Anmelden

KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 79

#79 | Wenn du dich LOST fühlst.

Sonntag, 31. März 2024 · 35 min

MP3

Shownotes

(EP79) Warum man sich verloren fühlt. Und wie man sich wieder (er)findet – eine ehrliche Reflexion über das Klarkommen in der modernen Welt.

Hier (linktr.ee/kommklardigga) findest du alles rund ums Klarkommen:
📖Buch: ⁠⁠⁠Ein Leitfaden zur Selbstbestimmung.⁠⁠⁠ (amzn.to/3Obc3cW)
✉️E-Mail: ⁠⁠⁠namaste@kommklardigga.de⁠⁠⁠
🗣Sprachnachricht: ⁠⁠⁠Berichte von deinem Struggle.⁠⁠⁠ (podcasters.spotify.com/pod/show/jonasshahin/me…)
📲Instagram: ⁠⁠⁠Reminder zum Klarkommen.⁠⁠⁠ (instagram.com/kommklardigga)
✨Deeptalk: ⁠⁠⁠Ein persönliches Gespräch buchen.⁠⁠⁠ (tr.ee/aCgqUjl-TF)
🙏🏽Support: ⁠⁠⁠Einen freiwilligen Betrag spenden. (paypal.com/paypalme/jonasshahin)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar. Dicker. Mein Name ist Jonas und. In der heutigen Folge geht es darum. Sich verloren zu fühlen und wie man sich wiederfinden kann. Und es werden etwas kürzere Folge. Also mein Ziel ist dieses mal ne halbe Stunde. Mal sehen, ob ich es einhalten kann. Und.

Wir müssen gleich ne Sache vorab klären. Es ist völlig normal, dass man Phasen erlebt, in denen man sich. Verloren fühlt Phasen, in denen man einfach nicht weiß. Was man will. Phasen, in denen man keine großen Ziele verfolgt oder keine größere Vision anstrebt und einfach keine Ahnung hat, wohin man geht. Mit anderen Worten, kann man sagen. Sie Laws zu fühlen.

Ist Teil. Der menschlichen Erfahrung. Aber ich sagte, ich sag das alles jetzt nicht um um dich einzulollen und zu erklären, ja, es ist schon OK, wenn es nicht OK ist und. Ja, manchmal muss man sich verloren fühlen, um sich wiederzufinden. Aber man muss auch sagen. Bis zu einem gewissen Grad sollte nicht. Jahrelang andauernder Zustand weil, wenn das der Fall ist, dann hat man echten Struggle, mit dem man sehr stark kämpft. Und ich kenne diesen Struggle, weshalb ich auch darüber sprechen möchte.

Und. Man kann auch definitiv sagen, dass unsere moderne Kultur diesem natürlichen. Gefühl, ein künstliches Gefühlsbad macht, in dem sich heute viel zu viele von uns unnötig lange. Baden. Suhlen schon fast. Man kann es so sehen, dass. Anti soziale Medien. Ein unrealistisches Bild. Der. Realität kreieren? Eine überzogene Erwartungshaltung. Leben produzieren sozusagen.

Und wenn man Social Media konsumiert, kommt man halt nicht drum rum, dass man sich auch ständig mit dem Fake Life anderer Menschen. Vergleicht und du kannst den. Besten Tag deines Lebens haben und du kannst eine wunderschöne Phase deines Lebens erleben. Und dennoch wird es dir auffallen, dass wenn du in solchen Phasen Social Media konsumierst, du immer noch dieses Gefühl von irgendwie habe ich noch nicht genug erlebt verspürst.

Also dieser, dieser Glaube. Man selbst sei irgendwie benachteiligt und es alles triggert so ne. Anspruchshaltung in einem nach dem Motto Ich hätte ja eigentlich das Recht darauf, dass ich noch mehr erfahre und noch mehr bin und noch mehr dies noch mehr, das aber. Snoncence das ist oft einfach nur künstlich, eben durch die durch den Konsum der sozialen Medien getriggert.

Deswegen sage ich auch so häufig, dass man einfach mal darauf verzichten sollte. Und. Obendrauf leben wir in einer. In einer Gesellschaft, in der wir. Unglaublich viele Möglichkeiten haben. Aber gleichzeitig besitzen wir oftmals zu wenig Selbsterkenntnis, um auch irgendwo nen Match zu finden, um damit umzugehen.

