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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 61

Die Kunst des Nichtstuns.

Sonntag, 30. April 2023 · 37 min

MP3

Shownotes

(EP61) Über das Abschalten, Entspannen und Loslassen. In dieser Folge spreche ich über den Stress, den wir uns selbst auferlegen und über die Möglichkeit, das Leben bedingungslos anzunehmen und sich dem natürlichen Flow hinzugeben. Es geht um Ängste, Träume und ein philosophisches Konzept namens "Wu Wei". Alles in allem geht es darum, den Pfeil abzuschießen, um den Bogen neu zu spannen. Was ich damit sagen will? Hör einfach rein und komm' wieder bei dir an.

Namaste Digga <3

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Was geht ab und? Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge komm. Klar. Dicker mein Name ist Jonas. Und in der heutigen recht kurzen Folge möchte ich über die Kunst des Nichtstuns sprechen und einen persönlichen Hintergrund. Und zwar war ich letzten Wochen wieder in meinem kleinen, eigenen Struggle verfangen.

Ich rannte sozusagen immer wieder in meinem selbstgeschaffenen Hamsterrad, bestehend aus all meinen Zielen und Verpflichtungen und Leistungen und Regeln und zwängen und all das, was ich mir vorgeschrieben hatte, um eine persönlich. Bestmögliche Versionen zu sein und möglichst produktiv zu arbeiten.

Und unter anderem hatte ich mir die Gesetze wieder jede Woche eine neue Folge hochzuladen und das Buch fertigzustellen und Kurse zu geben und die Personaltrainings und die Social Media Beiträge zu erstellen. Das Studium auf die Reihe zu bekommen und natürlich zu trainieren und noch Freunde zu treffen und Privatleben zu haben und.

All das hat mich jetzt endlich mal wieder an einen Punkt geführt. Wo ich merke alles klar Jonas, du bist jetzt wirklich wieder am Rand deiner Kräfte angekommen, so das Gefühl. Dass ich. Ich will nicht vom Burnout sprechen, aber einfach schon ein Erschöpfungszustand, wo man morgens aufsteht und sich denkt Boah, alter ich, ich hab echt keine Kraft mehr also du bist kontinuierlich müde und nicht, weil das Leben an und für sich jetzt so anstrengend ist, aber weil du dir das Leben so unglaublich anstrengend machst und obwohl ich in diesem Podcast. Immer wieder halt auch diese Gelassenheit rüberbringe und ich weiß, es haben sich auch viele Menschen an und sie fühlen sich danach beruhigt und kommen dann

runter und fühlen sich abgeholt und das ist auch schön und genau das soll der Podcast auch bezwecken. Aber ich finde es immer so paradox, dass ausgerechnet im eigenen Leben mir immer wieder auch total den Stress mache und die Außenwahrnehmung von mir als Person aber immer oft auch so ausschaut, als würde ich dir der friedlichste und glücklichste Menschen Personen aber im Hintergrund passiert auch unglaublich viel. Ja, Stress, den ich mir selbst auferlege und mein Denken ist halt immer auch.

Oft auf die Zukunft bezogen ich glaub jedes oder jeder Mensch alle unsere Gedanken sind oft auf die Zukunft bezogen. Ich denke, dass nur menschlich. Allerdings. Kann das auch zu viel werden? Und es kann zu viel werden, wenn man einfach immer wieder sein Glück in der Gegenwart auf die Zukunft schiebt und projiziert und glaubt, dass wenn man in Zukunft irgendwas hat, was man jetzt noch nicht besitzt oder erreicht hat, dass man in irgendeiner Form glücklicher wäre oder sich besser fühlen würde.

Also diese typische menschliche Erwartung, die wir an eine zukünftige Sache hegen und. Die Zukunft hat in meinem Leben. So viel Raum eingenommen in den letzten Wochen, dass ich mir selbst gar keinen Raum mehr gegeben hab, um hier und jetzt einfach mal meinem eigenen Leben anzukommen und. Mir die Erlaubnis zu geben zu chillen einfach mal nichts zu tun, anzukommen, zu entspannen. Und?

Das Ding ist ich hatte vor kurzem diesen Traum und es waren wirklich also. Ich träume echt viel, aber. By the Way Jeder Mensch träumt aber nicht immer kann man die erinnern und ich bin halt oft in der Nacht oft mal kurz wach und ich kann mich dann halt auch die relativ gut erinnern. Das war letztens aber ein bisschen spezieller, weil ich hatte gefühlt die gesamte Nacht einen Traum und.

