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Shownotes
(EP71) Ein Deeptalk über die Sterblichkeit und das Leben. Diese Folge ist deep as f***. Sie ist eine Reise in das Herz der menschlichen Erfahrung, in unsere größten Sehnsüchte und Ängste – dabei lese ich aus einer bewegenden Zuhörermail vor, die das Thema einleitet.
Ich betrachte, wie der Tod in verschiedenen Kulturen gesehen wird, diskutiere die psychologischen Auswirkungen von Nahtoderfahrungen und stelle konventionelle Ansichten über das Lebensende in Frage. Dabei geht es nicht nur um die Angst vor dem Tod, sondern vor allem darum, wie wir trotz dieser Ängste im Hier und Jetzt ein erfülltes und authentisches Leben führen können – ein Leben auf das wir mit vollem Herzen klarkommen.
Alle Infos zum Buch, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr findest du hier: linktr.ee/kommklardigga (linktr.ee/kommklardigga)
Ressourcen zur Folge (persönliche Auswahl):
• Interview: Consciousness beyond death, with Dr. Pim van Lommel (youtube.com/watch?v=NVsBFOB7H44)
• Englische Dokumentation über NDEs – „Who We Are“ (youtube.com/watch?v=2AeOfYAJJ8o)
• Eines der – meiner Meinung nach – bestgeschilderten NDEs (youtube.com/watch?v=6GsWknK5r-8&t=8s)
• Nahtoderfahrung eines deutschen Arztes (youtube.com/watch?v=AuSLrwvGSBo)
• MUST-WATCH: Rethinking Death: Exploring What Happens When We Die (youtube.com/watch?v=_18UdG4STHA)
Namaste Digga ❤️
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was? Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Komm klar, digger. Mein Name ist Jonas und in der heutigen Folge geht es um ein Thema, das vielleicht nicht allzu einfach verdaulich ist, von dem sich vielleicht die ein oder andere Person auch getriggert fühlen kann. Und es ist dennoch wichtig, meiner Meinung nach darüber offen zu sprechen und das Thema ehrlich anzusprechen und auch Perspektiven zu liefern, wie man mit dem Thema klarkommen kann, denn es geht um den Umgang mit der Sterblichkeit und die Angst vor der Wahrheit.
Und darüber zu sprechen, ist auch für mich keine einfache Sache. Ich will mich nicht hier hinstellen nach dem Motto, Ja, Jonas hat es gecheckt, er ist angekommen, er lebt das Leben frei von Ängsten, frei von negativen Gedanken, und er erklärt es allen anderen, wie es aussieht, wie man, wie man klarkommt.
Nicht ganz. Darüber heute zu sprechen, bedeutet auch für mich, mich intensiv wieder mit Themen Aushandzusetzen, die ich eher aus dem. Sichtfeld meines Bewusstseins verschoben hatte und mich auch mit schmerzhaften Wahrheiten auseinanderzusetzen, mit der Realität. Von von uns allen. Und zwar mit dieser einzigen Garantie in diesem Leben nämlich. Dass wir kommen, und das bedeutet auch, dass wir wieder gehen.
Und. Ich will gleich vorweg sagen. Wenn man sich jetzt hiervon getriggert wird, das ist OK. Du darfst diese Ängste spüren, du darfst auch all diese unangenehmen Gefühle wahrnehmen, es ist und in Ordnung und gleichzeitig möchte ich sagen, vor diesem Thema ständig wegzulaufen und sich nie offen und ehrlich damit auseinanderzusetzen, ist aber auch nicht die Lösung, es ist ungefähr so, wie wenn du. Keine Ahnung, wenn du 50000€ im Minus bist, die aber weiterhin irgendwelchen materiellen Nonsens auf Kredit gönnst und hoffst, dass sich das Dispo dann schon irgendwie von selbst in Zukunft ausgleichen wird durch Wunschdenken oder so. Es ist.
Die Flucht vor der Realität, die uns daran hindert, das Leben zu genießen und die Flucht der Realität vor der Realität verhindert nicht die Realität. Das heißt? Das nicht konfrontieren wollen ändert nichts an der Wahrheit, in diesem Fall dem negativen Kontostand. Wenn man also. Selbstbestimmt leben möchte, dann ist es notwendig, dass man die Wahrheiten, damit seine eigene Sterblichkeit so früh wie möglich ins Auge blickt und sagt, OK, meine Zeit hier ist begrenzt und wie komme ich jetzt damit klar? Und nur dadurch.
Nur dadurch vermeidet man falsche Entscheidungen oder bereute Entscheidung oder dergleichen. Wenn du also Ready bist, dich mit dem. Vielleicht wichtigsten Thema des Lebens auseinanderzusetzen, dann kann ich dir versichern. Du bist ready, um klarzukommen und. Wie ist dieser Erfolg? Kam es vielleicht auch noch mal erwähnenswert, denn ich hab schon. Lange n Interesse.
Gepflegt darüber zu sprechen, aber ich hatte noch nie so wirklich. Diese, diese, diese inneren, diesen inneren Antrieb, das auch wirklich zu tun. Und ich hab mich auch in den letzten Monaten speziell mit vielen verschiedenen Inhalten beschäftigt, die auch in dieser Folge noch heute anklingen werden.
Aber gleichzeitig hatte ich auch, wie gesagt, meine Hemmungen, das offen zu thematisieren, alles. Und mir ist einfach wichtig. Dass ich keine, also dass ich keine Kakerlaber, nur um ein neues Thema aufzumachen. Also ich will einfach wirklich von einem authentischen und einem ehrlichen Standpunkt aus darüber sprechen können und nicht irgendwie. Nur mehr n Thema auswählen, weil ich glaube das ist jetzt vogue und das ist cool darüber zu reden und das ist wichtig und aber gleichzeitig, ich hab gar keine eigene Haltung dazu und keine eigene Reflektion dazu und der Grund wie ist dann letztendlich dieser Folge kam ist über ne Mail passiert und zwar hab ich vor n paar Wochen eine E-Mail erhalten von einer Zuhörerin und ich möchte diese
Mail jetzt einmal vorlesen und zwar beginnt sie wie folgt Hallo lieber Jonas, da deine Podcasts das Einzige sind was mir helfen wenn ich mich komplett laws und traurig fühle schreibe ich dir heute aus einem bestimmten Grund. Seit ca 4 Jahren habe ich ständig wiederkehrende Angstattacken. Hab mir deinen Podcast, Ängste und Panikattacken schon mehr 20 mal angehört.
Aha. Von meinen Panikattacken war ich circa 20 Jahre und zu dieser Zeit war ich ständig glücklich, auch wenn ich mal traurig war, konnte ich damit umgehen, aber schon die kleinsten Kleinigkeiten machten mich dankbar und ich war total zufrieden. Ich hatte immer die Verbindung zum, nennen wir es mal meinem höheren selbst und dadurch hatte ich auch mal, hatte ich auch nie Angst. Das Leben war für mich ein Abenteuer und ich war jeden Tag so neugierig dem Leben gegenüber, es macht mich so traurig, dass ich diesen Teil verloren habe und zugelassen habe, dass ich nicht mehr der Mensch bin, der ich sein möchte und ich hänge noch sehr daran, das loszulassen. In meinem Leben jetzt gibt es gibt es auch Zeiten, die ich auf meine Ängste gut klar komme,
aber sie kommen immer wieder. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mal ein paar Monate am Stück nur im Vertrauen gelebt habe und einfach mal losgelassen hab. Irgendwie fällt es mir total schwer, meine Angst loszulassen und meinen Schmerz, weil ich schon so gewöhnt daran bin, so zu leben. Leider habe ich auch schon viele geliebte Menschen mein Umfeld verloren und ständig passieren in meinem Umfeld Ereignisse diesmal einfach schwer machen, positiv zu bleiben und das Leben zu akzeptieren, wie es kommt.
Meine ständige Angst vor dem Tod ist mein Begleiter im Alltag und ich komme einfach nicht klar damit, mir vorzustellen, dass eines Tages geliebte Menschen meinen Tod trauern müssen oder ich um Ihren. Zusätzlich macht es mich fertig, dass ich bei all dem Leid auf der Welt ständig nur an mich und mein Leben denke, was ich aber gerne verstehen würde.
Wie kann man die Angst vor dem Tod loslassen und mit Leichtigkeit das Leben genießen, was macht innere Stärke aus, wie kann ich meinen Alltag richtig im wie kann ich in meinem Alltag richtig im jetzt leben eine meiner besten Freunde hat ihre Schwestern ihren Papa vor 2 Jahren verloren, was ich an ihr aber schätze ist sie ist immer in ihrem Urvertrauen und sie ist zutiefst überzeugt alles hat einen Grund was nicht heißt sie trauert nicht, aber sie hat immer dieses Vertrauen, das Leben und ich bewundere diese Stärke extrem.
Daher meine Frage. Wie kann man sich innere Stärke aneignen? Im Alltag, nicht ständig in der Zukunftsangst leben, sondern im gegenwärtigen Moment? Meine Mama sagt immer, was bringt dir eine Kuh, die 5 Liter Milch am Tag hergibt, wenn sie am Ende des Tages immer die Kanne umrempelt und die Milch verloren geht.
Und so fühl ich mich. Ich möcht nicht ständig meinem eigenen Glück im Weg stehen, sondern meine Erfahrungen und meine Weisheit, die ich sammeln durfte, nutzen und schön in meine Zukunft blicken, auch wenn es manchmal düster aussieht. Vielleicht hast du einen Tipp für mich oder eine neue Folge, die es ja gibt. Danke, dass es dich in einen Podcast gibt und ich hoffe dir geht es gut und ganz liebe Grüße und ich bedanke mich jetzt auch noch mal persönlich für diese Mail. Es.
Ist, ich find es eh immer so mega bereichernd was für. Offene und vertrauensvolle Nachrichten. Ich erhalte und darf einfach. N Mega großes Dankeschön, weil ich ich sehe das nicht als selbstverständlich, dass man. Ja, dass ich das machen kann und dass Menschen so vertrauensvoll auf mich zukommen und mir offen von dem Struggle berichten und hier in dieser Mail sind n paar Punkte gefallen.
Ich glaub die jeder nachvollziehen kann und mit denen jeder auch irgendwie mal Berührungspunkte hat, der eine mehr, der andere weniger, aber sowas wie Angstattacken was ihr thematisiert hat und dieser Verlust des Glücksgefühls, dass man sich früher mal. Glücklich und zufrieden gefühlt hat aber jetzt irgendwie ständig durch Ängste belastet ist oder auch diese Schwierigkeit, die Angst, dann auch loszulassen, das heißt, das ist schon so ne Gewohnheit, daraus entstanden ist, dass man in so einem. Angstvoll Zustand lebt dann natürlich auch die Erfahrung, die man im Leben macht.
Das heißt, die Trauer um Verluste, um Schicksalsschläge, um die Angst, die dabei entsteht, auch vor dem Tod. Das muss auch irgendwie n Begleiter ist eine eine Quelle von ständiger Besorgnis. Dann gleichzeitig auch dieses, dieses Ding, dieser Selbstfokussierung, dass man. Sich irgendwie schlecht fühlt dafür, dass man ständig nur um sein eigenes Leid herum kreist. Aber das Leid der anderen Menschen vergisst und sich dafür vielleicht.
Jetzt egoistisch abstempelt oder sowas und. Last but not least einfach die frage, OK, wie wie kann ich zu innerer Stärke gelangen, wie kann ich wieder, wie kann ich wieder Freude am Leben haben, wie kann ich diese Angst überwinden und wie kann ich das Leben einfach nur genießen. Und sie hat auch ihre Freundin thematisiert, was ich auch wichtig finde, weil sie dort das Beispiel sieht.
