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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 78

#78 | Der ganz normale F*ckup.

Sonntag, 17. März 2024 · 1 h 03

MP3

Shownotes

(EP78) Lernen, mit dem Struggle des Lebens klarzukommen. Diese Folge ist wieder aus einer Zuhörernachricht entstanden und beinhaltet ein buntes Spektrum an bedeutungsvollen Themen, wie Selbstfindung, Sucht (und wie man sie überwindet), Selbstregulation, die Suche nach einem Sinn, Meditation, Selbstakzeptanz und vieles mehr.
Im Kern geht es darum, zu lernen, mit dem »ganz normalen F*ckup« des Lebens klarzukommen – in anderen Worten: sich dem Struggle zu stellen, sich der Herausforderung der Gegenwart hinzugeben, und dadurch zu einem Zustand zu gelangen, den man mit folgenden Satz umschreiben kann: Ich komm klar, Digga.
Mit Licht, Dankbarkeit und Liebe,
Namaste Digga,
Jonas <3

MEHR INFOS:
📖Buch: ⁠⁠Ein Leitfaden zur Selbstbestimmung.⁠⁠ (amzn.to/3Obc3cW)
✉️E-Mail: ⁠⁠namaste@kommklardigga.de⁠⁠
🗣Sprachnachricht: ⁠⁠Berichte von deinem Struggle.⁠⁠ (podcasters.spotify.com/pod/show/jonasshahin/me…)
📲Instagram: ⁠⁠Reminder zum Klarkommen.⁠⁠ (instagram.com/kommklardigga)
✨Deeptalk: ⁠⁠Ein persönliches Gespräch buchen.⁠⁠ (tr.ee/aCgqUjl-TF)
🙏🏽Support: ⁠⁠Einen freiwilligen Betrag spenden. (paypal.com/paypalme/jonasshahin)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Geht ab und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar. Sega Mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht. Wieso? Oft um sehr vieles und ich möchte heute wieder von einer Zuhörernachricht erzählen beziehungsweise eine Nachricht vorlesen, die ich von einem Zuhörer erhalten habe. Und im Allgemeinen wird diese Folge auch um viele Inhalte dieser Nachricht gehen, unter anderem Umsucht um Selbstfindung, um. Selbstregulation um Meditation, journaling, Selbstakzeptanz und letztendlich auch um das Kreieren einer. Eigenen.

Lebensphilosophie. Und ich hab ehrlich gesagt stand jetzt noch kein Titel für diese Folge. Also ich weiß immer noch nicht, wie ich zuvor benennen soll, deswegen kann ich noch keinen Titel hier nennen. How ever? Ich werd jetzt einmal mit der Nachricht beginnen und dann versuchen mal genauer darauf einzugehen beziehungsweise meine persönlichen Gedanken und Reflektionen dazu zu teilen. Ich habe mir dieses mal nicht allzu viele Notizen gemacht, soll heißen.

Es könnte dazu kommen, dass wieder ein Faden entsteht, der sehr lange ist und der oftmals verloren geht. Aber wenn du Bock drauf hast, lass dich darauf ein. In jedem Fall Let's Go. Die ganze Kompensation fing damit an, dass ich ne Nachricht von ihm bekommen hatte, in der schon mal so n bisschen geteasert hat, was bei ihm so gerade abgeht und ich hab ihn dann darum gebeten, dass er vielleicht n bisschen mehr ausführen könnte.

Also das ist einfach interessant, wäre mehr von dem Background zu erfahren und deswegen werde ich jetzt auch die diese längere Antwort nur vorlesen und den Kontext davor mal kurz auslassen, weil ich denke in dieser langen Nachricht schon alles wichtige steht und zwar lese ich jetzt einfach vor. Herr Jonas, vielen Dank erstmal für deine Antwort.

Alles andere selbstverständlich. Kurz zu mir und meinem Weg. Ich befinde mich kurz vor dem Abschluss meines Lehramtsstudiums und beende zeitgleich noch einen Bachelor in Sport und Bewegungswissenschaften. Mein Klammern Leidensweg geht bereits vor dem Abi los, wo ich rückwirkend diese schwer in Worte zu fassende Gefühl entwickelt habe, nicht voll OK zu sein beziehungsweise besonders witzig, besonders leistungsstark besonders.

Dieses Gefühl von Unzufriedenheit, trotz von außen betrachtet Freunden, guten Leistungen in Schule und Sport. In dem Zuge fing auch das Spielen als Weg der Ausflucht coping Mechanismus blabla an, welches in den darauffolgenden Jahren zum stetigen Begleiter wurde, so dass eine Form doppelter Identität entstand. Nach außen immer der gut gelaunte Entertainer, der sich nichts anerkennen lässt und im Inneren die Angst, dass all das nicht rauskommen darf und keine andere Form der Selbstregulation besteht.

Gleichzeitig stürzte ich mich recht zu Beginn des Studiums. In sehr viele Nebenschauplätze neben dem eigenen Fußballspielen auf recht hohem Niveau noch eine Tätigkeit als Coach, ein unbezahltes Praktikum und trotzdem das Gefühl, überall sein zu müssen, sprich sehr getrieben durch das außen für äußere Anerkennung, dabei aber ohne wirkliches Bewusstsein für eigene Bedürfnisse und eigene Grenzen.

In dem Zuge schließt sich dann auch die nächste von mir erwähnte Abhängigkeit ein, nach dem es zu Beginn hauptsächlich mit Kumpels in der Gruppe war, half MC Cannabis schon kurze Zeit später, mich überhaupt irgendwie zu entspannen und herunter zu regulieren. In dieser Zeit entwickelte ich krasse Schlafstörungen, wo die Folgen noch heute spürbar sind.

Aus diesem Gefühl völlige Überforderung mit dem Irrglauben, mein Glück liege irgendwo da draußen, gehe ich nach Kolumbien für ein Praktikum, anstatt zur Ruhe zu kommen und Abstand zu den Dingen zu gewinnen, nimmt das Spiel nochmal eine eine andere Dimension an und setzt sich im Anschluss in Deutschland parallel zur Coronazeit fort, so dass es irgendwann nicht mehr anders geht und ich mich meinen Eltern offenbare und eine stationäre Therapie durchziehe.

Im Anschluss habe ich diese sucht 2 Jahre im Griff, bis es letztes Jahr nach einem Auslandssemester in Rumänien wieder losgeht und sich Zack wieder mein Leben integriert. Nun ja, jetzt spiele ich seit mehr als einem Monat nicht mehr und fühle mich diesbezüglich auch recht sicher, da ich nicht von 0 anfange, vielmehr ist es eher, dass all diese Sachen Symptome dessen sind, dass es mir nicht gelingt zur Ruhe zu kommen und mich in einer dauerhaften und ich mich in einer dauerhaften Form der inneren Anspannung befinde.

Ausgeklammert habe ich bis zu dem Punkt Anfang diesen Jahres das kiffen, wie es bei Cannabis so üblich ist, schafft man es wunderbar, sich selber in die Tasche zu lügen und Rechtfertigungen, Ausreden oder ähnliches zu finden, obwohl man insgeheim schon weiß, dass es keine Form des Umgangs ist. Also zusammengefasst. Anfang diesen Jahres musste ich mir zum einen eingestehen, dass mich die Glücksspielsucht wieder in ihren Bann gezogen hat, gleichzeitig, dass ich mich eigentlich nur gut und entspannt fühle, wenn ich geraucht habe.

Hier war's nie wirklich viel, sondern eher die fast tägliche Regelmäßigkeit, die dazu geführt hat, seine eigene Überforderung, Verlorenheit und Lehre beiseite zu schieben. Ich krieg meinen Alltag gut hin, arbeitet derzeit recht viel in der Schule, schreibe meine Examensarbeit und mache viel Sport, spielen werde ich nie wieder, Cannabis will ich eigentlich nicht vollends aufgeben, derzeit schaffe ich es unter der Woche zumindest nicht zu rauchen, ich befinde mich aber in einem Modus des sich beschäftigt Haltens und klammern an äußeren Strukturen. Ich probiere mir insbesondere für die ersten Minuten des Tages und Abends mit Meditation, lesen und Achtsamkeit gute Strukturen selbst zu geben und

anzutrainieren, was mir teilweise auch merklich gut tut. Während des Tages gerade ich dann meist leider wieder sehr in einen Modus rein, wo ich das Gefühl habe, meine Gedanken nicht bei mir zu haben. Ich bin weder mit der Aufmerksamkeit voll bei der aktuellen Sache und es fällt mir schwer mich zu fokussieren. Gleichzeitig fällt es mir unglaublich schwer, freie Zeiträume von mir aus gut zu füllen, ohne die erwähnten Dinge, also Arbeit, unisport und das setzt mich eigentlich am meisten unter Stress.

