erwartungen und Hoffnungen und Wünsche irgendwie reinprojizieren. Und wenn wir gerade uns im Moment nicht nicht wirklich stabil fühlen, innerlich gut fühlen, zufrieden sind mit unserem eigenen Dasein, dann ist diese Projektionsfläche ziemlich toxisch, weil wir dort alles hineinprojizieren, was gerade in unserem Leben irgendwie fehlt.
Hermann und bei all diesen ganzen Vergleichen und projizieren mit anderen überkommt uns oft dieses Gefühl. Dass sich alles nur für uns in unserem Leben so schwierig anfühlt. Jeder andere scheint ja besser klarzukommen, und wir stecken dabei in unserer kleinen eigenen Story in so einem Lebensnarrativ fest.
Ist ne Story, die uns selbst erzählen und die uns ein bestimmtes Bild der Welt und von uns selbst suggeriert, und wir glauben dieser Story, weil wir nie gelernt haben, unsere Gedanken einfach mal zu hinterfragen, weil wir so in unseren Gedanken verstrickt sind, unsere Sinne die ganze Zeit über Flut mit neuen Reizen, dass wir gar nicht die Möglichkeit haben, mal kurz innezuhalten, zu schweigen und zu beobachten, was da abgeht, zu reflektieren, ob das wirklich der Wahrheit entspricht. Und auch, weil wir emotional.
Voneinander isoliert leben und es uns schwer fällt, uns anderen ehrlich zu öffnen und so über unsere Gefühle ehrlich zu sprechen, geschweige denn sie ehrlich zu fühlen und sie auch zu zu regulieren. Nichts verdrängen, nicht zu. Nicht zu. Ja, verdrängen passt schon. Ich meine einfach. Wirklich sie zu fühlen?
Sie vielleicht auch dahingehend zu verstehen. Und dann? Zu regulieren. Und weil wir. Weil wir naturgemäß auch alles für richtig halten, was alle anderen für richtig halten. Also. Wenn wir nach draußen schauen. Seit unserer Kindheit machen wir uns n Bild von der Welt. Wir machen uns n Bild davon, was Normales, was gesundes, was richtig ist. Und wir wollen auch nach diesen Dingen streben, weil wir Teil dieser Gesellschaft, teil dieser. Sozialen Hierarchie sein wollen und in dieser Hierarchie auch nach oben gelangen möchten.
Aber nicht alles, was alle machen, ist auch wirklich gut für uns selbst und gesund für einen und das auch zu hinterfragen, erfordert eben dieses Innehalten und reflektieren und auch zu sich selbst stehen und erkennen. Wow, das mag jetzt vielleicht für den oder den Stimmen, aber für mich selber, ich fühle es nicht und warum soll das jetzt auch in meinem Leben zutreffend sein?
Und last but not least, ich meine unsere unsere Medienwelt. Schon seit langer Zeit, aber heute in der heutigen Zeit ist es natürlich noch viel. Auf ein ganz neues Level gehoben und dieser Eindruck, der dort vermittelt wird, dass das gute Leben, dass Erfahrungen, die müssen konsumiert werden. Gute Leben, das glückliche Leben, das das besteht aus einer Aneinanderreihung von glücklichen Momenten, die man kaufen kann, im besten Fall, oder?
Und. Mit all dem. Was ich jetzt auch vorangegangen gesagt hab, möchte ich jetzt nicht, möcht ich jetzt nicht behaupten, dass sich jetzt jede Minute des Lebens wie n Kampf anfühlen sollte oder man jeden Tag struggeln muss und dass das etwas lobenswertes ist, wenn man kämpft und stark bleibt und. Sich dadurch das Leben boxen?
Nein, ich bin. Ich ich bin der Meinung, ich ich will den Scheiß nicht romantisieren, diesen Kampf, so ich das auch in unserer Kultur so n Thema oder dass man. Diese Dominanz, dieses aggressive durchhalten und mit der Willenskraft, sich durchsetzen und aushalten, dass man das auch irgendwie als ideal bewertet, als etwas.
Mega Lobenswertes und Schönes aber. Ich möchte es nicht romantisieren. Ich ich bin überzeugt davon. Dass sich das Leben unabhängig von seinen Umständen auch einfach anfühlen kann und dass man statt der Fomo statt dieser Angst etwas zu verpassen, The Fear of Missing out dass man auch eine eine Jomo erleben kann, eine Joy of missing out. Ein ein Gefühl von I don't give a shit. Ich führe mein Leben, ich brauche es nicht mit anderen teilen und ich brauche auch nicht den Shit der anderen konsumieren.
Ich weiß, was gut für mich ist und ich stehe dazu, aber das ist dieser diese Selbstsicherheit, das ist eben ein Prozess und gerade wenn man in der Kindheit und aus früheren Erfahrungen einfach das Gefühl vermittelt bekommen hat, dass man sich selbst, dass man sich selbst nicht lieben kann oder auf sich selbst bauen kann, vertrauen kann, dann fällt es ein.
Ein unheimlich schwer, diese Sicherheit in sich zu kreieren und seinen Weg selbstbewusst zu gehen. Aber das ist halt eben der ganze Prozess und der Punkt und die Botschaft dieses Podcasts, oder dass man lernt, zu sich selbst zu stehen, was auch immer das für dich heißen mag. Und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, um sich innerlich von dieser auch gedanklichen Last zu befreien. Denn wir alle sind in der Lage, uns jeden Tag aufs Neue zum klarkommen zu entscheiden.
