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Shownotes
(EP69) Ein authentischer Leitfaden, wie man mit dem ständigen Wandel des Lebens klarkommt.
In dieser Episode widmen wir uns den unabwendbaren Veränderungen des Lebens und wie wir lernen können, besser damit klarzukommen. Es geht hierbei vor allem auch um meine persönlichen Erfahrungen und um die Herausforderung – inmitten des Struggles und der Unsicherheit – bei »sich selbst« zu bleiben und die eigene Anpassungsfähigkeit zu stärken.
Themen, die unter anderem behandelt werden:
• Umgang mit Veränderungen: Wie können wir flexibler werden und Veränderungen im Leben positiver begegnen?
• Bewältigung von positiven und negativen Lebensereignissen: Warum beeinflussen uns beide Arten von Ereignissen und wie können wir ein Gleichgewicht finden?
• Tools zum Klarkommen: Strategien für mehr Resilienz im Alltag – Praktische Tipps und Techniken, um besser mit Stress umzugehen.
• Die Rolle des Vertrauens und der Hingabe: Wie sie uns helfen können, bewusster und gelassener durch Zeiten des Wandels zu navigieren.
Diese Episode ist für jeden gedacht, der sich mitten im Wandel befindet oder sich auf bevorstehende Veränderungen vorbereiten möchte. Es geht darum, innerliche Klarheit zu entwickeln, flexibel zu bleiben und die »Kunst des Klarkommens« in allen Lebenslagen zu meistern.
Namaste Digga ❤️
Jonas
P.S. Alle wichtigen Infos und Ressourcen – rund um das Buch, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr – findest du hier: linktr.ee/kommklardigga
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuenfolge.com. Klar. Dicker. Mein Name ist immer noch Jonas und immer noch weil er hat sich nicht verändert, denn heute geht es um Veränderung, es geht darum. Wie man mit dem Wandel des Lebens klarkommt. Und vielleicht steckst du gerade in der Situation, wo du viel Veränderungen durchmachst. Wir alle waren es in der Vergangenheit, zum Beispiel durch die Pandemie oder durch wirtschaftliche und werden in der Zukunft noch offen sein.
Und privat ist man immer wieder in Situationen, in Phasen, wo viel Veränderungen vonstatten geht, wo wenig Stabilität da ist, wo keine Routine da ist, wo man das Gefühl hat, OK, jeder Tag ist ein bisschen chaotisch und es. Ist anstrengend und. Veränderung kann positiv wahrgenommen werden negativ wahrgenommen werden.
In jedem Fall ist Veränderung herausfordernd und in dieser Folge möchte ich darüber sprechen, wie man am besten mit dieser Herausforderung umgehen kann. Es geht also nicht nur darum, dass ich dir sage, du musst die Veränderung in deinem Leben akzeptieren und dann kommst du schon klar, nein, es ist eben nicht so einfach und ich möchte heute die viel wichtigere Frage dahinter beantworten, nämlich wie, wie kann man mit Veränderung klarkommen, wie kann man akzeptieren und es. Geht da deshalb um eine Menge Perspektiven und vor allem auch um meine persönlichen Erfahrungen mit diesem großen Thema.
Und. Zugegeben, ich habe diese Folge auch ein Stück weit für mich selbst produziert, weil ich mir selbst mit ein paar wichtige Dinge wieder ins Bewusstsein rufen, ein paar wichtige Perspektiven, weil es ist auch gerade bei mir wieder so ne Phase von immenser Veränderungen im Leben und. Anders als in den vielleicht vergangenen Jahren ist diese Phase aber diesmal mega.
Mega schön und ich komme gerade ungewöhnlich gut mit all dem klar. Und deshalb will ich auch die Frage stellen, was tue ich denn im Moment, dass das der Fall ist. Und diese Folge ist quasi so eine Art. Blue man, so ein Leitfaden für den. Fall der Fälle, dass. Ich in Zukunft vielleicht mal nicht so klar kommen sollte mit Veränderung, was vielleicht irgendwann mal der Fall sein könnte, weil. Wie du weißt.
Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. So und. Alles in allem geht es einfach um Perspektiven und ich möchte n paar Geschichten Drop n paar Erfahrungen Robben die mit dem. Die mit diesem Thema Zusammenhängen und die vielleicht dabei helfen können. Den Wandel des Lebens, dieses diese, diese Achterbahn offen anzunehmen und sie zu fahren und sich mehr noch mit vollem Vertrauen in diese Arbeit zu setzen und dann zu sagen, Let's Go. Und wenn ein Looping kommt, dann nehme ich den mit und ich nehm die Arme hoch und ich vertraue darauf. Ich habe sicherheitsbügel.
Orgelt. Ja, das war die Metapher. Aber von welcher ganz entscheidenden Veränderung? In meinem Leben spreche ich eigentlich. Es ist so. Aber tief durch ein. Und aus ich muss mal ein bisschen Anspannung lösen. Ich merke immer, wenn ich folgen anfange. Ich. Habe immer so eine immense sie. Ja so ein Druck in mir. Und er baut sich dann immer halt innerhalb der ersten 20 Minuten. Aber ich hab gemerkt, ich bin jetzt gerade ein bisschen zu Unterdruck, hau aber jetzt gerade wenn du diese Folge hörst, befinde ich mich mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit seit wenigen Tagen in einer komplett neuen Rolle in meinem Leben, denn.
Ich bin Papa geworden. Und das lassen wir mal sacken. Und natürlich, du kannst vielleicht vorstellen, wie viele Veränderungen sowas mit sich bringt. Und ich will diesen Prozess der letzten paar Monate, der letzten 9 oder 10 Monate ein bisschen Rahmen, weil. Es ist natürlich so. Es hat sich. Es hat sich privat viel verändert in der Beziehung.
Hat sich was verändert. Das ist meine Persönlichkeit, verändert, viele Werte haben sich neu ausgerichtet, hat mehr Klarheit entwickeln können, also hat man hat eine neue Rolle hineinwachsen müssen, aktiv und nicht nur passiv, sowas passiert einfach nicht nur mit einem, sondern muss auch diesen Prozess aktiv mitnehmen und dieses Wachstum ist in gewisser Form auch mit Wachstums Schmerzen verbunden, das heißt jetzt nicht unbedingt physischen Schmerzen, sondern mentale Schmerzen im Sinne von gewissen Anstrengungen, die man auf sich nimmt, gewisse Überwindung des Egos und auch auflösen von.
Verwirrungen und. Ja, du, du steckst auf einmal in so einer Situation. In der du dir keine also in der du einfach keine Ahnung hast, was passieren wird. Also du machst dir auch Gedanken um so viele Dinge. Um so viele Dinge, die unklar sind, die unkontrollierbar erscheinen und. Ich hab richtig gemerkt, wie das Gehirn. Gar nicht aufgekommen ist, weil diese Illusion von Beständigkeit gefehlt hat, diese Illusion von.
Alles ist alles bleibt so, wie es ist. So, du kennst dieses Gefühl. Du stehst morgens auf und alles ist, wie es ist. Aber natürlich ist es nicht so. Es ist nur das Gefühl, dass das so ist. Und das Gehirn ist so ne kleine Vorhersage Maschine und in diesem Fall. Im Falle von der Phase, in der wir uns befunden hatten, die letzten Monate, konnte eben die Zukunft nicht mehr vorhersagen über die Zukunft eben eine Wundertüte ist. Und deswegen waren diese letzten hatte auch nicht direkte Konfrontation mit.
Gewissen Ängsten mit gewissen Annahmen, die man auch hatte und die einen ganz unbewusst geleitet haben in dieser Welt und. Trotzdem möchte ich auch ganz klar betonen, diese Zeit hat mir so viele. Schöne Erkenntnisse. Mitgegeben, für die ich wirklich dankbar bin. Und ich möchte einfach. Ein paar dieser Sachen heute einfach teilen, in der Hoffnung, dass sie auch dir. In deinem Leben gerade dienen können und. Sieht dabei helfen können, mit dem Wandel, den du vielleicht gerade durchmachst, besser klarzukommen. Und ich habe gerade angeschnitten mit dem Gehirn und dieser Vorhersage der Vorhersage Maschine und deswegen auch die Frage, um seine zu erörtern.
Warum? Warum haben wir Menschen Schwierigkeiten mit Veränderungen, was warum fällt und warum fällt es so schwer, warum, warum wehren wir uns so krass dagegen? Und ich spreche jetzt hier gar nicht so von diesen negativen oder schmerzhaften Veränderungen wie eine Trennung, Entscheidung, Verlust, eine Diagnose oder andere Schicksalsschläge, sondern.
Ich rede auch von. Von positiven Dingen wie jetzt zum Beispiel ein Umzug in eine neue Stadt oder. Antritt einer großen Reise zusammenkommen, Partner als Ausländer, Jobs oder eben auch Schwangerschaft und Geburt sind, das sind Veränderungen und eine Veränderungen haben haben eines gemeinsam. Es ist eine neue Situation und diese neue Situation verursacht erstmal unserem Nervensystem ein ein aktivierungs Zustand man. Fühlt sich OK aktivierter macht sich mehr Gedanken. Man man man merkt hey irgendwas passiert hier, weil für unser Gehirn ist der Ausgang einer Situation nicht mehr genau vorhersehbar und das fühlt sich erstmal unterm. Strich stressig.
An. Und wenn dieser Stress. Für eine längere Zeit zum Beispiel anhält und nicht auf ne gesunde Art und Weise reguliert wird. Wenn man zum Beispiel irgendwas, irgendwas krasses passiert. Man wird so aus einem Today rausgeworfen und statt dieser Sache jetzt bewusst sich bewusst damit zu auseinanderzusetzen und diese Gefühle zu fühlen und sich auch über Lösungen Gedanken zu machen, flüchtet man zum Beispiel, lenkt sich ab, man.
Betäubt sich, möchte mit der Realität nichts zu tun haben. Dann kann dieser Stress auch auf Dauer extrem zermürbend sein für die Psyche und für die Gesundheit im Allgemeinen. Und entscheidend ist jetzt also. Dass man sich, egal was für eine Veränderung im Leben macht, dass man sich anpassen kann, möglichst schnell anpassen kann, weil.
Diese Anpassungsfähigkeit entscheidend ist letztendlich, um klar zu kommen und deshalb die Frage, wie kann man diese Anpassungsfähigkeit fördern. Und um diesen diesen Faktor mit dem Stress nochmal bisschen zustellt, gerade Anekdote ein. Und zwar. In Australien. Wir waren also ich muss irgendwo aufräumen, 2019 und 2019.
