
KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 98
#99 | Warum hier alle strugglen.
Sonntag, 20. April 2025 · 1 h 18
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
(EP99) Etwas, das dir niemand über Mental Health sagt.
Diese Folge ist eine radikal ehrliche – und gleichzeitig liebevolle – Betrachtung unserer modernen Welt. Ich spreche darüber, warum viele sogenannte psychische Störungen keine Defekte sind, sondern gesunde Reaktionen auf ein krankes System. Warum „Funktionieren“ nicht dasselbe ist wie Gesundheit. Und warum das, was wir Alltag nennen, oft genau das ist, was uns aus dem Gleichgewicht bringt.
Es geht um Selbstoptimierung, Isolation, Reizüberflutung, Neoliberalismus – und wie du trotz all dem Struggle (wieder) klarkommst.
───────────────────────
📖BUCH: Dein letzter Selbsthilferatgeber. (amzn.to/3Obc3cW)
✉️MAIL: Schreib mir direkt.
🖼️KUNST: Poster & Merch shoppen. (kommklardigga.com/products/poster)
📲INSTAGRAM: Reminder zum Klarkommen. (instagram.com/kommklardigga)
🙏🏽SUPPORT: Freiwilligen Betrag spenden. (paypal.com/paypalme/jonasshahin)
©2025 KOMM KLAR DIGGA (kommklardigga.com)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge komm klar, dicker okay das ist jetzt schon bestimmt der siebte oder achte oder von mir aus neunter Anlauf. Ich merke, dass diese One takes immer die, die ich habe, damals manchmal so eine Anspannung, auch geil, immer manchmal und ich der Einstieg ist schwieriger.
Weißt du, wie ich in so eine Folge einsteige, wenn ich das erstmal geschafft habe, die ersten 5 bis 10 bis 15 Minuten danach. Float ist relativ smooth, aber reinkommen ist immer so eine Sache und ich wollte es jetzt einfach mal teilen um mir selber ein bisschen den Druck rauszunehmen, weil er ist gar nicht notwendig Jonas Remember.
Da ist niemand, der dich judged, niemand, der dir zuhört und sagt, Jonas muss jedes Wort perfekt artikulieren und es muss alles perfekten Sinn ergeben, in jedem einzelnen Satz, den du tätigst. Brief, relax, dass die Schultern sinken, entspannte Gesichtszüge, Oh boy, ich will heute über mental Health sprechen und ich spreche immer über mental.
Ich spreche immer über mentale Gesundheit und. Aber heute möchte ich noch mal die Kultur in den Fokus rücken. Ich möchte darüber sprechen, warum unsere Kultur dazu beiträgt, dass wir uns oft mental nicht wirklich gesund fühlen und es zum Thema machen müssen, weil wir eben oft aus dem Gleichgewicht geraten, aber das wird nicht so ne Folge, die nur das System kritisieren soll und irgendwie das Gefühl vermittelt, alles abgefuckt, das wäre sonst nicht konklar digga, sondern es geht um Perspektiven und es geht Bottom Line auch darum, das Leben immer noch wundervoll ist.
Und das möchte ich gleich vorweg sagen. Wir gehen, wir werden. Wir werden durch Themen durchgehen müssen, die unbequem sind. Ich sage es gleich vorweg, aber gleichzeitig kannst du dich immer darauf einstellen, dass du das hier hörst, dass ich das hier aufnehmen darf, dass wir diese Erfahrung machen dürfen, und ich sage, das gerade, ist wirklich so, spüre ist wundervoll, und das ist auch mal so der Basic Reminder gleich zu beginnen und egal wo du gerade im Leben stehst, egal was du gerade durch machst. Du bist jetzt hier und diese Erfahrung ist magisch und gleichzeitig machen diese Erfahrung eine Kultur, die absolut zerstörerisch ausschaut und viele Facetten mit sich bringt, die sehr ungesund
erscheinen und um irgendwie einzusteigen. Dieses Thema möchte ich noch mal die die Anekdote mit dem Elefanten kurz erzählen, manche kennen sie, manche nicht und zwar stell dir vor, wir beide gehen jetzt zusammen in den Zoo. Ich weiß, wir würden niemals zusammen in den Zoo gehen, weil wir Zoos nicht mögen. Aber egal, wir gehen in den Zoo und dann stehen wir vor dem Elefant gegen und wir sehen dieses riesige Tier, isoliert, apathisch, einfach nur stumm gegen eine Wand starren und unsere erste Reaktion wäre vermutlich nicht, dass der Elefant oder depressiven Episode leidet und jetzt Serotonin Wiederaufnahme einmal benötigt und vielleicht noch irgendwie eine genaue Analyse von Kindheitstraumata. Nein, wir würden wahrscheinlich
sagen. Der Elefant leidet, weil er in einem fucking Zoo lebt. Das ist einfach nicht der beste Ort für einen Elefanten, für ein Tier, das sich normalerweise frei in Herden bewegt, kilometerweit wandert, in Gemeinschaft lebt, extrem stark emotional spürt, spielt, fühlt und das bedeutet im Umkehrschluss, dass sein Verhalten in dem Fall gegen die Wand zu starren und apathisch dort zu stehen. Nicht ungesund.
Es ist keine Störung, es ist einfach eine gesunde Reaktion auf einen ungesunden Umgebungskontext, auf Umstände, die einfach nicht artgerecht sind. Und genau hier beginnt eben diese Frage, nämlich was, wenn es bei uns Menschen heutzutage oft genauso ist, nämlich wenn viele unserer sogenannten psychischen Störungen.
Keine individuellen Defekte sind, die man reparieren muss, sondern es sind eher gesunde Reaktionen auf ein ungesundes Umfeld, in dem Fall auch unsere Kultur und den Alltag, wie wir ihn heutzutage in der modernen Welt erleben. Und ich möchte mit dieser Folge ein Bewusstsein dafür schaffen. Ich möchte nicht mit dem Finger auf irgendwas oder irgendwen zeigen, ich will einfach nur das etwas größere Bild betrachten und. Natürlich dann auch im Laufe der Folge Lösungen oder besser gesagt Wege mitgeben, mit denen man auch in diesem Kontext ein Leben führt, auf das man klar kommt. Und ehrlich gesagt, manche wissen es, manche nicht. Es war nie mein Plan, mit diesem Podcast großartig über mentale Gesundheit zu sprechen, also
tatsächlich. War das hier ziemlich frei von Konzepten? Es war einfach compla, digga, ich hatte einfach selber ich hatte, ich wollte meinem persönlichen Fuckup einen Raum geben, ich wollte über Dinge sprechen, weil sie in mir waren und ich das Gefühl hatte, ich möchte mich irgendwie mitteilen und n Podcast schien immer schon wieso ne Option zu sein wo ich sage Hey vielleicht ist da draußen jemand n paar Personen die da Bock drauf haben zuzuhören und sich darin zu finden und.
Was ich halt im Laufe der Zeit auch lernen durfte durch diesen Podcast und durch die Arbeit, die ich jetzt damit mache, ist, dass diese ganzen Sachen, über die ich gesprochen habe und die ich auch immer noch erfahre, das sind keine individuellen Probleme, das sind Dinge, die sich bei uns allen in gewisser Form zeigen, und man mag sich zwar hiermit immer noch in einer gewissen Nische aufhalten, einen gewissen Bubble, aber wenn man so nach draußen schaut, scheint es doch sehr viele Menschen zu geben. Die, die Leiden und dieses Leiden bei sich selbst. Oder besser gesagt das den Grund dafür immer bei sich selbst suchen, was ja auch in einem gewissen Maße völlig verantwortungsbewusst und
richtig ist, weil man ja am Ende des Tages immer mit einem selbstwirksamen Gefühl aus solchen Sachen rauskommt. Aber gleichzeitig ist es eben, wie wenn der Elefant sich ständig selbst in Frage stellt, weil es ihm scheiße geht. Das das ist n das ist n Kreislauf, den man irgendwann auch mal durchbrechen muss. Man muss auch mal seine Umstände betrachten, den Kontext in dem man lebt, wir sind Menschen und ja, eben weil ich hierüber gesprochen hab, weil ich gemerkt hab, dass meine ganzen, ich sag mal individuellen Struggles gar nicht so individuell sind, hab ich gecheckt, OK was, wenn gar nicht ich so das Problem bin, sondern dass das System, also mein menschliches System einfach nur auf Dinge reagiert, die nie
wirklich gesund waren. Und ja, mit anderen Worten kann man vielleicht sagen, vielleicht war der Fehler nie direkt in mir, sondern in dem, was ich gelernt habe als normal zu empfinden. Und noch mal, es ist voll der Balanceakt sowas zu äußern, weil eine in diese Richtung zu denken widerstrebt uns ja auch irgendwo, wir wollen ja die Kontrolle über unser Leben haben, wir wollen Verantwortung übernehmen, du. Die Person, die das gerade hier hört, ja, du hörst es, weil du für dich entschieden hast.
Ich möchte auf mein Leben klarkommen, ich möchte Verantwortung übernehmen und jetzt kommt jemand, der dir sagt, ja, aber die Gesellschaft ist das Problem, das ist natürlich zu einfach, ja, es ist, es ist eben diese Balance, die ich versuche, mit dieser Folge zu machen. I don't know, ob ich den hinbekomme, aber ich geb mein Allerbestes und ja, wir leben nun mal in einer, in einer neoliberalen Gesellschaft, zumindest sagt man das so.
Mit Neoliberalismus ist letztendlich in dem Fall eine Art von Ideologie gemein, nämlich diese unbewusste Brille, die wir alle tragen, wie wir auf das Leben blicken, nämlich in der Form. Wir sind für unser Glück selbst verantwortlich, wir müssen uns dauernd glücklich fühlen, wir müssen uns dauernd verbessern, wir müssen dauernd wachsen, das ist so zu so einem kulturellen Narrativ geworden, dass sich, als dass sich völlig natürlich anfühlt, aber eigentlich.
Extremes und in der Form auch nicht mehr wirklich gesund. Es ist nichts falsch daran, Verantwortung zu übernehmen, es ist nichts falsch daran, Ziele zu setzen, ist nichts falsch daran, sich zu verbessern, überhaupt gar nicht. Das Problem ist, wenn das zu einem Absolutismus wird und wenn man gar nicht mehr anders kann und wenn man seinen ganzen Selbstwert darüber misst, wie gut man mithält, wie man im Wettbewerb gegen andere noch abschneidet und ständig das Gefühl hat, alles, was ich in meinem Leben erarbeite.