Das muss man sich wirklich. Klar machen. Egal, was gerade abgeht. Und wie schwierig sich alles anfühlen mag. Wir sind in der Lage, du bist in der Lage. Ich bin der Lage, uns jeden Tag aufs Neue zum klarkommen zu entscheiden. Und. Ja, das ist, das ist meine persönliche Version von Glück so. Und diese Version kostet nichts, sie ist, sie ist frei zugänglich. Kostenlos und frei von der Bedingung, dass das Leben erst dann sinnvoll und wertvoll und erfüllend wäre, wenn man. Eine größere Sammlung von glücklichen Erfahrungen besitzt und glücklich ist natürlich hier in Anführungsstrichen Gesetz. Ist immer nur so.
Dieses Idealbild ist, was verkörpert wird. Ich mein. Ich, ich hab so oft ich hab so oft drüber gesprochen und ich werd auch noch so oft darüber sprechen, aber es ist so wichtig, dass man sich das auch immer wieder bewusst macht, weil wir vergessen. Gerne mal diese Punkte. Und deswegen ist diese Erinnerung einfach wertvoll. Also es geht hier nicht darum.
Wenn ich von. Einfachen Lebensgefühl spreche es geht nicht darum, sich ne weitere Illusion zu erschaffen oder irgendwie einem Wunschdenken nachzuhängen, indem man. Auf ein problemfreien Zeitpunkt in der Zukunft hofft, wo der Wirt nicht kommen. Das wird einfach nicht passieren. Diese Illusion, dass man glaubt, irgendwann in der Zukunft, wenn das und das und das und das passiert ist, dann habe ich keine Probleme mehr, das wird nicht passieren, weil unser Verstand nicht so funktioniert. Unser Verstand will Probleme lösen. Und die Frage ist einfach nur, in welchem Maßstab oder auf welcher auf welchem Level löst man die Probleme? Wie gesagt, Es gibt Probleme, die erscheint für manch ein total irrelevant, sind aber für
jemand anderen das. Das krasseste Problem Ever und da geht es auch wieder darum, wie ist also wie hat man mit der Zeit gelernt Problem klarzukommen, umzugehen. Und es geht also mehr darum, dass man. Die Realität, wie sie jetzt ist, lernt anzunehmen, und das bedeutet auch, dass man den Struggle. Halts Bedingung für das persönliche Wachstum akzeptiert.
Und dadurch letztlich die Fähigkeit zum Klarkum trainiert. Und wenn einem gerade. Richtig. Als wenn einem gerade alles zu viel ist. Und ich kenn solche Momente sehr gut und ich und oftmals muss man auch sagen. Dass da der Fokus das Problem ist, also dass man einfach extrem unfokussiert ist, dass man gerade den Blick für den Moment verloren hat, weil im Augenblick ist in 99,9% aller Fälle alles OK.
Die Belastung entsteht im Kopf und wir haben nie gelernt, mit dieser kognitiven Belastung den Gedanken und den ganzen inneren Selbstgesprächen umzugehen. Und was einem dann aber helfen kann, ist einfach die Tatsache zu akzeptieren, dass man sich bewusst macht, an einem anderen Punkt, im im Leben.
Wird man auf diesen Moment, wird man auf diese Phase zurückblicken und verstehen. Warum? Dieser Struggle, worin auch immer gerade bestehen mag, passiert, wie er eben passiert oder warum sich Dinge so anfühlen und so ergeben, wie man es gerade vielleicht selbst nicht will. Und dieses Sprichwort, Wir wachsen unseren Aufgaben, das ist mehr als nur ein stumpfes Sprichwort, es ist, es ist der evolutionäre Prozess unseres selbst, das durch Herausforderungen weiter wächst und dadurch. Immer mehr.
Immer mehr Wahrheit und Potenzial zum Ausdruck. Bringen kann oder bringen wird. Und natürlich, wir haben, wenn wir viele Dinge, keine Kontrolle. Das ist. Das ist n Fakt und. Wir können zum Beispiel nicht beeinflussen, wo wir zur Welt kommen oder wer unsere Eltern sind oder welche genetischen Veranlagungen wir haben und die uns zu dies auch prägen.
Wir haben keine Wahl darüber. Welche sozialen oder wirtschaftlichen Umstände unser Aufwachsen prägen oder welche globalen Ereignisse während unseres Lebens auftreten. Wir treffen. Einfach oft nicht die Wahl darüber, was uns widerfährt. Und. Dennoch haben wir eine Wahl darüber. Wie wir darauf klarkommen wollen, also die einzige Wahl, die wir betreffen, ist, wie will ich darauf reagieren?
Und. Selbst diese Wahl treffen. Treffen wir oft nicht bewusst, sondern diese Wahl erfolgt oft als blinde Reaktion auf innere oder äußere Faktoren. Wir verlieren zum Beispiel oftmals in aufsteigenden Pulsen oder in sehr schwierigen Gefühlszuständen, und dabei verlieren wir auch den Blick für die Realität, also wir sehen die Dinge nicht so, wie sie gerade sind, sondern wir sehen sie so, wie das Gefühl es gerade färbt, und wir verlieren einfach den Blick für das große ganze, wir sehen.
In solchen Augenblicken oft nur von den dunklen Ausschnitten. Metaphorischen Abgrund vor unserer emotionalen Haustür. Was ich, was ich sagen will, ist dass egal wie Überfordernd sich eine Situation für dich im Moment anfühlen mag. Du. Schaffst das. So wie du es immer geschafft hast. Und du wirst dadurch wachsen. Du wirst dadurch resilienter, widerstandsfähiger werden. Und du wirst die Dinge letztlich retrospektiv zurückblickend verstehen.
Und warum? Weil du sie aus einer anderen Perspektive sehen kannst. Weil du Weisheit Aneignest durch Erfahrungen das Wissen Integrierst und lernst und weil du das Unkontrollierbare als eine als eine sinnvolle Variable in deinem Lebensweg interpretieren kannst. Weil, was sind wir, wir sind. Wir sind Alchemisten, weil früher oder später können wir jedem Fuck up, jedem Chaos einen Sinn verleihen und damit dessen Leid und Druck in einem Glänzen einer glänzenden Diamanten. Der Weisheit verwandeln.