Obwohl ich aus der Vergangenheit weiß, dass das nicht unter Leute gehen. Ein Schutz des Menschen ist und den Gefühlszustand am Ende nur noch verschlimmert, schaffe ich dies nur bedenkt. Leider dreht sich in der Studienblase immer einiges um Party machen oder ähnliche Arten des Zusammenkommens, bei welchen ich mich sonst wie gesagt und supported durch den Mischkonsum von Cannabis und Alkohol immer von der unterhaltsamen Seite präsentiert hab das.

Aber gerade überhaupt nicht und gehe dann am Ende auch nicht hin. Am Ende stelle ich mir natürlich auch fragen, wer oder was man wirklich ist, wenn all diese Sachen im Außen nicht mehr sind. Wobei dies derzeit keine konstruktive Selbstreflexion ist, sondern. Eher irrationale Selbstzweifel und Ängste hervorruft.

Und damit schließt die Nachricht doch ab. Und der betont noch mal, OK, das war jetzt vielleicht ein bisschen viel ausgeholt, aber ich soll mit Antworten auch jetzt keinen Stress machen. In jedem Fall. Noch mal hier persönlich. Vielen vielen Dank für diese ausführliche Nachricht und diese ehrliche Schilderung und diese Offenheit, das ist nicht selbstverständlich.

Und deswegen einfach danke. Und ich bin mir sicher, und das ist auch der Grund, warum ich diese Nachricht so. Toll finde und die den Background, dass viele Menschen sehr viele Parallelen darin finden können. Also auf. Der Nachricht nicht erhalten hatte in der Vergangenheit weiß ich und bei mir selbst auch, dass in dieser Nachricht so viele Dinge drin stecken und das ist ja, man könnte jetzt jedes einzelne Ding durchgehen, ja, also sei es jetzt einfach mal dieses Gefühl nicht OK zu sein, dieses Gefühl von innerer Unzufriedenheit, obwohl von außen betrachtet alles optimal scheint, es ist halt dieser irgendwie dieser Widerspruch, den wir alle manchmal erleben, dieses, die innerliche Erfahrung ist irgendwie so völlig

unvollständig, aber von außen scheint doch alles gut zu sein, was auch immer das bedeuten mag, nach außen hin bedeutet es nach den Idealen oder nach den nach dem Standard dieser Kultur ist alles okay. Dann auch dieses, wo ich auch mich sehr mit identifizieren konnte. Dieses nach außen immer gut gelaunter Entertainer, der sich nichts anmerken lässt, aber im Inneren gleichzeitig diese Angst, dass das, dass es rauskommen könnte, was da eigentlich in Wahrheit abgeht und.

Das ist auch so typisch für ja, wenn man ne sucht hat in seinem Leben, dass man diese doppelte Identität einfach hat. Man hat auf der einen Seite dieses, dieses, dieses wahre ich, dass man nicht gerne hart in Anführungsstrichen, also dass man gerne auslebt mit der Sucht, der Cannabissucht, Spielsucht oder was auch immer es für Süchte sind, auf der anderen Seite hat man dieses Selbstbild, dass man nach außen hin vorgibt zu sein, und das ist natürlich auch ein schwieriges Unterfangen, weil man sich natürlich auch nicht authentisch fühlt in sein Wesen, also man fühlt sich gespalten.

Und in dem Sinne, dass man also, dass die Wahrheit und die kennt man immer, diese Wahrheit, man kann sich selbst eben nicht belügen, nicht mit der, nicht mit der Realität übereinstimmt. Der Mann, die man andere Menschen vor spielt, also man trägt diese Masken nach außen, und diese Masken, diese persona physikalium nannte, können unheimlich schwer werden mit der Zeit und uns förmlich erdrückt, was bei mir auch dann der Fall war, weil es einfach so unheimlich anstrengend war, diese Rolle. Weiter zu spielen, die ich nicht weiterspielen wollte. Und dann landet man schnell mal in so einer, ja in so einer depressiven Phase, weil dieses Gefühl, dass man sich ständig eine Maske aufdrückt, presst ein

förmlich innerlich ein und das Gefühl ist halt eben dieses. Ja, diese Depression ist das Gefühl von meiner Seele will atmen, ich will einfach wieder mal mich frei fühlen und mich nicht unter diesem ständigen Druck gesetzt fühlen. Und ich kenn das halt auch, dieses Doppelleben, dieses nach außen hin, der gut gelaunte, allseits vitale, humorvolle Fitnesstrainer, der die Kurse gibt und immer nen Spruch auf Lager hat, aber. Dann hintenrum jeden Abend am Jibi sitzen und sich eigentlich bis zum Limit überfressen, nur um sich noch irgendwie selbst zu spüren und sich zu regulieren.

Und ja, das ist natürlich dieses Gefühl, wenn man loswerden, dieses unauthentische Gefühl, dass man immer 2 Identitäten balancieren muss, und das ist eine Sache. Die in dieser Nachricht auch sehr stark hervorsticht. Und dann auch. Dieses, dieses Streben, das Streben nach Anerkennung, dass man immer ist, dass man immer getrieben ist durch durch das Äußere, wie er in dieser Nachricht sagt, und aber selber kein richtiges Bewusstsein dafür hat, was die eigenen Bedürfnisse und die eigenen Grenzen sind.

Und es hat da auch mehr gut reflektiert, nämlich, dass man sich immer weiter irgendwelche Dinge überstülpt und irgendwelchen Druck auferlegt, mit allen möglichen Sachen. Ohne wirklich ehrlich anzuerkennen, wann genug einfach genug ist. Und sorry, ich habe schon mal. Da. I'm back. Wobei ich stehen geblieben. Ja.

Genau. Herunterregulieren, dass diese Selbstregulation das Thema, dass man Gras zum Beispiel verwendet, um sich herunter zu regulieren, weil man eben den ganzen Tag irgendwie so auf Hochspannung fährt und dadurch auch viel auf die Reihe bekommt, ist auch dieses Paradoxon. Ne, man überfährt sich und man treibt sich richtig an und dann mag es auch so erscheinen, dass man über den Tag hinweg fiel, auch auf die Reihe bekommt ich meine aus der Nachricht geht ja offensichtlich hervor. Der der junge Mann, der ist ein High Performance oder ist eine Menge Stuff Lehramtsstudium, dann noch ein Zweitstudium, Sport Bewegungswissenschaften, dann Coach Tätigkeit Fußball auf hohem Niveau.

Russlands in Kolumbien noch Auslandssemester in. Ich glaub Rumäne war das, da ist so viel Stuff auch, da muss man auch einfach mal sagen. Da steckt auch viel Disziplin hinter. Aber eben dieses Paradoxon, dass man auf der einen Seite sich so krass hochfährt, aber auf der anderen Seite auch wieder dann abhängig macht von Mitteln, damit man sich wieder entspannen kann.

Und n extremer Leistungsdruck auch irgendwo da ist, gleichzeitig getrieben von so ner Lehre, der man ständig ausweichen will, weil was was isst man denn, wenn man einfach mal nichts tut und darüber will ich auch noch gleich sprechen. Ja, aber ich. Ich kann davon auch ein Lied singen, dieses dieses Problem. Dass man einfach nicht in der Lage ist oder sich in der Lage fühlt, sein, sein Körper, sein Geist, sein Nervensystem zu entspannen, weil in einem diese intensive Anspannung herrscht und dass man ohne Hilfe von außen nicht anders klar kann. Das heißt, man braucht, dass man braucht das Gras, man braucht das Spiel, man braucht das Essen, es gibt so viele verschiedene Dinge, um einfach

sich. Abzulenken und n gutes Gefühl zu erzeugen, um letztendlich einfach klarzukommen und. Auch noch mal bezogen auf dieses Kolumbien Thema. Auch das ist so wieder so ne parallele glaube ich, wo viele Leute sich verstanden fühlen können oder sich wiedererkennen können und ich mich auch, nämlich dass man glaubt man reist jetzt nach irgendwohin, in dem Fall Kolumbien, weil man eben in Deutschland oder in an dem Ort wo man gerade ist, sich völlig überfordert fühlt, man fühlt sich eingeengt, man möchte raus, man hat einfach nur dieses intensive verlangen, ich möchte hier ausbrechen, so war das bei mir zumindest und man glaubt dann okay die Lösung ist ich muss hier weg und ich muss weit weg und ich brauche ein ganz komplett radikal neues Umfeld in

der Umgebung. Die ich nicht kenne, damit ich mich irgendwie hier drin wieder erst verliere. Aber dann noch finden kann und. Ja, man nimmt sich aber immer mit, egal wo man ist. Das heißt, man nimmt auch den gesamten Struggle, mit dem man auch im Moment erfährt. Klar, die Umgebung kann dann ablenken, die kann für nen kurzen Zeitraum. Ablenkung schaffen, aber Long Story Short. Du wirst immer wieder mit dem Staff konfrontiert werden, egal wo du bist.