Hey, Menschen können auch krasses Leid durchleben, aber es heißt nicht, dass sie darunter leiden müssen. Und dieses Urvertrauen und auch diese Perspektive, dass alles Sinn ergibt, das ist ganz entscheidend, damit man letztendlich mit schwierigen Erfahrungen umgehen kann. Und auch darüber soll es heute natürlich vor allem gehen.
Aber ich möchte zunächst einmal erstmal dieses Thema der der Angst überhaupt aufgreifen. Ich hab schon oft über Ängste gesprochen und. Es ist so das Nummer 1 Ding was uns eigentlich davon zurückhält, unser Leben eigentlich in vollen Zügen zu genießen. Diese ständige Sorge, was passieren könnte, oder? Was, was nicht passieren könnte, whatever und ich kenne, ich kenne es mit den Panikattacken.
Angst, das sagen auch allzu gut und ich möchte hier noch mal auch ne Situation schildern, die mir dazu den Kopf gekommen ist. Nämlich ich hatte in den letzten Folgen mal über die Zeit in Australien gesprochen, wo ich über den Umgang mit Veränderungen geredet hatte und diese Zeit war natürlich intensiv geprägt von mehr Stress und dadurch auch mehr angstvolle Gedanken, weil das Gehirn einfach übertriebene Vorhersagen macht, die nichts mit der Realität zu tun haben und die einfach dazu dienen. Absoluten Schutz zu generieren, weil man sich einfach extrem ja diesem extrem Kontrollverlust ausgeliefert fühlt. Und ich war zu dem Zeitpunkt von der Situation, von der ich spreche, es war ein Perth in
Australien an der Westküste, und ich bin in der S Bahn gefahren, es war gegen den Mittag, es war verdammt heiß draußen, aber in der S Bahn bin ich runtergekühlt, also vor der Situation, ich bin da in der s Bahn, ich habe ein Hörbuch gehört zu dem Zeitpunkt und dieses Hörbuch war von vom Dalai Lama und. Also.
In diesem Hörbuch ging es um um vieles, aber es ging in dem Kapitel, was ich da zu dem Zeitpunkt gehört hatte, um Umgang mit dem mit der Sterblichkeit, und es wurde halt thematisiert, wie ihr Körper sich auflöst und sie buddhistische Perspektive darauf und alles und irgendwie hat mich das total. Also es hat mich total nervös gemacht, dem Ganzen zuzuhören, weil ich zu dem Zeitpunkt sowieso unheimlich viele Ängste hatte und dieser Gedanke der Sterblichkeit, das Auflösen meines Körpers und all das hat in dem Zeitpunkt zu dem Zeitpunkt zu einer extremen Nervosität in mir geführt, und die hat dann weitere Gedanken gestoßen. Mein Puls ging hoch, ich habe mich wirklich innerlich total nervös gefühlt und auf einmal
Boom bin ich in die Panik abgedriftet und dann habe ich, habe ich so einen Gedanken, den ich auch nicht vergessen habe, vergessen habe, war so okay was ist wenn jetzt auf einmal den Herztoff zuschlagen, so was was wenn das passiert und sobald diese Frage gestellt wurde, hat der Kopf natürlich angefangen die schlimmsten Vorhersagen zu generieren und ich war.
Ursprünglich nur auf dem Weg gewesen zu meiner Freundin, die damals auch an einem anderen Standort in Perth gearbeitet hat. Zu dem Zeitpunkt und ich wollte dort eigentlich nur hinfahren zu ihr und dann bin ich aus der S Bahn gestiegen und in der Bahnstation gewesen und bin förmlich losgerannt, um bloß nicht auf dem Weg irgendwie umzukippen oder so. Ich wollte wenigstens, dass sie noch da ist und wenigstens, dass es, dass ich mich komplett alleine. Fühle.
Und. Das klingt jetzt so extrem und für manch einen mag es auch so. What the Fuck klingen, aber ich glaub Menschen die die sich damit identifizieren, die die das verstehen, die, die denken sich nicht what The fuck, das ist nämlich. Für viele Menschen eine eine Realität in diesem Chaos, in diesem inneren Chaos zu leben, was ständig Panik inneriert und ne andere Situation, die mir auch in den Kopf gekommen ist, war.
Ebenfalls dort in Australien, und zwar zufälligerweise, das ist Pass gut, jetzt auch zum Dezember hier, wo diese Folge erscheint. Es war Weihnachten dort und Weihnachten ist es dort Hochsommer gewesen, also 40 Grad draußen, also Weihnachtsstimmung gab es einfach nicht, die Leute haben trotzdem. Gekauft wie verrückt die Einkaufs, diese Shopping Malls, die sind einfach überfüllt gewesen und unser Job damals war es halt in so Pop Stores türkische Importwaren zu verkaufen.
So und wir waren halt mittendrin in diesen riesigen Menschenmengen, muss man verstehen. Und an Weihnachten dann speziell das war der Tag Weihnachten, hatte ich so nen richtig komisches Gefühl. So ich bin morgens aufgestanden und es war schon, das ging so in die Richtung der Übelkeit, so ne Nervosität so nachdem Motto irgendwas passiert heute so das waren die Gedanken die mein Kopf angefangen hatte zu produzieren um das Gefühl wahrscheinlich zu rechtfertigen und dann dachte ich mir okay das Universum, das will mich vor irgendetwas gerade warnen so und mein neurotischer Verstand hat sich dann alle möglichen Szenarien ausmalen wollen. Und dann kam ein ein Gedanke, immer krasser. In mein Bewusstsein oder ist
eingedrungen und dieser Gedanke war okay was, wenn es heute zum Terroranschlag in ein Einkaufscenter kommt und dort, wo meine Freundin arbeitet? Und was, wenn ich, wenn ich hier mit diesem Gefühl gerade irgendwie vom Leben gewarnt werde und ich es in der Hand habe, das zu ändern? Und du kannst dir denken, was darauf folgt.
Dann nehme ich das absolute Chaos in mir. Und ich habe auch. Ich erinnere mich in der einen Folge die 1. Folge, wo ich über Ängste gesprochen hatte von dieser Situation im Flugzeug geredet und das war so n eigentlich identisches Gefühl, nur dass es im Flugzeug noch mal noch mal um weiten Krasser war, weil es dort einfach so dieses absolute. Ich bin ne Situation komplett ausgeliefert Gefühlbar und. Jedenfalls habe ich dann meine Freundin das auch gesagt und wir beide hatten dann mehr und mehr Angst bekommen und konnten gleichzeitig aber auch irgendwelche Rückzieher machen, weil wir wussten ja, hey, das sind einfach nur Gedanken auf einer rationalen Ebene konnten wir sagen, Hey, das sind wahrscheinlich nur Gedanken, die
nichts mit der Wahrheit zu tun haben, aber was, wenn doch? Und da ist dann dieser Restprozent, der dann was, wenn das doch irgendwie so ist und dass dieser eine Prozente gibt, einen dann so diesen Aufruf sein gesamtes Leben nach der Angst. Auszurichten und dennoch konnten wir keinen Rückzieher machen.
Das heißt, es war nämlich der wichtigste Verkaufstag für dieses kleine Unternehmen, für das wir gearbeitet haben. Wir kannten die beiden Inhaber sehr gut, wir waren befreundet mit denen während der Zeit und wir wollten natürlich sie nicht enttäuschen und jetzt sagen, Hey, weil wir gerade mega neurotisch sind und glauben, jetzt gleich den Terroranschlag in der Mall, weil wir haben komische Gefühle, wir können heute nicht kommen, das ging einfach nicht und dann, sie ist dann in ihre Shopping Mall gefahren und ich bin in meine Shopping Mall gefahren und man muss sich vorstellen dort in Australien, die haben gefühlt nur Shopping Malls weil es da draußen übertrieben heißt. Sich die Menschen tagsüber nicht
draußen bewegen, sondern in diesen klimatisierten, riesigen Konsumhöllen. Und ja, wir haben uns dann mehr oder weniger so in Tränen verabschiedet, und das war voll krass einfach und. Wir haben dann uns die ganze Zeit angerufen, um richtig in in dieser Angst, in dieser Panik, OK was, was, wenn, was, wenn jetzt gleich was passiert und man ist dann am Telefon und ob alles in Ordnung ist und.
Es war eben dieses Gefühl dieser kompletten Unsicherheit, des des absoluten Kontrollverlustes, und das war mehrere stundenlang nur purer Stress. Und ja, wie es Attacke endet. Natürlich ist nichts passiert so, und wenn ich heute darüber spreche, ja. Wenn ich heute darüber spreche, dann denke ich mir auch nur Alter.
Was ging denn bei euch eigentlich ab? Seid ihr überhaupt noch klargekommen? Aber ich will auch klarstellen, dass Stress und dass Angst so viel mit einem machen kann und das ist auch so viel in unserem Gehirn verändert, auch in der Aktivierung bestimmter Areale verändert das unsere Wahrnehmung der Realität einfach extrem.
Verschoben wird. Und wenn ich damals aus Sätze gehört hätte wie Deine Angst ist nicht real, sie ist nur in deinem Kopf, dann hätte ich gesagt, ja so what und was mache ich jetzt mit dieser Information, weil von mir aus mag sie nicht real sein, aber sie fühlt sich verdammt real an und auf einer biochemischen Ebene schüttet diese Angst Hormone aus, die auch eine sehr reale Auswirkung auf mein physisches und auf mein Psychisches, auf eine psychische Gesundheit haben. Das Wohlergehen haben und kurzum, ist mag vielleicht nicht die Realität sein, aber in dem Moment in meiner persönlichen Bubble, in meinem Bewusstsein.
Ist definitiv eine reale Sache für mein Denken, für mein Fühlen und auch für mein Handeln und. Trotzdem muss man sagen, schau mal, wir blicken jetzt, das ist gerade mal nicht mal 5 Jahre her. Ja, und innerhalb dieser paar Jahre ist so viel passiert und ich würde schon sagen, dass mein Leben nur 180 Grad Wendung genommen hat von diesem neurotischen, ängstlichen, angstbeladenen Bewusstsein, was ich dort erfahren habe zu einem Business, wo ich wirklich sagen kann, ich komme klar, digga. Die Frage ist natürlich auch, wie gelangt man jetzt dorthin? Gibt es nen step by step plan?
Ich glaube nicht, ich kann auch wieder nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten, ich kann jetzt hier nicht irgendwie mich hinstellen und sagen das ist jetzt die allgemeine Weisheit, die für jeden Einzelnen zutrifft, weil am Ende des Tages spielt es keine Rolle was ich hier sage, ich werde nur Sachen ausdrücken, die ich persönlich erfahren habe und die ich mit meiner Erfahrung untermauern kann, was für dich zutrifft, was auf dein Leben zutrifft, es ist nur für dich individuell entscheidend und oft ist es auch so und du kennst das sicherlich, du kannst super viel wissen von einem Thema haben oder du kannst auch die ultimative Weisheit in deinem Verstand angesammelt haben, aber Weisheit ist ja eigentlich letztendlich nur
durch Erfahrungen entstanden, durch Erfahrungen, die du selbst gemacht hast. Das heißt, vielleicht habe ich in dieser Folge und anderen Folgen über Themen geredet, die dich vielleicht auf einem rationalen, auf einer rationalen Ebene ansprechen. Du denkst darüber nach, aber auf der emotionalen und der intuitiven Ebene da.