Der Inhalt vom Traum ist jetzt gar nicht so relevant. Vielmehr ist das Gefühl, dass ich im Traum hatte, entscheidend gewesen und zwar hatte ich so ein intensives Gefühl, dass sich als Angst beschreiben würde ich jetzt beschreiben würde, und das ist eine Angst, die ich wahrscheinlich schon. Seit meiner Kindheit mir herumtrage und s witzig oder besser gesagt hat mich. Es war so ein aha Erlebnis für mich und mich wundert es, dass ich das noch nie so klar gefühlt habe und so klar gesehen habe wie in diesem Traum und.

Ich hab halt durchgehend angefühlt und. Der Abdruck der emotionale Abdruck nachdem ich aufgestanden war, hat mich die gesamten Tag begleitet. Und mich total nachdenken angeregt. Und? Anscheinend fühle ich mich trotz all meiner Erfahrungen und trotz all meines Wissens irgendwo in einem Teil von mir unbewusst immer noch angetrieben von der Angst, nicht gut genug zu sein, aber viel mehr noch die Angst.

Nicht wichtig genug zu sein, das war so ne ganz. Krasse Botschaft in diesem Raum also diese Angst nicht wichtig genug zu sein und die Angst, auch falsch wahrgenommen zu werden, dass man mich als. Idioten Wahrnehmung könnte oder in irgendeiner Form halt als Mensch, der nicht vernünftig, nicht gut nicht was auch immer ist und?

Da hab ich echt bemerkt zum ersten Mal also man kann natürlich das von sich abstreifen und sagen ja, es war nur ein Traum und nein, es ist aber eben nicht so. Ich bin der Meinung der Auffassung, dass gerade im Traum Dinge einfach zum Vorschein kommen, die immer schon in uns Präsenz sind, die wir aber oft verdrängen, nicht wahrhaben wollen eben da eben die Dinge bei den Kalium von den Schatten spricht. Die, die die Mechanismen die Schutzmechanismen sind im Traum eben ausgeschaltet.

Wir können oder schützen uns nicht in irgendeiner Form verdrängen nichts und in dem Moment kommen halt auch all diese ganzen anderen Dinge hoch, die wir im Alltag. Bewusst verdrängen und eben nicht wahrnehmen wollen, weil wir glauben, dass sind wir nicht, oder das ist nicht das, was wir sein wollen und nicht das, was wir zeigen wollen, als Mensch. Und?

Ich hab einfach gecheckt, wie mich diese Angst. Oft dazu antreibt genau das Gegenteil von dem darzustellen also. Ich bin oft in diesem Perfektionismus verfahren, dass ich. Das Bestmögliche tun will bloß nichts Falsches sagen will, weil ich Angst habe, dass mich kritisieren könnte, weil ich Angst habe, dass ich einfach keinen Plan hab ich auch mit der Kritik umgehen kann. Und einerseits will ich mich ehrlich mitteilen, authentisch sein, aber gleichzeitig dann auch nur in dem Ausmaß, dass man mich auch als bloß nicht als Cringy oder Strange wahrnehmen könnte.

Weil ich Angst habe, dass man mich dann wieder komplett falsch wahrnimmt und? Weil irgendwie in mir dann doch noch dieses Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe ist und bei dieser Mangel auch dann immer wieder stark ist das Gefühl eben. Nicht OK, nicht gut genug zu sein. Und? Das wurde mir dann klar, als ich gecheckt habe, alles, was ich hier tue, ist auch zu einem gewissen Grad.

Irgendwie steht auch damit in Verbindung, dass sich natürlich auch hier draußen gehe. Und. Und wichtig sein möchte wahrgenommen werden will und natürlich wäre es schön zu behaupten, meine einzige Motivation ist es, Menschen zu helfen, meine Talente zu fördern, die Skillset zunutze und entwickeln, über Ideen zu sprechen und so weiter und so weiter ja ab zum einen, aber zum anderen ist es eben halt auch. Irgendwo.

Wahrgenommen zu werden, anerkannt zu werden und. Da habe ich echt gecheckt. Wie krass. Die Angst, noch eine Rolle spielt und? Es hat halt immer wieder zu Zuständen geführt in den letzten Jahren, die, die ich als ja, die ich als eine Erschöpfung als Burnout umschreiben würde das Ding ist ich fahr mich immer wieder. In diese Zustände rein also von außen betrachtet, würde man sagen Wow, der Junge ist so diszipliniert, der zieht durch, der sich jeden Tag im Gym und der Macht einen ganzen Sachen und das sieht alles so einfach aus ja OK, aber von innen heraus betrachtet ist es dann einfach auch oft nur Kampf und Struggle und ich denk mir dann auch.