Wenn ich nach Spanien gegangen war letztes Jahr, wo ich als Promoter gearbeitet hatte, und das war, wie gesagt, ich hab das glaub ich schonmal erwähnt, ich weiß es nicht, aber es war eine anstrengende Saison. Und wir haben 34 und einer Sonne gehabt und das war für den Körper natürlich ne auch ne stressige Phase, eine stressige Zeit, natürlich auch viel viel Spaß gehabt und viel viel viel gemacht und viel erlebt, aber das ist auch wie gesagt eine Art von Stress und das kostet Energie und nach dieser Zeit. Also 2019 Spanien muss ich auf jeden haben. Meine Partnerin und ich uns kennengelernt und wir sind dort zusammengekommen.
Sie hat auch dort gearbeitet. Nachher stand dann auch die Frage, OK, was machen wir jetzt, wie gehen wir den Weg gemeinsam was, was können wir als nächstes tun und dann haben wir noch ein paar Wochen festgestellt, OK, wir haben jetzt ein bisschen Geld beide zurückgelegt, wir wollen beide noch irgendwie reisen gehen und haben uns entschieden, wir buchen jetzt ein Ticket nach Australien. So, und es war so, dass wir halt seit Mai gearbeitet hatten, Anna glühenden Hits in der glühenden Hitze in Spanien, wir waren quasi von der Sonne schon bis aufs Äußerste auseinandergenommen worden und dann, hinter diesen Umständen sind wir dann nochmal nach Australien, wo gerade Hochsommer anfing im Ja, Oktober, November,
wir waren an der Westküste in Perth. Und das war wieder so. N eine immense Veränderung also erstmal eine Partnerschaft ist neu, zusammen mit einem Partner ist ja auch Veränderungen die Situation in Spanien, das ist auch ne gewisser Stress dort immer n. Wirkt dann die Situation in Australien, wo man sich jetzt denken könnte, das Idealbild, man geht nach Australien, alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, man hat super viel Spaß und man chillen am Strand und man kauft sich irgendwie einen Van und dann fährt man die ganze Küste entlang und macht Schöne.
Bilder und man sieht Kängurus und Koalas und. Ja nee, war halt nicht. So, wir waren halt beide in dem Modus. Wir hatten nicht die krassesten Rücklagen, wir konnten jetzt nicht 34 Monate chillen. Sondern mussten uns eigentlich innerhalb der ersten 23 Wochen um einen Job kümmern. Das heißt, es war relativ schnell ein ja relativ großer Stress, wieder nach dem Motto, Hey, wir kommen jetzt hier, wir haben beide mega den Jetlag, wir mussten erstmal darauf 456 Tage klarkommen mit der Zeitumstellung und alles. Dann.
Bist du wieder in einer kompletten neuen Umgebung? Du bist erstmal so. Ja du brauchst erstmal Zeit um dich anzupassen, du hast richtig gemerkt, wie das Gehirn auf Hochtouren arbeitet und es auch jeden Tag sich anfühlt, wieso nen unterschwelliger Stress, also so n Strom in dir. Du kannst nicht richtig runterfahren, weil du weißt, hey, ich hab noch keine Wohnung, wo ich jetzt leben kann.
Ich muss jetzt von RB pendeln, dann weiß ich auch gar nicht, wo bin ich hier eigentlich so, ich bin 16000 Kilometer von der Heimat entfernt, fucking Auto fahren andere Richtung, man muss aufpassen, dass man die Übersicht überfahren, weil es mir wirklich fast einmal passiert. Unachtsamkeit einfach und. Ja, es waren so viele Fragen im Kopf. Es war auch für eine neue frische Beziehung ist super herausfordernde Zeit und es hat uns auch unglaublich zusammengeschweißt, aber es war auch immer ein krasser Balanceakt.
Also ich will das auch hier nicht romantisiert darstellen, es war alles, es war alles. Und dieser Stress, den wir dort beide wahrgenommen hatten, wir beide hatten damit zu kämpfen. Wir waren, wie gesagt, eigentlich von der Laune her. Wir hätten nichts mehr gebraucht als einen tiefen Winter im Haus.
Chillen mit einem warmen Tee und einfach den ganzen Tag nicht viel Unternehmen. Stattdessen fahren wir jetzt. Hochsommer, teilweise 40 grad, Bus, S-Bahn die ganze Zeit links, rechts, beide in ihrem Job, beide immer vollkommen ja beschäftigt und beide waren halt auch so am Abend einfach nur auf so und wir wollten das Kopen wir wollten uns irgendwie besser fühlen, schnellstmöglich entspannen und essen war unser Way to go zu dem Zeitpunkt also wir haben beide nichts konsumiert oder so unsere Droge war Zucker wir haben wir haben uns übertrieben viel Eis und Schokolade am Abend reingezogen und wir lachen doch heute noch drüber aber wir sind auch uns beide bewusst. Dass das.
Wir hatten keine Wahl, wir muss, wir waren so. Ich war noch nie in meinem Leben so Edikte nach einer Substanz wie Zucker. Also es war wirklich krass. Also am Abend hat mein Kopf mir 0% Ruhe gegeben. Wenn ich nicht diesen Verlangen nachgekommen bin. Teilweise haben wir um 22:00 Uhr. U bestellt und sind dann irgendwo hingefahren zu einem Laden, der bis 24:00 Uhr hatte um dort dann noch um 10:00 Uhr uns Eis zu kaufen und irgendwelche Chips und so.
Also wirklich verrückt und wenn ich darüber rede, dann gib mir Ada, das ist gar nicht so lange her und ich fühle mich einfach als eine komplett andere, kommt anderes Wesen gewesen, was ich da erlebt habe. Ja, Mann und. Dieser, dieser unterschiedliche Stress, und davon möchte ich eigentlich sprechen, dass mein Gehirn nicht klar vorhersehen konnte, was ist jetzt, wie geht es weiter, was bringt die Zukunft, so keine richtigen Pläne aufgestellt.
Dieser Stress hat dazu geführt, dass sich die kleinsten Sachen schon aus der Bahn geworfen haben. Also ich hab, ich hab es hat gereicht, wenn ich morgens einen Kaffee getrunken hab, dass ich dann in der s Bahn saß und ne Panikattake bekommen habe, also wirklich. Einfach ne Panikattake. Ich hab gemerkt mein Nervensystem wird sofort überfahren von diesem Koffein.
Ich bin nicht draufgekommen, das heißt ich konnte auch keinen Kaffee mehr trinken zum Beispiel. Eine andere Situation war, wir waren beide abends von der Arbeit gekommen. Wir haben uns irgendwo in der Stadt getroffen, sondern von dort aus wieder weiter, dann nach Hause gefahren und es war relativ spät abends also.
Relativ heißt 20:00 Uhr oder so. Und die S Bahn war auch gut voll. Und dann saßen wir da drin und auf einmal über kam mich der Gedanke, ich muss jetzt hier raus, weil es passiert hier, was passiert gleich was Schlimmes drin. Und dann habe ich mir schon vorstellen, was passieren könnte. Ich habe die Leute. Gescannt, geguckt, OK, was könnte passieren? Ich glaub ich hab in der Folge über Angst auch mal über die Situation im Flugzeug gesprochen, das war ziemlich ähnlich, nur nicht ganz so Abgespaced jedenfalls war in der S Bahn mit meiner Partnerin und.
Ich habe ja gesagt, wir müssen jetzt müssten auf jeden Fall aussteigen. Ich habe das Gefühl, passiert irgendwas und dann sind wir ausgestiegen. Standen wir da und dachten es OK. Und jetzt? Und. Dann war ich an dieser Station mit ihr und dann dachte ich, gleich passiert was. Ich. Das war voll da. Ausgestiegen sind.
Was machen wir uns ging von einer Angst in die nächste Panik und wieder so weiter. Also es war wirklich anstrengend und ich habe auch die ganze Gefühl gehabt, als würde mir das Leben irgendwelche. Geheimnisvollen Signale geben wollen. So nach dem Motto Oh, pass auf jetzt, o pass auf da, Oh, das ist gefährlich unten.
Also wir waren ständig so in diesem Fight or Flight Gefahr. Und interessanterweise hatte ich während der Zeit auch unglaublich viele Dejavus und. Ich glaube, das hängt. Also, das war so meine Theorie, so rückblickend. Ich. Habe keine Ahnung ob das stimmt oder nicht, aber für mich war das so das Gefühl, dass wenn wir in diesen extrem stressigen Phasen sind, ist ja bekannt, dass unser Gedächtnis nicht so gut arbeitet, dass wir gewisse Dinge nicht so gut abspeichern. Weil einfach andere Prozesse entscheidend sind im Moment. Dass ich viele Orte wieder gesehen habe, in denen ich mich täglich befunden habe.
Zum Beispiel den Weg zur Arbeit, und dass ich das aber mehr und mehr angefühlt wie Deja vu, weil diese Erfahrung nicht so richtig integriert wurde in mein Gedächtnis oder so. I Don't know war mein Gefühl. Und. Ja, es war alles in allem wirklich. Die Phase war wirklich anstrengend und wir beide haben das auch so erlebt. Wir beide waren in diesem diesem Stress gefangen und den Stress durch diese viele Veränderungen.
Ne andere Situation. Ja, ich erzähl dir auch noch eine andere Situation. War dann auch Halloween gewesen, damals 2019 auch so verrückt, wirklich zu dem Zeitpunkt, wenn noch keine Wohnung wer war noch in RB unterwegs und dann waren wir in einem RB, dass wir auf kurz vor knapp buchen mussten, also wirklich an an demselben Tag quasi und wir hatten doch 2 Nächte. Gebucht, weil es war wirklich weit außerhalb. Es war im Stadtrand.
Und. Ja, dann sind wir dort hingefahren und dann kamen wir dort an und das sah schon echt so ein bisschen düster aus. Also die ganze Atmosphäre hieß, der Stadtteil ist Gossner, glaube ich, und es klingt schon wie sowieso einen abgefuckten Stadtrandgebiet, vielleicht noch eine persönliche Einschätzung, aber jedenfalls war das super düster, die Atmosphäre ist war sehr viel.
Armut auch und man hat sich allgemein in der Weiber irgendwie strange. Die Energie war komisch und dann kamen wir dort an indem er B und. Die der Horst oder die? Die Gastgeberin in dem Fall. War eine Hexe also, die hat sich offiziell als Hexe auch. Repräsentiert so dargestellt. Also jetzt nicht.
Also Hexe klingt so negativ, aber ich glaube du verstehst was ich meine hat sehr viel mit dem esoterischen und okkulten beschäftigt und diesen mystischen und so und dem ganzen Wohnungen waren so ganz viele Objekte ausgelegt und. Da in der Wohnung war auch so n junger Mann, der Trucker war, der war wirklich so, vielleicht weiß ich nicht anfangen Mitte 20 auch und hatte so. Weiß ich nicht, dass der hatte auch so ne ganz komische Aura und es war super Strange in dieser Wohnung. Und wir haben uns beide so heftig unwohl gefühlt und waren schon wieder im Moment nach dem Motto Hey, das Leben will uns hier Grad sagen, das ist gerade nicht da, ihr sollt hier nicht sein, das.
