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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 63

Perfektionismus & der innere Kritiker.

Sonntag, 13. August 2023 · 1 h 05

MP3

Shownotes

(EP63) Über den Perfektionismus und die Selbstsabotage. In dieser Folge dreht sich alles um den inneren Kritiker und dessen Auswirkung auf unser Leben: Prokastination, Versagensängste, Overthinking und Selbstzweifel. Basierend darauf spreche ich über meine Erfahrungen der letzten Wochen und wie ich letztlich darauf klargekommen bin. Es geht dabei um die Veröffentlichung des Buches (f*ck yes). Denn endlich ist es soweit – nach knapp vier Jahren Arbeit ist das Projekt bereit, um es mit der Welt zu teilen:

KOMM KLAR DIGGA – Ein Leitfaden zur Selbstbestimmung (amzn.to/3s0vtsw)

Enjoy it. Alles weitere erfährst du in der Folge. Danke für alles. Kuss.

Namaste Digga <3

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Was? Geht. Ab und. Herzlich Willkommen. Zu einer neuen Folge. Komm klar. Dicker. Ich bin ein wenig euphorisch, nicht krass, aber ein bisschen, weil es ist soweit feine Lee nach. Fucken 4 Jahren ist das Buch endlich draußen. Man kann es sich kaufen, wenn man denn möchte. OK, also. Ich, ich kann es selber gar nicht so richtig fassen, aber es ist, es ist endlich, es ist endlich fertiggestellt worden und der Grund, warum ich heute diese Folge aufnehmen über den inneren Kritiker aka meine innere Bitch, über Perfektionismus selbst, Sabotage, der Grund, warum ich diese Folge aufnehme ist Weil ich meine eigenen Erfahrungen wieder mal integrieren will und einfach mal darüber sprechen möchte. N Deep Talk es Finest und.

Es geht hier um um Perspektiven, die mir jetzt geholfen haben. In den letzten Monaten das Ding auch abzuschließen, fertigzustellen und endlich mal damit rauszugehen und nicht mehr das zurückzuhalten, weil ich glaube, es ist nicht gut genug oder ich müßte noch irgendwie mehr hinzufügen, oder oder oder.

Also heute geht es jetzt nur ums Promo, natürlich, du kannst das Buch kaufen, kauf es dir. Aber es geht vielmehr um um das, was dieser Podcast immer ist. Und zwar einfach. Ja, ich hab schon gesagt, Talk außerdem. Daher grundsätzlich jede Folge mehr oder weniger, also eigentlich mehr als weniger. In One Take ist und ich.

Nie wirklich. Schneider allerdings aus diesem Grund immer die Folge nochmal neu aufnehmen muss, wenn ich mich mal heftig versprochen habe oder so, hab ich mir heute vorgenommen, heute gibt es nichts dergleichen, weil diese Folge über Perfektionismus und all den ganzen Kram handelt, möchte ich nicht nochmal aufnehmen, das heißt ich stelle mich heute einfach mal dem Unperfekten, das war so oder ist gerade so meine Challenge OK das heißt ich hab den Aufnahme Button gedrückt. Ich laber und wenn ich mich verspreche, dann dit. Also ich jetzt persönlich.

Wahrscheinlich wird dem Zuhörer dir gar nicht so krass auffallen, aber na ja, genau, da sind wir wieder bei Sinus. Also ich möchte darüber sprechen. Diesen Anlass Anlass nutzen, um darüber zu sprechen, was dahinter steckt. Wie? Sich dieser Perfektionismus, diese Stimme des inneren Kritikers und die selbst Sabotage auf unser Leben auswirkt. Und natürlich.

Was man tun kann, um darauf klarzukommen? Und nochmal ein Wort zum Buch. Ich werde jetzt mehrere Worte in diesem Podcast oder Buch verlieren, aber eine wichtige Sache und zwar wurde ich gefragt. Inwiefern sich das Buch von dem Podcast unterscheidet und wurde mehrmals gefragt. Also kann ich mir vorstellen, dass mehrere Leute diese Fragen im Kopf haben, nach dem Motto, Hey, ich hab ja schon den Podcast jetzt gehört, welchen Mehrwert liefert noch das Buch so, das steht wahrscheinlich hinter dieser Frage. Und im Grunde sind es 2 verschiedene Ausdrucksformen. Also klar, beim Podcast hier spreche ich einfach direkt ins Mikrofon und rede bisschen freier über gewisse Themen. Beim Schreiben macht man sich

natürlich mehr Gedanken, man überlegt sich, wie formuliert man etwas, man geht mehr in die Tiefe, man zitiert Studien, man. Versucht das alles ästhetisch auszugestalten, nicht nur vom vom optischen, sondern natürlich auch von Melodischem. Sprach Klang. Also ich hab da wert drauf gelegt und. Ja, es ist letztendlich eine ganz andere Ausdrucksform. Außerdem beim Buch ist es so, dass geht einfach in gewissen Thematiken tiefe, aber es ist vor allem ein persönlicher Hintergrund.

N bisschen intimer beleuchtet. Ich möchte nicht zu viel spoilern im Endeffekt. Dass sich jeder sein eigenes Bild davon machen und last but not least, ich fand auch einfach, dass das Buch eine Möglichkeit ist, dieses ganze Projekt hier aktiv zu supporten. Also ich wollte nie jetzt nur. Stumpf nach. Irgendeinem.

Wie soll ich sagen, Verkaufsargument suchen nach dem Motto, Bitte kauf mein Produkt und bitte gib mir dein Geld so nach dem. Ding, Herr des Mann, jetzt sagt, OK, ich muss jetzt, ich bin jetzt abhängig finanziell von diesem Podcast und das bin ich Gott sei dank nicht und ich kann das Ganze hier aus freien Stücken machen und kann meine Zeit selber einteilen. Dasselbe soll auch für das Buch wirken, ich möchte nicht diesen Druck da rein bauen das jetzt ich sage ich bin jetzt. Abhängig davon, ich möchte einfach nur, dass Leute die Möglichkeit haben, wenn sie wollen, tiefer in die Materie eintauchen können.

Wenn Sie möchten diesen Podcast. Und das Projekt der Supporten. Und dafür ist das Buch letztendlich, dass man sagt, EY, ich hab Bock auf mehr. Ich komme jetzt Buch und schreib natürlich deine Amazon Bewertung. Ganz wichtig. Also ja. Das nochmal dazu. Außerdem wurde ich auch gefragt. Auch mehrmals, wie es denn jetzt so ist, wenn man das Buch veröffentlicht hat. Wie fühlt es sich an, wenn man sein Buch endlich veröffentlicht, wenn man so lange gearbeitet hat? Und man würde vielleicht erwarten, dass man sich jetzt glücklicher fühlt, freier fühlt, erfüllter fühlt. Ich meinen Wow und Buch, oder?

Aber meine ehrliche Antwort. Es fühlt sich an. Es fühlt sich einerseits sich erstmal überhaupt nicht an, weil die Normalität ist hier und jetzt, und die ist immer noch dieselbe wie immer schon war, aber gleichzeitig ist natürlich wird weil. Jahrelang war dieses Projekt immer n bisschen undercover. Ich hab natürlich darüber geredet, auch in diesem Podcast öfter mal darüber geredet, mit Freunden darüber geredet, mit der Familie darüber geredet, aber nichtsdestotrotz war es immer etwas, was undercover war, was ich mit mir selbst ausgemacht habe.

Und ja, es gab niemanden, bis auf mich selbst, der das gelesenen irgendeiner Form. Bewertet hat oder kritisiert hat, aber jetzt auf einmal ist dieser. Ja, dieser Traum von mir aus Real geworden und auf einmal ist das Buch für jeden frei verfügbar und es ist mit der Welt geteilt und das ist jetzt weniger ein Gefühl der Befreiung für mich als eines der Entblößung.

Also mein Ego ist förmlich. Wie kann man sagen. Nackt in Anbetracht der. Unsicherheiten der potentiellen Kritiker, der potentiellen Hater. Die ist nicht unbedingt geben, muss aber, die es geben könnte und deren Reaktion ich nicht kontrollieren kann. Soll heißen. Ja, man fühlt sich einfach entblößt. Und verletzlich.

Weil man halt in dieses Projekt so viel Arbeit reingesteckt hat. Und je mehr Arbeit man etwas reinstecken, desto höher bewertet man s auch und dann Ökologie Justification, dass das Produkt am Ende gar nicht so dementsprechend muss sich vorstellt, aber mehr Input, je mehr Energie man etwas reinstecken, desto höher ist halt eben die Bedeutung dieses dieser Sache. Und.

Je nach Verfassung. Ich hab auch in den letzten Tagen gerade. Bis zum bis zu veröffentlichen letzte Woche hatte ich echt nochmal. Also wenn ich das erzähle ist verrückt. Ich werde darüber noch reden, aber. Bis zum letzten versucht alles rauszuholen und das so gut zu machen, wie es nur geht. Und ich war danach auch echt erstmal fertig. Ich hatte am 4.