Sind die Sachen vielleicht noch nicht so greifbar, aber in einem anderen.in deinem Leben macht es auf einmal Klick und dann checkst du es und kannst es auch für dich ganz anders noch mal integrieren und deswegen alles was ich hier sage soll einfach nur in in die Perspektive meiner persönlichen Erfahrung gestellt werden. Und was ich glaube und was am Anfang erstmal normal ist oder sich wichtig ist, sich sich bewusst zu machen ist die Akzeptanz, dass zunächst einmal sich sich klarzumachen, hey, es ist völlig normal, dass wir Angst vor dem Tod haben, es ist völlig normal, dass wir Angst haben, Menschen zu verlieren, die uns, die uns wichtig sind, das ist völlig normal, dass wir Sorge haben, was andere
Menschen. Wie es andere Menschen geht, wenn wir nicht mehr da sind und unsere gesamte Biologie ist in erster Linie darauf ausgelegt, zu überleben und fortzubestehen und daher gibt es für unsere Psyche wahrscheinlich nichts furchterregendes, als den Gedanken ans Ende, an die Sterblichkeit, um unsere eigene und die der Menschen, die wir so sehr lieben und. Es ist nun mal so, solange wir in diesem menschlichen Körper sind, fürchten wir den Tod.
Wir fürchten vielleicht nicht so den eigentlichen Punkt, den den Zustand, weil wir den nicht kennen, es ist ja irgendwie auch in Mysterium, worüber ich gleich noch mal sprechen möchte. Aber den Prozess des Sterbens, wir wollen uns nicht, wir wollen nicht, wir wollen nicht leiden, wir wollen nicht extrem Schmerzen ausgesetzt werden und auch, wie gesagt, diesen Gedanken, was könnte sein, wenn wir unsere liebsten zurücklassen oder von ihnen zurückgelassen werden, wie würden wir oder wie würden sie damit klarkommen, und das sind alles diese Vorhersagen, die unser Verstand produziert, und das ist ja der Ursprung jeder Angst, nicht das Leben in der Gegenwart würden wir in der Gegenwart leben, dann gäbe es keine Angst.
Angst entsteht in dem Moment, wenn du die Gegenwart verlassen hast, nämlich in dem Konstrukt. Deines Verstandes, der Gedanken formt, die über irgendwas, die von irgendwas handeln, was nicht eintrifft, mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9%. Ja oder oder Punkt Punkt also Angst entsteht definitiv nicht in diesem Moment, weil. Angst, wenn wenn sie wirklich berechtigt ist. Wenn sie wirklich eine Daseinsberechtigung hat, dann ist es eine absolute Stressreaktion. Das heißt, wenn jetzt das klassische Beispiel vor dir, der Säbelzahntiger steht, ja, das evolutionäre Beispiel für die Fight of Flight Reaktion.
Davon abgesehen, wenn jetzt irgend ne eigene Situation ist in deinem Leben wo du hier und jetzt wirklich um dein Leben fürchten musst, dann Boom. Du handelst dieser, dieser Stress, der dein Körper ausschüttet, das ganze Cortisol, was in in deinem Blut ausgeschüttet wird, das mobilisiert dein Körper, das treibt dich an, das ist dein Nervensystem wird aktiviert, deine deine Gefäße verengen sich und dein Herz pumpt schneller und du sollst einfach nur rennen oder kämpfen oder dich tot stellen, so und.
Ja, wenn diese Reaktion dauernd stattfindet, ohne dass ne reale Gefahr da ist, dann. Dann dann sind wir modern. Zeitalter nämlich wenn wir uns ständig den Drama Porn geben, das heißt ständig angucken, was auf der Welt für Tragödien passieren und ständig diesen diesem Stress aussetzen, ohne dass in unserem eigenen Leben, im hier und jetzt wirklich irgendein Grund dafür wäre, dass wir uns stressen müssten und unter Stress funktioniert unsere ganze Biologie auch anders, unsere Wahrnehmung der Welt ist anders, unter Stress aktivieren sich verschiedene Hirnareale, die Amygdala ist Überaktiv, das heißt, es werden noch mehr. Emotionen bzw noch mehr Hormone ausgeschüttet, die zu Gewissen. Extrem destruktiven Emotionen
führen und alles in allem kann das dann auch mit der Zeit, wenn das ein chronischer Zustand wird, ein wirklich anhaltendes, langanhaltendes Problem werden. Ich kenne das, ich habe das selbst erfahren und ich weiß, es ist absolut unschön ist und es auch nicht mir nichts dir nichts mit einem Buch gelöst oder jetzt eben in einem Wochenendworkshop aufgelöst, sondern man muss da wirklich. Mit Bewusstheit an die ganze Sache herantreten und es mal step by step wieder rekonfigurieren dieses neurodische System.
Und. Zurück einmal zu dem Thema Sterblichkeit und Tod Zurückgedriftet, und zwar in unserer Gesellschaft, in unserer Kultur muss man halt auch verstehen, dass wir nicht über den Tod sprechen, wir wollen auch nicht darüber sprechen, es ist n absolutes Tabuthema, Wir sprechen über Verjüngung, wir sprechen darüber, wie wir möglichst alt werden können, wir wollen mit der Medizin möglichst das Leben in aller Ferne verlängern, auch wenn eine Person extrem leidet, darunter möchten wir möglichst die Gesundheit noch weiter weiter vorantreiben und sagen, Hey.
Nur ein langes Leben ist ein gutes Leben und. Die Frage ist halt so OK, ist das wirklich so und. Und dieses ständige Tabuisieren von diesem absoluten. Grundlegenden Thema Wozu führt das? Es ist, es ist auch ihr sowieso total paradox, weil auf der einen Seite berichten Medien ständig über Todesfälle in irgendeiner Form, sei es jetzt irgendwelche Terroranschläge, flugzeugabstürze, irgendwelche. Mordfälle, was auch immer, es wird halt immer dadurch ja die negative emotionale Seite getriggert und es wird halt die Angst gefördert.
Aber auf der anderen Seite jetzt mal im Privaten, im freundschaftlichen, im familiären Bereich oder im schulischen Kontext. Wird nie. Wirklich bewusst mal auf dieses Thema eingegangen, auf ne ehrliche, auf ne offene Art und Weise, auch mit der verletzlichen Seite, wo man sagt, Hey, wir alle sitzen ja im selben Boot, wir alle fürchten uns davor.
Und dadurch würden wir, so zumindest das Gefühl bekommen, wir sitzen hier nicht alleine dran, weil das ist nämlich das Problem. Wir haben nämlich oft das Gefühl. Dass wir alleine sind mit unserem Problem. Doch das ist nichts, könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die ganzen Probleme, die du in deinem Leben hast, alle Gefühle, die du fühlst, seien sie positiven oder negativ, das alles fühlen auch Millionen oder Milliarden anderer Menschen in diesem Augenblick. Und wir tauschen so nicht darüber aus. In unserer Gesellschaft ist es halt üblich, dass Menschen hinter geschlossenen Türen sterben, wir schieben das Thema komplett aus unserem hedonistischen Sichtfeld, weil wir wollen immer glücklich sein,
wir wollen, wir wollen nicht altern, wir wollen keiner, keiner Krankheit ausgesetzt sein, wir wollen nicht sterben und ganz ehrlich, durch diese ständige Verdrängen haben wir einfach den Bezug zur natürlichsten Sache dieser Welt verloren, ändert aber nichts daran, dass es einfach die natürlichste Sache dieser Welt bleibt.
Und dass wir uns früher oder später sowieso mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Und die Frage ist dann, hey, wie kommen wir damit klar und man kann auch sagen, dass es ein spezielles Phänomen in unserer westlichen Kultur ist, dass wir das so verschieben, weil in anderen. Kulturen sei es jetzt im asiatischen Bereich oder im arabischen Bereich. Auch da ist das, da wird das Thema ganz anders gehandhabt, da wird oft mit umgegangen.
Ich mein, entweder leben die Menschen in Mehrgenerationshaushalten, wo es halt üblich ist, dass Menschen mit dem Alter Halt versterben, oder sie werden auf offener Straße bestattet, oder ich habe auch mal mit einem Kollegen darüber gesprochen, der aus Afrika kommt, und der hat mir erzählt aus seiner Kindheit, der erinnert sich noch gut daran, wenn der Leichnam durch die Straße geführt wurde.
Und alle Menschen drumherum aus Respekt auch diese Minute einfach nur geschwiegen haben. Und einfach man hat diese, man hat diesen, diese Demut in dem Moment gespürt, und diese Demut ist ganz wichtig, weil nur dann, wenn wir diese Demut fühlen, diese Demut vor dem Leben, vor dem vor der Kontrolle, die uns allen fehlt. Die Demut, die uns bewusst macht, hey, hier wird Grad n Leichnam durch die Straße geführt. Das bedeutet?
Die Zeit dieses Menschen auf Planet Erde ist um, ist vorbei, aber ich darf jetzt hier gerade sein, ich darf hier gerade das Leben erfahren, ich darf mich beim Menschen bedanken, ich darf mich verlieben, ich darf Herausforderungen angehen, ich darf Ziele verfolgen, ich darf. Essen genießen, nicht auf Luft atmen. Ich darf spüren, was es heißt zu leben. Die Frage ist also, was mach ich aus meiner Zeit, die mir verbleibt und.
Als ich. Als ich zum Beispiel das erste Mal wirklich mit dem Tod konfrontiert war, das war, das war bei meinem eigenen Vater. Der 2017 verstorben ist. Das war surreal. Das war, diesen diesen menschlichen Körper. Wieso ne Hülle einfach nur dort liegen zu sehen, das war so für mich ne ganz surrealer Moment, das war so deine ganze Realität wird auf einmal in Frage gestellt, du fragst dich wo ist, wo ist dieser Mensch, du merkst hey, da liegt nicht der Mensch, da liegt die Hülle dieses Menschen, aber die Seele das was in ihm gelebt hat, was diese Person ausgemacht hat in einer energetischen Form, ist nicht mehr vorhanden und deswegen fiel es mir auch so schwer.
Zu zu trauern, weil in mir intuitiv irgendwas so felsenfest überzeugt war. Dieser Mensch ist nicht weg. Dieser Mensch hat seinen Körper verlassen, aber dieser Mensch ist nicht weg und es war, ich kann es schwierig in Worte fassen, weil es für mich einfach so einen, das war mehr als ein Gefühl, das war so eine Intuition, einfach und.
Ich hab natürlich das Ganze auch für mich in meinem persönlichen Rahmen betrauert, weil auf einer physiologischen Ebene mit der Trennung eines Menschen auch von einem selbst etwas stirbt. Aber. Wie soll ich sagen, ich hab es dann nicht mehr weiter vorangetrieben, indem ich mir jetzt irgendwie ständig sag, ich muss mir Bilder angucken und wieder mich in diese Trauer reinführen und daraus ne Gewohnheit produzieren lassen. Das ist auch so die Gefahr unserer heutigen Zeit, dass man ständig immer wieder in diese Gefühle reinmanövrieren können, auch wenn man zum Beispiel von unserem Partner trennen oder so, wenn es vor 100 Jahren üblich war, dass wenn man sich von einer Person getrennt hat, da
hat man sich von dieser Person getrennt und dann war man getrennt, man hat auch die Realität, war dann getrennt, so man hat nicht noch diese ganzen Instagram Profile abgecheckt und den Partner noch Ewigkeiten gestalkt und dann noch diese ganzen Fotoalbum durchgeguckt und immer wieder. Diese Gefühle, die ja eigentlich in der Gegenwart gar nicht mehr vorhanden sind, konstruiert und damit wieder das eigene Leid erschaffen. Völlig unnötig.