Ist gefährlich, wo ihr seid und wir haben uns dann mega reingefahren dieses Gefühl und hatten auch zu dem Zeitpunkt keinen Appetit und wir haben uns wohl gefühlt und dachte hier können wir nicht schlafen und das war einfach Halloween und es hat draußen so geregnet und es war windig und das war einfach übelst unangenehme Situation in diesem Haus zu sein und es war mega dunkel im Haus, alles so dunkle Möbel und es war.
Ja, so, mit diesen ganzen okkulten Objekten und du hast dich aber wirklich so n bisschen Gefühl, das ist eine Falle getappt und wir müssen uns so schnell wie möglich hieraus befreien. Aber wir haben natürlich keine Ahnung wohin wohin mit uns. Wir waren ja in einem fremden Ort, Wir hatten keine Ahnung, wir hatten keine Bleibe, niemanden. Und.
Ja. Was haben wir gemacht? Dann haben wir uns entschieden, o wir müssen auf jeden Fall, wir können heute Nacht schlafen, wir müssen jetzt hier raus, wir müssen gehen, haben unsere Tasche gepackt. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch auf Wohnungssuche gewesen, also wir mussten halt ne Wohnung finden, in der längerfristig bleiben konnten. Und da hatte ich mit einem Menschen Kontakt, der n bisschen aktiver Zurückgeschrieben hatte als alle anderen. Der Typis Nils, so Nils, hat auf mich, wir haben SMS geschrieben, hat mich mega korrekten Eindruck gemacht und. Ja, richtig, SMS war nicht SMS.
Und jetzt war, so schien super hilfsbereit zu sein und hat die ganze Zeit gefragt, ist alles in Ordnung, weil wir meinen ich hab ihn geschrieben. Hey vielleicht weil der eine Wohnung hatte, aber die Wohnung n bisschen auf den Fotos hab ich ihn angeschrieben, vielleicht das vielleicht doch mal. Überlegen können und habe ihm erklärt, wo wir gerade sind und wie die Situation gerade ist. Dass Ihnen das Gefühl haben und dann meint er, so, Hey, keine Sorge, ich hole euch ab und dann ich so OK alles klar einfach passt.
So, dann hat uns halt Nils abgeholt, ich hatte keine Ahnung wie Nils aussieht. Ich. Wie gesagt, nur SMS mit ihm geschrieben. Ich hatte keine Ahnung was ist. Also haben uns von einer strange Situation die nächste begeben, Stichwort Veränderung. Jammern und. Ich. Werde es nie vergessen, ne. Das ist so krass.
Dann. Fährt der also, dann hat er mir geschrieben, es war so, es war circa 21 22:00 Uhr ich bin da, ich stehe vor der Tür. Und dann meinte ich zu meiner Freundin, OK, der Nils ist jetzt, wir müssen los und die Gastgeberin war eine ältere Dame übrigens. Die war gerade mit ihren Sachen beschäftigt, die hat irgendwas in ihrem kleinen Stäblein gemacht und wir wollten nicht auch irgendwie, wussten nicht, wie wir das rechtfertigen sollten oder so, wir wussten nicht, was wir sagen sollten.
Der Grund dafür, warum wir jetzt abhauen auf einmal. Wir hatten keine Idee und dann haben wir unsere riesigen. Back Packs Aufgeschnürt der Back meiner Freundin Grüße fast als sie selbst und dann haben wir uns so versucht durch den Gang an ihren Stühlen vorbei zu schleichen und dann sind wir. So aus der Tür raus, draußen mega.
Geregnet, mega stürmisch gewesen und dann sehe ich dieses. Diesen weißen alten Toyota, der Halt so an war und sehr diesen Mann da drin. Und dann denk ich mir, OK das das muss wohl Nils sein und dann laufen wir darauf zu, ich mache die Tür auf und dann. Sagt er so ja, das wäre ja, kommt rein so. Und die Autoreifen, von dem es war so n weißer, wirklich weißer Alter, richtig schäbiger Toyota und die Reifen, von denen auch relativ platt.
Also du kannst wirklich von draußen sehen, das Auto einfach platte Reifen. Hat. Keinen. Scheiß ist wirklich so passiert. Und dann? Meine Freundin sitzt auf der Rückbank, ich sag, ich hab die Tasche nach hinten rein und ich saß vorne. Und dann holt er seine Landkarte raus. Also wirklich, jetzt holt seine Landkarte raus und muss jetzt gucken, wo wir sind und wir uns jetzt zurück navigieren kann. Fett los.
Guck mich so an. Ich seh einfach. Eine mega alkoholisierten Menschen. Also ohne Scheiß. Der war wirklich der hat auch intensiv nach Alkohol gerochen. Und ich, der war einfach mal heftig angetrunken und ich hatte keine Ahnung, wer der Typ war. Und wir sitzen einfach beim Auto und fahren dann einfach irgendwo mit dem hin. Und ich hab keine Ahnung wohin.
Und wir sind von einer Situation in die nächste abgefuckte Situation, weil wir impulsiv waren, weil wir meinten, wir müssen jetzt schnell flüchten. Wir haben jeden unseren, jeder unsere Angst haften, Gedanken haben wir so ernst genommen. Wir konnten gar nicht anders, waren so getrieben von unseren Gedanken, sind von einer Panik in die nächste geschlendert und.
Dann sagen wir einmal, in diesem Auto Alter und waren beide so richtig OK, was machen wir jetzt alter, wir hatten wirklich auch da schon wieder das Schlimmste ausgemalt, was ist wenn der uns irgendeine Stelle bringen und dann ne Pistole rausholt und es droht oder irgendwas. Es hätte alles. Passieren können wir ja keine Ahnung.
Wir sind so 2 naive Backpackers, die damit irgendwie Fremden mitfahren. Meine Freundin damals schon irgendwie das Kennzeichen gemerkt und schon ihrer Schwester geschrieben gehabt und so, also richtig richtig wäre Situation einfach. Und dann fahren wir mit dem 1015 Minuten 20 Minuten wirklich. Der ist auch ein bisschen Schlangenlinien gefahren, also wirklich.
In meinem Kopf ging in dem Moment alles ab, Alter. Ich dachte mir aber, wie kommen wir jetzt so schnell wie möglich wieder raus? So, jetzt frage mich wie sicher ausgegangen und dann kann ich erzählen, sind wir bei. Ihm. Zu Hause angekommen und da stand für mich auf jeden Fall, wir können auch mit ihm nicht heute Abend dort die Nacht verbringen. Es war schon relativ spät 22 23:00 Uhr oder so. Ja, und dann habe ich Ihnen gesagt, Hey Nils, vielen Dank fürs Fahren.
Ich wollte ihm noch ein paar Dollar für Sprit geben, hab ihnen gesagt, dass hier gegenüber der Straße weiter Freunde von uns wohnen. Und die uns gerade geschrieben haben, dass wir bei ihnen übernachten können. Das ist das Einzige, was mir eingefallen ist. Und ich hab das gesagt, weil. Ich habe bei Google Maps hat ständig verfolgt wo wir sind und ich habe gesehen, dass wir nur wenige, ja ein 2 Kilometer entfernt waren von einem RBNB.
Wo wir in der Woche davor für fast eine Woche Zeit verbracht haben, geschlafen haben, übernachtet haben. Und ich dachte mir, OK, das ist unsere einzige Chance, weil in diesem RB mit dem Typen, der das hat, habe ich mich angefreundet gehabt, waren Spanier eher und seine Frau haben das zusammen gehabt und wir haben quasi mit dem in ihrem Haus dort gelebt und Zeitpunkt und das war ein super korrekte Menschen, super herzliche Menschen und bei denen wir uns.
Wohlgefühlt, aber wie gesagt, Wir waren dort vor einer Woche oder so gewesen und das war schon eigentlich ja Geschichte. Hat er B Bekanntschaften? Aber ich habe mir gesagt, OK, wir haben jetzt keine andere Option, außer wir steigen aus dem Auto, wir verabschieden uns von Nils und dann sind wir wirklich fast schon gerannt, weil wir Angst hatten, dass hinterher oder so. Ich weiß, das kann richtig verrückt klingen, wenn man sich das anhört und sich denkt, Alter, was geht denn bei euch ab, weil ihr noch ganz richtig so. Aber das war nun mal wie es war, es war Stress, es war unser Gehirn, kam nicht klar, es war viel Veränderung und es war einfach Chaos und Entscheidungen aus dem Impuls heraus. So, die Geschichte endet wie
folgt. Wir sind dann nach nem halben Stunde laufen oder mit dem Pack dann schließlich bei. Dem Erben bekommen wir die Woche zuvor genächtigt hatten und. Haben einfach geklingelt und dann hat er mir die Tür aufgemacht. Manolo war sein Name oder Manuel Manuel Glaub ich und sein Spitzname Manu. Und dann hat er gefragt, was geht ab, was macht ihr auf korrekt auf net und dann meinte ich ja, wir sind einfach, also lange Geschichte einfach. Gefragt können wir nochmal ne Nacht bei euch pennen und er so ja gar kein Problem, weil er hat eh grad gesehen, dass er aus Versehen aus Versehen genau diese Woche bei Airbnb geblockt hatte, warum auch immer, er weiß es selbst nicht, er hat sich gewundert, warum hat keiner
gebucht bei ihm, weil normalerweise ist er immer quasi ausgebucht und hat sich gewundert, warum ausgerechnet jetzt niemand gebucht hat und dann hat gecheckt, dass er aus Versehen diese Woche geblockt hatte. Und genau dort haben wir halt noch diese Woche Zeit verbracht und während dieser Zeit haben wir auch dann unsere Wohnung gefunden und so und du merkst. Wieder komische Schicksalsschläge, Schicksalsschläge, nicht komische fügungen, komische Begegnungen.