August auch Geburtstag und das war auch der das Release Date und an meinem Geburtstag selbst war einfach nur leer. Ich hatte keinerlei Emotionen mehr, ich hab mit mit Leuten telefoniert die mir gratulieren wollten und man hat hätte so erwartet. Hey Jonas, warum bist du denn nicht besser drauf so ey du hast doch was zu feiern und ich war einfach so ja vielleicht aber ich bin gerade einfach so Empty.

Und dementsprechend in diesem Zustand, wo ich halt auch ziemlich müde war, ziemlich auch. Überarbeitet zu dem Zeitpunkt. Kam dann auch ja die Angst vor dem Scheitern mit ins Spiel und auch dieses. Was, wenn es nicht so ankommt, wie man sich das vorgestellt hat? Und da wären wir wieder bei der Vorstellung, bei der Erwartungshaltung.

In Wahrheit muss man ja sagen, gibt es kein. Scheitern in diesem Sinne, so, du veröffentlichst Buch. Und dann wird es mit der Welt geteilt und die Welt kann davon halten, was sie möchte. Aber der Erfolg ist ja der Prozess schreiben, das veröffentlichen cetera. Also ist das relativ. Scheitern ist relativ abhängig von der eigenen Erwartungshaltung, also wenn man einen Bestseller erwartet, dann kann man letztlich nur enttäuscht werden oder muss scheitern in dem Fall.

Aber. Wenn man. Nichts erwartet und einfach nur sein Bestmögliches gibt. Einfach, sagt Hey. Ich kann die Meinung der Menschen nicht beeinflussen, welchen Hintergrund der das lesen wird. Ich kann nicht beeinflussen, welchen Zustand der Essen wird, ich teile einfach nur mein Bestmögliches jetzt mit der Welt bedingungslos.

Dann hätte man ja bereits gewonnen. Wäre es so einfach, oder? Aber das ist natürlich nicht. Und genau um diesen feinen, aber entscheidenden Unterschied soll es heute gehen. Und wie gesagt, ich nutze mein persönliches Beispiel mit dem Prozess heute immer wieder, um diese ganze Thematik ein bisschen näher zu beleuchten und. Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt. Perfektionismus, Was ist das überhaupt und woher rührt das? Und.

Was sind die Auswirkungen auf unser Leben, auf unsere Psyche und am Ende des Tages? Wie kommt man damit klar und da möchte ich jetzt mit dir Schritt für Schritt durchgehen. Letztendlich muss man sagen, ist das Ego, also das eigene Selbstbild des selbst Konzeptes man sich der Ursprung des Backups und je nachdem wie ausgeprägt ist Egoist und wie abhängig das eigene Selbstbild von der Bestätigung anderer ist.

Kann. Die Arbeit, die man mit der Welt teilen möchte, oder die Arbeit, an der man sich gerade begibt, umso belastender sein. Und das führt oftmals auch selbst Sabotage auf, die ich auch noch weiter eingehen werde. Und. Auch so. Nächster Punkt, den ich jetzt festgestellt hab. Bei mir selbst ist eigentlich. Könnte man ja erwarten.

Dass mit der Veröffentlichung stolz auf sich sein sollte. Das Wort Stolz sitzt hier ganz. Bedeuten, weil es einfach was anderes als irgendwie nur. Glück oder Erfolg, sondern wirklich stolz auf sich, dass man sich selbst das Gefühl gibt, hey. Dicker. Ich bin stolz auf dich. Weil du hast Jahre geackert, du hast dich hingesetzt, wenn du keine Lust hattest, du hast.

Keine Ahnung, Abende damit verbracht, Gedanken zu formulieren. Und. Und dich in Gedanken zu verlieren, nur um letztendlich irgendwas hervorzubringen. Was? Einen Einfluss auf andere haben könnte positiv gesehen. Aber. Für Menschen, die unter dem Unternehmen ausgeprägten Perfektionismus sag mal leider unterliegen, gibt es keinen. Ich bin stolz auf mich oder einen, es ist gut genug, sondern eher ein was hätt ich jetzt noch besser machen können oder habe ich vielleicht irgendein Fehler übersehen oder was ist wenn anderes verstehen kritisieren werden. Und.

Ich möchte gleich vorweg sagen, Perfektionismus ist keine Eigenschaft, die man jetzt an oder ausschalten kann. Es ist auch keine. Ist auch kein schwarz weiß also ich. Entweder bin ich perfektionistisch oder ich bin es nicht, sondern es ist eher so ne Tendenz bewegt sich auf einem Spektrum und ich glaube in gewissen Phasen unseres Lebens ist jeder von von ist jeder in also in gewissen Phasen unseres Lebens hat jeder eine gewisse Tendenz dazu. Perfektionistischen ranzugehen.

Und das muss jetzt nicht nur kreative Arbeit sich beziehen, das kann sich auf alles beziehen, auf schulische Leistung, berufliche Leistung, die Erwartungshaltung an den Partner, sportliche Leistungen, whatever ich darüber sprechen später, aber ich möchte damit sagen. Letztendlich kann sich dieser, dieser, dieser Haltung, dieses ich muss es immer besser machen, weil es ist nie gut genug ist, kann sich in unserem gesamten Leben ganz und stehen wieder spielen. Und.

Stichwort Schwarz weiß. Es muss auch nicht gut oder schlecht sein, ist also jetzt nicht per se schlecht. Wenn man. Diesen Perfektionismus ein wenig einordnen kann und diese Energie dahinter auch stecken könnte. In die richtige Bahn lenkt, dann kann es auch zur Exzellenz antreiben. Es heißt, man kann auch einfach dadurch ein wirklich gutes Ergebnis produzieren, aber wie immer geht es hierbei um eine gesunde Balance.

Und um diese Balance zu erreichen, benötigt es ein Bewusstsein für all diese Thematiken und damit zur eingangs Frage, was ist Perfektionismus? Also zunächst erstmal nur ein Begriff, ein Begriff ist. Erstmal noch gar nichts, ist die Frage. Was beschreibt dieser Begriff? Beschreibt ein Phänomen, das sich darin äußert. Dass man in allem, was man tut, einen fast schon. Unrealistisches Maß an Perfektion zu erreichen versucht und man möchte dieses.

Maß erreichen ohne jegliche Fehler oder Mängel. Und. Das ist natürlich extrem nervenaufreibend, weil man ein Mensch ist und als Mensch. Als Teil einer fortlaufenden Evolution. Wird man immer mit unperfekten Facetten konfrontiert werden? Es geht gar nicht anders. Außerdem. Unterscheidet man auch zwischen 2 Arten von Perfektionismus?

Zum einen gibt es den adaptiven Perfektionismus und den malignen Perfektionismus. Der Adaptive bezieht sich auf das Streben nach Exzellenz, was ich gerade schon erwähnt hatte, und zwar. Man möchte in allem, was man tut, sein Bestmögliches geben. Das heißt, man ist gar nicht so sehr darauf aus, das perfekte Ergebnisse zu erzielen, sondern einfach das, was Intrinsisches die Motivation kommt daher, dass man den Prozess genießt, das bedeutet, ich gebe.

Beim Schreiben mein Bestes. Ich kann nicht beeinflussen, wie perfekt der Text am Ende sein wird und. Wenn ich ihn mit anderen Texten vergleichen werde, werde ich sicherlich Dinge finden, aber darum geht es nicht. Es geht um den Prozess. Und daraus zieht man auch die Zufriedenheit. Und das ist so das, was man auch anstreben sollte, wenn es um die Arbeit im Allgemeinen geht.

Aber dann gibt es noch diesen sogenannten malignen Perfektionismus, das ist dieses, das ist die Form, die wir als Problem wahrnehmen. Und. Bezieht das bezieht sich insbesondere auf diese destruktiven, selbst votierenden Verhaltensweisen und Gedanken. Schleifen, die oft mit einem niedrigen Selbstwertgefühl, mit Angst vor Ablehnung und ständiger Selbstkritik einhergehen und deswegen auch die Folge über den inneren Kritiker. Perfektionismus und andere Kritiker, das müssen nicht unbedingt, das ist nicht unbedingt ein selber, das überschneidet sich sehr stark, und das rührt aus demselben Kern heraus.

Und zwar. Wenn ein Mensch zum extremen Perfektionismus neigt, dann. Und und sich selbst extrem kritisch gegenüber ist und auch damit anderen Menschen gegenüber. Dann. Ist das ein Selfmade Strudel, der aus einem ganz anderen Problem herrührt? Und zwar. Aus dem Selbstwertgefühl heraus. Das ist nämlich ein Schutzschild. Dieser Perfektionismus ist ein Schutzschild für die tief verwurzelte Angst.

