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Shownotes
(EP86) Wie man besser mit Disharmonie klarkommt.
Nimmst du jeden Sche*ß persönlich? Jagst du oft die Anerkennung durch Perfektion? Kommst du überhaupt nicht mit Disharmonie klar? Sagst du oft „Ja“, auch wenn alles in dir „Nein“ schreit? Überinterpretierst du neutrale Aussagen oder Gesten anderer Menschen? Kümmern dich die Bedürfnisse anderer mehr als deine eigenen? Fällt es dir schwer, Anfragen abzulehnen, selbst wenn sie dich überfordern?
Wenn du mehrheitlich mit „Ja“ geantwortet hast, dann ist diese Folge wie für dich gemacht.
***
ALLE INFOS ZUM LIVE-EVENT:
• Was? Ein Tag zum Klarkommen: Interaktiver Selfhelp-Workshop.
• Wann? Samstag, 21. September 2024 (11 bis 16 Uhr)
• Wo? AFFEKT (Wittelsbacherstraße 37, 83022 Rosenheim)
• Preis? 29€ für das gesamte Event.
• Das Event ist auf 30 Teilnehmer begrenzt.
ANMELDUNG:
Schreibe einfach eine Mail mit dem Betreff „Ein Tag zum Klarkommen“ an kommklardigga@gmail.com
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar, digga, mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um das Thema People priesing ein Thema, was mich lange Zeit berührt, hat mich immer noch phasenweise berührt und wofür ich oder worüber ich ein paar Perspektiven einfach teilen möchte. Doch bevor ich jetzt mit dem Thema starte, möchte ich noch vorab eine mega wichtige Info raushauen und zwar es ist endlich soweit, wir werden in diesem Jahr das allererste Live Event starten mit dem Namen ein.
Zum klarkommen dahinter steckt eine Art interaktiver Selfie Workshop. Wir werden gemeinsam meditieren, Breathwork praktizieren, man bekommt Impulse an die Hand, um selber einfach langfristig klarzukommen und ja, ist einfach eine Menge geplant und das ganze findet am 21 September statt, das ist ein Samstag von 11 bis 16:00 Uhr hier bei mir in der Hood aktuell in Rosenheim, also im tiefsten Süden.
Und der Preis ist 29€ für oder pro Person. Und wir begrenzen die Teilnehmerzahl auch auf maximal 30 Teilnehmer. Wir wollen ne ne enge Connection schaffen, wir wollen interaktiv miteinander zusammenarbeiten und wenn das für dich interessant klingt, wenn du da Bock drauf hast und dich dafür anmelden möchtest, ganz easy in den Shownotes ist eine Mail da einfach eine Mail direkt hinschreiben und alles andere wird dann via Mail geklärt.
Also wie gesagt solltest du Bock haben Samstag 21. September 11 bis 16:00 Uhr hier. Heim. Ich würd mich mega freuen und ja das erste Mal. Also wir werden daraus einfach auch ne Art Testlauf machen müssen und schauen wie es so läuft und ich würd mich mega freuen wenn du mit am Start bist. Und das dazu genau. Lass uns mit der Folge starten.
People pleasing beliebtes Thema. Ich glaub das ist aktuell auch so n heftig gehypter Begriff, deswegen muss ich es einfach mit aufnehmen und n paar Fragen die ich jetzt einfach mal so in den Raum werfen möchte und vielleicht kannst du dich mit ein oder mit der ein oder anderen Frage identifizieren nämlich. Nimmst du vieles persönlich oder rechtfertigst dich häufig, suchst du Anerkennung, indem du alles versuchst, perfekt zu machen.
Also immer nach Perfektion strebst und dich dadurch auch vielleicht selber sabotierst. Vermeidest du Disharmonie um jeden Preis? Also hast du unglaublich Schwierigkeiten damit, wenn du irgendwie so n so ne disharmonische Beziehung sich anbahnt oder überhaupt sich in einer Beziehung dieses Gefühl von Ah, hier sind Differenzen sich auch tut. Sagst du oft ja, obwohl du nein meinst, überinterpretierst du oft neutrale Aussagen, oder?
Stellst du die Bedürfnisse anderer über deine eigenen, fällt es dir schwer. Anfragen abzulehnen, selbst wenn sie dich überfordern oder du gar keine Lust darauf hast. Und last but not least ist es dir wichtiger, was andere über dich denken, als was du selbst über dich denkst. Einfach nur ehrlich für dich selbst.
Wenn du. Ein paar dieser Fragen schon mit Ja beantworten konntest, dann sage ich herzlich willkommen im Struggles, People, Play Things und wie ich bereits erwähnt hatte, ist es n Thema, was mich auch ja lange Zeit irgendwo berührt hat. Ich hab es aber nie so geframed also ich hab mich immer als extrem sensibel wahrgenommen und einfach als Harmoniebedürftig, aber hab selber gar nicht so richtig wahrgenommen, dass es auch dazu geführt hat, dass ich teilweise auch Beziehungen per se gemieden habe, in Freundschaften auch immer auf Abstand geblieben bin bis zu einem gewissen Grad mich einfach nicht mehr gemeldet habe, weil ich. Damit klarkam, wenn sich Probleme aufgetan haben, die in Beziehungen in egal was für eine
Art von Beziehung einfach auch aufkommen. Weil wir Menschen sind, weil Menschen einfach auch komplex sind, weil wir Probleme mit in die Beziehung einbringen, weil wir persönliche Sichtweisen, Meinungen, Ideen und Vorstellungen haben und es nicht immer mit den anderen korreliert und. Ja, Disharmonie ist einfach natürlicher Teil jeder Beziehung und es geht halt darum, dass auch auf ne gesunde Art und Weise oder auf ne gesunde Art Weise mit klarzukommen. Und.
