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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 66

Wie du deine Berufung findest.

Sonntag, 1. Oktober 2023 · 1 h 26

MP3

Shownotes

(EP66) Und wie du herausfindest, was du wirklich willst.

In dieser Episode tauchen wir tief in die Orientierungslosigkeit ein und der Frage danach, was man mit seiner freien Zeit anstellen kann. Inmitten der Informationsflut der heutigen Zeit, in der unsere Entscheidungen ständig von externen Reizen beeinflusst werden, beschäftigt sich diese Folge damit, wie wir wieder zu uns selbst finden und ein authentisches Leben führen können.

Themen, die behandelt werden:

• Der Luxus der freien Zeit in unserer Generation und der Druck der Selbstverwirklichung.

• Aufmerksamkeitsökonomie: Wie Algorithmen und ständige Reize unsere Fähigkeit beeinflussen, zu wissen, was wir wollen.

• Die Rolle der sozialen Medien und die Gefahr des ständigen Vergleichs.

• CG Jungs Konzept der "Individuation" und der lebenslange Prozess der Selbstentfaltung.

• Werkzeuge zur Selbsterkenntnis: von „Morning Pages“ bis hin zum japanischen Konzept des IKIGAI.

Egal, ob du dich lost fühlst, unsicher bist, welcher Pfad für dich der richtige ist oder einfach nach Inspiration suchst, um deinen eigenen Weg besser zu verstehen – diese Episode bietet tiefe Einblicke und praktische Ratschläge, um dir dabei zu helfen, deinen eigenen "Seelenplan" zu entdecken. Und letztlich klarzukommen.

Namaste Digga❤️

Jonas

Ressourcen & Mehr:

Du willst das Projekt supporten? Nice, dann kontaktiere mich. Alle Infos findest du hier: ⁠⁠⁠linktr.ee/kommklardigga⁠ (linktr.ee/kommklardigga)⁠⁠

P.S. Wenn dir die Episode gefallen hat, würde ich mich über eine Bewertung freuen.

P.P.S. Hast du ⁠mein Buch⁠ (amzn.to/3Rmyf5X) schon gelesen? Ich freue mich über jede Rezension auf Amazon. Danke für die Liebe! Kuss <3

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Was geht? Ab. Und. Herzlich Willkommen. Zu einer neuen Folge. Komm klar. Digga. Mein Name ist Jonas. Und in der heutigen Folge? Geht es um das Thema Berufung wie? Findet man seiner Berufung. Wie findet man heraus, was man wirklich im Leben will? Wie findet man heraus, welcher Job zu einem passt?

Welche Aufgabe erfüllt, wie man. Oder wie findet man heraus, wie diese eine Sache findet im Leben, für die man brennt, für die man morgens aufsteht? Das war Rom im Leben, wie finde ich. Diesen Seelen Plan, falls es so etwas überhaupt gibt, und all das sind Fragen. Auf die ich heute weiter eingehen möchte.

Es wird sicherlich wie immer eine sehr ausführliche Folge, stell dich schon mal auf ne Menge. Perspektiven ein, denn das Ziel der Folge ist am Ende des Tages. Klarheit, Klarheit mit Hilfe dieser Perspektiven auf die Frage, was will ich? Und gleich vorweg diese Frage. Würde weiter ausgeführt. Eigentlich noch folgendes bedeuten und zwar was will ich? Mit meiner freien Zeit anstellen, denn. Man muss sich einmal bewusst machen. Jahrtausende lang, wenn nicht sogar Millionen von Jahren. Haben unsere menschlichen Vorfahren mit dem Real Struggle zu tun gehabt?

Einfach gesagt. Sie hatten nicht die freie Zeit, das heißt den Luxus. Sich die Frage zu stellen, was will ich? Das Leben hat ihn tagtäglich vorgegeben, was zu tun war, und überleben galt als das höchste Ziel, das heißt? Man war täglich damit beschäftigt. Zu jagen oder zu sammeln oder anzubauen oder Kontakte zu knüpfen oder zu kämpfen, sich auszuruhen, weiterzuziehen, etwas zu bauen, anzufertigen und so weiter und so weiter. Aber hier sind wir heute.

Wir sind. Einer der ersten Generationen, die so viel freie Zeit plus. So wenig ernsthafte Sorgen oder Probleme hat. Dass wir nichts tun müssen, sondern uns frei entscheiden können. Was wir tun wollen und. Das ist einerseits. Fluch und andererseits auch Segen. Denn wir wollen ja einen Nutzen erfüllen.

Das steckt irgendwie in uns, in unserer DNA. Wir wollen gebraucht werden, wir wollen ein Teil beitragen zu etwas, aber. Heutzutage wissen wir einfach nicht mehr so richtig, wie wir das tun können. Und wir sind ja auch in einer bestimmten Kultur aufgewachsen, in einer Kultur, die den Individualismus hervorhebt.

Das heißt? Einfach gesagt, jeder schaut auf seinen eigenen Arsch. Und. Auf Insta ist dann auch oft im wahrsten Sinne des Wortes so. Im Endeffekt ist jeder damit beschäftigt, mehr oder weniger seine eigene Marke, sein eigenes Image zu pflegen. Oft bis zu einem Punkt, an dem man sich von anderen und einem tieferen Sinn für Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Isoliert. Und obendrauf. Kommt auch dazu, dass wir in einer kapitalistischen Kultur leben und. In dieser werden Profite aus unserer Aufmerksamkeit generiert. Man nennt es dann die Aufmerksamkeits Ökonomie. Was zählt sind heute Klick zahlen. Und Unternehmen kämpfen dauernd um unsere Aufmerksamkeit.

Dabei. Es ist so, dass diese digitale Scheinwelt immer undurchsichtiger wird. Und Algorithmen immer intelligenter und vielschichtiger, uns genau das liefern, was uns oder was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Alles. Will von uns gesehen, wahrgenommen und konsumiert werden. Und oft geschieht es.

Dass wir dabei uns selbst komplett aus den Augen verlieren, paradoxerweise. Das heißt? Wir können nicht wirklich wissen, was wir wollen. Weil wir ständig damit beschäftigt sind, dem. Profit orientierten. Konsumorientierten Willen anderer zu folgen. Und. Wie auch schon häufig in diesem Podcast erwähnt, führen all diese stimulierenden Technologien die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, zu einem. Dopamin Defizit.

Wir entwickeln mehr und mehr Verhaltenssüchte und scheinen dabei immer Gefangener und unfähiger darin, uns auf eine. Einzige Sache zu konzentrieren, geschweige und für. Irgendeine Art von Anstrengung zu motivieren, und das Macht die Sache mit der Berufung. Verdammt schwer, denn eine Berufung. Wird er nicht von vom Universum auf seinem Smartphone gespielt? Du kannst dir deinen Seelen Plan nicht einfach als neue App downloaden, sondern.

Du musst dir die nötigen Fähigkeiten. Das gilt letztlich. Aneignen, es dir erarbeiten. Und das will. Vielleicht keiner hören, aber es ist die Wahrheit. Ganz praktisch gesagt. Wenn du einen Beruf ausüben willst, der. Deiner wahren Natur entspricht. Dann musst du ja auch erst mal gewisse Dinge lernen und du musst in der Lage sein, gewisse Werte auch zu schaffen, wofür andere Menschen letztendlich bereit sind zu zahlen. Und.

Wenn du etwas finden willst, wofür du brennen kannst, dann musst du auch eine gewisse. Leidensbereitschaft mitbringen, das heißt, diese Liebe zum Struggle. Nicht umsonst sagen wir leiden schafft Leiden, steckt er bereits im Wort drin. Und nur um. Eine kleine Zusammenfassung von diesem mehr oder weniger pseudo historischen Kontext zu fassen. Wir Menschen haben.

Millionen von Jahren. Auf diesen Punkt hingearbeitet, so menschlichen Vorfahren haben es getan und. Wir dürfen diesen Moment jetzt in diesem Augenblick erfahren. Der Kühlschrank ist voll, der Magen ist voll, das Wasser aus der Leitung ist trinkbar. Und all diese vielen, vielen Infrastrukturen, die wir jeden Tag für selbstverständlich halten, beliefern uns alltäglich mit dem Notwendigen.

Das heißt? Diese menschliche Evolution hat einen Punkt erreicht, an dem wir uns nicht mehr täglich mit existenziellen Problemen herumschlagen müssen und wir uns stattdessen erstmals die Frage stellen dürfen. Wie wir uns selbst verwirklichen können. Und diese freie Zeit, die wir heute erfahren dürfen, um uns um individuelle Bedürfnisse zu kümmern, ist meiner Meinung nach wohl das größte Geschenk dieser modernen Kultur.

Jedoch. Müssen wir auch in der Lage sein, mit diesem Geschenk klarzukommen? Weil es auch nur mal so, dass. Je mehr Möglichkeiten wir haben, plus je mehr freie Zeit und zur Verfügung steht. Wir einfach auch mehr und mehr unter unserer eigenen Intelligenz leiden. Statt. Aber unter unserer Freizeit und auch dem Überstimuliert den Verstand zu leiden, sollten wir einen Weg finden.

Diese freigewordene Zeit zu nutzen, um unseren oder unsere innewohnenden. Potentiale und die Kreativität in uns zu entfalten und der erste Schritt. War für mich folgender. Ich habe mich. Komplett. Aus den sozialen Medien für eine Zeit zurückgezogen. Das war die Zeit, in der ich intensiv nach Antworten gesucht habe.

Nach der Frage okay was kann ich machen? Wie kann ich mich einbringen und wofür möchte ich letztendlich meine Zeit aufwenden? Und ich behaupte nicht. Dass du das Gleiche tun musst oder solltest. Aber für mich persönlich war es einfach ein notwendiger Schritt. Um herauszufinden, was ich will, ohne dass mir ständig von.

Unternehmen und Influencern und irgendwelchen fremden Menschen vorgelebt wird, was erstrebenswert für mich wäre und das ist ne Art. Das hat sich für mich zu einer Art digitalen Minimalismus entwickelt und. Irgendwie ist dieser auch für mich auch heute zwingend notwendig, um meinen Shit einfach auf die Reihe zu bekommen, weil diese ständigen Ablenkungen, dieser ständige Druck auch sich in dieser Scheinwelt zu präsentieren.

Macht es meiner Meinung nach mega schwer sich auf die eigene leise Stimme zu konzentrieren. Doch gerade diese. Ist so wichtig. Wenn es darum geht, herauszufinden, wofür man seine Zeit eigentlich nutzen will. Die Herausforderung liegt also darin. Dieses digitale und auch daraus resultierende mentale Chaos.

Zu überwinden, darauf klarzukommen und dabei mehr und mehr in sich hinein zu hören und herauszufinden. Was man mit seinem Leben, seinem Potential, diesem Geschenk, was man bekommen hat, anfangen will. Und das hat natürlich auch. Einen. Esoterischen Beigeschmack dieses. Du musst in dich hinein hören, aber du solltest nicht den. Psychologischen oder psychoanalytischen? Archäologen spielen da jetzt irgendwie versucht, die Antworten aus der aus deinem selbst heraus zu graben. Darum geht es nicht, aber ich werde das noch um weiteren Verlauf n bisschen vertiefen.