Mit diesen Möglichkeiten. Wir häufen in uns einen immer größer werdenden Berg an Wissen an. Ohne aber dieses Wissen auch. In der Realität umzusetzen. Und statt das Leben. Zu erfahren. Wollen wir es erst verstehen? Und unsere Angst vor Fehlern. Ums metaphorisch ausdrücken hindert uns daran, den Berg.

Unserer Schöpfung Hinaufzugehen dann stehen wir paralysiert da. Gehemmt. Gestrandet am Rande unseres jungen Lebens. Der Blick fixiert auf den Informationszunahme, der täglich unsere. Kognitiven Sinn überflutet. Statt den Fortschritt und die Möglichkeiten. Der modernen Kultur zu feiern. Leiden wir unter dieser Fülle an Alternativen, für die wir uns.

Einfach nie entschieden haben und. Paralysiert sind wir, weil wir so eine Angst auch verspüren, etwas Besseres zu verpassen. Weshalb das Leben dann auch aufgeschoben wird. Und. Selbst das kleinste Gefühl der Zufriedenheit im Vakuum dieser Ungenutzen Freiheit. Ersticken wird. So. Ab einem gewissen Grad führen mehr Informationen. Und mehr Möglichkeiten.

Nicht unbedingt zu mehr Freiheit, sondern tatsächlich zu einer immer größer werdenden Unsicherheit. In Bezug auf Aldi. Tagtäglich zu treffenden Scheidungen und. Dann ist da auch noch diese, diese ständige Unsicherheit über die Zukunft, die einen auf Schritt und Klick begleitet und einem Einflüstert.

Auch immer mehr so aus dem Hintergrund, dass bald sowieso alles vorbei ist. Also du musst jetzt alles schnell erleben und jede Belohnung jetzt schon erlangen und bloß nicht aufschieben, weil die Zukunft ist so ungewiss. Who knows? Und was macht man jetzt? Wie kommen wir jetzt damit klar? Dear with.

Nein, es ist nicht einfach, aber ja. Es liegt eben an dir, damit klarzukommen und ein Teil von uns wünscht sich vielleicht insgeheim, dass uns jemand diese Arbeit abnehmen wird. Doch um mit der. Metaphorischen Tür ins Haus unserer gedanklichen Illusion hineinzufallen niemand wird anklopfen und uns sagen, was genau wir zu tun haben. Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Und.

Vielleicht erkennst du dich darin wieder, wenn ich sage. Viel zu oft verhält man sich immer noch wie wie das Kind, das darauf wartet, dass die Eltern kommen und die Erlaubnis geben. Dass man endlich rausgehen darf und spielen darf. Aber wenn man. Selbstbestimmt leben möchte und nicht nur darüber quatschen will.

Und auch von persönlicher Freiheit Gebrauch machen möchte. Dann muss man in der Lage sein, sich selbst die Erlaubnis zu erteilen, sein Leben zu leben, sein eigenes Leben zu leben. Und wie am besten, indem man beginnt. Sich der Wahrheit. Der Realität im Augenblick zu stellen, mitsamt all den Problemen, die jetzt gerade präsent sein mögen. Und dann stellt man sich dieser Realität. Man stellt sich der Wahrheit, man macht die eigene Erfahrung, und auf Basis dieser Erfahrungen. Lebt man.

Sein eigenes Leben. Man formt seine eigene Lebensphilosophie und man. Hört nach und nach auf nach irgendwelchen pseudo wahren Antworten von. Irgendwelchen Pseudoautoritäten zu suchen. Man hört auf. Nach sich selbst zu suchen und man beginnt damit, sich selbst zu erschaffen. Indem man nämlich. Kurzum.

Die Verantwortung für sein Leben übernimmt. Und ich weiß, jetzt könnte man sich denken, Oh nein, nicht schon wieder. Nicht schon wieder dieses Gelaber über Verantwortung. Wie oft hat man jetzt schon gehört oder gelesen, dass man endlich die Verantwortung für sein Leben übernehmen soll. Aber ganz ehrlich, wie oft?

Wurde dabei der Kern der Botschaft gar nicht begriffen, weil es ist so einfach? Verantwortung zu übernehmen und darüber zu reden, wenn man das Leben nur in einem engen Rahmen lebt. Dieser Rahmen, der zum Großteil von anderen vorgegeben wird, der Rahmen, der durch Ängste geschnürt wird. Komfortzone es ist einfach, von Verantwortung zu reden, wenn man nie den Mut ergreift, auch Fehler zu begehen. Für die man auch bewusst die volle Verantwortung übernimmt. In diesem vorgefertigten und engen Rahmen spielt man nicht, sondern man zwingt sich zum Leben. So wie es andere gerne von einem sehen. Doch wenn wir nur das Spiel spielen. Das andere von uns erwarten.