Ja, und damit könnte man sagen, dass egal was passiert, alles passiert für mich. Jeder Struggle dient meinem Wachstum. Und ich bin ehrlich, ich hab keine Ahnung, ob das wirklich stimmt, aber das spielt auch keine Rolle, weil. Das Leben ist. Oft eine Frage der Perspektive oder vielleicht sogar immer eine Frage der Perspektive. Und ich glaube einfach fest daran, dass wir immer eine Wahl haben, wie wir auf das Leben blicken wollen. Und den Blick, den ich mit auf das Leben ausrichte. Und das ist n bewusst gewählter Blick, das ist eine Intention, die man setzt, eine Absicht, ein Ziel, eine. Ja, ich bin genug synonym, das reicht. Das ist Dankbarkeit, das ist Vertrauen, das ist liebe, ich wähle Dankbarkeit, ich wähle den
Blick auf die Dinge, für die ich dankbar sein kann, ich wähle den Blick darauf, dass ich vertrauen darf darauf, dass alles sich für mich entwickelt, und ich wähle Liebe in dem Sinne, dass ich sage, ich gebe mein Bestmögliches, um offen auf das Leben zu reagieren, nicht verschlossen, offen auch auf andere Menschen zuzugehen und. Liebe ist ein großes Wort, was vielleicht in unserer Gesellschaft auch ein bisschen missbraucht wird durch viele verschiedene Ideale.
Aber im Kern geht es auch einfach darum, die mit Freundlichkeit zu beginnen, die sich selbst anderen mit Freundlichkeits begegnen. Und deswegen? Wir können auch sagen, alles abgefuckt. Das ist auch ne Perspektive und viele wählen diese Perspektive. Alles ist egal, spielt doch eh keine Rolle. Was hat es denn für n Sinn? Ist eine Perspektive.
Wir kriegen diese Perspektiven, dieses diese liebevollen, vertrauensvollen, dankbaren Perspektive, die kriegen wir nicht. Von früh auf. In uns einprogrammiert. Wir kriegen die Perspektive einprogrammiert, dass wir unseren Selbstwert verdienen müssen, dass wir Leistung liefern müssen, damit wir jemand sein dürfen, dass wir müssen, ständig Produktivität und ergebnisorientiert denken. Wir müssen alles aus unserem Leben rausholen, wenn wir das nicht tun, ist es unser Leben nichts wert, das sind Perspektiven, die wir.
Ja. Aufoktroyiert bekommen sozusagen die uns ständig durch unsere Medienlandschaft signalisiert werden. Aber wir sind nicht das Opfer dieser Perspektiven. Wir haben die Wahl in dem Moment, wo wir uns darüber bewusst werden, nach welchem Programm wir hier eigentlich entscheiden. Und deswegen entscheide dich bewusst für deine Perspektive.
Mir ist egal, ob du die jetzt wählst, die ich genannt habe, aber. Deine Perspektive es geht um dich, nicht um mich, nicht um den Podcast, nicht um klarde, es geht um dich, du hörst das hier nicht, weil du Jonas cool findest, sondern du hörst das, weil du für dich irgendwelche klaren Schritte herausfinden möchtest.
Und das macht nicht ich für dich, sondern das machst du für dich selbst. Du bist der Experte deines Lebens. Du brauchst nicht mich, du brauchst auch keine anderen Autoritäten oder irgendwelche Coaches oder Gurus oder spirituellen Lehrer oder Psychologen. Du brauchst dich, du brauchst die Erlaubnis von dir selbst, dass du sagst, ich kann mein Lebensweg gehen und ich vertraue mir selbst.
Und ich fokussiere mich auf die Dinge, die ich kontrollieren kann. Und dann wirst du vielleicht entgegnen, ja, aber das ist alles einfacher gesagt als getan. Ja, fuck Yes, es ist. Viel einfacher gesagt, es ist hunderttausendfach einfacher gesagt als getan. Ich fühl s. Und dennoch betone ich diesen Punkt, wir haben keine Wahl in dem Punkt, wir haben einfach keine Wahl, entweder wir sitzen einfach betrübt und in Selbstmitleid in der Ecke und sagen, das Leben spielt gegen uns und das ist eine Perspektive, oder? Wir sagen.
Weißt du was fucked ich wähle jetzt, was ich will und ich gehe den Weg bewusst, immer und immer und immer wieder konzentriere ich mich auf die Dinge, die ich kontrollieren kann. Was genau bedeutet das? Für mich bedeutet das, ich schau immer wieder in mein Leben rein. Ich schau in in meine täglichen Gewohnheiten, in meine alltäglichen Routinen und frag mich, wie fühlt sich das an, kümmere ich mich um meinen Körper, kümmere ich mich um die Bedürfnisse meines Körpers, das ist ich hab einfach für mich gecheckt, mega mega wichtig.
Also. Kümmere ich mich um den gesunden Schlaf, um genügend Bewegung um. Entspannung um um die richtige Ernährung. Hab ich, hab ich meine sozialen Bedürfnisse gematcht, so bin ich aktiv mit anderen Menschen in Verbindung. Und ich hatte jetzt auch so ne Situation, dass das wär vor einem Jahr ganz anders gewesen, wahrscheinlich. Aber ich war jetzt bei einem, ich muss beim Kollegen übernachten und.