Ist Selbstverdient und selbstverantwortlich, das heißt Erfolg und auch Misserfolg. Und ja, das ist dieser, dieser Neo, diese neoliberale Ideologie, dieses Wettbewerbsdenken, dieses denken, dass wir alle ne Art von ich unternehmen sind, das heißt, wir haben alle nen Gewissen wert und wir müssen diesen Wert nach oben schrauben, wir müssen alle unsere Lebensbereiche optimieren, Selbstoptimierung, großes Thema. Aber wann ist mal Raum da, um mal eben kurz innezuhalten und einfach mal zu schauen, muss ich noch mehr machen, muss ich noch mehr optimieren, muss ich noch mehr wachsen oder darf ich auch einfach mal sein und dieses System oder den Neoliberalismus ist nicht per se der Bösewicht,
ich will jetzt ja auch nicht sagen, dass jetzt diese Wirtschaftsform oder man unterscheidet zwischen einem politischen Neoliberalismus und gesellschaftlichen Neoliberalismus, aber das sind alles nur wordings ich will mich nicht zu sehr in diesen. Definition aufhalten. Ich will im Kern einfach nur sagen, dessen Entwicklung und diese Entwicklung ist dadurch zustande gekommen, dass das einfach dieses System ist, nicht böse meint, sondern dieses System wurde halt einfach auf auf Effizienz, auf Wachstum, auf Funktionalität ausgelegt und wir sind letztendlich ein gewisses Produkt dieses Systems, also unsere Denkart und unsere Verhaltensweisen sind ein gewisses Produkt dieser gesellschaftlichen Ideologie. Und diese Ideologie hat sich
auch in der Psychologie eingenistet, mit dem Ergebnis, dass wir heute in der Psychologie Hilfestellungen suchen und Probleme therapieren, um uns an ein System anzupassen, was im Kern vielleicht einfach nur ungesund ist. Soll heißen, wir geben dem Elefanten einfach Spielzeug oder irgendwelche neuen Tools. Um ihn letztendlich dazu zu befähigen, in seinem ungesunden Kontext im Zoo irgendwie noch n Stück weit Lebensfreude zu empfinden.
Und daran ist nichts falsch. Also ich möchte hier auch jetzt nicht irgendwie Psychotherapie oder Psychologie bashen oder irgendwas dergleichen, in dem Fall Verhaltenstherapie aber noch mal, wir müssen die Balance schaffen, wir müssen auch das System kritisch hinterfragen, in dem wir leben, wir können natürlich bei uns anfangen, wir müssen bei uns anfangen, weil was bringt mir all das was. Ich kann doch letztlich hier gar nichts zum positiven wirklich verändern, wenn ich in mir mich nur wie ein Wrack fühle. Also das bedeutet im ersten Schritt, man muss ja die Basics irgendwie beherrschen, man muss ein gewisses Maß an Selbstregulation trainiert haben, man braucht ein Nervensystem, was sich nicht von
jeder Kleinigkeit komplett aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Und darüber habe ich in diesem Podcast unzählige Male gesprochen, aber dann geht es auch noch einen Schritt weiter, nämlich OK, jetzt komme ich klar, und dann. Dann ist der Punkt gekommen, wo ich der Meinung bin, wir sollten auf das System schauen, in dem Wir leben und dieses System zum positiven Formen. Positiv weiß nicht, dass ich meine Weltsicht aufdrücke und sage, ich weiß genau, was richtig ist für System, nein positiv in dem Sinne, dass wir bei uns die Harmonie schaffen, in uns die Harmonie schaffen und mit dieser Harmonie in die Welt gehen und nicht jeder.
Muss einen Verein gründen oder irgendeine große politische Aktion bringen. Deine Veränderung beginnt dort, wo du gerade stehst. Und das bedeutet, wenn du heute in einem Zug sitzt und eine Person anlächelst und das Lächeln kommt vom Herzen, dann ist das schon eine Veränderung. Die Harmonie in diesem System, der unserer Gesellschaft stiftet, unterschätzt niemals diese kleinen Gesten oder dieses, ich sag mal, aufrichtige.
Da sein für andere oder das Wahrnehmen. Ich habe heute zum Beispiel in einem Zug gesessen, weil ich jetzt das mit dem Zug nämlich gebracht habe, und da war dieser Schaffner, der unglaublich freundlich und präsent und lustig war, und ich habe das so gefeiert und ich habe es ihm leider nicht gesagt, well, ich hätte es dir sagen sollen.
Und ich hab es im Nachhinein auch gedacht. Jonas, das war dieser Moment, wo du hättest einfach ehrlich sein können und sagen sollen, digga, ich feier dich, anyway, ich nutze das trotzdem als Botschaft um einfach zu sagen, da ist so viel Schönes in dieser Welt und rauszugehen und zu sagen, die Welt ist für n Arsch und da gibt es einige Menschen, die so ticken, dann muss ich immer erst mal sagen, Nein halt Stopp halt Stopp, deine Welt ist für n Arsch, aber das heißt nicht, dass die Welt per se für n Arsch ist.
Es gibt so viel Wunderschönes in dieser Welt und es ist kein Spiritual bypassing, wenn man sagt, dass man seine Perspektive bewusst ausrichten sollte. Ich hab vor kurzem auch nen Beitrag hochgeladen, der ziemlich krass polarisiert hat und da ging es nämlich im Titel darum in diese Welt will ich keine Kinder setzen, also ich hab quasi diesen diese Aussage, die man heutzutage oft hört hab ich aufgegriffen und hab versucht die mal so n bisschen auseinanderzunehmen und auch zu hinterfragen und. Es ist interessant, wie es dann in der Kommentarleiste abging, also wie wie die Menschen sich auf unterschiedlichste Weise davon berührt gefühlt haben.
Und ja, scheinbar hat dieser Beitrag einfach in eine Wunde reingedrückt und das viel interessantere an der ganzen Sache ist aber auch, das will ich noch eben hinzufügen, ich bin gerade ein bisschen off topic, aber es ist mir wichtig, noch gesagt zu haben bei diesem Beitrag. Sind mittlerweile über 500 Kommentare zustande gekommen und da ist auch mittlerweile sicherlich 2030% kritisch bis sogar persönlich Angreifend in den Kommentaren.
Also auf mich bezogen und soll heißen, da sind 102 100 Kommentare, die diesen Beitrag oder mich persönlich kritisieren oder angreifen und. Die Welt quasi bestätigend darin äußert, also sozusagen sich selbst darin bestätigen, dass die Welt Scheiße ist, so dass alles für Narsch ist. Klimakatastrophe, Trump, Musk, Plastik, kriege alles Scheiße und eigentlich wollte ich mit dem Beitrag einfach nur so anstoßen und sagen, Hey, live your fucking Life und achte darauf, dass du dich nicht von dieser Medienwelt brainwaschen lässt. Weil klar, es gibt Probleme, aber. Willst du dein Nervensystem fluten mit negativen Informationen, die aktuell nichts mit deiner direkten Situation zu tun haben?
Und wie gesagt, das vor der Balanceakt sowas zu äußern, weil. Dann kommen Leute und sagen wieder ja, aber du musst ja auch irgendwas verändern. Und wann ist, wann ist es ignorant, wann ist es Bewusstheit und ich verstehe, dass es schwierig ist. Aber noch mal, hör auf dich, hör auf dein Nervensystem, schau in deine Welt hinein, Welt ist wundervoll und wenn du das siehst und wenn du das Fütterst und Förderst und Nährst, dann bist du doch der positive Wandel, den wir in dieser Welt so sehr brauchen, und ob du daraus jetzt irgendwie was krasses Großes mit riesigem Impact machst oder ob es was kleines, aber doch Fundamentales ist, who care.
Am Ende, was zählt, ist dieser Moment dieser Erfahrung, in diesem Augenblick das Konstrukt von Zukunft, die in meinem Kopf, irgendeinem die, die noch nie Realität war, bei The Way, ja, also vielleicht, wie ist es für dich, auch selber festgestellt haben, dass die Zukunft, wie du sie dir vorgestellt hast, nie so eingetroffen ist und vor allem bei Ängsten n großes Thema, dass die Gedanken eigentlich nie ne Realität gezeichnet haben, sondern immer ne angstvolle Gefahrenvorhersage, die eben dich schützen sollte vor etwas, was aber wie gesagt nicht real war und. Was kommen gerade so viele Gedanken zustande und ich habe nichts von diesen Gedanken aufgeschrieben, aber ich versuche, sie noch irgendwie in
die Fassung zu bringen. Ich hoffe, du bist noch bei mir und ich komme gleich noch mal zurück zu dem Beitrag und warum ich es eigentlich geäußert habe. Ich hatte noch mal den Gedanken letztens, dass wir, das steht auch in dem Essay, mit dem ich heute übrigens arbeite, Menschen heutzutage in der westlichen Welt, und vielleicht gehörst du auch oftmals dazu oder manchmal.
Sagen sowas wie ja, mir geht es doch gut, ich bin doch privilegiert, ich hab doch alles was ich brauch, ich darf mich nicht beschweren sowas in diese Richtung und man vergleicht dann so sein Leben oder ja seinen Alltag mit dem Leiden von Kriegsflüchtlingen oder Menschen, die in krasser Armut leben und bagatellisiert sozusagen so seine eigene emotionale Welt, so nach dem Motto Ich darf mich nicht schlecht fühlen, also es hat aber nichts mit Dankbarkeit oder Mitgefühl zu tun in dem Sinne, sondern eigentlich mit emotionaler Selbstverleugnung und deine Gefühle sind echt und wir leben halt auch hier im Westen, trotz materiellem Reichtum, trotz Wohlstand, Sicherheit, bla bla bla in einer
Welt, die für unser Gehirn nicht wirklich konform ist. So wo wir einfach viel zu viele Informationen haben, ständig über Sättigt sind dann Katastrophen an uns herangetragen werden, Klimakrise, Terror, kriege und so weiter und so weiter aber unser Gehirn eigentlich dafür ausgelegt ist, auf die erfahrbare Realität in diesem Augenblick einzugehen, soll heißen, wir brauchen Probleme im Leben. In Anführungsstrichen, worüber wir Kontrolle haben und du wirst es kennen, wenn du raus gehst, was machst, joggen gehst, Fahrrad fahren und so weiter diese Anstrengung in Kauf nimmst.
Du wirst dich danach besser fühlen und jetzt stell dir vor, dass die Menschen über hunderte 1000 Jahre immer Anstrengung in ihrem Alltag hatten, eine gewisse Art von Anstrengung und unser unser Körper, unser Organismus ist dafür ausgerichtet ist darauf ausgelegt. Uns dann auch gut zu fühlen, wenn wir ne gewisse Anstrengung haben, uns gut zu fühlen. Wenn wir n Problem haben, dass wir aber auch angehen können. Also wir haben dieses Gefühl von ich hab Kontrolle darüber in gewissem Maße und es ist trotzdem herausfordernd, wir kriegen nen Haufen an Hormonen und Neuropasmendern die ausgeschüttet werden wenn wir an sowas rangehen auf diese Art und Weise und heute heute leben wir halt vollkommen übersättigt mit Informationen, unsere mentale
Verdauung ist komplett überladen. Wir haben nicht das Gefühl, dass wir irgendwas von diesen Problemen, die an uns rangetragen werden, wirklich kontrollieren können. Im Gegenteil, Wir sind so in Ohnmacht nach dem Motto Boah, fuck, wie soll ich denn jetzt hier eine Klimakrise abwenden, wie soll ich politischen Faschismus abwenden, wie soll ich Krieg abwenden, das ist alles so fürs Gehirn, What the Fuck und unser Nervensystem läuft entsprechend auf Hochtouren und ist das gesund?