Wenn du noch nie von dem Phänomen gehört hast, unterm Strich könnte man sagen, es ist einfach ein Verhalten, bei dem eine Person sich ständig darum bemüht, es allen Recht zu machen. Sich bemüht, anderen zu gefallen und einfach Erwartung zu erfüllen, um bloß keine Ablehnung zu erfahren, weil das ist das große Problem, dieses Gefühl abgelehnt zu werden, da, damit kommen Menschen diesem Verhaltensmuster einfach nicht klar und das passiert dann auch auch oft auf Kosten der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, wenn man diese hinten anstellt. Und soziale Beziehungen sind einfach, wie schon erwähnt, die sind immer von gewissen Disharmonien auch durchzogen, weil wir wie gesagt Menschen sind und Menschen nicht immer easy sind und wenn man halt
dieses People pleasing Muster in sich trägt, dann hat man oft das Gefühl, dass man in vielen Beziehungen mit einer inneren Anspannung lebt. Und. Man interpretiert schon oft die subtilsten Signale so als ne Bedrohung für das eigene selbst. Ganz random mit einem Beispiel reingeworfen, wenn zum Beispiel. Der Nachbar in einem Auto an die vorbei fährt und dich einfach mal nicht gegrüßt hat oder nicht angelächelt hat und. Statt zu denken, okay, der hat vielleicht einen schlechten Tag oder irgendwie, bei dem läuft wohl gerade nicht so gut oder irgendwas dergleichen.
Nein man überträgt es direkt auf den eigenen, auf den eigenen selbst oder auf die eigene Person, ist irgendwas falsch, habe ich irgendwas falsch gemacht? Also man wertet es direkt als negative Beurteilung auf sich selbst oder über sich selbst. Und das ist hier das besondere Muster, auch in dem Sinne. Dass, wenn man dieses People pleasing in sich trägt, wirkt man zwar oft bemüht um andere Menschen, man will, dass es ihnen gut geht, man will, dass es zwischen einem gut läuft, aber in Wahrheit kreist man sehr viel um sich selbst, weil diese ganzen freundlichen Bemühungen, wenn du so willst, sind oft auch nur ein Versuch, das eigene Selbstbild zu bestätigen, also zu sagen, Hey, ich bin da und
ich bin okay, jemand hat mich gesehen, jemand hat mich bestätigt, ich ich bin, ich bin liebenswürdig. Und es geht dabei weniger um diese selbstlose Freundlichkeit. Also einfach nur diese Geste, einfach etwas Gutes tun zu wollen oder um ne soziale Gewohnheit. Es geht vielmehr um dieses tief verwurzelte Muster, nämlich die Angst, nicht gut genug zu sein und der ständige Versuch.
Das eigene, fragile Selbstwertgefühl auch zu schützen. Und die Frage ist natürlich auch, wie kommt es überhaupt dazu und was kann man tun, um sich endlich in seinem eigenen Dasein bestätigt und auch sicher zu fühlen, ohne dafür ständig die Zustimmung und die Anerkennung anderer einzufordern oder von dauerhafte Harmonie abhängig zu sein, die es nie geben wird.
Und. Man muss natürlich wieder sagen, wieso vieles in den psychologischen Bereich ist. Auch das People Pleasing oder dieses pleasing Muster, wenn du so willst. In der Kindheit entstanden nämlich. In den frühen Jahren unseres Lebens, da entwickeln sich einfach grundlegende Verhaltensmuster und wir wollen als Kinder unsere Bedürfnisse erfüllt bekommen oder sie erfüllen.
Und dabei gibt es einige zentrale Grundbedürfnisse, die. Allgemein bekannt sind, wie zum Beispiel das Bedürfnis, auch Bindung. Selbstwerterhöhung Selbstwertschutz nach Freude beziehungsweise Lust, Vermehrung und Unlustvermeidung und Orientierung Kontrolle und ich möchte mal kurz über diese einzelnen Bedürfnisse sprechen und damit man es ein bisschen besser nachvollziehen kann.
Wenn wir eine Sache als Kinder suchen, wir kommen in diese Welt quasi hinein und wir blicken in diese komplett. In diese komplett abgespacete Realität mit ihren komplexen Regeln. Und wir suchen natürlich nach Sicherheit und Sicherheit, ist Bindung, das heißt, wenn wir das Bedürfnis nach Nähe, nach Schutz und Zuwendung erfüllt bekommen, dann fühlen wir uns safe. Wenn wir aber, und das erleben sehr viele Menschen und sehr viele Kinder, wenn wir, wenn wir es erleben, nur dann geliebt und akzeptiert zu werden, wenn wir, wenn wir genau das tun und sagen, was gewollt wird, was gewollt ist, wenn wir brav und gefällig sind, dann lernen wir, dass unser Wert von der Zustimmung anderer abhängig ist.
Das heißt, wir haben keinen bedingungslosen Wert in uns, einfach nur, dass wir da sind, und wir werden geliebt, einfach nur, weil wir da sind und dafür nichts Besseres tun müssen. Nein, man hat gelernt, man muss eine gewisse Rolle. Verkörpern. Man muss gewisse Dinge sagen, man muss gewisse Dinge tun, damit man sich diese Bindungssicherheit geben darf, damit man das Gefühl hat, hey, ich gehöre dazu, ich bin in Sicherheit und dadurch entwickelt man einfach im Laufe der Zeit die Angewohnheit, anderen zu gefallen und angefangen zu wollen, um diese Bindung und diese Sicht, dieses Sicherheitsgefühl in sich aufrechtzuerhalten. Und dann das andere Bedürfnis, nämlich das Bedürfnis aus Selbstwert.