Leben wir auf Dauer? Ein Dasein, in dem Verzweifeln, und zwar ganz still und heimlich, denn laut würde es ja viel zu viel Aufmerksamkeit erregen. Also was kann man denn tun, wenn man sich verloren fühlt? Ich würd sagen, erstens man akzeptiert. Das Gefühl, diesen Zustand, die Phase. Und all die Gedanken. Die daraus entstehen und es auch provozieren. Und zweitens, man reflektiert.

Woher dieses Gefühl eigentlich kommt? Man fragt sich, wo man gerade im Leben steht und was genau dazu beiträgt, dass man sich so Lost fühlt. Man beobachtet sich. Und dann, das ist der wichtigste Schritt, wählt man eine Richtung. Man wählt bewusst eine Richtung, die man von jetzt an einschlägt und dann geht man den Weg, Schritt für Schritt.

Und man lernt aus den Erfahrungen und man passt den Weg an. Auf Basis der Erfahrungen, die man gemacht hat. Wenn man aber immer zurückschreckt von neuen Erfahrungen und Herausforderungen, dann wird man nie seinen eigenen Weg finden können. Weil man wird sich immer auf die Antworten und die Erfahrungen anderer verlassen wollen.

Aber der Punkt ist, es ist einfach nicht einfach und deswegen. Ich betone es. Man muss sich manchmal auch dieser Angst stellen und den Mut aufbringen, das zu tun, wovon man sich fürchtet, von dem man aber weiß, dass es richtig für einen ist. Irgendetwas in dir weiß, dass es richtig für dich ist und ich keine Ahnung, wie man das nennen mag.

Intuition oder höhere Führung oder I Don't know, aber du weißt was richtig für dich ist. Wenn du ganz ganz ehrlich zu dir bist, dann weißt du das. Du brauchst nicht von mir hören, was du zu tun hast. Du weißt, was du zu tun hast. Und der Grund, warum man immer noch nach Antworten für seine Probleme sucht, ist vielleicht, dass man noch nicht erkannt hat, dass man selbst das Problem und gleichzeitig auch die Lösung ist. Man kann es auch mal sehen.

Es hat mir lange Zeit geholfen. Es auf diese Weise zu betrachten, und zwar, wenn man sich selbst wie den Hauptdarsteller einer Dokumentation betrachtet. Eine Dokumentation, die auf einer wahren Geschichte beruht, nämlich auf deiner um dich herum, ist das Kamerateam. Twenty Seven, das sind verhalten durchgehend dokumentiert.

Und nein, nicht jede Sequenz wird am Ende für jeden Menschen da draußen sichtbar sein. Am Ende ist ne Dokumentation auch nur ein Zusammenschnitt aus den den wichtigsten Passagen, den Highlights. Aber die Tatsache bleibt bestehen. Alles was du tust. Wird rund um die Uhr beobachtet und aufgezeichnet.

Ich meine jetzt nicht hier irgendwie ein imaginäres Kamerateam, was um sich herum steht, sondern vielmehr das Kamerateam deines Gehirns, das. Ständig. Aufnimmt, was abgeht und auf dessen Basis. Die Geschichte deines selbst herrührt und das Produkt, nennen wir Selbstbild. Es steckt ja schon im Begriff drin, das Selbstbild, es ist also anscheinend nichts reales, sondern nur ein Bild. Und was für ein Bild.

Wird in deinem Leben in deiner Doku aufgezeichnet? Wir sagen zwar selbst und Bild ist ja an sich nichts Reales, aber dieses Bild hat ein extrem. Starkes oder einen extrem starken Einfluss darauf, wie wir uns selbst sehen und auch die Grundlage unserer Entscheidungen in unserem Leben. Beruht auf dem auf unserem Selbstbild.

Und dieses Selbstbild wurde natürlich durch viele Sachen geformt, für die wir jetzt vielleicht keine Schuld tragen, für die wir jetzt vielleicht nicht sagen können, OK, das war jetzt mein Bier, was in der Kindheit abgelaufen ist. So, ich wurde auf ne gewisse Art und Weise behandelt oder ich hab gewisse Erfahrungen in der Jugend gemacht oder oder oder und daraus Herren und daraus sind dann gewisse.

