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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 59

Abhängigkeit nach Bestätigung.

Sonntag, 16. April 2023 · 1 h 00

MP3

Shownotes

(EP59) Wie man sich von der Abhängigkeit befreit und zurück, zu einem starken Selbstwertgefühl findet – ein Selbstbild, das unberührt von der Meinungen anderer Menschen ist. Es geht in dieser Folge um die Selbstdarstellung, meine Erfahrungen als Promoter, die Bedeutung der fremden Meinungen für unser Selbstbild, Social Media & die Online-Identität sowie die Selbstverleugnung. Dabei beleuchte ich verschiedene Perspektiven und spreche über psychologische Theorien und die Arbeit von Carl Jung. Schließlich endet die Folge mit einem down to earth Ansatz zu mehr Selbstakzeptanz.

Namaste Digga <3

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Was geht? Ah und herzlich Willkommen. Zu einer neuen Folge komm klar, digga. Mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um die Abhängigkeit nach Bestätigung. Ich denke, es betrifft viele Menschen draußen und es hat mich auch lange Zeit betroffen und ich möchte über dieses Thema sprechen, weil das auch ein bisschen an die letzte Folge anfügt und das Kernproblem auch irgendwo identisch ist. Ich hatte mir überlegt, auch zu dieser Folge was habe ich mit persönlichem Hintergrund, den ich vielleicht teilen kann? Gibt es irgendwas in meinem Leben, wo ich das Gefühl hab hey, da war ich abhängig nach Bestätigung und? Dann kam eine ganz spezielle Phase in den Kopf und die möchte ich teilen.

Doch bevor man also, damit man die auch verstehen kann, muss ich n bisschen aufräumen und zwar. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Niedersachsen und dort bin ich auch aufgewachsen groß geworden, hatte nen Freundeskreis und alles drum und dran. 2014 hatte ich mich entschieden, dann nach Lübeck zu meinem Bruder ziehen, 4 Kilometer entfernt und? Das hatte verschiedene Gründe private Gründe hatte aber auch ich hatte zu dem Zeitpunkt damals noch beim kleineren Bruder Zimmer geteilt und aus Platzgründen einfach und. Der Weg zur Schule war lang, die Schule selbst hat mega abgefuckt.

Ich hab einfach nur schlechte Leistungen gebracht und Familie war auch nicht so easy und. Es kam einfach gelegen, mein Bruder hat mir angeboten hey du kannst wenn du willst zu mir kommen die Wohnung steht dir zur Verfügung, quasi weil der war zu dem Zeitpunkt Außendienstler und hat quasi nur am Wochenende in der Wohnung gewohnt. Ja, und dann war das eigentlich ne. Kurze und klare Entscheidung, dass ich gesagt habe OK, dann zieh ich halt dahin, hab mich an die Schule damals eingeschrieben und bin dorthin gezogen.

Und? Da war es auch das erste Mal, dass ich mich wirklich einsam gefühlt hatte, weil ich halt auch da in der neuen Stadt natürlich keine Freunde hatte und wenn mein Bruder nicht da und sonst niemand da war, dann fahr ich alleine in der Wohnung ich bin halt zur Schule morgens wieder zurück und dann war ich halt so mit mir selbst beschäftigt und wusste auch gar nicht, was ich anfangen sollte.

Hatte wie gesagt, zu dem Zeitpunkt noch keine Freunde in dem Sinne, außer die Leute, die man in der Schule kennengelernt hat, aber nicht wirklich irgendwelche tieferen Beziehungen. Dann hat sich auch ziemlich unmittelbar so 23 Monate nachdem ich dorthin gezogen bin, bei mir ne starke Akne entwickelt, also ich hatte.

Immer mehr Pickel im Gesicht bekommen und das sind jetzt nicht nur so 2345 Pickel gewesen, sondern es ging richtig krass los und es hat sich wirklich. So entwickelt, dass ein geschulter mein gesamtes Gesicht, das war einfach komplett voller Entzündungen. Und natürlich macht das was mit dir also ich hatte vorher nie diese Erfahrung gehabt, dass ich mich nicht unter Menschen trauen, weil ich mich hässlich fühlte, ich habe mich geschämt.

Es war n krasses Schamgefühle. Ich hatte auch. Ich hatte sowieso zum Zeitpunkt nicht irgendwelche Freunde, aber ich hab mich dann nochmal krasser sozial isoliert also ich hab mich auch mega ungern in die Schule bekämen und hab mir dann auch wenn ich in die Schule gehen musste so Abdeckcreme übers Gesicht geschmiert einfach weil.

Ja, ich mich erst dadurch besser fühlt aber zweitens dieses Gefühl wenn du mit anderen Menschen gesprochen hast und der Blick der anderen Menschen nicht in die Augen, sondern man merkt sich schwimmend, scannt dein Gesicht ab und das war so, dass ich so einen niedrigen einfach angefühlt und. Ich hab zu dem Zeitpunkt auch bei Subway gearbeitet und das war auch so ein Ding. Wo das Licht nämlich von oben dann auf dich strahlt und die Leute dann natürlich bestellen und. Durchgehend einfach so dein Gesicht Hals kennen können und das war halt auch so mega abgefuckter Moment immer, wenn ich arbeiten musste und alles in allem. War die Akte einfach?

Ganz spezielles. Ding, was man ohnehin geringes Selbstwertgefühl noch. Berichtige crasht hat, weil ich mich halt noch krasser sozial isoliert habe, weil ich mich einfach geschämt habe, weil ich mich unglaublich hässlich gefühlt habe. Und der Kraftsport war damals in genau dieser Phase auch irgendwo meine Therapie und coping Strategie und ich hab auch so klassisch Snapchat und Instagram und all diese ganzen Medien genutzt und Bilder gepostet von meinem Körper und. Das habe ich offensichtlich auch getan um. Meine Minderwertigkeit, die ich gefühlt hat, so irgendwie zu kompensieren, so ich wollte likes, ich wollte Bestätigung haben.

Und mein gesamtes Selbstbild war, wie gesagt, im Grunde genommen negativ, das war vorher schon negativ. Ich bin mit einem negativen Selbstbild in Kraft gestartet, aber diese Phase, wo ich dann allein war einsam war, wo ich eigentlich nur den Rat hat, der mich so ein bisschen auch einer Stange wirklich gehalten hat. Ja, mein Selbstbild einfach so, ich war in mir war einfach ein unsicherer, kleiner Junge und meine Erwartung war, dass Muskeln und Kraftsport Unsicherheit auslösen würden. Und?

Ja, das war dann so eine Phase, die gegen ein gutes Jahr lang also es hat echt auch ein bisschen gedauert, bis die Adresse wurde. Ich habe auch immer wieder Sachen ausprobieren müssen. Also ich bin natürlich zum Hautarzt und man probiert dann erstmal unzählige Sachen aus, die oberflächlich irgendwie wirken also man packt sich da eine drauf oder oder oder es hat alles nicht geholfen.

Und dann hat sich irgendwann. Dann hat man sich irgendwann dazu entschieden, dass wir die, die die Atombombe der der Akne Medikamente nehmen und zwar isotretinoin das ist Vitamin A Säure, das ist so. Es hat einfach krank. Viele Nebenwirkungen dieses Mittels ist das effektivste Mittel, wenn es um Aktien geht, weil es sich teigdrüsen verkleinert und die Haut austrocknet.

Und es hat auch tatsächlich geholfen dieses Mittel. Es war natürlich mit vielen Nebenwirkungen verbunden, aber es war mir zu dem Zeitpunkt wirklich scheißegal, weil mein Druck ich wollte, einfach wieder ich wollte mich wieder wohlfühlen in meiner Haut. Ich wollte wieder unter Menschen gehen können und? In dem Sinne hat dieses Thema geholfen und 2015 2100? Weil mein Bruder dann aus der Stadt weggezogen ist ich war dann wirklich komplett alleine und musste mir neue Wohnung suchen.

Und da hatte ich zu dem Zeitpunkt auch aufgehört, bei Subway zur Arbeit und dann zum ersten Mal in einem gearbeitet, was gerade zu dem Zeitpunkt aufgemacht hat, das war das fix damals in Lübeck. Und da habe ich angefangen, als Servicekraft, und das war auch für mich dann so ne komplett. So ein komplett neuer Abschnitt, weil zu dem Zeitpunkt hat sich genau meine Akne aufgelöst, das hatte ich zu dem Zeitpunkt 34 Monaten Medikamenten auflösen können.