Nein, möchtest du das? Ich hoffe nicht und deswegen ist doch der Kern sich die Frage zu stellen, was kann ich beeinflussen. Und wie kann ich dafür sorgen, dass es mir in diesem Augenblick gut geht? Und das nicht, weil ich alles ignoriere, sondern weil ich mich bewusst dafür entscheide, was ich in mein Nervensystem aufnehme und was nicht. Um mehr geht es nicht, und das bedeutet nicht, dass man Dinge ignoriert, man kann trotzdem Beiträge spenden, man kann trotzdem sein Bestmögliches geben, um Bewusstsein zu schaffen für Dinge, die einem am Herzen liegen, und das wollte ich ja mal gesagt haben, und das, warum ich eigentlich darauf kam.
Ja, der Beitrag mit den vielen Kommentaren. Was denkst du wohl, wie viele Menschen mir persönlich geschrieben haben, um in einen Dialog zu treten nach dem Motto Hey Jonas, wie meinst du das eigentlich genau? Ich mein Instagram in dem Fall 20 Slides in dem Fall Runtergebrochen ein großes Thema, viele verschiedene Thematiken versucht in eine kleine Einheit zu destillieren wie viele Menschen haben haben mir geschrieben von all diesen 100 Menschen 200 300 400 Menschen keine Ahnung.
Die das kritisiert haben oder mich angegriffen haben. Wie viele Menschen waren es wirklich am Ende? Ich kann es dir sagen, eine einzige Person, eine einzige Person hat, ist direkt an mich rangetreten und hat ihre Sichtweise dargestellt und warum sie das als und warum sie das auch gerne kritisieren möchte und das war so auf eine liebevolle Art und Weise ja Verständnis aufbringen, sich öffnen und ich habe das auch, ich habe in dem Moment auch Verständnis für mich aufbringen wollen und auch geöffnet, wir sind am Ende mega gut auseinander gegangen und ich.
Ich habe einfach gecheckt, dass die Leute sich von solchen Aussagen extrem getriggert fühlen und dass ich dafür nichts kann. So, ich kann nichts dafür, wenn wenn diese Message jemand triggert und die Leute nutzen die Kommentarspalte in dem Fall um ihre eigene Burg zu bauen und gegen mich zu schießen oder gegen diesen Beitrag ihre eigene Idee zu schützen, Ihre Meinung von der Welt und EY.
Wenn du die Welt für Kacke empfindest, dann möchte ich dir das nicht wegnehmen. Wenn es dir hilft. Das ist ja das gefährliche an sowas, es wird irgendwann funktional. Es wird komfortabel, wenn man sich erst mal auf so sein Weltbild festgesetzt hat, wenn das so das neue normal ist. Das ist wie mit starkem Übergewicht zum Beispiel, der Körper setzt irgendwann den Setting Point und dann ist es schwierig davon wegzukommen, weil auch wenn es ungesund ist. Du bleibst an dem Punkt warum, weil es sich für dich vertraut anfühlt, weil der Körper gelernt hat, OK, das ist jetzt das, was es ist.
In dem Fall unser Gehirn. Das ist so die Weltsicht, das ist so, wie wir uns fühlen in dieser Welt, das ist unser Selbstbild in dieser Welt, und dann kommt jemand um die Ecke, der ne neue Perspektive vorschlägt auf ne liebevolle Art und Weise, aber nein, angreifend well, du merkst, ich muss auch erst mal diese ganzen Sachen integrieren, weil ey das es geht auch nicht einfach so an mir vorbei, ja ich verbringe viele Stunden damit solche Beiträge zu gestalten und in der Formulierung wirklich on Point aufzusetzen und ich mach das nicht aus dem Stegreif, sondern ich investier wirklich.
Manche Beiträge 89 stunden, also 23 Tage Arbeit, um wirklich am Ende das zu liefern, wo viele Reflexionen da steht und nicht einfach nur eine emotionale, impulsive Aussage, wie man sie heute mit findet. Das war jetzt so viel und ich weiß nicht, wo ich damit gestartet wird, gestartet bin und wo ich jetzt wieder einsteigen soll, aber hier ich habe ein es sei vor mir liegen und ich ich nehme daraus immer so ein paar Gedanken heraus, also es sei was ich zu dem Thema geschrieben habe und. Und grundsätzlich sollte es darum gehen, warum unsere Gesellschaft und überfordern.
Ich habe jetzt schon vieles angeschnitten und ich möchte es aber jetzt noch mal ein bisschen spezifischer machen, nämlich dieser Lebensstil, der moderne Lebensstil, ja das, was wir alle für normal empfinden, das, was wir als alltäglich sehen und ein paar Beispiele sind, zum Beispiel zum Beispiel Beispiele, zum Beispiel okay vielleicht, vielleicht wäre jetzt eine Atempause ganz gut, Jonas, vielleicht hast du Lust mit zu machen, wenn du willst, schließt deine Augen.
Dass die Schultern sinken, dass die Gesichtszüge weich werden, atme einmal alles aus, lass die ganze Luft aus dem Körper ausströmen und dann in meinen tiefen, ruhigen Atemzug durch die Nase ein und atme so tief wie möglich bis in den Bauch hinein und gleichmäßig und langsam wieder über den Mund aus, dass die Spannung raus und ich nehme einen Schluck von dem.
Allein solche Pausen, so wichtig, so wichtig, verbringen wir einfach mal die Zeit der kurzen Stille, unser Alltag, der Alltag für viele, nicht für alle und ich will. Hiermit nicht bashen. Ich will einfach nur Kontext schaffen und Mitgefühl. Viele von uns schauen ein Großer des Tages auf Bildschirme und das nennt man dann Produktivität. Hassel aber ist oft in Wahrheit chronischer Stress für unser Gehirn, weil wir kein Ventil haben. Mittlerweile weiß man auch, dass unser Gehirn zum Beispiel um Emotionsverarbeiten.
Braucht es Raum? Und damit meine ich visuellen Raum, heißt, wenn du nach links nach rechts schaust, Rausgehst, die Augen sich bewegen quasi, ja dann ist das auch ein aktiver Verarbeitungsprozess für unser Gehirn, das mal eben am Rand erwähnt, so, wenn wir 8 Stunden lang gearbeitet haben am Bildschirm zwischendurch auch mal aufgestanden, keine Frage, dann gehen wir noch eine Stunde pumpen ins Gym, ja, und was ist das Gym, es ist auch ein Ort, ich, ich kenne es, ich kenne es sehr gut, viele Jahre drin verbracht und ich verbringe immer noch Zeit darin. Aber wenn man da mal n bisschen Abstand rangeht, was ist das? Das ist n Ort wo Menschen mit Noise Cancelling Kopfhörern sich voneinander isolieren und vor
einem Spiegel ihren Körper, in dem Fall ihre Muskeln trainieren, nicht alle, aber viele und sich identifizieren über den Körper und über ihr Äußerliches und dann sagt man auf der einen Seite ist wichtig und ist gut und ist gesund und ist diszipliniert und alles schön und gut, aber auf der anderen Seite muss man noch sagen es ist es ist ein typischer Ausdruck unserer neoliberalen Kultur, nämlich Fokus auf Ästhetik, Fokus auf Selbstoptimierung, Fokus auf höher, besser, schneller, weiter und dann halt die Frage, was ist davon noch gesund, also wieviel hat es eigentlich zu tun mit natürlicher Bewegung, die wir eigentlich brauchen würden von einer gewissen Mobilität, die wir durch eine natürliche
Bewegung auch in unser Leben reinbringen, von Flexibilität, wieviel hat es damit noch zu tun? Und wie sehr laufen wir da eigentlich dem nächsten Ideal hinterher, dem ideal, wie ein Körper auszusehen hat, dem Ideal, wie ein Mann auszusehen hat oder eine Frau auszusehen hat? Wieviel davon hinterfragen wir und wie sehr sind wir schon in diesem in diesem Modus gefangen und in der Fitnessstudio beobachte ich das ganz oft, dass es halt einfach unser Zeitgeist ist.
Ja, und daran kann ich auch nichts aussetzen, weil ich selber Teil davon bin und lange auch war und mit Bodybuilding, Hintergrund und all dem ganzen Kram. Ich will daran auch nichts aussetzen. Es ist einfach eine Strategie, um auch mit gewissen Dingen umzugehen, und das ist sicherlich gesünder, als jetzt irgendwie jeden Abend den Joint zu rauchen.
Ich habe halt beides gemacht, Long Story short, ich wollte einfach nur gesagt haben, diese forcierte Stunde im Gym um es noch mal rauszulassen, dieses Extrem also von einem extrem ist nichts extrem. Dann dieser ständige Vergleich, wir konsumieren alle Social Media und. Darüber folgt jetzt auch die nächsten Tage ein Beitrag, nämlich dass Social Media nicht per se schlecht ist.
Ja, es ist halt ne Plattform und klar, die Algorithmen und auch der Antrieb hinter Social Media ist nicht gerade der gesündeste aber zu verteufeln zu sagen Social Media das Problem ist genauso falsch wie zu sagen das Handy ist das Problem, das Handy ist nicht das Problem, das Problem ist wie wir es benutzen und wie auch unsere Kultur daraus wertschafft oder Profit schafft. Ich bin mir sicher, dass Steve Jobs, und darüber hab ich auch mir letztens Gedanken gemacht, weil ich n Beitrag darüber gelesen hatte, nicht die Intention hatte mit dem iphone etwas zu schaffen, wo die Leute am Ende des Tages absolut abhängig gemacht werden.
Er wollte im Kern ein Tool schaffen, um das Leben zu vereinfachen, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und um weniger, also die Komplexität. Abzuschaffen an Anführungsstrichen ja ein ästhetisches Tool, minimalistisch, womit man vieles vereint, was das Leben für alle vereinfacht. Und es wurde durch unsere auch wirtschaftliche Ausrichtung durch auch die neoliberale Ideologie zu etwas geformt.
Was letztendlich genutzt wird, um uns abhängig zu machen von Informationen, von Benachrichtigungen und so weiter und so weiter um letztendlich Daten zu sammeln. Daten die wiederum verkauft werden, um personalisierte Werbung zu schalten und solche Geschichten wer ist schuld? Niemand, es ist ein systemisches Problem, es ist einfach nicht ein Mensch der oben steht und sagt wir machen das genauso, sondern es ist eine, es ist ein Prozess.
Der sich geformt hat im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte. Und wir stehen heute hier, und dass wir dieses, dass wir diese Offenheit hier pflegen können, ja, das ist, das ist auch wundervoll und übrigens der Grund, warum es auch machbar ist, die Dinge auch neu zu sehen, auch neu zu formen, weil wir eben darüber sprechen, weil wir ein Bewusstsein dafür schaffen und diese, diese Folge ist ein ist, ist nur ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht und dass man auch über diese Dinge anders denken darf und ja.