Alles in allem. Richtig. Richtig wird so. Und warum hat sich das jetzt einfach nur eine Geschichte zu haben und dir klar zu machen, dass dieses sich auch verrückt machen und dass wenn man eine Veränderung steckt, das ist auch einfach anstrengend. Ist für das Gehirn und dass es nicht einfach ist, mit dieser ganzen Situation klarzukommen, dass dieser Stress auch viel mit einem Macht, dass die Amygdala einfach ganz anders Feuer hat, viele negative Emotionen wahrgenommen werden können, dass ich möchte einfach sagen, das ist irgendwie Teil des Menschseins und wir sind nicht wirklich gut darin, mit super viel Veränderungen klarzukommen. Und wie sind wir jetzt da rausgekommen? Bin ich persönlich der aus
dieser Situation, also innerlich rauskommen, wie konnte ich mich wieder entspannter fühlen, wie konnte ich wieder erden, wie konnte ich wieder klarkommen? Und. Der Punkt ist. Indem man sich wieder an den stabileres Umfeld schafft. Das ist schon ganz entscheidend, indem man auch gewisse Gewohnheiten sich wieder etabliert und aufbaut, also Routinen im Alltag hat, weil unser Gehirn liebt Routinen, weil Routinen sparen Energie, wenn du jetzt jeden Tag Zähne putzt, dann tust du das jeden Tag, du musst dich nicht jeden Tag dazu durchringen, du musst dich nicht jeden Tag entscheiden, putze jetzt putzig nicht. Wenn du Dinge routiniert Ausführst über einen längeren Zeitraum, dann werden das
Automatismen und diese Automatismen sparen Energie und schenken uns die Freiheit, die Energie in andere Bereiche reinzustecken, was wegen Gewohnheiten ja auch so sinnvoll sind und vor allem Gewohnheiten, die man sich bewusst ausgesucht hat. Das heißt nicht welche, die der Flucht dienen, die der Ablenkung dienen oder was auch immer, sondern Gewohnheiten, für die man sich bewusst entschieden hat, weil man nur weiß, Hey, lange auf lange Sicht gesehen, tun mir diese Dinge gut. Zähneputzen ist ein Beispiel, aber es gibt ganz viele andere Gewohnheiten und du weißt, du kennst die alle. Ich möchte jetzt nicht aufzählen, wichtig ist einfach nur, dass man sich wieder jeden Tag bewusst Zeit nimmt, Gewohnheiten bildet, sein Umfeld
stabilisiert, sich wieder in den Rückzugsort schafft, ganz wichtig Rückzugsort, wo man sich wirklich zurücklehnen kann, man sich in Sicherheit wiegen kann, wo man sich sicher fühlt, weil das ist entscheidend, damit man sich entspannen kann und wieder so, ja diesen diesen Druck rausnehmen der Situation, also das ist n irgendwo ja so n Basecamp aufbaut, o links und rechts und überall Berge, die man erklimmen muss, aber man braucht auch ein Basecamp. Mal eben Runterfährt, wo man mal kurz sein lassen kann. Alles und.
Das hatten wir zu dem Zeitpunkt auch gar nicht und deswegen war das Halt auch alles so enorm stressig. Und dieses Basecamp ist ganz entscheidend, heißt, egal wo du dich gerade befindest, egal was du gerade machst. Dieses Basecamp kannst du auch India errichten, in deinem eigenen sein, wenn du einfach regelmäßig Zeit mit dir verbringst, dich kennen lernst, weiß, wie du tickst.
Umso mehr du dich in dieser Erfahrung deines eigenen Seins hinein spannen kannst, dass du integrierter und bewusster. Kannst du mit Veränderungen umgehen? Und du kennst diesen Ausdruck, dass Diamanten unter Druck entstehen. Und es ist auch so, dass wir Menschen in gewisser Weise am besten wachsen, wenn wir uns Herausforderungen stellen. Es ist dieses Paradoxon, dieses Zweischneidige. Schwert auf der einen Seite.
Mögen wir Veränderungen nicht, aber auf der anderen Seite fordern sie uns heraus und helfen uns dabei, unser Potenzial auch. Wirklich? Anzuzapfen und es zu entwickeln. Und ich kann rückblickend sagen, dass. Auch wenn diese Zeit so unglaublich anstrengend war und sie viel Energie gekostet hat, sie in so vielen Bereichen so wertvoll war und sie als.
Ja, uns als Charakter einfach enorm gestärkt, hat die Beziehung enorm gestärkt hat. Und. Ich möchte das wie gesagt auch jetzt einen linearen Prozess verkaufen, so nach dem Motto, Es ging jeden Tag bergauf. Nein, es ging Tage bergauf und es gibt Tage bergab, manche Tage waren langen nur bergab, manche Tage waren mal regelmäßiger Verkauf. Im Endeffekt spielt keine Rolle, wichtig ist einfach nur, dass wir erkennen, wenn wir es mit der Herausforderung übertreiben, mit der Veränderung, dann kann es negative Ausmaße annehmen, wenn der Stress einfach zu viel wird, wenn auf der anderen Seite aber nie irgendwelche Herausforderungen, stellen wir uns immer nur von unseren Ängsten leiten lassen, jeden Gedanken glauben, den wir haben,
dann werden wir das bestätigen, was wir sowieso schon annehmen über die Welt und über uns. Selbst das heißt? Wir können uns selbst gar nicht finden. Wir werden uns selbst immer nur wieder. Ja, rekonstruieren. Wir werden uns selbst nur bestätigen, besser gesagt, wahre Selbstfindung. Ja, und das ist auch ein wichtiger Punkt an dieser Stelle, wahre Selbstfindung ist, wenn du raus gehst ins unbekannte, dich anstößt, also wirklich mit deinem Charakter Ecken und Kanten bildest, weil du Erfahrungen machst, wo du merkst das das taut, das taugt mechanisch oder ohh, das gefällt mir richtig gut und auf diese Weise fließt du förmlich mit deiner Erfahrungen und erkennst mehr und mehr, wer du bist als
Mensch, was deine Authentizität ausmacht, du musst dich also oftmals einfach verlieren, du musst ins Dunkle tappen, um dich wieder zu finden und. Wie gesagt, es macht diese Veränderung die Herausforderung im Leben. Anzunehmen und mit denen umzugehen. Geht am besten, indem man sich ein ein kontrolliertes Setting schafft. Das heißt, das Basecamp errichtet das Basecamp India das Basecap in deiner Umgebung, in deiner Wohnung, in dein Zimmer, wo auch immer du dich befindest.
Du brauchst einen Ort, wo du chillen kannst, innerlich zur Ruhe kommst und dich ausruhen kannst. Runter fährst, sein Nervensystem, Raum gibt es zur Entspannung. Weil dann kannst du dich auch für den nächsten Tag bereit machen. Und ich finde diese Basecamp Analogie auch ziemlich hilfreich, wenn man Beziehungen betrachtet.
Ich persönlich empfinde meine Beziehung als mein Basecap zum Beispiel. Wir haben oft so dieses Ideal an Beziehungen, an Partner, die müssen uns glücklich machen, die müssen uns irgendwie, die müssen wir erwarten, irgendwas von diesen Menschen, wir erwarten, dass sie für uns irgendwas tun, und wenn du sagst, nee, das stimmt nicht, dann unbewusst ganz sicher, du erwartest in irgendeiner Form, dass dieser Mensch glücklicher, zufriedener, was auch immer macht.
Aber was ich verstanden hab für mich persönlich jetzt. Eine Beziehung ist einfach ein Basecamp. Du kannst dich in diese Beziehung hinein lehnen und du kannst mit diesen Menschen Zeit verbringen und du kannst dich entspannen und ich finde diese Sicht auf eine Beziehung wesentlich entspannter und gesünder als diese viele als diese ganzen Erwartungen, die man aneinander hat.
Warum diese Erwartungen, was ist denn ein Mensch, welcher Mensch ist verantwortlich, ich glücklich bin niemand, ich selbst bin dafür verantwortlich, Punkt einfach Punkt und. Wenn ich mit den Menschen klar komme und wenn ich merke, der Mensch macht sein Ding und ich mach mein Ding und zusammen machen wir unser Ding und wir können zusammen einfach Ground n und wir können einfach entspannen und ehrlich und offen miteinander kommunizieren. Derzeit.
Und links und rechts in die Berge erklimmen. Du kannst Herausforderungen im Leben bewusst angehen und du weißt, ich kann immer wieder zurückfinden in Space Camp. So, jetzt hab ich verdammt viel geredet, jetzt mal wieder zurück zu dieser aktuellen Veränderungen im Leben. Nämlich der Geburt und auch der Phase der Schwangerschaft.
Als das feststand. War das für uns beide erstmal ne komplett neue Situation? Wir wussten nicht was kommt jetzt, wie werden wir damit klarkommen. Also wir wussten natürlich hey. Mega. Und das wird eine aufregende Zeit und wir haben uns auch. Natürlich darauf gefreut, aber wie gesagt, da war auch immer.
Diese. Wie wird die neue Realität sein? Dieses Gefühl von OK und Vorhersehbarkeit und auch. Du trägst auf einmal einfach eine andere Verantwortung und. Diese Verantwortung, die die konfrontiert, einen auch mit seinem eigenen Drang nach Freiheit und nach Individualität und Unabhängigkeit. Und man, man, man, stellt vieles in sich einen Frage, wenn man fängt an sich selber mehr und mehr so zu. Auszurichten.
Die Werte werden klarer. So, das war mein Gefühl. Die Werte, wonach möchte ich mich ausrichten im Leben, wonach treffe ich Entscheidungen im Leben, diese Werte werden klarer ausgerichtet, Familie hat dann viel höheren Standpunkt und das hat natürlich dazu geführt, dass viel klarer einfach im Leben vorangeht, und das ist so wunderschön, weil das auch viel Energie. Spart und gleichzeitig ist es auch super Situation um sein eigenes Ego einfach mal.
Ja, n bisschen zu Drop n bisschen zu reduzieren, wenn nicht sogar fast schon draufgehen zu lassen, weil man erkennt, man ist nicht mehr der Mittelpunkt des Universums und. Ja. Ich finde es einfach wichtig, dass man diese Phase, die wir erlebt haben. Ich bin so dankbar dafür, dass wir sie bewusst angenommen haben, sie reflektiert haben und sie aktiv integriert haben und auf diese Weise konnten uns Veränderungen immer harmonischer anpassen. Das Leben passiert auf einer Art und Weise und wir reagieren auf eine Art und Weise ständig und die, wenn wir nicht, wenn wir nicht machen, wenn wir nicht gelassen und und harmonisch mit dem Leben zusammen, ich würde sagen, tanzen, dann ist das immer.
So oder kann ich das oft wie dieses impulsive. Schnell ablenkende ja wie die Flucht einfach anfühlen, wie wir sie damals zum Beispiel in Australien lebt haben von einer abgefuckten Situation in die nächste rein. Gleichzeitig möchte ich jetzt aber auch nicht alles so Friede, Freude, Eierkuchen darstellen. Ich will die Realität darstellen, ich will sagen, Hey, es war Wunderschönes, ist wunderschön, aber es ist deswegen nicht einfach, das heißt, es ist nicht einfach, wenn dir jeder auf einmal in dieser Erfahrung hineinreden will und glaubt zu wissen, was das Beste für dich, für euch, für das Kind und so weiter ist.