Und auch wenn du weit weg von zu Hause bist und der Abstand enorm ist, das ist ne Illusion, dass man glaubt, dadurch wird sich alles ändern und. Die geografische Distanz wird schon irgendwie alle Probleme auflösen. Was in dieser Nachricht dann aber auch für mich persönlich besonders ist, ist. Diese eines, diese radikale Ehrlichkeit, die ich unheimlich liebe und Wertschätze, aber auch, dass er sich seinen Eltern dann offenbart hat.

Das heißt, dieses Glücksspiel war hat so eine Dimension angenommen. Das muss man sich auch mal vergegenwärtigen, was es bedeutet, dass man sein Gesamtes, das gesamte Leben dreht, sich nur noch darum, ab irgendeinem Punkt, dass man gedanklich um nichts anderes mehr kreisen kann, als da wieder zu spielen.

Und dass man dann auch wirklich bereit ist, dann seinen Eltern sich zu offenbaren und auch ne stationäre Therapie durchzieht. Das erfordert so viel Stärke und Kraft und. Ja, den den Mut, sich auch verletzlich zu zeigen, weil Eltern sind halt doch mal n spezielles Thema, die haben ein ganz besonderes Bild, was sie an einen legen, an einer, an einen selbst. Und das ist so unheimlich.

Das kann unheimlich hart sein, wenn man dieses Bild einfach in einem Zuge zerstört, indem man die Wahrheit offeriert gleichzeitig. Kann auch das. Das Befreiendste überhaupt sein, indem man endlich die Wahrheit ausdrückt, auch gegenüber anderen und. Ja, sicherlich können wir noch darüber noch sehr viel mehr ausführen. Ich bin mir sicher, darüber könnte er noch unglaublich viel erzählen.

Aber wir wollen weitergehen, und zwar zum Abschluss dieser Nachricht, dass all diese Sachen Symptome dessen sind, dass es eben nicht gelingt, zur Ruhe zu kommen und er sich in so einer dauerhaften Form der Anspannung befindet. Und ich glaube, das betrifft auch ganz viele Menschen heutzutage im Allgemeinen, nämlich diese, diese Unfähigkeit, sich zu entspannen, dass sich einfach zu entspannen.

Ohne es auf externe Mittel angewiesen zu sein. Und ich hab in diesem Podcast ja so schon so unglaublich viel über diesen Zustand gesprochen. Diese Nervosität, diesen Druck, diesen Stress, der durch auch ganz viele unterschiedliche Dinge ausgelöst werden kann und vor allem auch natürlich unseren Medienkonsum und die Art und Weise, wie wir heute mit der Technologie umgehen oder uns besser gesagt davon missbrauchen lassen und uns. Ständig überstimulieren, was natürlich auch dazu führt, dass wir nie richtig abschalten oder es nie gelernt haben, richtig abzuschalten.

Und. Für mich war das auch immer n großes Thema dieses ja dieses Selbstregulationsthema und auch diese innere Anspannung. Ich hab das immer noch an Tagen. Wenn ich jetzt so zurückdenke, es. Sage, da bin ich einfach auch am Mittag total unter Strom, ohne das von außen irgendein ersichtlicher Grund.

Irgendein als ich der Grund dazu vorhanden ist. Es ist alles cool, es scheint einfach nur die Sonne und ich fühl mich aber irgendwie so gehemmt. Einerseits ich hab kein Bock gerade rauszugehen, aber gleichzeitig sollte auch irgendwas tun, also ständig irgendwelche Aufgaben stehen immer irgendwie an, es ist immer irgendwas was man tun könnte hat aber man hat aber irgendwie gar nicht den Drive, die Klarheit, die Motivation dazu das zu tun und man ist so zwischen ich will einfach mal gerade kurz locker lassen und einfach mal mein Leben genießen auf der anderen Seite euch sollte mal die diese Dinge tun, weil wenn ich es nicht tue, dann wird das irgendwie voll anstrengend.

So so hin und hergerissen und gleichzeitig macht man aber nichts so. Man steht in dieser Paralyse von sich selbst. Ja, man und. Und dann auch diese Cannabissucht ne, womit der, womit die Nachricht auch noch mal abschließt, nämlich dass man sich selber in die Tasche legt, weil man weiß, hey, eigentlich ist es keine Form des Umgangs, eigentlich will man das ja gar nicht, aber man rechtfertigt dieses Verhalten vor sich selbst. Also man.

Ein tief im Innern, ja, aus dieser tiefen, intuitiven Weisheit, dass der Mann schöpfen kann, weiß man. That's not right. Ich sollte dieses Verhalten eigentlich nicht weit in meinem Leben. Verfolgen so, weil ich weiß, dass mich das eigentlich davon abhält, dass ich das Auslebe und ausdrücken kann, was ich wirklich ausdrücken möchte. Klingt jetzt vielleicht n bisschen. Weit hergeholt, aber ich kann es die ganzen Worte fassen und dass man dann irgendwelche Denkschablonen sich aneignet und das ist auch oftmals bei Menschen, die so ne sehr gute analytische Gabe haben und Dinge auch sehr gut in Worte fassen können und ne Ratio haben, die sehr schlagkräftig ist. Also gute Argumente mal liefern

können. Bei diesen Menschen habe ich die Erfahrung gemacht, wenn sie unter Süchten leiden, die für mich so offensichtlich sind, wo ich mir denke, da ist auf jeden Fall ein Problem Thema, hier ist irgendwie eine Sucht in deinem Leben, die du nicht konfrontieren willst. Weil. Man sich selbst gewisse Denkschablonen aneignet, mit dem man das Verhalten vor sich selbst rechtfertigen kann. Das klingt dann so plausibel alles, dass man am Ende das Gefühl hat, der meint es ernst.

Oder die meint es ernst. Aber dabei, wenn man wirklich auf sein Gefühl hören würde, auf dieses intuitive Gespür, würde man nicht sagen, Hey, That's burshit nonstars, du machst dir was vor und du willst einfach weg intellig du intellektualisierst das einfach weg von dir, dieses Thema nach dem Motto Schutzschild, wenn ich das mit Worten irgendwie anfeche. Ausfächern kann, dann ist es nicht mehr ein Problem am Leben. Bullshit ist es, wird man einfach der Wahrheit ins Auge blicken und den Schmerz fühlen, der damit einhergeht, dann würde man.

Würde man nicht drum herum kommen und sich ehrlich eingestehen müssen, fucked that the Problem und i have to do it that. Ja, Mann und. Ja, intensiver Prozess, einfach diese ganze Nachricht, dass da sind so viele Punkte, wie gesagt Cannabissucht dann die Glücksspielsucht, die Selbstregulation, das Thema mit dem Ausland, dann auch vor anderen Leute sich auf ne gewisse Art und Weise präsentieren, das heißt, Wir haben hier auch diese Identitätsproblematik und last but not least einfach nicht wissen okay was soll ich jetzt eigentlich meinem Leben anstellen, ich fühle mich los, ich fühle mich leer, ich fühle mich verloren und deswegen muss ich mein Leben mit so vielen Dingen vollpacken, die mich aber

irgendwie. Unter Druck setzen und all das schließt ab, ist keine konstruktive Selbstreflexion, sondern ruft eigentlich nur irrational Selbstzweifel und auch Ängste hervor. Und. Ja, man, ich möchte an dieser Stelle einfach erwähnen. Es ist. Ein intensiver Prozess, und das ist jetzt persönlich an diese Person gerichtet, die diese Nachricht verfasst hat. Du bist gerade in einem sehr intensiven Prozess und. Ich möchte auch erwähnen, ich kann hier keine Lösung dafür liefern.

Es gibt keine. One Size fits All Lösung oder Anleitung, weil ich persönlich für auf den Drang, wenn ich Nachrichten halte, dass ich jetzt den den Helfer spielen muss oder den Ratgeber spielen muss oder den Code spielen muss. Irgendwas dergleichen, was ich gar nicht sein kann, möchte oder bin. Mhm, aber ich fühl diesen Druck, ich möchte helfen, ich möchte irgendwie ne Antwort liefern, die die Sinn ergibt, die die genau das beleuchtet, was gerade Phase ist. Aber was ich mittlerweile auch gecheckt hab und das hat mir einfach geholfen, um ein bisschen diesen Stock rauszuziehen und da einfach n bisschen mehr Lockerheit rein zu reinzubringen.

Ich ich kann da nicht großartig weiterhelfen, weil letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, was ich tun kann ist, ich kann meine Gedanken äußern, ich kann meine Gedanken teilen und das kann für manche Menschen hilfreich sein oder eben nicht. Jedem Fall. Ich will nur hiermit sagen, ich möchte meinen persönlichen Druck rausnehmen und ich kann auch nicht diese eine Anleitung liefern, aber ich kann es zumindest Perspektiven liefern und noch mal persönlich, du bist bereits auf dem Weg und du bist mitten auf diesem Weg der Selbstfindung mitten auf diesem Weg des Klarkommens und du hast schon verdammt viel Bewusstheit darüber erlangt, weil du hast so viele Dinge schon im Leben reflektiert noch durchgemacht

und die Nachricht zeigt mir einfach auch, dass du schon unheimlich viel. Darüber erlangt hast, was da eigentlich abgeht und. Was wir oftmals denken, und das ist halt eben dieser Trugschluss, dass wenn wir das alles wissen und die Bewusstheit da ist, dass es dann einfacher wird. Aber, und das ist diese Botschaft, die ich heute mitgeben möchte, ist, je mehr Bewusstheit wir darüber erlangen, was uns eigentlich davon abhält. In in einer in einer Fülle, in der Dankbarkeit, in Ruhe zu leben.