Vor Ablehnung, dem Scheitern, vor Kritik und vor Konfrontation mit der eigenen. Mit den eigenen Minderwertigkeitsgefühlen. Für Menschen. Die zum Perfektionismus neigt oft nicht genug, einfach gut zu sein, alles muss perfekt sein und natürlich fördert das auch übermäßigen Stress, kann zu Burnout führen, es führt zu einer grundlegenden Unzufriedenheit, warum, weil perfekt, eben unerreichbar ist. Man kann.

Einfach nicht anhalten und mal eben kurz sagen, Hey. Also zu sich selbst gut gemacht, weil man hat diesen Zustand einfach nicht, man hat ihn nicht erfahren. Man glaubt, man müsse sich immer weiter antreiben und das bis ins Unermessliche. Und dieser dieser Hang ist auch deshalb so schwierig abzulegen, weil ich mein Perfektionismus wird in unserer Kultur auch belohnt.

Wie jemand, der ständig am ackern ist. Der sich aufopfernd und alles gibt, dessen Macher das ist was Positives in unserer individualistischen. Vom Wettbewerb und Erfolg geprägten Kultur und dieser Druck, der auf diesem in der vom Individuum lastet, also auf jeden von uns auf D auf d und auf mich.

Das. Dieser Druck staunt perfekt zu sein, das ist anstrengend, man muss perfekt aussehen, muss sich. Möglichst von allem und jedem Abheben und man möchte als erfolgreich angesehen werden und alles, was man tut. Ist letztendlich nie gut genug. Also. Ist einfach nur anstrengend so zu leben, weil weil das Leben eben nicht perfekt ist.

Das Leben ist das Leben, es ist real. Es ist die Realität, ist nicht ideal, sonst würde es ja idealität heißen, aber das ist es nicht. Und bisher zusammengefasst ist Perfektionismus eine Schutzstrategie für das Ego. Also es ist eine Art bewältigungs Strategie, die dazu dient, das eigene Selbstbild zu schützen, das Selbstbild. Bezieht sich darauf, wie jemand sich selbst wahrnimmt und bewertet.

Das ist sozusagen die Story, die wir uns selbst über uns selbst erzählen. Und genau das ist ja das Ego, sind Gedanken, die an die wir glauben und diese Gedanken handeln von uns selbst und. Für Menschen mit einem starken Perfektionismus drang kann das selbst extrem eng mit der eigenen Leistung, dem äußeren Erscheinungsbild verknüpft sein.

Das bedeutet? Jeder Art von Unzulänglichkeit oder jeder Fehler, jede Kritik geht direkt auf das Selbstwertgefühl. Es ist nicht so, dass man darüber hinaus einen ne Fassade hat, die davon mal angegriffen wird und das ist alles gut, nein es wird direkt erinnere Kern des das wofür man sich als innerstes Wesen hält wird auseinander gerissen und das tut verdammt weh.

Weil wenn das eigene zerstört wird durch fremde Meinungen, durch ablehnende Kritik und so weiter. Dann ist man gleichzeitig auch extrem abhängig von der Zustimmung, von der Beachtung, von der Bestätigung von Umständen, von der Meinung anderer, die man oft gar nicht kontrollieren kann. Also gibt es 2 Möglichkeiten, um damit umzugehen, entweder. Man versteckt sich vor der Welt, also man vermeidet jegliche Art von Konfrontation, weil auf diese Weise muss man sich gar nicht erst mit dem Schmerz in sich auseinandersetzen. Oder?

Und das ist die Strategie, von der wir sprechen. Man setzt sich so hohen Erwartungen aus und will Perfektion in allem erreichen, was man tut. Und. Will damit gleich im Vorhinein jegliche Kritik und Ablehnung dieses kommen könnte vermeiden. Aber ja, ironischerweise führt dieser Schutzmechanismus nicht zu einem Schutz, sondern zu mehr leiden, zu mehr Stress.

Weil eben diese überhöhten Standards. Oftmals unerreichbar sind. Also kurzum, Perfektionismus ist eine Schutzstrategie, um mit dem Schmerz eines. Oftmals Fragen, Selbstwertgefühl umzugehen. Das Problem bei dieser malignen Form des Perfektionismus ist. Selbst wenn man in den Augen anderer als perfekt wahrgenommen wird. Das heißt, selbst wenn man in vielen Bereichen durch seinen Perfektionismus zum Erfolg gelangt ist, zum äußerlichen Erfolg das perfekte Ergebnis erzielt hat, den perfekten Erfolg erzielt, was auch immer.

Man selbst fühlt sich im Innern dennoch nie gut genug. Also er hat immer noch dieses Mangel Gefühl, dieses Minderwertigkeitsgefühl. Aber es geht noch einen Schritt weiter. Weil man jetzt aber die Bestätigung. Der anderen bekommt, womit man den Schmerz betäubt, wird man süchtig danach. Also man man heilt nicht die Ursache, sondern man behandelt nur die Symptome und das kann natürlich wie eine Droge sein, nachdem man süchtig wird, gerade in der heutigen Kultur.

Ich habe in meinem Buch ein ganzes Kapitel über dieses Thema gewidmet, weil es einfach so. Essentiell ist, und ich glaube einfach, dass das das Bewusstsein dafür unheimlich wichtig sein wird in der Zukunft. Dass man. Heute in heutigen Zeiten Selbstbild. Ja, wir sagen, Verarzten kann sein, vergisst verarzten, kann mit fremder Bestätigung, mit Likes. Ich werde geliked, so und diese diese Likes, die suggerieren mir ich bin OK, aber ich bin nur okay, wenn ich das vorgebe. Was ich oft gar nicht bin.

Also es heißt eigentlich. Wenn mein Selbstbild auf sich, auf die Bestätigung anderer stürzt und meist das Bestätigung, dies relativ einfach zu erreichen ist und meist ist Bestätigung von Menschen, die man gar nicht kennt, dann heißt eigentlich geliked. Aber ich werde nur dann gelingt, wenn ich mich perfekt darstelle und wenn ich ein perfektes Leben führe.

Und auch das erzeugt Druck, weil man diesen diesen Perfektionismus aufrechterhalten muss, den man dort nach außen vorgibt. Die Ursache aber, die bleibt weiterhin unbehandelt. Und ich will das Ganze wieder einmal eigentlich vereinfachen und sagen hier, das ist nur das Ego und das ist nur das Gefühl, es ist tatsächlich nur, es ist nun mal nicht so einfach. Weil eben auch.

Wie in einer komplexen Welt leben. Und es gibt ja nicht die einfachen Antworten auf alles. Und wie schon erwähnt, der Einfluss von sozialen Medien und auch die Algorithmen dahinter, die Inhalte filtern und anzeigen lassen, die sind letztendlich nicht dazu programmiert, um dich glücklicher oder füllt zu machen, sondern um dich zu mehr Interaktion anzutreiben und dieses niemals gut genug Gefühl noch weiter anzustacheln. Und.

Das letzte. Was unser Ego will. Ist die Wahrheit zu fühlen? Und sie zu konfrontieren. Es will den Schmerz nicht fühlen. S. Will letztendlich den Schmerz bewältigen und das auf die einfachste Art und Weise. Und dafür bedient sich verschiedene Strategien und damit. Kommt zur selbst Apotheke. Und zwar die Frage danach, wie äußert sich der Perfektionismus und da gibt es die Classics und jede einzelne davon habe ich in den letzten Jahren und insbesondere in den letzten paar Monaten intensiv erfahren. Und ich spreche jetzt hier von von Handlungen und auch Denkmustern, die das Erreichen von Zielen, aber auch die Zufriedenheit im Leben extrem blockieren. Und Nummer 1 kennt jeder prokrastination so. Aufschieberitis Hartmann schiebt

die Fertigstellung irgendeines Ziels, irgendein Projekt immer weiter hinaus. Man redet sich oberflächlich irgendwelche Dinge ein, dass man das heißt nicht anfangen kann. Man hat nicht dieses oder jenes und. In Wahrheit ist letztlich nur die Angst dahinter, die Angst, dass es nicht perfekt ist und dass man fast sagen kann, so oder versagen wird. Was man natürlich tun wird, weil bei den viel zu hohen Erwartungen, die man bereits am Start angesetzt hat, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Diese unbewusste Annahme dahinter läuft, ist sozusagen folgender, wenn ich es nicht perfekt machen kann, dann mache ich es lieber gar nicht.

Und. Das kann ganz verschiedene Ausmaße annehmen. Es gibt sozusagen diesen. Konstruktive, diese konstruktive Prokastination, wo du dann auf einmal anfängst, dein Zimmer aufzuräumen, auf einmal das Wohnzimmer umzustellen, dem den Kühlschrank putzen von innen so random Dinger, die man eigentlich nie machen würde, aber die jetzt gerade irgendwie wichtiger erscheinen, weil die Messlatte für den Staat, dieses 1, dieses dieses Ziel dieses Projektes viel zu hoch sind, und man macht lieber all das, was noch gerade so reinfällt. Reinfahren kann man die Energie, die man aufgebaut hat, irgendwie irgendwas leiden kann.