Und mir ist auch klar geworden. Alter, wie viele Menschen eigentlich so eine negative Einstellung gegenüber dem ganzen Thema haben? Von wegen, Ihr müsst die Zeit noch genießen, ihr müsst auf jeden Fall noch schlaft aus und das sind. So, diese ganzen negativen Projektionen. Ich verstehe den Punkt dahinter.
Aber Spaß dir doch einfach. Wir können. Die Dinge nicht kontrollieren. Wir müssen uns mit den Dingen anpassen und. Ich habe für mich eine Regel aufgestellt. Was heißt eine Regel, aber es ist n. Ja, Regel klingt gleich so dogmatisch. Ist weniger. In der Regel ist mehr einfach so ein bewusster Fakt.
Ich will mich nicht beschweren, ich will mich nicht beschweren, ich finde beschweren. Klar, man muss negative Emotionen gibt es in Ausdruck und Raum geben, aber dieses unnötige Beschweren, dieses Complained über unnötige Sachen. Ist so. Ist so. Schädlich und so unnötig, weil du machst es zu einer Gewohnheit. Du Stärkst gewisse neuronale Verbindungen im Moment, wenn du dich über irgendwas abfuckst, was eigentlich so gesehen völlig unnötig wäre, was nur eine Frage der Perspektive ist, wie zum Beispiel das Wetter ist super kalt oder heiß oder es regnet heute oder wenn man sich über solche Dinge aufregt, dann stärkt man eine neuronale Verbindung, die genau dieses abgefuckte Verhaltensmuster oder
dieses. Ja, nee, Punkt. Ich sag es einfach so wie es ist. Es stärkt dieses Verhaltensmuster und es führt dann hier auch wieder zu einer Gewohnheit. Man gewöhnt sich also daran, sich über Dinge aufzuregen. Und deswegen regt sich über Dinge auf. Beschwer dich nicht über Dinge. Klar ist nicht immer nice, ist nicht immer einfach, aber genauso wie du dich beschweren kannst, kannst du es dir auch genauso zur Gewohnheit machen, eine positivere Haltung, eine dankbare Haltung, eine optimistische Haltung einzunehmen.
Und das ist einfach nur an dieser Stelle. Also dass man sich diese negative Brille einmal abnimmt und die Realität sieht. Wie sie ist. Wunderschön, aber nicht immer einfach. Und ich will auch sagen, es ist nicht einfach, wenn wenn eine Frau die größte hormonelle Umstellung seit ihrer Pubertät erlebt und sie auf einmal mit einem Haufen von Emotionen klarkommen muss man als Partner manchmal auch einfach nichts tun kann, außer. Geduldig sein, geduldig sein und das und geduldig sein und dann kommunizieren.
Und natürlich ist es nicht einfach, wenn man sich in dieser Masse aus Informationen. Durch Kämpfen muss und ständig neue Entscheidungen treffen muss. Was ist das Beste für das Baby, was ist das Beste für die Gesundheit der Mutter, was ist das Beste für alles, was ist das Beste für die Situation plus der Fakt, dass wir heute in einer kapitalistischen Welt leben. In der man unglaublich viel Profit aus der Unsicherheit werdender Eltern schlägt.
Es gibt so viel Nonsens, den man kaufen kann, also es ist wirklich krass, ich hab das nie. Gewusst? Es ist. Für mich auch eine komplett neue Erfahrung gewesen, dass es da einen riesigen Markt gibt, also einen riesigen Markt, und da werden Produkte verkauft, die kein Mensch braucht, aber die sich verkaufen, weil Menschen unsicher sind, weil Menschen ängstlich sind, weil Menschen.
Sicherheit brauchen und natürlich fühlt sich diese Phase auch oftmals ein Stück weit überfordernd an. N bisschen beängstigend, weil diese Aufgabe einfach Bereitschaft, Hingabe erfordert. Aber genau das ist ja der Grund. Warum ist so. So befreiend sein kann, wenn man sich entschieden hat, sich und sich.
Hingeht und jeden Tag aufs Neue sich bewusst macht, was für ein Geschenk man dort eigentlich erleben darf. Und. Ja. Lass mal kurz sagen, ich hab jetzt so viel geredet, ich muss mal selber kurz. Kurz sacken lassen. Und an dieser Stelle habe ich noch. Habe ich noch den Wunsch gehabt, aus dem Kapitel aus einem Buch vorzulesen, wo es um das Thema Resilienz geht, weil ich der Meinung bin, dass an dieser Stelle gut passen würde und.
Ich werde einmal vorlesen. Das Kapitel heißt Please handle with Care und das ist aus dem Buch kommt klar Digger. Den Link dazu finden soll es nicht geben. Ich kann es lesen, hilft beim klarkommen definitiv und das Kapitel beginnt wie folgt. Du kennst sicherlich den fetten roten Aufkleber mit der englischen Aufschrift Friedger auf Paketen, in denen zerbrechliches Material wie beispielsweise Glas transportiert wird.
Die Botschaft ist klar, man sollte vorsichtig mit diesem Paket umgehen, da das Transport gut sonst beschädigt werden kann, bevor Du weiter liest, ne kurze Frage. Was ist deiner Meinung nach das Gegenteil von fragil? Denke einen Moment über deine Antwort nach. Wenn deine Antwort in Richtung robust, widerstandsfähig, hart, kräftig oder stark geht, dann herzlichen Glückwunsch.
Du zählst zu Mehrheit, aber laut dem Autor und Philosophen Nassim Taleb wäre die bessere Antwort Anti fragil, denn selbst das robuste und härteste Material wie zum Beispiel Stahl, Graphit oder Diamant würde unter einem bestimmten Druck zerbrechen, nicht aber anti fragile Dinge. Diese besitzen die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sie Unterdruck geradezu an.
Stärke gewinnen und die menschliche Psyche gehört ebenso wie die Wirtschaft laut Taler zu den typischen Anti fragilen Systemen. Diese Systeme wachsen deshalb, weil sie regelmäßig Widerständen ausgesetzt werden. Passiert dies nicht, dann verkleinert sich deren Widerstandskraft und sie werden mit der Zeit immer fragiler.
Ich vergleiche das gerne mit dem Bodybuilding für den Wachstums Reis muss man die Muskulatur immer wieder mit schweren Gewichten belasten, während eines Kraft Trainings setzt man das Nervensystem willentlich unter Druck, zerstört dabei Muskelfasern und löst Mikro Traumata aus, der Körper reagiert geschwächt auf die Anstrengung in der Zeit nach dem Training fühlt man sich vielleicht sogar erschöpft oder müde, weil der Organismus mehr Energie benötigt, um sich auf die Regeneration zu konzentrieren, doch innerhalb von wenigen Tagen passen System sich an und der Körper bereitet sich auf den nächsten Kraftakt. Vor.
Die Folgen dieser Belastung sind das Wachstum der Muskulatur und eine Zunahme an Kraft. Kurzum, der Kurt und der Körper adaptiert sich an den Widerstand und wird Anti, fragiler. Dasselbe Prinzip funktioniert jedoch auch entgegengesetzte Richtung. Wenn man den Körper nämlich jegliche Art von Anstrengung abnimmt und Widerstände im Alltag meidet, dann baut das System im Laufe der Zeit ab und die Muskulatur atrophiert. Bezogen auf die Psyche heißt das. Je mehr Herausforderungen wir uns willentlich aussetzen, desto besser kommen wir im Laufe der Zeit damit klar. Halten wir uns hingegen nur innerhalb der Komfortzone auf, damit zahlen wir langfristig mit einer fragilen Psyche, die schon unter kleinen Widerständen
zusammenbrechen könnte. So, und das Kapitel geht noch weiter, es geht auch um Resilienz und. Ein bisschen unsere Kultur heutzutage. Und der Punkt ist wir wachsen als Menschen, in dem wir uns mit gewissen schwierigeren Situationen konfrontieren. Und manchmal müssen wir doch gar nicht bewusst. Manche müssen wir das gar nicht suchen, manchmal ist das Leben schon nett genug, um uns direkt in diese Sache hinein zu stürzen. Und unsere Haltung ist entscheidend. Und das Problem ist auch, dass wir heute. Immens fragil geworden sind, weil wir im Alltag. Gar keine Schwierigkeiten meistern müssen. Wir haben einen sehr, sehr bequemes, komfortables Leben, wir müssen nicht ackern oder jagen oder sammeln oder für Wasser 10 Kilometer laufen oder
irgendwas, sondern wir haben alles da, wir haben alles nur einen Klick entfernt, wir haben fließendes sauberes Wasser, aus der Leitung kommt, wir spüren unsere Exkremente mit Leitungswasser weg, wir können uns jederzeit duschen warm duschen, wir können jederzeit ins Bett uns legen und einkuscheln wissen alles ist gut, alles ist sicher.
Wir haben uns. Auf diese Menschen haben ja Tausende, wenn nicht sogar Millionen von Jahren auf diesen Zustand hingearbeitet. Dass wir endlich mal diesen Wohlstand erfahren dürfen. Und wir sind natürlich nicht. Wie soll ich sagen, wir sind nicht. Die Regel auf dieser Welt. Mit wir meine ich jetzt wir im Westen, wir in der westlichen Bevölkerung.
Es gibt noch genügend Menschen, die die immer noch unter schweren Dingen leiden. Aber das ist, darüber will ich nicht sprechen. Ich möchte einen Punkt klarstellen, dass. Wir haben, wir haben heute Zeit wenig Widerstände im Alltag. So, und wenn wir uns die Widerstände nicht bewusst raussuchen, das heißt, wenn wir nicht sagen, OK, ich beweg mich jeden Tag ein bisschen ich jeden Tag spazieren ich jeden Tag ein bisschen was mein Körper, ich faste meine Zeit lang und ich spür mal, was Hunger bedeutet, ich dusch mich vielleicht mal, aber ich mal und und halt die Stille aus, also solche bewussten Widerstände.
Wenn wir diese nicht haben, dann werden wir fragil und wir zerbrechen uns den Kleinsten. Widerstände, das Leben und jederzeit gibt, das heißt. Wir müssen innerlich eine gewisse Anti Fragilität errichten. Und Resilienz ist in diesem Sinne auch häufig gebrauchtes Wort, häufig verwendetes Wort. Resilienz beschreibt endlich die Fähigkeit, nach einem Struggle, ja nach einer Karten Veränderung, nach einem emotionalen, vielleicht sogar Trauma, schnell wieder zurückzufinden zur Baseline, das heißt unsere Fähigkeit. Zurückzufinden, unsere Anpassungsfähigkeit noch psychische Anpassungsfähigkeit, das ist Resilienz. Und wie trainiert man sie?