Müssen muss gar nichts. Ich hab gewählt, meine Kollegen jetzt mal nach und das hat aber nen Hintergrund wegen dem Studium und er sagte, dass er wenn ich kommen würde wahrscheinlich mehr zu Hause ist, weil er geht abends zu einem kleinen Event, die machen ein Lagerfeuer und das wird voll der Chillige Abend und hab mich gefragt ob ich auch mit möchte und ich hatte dann so total Schwierigkeiten in dem Moment das erstmal so klar zu beantworten weil in mir war ein Teil der gesagt hat ja Go for it neue Leute kennenlernen, schönen Abend verbringen wunderbar auf. Anderen Seite waren Teil mir der gesagt hat Diggi. Du willst eigentlich um 10 ins Bett, weil du hast am nächsten Tag ultra viel Programm.
Du musst mega früh aufstehen und du willst dich fit fühlen und ich hätte mich wahrscheinlich jahrelang niemals für diesen letzteren Teil entschieden, weil dieser Teil für mich gezwungen, langweilig und zu kontrolliert erschien, aber in dem Moment stand ich für diesen Teil ein. Ich habe gesagt, ey, ich wäre mir gern dabei, aber ich ich muss um 22:00 Uhr ins Bett.
Und. Ich möchte um 22:00 Uhr ins Bett. Dieses Wort müssen ne immer. Im Kontext betrachten du verstehst schon worauf ich hinaus möchte, aber ich möchte um 22 ich möchte 2 stabile früh schlafen gehen. Ich möchte dann wenn wir dort sind nicht irgendwelche komischen Differenzen spüren oder irgendwie so n Konflikt mit mir stehen und ja ich bin bereit die Dinge dann zu verpassen bin ich bereit dafür und mehr als das ich vielleicht sogar kann ich sagen ich genieße es das zu verpassen und mich bewusst für meinen Schritt entschieden zu haben zu sagen ich gehe früh pennen.
Weil es mir das wert ist. Und. Und das meine ich mit für sich selbst. Einfach einstehen und dann diesen Weg gehen. Und egal, wie überwältigend sich der Stress auch manchmal anfühlen mag. Wir haben eine Wahl darüber, und das ist so dies das Mindeste an an an Wahl, die wir treffen. Das bedeutet, kümmern wir uns eben um diese.
Bedürfnisse des Körpers und unseres allgemeinen psychischen Konstrukts. Wir brauchen halt eben genügend Bewegung, damit meine ich nicht Extremsport oder Leistungssport oder jeden Tag 2 Stunden ins Fitnessstudio. Ich meine einfach nur bewegen wir uns statt den ganzen Tag zu sitzen oder zu liegen und mit einem abgeneigten Kopf auf dem Handy zu starren. Schauen wir uns, umschauen wir mal den Himmel, schauen wir hoch, schauen uns die Wälder an, was auch immer, entsorgen wir für Entspannung, das bedeutet, kappen wir mal kurz alle Reize ab, so dieses ganze technologische informations, diese ganze über informationsüberflutung. Legen wir das mal kurz mal ab und und sorgen dafür, dass unser Nervensystem sich mal regulieren
kann. Schlafen tun wir das zu geregelten Zeiten kümmern wir uns darum. Das sind einfache Dinge, die aber einen extrem großen Einfluss darauf nehmen, wie wir uns im Alltag benehmen. Und deswegen? Es sind Beeinflussbare, essentielle Dinge, von denen ich hier spreche, und die sind immer und immer und immer wieder beeinflussbar.
Und ich weiß, dass es nicht einfache Dinge sind. Also manchmal fällt es einem unglaublich schwer. Aber ich red auch nicht von dem perfekten idealen Lifestyle. Ich red einfach nur von geh ins Gefühl mit dir, schau in dein eigenes Leben, schau deine täglichen Routinen und bist du zufrieden damit, wenn ja alles cool, wenn nein.
Profit. Change it. Und dann kämpf auch nicht innerlich gegen diese Tatsache an und such jetzt auch nicht nach Gründen, die das Gegenteil behaupten wollen. So und. Deswegen akzeptieren einfach das Vorhandensein des Schmerzes, wenn es gerade vielleicht nicht so gut läuft, und verzichte dann auf einen auf ein Anschalten, so dieses erlernten Hilflosigkeitsprogramm nach dem Motto, Ja, ich kann aber nichts ändern. Natürlich kannst du.
Wir alle haben Ressourcen, wir alle haben Ressourcen, die wir, die wir an die anknüpfen können. Und, und darum geht es ja, diese Ressourcenaktivierung, dieses zu erkennen. Hey, ich bin nicht alleine, erstmal das und ich, ich bin auch nicht hilflos und die Dinge sind nicht unkontrollierbar, sondern ich habe hier einen Einfluss, den ich auf Dinge nehmen kann. Wir müssen uns selbstbestimmt um unseren Energiehaushalt kümmern. Das ist das, was ich sagen will.
Und wir müssen das tun mit den Möglichkeiten, die wir in diesem Moment haben. Und das erfordert alles nicht mehr Anstrengung. Ich will nicht, dass das so klingt wie, Oh, jetzt muss ich noch mehr tun und na, kein Bock auf noch ne Routine und noch ne Gewohnheit, kein Bock, es geht um weniger, um weniger selbstflucht.
Und steht täglich nur ein begrenztes Maß, ein begrenztes Kontingent an Energie zur Verfügung. Und wenn wir mit diesem Kontingent nicht sorgsam bewusst umgehen, leiden wir unter einer Überforderung. Man könnte mit anderen Worten sagen, die Energie, die im Augenblick haben, reicht nicht aus und den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden, das ist.
Ne persönliche Definition von Stress vielleicht, wenn du so willst. Und was bleibt einem jetzt übrig? Man muss sich um. Seine eigene um die Energie kümmern. Und das muss man eben. Bewusst tun, weil unbewusst, ist man gerne mal in Automatismen, die sagen bis 02:00 Uhr wach bleiben und am Bildschirm hängen und ich sich irgendwie noch die ganze Zeit weiter beschäftigen und ständig flüchten, flüchten, flüchten, flüchten, nicht einmal rausgehen können ohne Podcast, ohne Musik, sondern ständig irgendeine Information reinballern, immer wieder ablenken lassen, alle Sinne überfluten müssen. Abschalten.