Trotzdem, Social Media ist gewissermaßen auch eine gezielte Manipulation unseres Selbstwertgefühls und sollte immer mit viel Bewusstheit angegangen werden und auch Bewusstheit darüber, was man da eigentlich reinstellt und hochlädt. Und was ist warum dahinter ist. Warum muss ich jetzt was hochladen, was ist eigentlich mein Ziel, was für ein Zweck verfolge ich damit einfach kritisch hinterfragen dann Stichwort Bildung, ja und?
Wir alle sind zur Schule gegangen, die meisten von uns und schon früher von früher auf haben wir gelernt, uns selbst über Leistung zu bewerten. Es soll heißen, wir wurden in Anführungsstrichen bestraft, wenn wir Fehler gemacht haben, das heißt, unsere Fehlerkultur ist auch sehr ungesund, ja, das heißt, wir vermeiden Fehler, führt dazu, dass wir im Leben allgemein weniger testen, weniger Risiken eingehen, was wiederum dazu führt, dass unsere.
Psychologische Flexibilität nicht wirklich gefordert wird, weil wir uns eben nicht in neue Dinge reintrauen, weil wir Angst haben, etwas falsch zu machen. Ja, und dann da zu stehen als Versager, und das will niemand, niemand will versagen, aber ja dahingehend einfach mal zu unterfragen gibt es Fehler überhaupt in der Form oder sind das alles vielleicht einfach nur Learnings, Learnings ob es ne Frage der Entscheidung.
Frage der Perspektive, für die man sich entscheidet, vielleicht zu ausgedrückt, aber dieses Noten testen und der Leistungsdruck in der Grundschule. Ich sag nicht, dass alles davon per se schlecht und falsch ist. Ich glaub, wir brauchen als Menschen auch so n gewissen Antrieb über Leistungsbeurteilung, aber ich bin auch nicht derjenige, der das der das Schulsystem reformiert, ich sag einfach nur was wir für normal halten und ja weiter geht es Kinder nächstes Thema also unsere Dating Kultur, ich hab sie aufgeschrieben dieses.
Ewige Optionen, ständige Wahlfreiheit und wir nennen es Freiheit in der Liebe. Aber gleichzeitig ist es so emotionale Bindungslosigkeit in einer Überforderungsökonomie der Möglichkeiten und mehr Möglichkeiten bedeutet nicht mehr Glück oder mehr Wohlbefinden, im Gegenteil, du kennst es, je mehr Möglichkeiten du hast, desto unzufriedener wirst du mit jeder getroffenen Wahl und das psychologisches Phänomen ist auch sehr gut erforscht im Grunde genommen.
Können wir Menschen besser damit umgehen, wenn wir weniger Wahlmöglichkeiten haben? Und das Paradox, weil wir alle wollen? Freiheit, wir alle wollen möglichst viel Freiheit, wir wollen viel Geld haben, wir wollen alles machen, worauf wir Bock haben, aber auf der anderen Seite stresst es uns, es stresst unser Gehirn, weil wir ja auch nutzenoptimierer sind, wir wollen von allem immer das beste, und wenn ich jetzt ganz viele Entscheidungen treffen muss und ganz viele Möglichkeiten habe, wie finde ich heraus, was jetzt das bestmögliche ist, das Struggern die meisten, und da habe ich in der letzten Folge darüber Intuition gesprochen und so weiter wer das noch nicht gehört hat, kann sie gerne reinhören. Dann nächstes Thema.
Wir sind total isoliert. Ja, also das halten wir für normal. Ich habe mich letztens daran zu erinnern dürfen, dass ich meine Doku geschaut habe, in der ein Wissenschaftler amerikanischer Wissenschaftler in einem Naturvolk Naturvolk in einem sehr ursprünglichen Stamm im Amazonasgebiet geforscht hat, ein Anthropologe.
Und hat sich dann in ein Mädchen verliebt. Die war sicherlich erst 14 5 und 16 Jahre alt oder so How ever die haben da ne Beziehung geführt und das Mädchen ist dann langfristig mit nach Amerika rüber gekommen, das heißt sie ist aus einem Stamm der so lebt, überwiegend wie noch wie vor 100000 Jahren die Menschheitsgeschichte.
OK ich hab mich verrannt im Wording egal, aber jedenfalls ist sie dann mitgekommen nach Amerika und man würde jetzt denken. Krass Alter was nen Kulturschock so die ist total überfahren von dem materiellen Konsum und all den ganzen amerikanischen Konsumdenken im Allgemeinen. Das war aber gar nicht das Problem, sie kamen super klar mit dem materiellen Zeug und mit dem Zuwachs an Ressourcen und all den ganzen Shit, was für sie schwierig war, oder weißt du noch gesagt es war Unaushaltbar für sie war morgens aufzuwachen in Wänden abgekapselt von anderen Menschen und alleine.
Und das hat mir so zu denken gegeben, weil es ja in uns allen steckt. Dieses wir suchen alle Gemeinschaft, alter, du kennst es, wenn du dich mit einem Freund oder Freund unterhältst, einfach nur Zeit verbringst. Du fühlst dich besser und es funktioniert wahrscheinlich besser als jede Pille, die man schlucken kann, weil wir Menschen sind, weil wir ko regulieren müssen, weil wir aufeinander in tiefster Ebene eingehen und.
Das fehlt heutzutage und wir, wir sind isoliert. Wir leben in überteuerten ein Zimmer, Wohnungen und sind den ganzen Tag künstlichem Licht ausgesetzt und das nennt sich dann Unabhängigkeit, ist aber eher so eine schleichende Vereinsamung und ich könnte so weitermachen, ich könnte über, ich könnte über die Elternschaft sprechen, der ich mich gerade befinde und wie auch das so in unserer Kultur gesehen wird, aber vielleicht ist das auch Staff eine neue Folge.
Nämlich, dass es einfach auch nicht normal ist, dass sich nur 2 Personen in Anführungsstrichen um ein Baby kümmern, sondern das ist eher so ein Ding ist, wo sich eine ganze Gemeinschaft drum kümmert und das auch Sinn macht. How ever dann Effizienzdenken in allen Bereichen im Essen, wir müssen da kontrollierter sein, wir müssen Diäten halten, wir machen nur noch Fasten und Kaffee zum Frühstück und am Abend irgendwie so Convenience Slow Fast Food, aber irgendwie muss alles perfekt effizient kontrolliert sein und.
Bottom line eigentlich die ganzen Störungen? Ja, ich will nicht alle Störungen hier mit Reinbeziehen, aber sowas wie depressive Störungen, Burnout, Angststörung, Störung. Es klingt so, wenn man das sagt ist so ein extrem negatives Framework Krankheit ungesund, aber was wenn es einfach nur vielleicht eine Art Verletzung ist? Eine Art Feedback auf einen ungesunden Umgebungskontext? Auf unnatürlich Umstände es ist nicht nur, es ist nicht. Es ist nicht einfach normal, sondern es ist normal geworden. Und ja, ich habe das vorhin schon gesagt, dass viele Menschen sich heute abgefuckt fühlen, und ich habe jetzt ein paar Gründe geliefert und es gibt sich eine unzählige mehr aber gleichzeitig rede man sich
auch gerne wieder aus, ich bin ja privilegiert, mir geht es doch gut, was soll ich mich denn beschweren? Ich habe doch alles, was ich brauche im Vergleich zu so und so. Ja gut, diese Abwärtsvergleiche, die, die mögen zwar kurzfristig dir ein Gefühl von Ruhe geben, das ist wie wenn man damals nach der Schule mitten im Leben geschaut hat und sich dachte okay, mein Leben ist doch nicht so chaotisch, also da geht es auf jeden Fall noch krasser zu, vielleicht fühlen sie ein paar, aber es sollte nicht der Maßstab sein, ja, es geht darum, dass man sich nicht selbst verleugnet, dass wenn man sich. Gefühle haben eine Signalwirkung und wenn ich mich dauernd abgekapsel leer vereinsamt fühle, dann ist es ein Signal meines Körpers, meines
Nervensystems, meiner Seele, dass hier etwas vielleicht nicht ganz so gesund ausgerichtet ist. Und wir haben auch Einfluss darauf und gleichzeitig, und darum geht es ja auch in dieser Folge, müssen wir auch das System schon, in dem wir leben und wie wir auch dazu beitragen können, dieses System ein Stück weit zu verändern, positiv mit Harmonie, Harmonie einströmen lassen und am Ende des Tages. Ja, wenn man nur, also nur wenn man vergleicht, so sag ich mal, Kriegsflüchtlingen oder Menschen extreme Armut besser da steht, heißt es nicht, dass die Gefühle, die man fühlt, weniger wert sind.
Das ist einfach so eine Bottom light ich, die ich dir sagen möchte, also solltest du dich mal erwischen in den Gedanken, dass es dir gut geht und so weiter aber du dich nicht so fühlst, dann akzeptieren Gefühle, das ist vollkommen in Ordnung sich so zu fühlen, das ist wirklich mehr als in Ordnung, ist es gesund und nur wenn wir alle Gefühle akzeptieren, das Spektrum unserer Gefühlszeit akzeptieren, ist annehmen. Sind wir auch in der Lage, diese Farbpalette des Lebens auch wirklich auszukosten, um unser eigenes Bild zu malen, um das mal ein bisschen metaphorisch auszudrücken? Und weißt du, dieses Runterspielen, seine eigenen Gefühle ist auch irgendwie so ein bisschen Strategie, es ist, es hält viele davon ab,
überhaupt etwas zu verändern, weil. Man sich irgendwann gar nicht mehr fühlt und wie gesagt, Gefühle, Emotionen haben mir auch einen gewissen energetischen Kontext gegeben, uns Energie um etwas zu machen, um etwas zu ändern oder um eben uns zurückzuziehen und auch eine Pause zu nehmen, wie auch immer, aber wer glaubt, man dürfte sich nicht beschweren, überleg mal wenn du glaubst, ich darf mich nicht beschweren, wenn das zu deinem Glaubenssatz wird, ich darf mich ja nicht beschweren und es geht gut, aber du fühlst dich eigentlich Scheiße. Dann wird dieses System genau so weiter funktionieren und dieses System wird weiter langsam die Menschen aushöhlen, weil das System nicht auf Menschlichkeit
aufgebaut wurde, nicht auf dem Prinzip von wie können wir Menschen mehr Menschlichkeit geben, wie können wir, wie können wir den Menschen aufblühen lassen, sondern es ist mehr, wie können wir den Wettbewerb steuern. Steigern wie können wir die Nachfrage erhöhen? Wie können wir Profite maximieren?
No Front, nicht alles ist Kacke und ganz ehrlich, dass wir dieses Gespräch führen. Wir behandeln Menschen heutzutage besser als noch vor 100 Jahren oder 200 Jahren, also Menschen hatten damals nicht wirklich irgendwelche krassen Rechte und da war es definitiv noch anders. Ich möchte hier auch ein bisschen Perspektive liefern, ja, dass wir überhaupt eine humanistische Ausrichtung trotz all dem haben, in allem, was wir machen, mit Arbeitsrechten, mit.