Im Optimalfall, wenn man als Kind schon früher Erfahrung gemacht hat, dass man auf die Schnauze fällt, aber erkannt hat die Welt ein sicherer Ort und wir können uns auf die Welt verlassen und die Menschen in der Welt. Aber diese optimal verdienen, viele erfahren und deswegen kann man auch im Erwachsenen leben immer wieder sich bewusst Erfahrungen aussetzen, bewusst sich konfrontiert mit schwierigen Ereignissen, sich auch mal selbst überwinden, Dinge ausprobieren, die neu sind.
Ich war zum Beispiel vor ein paar Wochen das erste Mal im Zumba Kurs und. Ist nicht so, dass ich jetzt sage. Sumba ist jetzt voll meins. So, ich bin jetzt total der Zumba, Gänger oder sowas geworden. Nein, aber einfach die Tatsache ich war der einzige Typ in diesem Kurs, ich war definitiv 0% mit der Choreographie vertraut, ich würde mich jetzt auch nicht als den leidenschaftlichen Tänzer beschreiben, aber ich wusste ich hatte Bock einfach mal auf was anderes und ich hatte Bock einfach mal mich in diese Erfahrung rein zu begeben. Und sowas ist nur auch wirklich hier Notes. Aber solche Kleinigkeiten nutzen und erkennen. Dass.
Du warst tun kannst und andere Fragilität zu stärken und dein Selbstbewusstsein zu vergrößern. Und hier ist der entscheidende Punkt der entscheidende Punkt ist das jede Veränderung, ob die jetzt positiv oder negativ wahrgenommen wird, jede Veränderung birgt das Potenzial zum Wachstum, weil. Es ging so profan, aber Veränderungen bieten halt.
Die Chance, die Chance aus Alten. Mustern auszubrechen, weil wenn du dich in so ner Situation begibst, dann ist erstmal alles chaotisch und alles fühlt sich anstrengender an und alles ist erstmal a fuck. Was mach ich jetzt aber genau in solchen Momenten. In solchen Phasen deines Lebens kannst du auch eine komplett neue Identität kreieren. Du kannst dich selbst neu erfinden, weil du kannst neue neuronale Verbindungen ganz bewusst aufbauen und kreieren, und das ist die Chance der Veränderung und. Ja, last but not least möchte ich abschließend sagen zu meiner Geschichte jetzt meine Erfahrungen, die ich durchleben mit dem Vater werden und alles was dazu gehört in den letzten Monaten.
Ich habe vieles auch in mir wahrgenommen, dass nicht immer nur positiv war. Also dieser ganze Prozess des Vater Werdens war eine gewisse Transformation, die man hineinwächst und. Ja, diese diese Veränderung meiner Realität hat auch vieles in mir natürlich ausgelöst. Und. Ich hab einfach auch Träume zum Beispiel gehabt. Das ist immer ein gutes Beispiel, was man träumt, nie weniger, was man träumt, also die Bilder mal ausgeschlossen, vielmehr wie man sich in diesen Traum gefühlt hatte und ich hab viele Träume gehabt, gerade in der Anfangszeit, wo ich mich hilflos gefühlt habe, wo ich gewisse Frustrationen erfahren hab und.
Ich bin mir auch sicher, dass diese Träume der Verarbeitung gedient haben, der Verarbeitung von gewissen Emotionen, die ich vielleicht im Alltag gerne zurückgehalten habe, weil ich sie als unvernünftig angesehen habe oder so. Aber. Emotionen, die da waren, Emotionen wie. Ja, ich fühle mich hilflos, fuck, ich bin frustriert, ich weiß nicht, was ich tun soll, ich weiß nicht, ob ich damit umgehen kann, ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Also.
Diese Gefühle, die ich wahrnahm, die waren eben nicht nur Yes, nice. Es war vieles auch. Ne Umstellung in einem und ich will einfach damit sagen, dass das Teil des menschlichen Menschseins ist, dass wir nicht immer hingehen sollten mit der Einstellung. Alles wird immer nur naiv sein. Wenn ich das dabei zeugt.
Von Männern wird auch alles nice, nein. Es wird auch sicherlich. Zu Emotionen kommen die nicht. So angenehm findest du nicht so nice sind und. Diese inneren Konflikte sind einfach kennzeichnend für die menschliche Erfahrung. Und das einzige, was man tun kann, ist es aktiv zu akzeptieren, zu sagen, Yes, das ist auch ein Teil von mir und das ist auch ein Teil meiner Gefühlswelt, und die darf da sein, die darf geführt werden.
Das heißt nicht, dass ich alles noch diesen Gefühlen ausrichte, nein, ich fühle, was ich fühle, und ich finde, träume ist eine unheimlich gute Sache, um also, wenn man sie aktiv noch erinnern kann und wenn nicht, ist auch nicht schlimm, die Emotionen trotzdem verarbeitet. Fakt ist aber, dass wir uns, wie Karl Jung gesagt hat. Nicht nur als Licht betrachten sollten nicht nur als diese. Dargestellte Version, die sich ideal auf der Social Media Plattform inszeniert und immer alles läuft und, hihi und haha Nein ist auch Schatten Schatten die wir gerne vor anderen verbergen und vor allem auch vor uns selbst verbergen Schatten, die wir einfach nicht gerne wahrhaben wollen, aber die trotzdem Teil von uns sind.
Und je mehr wir beides akzeptieren, je mehr wir beides integrieren, desto vollständiger können wir uns fühlen und desto authentischer ist unser Lebensgefühl. Und jetzt möchte ich zum Ende der Folge kommen und wenn ich einmal sage, das Ende der Folge, dann denke ich mir immer, Oh Jonas, Du sagst es so nach dem Motto 14 vorbei sein, aber wahrscheinlich auch nur. Weil ich versuche, mich.
Ich versuche, mich kurz zu fassen, auch wenn ich weiß, dass du jetzt als Zuhörer wahrscheinlich denkst, hey, brauchst du nicht kurz fassen, alles jut, ich kann jederzeit stoppen und ich kann mir das auch. Wenn ich nicht will. Aber meine meine, mein Cousin wird trocken, ich müsste was trinken und.
Ich fahr jetzt mal ganz runter, hat man wieder durch. Intensive Folge also. Wirklich intensiv. Hat man hier vielleicht mit kurz eine Runde tief ein? Und aus. Ja. So bottom line wie? Kommst du mit der Veränderung klar? Wie komme ich mit der Änderung klar? Erstmal. Indem man sich bewusst Zeiten der Stille nimmt.
Nimm dir täglich Zeit für die Stille, ich meine das ernst. Nicht reden, nicht lesen, mir nicht zuhören, keine Musik, kein Podcast laufen lassen, einfach nur Stille. Und stelle den timer 10 minuten 15 minuten 30 minuten whatever. Und dann konfrontiere ich einfach bitte mit der Stille. Und du wirst natürlich merken, da ist keine.
Stille, weil in dir wird laut. Und das ist OK, das ist vollkommen OK. Wichtig ist, dass man nicht mehr ständig vor der Lautstärke in sich flieht, instinktiv versucht wegzurennen. Weil. Das Space Camp in dem Muss errichtet werden, musst in dir den Ort haben, wo du dich hinein sinken kannst, wo du dich trotz aller Veränderungen, trotz all des Chaos immer.
Wiederfinden kannst, wie der Ozean der Oberfläche voller Stürme ist. Aber wenn du tiefer hinab senkst, ist immer die Ruhe da, egal was auf der Oberfläche abgeht. Und diese Stille hast du. Und diese Stille sollte hinab tauchen können. Du solltest lernen, du sollst lernen zu tauchen, wenn du, wenn du sehen willst und deswegen nimm dir die Zeit jeden Tag.
Ich habe mir zum Beispiel jetzt wieder Routine gemacht, jeden morgen und jeden abend 30 minuten 30 Minuten und ich schwörs dir es nicht einfach, ich sag doch, ich sag doch selbst wenn ich kurz davor bin, ja, heute muss nicht sein heute, heute weißt du, heute war ein guter Tag, ich fühle mich geehrt, heute muss ich mich jetzt nicht hier 2030 Minuten hinsetzen und mir das geben, was da abgeht, aber genau dann mach es, was soll passieren, was kann passieren, es wird.
Passieren, dass du dich mit diesem ganzen impulsiven Vorhersage. Außerdem Verstand auseinandersetzen wirst und es kann passieren, dass du dich in vielen Gedanken verlierst. Aber es kann auch passieren, dass du dich wiederfindest als den stillen Beobachter hinter all den Ganzen. Und dann hast du dich gefunden und. Es hilft auch, wenn du, und das haben wir damals auch gemacht, übrigens in Australien, das haben wir sehr intensiv gemacht, ohne dass uns jemand gesagt hat, dass wir es machen sollten. Wir hatten keine Wahl zu Journalen aufschreiben. Schreibe auf, was du im Moment denkst. Schreibe auf, was du fühlst.
Nimm dir da zum Beispiel. Ich habe jetzt in den letzten Folgen thematisiert, diese Morning Pages, wo du dich einfach zum Beispiel nach dieser Stelle nach diesen 15 2030 Minuten, die ich eben hinsetzt, einen Laptop oder einen Tagebuch mit dem Stift oder mit den Fingern, und dann schreibst du einfach mal alles auf, was in dem Bewußtsein kommt, und du machst du keine Pause, du schreibst einfach auf und hinterfragt, ob es gut oder schlecht ist, was du da aufschreiben, ob das jetzt böse ist oder n oder gerechtfertigt, spielt keine Rolle, es ist da und wenn es da ist, schreib es auf. Und was machst du dann mal einer oder 2 oder 3 Wochen lang und ich versichere dir, du wirst danach deutliche Ordnung in die spüren.
Deutliche Ordnung. Das Problem ist, dass wir diese ganzen Sachen kennen, wir haben es schon gehört, ja ich muss mal ein bisschen hier dies meditieren und das bisschen stille AOK journaling kenne ich alles schön und gut hab ich mal 2 Tage ausprobiert aber nicht geholfen ja wir auch. Probier es mal wirklich viel längeren Zeitraum aus.
Ich habe über Routinen gesprochen und das helfen kann, bisschen Ordnung zu etablieren und wenn du Routinen haben solltest, die stabilisieren dann jeden Tag Stille und jeden Tag aufschreiben und diese 2 Dinge können Wunder wirken. Ich habe in der Episode der Weg zur mentalen Kleid auch über diesen. Ozean des Lebens gesprochen und diesen Kontext betrachtet. Wenn du gerade nicht weiter weißt im Leben, wenn es gerade sich super chaotisch anfühlt, wenn du dich in einem krassen Veränderungen befindest oder was auch immer geht bei dir. Bevor du jetzt irgendwelche impulsiven Entscheidungen triffst, du meinst, du musst jetzt gleich Nils Antworten und dich abholen lassen vom Hexen Haus. Weil du glaubst, es muss jetzt
sofort eine Lösung her, weil jetzt sofort ist nicht gut und jetzt sofort muss sofort etwas geändert werden. Nein, chill mal kurz, reagiere nicht auf alle Gedanken, das Leben gibt dir Grad nicht hier das Zeichen und sagt genau das machen, weil sonst wird gleich was passieren. Scheiß mal kurz drauf. Handle bewusst außer Kraft der.