Jedenfalls kennst du sicherlich in dieser. Motivations und Ratgeber getriebenen Szene oder Literatur, solche Sätze wie du kannst alles werden, was du willst, wenn du nur fest genug daran glaubst. Nach dem Motto? Jeder. Traum kann Wirklichkeit werden gepaart mit du brauchst unbedingt große Träume, um ein erfolgreiches Leben zu führen.

Du brauchst eine große Vision und. All das ist ja auch irgendwie Ausdruck dieser. Individualistischen man nennt egozentrischen Kultur, bei der das ich das Ego im Mittelpunkt von allem steht. Aber. Was ist wenn man keinen. Traumhaft. Was ist, wenn man gar nicht weiß, was man will? Und. Darüber oder davon soll es ja handeln.

Man muss sich auch vergegenwärtigen, Scholz Kinder wurden wir dauernd gefragt, was wir werden wollen, wenn wir mal groß sind. Es ist eine Frage, dieses, was willst du mal werden, wenn du groß bist, die MP. C. Ist, dass wir alle. Von vornherein wissen müssten, was unsere Bestimmung ist oder überhaupt eine Bestimmung gibt. Dir folgen müssten.

Wir kommen auf die Welt. Leben vielleicht gerade mal 4 oder 5 Jahre in dieser Umgebung und. Sollen dann am besten schon wissen, was wir einmal werden, in der Hoffnung, den Erwartungen der sogenannten großen Erwachsenen gerecht zu werden. Doch was? Wenn man selbst mal groß ist, erwachsen ist. Aber noch immer absolut keinen Plan davon hat.

Was man werden will oder welchen Beruf man wirklich ausüben möchte. Und wie auch jeder andere. Mensch, heranwachsender, Erwachsener, was auch immer. Habe ich mich jahrelang in dieser Suche befunden und oft gestrudelt. Weshalb ich auch heute darüber sprechen möchte, wie ich dort aus diesem ja man s Dilemma oder dieser. Selbst erzeugten Krise rausgefunden habe und auch darüber sprechen möchte, was mir wirklich geholfen hat. Um diese Frage dann letztendlich zu beantworten, aber bevor ich dazu komme.

Möchte ich einmal aus einem Tagebuch Eintrag vorlesen und by the Way, wenn du das Buch komm klar, digger also nicht gelesen hast oder du noch gar nicht weißt. Diesen Eintrag, den ich jetzt vorlese, ist einer von von mehreren Einträgen. Das gesamte Buch ist durchzogen von Tagebuch Einträgen, die eine gewisse Zeit in meinem Leben umfassen, wo ich hart gestraft hat, mit gewissen Themen, die letztendlich auch oder wovon letztlich auch das Buch handelt.

Und h. Der Tagebuch Eintrag ist vom 7. Oktober 2018 und der beginnt wie folgt. Die Fragen. Die mir ständig durch den Kopf gehen und mir keine Ruhe geben sind. Erstens. Was will ich? Zweitens, Was will ich? Drittens, was will ich? Ist das eine Frage, die nur mich so krass belastet? Oder? Ist das etwas, das jeden betrifft? Ich erhoffe mir von der Antwort auf diese Frage insgeheim die Lösung all meiner Probleme.

Ich denke mir, wenn ich nur wüsste, was ich will, dann gäbe es keinen Grund mehr, unglücklich zu sein. Ich bin oft am Umherwandern, Springe immer wieder auf neue Züge, wechsle Meinungen und suche permanent nach etwas mehr zu mir passt. Ich will etwas finden, das mich erfüllt, etwas, das mir den Anreiz gibt, glücklich zu leben, ich will etwas kreieren, aber ich weiß einfach nicht was.

Unabhängig von meiner Persönlichkeit, meinem Ego, vielleicht sogar meinem Narzissmus. Ich will etwas Größeres erschaffen. Warum will ich das so sehe ich meine, die erfolgreichsten Menschen haben es meist nicht absichtlich geplant, sondern hatten diese eine Sache, die mehr so zu ihnen kam. Dieser Sache, für diese Berufen waren, für die gebrannt haben.

Bei mir hingegen gibt es nicht das einer, es gibt tausende Dinge, ich suche und Suche und suche, bin einen Moment lang motiviert, dann nicht mehr und suche erneut ist das was Persönliches bin ich das Problem oder leiden mehr Menschen unter dieser Suche? Haben wir vielleicht einfach zu viele Einflüsse, sind wir vielleicht zu abgelenkt oder kriegen die falschen Werte vermittelt?

Und warum wollen wir berühmt sein? Warum wollen wir andere beeinflussen, was ist so erstrebenswert daran, sich Influencer zu nennen? Wäre es nicht erstrebenswerter, morgens aufzustehen und einfach Lust auf sein Leben zu verspüren oder an einer Sache wirklich gut zu sein, eine Art Meisterschaft in einer Sache zu erlangen, etwas so gut zu beherrschen, dass man dafür nicht mehr ignoriert werden kann? Aber wie finde ich diese eine Sache? Und.

Jetzt hab ich die Frage, wie bin ich von diesem Eintrag, bei dem ich mich absolut los gefühlt habe. Hinzu dem Punkt gelangt, an dem ich Dinge tue, von denen ich behaupten würde. Dass ich mich in gewisser Form dafür berufen fühlen. Und das klingt jetzt ein bisschen groß. Dieses ich fühl mich dafür berufen oder soweit hingewiesen. Religiösen Auftrag.

Darum geht es nicht. Aber worum es denn wirklich geht, das wirst du gleich noch erfahren. Jedenfalls würde ich behaupten, dass. Die Dinge, die ich jetzt tue in meinem Leben, das noch nicht immer komplett frei von jeglichem Druck, ich meine einfach nur die Dinge, die ich. Tue, tue ich. Gerne. Ich hab das Gefühl zu wissen, was ich will. Ich mache diesen Podcast gerne, ich hab das Buch gerne geschrieben und auch meine Arbeit als Trainer gefällt mir das Studie interessante Sachen allesamt. Dinge, die mich im Laufe der Zeit mehr und mehr angesprochen haben und in die ich mich hinein entwickelt habe. Es war so demnach kein Suchen und finden. Sondern eine Art von Entwicklung, die sich nach und nach entwickelt.

Hat es war eine Reise, es ist eine Reise, es ist ein Prozess und auf diesen möchte ich jetzt genauer eingehen. Es ist jetzt gerade darüber spreche irgendwie so n paar 2 meiner allerersten Episode ich hochgeladen habe vor 3 Jahren so. Die Episode war damals die Selbstfindung und. Karl Jung diesen nannte diesen Prozess dieser Selbstfindung, der selbst Entfaltung, die Individuation, das ist ein Begriff, den er geprägt, das Konzept aus seiner analytischen Psychologie.

Und in einfachen Worten bezeichnet dieser Individuation den Prozess, durch den ein Mensch zum wahrhaften Individuum wird. Das. Er oder sie potentiell sein kann also. Man muss es so sehen. Dein Potenzial. Ist seit deiner Geburt in dir angelegt. Und die Entfaltung jedoch hängt von unterschiedlichen Umständen ab und oft auch. Nur von der Zeit, die man sich für diesen Prozess gibt. Du kannst ja auch draußen nicht mit Baum dazu zwingen, schneller zu wachsen, erfolgt seinem eigenen genetischen Bauplan und ebenso verfolgt jeder von uns seinen eigenen. Weg.

Und den. Oder der Fehler Niveau häufig begehen ist. Wir blicken in diese. Digitale Scheinwelt in die sozialen Medien und sehen. Ein Haufen von erfolgreichen wegen erfolgreichen Ergebnissen. Wir sehen nicht den Prozeß, den Weg dorthin, all das leiden, auch all die Schattenseiten, all das, was verborgen wird.

Und sehen halt nur eine Fassade, nur eine Seite der Medaille. Und indirekt schließen wir aber damit auf unseren eigenen Misserfolg nämlich. Dass wir längst schon mehr erreicht haben müssten als wir bisher. Haben. Das ist Bullshit. Und dieser negativ Vergleich ist an sich eigentlich vollkommen unnötig und selbstzerstörerisch. Und übrigens noch ein Grund dafür, warum man sich vielleicht öfter von sozialen Medien distanzieren sollte. Und das war auch ein Grund dafür, dass ich oft in dieser Annahme verfangen war.

Des ich alleine also das Universum dreht sich erstmal nur um mich und in diesem gesamten Universum bin ich das Problem so. Nur mir gelingt es nicht, klar zu. Kochen. Hallo, um mich herum scheint irgendwie ihr Ding zu machen und sind mehr oder weniger erfolgreich in dem was sie tun und haben gesunde Beziehungen und machen ihr Ding und lemin Lifestyle und kommen alle wunderbar klar.

Und vielleicht lag es auch daran, dass ich mich oftmals mit niemanden ehrlich ausgetauscht hatte und mich oft dann auch zurückgezogen hatte, wenn es mir nicht gut ging. Aber. Ja, so einfach mal ein Beispiel. Während ich mit. 23 ein Alibi Studenten war für Geschichte, ja, ich habe tatsächlich mal 2 Semester Geschichte studiert, aber ich hab absolut. Keine Vorlesungen besucht haben andere Freunde bereits ihren Bachelor abgeschlossen gehabt und waren bereits auf einer Weltreise oder haben Sonstiges getan, wo ich mir dachte, Alter und ich sitze hier und hab einfach keinen Plan was ich mit meiner Zeit.

Anstellen soll. Und zwar nicht nur diese. Diese Phono, die mich einst geprägt hatte, wo ich mir dachte, ich muss jetzt auch Sachen machen, sondern vor allem die Sorge. Dass ich ein Leben lang planlos herumstreifen würde, dass das nie enden würde, sah. Dieser orientierungslose, ständig nach dem nächsten Ding suchende Zustand. Das.

Ich einfach meine. Also es war, dass meine Zeit Verkäufer und immer wieder aufspringen auf irgendwelche weiteren Züge, die ich dann wieder nach wenigen Wochen wieder verlassen. Würde. Und einfach gesagt, ich fühlte mich wie ein Versager n Versager, der nicht in der Lage war. Sein Leben auf die Reihe zu bekommen oder Dinge zu Ende zu bringen. Und ich stand.

In dieser Zeit auch oft so unter einem inneren Druck, weil wie gesagt, ich hatte Angst, einfach meine Zeit zu verschwenden. Du hast auf der einen Seite. Immer diese Philosophie von ja, du musst dein Leben genießen und du musst mehr im Moment leben. Doch auf der anderen Seite bist du gerade so irgendwie Anfang 20 und von mir aus kannst du Anfang 30, Anfang 40 oder Anfang 60 sein, das spielt keine Rolle, aber die Erfahrung, die ich damals gemacht hat, vielleicht altersunabhängig.

Will nur damit sagen, dass. Ich nicht in der Lage war zu genießen, weil ich mir eingeredet habe, dass ich ständig was tun müsste, was wichtig ist. Was besonders ist, was irgendwie bedeutsam ist. Und nochmal kurz zurück zur Individuation zur Selbstfindung. Das ist n. Lebenslanger Weg. Ich möchte das noch mal auch bewusst.

Wie soll ich sagen, ich möchte nochmal bewusst klarstellen, dass es nicht irgendwie OK. Ich beginne jetzt bei A und g dann über von B nach C und dann lande ich irgendwann bei d und dann bin ich fertig. Nein. Es ist ein ständiger Tanz. Es ist, weil das Leben halt auch die Veränderung mit in sich trägt.