Und hab dann einfach als Servicekraft gearbeitet hatte zu dem Zeitpunkt keinen Schein und war aber wieder in einem Umfeld gewesen, wo ich zum ersten Mal gemerkt hab hier hier fühle ich mich wohl und hier spüre ich auch so n bisschen Selbstverwirklichung und auch in dem hatte ich n meinen damaligen besten Freund kennengelernt, Julian dort als Trainer gearbeitet hatte und mit dem Hab ich mega gut angefreundet und dann haben wir uns entschieden, zusammen e zu gründen und dann hat sich einfach vieles vieles für mich verändert, weil auf einmal war ich dann mittendrin. Ich hatte einen super guten Kollegen. Wir hatten EG und es war alles.

Es war alles zum Aufstieg in mir drin war ich noch immer ziemlich unsicher. Ich hatte, ich war gerade mal 19 Jahre, ich war immer noch. Abhängig von Bestätigung immer noch soziale Medien genutzt, um zu kompensieren, hat mir auch oft s hofft auch Kleidung gekauft mega, unnötig, viel Kleidung gekauft, natürlich auf Rechnung Klarna sei dank und versucht einfach meinen mein Selbstwert über materielle Dinge zu kommen, einfach so entschied. Ja, wir haben also G und ich haben damals gelebt, wie 2 Studenten wir waren beide noch.

Selber Oberstufe? Er war auf einer anderen Schule, hat sich aber wir waren jetzt noch im Studium oder irgendwas vergleichen, wir haben beide gerade mal 12 klasse oder so gemacht Abitur und haben uns benommen, also die krassesten ja, ich würde eigentlich ist jetzt bisschen verallgemeinert so aber wir haben halt jeden Abend gekifft.

Und haben einfach wirklich n Fick auf Schule und so weiter gegeben ja, nichtsdestotrotz. Gott sei dank wir haben es geschafft und zweitausendsechszehn. War dann so ne Phase. Wo ich mir dachte OK, ich muss jetzt diesen Sommer irgendwas erleben, ich muss hier raus. Lübeck fuckt mich ab. Ich will diesen Sommer nicht verbringen und ich saß dann auf meinem Bett.

Das war irgendwann im Frühling, April, Mai 2016 dachte mir alter, du hast du hast zwar kein Geld, aber du willst Urlaub machen und du willst was erleben was was kann man machen? Und auf einmal kam mir dieser Gedanke in den Kopf. Sommerjob. Und ich dachte mir das ist mein Sommerjob und dann bin ich aufgestanden bin Laptop gegangen, hab das gegoogelt sommerjob.

Und dann kam auch die Seite zufällig eine Seite von irgendeiner Promoter Basis und dann dachte ich mir oh, was ist das und dachte mir, dass irgendeine Google advertisement, weil ich das Jahr davor lorette war und das ging halt um Promoter gesucht in Lorette und dann dachte ich mir, das ist bestimmt irgendwo ne personifizierte Werbung, bin aber trotzdem drauf gegangen. Wurde auf eine Seite weitergeleitet. Und ich weiß nämlich schon geil, aber Tatsache ist, dass ich auf dieser Seite war.

Von der Agentur Summer Rocks ging dann auf einmal dieser Radioplayer an auf der Seite so ne Player eingebaut und das Lied was dort gespielt wurde automatisch. War das Lied von dem Film, den Julian und ich uns in dem Ostern 2016 endlos oft angeguckt haben, also gefühlt 8 mal wir jedes Mal völlig bekifft eingeschlafen sind vollgefressen und den immer wieder angucken mussten, aber der Film ist We Friends und das war mit Zac Efron das ging um Zac Efron als Hauptdarsteller, der eine zum DJ annoncieren wollte und und sich also, der wollte NDJ werden und da ging es auch mit dem Promoter Lifestyle und alles drum und dran und wir haben einfach mehr Gefühl mehr gefeiert und der Themensong dieses ganzen Kinofilms.

War genau der Track, der auf dieser Summer Rock Seite anging und dann hat natürlich emotional Catch und ich war sofort Feuer und Flamme mit dieser ganzen Auftritt und dachte Wow, das ist es so, ich muss dorthin dort werden alle meine Probleme gelöst sein und habe ich mich direkt beworben und hab so gefühlt die heftigste Bewerbung schicken konnte und ja, dann bin ich danach ins Studio gegangen, Kollegen getroffen und ich weiß noch genau wie ich hab mich da für den Sommer Job beworben.

Ich habe das Gefühl, dass was. Ja, nur wenige Tage später wurde ich angerufen und dann hatten wir uns ausgetauscht. Und ja, dann bin ich. Dorthin geflogen. Diesen Sommer nach Hemer und. Hab dort. Ja, als Promoter gearbeitet und tatsächlich war das erste Jahr es war das größte Hai meines Lebens und.

Das lag daran, dass ich. Zum ersten Mal Bestätigung erhalten hatte für Dinge, für die ich mir selber niemals Bestätigung geben konnte. Man muss sich vorstellen, ich hatte die Zeit davor ziemlich zu kämpfen gehabt, mit wie gesagt diese Akne und dem einsam sein und auch nicht viele Freunde hat sich so ein bisschen entwickelt und aufgelöst, als sich die auch verbessert hat und ich dann auch, wie gesagt, Julia als besten Freund w gelebt haben und so weiter.

Aber dort in Spanien hat sich dann alles nochmal transformiert und ich hab so ne komplett neue Identität gebildet und ich war nicht mehr. Ich war einmal, ich war immer Johnny so das war der Name, der mich angesprochen hat, unter der mich kannte. Und ich habe gemerkt hey, ich kann, ich kann Dinge gut verkaufen, ich kann mich gut präsentieren und anscheinend wirklich auf manche Menschen attraktiv und all das hatte ich noch nie an mir selber gesehen und auch nie wahrgenommen und diese Bestätigung hat mich.

So selbstsicher werden lassen fast schon überheblich war schon narzisstisch, dass ich das Gefühl hatte, ich bin es jetzt krass und in diesem Zeitraum in dieser Phase habe ich so viel Selbstsicherheit so viel Selbstbewusstsein getankt. Extrem überhöht schon also ich war richtig gehyped. Dass ich danach wieder kam. Und dachte ich werde heftigste so und ich wurde süchtig nach diesem Gefühl, weil ich das nicht kannte und weil es für mich eine neue Erfahrung war, endlich jemand zu sein endlich das Gefühl hey Menschen mögen mich und Menschen sehen mich auch in ganz anderen Facetten und die, die nehmen mich anders wahr und natürlich auch Spanien die Sonne und das Klima und du wirst braun und du isst weniger,

du fühlst dich schlanker und ich habe mich von meinen auch dort befreit und war nicht mehr in der deutschen Rolle gefangen. Es war so viel, was natürlich damit ein Spieler war. Vor allem vor allem die Bestätigung, die allerdings abhängig war von anderen Menschen. Die Bestätigung konnte ich selbst nicht geben.

Und es ist auch ein menschliches Bedürfnis nach Bestätigung also wir sind wir sind soziales Wesen und wir verspüren alle eine ausgeprägte Suche nach Akzeptanz und Zugehörigkeit und wenn wir von anderen Menschen gelobt werden oder bestätigt werden, dann gibt uns das Gefühl von Sicherheit, das kann niemand abstreiten, jeder mag es bestätigt und gelobt zu werden, anerkannt zu werden. Und warum?

Ich meine über Millionen Jahre lang waren wir auf die Zusammenarbeit und auf den Zusammenhalt in Gruppen angewiesen, um zu überleben. Also es war notwendig, in Gruppen zu leben, nicht als Individuum, sondern als Kollektiv, um auf die Unterstützung anderer Gruppenmitglieder zu zählen, um letztlich Nahrung und Schutz zu erhalten, also kurz um zu überleben.

Und der Wunsch nach Bestätigung und Anerkennung hat uns das Gefühl gegeben, ein wichtiger Teil der Gruppe zu sein das war wie. Wie die Lebensversicherung und. Wenn man bestätigt wurde, hat man das Gefühl gehabt, ich spiele wichtige Rolle und somit war das Überleben Safe und dieses Bedürfnis, dieses menschliche Bedürfnis nach Bestätigung bis heute Teil unserer unserer Natur unserer menschlichen Natur also die Frage ist nicht, ob wir Bestätigung brauchen, sondern? In Wiefern machen wir unseren Selbstwert als erwachsene Menschen in der modernen Zeit von der Bestätigung anderer Menschen abhängig und vor allem wofür erhalten wir die Bestätigung?

Denn. Die Anerkennung anderer Menschen? Ist ein Egopush, das ist wieso n identitätsverstärker? Wir binden unsere Identität nämlich an das, wofür wir von anderen Menschen Bestätigung halten, also wir formen unser Selbstkonzept auf Basis der Meinung anderer Menschen. Das will heute zwar keiner hören in dieser individualistischen Kultur, das ist überhaupt nicht wahr. Wenn wir nämlich Bestätigung erhalten, dann fühlen wir uns wertvollen akzeptiert.