Wir haben alle das Bedürfnis, wertvoll zu sein. Wir wollen, wir wollen gemocht werden, wir wollen wertvoll sein, wir wollen uns wertvoll fühlen, aber wenn wir ständig zum Beispiel kritisiert werden oder abgewertet werden, was auch häufig vorkommt, auch oft ganz subtil, das kann schon, es könnte nur Kommentare sein, die von der Großmutter kamen oder von dem Großvater kamen oder was auch immer, die aber öfter gehört wurden und die dann zu einer Art kleinen Software in uns werden, und die Spiele ich nicht so auf, stell dich nicht so an und so weiter und so weiter.
Dann entwickeln wir mit der Zeit so n ja unauthentisches ich Gefühl so hey, ich darf nicht so sein wie ich bin und dadurch leidet das Selbstwert oder das Selbstwertgefühl. Und um dieses zu schützen, beginnen wir. Uns durch Lob und Anerkennung anderer zu definieren. Wir versuchen Perfektion zu erreichen und Disharmonium jeden Preis zu vermeiden, weil wir glauben, dass unsere Fehler und unsere menschlichen Facetten, unsere Unzulänglichkeiten uns weniger liebenswert machen und deswegen versuchen wir ständig nach außen hin dieses perfekte Ideal zu verkörpern, weil nur dann glauben wir. Sind wir wertvoll?
Und dann dieses Bedürfnis, über das wird uns der Freude ist auch so, n ganz natürliches Bedürfnis, dass jeder von uns kennt. Wir wollen alle Spaß am Leben haben und das kann jeder jetzt für sich definieren, die einen suchen Spaß per Drogenexzessen und die anderen suchen Spaß in einfachen Dingen, aber in erster Linie wollen Freude haben, wir wollen Spaß am Leben haben, das bedeutet, dass wir positive Erfahrungen in unserem Leben suchen und Negative vermeiden wollen. Und wenn wir als Kinder lernen, dass unser Wohlbefinden davon abhängt, dass wir anderen gefallen, beginnen wir. Unsere eigenen Bedürfnisse unterdrücken, um Konflikte und negative Emotionen zu vermeiden.
Und wir sagen mehr und mehr ja, obwohl wir eigentlich nein meinen, weil wir Angst vor dieser Ablehnung, Ablehnung und Enttäuschung haben. Also bei diesem People pleasing Muster geht es vor allem um diese 2 Bedürfnisse, Bindung und Selbstwert, und wenn diese Bedürfnisse nicht wirklich gesund gedeckt wurden, dann führt es einfach dazu, dass wir in allen anderen Bereichen dieses Versuchen zu schützen, aufrechtzuerhalten und das Bemühen darum, dass wir gesehen werden, gemocht werden und dass den Leuten das zu geben, was sie hören wollen. Damit wir bestätigt werden in unserem Wert. Und last but not least gibt es noch das Bedürfnis nach Kontrolle, Orientierung.
Wir brauchen auch als Kinder immer n gewisses Maß an Gefühl, ein Gefühl von Kontrolle über das eigene Leben. Wir wollen uns selbstbestimmt fühlen, auch das ist kein Geheimnis, wenn aber zum Beispiel unsere Umwelt chaotisch oder unvorhersehbar ist, dann versuchen wir, diese Kontrolle zu erlangen, indem wir die Erwartungen anderer erfüllen und damit ihre Reaktion. Woher zu sehen und auf diese Weise versuchen wir dann, die Harmonie zu bewahren und unser Umfeld in gewissermaßen zu kontrollieren und diese tief verwurzelten Verhalten muss jetzt absolut oberflächlich angestellt wurden, bei begleiten uns oft ins Erwachsenenalter und hier beobachte wir dann diesen Struggle in unseren Beziehungen.
People Pleasing bezieht sich natürlich auf Menschen und ich würde auch behaupten, dass mehrheitlich. Es mehrheitlich Frauen von dem Thema betroffen, liegt auch einfach mitunter daran, dass Frauen einfach nicht nur also durch die Kultur schon mal geframte werden wie eine Frau zu sein hat, dass eine Frau immer zu allem ja und Amen sagen muss, bloß nicht zu viel Ecken und kannten hat und so weiter aber auch biologisch, psychologisch, psychologisch bedingt, dass Frauen einfach. Noch tiefer nen Wert darauf legen, innerhalb von sozialen Beziehungen eingebunden zu sein.
Und wenn da ne Art von Disharmonie herrscht, dann ist das auch erstmal n schwieriges Thema, was für das auch sehr verallgemeinernd ausgedrückt, aber ich versuche hier gerade auch nur so n bisschen oberflächlich das ganze Anzuschneiden, was für Männer vielleicht nicht immer so ein Ding ist, weil Männer nicht so krass in sozialen Beziehungen verwurzelt sind. Unter dem Strich ist aber jeder Mensch. Ein soziales Tier, ein soziales Wesen. Und ist jeder Mensch ist letztendlich auch von anderen Menschen eine gewisse, von einer gewissen Form abhängig. Und als Erwachsene bemerken wir dann oft diese Probleme in unseren Beziehungen, die wir als Jugendliche vielleicht verdrängt haben oder gar nicht sehen
konnten. Oder wir waren es einfach nicht bewusst darüber. Wir haben andere Dinge im Kopf gehabt, aber wir werden älter und man bemerkt plötzlich, oh, ich hab Probleme in gewissen Beziehungen, es ist häufen sich immer gewisse Muster an oder man triggert sich gegenseitig, man spiegelt sich und das führt dann auch oft im Extrem immer wieder zu Trennungen, zu Streitigkeiten, zu Brüchen, und das ist dann extremer Stress und.