Alternativ gibt es noch so eine destruktive Art von Prokrastinieren. Das könnte dann sein ich den ganzen Tag so alles schon gemacht, alles schon hinter mir und dass es dann halt dieses Betäuben wollen, betäuben von gewissen Gefühlen und gewissen Zielen und allem was dazu gehört. Außerdem, was ich vorhin erwähnt hatte, ist der nächste die nächste klassische Selbsttest.

Komplette vermeiden. Also wenn du Situation oder Aufgaben komplett vermeidest, gar nicht erst angehst. Du weißt, in dir ist ne Stimme oder muss ich meine Stimme sein? Es kann auch nur Gefühl sein, eine Neigung, Interesse, du weißt ja, das würde mir eigentlich gut und das will ich eigentlich unbedingt machen, aber du tust es gar nicht erst, versucht es gar nicht erst, weil wie bereits erwähnt.

Du wüsstest tief in dir, du müsstest dich mit gewissen Dingen konfrontieren und das möchtest du nicht und deswegen schützt du dich vor der Ablehnung, indem du das gar nicht erst versucht. Nächster Punkt ist die. Über Analyse oder man Overrun Lising einfach dieses. Sich in diesem ganzen Details zu verlieren und Dinge übermäßig zu analysieren, was natürlich den Fortschritt verlangsamt oder sogar zum Stillstand bringen kann und bezüglich der Prokrastination. Ich meine, ich hab auch schon, ich kann mich erinnern, dass ich.

Alter vor 2 Jahren oder so in der Folge gesprochen hab, dass ich im April 2022 r 2022 veröffentlichen will. Also mein Ziel war es damals schon gewesen im April 22 zu veröffentlichen. Und. Natürlich bin ich heute der Meinung, retrospektiv unmöglich, niemals. Niemals hätte ich es geschafft, alleine nach dem Ganzen, was ich jetzt weiß, wo was noch hinter steckt und was man noch alles für einen wirklich Prozess Produkt noch die besten wäre damals niemals möglich gewesen.

Nichtsdestotrotz habe ich damals auch viel prokrastiniert, hab viel vor mir hergeschoben, wollte einfach nicht. Ja, diesem Projekt den Raum geben, den es gebraucht hätte. So und Stichwort over analyzing. Jetzt gerade aktuellen Beispielen noch in den letzten Wochen bin ich. In diesem Buch jede Silbe, also jede Silben Trennung.

Man hat ja eine Zeile und am Ende Trend des automatisch je nach Format, die die Silben und manche Silben waren unschön getrennt worden, automatisch halt, und dadurch hat sich meiner Meinung nach bewusst sag ich das meiner Meinung nach der Lesefluß halt so n bisschen ja ins unschöne verändert und das wollte ich nicht, ich wollte nicht, dass man durch Silben blockiert wird im Lesen und deshalb bin ich jede Zeile.

Durchgegangen und hab jede Silbe, die unschön getrennt wurde nochmal versucht aufzulösen, indem ich ein Wort hinzugefügt hab in dem Satz oder den Satz komplett umformuliert habe und natürlich den ganzen Absatz dadurch beeinflusst habe und. Wie man sich denken kann, kann das bei über 300 Seiten schwierig sein, sich oder sich dann nicht komplett. Verrückt zu fühlen, ja.

Oder sich verrückt zu machen, weil man dann noch Angst OK, im letzten Zug Fehler einzubauen, oder ja, den Satz irgendwie unschöner zu machen, am Ende des Tages. Aber man muss noch umformulieren, also das ist so klassisch ovali und klassisch Perfektionismus, wenn man meint, es müsste noch besser sein. Dann.

Das nächste ist Selbstkritik, also Classic. Und damit wären wir wieder bei inneren Kritiker und ich persönlich nenne, das hat nichts mit Gender zu tun, ich sage es gleich vorweg, wenn es deine innere Kritikerin, wie auch immer, ich hab meine persönliche Bezeichnung dafür und ich sag das, weil dieser Teil in mir sich grundsätzlich gegen alles, was mit irgendeiner Form von Anstrengung zu tun hat, es ist ein arroganter Part in mir, der meint, auf alles in Anspruch zu besitzen, als Selbständigkeit zu betrachten, und dieser Part ist einfach ein Part von mir und das ist auch mein Kritiker.

Und das Hemd oft auch. Ihr habt den den Fortschritten in allen Bereichen meines Lebens. Howa. Es äußert sich öfters bei mir und zwar wie folgt. Ich habe zum Beispiel, ich glaube, ein gutes Beispiel ist dieser Podcast Folge heute, ich hab gesagt ich mach das als One Take, ich möchte das einfach aufnehmen und durchsprechen und. Wenn ich jetzt dabei überlegen würde, dass ich keine Fehler machen, dann würde ich das wahrscheinlich blockieren und ich würde mich eben denken, verlieren und dann würde sich das alles mega künstlich anhören. Ich hab Gott sei Dank das Glück, dass ich jetzt gerade im Moment zumindest zum Teil in Flow aufrechterhalten kann, aber was ich sagen will ist Wenn ich diese Folge hochgeladen hab. Und jetzt nicht mehr arbeiten

oder noch mal höher oder irgendwas der gleichen. Dann schaltet sich schon nach ein paar Stunden vielleicht auch noch ein paar Minuten. Der Kritiker hat mir an und sagten, dass er vielleicht sagen müssen O. Darf man das so sagen? Oh, das hätte vielleicht nochmal überlegen müssen, ob das richtig ist.

Oder wenn ich dann im Nachgang noch so, wenn Ideen einfallen, wie ich das hätte ich noch sagen wollen, also all diese ganzen Sachen, wo ich mir, wo ich mir einreden, hey, was du jetzt geliefert hat, das Ergebnis, da hast du dir Arbeit und Zeit und Mühe und so weiter reingesteckt, aber es war noch nicht genug, da ist noch besser machen können diese Stimme.

Die nicht bewusst wahrgenommen wird, sondern die oft unbewusst wirkt und. Das geht jetzt nicht nur deswegen, sondern alles, was man tut. Also in meinem Fall, wenn ich jetzt einen Text geschrieben hab, ich hab ne Idee ausformuliert und habe diesen Text dann noch ewig lang weitergearbeitet. Und. Während dieses Flows, also während man des. Einfach macht, während ich hier rede, während ich schreibe, da ist ja keine Zeit zum Nachdenken, das heißt, man verliert sich in dem, was man tut, es gibt kein ich, das mich bewertet.

Erst wenn man das abgeschlossen hat, hochgeladen, Text fertiggestellt, erst dann beginnt das Ego, alles anzuzweifeln, zu kritisieren, zu bewerten, zu analysieren. Und auch das ist ein Klassiker, also klassisches Sabotage, wenn man sich davon blockieren lässt, muss man auch sagen, ja. Und zu guter Letzt, letztendlich gibt es auch eine Angst vor Erfolg. Das mag zwar paradox erscheinen, weil man ja gerade glauben könnte, hey alles, man tut alles was man versucht perfekt zu machen, das dient dazu um den maximalen Erfolg zu bekommen, aber im Endeffekt ist es oft das Gegenteil der Fall, weil. Man Erfolg ja auch assoziiert mit sehr hohen Erwartungen. Und diese Erwartungen müssen ja auch erfüllt werden. Das heißt?

Angenommen, man bringt ein Buch raus. Oder man bringt Podcast folgen raus, dann hat man die Erwartungshaltung. Hey, die nächste Podcast Folge muss mindestens genauso gut sein oder noch besser, hey, das nächste Buch muss mindestens genauso gut sein oder besser, aber ob man das hinbekommt oder nicht.

I don't know. Keine Ahnung und deswegen hat man auch oder sabotiert man seinen eigenen Erfolg, tut nicht Dinge, die eigentlich nötig werden, weil sie nötig werden, weil man sich selbst hemmen möchte, weil man nicht noch weiter hinaus will, weil man Angst vor diesen Erwartungen hat, die auferlegt werden können, die auferlegt werden können. Ja, last but not least.

Um Hilfe bitten also man bittet gar nicht erst um Hilfe, weil man will alles alleine schaffen. Man glaubt, man muss alles alleine schaffen, das ist auch wieder so eine Annahme, Hilfe annehmen wäre gleichgesetzt mit Schwäche zeigen und Schwäche ist für das Ego der Tod so man möchte sich nicht verletzlich zeigen, nicht schwach zeigen, in irgendeiner Form hilfsbedürftig zeigen, weil man hat Angst als unzulänglich oder unfähig wahrgenommen zu werden. Und deswegen ja, fragt man die Nachhilfe, überlastet sich mit Aufgaben, überlastet sich mit Dingen, die man vielleicht ja an andere abgeben sollte.