Was eben dazu beiträgt, dass wir uns sicher und zugehörig fühlen und wir wollen tief in uns. Wir wollen uns nichts mehr als uns verbunden und zugehörig zu fühlen, vor allem dann, wenn wir. Als Kinder zum Beispiel gelernt haben, nicht genug oder nicht liebenswürdig zu sein für das, was wir sind, dann suchen wir ein Leben lang nach diesem Gefühl. Gut genug zu sein, sich zu einer Gruppe verbunden zu fühlen, zugehörig zu sein.

Und es gibt eine bekannte Theorie des Sozialpsychologen Charles Cooley ist ne ganz bekannte Theorien der Soziologie und Psychologie, Theorie des Spiegels selbst oder Looking Glass South Theorie, über 100 Jahre alt und die besagt letztendlich, dass unser Selbstbild, also das wie wir uns selbst wahrnehmen. Von der Wahrnehmung abhängt.

Die andere von uns haben also anders ausgedrückt wir betrachten uns selbst durch die Augen der anderen. Und konstruieren unsere Identität auf der Grundlage der Meinungen, der Bestätigung und Feedback sie von anderen Menschen halten und dabei entsteht dieses sogenannte Spiegel selbst, dass uns auch oft ein verzerrtes Bild von den zeigt. Dass ich ihn auf der anderen gibt und dieses Spiel selbst und unser Wahres selbst die müssen nicht übereinstimmen, sondern können auch sehr stark von dem abweichen, was wir. Tatsächlich sind oder tatsächlich sein wollen? Also konkret heißt das.

Dass wir uns den Erwartungen anderer Menschen anpassen. Und? Man könnte auch sagen. Wir wollen das sein. Von dem wir glauben, dass andere Menschen das über uns denken. Get also je geringer der Selbstwert ist, desto größer ist dieser Effekt. Nicht dieses stabile Fundament haben dieses Hey, ich bin okay Fundament. Dann suchen wir im außen ständig das okay anderer Menschen, die uns sagen müssen hey, du bist okay. Und?

Es gibt auch natürlich ein positives Beispiel es muss nicht negativ sein in Beziehungen, zum Beispiel Partnerschaften, wenn jetzt einen Partner mit dem längere Zeit zusammen bist, dann gibt es sozusagen den, man nennt es den Michelangelo Effekt. Das Potenzial des anderen sieht und erkennt, und es fördert, dann führt das dazu, dass der Partner sein Potential entfalten kann man nennt es Michelangelo Effekt, weil.

Michelangelo sagte mal, dass bereits in einem R sieht bereits einen Marmorblock das Potential für seine Skulpturen und er muss lediglich die überflüssigen Teile entfernen, um die um dieses um dieses diese Skulptur zum Vorschein zu bringen. Wenn man also einen Partner, die Stärken, die Talente, die Fähigkeiten erkennt und sieht und diese unterstützt durch zum Beispiel Feedback, Anregungen, Herausforderungen, dann hilft man der Person dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten und das ist auch ne wie gesagt typische Effekte des Spiels selbst.

Ich hatte in der letzten Folge. Über das Alleinsein gesprochen? Und ich wollte darauf noch mal eben zurückkommen und zwar einen zusätzlichen Gedanken. Wenn man. Bei dieser Selbstfindung ist? Dann kommt man nicht drumherum. Für einen gewissen Zeitraum alleine zu sein. Sei es jetzt für mich die Zeit in Leipzig ich noch eingehen werde, oder die Zeit wo ich in Lübeck war du bist auf einer Reise zu dir selbst und? Du musst in dieser Zeit alleine sein. Weil du nur dadurch wirklich herausfinden kannst, wer du bist oder wer du sein willst, wenn du ständig unter anderen Menschen bist, vor allem unter alten Freunden oder Familienmitgliedern.

Oder von einer Beziehung die nächste Gleitest, weil du das Alleinsein vermeiden willst? Dann wirst du letztlich immer wieder in Rollen in alte Rollen zurückfallen und wenn diese Rollen nicht gefallen, dann kommst du nicht drum herum. Für einen gewissen Zeitraum. Alleine sein zu müssen, mit dir selbst klarzukommen? Es kann auch Sinn machen während dieser Phase dieser Selbstfindung, wo man merkt hey, ich fühle mich nicht authentisch mit dem, was ich tue ich mag die Rollen nicht in die andere Menschen stecken.

Ich mag die Wahrnehmung Spiegel selbst nicht, dass ich hier irgendwie wahrnehme. Dann kann es Sinn machen, sich auch während dieser Phase zum Beispiel von sozialen Medien zu distanzieren gerade dann, wenn man viel Content hochlädt und sich selbst auf eine gewisse Art und Weise. Darstellt und sich mit den Likes an eine Identität bindet, die man eigentlich nicht ist. Nochmal die Bestätigung feuert uns an, wenn wir etwas Bestätigung erhalten wir das vermehren, wir wollen das erweitern, wir wollen noch weiter an dieses Ding uns binden und Karl Jung prägte den Begriff der Persona. Die Persona ist die Maske, die wir tragen die Maske, die wir tragen, um von anderen gemocht zu werden. Es ist nur ein Teil unserer

Person. Und die Persona enthält nur die Anteile, für die wir auch Anerkennung erhalten also nur die Anteile, die wir als liebenswürdig betrachten. Und jetzt frag dich. Wofür erhältst du die Likes? Für welchen Content folgen die andere Menschen? Und das ist letztlich das, womit du dich identifizierst.

Und viele sind sich gar nicht der Gefahr bewusst, dass man sich selbst, also auch das Potenzial limitiert und sich selbst auf oberflächliche Werte reduziert. Ich habe lange Zeit nur Bilder von meinem Körper gepostet so und hab mich in dem Moment nur an meinen Körper gebunden, also meine gesamte Identität habe ich darauf aufgebaut.

Und es ist auch kein Geheimnis, dass das heute allgegenwärtig ist, dass Menschen sich selbst über ihren Körper definieren, ihre Muskelmasse definieren, ihren krassen Arsch definieren, über das Auto über den Job, über die Urlaube, über den Lifestyle, über die Kleidung, whatever über den Partner. Also man postet diese ganzen Bilder und baut sich da so ne online Persona zusammen und man verliert sich so ein bisschen in diesem Gespiegelten selbst, wofür andere Leute ein bestätigen, aber man fragt sich nicht hey, bin ich das eigentlich? Und Rene D hat mal gesagt ich denke also bin ich die bekannteste Aussage?

Aber heute wurde sie wahrscheinlich zu. Ich poste also bin ich und. Eigentlich ist das ja verrückt, weil die Wahrheit ist doch. Wir wollen Geliket werden. Und wir wollen Geld von fremden Menschen, die wir nicht kennen. Und wir wollen Geld für etwas weniger sind. Und? Im Buddhismus sagt man. Das Leben ist vergänglich. Denn.

Alles vergeht einmal und alles verändert sich. Und wenn wir uns an Dinge anhaften? An Identitäten anhaften, dann führt das automatisch zu leiden, zum Beispiel, wenn wir uns über den Körper definieren, ewig schön sein wollen, ewig jung sein wollen, ewig durchziehen wollen, wenn unsere gesamte Identität unseres Selbstwert darauf ausgelegt ist. Wird es unweigerlich zu einem Struggle führen, weil man irgendwann diesem Standard, den man dort gesetzt hat, nicht gerecht werden kann?

Man möchte die Leute nicht enttäuschen, man möchte ja die Persona aufrechterhalten die Maske, die man aufsetzt. By the Way ist das auch ein Grund, warum ich hier in diesem Podcast und allgemein auch auf Social Media? Mich entschieden hatte, gleich zu Beginn dieses Projektes nichts von mir persönlich zu posten, oder?

Mein Aussehen oder irgendwas von mir in den Mittelpunkt dieses Projektes zu stellen. Es ging hier, und es geht hier auch nur. Um die Ideen ich wollte keine Bestätigung für meine Person, ich wollte. Einfach nur diese Ideen teilen und. Jetzt nochmal zurück zu der Story mit Spanien und Lorette Mar. Ich war auf jeden Fall süchtig.

Nach dem Gefühl, jemand zu sein, man muss sich vorstellen, ich war gerade 19 ich wurde im Jahr 20 und? Zu dem Zeitpunkt hatte ich. Die eine oder andere Erfahrung aber das Prägendste in dem Moment hatte ich so viele Facetten kennengelernt. Und? Die Menschen hatten mich gesehen, mich erkannt, mich anerkannt, mich bestätigt in dem, was ich glaube, zu dem Zeitpunkt zu sein. Und.