Irgendwann versucht man abzuchecken, was geht hier eigentlich ab und dann bemerkt man vielleicht auch, dass man, dass man selbst irgendwie auch gewissermaßen das Problem darstellt, weil man selbstständig versucht, dem anderen immer das zu sagen, was er hören will und man selbst sich zurückstellt oder man glaubt, man muss sich ständig rechtfertigen oder man fühlt sich von ganz neutralen Aussagen schon persönlich attackiert und dann beginnt der Prozess, dann beginnt der Prozess, bei dem man das ganze aufarbeitet, bei dem man es versucht zu verstehen und besser zu machen.
Weil letztendlich dieses ständige Bemühen, es allen Recht zu machen, einfach anstrengend ist. Und weil man es auf lange Sicht auch nicht so aushalten möchte. Und ich möchte dazu sagen. Du bist kein People, Please niemand ist ein People Bläser, weil das ist ne Etikette so. Ich würde mich also man muss immer aufpassen wenn man sowas sagt wie ich bin dieses oder ich bin jenes, ich bin schüchterner Mensch, weil ich bin extraveteter Mensch oder ich bin ein People Pleasure dieses. Du, du framest dich damit schon so eng ein, dass du dir selbst gar nicht in Raum gibst.
Vielleicht auch etwas anderes zu sein und in dem Falle von People pleasing wenn du sagst, ich bin ein People, please, da muss man einfach sagen, Nein, bist du nicht, weil dieser. Psychologischen Modebegriff definiert nicht, wer du bist, sondern was du tust. Es ist also ein Verhaltensmuster und keine Identität, und ein Verhaltensmuster lässt sich ändern, indem man bewusst neues Verhalten übt.
Und ein neues Verhalten führt indirekt zu einer neuen Identität. Das heißt, jede Handlung, die wir ausführen, ist wie ne Art Stimme, die wir für ein bestimmtes Selbstbild abgeben. N Beispiel, wenn du zum Beispiel lernst, öfter nein zu sagen, dann stimmst du damit für ein Selbstbild ab, das die eigenen Bedürfnisse respektiert und ihnen Priorität schenkt. Wenn du beispielsweise beginnst, ehrlich deine Meinung zu sagen, ohne dich ständig dafür zu rechtfertigen, dann stimmst du dafür indirekt für ein Selbstbild ab. Das Selbstbewusstsein und Authentizität wertschätzt, oder? Wenn du regelmäßig Zeit für dich selbst einplanst und einfach auch die, die die Ruhe suchst und einfach auch zu gewissen Dingen nein sagst, dann dann
stimmst du auch damit. Gibst so ne Art Votup für ne Identität für n Selbstbild das. The Selfcare und innere Ruhe wirklich wichtig nimmt also, was ich sagen will, ist, jede unserer Handlungen, seien sie noch so klein. Sind ne Art vote, dass wir für ein selbstbildende Zukunft abgeben. Und je öfter wir diese Stimme abgeben, desto gefestigter wird diese Identität in der Zukunft.
Und als People please in Anführungszeichen verhält man sich vielleicht wie ne Person, die dauernd nach Harmonie strebt, aber das ist noch mal, das tut man nicht, wenn man schwach ist, sondern weil es einem so beigebracht wurde, weil man es sich beigebracht hat, weil es für einen der einzige Weg war, um als Kind diese innere Spannung aufzulösen.
Und sich ständig um die Erwartung anderer zu bemühen und den Menschen das zu sagen, was sie hören wollen, wird einfach im Laufe der Zeit zu einer Gewohnheit, weil man im Laufe des Lebens gelernt hat, dass man die Liebe anderer sowie den eigenen Selbstwert nur auf diese Weise erhalten kann. Und es ist wieder, wieso vieles, dieser Selbstwert, dieses was denke ich eigentlich über mich selbst in Wahrheit.
Nicht was geb ich andern vor oder was glaube ich, sondern was denk ich wirklich über mich selbst? Das eigentliche Problem ist dann, man hat einfach nicht gelernt, für sich selbst einzustehen. Man hat nicht gelernt, dass man wertvoll ist, so wie man ist, ohne dass man das etwas Besonderes tun oder leisten muss. Man hat auch nicht gelehrt, mit Ablehnung klarzukommen, was als Mensch ganz natürlich ist.
Wir alle stoßen auf Ablehnung, und das muss ja auch nicht mal auf dich bezogen sein. Das hat meistens nicht etwas mit dir persönlich zu tun, wenn Menschen dich ablehnen, dann ist es nicht so, dass sie dich ablehnen, sondern sie lehnen in erster Linie sich selbst ab und projizieren an ihre eigene Ablehnung auf dich. Ich will damit sagen, dass wenn du n schlechten Tag hast, wenn du einfach unglaublich schlecht drauf bist und die Welt ist einfach in dieser dunklen Emotion eingefärbt und. Man neigt dann dazu, auch andere Menschen in dieser Art und Weise zu behandeln, einfach von sich Wegzustoßen, auf Distanz zu gehen, Emotes Halt zu Mauern und diese Menschen wiederum nehmen es dann sehr schnell persönlich,
vor allem, wenn sie dieses polysing Muster in sich tragen. Die glauben dann nicht, du hast ein Problem in dem Sinne, du hast gerade irgendwie unter einer Emotion zu leiden, nein, sie glauben, dass du ein Problem mit diesen Menschen hast. Also du verstehst auch wieder hier, worauf ich hinaus möchte.
Und wenn man halt auch nie gelernt hat. Also man hat nicht gelernt, sich selbst einzustimmen. Man hat nicht gelernt, mit der Ablehnung klarzukommen, weil man im Kern einfach nicht gelernt hat, dass man, dass man OK ist, dass man gut genug ist. Und deshalb will man sich als Folge dieses mangels Gefühl des Mangelgefühls ständig anpassen.