Auf jeden Fall kann man auch gleich darüber sprechen, weil sie es in der Mail gesagt hat, dass dieses dieser Verlust des Glücksgefühls. Ich hab ja gerade darüber gesprochen, wenn es zu so einer Gewohnheit wird. Das heißt, wenn man sich ständig immer wieder in so nen Muster von Trauer reinführt, wenn man sich in so n Muster von Angst reinführt, weil man sich selber konditioniert damit.
Und ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, dass diese depressiven Phasen bei mir etwas fundamental in der Art und Weise verändert haben, wie ich das Leben erfahre, weil ich hab auch bis ich 20 war oder so relativ gelassen mein Ding gemacht. Ich hab, ich hab auf vieles geschissen, ich hab viel impulsiv gekauft und gemacht und getan und überhaupt nicht wirklich in Angst gelebt, sondern einfach gelebt, so würde ich rückblickend darauf sagen, wobei man auch hier den Rückschaufehler betrachten muss. Psychologischen Rückvorschäden der Rückschaufehler ist für Dinge aus dem Moment heraus immer ganz anders wahrnehmen, als sie dann wirklich waren.
Also es war sicherlich nicht immer nur positiv und immer nur Friede, Freude, Algorithm, ich hab auch mit. 18 mit 19 mein struggle gehabt. How ever. Jedenfalls hab ich dann durch diese diese schwierigeren Phasen so n bisschen auch dieses, dieses dieses Glücksgefühl verloren beziehungsweise hab ich mir es nicht mehr erlaubt glücklich zu sein und n Beispiel was ich auch dazu nennen möchte ist. Auch genauso die Situation Australien. Da kam es auch ganz oft zu Momenten, wo wir eigentlich mega happy waren.
Ich ich stell das zwar oft so dar, OK es war alles stressig und wir waren voll in Angst und alles alles einfach ne hui Bui. Es gab auch oft Situationen, wo es einfach schön war, wo wir am Strand lagen, wo wir einfach nur das Leben genossen haben. Aber und hier kommt dann wieder was ich meine mit dieser konditionierten Angst. In solchen Momenten hat ein Verstand, hat mein Verstand miteinander eingeflüstert, was wenn das nicht mehr so ist in Zukunft, was wenn jetzt in Zukunft irgendwas passiert und das hier nur ein Moment ist auf den Zurückgeschaut wird und unter diesem Moment leidet man dann, weil er so schön ist. Zum Beispiel ein gemeinsames Foto gemacht hatten in einem glücklichen Moment.
Dann kam im nächsten Moment dieser angstbeladene Gedanke, was ist, was ist, wenn das nur einer dieser Momente ist und. Was ist, wenn, wenn sie oder ich in Zukunft auf diesen Moment zurückschauen werde und dich dann trauen muss, weil es so schön war? Und das ist so ne extreme Selbstsabotage. Das ist so n.
Ich verbiete mir selbst glückliche Erfahrung zu machen. Ich verbiete mir selbst aus vollem Herzen zu lieben warum, weil aus vollem Herzen zu lieben, bedeutet auch aus vollem Herzen Schmerz zu empfinden und wenn du, wenn du viel Schmerz empfunden hast, mit denen du nicht klargekommen bist, dann verschließt du dich automatisch, denn deine Psyche will sich schützen in jeglicher Form und dadurch entstehen diese Gedanken, das sind Schutzmechanismen, das sind.
Schutzmauern, die man aufbaut, ob man sie will oder nicht, die baut man sich auf, damit man sich vor diesem potenziellen Verlust potenziellen Schmerz schützen will. Und das hat sich bei mir auch erst im Laufe meiner 20er entwickelt, tatsächlich so vor allem die Zeit zwischen 2124, wo ich das erste Mal wirklich in Anführungsstrichen mit dem Ernst des Lebens konfrontiert, konfrontiert, konfrontiert wurde. Da war so für mich die die erste richtige Trennung. Wo es also wirklich.
Ne absolut schmerzhafte Situation war, wo ich Handlungen bereute, wo ich Schuldgefühle hatte, ne neue Wohnsituation, die Einsamkeit, die soziale Isolation, dann dieser der Tod meines Vaters, dann bei mir wurde n Herz wieder ionisiert, dann war ich komplett broke. Er hatte kein Geld auf dem Konto. Hab auf einmal so meine gesamten Verhaltensweisen mal reflektieren müssen und klarstellen oder feststellen müssen, wie ich mich selber mein Dilemma gestürzt hab. Das heißt auch so mir selbst auch diese Schuld gegeben, dann diese absolute Orientierungslosigkeit vor allem.
Überhaupt nicht wissen, was man jetzt überhaupt aus seinem Leben machen will. Weißt du, du, du hast ein Abi gemacht, ich wusste für den Zeitpunkt, ich will nicht studieren und ich will auch nicht ne Ausbildung gerade, ich will irgendwas anderes, ich will mich selbständig machen aber gleichzeitig auch nicht. Die Eigenschaften der Disziplin, des des. Die Umsetzungspower gehabt das auch wirklich auf die Reihe zu bekommen und das alles zusammen.
Diese Last die ich auf meine Schultern getragen hab zu dem Zeitpunkt hat mich einfach dazu geführt, dass ich darunter zusammengebrochen bin. Mein psychisches Konstrukt ist einfach zusammengebrochen, es war einfach zu belastend und diese Belastung hat einfach zu so einem enormen Stresszustand geführt, der dann ja der lange angehalten hat und dann sich zu einem chronischen Stress entwickelt hat und das wiederum hat die Art und Weise beeinflusst, wie ich das Leben wahrgenommen habe, weil. Dieser, dieser, dieser Angstbeladene, diese Angst beladene, diese angstbeladene Visualisierungen, die Selbstgespräche dieses ständig fürchten um die Zukunft. Das hat sich zu einer Gewohnheit entwickelt und ab dem Zeitpunkt hat sich meine eigene Psyche so
verhalten. Wieso ein? Wieso? N nerviger Begleiter, der jedem glücklichen Moment so von hinten nen fetten Gehfehler verpasst. Wenn ich es, wenn ich es irgendwie ausdrücken müsste, dann so weißt du, du hast irgendwie das Gefühl, hey, alles Roger. Mir geht es gut und. Kommt dann dieser, dieser neurotische Verstand und will dir das alles auseinandernehmen? Warum es nicht gut ist?
Und wo wir jetzt noch mal über den Tod sprechen müssen, ist es wichtig zu verstehen. Ich hab ja gerade über diese Kultur gesprochen, der wir leben, aber auch unsere allgemeinen Glaubenssätze zu hinterfragen, denn. Wenn du jetzt nicht zufällig stark religiös erzogen wurdest und. Ja, du einfach auch.
Ich sag mal dieser dieser Kultur dich frei überlassen hast, dann wirst du wahrscheinlich mehr so in diesen Mainstream wissenschaftsparadigma sein, nämlich den Materialismus, das heißt, der Geist wird durch Materie erschaffen, also das, was du und ich jetzt gerade hier erfahren, das ist unser Bewusstsein okay, und dieses Bewusstsein wird durch die Aktivität und nur durch die Aktivität unseres Gehirns geschaffen, also ist diese Annahme und diese weit verbreitete Annahme. Dass ohne neuronale Aktivität, ohne die Elektrizität in unserem Hirn keine erfahrbare Realität möglich ist. Und das ist so darauf, auf diese Annahme wird Wissenschaft gemacht, in Neurowissenschaft gemacht, weil man halt klar sagen kann, natürlich, es gibt
direkte Zusammenhänge zwischen unserer Wahrnehmung und unserer und der Funktion des Gehirns. Das ist offensichtlich, wenn gewisse Bereiche meines Gehirns nicht richtig gesund funktionieren, dann nehme ich die Realität anders wahr. Also es gibt offensichtlich einen Zusammenhang zwischen Gehirn und Bewusstsein, aber. Dass das Gehirn der Erzeuger des Bewusstseins ist, das ist nie belegt worden.
Das ist nur eine Hypothese, das ist. Eine philosophische Betrachtung, und diese muss man sagen, diese Betrachtung wird heute auch durch mittlerweile hunderttausend, wenn nicht sogar Millionen von Menschen, die außerkörperliche Erfahrung oder sogenannte Nahtoderfahrung erlebt haben, widerlegt. Ich hatte in der vorherigen Folge dieses Thema mal ganz kurz angeschnitten, Nahtoderfahrung, und ich habe mir vorgenommen, da heute mal ein bisschen mehr darüber zu sprechen, und ich will gleich vorweg sagen, ich habe mich mit diesem Thema wirklich intensiv auseinandergesetzt, also alles, was ich jetzt hier mitteile, es sind Informationen, die ich nach besten wissen und Gewissen.
Reflektiert und gefiltert habe. Und ich möchte die jetzt nicht irgendwie einen neuen Glaubenssatz aufdrücken oder so ist es einfach nur eine alternative Perspektive. Auf die Frage gibt es ein Leben nach dem Tod und ich finde es wichtig sich zu fragen, weil. Die die Vorstellung oder die Idee, wie wir über unseren über das Leben machen Tod nachdenken, ist auch irgendwie so. Entscheidend für das Leben, was wir jetzt hier auf Erden führen, für den einen mehr als.
Sondern weniger. Aber für mich. Haben diese. OK, hier ist irgendwas im Raum umkippt. Zurück zum Thema. Für mich haben diese Erfahrungen, die ich mir angehört hab und ich hab mir auch viel wissenschaftliches Material dazu durchgelesen, ich. Hab 23 Bücher darüber gelesen. Wo, wo, wo rollen wir dieses Thema auf?
Zunächst einmal nach oder fahren? Der Begriff, der wurde in den 70er Jahren durch den Psychiater Raymond Modi bekannt und dieser. Dieser Psychiater, der hat 1975 n Buch veröffentlicht, das hieß Life Afterlife, und in diesem Buch hat er Berichte von Menschen gesammelt und auch analysiert, die klinisch tot waren und dann wiederbelebt wurden und. In der Zwischenzeit, wo sie klinisch tot waren, haben diese Menschen extrem lebendige Erfahrungen gemacht und das ist, das ist ja das Problem, weil.
Deren Gehirn hat keine elektrische Aktivität mehr aufgezeigt. Deren Gehirn war so gesehen Tod, da keine neuronale Aktivität mehr. Herzschlag nicht vorhanden, also der Körper war wirklich mit allen Lebensfunktionen raus. Und trotzdem berichten diese Menschen, nachdem sie wiederbelebt wurden, von Erfahrungen. Die Lebendige, die realer sind als alles, was sich hier auf Erden erfahren haben.
Und das ist schwierig zu greifen für uns, weil wir uns das nicht vorstellen können. Und ich will jetzt auch nicht sagen, Freu dich darauf oder freu dich nicht drauf oder irgendwas dergleichen, ich will einfach wirklich nur sagen, warte mal, hier gibt es. Eventuell. Eine andere Sichtweise auf das ganze Thema, die natürlich und du wirst es auch merken. In der Religion sehr oft gepredigt wird, und zwar von der Seele.