Das Leben ist Veränderung des Universums, Veränderung, Du bist Veränderung, es ist so immer dieser Tanz sich mehr und mehr Veränderung hinzugeben und sich mehr und mehr auch kennenzulernen und. Das bedeutet, am Ende des Tages ist kein einziges Ergebnis, dass wir anderen Menschen online präsentieren. Es ist ein Prozess, der ein Leben lang vonstatten geht, ein Prozess der Selbstverwirklichung und auch der Integration verschiedener Aspekte unserer Persönlichkeit und. Wahrscheinlich wirst du diesen einen Kern finden in deiner Psyche, der dich als Person letztendlich ausmacht und die Antworten gibt, nachdem du suchst. Vielmehr sind wir alle eine Art Mosaik, geprägt von unseren Erfahrungen in unseren Genen,

die wiederum unsere Talente, Fähigkeiten, stärken, Neigungen, Interessen und so weiter mit beeinflusst haben und. Deine Einzigartigkeit. Ist einerseits mega besonders und andererseits total normal. Und dein Chaos ist ebenso Teil der Reise und die Frage ist. Inwiefern kannst du alles M braison s akzeptieren und auch in einer gewissen Richtung leiten und in der allerersten Folge.

Hatte ich. Wo ich über die Sendung gesprochen hatte. Hatte ich auch darüber gesprochen, dass man sich selbst nicht findet, sondern dass man sich selbst gewissermaßen eher findet, denn. Man probiert im Leben ja ständig. Dinge aus und auf dem Weg. Wird man ja auch ständig von. Bestätigung und Zurückweisung und Ablehnung irgendwo Form.

Die Identität formt sich das, was man. Für sich selbst hält also das Selbstbild. Und. Ja, auf diese Weise findet man auch immer mehr Dinge über sich heraus und man, man, man entdeckt Dinge an sich, die man lange Zeit gar nicht wahrgenommen hat. Und auch die Erfahrungen, die wir machen, rufen etwas in uns hervor.

Also triggern Dinge in uns. Zum Beispiel hatte ich das auch erst vor kurzem oder im Mai, wo wir im Urlaub waren und das Waren so viele neue Reize und ich hab einfach während dieser Zeit unglaublich intensiv geträumt und. Ich denke, wenn man in so einer neuen Umgebung zum Beispiel ist. Dann scheint man auch viele Dinge irgendwie in sich, in einer gewissen Art und Weise anzuregen.

Also es wird irgendwie, ja, ich kann es nicht genau erklären, aber es wird zu einer gewissen Verarbeitung von gewissen Themen angeregt. Und. Vielleicht kann man hier auch allgemein über die Bedeutung von Träumen nur anschneiden und gerade jetzt in diesem gesamten Individuations. Prozess auch was?

Die analytische Psychologie von von Karl Jung betrifft und so. Träume haben eine wichtige Bedeutung in dem Ganzen, weil Träume spiegeln in gewisser Form unbewusste Tendenzen. Und zeigen uns gewisse Dinge, die wir oft im Alltag verdrängen, unterdrücken, nicht wahrnehmen wollen. Und bei mir war es auch so und das ist vielleicht das zweite Auto action, nachdem ich gesagt hatte, OK, weil es war wichtig, dass ich mich einmal auf Social Media Raushalte und mal für ein paar Monate oder bei mir Jahre, wo ich einfach nicht aktiv war und auch nicht daran partizipieren teilhaben wollte.

Der zweite Punkt war auch einfach die Abstinenz vom Kiffen, also ohne Scheiß. Ich bin immer noch. Der Meinung, jeder soll machen wie er. Wir haben Bock hat aber wenn du ihn dir diese Stimme trägt, sie sagt eigentlich weiß ich ich sollte damit aufhören und eigentlich weiß ich flüchte mit diesem Verhalten, als dass ich es genieße. Dann wäre es ein guter Zeitpunkt, zum Beispiel den Konsum komplett einzuschränken.

Ist zu beenden. Warum? Weil. Bei mir zumindest. Und auch mit vielen Menschen mit dem drüber geredet hab, dass das Kiffen einfach dazu führt, dass du nicht mehr träumst beziehungsweise nicht mehr wahrnimmt. Und das ist ein großer Verlust meiner Meinung nach. Weil du viele Dinge an dir selbst gar nicht richtig wahrnehmen kannst. Träume sind nicht nur dafür da, um Dinge zu verarbeiten. Ich finde, sie helfen einem auch, so vieles besser zu verstehen und dabei sollte man vielleicht gar nicht auf die Bilder im Traum achten, sondern vielmehr auf das Gefühl, dass das Bild hervorruft.

Es ist nämlich vielmehr das Unbewusstes über die Gefühle, das, was du fühlst. Im Traum ist entscheiden nicht das, was du dort siehst. Das Bild wird aufgrund der auf Basis der Gefühle zusammengebaut oder ja zusammengebaut, keine Ahnung, ob das wirklich sagen kann, aber es ist zumindest was mein persönlicher Erfahrung ist. Und für mich hat sich das einfach. Oft bewahrheitet.

So also zweiter Action Step, hör auf zu kiffen. Und kommunikativer zusammengefasst. Selbstfindung oder Individuation wie Kalium nannte, ist eine Reise, bei der mehr und mehr Teile von dir selbst entdeckt, also Anteile von dir selbst denkst und du sie verstehst und du sie auch mehr und mehr akzeptierst.

Und du wirst erkennen, dass es in dir nicht nur diese wunderschönen Anteile, sondern die sich freundlich und ehrlich und mutig und wie auch immer präsentieren, sondern du wirst auch viel, viel Unsicherheit, Eifersucht, Neid, Wut, Frustration und all das entdecken, was man anderen Leuten gegenüber gern verbirgt. Du bist Licht und auch Schatten und es geht darum, ein Ganzes zu werden.

Also. Ja, sich vollständig zu fühlen, indem man sowohl das bewusste als auch das Unbewusste in sich in Einklang bringt. Und das ist irgendwie ein bisschen so wie das Zusammenlegen eines Puzzles von sich selbst. Du hast diese vielen, vielen verschiedenen. Anteile und je mehr Stücke du. Findest. Und manchmal musst du auch.

Du kennst das, wenn du ein Puzzle. Ja, wir sind positiv zusammen steckst. Du musst ja auch diese Dinge erst mal auf eine gewissen Art analysieren. Ich mag das Wort jetzt nicht, aber du weißt, was ich meine, du musst, musst, du suchst nach Mustern, du versuchst es irgendwo in der gesamten, in den gesamten Kontext 1 zu bauen. Und genauso.

Setzt du auch deine Puzzle Stücke, ihren Platz und je besser das funktioniert und das benötigt Zeit, das braucht Geduld, das benötigt auch die Hingabe, sich damit auseinanderzusetzen. Desto vollständiger und im wahrsten Sinne des Wortes selbst bewusster wirst du, weil du wirst in deiner selbst bewußt. Und ich habe in den letzten Folgen auch viel diesem. Spirituellen Spektrum.

Ja, Perspektiven geteilt und dann können wir Wahre selbst sprechen. Aber ich möchte heute mal einfach. So praxisnah wie möglich über dieses Thema Berufung sprechen und Stichwort selbstbewusst in dem Fall einfach gemeint, dass du mehr und mehr. Dir, Deiner Zürcher bewusst wirst, was da in dir vorgeht und. Auf diese Weise findet man.

Zu einer gewissen Authentizität zurück, die wir als Kinder schon hatten. Bei the way. Also wir waren als Kinder immer authentisch, wir konnten nicht anders, wir haben ja noch keine Rolle gespielt, so unser ich unser Ego. Hat sich erst im Laufe der Kindheit entwickelt und. Mit der Zeit haben wir gelernt, das darf ich, das darf ich nicht.

Wenn ich das mache, werde ich Geld, wenn ich das mache, werde ich abgewiesen und so Formen wie immer mehr, ja, Schalen um uns herum, und irgendwann kann es dazu kommen, dass man sich so eingeengt und so eingedrückt. Führt die Presse. Dass man ja darunter förmlich zerbrechen möchte. Und das könnten auch und da gibt.

Es. Ich weiß nicht, diese Dark Night of the Soul ist nicht keine Theorie, es ist ein bekanntes Konzept, von dem man spricht, wenn man genau diese Erfahrung durchlebt, dieses Gefühl von ich schaffe es nicht mehr, es bricht alles zusammen, ich bin alleine, einsam und muss mit mir selber jetzt lernen, mit all den ganzen Stuff, den ich.

Angelegt habe und von dem ich glaubte, dass ich das bin. Aber dann merke ich doch, das bin ich alles nicht und du machst diese intensive, auch sehr unangenehme Erfahrungen und durchlebt sie und integriert sie letztendlich und auf diesem Weg kannst du wieder zurückfinden. Zu einer gewissen Authentizität, du. Löse dich von diesen ganzen Masken und dafür wie gesagt erster Action Step.

Die Scheinwelt in dieser Scheinwelt legen wir die Masken ja förmlich an. Wir verfestigen sie, indem andere Menschen uns bestätigen, dafür geben, was wir anderen Menschen präsentieren, ist aber nur eine Seite der Medaille, also wenn wir uns vollständig authentisch fühlen möchten. Dann müssen wir auch die andere Seite akzeptieren und sie zunächst einmal kennenlernen. So.

Lange Rede kurzer sehen, die Kunst. Beim Finden seiner Berufung ist es letztlich dieses Puzzle. Von sich selbst. Dann schließlich in das große Gesamtbild der Gesellschaft einzufügen, sozusagen. Sein seinen ganz eigenen Platz in dieser. Sozialen Welt zu schaffen. Weil die Gesellschaft an und für sich ist. Eingehen ist ein ähnliches Mosaik wie deine Persönlichkeit. Und davon lebt das ja auch.

Die Gesellschaft lebt doch von unterschiedlichen Persönlichkeiten, lebt doch von authentischen Menschen, die ihr Ding machen, und es gibt nicht den einen erfolgreichen Weg, oder? Das ist erstrebenswert, und das ist weniger Stress, sondern jeder muss letztendlich für sich herausfinden. Was für ein Puzzle man in sich trägt. Und wenn man das Bild dann sieht A das bin ich einfach und das akzeptiert.

Wie kann ich dieses Bild dann in das gesamte Mosaik der Gesellschaft einbinden? Und dann fühlt man sich berufen, man findet etwas, wo man merkt, Hey, das fühlt sich echt, das fühlt sich authentisch, fühlt sich nach mir an. Das heißt? Man. Ja, man. Sucht nach seinem Platz Man sucht aber nicht im klassischen Sinne wie jetzt irgendwie ein Detektiv. Oder wie ein Psycho Analyst, sondern man begibt sich einfach auf den Weg.

Und auf dem Weg kommen die Antworten. Und so bilden sich auch dann immer mehr und mehr Möglichkeiten, die man wahrnimmt und annimmt. Und manchen Menschen fällt es einfacher. Manche Menschen sind mit 5 Jahren schon an dem Punkt, wo sie sagen, OK, das will ich und das wird mein Leben sein. Und ich weiß ganz genau, das ist es, was ich möchte und anderen Menschen. Fällt es einfach enorm schwer zu sagen, was sie möchten oder wo ihr Platz ist.