Du kannst das Leben nicht zwingen, dass es sich all deinen Bedürfnissen anpaßt. Es werden Dinge passieren, die dir nicht, die dir nicht passen und deshalb geht es darum, den Tanz des Lebens bewusster zu tanzen. Sich flexibel an jede Situation anzupassen und nicht blind zu reagieren, sondern bewusst dazu antworten.
Und eine Perspektive, die mir in letzter Zeit auch immer wieder so n bisschen frischen Wind reingebracht hat, ist diese Perspektive, dass man sagt, ich mein Kinder, die die kennen und nicht das Konzept Arbeit für Kinder, für Kleinkinder da, da gibt es nicht, ich muss arbeiten, das ist etwas, was einem beigebracht wird. Und lange Zeit wurde einem beigebracht, dass Arbeit etwas ist, das nicht mit Spaß in Verbindung gebracht werden sollte.
Arbeit ist etwas, das man macht, um Sicherheit zu gewährleisten, um Geld zu verdienen, es geht immer um das wie, kann ich möglichst viel Geld verdienen, Thema, weil Geld ist eben Sicherheit und und heute auch mehr als das, es sind Erfahrungen, die man sich damit erkaufen kann und Erfahrungen wollen wir haben, weil ein gutes Leben besteht aus vielen Erfahrungen und wenn wir viel Geld haben, können wir viel Erfahrung machen und das führt natürlich dazu, dass wir ein großes, erfülltes Leben führen. So die Annahme.
Die Realität ist aber natürlich meist anders. How ever wir verstehen. Wir verstehen viele Dinge als Dinge, die wir tun müssten. Wieso ne to do Liste bearbeiten wir unser Lebensalltag und glauben, wir können erst happy sein, wenn wir das und das und das und das abgehakt haben. Aber was ist, wenn wir das einfach mal wieder mit einem kindlichen Auge sehen? Alles ist ein Spiel, alles die Toilette putzen ist ein Spiel, die Wäsche waschen ist ein Spiel. Den Podcast hier aufnehmen ist ein Spiel. Ich möchte das nicht wie in Arbeit, wie der Arbeit betrachten, das ist soll nicht wie ne Arbeit sich anfühlen wie n.
Ah ich muss heute nen Podcast aufnehmen wenn ich das jetzt nicht mache, dann wird es eng und dann nein. Ich entscheide mich heute Podcast aufnehmen zu spielen und es ist dann ja auch viel spielerischer. Intrinsisch motivierter, weniger auf. Hoffentlich gefällt dir das, was ich hier sage ausgelegt.
Fuck it. Es muss niemandem gefallen. Ich darf einfach darüber sprechen und ich darf mir die Erlaubnis geben, diese Worte zu verwenden und ich darf einfach über Themen sprechen, die mich gerade berühren. Und wenn es jemanden stört, sei dem so. Und wenn es jemand feiert, fühle ich cool. In jedem Fall Just Steward because I wanna play with it.
Und dann können sogar die Routiniertesten, Alltäglichsten Erledigungen einkaufen gehen, Gespräch führen, ja Essen machen, kochen und all diese Dinge spielerisch angegangen werden. Das ist eine Perspektive, kann man mal probieren in jedem Fall. Musste man sagen, ist ne Sache des Fokus. Auf worauf fokussiere ich mich?
Fokussiere ich mich jetzt auf? Ich muss ne Aufgabe erledigen und erst dann, wenn ich diese Aufgabe erledigt hab, bin ich frei und kann Dinge tun, die ich tun will. Konzentriere ich mich auf das Problem oder konzentriere mich auf dessen Lösung? In jedem Fall die Energie. Fließt immer in die Richtung, in die wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Und.
Es wäre jedem. Es wäre immer ratsam zu sagen, morgens sein Handy ausgeschaltet zu lassen, sich einfach einen Standard Wecker zu holen. Der einen auf ne Standardweise weckt und dass man nicht direkt das Handy in die Hand nimmt. Das hat ne Signalwirkung und vor allem wenn man jemand ist, der die Benachrichtigung nicht ausgeschaltet hat, flutet es erstmal den Verstand mit einem Dopaminkick, den man wahrscheinlich schon braucht, weil man sich so sehr daran gewöhnt hat. Aber einfach mal morgens aufzustehen und das Handy ausgeschaltet zu lassen und die erste Stunde des Tages einfach nur für sich zu nutzen, die Energie in sich selbst zu investieren, in die eigene Realität. Das kann schon sehr viel
Einfluss darauf nehmen, wie man sich den restlichen Tag fühlt und wie man sich in gewissen Situationen verhält und wie man Entscheidungen trifft. Geht man in der Intention diesen Tag oder lässt man sich einfach nur. Go with the flow. Von den Umständen hin und Herreißen. Du entscheidest Where the Focus goes. Energyflows.
Und ja. Es gibt Phasen, in denen in Anführungsstrichen Entspannungstechniken vielleicht nicht so funktionieren. Phasen, in denen der Druck, der Stress einfach überwältigend scheint, wo der Druck von allen Seiten auf einem lastet. So sei es durch berufliche Deadlines, durch Familiäre. Verpflichtungen durch Erwartungen, durch gesundheitliche Bedenken und Sorgen. Und auch hier die Frage, wenn wenn einfach alles zu viel ist, was kann man tun?