Dinge entstanden, gewisse Perspektiven auf mich selbst entstanden. Eine Story, die ich mir erzähle, die mich selbst im schlechten Licht darstellt, aber davon jetzt mal abgesehen, diese Vergangenheit jetzt mal kurz liegen gelassen abgelegt. Du hast einen Einfluss darauf, wie du dich selbst betrachtest, nämlich indem du erkennst, dass dein Verhalten die Art und Weise, wie du mit dir selbst umgehst, dazu beiträgt, wie du dich selbst siehst.

Wie willst du dich angesichts dieser Tatsache verhalten? Vielleicht befindest du dich Grad aneinem.in deinem Leben, an dem du dich alles andere als bewusst verhältst. Vielleicht spürst du extrem viel Selbsthaus anstelle von Selbstliebe. Vielleicht steckst du finanziell in Schwierigkeiten, vielleicht greifst du jeden Abend zum Joint, überfrisst dich danach, vielleicht stehst du viel zu spät auf, tauchst von einem Dopaminloch ins nächste und fragst, ja man dieser Struggle endlich mal endet und ganz ehrlich, das Kamerateam meines Lebens hat jahrelang genau dieses Bild aufgezeichnet und entsprechend abgefuckt war auch mein Selbstbild. Aber nur, weil man bis dahin ein gewisses Bild aufgezeichnet hat, bedeutet es nicht, dass dieses

Bild, also dieser Ausdruck einer Vergangenheit, auch die Zukunft bestimmen muss und das Bild der Zukunft bestimmen muss. Man hat eine Wahl, das möchte ich damit sagen. Wir haben alle eine Wahl, auch wenn der Struggle im Moment sehr real erscheint. Und auch wenn du immer wieder zurückfällst in die alten Muster.

Man hat eine Wahl, immer wieder bessere Entscheidungen zu treffen, immer wieder eine neue. Persönliche Story zu kreieren, worauf unsere Persönlichkeit, unser Selbstbild beruht. Und es ist nicht easy. Es ist nicht easy okay, ich sag das so häufig, weil man immer so die Annahme hat, bei allen anderen geht es ja auch so einfach, bei allen anderen läuft es ja auch irgendwie so und man hat so den Eindruck, auch eben durch Social Media und eben weil man dort nur Ergebnisse betrachtet, aber nie den Prozess dahinter sieht, dass es immer einfach gehen müsste. Wir haben unglaublich Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass es nicht einfach ist und dass jeder irgendwie auf seine Art und Weise struggelt und das? Gewisse Dinge auch gar nicht

einfach sein sollten, weil die Erfüllung entspringt ja eben daraus, weil es mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist. Also nochmal, wir haben immer eine Wahl, aber in Bezug darauf, dass es eben nicht einfach ist, haben wir keine Wahl. Und. In dem Moment ist es aber auch interessant, in dem man das akzeptiert, es einfach akzeptiert, dass es nicht einfach ist, dass es leiden ein Teil dessen ist.

Leide man nicht mehr darunter? Das ist paradox, aber in dem Moment, in dem man einfach erkennt, OK, that's it, it is what it is, ich kann es nicht ändern, ich muss damit klarkommen. Deal with that, ab dem Zeitpunkt wird es einfacher. Und noch mal das, wofür man sich im Moment hält, also das, wofür du dich in diesem Augenblick hältst. Definiert nicht das, was du sein kannst. Deine Zukunft wird in diesem Moment bestimmt. Und diesen Moment bestimmst du.

Und oft neigen wir dazu, Dinge aus der Emotion heraus als endgültig zu betrachten. Ich kenn das so, wenn ich abends mal wieder zu viel Schokolade gefressen habe und ich mir dann denke, Mann digger, es war alles abgefuckt, du kommst einfach nicht vom Zucker weg. Dann ist das immer so eine Verallgemeinerung dessen. Dass man glaubt, es wird sich niemals ändern, was natürlich nonsense ist, man man denkt aus der Emotion heraus und nicht umgekehrt.