Manchmal ist auch immer genug lass doch mal deinen Körper jetzt in Ruhe, lass mal jetzt chillen, aber dann schaltet der Kopf nicht ab und dementsprechend bin ich dann auch prädestiniert zum zum Gras, weil ich mir dann denke ich wenn ich eine rauche, kann ich dann endlich mal abschalten und mein Verstand lässt mich in Ruhe und. Ja, und je mehr ich tue also, je mehr Projekte ich mir auferlege, je mehr ziele ich mir vor sind vornehme, desto größer ist auch der Druck, desto größer ist auch die Anspannung latent immer vorhanden und umso größer ist dann halt auch. Die.

Unfähigkeit. Einfach mal. Nichts zu tun und damit cool zu sein. Und? Ich weiß auch und welche in der letzten Folge oder in der vorletzten Folge nochmal Spanien gesprochen hatte und wo ich in der Zeit als Promoter gearbeitet hatte. Mir wurde auch klar natürlich, warum Spanien wirklich für mich diese Freiheit war.

Es war nicht nur die Freiheit, weil ich jemand sein konnte oder meine Identität neu aufbauen konnte. Das hat sicherlich ne große Rolle gespielt, aber es war auch die Freiheit, weil ich keinen Zwang mehr verspürt hatte in dieser Rolle, die ich eingenommen hatte. Es gab nicht mehr diese Regeln, die ich mir selbst auferlegt hatte, um mit mir selbst klarzukommen.

Ich konnte einfach nur für einen Moment. Ich sein und das Leben so genießen, wie ich es in dem Moment genießen wollte. Und diese Art von Freiheit konnte ich in Deutschland irgendwie verspüren. In Deutschland war ich in dieser Rolle gefangen, die die Rolle von Jonas, der all diese ganzen Dinge tut, die er für richtig hält und das hat sich über das Jahr hinweg auch immer zu ernst angefühlt, zu viel Ernsthaftigkeit, zu viel Spannung, zu viel Ladung immer auch versucht zu kompensieren, dann versucht zu reglementieren von einer Diätphase, die nächste und dann aber wiederum in Fressattacken am Abend und immer versucht, in diesen Extremen den die Mitte zu finden, aber nichts gefunden und. In Spanien habe ich dann

einfach. Komplett loslassen können von allem von all den Erwartungen und von all denen ja. Aufgezwungenen Gewohnheiten und um knipsen ausschalten abschalten. Nicht ausschalten, abschalten und das Programm mal eben wechseln, dass es sich. Mein gesamt, meine Seele einfach mal beruhigen konnte. Und? Sich frei.

Frei anführen durfte und. Ja. All diese Reflexionen haben jetzt eigentlich haben mich dazu gebracht, auch diese Folge aufzunehmen und mir selbst auch immer wieder klarzumachen, worum es eigentlich geht und letztendlich. Geht es einfach um, um jetzt? Und ich habe in der letzten Folge die geführte Meditation.

Darüber gesprochen, dass der Strugl dadurch entsteht, dass man unbedingt seine Erfahrungen verändern will, also das, was du jetzt in diesem Moment erfährst, das ist, das ist eine Erfahrung und oft wenn man diese unbedingt verändern, weil man glaubt, diese sei jetzt nicht OK, diese jetzt nicht genug diese sei nicht. Es fühlt sich nicht gut an, man denkt nicht, die richtigen Gedanken, nicht die richtigen Gefühle und dies nicht OK sein, führt dann zu der Überzeugung, dass man, dass man etwas tun muss, um sich OK zu führen und sich besser zu fühlen und demnach man flüchtet, man flüchtet, man weicht aus, man will diesen Mangel in einer Form ausfüllen und. Tut dazu alles Mögliche, um sich

irgendwie zu befreien? Und dafür gibt es heute auch unglaublich viele Möglichkeiten und die meisten davon sind sicherlich nicht sehr nachhaltig und förderlich für unsere körperliche und mentale Gesundheit. Und in einer Meditation üben wir uns halt im bewussten Nichtstun. Es ist nicht so, dass wir komplett abschalten würden oder nicht. Oder ist wirklich nichts tun, tun ja auch in der Meditation etwas aber.

In der touristischen Philosophie gibt es ein Konzept namens Boe. Ich hab mich schon längere Zeit mit diesem Konzept auseinandergesetzt und am Anfang hat sich ein bisschen vor den Kopf gestoßen, weil ich k soll ich jetzt damit das klingt nicht wirklich praktisch ich n bisschen. Huawei bedeutet wörtlich übersetzt so etwas wie Nichthandeln man kann es auch als Müheloses oder nicht forciertes handeln übersetzen also Way beschreibt in der Handlung, die keinen bestimmten Zweck verfolgt, sondern spontan aus dem Moment heraus geschieht und in diesem Kontext bedeutet es. Dass man sich auf natürliche Weise dem Leben im Moment hingibt man rennt nicht, um, irgendwo schnell anzukommen, man strengt sich nicht unnötig an,

um irgendwas jetzt zu erreichen und man kämpft auch nicht gegen irgendwelche Widerstände an. Es geht also. Bei B darum. Dass man. Den Dingen ihren. Natürlichen Raum gibt den natürlichen Lauf, lässt das Leben nämlich entfaltet sich auf seine ganz eigene Art und Weise in seinem ganz eigenen Tempo.