Und. Wie passt man sich an? Indem man extrem sensible Antennen generiert, indem man extrem sensibel auf die subtilsten Ausdrücke anderer Menschen reagieren, die man. Versuch das Verhalten und die Erwartungen anderer zu antizipieren, damit man im Vorhinein schon den das geben kann, was sie wollen, damit man selbst. Nicht durch die Ablehnung bedroht wird oder dass das eigene selbst nicht kritisiert wird. Man versucht also immer wieder, es allen irgendwie recht zu machen und solange der eigene Selbstwert von der Bestätigung anderer abhängig ist.
Wird man damit beschäftigt sein, anderen und das zu sagen, was sie hören wollen, um die Dinge zu tun, die die meiste Bestätigung erfahren? Und im Kern ist es doch so, dann lebst du nicht dein Leben, sondern du lebst ne Kopie fremder Erwartungen, die ich deine eigenen sind, und du scheinst dann einfach innerlich gefangen zu sein, diesem ständigen Verlangen und der Suche nach.
Bestätigung. Und jetzt haben wir genug über Probleme geredet und über dieses ganze Thema. Ich bin Fan von Lösungen, ich mag es pragmatisch und möchte daher jetzt diesen Teil der Lösung widmen. Die Lösung ist, man muss lernen, öfter einfach drauf zu scheißen und man muss lernen wieder nen unabhängiges starkes Selbstbild zu fördern. Und das ist natürlich einfach gesagt. I know.
Und ich sag das aus ner Position heraus. Alter, ich hab mich so viel schon für Dinge gerechtfertigt, wo es unnötig ist oder mich entschuldigt, wo es gar nicht nötig war oder so viele Sachen persönlich genommen und ich hab auch immer immer noch heute merke ich dieses Muster immer wieder, ich glaube auch nicht, dass das jemals aufhören wird, also es ist komplett verschwunden sein wird.
Ich glaube einfach nur, dass man immer einen besseren Umgang schafft und dass man diese alten Muster. Die schon aus der Kindheit stammen. Einfach überschreibt mit einer neuen Software, mit einem Update und dieses Update muss man doch selbstbestimmt praktizieren, durch neue Verhaltensweisen, durch bewussten Umgang mit sich selbst, durch durch Selbstreflektion und so weiter aber das ist mal genauer in die Dinge reingehen, wie genau kann man das tun, wie genau kann man dieses pleasing Muster ablegen, wie genau kann man mit der inneren Disharmonie lernen umzugehen? Zu allererst.
Habe Geduld. Ich hasse diese Aussage. Ich will keine, ich will nicht geduldig warten, aber nein, wirklich. Geduld ist. Eine wichtige Eigenschaft, weil diese diese Veränderungen passieren, nicht über Nacht. Solche Muster verändern sich nicht über Nacht, deswegen gib dir einfach erstmal die Zeit, wenn du dir bewusst geworden bist über diese Muster, dann ist das schon ein riesiger Schritt, wenn du siehst, wie du versuchst, anderen gerecht zu werden und wenn du siehst, wenn du bemerkst, wie diese Anspannung in dir wächst.
Wenn jemand dir nicht zustimmt, oder? Sogar ablehnt oder kritisiert. Und du merkst, wie du innerlich zusammenfällst, wenn du das merkst. Wenn du das beobachten kannst und wenn du bei dir bleiben kannst, Alter, dann hast du schon einen Großteil der Arbeit erledigt. Und dann als nächstes, Ich nenne es Space Camp, dieses diesen, diesen Ort in dir schaffen, diesen diesen inneren Safe Space kultivieren.
Das ist so unheimlich wichtig, weil wenn du immer auf der Suche nach Bestätigung bist, wenn du ständig den Erwartungen anderer gerecht werden willst, dann bewegst du dich immer in impulsiven Handlungen in Reaktionsweisen, für die du dich nicht frei entscheidest. Wenn du aber diesen inneren Safe Space kultivierst, ich meine mit diesen Ort in dir.
Den du jederzeit, den du jederzeit in dir trägst. Dieser Ort, der immer ist, der immer sicher ist, der immer jetzt ist. Und die ich einfach auch kennenlernst in diesem Ort. Wenn du ausdrückst, was du denkst, was du wirklich denkst, auf Papier oder mit einem Freund oder einem Therapeuten, wenn du lernst.
Oder wenn du mehr darüber erfährst, was du eigentlich da wirklich denkst, über dich, über die Welt, über andere und einfach auch damit Frieden finden kannst, dann hast du deinen Basecamp berichtet, weil dann hast du diesen Ort in dir geschaffen, wo du weißt, hey, ich bin in Ordnung, ich bin hier, ich bin da, ich bin jetzt in Sicherheit und du brauchst dann nicht mehr ständig flüchten oder anderen das alles oder anderen Leuten das sagen, was sie, was sie hören wollen oder wovon du glaubst, was sie hören wollen.
Deswegen verbringe Zeit mit dir selbst. Bring Ordnung in dieses gedankliche Chaos und zum Beispiel durch Meditation findest du dann diesen Ort, der immer da ist, der immer jetzt ist, der immer sicher ist und. Deswegen richtet dein Basecamp, wenn du es nicht schon längst getan hast. Selbstmitgefühl ist nächstes Thema. Und zwar.
Man muss einfach auch sehen, dieses Muster, dieses People pleasing Muster und auch allgemein sich rechtfertigt angegriffen fühlen und so. Das macht zwar der Erwachsene in dem Moment. Das das das Muster die die werden erwachsen ausrangiert, aber in Wahrheit ist dieses Kind in dir einfach nur verletzt oder es fühlt sich angegriffen und untersucht Schutz oder schämt sich oder was auch immer es ist.