Was kann man tun, wenn man das Gefühl hat, kurz vorm Burner zu stehen? Sich zunächst einmal daran erinnern, alles ist gut, alles ist gut, auch wenn sich im Moment nicht so anfühlt. Dein Gefühl muss nicht immer. Muss nicht immer, wie soll ich sagen, ja, die war der Wahrheit entsprechen. Es ist schwierig, ich finde es schwierig zu beschreiben mit Worten, weil es ne Erfahrung, die man selbst machen muss und die du sicherlich schon aufgemacht hast. Du hast etwas gefühlt und wir sagen auch oft, hör auf dein Gefühl und dann ist man so verwirrt, weil mein Gefühl sagt mir eine Sache, aber wenn ich diese Sache wirklich tun würde, würde ich total Chaos anrichten und dann habe ich nicht auf mein Gefühl gehört und das wurde
irgendwie dann alles besser, weil ich habe nicht auf mein Gefühl gehört, die Sachen haben sich wieder von selbst gelegt, ich bin nicht komplett reingefahren in das ganze Ding und da ist ja die Frage, hey was, auf was soll ich jetzt hören? Ist mein Gefühl wirklich der richtige Ratgeber in dem Fall oder ist es einfach nur eine Sache, die reagiert auf meine Umgebung, die reagiert auf meine Gedanken, was sind Gefühle und diese Frage kann ich auch nicht einfach so beantworten, aber ich möchte sagen alles ist gut, auch wenn sich im Moment nicht so anfühlt, Gefühle verändern sich und du hast es selbst in der Hand.
Niemand ist hilflos. Es gibt immer Dinge, die du, die du kontrollieren kannst. Und einfach das kontrollierbare zu kontrollieren, also sich bewusst zu machen, in egal welcher Situation du dich grad befindest. Es gibt Dinge, über die hast du Kontrolle. Und selbst wenn es zu scheint, ganz wenige Dinge, dann sind es die Dinge, die du kontrollieren kannst.
Und für mich war es immer zum Beispiel aufschreiben, schreiben im Allgemeinen, Journaling, Tagebuch führen. Das hat mir immer ein Gefühl von Kontrolle gegeben, wenn ich mich gerade komplett verloren habe, mich komplett verloren gefühlt habe. Dann war das etwas, wo ich das Gefühl hatte, OK, alles scheinen gerade in mir drunter und drüber zu gehen, aber das hier kann ich kontrollieren.
Ich kann aufschreiben was hier gerade abgeht, das gibt mir ein Gefühl von Selbstwirksamkeiten kleinstem Ausmaße. Aber es ist wichtig, weil wir müssen irgendwo anfangen. Wir müssen dann von dort aus weiter Stein für Stein, Brick for Brick auflegen und. Uns die beständige Mauer unseres Selbstwerts wieder aufbauen. Wenn es mal komplett zerbrochen ist. Was vielleicht bei vielen der Fall ist. Bei mir war es so.
Und. Was kann man kontrollieren kann? Man kann verzichten, bewusst verzichten auf den Konsum von Social Media. Man kann Social Media Apps von seinem Handy löschen, Benachrichtigung ausschalten. Und dass wir es erstens. Oder das führt erstens dazu, dass man diese innere Reizüberflutung ein wenig.
Reguliert. Die man eben gerade auch nicht braucht. Und zweitens dieser Negativvergleich. Mit anderen wird einfach reduziert. Dieser Vergleich mit anderen ist etwas, was einen tierisch unter Druck setzt. Vielleicht ist es dir selber aufgefallen. Das macht man auch oft ganz unbewusst, wenn man eben Social Media konsumiert. Das ist nicht etwas, das vollkommen im Bewusstsein stattfindet, nach dem Motto der Macht, das auch. Ich fühle mich jetzt voll blöd, weil ich vergleich mich gerade mit dem und nein, es ist alles nur so nen subtiles. Und wenn man dem danach geht, kommt man darauf. OK, warte mal, ich tu mich hier gerade vergleichen. Und das braucht man einfach nicht, weil es führt nie zu irgendeinem besseren
Lebensgefühl, eben zu einer höheren Lebensqualität. Konzentrier dich auf die Dinge, die du kontrollieren kannst. Fokussiere dich, geh in die Tiefe. Und dann achte auf die Basics. Die Basics sind Schlaf, Bewegung. Licht ja, Licht ich mein. Selbst wenn der Tag so bewölkt ist, du wirst draußen immer noch mehr Licht bekommen, als es in der Wohnung bekommst.
Geh einfach raus, geh einfach raus. 20 Minuten frische Luft. Trinken großes Glas Wasser und ernähr dich möglichst. Natürlich. Damit meine ich jetzt nicht, dass natürliche Nahrung immer in jedem Fall besser ist. Ich meine einfach nur. Gebt dem Körper die Nährstoffe, die er benötigt, um gut zu funktionieren.
Und manchmal ist weniger mehr. Weniger Bildschirmzeitung. Weniger Zeit auf Social Media, weniger unnötigen Ballast in sich reinstopfen. Sowohl normale Lebensmittel als auch geistige Nahrung, die man sich die ganze Reinstopft einfach mal die Verdauung geistig und körperlich arbeiten lassen, für sich arbeiten lassen.
Und das ist wundervoll, wenn du einfach mal weniger reinschiebt und einfach mehr da sein lässt, vertrauen lässt. Und was kann man noch tun? Man kann aktiv Nachhilfe fragen, wenn man sich überfordert fühlt oder man glaubt, man benötigt jetzt irgendwo hier Support. Aktiv den Schritt rausgehen und jemanden anrufen. Und sagen, Hey, ich bräuchte Grad mal einfach jemanden, der mir zuhört oder ich brauch einfach mal n Rat und ich bin hier grad voll am Feststecken bei einem Thema und ich benötige einfach mal Hilfe.
Und du wirst dich wundern, wie viele Menschen bereit sind zu sagen, ja, liebend gerne. Weil es ist immer eingeben und nehmen so. Wenn du da jemand Nachhilfe fragst, dann ist auf der anderen Seite jemand, der Hilfe geben kann und das fühlt sich gut an, jemandem zu helfen. Das heißt, du gibst jemand anderen damit auch die Möglichkeit, sich gut zu fühlen. Und.