Den gesamten Kontext, auch uns, geht es in vieler Hinsicht sehr gut, keine Frage. Aber That's Balance Act to do Here und der Punkt ist, die meisten von uns kommen mit einem mental gesunden Setup auf die Welt, Kinder, Babys, die sind mental gesund, es mag Ausnahmen geben, aber ich rede es von der aller. Ich rede von der größten Mehrheit und wir leben aber in einer Kultur, einer Gesellschaft, die uns systematisch auch aus dem Gleichgewicht bringt. Und das liegt nicht daran, dass wir jetzt kaputt sind, sondern weil unser System auf das reagiert, das uns langfristig auch irgendwo kaputt macht, wenn wir dem nicht bewusst bewusst, mich nicht entgegen stellen und das. Noch mal, die Systeme ist nicht
böse per se, es ist einfach nur auf andere Dinge getrimmt worden und dieser Fakup, den wir erleben ist Nebenprodukt und es ist ein gesunder, gesundes Nebenprodukt, weil wir befinden uns immer noch mitten in der Evolution. Ja, das ist nicht ein Prozess, der irgendwann mal abgeschlossen ist und das Ding Evolution, das findet seit fast 14 Milliarden Jahren statt, ja, und wir sind mittendrin, und dass wir eben uns so fühlen, okay und dass unsere Gesellschaft.
In einem in einer Richtung abdriftet, die auch definitiv nicht langfristig, sorry, die langfristig funktioniert, nachhaltig ist. Das ist steht außer Frage, aber umso wichtiger ist es doch, dass wir diese Gefühle fühlen und nicht einfach nur sie per sie wegschieben und sagen, es wird schon wieder, sondern dass wir sagen okay es ist ein Struck vorhanden und ich fange bei mir an, denn nur dort kann ich anfangen und. Und auf die Straße zu gehen und zu protestieren. Aus eigener Wut heraus und aus einer Angst heraus. Ich weiß nicht, ob das die Lösung ist. Ich lass es einfach so stehen, du kannst für dich selbst beantworten, ich persönlich glaub, dass wenn Dinge aus einer Harmonie heraus entstehen, aus
einer liebevollen Haltung heraus entstehen, daraus entsteht wirklich etwas, was auch Harmonie weiter trägt, wenn wir hingehen und sagen, wir müssen jetzt wieder alle Spalten und kaputt machen und mit Wut, mit einer, mit einer. Sehr in stark Energie an sie herangehen. Ich weiß nicht, ob daraus die besten Lösung entstehen, aber ich nehme mich heraus, ich möchte hier kein Judge mit äußern und ja, dieses ständige noch mehr machen, das macht uns einfach irgendwann auch Banane, so wie sie sicherlich kennen.
Ich habe gerade erst mit einem guten Freund gesprochen, der auch Podcast hat und damit auch gerade gut durch die Decke geht und. Ja, denk gerade auch in diesem in diesem Modus. Wie kann ich mehr rausholen? Weißt du es läuft gerade, es geht voran, aber wie kann ich noch mehr machen? Ich könnte 2 Videos pro Woche aufnehmen, ich könnte ich könnte auch dies und dann das und dann das und dann könnte jemand einstellen eine Cut und blablabla und es ist halt immer mehr und immer mehr und immer mehr und ich denk mir so wait a second Brief for a Moment warum mehr muss das jetzt sein Life is good right in diesem Moment hast du alles was du brauchst. Aber diese Denkart steckt so tief in uns und dann wird argumentiert mit, aber das ist
doch Teil unserer menschlichen Biologie, wir wollen doch von Natur aus nach mehr streben, ja, ist es, es ist Teil unserer menschlichen Biologie, warum dieses System überhaupt da ist, weil es aus unserer Menschlichkeit heraus entstanden ist, aus dem menschlichen Streben nach mehr, nach Wachstum, nach Innovation und so weiter klar, keine Frage, aber Balance My Friend Balance, wo spüre ich mich noch in dem, was ich tue und wo habe ich mich schon längst verloren für ein Ziel, dass ich glaube, dass Anzuvisieren, weil ich denke, dass nur dieses Ziel mich Vollmacht erfüllt macht.
Wir sind oft gefangen in diesem Denken, dass wir glauben, wir müssen jetzt da vorne raus in die Zukunft, dieses eine Ding erreichen, und erst dann sei es die Summe x auf dem Konto, den Partner, die Partnerin, das Haus, das Kind, das Auto, den Traumjob, whatever oft leben in dieser Haltung, dass erst wenn das eingetroffen ist, wir. Uns die Erlaubnis geben dürfen zu sein, und das ist so Bullshit, das ist so eine Lüge, und das ist auch Teil unserer neoliberalen Ausrichtung, nämlich dieses Dopamin getriebene, immer in der Zukunft immer auf der Suche nach mehr, mehr, mehr.
Wir kriegen ständig getriggert überall, und das ist so subtil, sei es jetzt die Art und Weise, wie du. Wieviel Follower du haben musst, auf Social Media oder wie du aussehen musst oder welche welche Konsumgüter du brauchst, damit du irgendwie dazugehören darfst. Es ist so verwoben, aber im Kern atmen, atmen, du darfst sein in diesem Augenblick, man, das ist doch alles, was wir haben, es geht nicht um mehr und nicht um weniger, niemand verspricht uns den nächsten Augenblick, niemand verspricht uns morgen oder in einem Jahr. Und ich weiß, es klingt so easy und glaubt mir, ich sitze nicht hier und bei mir läuft immer alles perfekt und glatt und voller Harmonie und Nein und ich habe auch meine Phasen, wo ich reagiere und meine Phasen, wo
ich auch mal wieder einfach Bock habe, am Abend eine Tafel Schokolade zu essen und Alter, wir sind alle Menschen und weil ich es gerade angesprochen habe mit Schokolade oder Joints oder irgendwelchen anderen Dingen, die du brauchst, um abends runterzukommen, abzuschalten statt dich selbst zu verurteilen dafür, das musste ich auch erst lernen.
Über nen längeren Zeitraum statt zu sagen, Oh ich bin so schwach, andere kriegen es ja auch hin, andere sind viel disziplinierter als ich, andere können einfach aufhören, wenn sie keinen Hunger mehr haben, andere schaffen es am Abend nicht noch 2 Stunden lang von Netflix oder vor Youtube zu hocken, ich krieg es nicht hin, ich bin schlecht, ich bin falsch, ich bin nein, nichts von all dem hilft. Würdest du das einem Kind auch sagen? Würdest du dem Kind sagen, du bist falsch, du bist schlecht, weil du jetzt hier am Abend noch 2 Stunden in Youtube schaust, weil du innerlich schmerzen hast? Emotionale Unwohlseinszustände, die du einfach gerade nicht aushalten möchtest, die du gerade nicht wahrnehmen möchtest.
Und diese Kultur gibt dir ganz viele Möglichkeiten, um dem zu entfliehen. Du kannst per Knopfdruck dich rauszoomen, du kannst in eine Art Dissoziation gehen, wo du einfach dich nicht mehr spüren musst, wo du, wo du es Social Media konsumieren kannst, mit Reels und auch tik tok noch eine Schippe drauf, wo der Algorithmus dich befüttert mit noch mehr Nonsense Content, der aber noch mehr Stimulation in deinem Dopaminhaushalt verursacht und dann am Ende fühlt sich aber noch beschissener und dann geht es der Kreislauf weiter, weil es ne sucht entwickelt.
Und sucht am Ende aber immer heißt, ich Suche nach etwas, ich suche nach etwas, was ich hier nicht bekomme und zwar Menschlichkeit, Verbundenheit, ein Gefühl von Gemeinschaft, ein Gefühl von Leichtigkeit, ein Gefühl von Freude, ein Gefühl von Frieden. Mann, das ist unser Geburtsrecht und dieses dieses Geburtsrecht kannst du nur in diesem Moment einlösen, in dieser Realität, die wir jetzt nennen, und das ist nicht irgendwie so ein Pathos, den ich aufmache, es ist die Wahrheit, vielleicht ist es meine Wahrheit, vielleicht nicht deine, aber wenn du es fühlst, dann fühlst du es mir nicht, dann nicht. Ja, und die Lösung?
Ja, ich habe jetzt viel gesprochen, auch über diese Dopamin Geschichte, jetzt, über das Gefühl, warum fühle ich mich so leer, auch das habe ich mich lang gefragt. Ja, es gibt Gründe, warum man sich so fühlt und ein paar Gründe habe ich jetzt genannt, aber ich möchte nicht noch weiter jetzt rein, ich möchte nicht noch weiter in die Problematiken rein, ist wie gesagt man kann das Fass aufmachen und. Man kann noch über die Medienwelt sprechen, man kann noch überall diese ganzen Dinge sprechen und mit Umweltgiften und der richtigen Ernährung oder der falschen Ernährung und den richtigen Bewegungsstil und hast nicht gesehen. Ja, man kann so viel machen und tun und verbessern und optimieren und loswerden und
disziplinieren, aber am Ende des Tages man es kommt auf ein paar wenige Punkte an und die möchte ich jetzt nennen um das ganze Thema in den lösungsorientierten comcladige Approach reinzubringen. Also es ist nicht alles fürn Arsch. Wir müssen auch gleichzeitig die Realität sehen, die nicht nur aus Kriegen besteht und aus Armut besteht und aus vielen Katastrophen, die sich auftürmen und Ki nächstes Thema auch wird eine Folge werden, ja was ist damit eigentlich habe ich noch gar nicht wirklich drüber gesprochen, aber es gibt auch sehr viele Möglichkeiten dieser Zeit und sehr viele Möglichkeiten zum positiven Wandel zu zu mehr Harmonie beitragenden.
Verhalten und wir hatten noch nie so viele Tools. Wir hatten noch nie so viele, so viel wissen. Ja es fehlt einfach an der Weisheit, es fehlt an der Erfahrungsebene wir wir vertrauen mehr Büchern und irgendwelchen Fremden Wissen als unsere eigenen Erfahrung und das ist n Problem, zum Beispiel, dass wir unseren Selbstvertrauen n Stück weit abgegeben haben und das ist bei KI übrigens n großes Thema um hier schon was anzuschneiden, ja.
KI per SE ist auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir irgendwann so abhängig davon werden, dass wir dem Ganzen so viel Raum geben, dass wir aufhören, selbst für uns zu denken, kritisch zu denken, und das ist ne Gefahr. Und ja, wir können aufhören über Probleme zu reden und anfangen über Lösung zu sprechen und zwar erste Lösung ist alles unterfragen was diese Kultur als Erfolg verkauft, einfach per se. Wenn dir etwas als Erfolg dargestellt wird, frag dich mal, ist es wirklich Erfolg oder ist es einfach nur? Ein Symbol, ein Statussymbol, ein selbsterstellendes Symbol, ein eine Art Ego Maske, die man neu aufsetzt, um sich wertvoll zu fühlen.