Und wir müssen gar nichts Besonderes tun, um diesen Prozeß zu verbessern oder zu optimieren. Die richtige Handlung in Anführungsstrichen. Zeigt sich dann. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist und man kann es vergleichen wie mit einem Baum du kannst einen Baum auch nicht dazu zwingen, schneller zu wachsen. Der Baum wächst in seinem Tempo.

Und genauso zum Beispiel musste ich es auch mit dem Buch lernen das Buch. Hab ich immer wieder gepusht, gepusht, gepusht und ich hab mich selber immer wieder so an Momente und Situationen gefahren, wo ich dachte, ich kann nicht mehr ich hab kein Bock mehr, das ist mir einfach too much gerade. Und ich habe jetzt auch lernen müssen, dass das Buch ein ganz eigener Prozess ist, der erst dann fertig ist, wenn er fertig sein soll.

Das hat seine eigene Zeit. Und? In der Meditation lernt man eben auch die Geduld, die dafür notwendig ist, das loslassen und auch das 18. Beobachten und dadurch durch dieses nicht reagierende Verhalten geben wir dem Lebensprozeß einfach den Raum, um sich auf natürliche Weise in unserem Leben zu entfalten.

Und? Wir werden wieder aufnahmefähig. Wir. Treffen zum Beispiel auf. Zufällige schicksalhafte Begegnungen betreffen Menschen, die uns genau an den richtigen Ort führen, oder Menschen, die Informationen. Ich hatte in der Folge 58 glaube ich war das, wo ich über die Angst vor dem Alleinsein gesprochen hatte, über mein Trip nach Malaga gesprochen, über die schicksalhaften Begegnungen. Weil Malaga war so ein Punkt für mich, wo ich zum ersten Mal wirklich mich eingelassen auf das Leben, wo ich von der Angst losgelassen hab, mich hingeben hab und. Es war so, als hätte mir das Leben ständig das Signal gegeben hey.

Das ist genau richtig, das ist genau das, was du zu tun hast. Gottfried, gib dich hin und immer wieder kamen Begegnungen zustande, die sich einfach so schicksalhaft angefühlt haben. Und in dieser dieser Lebenshaltung erhalten wir auch Informationen, die uns auf die richtige Idee führen. Das soll jetzt nicht irgendwie zu.

Spirituell, oder? Unpraktisch klingen aber. Ich meine, letztendlich ist das spirituell und es ist eben etwas, was sie nicht wirklich verstehen und oft sind es doch auch eben diese schicksalhaften Begegnungen und Informationen, die wir erhalten, die uns dann irgendwie eine ganz neue Richtung umleiten und wir hätten vor einer Sekunde gedacht OK, unser Leben ist komplett verloren und auf einmal erhalten wir diesen. Diese Informationen werden auch eine ganz neue Richtung und denken wow, krass ist ganz viele neue Möglichkeiten. Und der Punkt ist wir nehmen einfach mehr wahr, statt uns zu verschließen und?

Das geschieht nicht passiv, wenn man von nichts und spricht, heißt das nicht, wir sitzen nur rum und tun wortwörtlich nicht, sondern es geschieht in dem Sinne waste mühelos spontan. Wir verschwenden also nicht ständig Energie, um irgendwo schneller anzukommen, wo wir einfach im Moment noch nicht sein können. Es bedeutet, wir laufen, wir gehen voran. Aber niemals schneller als der nächste Schritt. Und ein anderes persönliches Beispiel ist auch. Die Wohnung, in der meine Partnerin und ich derzeit leben, es war vor.

Anderthalb Jahren, 2 Jahren, so dass wir auf Wohnungssuche waren und das hat sich nicht so als so einfach dargestellt und wir haben uns mal klargemacht, was wir brauchen, also was wir wirklich brauchen und was wir uns natürlich wünschen. Und unser Wunsch war es nicht unrealistisch. Wir wollen jetzt nicht in einer riesigen Villa vergoldet etc leben. Wir hatten einfach die Vorstellung von Down to Earth Wohnung minimalistisch, einer schönen Wohngegend und so weiter und so weiter und wir haben uns ein bisschen klar gemacht, was wir wollten.

Und auch wie gesagt, was unser Bedürfnis ist, was wir brauchen, und das war unsere Intention, die wir. Ich sag mal hinaus gesendet haben. Und? Meine Partnerin war dann so, dass sie monatelang dann noch immer gesucht hat nach Wohnungen. Bei Immoscout und diese ganzen Portale, wo man halt Wohnungen sucht.