Und man endet dann irgendwie einem Burnout oder einem anderen Spieler. In jedem Fall. Für die selbst Sabotage dazu, dass man sein Potential nicht entfalten kann und das Leben auch nicht einfach erfahren kann, weil. Man sich blockiert aus Angst vor dem Schmerz und. Der Punkt ist aber, sobald diese Muster erkannt werden, also sobald man sich bewusst darüber wird. Kann man auch andere Entscheidungen treffen und über diesen Struggle hinauswachsen?

Und bevor wir zu den Lösungen übergehen, möchte ich über die Wurzel des Problems noch einmal sprechen, und zwar die Ursachen. Und da haben wir schon gesagt, das Ego des Ego sind letztendlich die Stories, die man über sich selbst. Erzählt. Dass ich das in der Welt eine Rolle spielt. Die Erfahrungen, die man gemacht hat, diese Rolle letztendlich führen.

Und. Da muss man sich bewusst machen, wir alle beziehungsweise das, wofür wir uns selbst halten. Sind das Produkt von Erfahrungen. Du wirst mir zustimmen, wenn ich sage, jeder. Mensch war. Einmal ein Baby. OK, egal welcher Mensch, egal wie gut oder schlecht er heute wirkt, irgendwann an irgendeinem Zeitpunkt war es mal ein Baby.

Macht es bewusst. Weil selbst die größten Badass Motherfucker auf diesem Planeten waren. Einfach mal ein Baby. Ein Baby ohne jegliche böse Absichten. Und diese Babys sind in einer Umgebung aufgewachsen. Und in einer Umwelt großgeworden, sozialisiert worden. Und wurden zu gewissen Jugendlichen und dann auch schließlich zu Erwachsenen, die gewisse Handlungen ausführen, die gewisse Denkarten haben. Und da wären wir wieder bei der Frage des freien Willens und inwiefern Menschen überhaupt einen freien Willen haben und inwiefern sie verantwortlich für ihre Handlungen sind. Wenn sie ein Produkt ihrer Erfahrungen sind. Aber.

Darum soll es heute nicht gehen. Long Short. Sofern du dir bewusst darüber bist, dass du Dinge tust, die dir oder anderen Schaden. Hast du einen freien Willen, weil du bist sehr bewusst darüber und deswegen kannst du auch anders handeln. Aber Frage ist hier auch, welche Erfahrungen führen zu diesem Inneren?

Kritiker führen zum Perfektionismus, führen zur selbst Attacke und. Na ja, ich habe gerade schon erklärt, wenn jeder als Baby auf diese Welt kam, ohne böse Absicht, sind natürlich als erstes mal die Kindheitserfahrungen. Die ersten 567 Jahre, wo man halt einfach wie ein Schwamm aufsaugt und seine erste Programmierung formt und zwar die Programmierung.

Wie komme ich auf diese Welt, kleiner ich lebe. Und zum Beispiel in der Erziehungen in der Erziehung gewachsen einige Kinder auf. In einem Umfeld, das geprägt ist von extrem hohen Erwartungen an hohe Leistungen. Wenn man Eltern hat, die ständig nach Perfektion streben, weil sie es selbst nicht anders kannten, muss man auch dazu sagen und die nur wenig Raum für Fehler lassen können.

Bei Kindern einfach ein Gefühl des nicht genug Seins hinterlassen. So, und dieses Gefühl trägt man dann auch oft ein Leben lang mit sich herum. Dann diese diese. Ja, wie sagt man diese? Kritik, der man sich als Kind ausgesetzt fühlt, also wenn Kinder zum Beispiel häufig kritisiert werden oder für Fehler bestraft werden. Dann.

Lernt man daraus automatisch, dass man nur dann Liebe und Anerkennung verdient, wenn man keine Fehler macht? Wenn man perfekt ist? Und das führt eben zu dieser bedienungsverfahren Liebe und bedingungslose Liebe. Eigentlich Leben als Kinder sind wir im Optimalfall einfach wir selbst. So, wir machen Fehler, wir fallen hin, wir stehen wieder auf, wir schreiben Schule, nicht gute Noten, wir geben aber unser Bestmögliches, und das wird im besten Fall belohnt, dass man das Bestmögliche gibt.

Aber darüber hinaus sollte der Selbstwert eines Menschen unabhängig von jeglicher Leistung sein. Aber es ist eben oft nicht der Fall, gerade unserer Kultur nicht. Oftmals bekommt man die Anerkennung, die Zuneigung, die Liebe nur durch gute Leistungen und wenn das eine mit dem anderen gekoppelt ist, kann man natürlich zu Perfektionismus neigen, weil man sich immer noch einredet, hey, ich bin erst dann etwas wert, ich bin erst dann liebenswürdig, wenn ich etwas geleistet habe, das heißt, ich muss mir diese Liebe verdienen. Und natürlich spielt auch der soziale Druck eine Rolle, also die unsere Kultur.

Wenn du einfach mal raus schaust, Social Media, diese ganzen Vergleiche demons aus und aussetzen können. Ich möchte gar nicht mehr so viel darauf eingehen, weil es ja irgendwo schon jedem bewusst und wie gesagt, in dem Buch habe ich auch ein ausführliches Kapitel den ganzen Thema gewidmet. Aber in der Nacht Show in einer Gesellschaft.

Die durch soziale Medien immer vernetzter wird, ist natürlich klar, dass Menschen das Gefühl haben, ständig mit anderen verglichen zu werden. Und das erhöht natürlich den Druck, perfekt zu sein, vor allem wenn man eh schon dieses. Freigesetzt fühlen sich trägt dann die Kultur, in der wir aufwachsen, dass eine spezielle Kultur nicht auf den gesamten Planeten sind diese Werte nach Individualismus Wettbewerb und dieser ich AG denkart ausgerichtet, gerade unserer westlichen Kultur geprägt vom Kapitalismus.

Glaubt man, man müsste sich selbst in jedem Bereich seines Lebens zum Maximum optimieren, so als würde man wie ein Aktien Unternehmen an seinen Kurswert schrauben müssen. Und tut man das nicht, dann verliert man, verliert man Menschen, die investieren wollen und ja. Ist irgendwann uninteressant und das wäre natürlich schlimm für eine soziale, für ein Mensch der sozialen Spezies ist und.

Und die? Anerkennung, die Liebe, die Zuneigung anderer natürlich auch benötigt, um gesund und zufrieden zu leben. Last but not least auch unser unser Bildungssystem, das sich sicherlich gerade im Wandel befindet, aber das natürlich Leistung immer noch überproportional betont und es immer noch wenig Raum lässt für Individuelles Lernen oder Fehler.

Also wir sitzen oder ich saß zumindest in der Schule und ich wusste, Hey, nur gute Leistungen bringen hier Erfolg und nur gute Noten werden belohnt. Nicht. Die Hingabe an etwas, nicht der Versuch seiner, sich anzustrengen, etwas, sondern nur das Endergebnis. Und das führt natürlich dazu, dass man dazu neigt, mehr und mehr zu spielen und mehr und mehr so zu dribbeln und sich den Weg nach oben hin irgendwie zu. Erleichtern in Anführungsstrichen ja, weil man nicht durch seine Leistung.

Bewertet wird also nicht durch seine. Ja, da werden wieder beim Wort, was nimmt man dafür, aber du verstehst was ich meine nicht für den Prozess selbst bewertet wird, sondern einzig und allein für das Ergebnis und das alles, diese ganzen Erfahrungen. Die Kinder Erfahrungen, die kulturellen Erfahrungen, die sozialisierungs Erfahrungen, die Bildungserfahrungen, das sind alles Erfahrungen, die Überzeugungen werden. Diese Überzeugung nennt man auch Glaubenssätze, man glaubt an gewisse Dinge, man glaubt zum Beispiel erst, wenn ich was habe, dann bin ich, was, man identifiziert sich über seine Ergebnis und über die Leistung ist so eine Art innerer Standard, den man sich programmiert, man entwickelt die Überzeugung, wie man sein

sollte, um weiterhin geliebt zu werden und basierend. Ist all das aufgrund der Werte oder der Interpretation dessen, was man in seiner Umgebung gelernt hat? Und all das hat natürlich Auswirkungen, diese ganzen Glaubenssätze. Ich bin nicht gut genug. Ich bin erst, wenn ich etwas Besonderes geleistet habe.

Ich bin erst, wenn ich den Abschluss habe oder wenn ich diesen Job habe, wenn ich dieses Gehalt verdiene oder oder oder. All diese limitierenden Glaubens Sätze haben Auswirkungen auf unser Leben, auf unsere mentale Gesundheit. Ob in einer Schule, in der Uni, im Beruf. Man ist einem ständigen Leistungsdruck ausgesetzt, man strebt nach Bestleistungen und kann sich natürlich dadurch auch mega stressen und das kann auch zum Burnout führen, wenn man eben nicht die Kontrolle mehr darüber hat, was man da tut oder in welchem Ausmaß man dafür bestätigt wird.