Dieses Selbstwertgefühl, was ich dort hatte, war nicht wirklich natürlich, es war mehr so wie auf. Wie auf anabole Steroide, wenn man das mit dem Training vergleichen müsste. Wenn du jemanden hast, der seit 5 Monaten trainiert und sich vollkommen mit Steroiden voll ballert, dann wird er schnell wachsen und der wird auch vielleicht je nach Genetik und andere Voraussetzungen gut auseinander gehen und viel Muskelmasse aufbauen.

Aber die Qualität der Muskelmasse ist nicht wirklich gegeben und man wird schnell wieder, wenn man nicht mehr trainiert und nicht mehr diese ganzen Sachen endlich einwirft, abbauen. Hingegen ist aber jemand, der seit 5 Jahren oder 67 Jahren wirklich regelmäßig trainiert und die Dinge wirklich konsequent durchzieht, wenn er ganz andere Muskelqualität ausgestattet mit einer ganz anderen Muskelmasse ausgestattet und ist dasselbe mit dem Selbstwertgefühl. Man kann sich das schnell per Quickfix reinziehen und hoffen, dass man sich kurz aufpoppt, das Ego mal kurz pusht und das geht heute sehr oft mit sehr einfachen Mitteln. Social Media?

Oder man erarbeitet sich das und darauf komme ich gleich nochmal jedenfalls war es bei mir so. Wenn ich die Tickets verkauft hatte, am Strand auf der Straße. Dann habe ich natürlich auch den Leuten gesprochen und ich habe dort auch meine Identität auch einfach mal gewechselt und ausprobiert, was denn so zu mir passt also ich hatte so ja so nem.

So ein bastel selbst so ich hab mir das zusammengebastelt, denn letztendlich kannte mich niemand dort von den Leuten. Wenn Touristen und deswegen konnte ich sein, wer ich sein wollte mal habe ich Sportwissenschaft studiert, mal habe ich als Personal Trainer in so und so gearbeitet. Ich hab mir einfach so n bisschen was zurechtgelegt und Story, die ich mir selbst erzählen konnte und das klingt jetzt vielleicht wirklich gelogen und ja, das hab ich auch, aber ich wollte in dem Moment einfach nur so abchecken.

Ich wollte so meine Identität einfach so n bisschen formen und frei sein und diese Art von Freiheit, diese freie Identität plus die Bestätigung anderer Menschen hat süchtig gemacht was habe ich mein Leben von da an von 2016 für 4 Jahre hintereinander nur nach dem nächsten Sommer ausgerichtet hatte? Das Problem dahinter ist halt, dass mein Selbstwertgefühl, dass ich zu dem Zeitpunkt mehr aufgebaut hatte, dass unter der Identität Johnny lief, quasi das war nicht selbst das war, sondern es war fremdbestimmt und es wurde kontrolliert von den Meinungen und Bestätigungen anderer über mich. Und in Deutschland, wenn ich wieder in Deutschland war und ich wieder diese Rolle des Jonas, sag ich mal zurückgefallen, bin ich auch

wieder diese zwanghafte Musterverfahren gewesen, das hat wieder alles so. Unfrei angeführt ich musste auf mein Training achten, ich muss auf meine Ernährung achten, ich muss irgendwie klarkommen, ich musste. Ordnung, Gewissenhaftigkeit in den Tag legen, aber auch selbst Flucht und mit diesen Minderwertigkeitsgefühlen wieder umgehen. Es war so für mich, dass dieses Konzept Jonas stand für mich irgendwie für ja Ernsthaftigkeit und auch irgendwo Depression, aber Johnny, die nicht dort kreiert hatte oder kreieren konnte.

Aufgrund dieser Bestätigung der Stand für Freiheit, für Chaos, für Spaß am Leben und für Selbstsicherheit und diese 2 selbstkonzepte waren. Waren eigentlich 2 Extreme wie Sommer und Winter und in einem war ich eher depressiv, eher melancholisch er ernst und auch süchtig nach 4 selbst Flucht und der andere wiederum lebt in pure Ekstase und frei von jeglichen Zwängen frei von jeglichen. Ja, Blockaden und einengenden Gewohnheiten und ich hab da einfach auch vieles auch geschissen in Spanien habe ich geraucht, hab ich komplett anders verhalten als ich es sonst getan hätte, also auch meine ganzen Werte haben sich dort in der Hinsicht.

Verändertes, psychologisch ziemlich interessant was mit einem Macht, weil ich habe mit vielen gesprochen, die diese Erfahrung gemacht haben und auch die können mir bestätigen, dass is Strange du bist in so einer kleinen Parallelwelt, das ist ja so ne eigene Matrix mit eigenen Regeln und es ist einfach anders und es war wie gesagt Hi meines Lebens hab danach gejagt jedesmal aufs Neue. 2018 hat sich dann aber für mich alles geändert und zwar. In dem Jahr hatte ich mich dann, ich hab dann in Lübeck gewohnt damals n Julian Weg hatte mit meiner Freundin zusammen Wohnung damals meine Ex Freundin und dann hatte ich auch die Entscheidung gefasst okay, alles aufzugeben, mich getrennt Wohnung aufgeben, Job

aufgegeben, mein ganzes altes Leben zurückgelassen. Weil ich wollte nur noch Johnny sein, ich wollte mich ich Jonas hat mich so abgefuckt, dass ich gesagt hab hey, ich will, ich will jetzt frei sein, ich will unabhängig sein, ich wollte nur noch Spaß, nur noch Freiheit und. Ja, frei, da fordert Grenzen Right und die Folge war dann ein einziger Fuck up weil. Ja, die Story hatte ich auch schon mal erzählt. Im Endeffekt bin ich dann 2018.

Nochmal nach Spanien, dieses mal aber wirklich mit dem Hintergrund kein Backup mehr also ich wusste danach auch nicht wo es dann weitergeht für mich ich hatte gesagt OK, ich geh erst mal dort arbeiten. Mach meine Rücklagen und dann vielleicht gehe ich weiter reisen und so war so meine bisschen meine Wunschvorstellung auch so ja n bisschen reisen gehen und mal schauen, frei sein halt ne.

Ja, und es kam alles anders wie erwartet, weil ich kam überhaupt nicht klar, ich konnte nämlich nicht mehr in diese in diese lockere Johnny Rolle rein, ich hab mich einfach. Ich habe Jonas mitgenommen, nach Lorenz so und. In Lorette war ich dann einfach mit meinen Problemen beschäftigt, weil mein Kopf hat mir keine Ruhe gegeben, ich wusste einfach nicht, wie ich jetzt genau jetzt.

Mein Leben führen sollte, also was mache ich denn jetzt, wenn ich hier fertig bin und dann lief der Verkauf auch nicht so wie erwartet alles kam irgendwie ganz anders. Dann habe ich gemerkt, dass die Trennung in mir sitzt total unverarbeitet und ich dachte Hey, das wird kein großes Ding sein, aber ich habe gemerkt, wie einfach unheimlich schwierig war. Dazu kam auch, dass in dem.

Ja, zuvor im Winter mein Vater verstorben war, irgendwie kam das alles so in dem Moment hoch und ich ich hab dann immer mehr Panikattacken entwickelt und konnte am Strand nicht mehr verkaufen, sondern war eigentlich mehr damit beschäftigt, irgendwie selbst klarzukommen. Und dann ist mein Nervensystem auch komplett irgendwie zusammengebrochen, weil ich dann angefangen hab, kalt Schweiß zu entwickeln und und Schwindelgefühle kamen dann und immer unter der heißen Sonne und es wurde alles einfach zu vieles war einfach too much und ich hab damit einfach ich bin nicht gleichzeitig war ich gefangen von meiner sucht nach Freiheit, weil ich hatte keinen. Ich hatte keinen Rückzugsort mehr. Ich konnte nicht, ich konnte

nicht mehr zurück. Es gab kein Zurück mehr für mich. Und in dem Moment hab ich gecheckt ich hab ich hab vielleicht verkackt und dann am Ende Long Story short ich hab ich hatte wenig Geld zurück, denn fast gar nichts und auf meinen Konten war ich nicht wirklich stabil eigentlich so minus stabil.

Und? Ja, dann dann hat er mir n bekannter angeboten damals. Der auch dort gearbeitet hatte. Komm doch erstmal nach Leipzig und du kannst bei mir 2 Wochen hab ich gesagt ja gut, das ist das Einzige, was ich gerade was ich wirklich tun kann so und dann habe ich das auch getan. Und dann bin ich halt nach. Leipzig.