Und wir haben uns auch Wohnungen angeguckt, aber es war nie was dabei gewesen, also wir haben das wirklich über 567 Monate so betrieben. Ja, also. Es wurden Wohnungen rausgesucht. Wir haben uns angeguckt, und dann war es eigentlich nichts und dann irgendwann nach einem halben Jahr hat dann die beste Freundin meiner Partnerin sie einen Beitrag verlinkt und dort kamen wir dann letztendlich an den Kontakt. Hund.

Genau in dieser Wohnung leben wir heute, und es war wirklich der absolut einfachste Weg. Es war komplett mühelos, es war wie als hätte uns das Leben einfach gesagt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Jetzt bekommt ihr diese Wohnung Boom. Und das ist natürlich ne Anekdote der Punkt ist. Das hat für so viele Dinge im Leben schon funktioniert und sicherlich kennst du auch in deinem Leben so viele Situationen, wo du weißt hey, der ganze Stress war es nicht wert. Ich hab mit meinem Kopf so viele Gedanken gemacht, wie komme ich jetzt schnellstmöglich dahin, wie kann ich dies und jenes lösen?

Wie kann ich das erreichen? Und rückblickend denkst du dir so Hey, hätt ich einfach 90% weniger Anstrengung reingesteckt hast trotzdem das selbe Ergebnis gewesen und ich hätte einfach mega viel Stress gespart und mega viel Energie einfach gesaved und. Im Grunde genommen wir leben jetzt in dieser wunderschönen Wohnung.

Und es hat keinen Funk, Anstrengung oder Stress benötigt, in der Form. Natürlich mussten wir aktiv sein, natürlich mussten wir die Intention haben. Natürlich müssen wir dem Leben auch offen begegnen, offen gegenüberstehen. Aber. Dann. Hat es auch gereicht? Man lässt los, man vertraut dem Prozess und in der?

Philosophie von oder in dem Konzept von Buy? Das Jahr tauschen? Philosophie kommt vertraut man dem Dao dem Weg, dem Leben, dem Universum wie auch immer du es nennen willst? Und die meisten Menschen in unserer Gesellschaft haben gelernt, dass sie immer kämpfen müssen. Die Message ist du musst dich anstrengen, um deine Ziele zu erreichen.

Du musst über den Ozean des Lebens mit voller Anstrengung rudern und man irgendein Ziel zu gelangen, von dem du dein Glück in der Gegenwart abhängig machst. Und? Du setzt deine Willenskraft ein, um den Körper zu transformieren, um deine Gewohnheiten umzustrukturieren, um Geld zu verdienen, um die Wünsche zu erfüllen, die ein Fass ohne Boden sind, um Kredite aufzunehmen, die dich einen Job finden, der dich dazu zwingt, seine Zeit als etwas zu betrachten, das irgendwie eingetauscht werden kann. Damit du Dinge kaufst, damit andere, die endlich diesen Mangel wegnehmen, indem sie dir die Bestätigung geben, die du dir selbst nicht geben kannst und. Wenn ich das so sage das klingt anstrengend. Mal kurz durchatmen.

Willenskraft ist anstrengend und sie kostet Energie und sie über aktiviert unser Hirn. Wir müssen ständig unsere Impulse hemmen und kontrollieren. Und? Wir tun es, aus der Angst heraus oftmals, weil wir haben Angst, andernfalls ein schlechter Mensch zu sein, aber spätestens am Abend, wenn die Willenskraft ähnlich wie einen Muskel erschöpft ist, von diesem ganzen unterdrückten Hemden, Impulsen im Alltag versinken wir in unserem triebhaften Verhalten, für das wir uns dann am nächsten Tag wiederum selbst hassen oder schämen und wozu?

I don't know. Wir müssen mehr tun und wir stressen uns damit, dass wir uns noch nicht genug stressen, weil wir noch mehr tun könnten und wir checkens nicht und genau das macht uns krank. Weil wir so sehr an diesem. Glauben, festhalten wollen an diesem Neoliberalen. Hedonistischen. Materialistischen ideal, dass wir erst als Mensch, als Individuum etwas wert sind, dass wir erst jemand sein dürfen, der sich vollständig fühlt, wenn wir etwas. Vorzuweisen haben, dass von allen Beteiligten dieses Stammes als gut genug betrachtet wird.

Dann schau dich um. In sozialen Medien. Was? Für Ideale. Repräsentieren wir was betrachten wir als gut genug? Und dabei ist es doch so, dass je mehr man nach Bestätigung gehört. Desto wertloser fühlt man sich. Je mehr man nach dem Glück sucht, desto mehr Unglück findet man. Und auch je mehr Reichtum ihr Zeug in dem Sinn anhäuft. Desto mehr Angst verspürt man irgendwann wieder zu verlieren. Und das ist kein Pessimismus, das ist die Realität, in der viele von uns jeden Tag leben.