Aber ganz ehrlich, der ganze Shit, dieses ganze Streben nach mehr, dieses ganze Streben nach einer besseren Zukunft, die jetzt im Moment irgendwie noch nicht verwirklicht ist, funktioniert auch deshalb, weil man sich im Moment nicht wirklich vollständig fühlt, vielleicht sogar sehr, sehr leer fühlt. Und man hofft, und das ist ja eben diese Illusion unseres Verstandes, dass man in dieser besagten Zukunft, die nie Realität wird, dieses Gefühl hat, was man sich eigentlich jetzt schon geben darf, nämlich ich bin OK, und ich darf diesen Moment erleben, und ich darf in mir Fülle spüren. Ist eigentlich, dass es einfach ist, weil wie gesagt, die Sachen sind immer komplexer, Stichwort Nervensystem, Stichwort Selbstregulation und Süchte und
noch und Hormone. All das spielt er mit rein, wie wir uns im Moment wahrnehmen, wie wir unser Bewusstsein, diesen Zustand gerade erfährt, aber im Kern möchte einfach sagen, statt die Frage zu stellen, wie kann ich mehr aus mir rausholen, wie kann ich mehr aus meiner Lebenszeit rausholen, er so ein typischer Gedanke auch, aber wenn man mal drüber nachdenkt, das Leben schuldet mir nichts, ich muss nicht mehr aus meinem Leben rausholen, sondern die Frage ist, was brauche ich gerade eigentlich, um innerlich klar zu kommen, was fehlt mir denn oder besser gefragt, was habe ich denn schon längst? Dann dieses Reden übers jetzt ja, ich möchte darauf eingehen, und zwar, ich habe es gerade schon viel über gesprochen und ich rede jeder Folge darüber,
weil es war es, du kannst. Dein Leben nur hier und jetzt erleben und es ist schön, Ziele zu haben und es ist schön, an Projekten zu arbeiten. Es ist schön, einer Aufgabe zu folgen und ich wünsche es jedem vom Herzen, etwas zu finden, wo man in einen kreativen Flow findet, egal in welcher Tätigkeit es sein mag, aber etwas zu finden, wo man sich drin verlieren darf, auch mal. Und das in einem an einem Punkt zu erkennen, wo wo es wirklich wichtig ist.
Mich im jetzt. Bedeutet nicht, dass ich im jetzt die ganze Zeit zwanghaft versuche zu bleiben, nach dem Motto, Oh Jonas hat gesagt, ich muss jetzt bleiben oder Eckart toller hat gesagt, ich muss im jetzt bleiben oder XY spiritueller Ratgeber hat gesagt, ich muss im jetzt bleiben, es hat wohl am Talking about es geht nicht darum zwanghaft sich aufs jetzt auszurichten, sondern einfach nur zu erkennen, immer wieder. Es gibt gar keinen anderen Ort.
Du kannst nur jetzt sein. Es gibt auch wenn du in der in der Vergangenheit irgendwo was reflektiert oder in der Zukunft irgendwas machst in dem Kopf was plant oder so, es findet alles immer jetzt statt und das ist The Basic Truth und ist keine esoterische Phrase, sondern es ist die Realität und es ist kein spirituelles Konzept, die die Gegenwart ist der einzige Ort, an dem Nervensystem heilen kann, der einzige Ort, an dem du wirklich klar kommen kannst und und by the Way, Ich betone das hier an dieser Stelle noch mal. Meditation betrachtet es nicht als Self Care Tool oder sowas. Für mich persönlich ist Meditation im Laufe der Zeit im Laufe der Jahre non die Go Shopper geworden und ich hab auch versucht zu verstehen was
eigentlich dahinter steht und im Kern es geht nicht darum, dass du dich hinsetzt im Lotussitz und ich jetzt zwanghaft versuchst. Ins jetzt zu bringen und dann deinen Zustand versuchst zu verändern, darum geht es nicht. Es geht darum, deinem System einen Raum zu geben, indem du mit allem, was gerade da ist, Zeit verbringst.
Und wenn du dich dabei in Gedanken verlierst, ist das vollkommen in Ordnung und die Übung ist es ja, immer wieder zurückzufinden. Und diese Form der Meditation, in dem Fall Achtsamkeitsmeditation, praktiziert man, übt man, und es ist eine Praxis. Es ist eine Übung, weil man sich ja immer wieder verliert, du bräuchtest ja nicht üben, wenn du dich hinsetzt und sofort in einem Bluesfulness State Übergehst und dich einfach nur voller Liebe und Mitgefühl fühlst.
Nein, wir haben in unserem Gehirn verschiedene Anteile, die auf eine verschiedene Art und Weise unser Bewusstsein sehr stark beeinflussen, und Meditation ist ein Tool, ein Werkzeug. Dass man nicht neoliberal einsetzen sollte, um die Produktivität zu steigern, so wie es heute oft versucht wird, sondern es ist seit Jahrtausenden ein eine essentielle Methode, um sein Bewusstsein zu kultivieren, um eine Distanz zu schaffen, innerlich zu den Gedanken, zu den Impulsen, zu den Emotionen, die in jedem Augenblick aufkommen.
Weil unsere Welt bombardiert, uns mit Informationen bombardiert, uns mit Reizen sagt uns, wie wir zu sein haben, sagt uns, was wir tun müssen, sagt uns, wie wir zu arbeiten haben, aber wo bin ich dann noch, wo ist Raum für das Gewahrsein, wo ist Raum für für, für das, für die innerste Instanz, nicht mein Ego, sondern für das, was eigentlich all das Jahr erfährt, in jedem Augenblick, auch jetzt, wenn du das hier hörst oder siehst, und das ist Meditation, Raum schaffen, nicht flüchten.
Ich habe so oft die Erfahrung gemacht, wenn ich gar keinen Bock drauf habe, mich hinzusetzen, wenn ich am liebsten noch mal irgendwie meine DM s checken will, ob noch was reingekommen ist oder gucken will, wer kommentiert hat oder irgendwas dergleichen. Und ich merke es abends, mein Gehirn ist langsam auch müde, erschöpft, ich bin auch in dem Modus, dass ich mich gerne einfach treiben lassen möchte und ich merke, wie Anspannung entsteht in meinem Körper und immer mehr und immer mehr und ich eigentlich dem noch mehr entweichen will. Das sind die Momente, wo ich dann auch aufwachen darf und sage, Hey, setz dich doch einfach mal hin. Was soll denn passieren?
Schließ doch die Augen, mach es 5 Minuten, was soll passieren? Ja du wirst das Chaos erleben, ja du wirst die Anspannung deinen Körper spüren, ja du wirst all das noch viel intensiver wahrnehmen, aber nur für einen Moment und wenn du dich dann darauf einlässt und wenn du deine Schultern sinken lässt, deine Gesichtszüge weich machst, wenn du wieder atmest und deinen Atem beobachtest und das machst du 5 Minuten 6 Minuten 10 minuten, du merkst dein Nervensystem fährt langsam runter. Dann schenkst du dir einen so fucking heilsamen Raum, den man nicht einfach so unter den Teppich kehren kann. Nach dem Motto Self Care Tool oder sowas. Nein, das ist viel mehr als nur das, es ist grundlegend um bei sich zu anzukommen und und
seinem System Raum zu schenken um zu regenerieren und um dann wieder letztendlich in den Tag zu gehen und Harmonie zu teilen. Und der nächste Punkt ist Nichtstun. Damit mein ich nicht einfach nur hier, wie ich gerade auf der Couch sitzen. Na gut, ich tue ja was, ne ich mein damit Nichtstun, das immer mit Produktivität zu tun hat, du kannst auf den Berg gehen, du kannst ans Meer gehen, du kannst aber auch dich einfach auf ne Parkbank setzen und enden beobachten oder einfach mit deinem Kind spielen oder n nettes Gespräch führen das keine unbedingt sehr tiefe Ebene haben muss. Whatever Nichtstun, das produktiv produktiv ist. Diesem Produktivitätsdenken auch mal entgegenstehen. Einfach mal Dinge einfach nur
aus einem reinen Selbstzweck tun, ohne Zielverfolgung, ohne Ergebnisorientierung, ohne Effizienz denken. Just Take your Time und Teil sie mit jemand anderem oder mit dir selbst. Und es fühlt sich am Anfang ungewohnt an, weil man es alleine macht. Ja, ich habe das in der Leipziger Zeit damals öfters gemacht, wo ich mein Handy einfach zu Hause gelassen habe und einfach losgegangen bin. Das hat sich am Anfang fucking unangenehm angefühlt, weil ich habe dann so ein Gefühl erstmal von Kontrollverlust. Was mache ich ohne mein Handy, was mir was passiert, was, wenn ich irgendwie anrufen muss und so weiter und so weiter aber das sind alles nur Gedanken die die man nicht bestätigen muss und die man einfach wahrnimmt,
sondern das geht Handy zu Hause lässt und rausgeht und dann macht man eine Erfahrung und diese Erfahrung sagt einem, Hey, ich habe es überlebt ist gut, alles gut gegangen und. Und es war kein Fehler. Nein, es war wundervoll, es war nicht immer easy, aber es war trotzdem irgendwie tiefer und erfüllter und schöner. Ja Mann und Langeweile, in dem Fall auch mal, das ist n wichtiger Punkt anzusprechen, ne in der Meditation wirst du oftmals n Gefühl von Langeweile spüren, das ist völlig normal und völlig gesund, das Gefühl ist nicht etwas, dem wir ausweichen müssen, es ist es ist etwas wie wie wir sagen ein Reset Knopf ja es ist nicht.
Es ist die notwendige Lehre. Langeweile ist die notwendige Lehre, die wir brauchen, damit wir überhaupt etwas haben, wo wir Dinge reingießen können, sei es kreative Ideen kommen aus der Langeweile, kommen aus dem, aus dem Nichts in Anführungsstrichen und. Eine gewisse Art von Verdauung? Ja, weil unser Gehirn ja ständig Sachen verdaut, ständig verarbeitet, mental. Und wenn wir uns lange und und wenn wir uns langweilen, dann ist das nicht, dass unser Gehirn nichts tut oder unser Unterbewusstsein stillgelegt ist. Nein, es passieren so viele Vorgänge jetzt im Augenblick in unserem Körper.
Und in dem Moment der Langeweile ist es auch ein Raum, den wir kreieren in uns und ganz ehrlich, je besser wir mit dem Gefühl der Langeweile umgehen, ja, desto weniger verspüren wir den Druck vor uns zu flüchten oder in eine neue Erfahrung gehen zu müssen. Soll heißen, diese ganze of fomo, Fear of missing out, das das Gefühl, ich muss mehr erleben, ich muss mehr aus mir machen, ich muss mehr aus dem Leben herausholen, andere erleben mehr als ich.
Das basiert erst mal auf einem Vergleich, der nicht der Realität entspricht. Und es basiert darauf, dass man nicht mit der Langeweile umgehen kann, dass man es nie gelernt hat, no Pressure und auch nicht irgendwie wertend irgendwie als Urteil auffassen. Oh, ich bin so schlecht, weil ich kann nicht mit Langeweile umgehen, nein, du bist ein Mensch, du bist ein liebevoller, mitfühlender Mensch, der in einer Kultur groß wird oder groß wurde, die ihnen das nicht beigebracht hat, im Gegenteil, uns wurde beigebracht zu flüchten, uns wurde beigebracht und ständig abzulenken.