Die Seele, die den Körper verlässt und wir zurück zum Urbewusstsein Gott, Allah, Tao, dem Universum, wie auch immer du es nennst kannst einen Begriff einfügen, zurückfindet. Und diese Nahtoderfahrungen, von denen berichtet wird, die haben die Folgen so einem gewissen Schema. Also es gibt viele Gemeinsamkeiten da drunter und einige von denen sind zum Beispiel zunächst einmal, dass man den Körper verlässt. So, das heißt, die Person, die sehen ihren eigenen Körper, aber die haben keine persönliche Bindung mehr zu diesem Körper, die sehen diesen Körper und denkt sich so, Wow, das ist nur die Hülle, das ist nicht, das bin nicht ich, weil das ist so komisch, weil wir haben in diesem Alltagsbewusstsein, dem wir jetzt gerade sind, so ein
extrem Bezug zu unserem Körper, wir halten uns selbst für unseren Körper. Aber in dem Moment, wo sie den Körper verlassen. Gibt es diesen persönlichen Bezug nicht mehr? Und wie gesagt, das widerspricht unserem gesamten Alltagsdenken, dann haben man auch oft berichtet von dem Sehen von Farben, die man noch nie gesehen hat, vom von Klängen, die man noch nie gehört hat und.
Das heißt, es wahrnehmen, an und für sich hat sich nicht reduziert, sondern es ist förmlich explodiert. Man nimmt auf einmal so viel mehr wahr und. Dann hat man noch dieses Gefühl, dieses Gefühl, das intensive Gefühl, irgendwo nach Hause zu kommen und das oft oft sagen, die Berichten die Leute von dem Licht, auf das man zusteuert, also wieso diesen Tunnel, diesen klassischen Tunnel, der zum Licht führt? Und dieses Licht ist manche.
Aber wenn das Wort Gott, um es zu beschreiben, weil es so ne schöpferische Qualität hat, weil alles von diesem Licht auszugehen scheinen, dieses Licht nichts anderes ist außer pure Liebe, und wir reden hier nicht von der Liebe, die wir hier auf. Erden oft missverstehen, sondern wir reden hier von einem Zustand, der den schönsten der Natur ständig auf Erden millionenfach übersteigt.
Und auch Zeit ist so ein typisches Konzept. Was dort angesprochen wird in diesen Erfahrungen, nämlich dass Zeit nicht mehr vorhanden ist. Also es ist ne absolute Zeitlosigkeit, Zeit existiert nicht mehr und. Ja, auch so ne Sache. Wie soll man sich das vorstellen, wenn man es nicht selbst erfahren hat?
Schwierig auch ne interessante, auch ne interessante Sache, die oft erfahren wird ist so ne Lebensrückstellung live Review, das heißt die Seelen, die Person, die Menschen, keine Ahnung wie ich das nennen soll. Die erfahren nochmal, also wirklich erfahren, nochmal Momente in Ihrem Leben, so Schlüsselmomente, das müssen gar nicht so große Momente sein, aber es waren anscheinend so Schlüsselmomente, die für ihren Lebensweg ganz entscheidend waren und es ist interessant, weil sie das nicht einfach wieso eine Erinnerung erinnern, wie wir es hier tun, wir erinnern uns an irgendeine Situation und danach ein paar Sekunden ist die Erinnerung wieder in ein paar Fetzen aufgesplittert, nein, es ist wirklich 100% die reale
Erfahrung, in der sie noch mal drin stecken, und dieses Mal nehmen Sie die Erfahrung nicht nur aus ihren eigenen Blickwinkel war, sondern sie fühlen und sehen und erfahren das gesamte Ding noch aus der Perspektive des anderen, also mit dem sie in dem Moment interagiert haben. In dem Moment werden auch ganz viele Dinge auf einmal klar.
Das heißt, man fühlt noch mal mit voller Intensität all das, was man bei anderen ausgelöst hat, sowohl Glück als auch Schmerz, und wir reden hier von Intention, von dem. Von den Absichten, die man in dem Moment gepflegt hat. Und wie gesagt, die Rückschau ist keine so ne Erinnerung, wie wir sie hier konstruieren, ist es n komplettes erfahren mit einem viel größeren Verständnis, mit einer absoluten Urteilslosigkeit, das heißt? Man guckt sich die Situation nicht an und Judge dann. Ah, das hab ich falsch gemacht.
Ich bin so ein schlechter Mensch, sondern man schaut und man versteht die Ursache, die Wirkung, die Reaktion, die Reaktion und man lernt auf einmal mit so einer, mit so einer tieferen Wahrnehmung, warum die Dinge passiert sind, wie sie passiert sind. Dann gibt es noch, dass Leute davon berichten, dass sie Verwandte getroffen haben, oft Verwandte, die sie noch nicht mal kannten.
Und die hier ja. In ihrer menschlichen Zeit gar nicht. Dass. Die es in der Menschlichkeit gar nicht kannten. Punkt oder n Download von Informationen, dass man auf einmal das Gefühl hat, man versteht auf einmal alles, man versteht es so tiefgreifend und so groß und so. Ja, so facettenreich das. Dass keine Fragen mehr offen sind, keine Frage mehr offen ist und auch so ne entscheidende Aussage, die ich gehört hatte, war so ne.
Schilderung von einem Professor, der diese Erfahrung hatte. Der vorher bekennende Atheist war, der gesagt hat, ich glaub an nichts Spirituelles, ich glaube an nichts Höheres. Für mich ist hier und jetzt die Realität alles, was es zu glauben gibt, Punkt. Und er hat das so erklärt. Wenn du wenn du nen Traum hast in der Nacht ja dann, dann bist du in diesem Traum. Dein Bewusstsein ist in der Handlung dieses Traums verfangen, aber sobald du aufwächst aus diesem Traum checkst du auf einmal.
Das ist so ne realitätsverschiebung, du checkst auf einmal, dass du geträumt hast. In dem Moment bist du also dir bewusst darüber, du hast geträumt. Und er hat das erklärt, wo er seinen Körper verlassen hat. In dem Moment war das genauso ne Art Realitätsverschiebung, das war so OK, wow, das war nur die menschliche Erfahrung, das war auch nur dieser Traum, das war wieder dieses Gefühl, ich Wache auf auf einer höheren Ebene und so, das ist jetzt eben nur zu kurzer Rand darüber, was diese Gemeinsamkeiten, das Schema ist. Sind also diesen Erfahrungen, die geschildert werden, was für Schlüsse kann man jetzt daraus ableiten, Menschen, die derartige Erfahrungen gemacht haben, haben nicht nur. Die komplette Angst vorm Tod
verloren also. Die berichten wirklich von einem kompletten Verlust der Angst. Viele sagen sogar, sie freuen sich darauf. Sie kommen darüber hinaus aber auch mit einer tiefen Weisheit und Erkenntnis zurück. Und darunter sticht vor allem eine Erkenntnis immer wieder raus heraus, sondern dieser lautet, es geht im Leben nicht darum, wie viele materielle Dinge wir angehäuft haben, wie viele Akademische gerade wir an unserem Lebenslauf hinzugefügt haben und. Ja wieviel wieviel Geld wir in unserem Bankkonto gesammelt haben.
Es geht in erster Linie darum, wie authentisch haben wir gelebt und wieviel Liebe haben wir mit anderen geteilt, wieviel Mitgefühl haben wir mitgeteilt, kurzum, wie haben wir uns als Menschen verhalten und wie haben wir aus unseren Erfahrungen hier gelernt und wie sind wir mit allen anderen Lebewesen umgegangen und. Draußen Schlüssel Aussage ist das die einzige Kraft und wirklich die einzige Kraft die in diesem Universum überdauert und alles kreiert ist die Liebe und. Das klingt so.
Ich weiß nicht, das kann so n bisschen sehr romantisch, sehr profan klingen von mir aus. Aber wenn du dich auch mit der Spirituellen, also wenn du dich mit spirituellen Inhalten mit spirituellen Lektüren befasst und das Ganze auch breit breit. Fächerst wie ich das im letzten Jahr gemacht hab, ob das jetzt irgendwie im hinduistischen Bereich ist oder im christlichen Bereich, angefangen auch vor Monaten die Bibel zu lesen, Du findest immer wieder diese Schlüsselaussagen, diese ethischen Richtlinien und Menschen.
Nahtoderfahrung erlebt haben. Die Berichten letztendlich genau von diesen Prinzipien, ohne dass sie vorher, und das ist auch wichtig zu erwähnen. Aus einer gewissen Kultur stammen müssen oder ein gewisses Alter haben, ist ein gewisses Geschlecht oder religiösen Glauben. Nein, das fächert sich in ganz unterschiedlichen Menschen dieses diese, diese Erkenntnis, und ich hab auch oder ich ich verlink auch in den Shownotes einfach mal so die besten Quellen und Ressourcen, die man sich dazu geben kann, wenn man das möchte und dann kann man sich sein eigenes Bild daraus daraus kreieren, in jedem Fall. Die Frage OK Jonas, das ist alles schön und gut. Ne du redest von Naht und Erfahrungen, aber im Endeffekt ist es jetzt glaubst du wirklich
dran das ist echt oder nicht und um ehrlich zu sein guck mal im Gegensatz zu den Menschen die diese Erfahrung selbst gemacht haben hab ich keine Ahnung ich ich ich sitz hier nur am Mikrofon und ich spreche darüber im Gegensatz zu ihnen weiß ich es nicht, aber ich kann daran glauben und das ist der Punkt glaube und warum kann ich daran glauben weil es mir im Moment hilft hier und jetzt. Das Leben mehr zu genießen, die Erfahrung zu genießen, aufs Leben klarzukommen.
Ich hab mich auch mit der Gegenposition ausführlich beschäftigt und das ist nicht so einfach, wenn man an etwas glauben will, wie ich das jetzt tue. So, es ist nicht einfach, wenn man sich selbst widerlegen will oder den Glauben. In irgendeiner Form konfrontieren will, weil es auch hier wäre. Es ist die Angst vor der Unbekannten, das Aufgeben eines.
Eines Selbstbilds, was man angefertigt hat, das ist, es ist Angst vor diesem, ich könnte falsch liegen, um ein Lebenslüge. Aber ich will, dass es halt einfach auch wirklich Down to Earth hier bleibt und ne ausbalancierte Schilderung bleibt und ich möchte nicht zu sehr nach. Ja, nach einem extrem klingen.
Ich möchte einfach in der Mitte bleiben. Das Problem ist aber auch, wenn man sich mit der Gegenposition beschäftigt, dass viele Wissenschaftler vielleicht auch implizit und insbesondere Neurowissenschaftler aus einem Glauben heraus agieren, und zwar, sie wollen glauben, dass das Gehirn das Bewusstsein kreiert, weil auf dieser Annahme basieren ganze Theorien, Karrieren, Lebenswege etc.
Und sich einzugestehen, dass das. Vielleicht eben nicht der Fall ist, dass das Gehirn nicht der Erzeuger des Bewusstseins ist, sondern. Ein Filter des Bewusstseins, das bedeutet, unser Gehirn ist wieso eine, wieso ein Radiosender, der das Bewusstsein empfängt und dann in einer gewissen Frequenz einen Ton gibt, in dem Fall die Erfahrung unseres Lebens hier und jetzt, oder besser gesagt, wenn du Fernsehen guckst. Dann ist die Frage.
Du schaust Fernsehen, aber aber das Programm, was du dort schaust, ob es jetzt Netflix ist oder ob es jetzt wirklich ne klassische Fernsehsendung ist. Wird es durch den Fernsehen ausgestrahlt? Beziehungsweise die Frage war bisschen unpräzise. Ja, es wird durch den Fernseher ausgestrahlt, aber ist der Fernseher der Erzeuger dieser Sendung, so könnte man es fragen.