Und natürlich spielt unsere Umgebung eine große Rolle sie signalisiert ständig, dass man noch nicht genug ist du musst mehr sein, mehr aus dir machen. Mehr kaufen, mehr konsumieren? Von allen Seiten schießen diese Informationen auf unseren Verstand und unser Verstand bemüht sich in dieser komplexen Realität vorhersagen zu treffen, um.

Zusammenhänge zu bilden, um Modelle zu kreieren, um dadurch lässt sich irgendwie einmischen und es geht um Anpassungen. Es geht um Anpassungen, es geht um Überleben und Fortpflanzung und. Alle Signale, Informationen, die heute auf uns einströmen. Seine Aufforderung sie fordern dich auf, sie schreien nach deiner Aufmerksamkeit sie schreien nach Kauf mich trink mich is mich schau hin schau dahin, schau mich an. Entsperr mich like mich swipe mich aktualisiere mich. Checke die Mails, lies die Nachrichten und hab am besten Angst und kommen zur Ruhe.

Unsere Aufmerksamkeitsfähigkeit ist begrenzt und wir wollen überall mit dabei sein. Wir wollen ständig auf allen Partys mit Tanzen. Aber. Am Ende sind wir einfach erschöpft, ausgelaugt und frustriert und unserer Kleinen einsam. Isolierten Bedenken und allzu überhaupt wozu machen wir das eigentlich alles? Und?

Ja, in anderen Worten. Der erzeugte Farb der Zuschauer Gesellschaft und das Gegenmittel ist Wue. Die Kunst ist nichts dort. Und Alan Watts? Der Philosoph Alan Watts hat das wunderschön beschrieben, das U nicht die Kunst des Ruderns ist, sondern es ist die Kunst. Des Segelns. Statt. Ständig angestrengt und angespannt gegen die Umstände des Lebens zu sich zu wehren und sich immer anzustrengen, um sie zu ändern und letztlich nichts außer Erschöpfung und Frustration zu erfahren. Lässt man los?

Und spannt die Segel. Und dann? Lässt man sich von der Kraft des Windes über den Ozean tragen? Und praktisch ausgedrückt heißt das nicht, dass wir aufhören, unser Leben aktiv zu gestalten, sondern wie gesagt, dass wir angepasst an die Situation in diesem Moment handeln. Wir erschaffen mit unserem Ego also keine Probleme, die wir nicht haben. Die wir noch nicht haben besser gesagt, sondern wir konzentrieren uns nur auf die Gegenwart. Und es ist eine Entscheidung, die man treffen muss eine Entscheidung, dass man sagt Hey.

Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Nichts Jahr, sondern nur. Dieser Moment nur dieser heutige Tag nicht mehr und nicht weniger und mit dieser Gelassenheit. Kann man mit dem Fluss des Lebens schwimmen, statt immer nur? Gegen die Richtung anzukämpfen. Man lässt beständig einfach los von diesem Hang, dass man glaubt A das ist nicht richtig ja, das fühlt sich nicht gut genug an.

Das ist falsch, sondern man lässt los und hat beide Hände frei und dann kann man in diesem Fluss, der immer an eine kontinuierliche Richtung strömt, von links nach rechts navigieren, falls nötig. Aber der Fluss selbst? Und nicht die Willenskraft, nicht die Anstrengung trägt einen durch das Leben. Und ist es loslassen von dieser Sucht nach Kontrolle? Dass wir meinen immer alles kontrollieren zu müssen, immer alles planen zu müssen, alles in unserer Gesellschaft muss, fertig geplant sein.

Welchen Job Wir waren anfangen, welches Kind wir waren, wo Zeugen, wo wir wohnen, welcher Partner waren wir heiraten, alles muss durchgetaktet und geplant sein, unser gesamter Alltag terminiert, durchgetaktet, routiniert und gleichzeitig auch tun wir all das, weil wir Angst haben vor der Ungewissheit? Wir haben Angst vor uns, einfach nur fallen lassen dies in die Lehre.

Aber was ist, wenn wir uns fallen lassen und dann checken, es gibt nichts zu befürchten? Selbst wenn die in diesem Moment Dinge widerfahren. Von denen du absolut glaubst, dass sie dir nicht, dass sie nicht richtig sind. Dass du darunter leidest, dass sie falsch sind, dass du einen Verlust erträgst, was Schlimmes passiert ist n Unfall hattest, was auch immer es ist. In dem Moment.