Und jetzt müssen wir halt lernen, damit umzugehen. Und es ist nicht einfach. Und dieser Prozess braucht Zeit, ich kann das nur noch mal betonen und ich sitze hier und ich rede über diese Themen, aber glaube mir, dass ich jeden Tag auch damit konfrontiert bin und auch nur mein Bestes gebe und dass hier dieser Podcast einfach mein mein Safe space ist, wo ich einfach versuche, den ganzen selbst Raum zu geben und dann möchte ich noch sagen, auch ein Punkt, der hier auf der Liste steht, die Basics also. Die körperlichen Basics kümmere dich um deinen Schlaf und um deine Bewegung, um die Ernährung, das sage ich nicht, damit es hier zu einer Bio Hacking Checkliste wird, sondern dein Bewusstseinszustand.
Ja das wie du die Welt gerade wahrnimmst, ist stark davon abhängig, wie dein Nervensystem, wie der Organismus Körper gerade in Harmonie funktioniert und dazu benötigt es nicht die perfekte Ernährung, es benötigt ne Grundlage die dem Körper das gibt was er braucht. Es benötigt nicht extrem viel Sport oder irgendwie jetzt jede Woche jeden Tag eine Stunde ins Gym oder irgendwas ist benötigt. Einfach nur regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft, am besten ohne Handy und Schlaf ist auch eine Sache, die wir gerne unterschätzen. Soll nicht heißen, dass du jetzt genau alles perfekt teilen muss, deine Zimmertemperatur auf die richtige Runterkühlen muss, dein Zimmer komplett 100% Abdunkeln
sollst und den Schlafrhythmus perfekt abstimmt Nein. Basically einfach nur priorisieren, dass du regelmäßige ich gehe zu bettzeiten hast und ich stehe auf Zeiten und auch vor dem Schlafengehen eine Stunde oder 2 Stunden bemüh dich, versuch gib dein Bestes das Handy auszumachen und dein Gehirn damit das Signal zu geben jetzt fahren wir runter, man muss es wir sind in dem Fall auch Kinder, gerade abends sind wir unglaublich kindisch ja wir haben ganz wenig Impulskontrolle am Abend und da müssen wir mit uns selbst einfach auch in gewisser Form.
Nicht mitfühlend umgehen, dass wir verstehen, es ist vielleicht besser für mich, wenn ich am Arm mein Handy ausschaltet oder vielleicht ganz weglege ich tue das aus Selbstliebe heraus, weil ich weiß, dass meine Schlafqualität dadurch verbessert wird und Schlafqualität ist so wichtig, damit ich den nächsten Tag einfach gut erlebe, offen erleben kann, weil wenn mein, wenn mein Körper und mein Nerv ist, den Disreguliert ist, dann dann macht das einfach alles nicht so viel Spaß hier. Und das ist kein Geheimnis.
Deswegen die Basics einfach nur die Basics, artgerecht, ja, und wie gesagt, dazu muss man jetzt nicht alles perfekt optimieren und du musst nicht am Abend Rotlicht und am Morgen Blaulicht und dann tagsüber noch die auf eine gewisse Art barfuß laufen, am besten noch und all den ganzen Kram. Ist alles nice, aber lass uns auf die 20% konzentrieren, die den Output, den 80, die 80% liefern.
Ja, und das ist eben Basics und natürlich wichtiger Punkt. Gemeinschaft, Verbindung. Ich hatte lange Zeit eine Phase, wo ich keine Freunde um mich hatte und mich sehr oft sehr einsam gefühlt habe und ich das Gefühl habe, die paar Menschen, mit denen ich in Kontakt bin, das sind alles so keine sehr tiefen Beziehungen, zumindest wären es keine Freunde, wo ich nachts um 03:00 Uhr anrufen könnte und den vom tiefsten Struggle erzählen könnte und das hat sich im Laufe der Zeit geändert, nicht dass ich jetzt viel mehr Freunde habe, dass ich jetzt einen riesigen Freundeskreis, aber es gibt so ein paar wenige Menschen im Leben, die.
Die mir sehr, sehr nah ans Herz gewachsen sind. Und ich bin unendlich dankbar für diese Menschen, weil ich ohne diese Menschen nie im Leben diese Form der Selbstregulation hätte erreichen können. Menschen sind unheimlich wichtig und ich möchte es nicht als so eine Art von Network betrachten, so was kann der Mensch für mich tun oder so was, sondern Gemeinschaft, Community ist ein. Key Factor um uns langfristig zu stabilisieren, um uns gut zu fühlen.
Und deswegen darf man es auch priorisieren. Und wenn man sich jetzt einsam fühlt und keine Freunde hat oder irgendwas dergleichen eine einzige Person reicht auch oder irgendwo anfangen irgendwo den Anfang machen und fragen mich Menschen auch gerne immer so OK, wie kann ich denn neue Freunde finden, das ist auch so ein Problem, was viele Leute heutzutage haben, weil man ja auch oft mit sich selbst beschäftigt ist und irgendwie jeder gefühlt mit sich selbst so viel zu tun hat. Und irgendwie nicht die Zeit aufbringen möchte. Nicht das wenn man da mit Menschen irgendwie abhängt, scheint es dann noch irgendwie so beladen zu sein. Jeder hat so seine eigenen Probleme, es ist nicht so einfach und gleichzeitig möchte
ich auch hiermit komm klar denken und allem was auch in Zukunft hier folgt auch Raum schaffen genau dafür für Community, für präsente Momente, das bedeutet auch wieder mehr live Geschichten wo wir uns treffen wo wir uns austauschen wo auch Kontakte entstehen dürfen, tiefer gehen dürfen und ja. Es gibt da jetzt keine Gebrauchsanleitung dafür, wie man Freunde findet.
Ich glaube, sowas entsteht immer dann am besten, wenn man sich von der ehrlichsten Seite zeigt in einem Kontext, wo es nicht forciert wird. So ist einfach sein und passieren darf und da kann ich jetzt nicht viel mehr zu sagen, außer die raus, probiere dich ausprobieren, Neues aus, traurig gehen, Kontexte wo du du bist, wo du Dinge auch in einer tiefen Art und Weise in deinem Interesse tust und was es genau für dich bedeuten mag. Ich hab hier noch so andere Punkte wie sich mit den unangenehmen Gefühlen auch anfreunden und daraus kein neues Projekt machen um öfter mal Nein sagen, dass man nicht bei jedem Scheiß dabei sein muss und dass man auch sich mit dieser Langeweile wie gesagt anfreunden
darf, dass man auch mal mit einer Routine, also einem Routine leben, sich anfreunden darf, stabilen Leben anfreunden, obwohl es nicht jedes Wochenende krass was passieren muss. Aber die Punkte überspringen jetzt mal, weil die sind in dem vorherigen schon irgendwo angeschnitten worden. Aber sicher noch habe ist sind 2 Sachen die ich auf jeden Fall die ich auf jeden Fall mitgeben möchte und zwar einerseits hat Geduld, hat Geduld mit dir, das bedeutet auch, dass du dir erlauben darfst, dich auch mal nicht so geil zu fühlen, auch mal abgefuckt zu fühlen und dass du auch wieder mal in alte Muster zurück rutscht. In Gewohnheiten, die du eigentlich gedacht hast. Die hättest du schon, wärst du
schon losgeworden. Das ist OK, wenn das passiert, es ist vollkommen in Ordnung, du bist nicht hier um straight on linearer Prozess nach oben alles perfekt zu machen und am Ende bist du entleidend und du bist frei von allen menschlichen Trieben und Impulsen nein du bist hier in einem menschlichen Prozess und dieser Prozess bedeutet, wie kann ich hier und jetzt Harmonie stiften und wenn du dem entfliehen willst, dann ist das auch okay und wenn du das bewusst tust oder unbewusst tust, ist es okay. Ich habe mal was gelesen, was mir sehr geholfen und zwar der Fortschritt ist nicht, dass du nie mehr in alte Muster zurückfällt, sondern dass du jedes Mal bewusster aufstehst. Und wenn du 15 mal bewusst
aufstehen muss oder wenn du 100 mal bewusst aufstehen muss, dann ist das das, was du tun musst, um letztendlich aus diesem Muster irgendwo rauszukommen. Und schließen Frieden mit der Ungewissheit. Das ist so glaub ich die Bottom Line von allem, wenn wir in die Welt schauen, ja in die Welt schauen, wenn wir in die Medienwelt schauen, vor allem, ja dann sehen wir ne Welt, die nicht gerade angenehm ist.
Und wir haben das Gefühl, irgendwie ist alles für n Arsch, aber es bleibt bei dem Gefühl es bleibt nicht bei der absoluten Realität, vieles da draußen ist nicht für n Arsch viele Menschen engagieren, engagieren sich auf so ne wundervolle Art und Weise. Viele Menschen begleiten Menschen, vielen schwierigen Situationen oder gehen mit ihrem kreativen Geist an Dinge, an Probleme ran und versuchen, dafür wirklich gute Lösungen zu finden. Es gibt so viel schönen positiven Wandel, aber natürlich gibt es auch voll viel abgefuckten Shit und ich weiß auch nicht, ob wir die Kurve kratzen können, so ob wir das alles noch so hinbekommen, dass wir nicht nen schwierigen Schaden erleben oder was auch
immer, aber der Punkt den ich eigentlich machen möchte ist diese Ungewissheit, die ist immer Teil des Lebens. Es ist eine absolute Ungewissheit, ob morgen die Sonne noch aufgeht, ob morgen das Leben noch so läuft, wie es gerade läuft. Es ist so ungewiss und trotzdem ist die einzige Gewissheit, die wir haben, This your now jetzt gerade, das ist die einzige Gewissheit und sich darauf immer wieder zurück zu berufen. Sich zurück zu besinnen mit seinen Sinnen in den Körper rein, fühlen, empfinden, nicht flüchten, immer wieder und immer wieder und immer wieder, das ist die Kunst des Klarkommens, und das ist letztendlich auch der Weg, um in ein Leben zu finden, dem man nicht mehr entfliehen
muss, weil das Nervensystem gelernt hat, mit auch schwierigen Zuständen gut umzugehen. Und dann, wenn wir nicht mehr komplett disreguliert durchs Leben laufen, können wir endlich mal die Augen öffnen und wie ein Kind wieder eine Blume betrachten und darin die Schönheit sehen und den Mülleimer am Bahnhof betrachten und darin die Schönheit sehen. Nichts von allem trennen, sondern alles als eine große Bubble sehen, weil wenn wir mal hier Abstand nehmen und größeren Abstand nehmen, dann sehen wir nicht Ländergrenzen und Egos und Menschen, sondern wir sehen einen großen Planeten. Wir sehen ein System, ein Ökosystem, ein riesiges System, wie man es nennen mag.