Und für mich gilt definitiv letzteres. Und. Ja, Problem einfach diese ganzen bei dieser ganzen Sache ist halt. In der heutigen Zeit. Gibt es ja so viele unterschiedliche Möglichkeiten? Es gab es so noch nie in dieser in dieser Form. Auch vor. 50 oder 100 Jahren oder 150€ 2 Jahre aus, da war ja alles.

Wie soll ich sagen, noch relativ kleinlich. Deine Realität war nicht über den gesamten Globus erstreckt. So, du hast dich in deinem Ort befunden, wo du aufgewachsen bist, wo du die Leute kennst. Du bist in den Verein gegangen, du hast recht, den Beruf deines Vaters oder deiner Mutter bist du gefolgt und. Was auch immer, es gab viele Orientierungspunkte für die eigene Identität, an der man sich ausrichten, man sich ausrichten konnte.

Aber heute scheint das nicht mehr zu sein. Heute gibt es unglaublich viele Orientierungspunkte und nur noch wenig Orientierung und das überfordert ein vor allem, wenn man halt eben nicht weiß. Oder wenn man nicht die nötigen Erfahrungen hat, die nötige Einsicht hat, sich selbst wirklich zu verstehen. Es gibt all diese vielen Bilder da draußen, denen man sich theoretisch zuordnen könnte, aber man weiß einfach nicht, wo man sich zuordnen möchte.

Und das bedeutet, man muss sich selbst auch noch kennenlernen. Aber. Wie geht das? Wie geht es am besten? Wie kann man sich selbst finden? Das heißt, mehr diesem authentischen Lebensgefühl. Finden zu. Erfolgreichen Individuation und deswegen lass uns mal jetzt zum praktischen Teil übergehen. Nachdem ich jetzt hier bisschen theoretisch pseudo philosophisch geredet hab. Gibt es auch wirkliche Tools, die man anwenden kann, um die selbst Erkenntnis zu fördern?

Und vielleicht auch. Ja, diese eine Sache, diese Berufung, die Leidenschaft, was auch immer dabei zu finden und was für mich zum Beispiel. Einen. Ja, und eine unglaubliche Hilfe war das hab ich in einem Buch gelesen, wo es auch darum ging, ich glaubte. The artist way oder so. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall ging es um die Morning Pages, das heißt, man nimmt sich jeden morgen 10, am besten 20 Minuten Zeit. Um einfach Tagebuch zu schreiben. Und ich weiß auch in diesem Podcast, habe ich öfters schon darüber gesprochen.

Aber an all die, die noch immer der Meinung sind, ach, ich weiß nicht, ob das was für mich ist. Trikot. Und hier geht es aber nicht um die klassische. Ich schreibe Tagebuch und ich nehme mal die Zeit und denk mal nach, wie soll ich den Satz formulieren? Nein, bei diesen Morning Pages geht es wirklich darum.

Du nimmst den Timer. Du stellst ihn auf 10, 1520 Minuten und dann in dieser Zeit schreibst du alles auf, was in dir gedanklich vorgeht. Das heißt, alles, was über diese Bildschirmfläche deines Bewusstseins an Gedanken vorüberzieht, einfach aufschreiben, schreiben, schreiben, schreiben, ganz wichtig, nicht unterbrechen, Du schreibst einfach weiter und auch wenn du Stockst, dann schreibst du das ähm oder die anderen füll Wörter auf die du nutzt deinen Kopf und. Wichtig ist einfach nur bleibt beim Schreiben. Und dann mach das mal.

Nimm dir mal die Zeit, mach das mal eine Woche 2 Wochen lang und. Du musst jetzt nicht sagen, ob ich mein Leben lang diese machen nicht. Mittlerweile macht das auch nicht, ich hab Zeit, wirklich. Ja, fast schon religiös gemacht, dass ich gesagt hab, ich nehme jeden morgen diese 20 Minuten und schreib einfach auf und dann tut die, dann tun die Finger auch danach w.

Ich rede wirklich mit. N Stift und Papier zu schreiben, und das ist, wenn man das lange nicht mehr gemacht hat, meine Frau dann am Anfang erst mal verlangen sein. Das ist dann erstmal anstrengend. Aber was dabei passiert, ist unglaublich wertvoll, weil innerhalb dieser Zeit vielleicht die ersten 234 Minuten du fühlst dich blockiert. Du merkst diese gesamten.

Ja, Hemmungen oder was soll ich jetzt schreiben? OK, ich fühle mich heute so und bin heute um so aufgestanden und dann schreibst du einfach, aber du wirst merken, da kommen auch andere Gedanken und dann fängst du dir auf und dann schreibst du weiter und schreibst weiter und irgendwann lockert sich auch so n bisschen dieser dieser innere Kritiker, also mehr und mehr aus dem Unbewussten kommt n bisschen hoch und dann lässt du das auch mal raus und da kommen dann wirklich.

Die Antworten in einer gewissen Art und Weise. Und die Antworten sind jetzt nicht hier is the Magic Pill und hier ist der Einsatz, der dein Leben verändert. Nein, die Antworten kennst du schon längst. Das sind meistens Dinge, die für dich schorbus sind, dass du sie aber nicht mehr wahrnehmen kannst.

Ja bald, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht sozusagen und. Trotzdem ist es eine Technik, die wunderbar funktioniert. Und ja, sofern du da. Einer Sprache mächtig bist, sofern du ein gewisses Vokabular und die Fähigkeit zum Schreiben hast und Nutze das auch. Es funktioniert, es funktioniert sehr gut, aber du musst halt auch am Ball bleiben und wie gesagt am Anfang kein spaßiger hackt. Aber du wirst es dennoch genießen, weil es sich verdammt befreiend anfühlen kann, wenn du einfach mal deine Gedanken ohne Judgement, ob das jetzt.

Gut. Oder schlechte gespickt Heine Rolle, Du sollst einfach aufschreiben und auf diese Weise. Schult man auch so sein Bewusstsein für die Gedankengänge, die man hat? Also man fördert seine Achtsamkeit und auch im Alltag. Wirst du dadurch viel aufmerksamer sein für gewisse Gedanken? Du wirst vielleicht aufmerksamer sein für gewisse Ideen, die über diesen inneren Weg laufen können, die vielleicht sonst entgehen würden.

Und das ist so eine Sache. Also Morning Pages und dann? Noch eine andere Sache ist darüber hatte ich auch schon mal gesprochen, einen Brief an dich selbst zu schreiben. Also du machst folgendes, du stellst dir vor. Es ist ein Jahr vergangen. Vom jetzigen Zeitpunkt an. Also versetzt dich. In einem zukünftigen Zeitpunkt, indem du Zurückblickst, zum Beispiel.

Diese Folge erscheint voraussichtlich am 1. Oktober. 2023 ist n Sonntag jetzt folgendes du beginnst den Brief. Mit es ist der 1. Oktober. 2024 ja, ich sitze gelassen und voller Freude an meinem Schreibtisch und reflektiere das vergangene Jahr. Ich frage mich dabei, was genau ich getan habe, was genau ich umgesetzt habe, damit dieses Jahr zu den besten meines Lebens wurde. Also versetzt dich wirklich in einer Art Zukunft, aber aus der aus der Präsent heraus.

Also du schreibst nicht, ich möchte in der Zukunft das und das und das machen. Nein, du bist bereits in der Zukunft und du blickst zurück und schreibst was du getan hast. Keine Ahnung, welcher Mechanismus dahinter wirkt, aber es ist fucking Power ful. Wenn du diese Übung machst. Ich hab das oder ich mach es immer noch jedes Jahr.

Ich frage mich jedes Jahr rückblickend, was hat es zum besten meines Lebens gemacht und. Nein, du wirst vielleicht nicht 100% alles davon umsetzen, aber du gibst deinem Leben die Richtung. Du stellst dir Fragen im Sinne von. In welche Richtung möchte ich überhaupt? In welche Richtung will ich das mein Leben gerade tendiert?

Was für Gewohnheiten will ich mir aneignen, was will ich loswerden? Also du, du selbst den Fokus vor allem auf die Punkte, die du selbst kontrollieren kannst. Du machst keinen. Und Hokuspokus manifestations Universum draußen und du sagst dir ganz klar. Was habe ich getan, dass das Jahr zum Besten meines Lebens wurde? Und da sind wir auch bei den.

Richtigen Fragen die richtigen Fragen sich zu stellen, die Fragen, die wir uns stellen, die Formen in gewisser Weise unsere Realität, weil sie unseren Fokus verändern. Anstatt zu fragen. Warum passiert ausgerechnet mir das? Warum ist ausgerechnet heute so ein schlechter Tag, warum muss es heute regnen, können wir andere Fragen stellen, wir könnten Wachstumsorientiert an die Sache rangehen und das ist auch hier wieder ein bisschen Classic Self help, aber man muss sich bewusst machen, Positives denken, so abgeklatscht profan, wie das oft daherkommt, ist ein sehr mächtiges Tool, was nur die aller allerwenigsten Menschen beherrschen. Nein, wir können nicht jeden Gedanken kontrollieren, aber wir können bewusste Gedanken denken.

Wenn du jetzt dir im Geiste zum Beispiel einmal Hallo rufst oder ich komm klar, sagt dir das einmal im Geiste, jetzt in diesem Moment. So, wer hat das gesagt und wer hat diesen Gedanken erzeugt? Jetzt würde es wahrscheinlich nicht behaupten, dass du gar keine Kontrolle über deine Gedanken, sondern du konntest dir sagen im Geiste, ich komm klar, richtig. Und das bedeutet auch, dass du die Möglichkeit hast, gewisse Gedanken dir einzupflanzen, die dann in Zukunft auch genauso wie alle anderen Gedanken, die hochkommen, eine Art Automatismus annehmen können.

In positiver Weise. Ich hatte letztens diesen Gedanken, und zwar. Wenn wir zum Beispiel Ohrwurm haben, wo kommt dieser Ohrwurm denn her? Wir haben nen Lied gehört oder irgendeinen, ja, was auch immer gehört und. Es wiederholt sich ständig in unserem Verstand, und zwar Gehirn spielt diesen Track immer wieder ab. Irgendwelche.

Neuronalen Verbindungen feuern und. Wir nehmen diesen Track in uns wahr. Doch. Wir können uns auch selber Ohrwürmer geben, die wir gerne hören und die unser, die unser, die unsere Denkart in einer Art und Weise beeinflussen. Und das ist Positives denken. Und hier sind auch diese Fragen entscheidend. Also zum Beispiel?

Statt eben dieses warum passiert mir das immer, oder? Warum ausgerechnet ich, könnte man sich fragen. Was kann ich aus dieser Situation, was kann ich aus der Situation lernen oder? Anstatt zu fragen, was kann ich bekommen können, was kann ich geben und diese Fragen öffnen quasi neue Türen, neue Zugänge. In unserem Denken und.

Man könnte sich auch fragen, wenn es um die Berufung geht. Welche Probleme fallen mir wieder auf oder welche Hürden habe ich bereits in meinem Leben gemeistert? Weil ganz ehrlich. Was? Oder würde ich wirklich überall diese Themen sprechen? Hätte ich nicht selber diese Erfahrungen durchlebt? Warum habe ich heute ausgehend diese Folge gewählt?