Grenzen setzen auch. Ja, wenn du jetzt zum Beispiel sagst, du hast Momente, Leute treten mit Erwartungen an dich ran. Oder im Beruf oder irgendwas. Ich weiß nicht, in welchem Ausmaß das jetzt bei dir ist. Entschuldigung, ich muss mal n Schluck trinken. Aber bewusst Grenzen zu setzen, zu sagen, Nee, das will ich mir nicht noch aufladen, das passt so.
Ich muss das auch nicht machen, nur damit die andere Person jetzt glücklicher mit mir ist oder ich den Erwartungen der anderen Person gerecht werde. Fuck it. Diese einfach Grenzen setzen zu sich stehen, über seine Gefühle sprechen oder darüber schreiben. Und manchmal auch einfach nur erkennen, dass man diese Last, die man in sich trägt.
Vielleicht gerade nicht ändern kann. Und dann gibt man sich dem hin und sagt, OK, it is what it is. Ich kann es gerade im Moment nicht ändern und ich akzeptier, dass ich diese Last in mir habe und ich geb sie da mit dem Universum ab. Denn ich hab nur begrenzte Energieressourcen. Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und.
Und ich kann sowieso nicht schneller sein als der nächste Schritt. Also egal, was gerade in meinem Kopf alles stattfindet. Ich kann eh nur Dinge step by step tun. Und dieser moderne Leistungsdruck, der mir ständig von außen angetragen wird, dieses ich muss jetzt für mich persönlich auch so n Thema, um den Algorithmus auf Instagram gerecht zu werden, mehr Beiträge liefern oder so und und auch podcastfolgen vielleicht noch mehr machen, oder I Don't Know noch n zweiten Podcast am besten öffnen, oder? So viele Sachen, wo man sich denkt. Sollte ich die, sollte ich das oder sollte ich einfach weniger Scheiß drauf geben, so weniger?
Weniger mich, drum sorgen weniger mich drum kümmern dieser moderne Leistungsdruck, der mir sagt, ich muss immer mehr Content produzieren. Who the Force gute Dinge brauchen Zeit und ich bin bereit, mir die Zeit zu nehmen, weniger zu posten, dafür mehr Qualität zu liefern, mit der ich dann auch stimmig bin, zufrieden bin, wo ich auch das Gefühl hab, es macht mir Spaß, diese Dinge zu entwickeln.
Und etwas, was bei mir auch gerade präsent ist und wie ich das auch gerade für mich Handhabe, ist, weil gerade wirklich so viele Aufgaben im Leben Aufmerksamkeit erfordern, in sehr vielen verschiedenen Lebensbereichen würde ich das gerade nicht über einen Wochenplan strukturieren, würde ich nicht wirklich klarkommen, ich würde diese Aufgaben nicht erledigen können. Das bedeutet, wenn einem scheinbar. So viele Aufgaben im Kopf rumschwärmen so viele to do s, da sind so viele Dinge, die einen irgendwie also, die erledigt werden müssen, auch.
Dann hilft es enorm, sich einfach mal hinzusetzen, nen Zettel zu nehmen und dann Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag drauf zu schreiben nebeneinander. Und dann schreibt man auf OK. Montag mach ich das, Dienstag das und nicht 15 Sachen drauf packen, sondern sich auch immer bewusst die Frage stellen.
Was ist wirklich wichtig und was hat auch eine gewisse Dringlichkeit? Was muss erledigt werden und wenn man das dann macht und das nicht mit diesem. Wie soll ich sagen, ich weiß, ich hab vorhin von spielerischen, von spielerischer Herangehensweise geredet und das kann man auch hierauf beziehen. Es wird sich natürlich nicht immer wie n Spiel anfühlen, aber n Spiel erfordert eben n gewissen Rahmen einen gewissen Rahmen, in dem man sich auslebt, in denen es gewisse Regeln gibt, indem man auch versteht, OK hab ich das Spiel jetzt. Auf die richtige Art und Weise gemeistert. Und wenn man sich selbst ne Struktur hingibt, das bedeutet, man entscheidet sich täglich für ne klare Struktur und Aufgabe, dann leidet man weniger unter
dieser Decision Kritik und diesem ständigen Drang, Entscheidungen treffen zu müssen, dann wenn 1000 Dinge irgendwie im Kopf herumschwirren und man morgens aufsteht und man da schon sich unter Druck gesetzt fühlt und man nicht weiß, was soll ich Neues tun und dann macht man am Ende gar nichts außer zu prokrastinieren, weil man diesen Druck nicht klarkommt, weil man diesen Schmerz nicht direkt.
Direkt konfrontieren kann, weil man einfach nicht weiß wie, weil man einfach überfordert ist. Dann hilft es enorm, durch die Dinge aufzuschreiben und sie in einem klaren wöchentlichen Programm zu strukturieren. Und das heißt ich, ich entscheide mich am Wochenende dafür, wie die nächste Woche ausschaut, ich sage ok, an diesen und diesen Tagen gehe ich trainieren, an diese und diesen Tagen wird das und das gemacht, so, dann mache ich Podcasts, dann schreibe ich es, dann nehme ich auf, dann mache ich Beiträge, dann kümmere ich mich um das Studium und dann lerne ich hier für diese Prüfung, und das muss dann einfach erledigt werden.
Und dann geht man Tag für Tag durch diese Dinge durch und es fühlt sich dann auch viel angenehmer an, das Leben zu erfahren, wenn man eben sich um diese Dinge kümmert und egal, wo du gerade mit ihm stehst, egal was gerade deine Probleme sein mögen, egal welche Aufgaben gerade von dir Aufmerksamkeit erfordern. Just Stewart.