Die Antwort lautet natürlich Nein, ist nicht der Fernseher ist n Empfänger dieser Sendung und das Programm switcht je nach je nach Frequenz und so ähnlich. Verhält es sich? Vielleicht in unserem Gehirn, weil die Aussagen, die man von diesen Menschen hört, dass das Bewusstsein, die Erfahrung, die Wahrnehmung nicht eingeengt wird, sondern förmlich sich ausweitet, dass man nicht weniger Farben und weniger Klänge usw wahrnimmt, sondern. Viel mehr Töne und und Farben auf einmal wahrnimmt, das würde. Dieser Theorie auf jeden Fall mehr Kraft geben. Und zum Thema, ob es Halluzinationen sind oder ob es nur Produkte sind, von gewissen Hirnströmen oder Hormonen oder finalen elektrischen Entladungen. Es gibt da einen Haufen Ansätze,
die die Wissenschaftler haben, um das Ganze so zu widerlegen. Wir kommen nicht drum rum zu sagen, dass Nahtoderfahrungen Hyperreale subjektive Erfahrungen sind, nicht real, hyperreal. Ein Beispiel. Du hörst jetzt gerade diesen Podcast. Du hörst meine Worte, du bildest dir vielleicht deinen eigenen Reim auf das, was ich hier gerade sage und in jedem Fall machst du jetzt gerade in diesem Moment die Erfahrung in deiner Welt, in deinem kleinen Universum, daran besteht kein Zweifel, du lebst jetzt in diesem Moment.
Kein Zweifel, jetzt stell dir vor ne Stunde später, jemand kommt zu dir und sagt Nee stimmt nicht, du hast eigentlich gar keinen Podcast gehört, du hast eigentlich nur ne mentale Repräsentation von elektrischen Impulsen wahrgenommen, die die dein Gehirn auf eine bestimmte Art und Weise interpretiert hat.
So. Dann würdest du wahrscheinlich sagen, Shut the fuck up. Ich weiß, dass ich ein Podcast gehört hab. Ich weiß, dass ich das erfahren habe. Ich brauch dafür nicht deine objektive Bestätigung oder irgend ne Erklärung und genauso ergeht es eben Menschen, die die Senatorfahrung erlebt haben und darunter sind ganz verschiedene Bevölkerungsgruppen, darunter sind Ärzte, darunter sind Wissenschaftler, auch Neurowissenschaftler, darunter sind Menschen, die in der Regel glauben vorher hatten und der widerlegt wurde durch die Erfahrung whatever. Fakt ist.
Ist ne Erfahrung und diese Erfahrungen, die sind auch zu einem gewissen Grad überprüfbar, nämlich wenn Menschen berichten, sie verlassen ihren Körper, müssen sie auch berichten können, was um sie herum passiert und das können sie, sie können es wahrheitsgemäß wiedergeben, wenn sie wiederbelebt wurden, die können 1 zu 1 wiedergeben, was in diesem Raum vorgefallen ist. Sie können aber auch wiedergeben, was kilometerweit woanders vorgefallen ist.
Wenn Sie sich dort aufgehalten haben, und sie geben es wieder, wie es wirklich passiert ist. Das bedeutet, Ihr Bewusstsein hat anscheinend wirklich ihren Körper verlassen, daran besteht kein Zweifel. So warum, warum, Jonas, warum erzählst du das jetzt alles? Ich will einfach nur ne interessante Perspektive auf dieses Thema Totwerfen vielleicht eine Perspektive, mit der man an das Leben herangeht und sagt, Weißt du was? Vielleicht?
Ganz vielleicht ist es nicht das Ende, vielleicht ist es erst der Anfang und vielleicht ist Planet Erde eine interessante Erfahrung, die wir machen müssen, die sich manchmal sehr schwierig anfühlt, die manchmal sehr leidvoll ist. Aber es ist nur eine Erfahrung, und die ist vorübergehend, und diese Erfahrung ist sehr. Zu schätzen, weil nicht jeder diese Erfahrung machen darf. Allein die Tatsache, dass wir unter diesen. Abermillionen Spermien, die einzigen waren, die es geschafft haben, die Eizelle zu befruchten und jetzt hier dieses menschliche Leben erfahren dürfen ja schon crazy, oder? Aber wie auch immer in der heutigen. Wissenschaftlich dominierten Welt. Haben wir oft nicht mehr diese
Verbindung zu dem höheren Spirituellen selbst? Wir fühlen uns Unverbunden und der Zustand unserer mentalen Gesundheit ist oft auch ein Ausdruck dieser fehlenden Verbindung. Und wenn wir nur an wissenschaftliche Ergebnisse glauben, das können wir machen, wenn du Bock drauf hast. Ich bin ein absoluter Freund, ein Fan der Wissenschaft, aber wir?
Können nicht die Wissenschaft für alles heranziehen. Wir finden einfach noch keine messbaren Belege für das Jenseits. Stattdessen sind so viele Menschen überzeugt. Ohne Gehirn gibt es mich nicht. Das heißt, ich muss jetzt alles aus meinem Leben rausholen, ich muss jetzt alles, jeden Spaß haben, den ich haben kann, ich muss alles anhäufen, was ich anhäufen kann, und weißt du was nach mir die Sintflut, ob ich mit meiner Umwelt gut umgehe oder nicht umgehe, ob ich mit anderen Menschen gut umgehe oder scheiß doch drauf, weil ich bin eh bald weg who the fuckers.
Aber was ist, wenn es genau umgekehrt ist? Was ist, wenn es wirklich eine gravierende Auswirkung hat, wie du hier und jetzt mit anderen umgehst, mit dir selbst umgehst, mit deiner Umgebung umgehst? Was ist, wenn das eine tiefgreifende. Und. Wichtige. Auswirkungen hat. Auch wenn du dich unwichtig fühlst.
Und darauf weisen genau diese Erfahrungen hin. Und weißt du was? Vielleicht ist dieser ganze Materialismus, dieses Gehirn erzeugt Bewusstsein, denken, auch nur ein Aberglaube, genauso wie die Menschen jahrhundertelang felsenfest überzeug davon waren, dass die Erde eine Scheibe ist oder n anderes Beispiel vor 70 Jahren hat man noch in der Wissenschaft, in der Medizin Lobotomie betrieben, das ist ein Eingriff am Frontallappen, bei dem Verbindungen im Gehirn mechanisch zerstört werden, das hat man gemacht. Um psychische Erkrankungen zu heilen. Und dafür hat man auch aktiv geworben. Und dafür wurde in den 40er Jahren sogar Nobelpreis in Medizin verliehen.
Und heute blicken wir darauf zurück und machen eine Facepalm und denken und wie konnten Menschen das Glauben, dass das. Hilft. Der Punkt ist, wieso sind wir so arrogant und glauben, dass wir jetzt schon alle Erkenntnis besitzen würden? Wieso sind wir so ignorant und geben nicht auch anderen Ansichten und anderen Sichtweisen und hören zu und geben diesen Sichtweisen Raum für eine alternative Wahrheit? Wissenschaft ist ein work and progress. Es ist nie endgültig.
Wissenschaft widerlegt sich ständig, das ist ja Wissenschaft, das ist der Sinn von Wissenschaft, Fragen zu stellen mit einem offenen Geist und. Wenn man sich selber verschließt und das das habe ich das Gefühl, das tut diese selbsternannten objektiven, Rationalisten oder atheistischen Materialisten oder radikalen Skeptizisten, wenn man sich davor verschließt und meinen, man muss es unbedingt widerlegen, man. Muss jeglichem Humbug sofort den Boden unter den Füßen wegreißen. Man muss die Party ruinieren.
Warum denn ruinieren wollen? Wieso nicht einfach mal die eigene Skepsis skeptisch betrachten? Ein Glaube, dem Menschen hilft. Ein besseres Leben zu führen. Warum diese diese diese Energie da reinstecken, den Menschen zu sagen, dass er falsch liegt. Ist mir ist egal, woran du glaubst. Mir ist egal wie du.
Deine dein Höheres selbst nennst. Das geht, wie gesagt. Immer. Um das Handeln in der Gegenwart im hier und jetzt. Wie gehst du mit dir, dem Leben und anderen Menschen, die jetzt um das ist alles, was zählt, und wenn dich dein Glaube dabei unterstützen, besserer Mensch zu sein und mehr Liebe in allem, was du tust, zu teilen, sage ich dir mit ganzem Herzen go for it.
Und das ist die Art und Weise, wie ich auch selbst mit diesem Hintergrund umgehe, warum ich mich so Tiefgreif mit diesen Themen beschäftigt habe und es immer noch tue, weil unsere Ideen, unsere Vorstellung vom Tod definieren, bestimmen, wie wir unser Leben hier und jetzt führen. Und diese NDIS, diese Nahtoderfahrung liefern einfach ne alternative Perspektive. Diese, die die allgemeinen Glaubenssätze in Frage stellt. Und.
Was ist, wenn, wenn der Tod nicht die Endstation ist, sondern in Wahrheit nur ne Transformation zurück in unsere ursprüngliche Form? Was ist, wenn wir nichts zu befürchten hätten, in Wahrheit nicht zu befürchten hätten, nur unser Ego, weil es drauf gehen wird? Was ist, wenn Planet Erde nicht das endgültige Ziel darstellt, sondern eher ne Art spirituelles Boot kämpft?
Unsere Seele ist die eben aus Erfahrungen, Lehren und Herausforderungen wächst. Und mit dieser Vorstellung nicht dem Ende, sondern erst im Anfang handle ich hier und jetzt mit weniger Angst. Und darauf kommt es an. Ich gebe mein bestes, Liebevoller zu handeln, aufrichtiger zu sein, ehrlicher zu sein.
Es klappt nicht immer, aber es klappt immer öfter, weil es meine Intention ist und ehrlich auch mir selbst gegenüber, weil ganz ehrlich, in Anbetracht unserer Sterblichkeit, warum? Ich mich zurückhalten mit meiner Wahrheit. Warum sollte ich mich verstecken, warum sollte ich meine Liebe zurückhalten, warum sollte ich Angst haben, wie Menschen mich beurteilen könnten, warum sollte ich Angst?
Haben, was andere Menschen über mich denken könnten, in spätestens 2 oder 3 Generationen ist mein Name vergessen und das ist nicht traurig, das ist befreiend. Weil ganz ehrlich, du bist frei, du kannst machen, was du willst. Das einzige, was dich daran hindert, das zu tun, was du wirklich tun willst, ist deine Angst.
Und auch die Angst vor der Meinung anderer Menschen. Aber ganz ehrlich, denkt daran, dass die Meinungen anderer mehr über sie selbst aussagt als über dich selbst. Du bist nicht verantwortlich für das, was andere denken. Du bist auch nicht verantwortlich für das, was andere fühlen. Du bist verantwortlich für deine Authentizität, für deine Integrität, dafür, dass du felsenfest in dir stehst, mit deinen Werten aufrecht.
Und. Ja, mach dir einfach bitte bewusst, worauf du im Leben wert legen willst und ob diese Werte das sind, was du tief im Herzen für richtig und wichtig hältst. Und oft. Steht diese Angst vor dem Ende auch deshalb, weil man seine Zeit nicht wertschätzt und weil man sie einfach verstreicht? Wortwörtlich.