Man hat Angst vor Fehlern, weshalb man sich dann zurückhält in Momenten, wo man eigentlich sich äußern möchte. Man prokrastiniert, man schiebt Dinge auf, man hat nämlich Angst, einfach vor dieser Unvollkommenheit, der man sich stellen muss, die am Anfang jedes Prozesses teil ist, des ganzen Prozesses. Und Überarbeitung, dass man.

Einfach ja, zum Beispiel Überstunden macht ein Bedürfnis heraus, alles alles perfekt zu machen, jedem gerecht zu werden. Man zögert bei gewissen Entscheidungen, aber Angst, falsche Entscheidungen zu treffen. Also man ist nicht so sehr in diesem. Groove Mindset, wie es eine bekannte Psychologin Mal gesagt hat. Verankert, sondern man ist in diesem. Ja, versteiften ich denken.

Das heißt? Wenn ich eine falsche Entscheidung treffe, ist mein Leben im Arsch so. Man geht nicht hin mit der Haltung, wenn ich eine falsche OK nice one, weil das bedeutet, ich habe falsche Entscheidungen, ich kann daraus lernen, ich pass mich an und ich, ich werde größer werden als. Oder ich werde im nächsten Prozess wachsen. Und.

Lasst uns mal auch Schwierigkeiten und Vertrauen oder auch Aufgaben einfach mal abzugeben, zu delegieren und gerade in künstlerischen Bereichen, also sei es mal Literatur oder Musik oder was ist heute alles gibt Podcasts. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas wirklich fertig ist. Also muss man ständig weiter daran arbeiten.

Man vermeidet gewisse Risiken, weil man Angst hat, sich der Kritik oder. Der Ablehnung anderer aussetzen zu müssen. Und natürlich auch ständige Selbstkritik, also ein konstanter innerer Kritiker, der den kreativen Prozess hemmt und. Bewertet, und das kann man auf viele Bereiche übertragen, ob jetzt wie gesagt in einer im Beruf, in der Schule, Uni oder künstlerischem Sport.

Ja, wenn du die ganze Zeit mehr und mehr trainieren musst oder dich nur auf die die Fehler fokussierst, anstatt die Erfolge zu feiern und natürlich auch in sozialen Beziehungen, ich mein. Wenn du einen Partner oder Partnerin hast und du hast ständig hohe Erwartungen anderer und du setzt unrealistische Standards für Personen, die du liebst, dann führt das natürlich, dass sie sich mehr distanzieren müssen, weil sie einfach den Raum, diesen kleinen Raum, du ihn gibst.

Nicht weiter tolerieren können so und je mehr man einfach mit sich selbst down ist, je mehr man einfach sich selbst den Raum geben kann, um perfekt zu sein, desto mehr Raum kann man auch anderen Menschen geben. Ihre und Perfektion. Sein zu lassen und sich authentisch zu verhalten. Und. Ja. Natürlich kommt dazu auch der ganze Rattenschwanz an Tischen Struggles seines. Gewisse Leistungs Ängste, soziale Ängste, Zwangs, Störungen, ja weil man Angst hat vor negativen Bewertungen, weil man Angst hat, nicht in gewissen Situationen zu genügen, weil man.

Diesen zwanghaften Drang verspürt ständig Kontrolle und Perfektion im eigenen Leben und die Umwelt auszuüben. Dann diese depressiven Schübe, die man erfährt, wenn man diese Selbstkritik, wenn die Überhand nimmt, dann hat das ein zerstörerisches Muster, wenn man sich ständig immer weiter herabsetzt, immer weiter runter zieht, sich die ganze Zeit für alles die Schuld gibt und auch diese unrealistischen Standards, die man sich gesetzt hat, weil. Wenn man hohe Erwartungen hat, dann wird man letztendlich auch immer enttäuscht werden müssen.

Und ich rede hier nicht von hohen Erwartungen im gesunden Sinne, sondern hohe Erwartungen im Sinne von überhöht, die letztendlich unerreichbar sind. Und die Enttäuschung ist natürlich groß, weil man letztendlich erkennt, hey ich, ich kann es einfach nicht, schaffe es nicht. Aber wenn man nicht, wenn nicht klar wird, dass diese Erwartung eigentlich Problem darstellen, da wird man sich immer wieder teufelskreislauf befinden. Auch klassische Dinge wie Burnout oder auch selbstverletzendes Verhalten oder Essstörungen, all das baut letztendlich darauf auf, dass man. Versucht einem.

Idealbild Nahezukommen oder einem eine Art von. Perfektion nahe zu kommen, die unerreichbar ist und die auch nicht gesund ist. Und man will dies, weil man sich innerlich nicht genug fühlt, weil man sich nach wie vor minderwertig fühlt. Und damit wären wir bei der abschließenden Frage, wie wird man diesen inneren Kritiker los, wie kann man diesen Perfektionismus überwinden?

Und eine Strategie, die ich in der Vergangenheit. Oft angewendet war natürlich das. Der Konsum und der Konsum von Cannabis. Ich weiß das Kirchen aus klingt so. Und schöner gibt es kiffen so? Ich konnte einfach nicht loslassen. Ich hab. Mich so unzufrieden im Leben gefühlt. Dass. Meinen Kritiker einfach.

Unaufhörlich geschrien hat. Und ich konnte diesen Teil nicht durch natürliche Mittel zur Ruhe bringen. Also habe ich den ganzen Tag mich irgendwie versucht abzulenken. Aber wie kam ich heute darauf klar, ohne die Flucht Strategien? Und dafür gibt es verschiedene Dinge, erstens. Erkennen und benennen, wie gesagt.

Ich nenne mich das klingt nicht ganz nett. Aber. Es wurde diesmal Friends einfach benennen und es erkennen. Sobald diese Gedanken auftauchen, die alles kritisieren wollen. Und wenn man, wenn einem das bewusst wird und wenn man. Auch lernt das zu akzeptieren, dass dieser Dialog gerade da ist. Dass diese Gespräche gerade stattfinden und dass man gerade anfängt, in Gedanken sich selbst auseinanderzunehmen oder andere Menschen ausnehmen, unnötig.

Erst dann kann man anfangen, diesen Prozess zu hinterfragen und sich fragen, Hey, warte mal. Stimmt das denn überhaupt, was ich da denke? Und. Dann auch eine Erkenntnis, die ich hatte, ist dein innerer Kritiker oder der Perfektionismus. Des ist nicht mein Feind. Wie gesagt, in der richtigen Bahn kann es mega konstruktiv sein, nämlich dann, wenn es sich dazu antreibt, das Beste herauszuholen.

Aber nicht dich auszubrennen dafür. Ja, es ist ein Balanceakt. Balanceakt ist nicht schwarz oder es liegt irgendwo dazwischen und der Wert von p. Variiert je nach Kontext. Auf jeden Fall sind wir beim Thema adaptiver Perfektionismus. Und im Laufe der Jahre habe ich einfach gecheckt, dass ich. Nicht per se mich dagegen wehren muss perfektionistische. Ansätze, Anteile mit zu haben, sondern dass ich sagen kann, hey, ich bin das ist ein Teil von mir. Und das kann mir helfen, einfach gute Ergebnisse zu produzieren. Allerdings sollte ich nicht gegen Fehler wehren, sondern sie als Lernchancen akzeptieren und natürlich auch lernen, damit umzugehen und dafür helfen mir auch ein paar, Ich nenne es mal für Mationen.

Die ich mir immer wieder sagen muss, dass er gesagt habe, in der Vergangenheit um diese Stimme ein wenig einzuordnen. Und zwar ist das folgende 3. Erstens, ich kann niemals schneller sein als der nächste Schritt. Dazu gibt es nichts zu erklären. Du kannst nicht schritt, Punkt. Das heißt, du konzentrierst dich nur auf diesen Schritt vor dir und bist in Gedanken nicht. 5 oder 10 oder 50 Schritte weiter, weil bis dahin hast du ein ganz anderes Tempo.

Bis dahin läufst du auf eine ganz andere Art und Weise, zweitens. Ich bin mehr als die Summe meiner Ergebnisse. Was auch immer in der Vergangenheit erreicht, was auch immer ich nicht erreicht habe. Es spielt keine Rolle, ob auf meinem Lebenslauf dieser Abschluss oder nicht der Abschluss steht, ob ich gewisse Erfahrungen dort oder dort gemacht habe.