Es hilft eh nix, es bringt nix, wenn du da auf deiner Meditationskissen sitzt und innerlich diesen enormen Druck verspürst, weil du eigentlich weißt, was du tun solltest. Aber glaubst du löst diesen Druck auf, indem du dahin dich hinsetzt und atmest? Ich mein Meditation ist Gold wert. Es ist 1 der wichtigsten Elemente in meinem Lebensalltag geworden und ich möchte es nicht. Nur ein Prozent kleinreden.
Aber was ich damit sagen will ist, du kennst die Antwort, du weißt was zu tun ist. Du weißt, was Priorität gerade hat und du weißt auch, dass es nicht einfach ist. Und du weißt auch, dass du dich überwinden musst, dass du einen Teil deines selbst überwinden musst. Nämlich dieser Teil, der sich der Angst hat, der Angst hat vor diesem unsicheren, Unkomfortablen.
Sich konfrontieren mit dem mit den Dingen, die gerade Aufmerksamkeit erfordern und die vielleicht mehr fordern als zu vielleicht Grad bereit ist zu geben. Aber Just Steward geht darauf zu starten mit dem einfachsten Schritt und dann geh Schritt für Schritt weiter und weiter und Blick dann zurück und erkenne die Weisheit.
OK. Abschließend möchte ich noch möchte ich einfach noch 3 Perspektiven einbringen, die sich bisher für mich immer bewahrheitet haben. Und zwar erstens. Ich hab keine Zeit, um mich zu stressen. Ich hab keine Zeit, um gestresst zu sein. Weißt du, wir reden immer von Zeit zu nach dem Motto, Ah, ich hab keine Zeit und und ich muss schnell und ich muss dies schnell und ich muss da schnell und lass mich noch kurz das und das und nein.
Dieses Ganze sich selbst unter Druck setzen, weil man meint, man hätte keine Zeit. Das ist unnötig. Unter irgendwann hab ich gesagt, Hey, weißt du was? Ich habe keine Zeit, um gestresst zu sein, ist einfach keine Zeit da. Ich will die Zeit genießen, die ich habe, so gut es geht. Und dafür erstelle ich mir wochenpläne und Strukturiere meinen Alltag und akzeptiere einfach mal, dass ich zu mir stehe und Dinge tue, die mir gerade persönlich wichtig sind und.
Projektumsätze, die mich persönlich berühren und erfüllen und wo ich ja das Gefühl hab, hey, ich tue hier was Gutes für mich und für andere. I go this way i should this way. Und zweitens, oft ist die beste Reaktion gar keine. Weißt du, wir neigen in diesen impulsiven Gedanken und und Gefühlen oft dazu, schnell zu reagieren.
Wir glauben, wir müssen jetzt schnell etwas bestellen, schnell etwas sagen, schnell etwas tun. Und oft merkt man dann in diesem gestressten Zustand passiert einem gerade das Unnötigste, so man es fällt irgendwem was runter oder man man fällt die Treppe blöd und man stößt sich irgendwo an und. In diesem Stress, wo man schnell etwas tun zu müssen, wird man dann vom Leben sozusagen aufgerufen.
So chill dein Leben. So einfach so einen kurzen Break zu machen, weil. Eben mal kurz innezuhalten zu merken, ich muss es nicht auf diesen Impuls reagieren. Ich hab ne Wahl, ich muss nicht reagieren und ja, das ist nicht immer einfach und ja, das fühlt sich auch oftmals unangenehmer Mama unangenehm, aber dafür. Unter anderem dafür meditiert man um, damit um Lehr, um zu lernen, damit klarzukommen, umzugehen und diesen inneren Turbulenzen, die einen ständig zu irgendwelchen neuen Entscheidungen drängen, nicht reagieren. Oft ist die beste Reaktion gar keiner, und last but not least. Chill dein Leben und vertraue darauf. Alles ist dann da, wenn du es brauchst. Das sind nur die 3 Dinge, die
sich für mich persönlich bewahrheitet haben und die ich im Alltag immer wieder mir bewusst machen möchte, ob sie auch für dich zutreffen, das entscheidest nur du selbst. Und was gibt es jetzt zu tun? Nichts einfach mal nichts, tu einfach mal nichts, lass diese Informationen einfach mal sacken und ich weiß, was so einfach klingt, ist in der heutigen Welt eine wahre Herausforderung und deswegen noch ihren abschließenden pro Tipp schalte dein Smartphone aus.
Schalt es einfach mal aus und erkenne darin. Diese Freiheit, dieses. Ich bin nicht erreichbar, chillig. Ich muss nicht überall. To Date bleiben oder schauen, was jetzt andere Leute treiben, chillig, ich bin da, ich bin bei mir, ich bin bei anderen, die gerade mit mir sind, ich bin im Leben. Und ja. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit. Ich danke dir von Herzen für deine Aufmerksamkeit, weil. Es ist echt schön, das machen zu dürfen und Menschen zu haben, die sich das ja auch gerne anhören und. Ich möchte noch ein Zitat vorlesen, was ich hier gerade vor mir sehe, was ich letztes aufgeschrieben hab. Und zwar ist das Zitat Folgendes, die Kunst ist. Akzeptieren lernen.
Nur das kontrollieren wollen, was man auch kontrollieren kann und die übrigen 99,9% loslassen, nicht mit der Gegenwart kämpfen, nicht gegen die Umstände rudern, sondern lernen, vertrauensvoll zu segeln, stets entlang der Gezeiten des Lebens, immer mit dem Rückenwind des ganzen Universums. Vielen Dank, mach's gut, wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt, komm klar digga, Check die Show Notes ab, du findest da alles wichtige, ob das Buch oder eine Spende oder eine Bewertung, Check einfach raus und bis dahin mach's gut ciao ciao.