Und deswegen möchte ich einfach. Nur an dich appellieren, dass. Du dich selbst einfach mit n bisschen mehr Mitgefühl behandeln solltest. Dieses Kind in dir siehst dieses Kind in dir, das sich einfach nur frei fühlen will, dass ich wertgeschätzt fühlen will und dieses Kind behandelst du so liebevoll und aufrichtig, wie du auch andere behandelst.
Und dadurch wächst dann auch dieses Selbstmitgefühl, diese Akzeptanz, dieses. OK, du hast etwas getan oder du hast etwas gesagt und du merkst, OK, das war nicht vielleicht nicht das beste, aber das hast du nicht getan, weil du böse bist oder weil du schlecht bist. Nein, das Kind in dir hat einfach ne Emotion gefühlt, mit der man vielleicht in der Vergangenheit nicht so gut umgegangen ist oder mit der man nicht umgehen konnte. Und jetzt bist du aber in der Lage, das zu sehen, jetzt bist du in der Lage mitzufühlen und zu sagen, hey, ich glaub dir das, ich verstehe dich, ich bin da, ich bin hier, ich bin jetzt, du bist in Sicherheit.
Selbstreflexion. Ich meine, das ganze Thema ist Selbstreflexion, die Zeit sich zu nehmen und die eigenen Bedürfnisse abzuchecken, herauszufinden, was ist mir eigentlich wichtig, was ist mir wirklich wichtig, was für Werte möchte ich in meinem Leben nach außen tragen. Das sind auch so Sachen. Das ist n Prozess du.
Du wirst jetzt vielleicht gewisse Werte als wichtig erachten, aber die werden sich im Laufe der Zeit verändern und wichtig ist, dass zu dieser Veränderung einfach den Raum gibst und auf dem Weg werden die Werte immer mehr deinem wahren Ich entsprechen und du wirst auch nicht eine Liste aus 20 Werten brauchen, das reicht, wenn du dich an 234 Werten orientiert in deinem Leben Werte wie Ehrlichkeit, Werte wie Mitgefühl, Werte wie Authentizität, Werte wie Humor, Dinge. Die Raum schenken, die das Leben wieder ein bisschen. Spielraum schenken.
Ja, ich finde, das Wort Spielraum ist hier perfekt, weil es geht doch darum zu spielen und es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem das Spiel als solches erfahren kannst. Und auf dem Weg wirst du dann auch wieder Selbstvertrauen entwickeln. Das bedeutet, du wirst deinen eigenen Gefühlen, deiner Intuition wieder mehr vertrauen und meine ich jetzt nicht jeder Emotion, die als Reaktion in dir aufkommt und ausgedrückt und explodiert und explodiert.
Wieso ne Explosion ausgedrückt werden will. Nein, ich rede von. Dieser tieferliegenden Intuition, diesem dieser, dieser Art von Innerlichem subtilen Fakirs oder Hello. Jeder von uns trägt es in sich. Jeder von uns trägt es in sich, wenn man. Wenn man einfach mit gewissen Menschen interagiert, wenn man.
Entscheidungen trifft. Da ist etwas in einem, das einem sagt, Ja oder Nein und. Als People Pleasure hat man einfach gelernt, diese diese, diese Intuition Stück weit aus dem Raum zu schaffen, zu verdrängen. Und da geht es wieder darum, mehr ins Gefühl zu kommen, mehr zu fühlen, was, was fühle ich eigentlich wirklich hier rüber gerade? Und dem auch ganz in dem auch jetzt Vertrauen. Das ist Selbstvertrauen.
Und öfter. Auch so n wichtiger Punkt, öfter einfach mal Nein sagen, Nein danke. Du musst nicht bei jedem Scheiß dabei sein, du musst nicht alles machen, du musst nicht. Jeder geilen neuen Erfahrung nachjagen und jedem Menschen ja und Amen sagen. Du darfst auch einfach mal Nein sagen, wenn du es so fühlst.
Fühlvertrauen, nein, nein, danke. Und als nächstes Grenzen setzen, wenn etwas für dich nicht klar geht, dann äußere das und Konfrontiere damit auch diese Disharmonie, vor der du dich ständig. Vor der du ständig flüchten willst, weil wie lernen wir, mit einem Gefühl umzugehen? Ganz sicher nicht, indem wir ständig verdrängen oder aus dem oder indem wir dem oder indem dem Gefühl aus dem Weg gehen. Wir müssen uns damit konfrontieren, wir müssen spüren, was ist Disharmonie, welcher welche Art von Stress löst es in uns aus, welche Art von Gedanken kommen auf. Wie ist es eigentlich, diese Erfahrung von Disharmonie? Und dann lernen wir auch, damit klarzukommen, weil wir ja unser Basecamp haben, weil wir in so n
Safe Space haben, weil wir uns sicher fühlen. Trotz des Harmonie sind wir immer noch wertvoll. Und dann? Das einfach mal aushalten, einfach mal damit klarkommen, wenn ne Beziehung nicht direkt läuft oder wenn sie gerade mal irgendwie disharmonisch ist, es gewisse Differenzen gibt, nicht ständig glauben, man muss jetzt das Problem lösen. Sondern einfach mal aus ruhen lassen. Sich auf aufhören, sich ständig zu entschuldigen, wenn man es eigentlich gar nicht so meint.
Und genauso wichtig aufhören, sich zu rechtfertigen, auch wenn der Drang danach extrem stark ist. Und ich hab das vorhin schon erwähnt, dieses. Wenn der Nachbar an einem vorbeifährt, lächelt nicht oder winkt nicht oder was auch immer und man man bezieht sich direkt auf sich selbst. Diese. Tatsache, dass jeder von uns in seiner eigenen Welt lebt.