Bist du überzeugt, dass es nicht richtig ja? Jonas hat leicht reden im Fluss schwimmen und beide Hände loslassen und einfach Durchfluss navigieren? Hi ha ja, herzlichen Glückwunsch aber was bedeutet das für mich in der Realität? In der Realität ich mich jetzt befinde und wo Dinge einfach passieren und ich mit Ihnen nicht klarkomme. Der Punkt ist.

Du weißt nicht, was gut für dich ist, du weißt nicht, was richtig für dich ist? Diese Dinge. Die Wiederfahren. Lassen sich immer aus verschiedenen Perspektiven betrachten und in einem späteren Zeitpunkt können sie so aussehen, als seien sie genau richtig gewesen, als seien sie für dich passiert.

Das einzige, was du tun musst, ist zu vertrauen. Zu vertrauen, denn du kennst den Weg nicht zu vertrauen, dass sich das für dich passiert zu vertrauen. Dass. Du dem Leben einfach einer höheren Intelligenz? Oder beziehungsweise den, den den Weg des Lebens einer höheren Intelligenz anvertraust? Und das ist eine Haltung, die man auch in der Meditation fördert und übt. Wir sind nämlich ständig damit beschäftigt. Im außen.

Immer unsere Aufmerksamkeit nach außen zu richten und da dort draußen nach dem großen Glück zu suchen. Wir suchen nach dem perfekten Partner Wir suchen nach dem perfekten Job. Wir suchen nach dem perfekten Kleidungsstil und dem perfekten Marken und dem perfekten Auto und der perfekten Wohnung und perfekten Urlaub und.

Wir wollen ständig von außen heraus irgendwie dieses Glück in uns hineinpassen. Und? Wir haben vergessen. Wenn Wahrheit sind wir sind so Überstimuliert, von diesen ganzen Ablenkungen, dass wir. Nicht mehr richtig hineinhören können. Aber wenn du dich einfach mal hinsetzt? Und die Augen schließt. Und die Aufmerksamkeit?

Wieder. Zurück führst. Zu deinem in Anführungsstrichen waren selbst zu dem Bewusstsein, dass all das hier gerade erfährt. Dann erkennst du es fehlt an nichts. Und? Dafür brauchst du keine Religion, dafür brauchst du jetzt keine Etiketten, keine Identitäten annehmen du bist es bereits. Beobachte, wie du dich jetzt in diesem Moment fühlst.

Beobachter der Erfahrungen in diesem Moment. Es ist dieselbe Erfahrung, die du als Kind hattest. Die selber Führung die 80 jährige haben wirst. Sie selber Erfahrung, die jeder Mensch hat? Diese Erfahrung des? Ich bin hier und ich nehme wahr. Reines Bewusstsein frei von Gedanken? Das bist du. Und dieses Bewusstsein hat kein Bedürfnis nach mehr. Dieses Bewusstsein.

Ist von Natur aus. Friedlich, liebevoll und zufrieden um das zu sein. Musst du nichts tun. Du bist es hier. Jetzt. Immer. Und die Meditation bringt eine Sache bei du veränderst deine Erfahrungen nicht. Du tauchst in sie hinein. Du lehnst dich mit deiner Aufmerksamkeit in. Die Erfahrung der Gegenwart?

Und wenn man das tut? Wieder und wieder. Dann handelt man nicht mehr. Impulsiv. Weil man versucht, den Moment mit allen Mitteln auszuweichen, sondern. Man handelt aus einem Zustand der Ruhe. Der Harmonie, der Ordnung, der kreativen Schöpfung heraus. Und deswegen ist die Message. Get still. Werde ruhig.

Wenn du aufhörst zu planen und dich zu sorgen. Und du das wahre Glück darin findest, dass du einfach nur bist, dann wirst du aus dem Moment heraus das tun, was nötig ist. Das ist Way, das ist die Kunst des Nichtstuns beziehungsweise die Kunst des. Mühelosen Handelns. Ist das? Loslassen von all den auferlegten Zwängen und Verpflichtungen. Es ist das Leben.

Indem er nicht ständig gerudert, sondern anfängt zu segeln und. Die Energie, die Kraft des Lebens nutzt, um sich mühelos. Über den Ozean zu bewegen. Das ist Offenheit, Offenheit für die Magie des Alltäglichen. Die größten Ereignisse in unserem Leben passieren nicht, weil wir sie geplant haben. Sie geschehen nicht, weil wir unseren Kontrollzwang durchsetzen konnten, sondern. Weil wir uns für den Zufall, dass Unbekannte das Schicksal entschieden und hingegeben haben, nicht mit Angst, sondern mit Vertrauen.