Desto schmerzhafter wird das Ganze also, weil Bewusstheit bedeutet eben, dass wir unser gesamtes Augenmerk darauf richten, was eigentlich gerade abgefuckt ist in unserem Leben beziehungsweise was wir eigentlich wirklich fühlen. Und diese Gefühle, die sind oftmals nicht immer positiv, glücklich, erfüllend, die, sondern die sind einfach nur mal was sie sind, schwierig, komplex, erdrückend, bedrückend.

Und wenn man darauf sein Augenmerk, seine Bewusstheit richtet, dann ist auch entsprechend dieser Schmerz ausgeprägt. Und das ist aber wichtig, dass man, dass man versteht, man steht jetzt hier aneinem.in seinem Leben, wo man Entscheidung treffen kann, möchte ich weiter darauf zugehen, möchte ich weiter diesen Schmerz konfrontieren. Dann muss ich bereit sein, auch damit klar zu kommen und akzeptieren, dass es erstmal nicht einfacher wird, sondern dass man lernt, damit klarzukommen, dass es nicht einfacher wird.

Man lernt also diesen Struggle in gewissermaßen zu lieben, und ich weiß, diese ganzen esoterischen Bücher und auch selbsthilferatgeber und spirituellen Ratgeber, die können oftmals den Eindruck vermitteln, dass abirgendeinem.in unserem Leben. Der entscheidende Schlüsselmoment kommt und ab da von diesem Moment an alles einfach wird. Jeder Struggle löst sich auf, du bist im Gewahrsein, du bist im puren Bewusstsein und von da an gibt es nichts außer Liebe, Freude, Frieden und so weiter und du bist nur noch präsent und lebst in der Gegenwart und dann ist alles gut und ich sagte jetzt, was ist, wenn das Bullshit ist, nicht, dass das nicht möglich wäre, nicht dass das nicht mal für Momente oder Stunden Phasen im Leben anhalten

könnte, ich sage einfach nur, das Leben ist eben nicht. One size fits of alle gleich, jeder Mensch hier auf diesem Platz. Einen eigenen Struggle. Die einen scheinen einen größeren Struggle zu erleben, die anderen einen weniger großen Struggle zu erleben. Egal, der Vergleich macht es auch nicht besser oder schlechter. Fakt ist, jeder muss bereit sein seinen eigenen Struggle zu konfrontieren und dadurch zu wachsen, zu einer Person seiner Persönlichkeit, sein Charakter, dessen man einfach. Wir sagen.

Dessen Größe man einfach wirklich verwirklichen möchte, weil in uns in jedem von uns. Steckt so viel. So, so viel und. Ich mein, du hörst heutzutage überall von, du musst dein Potential ausleben und du musst die beste Version deines selbst werden und dann sollst du dir tausende Routinen auferlegen und dein Leben voller Zwänge ausschmücken, damit dieser enge Rahmen sich noch irgendwie zusammenhält. Aber.

Du dich dann am Ende wieder irgendwie komplett laws fühlst. Davon ist nicht die Rede. Ich rede einfach nur davon, dass das Leben selbst, und da reden wir von Hingabe, die immer Situationen zur Verfügung stellt, die dich zum Wachstum anregen. Die Frage ist, möchtest du es annehmen, möchtest du wachsen oder möchtest du dem Ausweichen, willst du wieder. Zurück.

In alte Muster. Ja, man und dieses Thema auch. Also ich möchte einfach hiermit sagen. Ich hör in dieser oder ich lese in dieser Nachricht sehr viel auch. In gewissermaßen ne gewisse Härte im Umgang mit sich selbst. Ja, also immer Leistung, immer auch diese Selbstkritik, was natürlich auch, wo du schon sagst, am Ende die Selbstreflektion führt nicht zu irgendwie einer konstruktiven Sicht, sondern mehr Ängste und Selbstzweifel. Aber für Moment mal innehalten und dir auch selber sagen, Hey digga, du machst das Mega mega gut und. Hast ne unglaubliche Kraft und Selbstdisziplin und auch den Mut, dich dem Ganzen zu stellen.

Und das sage ich nicht jetzt einfach um dich. Ja, so Pseudomäßig aufzubauen. Nein, es ist wirklich so, es ist einfach nicht immer easy und auch wenn wir von außen hin oder nach außen hin immer privilegiert scheinen und wir sollten doch dankbar sein, andere Menschen auf diesem Planeten leiden so viel mehr und unser Problem ist eigentlich nur Luxusprobleme, mag es sein. Gleichzeitig fühlt sich das alles echt an und es ist wichtig, dass man diesen Gefühlen auch Wertschätzung gibt, dass man das nicht einfach nur runter redet und so meint, ja, aber ich sollte mich jetzt gut fühlen, weil mein Leben ist doch toll und eigentlich ist doch alles optimal. Aber wenn man sich nicht so entsprechend fühlt. Dann verleugnet man sich selbst,

seine Gefühle und deswegen ist es einfach wichtig, dass man seine Gefühle wieder akzeptiert und wertschätzt und respektiert. Und das ist wirklich der Weg zur Selbstfindung, weil. Wenn man gelernt hat, über sein Leben hinweg seine Gefühle immer zu verdrängen, weil man meint, OK, es wäre jetzt nicht richtig, sich. Wütend zu fühlen oder sich frustriert zu fühlen oder traurig zu fühlen.

Und ich müsste mich jetzt glücklich fühlen, ich müsste mich jetzt so und so und so fühlen und alle sprechen von wie kannst du denn Emotionen kontrollieren, wie kannst du deine Gefühle verändern? Scheiß mal kurz darauf, was ist wenn du einfach akzeptierst, was du gerade fühlst? Und wenn du jetzt zum Beispiel gerade es nicht fühlst, unter anderem Menschen zu gehen, dann fühl auch das.

Und das ist OK und es ist OK, nicht unter anderem Menschen zu gehen, weil man vielleicht auch sich gerade nicht beeinflussen möchte. Ne, man ist gerade in einem intensiven Prozess. Man man, man deckt gerade viele Facetten an sich selbst auf, man erblickt diese Schatten, diese Muster, diese Facetten seiner eigenen Persönlichkeit, die man vielleicht gerne verdrängt hätte, aber es ist einfach nicht mehr möglich, man möchte sich jetzt vollkommen fühlen, man möchte sich authentisch fühlen, man hat diese Gespaltenheit einfach satt, man möchte diesen Fuck up an sich und in sich komplett umarmen und sich dadurch wieder.

Vereint fühlen, authentisch fühlen, echt fühlen. Und deswegen ist es wichtig, in diesem Mode in diesem Modus des Lebens auch mal gewisse Menschen zu meiden, gewisse Menschengruppen zu meiden, weil man eben merkt, wenn ich jetzt dort bin, dann bin ich wieder so krass beeinflusst davon, dass ich wieder so eine Persönlichkeit, Identität darstelle, die ich gerade im Moment gar nicht sein möchte.

Soll heißen, es ist normal, dass man auch mal gewisse Phasen gerade in diesen Phasen, die man durchmacht, alleine ist und sich auch mal einsam fühlt. Und das ist auch mal ganz gut, weil man einfach dadurch lernt, zu sich selbst zu finden, zu sich selbst zu stehen und sich auch dadurch sich selbst zu erfinden, nämlich indem man sich Fragen stellt, okay, was, was will ich denn eigentlich sein, welche Identität möchte ich darstellen und zeigen und wie kann ich das wirklich vereinheitlichen im Leben, wie kann ich das wirklich sein und nicht nur darstellen. Und ja, sich selbst einfach keinen Vorwurf machen. Das hatte ich auch schon in dieser Folge überlebenszeitdruck öfters erwähnt, dass man

einfach. Ich hatte auch Phasen, wo ich einfach Geburtstag hatte und keinen Bock hatte, meinen Geburtstag zu feiern oder auch interessant, was ich auch letztens mit einem Kollegen hat, das Gespräch, wo ich mein Buch veröffentlicht hatte, an meinem Geburtstag, am 4. August. Und. Weißt du, man, man geht davon aus, dass so ne Buchveröffentlichung gleich einhergehen muss mit ner großen Party und ey, ich hatte auch noch Geburtstag.