Und war dann auch dort wieder irgendwie auf mich allein gestellt und wieder in diesem einsamen Modus und? Plötzlich war alles, was ich bis dahin geglaubt hat, zu sein, hat sich so langsam Step by Step aufgelöst, das war wirklich so n. Ja, sie hat eh tot für mich, weil mein Körper ich hatte zu dem Zeitpunkt schon 2 Monate nicht trainieren können, weil mein wie gesagt mein Nervensystem einfach irgendwie auf so eine Art und Weise reagiert hatte, die ich mir nicht erklären konnte.

Ich bin dann auch in die Herzambulanz gefahren und so also ich musste mega viele Checks machen, aber die haben nichts gefunden letztendlich. Keine Ahnung, was das war, es war einfach wahrscheinlich, da Einstieg meiner Depression A erschöpfungsdepression Burnout, was auch immer und ja, ich konnte nicht trainieren, mein Körper hat sich also n bisschen Muskulatur hat sich ist bisschen zerfallen und ich habe auch nicht mehr geachtet. In der neuen Stadt kannte auch niemand mehr also man konnte auch nicht mehr irgendwelche alten Rollen reingehen, die ein bisschen Sicherheit geschenkt haben. Niemand kannte einen mehr.

Meine Haare sind damit auch ausgefallen und das auch massiv wahrscheinlich mit dem Stress und auch meiner Genetik verbunden. Und dann hat sich auch angefangen, meine Glatze zu bilden und. Damit kam ich überhaupt nicht klar, weil ich jetzt noch OK jetzt auf einmal auch ich total hässlich gefühlt auch glatt ist ein Thema, worüber man heute so wenig spricht, aber es betrifft so viele Männer und gerade junge Männer und ich war damals Anfang 20 und wusste auch gar nicht damit umzugehen jetzt was mache ich, wenn ich glaube, ich fühlte mich einfach e schon hässlich?

Und dieses Konstrukt? Johnny hat sich so aufgelöst es war so hey. Da war niemand mehr also, der mich bestätigt hatte in dem, was ich glaube zu sein und was übrig blieb, war einfach nur noch Depression, Trennungsschmerz, Verlust dieser Schicksalsschlag all das und ich war niemand mehr auf einmal und ich fühlte mich auch minderwertiger und hilfloser als jemals zuvor. Also man muss sich das Mal geben von diesen Extremen immerhin und her gepolt und wie gesagt, Ich hatte Lübeck auch hinter mich gelassen.

Auch die ganzen Freunde, die damit auch verbunden Leipzig kannte ich auch ja so gut wie keinen Menschen. Der Kollege, der damals gesagt hatte zieh doch zu uns, der war auch ein bisschen selbst beschäftigt und konnte nicht aufeinander eingehen und wie gesagt ich hab mich dort total. Allein einfach gefühlt und hilflos gefühlt in der Situation. Aber was war jetzt die Lösung?

Ich hatte das Zitat aus der letzten Folge ich bin nicht weiter drauf eingegangen, ich hatte gesagt, ich wollte das nochmal aufgreifen, wenn ich daran denke und ich hab nicht dran gedacht, aber jetzt hab ich dran gedacht und zwar das Zitat aus der letzten Folge von Friedrich Nietzsche lautete die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und Sehnsüchtiger gegen die Menschen in beidem verbessert sie den Charakter.

Und wenn nicht härter gegen uns? Der meint er nicht Härte im Negativen, sondern er meint ehrlicher, ehrlicher uns selbst gegenüber. Und Sehnsüchtiger gegen die Menschen ist im Sinne von. Wertschätzung kann Wertschätzung für die Menschen, Wertschätzung für die Freundschaft, Wertschätzung für die Gemeinschaft?

Was ich dir geschickt habe ist du lernst die Dinge erst wirklich schätzen, wenn du sie nicht mehr hast so. Und? Was war die Lösung? Ja besser gesagt war die Auflösung, weil ich musste wirklich von diesem einen extrem. Ins andere und das eine Selbstkonzept. Jonas hatte er so ein negatives Selbstbild von sich selbst und hatte viel Minderwertigkeit zu tun.

Das andere Selbstkonzept Johnny, das war. Künstlich, das war überhöht, das hatte schon narzisstische Ausprägungen. Das war einfach total selbstverliebt und ja wie gesagt auf aufgebauter Bestätigung anderer Menschen in den Jahren, wo ich ihn Lothar. Und du kannst das vorstellen wie 2 Extreme. Unten und oben und irgendwo dazwischen musste ich mich selbst finden. Und du kannst dich dort nur selbst finden, wenn du dich mit deinen Schatten konfrontierst und wieder zurück auf Karl Jung, also der Schweizer Psychoanalytiker. Dieses Konzept der Persona.

Eingeführt hatte. Die Person ist halt eben die Maske, die wir anderen Leuten präsentieren, um gemocht zu werden, sind nur die Anteile, die für die für Liebenswürdigkeiten. Aber der Schatten? Ist all das, was wir an uns selbst ablehnen und verdrängen, weil es nicht in dieses Idealbild passt? Was wir von uns selbst haben oder Vorstellung davon, wer wir sein sollten. Die der Schatten sind Aldi dislikes? All das, was wir nicht haben, unsere Persönlichkeit mögen und dass wir für gewöhnlich verdrängen wollen, weil wir glauben, dass es nicht richtig ist, dass es nicht liebenswürdig ist.

Das kann Aggressivität oder Wut sein. Es kann Neid, Eifersucht, Gier, Habgier, Ängste, Unsicherheiten, Intoleranz, Vorurteile, Selbstzweifel, Selbsthass, Kontrollzwang, Perfektionismus, Abhängigkeit, Suchtverhalten, Sexuelle Fantasien, Vorlieben, also alles, was wir zwar haben in uns irgendwo spüren und wahrnehmen, aber nicht wahrhaben wollen. So und schattenmanns Schatten, weil es in uns verborgen ist und es uns nicht bewusst ist.

Und je mehr wir das alles verdrängen. Je mehr wir das nicht wahrhaben, wollen es wegen ich bin das alles nicht, ich hab keine Angst, ich hab keine Unsicherheit, ich bin nicht neidisch, ich bin nicht eifersüchtig, ich weiß und diese Wut wegdrücken oder wenn man sexuelle Fantasien hat, die man. Nicht als gut empfindet er nicht als richtig empfindet, sagt Nein, das möchte ich nicht, das Gehör nicht zu mir. Dann verdrängt man, dass man verschwendet oder verbraucht viel Energie für die Aufrechterhaltung der persona und man man verbraucht Energie für die Unterdrückung einer Schatten und dann sorgt es dafür. Man nennt es dann Projektion, dass wir diese Schatten auf andere Menschen projizieren,

also wenn du zum Beispiel eine starke Abhängigkeit nach Bestätigung empfindest. Dich aber selbst als unabhängig darstellt und sagst ich bin total unabhängig und braucht das Bestätigung nicht kannst du. Andere Menschen vielleicht als aufdringlich oder bedürftig empfinden und sogar sich für ihr Verhalten kritisieren, obwohl du selbst dieselben Züge hast, aber du sie nicht bewusst wahr haben willst, oder?

Vor allem, weil du selbst nicht wahrhaben willst. Der Punkt ist. Der einzige Weg zurück zu einem einheitlichen und auch einem echten starken Selbstwertgefühl ist eben über die Selbsterkenntnis über die radikale Selbstakzeptanz, indem man. Von nichts mehr flüchtet und fuck nein, das ist nicht einfach. Aber es ist, wie gesagt, ein Prozess, der schmerzhaft ist, weil man eben durch all diese Schatten hindurch muss man eben alles wahrnimmt und sich denkt Oh fuck, ja, ganz schin. Aber in dem Moment, wenn man sich nicht mehr. Verstecken muss, wenn man keinem Schamgefühl mehr ausweicht, wenn man keine Angst mehr leugnet, wenn man keinen Zwang mehr versteckt, wenn man einfach voll und ganz zu sich steht zu diesem Unperfekten, aber vollkommenen

Wesen, das zum Großteil auch hin und Produkte, Erfahrungen und Gene ist soll heißen. Du kannst für vieles auch gar nichts, du kannst nichts für deine Schatten, aber. Es ist eben deine Verantwortung, damit klarzukommen. Es ist eine Verantwortung, damit du dich vollständig fühlen kannst und du dein Potential entfalten kannst, statt es weiter zurückzuhalten. By the way.