Diese Perspektive zu erkennen, dass jeder sich in seinem Kopf nur um sich selbst dreht. So traurig, wie sich das auch anhört, das ist ja, es ist ja die Wahrheit, es geht ja, es geht ja jede Menge wo so oder ich mein, du hörst jetzt diesen Podcast und gleichzeitig kreist du um deine eigene Welt, du beziehst diese Dinge auf dich, du versuchst irgendwie deine dein Struggle damit in einer gewissen Form aufzulösen, und so geht es jedem Menschen da draußen, ob deinem Bruder, deine Schwester, deiner Mutter, deinen Freunden, den Menschen, die du als nächstes begegnest im Auto. Über die Ampel gehen whatever jeder ist mit sich beschäftigt, jeder ist mit seinen Problemen beschäftigt und man denkt oft so, Oh, wie nehme ich, andere
war und werde ich hier gerade irgendwie schief angeguckt, denken die Leute was falsches über mich oder ganz ehrlich? Nobody give the shit. Das ist Freiheit, das ist die wahre Freiheit. Oder wenn du erkennst, dass du nichts persönlich nehmen musst. Das, wenn du erkennst, du kannst rumlaufen, wie du willst. Niemanden juckt s.
Und auch wenn die Leute es sich, wenn sie selbst die Leute für nen Moment schief schauen, ja wenn die dir ne halbe Minute Aufmerksamkeit schenken. Selbst dann, spätestens 2 Minuten, ist die Geschichte. Wir vergessen, man ist wieder in seinem eigenen Karussell. Und deswegen, der Aufruf stehe zu dir, stehe zu deinen Gedanken, stehe zu deinen Gefühlen, stehe zu deinen Ansichten.
Nein, die müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen, aber sie sind eben Teil deiner Erfahrungswelt und es ist wichtig, dass du, dass du diese Ansichten, diese Gedanken, diese Gefühle, diese ganzen Sachen, die du in dir trägst, einfach Ergründest beobachtest, Reflektierst anschaust. Und du brauchst dich nicht verteidigen, du brauchst sie einfach nur annehmen. Und auch ehrlich kommunizieren und dann auch damit klarkommen, wenn du mal falsch liegst, weil ja klar nicht jeder Gedanke, der mit Denken ist wahr.
Ich würde mal sagen, die Mehrheit, die große Mehrheit unserer Gedanken entspricht nicht der Wahrheit, aber. Das ist eben der Punkt. Wenn wir das nicht bewusst wahrnehmen, wenn wir das nicht anschauen, wenn wir das nicht einfach mal aufschreiben oder aussprechen, checken wir das nicht, wir leben stattdessen in dieser Illusion, in dieser, in diesem negativen Selbstgespräch, dass uns die ganze Zeit einredet, irgendwas sei mit uns nicht richtig, und wir müssen ständig etwas tun, damit wir richtig und OK und gut genug sind, Bullshit. Noch n Punkt neue Erfahrungen.
Dein Selbstbild wird auch immer durch Erfahrung kreiert, die du machst. Wenn du gezielt auf neue Erfahrungen zugehst, die sich erstmal im ersten Moment. Herausfordernd anfüllen also für dein altes Ichs, sagen wir mal bedrohlich, weil wenn du jetzt etwas tust, was du vorher noch nie in deinem Leben gemacht hast, dann konfrontierst du und bedrohst damit dein Selbstbild, das dich bis zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht immer in die beste Situation geführt hat, aber es hat dir zumindest ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit gegeben, und wenn du neue Erfahrungen machst, dann rüttelst du dieses Selbstbild. So, du fängst an, einzelne Teile davon wegzunehmen und neue hinzuzufügen und diese Art von
Veränderung ist immer unkomfortabel, immer unbequem. Das heißt, wenn du Dinge tust, die du vorher noch nie getan hast und die sich für dich im Augenblick herausfordernd anfühlen, dann wirst du etwas Neues an dir entdecken. Du wirst ein neues Selbstbild erschaffen und das. Das ist die Kunst. Oder wenn du immer wieder bewusst auf neue Dinge zugehen kannst.
Und ich rede nicht von den heftigst idealisierten Erfahrungen wie eine Weltreise oder sowas. Ich meine Random shit, den du in deinem Alltag machen kannst, sei es fremde Menschen ansprechen oder nach irgendeiner Sache fragen oder einfach in einen Kurs gehen, in einen Workshop gehen, einen Tag zum Klarko mitnehmen, whatever it is.
Neue Erfahrungen vor mein neues Selbstbild. Wichtiger Punkt. Und. Ja, abschließend Feier dich endlich selbst. Ganz ehrlich, in dir steckt ein Kind, das intensiv fühlt und das sich nicht für jedes Gefühl oder jeden Gedanken oder jede Äußerung schlecht fühlen möchte oder sich schämen will. Und sagte das wirklich auch, wenn du das nicht glaubst, sag ich bin gut genug und es du musst es erstmal nicht glauben.
Irgendwann erkennst du aber die Wahrheit dahinter. Du bist gut so wie du bist und das hält dich nicht davon ab, besser zu werden. Das ist Paradox, das klingt paradox, aber damit meine ich. Wir alle streben nach Wachstum, das ist n ganz natürlicher Wunsch, der in uns verankert ist. Wir wollen besser werden, wir wollen uns in Fähigkeiten entwickeln, wir wollen, wir wollen einfach. Das Leben dadurch immer bereichernder erfahren, indem wir in Dingen gut sind, indem wir besser werden, aber der Kern in uns unabhängig von den Fähigkeiten, die uns angeeignet haben, oder den Dingen, die wir nach außen als Ergebnis zeigen. Der Kern in uns ist immer gut genug, der Brauch nicht repariert werden, der braucht
nicht besser gemacht werden oder irgendwas. Du im Kern in deinem Basecamp bist immer absolut in Ordnung und das Basecamp ist dazu da, damit du Kräfte sammeln kannst, damit du diese Stabilität in dir erfährst. Und damit du dann rausgehen kannst und neue Berge, neue Höhen, neue Täler Whatevertever. Erfährst.