Du kannst heutzutage jeden da draußen irgendein Bild von dir verkaufen. Du kannst jedem etwas vormachen, aber Tatsache, du kannst niemals dich selbst belügen, weil du kennst die Wahrheit immer. Also. Was tue ich, um damit klarzukommen? Ich akzeptiere mich, ich akzeptiere meine Ängste, ich akzeptiere meine menschlichen, psychischen, biologischen Facetten, meine Schwächen, meine Imperfektion, wenn ich das tue, dann akzeptiere ich auch die anderer Menschen und ist das einfach definitiv nicht, aber es ist eben erstrebenswert, diese Akzeptanz, diese Offenheit und diese Liebe walten zu lassen, weil wir reflektieren das, wir sind nicht abgetrennte Kleine wie Individuen in dieser Welt, alles ist in einer sehr
komplexen, sehr tiefen Art miteinander verwoben und verbunden. Die Luft, die du atmest, das Essen, das du isst, die Erfahrung, die du mit anderen teilst, das ist alles ein großes System, ein großer Organismus und auch aus Astronauten berichten, wenn sie auf diese Erde blicken. Sie sehen nicht die Ländergrenzen, die sozialen Realitäten, die wir geschaffen haben, das ist Afrika, das ist Europa, nein, das sind Begriffe, in Wahrheit ist es hier ein großer Organismus, und wir leben hier zusammen in dieser Welt, und das heißt.
Wenn du. Anderen aufrichtig, liebevoll und freundlich begegnest. Dann ist das auch eine Handlung, die du dir selbst offerierst. Wir sitzen hier gemeinsam an einem Boot. Und die Fahrt ist so viel angenehmer, wenn man einander gern hat und lernt, miteinander klarzukommen. Und das ist nicht immer einfach.
Ist schon klar, dass es nicht mal einfach ist. Ich bin auch n Mensch, ich verstehe das, aber was haben wir denn für ne Wahl? Und. In dem in dem Sinne ist unsere Wahl klarzukommen. Und jetzt noch mal, um die Folge wirklich praktisch noch mal abzuschließen, ja, weil natürlich das jetzt alles auch sehr spirituelle Perspektiven. Sind.
Was was kann man tun, was kann man tun, um klarzukommen, wenn man diese Ängste hat, was kann man tun, um auf die Mail zurückzukommen, wenn man sein eigenes Glück immer sabotiert, wenn man sich schon zu einer Gewohnheit gemacht hat, immer in Angst zu leben? Und da habe ich am Anfang erwähnt, man muss sich neu konfigurieren in Anführungsstrichen. Also zunächst einmal erstmal die Frage stellen. Nee, zunächst einmal erstmal Akzeptanz üben lassen, Akzeptanz walten lassen, so Akzeptanz dafür, dass meine Zeit begrenzt ist.
Deine Zeit, meine Zeit, whatever ist begrenzt. Irreversibel kommt nicht mehr zurück. Jede Sekunde, die wir hier gemeinsam verbringen, läuft eine Richtung. Und du wirst das Gefühl kennen, wenn du deine Zeit nicht wertgeschätzt hast. Du kennst das Gefühl, diese Selbstablehnung, dieses Gefühl von was hab ich heute schon wieder nur für sagen gemacht.
Dieses Prokrastinieren der eigenen, des eigenen Lebens. Betrachte mal deine Bildschirbzahlen, zum Beispiel Handy. Bei manch einem beträgt diese Bildschirm seit 4 Stunden, bei anderen 7 Stunden. Oder mehr. Keine Ahnung, aber wieviel Bildschirmzeit auch immer du dort sehen wirst, frag dich doch mal, wenn du nur eine einzige Stunde dieser Bildschirmzeit wegnehmen würdest. Und diese eine Stunde in Dinge investieren würdest, die dir wirklich Bedeutung schenken, die dir was bedeuten, sei es das Lesen eines Buches, das kreieren irgendeines Projektes, whatever. Wenn du dir Zeit nutzen würdest, jeden Tag. Dann würden sich nach einer Woche 7 Stunden ergeben, nach einem Monat fast 30 Stunden
ergeben. Und in einem Jahr? Ja, die Rechnung kannst du selbst machen. N Paar mehr Stunden. Fakt ist. Du würdest deine Zeit anders wertschätzen und das ist oft der Grund, warum wir Angst haben, weil wir uns Zeit nicht wertschätzen und Angst entsteht doch oft von aufgrund von selbstsabotierenden Verhaltensweisen das Aufschieben oder Missachten von Werten und Zielen, deren persönlich wichtig sind. Ich habe den Podcast schon sehr viel über solche Dinge gesprochen, wie Ernährung, Schlaf allgemein, Bewegung, das sind alles so grundsätzliche Sachen, die wir integrieren müssen.
Wir kommen nicht drum rum, damit unser Mechanismus, unser biologischer Mechanismus uns nicht im Weg steht, wir müssen dafür nicht mehr tun, oft ist es das Gegenteil, wir müssen weniger tun, weniger Zeit am Handy, weniger Zeit mit irgendwelchen stumpfen Medien, die uns nur vollsaugen mit. Ingam Nonsense, weniger Geld ausgeben, weniger Essen, so weniger von dem Ganzen, was wir ständig machen, um uns abzulenken und. Es ist auch vielleicht praktisch, sich einmal die die Gedanken zu machen.
Hey, wie verbringe ich die erste halbe Stunde und die letzte halbe Stunde meines Tages, wie verbringe ich die ersten letzten 30 Minuten des Tages? Was ich für mich sagen kann ist, es hilft mir, wenn ich die ersten 30 Minuten etwas tue, was mich grounded, was mein Weib in einer gewissen Frequenz einstellt, wenn ich nicht sofort ans Smartphone gehe und nicht sofort mich ablenken will, sondern wenn ich zum Beispiel mich erstmal um mich kümmere, mich Pflege, Gebet, spreche, Meditiere, ein bisschen Gedanken aufschreibe oder was lese, whatever und dasselbe auch abends, dass ich mein Gehirn Raum gebe, runterzufahren, dass ich.
Diesen ganzen mentalen Konstrukt Zeit gebe zu verdauen. Damit ich nicht mit diesem gesamten Karussell einschlafen muss, also morgens den richtigen Input zu füttern, damit die Software für den Tag geschrieben wird und abends. Diesen diesen Organismus, auch die Zeit und Raum geben, um runterzufahren und sich zu entspannen.
Dafür kann man verschiedene Sachen machen. Es gibt die Methode des Journal links, dass man diese wiederkehrenden belastenden Gedanken aufschreibt und dadurch mal in Perspektive setzt und auch hinterfragt, etwas lesen, etwas, das einen mit inspirierenden Gedanken versorgt. Lesen ist mehr als nur einfach lesen lesen ist ein meditativer Prozess, du liest die Gedanken eines anderen Menschen und diese Gedanken wiederum forme deine eigene Gedankenstruktur und das Macht was mit dir, also auch hier darauf achten, welchen Input du dir einverleibt.
Und im Grunde genommen einfach die Verantwortung übernehmen für deinen Informationskonsum. Denk dran, was sind dein Verstand, hineingeht, das wird auch dort verarbeitet und. Weil sie ne Mail gesagt hat auf der Welt passiert gerade so vieles und ich bin nur mit mir beschäftigt, das ist normal. Wir sind alle nur mit uns beschäftigt, jeder Kreis um sich selbst. Weil was willst du auch an den ganzen Sachen ändern, du kannst nicht kontrollieren, was alles auf der Welt abgeht, aber es liegt an dir, wie du damit umgehst und was du auch davon konsumierst lässt du dich von dem ganzen Leid anderer Entertainen oder willst du etwas Positives zum kollektiven Bewusstsein beitragen, indem du selbst verantwortlich deinen energetischen Weib oben hältst?
Und das bedeutet im Ausdruck der Liebe zu handeln. Anderen Menschen ein gutes Gefühl zu geben, einfach nur mal zu lächeln, ob du deine Zähne schön findest oder nicht, später aber keine Rolle. Ein Lächeln ist etwas, weißt du, Worte sind einfach nur Worte, Worte sagen nichts aus, wir Menschen haben Worte, sind ne relativ neue Erfindung in der evolutionären. Menschheitsgeschichte so was wir fühlen ist, den ist der Weib anderer, ist die Körperhaltung, der Ton unserer Sprache, der. Diese Gerannten, diese genannten subtilen Wahrnehmungen. Und wenn du einfach wirklich dich gut fühlst in deiner Haut, wenn du einfach dein Weib oben hältst, wenn du klar kommst. Und du teilst das mit der Welt,
dann trägst du dazu bei, dass es allen ein wenig besser geht. Und du konzentrierst dich einfach darauf, das Beste aus dem gegenwärtigen Moment zu machen, denn es ist kein Geheimnis, die Zukunft existiert nicht, die Zukunft entsteht in diesem Moment, du Kreierst die Zukunft jetzt, basierend auf dem, was du jetzt. Tust.
Weißt du, in dieser spirituellen Welt habe ich auch oft das Gefühl, dass die Menschen einfach zu sehr zu einem Reim darauf machen, dass man alles noch spiritueller tun müsste. Ich muss mehr meditieren, ich muss noch mehr Affirmation aufsprechen, ich muss noch mehr beten, ich muss noch mehr diese ich muss noch mehr jenes, aber ein weiteres ist auch oftmals eine Flucht Strategie wieder, es ist spirituelles Ego, es ist eine Identität, die man sich aufbaut, um dieses ganze Spiritualitätsthema weißt du, was wirklich zählt?
Die Art und Weise, wie du jetzt handelst. Das ist alles. Nicht mehr und nicht weniger. Mindset ne. Mindset was soll ich sagen, aber was ich sagen kann ist so n klassisches englisches Sprichwort Action Curse Sphere also. Wenn du einfach rausgehst, aktiv bist und nicht die ganze Zeit grübelst und dir Zeit nimmst, um ständig Dinge in deinem Verstand wieder hoch zu spucken und wieder runter zu runter zu runterzuschlucken. Die beste Strategie, um mit Angst klarzukommen, ist aktiv zu sein, das heißt rauszugehen, neue Dinge zu unternehmen. Am besten können wir noch mit anderen Menschen kann es auch alleine das Ganze machen, das ist nicht schlimm, auf jeden Fall diese Inaktivität, dieses rumsitzen und sich Gedanken machen darüber, was man anders
machen sollen oder was man, was alles passieren könnte. Das ist eine gefährliche Mechanismus. Je länger du nämlich darum sitzt und nichts tust und irgendwas aufschiebt, je länger du im Bett liegen bleibst, morgens, je länger du zögerst irgendwas umzusetzen, desto mehr Zeit hat nämlich dein Verstand und damit auch die innere Bitch, um dieses ängstliche Gefühl in dem Moment zu rechtfertigen und dich damit weiter deine Handlung zu sabotieren.
Deswegen just do it bester Marken Slogan Ever handle einfach gerade dann, wenn du die Angst verspürst. Go all in weil. Die Angst ist ne Vorhersage in dem Moment ne Vorhersage deines Verstandes, aber was ist, wenn diese Vorhersage nicht stimmt? Wenn du nichts tust, dann beschädigst du die Angst. Du gibst der Angst.
Also das Go, du hast mich richtig gewarnt, das war genau richtig, du gibst sozusagen die Bestätigung an dein Gehirn weiter. Wenn du aber rausgehst, die Angst konfrontierst und dabei erkennst, die Angst war nur Bullshit, dann sagst du deinem Gehirn diggi, es gibt nichts zu befürchten Chill mal du brauchst nicht ständig.