Vielleicht ein kleiner? Explorer vielleicht rein wir haben persönlich immer wieder Persönlichkeitstests geholfen und. Jetzt nicht insbesondere Schattenarbeit, aber allgemein zur Selbstakzeptanz, weil ich meine Persönlichkeit auch hinterfragt, aber ich denke mir was ist denn los mit dir, warum bin ich, warum bin ich mal introvertiert, mal extrovertiert, mal warum, warum ticke ich, wie ich ticke und so persönlichkeits haben mir immer geholfen und mich selbst ein bisschen zu reflektieren und auch gewisse Facetten meiner Persönlichkeit anzunehmen zu akzeptieren. Und insbesondere eine Persönlichkeit sehr einfach finde in der Herangehensweise aber auch sehr. Detailliert und hilfreich den

habe ich meinen Shows verlinkt, geht um 16 Persönlichkeiten, aber ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen. Long Story Short. Es hat mir einfach geholfen, bisschen Akzeptanz für gewisse Anteile mitzuempfinden und sie zu feiern. Statt weiter dagegen anzukämpfen. Und diese Schattenarbeit shadowwork sich selbst quasi. Kennenzulernen.

Nicht nur die Person nicht nur diese Maske. Anzuschauen, die man auch online erstellt. Diese online Personal und sich guck anguckt, was man auf Instagram teilt und wie toll man sich den Leuten präsentiert und wie wie sehr man auf die Bestätigung anderer Menschen baut, alles mal vorsichtig zu sagen das bin ich alles nicht.

Ich bin noch viel mehr als das und vieles davon will ich gar nicht wahrhaben. Aber so ist es nun mal. Sich in unterschiedlichen Situationen kennenzulernen und damit beginnen, sich vollständiger einfach. Anzunehmen und dafür auch bewusst Einsamkeit, das Alleinsein nutzen und diesen Schatten zu begegnen es sind nämlich die Gedanken, die hochkommen, wenn du mal eben nichts tust, wenn du dich der Langeweile stellst, wenn du dich allein stellst. Es sind die Verhaltensweisen, die du automatisch abrufst, es sind die Emotionen, die du bewusst mit irgendwas verdrängen willst.

All das in all diesen Momenten steckt der Schatten. Im Moment, wenn du checkst, dass irgendein verhalten jemanden jemanden abfuckt, wenn du merkst boah, das nervt mich so krass frag dich warum nervt es dich irgendwas in dir tritt doch in Resonanz mit diesem Verhalten? Vielleicht schickt ihr selbst so etwas und das solltest du hinterfragen.

Halver die Schattenarbeit ist ein Prozess, ein Prozess der Selbstreflexion im Prozess der Selbstbeobachtung und man könnte es vielleicht in 4 Schritte zusammenfassen und zunächst einmal, dass sich bewusst werden. Sich bewusst werden, dass es in den Schatten gibt und dass er ein Teil von dir ist und? Wie gesagt, eine Möglichkeit ist es, den Schatten also zu erkennen, wenn man.

Gegenüber anderen Menschen unangenehme Emotionen empfindet und sich fragt Hey, woher kommt das jetzt? Warum eigentlich? Was macht dieser Mensch, dass sich gerade ist? Vielleicht ist es mir selbst genau deshalb nicht und ich will es nicht wahrhaben. Akzeptanz. Akzeptanz das, wenn man sich das bewusst gemacht hat, das ist ein Schatten, gibt, dann ist es wichtig, ihn zu akzeptieren, nicht zu verurteilen, nicht zu sagen, was Böses will ich nicht, dafür werde ich bestraft.

Nein, es ist da lass es da sein, ist natürlicher Teil von uns. Jeder hat diese Schatten in sich und dieser Schatten Zweck und man kann man kann erforschen. Man kann herausfinden, was in diesem Schatten verbirgt, indem man sich fragt Hey. Was sind denn Teile mit Persönlichkeit, die ich normalerweise verstecke oder die ich ablehne?

Nachdem man dann, dass die Integration, nachdem man sich diesen ganzen Sachen bewusst geworden ist. Und by the way? Ich glaube, das ist ein Never ending Prozess. Dann akzeptiert man das meiner Vorstellung man man nimmt sich die Zeit, um es zu integrieren. Das kann bedeuten, dass man sich einfach bewusst für das annimmt, was man bisher verleugnet hat oder dass man sich bewusst Verhandlungen Gedanken entscheidet, die man bisher immer vermieden hat. Im Kern ist sich einfach nicht mehr gegen sich selbst nicht mehr ständig beurteilen sich selbst nicht ständig verurteilen.

Und auch dasselbe auf andere Menschen übertragen weil. Wenn du dich ständig verurteilst beurteilst, dann kannst du davon ausgehen, dass auch andere Menschen überträgt und du ständig damit beschäftigt bist, andere Menschen zu verurteilen beurteilen. Wenn man sich aber einfach diesem Wesen, in das man hineingeboren wurde, dass diese Erfahrung gemacht hat, wenn man sich diesen einfach neugierig hingibt akzeptiert und das ist einfach sein lässt, dann.

Dann kommst du klar dann kommst du zur Ruhe und das Paradox? Aber wir können auch etwas an uns verändern, wenn wir akzeptieren. Was einfach da ist, und ich habe in dieser Zeit. In Leipzig natürlich auch. Viel mit meinen Schatten gearbeitet und die auch erstmal kennenlernen müssen in all diesen Situationen, wo ich mich einfach fucking unangenehm gefühlt habe und.

Dieser Selbsthass der Aufgekeimt ist und auch Malaga der Trip dorthin da, wenn ich ihn heute mein Journal und ich hab das letztens gemacht. Das, was ich mir gekauft hatte, standen so viel. Ich hatte noch nicht, ich habe noch keine Ahnung von Shadow Word oder schattenarbeit ich hab das noch nicht irgendwelche Konzepte gepackt.

Das war einfach intuitives, ich wollte einfach alles, was in mir war, aufschreiben und ich wollte einfach raus rauslassen ich hatte keinen Bock mehr, das zurückzuhalten. Ich hatte keine Lust, meinen Schamgefühle meine gesamten Minderwertigkeitsgefühle, all das, was ich an mir hinterfragt habe, als ich verdrängt habe ich ich wollte es nicht zurückhalten. Ich wollte dazu einfach stehen.

Ich hatte keinen Bock mehr auf Verdrängung. Ich hatte keinen Bock mehr, jemanden zu spielen, der ich nicht bin, jemanden darzustellen, der ich einfach nicht bin. Ich hatte keinen Bock mehr, Lügen zu erzählen. Ich hatte keinen Bock mehr, anderen Menschen ein Selbstbild zu präsentieren, was nicht der Wahrheit entspricht. Ich wollte einfach pure Wahrheit. Ich wollte nicht mehr, nicht weniger. Ich wollte einfach.

Mich bedingungslos annehmen können und das konnte ich ewig lange nicht. Und. Ja, ich kann es immer mehr, ich will nicht, ich will nicht behaupten, dass heute immer noch kann, aber ich hab ne ganz andere Beziehung zu mir selbst mittlerweile und. Ich würde es nicht von bedingungsloser Selbstliebe besprechen, aber es geht schon mehr in diese Richtung, dass man einfach. Ich bin immer noch selbst kritisch, aber ich finde, das sollte man sich auch beibehalten, aber deswegen sollte man sich nicht selbst hassen. Deswegen sollte man nicht in die Perfektionismus falle fallen und und prokrastinieren, weil man Angst hat vor Kritik oder so weiter, sondern.

So ne objektiven Umgang mit sich selbst zu pflegen. Dafür kann auch natürlich ein gesundes soziales Umfeld wichtig sein. Natürlich spreche ich jetzt in dieser Folge gerade viel von Alleinsein Einsamkeit sich dem Stellen, wenn man alleine ist und einfach damit klarkommen. Aber natürlich brauchen wir Menschen auch soziales Umfeld, und ich finde, wenn man halt diese Selbstfindung durchläuft, wenn man diesen Prozess durchläuft, wenn man authentischer wird, wenn man mehr zu sich findet.

Die Beziehung also zu sich selbst aufbaut? Dann kann man auch eine Beziehung, eine echte Beziehung, eine tiefe Beziehung zu anderen aufbauen. Natürlich solltet ihr nicht. Jede Meinung von. Jedem Menschen egal sein, es gibt Menschen, die meinen es wirklich gut und es gibt Menschen, die sind ehrlich und es gibt Menschen. Bei denen du bewusst entscheiden solltest, hat auf diese Meinung möchte ich wert legen.

Die Einsamkeit des Alleinseins macht dich einfach echter es macht dich härter gegen dich wie nie sagen würde. Weil du dir selbst nicht mehr ausweichen kannst, weil du dich selbst letztendlich akzeptieren musst für das, was du bist und? Wenn du das akzeptierst, was du bist, dann hast du auch weniger das Verlangen, mit Menschen Zeit zu verbringen, nur um nicht alleine sein zu müssen. Was ich gemerkt habe, ist einfach, dass ich mit der Zeit. Immer selektiver wurde in dem oder in dem Punkt mit wem verbringe ich meine Zeit, weil man merkt Hey Menschen beeinflussen einen extrem, man kommt nicht drum dieser Spiegeleffekt, der ist einfach da. Wir wollen natürlich die Erwartungen anderer Menschen erfüllen.