Egal, wir sehen einen gigantischen Organismus, Planet Erde, und wir können noch weiter raussummen wir sehen einen gigantischen Kosmos und eine Galaxie, aber wir können uns das alles nicht vorstellen, deswegen scheiß drauf, ich will einfach nur sagen in dem Körper jetzt gerade passieren unzählige Dinge, Billionen von Dinge, Zellen, die sich gerade gegenseitig fressen, bekriegen, töten, Schlachten, neuformen.
Es passiert so viel in deinem Körper, die die Lunge, die sich gerade füllt, dein Herz, das gerade pumpt, das Blut, das gerade fließt, das Gehirn, das gerade feuert. Es passiert so viel, und nichts davon kannst du oder musst du aktiv steuern oder kontrollieren, du darfst einfach vertrauen, du darfst vertrauen, dass du morgen früh aufwächst.
Du darfst vertrauen, dass das Leben immer noch sich entfaltet und passiert auf eine wundervolle Art und Weise, wir sind hier, niemand hat uns das Versprechen geben wie lange, niemand hat uns das Versprechen gegeben, dass wir hier sein dürfen, aber wir sind jetzt gerade hier, man. Und das einfach bewusst zu erleben und das auch zu verstehen, dass es nicht immer nur sich gut anfühlt und geil an happy und alles immer nice, nein, das ist eben auch das, was man sich bewusst machen muss, das ist Teil der menschlichen Erfahrung, die ist schwierig, die ist nicht so easy, aber das Leben ist trotzdem nice, wenn man es denn so haben möchte, wenn man sich darauf auch einstellen möchte, ja, das.
Und um das Ganze jetzt mal abzuschließen mit dem Bild dem Elefanten zu er, der kann sich seine Umstände nicht aussuchen. Leider du schon, ich schon und auch wenn wir dieses Thema sich über Nacht verändern, wir können uns dazu entscheiden nicht länger gegen uns selbst zu handeln, das ist schon eine grundlegende und wichtige Entscheidung und.
Nicht länger unsere Gefühlswelt Signorieren nicht länger unser unser Nervensystem ignorieren oder wegzudrücken. Schau hin, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, fühl hin, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, das ist Dasein, wir müssen nicht kämpfen für irgendwas, wir müssen uns nicht als die Guten darstellen und sagen, die anderen machen alles falsch weißt du, wir haben so diesen Hang.
Ständig zu moralisieren, was richtig was Falsches. Und ich sage nicht, dass irgendwas von dem, was ich gerade genannt hab, richtig oder gut oder was auch immer ist. Ich sag einfach nur, beobachte doch selber mal, wie schnell man verurteilt und moralisiert und ich glaube, würden wir von einem Menschen von der Kindheit an, von der Geburt an den Weg mitgenommen haben mit all den Erfahrungen, mit all den Traumata, mit all dem ganzen Fuckup, den ein Mensch durchmacht. Dann würden wir ziemlich gut nachvollziehen können, warum ein Mensch so tickt, wie er tickt.
Aber wir können es nicht nachvollziehen, wir können nur urteilen und wir urteilen immer aus unserer Perspektive, dieses sehr begrenzt ist und diesen Hang einfach mal so n bisschen auch wahrzunehmen, das passiert nämlich automatisch, wir urteilen ständig, wir haben ständig unsere Vorurteile, unsere Schubladen, und das heißt aber nicht, dass wir dem ausgeliefert sind, wir sind bewusst Wesen, wir können dies bewusst wahrnehmen und wir können uns bewusst für eine andere Reaktion entscheiden, nämlich hinterfragen.
Verständnis zeigen, Mitgefühl aufbringen und Mitgefühl können wir nur dann aufbringen, wenn wir selber unseren eigenen Schmerz fühlen. Es funktioniert nicht kognitiv, das funktioniert auf Erfahrungsebene, also fangen bei dem an, was du wirklich beeinflussen kannst, wie du lebst, wie du reagierst und wie du mit dir selbst umgeht, auch wenn niemand zu sieht, vor allem wenn jemand zu sieht, du siehst so, und das ist genug und ja. Derzeit, dass du das hier hörst, noch mal um den Punkt vom Anfang aufzugreifen ist Beweis genug.
Das Leben ist voller Wunder, bitte denkt dran und so wie du dich jetzt fühlst, egal ob hoch, egal ob tief in der Schwingung, in einem energetischen Weib, das verändert sich und das ist gut, dass sich verändert und trotzdem kannst du deine Mittel kultivieren und das ist dein persönlicher Prozess, den du in.
Dort Voranbringst und ich habe gar nicht so viel über Neoliberalismus gequatscht, wie ich dachte. Dem Essay ist auf jeden Fall deutlich mehr darüber geschrieben worden, aber ich möchte einfach nur noch mal sagen, keiner von uns kam mit dem Versprechen auf diese Welt und wie eine Welle auf dem Ozean erleben wir diesen kosmischen Augenblick jetzt gerade diesen kosmischen Augenblick einer individuellen Erfahrung, aber. Und es ist Teil dieser Erfahrung, dass wir uns als Ego sehen, als getrennt von allem anderen, dass wir uns wie diese Welle betrachten, die sich getrennt fühlt vom Ozean. Aber ich bin überzeugt, dass wir früher oder später alle wieder in dieses kosmische Meer zurückfließen werden und wir alle wieder daran erinnert
werden, was wir eigentlich sind, und währenddessen haben wir diese Erfahrung, diesen Trip und. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Und das ist eine große Verantwortung, keine Frage. Und es kann Druck auslösen. Es kann vor allem Druck auslösen, wenn dir jeder sagt, was richtig, was falsches, aber ich möchte dich daran erinnern, dass du schon längst weißt, was richtig, was falsches und dass du dich einfach nur darauf besinnen musst, dass du nicht erst noch 100 Jahre heilen musst, dass du nicht erst noch fertig analysiert werden muss und dass du erst komplett deine Traumata aufgedeckt und verstanden haben muss, bevor du dir die Erlaubnis gibst, dieses Leben zu erleben. Leben ist jetzt und es wartet
nicht also. Enjoy this Moment und es bedeutet nicht be happy and every moment. Das bedeutet nicht become and every Moment, alles hat sein hoch, alles hat sein tief, alles darf sein und alles dürfen wir akzeptieren. Ja der Struggle dieser Welt ist real und ich fühle mit ich ich, das geht alles nicht an mir vorbei, es geht nicht an mir vorbei, wenn ich sehe wie Menschen in Israel oder in Gaza leiden.
Es geht alles nicht an mir vorbei, wenn ich sehe, wie Politik auf höchster Ebene geführt wird. Das geht auch an mir nicht vorbei, aber noch mal im großen Bild des Universums ist das alles auch nur ein Auszug in einem Theaterstück in einem menschlichen Drama, was kommt und was geht. Und frag dich selbst.
Willst du jedes Drama dieser Welt in dein Nervensystem integrieren? Möchtest du das? Wenn ja, dann. Du kannst es tun. Hält dich niemand dran auf, im Gegenteil, unsere es ist. Es ist sehr einfach, tatsächlich das Herz schnell zu verschließen und das ganze Drama dieser Welt in in uns hinein fließen zu lassen, was wirklich schwierig ist, ist ein Herz offen zu halten, weil eben da draußen so viel Verletzung stattfindet, weil da draußen so viel Leid stattfindet, aber das Herz offen zu halten ist der einzige Weg und mit Herzoffenheit mein ich die Weichheit in dir, dieses mitfühlende Wesen in dir, dieses. Verblesen, was sie verbindet, was sich Connected, das Herz, offen zu halten, das ist das,
was die wahre Kunst ausmacht in einer Welt, wo ständig Angriffe auf die Psyche und auf unsere Gefühlswelt verursacht werden und Teds it, das ist das Geschenk, man das Geschenk dieses Augenblicks. Und ist die Frage, wollen wir es mit dankbarkeiten Vertrauen, mit mit Liebe erleben oder wollen wir, haben wir uns Brain waschen lassen?
Dem Ende ist es auch hier alles nur ein Kapitel in deinem Leben, was du hier hörst ist deine ganz persönliche eigene Erfahrung. Du bist gerade bei dir in dir, zwischen all diesen Milliarden Menschen machst du gerade das Unikat einer menschlichen Erfahrung. In den gesamten Universum nur du erfährst es auf diese Art und Weise, macht es bewusst.
Abschließend noch ein Zitat von Rumdas ganz kurz, we are all just walking each other home. Wir schließen ab mit einer kleinen geführten Meditation, wenn du Bock hast, schließt die Augen. Lass die Schulter wieder absenken, macht die Gesichtszüge weich, atme immer alles aus und dann atme tief durch die Nase ein für den Bauch mit Luft und lass die Luft dann wieder über den Mund langsam und gleichmäßig ausströmen und dann spüre einfach nur mal in den Körper hinein, sucht eine Stelle in dem Körper.
Wo du gerade in Empfindung wahrnimmst, deine Hände, Füße, Gesicht oder Nacken, Brustkorb, Bauch, egal was und Versuch dort mal für einen längeren Augenblick mit der Aufmerksamkeit zu bleiben und du wirst dich verlieren in Gedanken, die ganz natürlich kommen, und du bringst dich wieder zurück zu diesem Körperteil.
Und vielleicht spüre noch mal den gesamten Körper und du wirst vielleicht Bereiche wahrnehmen, die sich vielleicht angespannter anfühlen oder weich anfühlen und die mal in den Bereich rein, wo du jetzt eine gewisse Enge oder schwere oder von mir aus Leichtigkeit spürst. Irgendwas, was auf jeden Fall eine etwas intensivere Empfindung ist.
Vielleicht merkst du es in der Bauchgegend oder so, oder Plexus Brustkorb, Schulter, Nacken, kieferbereich und. Und das ist noch mal so ein Impuls, ich zum Schluss mitgehen möchte. Wenn du das nächste Mal hinsetzt zur Meditation, mache es nicht zur Aufgabe, irgendwas zu verändern, sondern lass es einfach sein und schenk dem was ist deine Aufmerksamkeit und das bedeutet es präsent.
Zu sein. Du machst dem Leben ein Geschenk, in dem du präsent bist, präsent, Moment und wenn dir diese Folge gefallen hat oder wenn du den Podcast feierst, dann möchte ich an dieser Stelle noch eine liebevolle Anmerkung da lassen, nämlich schenke dem Podcast seine Bewertung, es hilft dem Algorithmus, den wir alle so sehr lieben, dass auch andere hiervon erfahren und erzähl es weiter. Berichten Freunden davon, wenn dieser Podcast hier hilft und du kannst mir auch jederzeit deine Anregungen, dein Struggle was auch immer schildern, du findest alles Wichtige an Informationen in den Show Notes und ich sage an dieser Stelle vielen, vielen Dank fürs Zuhören.
Danke, dass du mir deine Zeit hier in dieser Form geschenkt hast und wir hören das nächste Mal, wenn es wieder heißt kommen, klar. Tiger, Mach's gut, ciao ciao.