Es spielt alles keine Rolle, weil ich bin nicht dieser Erfahrung, ich bin nicht dieser Ergebnisse. Was ich bin, ist viel mehr als die Summe meiner Ergebnisse. Und drittens. Also ein Mantra, was man sich wirklich immer wieder bewusst machen sollte, ist ganz easy. Ich muss nicht perfekt sein und ich muss auch kein perfektes Leben führen. Fertig.

Eigentlich wäre die gesamte Folge hiermit abgeschlossen, ich muss nicht perfekt sein, ich muss auch kein perfektes Leben führen, aber es geht noch weiter. Also. Statt immer wieder in irgendwelchen Extremen zu pendeln, von links nach rechts zu schwanken über Produktivität und dann unter Produktivität, sondern irgendwo eine Mitte zu finden, hilft die Einsicht auch.

Egal, was mir das Leben präsentiert, egal welche Situation mir das Leben gerade und mit welcher Situation ich konfrontiere. Ich kann das Ergebnis nicht kontrollieren. Ich kann nur mein Bestmögliches geben, um damit klarzukommen. Das heißt, man strebt nach Exzellenz statt nach Perfektion. Und der Schlüssel liegt letztlich darin. Egal was für Fehler macht und Fehler sind auch immer relativ zu werten, ja.

Egal, ob du jetzt krasser Unternehmer bist und auf einmal in die Privatinsolvenz rutscht oder ob du dich als. Keine Ahnung was darstellt, aber im Endeffekt genau das Gegenteil bist. Das sind alles Erfahrungen. Und aus jeder Erfahrung kann man lernen, wenn man lernt, mit der Erfahrung klarzukommen. Und dann lernt man daraus, wo man wechselt, durch. Und dann?

Eine weitere Erkenntnis ist. Vergiss einmal das Ergebnis, vergiss einmal dieses ständige, Ich muss das bestmögliche Ergebnis generieren und das beste Ergebnis liefern. Denk mir an die Reise. Und in den Worten oder Gedanken von dem Philosophen? Awards des Leben. Gleicht keiner Reise mit. Unterschiedliche Check Points, die man schnellstmöglich erreichen muss.

Sondern. Es gleicht einem Tanz, hatte ich in der allerersten Folge schon mal erwähnt. Einem Tanz, bei dem man Schritt für Schritt tanzt und sich in den Bewegungen selbst verliert. In dem, was man im Moment tut, ist die Freude am Prozess nicht. Am Ergebnis. Das Ergebnis ist nice to have. Das Ergebnis ist ein Nebenprodukt, die Kirsche auf dem.

Sahnehäubchen, wenn du willst. Aber worum es hier wirklich geht, ist. Der Tanz. Der nächste Schritt? Das Aufgehen im Moment. Aber wie genau gelangt man in diesem Zustand? Gute Frage. Man gelangt nicht dorthin. Du bist bereits dort. Aber man verliert sich immer wieder in diesen Automatismen, seine eigenen Gedanken, diesen Reiz reaktions Mustern und alles, was dazu gehört.

Also gibt es für mich 3 Buchstaben SBA. Stress minimieren. Blutzucker stabilisieren. Achtsamkeit praktizieren. Diese 3 Dinge sind. Wirklich ausschlaggebend, und zwar. Du wirst selber feststellen, wenn du gestresst bist, neigst du automatisch dazu und dieses in der Rechtssache fallen reagierst auf jemanden in einer ganz komischen Art und Weise.

In der du bei klarem Verstand niemals reagieren würdest. So wenn du ja niedrigen Blutzucker hast. Also ich längere Zeit nicht gegessen hast oder das Falsche gegessen hast. Dann neigt ebenfalls dazu, impulsiv zu reagieren. Und zu guter Letzt ist eigentlich das wichtigste, Adam ist Achtsamkeit einfach.

Die Fähigkeit. Aufkommende Gedanken. Aufkommende Gefühle. Wahrzunehmen. Und innerlich auch ein Stück weit davon zu distanzieren. Das bedeutet, sich nicht mehr dazu darüber zu identifizieren, was man denkt oder fühlt, sondern zu sagen, Hey. Ich habe gerade dieses Gefühl. Ich denke gerade diese Gedanken, aber ich bin das nicht und dann besitzt man den freien Willen, seine Reaktion auf frei zu wählen und das ist entscheidend.

Um letztendlich bessere Entscheidungen zu treffen und dadurch neue Spuren zu formen und dadurch in eine Zukunft zu gehen, die das Schicksal eine. Bessere, schönere, Ausgeglichenere erfüllen wäre. Was auch immer Haltung formt. Eine wichtige Sache, die auch noch erwähnenswert ist. Natürlich selbst Mitgefühl, aber das ist auch nicht so einfach.

Also. Man kennt das Sprichwort behandle ich selbst so wie jemanden, den du liebst oder behandle. Ich selbst freuen, statt wie ein Feind oder so. Also eigentlich, müsste man sagen. Es wäre die beste Haltung, wenn man sich selbst mit Mitgefühl begegnen kann, wenn man Fehler macht und sagt, Hey. Alles gut.

Kein Problem, Wir lernen daraus. Wir machen, dass wir sind Menschen, wir kriegen das schon hin. Leider ist es oftmals nicht, dass man so handelt, weil. Man ist mit sich selbst einfach extrem unnachgiebig und man ist einfach extrem böse, auch zu sich selbst. Und das ist total unnötig, weil. Letztendlich.

Wenn ich du wäre, dann wer sollte es? Wer soll die Verantwortung für das Wohlergehen übernehmen? Es wird niemand kommen in dein Leben und sagen, OK ich mach dich jetzt glücklich, ich sorge jetzt dafür, dass du klar kommst. Das wird nicht passieren. Letztendlich liegt es immer an dir und die Frage ist Möchtest du dich weiter wie jemanden behandeln?

Du ständig. Zum perfekten Antreiben musst und dadurch immer weiter stresst und dich immer weiter. Ja, Isolierst oder Abkapselt oder möchtest du dich als Mensch einfach anerkennen und akzeptieren und sagen, Hey, wir sind weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber. Wir sind hier, um den Tanz zu tanzen.

Die Erfahrung zu genießen. Also behandelt wie ein Freund. Und damit meine ich dann behandle ich dich, das Ego. Wie ein Freund. Ich behandle dich nicht mehr wie jemand, den ich unbedingt loswerden, sondern jemanden, der ein Teil von mir ist und nicht akzeptieren kann. Und dann ist auch alles in Ordnung.

Dann gibt es nichts mehr dagegen ankämpfen musst, dann gibt es nichts mehr. Dass du dich wehren musst oder blockieren musst oder hemmen musst. Du bist einfach du und du veränderst dich im Moment. Dieser ganze selbstkritische Haufen. Ist letztendlich ein Produkt. Unsere Vergangenheit. Meister Kindheit, aber man muss erkennen.

Man ist kein Kind mehr, man trägt der Anteil vielleicht noch in sich, aber man ist erwachsen und kann dementsprechend die Verantwortung dafür übernehmen. Und um ganz pragmatisch auch Dinge noch auszudrücken. Es hilft zum Beispiel auch, wenn man sich einfach. Realistische Ziele setzt das klingt jetzt mega profan, aber es ist wirklich so.

Es hilft einfach, wenn man sich realistische Ziele setzt, kleine, einfache Ziele, die realistisch sind, die Einstretchen aber nicht auseinander reißen. Unser Verstand ist immer auf die Zukunft ausgerichtet, das heißt, er sucht immer nach einer besseren Zukunft, nach Dingen, die wir optimieren können. Auch die Planen können nach Dingen, die wir in Zukunft erreichen können und genau daher benötigt. Genau daher benötigt es einfach Ziele. Damit wir uns in der Gegenwart.

Verlieren können, das genießen können. Und gewisse Deadlines machen auch Sinn. Hätte ich jetzt zum Beispiel nicht gesagt. 4. August Deadline für dieses Buch, Boom, kein Weg drumherum und ich hab diese Deadline mit anderen kommuniziert, um den Druck auf mich zu erhöhen. Das klingt vielleicht widersprüchlich vorhin gesagt habe, aber ich hoffe der dieser Balanceakt wird klar. Also es geht nicht, weder das eine noch das andere ist eine Mischung, die Kombination, das heißt, die hab ich persönlich benötigt, um diesen Perfektionismus in Schach zu halten, um zu sagen, Hey, es gibt keinen Weg drum herum, diese Deadline ist gesetzt und bis dahin veröffentliche veröffentliche ich damit diese

Prokrastination gar nicht erst zustande kommen darf und. Ja, ich hatte selbst nie einen Plan, was ich alles. Tun musste, damit das Buch letztlich veröffentlicht werden kann. Ich, ich kannte nur dieses übergeordnete Ziel, ich wusste 4. August Boom, dann ist es soweit bis dahin. Habe ich einfach nur den nächsten Schritt gefolgt.