Das ist ständig gegeben, dass wir kommen nicht drum und genau dann wird man sich auch bewusst hey, mit wem möchte man eigentlich in der Zeit verbringen? Was sehen andere Menschen? In mir möchte ich nur Menschen Zeit verbringen, die mich zurückhalten wollen, die ihn mir immer irgendwas Negatives sehen oder irgendwie ihre eigenen Schatten hineinprojizieren oder will ich mit Menschen sein, bei denen man spürt, dass sie einfach cool mit sich sind, dass sie die Probleme nicht auf mich projizieren müssen, was einfach mega anstrengend ist? Und?

Wenn du cool mit dir selbst bist? Und wenn der andere cool mit sich selbst ist oder die andere? Dann entsteht auf diese Weise eine sehr ehrliche und sehr authentische Verbindung zwischen 2 Menschen, die sich gegenseitig einfach supporten können, die sich gegenseitig einfach bedingungslos lieben können. Und ich meine nicht nur partnerschaftlich, freundschaftlichen Sinne, meine Freunde, meine besten Freunde, ich liebe sie bedingungslos, ich möchte sie einfach nur ich möchte nur das Beste für die Menschen und die Menschen sollen einfach den größtmöglichen Raum bekommen, wenn sie mit mir sind. Sie sollen das Gefühl haben, sie könnten alles äußern, ohne Angst vor mir beurteilt oder verurteilt zu werden. Sie sollen spüren.

Dass sie als Menschen gesehen werden und nicht als neue Rolle, die an Erwartungen geknüpft ist. Und. Bei der man hofft, dass man irgendwelche Bedürfnisse erfüllt, was in Partnerschaften ja oft der Fall ist, und damit komme ich auf den nächsten Punkt und zwar. Während dieser Zeit in Leipzig, wo halt wirklich alles an mir aufgebrochen ist. All diese Fassadenweg waren, musste ich auch lernen, wieder meine eigenen Bedürfnisse zu respektieren. Nicht nur die meiner Identitäten, sondern die meines Körpers.

Mein Bedürfnis für Ruhe, mein Bedürfnis für Nähe, mein Bedürfnis für Lebendigkeit, für Lust am Leben, was auch immer das Nummer 1 Problem für zwischenmenschliche Fuck ups. Ist die Erwartung, dass andere Menschen für die Erfüllung für die Befriedigung unserer eigenen Bedürfnisse verantwortlich sind?

Wenn du etwas checkst während des Alleinseins, dann ist es das, dass niemand. Niemand ist hier, um deine Bedürfnisse zu erfüllen. Sieh zu, dass du alleine klar kommst und das heißt, sei achtsam und finde heraus was dir fehlt, übernehme die Verantwortung dafür, dieses fehlende Bedürfnis zu befriedigen und wenn du andere Menschen dafür benötigst, dann kommuniziere s klar.

Man könnte vielleicht sagen stell dir vor, du bist ein Kind und du hast ein Lieblingsessen, aber niemand macht es für dich und deswegen fühlst du dich traurig und wünscht, dass jemand für dich zubereitet. Anstatt zu sagen, dass du dieses Essen vermisst, wirst du wütend auf die Person, die das Essen nicht für dich macht und so benehmen uns häufig in Beziehungen, wenn man den Partner nicht das bekommen, was wir wollen, was wir erwarten, was wir uns wünschen.

Was ist die Lösung? Na ja, wenn man im gestressten Alltag ist und nicht so richtig kommunizieren gelernt hat, nichts gelernt zu kommunizieren, dann wird massiv aggressiv. Man erschwert sich gegenseitig das Leben und irgendwann endet das in der Trennung. Aber wenn man lernt, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Lernen ich betone, das ist ein Learning und dann aufhört, andere Menschen kontrollieren zu wollen und zu sagen, du musst dies oder jenes tun, damit du gut genug für mich bist und lernen einfach hey, ich stehe für mich selbst, ich stehe für meine selbst ich selbst verantwortlich für meine Bedürfnisse ein. Weil du kannst nicht erwarten, dass andere Menschen dir von den Lippen lesen, was du brauchst oder wenn du etwas von jemanden brauchst.

Musst du es einfach klar kommunizieren, klar und deutlich und ja, das ist wie gesagt Learning ist schwer, weshalb man eben auch lernen muss wurde uns nicht beigebracht. Aber das ist auch ein Punkt, den ich einfach hier noch mitgeben, mitgeben wollte Bedürfnisse achte auf deine Bedürfnisse vielleicht bist du einfach müde, brauchst Schlaf, sag, hey, ich brauch meine Ruhe, ich möchte mich einfach zurückziehen.

Wenn du das Bedürfnis nach Nähe hassen, kommen sie auch das, wenn du das Bedürfnis hast nach intellektuellen Austausch ist OK, sucht die Menschen mit denen du haben kannst. Es geht alles, wenn du dessen bewusst und wenn du nicht jedes im Moment Friedens auch nicht wild. Die einzige Konstante ist die Veränderung, auch die Bedürfnisse verändern sich ständig und deswegen go with the Flow. Bottomline von den Ganzen der Schlussstrich ziehen willst? Fange an dich ehrlich mit dir selbst auseinanderzusetzen. Hinterfrage warum du dich an die Meinungen anderer Menschen klammerst, warum du dich darüber definierst. Und beginnen damit ich dem Alleinsein zu stellen, immer wieder für diese Schattenarbeit.

Für dieses diese Konfrontation mit all diesen Verdrängten führen Journal nimmt Tagebuch in die Hand. Und schreib deine abgefuckten Gedanken deine Abgefuckten wünsche all das, was du als? Nicht gut, nicht schön, nicht richtig erachtet, Schreibs rein und beurteilt es nicht. Es ist ein Teil von dir lass einfach da sein.

Es ist nicht schlimm. Jeder Mensch hat diese Anteile, und je mehr du dir dessen bewusst wirst, je mehr du sie akzeptieren kannst, je mehr du sie als Teil deiner Person integriert in dein Leben. Desto weniger hast du das Gefühl, jemand zu sein, damit andere Leute dich sehen. Und probiere neue Dinge aus, weil ehrlich gesagt wäre ich zum Beispiel in Lübeck gezogen, hätte ich nicht diese Chance angenommen, die mein Bruder damals gegeben hat.

Wäre ich nicht mit Julia in die WG gezogen, hätte ich nicht fix gearbeitet. Nicht erlebt wäre ich nicht nach Spanien, nach lorette ich nicht diesen krassen Job gemacht, den ich wirklich wie gesagt cool finde und ich hab ihn gefeiert aber alles alles kommt halt mit seinem negativen als positiven negativen aber hätte ich all diese Sachen nicht gemacht, wäre ich nicht in dieser Extremen hin und her gerutscht.

Da hätt ich mich auch nie kennengelernt. Also wir sprechen gerne von Selbstfindung und glauben hey, wir müssten einfach uns hinsetzen und meditieren und warten, bis all die Antworten kommen und es klingt nett und es klingt schön und wir lesen vielleicht auch mal ein Buch oder so und n bisschen kennenzulernen.

Aber die Tatsache ist du findest dich nicht in dem Buch Du findest dich auch nicht in diesem Podcast du findest dich auch nicht in der Meditation. Wo findet sich in deinem Leben in deiner Erfahrung, in den Dingen, die du ausprobierst? Und? Lerne dich neu kennen und finden heraus. Wofür du Bestätigung erhalten möchtest, weil wie gesagt Bestätigung an und für sich ist nichts verkehrtes. Wir brauchen Bestätigung als Menschen. Ich glaube, ich würde diesen Podcast doch nicht weiterführen, würde ich keine Bestätigung von dir als Zuhörer erhalten ich meine, ich könnte natürlich fast 60 folgen einfach nur labern und hoffen irgendjemand da draußen schon. Aber.

Ich meine Bestätigung die Anerkennung des Menschen schreiben und sagen, wie es Ihnen hilft der Struggle, den sie durchlebt haben die Art und Weise, wie der Podcast ihnen dabei unterstützt, einfach klarzukommen. Das gibt mir so unglaublich viel, das gibt mir die Sicherheit, das gibt mir das Gefühl das, was ich tue, das tue ich gerne aber. Es ist für meine Leistung ist meine Arbeit für meinen. Für das, was ich.