Erstens keine Ahnung, aber zweitens. Weil ich selber diesen Struggle durchlebt habe. Das heißt, auch die Frage ist schon, was habe ich denn bereits in meinem Leben durchgemacht und wie kann ich jetzt anderen Menschen auch dabei helfen, die durch so ne ähnliche Erfahrung gehen. Gibt es die klassischen Fragen?

Was habe ich als Kind am liebsten gemacht, weil auch hier, Stichwort Authentizität, als Kind ist man noch nicht so sehr durch seine soziale Welt beeinflusst, dass man sagt, OK, ich muss jetzt das tun, weil das ist gut, das ist gut für mich, das ist gut für meine Gesundheit, das ist jetzt das, was ich tun soll. Nein, all diese Bewertungen und regeln, die Spielen noch keine Rolle und macht das, worauf man Bock hat. Und.

Ja, man sagt ja auch, es fällt mir kinderleicht. Was fällt dir leichter als anderen, was fällt dir tendenziell kinderleicht, wo andere Menschen vielleicht relativ? Relative Schwierigkeiten mit haben oder Probleme mit haben oder was sagen auch andere, worin du gut bist. Also nicht nur selbst, sondern wenn du andere Menschen fragen würdest.

Hey, das hab ich auch oft gemacht. Freunde die mir nahe standen. Die Männer standen freundliche, stehen aber auch zum Beispiel. Ja, auch du kannst auch Menschen fragen, wie zum Beispiel Lehrer oder Menschen, die aus einer anderen Rolle heraus kennen. Und dadurch entwickelst du auch nochmal ein anderes Selbstbild, weil du siehst, AOK, so nehmen mich andere Menschen, also war alles klar und dann erkennst du auch mal andere stärken. Und wenn du jemand der Sorte bist, ich habe keine Stärken, ich bin nichts gut, dann ist auch das nur Negatives. Selbst Gelaber, was sicherlich aus irgendwelchen vergangenen Erfahrungen resultiert.

Aber ich kann dir versichern, du hast stärken. Ich kann dir versichern, du hast Alente nicht weil ich irgendwie alles romantisieren möchte und sagen will, jeder von uns hat einen geheimnisvollen Planeten entdecken. Nein, einfach die Tatsache, dass es eine Überzeugung ist, die Lebensbejahend ist und die auch sicherlich den Fakten entspricht, und zwar, dass jeder Mensch.

In gewisser Weise auf einem großen Spektrum erstmal Mosaik abbildet, aber vor allem auch in diesem Mosaik viele persönliche Stärken hat. Und diese. Bewusst sich zu machen, diese auch bewusst zu finden, dass es letztlich die Kunst und diese dann mit der Welt teilen, dass es dann wirklich. Das Ziel?

Also Stichwort, wie kann ich meine Talente, meine geliebten Erfahrungen nutzen, um Positives zu bewirken? Und all das ist Selbstreflektion. All das ist eine Art von. Anführungsstrichen Arbeit, die man betreiben muss, um sich selbst mehr und mehr zu erkennen und. Dieses. Spiel des Lebens auch erfolgreich zu spielen.

Und dafür musst du dich nicht in ein stilles Zimmer einschließen, dich auf ewige Wochen Monate zurückziehen und die Antworten zwanghaft aus ihr raus prügeln. Dieser gesamte individuations Prozess. Ist ein ist ein ständiger Tanz zwischen einerseits diesem Ich zieh mich zurück und bin jetzt für mich und andererseits ich gehe in die Gemeinschaft raus.

Ich gehe unter anderem Menschen. Also du stellst diesem allein die Fragen. Aber die Antworten erhältst du oftmals. Dann, wenn du nicht rechnest oder im Austausch mit anderen Menschen. Und du wirst auch feststellen, dass dir plötzlich plötzlich ganz neue Dinge auffallen, die vorher nie wichtiger schien.

Also ein Fokus hat sich verändert aufgrund der Fragen. Und. Dein Gehirn filtert die Realität auf eine andere Art und Weise an dieser Form, und das ist so ganz klassisches Beispiel, oder du hast du jetzt irgendwie. Oder hast vorher irgendeine Art von Auto zu kaufen? So richtig random Beispiel jetzt auch das irgendwas vor den Art Auto zu kaufen und das Auto jetzt nie vorher wirklich.

Gesehen, aber du kennst es jetzt hast du den Plan. OK, ich will diese kaufen oder du fährst jetzt noch einmal. Fährt dieses Auto gefühlt an jeder zweiten Straßenecke. So, und hier spricht man vom RAS Unternehmen Retikulären Aktivierungs System, das Gehirn der Filter Mechanismus, das wir in dieser Realität. Tausende Millionen von Informationen, die an uns vorbeiziehen, einfach gar nicht wahrnehmen, weil sie für uns, für unsere Wahrnehmung der Realität nicht wichtig erscheinen.

Aber durch die Fragen zielst du auf eine gewisse Wichtigkeit, und wenn du diese Fragen stellst, wie kann ich daraus lernen, meinte, was meine Stärken, dann setzt den Fokus auch darauf an und dann werden die Antworten auch definitiv kommen. S benötigt oftmals Zeit und die Zeit müssen wir uns nehmen und wir müssen geduldig sein, schwierig, ich weiß, aber es ist notwendig und all das.

Kann ein. Ja, mega magischer Prozess sein. Also CG jung sprach hier von also Carl Gustav Jung, CG Jung sagt Man so oft, aber ja, jung sprach hier von Synchronizität, diese Synchronizitäten sind diese bedeutsamen Zufälle also. Irgendwelche Dinge geschehen. Die so gesehen eigentlich voneinander komplett unheimlich unabhängig sind.

Also es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen. Aber für dich. Persönlich. Haben diese Dinge auf eine mega Bedeutung. Zum Beispiel beschäftigst du dich gerade mit irgendeinem Thema. Das dich interessiert dann auf einmal hörst du irgendwie Menschen neben dir über dieses Thema sprechen und dann keine Ahnung.

Siehst du irgendwo random Line Anzeige oder du triffst auf Menschen, der ich dann mehr und mehr in diese Thematik hinein führt und all das ist eigentlich komplett unabhängig voneinander, aber für dich persönlich hat all das irgendwie Bedeutung und so was ist denn hier passiert? So was ist denn da will das Universum ein Zeichen geben oder was bedeutet das und?

Letztendlich führt dich das alles dann wieder so auf einen gewissen Weg und hier spricht man auch von Intuition. Du stärkst deine Intuition eben, indem du dich öffnest. Für diese Zeichen des Universums, ohne dich jetzt Zusätze darin zu verlieren, also nicht im Sinne von. Ich sitze jetzt hier rum und warte so lange, bis mir das Universum ein Zeichen gibt, was ich tun muss.

Also du musst schon rausgehen, du musst aktiv am Lebensprozeß teilnehmen, damit das Leben auch mit dir interagieren kann und. Ja, das alles kann, wie gesagt, das kann mega magischer und vielleicht mystischer Prozess sein, weil wie gesagt, wir verstehen nichts, das ist ne harte Aussage, aber auch wenn ich über diese Themen sprechen und natürlich verstehen wir etwas vom Leben, natürlich, verstehen etwas von menschlichem sein, von der Zyche und alles, aber.

Im großen, gesamten Kontext verstehen wir wirklich sehr, sehr, sehr wenig und das kann man sich vielleicht auch gar nicht so richtig bewusst machen, weil wir uns auch davor schützen, diese Einsicht zu sagen. Ich verstehe nichts. Das hilft. Uns ja nicht weiter in der Realität. Wir wollen überleben, wollen klarkommen müssen.

Unsere Gene verbreiten, was auch immer. Wir haben. Unser Gehirn hat gewisse Aufgaben zu verfolgen und da hilft es einem herzlich wenig, wenn man sich eingesteht, ich verstehe nichts und ich bin eigentlich komplett ohne Kontrolle und Sicherheit, auch Illusion. Aber die Wahrheit willst du machen, jedenfalls soll das einfach nur kurz abholen und zu sagen, Hey chill mal dein Leben. Das sind alles nur.

Ja, Nuancen eines größeren Bildes versuchen zu verstehen, und es darf Spaß machen. Leben darf Spaß machen, auch dieser ganze Prozess der Berufung, der Individuation ist, darf Spaß machen, es muss nicht so n. Harter Struggle sein und. Was mir auch noch geholfen hat. Nächster nächster Tipp in dem Sinne.

Oder nichts. Der Ratschlag sind halt so persönlichkeits Tests und es gibt einen persönlichkeits Test, den ich besonders feiern und das ist der MB. TIMB der Meyer Briggs Type Indicator und der beruft sich letztendlich auch auf auf viele Ansätze von Crayon, ist aber in der Hinsicht nochmal, dass er die Menschen in 16 Kategorien quasi unterteilt. Also es gibt da extrovertierte, Introvertierte, dann fühlende analytische Menschen und so weiter und so weiter im Endeffekt werden die Fragen gestellt und beantwortet, diese Fragen, man stellt sich quasi also selbst diese Fragen und erkennt dabei gewisse Muster auch und dann liefert der quasi eine Art Profil deiner Persönlichkeit. Und man kann davon halten, was

man will. Also es gibt auch. Ja, es gibt auch Menschen, die Sagen, das ist alles alles, alles in allem irgendwie Bullshit, weil du bewertest dich ja selbst. Das heißt, es ist wieder eine subjektive Wahrnehmung, es heißt halt nicht, du bist das jetzt genau dieser Typ, sondern letztendlich ist es mehr, zeigt es mehr, was du über dich selbst glaubst, nicht, was du wirklich dann auch bist, ist also nicht nur objektive, sondern die subjektive, aber es spielt keine Rolle, weil im Endeffekt geht es ja Orientierung um dieses Gefühl von AOK, ich weiß, welche Richtung im Leben einschlagen muss, ich weiß, wo ich mich einordnen kann, und das kann uns unglaublich viel Orientierung schenken, das hat mir auch unglaublich viel Orientierung

geschenkt und mir macht es auch mehr Spaß, diese Persönlichkeits zu machen und mehr über meine eigene Einstellung zu verstehen, über meinen Charakter zu verstehen, zu reflektieren. Wie ich gewisse Dinge auch denke, über mich selbst und so weiter. Aber das ist auch nochmal an dieser Stelle. Also findest du n Tests so ein Test überall. Du musst nur einmal.

Persönlichkeitstest MBTI eintippen oder so. Also es gibt einen Haufen davon kostenlos. Übrigens auch würde ich am liebsten eigene Drachen, aber Stichwort GT, künstliche Intelligenz, das ist wohl also wenn du das wenn du die richtigen Fragen stellen kannst. Und wenn du das, wenn du dieses, wenn du diese KI richtig so gesehen kannst, die richtigen, ja Anforderungen setzt, die richtigen Daten gibst, dann kannst du damit sehr sehr sehr viel Selbstreflexion betreiben, die ich extrem interessant finde. Also.

Ich weiß nicht, ich finde, das ist auch nochmal ein Thema, was man vielleicht intensiver anschneiden müsste, weil es halt auch uns gerade jetzt mega betrifft und auch ja die Zukunft in einer gewissen Weise auch. Also ist eine revolutionäre Technik, die wir vor unseren Augen haben. Und jeder, der jetzt sich denkt, wovon labert der Tschechien noch nie gehört. Würde ich empfehlen, sich einmal damit auseinanderzusetzen. Ist aber nur ein Tool von vielen, also AI, also artificial intelligence.