Stille. Setze einen Anker im Kontext des Ozeans Lebens Anker und Verankere dich im hier und jetzt. Nutze vielleicht mal die Zeit zum Klarkommen und deinen kannst du deinen. Kurs wieder bewusst ausrichten. Und eines der wichtigsten Punkte ist. Was auch immer gerade passiert, was auch immer gerade Veränderungen vonstatten gehen, ob eine neue Pandemie ausbricht, ob jetzt.
Eine riesige Inflation aber herrscht. Ob. Dein Partner sich trennen wird oder was auch immer. Es ist, was es ist. Akzeptiert die Situation m jetzt nicht in deinem Verstand, indem du dir denkst, was könnte das für mich bedeuten? Was könnte das für meine Zukunft heißen, wie könnte das, wie war mein Leben in der Vergangenheit. Oh Mann, ich hab so schöne.
Zeiten gehabt. Das war alles so Beautiful und dann auf einmal Zack, hat sie alles, nein, wie ist es jetzt? Was ist die Veränderung jetzt? Werde ich nicht und auf diese Weise lässt sich zu, indem du dich nicht wehrst. Dieses Loslassen akzeptieren, dass alles nur Begriffe, das alles theoretische Konzepte. Es geht um die Erfahrung, um das sich hinein entspannen ins jetzt, das ist akzeptieren, wenn du. Das Chaos hast diesen Tornado deines Lebens und Du findest die Mitte mittendrin in den Tornado.
Absolute Stille herrscht, das ist jetzt. Und jetzt kannst du dann auch herausfinden, was die einfachste Lösung zum Beispiel für ein Problem ist, wenn irgendwas von dir gerade gefordert wird, das Leben von dir fordert, dass eine Lösung finden musst, dann wirst du sie nie aus dem Kontext der Angst finden oder aus dem Kontext der Verwirrung und Frustration der. Wut?
Nein, du wirst die Lösung finden, weil sie direkt vor dir erscheint als dem Weg des geringsten Widerstandes, nicht der Faulheit. Den Weg des geringsten Widerstands bedeutet der intelligenteste weg, diese Sache jetzt anzugehen. Du fragst dich nicht was? Du willst du fragst dich, was will die? Situation von dir und dann? Mach dir bewusst, dass du nicht mit dem Leben kämpfst. Du.
Spielst mit dem Leben. Das Leben ist kein Kampf, das Leben ist ein Spiel und Spiele kann man auch mal verlieren und spiele kann man auch mal gewinnen, aber in jedem Fall lernt man dazu jedes Mal aufs Neue. OK, das war jetzt viele Weisheiten nacheinander, aber wenn noch etwas Wichtiges, dann vielleicht das hier.
Dass man sich auch immer wieder bewusst macht, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man auch kontrollieren kann. Und dass damit meine ich, du kannst 99,99% nicht kontrollieren, wie das Universum sich entfaltet, wie sich 13,8 Milliarden Jahre evolutions Geschichte entfalten. Wie Menschen reagieren, wie der Wind weht, wie die Wellen schlagen. Whatever du kannst all das nicht kontrollieren, was du kontrollieren kannst, ist deine Einstellung, deine Reaktion gegenüber diesen Dingen und selbst das muss man zugeben, ist manchmal extrem unkontrollierbar, oder? Wirkt unkontrollierbar.
Also. Wenn ich etwas geraten kann, wenn ich mir selbst meinen jüngeren ich etwas raten kann, ob dieses Jüngere ich gerade in Leipzig angekommen ist und gerade in der Situation war, wo nichts wo. Wirklich? Völlige völliges Chaos mir vorgestellt. Wo? Wo ich gar nicht wusste, wo soll ich anfangen?
Dann auch hier nochmal. Was erfordert die Situation von einem? Es geht hier nicht um das Erstellen einer großen Vision oder die großen Big Fives oder den großen Traum, nein es geht erstmal komm auf deine Realität, klar was erfordert die Situation gerade von dir musst du vielleicht einen Job finden, musst du vielleicht Schuldner bezahlen, solltest du vielleicht in einer Wohnung suchen, sollte vielleicht wieder anfangen zu trainieren und den Körper etwas Gutes zu tun, was auch immer. Kleine Veränderungen über einen langen Zeitraum konstant führen zu großen und wirklich entscheidenden, richtungsweisenden Wegen.
Genau. Und. Vielleicht auch ein Gedanke, der mir gerade in den Kopf kommt, ist, dass man. Dankbarkeit anwendet in jedem Fall, egal was das leben dir liefert. Versuch es und ich weiß es nicht einfach, aber versuch es mal. Mit Dankbarkeit anzunehmen, weil. Du die Einstellungen hast, dass das Leben für dich passiert, das ist für deine Entwicklung passiert, das ist für dein Spirituel les Wachstum dient das Leben entfaltet sich für dich, das ist eine Haltung, die man haben kann und es gibt da diese Geschichte vom chinesischen Bauern, ich hatte schon mal in einer Folge erzählt, ganz kurz. Ich glaube, das war die Folge der Entscheidungen und es ging in dieser in der Geschichte ganz kurz gefasst um einen chinesischen Bauern, der hat ein
Pferd, das Pferd ist. Irgendwann abgehauen und dann kamen die Nachbarn zum Bauen und sagten, man, alter, Du hast Pech und der Bauer dann so ja keine Ahnung. Kann sein, kann auch nicht sein so dann ist das Pferd irgendwann n paar Tage spielt zurückgekehrt und hat dann noch ein Dutzend wilde Pferde mitgebracht und dann kam wieder die Nachbarn zu bauen und sagen was hast. Du für ein Glück.
Du hast auf einmal 12 Pferde bei dir einfach for Free und der Bauer dann ja kann sein. I Don't know Glück Unglück, Wer weiß. Und dann, am nächsten Tag hat dann der Sohn des Bauern versucht, eines dieser wilde Pferde zu zähmen und ist dann aber dabei runtergefallen hat sich das ganze Bein gebrochen und dann kann die Nachbarn wieder zum Bauern und haben dann ihr Beileid ausgedrückt, haben gesagt man so ein Pech hatten sich das Bein gebrochen n verpasst die ganze Zeit bewerkstelligen und dann der Bauer ja ehrlich gesagt keine Ahnung, Glück, Unglück ja schon und dann Woche später. Kamen.
Dieses kleine chinesische Dorf Rekruten der Armee, um junge Männer für die Armee einzusammeln und alle jungen Männer mussten mit einbezogen werden, aber einer blieb zurück, der Sohn des Bauern, der musste nicht mit weil. Er hatte sein Bein gebrochen und die Nachbarn kamen wieder zum Bauen und gratulierten ihm. Mal so ein Glück.
Dein Sohn kann bei dir bleiben und der Bauer wieder Glück Unglück. Hu the fuck knows this. Die Moral der Geschichte. Wir können niemals sofort sagen, ob ein bestimmtes Ereignis jetzt gut oder schlecht ist. Das Leben ist eine Wundertüte und viele Situationen, die vielleicht am Anfang für uns negativ erscheinen.
Eine Kündigung oder eine Trennung oder eine Scheidung? Was auch immer. Die können sich im Nachhinein extrem positiv herausstellen und umgekehrt. Jedenfalls können wir Erfahrungen, Veränderungen aus dem Moment heraus nicht wirklich bewerten, oder wir sollten zumindest uns beibringen, es nicht zu bewerten, weil wir nicht wissen. Was oder wozu das gut ist.
Was? Das Leben noch für uns bereithält. Wenn wir uns aber. In einer dankbaren, akzeptierenden Haltung üben. Dann haben wir schon gewonnen, weil. Du kennst es sicherlich, wenn du jetzt in einer Situation warst. Schau mal in dein eigenes Leben zurück und jetzt überleg mal eine Situation, wo du dich mega gestresst hast und wo du dachtest, dann auch im Nachhinein bei der Stress war voll unnötig. Es hätte sich auf eine viel einfachere Art und Weise gelöst. Dieses Problem und ich bin mir sicher, jeder kennt solche Situationen.
Kann random Situation sein. Ich habe keinen Kopf, aber du weißt schon was ich meine. Und jetzt? Stell dir vor, dein Zukünftiges ich ein Jahr im Voraus, also ein Jahr von heute. Einer von heute, ja, das merkt die Länge der Folge. Es ist, dann nimmt die Konzentration irgendwann ab. Der Punkt ist dein zukünftiges Ich in einem Jahr. So blickt auf den heutigen Zeitpunkt zurück. Und ich bin mir sicher.
Dein zukünftiges ich würde dir raten, Digger, Stress dich nicht, ist nicht notwendig. Stress macht die Sache nicht besser chill das Ganze hat sich ohne Stress aufgelöst. Also wenn du Weise handeln willst, dann hör auf dein zukünftiges Ich und Stress dich nicht. Also es ist Akzeptanz gefragt und mit Veränderungen umzugehen.
Akzeptanz, Hingabe und Vertrauen und. Ich finde es einfach wichtig. Zu immer wieder zu wiederholen, dass das Leben. Eine wunderschöne Reise sein kann und die man auch vertrauensvoll und dankbar erleben darf. Und. Dass man auch glauben darf, das Leben führen passiert, das heißt eben Vertrauen. Das heißt Glaube, weil man es eben nicht wissen kann oder belegen kann, wird auch nicht belegen können und vielleicht ein wenig religiöser auszudrücken. Die Wege des Herrn sind unergründlich, wir wissen nicht, wo das Leben oder auf welche uns das Leben schickt, aber Richter Space Camp in dir und dann weißt du, du bist immer Sicherheit und es gibt nichts, was du nicht bewältigen könntest. Es wird immer Menschen geben,
die Hilfe stehen. Es wird immer Situationen geben, wo du merkst, OK, es fühlt sich auch einfach an und dieses ganze Katastrophen von Gedanken mit Gedanken von Situationen, die versuchen, den Moment zu sagen. Alles Bullshit. Die Zukunft existiert nicht, die Zukunft existiert nicht, die Zukunft ist jetzt und die Vergangenheit auch lediglich in einem Gedächtnis rekonstruiert und ebenfalls jetzt, das heißt, solange du jetzt gegenwärtig bist und bleibst, bis du in absoluter Sicherheit. Beautiful.
Und auch das ist so eine profane Weisheit, die man oft hört, aber die einfach nicht deswegen an Gültigkeit verliert. Dieses ständige Dramatisieren, dieses ständige Druck machen. Aus der Angst heraus ist sinnlos. Es macht den Stress nur noch schlimmer. Und Entscheidungen, die aus diesem Stress heraus getroffen werden. Sind die Weiße.