Ich wurd an dem Tag 27 und da muss man auch noch alle Freunde einladen und man muss ne große Party schmeißen. Und die Wahrheit ist, ich hab nichts von all dem gemacht und ich hab eigentlich fast schon. Mich fucking depressiv gefühlt. Also ich war so, ich war so leer erschöpft, einfach weil gerade die letzten Wochen mit der Veröffentlichung, weil in dem Buch auch sehr viele Sachen drin stehen, die sehr persönlich sind, sehr intim sind, und ich wusste, OK, das wird auch ne Konfrontation geben, auch mit meiner Familie, die darüber nochmal nachdenken wird, auf eine gewisse Art und Weise, oder Freunde und alte Bekannte, die noch mal ein ganz anderes Bild auf einmal vermittelt bekommen, man dann setzt sich mit so

vielen Dingen wieder auseinander, plötzlich, weil. Bis dahin hat man ja nur dieses Buch geschrieben und man hat nur dieses Buch für sich in einer gewissen Form geschrieben und war nur mit sich selbst irgendwie in diesem Prozess. Aber dann wurde es auf einmal real und es heißt, jetzt sind auch andere Leute und die Kritik anderer Menschen wird daran beteiligt sein und das. Die Wahrnehmung anderer Menschen wird das auch beeinflussen. Und da war für mich einfach so viel abgegangen, auch innerlich abgegangen, und ich dachte mir so, boah. Ich bin ich bin ich bin komplett auf, ich hab keinen Bock, ich hab keinen Bock mein Geburtstag zu feiern, ich hab keinen Bock diese Veröffentlichung zu

feiern, ich hab nicht mal Bock jemanden davon mitzuteilen, dass ich dieses Buch veröffentlicht habe. Und das war einfach so n Zustand mit dem hab ich nicht gerechnet. Ich dachte meine Erwartung war boah wenn ich dieses Buch raus hab, dann bin ich endlich. Dann bin ich frei dieses Projekt, was mich 4 Jahre lang begleitet hat, ist endlich weg vom Tisch. Und zur von der zur Erwartung kommt es dann zu einer riesen Enttäuschung, weil ja das Wort sagt es schon aus, die Täuschung wird aufgelöst und die Wahrheit kommt ans Licht und es ist nicht weg vom Tisch, es ist noch viel mehr mittendrin in deinem Leben, weil auf einmal jetzt alle anderen mit dir darüber reden und es auf einmal voll das Thema

wird. Ja und That's Life. Das möchte ich damit sagen, That's Life, der ganz normale Fuck up und damit lernen klarzukommen, dass es die Kunst und es gibt so diese 3 Säulen, diese 3 Säulen, das Klarkommens, dass man nämlich zunächst einmal. Die Wahrheit anerkennt, dass man erkennt, OK, ich, ich hab jetzt diese Süchte in meinem Leben, ich, ich hab diese Gefühle in meinem Leben, ich hab irgendwie, all das läuft gerade völlig in ne ganz falsche Richtung und. Das ist so ähnlich, wie wenn du keine Ahnung 5000,00€ 10000€ 50000€ im Dispo bist und mega verschuldet bist und viele Menschen in unserer Kultur.

Wollen einfach nicht aufs Konto schauen und das Konto steht metaphorisch für unser Leben. Ja, Baustellen, Beziehungen, Job, ja finanzielle Themen, gesundheitliche Themen, spirituelle Themen, Whatever. Unser Konto ist Hardcore im Minus. Wir fühlen das auch intuitiv, wir brauchen das nicht irgendwie bestätigt, aber wir wollen es nicht wissen, wir wollen es nicht wahrhaben, wir wollen sich bewusst darüber werden und deswegen.

Verschwenden wir unsere Zeit damit, vor diesem vor dieser Wahrheit zu flüchten? Wir schauen einfach nicht aufs Konto, wir geben weiterhin Geld aus, wir investieren weiter in Dinge, die uns eigentlich gar keinen Wert geben, sondern uns einfach nur weiter ins Minus reißen. Wir kaufen matrien Nonsens, wir essen Dinge, die unsere Gesundheit schaden, wir führen weiter Beziehungen, nachdem und in dem uns eigentlich wohlfühlen und die uns eigentlich nur weiter runterziehen. Aber irgendwie ist es zu anstrengend zu sagen, OK, ich muss der weit ins Auge blicken, aber das ist der erste Punkt, dass der erste und wichtigste Punkt, dass man nämlich anerkennt, was abgeht und.

Das hat auch der ersten Autor dieser Nachricht getan. Der hat die Wahrheit anerkannt, der hat sie akzeptiert, der hat diesen, der hat den Fakten ins Auge geblickt und er will es auch nicht mehr verschönern oder rechtfertigen, sondern er möchte wirklich jetzt diesen Prozess. Angehen, und das ist wie gesagt der erste und wichtigste Schritt, wenn man etwas verändern will und dann auch der zweite Punkt, nämlich dass man anfängt zu beobachten, zu hinterfragen.

Also nachdem man erkannt hat, wovon man flüchtet, was für Dinge man dazu nutzt, die Suchtverhalten aufdeckt und sich mal ehrlich hinterfragt, möchte ich das weiter in meinem Leben haben, warum oder wovor flüchte ich also diese Reflektion, und auch hier wurde dieser Schritt schon getan, nämlich dass man erkennt. Ich, ich weiß grad einfach nichts mit mir anzufangen. Ich fühle mich in der Identität tätig, die ich anderen Leuten darstelle, einfach nicht wohl.

Ich fühle diesen innerlichen Druck, die Anspannung und all das sind Themen, die offengelegt werden, und jetzt kommt der dritte und wichtigste Punkt. Nämlich. Dass man diese Flucht beendet, dass man die Flucht beendet und lernt, mit der Gegenwart klarzukommen und dadurch innere Freiheit erlangt. Und jetzt fragt man natürlich aber wie, wie Jonas, wie kann ich diese Flucht beenden?

Und es tut mir leid, es gibt hier keine einfache Antwort, es gibt sie nicht, eine Sucht loszuwerden, egal was es ist, ob Glücksspiel oder Rauchen, Gras konsumieren, essen, Zucker, Koffein, whatever this, was immer du auch loswerden willst, was immer du nutzt, um irgendeinem Gefühl auszuweichen. Wenn du dieses Fluchtverhalten nicht mehr nutzt, um zu flüchten. Dann bleibst du stehen.

Und was bedeutet das? Du konfrontierst dich mit dem Gefühl. Und dieses Gefühl kann am Anfang Erschöpfung sein, Frustration, leere. Wut. Das Verlangen, unbedingt ausweichen. Whatever it is. Es ist da. Es ist das Bankkonto, was im Minus ist, aber es lässt sich nur auflösen. Wenn man dem ganzen Beachtung schenkt.

Und das heißt nicht, dass man sich dem Gefühl. Unterstellt nach dem Motto Okay, ich fühl mich jetzt so und ich muss jetzt dem Gefühl Folge leisten oder ich muss mich darüber definieren, so ich bin traurig, deswegen bin ich ein trauriger Mensch. Nein, ich bin wütend, deswegen bin ich ein wütender Mensch, ne wütende Persönlichkeit nein, dieses Gefühl. In der Phase deines Lebens vielleicht ausgeprägt. Repräsent als sonst.

Aber das definiert dich nicht als Persönlichkeit, als Wesen. Und das ist etwas, was man auch wirklich sich vergegenwärtigen sollte. Ich hab gestern zum Beispiel. Einen Tag gehabt, wo ich mir dachte, what the fuck. Also wirklich bin aufgestanden und ich hab mich so immens antriebslos und leer gefühlt und ich hatte auch also das Gefühl, als hättest du überhaupt nicht gepennt, als hättest du, obwohl ich 8 Stunden über 8 schon geschlafen hab, aber ich hab mich gefühlt, als hätte ich nicht geschlafen.

Richtig, meine Augen waren so leicht so, ich hab schon was rötlich angelaufen, so ein richtiger Druck, ich hab gemerkt vom Moment des Aufstehens an mein Nervensystem ist irgendwie komplett überfahren. Was ist hier los? Ich hatte richtig Schwierigkeiten, überhaupt in den Start zu kommen, ich hatte keine Lust by The Way auch an diesem Tag Kaffee zu trinken, auch ein guter Indikator dafür, ich hätte Kaffee getrunken, einfach nur aus der Gewohnheit heraus, aber in dem Moment habe ich mir einfach mal gesagt, okay und das ist es jetzt, das ist es jetzt und ich fühle mich gerade nicht dankbar und ich fühle mich gerade nicht gelassen, aber ich.