Künstliche ist gerade mega Boom und das wird sich sicherlich auch nicht verlangsamen, im Gegenteil, es wird exponentiell ansteigen. Grund genug jetzt klarzukommen und zu lernen mit diesen Tools umzugehen. Und sich davon nicht missbrauchen zu lassen. Und zu gebrauchen. Und dann hätte ich noch eine wichtige Sache als Tool und zwar es ist einer aus der japanischen philosophische Kultur, das sogenannte I Guy, und das ist ein japanisches Konzept, das oft mit. 1.

Grund zum Aufstehen am Morgen oder das, was das Leben wertvoll macht, übersetzt wird und das I. Guy betont die Harmonie zwischen. Dem Bedürfnissen von dir als Individuum und aber auch die Bedürfnisse der Gesellschaft also. Dieses dieses Konzept zielt nicht nur darauf ab, dass du jetzt deine Bedürfnisse erkennt und dann dafür sorgt, dass nur du deine Bedürfnisse auch erfüllt, sondern auch erkennst. Hey, du lebst in einer Gesellschaft, du lebst in der sozialen Realität, in einer Umwelt, du bist in soziale Spezies und du fragst dich OK.

Was sind die Bedürfnisse dieser Gesellschaft? Was sind die Bedürfnisse dieser sozialen Realität? Und dann versuchst du, beides miteinander zu matchen und. Das Itai. Wird oft als Schnittpunkt von 4 Hauptelementen dargestellt. Also du kannst dir quasi so 4 Kreise vorstellen, 2 oben, 2 unten und dann ziehst du sie zusammen bisschen und dort wo sich alle Kreise über Lappen, also in der Mitte, dort i Guy und die Fragen, die in den einzelnen Kreisen stehen würden, wären einerseits was liebst du also was tust du gerne? Dann die zweite wäre.

Worin bist du gut? Also deine Talente, deine Fähigkeiten, deine Stärken, dann die dritte Frage, was kann dir ein Einkommen bringen, also womit kannst du Geld verdienen, muss ja auch irgendwie sein, wir müssen ja auch von irgendwas leben. Und. Zu guter Letzt eine ganz wichtige Frage. Was benötigt die Welt von dir? Also das, was eben die Gesellschaft oder die Umgebung braucht, die Probleme die dir auffallen, die dich persönlich jucken.

Und die Schnittpunkte? Dieser einzelne Elemente, die ich genannt habe, ergeben auch zusätzliche Kategorien, also zum Beispiel. Das, was du liebst und das, worin du gut bist, zum Beispiel zusammen, ist deine Leidenschaft und das, worin du gut bist. Und das, womit du Geld verdienen kannst dort. Liegt dein Beruf und zwischen womit du Geld verdienen kannst und was die Welt von dir braucht? Dort wiederum liegt eine Berufung. Und zu guter Letzt, was die Welt von dir braucht und was du liebst.

Dort ist eine Mission. Und natürlich wirst du jetzt nicht alles irgendwie im Kopf beantworten können und. Jetzt vielleicht auch aufgeschrieben haben oder so. Und versuche jetzt sofort Antworten zu finden. Der Punkt ist auch hier wieder, die Fragen sollen dich in eine gewisse Richtung lenken, die sollen den Fokus eine gewisse Richtung forcieren und. Es ist nicht irgendwie innerhalb von einem Wochenende Workshop. Möglich, diese Antworten wirklich zu finden. Es ist mehr an den Prozess, du schreibst diese Fragen auf, du hast Antworten jetzt in diesem Moment, aber du wirst andere Antworten in 2 Tagen haben und 2 Wochen und 2 Monaten und 2 Jahren und das macht es aus.

Du. Bindest dich nicht an eine einzige Antwort und eine einzige Wahrheit, sondern du. Öffnest dich für die Veränderung. Und wenn du Ecki gefunden hast, dann. Ja, Glückwunsch. Ich glaube, der Punkt ist klar. Es macht Sinn, sich diese Fragen zu stellen, wenn man herausfinden will, was die eigene Berufung ist.

Und ganz. Einfach nochmal ausgedrückt und ganz klassisch nochmal. Nimm die gerne auch mal die Zeit, wenn du dich lost fühlst. Und auch wenn du dich nicht los fühlst. Auch wenn du dich komplett orientiert fühlst. Notiere dir immer wieder mal Ziele und die müssen nicht riesengroß sein. Die müssen jetzt nicht irgendwie.

Die krasseste Vision verfolgen du musst nicht den Mars besiedeln oder eine Rakete bauen, die wieder selbstständig zurück fliegen landen kann. Nicht jeder ist Musk. Jeder ist ein Individuum für sich genommen und deswegen Schau in dein persönliches, individuelles Leben hinein und fragt dich, was erfordert im Moment meine Aufmerksamkeit?

Und was sind jetzt gerade Dinge, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Was habe ich für Ziele in meinem Leben jetzt im Moment und das kann bei manchen sein, Schulden abbauen, das kann bei manchen sein regelmäßiger Sport machen, was auch immer es ist. Es sollte sich auf dein individuelles Leben beziehen und warum sollte man das tun, weil unser Verstand. Der wir nicht sind, sondern den wir erfahren, letztendlich darauf ausgelegt.

Ist. Probleme zu lösen und es darauf ausgelegt Indiz Zukunft zu schauen um dort in der Zukunft zu planen und Probleme zu lösen. Und wenn du deinen Verstand nicht sagst was die Richtung ist und sagst das ist das Problem das ich lösen möchte, dann wird dieser Verstand sich automatisch irgendwelche Sachen herziehen und hernehmen und das kann sehr viel Chaos stiften, vor allem dann wenn man sich ständig mit Informationen überstimuliert aber kein Ausgleich findet, indem man sich auch bewegt mit Menschen austauscht, schreibt, schreibt und so weiter und so weiter und dann landet man in diesem Loch der Gedankenspiele, die immer tiefer hinab führt.

Und außerdem einfach nur so schnell wie möglich. Ausfallen also. Ziele Ziele sind gut, super. Finde dich an sie, aber nutze sie und nutze sie, um die Orientierung zu geben, was für gewonnen, welchen Lebensstil pflegen willst. Im allgemeinen, wie du dir dein Leben vorstellst. Und ich glaube das war jetzt ne Menge Menge Tools. Für sich genommen alle.

Natürlich mit dem Verweis der Selbstreflexion, der Intuition, des Prozesses. Aber ja, die Morning Pages, der Brief an dich selbst, die die Fragen, die man sich stellt, dieser dieser Prozess der bedeutsamen Zufälle, die Synchronizität, von der Kalium gesprochen hat, Persönlichkeitstest das und letztendlich auch Ziele, das sind allesamt Tools. Die man nutzen kann, um nach und nach zu seiner Berufung zu gelangen.

Wunderschön, dass sich gereimt hat, ich freue mich. Und nun kommen wir. Zum letzten Drittel dieser Folge, und zwar. Unabhängig von diesen Tools ist es denke ich noch eines der wichtigsten Dinge, sich bewusst zu machen. Dass. Du wie gesagt nicht die Antworten finden wirst, wenn du die ganze Zeit alleine zu Hause rum hockst und versuchst alles aus dir heraus zu ziehen. Mag sein, dass bei manchen funktioniert, bei mir funktioniert definitiv nicht.

Es ist die Mischung und hier will ich vor allem Erfahrungen sprechen, die machen sollte. Geh raus aus der Komfortzone, geh raus, geh einfach raus, wenn du dich. Zum Beispiel beschissen fühlst. Und das, das fühlen wir uns alle teilweise jeden Tag. Aber du wirst oftmals auch Zusammenhänge erkennen. OK, ich bin heute aufgestanden um 11:00 Uhr, ich hab noch nicht geduscht, ich ich hock seit 3 Stunden im Bett und scroll durch Social Media OK wie sollst du dich denn jetzt fühlen? Erwartest du jetzt wirklich, dass dein Gehirn und dein Geist, dein Körper sich gut fühlt, dass dein Körper die Möglichkeit gibt?

Die Chemie zu produzieren, die nötig ist. Damit du dich so fühlst, wohl kaum. Also man muss schon auch dann die richtigen Entscheidungen treffen und du hast eine Wahl, du hast jeden Tag eine Wahl und deswegen sag ich jeden Tag raus aus der Komfortzone und ich sage nicht jeden Tag einen Halbmarathon laufen oder bucht die jetzt eine Reise in den Amazonas und trinke Wodka oder mache jetzt ne Weltreise, davon spreche ich nicht, ich spreche von neuen Dingen die man ausprobiert, neue Erfahrungen, das ist wohl das Wichtigste, wenn es darum geht seine Berufung zu entdecken, warum? Unser Gehirn ist eine Vorhersage Maschine. Ständig sagt unser Gehirn vor, was passieren wird. Basierend auf Daten der

Vergangenheit. Das heißt? Wenn wir jeden Tag den gleichen Routinen folgen, die gleichen Menschen sehen, die gleichen Dinge tun, in unserer Komfortzone bleiben, die sich nie richtig gut, nie richtig erfüllend, aber auch nie richtig kacke anfühlt, dann arbeitet das Gehirn mit den immer gleichen Daten.

Das heißt, wir reproduzieren jeden Tag die Vergangenheit, wir denken Gedanken, die wir immer denken, wir fühlen Gefühle, die wir fühlen, wir erfahren in dem Sinne nichts Neues, weil wir uns dem altbekannten aussetzen. Und. Wie oft hat man das Gefühl, in einem Trott fest zu stecken und das Leben ne einzige langweilige langsam Routine ist.

Und ich kenne das Gefühl. Aber. Man ist nicht gezwungen, sich so zu fühlen, wirklich nicht, auch wenn du Routinen hast im Alltag. Ich liebe Routinen, die stabilisieren mich unglaublich, ich liebe es auch, produktiv zu sein durch und dank Routinen, aber das bedeutet nicht, dass es langweilig sein muss oder dass Monotonie automatisch mit Langeweile gleichgesetzt werden muss.

Du kannst auch innerhalb dieses Alltags neue Erfahrungen machen und sei es, das ist jetzt wirklich random. Keine Ahnung wie darauf komme, aber wenn du statt mit der rechten Seite mit der linken Seite deine Zähne putzt, das ist auch neue Erfahrung für dein Gehirn, auch das bildet neue neuronale Verbindungen und. Jedes neue, jeder neue Weg, jedes neue Abenteuer bereichert unser Leben, erweitert unser Horizont und wie gesagt, es geht nicht darum, jetzt nach dem nächsten Dopamin Kick zu suchen, die nächste Reise zu planen oder irgendein sonstiges Extrem zu verfolgen.

Kannst du machen, musst du aber nicht. Du kannst wie gesagt im ganz normalen Alltag diese Erfahrung machen, indem du dich vor allem, und das ist ein wichtiger Hinweis, deinen Ängsten stellst. Du wirst im Alltag immer wieder Unsicherheiten feststellen, wo du dich nicht wohlfühlst. Situation, wo du merkst. Boah, das ist.