Leidenschaftlich gern tue und das ist nicht immer einfach, ist immer auch ein gewisser Struggle damit verbunden, dass ihr zu tun aber. I Love it und darüber identifiziere ich mich auch gerne, weil dafür habe ich gackert und. Das hier ist ehrlich, das hier authentisch. Und deswegen ist auch die Message hier finde heraus, wo deine Stärken liegen, wo deine Talente liegen nach welchen Werten du handeln willst, was ist dir wichtig? Und dann handle dementsprechend das 9 Integrität, indem du 1 bist mit deinen Werten, in den du 1 bist mit deinen Handlungen und einfach dazu stehst und dadurch findest du dir dadurch findest du dem authentischen Lebensgefühl. Und dafür sollte einfach aufhören, jedem gefallen zu wollen du wirst niemals jedem

gefallen können, gefalle dir selbst und hinterfrage, hinterfragt immer wieder hinterfragen mit deiner Reaktion übernehme die volle Verantwortung für deine Bedürfnisse. Und wie gesagt, wir wünschen uns gerne einfache Antworten. Und die Antworten sind auch gar nicht so kompliziert, wenn man ehrlich ist, aber die Umsetzung ist halt eben n bisschen komplizierter und den Faktor Zeit, den Faktor Geduld, den kannst du nicht einfach ersetzen. Das ist kein Quickfix.

Du mußt eben manchmal zwischendurch, du musst dich in diesen Fuck hinein lehnen und nicht davor flüchten und wenn du flüchtest auch okay, dann nimm auch das wahr. Es ist in Ordnung, ich habe Momente, in denen ich keinen Bock hab, mich mit diesen ganzen Fuck auseinanderzusetzen und den Schmerzen hinsetzen und dann werde ich mir auch mal A oder erst mal was oder so aber hey. Ich bin ehrlich zu mir, ich verdränge das nicht, ich nehme das, ich nehme das wahr und sagt so ist es nun mal jetzt, in diesem Moment und ich komm klar mit mir. Deswegen sei geduldig mit dir selbst erwarte nicht einen linearen Prozess, der einfach immer besser wird, sondern ein auf und ab Achterbahn.

Und da findest du dich? Und die Abhängigkeit nach Bestätigung ist ja auch irgendwo ein schutzsuchender Mechanismus ist ein schutzsuchender Mechanismus unserer Kindheit ein ein veraltetes Softwareprogramm so gesehen und dieses Softwareprogramm läuft automatisch ab, solange du unbewusst lebst, solange du verdrängst, solange du nur die Person aufrecht erhältst und dieses Softwareprogramm beruht auf einer Überzeugung und die lautet Ich bin nicht okay.

Und? Um okay zu sein, muss ich noch dieses tun und dieses unterlassen ich muss das denken und das bloß nicht fühlen. Ich muss das erreichen und diese Leistung erbringen. Ich muss so aussehen und bloß nicht so in die Richtung etwas darstellen. Also ich muss mir ständig und anderen Leuten etwas beweisen.

Ich muss beweisen, dass ich okay bin. Aber mit Hilfe von Achtsamkeit und dem reinen Willen der Intention zum Klarkommen kannst du. Kanns einfach sein kannst du bessere Entscheidungen treffen und dem Programm ein Update verleihen? Du erkennst einfach, dass du nichts tun musst, um OK zu sein, du kannst. Einfach hier sein und OK sein.

Du kannst gelangweilt sein und OK sein, du kannst wütend sein und kein du kannst sexuelle Vorlieben haben, die du nicht gerne magst und OK sein du kannst eine Prüfung verkackt haben und OK sein. Du kannst von deinem Partner verlassen werden und OK sein. Du kannst alleine und OK sein. Und dieses Update, was du damit Erzeugst, ist ein authentisches ich das auf sich selbst klar kommt damit diesem Update scheust du nicht scheust dich nicht mehr vor der Ablehnung anderer Menschen denn. Was gibt es noch zu befürchten?

Du hast dich doch selbst vollkommen angenommen du kennst dich doch jetzt wovor willst du dich verstecken und dann? Gehst du raus und zeigst? Du musst niemandem mehr etwas beweisen, das ist die wahre Freiheit. Dann brauchst du niemand mehr, dass du okay bist, dann. Entfalte dein wahres selbst du tust die Dinge und erhältst dafür gesunde Bestätigung. Du wirst gut in etwas.

Und du tust die Dinge nicht für die Bestätigung, sondern du tust es einfach und die Bestätigung ist Nebenprodukt, aber nicht das Ziel und wenn man ständig Ablehnung und Fehler vermeiden, will man möglichst nur positiv wahrgenommen werden will, möglichst perfekt wahrgenommen werden will, dann letztendlich Gefangener Fremdwahrnehmung. Mach Fehler stoßen auf Ablehnung und lerne ist damit umzugehen, wenn du dich ständig nur in dieser Fake Selflove Bubble Aufhältst und meinst dir irgendwelche Informationen, zum Beispiel zu klatschen und zu sagen ich liebe dich selbst dann nicht?

Bist du jetzt bei jeder Kleinigkeit, die dich angreifen, Karten auseinander zusammenfallen und deswegen musst du dieses diesen inneren Kern einfach stärken durch Erfahrungen durch Shadow Work durch. Ehrlichkeit. Deswegen rechtfertige dich nicht recht, wer dich nicht mehr dichten musst, entschuldige dich nicht, wenn du dich nicht fühlst, wenn du nicht dich nicht entschuldigen willst, stehe einfach zu dir selbst stehe zu dem, was du bist, du bist OK, du bist mehr als OK und du besitzt die Kraft des immer wieder klarzumachen, dass du okay bist und dadurch wirst du unabhängig. Du brauchst keine Zustimmung, du brauchst keine Erlaubnis anderer, um zu tun, was du tun willst oder zu sein, was du sein willst triff selbst bewusste

Entscheidungen und stehe zu dieser Entscheidung, auch wenn sie sich manchmal in die Kacke reiten. Ich hab mich ewig einfach auch. Gehasst dafür, was ich getan hatte. Lübeck. Diese Schuldgefühle, die damit in Verbindung standen die Art und Weise, wie ich mit dem Tod meines Fahrzeugs all das hat in mir drin so viel aufgewühlt und dass ich mein Leben hinter sich gelassen hat, diese Stabilität aufgegeben hat mein Bruder, deswegen habe ich mich dafür gehasst.

Aber ich check hey, was bringt es mir denn, mich zu hassen? Ich bin mir doch selbst am nächsten, wenn ich mich jetzt nicht selbst annehme. Wer soll es denn für mich tun? Es ist du bist hier auf dich allein gestellt. Sorry, das ist nicht es will keiner hören, aber es ist so ja, wir sind soziale Wesen. Und ja, wir brauchen ein Leben lang, andere Menschen. Und ja, wir brauchen ein soziales Umfeld, und ja ohne andere Menschen würden wir nie existieren. Aber diese Erfahrung, die du machst, ist in diesem gesamten Universum einzigartig und sie wird es immer bleiben. Du wirst keinen Menschen finden, der dich so gut nachvollziehen kann wie du selbst.

Und deswegen stehe auch zu Entscheidungen lerne aus den Fehlern Fail Forward und zu guter Letzt und das ist wirklich der letzte Satz. Die letzten paar Sätze. Mache dir keine Sorgen darüber, was andere von dir denken weißt du warum? Die anderen sind viel zu sehr nett, beschäftigt, sich Gedanken darüber zu machen, was andere von ihnen denken, ist kein Scheiß.

Letztendlich ist jeder irgendwie beschäftigt. Perfekt nach außen zu wirken. Aber war Freiheit bedeutet aber Fuck jeder lebt in seinem eigenen Kosmos das ganze Universum dreht sich nur um einen selbst, und wenn du erkennst, dass weit. Niemanden, es juckt, was du tust oder wer du bist, dann begreifst du wirklich die größte Freiheit im Leben und zwar. Nobody gives a shit.

Und ich beende diese Folge mit einem Zitat von Paulo Coelho, den wir jetzt schon mitgenommen haben. Letzten 2 Folgen und zwar was andere von uns denken. Ist deren Problem? Nicht unseres. Ich wünsche dir von Herzen eine wunderbare Woche. Und freu mich, wenn du wieder nächste Woche mit dabei bist, wenn es wieder heißt. Komm.

Klar. Digga. Ich gebe den Podcast auf jeden Fall ne Bewertung wenn nicht hast, schreibe mir gerne deinen Struggle per Mail oder Instagram oder auch per Brief schreib mir einfach wenn du ein Brief schreiben willst sag Bescheid, schick dir meine Adresse. Und bis dahin halt die Ohren steif empfehlen Podcast weiter spende mir ein paar Euros, wenn du Bock hast diese Arbeit zu unterstützen und alle wichtigen Infos findest du denotes, ich küsse dein Auge machs gut bis zum nächsten mal ciao ciao.

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