Also man ist. In gewissen negativen Gefühlen gefangen und dabei scheint unser Denken auch gewissermaßen fremdgesteuert. Diese Denkschablone richtet sich nach der Emotion und nicht umgekehrt. Das heißt, wenn wir unser Denken ändern wollen, müssen wir auf unsere Emotionen eingehen, wenn wir auf unsere Emotionen eingehen möchten, sollten wir das am einfachsten über unseren Körper machen, das heißt? Wenn wir zum Beispiel rausgehen, uns bewegen, Stretchen. Den Umgebungskontext verändern, etwas tun, worauf sich der Fokus verlegt.

Dann verändert sich auch die Emotion und dann verändert sich auch das Denken automatisch. Das heißt? Ein in Anführungsstrichen negatives Gefühl und ich möchte das negativ an das Frame, weil es es geht hier nicht um ein Gefühl was du nicht fühlen darfst. Gefühle sind eben Gefühle. Also aber unter negativem Gefühl versteht jeder, was ich meine. So ein Gefühl lässt sich nicht einfach durch positive Gedanken wegdenken.

Es kann oft dazu führen, dass genau das Gegenteil davon eintrifft, ob man eigentlich mehr mit den Gedanken kämpft und man noch mehr in diesem Karussell vereinnahmt ist, als man ohnehin schon ist. Du kannst das Gefühl einfach nur fühlen und dadurch die Energie, die hinter der Emotion ist oder die die Emotion letztendlich ist, fließen lassen, die je weniger Widerstand du also ausübst.

Desto einfacher kannst du dieses Gefühl wieder loslassen. Es geht hier also nicht um einen Prozess, bei dem du etwas aktiv tun musst. So gesehen, es geht hier viel mehr um loslösen, Schulter sinken lassen, Gesichtszüge weich werden lassen, sich in die Erfahrung Hineinlehnen hinein entspannen. Und dann, da alles der Veränderung unterworfen ist. Letztendlich wird sich das Gefühl von selbst auflösen. Und je besser dir dieser Prozess gelingt, desto schneller ist dieser Fuck aber auch vorüber.

Und jetzt noch einmal zurück zu diesem Dokumentationsgedanken wie gesagt, du bist. Der Hauptstadt, Hauptdarsteller sudoku. Und vielleicht ist genau jetzt dieser Augenblick gekommen, in dem deine Story die entscheidende Wendung nimmt, eben weil du diese Entscheidung triffst und ne ne Story, ne gute Story ist nicht linear, ne gute Story ist nicht, ich hab die perfekte Kindheit erfahren und dann bin ich auf die perfekte Schule und dann habe ich genau das Richtige gewählt und dann wusste ich schon mit 12, dass ich das und das werden will und dann bin ich auch auf die Wunschuni gekommen und dann habe ich noch genau.

Den Bachelor und den Maßen perfekten Abschluss gemacht und das ist nicht die perfekte Story. Die perfekte Story. Ich hab keine Ahnung, was ich tue. Ich hab mein Leben komplett abgefragt, aber ich bin in der Lage, mich selbst zu erschaffen und mein Leben eine komplette Wendung einer kompletten Wendung zu unterziehen und dieses Unvorhersehbare dabei ist ja das Element, was wir so, was wir uns so wünschen, vor dem uns aber auch so fürchten, wenn wir Lärm mit der Ungewissheit klarzukommen, dann gibt es keinen Tag mehr, an dem wir uns fürchten müssen, die Ungewissheit ist allgegenwärtig und unser Ego möchte das nicht wahrhaben, es möchte sich ständig in der Sicherheit wohlfühlen können, aber die gibt

es einfach nicht, es ist eine Illusion. Aber gleichzeitig? Wir müssen dieser Illusion auch gewissen Raum schenken, weil würden wir jetzt jeden Tag in diesem Zustand leben. Alles ist unsicher, alles ist brauchen, wir auch gar keine Pläne machen, im Endeffekt geht es um die Balance also. Wähle deine Richtung selbstbestimmt, schreibe auf, wo du hinwillst und es kein Druck hierbei involviert. Du brauchst keine überdimensionale Vision deines perfekten Lebens anzufertigen, du brauchst aber, wenn das der Fall ist, wenn du gerade ne krasse Vision hast. Ich will dich davon nicht abhalten, aber du brauchst einfach der Entscheidung eine Entscheidung, was in deinem Leben der nächste Schritt ist.