Und was du jetzt bist, und das ist auch so ne Sache, die musste ich mir immer wieder bewusst machen. Das ist einfach ne ganz wichtige Message was du jetzt bist. Definiert niemals das, was du mal sein kannst. Hätte mir vor 5 Jahren jemand gesagt, Jonas, du veröffentlichst n Buch. Und machst diesen Podcast und redest überall diese Themen und studierst Psychologie.
Und ich hätte gesagt, no way. Das bin ich nicht. Bullshit. Du bist es jetzt noch nicht, aber du entwickelst dich in diese Version hinein, indem du täglich diese Dinge tust, die diese Identität, dieses neue Selbstbild stärken und fördern, indem du dich mit diesen Dingen beschäftigst, die dich interessieren, indem du.
Rausgehst den Mut zusammennimmst und einfach zu deinen Gedanken stehst und auch akzeptierst, wenn Leute ne andere Haltung haben, ne andere Meinung haben und es sagst OK good and not. Deine Meinung, meine Meinung, unsere Meinung. So what? Das definiert nicht meinen Selbstwert. Und ich kann meine Meinungen ändern. Und wenn ich neue Informationen habe, dann werde ich sie auch ändern und dann werde ich sie neu rausbringen, so what, das definiert nicht meinen Selbstwert, ich bin gut genug, I'm anove.
Und dennoch kann man immer besser werden. Verstehst du, was ich meine und du allein triffst diese Entscheidung, du triffst diese Entscheidung, wer du sein willst, wen du verkörpern möchtest, was du ausdrücken möchtest und dann zu guter Letzt bitte beende die negativen Selbstgespräche, die du vor allem auch nach außen trägst.
Wenn du sowas sagst. Ich bin so dumm, das war so blöd von mir, nein du bist es nicht und nein, es war nicht so blöd von dir. Frame ist anders, sag statt. Ich bin so blöd sags oh Mann, da habe ich mich jetzt nicht so sinnvoll verhalten, es macht dieser kleine Unterschied, das macht schon einen immens Unterschied was was die Selbstwahrnehmung betrifft. Nochmal.
Dein Wert ist unabhängig von der Zustimmung anderer Menschen. Du bist OK. Mach das bewusst immer wieder und ich möchte das Ganze abschließen, nämlich wenn ich die Möglichkeit hätte, meinem alten ich eine Botschaft mitzugeben, dann wäre es diese. Du bist fucking wundervoll und ich weiß, du magst noch anderer Meinung sein alter Jonas, aber du brauchst dich für nichts schämen und du darfst zu dir selbst stehen und du darfst drauf scheißen, was andere denken könnten. Du weißt nicht was unsere Menschen denken, Teile deine wahren Gefühle mit und wenn du auf etwas keinen Bock hast oder in einem Gespräch eine andere Meinung bist, dann sag es, lerne für dich, für das Kind in dir einzustehen. Fuck Yes, du hast das
bestmögliche Leben verdient und ja, du wirst Fehler machen und ich kann dich davon nicht abhalten. Fehler sind Erfahrungen, die wir manchmal brauchen um uns um auf unserem Weg voranzukommen. Es ist doch so, wer lebt an, stört auf eine gewisse Weise, ist einfach so und wer aufrichtig leben will, muss bereit sein, öfter anzuecken, es wird immer Menschen geben, die sich von deiner Art oder deinen Aussagen getriggert fühlen, aber.
Die Lösung es ist nicht dein Problem, denn diese Menschen sind auf ihrem eigenen Weg und du wirst Dinge sagen, die du hinterher vielleicht anders formuliert würdest. Aber du wirst es nicht bereuen, denn bereuen tust du nur das, was du unterlassen hast. Und ja, du wirst öfter auch falsch liegen und dich im Nachhinein auch entschuldigen.
Und du wirst nicht immer Harmonie und Zustimmung erfahren und du wirst lernen müssen, Disharmonie auszuhalten. Aber. Ist OK. Das alles ist Teil des Prozesses der Selbstbestimmung und nur so wirst du klarkommen, mehr über dich selbst lernen und es deinem wahren Ich werden und endlich damit aufhören dieses falsche ich darzustellen, nur bloß keine Ablehnung zu kassieren.
Also. Wer auch immer das hier gerade hört, ich wünsche dir das bestmögliche Leben. Geh raus, geh raus, sag was du denkst und rechtfertig ich nicht mehr dafür rechtfertige dich nicht für deine Existenz, bereichere dein Leben, bereichere das Leben, indem du Erfahrungen machst, die dich bereichern und denk dran, du bist das Leben, du existierst nicht als ein getrenntes Wesen, auch wenn das Ego sich einbildet, sondern du bist.
Teil eines riesigen, gigantischen Organismus. Und du bist nicht getrennt von diesem Universum, sondern man könnte es wirklich wahrheitsgemäß so ausdrücken. Du bist der Ausdruck des gesamten Universums, du bist das, was nach. 13 Milliarden Jahren oder 14 Milliarden Jahren entstanden ist und dass sich selbst in diesem Augenblick durch deine Sinne erfahren kann, also Grund genug, sich gut genug zu fühlen und ich wünsche dir eine.
Eine wundervolle Zeit. Wir hören uns wieder in 2 Wochen, wenn es heißt komm klar Digga, das Baby ist gerade aufgewacht. Und wenn du Bock hast, dabei zu sein bei ein Tag zum klarkommen. Du findest alle wichtigen Infos in der in Shownotes. Ich bedanke mich für deine Aufmerksamkeit, teile die Folge, wenn du sie fühlst und bis dahin mach's gut ciao ciao.