Eigentlich objektiv betrachtet von außen ganz rational, nüchtern. Gar keinen Grund, dass ich mich jetzt fühle oder mich so unsicher fühle und diese Ängste habe. Eigentlich passiert hier gerade nichts Schlimmes, aber ich fühle in mir diese extremen, unangenehmen, fluchtartigen Gefühle, diesen diesen Situationen, sich bewusst auszusetzen und sie zu überwinden, da kann man so viel über sich kennen, sich über sich verstehen und sich selbst kennenlernen und.

Vielleicht mal eine Anekdote 2017. Da hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ja, da kam nichts direkt rein, in dem sich Herr selbständig gemacht und. Hab aber damit nicht noch nichts wirklich verdient. So und da hatte ich. Dann in der Zwischenzeit Promoter Jobs ausgeführt. Also ich hab dann ne Promotion gearbeitet, das gibt da so verschiedene Portale wo man sich anmelden kann und dann gibt es so ja Jobangebote die man die man machen kann so.

Und dann mega viel Verschiedenes machen. Also das ist jeder, der schon mal gemacht hat, sicherlich das eine oder andere, der wohl nicht spreche. Und da war einmal ein Jobangebot. Wo es darum ging, als Nikolaus. Schokolade zu verteilen, so irgendwie. Ich paraphrasiere jetzt ne, aber das war so der Wortlaut Nikolaus spielen so man kriegt nen Anzug und spielt dann Nikolaus und ich dachte mir.

Hey, chillig klingt interessant. Ich biete dann mal mein Gebot. Also du sagst dann quasi, das möchte ich, das verlange ich pro Stunde und ich hab mich wirklich, wirklich. Anscheinend sehr günstig angeboten. Also ich war sehr naiv damals und hatte auch keine Ahnung vom Arbeitsmarkt, von der steuerlichen Situation, von den Kosten, die ich zu tragen hatte, auch also wirklich naiv, und ich habe mich dafür, weiß ich nicht, war 13€ oder so angeboten.

Und der Anbieter hat mich dann wieder kontaktiert und wollte mir dann 20€ die Stunde bieten und ich dachte mir so OK chillig. Und der Auftrag ging, glaube ich 3 Stunden. So, und es wurde mir auch die Reisekosten, das wohl auch die Reisekosten, war ich damals in Lübeck gewohnt. Der Auftrag war in Hamburg und.

Ja, was war dann der Auftrag? Folgendes Ich kam an in Hamburg, einem Einkaufscenter. Und dann habe ich den. Ja, die beiden Typen, die das die Firma hatten, die den Auftrag quasi eingestellt hatten, kennengelernt. Und dann haben Sie gesagt, so sieht es aus, das ist der Job, schön, dass du da bist. Überhaupt mal, dass du es machst. Genau.

Und dann hatte ich dieses Nikolaus Kostüm, was ich anziehen sollte. Man muss sich vorstellen, ich hab einen relativ braunen Ton aufgrund meiner. Südländischen Wurzeln also ich seh jetzt nicht, wie das Stereotypen Nikolaus auch nicht unter dem Kostüm. Aber gut. Ich habe mir dieses Kostüm angezogen und ich habe mir die Rolle jetzt nicht wirklich abgekauft. Aber ich dachte mir kommen für die Kinder, das machst du jetzt, dann hatte ich halt dieses Kostüm, diesen Bart, also das volle.

Programm ne mit mit mit einem vollen Sack voller Schokolade, also so fertige fertig gemachte Beute und in diesem Einkaufszentrum wirklich ein großes Einkaufscenter. Ich weiß nicht mehr in welchem Stadtteil, das war ein großes Einkaufscenter. Also ein Kaufhaus, wie man es halt kennt. Also Shopping Mall so, ich glaube das trifft es am besten. Und dann ging es los.

So natürlich war ich ein bisschen aufgeregt. Ich ruf natürlich nicht, was auf mich zukommt, ich dachte, wir laufen jetzt n bisschen rum und verteilen und hihi, haha. Ja, und dann haben die beiden mich begleitet, mäßig Entourage. Ich laufe dann durch. Dieses. Einkaufscenter Leute schauen natürlich alle.

OK, da ist jetzt Nikolaus mit dem dunklen Ton. Und. Wir waren in der 2. Etage und wir konnten halt runter blicken auf das Erdgeschoss. Und dann seh ich. So ein riesiges rotes Podest mit einem riesigen Thron in wie man sich's vorstellt, ja, ist so so ein Einkaufscenter, ein riesiges rotes Protest wie diese, wie der rote Teppich, ausgelegt quasi, und diese absperrbänder drumherum dann so einen, ja so ein riesiger. Wagen so mäßig.

Weiß ich nicht. Rentier wagen schon was ich meine, mir fällt der Begriff gar nicht ein, Bitte setz ihn einfach hier ein. Und dann sehe ich daneben, also drumherum, einfach einen Haufen. Von Kindern. Also wirklich ne riesige Schar von Kindern. Ich weiß nicht wie viele, aber es waren sicherlich 200 Kinder oder 150 Kinder at least mit Eltern.

Oft eben mit der Mutter. Und. Dann schauen Sie alle hoch. Und in dem Moment dachte ich mir so. OK. What the fuck? Darauf war ich nicht. Vorbereitet. Und dann führte die Rolltreppe quasi herunter zu diesem Platz, wo ich gleich Nikolaus spielen sollte. Und dann haben die Halt einer von den beiden mich so angetippt und meine sag mal was wie hoh oder so. Also Spiel Nikolaus und dann hab ich halt so meine Stimme natürlich auch.

Zu künstlich vertiefen müssen aber. Ho, ho, ho. Und dann aber durch Einkaufs Haus geschrieben. So, und das war halt natürlich. Fuck. Und dann bin ich da unten gewesen, lauf mich. Die Kinder, die an meinen, an meinen Kostüm herumziehen und so. Und. Ja, Long Story Short. Ich musste dann quasi ein Kind nach dem nächsten auf den Schoß nehmen, im Foto machen, dann hat das Kind mir manchmal noch irgendwie ein Bild geschenkt oder so und ich muss natürlich dann auch darauf eingehen und dann mit der vertieften Stimme, irgendwann war mein Rachen so unglaublich trocken und ich konnte durch diesen Bart nix trinken, es war einfach alles nur noch auch in mir verschwitzt.

Und. Ende vom Lied ist nach 3 Stunden. Es war wirklich ein Kraftakt, das hätte ich nie gedacht, das war unglaublich anstrengend, weil du willst ja für jedes Kind da sein, du weißt ja quasi, die Kinder kommen da wirklich mit der Erwartung, die treffen jetzt sind Nikolaus höchst persönlich, und das ist Pressure Leute, das ist einfach OK, du musst deine Rolle jetzt wirklich ernst nehmen und du musst verkörpern und.

Darauf war ich nicht eingestellt, aber ich habe mein Bestes gegeben und die Auftraggeber waren sehr zufrieden. Die haben mich gefragt im nächsten Jahr, ich machen will. Ich habe dankend abgelehnt. Ich habe auch dann gecheckt, warum die mir dann quasi das Angebot, also mir dann die 20€ zahlen wollten.

Was will ich damit sagen? Hätte ich vorher gewusst, was das alles mit sich bringen würde, hätte ich gewusst, okay, das wäre jetzt der Job und das alles hätte tun müssen und dann hätte ich niemals gemacht. Bin ich rückblickend dankbar, dass ich es gemacht habe? 100% ich bin krass aus der Komfortzone raus gegangen. Ich habe danach mehrfach what the fuck, was hab ich da getan. Wie cool war das bitte, auch wenn es fucking anstrengend war und auch wenn es super viel komische Gefühle getriggert hat, aber das war trotzdem einfach eine unglaublich bereichernde Erfahrung und die Pointe dieser ganzen Sache ist einfach nur. Suche das doch aktiv.

Wir haben in dieser Gesellschaft so viele Möglichkeiten es kann. Es. Kann so viele Dinge tun, wenn du einfach nur n bisschen openminded bist und schaust, was möglich ist. Und was soll passieren? Was soll denn Schlimmes passieren, dass du dich blamierst in Anführungsstrichen so es wird nichts passieren, du kannst nur lernen, also wenn du weg gehst von diesem O.

Nein, was ist, wenn ich das sage? O nein, was ist, wenn Menschen mich wahrnehmen? O nein, was ist fuck all this? Du kannst nur Erfahrungen machen, Punkt und das kann man jetzt übertragen auf ganz andere Sachen, also ob du jetzt wieder mal einen Kurs mitmachst, den der überhaupt nicht liegt, wo eigentlich gar nichts für mich will ich nicht, aber weißt du das eigentlich davon abhalten, oder? Ich hab auch so andere Sachen ausprobiert, mal auf so einer Speaker Bühne gestanden und mal einen Vortrag gehalten. Hatte dieser Bodybuilding Wettkampf, all das waren Sachen. Die ein.

In eine Richtung pushen, aus der Komfortzone heraus pushen und da lernt man wirklich sich selbst kennen. Also wenn man mit diesen unangenehmen, unangenehmen Gefühlen wirklich konfrontiert wird, das sind die Momente in dem. Das Selbstbild im wahrsten Sinne des Wortes transformiert wird, weil das Gehirn sammelt intensiv neue Daten und das Gehirn verändert sich eben mit jeder Erfahrung. Und das hatte ich auch schon oft erwähnt, diese Plastizität. Du kannst es aktiv nutzen.

Du kannst. Diese. Diese neuen neuronalen Verbindungen bewusst hervorrufen in einer Richtung leiten, die deinem Neuen selbst entspricht. Das heißt, wenn du erst einmal dich selbst entdeckt und heraus, wenn A das kann ich, aber du kannst dich auch selbst. Formen durch Erfahrungen, in denen du dich aussetzt.

Und deswegen brich einfach mal bewusst aus der Routine aus, tue Dinge, die sich für dich ungewohnt anfühlen, stelle dich diesen alltäglichen Ängsten, diesen. Neurotischen Stöckern, die man oft mit sich im Streit und die man eigentlich gar nicht will. Und auf diese Weise veränderst du auch dein Gehirn auf diese Weise veränderst du deine Psyche, deine Art zu denken, deine Art zu fühlen und.

Dadurch wirst du selbstbewusst im wahrsten Sinne des Wortes und deine Wahrnehmung der Realität wird sich ebenfalls verändern. Und damit möchte ich jetzt die Folge langsam aber sicher abschließen, und zwar mit der eigentlichen Frage, die man sich stellen sollte, wenn es um die Berufung geht und den Tagebuch Eintrag, den ich vorhin vorgelesen hatte, der war in diesem Punkt noch nicht zu Ende, es gab nämlich Nachtrag und zwar. Der erste Tag, den ich gerade gelesen habe um 11:00 Uhr morgens und dieser Nachtrag hier ist am gleichen Tag entstanden, um 21:00 Uhr.

Und der lautet wie folgt. Ich hatte heute einen Moment, in dem etwas klar wurde. Vielleicht. Sollte ich beginnen, mir andere Fragen zu stellen? Bessere Fragen vielleicht ist meine gesamte. Egoistische Haltung das Problem ich Kreise nämlich gedanklich nur um mich selbst. Und das fühlt sich nicht richtig an. Wie soll da was Gutes bei entstehen statt die ganze Zeit zu fragen, was ich vom Leben will, sollte die Frage anders stellen.