Ich kann entsprechend bewusst handeln. Das bedeutet bedeutet. Ich hatte an diesem Tag so unglaublich Lust. Zum Beispiel Einzurauchen Ich hab jetzt schon über ein Jahr nichts mehr konsumiert und ich bin auch ehrlich gesagt ganz froh, dass es so ist. Aber es es gibt immer wieder Momente. Eben wie gestern, wo ich das intensive Verlangen hab, mich einfach zu betäuben und mir dann auch Einrede, das wär viel sinnvoller, weil warum sollte ich mich denn diesem stressreichen Zustand hingeben, wofür soll ich denn mein Körper und mein. Mein gesamten Organismus so leiden lassen. Ich kann es doch auch viel einfacher machen. Ich kann doch jetzt auch einfach den ganzen Tag irgend nen Schrott fressen und ich könnte

mich jetzt auch einfach vor den Fernseher setzen und was schauen und ich könnte doch jetzt auch einfach ein Rauchen. Aber ich hab eben durch diesen ganzen Prozess der letzten Jahre gelernt. Flüchte nicht. Sondern akzeptiert so gut es geht. Und das bedeutet nicht, dass ich dann das Gefühl innerhalb von einer Sekunde oder Minute auflöst.

Es bedeutet einfach nur, dass deine Toleranz wächst. Deine Frustrationstoleranz wächst, deine Fähigkeit, damit umzugehen und klar zu kommen, wächst. Ja, ich betrachte es mehr oder weniger wie ne Art Workout und das gestern war nen brutales Workout und. Und dadurch muss ich sagen, aber stehe ich heute wieder auf und kann den Kontrast erkennen zwischen gestern und heute und auch diesen, dieser, dieser, diesen.

Ich wesentlich stolz nennen, weil stolz impliziert irgendwie was, was ich nicht hineinpacken möchte. Es ist mehr so n Gefühl von. Was? Dankbarkeit, dass man einfach so gehandelt hat, wie man gehandelt hat, dass man sich nicht diesem Gefühl einfach nur gefügt hat, sondern dass man das Gefühl Gefühl sein lassen hat und es einfach da sein lassen hat. Und ich hab bin einfach in Gang Köter getreten, bin nicht ins Training noch gegangen und hab nicht noch irgendwie. Aufgaben erledigt, sondern hab einfach gesagt, That's It lange Spaziergänge, versucht irgendwelche Gespräche zu finden mit meiner Partnerin.

Und die Zeit einfach versucht so gut es geht in in Ruhe zu verbringen, mein Nervensystem auf eine natürliche Weise zu. Zu stabilisieren, runter zu fahren und und das sind alles Möglichkeiten und das sollte jetzt auch nur eine Perspektive noch darstellen. So, und jetzt möchte ich nochmal weitere Perspektiven und Strategien ein einwerfen hier an diesem Punkt, die darum sich drehen, wie man diese Flucht beenden kann, wie man es mit der Gegenwart klarkommt und again.

Es wird nicht einfacher, es wird einfach nicht einfach, aber du wirst besser darin, du wirst besser darin, damit klarzukommen, dass nicht einfacher wird. Deine Anti Fragilität, deine Resilienz steigt an mit der Zeit. Und das bedeutet, dass es ganz, also simpel erklärt, wenn du zum Beispiel. Auf Zucker jetzt verzichten im Leben.

Und wir sind alle alle zu einem gewissen Grad abhängig von Zucker. Ich hab mich mal mit dem Thema n bisschen mehr auseinandergesetzt in den letzten Tagen. Und Wochen, weil ich dieses Muster auch bei mir schon so lange drin hab. Schon einfach seit der Kindheit immer wieder zu süßen Dingen zu greifen und ich hab mich das auch mal. Also du kommst an einem Punkt, wo du auch das Hinterfragst und dir denkst, so muss das eigentlich sein, muss ich jetzt wieder immer was Süßes haben.

Am Abend muss ich denn mich immer wieder muss ich mir ner Härte Schokolade jetzt reindrücken, ist das wirklich nötig so jeder weiß, dass es nicht gesund ist, aber trotzdem tut man es warum? Hab ich auch das hinterfragt und dann bei der Information bin ich darauf gestoßen, dass es ist wirklich so, dass. Wenn du auf Zucker zum Beispiel Verzichtest für ne Woche. Das ist erstmal wirklich.

Diese Abstinenz führt auch zu einer richtigen, zum richtigen Entzug, also einer Entzugserscheinung. Gewisse neuronale Bahnen wollen immer wieder Angespringer wieder an, aber oder wollen wieder feuern, aber du löst dieses Verhalten nicht, also du, du löst diese diese Muster nicht aus, weil diesem Verhalten nicht folgst und dadurch entsteht innerlich dieses ich brauche was, aber ich, ich möchte es gerade nicht oder ich kann es mir gar nicht geben, aber das wird weniger je länger man einfach nicht diese neuronalen Spuren aktiviert und dadurch, dass man sie nicht aktiviert, also diesem Verhalten nicht folgt, bauen sie sich auch wieder gewissermaßen ab, oder besser gesagt, es überlagert es

wird überlagert mit anderen neuronalen Spuren. Und dann, wenn man nach zum Beispiel einer gewissen Zeit 2345 Wochen wieder zum Beispiel zu was Süßem greift, ist der Ausschluss und Dopamin gar nicht mehr so extrem, wie wenn man es jeden Tag gemacht hätte. Und das bedeutet, dass man das Verlangen danach automatisch verlieren wird und die Prozesse dahinter sind sicherlich viel komplexer und man könnte sie auch viel besser erklären, als ich es getan habe.

Aber darum geht es nicht, der Punkt ist man denkt immer, man muss jetzt ein Leben lang mit diesem Gefühl ausharren, dieses zum Beispiel ich, wenn man, wenn man Gras raucht und ich weiß, wie das ist, wenn man das sieht, regelmäßig tut, dann hat man jeden Abend dieses intensive Gefühl, ich muss eine Rauchen, alter ich, ich will jetzt einfach ein rauchen und man glaubt gerade am Anfang, das sei jetzt die ganze Zeit so und das wird niemals aufhören und das wäre voll die Qual.

Aber die Wahrheit ist nach spätestens ein paar Tagen wird das Verlangen schon weniger, wenn man einfach nur weiter durchzieht und diesen Schmerz toleriert. Und mit Schmerz meine ich dieses intensive Craving und alles, was dazu gehört. Wenn man es einfach toleriert und einfach ist hier in Anführungsstrichen gesetzt, weil das ist nicht einfach. Dann steigert man nicht nur seine Willenskraft by the Way, sondern.

Wichtigster Punkt, das Verlangen wird weniger werden und wenn du dann auch längeren Zeitraum darauf verzichtest und dann wieder zum Beispiel dann zur Droge greifst oder so, ist das nicht, dass es jetzt bei dir so ein schießt und du denn die krasseste Explosion an Hormonen und Neurotransmittern erfährst, sondern das habe ich persönlich auch so erfahren.

Es ist abgeschwächt und irgendwie sinkt dann auch im Laufe des Prozesses, das kann auch jahrelang dauern, aber es sinkt dann immer mehr das Verlangen danach und irgendwann. Bist du so gesehen frei in dem Sinne, dass du nicht mehr so viel Gedanken daran verschwendet, es einfach zu machen oder zu tun? Und.

Da ist jetzt die Frage, was wäre, wenn du einfach nichts tust, wenn du einfach zum Beispiel nur sitzen bleibt mit dieser Lehre, mit diesem Druck, das ist der Sinn und der Zweck, zum Beispiel von Meditation, und wir können auch für Meditation andere Begriffe verwenden. Meditation kann auch ehrlich gesagt sehr vieles sein, aber was man darunter verstehen kann, ist man konfrontiert. Das was im Moment ist.

Also man versucht dem nicht auszuweichen, sondern man setzt sich hin und man bleibt einfach da so sitzen und jetzt kommt der entscheidende Punkt, was wäre wenn man da so sitzt und diese Anspannung merkt und das alles in sich wahrnimmt und man eigentlich gerade nichts lieber möchte als wieder aufzustehen und dem nächsten Impuls des Verstandes zu folgen.

Was wäre wenn man einfach sitzen bleibt, was wäre was wäre wenn man lernt tiefer zu atmen. Nervensystem zu entspannen, herunter zu regulieren und man auf einmal lernt. Zu entspannen. Und wenn all diese scheinbaren, wichtigen Dinge dringlichen Aufgaben, die jetzt unbedingt Aufmerksamkeit verlangen? Da sein können aber du nicht dem ganzen verfällst, dich nicht darin verlierst, sondern du einfach da sitzen bleibst und in diese Lehre dich fallen lässt.

Dich richtig abtauchen lässt. Und das ist ne ganz praktische Erfahrung. Das muss jetzt kein spirituelles Ding hier sein, was ich daraus mache, sondern es kann ganz praktisch, du kannst diese Erfahrung machen, dich einfach hinzusetzen und zum Beispiel ne geführte Meditation erstmal am Anfang zu geben, weil es unheimlich wertvoll ist, dass man erstmal versteht, welcher Prozess damit gemeint ist.

Wenn du dann dich befreist, mehr und mehr von diesem. Ich muss jetzt jedem Impuls folgen. Ich muss jetzt jedem Gefühl ausweichen, dich ständig. Sozusagen versklaven an deinen Gefühlszustand oder an deine Art zu denken. Du lernst, hey, ich kann hier sitzen, ich kann diese tiefe Unzufriedenheit spüren, ich kann dieses Gefühl, nicht genug zu sein, nicht genug zu sein, spüren, ich kann Müdigkeit spüren, ich kann.