Was die Orientierung in deinem Leben ist. Ein Ziel, das sich für dich im Moment richtig und erreichbar anfühlt. Es ist für jeden ein anderes Ziel ich. Kein Ziel vorgeben. Und siehe. Ist auch nur wieder ein Begriff. Es ist dahinter steht letztendlich die Tatsache, dass du und ich, dass wir in der Lage sind, Dinge zu manifestieren, zu materialisieren, aus unseren Vorstellungen heraus, Dinge, die jetzt noch nicht da sind, können wir durch unsere Zielsetzung.

Realisieren. Das ist ein magischer, ein mystischer, ein spiritueller Prozess, auch wenn wir das alles so gerne in dieses strategische Management denken, einordnen. Wir müssen uns Ziele setzen und dies, die Ziele, müssen nach einer Gewissen, nach einer gewissen Struktur ausgerichtet sein. Aber wenn wir das mit Ballai schieben uns mal die Frage stellen, was ist ein Ziel?

Und ein Ziel ist jetzt endlich ein Problem, für das wir uns entscheiden. Und wenn wir uns für ein Problem entscheiden, dann aktivieren wir bewusst die Kraft des eigenen Verstandes. Denn unser Verstand ist ohnehin auf die Zukunft, auf ein Problem und auf deren Lösung ausgerichtet. Und wenn man sich sein Problem nicht bewusst selbst wählt. Wie eben in Form eines selbstgewählten Ziels wird sich unser Verstand an das nächstbeste Problem klammern und dieses Problem werden irgendwelche komischen Gefühle sein, mit denen man nicht klar kommt, indem man im Moment ausweichen möchte und diese Ausweichmöglichkeiten, die Quick fix ist, die Fluchtstrategien in dieser Kultur sind sie immer vorhanden, immer, und die Kultur

schlägt einem auch eine gewisse Handlungsanweisung vor, und zwar konsumiere mehr um dich weniger zu fühlen. Es geht nicht darum, dass du mehr in Verbindung kommst mit dem, was eigentlich in dir abgeht. Sondern dich weniger wahrnimmst, dich getrennter fühlst von all dem. Deswegen seid ihr im Klaren darüber, dass wenn du selbstbestimmt leben willst, das nicht einfacher wird, sondern im ersten Moment wird es erstmal schwieriger. Es ist eben genauso, wie wenn du aufhörst, ner Gewissen sucht zu folgen.

Wenn du jetzt zum Beispiel rauchst, oder? Trinkst oder jeden Abend jibbo, Entzündest oder eben jeden Abend und aber den Tag ständig dir Zucker reinziehen muss. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich in irgendeiner Form schnellstmöglich besser zu fühlen, wenn man diesem Verhalten nicht mehr folgt. Dann kommt dieses Craving, dann kommt der Schmerz, dann kommt dieses.

Ich bin gereizt, ich fühl mich erschöpft, was auch immer es gibt ganz viele Möglichkeiten, sich schlecht zu fühlen, einen Schmerzzustand zu verspüren. Wenn man aber auch das einfach toleriert und lernen zu tolerieren, dann wird sich das irgendwann auch auflösen. Und das dauert gar nicht so lange. Es ist einfach ne gewisse Phase, die man überbrücken muss und dann kommen auch gewisse Sachen zum Vorschein. Mit denen man sich vorher gar nicht auseinandersetzen wollte und konnte.

Aber diese Sachen kommen zum Vorschein, Gefühle, die man bis dahin immer versucht hat zu verdrängen, Gedanken, die man nie denken wollte, Träume, die auf einmal richtig weird werden, weil man. Dingen mehr Aufmerksamkeit schenkt, ob bewusst oder unbewusst. Und dann beginnt auch der Weg der Heilung, weil man sich wieder. Wie soll ich sagen, verbundener fühlt mit all dem mehr in einer Einheit führt, Holness spürt.

Und. Ja, Mann, also du musst deine Richtung wählen. Du musst selbst entscheiden in was für ne Richtung es jetzt geht und es ist wie gesagt auch n Tanz. Das Leben schenkt einem immer gewisse Hinweise du du sollst aufmerksam sein, du solltest die Hinweise in deiner Umgebung wahrnehmen, Menschen raten die hier und da mal einfach spontan zu gewissen Dingen und vielleicht steckt da ja mehr hinter Folg einfach mal dem nächsten intuitiven Impuls, nicht diesem Egoimpuls jetzt irgendwie schnell sich besser oder sicherer oder was auch immer, sondern diesen intuitiven.