Diese komischen Vorhersagen über Dinge machen, die sowieso nicht eintreffen werden. Ob es Angst vorm Fliegen ist, Angst vor anderen Menschen zu sprechen, Angst, das falsch zu sagen, Angst, sich selbst hier in diesem Podcast aufzunehmen und mit anderen Menschen zu teilen, Angst vor anderen kritisiert zu werden, Angst, die Wahrheit zu sagen, dadurch verurteilt zu werden. Tatsache ist, die meisten unserer Ängste sind irrationale Vorhersagefehler unseres neurotischen Verstandes, der evolutionär konzipiert wurde, um unsere biologischen Funktionen aufrechtzuerhalten.
Die Ängste treten in 99% aller Fälle nicht ein. Aber in fast Prozent hundertprozentaler Fälle halten sie dann davon zurück, unser Leben bewusst zu leben und unter den Herausforderungen zu wachsen und Initiative zu ergreifen und das zu tun, was wir wirklich tun wollen. Nochmal, die Angst löst sich auf, indem du aktiv wirst und genau das tust, wovor du dich fürchtest.
Weil dann schaffst du ne neue Erfahrung in deinem Hirn und damit widerlegst du diese Vorhersage. Also. Was ich sagen will? Don't Wait wart nicht auf den großen aha Moment, in dem dir alles plötzlich so klar wird. Dieser Moment wird nicht kommen. Wie viele Bücher habe ich gelesen, um Dinge aufzuschieben, die ich eigentlich tun wollte? Weil ich geglaubt hab, dass das Buch mir dann endlich den Arschtritt gibt zu sagen, jetzt, jetzt machst du es und es gibt mir den klaren Weg, der Weg ist nie klar, du gehst den Weg und dann wird er klarer, aber der Weg ist nie klar. Das Leben ist nicht klar, wir haben keine Kontrolle, wir können einfach nur den nächsten Schritt folgen und das Gefühl in diesem Moment.
Ich vertraue dem Leben, dass alles sich so verhält, wie es sich verhalten soll. Das können wir aufrechterhalten. Ich. Also. Sobald du anfängst. Bewusst zu werden. Bewusst über diesen Ängsten zu stehen. Sobald du aktiv wirst rausgehst, wirst du mehr Energie verspüren. Du wirst wieder ne tiefere Verbindung verspüren und dir wird es gut gehen, weil. Das Gefühl folgt der Handlung, nicht umgekehrt. Und.
Deswegen funktioniert Dankbarkeit auch auf diese Art und Weise. Wenn du dich spana und Benschen Bedankst oder bei einer höheren Kraft bedankst, was der Sinn jedes Gebetes ist, dann wirst du dich dankbarer fühlen. Nicht vorher, nicht indem du jetzt darüber nachdenkst. Wie fühle ich mich dankbar, wie fühl ich mich dankbar, indem du Dinge tust. Für die du Dankbarkeit fühlen kannst, erst die Handlung, dann das Gefühl, nicht umgekehrt.
Und. Ja, was was möchte ich jetzt noch sagen? Ich möchte sagen, dass. Wer diese wundervolle Möglichkeit bekommen haben, einer menschlichen Erfahrung teilzunehmen. Dass wir diese wundervolle Möglichkeit bekommen haben, unser Bestmögliches zu geben. Und dass du in diesem Moment, während du diese Worte hörst, schon alles hast, was du brauchst, um klarzukommen. Und das?
Dass der Tod nichts ist, wovor du dich fürchten musst, solange du jetzt lebst. Jetzt lebst nicht einfach nur existierst. Nicht nur funktionierst jetzt. Lebst. Und. Ich schließe das alles einmal mit einem Kapitel aus dem Buch ab. Aus dem Buch kommt klar dicker, wenn du es noch nicht gelesen hast.
Der Link zum Buch ist in den Shownotes und das Kapitel lautet die Angst vor der Wahrheit. Memento mori, bedenke, du musst sterben. Die ernüchternde Weisheit aus dem antiken Rom wurde in den Triumphatoren während ihrer glorreichen Siegeszügels Ohr geflüstert. Während dieser Strahlen, verhoben und bejubelt vor der Menge durch die antiken Straßen geführt wurden, waren es ausgerechnet Sklaven, die in diese nüchterne Wahrheit mit auf den Weg gaben. So sehr die Sieger auch im Augenblick ihres Triumphes schweben, wurden sie zeitgleich mit der unvermeidlichen Realität ihrer Sterblichkeit konfrontiert. Diese bewusste Mahnung, diese stete Erinnerung an das Ende, dass uns alle erwartet, diente
dazu, ihr Aufgeblähtes Ego zu zähmen und sie auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Online. Wir nehmen uns heute alle wie Triumphatoren, jedoch fiel uns der Dämpfer für unser Aufgeblähtes Ego. Wir sind heute so distanziert vom Sterben, dass wir vergessen haben zu leben. Der Tod wird in dieser Gesellschaft tabuisiert, in unserer scheinbar idealen Realität darf er nicht geschehen und deshalb haben wir auch keinen Bezug zur natürlichsten Sache dieser Welt.
Der Tod geschieht hinter getrennten Krankenhauswänden, aber nicht in unserem alltäglichen Leben, in Wahrheit aber ist die Sterblichkeit die einzige Sicherheit, die wir in diesem Leben haben, es ist die Garantie, die mit jeder Geburt einhergeht. Gott ist Tod, schrieb Nietzsche. Und wir konnten ihn bisher auch nicht wiederbeleben.
Ja gut. Dann bohr einfach mal ein Loch. Ja. Ja, in diesem Sinne. Ich kann dich kontrollieren, was meine Nachbarn treiben, ich hab mich schon n bisschen erschrocken, ich dachte mir jetzt, was mach ich hier gerade? Gott ist tot, schrieb Nietzsche. Und wir konnten ihn bisher auch nicht wiederbeleben.
Religiöse Botschaften wurden durch die Offenbarung der Wissenschaft verdrängt, doch diese bietet noch keine Belege für das letzte Fragment, das Jenseits, das uns jahrhundertelang hoffnungsvoll zur Seite stand. Wir stehen immer noch vor der Frage, warum sollten wir das Leid des Menschseins auf uns nehmen, es im wahrsten Sinn des Wortes ertragen, wenn es am Ende doch bedeutungslos scheint.
Für die meisten von uns ist der Gedanke an den Tod kein angenehmer Zeitvertreib. Doch er wird unvermeidlich, wenn die Realität dich einholt und ihr vor Augen führt, dass das, was noch vor einem Augenblick als selbstverständlich galt, in Wahrheit begrenzt ist. Vielleicht nennt das Leben eines geliebten Menschen, vielleicht gehst du selbst am Rande, ohne nach, ohne danach gefragt zu haben, wirst du dich früher oder später mit der Frage, wie komme ich damit klar auseinandersetzen müssen. Es gibt keine Garantie für das, was du und ich jeden Tag erleben dürfen, es gibt keine Garantie für die Menschen, die jetzt auf unserer Reise begleiten.
Kurz gesagt, es gibt keine Garantien für gar nichts. Denn das Leben schuldet uns nichts, wenn du die Realität in ihrer vollen Klarheit erleben willst, dann musst du deine Sterblichkeit ins Auge blicken und all die unangenehmen Gefühle, die du bis dahin verdrängt hast, annehmen, denn sie sind echt die Angst vor Verlust, Schmerz und Einsamkeit.
Es sind die Urängste jedes Menschen, vieles, was wir tagtäglich tun, ähnelt mehr einer Flucht und mit dem unausweichlichen Ende umzugehen. Und diese Angst loslassen muss man sie erst mal zulassen, bereitet ihr das Thema unangenehme Gefühle. OK, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um sie zu fühlen. Was auch immer du gerade fühlst, fühl es, lass es zu und akzeptiere.
Ohne den Tod gibt es kein Leben und auch keinen Sinn, nach dem wir streben, ohne den zeitlich begrenzten Rahmen, der unser Dasein prägt, gäbe es gar keine Möglichkeit, so etwas wie Erfüllung zu erleben. Denk einmal darüber nach. Lebenszeit ist wie Gold, sie ist nur deshalb wertvoll, weil sie begrenzt ist. Solange man also den Tod nicht als Realität akzeptiert, wird man weiterhin an einer Illusion flüchten wollen. Dabei wird man seine Zeit nicht wertschätzen, sondern wortwörtlich verstreichen.
Mit einem Smartphone in der Hand den Social Media Feed entlang. Aufgrund der Angst verlieren wir uns in Belanglosigkeiten. Das Ego unser ich Konstrukt klammert sich aus Angst vor seiner Auflösung an Probleme und materielle Statussymbole. Es sind all die Dinge, die unserem Ego eine nötige Bestätigung verleihen. Eine Daseinsberechtigung, ohne die es nicht existieren könnte. Da haben wir uns in der modernen Kultur oft über die Größe unseres Egos definieren.
Streben wir nicht nach wahrer Entfaltung, sondern sogar inszenierter Selbstdarstellung. Wir streben nach Karrieren, die mehr Soziales Ansehen generieren, nach Autos, die mehr Blicke kassieren, nach Kleidern, die den fragilen Selbstwert kaschieren, nach Profilen, die mehr Likes generieren, nach Followern, die den fehlenden Lebenswinn kompensieren.
Dabei gilt, je größer unser Ego nach außen hin wirkt, desto größer ist auch die Angst, alles wieder zu verlieren. Doch wozu überhaupt dient dieses ganze Spiel, dieses Spiel, bei dem wir gehetzt durch die Gegend rennen, dabei nach mehr Glück und Besitz streben, um schließlich von Monat zu Monat nur für die Tilgung eines weiteren Kredites zu leben?
Um bloß nicht zur Rot zu kommen. Denn in der Ruhr liegt nicht nur, wie man so schön sagt, die Kraft, sondern auch der reale Fuck Up, das innere Chaos, das man ein Leben lang mit sich herumträgt, die geistige Realität, die man aufgrund all der weltlichen Ablenkung gerne besieht. In der Stille tief in uns im Kern unseres Seins kennen wir die Vergänglichkeit alles materiellen Scheins.
Wir wissen, dass das echte, das unbezahlbare nicht mit Status oder Prestige zu tun hat, vielmehr sind es die Momente um die und die Verbindungen, die den wahren Wert des Lebens ausmachen, und im Grunde geht es um Liebe, um die emotionalen wahren, die wir in unserer Zeit auf diesem Planeten hinterlassen haben, wir leben ewig in der Liebe, die wir mit anderen Teilen, doch sterben in der Trennung, dem Mangel, dem Hass, den wir mit unserem Verstand erzeugen, wir leben in diesem Moment. Von unserer Sterblichkeit bewusst. Wir leben jetzt gerade deshalb, weil wir den Tod als die wichtigste Bedingung des Lebensspiels akzeptieren. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit. Und ich verweise an dieser
Stelle nochmal auf das Buch. Den Link dazu findest du in den Shownotes und gleichzeitig solltest du es auf Spotify hören. Da ist auch ein Q and a, was du beantworten kannst. Ich stelle da immer wieder mal Fragen unter den Folgen, wenn es dir nicht aufgefallen sein sollte, is mal erfrischend und wenn du einfach auch mal eine offene Frage hast, darfst du sie gerne auch einfach stellen.
Ich werde in der nächsten Folge darauf eingehen und ansonsten findest du alle Ressourcen, alle Quellen, alles weitere ebenfalls in den Shownotes und. Ja, ich habe nichts zu sagen außer Namaste Digger und vielen Dank für deine Aufmerksamkeit für deine Zeit und danke, dass ich das hier machen darf und dass es Menschen gibt wie dich, die sich für diese Themen interessieren. Und ich würde sagen, bis zum nächsten Mal. Komm einfach klar.
Komm einfach klar. Mach's gut. Ciao, ciao.