Spannungen in meiner Beziehung spüren. Und du einfach die Augen geschlossen lässt und du deine Schulter wieder fallen lässt und du deine Gesichtszüge lockerst und du einfach weiter ruhig atmest und den Fokus wo das Gefühl lenkst und das Gefühl sein lässt und es nicht verändern willst. Alter wenn du diese Fähigkeit beherrschst, dann hast du unglaublich ein unglaublich wertvollen, ein unglaublich wertvolle Fähigkeit angeeignet.

Und ne andere Perspektive. Die hilft mir aktuell zum Beispiel auch immer wieder, weil aktuell sind gerade viele Themen bei mir im Leben. Viele Sachen, die gerade irgendwie Aufmerksamkeit verlangen und da, da entstehen immer wieder auch gewisse Emotionen, mit denen ich auch dann Schwierigkeiten hab, klar Schwierigkeiten hab klarzukommen. Und auch Aufgaben, wo ich nicht weiß, OK, was ist jetzt wichtig, was muss jetzt gerade wirklich gemacht werden oder was kann auch, weiß ich nicht.

Aufgeschoben werden Anführungszeichen. German ich hab es oft betont und ich betone es wieder an dieser Stelle sich jeden Morgen die Zeit nehmen und einfach mal losschreiben los tippen was geht gerade in meinem Leben ab und da kann alles bei rauskommen und es gibt hier kein richtig und kein falsch, es geht einfach nur darum, dass man offenlegt, ehrlich, radikal, ehrlich, weil es macht keinen Sinn sich selbst hier anzulügen, man muss radikal ehrlich sich offenlegen auf diesem Blatt Papier oder auf dem Handy oder auf dem Laptop in einer Datei, dass man einfach mal aufschreibt, was fühle ich aktuell, was denke ich aktuell. Und dass man es einfach mal raus lässt, diese Gedanken loslässt, damit man sie nicht den ganzen

Tag mit herum schleppt und sich davon bedrücken lässt. Und diese diese Art des Journal links, und das kann manchmal nur ne halbe Seite sein. Es kann manchmal aber auch 10 Seiten sein, es ist immer ganz davon abhängig, was gerade abgeht und was man auch wirklich aus sich herauszieht, was im Bewusstsein aufkommt und dann, was man auf diesem Papier niederlässt. Das ist so unglaublich wertvoll, das ist für sich genommen ne eigene Form der Meditation, weil man sich bewusst wird darüber, was ist da eigentlich gerade und dann das ganze nicht judged. Das ist auch n entscheidender Punkt, dass man sagt, und das ist, das ist n Gedanke, den darf ich jetzt nicht äußern, das ist so böse, so verletzlich, dass

es, das will ich jetzt nicht weiter ausführen, aber der Punkt ist, das Bankkonto ist sowieso im Minus, den Gedanken denkst du doch sowieso schon, drück ihn doch einfach aus, Schau aufs Konto, dann weißt du wenigstens, was Phase ist. Weil oftmals sind Gedanken nicht klare zusammenhängende Gebilde und Monologe. Nein, Gedanken sind sehr unstrukturierte, meist zusammenhangslose Punkte, die wir mit uns herumtragen. Klappe einfach in unserem Verstand, und wenn wir es erstmal wirklich ausdrücken und ausformulieren, wird es oftmals viel klarer und wir können uns selber auch schon einfach antworten geben, die wir oftmals im Außen suchen, die uns aber nicht von außen gegeben werden können. Und man kann es auch weiter

spannen und sagen, OK, ich schreib jetzt mal alles auf, was mich gerade aktuell belastet. Alle to dos die ich mir auferlege, alle Punkte, alle Aufgaben, alle Dinge einfach mal aufschreiben und das ist so unglaublich wertvoll, weil man dann auch erkennt. Okay warte mal, ich Check jetzt mal diese Liste ab, die ich da verfasst hab.

Was ist davon jetzt eigentlich wirklich wichtig und dringend? Also Dinge die wirklich jetzt erledigt werden müssen, weil auch hier kann es helfen den Stock rauszuziehen, indem man das wirklich tut und das kann manchmal auch so was Banales sein, wie zum Beispiel sich bei einem Amt in der Behörde melden, weil man irgendeinen Antrag stellen muss wegen was so, und das sind so Sachen, die schiebt man gerne auf die lange Bank, ohne zu verstehen, dass es immer Kapazitäten von unserem Verstand einfordert, wenn wir das nicht beenden und einfach abschließen.

Deswegen. Einfach die Dinger tun, einfach machen, ohne diese Angst, ohne diesen und diesen Druck nachzugehen, einfach machen, direkt konfrontieren, Straight on und dann das Thema Selbstregulation natürlich ne. Also jetzt hatte ich schon viel über diese Meditation gequatscht, aber auch hier, es gibt hier keinen richtigen, keinen falschen Ansatz. Es ist alles in allem, finde deinen Weg um auf natürlichem Wege zu entspannen und wenn das Training dir hilft, go for it und wenn es Meditation ist und du das lernen kannst. Das Journaling ist und dass du lernen kannst. Go for it.

Gespräch mit anderen Menschen. Im Endeffekt, im Endeffekt geht es einfach darum, für sich selbst zu herauszufinden. Wie man in der Lage sich, wie man sich in die Lage bringen kann. Bewusst zu entspannen, uns den Fokus auf Dinge zu lenken, bewusst auf Dinge zu lenken wie Atem, Sinneswahrnehmung und das ist ne Fähigkeit.

Diese Fähigkeit kann man trainieren durch regelmäßige Praxis, und je besser diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto leichter fällt es dir auch mit dem Druck des Alltags umzugehen, weil man eben nicht mehr dagegen ankämpft, weil man den Kampf beendet, weil man entspannt, weil man entspannt und die Energie wieder zu sich zurück führt und dadurch fühlt, fühlt man sich automatisch wieder, bisschen freier, bisschen ruhiger, bisschen gelassener, mit anderen Worten.

Man isst in einem anderen Zustand und genau daraus, aus diesem anderen Zustand, entstehen wiederum andere Handlungen. Wir haben oftmals dieses, weil ich wurde auch von der gleichen Person gefragt, wie bin ich aus dem Reagieren ins Agieren gekommen, also wie habe ich aufgehört, nur impulsiv auf mein Leben zu reagieren und angefangen, mein Leben bewusst zu gestalten, wenn du so willst.

Und da ist einfach dieses Innehalten wichtig gewesen für mich persönlich. Wenn ich das so reflektieren muss die letzten Jahre, es sind viele Dinge, aber vor allem dieses immer wieder innehalten, sich gerade dann, wenn man sich danach sehnt, auszubrechen, zu flüchten, diesem Druck zu entweichen, durch Essen, durch Rauchen, durch was auch immer, innezuhalten, hinsetzen, Jonas atmen und dann durch eine geführte Meditation oder einfach nur den Atem zählen oder was auch immer es sein mag für dich. Lernen, damit klarzukommen.

Und es ist ein Learning und es wird nicht einfacher, aber du wirst durch das Learning besser damit klarzukommen, dass es nicht einfacher wird. Ja, man und und wirklich noch ne aus der vorherigen Nachricht, die aus dem ganzen Kontext eingegangen ist, war noch n Zitat eines der großen Themen bei mir ist derzeit, dass ich überhaupt nicht weiß, was ich mit mir und meinem Leben anstellen möchte und auch hier nochmal eine Perspektive, die ich einbringen möchte ist das genau das wichtig ist, dass du es nicht weißt, weil.

Das wir wollen oftmals Klarheit. Wir wollen oftmals die pure Ordnung, die pure Ruhe, Gelassenheit und den Frieden spüren. Alles gut, wir wollen die Liebe und all das Ganze. Wir können es aber nur erlangen in dem Kontext dessen, was nicht ist. Das bedeutet? Du hast gerade absolut keine Ahnung was du willst, OK. Und daraus, und nur daraus wird deine Antwort entstehen können aus der Lehre.

Du brauchst ein Gefäß, das leer ist, um es zu füllen. Wir brauchen manchmal das Chaos, die Verzweiflung, damit wir uns wieder in Ordnung, in Einheit, in Authentizität bringen können. Also wir pendeln immer wieder von 1 ins andere, und ich hab die Erfahrung gemacht und auch bei anderen Leuten beobachtet.

Dass es oftmals diese Extreme benötigt. Menschen sind über Jahre hinweg in ein einziges Extrem gependelt. Haben jahrelang eine Identität dargestellt, haben jahrelang ein Verhaltensmuster ausgeführt und es war sehr extrem. Und dann merkst du bei den Leuten immer so n krassen Umschwung und es geht auf einmal in so ne 180 Grad Wendung und man wird anti.