Ich habe jetzt nicht ausgemacht, was ich noch alles tun müsste, hätte ich das getan, hätte ich wahrscheinlich schon im Vorhinein aufgehört. Einfach nur der nächste Schritt. Wenn es der Schritt war, Herr, ich sollte vielleicht noch diesen Text weiter arbeiten, hier sollte vielleicht noch Korrektur liefern lassen und so weiter und so weiter alles was wichtig war, nur konsequent diesen nächsten Schritt auszuführen und alles andere auch konsequent auszublenden und manchmal sind einfach Baby Steps der Weg dorthin, das heißt wirklich kleine Schritte, die sich im ersten Moment nicht wirklich groß anfühlen, aber die rückblickend letztendlich das gesamte Projekt darstellen. Es ist eine Aneinanderreihung

von sehr, sehr vielen ganz kleinen Schritten. Die man eben nicht. Überspringen kann, sondern die man einfach gehen muss. Deswegen ich bin niemals Schritt. Und das wohl Beste, was man tun kann, um. Endgültig klarzukommen ist aber auch das schwierigste, muss man sagen. Ist die Exposition, das heißt, wenn man konfrontiert, sich bewusst mit Situationen, in denen man nicht perfekt ist, indem man Fehler macht? Das heißt, wenn du ein absolut oder wenn du dich ein schlechten Tänzer hältst, dann gehst du erst recht irgendwo mit Leuten tanzen, die super gut tanzen können. Du konfrontiert dich mit diesen und dann lernst du es gar nicht so schlimm, dass ich gar nicht so gut tanzen kann, weil wir leiden immer in unserer.

Vorstellung aber in der Realität tun wir es meist nicht. Das heißt, wir stellen uns etwas wesentlich schlimmer vor, als es dann tatsächlich ist. Und wenn wir uns aber immer wieder mit Situationen konfrontieren. In denen wir eben nicht die krassesten sind, indem wir eben nicht hervorstechen können, durch irgendetwas gemacht oder gelernt haben, sondern wir einfach mal.

Wieder niemand werden und einfach mal den Lernprozess auf uns zukommen lassen, indem wir uns bewusst mit. Den der und Perfektion. Auseinandersetzen müssen, das sind, das sind die Momente, sind die Situationen, in denen wir wirklich lernen können. Diesen Perfektionismus in uns zu überwinden, nämlich durch neue Erfahrungen, die die alten überschreiben. Und dadurch wird man die Angst vor Fehlern auch mehr und mehr verringern können und vielleicht auch irgendwann sogar gänzlich verlieren.

Ich konnte sie nicht verlieren, aber ich konnte definitiv verringern und. Letztendlich nochmal. Du bist mehr als die Summe deiner Erfolge oder Misserfolge. Dein Wert als Mensch hängt nicht. Von deiner scheinbaren Perfektion ab. Sie erlaubt dir, einfach menschlich zu sein mit all diesen menschlichen Fehlern und Unvollkommenheiten, die dazugehören. Jeder Moment des.

Scheiterns. Auch eine Lektion, die man lernen kann und in jeder Unvollkommenheit. Findet sich die. Schönheit. Des Menschseins. Authentizität. Die Erwartungshaltung, dass man etwas von Anfang an perfekt auf die Reihe bekommen muss. Ist das Problem. Wenn es darum geht, zu Prokrastinieren, liegt das Problem darin, dass man glaubt, man startet und man startet perfekt. Aber.

Vielleicht sollte man einfach mal anerkennen, dass die Illusion ist. Dass du niemals perfekt starten musst, du nicht perfekt n musst. Steven Press Field US amerikanischer Autor. Hat ein bekanntes Buch mal geschrieben und warte. Das hat mich während des Prozesses extrem unterstützt und. In diesem Buch geht es vor allem ein Konzept, das Resistance nannte und Resistance letztlich der innere Widerstand, den jeder in sich trägt, wenn er etwas erschaffen will.

Du sitzt am Laptop vor einer leeren weißen Seite und du weißt, du musst jetzt heute fühlen oder irgendwas schreiben. Und die Resistance ist dieser Druck, dieser Widerstand, den man fühlt, wenn man einfach nicht anfangen möchte, einfach nicht anfangen kann. Und dieser Widerstand wird vom Versicherten aufrechterhalten. Also bezogen auf den Schreib Prozess zum Beispiel. Es geht nicht darum, dass du jetzt den perfekten Text ablieferst, das weiß ich.

Gelernt habe. Es geht nicht darum, auf Inspiration zu warten, weil die Inspiration wird kommen und die wird gehen und du kannst dich nicht auf Inspiration verlassen. Aber wenn du der Inspiration jeden Tag den nötigen Raum gibst, das heißt, wenn du aufstehst, dich hinsetzt und einfach drauf los schreibst. Absolut unperfekt startest.

Dann gibst du dem, dann gibst du Inspiration Raum, um sich zu entfalten und manchmal zu kommen, manchmal nicht kommen aber in jedem Fall arbeitest du an etwas und du gibst damit auch immer die Inspiration, die Chance sich zu zeigen. Dabei sind die ersten Ideen die ersten Draft eines Textes, immer. Unvollständig.

Im Moment schreibt empfindet man das nicht so. Man denkt, ok, das ist ein geiler Text, aber spätestens am nächsten Tag erkennt man a Lücken oder ja nicht ganz vollständig. Die Idee ist nicht so weit. Aber ist egal, weil am nächsten Tag die hin und arbeitest dann weiter und man kann es vergleichen wie wenn man an einem Bild arbeitet oder ein Bild malt und.

Wenn du dieses Bild meinst, dann dann fängst du auch nicht an mit den kräftigsten Farben. Und glaubst du an nach 2 Stunden damit fertig zu sein, sondern du skizzierst erstmal nur. Du bildest in den Rahmen, damit du schon ne ungefähre Vorstellung hast, wie es am Ende aussehen soll. Aber die Skizze allein, sich das fertige Bild.

Man arbeitet beständig daran weiter. Und irgendwann ist es gut genug. Und dann ist es bereit. Sich mit der Welt. Oder ist es bereits mit der Welt zu teilen und diesen Punkt zu erkennen? Das erfordert. Achtsamkeit erfordert Reflexion, aber erfordert doch einfach den Mut. Sich der Kritik und Ablehnung anderer.

Auszusetzen und sich nicht darüber zu definieren, sondern zu erkennen, dass der Wert nicht im Ergebnis liegt, sondern. Im Mensch sein und nicht der Mensch tun. Abschließend. Die Wahrheit ist letztlich. Diesen inneren Kritiker wird man niemals los. Und während erfolgreich gedacht, aber du. Das war eine Bitch und das klingt mega negativ.

Und je mehr ich das Ausdrücke, desto mehr Check ich, dass ich das gar nicht so nennen will. Weil es nicht etwas Negatives ist. Es ist einfach nur ein Teil von mir und für diesen Teil kann ich auch nur bedingt etwas. Ich habe meine Erfahrungen nicht ausgesucht. Man erfährt Erfahrungen und man entwickelt gewisse Annahmen, aber. Man darf sich dafür jetzt nicht.

Schuldig fühlen, oder? Muss ich dafür jetzt fertig machen oder etwa Anteile in sich? Beleidigend. Runter machen so, das Macht gar keinen Sinn. Wenn man aber einfach diese akzeptiert. Diesen Kritiker annimmt und sagt, OK. Weißt du, was, du bist da? Du darfst da sein. Aber ich muss nicht auf dich hören. Und dann lernt man es.

Mit den Stimmen klarzukommen. Wieder und wieder ist ein Prozess ein Lernprozess. Und auf diese Weise wird man damit klarkommen. Danke. Ich bedanke mich für deine Zeit und ich bedanke mich für deine Aufmerksamkeit und ich bedanke mich für deinen Support. Wenn du das Buch lesen willst. Und das kaufen möchtest du findest die dazu in der Beschreibung und ist ganz wichtig. Wenn du es fühlst, wenn du es liest und du hast merkst, hey nicer Scheiß, dann Bewährtes bitte auf Amazon. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber in erster Linie du weißt wie es ist.

Jeder ließ sich Bewertungen vorher durch jeder wissen, OK, worum handelt es, wir haben andere Leute wahrgenommen. Und deswegen würde ich mich über jedes ehrliche Amazon Review freuen. Hermann und das zweite wieder eine ausgiebige Folge. Ich hoffe, du konntest einige Perspektiven mitnehmen und. Ich würde sagen, ich verabschiede mich, wir sehen uns, hören uns wieder beim nächsten Mal. Wenn es wieder heißt.

Komm klar. Digga, nochmal vielen vielen Dank für deine Zeit. Und. Du kannst gerne von der Strecke berichten. Schreiben wir das Feedback oder Nachricht direkt, wählen Instagram oder E Mail, Du findest alles in der Beschreibung zufolge und bis dahin hat Josef Machs gut ciao ciao.

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