Diese. Spiegeln nur wider, was man im Moment fühlt. Angst, Frust, Wut. Und sie reproduzieren genau das und du reproduzierst damit deine Zukunft. Sorry, du repos in Vergangenheit und. Punkt. Also noch mal. Die Zukunft ist jetzt und wenn du jetzt mit Vertrauen. Lebst. Wirst du deine Zukunft erschaffen, die von tiefem Vertrauen geprägt ist? Das möchte ich sagen.
Also es kann helfen, auch dieser ganzen chaotischen Welt. Einfach mal den Fernseher ausschalten, einfach mal diesen youtube Algorithmus einzulassen und sich einfach mal für ein paar Tage keine Videos anzugucken. Und sich einfach mal wieder auf seine eigene Realität zu besinnen. Und das ist keine Realitätsflucht, das ist die wahre Offenbarung der Wahrheit, das ist die Realität, wie sie sich vor dir entfaltet mit den Dingen, die du jetzt hörst, mit den Dingen, die du jetzt spürst, siehst, riechst, schmeckst, fühlst, was auch immer, jetzt ist alles. Jeder Tag, jeder Moment.
Kümmere dich nur darum, verschwende keine Energie an Probleme, die du mit deinem Verstand erschaffst, die aber erst in vielleicht 5 Tagen oder 5 Monaten oder 5 Jahren Relevanz haben könnten. Kümmere dich um das, was sie jetzt in diesem Moment von dir gefordert wird, gebe dein Bestmögliches jeden Tag aufs Neue.
That's it und ich möchte hiermit abschließen. Und sagen, dass ich in den letzten Monaten auch mein Spirituel les Bedürfnis genährt habe. Ich habe wieder zum Beispiel zurückgefunden. Ich habe gemerkt, dass ich wieder mehr bete, aus Dankbarkeit heraus, und ich finde dieses Gebet und dieses, das klingt alles so, das klingt nicht so cool, wenn man sagt, ich bete, wohin betest du denn, wen betest du whatever ich glaube, in jedem von uns, und das hat auch Viktor Frankl in seinem Buch sehr gut beschrieben, der unbewusste Gott. Jeder von uns hat dieses tiefe, religiöse, spirituelle Bedürfnis.
Und wenn wir dieses Bedürfnis nicht nähren, dann fühlen wir uns leer und. Es ist so wir diese ganze individualisierte Denkweise, diese ich AG Dogmatik, dieses Ich muss doch besten Versionen werden und. Ich, ich, ich. In unserer westlichen Kultur nach dem. Alles muss nur nach meinem Willen geschehen und ich muss alles bekommen, was ich will und ich muss mich obendrein von allen anderen als jemand Besonderes hervorheben. Das führt noch weiter zu diesem isolierten und vereinsamten Zustand, mit dem sich die meisten Menschen in der heutigen.
Zeit plagen. Und wir fühlen uns oft unverbunden, weil wir. Einfach die falschen Götter anbeten. Wir glauben immer noch an etwas, wir können gar nicht anders, wir müssen etwas glauben, aber das Problem ist, wir glauben heutzutage mehr an Geld, wir glauben mehr an Status, wir glauben macht, wir glauben mehr an. Besitz doch alles ist vergänglich, alles geht drauf. Was aber bleibt, ist unsere Verbindung zu etwas Höherem als uns selbst.
Und ich möchte diese Verbindung jetzt keinen Namen geben. Du kannst ihn nennen, wie du willst. Und was bleibt, ist auch der Abdruck, den wir im Leben anderer Menschen hinterlassen haben. Daher frage ich einfach. Wie soll dieser Abdruck sein? Möchtest du einen Abdruck der Liebe sein oder ein Abdruck der Angst und des Mangels? Und ich möchte Liebe sein.
Ich möchte Dankbarkeit sein und wir spüren oft diese innere leere, glaube ich, weil. Wir. Ja, wir sind. Unsere Seele, unsere Seele hungert in der heutigen Zeit. Wir haben vollen Magen, wir haben volle Kühlschränke, Kleiderschränke, Bankkunden, aber. Wir leiden nicht an materiellen, sondern an seelischer Not. Und.
Die Institution Kirche hat so ein bisschen abgedient es ist alles so, diese ganze ideologische Dogmatik der Kirche und all dem, das ist, das ist für die meisten Menschen nicht mehr wirklich. Tragfähig, aber trotzdem benötigen wir diese spirituelle Verbindung, für die die Religion immer stand. Und.
Mir persönlich helfen Gebete. Einfach, habe ich gemerkt und es geht jetzt gar nicht darum, irgendwelche besonderen Worte zu verwenden, wenn man betet oder zu wem bin ich denn? Bete einfach zu einer Kraft, die immer da ist und der du, bei der du dich bedankst für ganz normale Sachen, nämlich leben und hätte auch Wünsche äußern darfst und bei der du einfach du sein darfst, du deine Ängste ausschütten darfst und.
Lass uns Sache nicht irgendwie auf einem Podest. Jetzt irgendwas brutalst unnatürliches. Also ich habe als Kind immer gemacht, ich bin in einem komplett konfessionsfreie Haushalt aufgewachsen, niemand hat mir jemals irgendwas über Gott oder Religion oder Gebete hat, aber ich hab als Kind trotzdem immer gemacht, wir sollten nicht nur das. Wir sollten nicht nur diese Haltung anwenden. Nur wenn mal was, wenn mal die Kacke dampft nach dem Motto jetzt auch, hilf mir bitte nein.
Einem Alltag. Weil das ist wie das beschweren. Wenn du dich beschwerst, dann erzeugt diese negative Dynamik und du erzeugst neuronalen Verbindungen, die sich in der Zukunft immer wieder automatisieren. Aber genauso kannst du über das Gebet zum Beispiel. Diese neuen Verbindungen schaffen, die sich automatisieren und auf einmal nimmst du alles in einer denkbaren Form dankbarer Form auf einer positiveren Form war.
Und wie gesagt, Ich möchte das hier nicht zu einer Dogmatik hinstellen und sagen, du musst jetzt beten oder so. Mach was sich für dich richtig anfühlt, aber. Ich habe es getan, weil oder ich tue es, weil es mir hilft, und ich fühle mich einfach mehr und mehr im Flow des Lebens dadurch, und es ist mehr so der Tanz zwischen mir und dem Leben, in dem ich mich gegenwärtig befinde, und ich lerne jeden Tag neue Tanz Schritte. Es ist nicht immer einfach.
Und zugegeben, es fühlt sich manchmal auch nicht einfach an so, aber es ist trotzdem irgendwie harmonisch. Es ist trotzdem irgendwie die Freude da es. Ich freue mich auf die Zeit, die bevorsteht. Ich freu mich, die jetzt, ich freue mich einfach. Trotz oder vielleicht sogar. Wegen aller damit verbundenen Veränderung aufs Leben. Und ich sage ehrlich, ich habe lange Zeit die Zukunft gefürchtet.
Ich hab. Lange Zeit Ängste aus dem hier und jetzt in den nächsten Monat übertragen und ich bin für mich persönlich gerade das lebende Beispiel, dass es auch anders geht und ich war wirklich ein extrem Punkt. Also jeder, der diesen Podcast schon lange gehört, weiß was ich meine. Aber durch Hingabe, durch Vertrauen, durch. Das Auflösen und lockern, das Ego, das wird niemals weg sein. Ich habe immer noch ein starkes Ego, ich merke immer noch eine Situation, dass ich.
Recht haben will und dass ich andere Leute bevormunde und manchmal unnötig versuche, Autorität, aussehen oder so Bullshit. Aber ich tue es immer noch in manchen Dingen und trotzdem kann man lernen, davon loszulassen und. Lernt auch, Vertrauen zu haben, die Kontrolle abzugeben, die Schultern senken zu lassen, das Gesicht zu entspannen. Und auch wenn man den richtigen Weg nicht kennt, dass man sich darauf einlässt, auf diese spirituelle, mystische Wundertüte der Gegenwart, für die wir uns. Jeden Tag neu entscheiden.
Dürfen und sollten. Und das war's. Und bevor wir jetzt zum endgültigen Ende kommen. Sorry, es gibt keine gültige in dieser. Folge Das Ende dieser Folge möchte ich noch. Ne besondere Message mitteilen und zwar ich hab schon jetzt länger diese Idee von Live Events oder Live Workshops und solche Formate halt, dass man sich mal trifft als Community, dass ich vielleicht mal so kleine Events veranstalten kann, Workshops, Seminare. Und das ist wirklich ein persönlicher Traum von mir und. Natürlich brauche darauf Bock haben. So und wenn du jemand bist, der diesen Podcast schon länger verfolgt oder auch jetzt gerade das erste Mal, hört her, wenn du auf jeden Fall der Meinung bist, dass du Bock drauf hättest, das auch mal live mitzuerleben, komm
klar, digger live mitzuerleben, lade ich dich jetzt ein Teil der kommt klar Digger gang zu. Werden. Und wie? Wie geht das ganz einfach, du hast in den Show Notes einen Link. Den da kannst du dann dich einfach eintragen und. Das war es. So mehr musst du nicht tun. Du musst kein Geld dafür zahlen, du musst auch keinen irgendwie Newsletter bestätigen, das ist nämlich kein Newsletter.
Du erhältst von mir jetzt nicht alle paar Tage irgendwelche nervige Werbung oder so, es geht einfach nur für mich darum. Dass ich weiß, OK, hier ist eine Liste von Menschen, die Bock darauf hätten, live Events mal mitzumachen und zu erleben und dat und ich möchte einfach dieses Community Feeling ein bisschen mehr in den Mittelpunkt stellen, weil klar, ich spreche zu dir und ich weiß du bist dort und du hörst das und du machst dir viele Gedanken und viele Menschen haben mir geschrieben und ich bedanke mich von Herzen für jede einzelne Nachricht, aber wie schön wäre es, wenn das noch einer höheren menschlichen Ebene machen könnten. Uns einfach live miteinander connecten. Und ja.
Dads it also Check den Link in der Beschreibung ab, gibt den Podcast auf jeden Fall eine Bewertung sollte das Buch schon gelesen haben, dann bitte ich dich darum auch gerne Amazon Rezension zu schreiben, es würde dem Buch sehr weiterhelfen und in diesem Sinne bedanke ich mich für deine Aufmerksamkeit.
Ich bedanke mich dafür, dass du dir die Zeit wieder genommen hast heute und ja, die Zeit nimmst um klar zu kommen und du bist eine Bereicherung für die Welt und danke danke von Herzen, ich würde sagen bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt komm. Klar. Digga Namaste weniger ciao ciao.