Alles was man vorher getan hat und auch das ist wieder extrem und auch wieder eine Anhaftung auch wieder ein Spektrum auf der anderen Seite, aber dieses Pendel wird sich mit der Zeit von selbst ein wenig auspendeln, wenn du den ganzen Freiraum gibst und einfach diesen Prozess Prozess sein lässt. Kelstisch. Und dadurch wirst du über den Zeitraum über die Möglichkeiten, die dir das Leben bietet, um dich zu entwickeln, um dich gewissen Situationen zu stellen, um zu wachsen, dich triggern zu lassen, loszulassen.

Von alten Mustern wirst du in die Mitte finden, mehr und mehr und mehr und mehr, und es wird immer noch Ausreißertage geben, es wird immer noch Tage gegen, an denen du wieder komplett im extrem sich wieder findest, aber auch die werden immer und immer weniger, weil du lernst damit klarzukommen, immer weniger einem Verhaltensmuster folgt, was du gar nicht mehr haben möchtest in deinem Leben. Ja, wie gesagt, wenn man nicht weiß man mit sich, was man ihm anstellen will, dann ist genau das der Ort, von dem aus man Wissen erlangt.

Das möchte ich sagen. Und um es anders ausdrücken, wir können das Licht nur deshalb wahrnehmen, weil wir die Dunkelheit in uns erkennen, wir wissen, was Chaos bedeutet, weil wir. Die Ordnung kennenlernen und alles existiert halt immer im Kontext dieser Polaritäten. Und das ist das menschliche Leben.

Ich kann es nicht anders sagen. Und ja, ich, ich würde gerne jetzt noch weiter reden, aber tatsächlich habe ich mir heute einen Timer gestellt auf 60 Minuten. Und ja, ich möchte es an dieser Stelle einfach kurz halten, weil ich hab jetzt noch einen wichtigen Termin und deswegen. Die Schlussbotschaft dieser Folge.

Es geht hier immer ums Gleichgewicht, es geht um alle Facetten. Es geht nicht nur um das eine oder nur um das andere. Ich weiß, wir wollen uns immer glücklich fühlen, ich weiß, wir wollen uns immer entspannt fühlen und Liebe, fühlen und Gelassenheit fühlen, und ich weiß, dass gewisse Coaches und gewisse Gurus und Ratgeber und Whatever. Immer auch so ein Bild vermitteln oder können das. Es so einfach wäre oder dass es einfach so ein Quick Fix für diese Quick Fixes gibt, dass man auf einen Schlag alles auflöst und zack, bist du bewusst und bist da und alles ist wunderbar. Die Wahrheit aber ist, dass es eben vielleicht nicht so einfach ist und dass man, wenn man es akzeptiert, dass es nicht einfach ist.

Das dadurch einfacher wird. Es ist paradox, aber wenn man aufhört zu kämpfen mit diesem, es sollte doch viel einfacher sein. Ich müsste viel glücklicher sein, ich müsste viel bewusster leben und all das, wenn man aufhört zu kämpfen und dieses müssen streicht und einfach akzeptiert, dass es gerade eben nicht so ist.

Und dann lernt hey es ist es ist es ist vollkommen okay und dann auf diesem Weg lernt sich selbst wieder zu vertrauen. Ich habe gerade keinen Bock unter Menschen zu gehen, alles klar, dann habe ich keinen Bock unter Menschen zu gehen, ich brauche mich dafür nicht rechtfertigen vor den anderen und auch nicht vor mir selbst. Es ist okay es.

Es ist absolut vollkommen absolut in Ordnung. Und ich hab keinen Plan, was das Leben, also ich persönlich, noch mal bezogen auf diesen Punkt, ich muss wissen, was ich will, und ich muss genau wissen, was meine, was meine Mission in diesem Leben ist und oder ich brauch nen Plan, ich persönlich vielleicht hilft es jemanden da draußen, hatte noch nie den krassen Paaren in meinem Leben, ich persönlich habe auch keinen Plan was in 5 Jahren geht oder in 4 Jahren oder 3 Jahren geht.

Ich hatte ehrlich gesagt noch nie die krassen Pläne und dennoch muss ich sagen, scheint oder fühlt sich mein Leben oft an wie einen wunderschönes Mosaik, ein schönes Bild, das sich ergeben hat und ergeben wird und immer weiter sich ergibt. Nicht dadurch, dass ich jetzt irgendwelche krassen Pläne verfolgt hab.

Dieser Podcast war in dem Sinne kein Plan in meinem Leben, das Buch war kein Plan in meinem Leben, die Partnerschaften in unserem Leben auftreten sind kein Plan, der Wohnort, in dem an dem Ich lebe, ist kein Plan gewesen, das Studium war kein Plan von mir, das sind alles Dinge, die haben sich ergeben, das waren Möglichkeiten, die sich im Moment aufgetan haben und denen ich dann gefolgt bin, das bedeutet, mein persönlicher Standpunkt ist, dass ich weniger versuche zu kontrollieren, was mir das Leben schenkt oder was das Leben mir bereithalten sollte und dafür die Möglichkeiten öffne, die sich im Moment zeigen und ergeben und ich diesen Möglichkeiten Raum schenke und sie verfolge. Und daraus entsteht wiederum was

ganz, ganz eigenes. Und darum geht es, um was eigenes. Wir wollen da draußen immer die Antwort von anderen Menschen haben, wir suchen nach Antworten für unsere Probleme von irgendwelchen anderen Menschen, die ganz andere Erfahrungen gemacht haben. Und. Fuck orbis. Akzeptiert den eigenen Fuck up und dann ist es OK, wenn du darauf noch keine Lösungen und Antworten hast.

Und wenn du noch keine maßgeschneiderte Philosophie hast und es OK, wenn du viel erstmal übernimmst von anderen Leuten und wenn du erstmal ja in Anführungsstrichen Inspirationen dir holst von irgendwelchen Coaches und Mentoren und Gurus und so weiter aber du wirst erkennen, dass auch das irgendwann abirgendeinem.in deinem Leben nicht mehr so richtig zutreffend ist. Und das ist vollkommen in Ordnung, vollkommen okay und du wirst einfach mit der Zeit deine eigene, Deine ganz persönliche Lebensphilosophie aneignen.

Du wirst durch die Erfahrungen, die du machst, gewisse Learnings haben, du wirst einfach erkennen, was du bist und was du nicht bist. In anderen Worten, was du sein willst und was du nicht sein willst. Du wirst gewisse Ecken, gewisse Kanten formen, dich gleichzeitig aber nicht mehr getrennt fühlen von allem anderen, weil du erkennst, dass man im gesamten eine Einheit darstellt.

Man ist sehr, sehr verbunden mit anderen Menschen. Gleichzeitig ist man diese Individuation eines einer Persönlichkeit, die durch Erfahrung gelernt hat, etwas zu sein oder eben nicht zu sein. Und dass du das einfach vollkommen, wie soll ich sagen. Beanspruchst Onst für dich selbst beanspruchen, sagst Hey, das ist mein persönliches Dasein, das ist meine Erfahrung des Lebens, und ich werde hier mir selbst die Antworten geben können.

Ich vertraue meinem Weg, ich vertraue meinem Leben, ich vertraue mir selbst. Und dann erschaffst du dich selbst in der höchsten Vorstellung, die du im Augenblick von dir selbst haben kannst. Du erschaffst deine persönliche Lebensphilosophie und du kreierst dein Kunstwerk, weil ich. Sehe uns alle als Künstler. Wir alle sind Künstler, wir alle erschaffen unser Kunstwerk und entweder malen wir nur mit den Farben und den und den Dingen, die uns andere Menschen zur Verfügung gestellt haben und diese Kultur zur Verfügung gestellt hat. Oder aber wir sind bereit, uns davon zu lösen und zu sagen, Fuck orbis, ich kreiere mein eigenes Ding, ich kreiere mein eigenes Kunstwerk, ich komm klar, dicker und das ist alles, was ich sagen will.

Nutze diese Worte hier als Wegweiser. Aber Missbraucher, die sie nicht als deinen Weg, so der Weg unterscheidet sich von allen anderen auf diesem Planeten. Es ist dein Weg und es liegt an dir, dass du diesen Weg selbstbestimmt gehst. Denk daran, es wird nicht unbedingt einfacher. Es ist OK, dass es nicht einfach ist, aber du wirst besser darin, damit klarzukommen, dass es nicht einfacher wird. Ich sende dir Licht und Liebe.

Ich sende dir nur das Beste, nur das schönste. Und wenn du von deinem Struggle berichten möchtest, dann schreib mir ne Nachricht. Du findest alle Informationen auch bezüglich Möglichkeiten diesen Podcast zu supporten, über Spenden oder oder oder alles in den Shownotes alles unter einem Link, ganz einfach zusammengefasst.

Und ich würde sagen. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Und wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt. Komm klar. Du weißt schon, was ist namastetiker mach es gut. Ciao, ciao.

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