Das Leben schuldet mir nichts, warum sollte mir das Leben nur das geben was ich will? Die bessere Frage lautet vielleicht, was will das Leben von mir oder was kann ich dem Leben geben. Warum verlange ich immer nur, aber bin nie bereit, auch etwas zurückzugeben? Fehlt mir etwas? Nein, ich hab so viel geschenkt bekommen, aber kann nicht darüber freuen, ich hab stärken, sogar Talente die ich im Moment noch nicht kenne, aber wie kann ich das Nutzen, damit auch andere davon profitieren?

Wie kann ich das Leben bereichern statt immer nur an meinem Vorteil interessiert zu sein? Und. Um daran noch eben anzuschließen anzuknüpfen. Zitat von. Picasso, und zwar die Bedeutung des Lebens, besteht darin, deine Gabe zu finden. Der Zweck des Lebens besteht darin, sie weiterzugeben. Und. Da hat sich auch in dem Moment durch diese Fragen, durch dieses Aufschreiben, da hat sich vieles in mir einfach verändert, weil ich beschäftigt mit diesen Fragen.

Mein Gehirn hat nach Antworten gesucht, und die kamen dann auch, wenn ich dem Raum, wenn ich mir selbst den Raum gegeben habe, dafür. Und. Bei dieser Frage, Du hast ja sicherlich so was ist dein warum, was ist dein, du brauchst ein warum leben, damit du auch jedes Via tragen kannst. Ein klassisches Nietzsche Zitat.

Aber. Ein einfaches warum wäre schau mal, das Leben hat dir und mir gewisse Fähigkeiten, gewisse Stärken, Talente, Neigungen mitgegeben. Du hast dich nicht für deine Gene entschieden, du hast dich nicht für deine Erfahrungen entschieden, das alles ist ja irgendwie mit dir passiert, trotzdem trägst du dieses Geschenk mit dir, es ist ein Geschenk und.

Du alleine bist vollkommen verantwortlich dafür, was du daraus machst. Du kannst das Potenzial wegwerfen und sagen, ich muss mich jetzt den Regeln, den Erwartungen anderer Menschen beugen, oder ich muss mich gemäß meiner Ängste verhalten und bloß alles meiden, wo ich mich unangenehm oder nicht richtig und gut und sicher fühle.

Ja, kannst du machen, aber wenn du wirklich das Potenzial ausleben willst, was dir geschenkt wurde, wenn du diesen Samen wirklich zum Wachstum anregen möchtest, dann ist es deine Aufgabe. Rauszugehen und Erfahrungen zu machen und diese dieses Potenzial zu entfalten. Und bitte nimm den Druck raus, es ist nicht jetzt, geh raus und leb dein Leben und genieße jeden Moment.

Es ist mehr so n. Es ist deine Geschichte. Ist dein Weg. Das ist einzigartig. Es geht nicht darum, den perfekten Weg zu finden, es geht einfach nur darum, deinen Weg zu finden, mit Offenheit, mit. Nächstenliebe mit. Ehrlichkeit. Und es geht vielleicht nicht darum, schnell zu fragen, was will ich, sondern vielmehr darum, was will das Leben von mir, das heißt, was kann ich geben und vielleicht wirst du dann feststellen, dass indem du dich selbst, das heißt deine freie Zeit mehr und mehr auch Verschenkst an andere.

Du darin eine größere Erfüllung finden kannst. Also zusammengefasst, verschenke dich mal, verschenke mal deine Gaben, verschenke einfach mal deine Fähigkeiten und entwickle sie dabei und. Nutze es, nutze deine Erfahrungen, um anderen auf ihrem Weg weiterzuhelfen und das. Muss nicht jeder über youtube Videos machen oder einem Podcast oder tik tok oder Instagram?

Das kann im ganz normalen Leben geschehen. Und. Das Problem ist, dass bei dem Wort Berufung oder Bestimmung ne so große Symbolik dran gehangen wird. So ne große Bedeutung dazu kommt. Wir setzen die Messlatte dafür so hoch an, dass wir das eigentliche Wesen des Lebens ja übersehen. Deine Bestimmung befindet sich in diesem Moment direkt vor deinen Augen, sie befindet sich genau in den Dingen, die du jetzt tun kannst, um dem Leben, um anderen Menschen, anderen Lebewesen einen Dienst zu erweisen, ist ne Perspektive, fragt sich vielleicht was will ich oder was ist das Beste für mich, sondern was will das Leben von mir, was ist das Beste für die Situation, in der ich mich jetzt befinde, handle entsprechende Situationen nicht

entsprechend deines Egos und seinen Wünschen. Auf diese Weise triffst du Entscheidungen mit mehr Klarheit und folgt dem Weg, der sich nach und nach vor dir entfaltet. Du wirst es noch nicht komplett sehen können, du wirst nicht wissen, welches Abenteuer auf dich wartet, aber du gehst ja auch nicht in ein Kino, um nach 5 Minuten den gesamten Film Plot zu verstehen und zu kennen und das Ende, nein, du willst dich überraschen lassen, also lass dich überraschen, lass dich überraschen, was das leben dir für Möglichkeiten bietet, sei offen, sei offen für die bedeutsamen persönlichen Zufälle. Und denk dran, wir beide, wir alle, wir sitzen gemeinsam in diesem Boot, das Boot namens Leben in dieser menschlichen Erfahrung, und für mich scheint

mehr und mehr irgendwie der Sinn. Darin zu liegen. Und diese Fahrt gegenseitig zu erleichtern, indem wir uns. Liebevoll miteinander verhalten, respektvoll und lernen, wie wir unser Ego mehr und mehr. Abgeben, auflösen und selbst verschenken an die Situation, die das Leben uns in diesem. Moment.

Präsentiert. Also du musst nicht unbedingt etwas Großes erreichen. Ich meine. Wie groß willst du denn noch? Du lebst jetzt. Unter all diesen Millionen Spermien warst du es. Der sich entwickelt hat, der sich entwickeln durfte, der sich. Dort hinein entwickeln durfte und unter all diesen Möglichkeiten bist du es gewesen, deren diesem Land diesen Wohlstand aufwachsen durfte. Und auch wenn nicht alles perfekt lief, war niemand perfekt.

Bist du es dir jetzt diese. Worte hören darf und die Message mitnehmen kann. Und du lebst jetzt, und das ist schon etwas sehr, sehr großes. Und ich betone es gerne. Mit anderen Worten. Das Geheimnis im Leben und das großartige im Leben. Liegt nicht im Erleben von großartigen Erlebnissen. Wenn es nicht nur, aber viel mehr. Liegt es im großartigen Erleben des Alltäglichen? Ich weiß.

Es ist nicht immer einfach. Sich zu öffnen für die Einfachheit. Des Lebens für die Farben, für die Jahreszeiten, für. Die Routinen. Und ich weiß, wir Menschen streben auch nach immer mehr und mehr und mehr. Und egal was wir bekommen, wir scheinen nie wirklich zufrieden. Aber das ist kein unüberwindbares Schicksal. Mit der richtigen Einstellung bist du in der Lage, die Schönheit und das Wunder des des Augenblicks zu erfahren. Ich weiß, klingt profan, aber es ist die Wahrheit, verdammt, das Leben ist ein Wunder und die Tatsache, dass du. In diesem Moment diese Worte, Worte hören kannst und mit allen Sinnen die Realität erfährst auf einem Planeten. In diesem Universum.

Alter, das ist an und für sich schon ziemlich bewundernswert, oder findest du nicht? Wenn du also in diesem Moment etwas zu deiner Berufung machen willst, wenn du jetzt in diesem Moment deine Berufung finden möchtest, dann vielleicht ist es folgendes. Genieße die Einfachheit. Des Lebens. Übe dich in einer dankbaren Haltung, sei dankbar für die vergänglichen Momente, die.

Über dein Bewusstsein vorüberziehen. Und. Erkenne. Das wahrhaft gute Leben ist einzig und allein eine Frage der Perspektive. Und ich hatte heute morgen. Einen Tee getrunken? An dieser Stelle keine Werbung. Es war Yogi Tee und Yogi Tees sind dafür bekannt, dass sie diese. Ja, yogischen Weisheiten mit an das t Etikett schreiben ist immer so ein Zitat drauf und.

Witzigerweise, und hier sind wir wieder bei Synchronizitäten, passt auch perfekt bedeutsame Zufälle, war das Zitat auf meinem heutigen Yogi Tee folgendes. Den Sinn deines Lebens findest du dort, wo deine Freude anderen hilfreich ist. Nochmal den Sinn deines Lebens findest du dort, wo deine Freude anderen hilfreich ist.

Beautiful Danke Yogi Tee an dieser Stelle für diese Inspiration. Und nochmal ein abschließender Appell ganz persönlich von mir an dich gerichtet. Wenn du den Wert und die Bedeutung dieses Projekts komm klar, digger erkennst. Wenn es dir hilft, ich will den Podcast weiterhin und jederzeit. Kostenlos anbieten.

Ich möchte werbefrei bleiben, ich möchte authentisch bleiben. Ich möchte one takes machen und mich nicht verbiegen, ich möchte sagen können, was immer ich will und ich möchte das einfach verschenken, das ist wirklich für mich meine Art von ehrenamtlich, tue es gerne, aber. Auf der anderen Seite bin ich angewiesen auf deine Unterstützung. Natürlich ist das Buch eine Art und Weise, wie du mich unterstützen kannst.

Das Buch ist ein Projekt, womit ich natürlich das erste Mal auch irgendwie. Geld hiermit einnehme. Aber es steht doch ein riesiger Winter, also in jedem Fall. Es gibt viele Wege, wie du dich einbringen kannst und deswegen frage ich dich ganz direkt. Hast du ein Talent im Marketing, hast du ein gutes Auge für Design oder hast Social Media Marketing oder einfach auch nur gute Ideen, die für dieses Projekt hier im Kopf herumschwirren?

Oder kennst du jemanden, der genau das hat, was deiner Meinung nach kommt? Klar, digger jetzt gerade braucht. Oder ganz einfach gesagt, möchtest du einfach nur das Wort diese Botschaft verbreiten, dann die Podcast folgen mit deinen Freunden und dem Netzwerk teilen, was auch immer jeder Beitrag, egal wie klein, kann einen enormen Unterschied machen, unterschätzt diese Wirkung nicht, wenn du mit jemandem teilst, was bei jemandem auslösen kann und was dann in.

Zukunft oder zu welchen Entscheidungen? Führt. Also wenn du Teil auch dieser. Ich nenne es mal dicom. Klar dicker Gang werden willst und mitwirken möchte, aktiv mitwirken möchtest. Dann meld dich mal bei mir. Du findest alle nötigen Infos in den Show Notes, ob die Mail oder Instagram. Was immer du nutzt, ich bin dankbar für jede Art von Support und dann lass uns gemeinsam dieses Projekt weiter voranbringen und die Botschaft des Klarkommen mit der Welt teilen und in diesem Sinne, ich wünsche dir von Herzen alles Gute, alles Wahre, alles schöne und wir hören uns in der nächsten Folge, wenn es wieder heißt komm klar Digger, vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, es ist für mich nicht selbstverständlich, dass zu dieser Zeit die nimmst und

deswegen Dankeschön bis zum nächsten Mal. Namaste Ticker. Ciao, ciao.

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