Kreativen Ideen, die einfach mal aus dem Nichts kommen. Was ist, wenn du diesen einfach mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenkst und ehrlicher zu dir wirst? Wenn du mit gewissen Dingen in deinem Leben nicht d Accord bist? Wenn die Wahrheit weh tut, dann dann sagt, dass sie weh tut und das ist okay, dass sie weh tut und sie muss nicht perfekt sein. Und dann wählst du einfach den nächsten Schritt und von da an. Wirst du eine andere Story schreiben? Und während dieses Prozesses empfehle ich immer einen großen Abstand von der Scheinwelt von Social Media, von dem inszenierten Scheinleben anderer Menschen. Wie gesagt, der Konsum davon suggeriert unserem Gehirn ne Lüge.

Und diese Lüge vertauschen wir dann mit der Realität und das betäubt unsere Willenskraft, nämlich diese Lüge. Das ist einfach wäre, es müsste viel einfacher sein, ich tu mir viel zu schwer mit all den Dingen, nein, tust du dir nicht, du tust es genau richtig. Ist genau richtig was du tust. Es darf sich schwer anfühlen. Viele Leute spüren das, was du spürst. Jeder auf seine eigene Weise, aber das wird eben nicht dargestellt und wir sind eben aktuell unserer Kulturen Modus, wo wir mehr verdrängen und mehr darstellen wollen als die Wahrheit ehrlich anzuerkennen.

Es ist nicht einfach, aber es will niemand hören in der Kultur, in der es nur darum geht, jeglichen Struggle aus dem Weg zu räumen und den Komfort bis zur maximalen Selbstbetäubung zu erhöhen. Also ich möchte das Ganze jetzt einmal zusammenfassen und damit zum Ende kommen. Richte den Fokus. Auf dein Leben.

Schalte die Apps ab, Lösch es von deinem Handy. Es gibt Phasen, in denen es vielleicht sogar sinnvolles, sich nen Dampfhorn zuzulegen. Also so n Smartphone Smartphone ist es nicht so ein Handy mit mit Tasten kostet 2030€ und. Dann mal zu erkennen, wie süchtig man eigentlich nach dem Smartphone ist, das sind sich viele Menschen gar nicht bewusst. Und das tückische einer Sucht ist, dass du dir einredest, du könntest auch ohne.

Du könntest ja auch ohne. Ein anderer Part von dir weiß, dass dieses Verhaltensmuster dir nicht gut tut, diese 2 Dinge. Du könntest ohne und du weißt, dass es dir nicht gut tut, dann sag ich dir, mach es mal ohne, Leb mal ohne. Und erkenne, wie abhängig ein Teil von dir danach ist. Wenn du dich freier fühlen willst, wenn du selbstbestimmter sein willst, dann musst du diesen Teil von dir loslassen.

Lerne dich mit den mit den schwierigen Gefühlen dir auseinanderzusetzen. Ich find das Wort schwierige Gefühl ist bisschen. Passender komplexe Gefühle man kann es, es gibt nicht das Gefühl, so, du spürst nicht die Angst oder die Wut. Meistens ist es immer ne Mischung, vielleicht stechen gewisse Zustände hervor, aber es ist immer so n energetischer Prozess.

Manchmal extrem aktivierend, extrem bedrückend, extrem schwierig. Und wenn du lernst, dich im wahrsten Sinne des Wortes damit auseinanderzusetzen, das heißt, dich täglich hinzusetzen und diesen Struggle mit vollster Aufmerksamkeit zu erleben. Dann lernst du eine eine absolute Superkraft. Du lernst die Fähigkeit, nicht mehr zu flüchten und dich der Realität vollkommen zu stellen.

Du lernst mit den Gedanken der den negativen Gedanken, dem den schwierigen Emotionen umzugehen. Du lernst, die Langeweile hinzunehmen und wenn man mal Langeweile wirklich n bisschen genauer untersucht, dann muss man feststellen, dass Langeweile. Das ist kein Ding, was für jeden gleichermaßen existiert. Langeweile, Babys zum Beispiel.

Also ich erleb das gerade die, die empfinden keine Langeweile. Langeweile ist einfach die Unfähigkeit, seine Aufmerksamkeit bewusst auszurichten. Du langweilst dich, weil du dich nicht konzentrieren kannst und weil deine Aufmerksamkeit vielleicht durch Dinge, die man im Vorhinein getan hat und mit denen man sich überstimuliert hat, gewisse Technologie, die den Reiz so hoch angesetzt haben, dass unser Gehirn gar nicht mehr in der Lage ist, sich auf einfachere Dinge zu fokussieren, daraus entsteht die Langeweile, vor der wir dann letztendlich flüchten darf Langeweile, was auch immer das sein mag, ist ein Prozess.