Also die Message lautet Schalte ab. Steige aus aus diesem ständigen Wettrennen, diesem selbstauferlegten Hamsterrad, um irgendwo schnellstmöglich anzukommen und lass dich einfach ein? Auf den Moment. Öffentlich. Und Folge den Möglichkeiten, die sich in diesem Augenblick Dir präsentieren. Du musst immer noch selbstständig Entscheidungen treffen.

Aber gleichzeitig treffen die Entscheidungen auf dich. Denn der Weg entwickelt sich Schritt für Schritt. Für dich. Die meiste Angst entsteht, wenn man fürchtet. Dass sich die Zukunft und die Welt nicht so entwickelt, wie es. Wie es sein sollte, damit man letztlich glücklich sein kann? Wenn du aber kennst? Dass das.

Herr Glück, jetzt schon in dir vorhanden ist. Und das wahre Glück muss sich nicht immer so extrem anfühlen wie ein kurzes Vergnügen, was wir jagen, sondern. Zufriedenheit, Ruhe. Die Harmonie India. Wenn du die findest bzw du musst ihn nicht finden. Du musst dich einfach nur mit ihr verbinden. Dann kannst du aufhören zu suchen.

Kannst du aufhören zu streben und einfach damit beginnen? Dich selbst als Ausdruck des wahren Glücks auszuleben. Wir sind sehr damit beschäftigt. Ein Leben aufzubauen, von dem wir hoffen, dass es irgendwie. Besser macht glücklicher Macht und vergessen dabei aber. Einfach mal anzuhalten. Loszulassen und dem Leben. Und selbst?

Einfach nur den Raum zu geben. Und? Ich hatte in dieser Folge angefangen, mit meinem persönlichen Struggle. Und? Mein Zielen, die ich mir vorgesetzt habe und ich liebe diese Ziele by the way Ich möchte dich nicht loswerden, oder? Als schlecht beurteilen oder irgendwas vergleichen? Ich liebe diesen Podcast, ich liebe die Möglichkeit. Diese Worte zu formulieren und sie mitzugeben und. Jemand da draußen zu erreichen?

Aber. Ich merke auch, dass ich das Glas wieder füllen muss. Dass ich eine Pumpe, wo ich mich wieder bisschen ausgeleert habe und nicht gemerkt habe, dass ich zu viel Wichtigkeit, diese ganzen Projekte rein stecke. Und das ist auch nur menschlich. Aber um den Bogen neu zu spannen, habe ich mich entschieden, den Pfeil erstmal abzuschießen und. Loszulassen.

Und meine Projekte kurz für einen Moment ruhen zu lassen. Keine Angst, ich werde nicht wieder ein Jahr lang sein. Aber. Ich fliege nächste Woche im Urlaub so spontan. Und ich habe für die kommenden 23 Wochen noch keine neuen Folgen geplant und daher kann es sein, dass die nächsten 2 bis 3 Wochen auch keine neuen Folgen hochgeladen werden. Damit du das nicht verpasst, kannst du natürlich auf dieser Glocke drücken, damit du erinnert wirst. Falls neue Folge hochgeladen wird. Für mich persönlich sage ich einfach. Dass ich jetzt gerade nochmal auch kurz vor der Veröffentlichung des Buches und vor dem letzten Überarbeitungsschritten und auch mit dem ganzen Podcast und alles was danach noch folgen wird.

Einen Moment mal loslassen möchte ich möchte einen Moment, mich mal eben von all diesen ganzen. Wunderschönen Projekten. Trennen. Aber nicht. Firma sondern. Für einen kurzen Zeitraum meinen Abstand zu gewinnen und auch da wieder ein bisschen mehr zu mir zu finden. Und nicht mehr die Dinge zu tun, weil ich mir vorgenommen hatte und sie in den Zweck erfolgen, sondern die Dinge einfach nur zu tun, weil ich sie tun möchte, weil sie im Moment sich als Prozess offenbar, an den ich gerne folgen will.

Und by the Way hatte ich jetzt vor kurzem auch ein inspirierendes Gespräch mit Nico vom Gerd Track Podcast geführt und dieses Gespräch sollte auch heute schon online sein, also das kannst du ab sofort anhören. Es ist eine Art Interviews geht ne Stunde den Link, die auf jeden Fall Beschreibung. Und bis dahin? Habe ich eigentlich alles gesagt, was ich sagen will? Danke dir für deine Zeit, dass du dir Zeit nimmst, auch um deine Gedanken zuordnen zu sortieren um wieder dou kommen, schreib mir gerne jederzeit per Mail oder Instagram dein Struggle.

Dein Feedback, deine Erfahrungen und gib den Podcast auf jeden Fall deine Bewertung ab und bis dahin hören wir uns ganz sicher sehr bald in den nächsten ein 23 oder 4 Wochen ich wünsche dir das beste machs gut bis dann ciao ciao.

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