Der Lehre und Lehre fühlt sich für gewöhnlich und wenn du dieser leere Raum schenkst, dann wird sie sich automatisch fühlen und im besten Fall mit neuen Ideen, mit neuen Ansätzen, wie man das Leben erleben kann, mit neuen Zielen whatever aber das ist der Punkt, wenn du die Langeweile, die Zeit mit dir selbst lernst zu genießen. Ab diesem Zeitpunkt wird dein Leben eine Wende einnehmen. Und.

Von da ansteht es dir frei oder freier etwas zu tun oder eben nicht zu tun. Nicht einfach nur blind zu reagieren oder jedem Impuls blind zu folgen. Nämlich die Freiheit, einfach zu sitzen. Und dein Gehirn wird dir hunderte Sachen. Als Impuls geben, das musst du tun, das musst du kaufen, dem musst du schreiben, das musst du abchecken.

Und statt jedem dieser Impulse zu folgen, blind, unbewusst. Bleibst du bei dir? Zentriert. Und dann besitzt du die Ware frei deiner Wahl. Erst dann besitzt du. Die Wahlfreiheit und auf diese Weise wirst du dich selbst. Aus dem Gefühl des Verlorenseins herausbringen in. Die Selbstfindung oder ich nenn s mal selbst Erschaffung selbst Erfindung, weil du hast ne Wahl darüber, wie du dich selbst betrachten kannst.

Und ja. Der Schmerz ist Teil dieser Reise, die wir bestreiten, und ich wünschte, ich könnte da das irgendwie vereinfachen. Aber es ist eben so. Wir brauchen den Kontext, den Schmerz, um auch die Freude so zu fühlen. Und wenn man vielleicht spirituell vorangeschritten ist und sich als. Ich weiß nicht, wenn man. Es gibt vielleicht auch ne andere Sicht darauf und es gibt vielleicht auch die Möglichkeit, dass man irgendwann frei ist von diesem Leiden Anführungsstrichen. Wie gesagt, ich meine, je mehr man es akzeptiert, desto weniger.

Ist dieses Leid auch vorhanden und ich bin mir sicher, dass gewisse spirituelle Meister, Mystiker, was auch immer. Ein gewisses Bewusstseinslevel haben, in dem der Schmerz absolut gar nicht mehr präsent ist. How ever. Bis wir dort ankommen müssen uns entwickeln. Wir müssen wachsen und wir wachsen eben durch den Schmerz hindurch hinzu, einer Vision, Vision oder Version unseres selbst.

Die Schönheit ist alles, was wir uns im Moment vorstellen können, und ich kann es nicht einfach machen. Und es gibt auch keine einfachen Antworten auf deine Probleme beziehungsweise gibt es nicht die Antwort. Es gibt sicherlich einfache Antworten und. Die kannst nur du für dich finden. Styling Steinleben Steinweg noch einmal.

Ist an der Zeit, diesen Weg bewusst zu gehen und vielleicht wirst du am Ende erkennen, dass man. Sich Lost fühlt und dass dieses Gefühl des Verlorenseins Teil der menschliche Erfahrung ist. Und ebenso ist es auch das Gegenstück. Das Gegenstück ist, angekommen zu sein, sich gefunden zu haben. In dieser Vollständigkeit.

Die wir. Immerzu in der Gegenwart. Hier und jetzt erfahren können. Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste. Und würde mich freuen. Wenn du. Mir von deinem Struggle berichtest oder einfach nur Feedback gibst. Und. Den Podcast ohne Bewertung schenkst ganz einfach ganz simpler Prozess, wenn du es bei Spotify hast oder über Apple Podcasts.

Dauert paar Sekunden, aber du würdest den Podcast enorm weiterhelfen und wenn du was spenden möchtest oder auf andere Weise supporten willst, auf Instagram folgen, möchtest du es noch nicht tust. Du findest alles wichtige in den Shownotes und ich bedanke mich jetzt für deine Aufmerksamkeit und ich würde sagen, wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt komm. Klar, digger.

Mach's gut, ciao.

Anmelden oder registrieren

Jetzt

0:00 / 0:00